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In der Polizei Bremen, Direktion Kriminalpolizei/Landeskriminalamt, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt nachfolgende – für Teilzeit geeignete – Funktion zu besetzen:

Sachbearbeiter_in Telekommunikationsüberwachung/ elektronische Aufenthaltsüberwachung PMK, Grundsatzangelegenheiten

Besoldungsgruppe 12 BremBesO / Entgeltgruppe 12 TV-L

Wir suchen für die Staatsschutzabteilung der Direktion Kriminalpolizei/Landeskriminalamt der Polizei Bremen (zugleich Landeskriminalamt) eine/n hochkompetenten und motivierten Juristin/Juristen als Grundsatzsachbearbeiter/in.

Ihre Aufgaben werden insbesondere sein:
Die Bearbeitung von Grundsatzangelegenheiten im Themenfeld der Abteilung, schwerpunktmäßig in rechtlichen Fragestellungen insbesondere der verdeckten Informationserhebung,
die juristische Beratung der Ermittlungs- und Analyseeinheiten der Abteilung, sowie
die Bearbeitung von komplexen Gefahrenabwehr- und strafprozessualen Ermittlungssachverhalten.

Sie werden Teil eines dynamischen, interdisziplinären Teams in einem der Schwerpunktbereiche des Landeskriminalamtes.

Erforderlich für die Stelle ist:

  • Abgeschlossenes Universitätsstudium der Rechtswissenschaft mit mindestens
    erster juristischer Prüfung
  • Fahrerlaubnis der Klasse B
  • Straffreiheit (d.h. die/der Bewerber/in ist bislang nicht wegen einer vorsätzlichen Straftat rechtskräftig verurteilt worden und es ist kein Strafverfahren wegen einer vorsätzlichen Straftat anhängig

Vorzugsweise kommen Bewerberinnen und Bewerber in Betracht, die über folgende Quailifikationen verfügen:

  • Befähigung zum Richteramt (2. Juristisches Staatsexamen)oder
  • mit einem (auch ausländischen) Hochschulabschluss abgeschlossene wissenschaftliche Weiterbildung über das 1. Staatsexamen hinaus (z.B. M.A., LL.M.) in den Fachgebieten Strafrecht, Strafprozessrecht, Kriminologie, oder besonderes Polizeirecht oder
  • mindestens zweijährige Berufserfahrung bei einer Polizeibehörde, einer Verfassungsschutzbehörde, einer Staatsanwaltschaft, dem Bundesnachrichtendienst, dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik oder der Bundeswehr (Feldjägertruppe oder Militärisches Nachrichtenwesen)

Vorrangige weitere Anforderungen sind darüber hinaus:

  • Uneingeschränkte Belastbarkeit
  • Fähigkeit zur schnellen Aufnahme und Verarbeitung sowie sicheren rechtlichen Beurteilung eines Sachverhaltes, auch unter Zeitdruck
  • Soziale Kompetenz, Kommunikations- und Teamfähigkeit

Von Vorteil sind Sprachkenntnisse in französischer, spanischer, russischer, arabischer, türkischer, persischer (Farsi, Dari), tschetschenischer, inguschischer oder paschtunischer Sprache.

Bei einem ausländischen Bildungsabschluss ist die Bewertung durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen mit vorzulegen.

Wir gehen darüber hinaus davon aus, dass Sie die Bereitschaft mitbringen, sich kriminalistische und kriminologische Kenntnisse anzueignen, sowie im Rahmen dienstlicher Erfordernisse bereit und in der Lage sind, auch außerhalb der normalen Arbeitszeit Dienst zu leisten.
Wir gehen ferner davon aus, dass Sie die Bereitschaft mitbringen, erforderlichenfalls auch mehrwöchige Qualifizierungsmaßnahmen außerhalb des Dienstortes wahrzunehmen.
Ihr Einverständnis in eine Sicherheitsüberprüfung gem. § 10 BremSÜG ist Voraussetzung für die Stellenbesetzung.

Bei Vorliegen der beamten- und laufbahnrechtlichen Voraussetzungen wird eine Übernahme in das Beamtenverhältnis angestrebt. Bei bereits verbeamteten Bewerber_innen ist bei Vorliegen der beamten- und laufbahnrechtlichen Voraussetzungen eine direkte Übernahme im bestehenden Beamtenverhältnis möglich.

Auskünfte erhalten Sie bei Herrn Robbers unter der Rufnummer 0421/362-19229 oder
unter K6@polizei.bremen.de..

Um die Unterrepräsentanz von Frauen in diesem Bereich abzubauen, sind Frauen bei gleicher Qualifikation wie ihre männlichen Mitbewerber vorrangig zu berücksichtigen, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.
Bewerbungen von Menschen mit einem Migrationshintergrund werden begrüßt.
Schwerbehinderten Bewerberinnen bzw. Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben.

Bewerbungshinweis:
Bitte reichen Sie uns nur Kopien von Ihren Bewerbungsunterlagen ein (keine Mappen), da diese aus Kostengründen nicht zurückgesendet werden können. Sofern Ihnen eine schriftliche Ablehnung zugeht, werden Ihre Bewerbungsunterlagen bis zum Ablauf der Frist gemäß §15 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) aufbewahrt und anschließend vernichtet.

Bewerberinnen und Bewerber aus dem Bereich des öffentlichen Dienstes bitten wir, mit den Bewer-bungsunterlagen eine Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in ihre Personalakte sowie eine aktuelle Beurteilung einzureichen.

Fahrkosten oder andere im Zusammenhang mit der Bewerbung stehende Auslagen werden nicht erstattet.

Ihre aussagefähige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, Studiennachweis, Zeugnisse, ggf. Nachweis Schwerbehinderung) richten Sie bitte bis 16.10.2018 schriftlich per Post unter Angabe der Kennziffer K 62-41 an die

Polizei Bremen
FP 12
Herrn Kreitzireck
In der Vahr 76
28329 Bremen
Telefon: 0421 / 362-12134
Fax: 0421 / 362-12163