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Kollision mit der Stromkaje in Bremerhaven


(01.11.17)

Aus bislang ungeklärter Ursache fiel am Montag an Bord eines Containerschiffes, unter der Flagge Antigua & Barbuda mit einer Länge von 158m und einer Breite von 23m, während der Fahrt in Höhe der Stromkaje Bremerhaven die Hauptmaschine aus.

Auf Grund der Strömung und des Windes drehte sich das Schiff zum Anlegeplatz. Mit Hilfe eines Ankers und viel Geschick versuchte die Crew, eine direkte Kollision mit an der Pier liegenden Fahrzeugen zu vermeiden. Dieses Vorhaben gelang nur zum Teil: Das Containerschiff kollidierte im 90 Grad Winkel mit der Pier. Es kam an der Kaje und an Bord zu erheblichen Sachschäden. Personen wurden dabei nicht verletzt.

Durchgeführte Alkoholkontrollen beim Lotsen und Kapitän verliefen negativ. Eine Weiterfahrt wurde bis zur Ursachenklärung des Maschinenausfalls und der Reparatur durch die zuständig Behörde untersagt.

Die Ermittlungen durch die Wasserschutzpolizei Bremen dauern an.

Flucht durch die Neustadt


(01.11.17)

Heute Nacht flüchtete ein 29-Jähriger mit seinem Auto quer durch die Neustadt und verursachte dabei mehrere Unfälle. Er hatte weder einen Versicherungsschutz für sein Fahrzeug noch eine gültige Fahrerlaubnis. Zudem fuhr er mit gestohlenen Kennzeichen. Der Sachschaden wird auf etwa 80.000 Euro geschätzt.

Um kurz nach 01.00 Uhr fiel Einsatzkräften der Polizei an der Kreuzung Langemarckstraße/Westerstraße ein grauer KIA auf, der augenscheinlich mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Sie entschieden sich, das Fahrzeug zu kontrollieren. Der 29-Jährige ließ sich davon jedoch nicht beirren. Er beschleunigte sein Fahrzeug erneut und fuhr durch die Süderstraße, über die Friedrich-Ebert-Straße, den Neustadtswall, die Langemarckstraße bis zur Großen Annenstraße. Auf seiner Fahrt beschädigte er einen geparkten BMW, eine Honda sowie einen VW Golf. In der Großen Annenstraße stieß er mit einem geparkten Mercedes zusammen und schob diesen gegen einen Baum. Als die Einsatzkräfte am Unfallort eintrafen, war der 29-Jährige bereits zu Fuß geflüchtet. Ein aufmerksamer Anwohner konnte jedoch beobachten in welche Richtung er verschwand, sodass seine Flucht nur von kurzer Dauer war.

Wie sich herausstellte, war der Mann mit gestohlenen Kennzeichen und ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs. Darüber hinaus war sein Fahrzeug außer Betrieb gesetzt. Zudem fiel ein durchgeführter Drogentest positiv aus.

Gegen den 29-Jährigen wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

Vier Festnahmen nach Angriff auf 20-Jährigen


(2.11.17)

Am Mittwochabend griff in Kattenturm eine Gruppe von jungen Männern einen 20-Jährigen an und verletzte ihn schwer. Vier Tatverdächtige konnten nach kurzer Flucht noch in Tatortnähe gefasst und vorläufig festgenommen werden. Gegen zwei sog. Intensivtäter im Alter von 15 und 18 Jahren werden derzeit die Haftgründe geprüft.

Der 20-Jährige wurde auf einem Schulgelände an der Alfred-Faust-Straße von seinen Kontrahenten zunächst verbal angegangen. Anschließend attackierte sie ihn aus der Gruppe heraus mit Faustschlägen und Tritten gegen den ganzen Körper und den Kopf. Nachdem Zeugen die Polizei alarmierten, konnten Einsatzkräfte vier Tatverdächtige auf einem angrenzenden Spielplatz stellen. Der 20 Jahre alte Bremer wurde durch Rettungskräfte zunächst vor Ort versorgt. Er musste im Anschluss wegen seiner Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht und sofort operiert werden. Lebensgefahr besteht nicht.

Die jungen Männer im Alter von 15 bis 24 Jahren wurden für weitere polizeiliche Maßnahmen an einem Polizeirevier vorgeführt. Die bereits einschlägig in Erscheinung getretenen Tatverdächtigen verweigerten die Aussage. Die Polizei leitete entsprechende Strafverfahren ein. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft werden aktuell gegen zwei 15- und 18-jährige Intensivtäter Haftgründe geprüft. Sie sollen noch heute dem Haftrichter vorgeführt werden.

Mordkommission ermittelt nach Schüssen im Supermarkt


(02.11.17)

Nach den Schüssen in einem Supermarkt heute Vormittag im Bremer Stadtteil Gröpelingen (siehe auch PM 591), erlag ein 25 Jahre alter Mann seinen Verletzungen. Die Polizei fahndet weiter nach dem Schützen.

Der 25-jährige Mann aus Nordrhein-Westfalen wurde gegen 10 Uhr in einem Supermarkt im Kalmsweg von einer Person niedergeschossen. Anschließend flüchtete der Schütze vom Tatort. Die Polizei Bremen hat umfangreiche Spuren gesichert, erste Zeugen vernommen und ermittelt weiter unter Hochdruck. Nach ersten Erkenntnissen kannten sich Täter und Opfer, ein terroristischer Hintergrund wird ausgeschlossen.

Die Staatsanwaltschaft Bremen hat die Presseauskünfte übernommen.

Messerstecherei im Viertel


(02.11.17)

Donnerstagabend kam es im Bremer Steintorviertel gegen 18 Uhr zu einer Auseinandersetzung mit mehreren beteiligten Personen. Zwei Personen erlitten Stichverletzungen. Ein Mann erlag seinen Verletzungen, der zweite Mann wurde lebensgefährlich verletzt. Mehrere Personen flüchteten vom Tatort. Die Polizei Bremen fahndet nach den flüchtigen Tätern.

Am Abend trafen sich mehrere Personen in der Straße Vor dem Steintor. Das Treffen eskalierte und zwei 20-Jährige erlitten Stichverletzungen. Einer der beiden verstarb. Der Andere wurde lebensgefährlich verletzt.
Nach ersten Zeugenaussagen flüchteten mehrere Personen vom Tatort. Die Polizei Bremen leitete sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein. Mit einem Großaufgebot wurde der Tatort umfangreich abgesperrt und Spurensicherungsteams sind vor Ort. Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.

Ein Zusammenhang zwischen dem Tötungsdelikt vom Vormittag in Gröpelingen (siehe Pressemitteilung Nr. 0591) und dieser Tat kann nach derzeitigem Ermittlungsstand ausgeschlossen werden. Die ersten Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dieser Tat um einen Konflikt innerhalb einer Personengruppe handelte. Es gibt keine Hinweise auf eine Gefahr für die Bevölkerung.

Zeugen melden sich bitte beim Kriminaldauerdienst unter: 0421 – 362 3888.

Vandalismus in Arbergen


(3.11.17)

Unbekannte haben in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Arbergen an mindestens 31 Autos die Reifen zerstochen. Die Polizei sucht nach möglichen Zeugen.

Die Reifen der im Bereich der Straßen Dahlwas und Bi’n Tegelplatz geparkten Fahrzeuge wurden beschädigt bzw. zerstochen. Es entstand ein hoher Sachschaden.

Die Polizei fragt: Wer hat zur angegebenen Zeit in dem Bereich verdächtige Beobachtungen gemacht und kann Hinweise auf den oder die Täter geben? Der Kriminaldauerdienst ist unter (0421) 362-3888 erreichbar.

Fahndung mit Fotos von Tatverdächtigem nach Tötungsdelikt


Fahndungsbild des Tatverdächtigen und seiner Begleitung
Wer kennt diese Personen?

(04.11.17)

Am Donnerstagabend kam es im Steintorviertel zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in deren Verlauf zwei Männer durch Stiche verletzt wurden. Einer von ihnen erlag seinen Verletzungen (siehe PM 0593). Jetzt fahnden Staatsanwaltschaft und Polizei mit Fotos nach einem der Tatverdächtigen und seiner weiblichen Begleitung.

Intensive Ermittlungen der Polizei ergaben, dass die Opfer vor der Tat in einem Supermarkt am Ziegenmarkt Kontakt zu einer bislang unbekannten Frau hatten. Bei dem Begleiter dieser Frau handelt es sich um einen der Tatverdächtigen.
Er ist ca. 175-180cm groß, hatte zur Tatzeit kurze dunkle Haare, trug einen durchgehenden kurzen Kinn-/Wangenbart. Bekleidet war er mit einem grünlichen Anorak mit Kapuze, Jeans und schwarzen Turnschuhen mit weißen Streifen. Der Tatverdächtige trug eine schwarze Umhängetasche.

Die Frau wird wie folgt beschrieben:
ca. 170 cm groß mit langen, glatten, dunklen Haaren. Bekleidet war sie zum Tatzeitpunkt mit einem schwarzem Kleid oder Rock mit weißen Streifen am Saum, einer schwarzen kurzen Lederjacke mit Reißverschluss und Schulterklappen. Ferner trug sie schwarze flache Schuhe mit großem Bommel auf dem Spann. Sie führte eine schwarze Handtasche (Shopper) mit sich.

Die Polizei fragt: Wer kennt diese Personen? Wer kann Angaben zur Person oder ihrem Aufenthaltsort machen? Auf der Homepage der Polizei Bremen sind die Fotos eingestellt: http://www.polizei.bremen.de/detail.php?gsid=bremen09.c.22608.de

Die Polizei warnt davor, die Personen bei Antreffen festzuhalten oder anzusprechen. Melden Sie sich im Antreffungsfall umgehend über den kostenfreien Notruf 110 bei der Polizei Bremen.

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Bremer Polizei unter der Telefonnummer 0421 362 - 3888 entgegen.

Gewässerverunreinigung in Bremen-Hemelingen


(06.11.17)

Am Freitagmorgen wurde der Polizei Bremen eine Gewässerverunreinigung im Bereich der Schleuse in Hemelingen gemeldet. Nur wenige Stunden später wurde eine zweite Verunreinigung im Bereich des Weserbahnhofs festgestellt. Diese waren jedoch Rückstände der ersten.

Die Wasserschutzpolizei stellte fest, dass der Schleusenvorhafen, oberhalb der Schleuse, auf einer Gesamtfläche von etwa 300x20 Metern mit öligen Schlieren verunreinigt war. Hierbei handelte es sich vermutlich um alte Ölrückstände. Trotz umfangreicher Ermittlungen vor Ort konnte kein Verursacher gefunden werden. Nur wenige Stunden später ging die Meldung über eine zweite Verunreinigung ein. Dieses Mal im Bereich des Weserbahnhofs. Hierbei handelte es sich jedoch um Rückstände aus der Hemelinger Schleuse, die durch das Oberwasser dorthin getrieben wurden.

Da sich das Öl in beiden Fällen bereits stark verteilt hatte, entschied sich die zuständige Wasserbehörde vor Ort gegen Reinigungsmaßnahmen. Es wurde eine Strafanzeige gegen Unbekannt gefertigt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Handy-Räuber festgenommen


(6.11.17)

Am Wochenende wurde ein 29 Jahre alter Mann nachts von drei jungen Tätern überfallen. Das Trio konnte noch in Tatortnähe gefasst werden. Die Polizei sucht weitere Zeugen der Tat.

Der angetrunkene 29-Jährige wurde in der Nacht zu Samstag im Bereich eines Spielplatzes an der Hermann-Böse-Straße hinterrücks von den drei Tätern mit mehreren Faustschlägen ins Gesicht, Sprüngen gegen den Rücken und Tritten gegen den Kopf attackiert. Anschließend raubten die Angreifer Handy und persönliche Papiere des Opfers. Im Rahmen der Fahndung konnte das Trio von schnellen Einsatzkräften noch in Tatortnähe gefasst und vorläufig festgenommen werden. Der 29-Jährige musste nach einer Erstversorgung durch Rettungskräfte stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden.

Bei den ebenfalls alkoholisierten Tatverdächtigen handelt es sich um einen 16 Jahre alten Jugendlichen und zwei 20-Jährige aus Delmenhorst. Sie sind dort bereits einschlägig in Erscheinung getreten.

Die Polizei sucht nach Zeugen und fragt: Wer hat in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht? Sachdienliche Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362-3888 erbeten.

Fahndungsrücknahme – Frau nach Messerstecherei identifiziert


(6.11.17)

Die Fahndung nach der Frau (siehe PM 0596) kann eingestellt werden, da die Person identifiziert ist. Die Ermittler bitten, Fotos der Frau nicht mehr zu veröffentlichen bzw. zu löschen. Bitte teilen Sie auch keine Social Media-Beiträge mit Bildern der Frau mehr.

Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.

Weitere Auskünfte erteilt die Staatanwaltschaft Bremen.

Explosion in der Nacht


(07.11.17)

In der Vahr detonierte in der Nacht zu Dienstag ein Sprengsatz an einem Auto, verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Anwohner der Wilseder-Berg-Straße meldeten der Polizei gegen 01.30 Uhr eine laute Explosion. Die Einsatzkräfte trafen schnell ein und entdeckten einen beschädigten VW Passat. Nach ersten Erkenntnissen wurde der Wagen durch einen Sprengsatz demoliert. Die Ermittlungen und Spurensicherungen begannen noch in der Nacht und dauern an. Die Hintergründe der Tat sind offen.

Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

Tankstelle überfallen


(7.11.17)

Ein unbekannter Räuber überfiel am frühen Nachmittag eine Tankstelle in Huchting. Die Polizei sucht Zeugen.

Der Mann betrat den Verkaufsraum der Tankstelle in der Kirchhuchtinger Landstraße und bedrohte die Kassiererin mit einer schwarzen Schusswaffe. Dabei legte er eine gelbe Netto-Einkaufstüte auf den Tresen. Als die 50-jährige Frau daraufhin laut um Hilfe schrie, flüchtete der Täter ohne Beute zu Fuß in Richtung Rolandcenter.

Er wurde als etwa 20 Jahre alt und ca. 170 bis 180 cm groß beschrieben, trug einen schwarzen „Hugo Boss“ Kapuzenpullover, eine dunkle Jeans, Einweghandschuhe und war mit einem Strumpf maskiert. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

Straßendealer in Haft


(07.11.17)

Vergangenen Freitag gelang es zivilen Drogenfahndern der Polizei Bremen einen 22 Jahre alten amtsbekannten Drogenhändler festzunehmen. Das Amtsgericht Bremen erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln.

Der Verdächtige war den Mitarbeitern der Ermittlungsgruppe Straßendeal bereits seit Ende letzten Jahres bekannt. Er machte sich in mindestens sechs Fällen verdächtig, mit Drogen gehandelt zu haben. Seine „illegalen Geschäfte“ tätigte der aus Somalia stammende Mann ausschließlich im Viertel oder in den Wallanlagen. Hier konnten ihn Zivilbeamte mehrmals bei Handelsvorgängen beobachten und vorläufig festnehmen. Zudem fanden die Einsatzkräfte stets Marihuana oder Kokain bei dem Verdächtigen, in seiner unmittelbaren Nähe oder bei den Abnehmern seiner „Ware“.

Freitagmittag kontrollierten Einsatzkräfte der Polizei Bremen den 22-Jährigen in der Straße Vor dem Steintor und wurden prompt erneut fündig. Er hatte wieder mehrere Verkaufseinheiten Drogen bei sich.
Weiterhin lag mittlerweile ein Haftbefehl gegen den Mann vor, so dass die Polizisten nicht nur ein weiteres Strafverfahren einleiten konnten, sondern für den Verdächtigen auch die Handschellen klickten. Er befindet sich seit Freitag in Untersuchungshaft.

Seniorin in der Neustadt überfallen


(07.11.17)

Ein unbekannter Mann hat am Dienstagmittag in der Bremer Neustadt eine 90 Jahre alte Frau in ihrer Wohnung überfallen und verletzt. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Als die Seniorin nach einem Einkauf ihre Wohnungstür in einem Mehrparteienhaus in der Karl-Lerbs-Straße aufschloss, stand der fremde Mann hinter ihr und drängte sie hinein. Der Räuber bedrohte die 90-Jährige mit einer Schusswaffe und schlug sie zu Boden. Als die Bremerin daraufhin laut um Hilfe rief, flüchtete der Angreifer ohne Beute. Die Seniorin erlitt bei der Attacke Verletzungen am Kopf und wurde von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei fragt: „Wer hat zwischen 13 Uhr und 13.30 Uhr in der Karl-Lerbs-Straße verdächtige Beobachtungen gemacht und kann Hinweise auf den Täter geben? Der Mann wurde als groß, etwa 50 bis 60 Jahre alt, mit dunklen kurzen Haaren beschrieben. Er trug eine dunkle Jacke, die einer Uniformjacke glich. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 3623888 entgegen.“

Hintergründe zur Sprengstoffexplosion


(08.11.17)

Nach dem Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion in der Nacht zum Dienstag in der Bremer Vahr (siehe auch PM 604), geben Staatsanwaltschaft und Polizei weitere Informationen bekannt.

Die ersten Ergebnisse der umfangreichen Spurensicherung ergaben, dass die Explosion mit einer Handgranate herbeigeführt wurde. Die Ermittlungen sind hierbei noch nicht abgeschlossen. Ein möglicher Zusammenhang zwischen der Sprengstoffexplosion und einem Vermisstenfall aus Oldenburg wird derzeit geprüft. Die Polizei Bremen ermittelt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Bremen und der Polizei Oldenburg.

Die Erstbewertung dieser Sprengstoffexplosion hat bei Beurteilung des Ortes und der Uhrzeit ergeben, dass es sich möglicherweise um eine „Warnung aus dem Gewaltmilieu“ und nicht um eine gezielte Tötungsabsicht einer Person handeln könnte. Es liegen zurzeit keine konkreten Erkenntnisse vor, dass zu weiteren Gewalthandlungen kommen soll. Die Polizei Bremen wird aufgrund dieser Sicherheitslage aktuell neben den strafrechtlichen Ermittlungen an möglichen Gefahrenorten zur Gefahrenabwehr verstärkte Präsenzmaßnahmen und bei Verdacht gezielte Kontrollen vornehmen. Die derzeitige Gefahrenbeurteilung ergibt jedoch keine konkrete Gefahr für Personen sowie unbeteiligte Bürgerinnen und Bürger.

Weitere Presseauskünfte erteilt die Staatsanwaltschaft Bremen.

3000 Euro Belohnung


(09.11.17)

Am Dienstag wurde eine 90 Jahre alte Seniorin in ihrer Wohnung in der Neustadt überfallen und schwer verletzt (siehe auch PM 606). Die Ermittlungsbehörden suchen weiter Zeugen und haben eine Belohnung ausgesetzt.

Als die Seniorin nach einem Einkauf ihre Wohnungstür in einem Mehrparteienhaus in der Karl-Lerbs-Straße aufschloss, stand der fremde Mann hinter ihr und drängte sie hinein. Der Räuber bedrohte die 90-Jährige mit einer Schusswaffe und schlug sie zu Boden. Als die Bremerin daraufhin laut um Hilfe rief, flüchtete der Angreifer ohne Beute. Die Seniorin erlitt bei der Attacke Verletzungen am Kopf und musste stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden.

Die Polizei fragt:

Wer hat Dienstag, 7. November, zwischen 13 Uhr und 13.30 Uhr in der Karl-Lerbs-Straße verdächtige Beobachtungen gemacht und kann Hinweise auf den Täter geben?

Der Mann wurde als 180 Zentimeter groß, etwa 50 Jahre alt, mit braunen nach hinten gekämmten Haaren beschrieben. Er trug eine dunkle Blouson Jacke, mit einem Aufnäher auf dem Ärmel. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 3623888 entgegen.

Für Hinweise, die zur Ergreifung und rechtskräftigen Verurteilung des Täters führen, wurde von der Staatsanwaltschaft Bremen 3.000 Euro ausgelobt.

Polizei schreitet vor Landgericht ein


(9.11.17)

Am Mittwochnachmittag kam es in der Pause einer Gerichtsverhandlung vor dem Landgericht Bremen zwischen Familienmitgliedern der beteiligten Prozessparteien zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Einsatzkräfte der Polizei schritten sofort ein und brachten die Lage somit schnell unter Kontrolle.

Die zum Gerichtsschutz eingesetzten Polizisten schritten ein und konnten weitere Tathandlungen unterbinden. Eine Person hatte durch Schläge mit Fäusten Verletzungen erlitten. Ein eingesetzter Polizeibeamter wurde ebenfalls leicht verletzt. Er konnte aber weiter im Dienst bleiben.
Eine Prozessbeteiligte, die nicht direkt an den Auseinandersetzungen beteiligt war, erlitt einen Schwächeanfall und musste zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Gerichtsverhandlung wurde nicht fortgesetzt. Entsprechende Ermittlungsverfahren gegen fünf Tatverdächtige wurden eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Polizei Bremen leitet Ermittlungen gegen drei Polizisten ein


(10.11.17)

Im Rahmen von standardmäßigen Überprüfungen interner Abläufe stellte die Polizei Unregelmäßigkeiten bei Zulagenabrechnungen im Bereich der Landesentschärfung fest. Diese Erkenntnisse wurden durch die Polizei umgehend an das Referat Interne Ermittlungen beim Senator für Inneres zur Aufnahme der Ermittlungen weitergegeben.

Gegen mindestens drei Beamte einer Spezialeinheit, die auch Aufgaben als Entschärfer wahrnehmen, besteht der Verdacht, unrechtmäßig Zulagen erschlichen zu haben. Sie sollen bei Einsätzen als Sprengstoffentschärfer Zulagen falsch abgerechnet haben. Dies fiel kürzlich einem Vorgesetzten bei einer routinemäßigen Überprüfung auf. Die Polizisten wurden sofort in andere Abteilungen versetzt und mit anderen Aufgaben betraut.

Weitere Auskünfte erteilt die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Bremen.

Unter Alkoholeinfluss gegen Ampelmast


(12.11.17)

Samstagnacht gegen 01.40 Uhr kam eine 50-jährige Bremerin in Burglesum mit ihrem BMW von der Fahrbahn ab und prallte gegen zwei Masten. Die Frau stand dabei unter Alkoholeinfluss und war durch ihr Mobiltelefon abgelenkt. Sie kam mit leichten Verletzungen davon.

Die 50-Jährige war auf der Bremerhavener Heerstraße unterwegs als sie kurz vor der Einmündung zur A 270 nach rechts von der Fahrbahn abkam. Sie fuhr noch einige Meter über die Böschung und kollidierte anschließend mit einem Ampelmast sowie dem Mast eines Verkehrsschildes. Durch den Aufprall hat sie leichte Verletzungen erlitten. An dem Fahrzeug entstanden erhebliche Beschädigungen. Da die Fahrerin angab, zuvor ein Glas Wein getrunken zu haben, wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von 0,9 Promille. Zudem sei die Frau nach eigenen Angaben von ihrem Mobiltelefon abgelenkt gewesen.

Auf die Bremerin kommt nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs zu. Bereits vor Ort beschlagnahmten die Einsatzkräfte ihren Führerschein.

Polizeiaktion gegen Straßendealer


(13.11.17)

Am Samstagabend führte die Polizei Bremen Kontrollen zur Bekämpfung des Drogenhandels in der Bahnhofsvorstadt und im Viertel durch. Dabei wurden auch in einem Wettbüro und einem Lokal, die als Rückzugsorte für Straßendealer bekannt sind, Personen kontrolliert und diverse Verstöße festgestellt.

Am Abend beobachteten zivile Einsatzkräfte, speziell eingesetzt für die Bekämpfung der Straßen- und Drogenkriminalität, relevante Personen beim Betreten eines Wettbüros am Bahnhof, das als Rückzugsort bekannt ist. Mit angeforderten Unterstützungskräften wurden bei neun Anwesenden die Personalien überprüft und sie wurden durchsucht. Gegen einen anwesenden potentiellen Erwerber wurde ein 24-stündiger Platzverweis ausgesprochen.

Anschließend wurden die Kontrollen im Viertel im Bereich der Helenenstraße und Ziegenmarkt bis in den späten Abend fortgesetzt. Mehrere Personen wurden kontrolliert und durchsucht, entsprechende Platzverweise erteilt. Dabei wurde auch ein Lokal überprüft, in dem sich zu diesem Zeitpunkt neun Personen aufhielten. Hier wurden die Einsatzkräfte gleich bei mehreren Personen fündig: Sie beschlagnahmten diverse Verkaufseinheiten Crack, Kokain und Marihuana.
Darüber hinaus stellten die Polizisten baurechtliche Mängel fest, die an die zuständige Abteilung weitergeleitet wurden.

Auch der Diensthund schlug in der Nacht erfolgreich an: Im Bereich Fehrfeld machte er zwei Bunkerfunde aus. Durch die parallel eingesetzten Zivilkräfte wurden zwei weitere Bunker gefunden und zwei Drogendelikte mit Händler und Erwerber beweissicher festgestellt. Insgesamt wurden hier 17 Päckchen Marihuana beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Die Polizei Bremen wird weiterhin konsequent mit verdeckten und offenen Maßnahmen gegen den Drogenhandel vorgehen.

Verstecken zwecklos – Einbrecher gefasst


(14.11.17)

Ein 27-jähriger Einbrecher konnte am Montagmorgen in Walle noch am Tatort vorläufig festgenommen werden.

Ein aufmerksamer Zeuge nahm auf seinem Arbeitsweg verdächtige Geräusche aus einer Gaststätte im Steffensweg wahr. Daraufhin wählte er den Notruf der Polizei und teilte seine Beobachtungen mit. Nach schnellem Eintreffen der Einsatzkräfte konnte der Täter in seinem Versteck zwischen der Eingangstür und dem Rollladenkasten festgenommen werden. Zuvor drückte der Einbrecher die Rollläden hoch und schlug eine Fensterscheibe ein. Sein weiteres Vorhaben wurde durch die Polizei beendet.

Die Polizei Bremen lobt ausdrücklich das couragierte Verhalten des Zeugen, der umgehend nach seinen Beobachtungen die Polizei informierte. Melden Sie verdächtige Beobachtungen unmittelbar über den kostenfreien Notruf 110.

Beratungen und Tipps zum Einbruchschutz erhalten Sie beim Präventionszentrum der Polizei Bremen, Am Wall 195. Kennen Sie auch schon das Einbruchsradar der Polizei Bremen? Dieses wird jede Woche unter www.polizei.bremen.de veröffentlicht.

Eine Verkehrskontrolle und diverse Verstöße


(14.11.17)

Den richtigen Riecher bewies eine Streifenwagenbesatzung am Montag gegen 15.45 Uhr, als sie den PKW eines 38-Jährigen kontrollierten.

Aufgrund eines Verkehrsverstoßes wurde der Fahrzeugführer einer Verkehrskontrolle unterzogen. Ihm wurde zunächst die verbotene Nutzung eines Mobiltelefons als Kraftfahrer vorgeworfen. Bei der anschließenden Überprüfung der Fahrtüchtigkeit verlief ein durchgeführter Drogenvortest positiv. Bei seiner körperlichen Durchsuchung erwies sich der Inhalt seiner Unterhose als nicht weniger interessant. Hier konnten die Einsatzkräfte mehrere Verkaufseinheiten Drogen auffinden und beschlagnahmen.

Gegen den Mann wurden entsprechende Verfahren eingeleitet. Da der 38-Jährige keinen festen Wohnsitz in der Bundesrepublik hat, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung von 2.500 Euro an.

Polizei informiert vor Werder-Heimspiel


Der Lageplan

(14.11.17)

Am Sonntag, 19. November, findet ab 18 Uhr im Weserstadion das Bundesligaspiel zwischen dem SV Werder Bremen und Hannover 96 statt. Das Stadion wird mit etwa 42.000 Besuchern ausverkauft sein. Die Polizei Bremen empfiehlt eine rechtzeitige Anreise.

Durch das mit dem Spiel verbundene hohe Verkehrsaufkommen ist bei der An- und Abfahrt zum beziehungsweise vom Weserstadion mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Da viele Gäste mit der Bahn kommen werden, müssen sich Reisende am Sonntag ab etwa 16 Uhr im Bereich des Hauptbahnhofes auf Verzögerungen einstellen. Für die Fans von Hannover 96 wird wieder ein Shuttle-Service eingerichtet, der die Gäste vom Nordausgang zum Weserstadion bringt. Aus der niedersächsischen Landeshauptstadt werden etwa 2.200 Anhänger erwartet, darunter auch Personen, die der Bremer Fanszene grundsätzlich feindschaftlich gegenüberstehen.

Die Polizei ist bestrebt mit umfangreichen Maßnahmen für einen optimalen Ablauf zu sorgen. Um Provokationen unter den rivalisierenden Fußballanhängern zu vermeiden, kommen die bewährten Sichtschutzzäune entlang des Stadions zum Einsatz. Einen Lageplan des Weserstadions mit den Trennungen finden Sie unter www.polizei.bremen.de. Wir bitten die Heimfans um Beachtung der zur Fantrennung erforderlichen Maßnahmen.

Es gilt das folgende Verkehrskonzept:

Der Osterdeich wird für den Individualverkehr zwischen Sielwall und Stader Straße circa zweieinhalb Stunden vor und etwa eine Stunde nach Spielende gesperrt. Parkplätze am Stadion stehen nur noch für Berechtigte mit Ausweis beziehungsweise für Reisebusse zur Verfügung.
Auf die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel wird ebenfalls hingewiesen.

Die Polizei empfiehlt den mit PKW anreisenden Zuschauern nachdrücklich, den angebotenen Park+Ride-Verkehr, der vom Hemelinger Hafendamm aus zum Stadion geführt wird, in Anspruch zu nehmen. Mit dem Auto anreisenden Fußballfreunden wird dringend empfohlen, keine Wertsachen in ihren geparkten PKW zurückzulassen. Ein Auto ist kein Tresor.

Darüber hinaus wird wieder das beliebte 'Park+Ship' vom Stadtwerder zum Weserstadion angeboten. Auf dem Stadtwerder stehen ca. 1.000 kostenlose Parkplätze für Zuschauer des Fußballspiels zur Verfügung. Die Sielwall-Fähre bringt die Besucher zügig über die Weser.

Mädchen im Zug belästigt


(15.11.17)

Am Sonnabend wurden in einer Regionalbahn in Bremen fünf jugendliche Mädchen von zwei jungen Männern belästigt. Obwohl der Zug voll besetzt war, griff keiner der erwachsenen Fahrgäste ein.

Die Mädchen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren fuhren gegen 17 Uhr mit der Regio-S-Bahn vom Hauptbahnhof in Richtung Farge. Im Zug wurden sie von zwei jungen Männern angesprochen. Das Duo bedrängte die Jugendlichen und berührte sie an Haaren und Armen. Da niemand von den Fahrgästen eingriff, machten die Mädchen von den Tätern ein Foto. Unter Androhung von Gewalt mussten sie es sofort wieder löschen. Als der Zug in den Bahnhof Vegesack einfuhr, kam ihnen eine 15-Jährige zu Hilfe und stellte sich vor die Männer, damit die Mädchen unversehrt den Zug verlassen konnten. Die Verdächtigen kniffen ihr daraufhin ins Gesäß, bespuckten das Mädchen und schlugen ihr ins Gesicht. Anschließend flüchtete das Duo. Die Polizei ermittelt u. a. wegen sexueller Belästigung und Körperverletzung. Die Ermittler werten nun Videoaufnahmen aus und führen Vernehmungen durch. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

Nach ersten Aussagen hat außer der 15-Jährigen niemand den Mädchen geholfen. Die Polizei appelliert: Hinsehen statt wegschauen. Reagieren Sie wenn Menschen bedrängt werden, fordern Sie andere aktiv und direkt zur Mithilfe auf. Wenden Sie sich an das Personal in öffentlichen Verkehrsmitteln und rufen Sie die Polizei unter 110 an.

Falscher Polizeibeamter am Werk


(15.11.17)

Ein falscher Polizeibeamter hat am Dienstagmittag eine 98 Jahre alte Bremerin um ihren Goldschmuck gebracht. Zuvor hatte sich der dreiste Trickbetrüger unter einem Vorwand Zutritt zu ihrer Wohnung verschafft.

Die 98-Jährige wurde gegen 13.00 Uhr von dem noch unbekannten Täter vor ihrem Haus in Vegesack angesprochen. Dort gab sich der Mann als Polizeibeamter vom Revier in Lesum aus. Er berichtete der Dame davon, dass ein Einbrecher gefasst wurde. Bei diesem habe man Schmuck und Bargeld sichergestellt. Um auszuschließen, dass die Dame bestohlen wurde, ließ er sich den Schmuck seines späteren Opfers vorzeigen.

Die Seniorin ahnte noch nicht, dass ihr Vertrauen durch einen falschen Polizeibeamten ausgenutzt wurde. Unter einem Vorwand, etwas in dem oberen Stockwerk vergessen zu haben, nutzte der Täter die Gelegenheit, den zuvor gezeigten Schmuck zu entwenden. Als der Trickbetrüger über alle Berge war, stellte sie fest, dass sämtliche Ketten und Ringe fehlten.

Die Polizei Bremen rät: Lassen Sie keine Fremden in ihre Räumlichkeiten! Lassen Sie sich von Polizeibeamten immer den Dienstausweis zeigen, im Zweifel wählen Sie den Polizeinotruf unter 110.
Die Polizei fragt Sie auch nicht nach Ihrem Bargeld, Schmuck oder anderen Wertgegenständen in Ihrem Haus. Weitere Verhaltenstipps und Präventionshinweise erhalten Sie kostenlos in unserem Präventionszentrum, Am Wall 195 oder im Internet unter www.polizei.bremen.de

Unfall mit fünf Sattelzügen


(16.11.17)

Ein 41 Jahre alter Lasterfahrer übersah am Donnerstagvormittag auf der Autobahn 1 das Stauende und schob vier weitere Lkw aufeinander.

Der 41-Jährige befuhr den rechten Fahrstreifen in Richtung Osnabrück. Kurz vor der Anschlussstelle Arsten fuhr er gegen einen vorausfahrenden Sattelzug. Durch die Wucht des Aufpralls wurden mehrere Laster aufeinander geschoben. Der mutmaßliche Unfallverursacher musste von der Feuerwehr aus dem Führerhaus befreit werden. Er wurde, wie auch drei weitere Fahrer im Alter von 34, 41 und 60 Jahren in ein Krankenhaus gebracht. Der Verkehr wurde während der Unfallaufnahme über einen Parallelfahrstreifen abgeleitet, es bildete sich ein kilometerlanger Stau. Vier Lkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von über 500.000 Euro. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Haftbefehl nach Tritten gegen den Kopf


(19.11.17)

In einer Diskothek in der Bremer Innenstadt eskalierte in der Nacht von Freitag auf Sonnabend ein Streit zwischen mehreren Männern. Im Verlauf der Auseinandersetzung trat ein 19-Jähriger einem am Boden liegenden 21-jährigen Bremer gegen den Kopf. Das Amtsgericht erließ gegen den Angreifer einen Untersuchungshaftbefehl.

Der 21 Jahre alte Mann feierte mit Freunden in einer Lounge der Diskothek in der Hillmannstraße. Der 19-Jährige und ein Begleiter kamen hinzu und wollten mitfeiern. Das war aber offensichtlich nicht erwünscht und es entwickelte sich ein Streit. Nachdem sich die Akteure zunächst gegenseitig mit Getränken überschütteten, wurde der 21-Jährige mit einem Glas zu Boden geschlagen. Anschließend trat der 19-Jährige gegen den Körper und gegen den Kopf des Mannes. Schnell eintreffende Einsatzkräfte nahmen den Angreifer noch in der Diskothek fest. Die Ermittlungen zu seinem Mittäter dauern an. Der 21-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Sein ebenfalls 21 Jahre alter Bekannter wurde bei der Schlägerei leicht verletzt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen erließ das Amtsgericht gegen den 19 Jahre alten Mann aus Niedersachsen einen Untersuchungshaftbefehl. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Polizei stoppt mutmaßliches Autorennen


(19.11.17)

Nach Hinweisen auf ein verbotenes Autorennen kontrollierte die Polizei Bremen in der Nacht von Freitag auf Sonnabend in Walle 23 Autofahrer. 18 Mobiltelefone wurden hierbei als Beweismittel beschlagnahmt.

Zunächst wurde dem Lagezentrum ein Autorennen in der Carl-Benz-Straße in Burglesum gemeldet. Weitere Ermittlungen ergaben, dass die Teilnehmer zwischenzeitig nach Walle fuhren. Ein Großaufgebot der Bremer Polizei traf schnell am Einsatzort ein und kontrollierte 23 Autofahrer auf einem Firmenparkplatz in der Hafenstraße. Über Chatverläufe auf den Telefonen der Angetroffenen ließen sich Verabredungen zu einem Autorennen nachvollziehen. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten die Telefone als Beweismittel. Alle Beteiligten erhielten Platzverweise.

Die Polizei ermittelt nun wegen einer Straftat: Wer im Straßenverkehr ein nicht erlaubtes Kraftfahrzeugrennen ausrichtet, durchführt oder daran teilnimmt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Polizei schnappt Einbrechertrio


(19.11.17)

Drei Einbrecher drangen in der Nacht zu Sonnabend in ein Einfamilienhaus in der Bremer Innenstadt ein. Einsatzkräfte der Bremer Polizei nahmen das Trio noch am Tatort fest.

Die Diebe schlugen die Scheibe der Eingangstür des Hauses in der Contrescarpe ein. Im Erdgeschoss durchsuchten sie die Räume und stellten schon einmal diverse Gegenstände, wie Fernseher und Co zum Abtransport bereit. Die Hausbesitzerin nahm die Geräusch wahr, brachte sich im Obergeschoss in Sicherheit und alarmierte die Polizei. Innerhalb kurzer Zeit trafen die Einsatzkräfte ein und nahmen die 17, 19 und 20 Jahre alten Einbrecher noch in flagranti vorläufig fest. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Wie man sich vor Einbrüchen schützen kann, erfahren Ratsuchende in einem Fachvortrag am 28.11.2017. Das Präventionszentrum der Polizei bietet in Kooperation mit der Fa. Tietjen Holz-Kunstsoff-Technik und mit dem „bauraum Bremen e.V.“ einen Vortrag zum Thema Einbruchschutz an. Der Eintritt ist kostenlos. Interessierte werden gebeten, sich telefonisch unter 362-19003 oder per Mail unter: praeventionszentrum@polizei.bremen.de anzumelden.