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Die Direktion Zentrale Technische Dienste

ist eine Servicedienststelle. Unsere Hauptaufgabe besteht darin, die Polizei in Büros und auf der Straße mit Informationstechnik, wie Computer, Kommunikationstechnik, z. B. Funkgeräte, Handy und Ausrüstung, wie Pistolen und Handfesseln und mit Fahrzeugen zu versorgen. Wir kümmern uns um Aufgaben von "A bis Z". A wie Arbeitssicherheit, über Raumplanung bis zum zentralen Einkauf. Hier wird beschafft und eingekauft.
Bei uns arbeiten Techniker, Kfz-Mechaniker/Mechatroniker, Informatiker und speziell ausgebildete Fachkräfte für die Computer-Administration, zur Planung und Entwicklung von IT-Angelegenheiten und zur Gewährleistung von IT-Sicherheit. Sie sorgen dafür, dass eine reibungslose Nutzung der IT-Technik, Telekommunikations- und Funktechnik, ebenso der gesamten Sondertechnik, z.B. Video- und Audiotechnik, erfolgen kann. Als "technische Spezialeinheit" ist der Kampfmittelräumdienst bei unserer Direktion, den Zentralen Technischen Diensten, angegliedert. Von den Kollegen werden Bomben und andere gefährliche Gegenstände, insbesondere aus dem 2. Weltkrieg, entschärft.
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Polizeikommissarin Christin L., Sachbearbeiterin in der Führungsgruppe

Christin L., Polizeikommissarin in der Führungsgruppe, jpg, 81.9 KB

Die Stationen in meiner Laufbahn bei der Polizei sind geprägt durch Verwendungen in den verschiedensten Aufgabenbereichen.

Nach meinem Abitur war mir klar, dass ich studieren und dennoch gleichzeitig finanziell unabhängig sein wollte – so entschied ich mich für ein Studium bei der Polizei. Ich begann meine Laufbahn in Schleswig-Holstein und absolvierte ein Studium in Altenholz bei Kiel für den gehobenen Polizeivollzugsdienst mit dem Abschluss zur Diplomverwaltungswirtin.

Meine ersten Dienstjahre verbrachte ich über einen langen Zeitraum in einem Zivilfahndungskommando. Dort erlebte ich jeden Tag einen abwechslungsreichen Dienst, umgeben von einem verlässlichen, gut ausgebildeten Kollegenteam. Kein Tag glich dem anderen. Viel Fortbildung, vor allem in den Bereichen Schießen und Selbstverteidigung, standen neben einer Vielzahl von Observationseinsätzen auf der Tagesordnung. Ein spannender Arbeitsalltag war mein täglicher Begleiter.

Nach meinem Länderwechsel von Schleswig-Holstein nach Bremen war ich bis zur Geburt meiner Zwillinge in Bremerhaven bei der Wasserschutzpolizei eingesetzt. Ein völlig neues Aufgabengebiet erwartete mich dort und ich bewegte mich in einem ruhigeren und geregelterem Fahrwasser. Hier waren es vor allem die umweltschutzpolizeilichen Aufgaben, die mich begeisterten.

Meinen Wiedereinstieg ins Berufsleben nach gut einem Jahr Elternzeit erlebte ich in der Direktion Finanzen/Personal. Durch die Arbeit im Personalbereich gewann ich neue und aufschlussreiche Einblicke, wie Polizeiarbeit eigentlich „hinter den Kulissen“ abläuft, z. B. das Begleiten und Durchführen des Einstellungsprozesses bei der Polizei, das Managen und Steuern des Personals bei Fortbildungen, Stellenwechsel.

Persönliche Lebensumstände ändern sich, Interessen verlagern sich – so vielfältig sind auch die Aufgaben bei der Polizei.
Heute findet man mich in der Direktion Zentrale Technische Dienste. Dort steht nicht zwingend der "Dienst auf der Straße" im Vordergrund. Vorwiegende Aufgabe bei den zentralen Diensten ist das Herstellen und Gewährleisten der Arbeitsfähigkeit der Kollegen auf der Straße und in den Büros. Wir sind eine Servicedienststelle und versuchen, allen bestmöglich den Rücken freizuhalten. Sei es durch Ausstattung und Beschaffung von Fahrzeugen und Einsatzgeräten und nicht zu vergessen einer umfangreichen IT-Ausstattung.

Hier habe ich meinen Platz gefunden, um meinen Kindern und meiner Arbeit beim täglichen Spagat zwischen Beruf und Familie gerecht zu werden und hier kann ich mich in die Organisation, vor allem aber in das Team einbringen!