Zum Inhaltsbereich Zur Einstellung der Textgröße Zur Startseite
Aktuelles/Presse
Sie sind hier: Aktuelles/Presse

Aktuelle News

Brutaler Angriff auf eine Kioskangestellte

(1. Februar 2010) Gestern Abend überfielen zwei mit Sturmhauben maskierte Männer einen Kiosk in der Farger Straße in Bremen-Blumenthal. Als die Angestellte sich mit einem Besen zur Wehr setzte und fliehen wollte, schlug einer der Täter sie mit einer Schusswaffe brutal zu Boden.

Die 59 Jahre alte Angestellte befand sich alleine in dem Kiosk, als die beiden Täter den Verkaufsraum betraten. Einer der maskierten Männer ging sofort auf sie zu und forderte Bargeld. Daraufhin griff die Frau nach einem Besen und schlug auf den Mann ein. Dieser sagte dann wörtlich zu ihr: " Soll ich dich umbringen?" Erst jetzt erkannte die Frau, dass der Täter einen Gegenstand in der Hand hielt, den sie für eine Schusswaffe hielt. Gleichzeitig bemerkte sie den zweiten Maskierten, der an der Kasse manipulierte. Deshalb flüchtete die Angestellte jetzt aus dem Geschäft. Der Täter mit der Waffe verfolgte sie und schlug ihr vor dem Geschäft mit der Waffe gegen den Kopf. In Folge der Schlagwirkung stürzte die Frau zu Boden und verlor ihre Brille. Zeugen, die den Überfall beobachtet hatten, verfolgten die ohne Beute fliehenden Täter, verloren sie aber aus den Augen.

Die beiden Täter sprachen mit einem türkisch-arabischen Akzent, waren zw. 170 und 180 cm groß, ca. 17 Jahre alt und mit dunklen Steppjacken bekleidet.

Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst unter 835-4488.




Einbrecher festgenommen

(31. Januar 2010) Gestern Abend gelang vier Einbrechern nach einem Einbruch in das Bürogebäude einer Agrarhandelsfirma in Bremen-Walle zunächst noch die Flucht. Einsatzkräfte der Polizei konnten jedoch wenig später vier Tatverdächtige festnehmen und zum Abtransport bereitgestellte elektronische Geräte sicherstellen.

Die Täter hatten sich gewaltsam Zutritt durch Hochdrücken einer Außenjalousie durch ein dahinterliegendes Fenster zu dem Bürogebäude verschafft, mehrere Räume durchsucht, Schubladen durchwühlt und schließlich sechs Computer-Bildschirme zum Abtransport bereitgestellt. Als dabei die Alarmanlage ausgelöst wurde, ergriffen sie ohne Beute die Flucht. Dabei wurden sie von einem Zeugen beobachtet. Noch in unmittelbarer Tatortnähe konnte eine Streifenwagenbesatzung vier Tatverdächtige vorläufig festnehmen und an einem Revier vorführen. Die Monitore wurden als Beweismittel sichergestellt. Nach Prüfung von Haftgründen wurden die polizeibekannten 18 und 19 Jahre alten Tatverdächtigen aus dem Polizeigewahrsam entlassen.




Brutaler Räuber schleifte Opfer mehrere Meter hinter sich her

(31. Januar 2010) Ein bislang noch unbekannter Täter überfiel am Freitagnachmittag auf offener Straße eine 60 Jahre alten Fußgängerin in Bremen-Walle. Um an ihr Geld zu kommen, zerrte er an ihrer Handtasche und schleifte die zu Boden gestürzte Frau mehrere Meter weit hinter sich her. Die geschockte Frau erlitt bei dem Überfall schwere Brüche und Prellungen. Sie wurde zur stationären Behandlung in ein Bremer Krankenhaus eingeliefert.

Die 60-Jährige ging zu Fuß die Bremerhavener Straße entlang und trug dabei ihre Handtasche an einem Trageriemen über der Schulter, als sich ihr von hinten ein Radfahrer näherte. Im Vorbeifahren versuchte der Radfahrer plötzlich, ihr die Handtasche von der Schulter zu reißen. Die Frau stürzte dabei zu Boden, hielt jedoch weiterhin an der Tasche fest. Der Täter stieg daraufhin von seinem Rad, zerrte an der Handtasche und schleifte das Opfer dabei mehrere Meter weit über den Fußweg, bis der Trageriemen der Tasche riss. Anschließend entnahm er das Portmonee mit mehreren Geldscheinen aus der Handtasche und flüchtete auf seinem Fahrrad in unbekannte Richtung. Nach Alarmierung von Rettungskräften wurde das erheblich verletze Opfer in eine Klinik eingeliefert und die Polizei informiert. Täterbeschreibung: Männlich, ca. 190 cm groß, etwa 25 Jahre alt, sehr schlank, bekleidet mit einer schwarzen Daunenjacke und Jeans. Er trug ein Bascap und hatte einen Schal um das Gesicht gewickelt. Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 835 44 88 erbeten.

Immer wieder werden gerade ältere MitbürgerInnen Opfer solcher gemeinen Straftaten und leiden darunter nicht nur finanziell, sondern tragen oft auch körperlichen und seelischen Schaden davon. Häufig erleichtert eine gewisse Sorg- und Arglosigkeit im Umgang mit Wertsachen den Tätern ihre "Arbeit". Aus diesem Grund rät die Polizei, Wertsachen immer am Körper zu tragen und im Notfall die Tasche wegzugeben bzw. loszulassen. Weitere Informationen sind im Internet unter www.polizei-beratung.de oder www.polizei-bremen.de zu finden.




Polizist bei Widerstandshandlungen verletzt

(31. Januar 2010) Am frühen Samstagmorgen kam es bei einem Polizeieinsatz vor einer Diskothek in der Bremer Innenstadt zu Widerstandshandlungen, in deren Verlauf ein 29 Jahre alter Polizeibeamter verletzt wurde. Der Beamte erlitt durch die Attacke eine Schulterverletzung, die ambulant behandelt werden musste. Er bleibt bis auf Weiteres dienstunfähig.

Auslöser für den Polizeieinsatz war eine offensichtliche Auseinandersetzung vor einer Diskothek An der Weide zwischen einer Gruppe junger Männer und den Türstehern. Offenbar war es vor der Disko zu Vorfällen durch Mitglieder der russischstämmigen Gruppe gekommen, woraufhin ihnen der Einlass verwehrt wurde. Als die Polizeibeamten hinzu kamen, konnten sie die Situation vor Ort zunächst beruhigen. Wenig später kam es jedoch erneut zu einem handfesten Streit unter den betrunkenen Männern, die sich nun aggressiv gegenüber standen und anfingen, sich gegenseitig zu schubsen. Nachdem es den Beamten gelungen war, die Kontrahenten zu trennen, wurden sie auf einen verletzten 18-Jährigen aufmerksam. Er war aus der Gruppe heraus geschlagen worden und hatte blutende Gesichtverletzungen erlitten, lehnte eine ärztliche Versorgung aber vehement ab. Die fünf 18 bis 22 Jahre alten Tatverdächtigen schwiegen zu den Tatvorwürfen. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Um weitere Auseinandersetzungen zu verhindern, wurde allen Beteiligten ein Platzverweis erteilt, der nur widerwillig befolgt wurde. Kurze Zeit später erschien das 18-jährige Opfer in Begleitung eines Freundes wieder an der Diskothek und begehrte Einlass. Trotz erneuten mehrfachen Platzverweises entfernten sie sich nicht. Daraufhin wurden sie zur Durchsetzung des Platzverweises in Gewahrsam genommen. Währendessen kam ein weiterer Freund hinzu, um lautstark den Polizeieinsatz zu stören. Anschließend versuchte der stark alkoholisierte 23-Jährige ebenfalls, die Disko zu betreten. Als auch dieser Störenfried einem erneuten Platzverweis nicht Folge leistete, sollte er in Gewahrsam genommen werden. Daraufhin leistete der aggressive Mann erheblichen Widerstand. Er trat und schlug auf die einschreitenden Beamten ein, wobei einer der Polizisten eine schwere Schulterverletzung erlitt und in einer Klinik behandelt werden musste. Nur mit Unterstützungskräften konnte der Randalierer zu Boden gebracht und ihm Handfesseln angelegt werden. Mit erheblicher Kraftanstrengung gelang es den Beamten, alle drei an einem Polizeirevier vorzuführen. Hier widersetzte sich der immer noch tobende 23-Jährige erneut polizeilichen Maßnahmen, wobei Mobiliar der Wache zu Bruch ging. Nachdem er durch mehrere Polizeibeamte zur Räson gebracht werden konnte, verbrachte er den Rest der Nacht in der Zelle. In erwartet ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.




Schlepper im Neustädter Hafen gesunken

(29. Januar 2010) Am 30.01.10 meldete gegen 00.30 h ein Spaziergänger dem Lagezentrum der Polizei Bremen, daß am Lankenauer Höft der Schlepper 'Weser' sinke. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte von Feuerwehr und Wasserschutzpolizei sank der Schlepper langsam über das Heck und war gegen 01.15 h bis auf die Mastspitzen in der Weser verschwunden. Der Schlepper mit Heimathafen Bremen ist ca. 24 Meter lang und 6,5 Meter breit. Er hat seine besten Tage hinter sich und diente nur noch als Ersatzteillager für die aktiven Schlepper des Schlepperbetriebes Unterweser. Durch die Feuerwehr Bremen wurde eine Ölsperre um die Untergangsstelle ausgebracht. Ein Ölaustritt konnte aber bislang nicht festgestellt werden. Personen kamen nicht zu Schaden. Über die Schadenshöhe kann noch keine Angabe gemacht werden. Auf den Eigentümer kommen aber erhebliche Bergungskosten zu. Hinsichtlich der Ursache, die zum Schiffsuntergang führten, dauern die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Bremen an.





Lkw blieb unter Brücke stecken

(29. Januar 2010) Ein verletzter Lkw-Fahrer und rund 15 000 Euro Sachschaden, das ist die Bilanz eines ungewöhnlichen Verkehrsunfalls, der sich heute Morgen in der Graf-Moltke-Straße ereignete. Der 41 Jahre alte Fahrer eines Muldentransport-Lkw fuhr mit seinem Fahrzeug auf der Graf-Moltke-Straße in Richtung Schwachhauser Heerstraße. Als er unter die Eisenbahnbrücke fahren wollte, blieb der Lkw mit den Armen des Kippgestells an der Brücke hängen. Die Fahrerkabine des Lastwagens wurde dadurch nach oben unter die Brücke gedrückt. Der 41-jährige Fahrer wurde bei den Unfall schwer verletzt und musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Erste Ermittlungen der Bremer Verkehrspolizei haben ergeben, dass der Fahrer, der zuvor eine Mulde abgesetzt hatte, vermutlich das Kippgestellt nicht wieder komplett eingefahren hatte. Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet. Es kam zu geringen Verkehrsbehinderungen. Der Zugverkehr über die Brücke wurde für einige Zeit eingestellt.









 Schriftgröße:
Schrift verkleinernSchrift zurücksetzenSchrift vergrößern