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Überfall auf Getränkemarkt

(04.06.18)

Ein unbekannter Mann überfiel am Sonnabendmittag einen Getränkemarkt in Schwachhausen. Der Räuber schlug einem 35 Jahre alten Kassierer ins Gesicht und stahl Bargeld aus der Kasse.

Der unmaskierte Täter ging gegen 13.30 Uhr zur Kasse des Marktes in der H.-H.-Meier Allee und stellte einige Getränkeflaschen auf den Tresen. Nachdem der 35-jährige Angestellte die Beträge eingab und die Kasse öffnete, schlug ihm der vermeintliche Käufer mit der Faust ins Gesicht und schnappte sich mehrere Geldscheine aus der Lade. Anschließend flüchtete er zu Fuß aus dem Geschäft. Der Mitarbeiter klagte über Schmerzen, ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus.

Der Räuber wurde als etwa 20 Jahre alt und 190 Zentimeter groß beschrieben. Er hatte dunkle, leicht lockige Haare (Undercut-Frisur) und einen dunklen Teint. Bei der Tatausführung trug der Mann einen blauen Kapuzenpullover mit weißer Aufschrift und eine dunkle Hose. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 3623888 entgegen.

Kinderstreit löst Prügelei aus

(04.06.18)

Ein Streit unter Kindern löste am frühen Sonntagabend auf einem Spielplatz in Bremen-Mitte eine Prügelei unter Erwachsenen aus.

Spielende Kinder zweier Familien gerieten auf dem Spielplatz in der Straße Fehrfeld in Streit. Als die erwachsenen Verwandten sich einmischten, blieb es nicht bei einer verbalen Auseinandersetzung. Schnell flogen die Fäuste. Mehrere Streifenwagenbesatzungen waren notwendig, um die Streithähne voneinander zu trennen. In der Zeit erhielt der Spielplatz starken Zulauf von Anverwandten der beteiligten Parteien. Zuletzt waren rund 30 Personen in einer mehr oder weniger aggressiven Stimmung vor Ort, die sich zum Teil auch gegen die Polizei richtete. Diese trennte konsequent die Beteiligten voneinander und stellte die Ruhe wieder her.

Bei den Auseinandersetzungen erlitt ein 59-jähriger Mann Kopfverletzungen, die ambulant behandelt werden konnten.

Die Ermittlungen dauern an.

Betrunkener fährt Mann an

(04.06.18)

In der Nacht von Samstag auf Sonntag fuhr ein betrunkener 26-Jähriger einen 27 Jahre alten Mann mit seinem Auto in der Bahnhofsvorstadt an, nachdem sie sich zuvor verbal gestritten hatten. Gegen den 26-Jährigen wurde Haftbefehl erlassen.

Gegen 00.50 Uhr fuhr der 27-Jährige als Beifahrer mit seinem Bruder die Birkenstraße entlang, um in die Hillmannstraße einzubiegen. Von dort kam jedoch ein grauer Audi, sodass keiner von beiden um die Kurve herum kam. Nachdem die beiden wieder ein Stück zurücksetzten, der spätere Tatverdächtige sich jedoch weiterhin keinen Meter mit seinem Auto bewegte, stieg der 27-Jährige aus, um den anderen Autofahrer anzusprechen. Zwischen den beiden entwickelte sich ein Streitgespräch. Als der Beifahrer zurück zu seinem Bruder ging und sich neben dessen Fahrzeug stellte, gab der 26 Jahre alte Audi Fahrer plötzlich Gas und quetschte seinen Kontrahenten zwischen den beiden Autos ein. Er setzte sogar noch einmal zurück und fuhr ihn ein zweites Mal an, bevor er anschließend flüchtete. Der Verletzte kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Eine aufmerksame Zeugin notierte sich das Kennzeichen des Flüchtenden, sodass Polizisten den Mann kurze Zeit später an seiner Wohnanschrift antreffen konnten. Die Beschreibung stimmte mit denen der Zeugen überein, sodass er durch die Einsatzkräfte festgenommen wurde. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,5 Promille.

Über die Staatsanwaltschaft Bremen hat das Amtsgericht gegen den Mann einen Haftbefehl erlassen.

Transporter erfasst Fahrradfahrerin

(05.06.18)

Am späten Montagnachmittag erfasste in Bremen Osterholz ein 44-Jähriger mit seinem Transporter eine 49 Jahre alte Fahrradfahrerin. Die Frau kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.

Der Fahrer des Fiats befuhr gegen 17.30 Uhr die Osterholzer Heerstraße in stadtauswärtige Richtung, als er aus bislang unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Die 49-Jährige stand währenddessen auf der dortigen Verkehrsinsel und wartete auf ihr Grünlicht, um die Straße überqueren zu können. Nachdem der 44 Jahre alte Mann zunächst das Fußgängergitter überfuhr, erfasste er die Fahrradfahrerin frontal und kam anschließend an der Ampel zum Stehen.
Die Frau wurde auf die Fahrbahn geschleudert und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Die Osterholzer Heerstraße musste für die Dauer der Unfallaufnahme voll gesperrt werden.

Gestohlenes Fahrrad im Internet wieder entdeckt

(06.06.18)

Nachdem einer Bremerin Anfang der Woche ihr Fahrrad aus der Vagtstraße gestohlen wurde, entdeckte sie es kurze Zeit später im Internet wieder. Zivile Einsatzkräfte überführten den Mann bei der Übergabe.

Am Dienstag erstatte die 28 Jahre alte Frau Strafanzeige an einer Wache und meldete ihr Fahrrad als gestohlen. Noch am selben Tag fand sie ihr Rad auf einer Online Verkaufsplattform wieder. Die Frau gab vor, das Fahrrad kaufen zu wollen und informierte die Polizei. Zivile Einsatzkräfte begleiteten die Bremerin zu der Übergabe. Als der Verkäufer ihr das Fahrrad übergeben wollte, gaben sie sich zu erkennen und nahmen den 19-jährigen Tatverdächtigen vorläufig fest.

Die 28-Jährige konnte zweifelsfrei belegen, dass es sich um ihr entwendetes Zweirad handelte. Sie bekam ihr Eigentum zurück und gegen den 19 Jahre alten Mann wurde Strafanzeige wegen Diebstahls gefertigt.

Zwei Wohnungen – eine Indoor-Plantage

(06.06.18)

Gestern Morgen durchsuchten auf Grund eines Hinweises Bremer Polizeikräfte zwei Wohnungen eines Wohnblocks in Arsten. Beide Mietwohnungen gehören einem 31-jährigen Bremer. In einer fanden die Ermittler eine Indoor-Plantage.

Gestern Morgen durchsuchten Ermittler von Schutz- und Kriminalpolizei auf Grund von Hinweisen zwei Wohnungen eines 31-jährigen Mannes. Eine war nicht mehr bewohnbar. Hier hatte der Täter eine Indoor-Plantage angelegt. Jeder Raum war mit Pflanzen und Equipment vollgestellt.
Die Einsatzkräfte beschlagnahmten 166 Cannabis-Pflanzen und 10 Kilogramm Marihuana-Blüten. Darüber hinaus umfangreiches Material zum Cannabis-Anbau.
Neben dem Verfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz muss der Mann nun auch mit Ermittlungen wegen der Entziehung elektrischer Energie rechnen. Denn seine elektrischen Anlagen waren so manipuliert, dass sie die notwendige Energie zur Versorgung der Pflanzen lieferten.

Die Ermittlungen dauern an.

Räuber nutzt Selfie aus

(07.06.18)

Ein Selfie ist einer 33 Jahre alten Frau am Mittwochabend in der Innenstadt zum Verhängnis geworden. Ein Straßenräuber nutzte ihre Unaufmerksamkeit und entriss der Oldenburgerin das Smartphone.

Die 33-Jährige hielt sich in den Wallanlagen in Höhe des Präsident-Kennedy-Platzes auf. Sie war gerade im Begriff mit ihrem Smartphone ein Selfie zu fertigen, als ihr ein Radfahrer in die Seite stieß. Der Mann riss der Oldenburgerin das Telefon aus der Hand und fuhr davon. Die Frau stürzte und zog leichte Verletzungen zu.

Der Räuber hatte dunkle Haare und einen dunklen Teint und trug ein gestreiftes T-Shirt. Er fuhr ein rot-schwarzes Fahrrad. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 3623888 entgegen.

Die Polizei rät, auch mit dem Handy in der Hand, die Umgebung aufmerksam im Blick zu behalten. Installieren Sie in jedem Fall eine Ortungssoftware und richten Sie eine individuelle Tastensperre ein. Notieren Sie sich die Gerätedaten wie Marke und Typ und insbesondere die IMEI-Nummer. Mehr Infos unter www.polizei.bremen.de.

Falschen Wasserwerker angekündigt

(07.06.18)

Am Montagmittag klingelte an der Haustür einer 85-jährigen Bremerin ein Mann, der ihr den Besuch eines Wasserwerkers am darauffolgenden Tag ankündigte. Der erschien tatsächlich. Nach seinem Fortgehen fehlten der Rentnerin Geld und Wertgegenstände.

Der erste Betrüger erklärte der Rentnerin, dass es in ihrer Gegend einen Wasserrohrbruch gegeben habe. Deshalb würde am darauffolgenden Tag ein Handwerker zur Kontrolle vorbeikommen. Tatsächlich schellte am Dienstagmorgen ein weiterer Mann an der Haustür der Bremerin und gab vor, die Wasseranschlüsse kontrollieren zu wollen. Als der falsche Wasserwerker die Frau wieder verließ, fehlten ihr Geld und Wertgegenstände.
Der zweite Täter war ca. 30 Jahre alt, ca. 170cm groß, kräftig und hatte dunkle Haare.

Die Polizei fragt: Kam es im Bereich Woltmershausen zu weiteren Kontakten mit den falschen Wasserwerkern? Wer kann Hinweise dazu geben?
Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst der Bremer Polizei unter der Telefonnummer 0421 362-3888.

Die Polizei rät:
Schützen Sie sich und Ihre Angehörigen vor solchen Tätern: Lassen Sie keine fremden Personen ins Haus. Lassen Sie sich einen Ausweis an der Tür zeigen. Wenn Sie unsicher sind, ziehen sie weitere Personen, wie beispielsweise Nachbarn, hinzu.

Getränkemarkt überfallen

(07.06.18)

Ein noch unbekannter Mann überfiel am heutigen Donnerstagmorgen einen Getränkemarkt im Bremer Stadtteil Schwachhausen. Er entkam mit Bargeld. Die Polizei sucht Zeugen.

Etwa fünf Minuten vor der Tat betrat der Unbekannte das erste Mal das Geschäft in der H.-H.-Meier-Allee. Ohne etwas zu kaufen verließ er es jedoch wieder. Kurz darauf kam der Mann zurück und gab vor ein Getränk kaufen zu wollen. Als der 25 Jahre alte Kassierer die Kassenlade öffnete, um dem vermeintlichen Kunden sein Wechselgeld zu geben, schüchterte der Räuber den Verkäufer ein und sagte, dass dies ein Überfall sei. Er entnahm einige Scheine aus der Lade und lief davon.

Der Unbekannte kann wie folgt beschrieben werden:
Etwa 18 bis 20 Jahre alt, zirka 180 Zentimeter groß mit einer schlanken, sportlichen Figur. Bei der Tat trug er hellgraue Nike Schuhe, eine hellblaue Jeans, eine dunkle Jacke der Marke Puma mit hellen Streifen an der Seite und ein Cappy von Adidas mit weißen Streifen am Schirm. Er sprach in gebrochenem Deutsch und hatte eine sehr auffällige Handyhülle mit einem doppelköpfigen Adler auf rotem Untergrund.

Kurz vor der Tat waren zwei weitere Kunden im Laden. Die Polizei bittet diese beiden Personen sowie mögliche weitere Zeugen, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Autofahrer flüchtet vor Verkehrskontrolle

(08.06.18)

Ein 24 Jahre alter Autofahrer entzog sich am Donnerstagabend in der Bremer Neustadt einer Verkehrskontrolle. Der Fahrer konnte nach einem selbst verschuldeten Unfall vorläufig festgenommen werden. Er war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und es bestand der Verdacht, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.

Einsatzkräfte wollten den 24-Jährigen in der Neuenlander Straße kontrollieren, da er nicht angeschnallt war. Der Fahrer ignorierte die Haltesignale des Streifenwagens, beschleunigte und entzog sich der Kontrolle. Sein Weg führte mit hoher Geschwindigkeit durch die Neustadt, über die Autobahn A 281 in Richtung GVZ. Bereits in der Neustadt reduzierten die nachfahrenden Einsatzkräfte ihr Tempo, um eine Gefährdung Unbeteiligter zu minimieren. Der Streifenwagen fuhr lediglich auf Sichtweite in Fahrtrichtung des Flüchtenden.

Im Einmündungsbereich der Merkurstraße / Ludwig-Erhard-Straße verlor der Fahrer offensichtlich die Kontrolle über seinen Golf, fuhr über einen Stromkasten und schleuderte eine Böschung hinunter. Der 24 Jahre alte Mann flüchtete, konnte aber schnell von Einsatzkräften gestellt werden. Er zog sich bei dem Unfall Verletzungen zu und musste stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Der Bremer stand unter dem Verdacht, Drogen genommen zu haben und war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Sein Auto wurde beschlagnahmt.

Die Polizei ermittelt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis und unerlaubtem Entfernen vom Unfallort. Für die Dauer der Bergung musste die Merkurstraße für ca. eine Stunde gesperrt werden.

Radfahrerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt

(8.6.18)

Am Donnerstagabend wurde eine 29 Jahre alte Radfahrerin im Ortsteil Peterswerder von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Sie musste von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die junge Frau fuhr stadteinwärts auf dem Radweg am Osterdeich, als in Höhe der Franz-Böhmert-Straße ein Autofahrer nach rechts auf den Osterdeich abbiegen wollte. Dabei übersah der 59 Jahre alte Fahrzeugführer die Radfahrerin und erfasste sie frontal. Die Frau wurde durch den Aufprall auf die Motorhaube geschleudert und fiel danach auf die Straße. Dabei erlitt sie schwere Verletzungen.

Sie wurde zur weiteren Behandlung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Während der Unfallaufnahme kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen.

Radfahrer von Zug erfasst

(10.06.18)

Ein 19 Jahre alter Radfahrer überquerte am Samstagabend trotz geschlossener Schranken einen Bahnübergang im Bremer Stadtteil Blumenthal. Der junge Mann wurde von einem Zug erfasst und mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Der 19-Jährige fuhr in der Besanstraße an den vor Rotlicht und geschlossenen Halbschranken haltenden Autos vorbei und wollte noch die Schienen überqueren. Ein 32 Jahre alter Triebwagenführer der Regionalbahn die aus Farge kommend stadteinwärts fuhr sah den Radfahrer und leitete sofort eine Notbremsung ein. Der 19-Jährige wurde aber mitsamt Rad erfasst, schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der 32-Jährige erlitt einen Schock. Die wenigen Insassen im Zug blieben unverletzt. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Polizei Bremen begleitet Fußball-Weltmeisterschaft

(10.06.18)

Feiern ja, Randale nein. Unter diesem Motto wird die Polizei Bremen in den kommenden vier Wochen dafür sorgen, dass die Veranstaltungen im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft störungsfrei verlaufen. Null Toleranz werden die Einsatzkräfte bei Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss zeigen.

Die Gewährleistung der Sicherheit hat bei allen Gründen zum Feiern höchste Priorität. Die Einsatzkräfte werden tolerant und freundlich agieren, gegenüber Randalierern wird die Polizei aber frühzeitig und konsequent einschreiten.

Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass sich nach Spielende spontane Auto-Korsos gebildet haben. Hier macht die Polizei noch einmal deutlich:

- das Sitzen oder Stehen auf Fahrzeugdächern und Motorhauben
- das Stehen in Fahrzeugen (Cabriolet etc.)
- das Zufahren auf Personen oder Personengruppen
- das Herauslehnen aus Fahrzeugfenstern und -dächern

während der Fahrt sehr gefährlich und strikt verboten sind.

Die Polizei ist bestrebt, den Interessen der feiernden Fans einerseits und den Anliegen der Anwohner, gerade was die Lärmbelästigung in den späten Abend- und Nachtstunden betrifft, andererseits gerecht zu werden.

Wir wünschen allen eine schöne und friedliche Fußball-Weltmeisterschaft und der Deutschen Nationalmannschaft den fünften WM-Titel.

Polizei nimmt Gewalttäter fest

(10.06.18)

Einsatzkräfte der Polizei Bremen nahmen in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag in der Neustadt einen 20 Jahre alten Mann fest. Er attackierte zuvor seinen 27 Jahre alten Bekannten mehrfach mit Tritten gegen den Kopf. Auch in der Innenstadt traten Straßenräuber gegen einen am Boden liegenden Mann ein.

Die zwei erheblich angetrunkenen Männer gerieten am Werdersee in einen Streit und schlugen sich. Hierbei trat der 20-Jährige laut Zeugenaussagen mehrfach gegen den Kopf seines Kontrahenten. Der Angreifer konnte noch in der Tatortnähe von Einsatzkräften gestellt und vorläufig festgenommen werden. Sein 27 Jahre alter Bekannter wurde von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Eine Haftprüfung dauert an.

Zwei unbekannte Männer griffen gegen kurz nach 1 Uhr am Breitenweg einen 40 Jahre alten Passanten an und brachten ihn zu Boden. Um an sein Mobiltelefon zu gelangen traten sie wiederholt gegen Kopf und Körper des 40-Jährigen. Der Bremer leistete Widerstand und die Räuber flüchteten ohne Beute. Er erlitt bei der Attacke Kopfverletzungen und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Wir fragen: Wer hat den Angriff am Breitenweg, in Höhe Kaufmannsmühlenkamp beobachtet, wer kann Angaben zu den Tätern machen? Beide hatten einen dunklen Teint, trugen schwarze T-Shirts und wurden als etwa 175 Zentimeter groß geschrieben. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 3623888 entgegen.

Jeder Tritt gegen den Kopf eines Menschen kann tödlich sein, wenige Zentimeter können entscheiden. Es hängt regelmäßig ausschließlich vom Zufall ab, ob durch die Tritte lebensgefährdende Verletzungen verursacht werden. Die Polizei Bremen verfolgt diese Delikte mit aller Konsequenz.

Tod nach Insektenstichen

(11.06.18)

Ein 70 Jahre alter Imker wurde am Sonnabendmorgen in Huchting von seinen Bienen gestochen. Der Mann erlitt eine allergische Reaktion und verstarb noch vor Ort.

Der 70-Jährige kontrollierte seine Insekten ohne Schutzkleidung und öffnete den Deckel des Bienenstocks. Er rief seiner 66 Jahre alten Ehefrau zu, dass sie sich schnell ins Auto setzen sollte, da die Bienen einen äußerst aggressiv Eindruck hinterließen. Als der Imker den Deckel wieder schließen wollte, wurde er mehrfach gestochen und erlitt daraufhin einen allergischen Schock. Die verständigte Notärztin konnte nur noch den Tod feststellen.

Wir nehmen diesen tragischen Fall zum Anlass, um auf eine Möglichkeit hinzuweisen, sich zu schützen, denn gerade in der Sommerzeit kommt es vermehrt zu Bienenstichen. Zur Vorbeugung kann ein allergologisch geschulter Facharzt aufgesucht werden. Dieser stellt durch Tests fest, ob eine Insektengift-Allergie vorliegt und kann ein Allergie-Notfallset verschreiben. Es enthält mehrere Medikamente, die allergische Reaktionen im Falle eines Bienen- oder Wespenstichs lindern sowie Blutdruck und Kreislauf stabilisieren.

19-Jähriger fährt betrunken gegen fünf Autos

(11.06.18)

Am frühen Samstagmorgen fuhr ein 19-Jähriger in Findorff mit dem Auto seiner Eltern gegen fünf Fahrzeuge und ein Treppengeländer. Anschließend versuchte der unter Alkoholeinfluss stehende Mann zu flüchten. Seine Flucht war jedoch nur von kurzer Dauer.

Gegen 6.00 Uhr wachten einige Anwohner der Starnberger Straße aufgrund von Lärm auf. Bei dem Blick aus dem Fenster sahen sie diverse kaputte Fahrzeuge sowie einen flüchtenden jungen Mann. Offensichtlich kam der 19-Jährige gerade von einer Feier, als er in den roten Opel seiner Eltern stieg. Er fuhr vom rechten Fahrbahnrand los und touchierte zunächst auf der gegenüberliegenden Seite einen VW, einen Renault sowie einen Smart. Von hier aus fuhr der Mann wieder auf die rechte Seite, wo er gegen einen Volvo und einen BMW fuhr. Zum Stehen kam er letztendlich an einem Treppengeländer eines Mehrfamilienhauses. Zwei Zeugen beobachteten wie der Unfallfahrer ausstieg und davon rannte. Einsatzkräfte stellten den Flüchtenden nur wenige Minuten später in der näheren Umgebung. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,1 Promille. Der Bremer teilte den Polizisten auch direkt mit, dass er keinen Führerschein besitzt.

Gegen den Mann wurden mehrere Strafanzeigen gefertigt. Unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

Kostenrechnung für Polizeieinsatz

(11.06.18)

Ein 44 Jahre alter Mann täuschte am Sonntag in Walle eine Gefahr vor und alarmierte die Polizei. Ihn erwartet nun Post.

Mehrere Menschen versammelten sich am Sonntagabend um einen abgestellten Anhänger in der Helgolander Straße, Grund dafür: Auf der Ladefläche war ein Transparent mit einer politischen Meinung angebracht. Der 44-jährige Anwohner fühlte sich durch die Schaulustigen bedrängt und belästigt. Er rief die Polizei und drohte, seinen Hund auf die Versammlung zu hetzen, wenn die Personen nicht verschwinden würden. Die Einsatzkräfte trafen schnell ein und stellten keine Verstöße fest, alles war friedlich. Sie befragten daraufhin den Anrufer. Der 44 Jahre alte Bremer erklärte, gar keinen Hund zu besitzen. Er hatte die Angaben lediglich gemacht, um die Polizei vor Ort zu haben. Sie Streifenwagenbesatzung fertigte eine humorlose Kostenrechnung.

Supermarkt überfallen

(11.06.18)

Am Samstagmorgen überfiel ein Unbekannter in der Bremer Vahr einen Supermarkt unter Vorhalt eines Messers. Er floh mit Bargeld in Richtung Carl-Goerdeler-Straße. Die Polizei sucht Zeugen.

Der Maskierte betrat um kurz vor neun Uhr den Discounter in der Geschwister-Scholl-Straße über den Hinterausgang. Er ging geradewegs zur Kasse und forderte unter Vorhalt eines Messers von dem 18-jährigen Kassierer die Herausgabe von Bargeld. Anschließend flüchtete er in Richtung Carl-Goerdeler-Straße.

Der Mann soll etwa 180 Zentimeter groß gewesen sein, trug einen Stoppelbart und hatte einen dunklen Teint. Er trug eine beige/braune Hose, ein dunkles Oberteil, ein graues Cappy mit aufgestickter Aufschrift sowie ein spitzes Tuch über dem Mund als Maskierung.

Die Polizei fragt, wer am Samstagmorgen den Vorfall beobachtet hat und Hinweise zum Täter geben kann. Zeugen werden gebeten sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Mautsäule in Brand gesetzt

(12.06.18)

Unbekannte Täter setzten in der Nacht zu Dienstag eine Mautsäule in Huchting in Brand. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Ein Autofahrer entdeckte gegen 2.20 Uhr die brennende Säule an der Oldenburger Straße und alarmierte die Feuerwehr. Die Flammen konnten schnell gelöscht werden, es entstand ein Schaden von etwa 500 Euro.

Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung und sucht nach Zeugen. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 3623888 entgegen.

Raub auf Pizzeria

(12.06.18)

Am Montagmittag raubte ein Unbekannter in der Östlichen Vorstadt eine Pizzeria aus. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls.

Gegen 13.10 Uhr betrat der Maskierte über den Hintereingang das Liefergeschäft in der Bismarckstraße. Er ging auf den 30 Jahre alten Angestellten zu, hielt ihm ein Messer vor das Gesicht und forderte das Geld aus der Kasse. Der Mitarbeiter gab dem Täter das Geld, bevor dieser damit wieder über den Hinterausgang verschwand.

Der Unbekannte war etwa 180 Zentimeter groß und zirka 35 Jahre alt. Während der Tat trug er eine dunkle Sweatshirt-Jacke mit Kapuze sowie ein dunkles Tuch zur Maskierung. Darüber hinaus führte er einen dunklen Rucksack mit.

Die Polizei bittet möglich Zeugen des Vorfalls sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Familienbande

(12.06.18)

Einsatzkräfte der Bremer Polizei hoben gestern Mittag in Schwachhausen eine Cannabisplantage aus, deren Pflanzen in sogenannten Growzelten im Garten einer Reihenhaussiedlung gezüchtet wurden. Bei der Durchsuchung von Wohnhaus und Grundstück fanden sich diverse Drogen.

Gestern Mittag ging die Bremer Polizei Hinweisen von Bürgern nach, die auf dem Grundstück einer vierköpfigen Familie ein kleines Plastikgewächshaus bemerkten, in denen nach ihrer Beobachtung Cannabispflanzen gezogen wurden. Eine Polizeistreife überprüfte den Hinweis, der sich als richtig herausstellte. Bei einer anschließenden durch einen Richter angeordneten Durchsuchung fanden sich neben weiteren kleineren Gewächshäusern im Wohnhaus diverse Drogen in den Zimmern der 18- und 25-jährigen Söhnen des tatverdächtigen Ehepaars. Darüber hinaus lagerte im gesamten Haus der 56- und 58- jährigen Eheleute eine umfangreiche Ausrüstung zum Züchten von Cannabis.

Der 58-jährige Vater und der 25-jährige Sohn wurden vorläufig festgenommen.

Die Ermittlungen dauern an.

Ermittlungsgruppe 501 „Antrag“

(14.06.18)

Im Rahmen des (BAMF)- Ermittlungsverfahrens wegen der Verleitung zur missbräuchlichen Asylantragstellung informiert die Polizei Bremen über die Ermittlungsgruppe 501 „Antrag“.

Aufgrund der örtlichen Zuständigkeit betraute die Staatsanwaltschaft Bremen Ende letzten Jahres die Zentrale Antikorruptionsstelle Bremen (ZAKS) mit den Ermittlungen. Grund war der Verdacht auf Korruption und Verstößen gegen das Asylgesetz in der BAMF Außenstelle Bremen. Die ZAKS nahm unverzüglich ihre Arbeit auf. Im Verlauf der Ermittlungen wurde deutlich, dass weitere Straftatbestände und viele Einzelfälle einzubeziehen sind und dass der Gesamtumfang deutlich größer werden würde als vorher ersichtlich war. Der Verfahrenskomplex konnte durch die ZAKS alleine nicht mehr bearbeitet werden. Aus diesen Gründen entschied sich Landespolizeipräsident Lutz Müller in Rücksprache mit dem Senator für Inneres eine gemeinsame Ermittlungsgruppe aus ZAKS und Kriminalpolizei/LKA einzurichten. Die Federführung wurde aufgrund bestehender Erfahrungen der Kriminalpolizei/LKA übertragen.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand werden für die Bearbeitung des Verfahrenskomplexes in der Spitze bis zu 50 Mitarbeiter in der EG erforderlich sein. Hiervon werden rund 20 durch die Polizei Bremen und die ZAKS gestellt. Zur Aufstockung der EG auf die erforderliche Mitarbeiterzahl wurden und werden Unterstützungsersuchen an die Bundespolizei, das Bundeskriminalamt und ggf. auch an andere Landespolizeibehörden im Nordverbund gestellt. Aktuell arbeiten 12 Mitarbeiter in der EG. Neun der Polizei Bremen und der ZAKS sowie bereits drei der Bundespolizei.

Um weitere Personen der Polizei Bremen in die EG zu entsenden, wird derzeit intensiv geprüft, aus welchen Bereichen geeignete Mitarbeiter herangezogen werden können. Zeitnah ist beabsichtigt, aus dem Präventionszentrum der Polizei Bremen bis zu sieben Kriminalbeamte in die EG zu entsenden. Dazu wird es erforderlich werden, sich in der nächsten Zeit in der Präventionsarbeit auf Schwerpunktthemen zu konzentrieren, diese werden noch bestimmt. Die dezentrale Präventionsarbeit durch die regionalen Abteilungen und die Kontaktpolizisten wird wie gewohnt weitergeführt. Die Reviere und ihre Kops stehen weiterhin als Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger zu Verfügung.

Für eine vernünftige Ermittlungsarbeit einer EG ist es sinnvoll, dass diese gemeinsam an einem Standort sitzt. Die Polizei Bremen hat derzeit keine Räumlichkeiten um eine gemeinsame Unterbringung der EG, wenn diese ihre Personalspitze erreicht hat, zu gewährleisten. Daher wird die Anmietung externer Räumlichkeiten geprüft.

In der EG 501 „Antrag“ wird unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft wegen Korruptionsverdachtes und möglichen Verstoßes gegen das Asylgesetz gegen bislang sechs Beschuldigte ermittelt. Hierzu sind eine Vielzahl von Asylverfahren und zahlreiche weitere Beweismittel auszuwerten. Soweit es um die Verstöße gegen das Asylgesetz geht, sollen zunächst die Fälle in den Fokus genommen werden, in denen es bereits Hinweise auf falsche oder unvollständige Angaben gibt.

Polizei fahndet mit Fotos nach Taxiräuber

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Wer kennt den Mann?

(14.06.18)

Nach vier Überfällen auf Taxifahrer im Bremer Stadtgebiet fahndet die Polizei mit Fotos nach dem Räuber.

Bereits im Mai überfiel ein bewaffneter Täter zwei Taxifahrer in Schwachhausen im Geteviertel und erbeutete Bargeld (siehe Pressemitteilung 0354). Im Juni ereigneten sich zwei ähnliche Raubüberfälle auf Taxifahrer, zuletzt am Dienstagabend im Ostertor. Gegen 23.20 Uhr stieg der Mann als vermeintlicher Fahrgast im Bereich der Stader Straße / Bismarckstraße in das Taxi. Als Zielort gab er die Contrescarpe an. Als der 52-jährige Fahrer dort hielt, bedrohte der Räuber ihn mit einer schwarzen Schusswaffe und forderte die Einnahmen. Der Taxifahrer gab daraufhin seine Geldbörse heraus. Anschließend flüchtete der Täter mit der Beute zu Fuß in Richtung Präsident-Kennedy-Platz. Polizei und Staatsanwaltschaft fahnden mit Bildern aus Überwachungskameras nach dem Flüchtigen.

Der Räuber soll zwischen 25 und 27 Jahre alt und etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß sein, mit dunklem Teint, Drei-Tage-Bart und normaler Statur. Meist trug er zur Tatzeit eine schwarze Umhängetasche und hatte ein Cappy auf.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und fragt: Wer kann Angaben zu der abgebildeten Person machen? Sachdienliche Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter 362-3888 erbeten.

Verdächtiger stellt sich nach Lynchjustiz

(15.06.18)

Nachdem am Dienstagmittag mehrere Unbekannte einen 50-jährigen Mann in Bremen-Lesum zusammen schlugen (siehe PM 0379) und zunächst lebensgefährlich verletzten, hat sich am Donnerstag ein erster Tatverdächtiger gestellt.

Der Mann hat eingeräumt an der Tat beteiligt gewesen zu sein. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei gehen jetzt den daraus neu gewonnen Hinweisen nach.

Der im TV-Beitrag gezeigte Mann wandte sich noch am Tag der Erstausstrahlung an die Polizei. Intensive kriminalpolizeiliche Ermittlungen hatten zum Ergebnis, dass der Mann in keinerlei Zusammenhang mit dem in der Sendung dargestellten Fall der Pädophilie steht.

Mann mit Luftgewehr unterwegs

(15.06.18)

Die Polizei musste am Donnerstagmittag in Findorff ausrücken, weil ein Mann mit einem Luftgewehr in einem Bus unterwegs war.

Der Busfahrer hatte gegen 12 Uhr die Polizei alarmiert, nachdem ein Fahrgast mit einem Gewehr in der Hand an der Haltestelle Lohmannstraße in den Bus gestiegen war. Eine schnelle Streifenbesatzung konnte den Mann noch im Bus widerstandslos festnehmen. Die mitgeführte Waffe erwies sich als Luftdruckgewehr und wurde von der Polizei sichergestellt.
Der alkoholisierte 52-Jährige wurde im Anschluss an einem Revier vorgeführt. Hier fanden die Beamten in einer mitgeführten Reisetasche Geschosse für die Waffe. Die Munition wurde ebenfalls als Beweismittel sichergestellt. Eine erforderliche Besitz-Erlaubnis für die Waffe hat der Betroffene nicht. Der 52-Jährige sieht nun Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz entgegen.

Polizei fahndet mit Fotos nach Supermarkt-Räuber

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Wer kennt diese beiden Männer?

(15.06.18)

Am Mittwoch, 18.04.2018 überfielen zwei Männer in Bremen-Schwachhausen einen Discounter und flüchteten anschließend mit den Kasseneinnahmen (siehe PM 0252). Polizei und Staatsanwaltschaft fahnden jetzt mit Fotos nach den beiden Tatverdächtigen.

Kurz vor Ladenschluss um 22 Uhr gingen die Räuber zur Kasse und gaben vor, etwas bezahlen zu wollen. Als die 58-jährige Kassiererin die Kassenlade öffnete, wurde sie zur Seite geschubst, sodass die Männer in die Kasse greifen konnten. Die Angestellte schrie laut und versuchte die Lade wieder zu schließen. Ein 28-jähriger Kollege wurde daraufhin auf den Vorfall aufmerksam und verwies die beiden des Ladens. Scheinbar waren die Täter davon so überrascht, dass sie aus dem Geschäft rannten. Sie flüchteten in Richtung Riensberger Friedhof.

Beide Männer waren etwa 25 bis 30 Jahre alt und 180 Zentimeter groß. Einer von ihnen hatte dunkle kurze Haare, einen Fünf-Tage-Bart und trug eine dunkle Hose sowie eine dunkle Jacke der Marke Jack Wolfskin. Der zweite Mann trug einen grünen Pullover, eine Jeans und ein dunkles Cappy.

Der Polizei fragt, wer diese beiden Männer kennt und bittet Hinweisgeber, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Felgendiebe erwischt

(17.06.18)

Am frühen Samstagmorgen stellten Einsatzkräfte in Bremen-Gröpelingen zwei 19-jährige Männer, die gerade dabei waren die Felgen eines hochwertigen Mercedes zu stehlen. Ein aufmerksamer Anwohner beobachtete die beiden und rief die Polizei.

Um kurz nach drei Uhr in der Nacht meldete sich der Zeuge über den Notruf und teilte mit, dass er sehen könne wie zwei Männer die Reifen eines Autos abmontierten und diese in einen nahegelegenen Caddy brachten. Als die Polizisten nur wenige Minuten später eintrafen, saßen die beiden 19-Jährigen im Auto. Während der Fahrer sich widerstandslos festnehmen ließ, versuchte der Beifahrer die Flucht zu ergreifen. Noch am Auto wurde er von den Einsatzkräften aufgehalten und ebenfalls vorläufig festgenommen. In dem Auto befanden sich neben einem der Reifen mit Felge diverse weitere Beweismittel. Die anderen drei Räder hatten die beiden zum Abtransport nur wenige Meter entfernt bereitgestellt.

Gegen das Duo wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Besonders schweren Diebstahls eingeleitet.

Die Polizei rät: Machen Sie es einem Dieb so schwer wie möglich!
Sichern Sie ihr Fahrzeug und Reifen durch Felgenschlösser, den Einbau einer Alarmanlage und/oder durch die Markierung hochwertiger Gegenstände mit künstlicher DNA (kDNA). Achten Sie bewusst auf verdächtige Situationen, größere Lieferfahrzeuge, die für den Abtransport von Teilen geeignet sind und fremde und verdächtige Personen in Ihrer Nachbarschaft. Alarmieren Sie, wie in dem aktuellen Fall vorbildlich erfolgt, über den Notruf 110 sofort die Polizei.

A27 nach Verkehrsunfall kurzzeitig voll gesperrt

(17.06.18)

Am Samstagabend fuhr eine 25 Jahre alte Frau auf der Bundesautobahn 27 in Fahrtrichtung Hannover auf einen Opel mit Anhänger auf. Der 62-jährige Fahrer als auch die Frau verloren die Kontrolle über ihre Fahrzeuge. Die Autobahn musste vorrübergehend voll gesperrt werden.

Beide Beteiligten befuhren um kurz nach 21 Uhr den rechten Fahrstreifen zwischen den Anschlussstellen Industriehäfen und Überseestadt, als die 25-Jährige mit ihrem Ford auf den Anhänger des 62-jährigen Opel-Fahrers auffuhr. Die Frau war offensichtlich durch die Bedienung ihres Autoradios abgelenkt. Beide verloren die Kontrolle über ihre Fahrzeuge und kamen an der Mittelschutzplanke zum Stehen. Der Anhänger riss dabei ab und kam neben den Autos ebenfalls zum Stehen. Die 25 Jahre alte Frau verletzte sich bei dem Aufprall leicht. Alle drei Insassen des Opels blieben unverletzt.

Aufgrund der Kollision befanden sich diverse Betriebsstoffe auf der Fahrbahn, sodass die Autobahn auf diesem Abschnitt für die Reinigungsarbeiten etwa 40 Minuten voll gesperrt werden musste.

18-Jähriger ausgeraubt

(17.06.18)

Ein 18 Jahre alter Bremer wurde am frühen Samstagmorgen auf dem Heimweg in Burglesum von zwei Unbekannten unter Vorhalt einer Schusswaffe ausgeraubt. Die Polizei sucht Zeugen der Tat.

Der Bremer stieg mit mehreren Freunden an der Haltestelle „Burg“ aus und machte sich gegen 5 Uhr zunächst mit Ihnen gemeinsam auf der Stader Landstraße in stadtauswärtige Richtung zu Fuß auf den Weg nach Hause. Bereits zu diesem Zeitpunkt liefen die zwei Unbekannten hinter der Gruppe. Als der 18-Jährige schließlich alleine war, rannten sie auf ihn zu. Sie hielten ihm eine Waffe vor die Brust und forderten ihn auf seine Wertsachen herauszugeben, was er auch tat. Anschließend verlangte das Duo, dass er davon rennt. Während der Bremer sich in einen Park flüchtete, liefen die Täter in Richtung Stockholmer Straße.

Die Täter können wie folgt beschrieben werden:
1. Etwa 25 bis 30 Jahre, 175 Zentimeter groß mit Bart. Bekleidet mit einer Jogginghose und einem blauen Cappy mit dem Schirm nach hinten gedreht.
2. Etwa 25 bis 30 Jahre und 180 Zentimeter groß. Der zweite trug ebenfalls eine Jogginghose sowie einen blauen Sweater.
Beide sollen Deutsch mit einem russischen oder polnischen Akzent gesprochen haben.

Als der 18-Jährige und seine Freunde am Bahnhof Burg ausstiegen, soll das Duo sich dort bereits aufgehalten haben.

Die Polizei fragt, wer die zwei Unbekannten am Samstagmorgen in dem Bereich gesehen hat und die Tat mitbekommen hat. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Mutmaßlicher Taxiräuber in Haft

(18.06.18)

Nachdem in Bremen in den vergangenen Wochen mehrere Taxifahrer überfallen wurden, fahndete die Polizei mit Fotos aus Überwachungskameras nach dem Täter (siehe Pressemitteilung 0380). Am Freitag konnte der 29 Jahre alte Mann verhaftet werden.

Nach der Veröffentlichung der Bilder erhielt die Polizei mehrere Hinweise aus der Bevölkerung. Durch weitere Ermittlungen konnte die Identität des Verdächtigen festgestellt werden. Der 29-Jährige wurde noch am Freitag vor seiner Wohnanschrift von Polizeikräften festgenommen. Bei einer Durchsuchung stellten die Beamten in seiner Wohnung Beweismittel sicher. In einer anschließenden Vernehmung räumte er die Raubtaten ein. Ein Haftrichter erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen Untersuchungshaftbefehl.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Schwerer Verkehrsunfall in Schwachhausen

(18.06.18)

Am Montagmorgen kam es auf der Schwachhauser Heerstraße stadteinwärts zu einem Verkehrsunfall mit drei Verletzten.

Vermutlich aufgrund eines Krankheitsfalls wurde ein 57 Jahre alter Autofahrer am Steuer seines Autos plötzlich bewusstlos. Sein VW Golf fuhr daraufhin im linken Fahrstreifen auf ein vor ihm befindliches Auto auf. Durch den Aufprall wurden drei weitere Fahrzeuge aufgeschoben. Der 57-Jährige und zwei weitere Autofahrer im Alter von 45 und 63 Jahren wurden dabei schwer verletzt. Sie mussten nach einer Erstversorgung von Rettungskräften zur stationären Behandlung in eine Bremer Klinik eingeliefert werden.

Es entstand Sachschaden im fünfstelligen Bereich. Die Schwachhauser Heerstraße musste stadteinwärts für die Dauer der Unfallaufnahme voll gesperrt werden. Es kam für drei Stunden zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Raubüberfall im Einkaufscenter

(19.06.18)

Ein Räuber überwältigte am Montagabend in einem Einkaufscenter in Bremen-Osterholz den Mitarbeiter eines Telefonshops. Er fesselte den 30 Jahre alten Mann und entwendete Bargeld sowie mehr als 50 Smartphones.

Der Unbekannte betrat gegen 19.45 Uhr den Handyshop des Kaufhauses in der Hans-Bredow-Straße und interessierte sich für ein spezielles Telefon. Als der 30-jährige Verkäufer das Modell aus dem Lager holen wollte, folgte ihm der Fremde und schlug den Mitarbeiter nieder. Anschließend fesselte er den Mann und sperrte ihn im Lager ein. Der Räuber schnappte sich eine Geldkassette, etwa 50 bis 60 Smartphones und flüchtete unerkannt. Der 30 Jahre alte Verkäufer wurde kurze Zeit später von dem Angestellten eines benachbarten Geschäftes befreit, er verletzte sich bei dem Überfall nur leicht.

Die Polizei sucht nach Zeugen. Der Shop der Tochtergesellschaft des spanischen Telefonunternehmens befindet sich im ersten Obergeschoss des Einkaufscenters. Der Räuber trug eine schwarze Jacke, ein helles Hemd und eine schwarze Schirmmütze. Zudem führte er einen Koffer mit sich. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 3623888 entgegen.

Polizei fasst Einbrecher-Trio

(19.06.18)

Nach einem Einbruchsversuch in der Nacht zu Dienstag fasste die Polizei in Bremen-Nord drei Einbrecher auf der Flucht, darunter ein 25 Jahre alter sog. Intensivtäter. Gegen ihn werden derzeit Haftgründe geprüft. Ein vierter Verdächtiger konnte flüchten.

Die vier mutmaßlichen Einbrecher versuchten kurz nach 2 Uhr das Rolltor eines Shisha-Shops in der Lindenstraße aufzubrechen. Dies gelang ihnen trotz intensiver Bemühungen offensichtlich nicht. Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete die daraufhin mit einem Auto flüchtenden Täter und alarmierte umgehend die Polizei.
Im Rahmen der Fahndung konnten drei Tatverdächtige noch in Tatortnähe gestellt werden, einer flüchtete unerkannt.

Die Einsatzkräfte nahmen die drei Männer im Alter von 25, 26 und 27 Jahren vorläufig fest. Haftgründe gegen den 25-jährigen Intensivtäter werden derzeit geprüft.

Die Polizei lobt das vorbildliche Verhalten des Zeugen, der sofort den Notruf wählte. Hierdurch waren die eingesetzten Beamten schnell vor Ort und konnten die Tatverdächtigen noch in Tatortnähe stellen.

Beinahe Schlägerei löst Polizeieinsatz aus

(19.06.18)

Am Montagabend eilten gleich mehrere Einsatzfahrzeuge der Polizei in Richtung „Wagenburg“, da es dort eine Schlägerei mit mehreren Beteiligten gegeben haben soll.

Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen sahen sie bereits mehrere Personen mit Kanthölzern in den Händen, die sie beim Anblick der Streifenwagen wegwarfen. Vorausgegangen war offensichtlich ein Streit zweier rumänischer Familien. Ein 32 Jahre alter Mann fuhr in Begleitung von zwei Freunden zur Wagenburg, um dort einen Vorfall vom Wochenende zu klären. Hierbei kam es jedoch zum Streit. Einige Zeugen aus dem Bereich der Querlenker kamen dazu und wollten helfen. Hierfür hatten sie sich mit den Hölzern bewaffnet. Zeitgleich rief einer von ihnen die Polizei.
Die Polizisten trafen ein, noch bevor es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam und schlichteten die Situation.

Der 32-Jährige erhielt einen 14-tägigen Platzverweis für den Bereich.

Falschen Wasserwerkern den Hahn zugedreht

(19.06.18)

Dreiste Betrüger verschafften sich am Dienstagvormittag in der Vahr mit dem so genannten „Wasserwerker-Trick“ Zugang zur Wohnung einer 87 Jahre alten Frau. Die Polizei nahm das Trio auf der Flucht fest.

Die Männer gingen arbeitsteilig vor. Einer klingelte als vermeintlicher Wasserwerker und erhielt von der 87-Jährigen Einlass, um die Anschlüsse zu überprüfen. Währenddessen ließ der Betrüger die Haustür einen Spalt offen, damit Komplize Nummer 2 in die Wohnung gelangen konnte. Der falsche Handwerker lenkte die Dame in der Küche ab und ließ demonstrativ für mehrere Minuten den Wasserhahn laufen. Nummer 2 durchsuchte währenddessen das Schlafzimmer nach Wertsachen, Kumpane Nummer 3 stand vor dem Haus Schmiere. Das Treiben erschien einem aufmerksamen Nachbarn suspekt. Der 29-Jährige rief die Polizei und beobachtete noch, wie das Trio mit einem Wagen davon fuhr. Eine sofort nach den Tätern eingeleitete Fahndung verlief schnell erfolgreich. Die 20, 26 und 62 Jahre alten Männer konnten in der Neustadt kontrolliert und vorläufig festgenommen werden. Im Fahrzeug wurden diverse Beweise aus möglicherweise vorangegangenen Taten gefunden und beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Die Polizei lobt das Verhalten des Nachbarn und warnt: Lassen Sie nur Handwerker in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.

Jagdszenen in der Überseestadt

(20.06.18)

Eine Gruppe von etwa 15 Personen verfolgte am Wochenende in der Überseestadt einen jungen Mann. Als ein 20 Jahre alter Passant helfen wollte, wurde er von dem Mob geschlagen und zusammengetreten.

Der 20-Jährige suchte erst am Dienstag das Polizeirevier Walle auf und zeigte den Vorfall nachträglich an. Laut eigener Aussage war er Sonnabendnacht auf einer Feier in der Baumstraße. Hier beobachtete der Anzeigende, wie eine große Gruppe einen Mann jagte, um ihn offensichtlich zu verprügeln. Der 20-Jährige kannte den Rädelsführer und stellte sich dazwischen um zu schlichten. Nachdem das eigentliche Opfer dadurch flüchten konnte, gingen die Verfolger nun auf ihn los. Er wurde mit einem Faustschlag zu Boden gebracht und mehrere Männer traten gegen den Kopf und den Oberkörper des Wehrlosen. Seine 18 Jahre alte Freundin eilte hinzu, warf sich schützend auf ihn und wurde ebenfalls mit Tritten traktiert. Gäste aus einem benachbarten Lokal gingen schließlich dazwischen und zogen die Angreifer weg. Das Paar flüchtete zu einer Tankstelle und wurde von einem Bekannten zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Jeder Tritt gegen den Kopf eines Menschen kann tödlich sein, wenige Zentimeter können entscheiden. Es hängt regelmäßig ausschließlich vom Zufall ab, ob durch die Tritte lebensgefährdende Verletzungen verursacht werden. Die Polizei Bremen verfolgt diese Delikte mit aller Konsequenz und konnte bereits mehrere mutmaßliche Angreifer ermitteln. Weitere Hinweise nimmt den Kriminaldauerdienst unter (0421) 3623888 entgegen.

Polizist durch Messerangriff verletzt

(21.06.18)

Eine 19 Jahre alte Frau griff am frühen Donnerstagmorgen vor dem Bremer Hauptbahnhof einen 45-jährigen Bundespolizisten mit einem Messer an und verletzte ihn am Arm.

Die 19-Jährige suchte zur Klärung eines Sachverhalts die Wache der Bundespolizei auf. Anschließend ging sie raus, traf vor dem Eingang auf den 45 Jahre alten Polizisten und stach ihm sofort mit einem Taschenmesser in den Arm. Die Angreiferin flüchtete, konnte aber nach kurzer Verfolgung durch den Verletzten gestellt werden. Da sie der Aufforderung, das Messer abzulegen nicht nachkam, setzten die hinzugeeilten Einsatzkräfte Pfefferspray ein und überwältigten sie. Der 45-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Er konnte es nach ambulanter Behandlung mittlerweile wieder verlassen.

Die 19 Jahre alte Frau stand deutlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss und erlitt einen Kreislaufzusammenbruch. Sie wurde in ein Klinikum eingeliefert und wird dort zurzeit bewacht. Der Grund für die Messerattacke ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Keine Chance für Fahrraddiebe

(21.06.18)

In den letzten Wochen lockten die warmen Sonnenstrahlen ins Freie und auf die Drahtesel, was auch zur Konjunktur für Fahrraddiebe führte. Speziell in der Innenstadt stiegen die Fallzahlen an. Dem wirkt die Polizei Bremen entgegen. Einsatzkräfte führen regelmäßig Fahrradkontrollen durch und überprüfen auch die Eigentumsverhältnisse. Den größten Beitrag zur Verhinderung der Fahrraddiebstähle können jedoch die Eigentümer selbst leisten.

Ein massives Fahrradschloss:

Um sich vor einem Fahrraddiebstahl zu schützen, helfen bereits einfache Mittel: Es empfiehlt sich, ein massives Stahlketten-, Bügel- oder Panzerkabelschloss zu verwenden, das groß genug ist, um das Fahrrad an einem festen Gegenstand, wie etwa einem Fahrradständer, anzuschließen. Nur das Vorder- und Hinterrad blockieren, reicht als Schutz vor Dieben nicht aus, diese können blockierte Räder mühelos wegtragen oder verladen.

Registrierung:

Optimal ist die Registrierung, die es ermöglicht, Räder leicht ihren Besitzern zuzuordnen. Auch die abschreckende Wirkung ist groß: Registrierte Räder sind für den Dieb zum Weiterverkauf kaum zu gebrauchen. Und bei einer Kontrolle kann er leicht als unrechtmäßiger Besitzer identifiziert werden. Die Polizei Bremen bietet die Registrierung -kostenlos- an den Polizeirevieren an.

Fahrradpass:

Von der Polizei werden immer wieder gestohlene Fahrräder sichergestellt, aber viele Diebstähle bleiben unaufgeklärt, weil die Besitzer ihre Fahrräder nicht ausreichend beschreiben konnten. Der Fahrradpass hilft, das Fahrrad wiederzufinden. Er liefert die Daten für die Anzeige bei der Polizei und ist hilfreich, wenn man den Verlust der Versicherung meldet. Lassen Sie sich schon beim Kauf des Rades einen solchen Pass ausstellen. Fertigen Sie Fotos von Ihrem Fahrrad und nehmen diese zu Ihren Unterlagen. Bewahren Sie die Unterlagen samt Rechnung auf.

Weitere Präventionshinweise rund um das Fahrrad finden Sie auch hier auf www.polizei.bremen.de.

Auseinandersetzung in Vegesack

(21.06.18)

Am frühen Mittwochabend gab es in Bremen-Vegesack eine Auseinandersetzung zwischen mehreren jungen Männern im Alter von 16 bis 22 Jahren, bei der ein 17-Jähriger eine Stichverletzung erlitt.

Aus bislang unbekannten Gründen geriet die fünfköpfige Gruppe bereits am Nachmittag miteinander in Streit. Offensichtlich verabredete man sich dann für einen späteren Zeitpunkt nochmal. Dieses Mal waren laut Zeugenaussagen auch Stichwerkzeuge im Einsatz. Ein 17-jähriger Beteiligter wurde mit einer Stichverletzung zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Rund um den Vegesacker Bahnhofsplatz konnten jedoch keine Tatwerkzeuge gefunden wurden.

Warum es zu der Auseinandersetzung kam, dazu machten die Beteiligten keine Aussage. Alle fünf dürfen den Bereich in den kommenden 14 Tagen nicht betreten und erhielten eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung.

Die Polizei bittet Zeugen der Tat sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

WLAN-Router ortet Handtaschendieb

(21.06.18)

Am Mittwochabend überführte ein mobiler WLAN-Router einen 34 Jahre alten Handtaschendieb. Zuvor hatte dieser zusammen mit einem Komplizen einer 36-jährigen Touristin die Handtasche im Bereich der Bremer Stadtmusikanten gestohlen.

Die 36 Jahre alte Frau besuchte zusammen mit ihrer Mutter und ihrem Kind die Bremer Innenstadt. Gegen 19.30 Uhr hielten sie sich auf Höhe der Stadtmusikanten auf, um Erinnerungsfotos zu schießen. Diesen Moment nutzten die beiden Diebe und griffen nach der Handtasche der Frau, die sie über dem Griff des Kinderwagens hängen hatte. Was die beiden Männer nicht wussten: In der Tasche befand sich neben persönlichen Dingen auch ein ortungsfähiger WLAN-Router. Diesen konnte die 36-Jährige im Schwarzen Weg in Gröpelingen orten und verständigte die Polizei.

Im Rahmen der Fahndung stellten Einsatzkräfte den 34-Jährigen schnell und nahmen ihn vorläufig fest. Sein Kumpane konnte flüchten.

Um es Taschendieben so schwer wie möglich zu machen, rät die Polizei:
Lassen Sie ihre Tasche niemals unbeaufsichtigt. Tragen Sie Ihre Hand- oder Umhängetasche immer mit der Verschlussseite zum Körper. Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich benötigen.
Bei größeren Menschenansammlungen empfiehlt sich Geld und Zahlungskarten sowie Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper aufzubewahren.

Kopfüber ins Fleet

(22.06.18)

In Bremen-Walle verlor ein Autofahrer Donnerstagabend die Kontrolle über seinen Wagen und landete kopfüber in einem Fleet. Die Feuerwehr konnte das Fahrzeug mit einer aufwendigen Bergungsaktion aus dem Wasser ziehen. Einsatzkräfte der Bremer Polizei ermittelten schnell den flüchtenden Fahrer.
Der 35 Jahre alte Mann entwendete das Auto zuvor und war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.

Die Polizei wurde gegen 23 Uhr zu einem Verkehrsunfall in der Waller Straße gerufen. Ein Ford Kuga lag hinter einer Kurve kopfüber in einem Graben. Taucher der Feuerwehr stellten fest, dass sich keine Menschen mehr im Fahrzeug befanden. Das Auto wurde mit einem Kran aus dem Wasser gezogen und zur Spurensuche abgeschleppt.

Bei weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Wagen kurz zuvor gestohlen wurde. Konkrete Hinweise führten die Einsatzkräfte zu dem 35-Jährigen und zu seiner Wohnung in Gröpelingen. Er war gerade dabei offensichtlich nasse und dreckige Kleidung in seiner Waschmaschine zu reinigen. Der Bremer stand unter Alkohol- und Drogeneinfluss und wurde zur Blutentnahme und weiteren polizeilichen Maßnahmen mit zur Wache genommen.

Die Ermittlungen gegen den Mann lesen sich wie eine Reise durch die Gesetzbücher: Diebstahl, Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Führen eines KFZ unter Einfluss berauschender Mittel und Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort.

Sportboot auf der Weser gekentert

(22.06.18)

Am Donnerstag, gegen 13.00 Uhr, erreichte die Besatzung des Polizeibootes „Lesmona“ während der Strei-fenfahrt in Bremen die Meldung, dass ein Sportboot auf der Weser, Höhe Einfahrt Neustädter Hafen, gekentert und drei Personen ins Wasser gefallen sein sollen.

Die Wasserschutzpolizisten befanden sich in der Nähe und eilten sofort mit voller Fahrt den Wassersportlern zu Hilfe. Nach etwa fünf Minuten erreichten sie den Unfallort und zogen die beiden Frauen und den Mann, die sich alle an dem gekenterten Boot festklammerten, aus dem Wasser.

Das beschädigte, acht Meter lange Ruderboot nahmen die Wasserschutzpolizisten längsseits und die drei Ru-derer wurden mit warmen Decken versorgt. Alle waren zwar völlig durchnässt, aber offensichtlich unverletzt.

Die 21 Jahre alten Wassersportler befanden sich auf einer mehrtägigen Ruderfahrt von Bückeburg nach Vegesack, als sie vom plötzlichen Sturm überrascht wurden und das Boot kenterte.

Allen Wassersportlern wird dringend empfohlen, Sicherheitsausrüstung mitzuführen und zu benutzen. Informa-tionen bekommen Interessierte unter http://www.polizei.bremen.de/wasserschutz.
Kaltes Wasser und die starke Strömung in unserem Revier können schnell zur lebensbedrohlichen Gefahr werden!

Ladendieb in Haft

(22.06.18)

Am Donnerstagabend nahmen Polizisten in der Bremer Vahr einen Ladendieb fest. Ein Haftrichter erließ heute Haftbefehl.

Ein Ladendetektiv beobachtete am späten Abend einen Verdächtigen im Discounter eines Einkaufcenters, wie er Ware in eine präparierte Tasche packte und das Geschäft verließ. Hinter der Kassenzone konnte der Dieb von dem Ladendetektiv angesprochen und festgehalten werden. Polizeibeamte fanden in der Umhängetasche zuvor entwendete Spirituosen und Lebensmittel. Bei seiner Durchsuchung stellten die Polizisten auch kleine Mengen Drogen sicher. Der wohnungslose 37 Jahre alte Ladendieb wurde festgenommen.

Nach Prüfung von Haftgründen erließ ein Haftrichter Haftbefehl wegen Fluchtgefahr. Gegen ihn wird wegen gewerbsmäßigen Ladendiebstahls ermittelt.

Postbotin durch Hundebiss schwer verletzt

(24.06.18)

Mit schweren Verletzungen musste am Samstagmorgen eine 48 Jahre alte Briefträgerin in Burg-Grambke in eine Klinik eingeliefert werden. Die Frau war bei ihrer Arbeit von einem Hund ins Gesicht gebissen worden.

Die 48-Jährige hatte Post in der Straße Am Bahndamm ausgetragen, als plötzlich ein Hund ins Freie lief und der Postbotin nachrannte. Die Frau stolperte und fiel zu Boden. Das Tier biss ihr daraufhin ins Gesicht. Aufmerksam gewordene Passanten eilten der Verletzten zur Hilfe und riefen einen Krankenwagen. Sie musste mit schweren Gesichtsverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 38 Jahre Hundebesitzer hatte seine sechsjährige Hündin nach der Beißattacke ins Haus gebracht. Nach seinen Aussagen gab es bisher keine Vorfälle dieser Art. Der Continental Bulldog wurde zur Gefahrenabwehr polizeirechtlich sichergestellt und ins Tierheim gebracht.

Gegen den Hundehalter wurden Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Brisko stellt Einbrecher

(24.06.18)

Diensthund Brisko stellte am frühen Samstagmorgen im Stadtteil Huchting einen Einbrecher auf frischer Tat. Polizisten konnten den 32 Jahre alten sog. Intensivtäter anschließend widerstandslos festnehmen.

Der 32-Jährige war in ein Blumengeschäft an der Kirchhuchtinger Landstraße eingebrochen. Nachdem alarmierte Einsatzkräfte das Gelände umstellt hatten, wurde Brisko freilaufend auf die Suche geschickt. Vorher wurde sein Einsatz mit den Worten angekündigt: "Polizei. Kommen Sie raus oder der Diensthund wird eingesetzt." Der Einbrecher flüchtete jedoch weiter in die sich nach hinten anschließende Gärtnerei. Bellend stellte Brisko den Einbrecher schließlich auf einer Fensterbank. Dort hatte er sich hinter Rolltischen, Blumentöpfen und großen Sträuchern vor dem „Zugriff“ des Diensthundes verbarrikadiert. Gleichzeitig warf er mit Blumentöpfen nach dem Diensthund und schrie laut um Hilfe. Anschließend sprang der Eindringling über die Tische, flüchtete noch kurz durch eine Hintertür nach draußen und bevor er dort postierten Polizisten in die Arme lief.

Der 32 Jahre alte Intensivtäter wurde festgenommen. Er hatte einen kleinen Bargeldbetrag und Schmuck aus dem Geschäft gestohlen. Die Sachen wurden als Beweismittel sichergestellt. Die Ermittlungen gegen ihn wegen schweren Einbruchdiebstahls dauern an.

Polizei ahndet Verkehrsverstöße

(25.06.18)

Feiernde Fans am Samstag und ein Autokorso anlässlich der Wiederwahl des türkischen Präsidenten am Sonntag sorgten für viel Arbeit für die Bremer Polizei. Die Einsatzkräfte ahndeten diverse Verkehrsverstöße.

Am Samstagabend blockierten etwa 300 Fußballfans in der Innenstadt zeitweise die Kreuzung Breitenweg, Ecke Bahnhofstraße. Die Stimmung war ausgelassen und friedlich. Die Polizei sorgte dafür, dass die Straße für den Verkehr wieder frei gemacht wurde. Hier kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen.

Sonntagabend bildeten sich in der Stadt mehrere Autokorsos, in der Spitze etwa 50 Fahrzeuge. Die
Teilnehmer feierten die Wiederwahl des türkischen Präsidenten Erdogan. Die Einsatzkräfte stellten viele Verkehrsverstöße fest, wie das Herauslehnen aus dem fahrenden Fahrzeug, das Blockieren von Kreuzungsbereichen, sowie das Tanzen auf den Fahrzeugdächern. Dazu wurden mehrere Gurt- und Handyverstöße geahndet.

Die Polizei macht noch einmal deutlich: Die StVO ist kein Angebot. Die Gewährleistung der Sicherheit, gerade auch im Straßenverkehr, hat bei allen Gründen zum Feiern höchste Priorität.

Gefährlich und strikt verboten sind:

- das Sitzen oder Stehen auf Fahrzeugdächern und Motorhauben
- das Stehen in Fahrzeugen (Cabriolet etc.)
- das Zufahren auf Personen oder Personengruppen
- das Herauslehnen aus Fahrzeugfenstern und –dächern

Die Freude über ein Ereignis berechtigt zu keinem Zeitpunkt die Missachtung der Verkehrsregeln und hat Ordnungswidrigkeitenanzeigen zur Folge.

Mit Glasflasche angegriffen

(25.06.18)

Am Sonntagmorgen gerieten zwei Männer im Steintorviertel aneinander. Als Unbeteiligte schlichtend eingreifen wollten, ging einer der Kontrahenten mit einer Glasflasche auf einen 18-jährigen Helfer los und verletzte ihn leicht. Die Polizei nahm einen 21 Jahre alten Tatverdächtigen fest.

Der 18-Jährige wollte mit zwei Freunden eine Auseinandersetzung in der Helenenstraße schlichten. Der Tatverdächtige zerschlug daraufhin eine Glasflasche und griff damit den 18-Jährigen an. Anschließend schlug der Angreifer ihn mit der Faust. Dabei wurde er leicht verletzt. Eine alarmierte Streife nahm den 21 Jahre alten Täter noch am Tatort fest.

Die Polizei sucht weitere Zeugen und fragt: Wer hat den Vorfall noch beobachtet und kann Hinweise geben? Sachdienliche Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362-3888 erbeten. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Mann bei Messerattacke verletzt

(26.6.18)

In Utbremen wurde Montagnacht ein 28 Jahre alter Bremer mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter konnte von der Polizei ermittelt werden. Er ist auf der Flucht.

Der Angreifer hatte den 28-Jährigen gegen 22.55 Uhr an seiner Wohnanschrift aufgesucht. Aus bisher unbekannten Gründen stach er sofort auf ihn ein und flüchtete anschließend mit einem Komplizen. Das Opfer wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelte einen 27 Jahre alten Tatverdächtigen. Nach ihm wird gefahndet.

Die weiteren Ermittlungen dauern an. Die Hintergründe zur Tat sind noch nicht bekannt. Zeugenhinweise der Auseinandersetzung nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

Verkehrsunfall führt zu Vollsperrung der A1

(26.06.18)

Am frühen Dienstagmorgen kollidierten auf der Bundesautobahn 1 in Fahrtrichtung Osnabrück auf Höhe des Rastplatzes Mahndorfer Marsch drei Laster miteinander. Die Autobahn ist aktuell immer noch vollgesperrt.

Ein 57-jähriger Mann übersah offenbar das Stauende und fuhr mit seinem Lastkraftwagen auf den Lkw eines 55-Jährigen auf. Dieser wiederum wurde auf die Sattelzugmaschine eines 48 Jahre alten Mannes geschoben.
Durch den Aufprall wurde der 57-Jährige in seinem Fahrerhaus eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Einsatzkräfte der Feuerwehr Bremen befreiten den Mann.
In Folge der Kollision brach im Motorraum des auffahrenden Lasters ein Feuer aus, welches auf die Ladung des 55-Jährigen übergriff. Die Löscharbeiten dauerten bis etwa 9 Uhr an.
Der Schwerverletzte wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 55 Jahre alte Mann erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Drei Ersthelfer mussten anschließend aufgrund der starken Rauchentwicklung wegen einer Rauchgasintoxikation behandelt werden.

Die Fahrbahnen in Fahrtrichtung Osnabrück sind noch immer voll gesperrt. Auch in Fahrtrichtung Hamburg musste für die Anfahrt der Rettungskräfte kurzzeitig vollgesperrt werden. Diese konnte aber bereits wenig später wieder freigegeben werden.

Während der Unfallaufnahme wurde die Staubildung erheblich durch zahlreiche Gaffer beeinflusst. Die Polizisten sicherten die Daten der Fahrer und leiteten entsprechende Ordnungswidrigkeiten-Verfahren ein.
Die Polizei Bremen bittet alle Verkehrsteilnehmer ein solches Verhalten zu unterlassen. Auch weisen wir in diesem Zusammenhang auf mögliche betroffene Persönlichkeitsrechte der Unfallbeteiligten hin.

Polizei warnt vor präparierten Tierködern

(27.06.18)

Unbekannte legten im Bremer Ortsteil Huckelriede präparierte Hundeköder aus. Anwohner entdeckten mehrere in Fleisch gesteckte Stahlnägel. Die Polizei rät Tierhaltern zur erhöhten Vorsicht.

Ein 66 Jahre alter Mann ging am Sonntagvormittag mit seinem Hund Gassi und bemerkte den etwa zehn Zentimeter langen Nagel auf einer Rasenfläche in der Kornstraße. Er verhinderte gerade noch, dass sein vierbeiniger Freund in den Köder biss. Der Bremer verständigte daraufhin die Polizei. Einsatzkräfte fanden in einem Stichweg zwischen der Wilhelm-Kaisen-Schule und der Bezirkssportanlage Süd weitere Lockmittel und stellten sie sicher.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und rät den Hundehaltern speziell im Ortsteil Huckelriede zu erhöhter Vorsicht. Wer einem Hund erhebliche Schmerzen zufügt begeht eine Straftat nach dem Tierschutzgesetz und kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bestraft werden. Hinweise auf mögliche Verursacher nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

Hausexplosion in Huchting

(28.06.18)

Bei einer Explosion in den frühen Morgenstunden in einem Reihenhaus in Huchting kamen drei Menschen ums Leben. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Aus bislang ungeklärter Ursache explodierte gegen 4.30 Uhr das Dachgeschoss eines Reihenendhauses in der Kirchseelter Straße. Im zerstörten Haus wurden eine 41 Jahre alte Frau und ihr siebenjähriger Sohn tot aufgefunden. Im ebenfalls beschädigten angrenzenden Haus wurde eine 70 Jahre alte Frau tot aufgefunden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und untersucht den Tatort.

Spielhallen-Einbrecher gestellt

(28.06.18)

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch brachen drei Männer in eine Spielhalle in Bremen-Blumenthal ein. Zwei von ihnen stellten Einsatzkräfte nur wenig später in einem nahegelegenem Wohnhaus. Nach einem dritten Tatverdächtigen wird weiter gefahndet.

Ein Anwohner der Mühlenstraße meldete sich um kurz vor drei über den Notruf der Polizei, nachdem er zunächst ein lautes Klirren hörte und anschließend den Einbruch beobachtete. Als die Einbrecher den Zeugen bemerkten, flüchteten sie mit einem Geldwechselautomaten. Nachdem die Einsatzkräfte an der Spielothek eintrafen meldete sich eine weitere Anwohnerin, die verdächtige Geräusche auf dem Dachboden ihres Mehrparteienhauses hörte. Die Polizisten begaben sich umgehend zu dem Haus und trafen die sichtlich überraschten 21 und 23 Jahre alten Tatverdächtige an. Die Männer, die offensichtlich gerade durch ein Fenster fliehen wollten, wurden vorläufig festgenommen. Der dritte Tatverdächtige konnte mit dem gestohlenen Geldwechselautomaten fliehen.

Die Polizei bittet weitere Zeugen der Tat sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Nachbarschaftsstreit außer Kontrolle

(28.06.18)

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gerieten zwei 26 und 33 Jahre alte Männer in einem Garten in der Reiherstraße zunächst in einen verbalen Streit. Im Laufe der Auseinandersetzung fingen die Nachbarn an aufeinander einzuschlagen. Der 33-Jährige wurde hierbei schwer verletzt und kam zur stationären Behandlung in ein Bremer Krankenhaus. Der Jüngere erlitt leichtere Verletzungen.

Zu den Hintergründen machen die Kontrahenten widersprüchliche Angaben.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und leitete ein Strafverfahren hinsichtlich einer gefährlichen Körperverletzung ein.

Motorradfahrer erfasst Fußgängerin

(29.06.18)

Am Donnerstagabend erfasste ein 18-jähriger Motorradfahrer auf der Bürgermeister-Smidt-Brücke eine 78 Jahre alte Fußgängerin. Beide verstarben noch an der Unfallstelle.

Gegen 21.20 befuhr der Bremer mit seiner Honda die Bürgermeister-Smidt-Brücke in stadtauswärtige Richtung. Auf Höhe der Haltestelle „Am Brill“ überquerte zeitgleich die 78-Jährige mit ihrer Tochter die Straße in Richtung Überseestadt. Der 18-Jährige erfasste die Frau frontal. Durch den Aufprall wurde sie mehrere Meter weit geschleudert. Der Motorradfahrer kam durch den Zusammenstoß ins Straucheln, touchierte die Bordsteinkante und stürzte. Beide Beteiligten erlitten so schwere Verletzungen, dass sie trotz sofortiger Erste-Hilfe-Maßnahmen noch an der Unfallstelle verstarben. Laut Zeugenaussagen soll der junge Bremer mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Bürgermeister-Smidt-Brücke in beide Richtungen gesperrt. Hierdurch kam es zu Verkehrsbehinderungen sowie zu Einschränkungen im ÖPNV. Um 2.30 Uhr waren alle Sperrungen wieder aufgehoben.

Mädchen sexuell belästigt

(29.06.18)

Am Mittwochmittag belästigte ein 77 Jahre alter Mann zwei Mädchen in einer Straßenbahn in Bremen-Huchting. Die Polizei bittet die Eltern der beiden Kinder sich zu melden.

Gegen 13.15 Uhr bemerkten zwei Fahrgastkontrolleure in der Linie 8 in Fahrtrichtung der Haltestelle „Roland-Center“ wie der 77-Jährige sich gegenüber zwei Mädchen im Alter von etwa 10 Jahren setzte. Der Mann zog sich das Hosenbein seiner Shorts hoch und berührte sich im Intimbereich. Die Zeugen hielten den Täter bis zum Eintreffen der Polizei fest. Einsatzkräfte nahmen den Mann vorläufig in Gewahrsam.

Beide Mädchen verließen in der Zwischenzeit die Bahn in unbekannte Richtung. Die Polizei bittet die Eltern der Kinder sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Gemeinsame Presseerklärung der Polizei Bremen und der Staatsanwaltschaft Bremen nach Hausexplosion in Huchting

(29.06.18)

Nach einer Hausexplosion im Bremer Stadtteil Huchting (siehe hierzu auch PM 0412) geben Polizei und Staatsanwaltschaft erste Ermittlungsergebnisse bekannt.

Nach derzeitigem Stand gehen die Ermittler davon aus, dass die 41 Jahre alte Frau die Explosion vorsätzlich verursachte. Die aktuelle Spurenlage deutet darauf hin, dass sie die Gasleitung manipulierte. Ebenso konnte ein Abschiedsbrief aufgefunden werden.

Die Hintergründe der Tat sind Teil der Ermittlungen. Weitere Auskünfte erteilt die Staatsanwaltschaft Bremen.

Zeugen gesucht

(03.07.18)

Ein unbekannter Räuber entriss vergangene Woche einer 70 Jahre alten Frau im Bremer Ortsteil Huckelriede die Halskette. Die Polizei sucht nach Passanten die den Vorfall beobachten konnten.

Die 70-Jährige saß vergangenen Mittwochnachmittag auf einer Bank der Haltestelle Willigstraße und wartete auf den Bus. Der Räuber ging auf sie zu, riss der Seniorin die Goldkette vom Hals und flüchtete zu Fuß über die Kornstraße in die Tieckstraße. Der Mann wurde als etwa
20 bis 30 Jahre alt und 170 Zentimeter groß beschrieben. Er hatte kurze schwarze Haare und einen dunklen Teint. Bei dem Überfall trug der Räuber eine grün-blaue Jeans und ein dunkles Oberteil.

Im Bereich der Haltestelle hielten sich mehrere Frauen und Männer auf. Die Polizei benötigt diese als Zeugen. Sie werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter (0421) 3623888 in Verbindung zu setzen.

Lkw erfasst Radfahrer

(03.07.18)

Ein 48 Jahre alter Lkw-Fahrer übersah am Montagvormittag in Vegesack beim Abbiegen einen 43-jährigen Radfahrer mitsamt Kleinkind.

Der 48-Jährige befuhr gegen 11 Uhr die Hammersbecker Straße und wollte nach rechts in die Meinert-Löffler-Straße abbiegen. Hierbei übersah er laut eigener Aussage den parallel auf dem Radweg fahrenden 43 Jahre alten Bremer. Im Einmündungsbereich kollidierten beide miteinander. Der Radfahrer und sein 18 Monate alter Sohn, der auf dem Kindersitz saß, stürzten und verletzten sich bei dem Unfall nur leicht. Beide wurden vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Polizei Bremen und Bundespolizeidirektion Hannover unterzeichnen Rahmenkooperationsvereinbarung

(04.07.18)

Die Polizei Bremen und die Bundespolizeidirektion Hannover haben am Mittwochmittag in der Bundespolizeiinspektion Bremen eine Rahmenkooperationsvereinbarung zur polizeilichen Zusammenarbeit unterzeichnet.

Sicherheitsbehörden haben den Auftrag, so effizient wie möglich zusammenzuarbeiten. Die Bundespolizei und die Polizei Bremen sind seit je her partnerschaftlich verbunden. Um diese Zusammenarbeit noch effizienter und schneller koordinieren zu können, haben heute Mittag Polizeipräsident Lutz Müller und der Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover Dr. Martin Kuhlmann die Vereinbarung unterzeichnet. Begleitet wurde die Veranstaltung durch Innensenator Ulrich Mäurer.

Ziele dieser Vereinbarung sind unter anderem das schnellere Erkennen und Nutzen von Synergieeffekten, die Nutzung gemeinsamer Ressourcen, die Konkretisierung bereits bestehender Kooperationen sowie die Festlegung von Führungsverantwortungen bei gemeinsamen Lagen.

So sind zum Beispiel mehr gemeinsame Streifen und Schwerpunktmaßnahmen rund um den Hauptbahnhof geplant. Bereits jetzt erfolgen in unmittelbarem Bahnhofsumfeld Maßnahmen in Kooperation beider Polizeien. In einem Zeitfenster von nur zwei Wochen im Juni konnten dadurch mehrere Dutzend Strafanzeigen erstellt sowie mehrere Haftbefehle vollstreckt werden. Auch die Einrichtung gemeinsamer Ermittlungsgruppen ist Bestandteil der Vereinbarung. Zudem sollen die Räumlichkeiten der Bundespolizei in absehbarer Zeit auch durch Kräfte der Polizei Bremen genutzt werden können, was die Zusammenarbeit bei gemeinsamen Einsätzen erleichtern soll. Ein weiterer Punkt ist die gegenseitige Nutzung von Fortbildungsmaßnahmen, Hospitation und Übungen.

Ein wichtiger Baustein ist das Thema Videoüberwachung. Der Bahnhof wird Tag für Tag von rund 120 000 Pendlern und Reisenden genutzt. Orte, an denen sich viel Menschen aufhalten, ziehen jedoch auch Straftäter an. Innerhalb des Bahnhofes gibt es daher bereits eine hochmoderne Videoanlage der DB AG, die nahezu 100% der öffentlichen Bahnhofsfläche einsehen kann. Die Kameraüberwachung wirkt hierbei repressiv im Rahmen der Strafverfolgung aber auch insbesondere präventiv, da durch Abschreckung Delikte verhindert werden sollen. Die Bilder laufen auf dem Revier der Bundespolizeiinspektion Bremen am Bahnhof sowie in der 3-S-Zentrale der DB AG auf. Seit Inbetriebnahme der Videoanlage im November 2017 konnten zahlreiche Straftaten mittels Videotechnik festgestellt und aufgeklärt werden.
Die Polizei registrierte im vergangenen Jahr rund 900 Straftaten auf dem Bahnhofsvorplatz; ganz überwiegend aus dem Bereich der Eigentumsdelikte, des Drogenhandels und der Gewaltkriminalität. Die Voraussetzungen für die Videoüberwachung im Sinne des § 29 (3) BremPolG sind damit auch im Bahnhofsumfeld erfüllt. Demnach darf die Polizei Bremen „an öffentlich zugänglichen Orten, an denen vermehrt Straftaten begangen werden (…) mittels Bildübertragung offen und erkennbar beobachten“.

Die derzeitige technische Umsetzung der Videoüberwachung im Bahnhofsumfeld ist jedoch nicht geeignet, den Bereich umfänglich zu erfassen. Künftig sollen daher mehrere Dutzend Kameras rund um den Bahnhof installiert werden. Sie sollen den Bahnhofsvorplatz bis zum Überseemuseum und das sogenannte Investorengrundstück sowie den Haltestellenbereich der BSAG miteinschließen. Dafür hat der Senat rund eine Million Euro bereitgestellt.

Die Standorte der Kameras stehen noch nicht definitiv fest, da noch zu prüfen sein wird, ob die geplanten Sichtachsen nach Abschluss der Bauarbeiten und der Installationen der Kameras auch in der Realität den Anforderungen genügen werden. Aus diesem Grund steht auch die genaue Zahl der Kameras noch nicht fest. In die Leitstelle der Polizei Bremen wird bis Ende des Jahres eine eigene neue Videoleitstelle integriert, die rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr besetzt sein wird. Dazu wird extra Personal eingestellt und geschult und bei Bedarf können auch Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei einen Blick auf die Monitore werfen.

Die Rahmenkooperationsvereinbarung tritt mit dem heutigen Tage unbefristet in Kraft.

Zusätzlich zu der Vereinbarung wird unter Federführung der Innenbehörde ressortübergreifend seit Spätsommer vergangenen Jahres eine „Sicherheitspartnerschaft Bahnhof“ zusammen mit den Anrainern und den sozialen Trägern und Hilfsorganisationen aufgebaut, die bereits jetzt schon mit vielfältigen Angeboten am und rund um den Bahnhof tätig sind. Ziel ist, die Aufenthaltsqualität am Bahnhof deutlich sicht- und fühlbar für alle Pendler und Reisende zu verbessern. Hier bestand dringend Nachholbedarf. Dazu wurde die Polizeipräsenz erhöht. Das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Abwesenheit von Müll und Dreck in den Ecken und auf den Fußwegen sind wesentliche Bausteine dafür, dass sich die Bremerinnen und Bremer als auch die Pendler gerne am Hauptbahnhof aufhalten. An der „Sicherheitspartnerschaft Bahnhof“ sind gut 30 Partner beteiligt. Wichtig ist allen Beteiligten dabei, dass die Probleme am Bahnhof nicht nur von der Polizei, sondern von mehreren Seiten und unter verschiedenen Blickwinkeln angegangen und gelöst werden.

Trickbetrug in Obervieland

(04.07.18)

Am Dienstagnachmittag gelangten zwei Männer durch einen Vorwand in die Wohnung einer 89 Jahre alten Frau im Bremer Ortsteil Kattenturm.
Die Polizei sucht Zeugen.

Um 14 Uhr klingelte es erstmalig an diesem frühen Nachmittag an der Wohnungstür der Frau. Ein unbekannter Mann gab vor einen Wasserschaden am Dach festgestellt zu haben. Um den vermeintlichen Schaden zu überprüfen begleitete die Seniorin ihn nach oben. Kurze Zeit später klingelte es erneut und ein ebenfalls unbekannter Mann mittleren Alters gab sich als Chef der Firma aus. Er verlangte eine Vorabzahlung für die angeblich aufkommenden Materialkosten. Während die 89-Jährige dem Betrüger das Geld zukommen lies, verschwand auch der erste Trickbetrüger unbemerkt vom Tatort. Nach der Flucht der beiden Männer, stellte die Rentnerin fest, dass noch weiteres Geld fehlte.

Die Täter können wie folgt beschrieben werden: Der Erste war etwa
35 Jahre alt, 170 cm groß und von schlanker Statur. Er hatte braunes Haar und trug eine graue Arbeitskleidung. Der Zweite wird auf 40 Jahre geschätzt und war ebenfalls circa 170 cm groß und von normaler Statur. Er hatte braunes Haar.

Die Polizei Bremen sucht Zeugen. Haben sie Beobachtungen gemacht?
Können Sie Hinweise geben? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter der Tel.: 0421 362-3888 entgegen.

Einbrecher gefasst, dank aufmerksamer Nachbarn

(04.07.18)

Am gestrigen späten Abend gelang es Einsatzkräften der Bremer Polizei in Gröpelingen einen Einbrecher noch am Tatort zu fassen.
Aufmerksame Nachbarn wurden ihm zum Verhängnis. Der 50-jährige Mann war gegen 23.00 Uhr über die verschlossene Gartentür des Grundstücks einer 72-jährigen Bremerin gestiegen. Danach öffnete er die Tür ihres Wintergartens und versuchte so ins Wohnhaus zu gelangen. Aufmerksame Nachbarn beobachteten ihn dabei und alarmierten die Polizei. Die kurz darauf eintreffenden Polizisten nahmen den Tatverdächtigen noch am Tatort vorläufig fest. Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei lobt ausdrücklich das umsichtige Verhalten der Nachbarn. Wenn Sie Zeuge einer Straftat werden, bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr sondern rufen Sie die Polizei. Bleiben Sie mit dem Notruf in Verbindung und beschreiben Sie, was Sie sehen. Wie sieht der Täter aus? Wie die Umgebung? Wohin flüchtet er?