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In Ihrem Postfach werden Sie zu Zahlungen aufgefordert. Was nun?

Abbildung einer Nachricht, jpg, 2.5 KB

Zur Zeit sind E-Mails (Nachrichten) im Umlauf, die den Empfänger auffordern, Geld zu überweisen.
Täter behaupten, Zugriff auf Ihren Rechner zu haben und Sie bei sexuellen Handlungen gefilmt oder fotografiert zu haben. Diese sollen Ihren Freunden zugesendet werden oder für die Allgemeinheit im Internet veröffentlicht werden, wenn Sie nicht den Anweisungen des Täters folgen.
Sie sollen über das Internet eine bestimmte Währung kaufen und diese auf ein Konto des Täters senden.
Nur dann würden die Fotos nicht veröffentlicht werden.

Generell gilt:

  • Öffnen Sie auf keinen Fall Anhänge!
  • Klicken Sie auf keinen Fall einen Link in der E-Mail an!
  • Nehmen Sie auf keinen Fall Kontakt mit dem Absender auf – auf keinem Wege!
  • Leiten Sie diese E-Mail nicht weiter!

Es gibt so viele Varianten und immer wieder neue Betrugsversuche, dass wir als Polizei nicht alle aufzählen können und unsere Tipps zum Vorgehen auch nicht abschließend sind. Diese werden jeweils angepasst.

Leiten Sie diese E-Mail nur als Anlage weiter. Sie können aber auch einen Screenshot (Foto vom Bildschirm) von dem Kopf der Nachricht machen, dem sogenannten E-Mail-Header. Die darin enthaltenen Zeichen müssen Sie vorher sichtbar machen. Es genügt nicht, nur den Namen in dem Feld "Von" zu erkennen. Die sich dahinter liegenden Daten sollen sichtbar sein.

Wichtig: Gehen Sie auf solche Forderungen nicht ein und machen Sie eine Anzeige bei der Polizei.

Leben online - wirklich sicher?

Schatten einer Person vor einem Computer, png, 32.0 KB

Internetnutzer finden Sicherheit und Schutz im Netz wichtig. Tatsächlich wird aber zu sorglos damit umgegangen.
Welche Gefahren im und außerhalb des Netzes gibt es?
Immer mehr Geräte lassen sich schnell und einfach mit dem Internet verbinden und machen unser Leben angenehmer. Aber je einfacher der Zugang ist, desto mehr nehmen die Gefahren zu.
Was sollte auf jeden Fall gemacht werden und was lässt man lieber in Bezug auf:

  • Daten
  • Informationen
  • Einkaufen
  • Kontakte

Wer das Internet nutzt, sollte die Gefahren kennen und sich schützen.
Bestimmte Verhaltensweisen der Nutzer ermöglichen den Kriminellen verschiedene Taten.
Sinne, die uns sonst unterstützen, sind vor dem Computer ausgeschaltet.
Wir sehen unser Gegenüber nicht, es wird darauf vertraut, dass die Angaben stimmen. Aber nicht nur das Sehen, auch die anderen Sinne sind ausgeschaltet.
Das Präventionszentrum der Polizei Bremen bietet einen Vortrag "Leben online - wirklich sicher?" - Polizeiliche Empfehlungen zum bewussten Umgang mit dem Internet für Gruppen ab 20 Personen an.

Präventionszentrum Polizei Bremen

Smartphone - Schutz

Abbildung zeigt verschiedene Telefone und Tablets

Wer ein Smartphone besitzt, sollte im Vorfeld verschiedene Dinge beachten, damit es zu keinem Verlust kommt bzw. was dann gemacht werden sollte, wenn es doch einmal wegkommt.

MEHR

Zum Thema Cybercrime

Das Internet bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Quellen zum Thema Cybercrime, Cyber-Sicherheit und Verhaltensregeln. Durch die Polizei Niedersachsen wurde ein Internetauftritt geschaffen, welcher neben aktuellen Warnhinweisen auch eine Vielzahl von Informationen und Verhaltensmaßnahmen transparent darstellt.

Erreichbar ist dieser Webauftritt unter:

www.polizei-praevention.de

Sollten Sie eine Anzeige erstatten wollen, wenden Sie sich bitte an die regionalen Dienststellen der Polizei Bremen.

Datenklau

Vielleicht haben Sie schon etwas von Phishing gehört. Hier werden von außen persönliche Daten abgefischt. Das können zum Beispiel Zugangsdaten oder Passwörter sein.

Wie so etwas funtioniert, erfahren Sie hier:
Das Bundeskriminalamt warnt vor einer neuen Form von Schadsoftware, die Veränderungen von Onlinebanking-Seiten durchführt.

Das BKA warnt

Das Bundeskriminalamt rät:
Wenn Sie eine derartige Meldung auf Ihrem Computer erhalten, tätigen Sie auf keinen Fall die angeforderte Rücküberweisung und wenden Sie sich an die nächste Polizeidienststelle. Der benutzte Rechner ist zu diesem Zeitpunkt bereits mit der Schadsoftware angesteckt worden!

Allgemein gilt: Halten Sie den Update-Status ihres Betriebssystems und Ihrer genutzten Anti-Viren-Software immer auf dem aktuellen Stand. Dies erhöht die Chancen, dass es erst gar nicht zu einer Veränderung mit der Schadsoftware kommt.
Vorsichtig sollten Nutzer auch bei unbekannten Links oder Dateianhängen in E-Mails sein. Dahinter können sich Schadprogramme sowie infizierte oder gefälschte Webseiten verstecken.

Weitere Informationen finden Sie hier

und beim BSI für Bürger

Haben Sie schon einmal überprüft, ob Ihre persönlichen Identitätsdaten bereits im Internet veröffentlicht wurden? Wir leiten an dieser Stelle zum Hasso-Plattner-Institut weiter, wo Sie das einmal testen können. Test