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Pressemeldungen der Polizei Bremen

Betrug im Namen der Polizei

(07.12.2017)

In Bremen waren in den vergangenen Wochen wieder Betrüger unterwegs, die sich als Polizisten ausgaben, um in den Besitz von Geld und anderen Wertgegenständen ihrer Opfer zu gelangen. Die Polizei berichtet über zwei exemplarische Fälle und warnt.

Ein Mann klingelte am Mittwochnachmittag in Vegesack bei einer 72 Jahre alten Bremerin an der Wohnungstür und gab sich als Kriminalbeamter aus. Der falsche Polizist schilderte, dass bei einem Dieb die EC-Karte der Seniorin sowie ein hoher Bargeldbetrag gefunden wurden. Deshalb sollte die 72-Jährige schnell nach ihren Wertsachen schauen. Als sie im Obergeschoss Nachschau hielt, entwendete der Betrüger aus dem Wohnzimmer Goldschmuck und das Portemonnaie und flüchtete.

Ende November erschien in der Neustadt ein Mann in Arbeitskleidung an der Haustür einer Seniorin und gab sich als Dachdecker aus. Er bot der 85-Jährigen an, die Dachrinne zu reinigen und einen angeblich schiefen Dachziegel gerade zu rücken. Die Bremerin legte ein gesundes Misstrauen an den Tag und wies den Handwerker ab. Kurze Zeit später klingelte es erneut an der Haustür. Ein anderer Mann gab sich als Polizeibeamter aus und erzählte, dass eine Handwerkerdiebesbande unterwegs sei und er nachschauen müsse, ob sich jemand im Haus versteckt. Der Besucher zeigte kurz seinen Ausweis, den er an einer Kette an seiner Hose hatte. Die Seniorin konnte den Ausweis nicht richtig erkennen und ließ den Fremden nicht hinein. Erste Ermittlungen in der Nachbarschaft ergaben, dass beide Männer zusammen gesehen wurden und gemeinsame Sache machten.

Immer wieder täuschen Täter ihre Opfer, um sich Zutritt zur Wohnung zu verschaffen und zu stehlen. Tricktäter sind erfinderisch und schauspielerisch begabt. So denken sie sich immer neue Schachzüge aus, die an dieser Stelle nie vollständig aufzuzählen sind.

Die Polizei rät: Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung. Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis. Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten. Ausführliche Beratungen gibt es beim Präventionszentrum, Am Wall 195, Telefon (0421) 36219003. Den richtigen Dienstausweis der Polizei Bremen finden Sie auf www.polizei.bremen.de.

Taschendiebe in der Innenstadt

(07.12.2017)

In den letzten zwei Wochen kam es in der Bremer Innenstadt nicht zuletzt aufgrund des Weihnachtsmarktes vermehrt zu Taschendiebstählen. Die Polizei ist mit Fußstreifen präsent und gibt noch einmal wichtige Hinweise.

Weihnachtsmärkte locken nicht nur Besucher an, sondern auch Taschendiebe. Denn diese nutzen das Gedränge in der Innenstadt und inmitten des Budenzaubers, um reichlich Beute zu machen. Innerhalb weniger Sekunden sind das Portemonnaie, die Kreditkarten oder das Smartphone verschwunden. An den Brennpunkten in der Innenstadt gehen Polizeibeamte Streife und geben Besuchern auch Präventionstipps.

Wer die nachfolgenden Tipps der Polizei beherzigt und aufmerksam durch das Gedränge geht, erschwert den Kriminellen ihre Machenschaften und erspart sich selbst viel Ärger.

Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich benötigen.
Tragen Sie Geld und Zahlungskarten sowie Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper. Tragen Sie Ihre Hand- oder Umhängetasche immer mit der Verschlussseite zum Körper. Halten Sie Ihre mitgeführte Tasche stets geschlossen. Lassen Sie Ihre Handtasche oder Jacke niemals unbeaufsichtigt. Achten Sie bei einem Menschengedränge verstärkt auf Ihre Wertsachen.

Unbekannte Passanten vereiteln Raubüberfall

(08.12.17)

Am späten gestrigen Nachmittag verhinderten mehrere Passanten in der Bremer Neustadt, dass ein Raubüberfall vollendet wurde. Der überfallene 35-jährige Mann konnte dem Täter die geraubten Sachen wieder abnehmen.

Der 35-jährige Dörverdener hatte gerade sein Auto verlassen und hielt zum Telefonieren sein Handy in der Hand. Ein entgegenkommender Mann entriss ihm das Telefon und brachte ihn zu Boden. Dort hielt der Räuber den 35-Jährigen fest und zog ihm die Jacke aus. In diesem Augenblick kam eine Frau vorbei und forderte den Räuber auf, die geraubten Sachen zurückzugeben. Ein weiterer Fußgänger und ein Autofahrer wurden ebenfalls auf die Situation aufmerksam. Während der Passant sich einmischte, hielt der Fahrer des Wagens an und blieb dort sitzen. Jetzt gelang es dem Beraubten, dem Täter das Handy und die Jacke wieder abzunehmen. Anschließend flüchtete der Ganove.
Der Flüchtige ist ca. 25-30 Jahre alt, 170 – 175cm groß, er trug einen Vollbart und hatte kurze schwarze Haare, seine Bekleidung wird als dunkel beschrieben.

Hinweise zu dem Überfall nimmt der Kriminaldauerdienst unter Telefonnummer 0421 362 3888 entgegen. Darüber hinaus bittet die Polizei die unbekannten Zeugen des Vorfalles darum, sich ebenfalls beim Kriminaldauerdienst zu melden.

In Lieferwagen eingeklemmt

(08.12.17)
Am gestrigen Nachmittag stießen auf der Kreuzung Autobahnzubringer Überseestadt/Ingolstädter Straße in Bremen-Walle zwei Lieferwagen zusammen. Der 49-jährige Fahrer eines der Transporter wurde durch den Unfall im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt.

Der Fahrer eines Fiat-Lieferwagens wollte von der Ingolstädter Straße aus auf den Autozubringer Überseestadt fahren, als ihn ein aus Richtung Autobahn kommender Ford Transit rammte. Der Zusammenstoß war so heftig, dass der 49-jährige Fahrer des Fiat in seinen Transporter eingeklemmt wurde. Er erlitt schwere Verletzungen und musste durch die Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden. Der 50-jährige Fahrer des Ford Kastenwagens verletzte sich ebenfalls. Die Einmündung Autobahnzubringer Überseestadt/Ingoldstädter Straße wird durch eine Ampelanlage geregelt. Laut Zeugenaussagen missachtete einer der Fahrer das Rotlicht, so dass es zu dem Verkehrsunfall kam.
Beide Unfallbeteiligten wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Ermittlungen zu dem Verkehrsunfall dauern an.

Verdächtiges Paket: Großeinsatz der Polizei

(09.12.17)

Ein verdächtiges Paket hat am Samstagmorgen einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr in Bremen Schönebeck ausgelöst.

In einer Postfiliale hatte ein Mitarbeiter ein verdächtiges Paket ohne Absender bemerkt. Die Polizei evakuierte daraufhin das Postgebäude und sperrte das Gebiet weiträumig ab. Post-Mitarbeiter und einige wenige Anwohner wurden in einem benachbarten Autohaus in Sicherheit gebracht. Die Autobahn (A) 270 zwischen St. Magnus und Vegesack-Hafen wurde ebenfalls für die Dauer des Polizeieinsatzes gesperrt.

Spezialisten der Bundespolizei untersuchen derzeit den Inhalt des Paketes. Die Ermittlungen dauern an.

Entwarnung: Großeinsatz beendet (siehe PM 0667)

(09.12.17)

Von dem verdächtigen Paket, das in einer Postfiliale am Samstagmorgen in Bremen-Schönebeck gefunden wurde, ging keine Gefahr aus. Die Absperrungen sind aufgehoben, der Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr ist beendet.

Das Paket wurde für eine anschließende kriminaltechnische Untersuchung sichergestellt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Sprinter kippt auf Autobahn um

(10.12.17)

Am Samstagnachmittag kam es auf der A 27 in Fahrtrichtung Hannover bei heftigem Schneetreiben zu einem schweren Verkehrsunfall.

Ein Sprinter befuhr in Höhe der Abfahrt Überseestadt die linke Spur der Autobahn mit offensichtlich überhöhter Geschwindigkeit. Laut Zeugenaussagen kam der Transporter ins Schlingern und stieß mit einem Mercedes zusammen. Der 39-jährige Sprinterfahrer verlor daraufhin die Kontrolle über das Fahrzeug, stieß gegen die Schutzplanke und kippte schließlich um. Der Fahrer wurde bei dem Unfall verletzt und musste stationär aufgenommen werden. Der 43-jährige Mercedesfahrer und sein Beifahrer erlitten bei dem Unfall ebenfalls Verletzungen. Die Feuerwehr erschien mit einem Großaufgebot an der Unfallstelle. Mehrere Einsatzfahrzeuge, Rettungswagen und ein Kran waren vor Ort für Rettungs- und Bergungsmaßnahmen im Einsatz.

Erneut war das Bilden einer Rettungsgasse nicht möglich: Viele Verkehrsteilnehmer nutzten die Standspur, um vorzeitig abbiegen zu können. Damit war an der Unfallstelle praktisch ein vierspuriger Stau entstanden und das Bilden einer Rettungsgasse somit nicht mehr möglich. Gegen mehrere Fahrer wird in diesem Zusammenhang ein Bußgeld erhoben.

Die Polizei weist nochmals darauf hin: Sobald Fahrzeuge auf Autobahnen Schrittgeschwindigkeit fahren oder sich im Stillstand befinden, müssen diese für die Durchfahrt von Polizei- und Hilfsfahrzeugen zwischen dem äußerst linken und dem unmittelbar rechts daneben liegenden Fahrstreifen für eine Richtung eine freie Gasse bilden. Bitte sorgen Sie für eine freie Fahrt der Einsatzkräfte. Denken Sie daran, dass im Notfall keine Zeit verloren werden darf.

Halskette entrissen –Polizei sucht Zeugen

(11.12.2017)

Ein unbekannter Täter raubte in der Nacht von Samstag zu Sonntag einem 60 Jahre alten Touristen im Innenstadtbereich die Halskette. Anschließend flüchtete er mit seiner Beute in die Wallanlagen.

Gegen Mitternacht befanden sich der 60-jährige Niederländer und seine Begleitung auf dem Rückweg zu ihrem Hotel in der Birkenstraße. Ein Unbekannter trat auf sie zu und bat um Feuer. In dem Moment als der ahnungslose Tourist sein Feuerzeug zückte, riss der Fragende ihm seine Goldkette vom Hals und stürmte davon. Der 60-Jährige versuchte noch dem Flüchtenden zu folgen, rutschte jedoch auf dem glitschigen Pflaster aus und stürzte. Dabei verletzte er sich leicht.

Der Niederländer beschrieb den Räuber lediglich als dunkelhaarig. Er soll mit seinem späteren Opfer Deutsch gesprochen haben.
Sollten Sie Zeuge der Raubtat geworden sein oder etwas zum Verbleib der Beute sagen können, wenden Sie sich bitte unter der Rufnummer (0421) 362-3888 an den Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen.

Bremer Fall bei Aktenzeichen xy… ungelöst

(11.12.2017)

Am kommenden Mittwoch wird in der ZDF Sendung Aktenzeichen XY ein Bremer Fall gezeigt. Staatsanwaltschaft und Polizei bitten die Bevölkerung um Mithilfe.

Im März überfielen zwei falsche DHL-Mitarbeiter einen 75 Jahre alten Mann in seiner Wohnung in der Amsterdamer Straße in Huchting und stahlen u.a. Goldbarren (siehe auch Pressemeldung 158). Die unbekannten Täter klingelten an der Haustür und gaben sich als DHL-Mitarbeiter aus, die ein Paket anliefern wollten. Nachdem der 75-Jährige den Türöffner betätigt hatte, stürmten die zwei Männer in seine Wohnung. Sie brachten den Mann zu Fall, schlugen und fesselten ihn und bedrohten ihr Opfer mit einem Messer. In der Wohnung stahlen sie Schmuckgegenstände und mehrere 50 Gramm Goldbarren.

Staatsanwaltschaft und Polizei Bremen suchen weiterhin fieberhaft nach den Räubern. Um Hinweise aus der Bevölkerung zu erlangen, werden die Ereignisse am kommenden Mittwoch, 13. Dezember, 20.15 Uhr, ZDF, bei Aktenzeichen XY geschildert. An dem Abend werden sowohl im Studio wie auch beim Kriminaldauerdienst in Bremen (unter 362-3888) Hinweise entgegen genommen.

Polizei nimmt Gewalttäter im Viertel fest

(11.12.2017)

In der Nacht zu Sonntag eskalierte im Bremer Steintorviertel ein Streit zwischen einem Kunden und einer Prostituierten. Der 30 Jahre alte Mann schlug dabei mehrmals auf die 20-Jährige ein. Er konnte auf der Flucht von Einsatzkräften festgenommen werden.

Die Beteiligten gerieten vor einer Modellwohnung in der Helenenstraße zunächst in einen verbalen Streit. Der 30-Jährige schubste die Frau daraufhin in ihre Wohnung, traktierte sie mit Fäusten und trat im weiteren Verlauf auf die am Boden liegende 20-Jährige ein. Anschließend rannte der Angreifer aus der Helenenstraße. Einsatzkräfte, die seit Wochen verstärkt im Viertel präsent sind, entdeckten den Flüchtenden und nahmen die Verfolgung auf. Der 30 Jahre alte Mann konnte in der Römerstraße gestellt und vorläufig festgenommen werden. Die Frau wurde von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Vermisste wieder da

(12.12.17)

Die seit Mittwoch, 15.11.2017 vermisste 53-jährige Angelika Hartke aus Bremen-Blockdiek konnte wohlbehalten angetroffen werden (siehe PM 0647) . Es liegen keine Hinweise auf eine Straftat vor, die Fahndung und die Bilder sind zu löschen.

Polizei fahndet mit Fotos nach Sexualstraftäter

Wer kennt diesen Mann?

(13.12.2017)

Ende November kam es zu einem Sexualdelikt in Bremer Westen. Die Polizei fahndet mit Bildern aus einer Überwachungskamera nach dem Täter und sucht nach Zeugen.
Eine junge Frau aus Süddeutschland, die anlässlich eines Konzertes nach Bremen gekommen war, hielt sich in den Morgenstunden des 26.11.2017 in der Diskothek „La Viva“ auf. Dort traf sie zwischen 6 und 6.30 Uhr auf den späteren, noch unbekannten Täter. Nachdem sich beide zunächst im Barbereich unterhielten, verließen sie gegen 7 Uhr gemeinsam die Disco.

Die genaue Wegstrecke konnte noch nicht rekonstruiert werden. In der Utbremer Straße, im Bereich des Nord-West-Knotens, wurde die ortsunkundige Frau von dem Täter plötzlich in eine dunkle Ecke direkt am Straßenrand gedrängt. Dort brachte der Täter sein Opfer zu Boden und vergewaltigte sie.
Teilweise noch unbekleidet und extrem unter dem Einfluss der Tat stehend, wurde die junge Frau um 08.45 Uhr von einer Streifenwagenbesatzung in der Nähe des Tatorts angetroffen.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:
- schlanke Figur, ca. 185 cm groß, Mitte 20 Jahre alt, dunkelblonde bis braune kurze Haare, bekleidet mit einer Jeanshose, schwarzen Lederjacke und einer auffälligen Halskette-

Die Polizei fragt:
Wer kann Hinweise zur Identität des Tatverdächtigen geben?
Wer hat am 26.11.2017 in der Zeit zwischen 7.30 Uhr und 08.45 Uhr im Bereich des Nord-West-Knotens von der Autobahn 27 (A27) kommend in Richtung Innenstadt rechtsseitig direkt am Fahrbahnrand verdächtige Personen oder die Tathandlungen gesehen?

Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 / 362 – 3888.

Haftbefehl für Intensivtäter

(13.12.2017)

Ein 25 Jahre alter Mann wurde in der Nacht zu Dienstag bei einem Einbruchsversuch auf dem Bremer Weihnachtsmarkt erwischt. Das Amtsgericht erließ gegen den Intensivtäter einen Haftbefehl.

Zwei Angestellte des Weihnachtsmarktsicherheitsdienstes entdeckten den 25-Jährigen bei einer aufgebrochenen Weihnachtsbude. Sie liefen hinter dem Flüchtenden her und konnten den Einbrecher bis zur Übergabe an die Polizei festhalten. Der Mann war als Intensivtäter eingestuft und wurde festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen erließ das Amtsgericht einen Sicherungshaftbefehl zur Sicherung der Vollstreckung einer vorausgegangenen Verurteilung.

Erfahrungsgemäß steigen die Einbruchszahlen zur dunklen Jahreszeit. Die Polizei Bremen veröffentlicht jede Woche eine Übersicht über die aktuellen Einbrüche in Bremen. Die Karte zeigt Ihnen, in welchen Gebieten in Wohnhäuser und Wohnungen eingebrochen wurde. Ziel des Präventionsprojektes ist es, jeden Einzelnen zu sensibilisieren und die Bürgerinnen und Bürger zu informieren, wo sie besonders aufmerksam sein sollen. Die Karte und mehr Infos finden Sie auf www.polizei.bremen.de.

Räuber überfällt Seniorin in Wohnung

(13.12.2017)

Ein bislang noch unbekannter Mann überfiel am Dienstagmorgen eine 87 Jahre alte Frau in ihrer Wohnung in Bremen-Burglesum. Der Tatverdächtige flüchtete anschließend ohne Beute über den Balkon.
Die Seniorin war durch laute Geräusche aus ihrem Wohnzimmer aufgeschreckt worden. Als sie in den Flur ging um nachzuschauen, kam ihr ein fremder Mann aus dem Wohnzimmer entgegen. Er stieß die Frau zu Boden. Aufgrund gesundheitlicher Probleme konnte die Rentnerin nicht mehr alleine aufstehen. Der Täter durchsuchte die Räumlichkeiten. Weil die 87-Jährige laut um Hilfe rief, wurde ihre Nachbarin aufmerksam und klingelte an der Wohnungstür. Daraufhin flüchtete der Räuber über den Balkon in unbekannte Richtung. Zuvor war der Tatverdächtige auf den Balkon geklettert und hatte die Balkontür aufgebrochen, um in die Wohnung zu gelangen.
Die Rentnerin musste sich nach dem Überfall in ärztliche Behandlung begeben.
Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:
Etwa 176 cm groß, kräftige Statur, bekleidet mit einem dunklen Anorak, einer dunklen Hose und einer roten Schirmmütze.
Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421-362 38 88 erbeten.

Falsche Polizisten

(13.12.2017)

Am gestrigen Abend gelang es einem betrügerischen Anrufer eine 81-jährige Bremerin davon zu überzeugen, Wertgegenstände an einen vorgeblichen Polizeibeamten herauszugeben.

Die ältere Dame erhielt am späten Abend den Anruf eines angeblichen Kriminalbeamten. Er erklärte ihr, dass die Polizei ihre Wertsachen begutachten müsse, wegen diverser Einbrüche in ihrer Nähe. Die Frau war zunächst misstrauisch. Doch der Anrufer drohte ihr damit, dass die Polizei ihr nie wieder helfen würde. Dennoch rief sie, wie sie glaubte, die Polizei an. Aber am anderen Ende der Leitung wartete lediglich eine Betrügerin, die ihr die Angaben des falschen Polizisten bestätigte. Am Ende übergab sie ihre Wertsachen einem falschen Polizeibeamten, der an ihrer Wohnungstür klingelte.
Dieser Mann war ca. 30 Jahre alt, trug dunkle Bekleidung und ein dunkles Basecap mit roten Applikationen.
Die Ermittlungen dauern an.

Vor dem Hintergrund dieses Falles klärt die Polizei auf:
Die Polizei Bremen fragt Sie am Telefon nicht nach Ihren Sicherheitsvorkehrungen am Haus oder nach Ihren Bankdaten oder Wertsachen aus. Übergeben Sie an fremde Personen niemals Ihre Wertsachen. Es gibt keine Gründe für die Polizei sich Ihre Wertsachen übergeben zu lassen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, egal wer der Anrufer ist. Vertrauen Sie nicht einer auf dem Display ihres Telefons angezeigten Rufnummer. Es gibt Möglichkeiten, diese zu manipulieren. Beenden Sie das Gespräch in dem Sie die Verbindung trennen (durch eigenhändiges Auflegen) und rufen Sie die Polizei selbst zurück.

Fahrradfahrer frontal zusammengestoßen

(14.12.17)

Gestern Abend gegen 19.50 Uhr stießen ein 44-jähriger Mann und eine 64-jährige Frau auf der Wilhelm-Kaisen-Brücke mit ihren Rädern frontal ineinander. Der Mann musste mit Kopfverletzungen in eine Klinik eingeliefert werden.
Nach ersten Erkenntnissen hat die Bremerin, die sich gerade auf Höhe der Kleinen-Weser-Brücke befand, noch versucht den Entgegenkommenden durch lautes schreien darauf aufmerksam zu machen, dass er ausweichen soll. Der 44-Jährige war mit seinem E-Bike aber scheinbar sehr schnell unterwegs und überhörte die Warnung. Bei dem Zusammenprall verletzte die Frau sich leicht, während ihr Unfallgegner mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem Mann einen Wert von 1,3 Promille.
Gegen den Bremer wird nun wegen einer Trunkenheitsfahrt und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Schlägerei nach Bundesligabegegnung SV Werder Bremen – Mainz 05

(16.12.17)
Nach der Bundesligabegegnung SV Werder Bremen – Mainz 05 kam es vor einer Gaststätte im Steintor zur einer größeren Auseinandersetzung zwischen Fussballfans.

Eine größere, von Einsatzkräften der Polizei begleitete Gruppe von Fussballfans, griff im Bereich Vor dem Steintor plötzlich die Gäste einer Kneipe an. Dabei gingen die Scheiben der Gaststätte zu Bruch. Vor dem Lokal kam es dann zu einer Schlägerei zwischen den Fans und den Gästen. Eine Person erlitt Verletzungen. Derzeit hat die Polizei die Lage im Griff.
Die Ermittlungen dauern an.

Tötungsdelikt Vor dem Steintor – Tatverdächtiger stellt sich

(16.12.17)
Der wegen eines Tötungsdeliktes in Bremen auch über die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ gesuchte Tatverdächtige, wurde gestern Nachmittag in Hamburg gefasst. Der 22-Jährige stellte sich an einer Polizeiwache in Hamburg-Hoheluft.

Am 02.11.2017 kam es im Bremer Steintorviertel zu einer Messerstecherei (siehe auch PM 0593) in deren Verlauf eine Person verstarb und eine lebensgefährlich verletzt wurde. Im Zuge der Ermittlungen konnten Fotos des mutmaßlichen Täters veröffentlicht werden. Bundesweit wurde über die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ nach ihm gefahndet. Nun stellte der Mann sich in Hamburg an einer Polizeiwache.

Die Staatsanwaltschaft geht derzeit davon aus, dass der dringende Tatverdacht wegen eines Tötungsdeliktes nicht besteht. Der dringende Tatverdacht wegen einer gefährlichen Körperverletzung steht weiterhin im Raum. Der 22-Jährige wurde wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft dauern an.