Sie sind hier:

Sachbearbeitung (w/m/d) „Juristische*r Ermittler*in“

In der Polizei Bremen, Direktion Kriminalpolizei/Landeskriminalamt, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt nachfolgende Funktion - auch für Teilzeit geeignet - zu besetzen:

Sachbearbeitung (w/m/d) „Juristische*r Ermittler*in“,
Besoldungsgruppe A10 BremBesO

Wir suchen als Personalverstärkung für die Kriminalpolizei der Polizei Bremen und das Landeskriminalamt kompetente Volljuristinnen und Volljuristen zum Einsatz auf Funktionsstellen für Polizeiliche Ermittler*innen im Bereich der Kriminalitätssachbearbeitung.
Die strafrechtlichen und polizeirechtlichen Ermittlungen im Bereich der Kriminalpolizei werden grundsätzlich durch Beamtinnen und Beamte des Polizeivollzugsdienstes mit einer Fortbildung zur/zum Polizeilichen Ermittler*in durchgeführt. Zur Verstärkung der Direktion ist jetzt beabsichtigt, auf einigen dieser Funktionsstellen juristisch ausgebildete Beamtinnen und Beamte der Laufbahn Allgemeine Dienste einzusetzen.

Ihre Aufgaben werden insbesondere sein:

  • Die Bearbeitung von strafprozessualen Ermittlungsverfahren bis zur Abgabe an die Staatsanwaltschaft. Hierzu gehört u.a., Sachverhalte zu Straftaten nach kriminalistischen Grundsätzen zu erforschen und die Ermittlungen in Zusammenarbeit mit internen und externen Personen und Organisationen zu führen.
  • Die Bearbeitung von Gefährdungssachverhalten und polizeirechtlicher Ermittlungsverfahren
  • Die zielorientierte Sammlung, Erhebung, Ordnung und Speicherung, Bewertung und Analyse von Informationen und deren lageangepasste Ergebnisaufarbeitung, -darstellung, und -weitergabe.

Dabei werden Sie Teil eines Kommissariats mit erfahrenen Kriminalbeamtinnen und Kriminalbeamten sein.

Erforderlich ist:

  • Befähigung zum Richteramt (1. und 2. Juristisches Staatsexamen), dabei muss die Ausbildungsstation im Vorbereitungsdienst, die bei einer Staatsanwaltschaft oder einem Strafgericht absolviert wurde, mit mindestens der Note „befriedigend“ bewertet worden sein
  • oder abgeschlossenes Studium der Rechtspflege und abgeschlossene Fortbildung zur Amtsanwältin oder zum Amtsanwalt
  • Straffreiheit (d.h. die/der Bewerber*in ist bislang nicht wegen einer vorsätzlichen Straftat rechtskräftig verurteilt worden und gegen die/den Bewerber*in ist derzeit kein Ermittlungsver-fahren wegen einer vorsätzlichen Straftat anhängig)
  • zeitlich uneingeschränkte Verwendungsfähigkeit (d.h. keine gesundheitlichen oder anderen Einschränkungen hinsichtlich der Dienstverrichtung auch zur Nachtzeit und/oder am Wochenende)
  • keine gesundheitlichen oder anderen Einschränkungen zur Teilnahme an Durchsuchungen sowie zur Durchführungen von Vernehmungen
  • Fahrerlaubnis Klasse B.

Erwartet werden weiterhin:

  • Gute Kenntnisse des Straf- und Strafprozessrechts sowie des Polizeirechts
  • Kenntnisse der Kriminologie und der Kriminalistik
  • Fähigkeit zur schnellen Aufnahme und Verarbeitung sowie sicheren Beurteilung eines Sachverhaltes, auch unter Zeitdruck
  • Kommunikationsfähigkeit (insbesondere Vermitteln von komplexen und ungewohnten Sachverhalten), Teamfähigkeit und Dienstleistungsorientierung
  • analytisches Denkvermögen, sichere Ausdrucksweise in Wort und Schrift, Flexibilität, Fähigkeit zu selbstständigem und eigenverantwortlichem Arbeiten
  • fundierte IT-Anwendungs-Kenntnisse, insbesondere in den Microsoft Office-Anwendungen
  • körperliche Leistungsfähigkeit (vergleichbar Niveau Deutsches Sportabzeichen, Stufe Bronze).

Bei einem ausländischen Bildungsabschluss ist die Bewertung durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen mit vorzulegen.
Von Vorteil sind gute Sprachkenntnisse der englischen sowie weiterer Sprachen, vorrangig arabisch, türkisch, kurdisch, tschetschenisch, inguschisch, Paschtu, Dari oder Farsi.
Von Vorteil ist ferner eine mehrjährige Berufserfahrung bei einer Polizeibehörde des Bundes oder eines Landes, einer Verfassungsschutzbehörde, dem Bundesnachrichtendienst, dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik oder der Bundeswehr.
Wir gehen darüber hinaus davon aus, dass Sie die Bereitschaft mitbringen, sich zusätzliche kriminalistische und kriminologische Kenntnisse anzueignen, sowie im Rahmen dienstlicher Erfordernisse bereit sind, erforderlichenfalls auch außerhalb der normalen Arbeitszeit Dienst zu leisten.
Für einzelne Stellen kann eine Sicherheitsüberprüfung gem. § 10 BremSÜG erforderlich werden.
Nähere Auskünfte erhalten Sie bei Herrn Rainer de Buhr unter der Email-Adresse K01@polizei.bremen.de
Bei Vorliegen der beamten- und laufbahnrechtlichen Voraussetzungen ist eine Einstellung im Beamtenverhältnis in der Laufbahn Allgemeine Dienste (Besoldungsgruppe A10 BremBesO) beabsichtigt. Bei bereits verbeamteten Bewerber*innen ist bei Vorliegen der beamten- und laufbahnrechtlichen Voraussetzungen eine direkte Übernahme im bestehenden Beamtenverhältnis möglich.
Es bestehen berufliche Entwicklungsperspektiven sowohl im Rahmen einer Fach- als auch einer Führungskarriere.
Um die Unterrepräsentanz von Frauen in diesem Bereich abzubauen, sind Frauen bei gleicher Qualifikation wie ihre männlichen Mitbewerber vorrangig zu berücksichtigen, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.
Bewerbungen von Menschen mit einem Migrationshintergrund und/oder einer nicht-deutschen Staatsangehörigkeit werden begrüßt.
Schwerbehinderten Bewerberinnen bzw. Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben.
Bewerberinnen bzw. Bewerber, die derzeit im öffentlichen Dienst beschäftigt sind, müssen schriftlich erklären, dass sie mit der Einsichtnahme in ihre Personalakte durch die Auswahl-kommission und die Personalvertretung einverstanden sind.

Bewerbungshinweis:
Das Auswahlverfahren wird als Poolausschreibung durchgeführt. Die Besetzung der Funktionsstellen erfolgt nach der Rangreihenfolge des Auswahlverfahrens.
Bitte reichen Sie uns nur Kopien von Ihren Bewerbungsunterlagen ein (keine Mappen), da diese aus Kostengründen nicht zurückgesendet werden können. Sofern Ihnen eine schriftliche Ablehnung zugeht, werden Ihre Bewerbungsunterlagen bis zum Ablauf der Frist gemäß §15 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) aufbewahrt und anschließend vernichtet.
Ihre aussagefähige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, Studiennachweis, Zeugnisse, ggf. Nachweis Schwerbehinderung) richten Sie bitte bis 13.08.2019 schriftlich per Post unter Angabe „SB Juristische Ermittler“ an die

Polizei Bremen
FP 12
Sylvia Paborn/Sebastian Bonke
In der Vahr 76
28329 Bremen
Telefon: 0421/362-12026 o. 362-12107
Fax: 0421/362-12163