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Das Telefonieren während der Fahrt stellt ein hohes Sicherheitsrisiko dar.

Die geistige Abgelenktheit während eines Telefonats ist vergleichbar mit der Fahrt unter Alkoholeinwirkung (unter 0,8 Promille Alkohol im Blut).
Im Oktober 2017 traten Änderungen in den straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften und damit verbunden auch im Bußgeldkatalog in Kraft!

War zuvor lediglich das Telefonieren während der Fahrt verboten, wird jetzt generell die Benutzung eines elektronischen Gerätes, das Kommunikations-, Informations- oder auch Organisationszwecken dient, geahndet.

Ahndungssatz bei Verstößen:

  1. Kraftfahrer: 100 Euro und 1 Punkt
  2. Radfahrer: 55 Euro

Kommt es zusätzlich zu einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer oder gar zu einem Unfall erhöhen sich die Bußgelder erheblich!

Neben dem Gespräch im Fernsprechnetz gehören zum Verbot sämtliche Bedienungsfunktionen wie:

  • das Anwählen
  • die Versendung von Kurznachrichten (wie z.B. WhatsApp oder SMS)
  • oder das Abrufen von Daten im Internet etc.

soweit dies unter Aufnahme oder Halten des Hörers erfolgt. Untersagt ist damit auch, das Handy oder den Hörer des Autotelefons zwischen Kopf und Schulter einzuklemmen, weil dazu das Gerät erst aufgenommen werden muss.

Dabei wird in der Regel von vorsätzlicher Begehung ausgegangen. Das Verbot gilt nicht, wenn das Fahrzeug steht und bei Kraftfahrzeugen der Motor ausgeschaltet ist, oder der Fahrer über eine Freisprecheinrichtung verfügt und diese benutzt.