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Schülerin von Auto erfasst

(22.01.18)

In der Östlichen Vorstadt ist am Montagmorgen eine elf Jahre alte Schülerin beim Überqueren der Straße von einem Auto erfasst worden. Das Mädchen wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Laut Zeugenaussagen lief die Elfjährige in der Stader Straße außerhalb der Fußgängerfurt bei Rotlicht über die Fahrbahn. Der 25 Jahre alte Fahrer eines Mercedes überquerte bei Grün die Kreuzung Stader Straße / Bei den Drei Pfählen in Richtung Bismarckstraße, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr die Fußgängerin an. Das Mädchen war nicht mehr ansprechbar, ein Rettungswagen brachte sie in ein Klinikum. Zum Unfallzeitpunkt hielt im Haltestellenbereich Bei den Drei Pfählen eine Straßenbahn, die die Schülerin nach ersten Einschätzungen offensichtlich erreichen wollte.

Eine Unfallzeugin erlitt einen Schock und musste vor Ort von Rettungssanitätern behandelt werden. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Handtaschenraub an Gegenwehr gescheitert

(23.01.18)

Am gestrigen Abend scheiterte ein Handtaschenräuber an der Gegenwehr einer 48-jährigen Frau. Ein Mann hatte sich von hinten genähert und versucht, ihr die Tasche von der Schulter zu reißen.

Die Bremerin lief in den Wallanlagen parallel zur Straße Am Wall zwischen der Bürgermeister-Smidt-Straße und der Doventorsstraße. Plötzlich riss jemand an ihrer Tasche.
Beim raschen Umschauen sah die 48-Jährige sich einem Mann gegenüber, der am Riemen ihrer Handtasche zerrte. Als die Frau nicht losließ, erhielt sie einen Schlag auf die Brust. Trotzdem gelang es dem Räuber nicht, die Tasche zu erbeuten und lief davon. Die Bremerin blieb unverletzt.
Der Täter war 180cm groß, ca. 30-35 Jahre alt, hatte dunkle Haare, an den Wangen einen Drei-Tage- und am Kinn einen Ziegenbart. Auffallend waren seine leuchtend blauen Augen.
Bekleidet war der Mann mit einem schwarzen Basecap der Marke „Nike“, einer dunklen Winterjacke und Jeans.
Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362 3888 entgegen.

Die Ermittlungen dauern an.

Parzellenbesitzer geht auf Einbrecher los

(21.01.18)

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch brachen zwei Männer in eine Laube in einem Parzellengebiet im Bremer Blockland ein. Der per Handy alarmierte Besitzer machte sich unter Alkoholeinfluss auf den Weg zu seiner Parzelle und fuhr dort mit seinem Auto gegen einen der flüchtenden Einbrecher.

Bei dem 60 Jahre alten Pächter der Parzelle löste gegen 01.10 Uhr der Einbruchsalarm auf dem Handy aus. Trotz eines Promillewertes von 0,9 setzte er sich umgehend in seinen Toyota und fuhr in Richtung Parzellengebiet. Dort brachen ein 22-Jähriger und ein weiterer Täter gerade in die Laube ein. Zutritt verschafften sie sich durch das Einschlagen einer Scheibe. Als der Eigentümer eintraf, versuchte der 22-Jährige, der offensichtlich Schmiere stand, mit seinem Fahrrad zu flüchten. Der 60-Jährige verfolgte ihn kurzerhand und fuhr ihn um. Er stieg aus und schlug auf den Einbrecher ein. Anschließend fuhr er zurück zur Parzelle, um den anderen Einbrecher zu stellen. Dort warteten bereits die alarmierten Einsatzkräfte. Der zweite Tatverdächtige konnte in der Zwischenzeit fliehen.

Sowohl der Einbrecher als auch sein Verfolger wurden vorläufig festgenommen.
Die weiteren Ermittlungen in dem Fall dauern an.

Die Polizei Bremen weist ausdrücklich darauf hin, dass in solchen Situationen immer sofort der Notruf unter 110 zu wählen ist. Bitte bringen Sie sich niemals selber in Gefahr und handeln Sie nicht auf eigene Faust. Besser ist sich Fluchtrichtung und Tätermerkmale zu merken.

Spielhallenräuber flüchtig

(24.01.18)

Am späten Dienstagabend überfielen zwei maskierte Räuber eine Spielothek in Hemelingen. Das Duo flüchtete mit der Beute unerkannt. Die Polizei sucht Zeugen.

Die beiden Männer betraten die Spielhalle, als ein Kunde gerade die Räume verlassen wollte. Während ein Täter den Kunden zurück in die Spielothek drängte, bedrohte sein Komplize eine Kassiererin mit einem Messer. Nachdem die Frau die Kasse öffnete, entnahm er mehrere Geldscheine aus der Kassenlade. Danach flüchtete das Duo in Richtung Ellernstraße.

Die Räuber sollen ca. 20 bis 25 Jahre alt und etwa 1,70 Meter groß sein.
Sie sprachen Deutsch und waren mit Schals maskiert. Sie trugen zur Tatzeit dunkle Jeans und schwarze Jacken. Die Polizei sucht Zeugen und fragt: Wer hat verdächtige Beobachtungen in diesem Bereich gemacht? Wer kann Angaben zu den beschriebenen Personen machen? Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362-3888 erbeten.

Kundgebungen in der Innenstadt

(24.01.18)

In der Innenstadt fanden heute zwei konträre Demonstrationen statt. Die Polizei Bremen schützte das Recht der Meinungs- und Versammlungsfreiheit, musste aber aufgrund von Verstößen eingreifen.

Zunächst hielt am Nachmittag ein kurdischer Verein auf dem Marktplatz eine Mahnwache verbunden mit einer Kundgebung ab. Das Motto lautete: „Stoppt die Massaker im West Kurdistan“. An dieser Kundgebung nahmen knapp 150 Personen teil. Bei der Demo wurden verbotene Symbole gezeigt. Die Einsatzkräfte stellten Beweise sicher und leiteten mehrere Verfahren wegen Verstößen gegen das Strafgesetzbuch und das Versammlungsgesetz ein. Hier dauern die Ermittlungen an.

Auf dem Bahnhofsplatz hielt um 18.30 Uhr eine türkische Organisation eine Kundgebung ab, die den Inhalt hatte, zur „Operation Olivenzweig“ aufzuklären. Hier nahmen etwa 120 Menschen teil. Diese Veranstaltung verlief ohne besondere Zwischenfälle und wurde um 19.15 Uhr beendet.

Die Mahnwache des kurdischen Vereins wird fortgesetzt.

Streit im Bus eskaliert

(25.01.18)

Ein Streit zwischen zwei Männern in einem Linienbus am Mittwochabend in der Bremer Innenstadt führte zu einer handfesten Auseinandersetzung und einem Messereinsatz. Beide Beteiligten wurden mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht.

Die beiden 23 und 29 Jahre alte Männer fuhren gemeinsam in einem Bus der Linie 63 in Richtung GVZ. Im Bereich der hinteren Tür soll es während der Fahrt zu einem versehentlichen Anrempeln durch den 23-Jährigen gekommen sein. Dieser Körperkontakt führte zu einem verbalen Streit und endete in einer Schlägerei, in deren Verlauf der 29-Jährige ein Messer einsetzte und seinem Kontrahenten eine Schnittwunde zufügte. Passanten trennten die Streitenden schließlich an der Haltestelle Am Brill. Einsatzkräfte trafen schnell am Tatort ein und sperrten den Bereich weiträumig ab. Zwei Rettungswagen brachten die Gegner in unterschiedliche Krankenhäuser, sie wurden stationär aufgenommen.

Die Polizei sicherte diverse Spuren und Beweise, die weiteren Ermittlungen durch die Kriminalpolizei dauern an.

Handy geraubt

(25.01.18)

Drei Unbekannte raubten am Mittwochabend einem 20-Jährigen in Bremen Walle sein Handy. Die Polizei sucht Zeugen.

Der Bremer lief gegen 19.20 Uhr den Parallelweg in Richtung Schleswiger Straße entlang, als zwei junge Männer auf ihn zukamen und auf Englisch nach der Uhrzeit fragten. Der 20-Jährige holte daraufhin sein Handy aus der Tasche. In dem Moment stand eine weitere Person hinter ihm und drückte ihn herunter. Einer der zwei anderen griff währenddessen nach seinem Smartphone. Alle drei rannten anschließend unter der Bahnbrücke hindurch in Richtung Einkaufszentrum.

Zwei der drei Männer sollen zwischen 18 und 25 Jahren alt sein und etwa 1,80 bis 1,90 Meter groß. Der erste hatte schwarze Haare. Der Zweite einen schwarzen Vollbart. Er trug eine Jogginghose sowie einen schwarzen Kapuzenpullover. Beide könnten mit einem arabischen Akzent gesprochen haben.
Wer Hinweise zu den Tatverdächtigen hat oder den Vorfall beobachtet hat, wird gebeten sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362 3888 zu melden.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Frage nach der Uhrzeit eine Vorbereitungshandlung zu einem Handyraub sein kann. Seien Sie daher vorsichtig im Umgang mit ihrem Smartphone, notieren Sie die IMEI-Nummer Ihres Gerätes und installieren Sie Sicherheitssoftware auf dem Gerät. Weitere Informationen zum Schutz vor Handyraub finden Sie unter www.polizei.bremen.de auf den Polizeiseiten im Internet.

Die Verkehrssicherheitsberater des Präventionszentrums der Polizei Bremen informieren

(25.01.18)

Die Verkehrsunfallstatistiken zu Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Senioren belegen: Die Anzahl dieser Unfälle ist ansteigend. Diese Zahlen möchte die Polizei Bremen verringern.

Durch das Präventionszentrum der Bremer Polizei wird ein Seminar zu dieser Thematik angeboten.
Zielgruppe: 55 Jahre und älter / Nutzer von Pkw/Fahrrad/E-Bikes/Pedelecs/Fußgänger

Im Fokus der Veranstaltung stehen die aktuellen rechtlichen Änderungen der Straßenverkehrsordnung, die sich auf die Verkehrsarten: Fahrrad/E-Bike/Pedelec beziehen. Wichtige Neuerungen zum Führerschein-, Verkehrsrecht und ähnliche Themenfelder können bei Bedarf thematisiert werden. Innerhalb der Veranstaltung soll eine Diskussion moderiert werden, die sich mit den altersbedingten körperlichen Veränderungen befasst – und wie sich das auf die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Verkehrsteilnehmer dieser Altersgruppe auswirken kann.

In 2018 sind Veranstaltungen an den folgenden Terminen geplant:

DATUM UHRZEIT VERANSTALTUNGSORT
28.03.2018 17:00 – 19:00 Uhr Präventionszentrum, Am Wall 195, 28195 Bremen
25.04.2018 17:00 – 19:00 Uhr Präventionszentrum, Am Wall 195, 28195 Bremen
18.05.2018 17:00 – 19:00 Uhr Präventionszentrum, Am Wall 195, 28195 Bremen
28.06.2018 17:00 – 19:00 Uhr Präventionszentrum, Am Wall 195, 28195 Bremen
29.08.2018 17:00 – 19:00 Uhr Präventionszentrum, Am Wall 195, 28195 Bremen
19.09.2018 17:00 – 19:00 Uhr Präventionszentrum, Am Wall 195, 28195 Bremen

Interesse? Dann melden Sie sich an unter 0421-362-19003 zu den Präsenzdienstzeiten:
Montag und Dienstag von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Donnerstag von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Oder per E-Mail unter: praeventionszentrum@polizei.bremen.de

88-Jährige zu Hause überrascht

(26.01.18)

Am Donnerstagnachmittag überraschten zwei unbekannte Männer eine 88-jährige Frau in Burglesum in ihrem Haus und forderten Geld von ihr. Als sie die Polizei rufen wollte, flüchteten die beiden. Die Polizei sucht Zeugen.

Zunächst betrat nur einer der beiden Männer das Haus der Seniorin über eine Hintertür. Er überraschte sie in ihrer Küche und fragte nach Arbeit. Die Frau teilte ihm mit, dass sie keine Arbeit für ihn habe, woraufhin er schnell wieder verschwand. Etwa zehn Minuten später kam er in Begleitung wieder. Jetzt forderten die Unbekannten Geld von der 88-Jährigen. Die Frau griff schnell nach dem Telefon und wollte die Polizei rufen. Einer der Zwei riss ihr das Telefon aus der Hand und beide rannten in Richtung Heinrich-Seekamp-Straße davon.

Die Tatverdächtigen können wie folgt beschrieben werden:
Tatverdächtiger 1: Etwa 1,90 bis 1,95 Meter groß und zirka 40 Jahre alt. Er war dunkel gekleidet, trug eine schwarze Wintermütze und sprach akzentfreies Deutsch.
Tatverdächtiger 2: Etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß und zirka 40 Jahre alt. Er war ebenfalls dunkel gekleidet und sprach auch akzentfreies Deutsch.

Die Polizei Bremen bittet um Mithilfe. Wenn Sie Hinweise zu den Tätern haben oder in diesem Bereich etwas Auffälliges beobachten konnten, dann melden Sie sich bitte beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362 3888.

Bundesligaspiel Werder Bremen gegen Hertha BSC

(26.01.18)

Am Samstag, 27.01.18, findet um 18:30 Uhr im Weserstadion das Bundesligaspiel zwischen SV Werder Bremen und Hertha BSC statt. Das Stadion wird mit etwa 40.000 Besuchern nicht ganz ausverkauft sein.

Die Polizei weist darauf hin, dass es im Umfeld von Fußballspielen immer wieder zu einer Häufung von Kfz-Aufbrüchen kommt. Die Autofahrer werden daher dringend gebeten, keine Wertgegenstände (insbesondere keine Navigationsgeräte) in den Fahrzeugen zu belassen.

Das Ordnungsamt hat für den Zeitraum von 14 bis 23 Uhr ein Fanmarschverbot durch das Steintorviertel verfügt. Durch das mit dem Spiel verbundene hohe Verkehrsaufkommen ist bei der An- und Abfahrt zum beziehungsweise vom Weserstadion mit Verkehrsverzögerungen und -behinderungen zu rechnen. Da die am Weserstadion zur Verfügung stehenden Parkplätze nur für Berechtigte mit entsprechendem Parkausweis zur Verfügung stehen, empfiehlt die Polizei den mit PKW anreisenden Zuschauern nachdrücklich, den angebotenen Park+Ride-Verkehr, der vom Hemelinger Hafendamm aus zum Stadion geführt wird, in Anspruch zu nehmen.

Weiterhin gilt das folgende Verkehrskonzept: Der Osterdeich wird für den Individualverkehr zwischen Sielwall und Stader Straße circa zweieinhalb Stunden vor und etwa eine Stunde nach Spielende gesperrt. Parkplätze am Stadion stehen nur noch für Berechtigte mit Ausweis beziehungsweise für Reisebusse zur Verfügung. Auf die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel wird ebenfalls hingewiesen.
Darüber hinaus wird wieder das beliebte 'Park+Ship' vom Stadtwerder zum Weserstadion angeboten. Auf dem Stadtwerder stehen kostenlose Parkplätze für Zuschauer des Fußballspiels zur Verfügung. Die Sielwall-Fähre bringt die Besucher zügig über die Weser.

Nach Explosion in Arsten: 1000 Euro Belohnung ausgelobt

(26.01.18)

Die Staatsanwaltschaft Bremen lobt nach der Explosion in Arsten am vergangenen Wochenende (siehe PM 0050) 1000 Euro Belohnung aus.

Die ersten Ergebnisse der umfangreichen Spurensicherung ergaben, dass die Explosion mit einem selbstgebauten Sprengsatz herbeigeführt wurde. Die Ermittlungen sind hierzu noch nicht abgeschlossen. Die Ermittler gehen derzeit nicht von einer politisch motivierten Tat aus.

Polizei und Staatsanwaltschaft suchen weiter nach Zeugen und Täter und fragen: Wer hat in der Nacht zu Sonntag verdächtige Beobachtungen gemacht? Zeugen sahen nach der Explosion zwei dunkelgekleidete Radfahrer in der August-Hagedorn-Allee, in Höhe des dortigen Spielplatzes, die in Richtung Arsterdamm unterwegs waren.
Die beiden Radfahrer und weitere Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Rufnummer 362-3888 beim Kriminaldauerdienst oder an jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Die Staatsanwaltschaft Bremen hat für sachdienliche Hinweise, die zur Aufklärung der Tat und zur Ergreifung der Täter führen, eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro ausgesetzt.

Weitere Presseauskünfte erteilt die Staatsanwaltschaft.

Entschärfung einer Weltkriegsbombe

Karte der Bombenentschärfung am 26.01.2018

(26.01.18)

Heute gegen 20 Uhr wird in der Überseestadt eine Weltkriegsbombe durch Sprengmeister Thomas Richter entschärft. Die 500 Kilo Bombe wurde bei Bauarbeiten gefunden.

Der Fundort ‚Löwenhof‘ wird in einem 400-Meter-Radius ab 18.30 Uhr evakuiert. Von der Evakuierung betroffen sind auch ein Teil der Weser und die Stephanibrücke. Diese Bereiche, einschließlich B 75 und Bahnstrecke nach Oldenburg, müssen kurzfristig voll gesperrt werden.
Auch der Luftverkehr ist für diesen Zeitraum betroffen. Ferner der öffentliche Personennahverkehr.

Im Umkreis von 700 Metern ist luftschutzmäßiges Verhalten erforderlich. Das bedeutet, dass Sie sich während der Entschärfung zwar im Gebäude aufhalten dürfen, aber in Räumen, die vom Bombenfundort abgewandt liegen. Außerdem sollten Sie sich nicht in der Nähe von Fenstern aufhalten. Kippen Sie die Fenster.

Wenn Liegendtransporte durch Rettungswagen notwendig sind, ist die Feuerwehr unter der Telefonnummer 0421 19222 zu erreichen.

Nähere Informationen zu einem Evakuierungsraum folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Evakuierungsbereich weiträumig zu umfahren.

Fliegerbombe erfolgreich entschärft

(26.01.18)

Der in Bremen-Walle gefundene 500 Kilo Blindgänger wurde soeben erfolgreich durch den Sprengmeister der Polizei Bremen und sein Team entschärft. Es kam zu keinen besonderen Vorkommnissen.

Alle Evakuierungs- und Sperrmaßnahmen sind ab sofort aufgehoben.

40-Jähriger zusammengeschlagen

(27.01.18)

Am Freitagnachmittag schlug in Bremen-Huchting ein 41-jähriger Mann auf einen 40-Jährigen ein. Zeugen schritten ein und hielten den Mann fest. Der Verletzte kam zur Behandlung in ein Bremer Krankenhaus.

Gegen 16.20 Uhr kam es neben dem Haltestellenbereich eines Einkaufscenters zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den Männern. Beide Beteiligte sind dem Trinkermilieu zuzuordnen und waren bei der Tat stark alkoholisiert. Im Laufe des Streits eskalierte die Situation und der Ältere schlug den Kopf des Jüngeren mehrfach auf den Boden und trat anschließend auf ihn ein. Zeugen zogen den Täter von dem Mann weg und hielten ihn bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte fest.
Der 40-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen erließ das Amtsgericht Bremen gegen den Angreifer einen Untersuchungshaftbefehl.

Die Mordkommission der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Polizei zieht positive Bilanz

(27.01.18)

Die Polizei Bremen zieht eine erste positive Bilanz nach der Bundesligapartie SV Werder Bremen gegen Hertha BSC. Polizeiführer Andreas Löwe zeigt sich zufrieden mit dem Verlauf.

Lediglich im Anschluss an die Partie kam es gegen 21.30 Uhr aus bislang unbekannten Gründen, jedoch offensichtlich ohne Bezug zum Fußballspiel im Bereich Fehrfeld/Vor dem Steintor zu einer kurzen Auseinandersetzung zwischen etwa 20 Personen. Einsatzkräfte konnten die Lage jedoch schnell beruhigen.
Das vom Ordnungsamt verhängte Fanmarschverbot wurde auch an diesem Samstag wieder konsequent eingehalten. Das Bremer Weserstadion war mit etwa 40.000 Besuchern gut besucht.
Die mit dem Bus anreisenden Gästefans wurden direkt zum Osterdeich begleitet. Sie verhielten sich bei der An- und Abreise kooperativ, sodass es zu keinen Störungen kam. Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften im Stadtgebiet unterwegs. Polizisten aus Schleswig-Holstein haben die Bremer dabei unterstützt.

Die Abreise aller Stadionbesucher erfolgte nach dem Spiel reibungslos.

Fußgänger läuft vor Straßenbahn

(28.01.18)

Am späten Samstagabend lief in Bremen-Walle ein 23 Jahre alter Mann vor eine herannahende Straßenbahn. Er wurde von der Bahn erfasst und schwer verletzt.

Gegen 23.25 Uhr fuhr der 31 Jahre alte Bahnfahrer mit der Linie 3 auf der Nordstraße in Richtung Gröpelingen, als plötzlich zwei Männer über die Gleise liefen. Der Fahrer klingelte mehrmals und bremste die Straßenbahn noch ab, konnte den Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Einer der Fußgänger wurde frontal von der Bahn erfasst, gegen die Frontscheibe geschleudert und kam schließlich unter der Bahn zum Liegen.

Bei dem Unfall erlitt der 23-Jährige schwere Verletzungen. Nach notärztlicher Behandlung wurde er unverzüglich in ein Krankenhaus gebracht. Der junge Mann stand zum Zeitpunkt des Unfalls erheblich unter Alkoholeinfluss.
Der Straßenbahnfahrer erlitt einen Schock. Er musste ebenfalls von Rettungskräften behandelt werden.

Das Verkehrskommissariat der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Spielhalle überfallen

(28.01.18)

In der Nacht zu Sonntag überfiel ein mit einem Messer bewaffneter Täter ein Spielcasino in der Bremer Vahr. Der Räuber konnte unerkannt flüchten. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 1.45 Uhr betrat der mit einer Sturmhaube maskierte Täter die Spielhalle und bedrohte die Bedienung mit einem langen Messer. Er forderte Bargeld und flüchtete anschließend mit seiner Beute in Richtung Kurt-Schumacher-Allee. Auf seinem Fluchtweg verlor er mehrere Münzen.

Der Täter soll ca. 1,65 Meter groß, schlank und zur Tatzeit mit einem schwarzen Kapuzenpullover, dunkler Hose und dunklen Schuhen bekleidet gewesen sein. Er war mit einem langen Messer bewaffnet und sprach akzentfrei Deutsch.

Die Polizei sucht Zeugen und fragt: Wer hat auffällige Beobachtungen zur Tatzeit gemacht? Wer kann Angaben zu der beschriebenen Person machen? Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362-3888 erbeten.

Polizei ermittelt nach Autobrand

(29.01.18)

Nachdem in der Nacht zu Montag ein Auto einer Polizeigewerkschaft in der Bremer Neustadt komplett ausbrannte, hat die Polizei die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen und prüft einen möglichen politisch motivierten Hintergrund. Die Polizei sucht Zeugen.

Auf dem Gelände einer Polizeigewerkschaft wurde in der Nacht ein Smart der Gewerkschaft angezündet. Das Fahrzeug brannte komplett aus. Personen und das Gebäude kamen dabei nicht zu Schaden. Die unbekannten Täter hatten sich offensichtlich durch ein Loch im Zaun Zutritt verschafft. Der Tatort wurde abgesperrt. Die Ermittlungen dauern an.

Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

Bäckerei überfallen

(30.01.18)

Am frühen Montagabend bedrohte ein Unbekannter eine Angestellte einer Bäckerei in Bremen-Hemelingen. Er entkam ohne Beute. Die Polizei sucht Zeugen.

Der Mann betrat gegen 17.30 Uhr die Bäckerei an der Arberger Heerstraße. Er ging direkt hinter den Tresen und forderte unter Vorhalt einer schwarzen Schusswaffe von der 25-jährigen Mitarbeiterin das Geld aus der Kasse. In dem Moment betrat eine 54 Jahre alte Frau die Filiale. Der Mann ergriff daraufhin sofort die Flucht.
Der Täter soll zwischen 16 und 20 Jahren alt sein und etwa 1,70 Meter groß. Er war schlank, sprach akzentfrei Deutsch und hatte sein Gesicht vermummt.

Noch bevor die Angestellte den Notruf wählte, informierte sie ihren Mann, der sich gemeinsam mit einem Freund auf die Suche nach dem Unbekannten machen wollte.

Die Polizei Bremen weist ausdrücklich darauf hin, dass in solchen Situationen immer sofort der Notruf unter 110 zu wählen ist. Bitte bringen Sie sich niemals selber in Gefahr und handeln Sie nicht auf eigene Faust. Besser ist, sich Fluchtrichtung und Tätermerkmale zu merken.

Kind von Auto erfasst

(30.01.18)

Am Montagnachmittag wurde ein 13 Jahre altes Mädchen beim Überqueren einer Straße in Lüssum-Bockhorn von einem Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt.

Die 13-Jährige trat hinter einem haltenden Linienbus auf die Fahrbahn, um den Neuenkirchener Weg zu überqueren. Dabei wurde sie von einem herannahenden Auto erfasst und zu Boden geschleudert. Alarmierte Rettungskräfte versorgten das verletzte Kind sofort. Nach notärztlicher Behandlung wurde das Mädchen mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht. Derzeit besteht keine Lebensgefahr mehr.

Die 36 Jahre alte Autofahrerin erlitt einen leichten Schock.

Senior zu Hause beraubt – Zeugenaufruf

(30.01.18)

Am Sonntagabend verschafften sich in Woltmershausen zwei etwa 25 bis 30 Jahre alte Männer Zutritt zur Wohnung eines 75-jährigen Bremers und erbeuteten Bargeld, einen Laptop, eine goldene Armbanduhr, Silberbesteck, Briefmarken und einen Kupferstich.

Die Unbekannten brachen die Haustür des 75-Jährigen auf und nutzen die hilflose Lage des bettlägerigen Bewohners aus. Die Täter rissen sowohl den Telefonanschluss als auch den Hausnotruf aus den Steckdosen. Während einer der Eindringlinge sämtliche Schränke und Schubladen durchwühlte, bewachte sein Komplize den 75-Jährigen. Er drohte ihm etwas anzutun, falls er sich nicht ruhig verhielte.
Nachdem sie die Beute an sich genommen hatten, verließ das Duo die Wohnung des Senioren. Er beschrieb die Täter als etwa 25 bis 30 Jahre Jahre alt und schätzungsweise 1,70 Meter groß. Sie waren dunkel gekleidet und mit Schals vor dem Gesicht maskiert. Einer trug eine Jeans und dazu hellbraune Stiefel mit dicker Sohle.

Wer hat zum angegebenen Zeitpunkt in der Gegend um die Straße Auf dem Bohnenkamp etwas Verdächtiges bemerkt? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421-361-3888 entgegen.

Ladung verloren

Verlorene Ladung

(30.01.18)

Am späten Sonntagnachmittag verlor ein 46-jähriger Autofahrer kurz hinter der Anschlussstelle Überseestadt die komplette Ladung seines einachsigen Anhängers. Glücklicherweise entstand nur leichter Sachschaden und niemand verletzte sich.

Der Mann befuhr gegen 17.10 Uhr die Bundesautobahn 27 in Fahrtrichtung Hannover. Der kleine Anhänger war mit 30 massiven Holzbohlen nahezu ungesichert beladen. Kurz hinter der Anschlussstelle Überseestadt schaukelte sich der Anhänger samt Ladung auf. Die Holzbohlen fielen allesamt vom Anhänger und verteilten sich auf beiden Fahrstreifen.
Zufälligerweise war ein Streifenwagen der Verkehrsbereitschaft etwa 500 Meter vor dieser Gefahrenstelle im Einsatz, da hier ein anderer PKW-Fahrer kurz zuvor ein Sofakissen verloren hatte.
Aufgrund dieser Absicherung durch Blaulicht waren die Verkehrsteilnehmer etwas langsamer unterwegs, sodass glücklicherweise nur ein PKW gegen den Holzstapel fuhr und trotz der großen Ausdehnung der Gefahrenstelle nur leichter Sachschaden entstand. Die Bundesautobahn musste für die Bergung ca. 20 Minuten gesperrt werden.
Die Polizei weist darauf hin, dass Gegenstände immer ausreichend zu sichern sind. Jeder Fahrzeugführer ist gem. § 22 StVO dazu verpflichtet, seine Ladung gegen Verrutschen umfallen, hin- und her rollen und herabfallen zu sichern. Nicht immer kann ein Ladungsverlust so glimpflich ausgehen wie in diesem Fall und sogar zu lebensgefährlichen Unfällen führen.

Den Fahrzeugführer erwartet ein Bußgeldverfahren.

Verkehrsunfall verursacht kurzfristige Vollsperrung

(30.01.18)

Am Dienstagmittag kollidierten drei Fahrzeuge auf der Bundesautobahn 1 in Fahrtrichtung Osnabrück miteinander. Die Autobahn musste zwischen den Anschlussstellen Uphusen-Mahndorf und Hemelingen zeitweise voll gesperrt werden.

Der 67-jährige Fahrer eines Wohnmobils befuhr gegen 11.00 Uhr den rechten Fahrstreifen als er einen vor ihm fahrenden Lkw zu spät bemerkte. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, wich der 67-Jährige auf den mittleren Streifen aus. Dabei touchierte er einen 68-jährigen Pkw-Fahrer. Dieser wird daraufhin nach links geschleudert und prallt gegen eine 49-jährige Autofahrerin. Beide Autos kamen an der Mittelschutzplanke zum Stehen. Ihre beiden Insassen wurden zur Behandlung in Bremer Krankenhäuser gebracht. Der Fahrer des Wohnmobils blieb unverletzt.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen musste die Autobahn für etwa eine Stunde voll gesperrt werden. Anschließend konnte der rechte Fahrtstreifen wieder freigegeben werden. Gegen 13.10 Uhr wurde die Sperrung komplett aufgehoben.

Kind von Auto angefahren

(01.02.18)

Gestern am frühen Abend erfasste in Bremen-Hemelingen ein 71-Jähriger mit seinem Auto einen neun Jahre alten Jungen. Das Kind kam mit schweren Verletzungen in ein Bremer Krankenhaus.

Der Neunjährige wollte zusammen mit seiner Mutter und einem Freund die Straße Mahndorfer Bahnhof überqueren. Dabei übersah er den Skoda des Rentners und trat für die anderen beiden überraschend auf die Fahrbahn. Der Senior, der von der Mahndorfer Heerstraße kam, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste das Kind. Der Junge musste mit schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht werden.

Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde der Verkehr kurzzeitig über einen Supermarkt-Parkplatz umgeleitet.

Familie in Wohnung überfallen

(02.02.18)

Zwei falsche DHL-Mitarbeiter verschafften sich am Donnerstag im Bremer Stadtteil Gröpelingen Zutritt zu einer Wohnung. Sie bedrohten die Mutter und ihre zwei Kinder und erbeuteten Schmuck und Bargeld.

Die mit DHL-Jacken bekleideten Männer drangen gegen 11 Uhr in die Wohnung der 37-Jährigen in der Waltjenstraße ein. Unter der Androhung, den beiden 17 Monate und vier Jahre alten Kindern etwas anzutun, ließen sich die Räuber von der Mutter Schmuck aushändigen. Ein Täter schnappte sich die 37 Jahre alte Frau und ging mit ihr zu Fuß von der Waltjenstraße in die Gröpelinger Heerstraße. Sein Komplize hielt derweil die Kinder in der Wohnung fest. Während der Räuber vor einer Filiale der Deutschen Bank wartete, musste die 37-Jährige mit ihrer EC-Karte Bargeld abheben und ihm aushändigen. Anschließend gingen sie zurück. Die Familie wurde im Schlafzimmer eingeschlossen und die Täter flüchteten unerkannt. Der Ehemann befreite seine Frau und die beiden Kinder schließlich eine Stunde später.

Die Polizei fragt: Wer hat in der Waltjenstraße oder bei der Filiale der Deutschen Bank in der Gröpelinger Heerstraße verdächtige Beobachtungen gemacht und kann Hinweise auf die Täter geben? Die Räuber sollen gelb-rote DHL-Jacken getragen haben. Einer der Männer trug eine blau-rote Mütze, sprach überwiegend Arabisch und war mit etwa 165 Zentimetern auffallend klein. Er hatte einen dunklen Teint und wurde auf etwa 40 Jahre alt geschätzt. Sein Komplize sprach fließend Deutsch und soll etwa 30 Jahre und 185 Zentimeter groß sein. Er hatte braune Haare und einen ungepflegten Drei-Tage-Bart.

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 3623888 entgegen.

Polizeihund erschnüffelt Cannabis

Polizeihund Leif
Polizeihund Leif

(02.02.18)

Im Rahmen einer Suchmaßnahme am frühen Donnerstagabend im Bremer Stadtteil Obervieland schlug Polizeihund Leif an und fand eine größere Menge Cannabis. Der potentielle Besitzer der Drogen wurde durch die Polizei vorläufig festgenommen.

Leif war gegen 17.30 Uhr mit seinem Herrchen und weiteren Einsatzkräften im Rahmen einer Suchmaßnahme nach einem vorangegangen Einbruch in der Hinrich-Hormann-Straße unterwegs, als er plötzlich am Kellerfenster eines Mehrparteienhauses anschlug. Da auch die Polizisten deutlichen Cannabisgeruch wahrnahmen, ermittelten sie den Eigentümer des Kellerraumes. Dieser gab an, den Raum nicht selber zu nutzen und auch keinen Zutritt zu diesem zu haben. Über die Staatsanwaltschaft Bremen wurde ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt, der noch am selben Abend vollstreckt wurde. Hierbei fanden die Einsatzkräfte zirka neun Kilogramm Haschischplatten, 0,5 Kilogramm Haschischkekse, mehrere Kilogramm Marihuana sowie Transport- und Verpackungsmaterial.
Die ersten Ermittlungen ergaben, dass der Kellerraum von einem 32 Jahre alten Mann genutzt wird, der nur wenige Straßen entfernt wohnt. Für die Wohnung des Mannes erwirkte die Staatsanwaltschaft Bremen ebenfalls noch am selben Abend einen Durchsuchungsbeschluss. Hier fanden die Polizisten diverse Betäubungsmittel, eine größere Menge Bargeld sowie Gegenstände, die dem Waffengesetz unterliegen.

Der 32-Jährige wurde vorläufig festgenommen.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Antanzdiebstahl eskaliert

(04.02.2018)

In den frühen Morgenstunden am Samstag versuchten mehrere Männer mit einem sogenannten Antanztrick das Handy und die Geldbörse eines Mannes im Viertel zu rauben. Als der Mann dies bemerkte und sich seine Gegenstände zurücknehmen wollte, eskalierte die Straftat und die Täter traten auf ihn ein. Dabei wurde er verletzt. Die Polizei Bremen sucht weitere Zeugen.

Gegen 03:55 Uhr befand sich der 28-Jährige aus Bremen in der Straße Fehrfeld, als er von einer Personengruppe angesprochen und angetanzt wurde. Sofort bemerkte der Bremer die Masche und erkannte, dass ihm bereits seine Geldbörse und sein Handy entwendet wurden. Er forderte die Personengruppe auf, sein Eigentum wieder herauszugeben. Daraufhin gab ein Mann aus der vermutlich 5-köpfigen Gruppe ihm seine Geldbörse wieder. Das Handy versuchte eine weitere Person zu verstecken. Als dies dabei zu Boden fiel, hob der 28-Jährige es gedankenschnell auf. Als er das Handy in seine Tasche stecken wollte, begannen Männer aus der Gruppe auf ihn einzuschlagen. Dabei fiel das Opfer zu Boden. Hierbei traten die Täter mit Fußtritten auf ihn ein. Erst durch das beherzte Eingreifen eines Zeugen ließen die Täter vom Opfer ab. Der Bremer wurde hierbei verletzt.

Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen verliefen negativ. Die Polizei sucht weitere Zeugen. Die Täter konnten als vermutlich afrikanisch abstammende Personen beschrieben werden. Zwei von ihnen waren auffällig klein. Alle Personen waren dunkel gekleidet und mit sportlicher Figur. Zwei trugen eine graue Jogginghose. Ein weiterer trug eine grüne Jacke mit brauner Schulterapplikation.
Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter Tel.: 0421 362-3888 entgegen.

Ermittlungen wegen gefährlicher Köperverletzung wurden eingeleitet. Diese dauern an.

Mann zusammengeschlagen

(04.02.2018)

In den frühen Morgenstunden am Samstag wurde ein Mann in Woltmershausen überfallen. Dabei wurde er verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.

Am Samstagmorgen befand sich der 24-jährige Bremer in der Simon-Bolivar-Straße auf dem Heimweg, als er von vermutlich drei Personen attackiert wurde. Die drei unbekannten Täter rempelten ihn zunächst an und schlugen ihn anschließend unvermittelt zusammen, sodass er Verletzungen im Gesicht erlitt. Er musste stationär in ein Krankenhaus aufgenommen werden.

Hintergründe der Tat sind nach aktuellen Ermittlungen unklar. Eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung wurde gefertigt. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern an.

Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls. Wer hat Beobachtungen gemacht? Wer kann Hinweise zu den Tätern geben? Bitte melden Sie sich beim Kriminaldauerdienst unter Tel.: 0421 362-3888.

Entschärfung einer Fliegerbombe

Der betroffene Bereich

(6.2.18)

Am Mittwoch, 7.2.18, wird voraussichtlich um 12 Uhr in der Überseestadt eine Weltkriegsbombe durch Sprengmeister Andreas Rippert entschärft. Die 10-Zentner-Bombe wurde bei Sondierungsarbeiten gefunden.

Der Fundort 'Löwenhof' wird in einem 400-Meter-Radius ab 10 Uhr evakuiert. Von der Evakuierung betroffen sind auch ein Teil der Weser und die Stephanibrücke. Diese Bereiche, einschließlich B 75 und Bahnstrecke nach Oldenburg, müssen kurzfristig voll gesperrt werden.
Auch der Luftverkehr ist für diesen Zeitraum betroffen. Ferner der öffentliche Personennahverkehr.

Im Umkreis von 700 Metern ist luftschutzmäßiges Verhalten erforderlich. Das bedeutet, dass Sie sich während der Entschärfung zwar im Gebäude aufhalten dürfen, aber in Räumen, die vom Bombenfundort abgewandt liegen. Außerdem sollten Sie sich nicht in der Nähe von Fenstern aufhalten. Kippen Sie die Fenster.

Wenn Liegendtransporte durch Rettungswagen notwendig sind, ist die Feuerwehr unter der Telefonnummer 0421-19222 zu erreichen. Die Polizei hat ein Bürgertelefon unter der Telefonnummer 0421-4491700 eingerichtet. Für Bürgerinnen und Bürger die evakuiert werden, stehen die Räumlichkeiten des Schulzenrums Grenzstraße in der Grenzstraße 90, Bremen-Walle zur Verfügung.

Eine Karte der betroffenen Straßen finden Sie unter www.polizei.bremen.de. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Evakuierungsbereich weiträumig zu umfahren.

Fahndung nach Brandstifter

Wer kennt die Person?

(6.2.18)

Polizei und Staatsanwaltschaft fahnden im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen Brandstiftung nach einem unbekannten Täter.

Anfang letzten Jahres zündete der Gesuchte im Vorraum einer Sparkasse in Findorff mehrere Papierstapel an, dabei brannte ein Kontoauszugdrucker vollständig aus. Vorher hatte er erfolglos versucht, Bargeld abzuheben. Nach Auswertung von sichergestellten Aufzeichnungen aus einer Überwachungskamera vom Tatort ist ein noch unbekannter Mann in das Visier der Ermittler geraten. Die Fotos zeigen den Täter, wie er die Sparkasse an der Admiralstraße betritt. Umfangreiche Ermittlungen führten bislang nicht zur Identifizierung des Täters.

Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung und fragt, wer Angaben zu dem Mann auf den veröffentlichten Fotos machen kann. Hinweisgeber wenden sich bitte an den Kriminaldauerdienst unter 0421-362-3888 oder jede andere Polizeidienststelle.

Unter https://www.polizei.bremen.de/detail.php?gsid=bremen09.c.22608.de gelangen Sie auch zu den Fahndungsfotos auf der Homepage der Polizei Bremen.

Falsche Handwerker

(07.02.2018)

Am gestrigen Morgen boten angebliche Dachdecker einer 97-jährigen Bremerin Reparaturarbeiten an. Als die zwei Männer sie wieder verließen fehlte ihr ein kleiner Tresor. Den ließ das Duo mitgehen.

Gestern Morgen klingelten an der Haustür einer 97-jährigen Rentnerin zwei vermeintliche Handwerker und boten der Frau an, ihr Dach zu reparieren. Angeblich sei es beschädigt. Obgleich die Hauseigentümerin misstrauisch reagierte, ließ sie die Männer herein. Während der eine vorgeblich das Dach reparierte, blieb der andere bei der 97-Jährigen.
Nachdem die beiden das Haus verlassen hatten, bemerkte die Frau den Verlust ihres kleinen Safes.
Der eine Täter war ca. 175 – 180cm groß mit einer kräftigen Statur, er hatte dunkle Haare und trug einen kurzen Vollbart. Seine Bekleidung war schwarz. Der Mann war ca. 60 Jahre alt und sprach akzentfrei Deutsch.
Der andere war ca. 170cm groß und schlank. Er hatte einen gebräunten Teint. Der Mann sprach ebenfalls akzentfrei Deutsch und war schwarz gekleidet.
Die Polizei fragt in diesem Zusammenhang: Wem wurden am Dienstagmorgen im Bereich der Morsumer Straße ebenfalls vorgebliche Dachdeckerarbeiten angeboten?
Hinweise an den Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362 3888.
Leider gelingt es den Trickdieben immer wieder, sich mit eigentlich schon lange bekannten Tricks, Zugang zu den Wohnräumen meist lebensälterer Menschen zu erschleichen. Sie treten stets sehr bestimmt auf und spielen ihre betrügerische Rolle überzeugend.
Trotzdem erneut der Appell: Seien Sie immer wachsam und lassen keine Fremden in Ihre Wohnung. Ziehen Sie nach Möglichkeit Angehörige oder Nachbarn hinzu. Wir möchten auch erneut Kinder und Enkel älterer Menschen sensibilisieren, ein Auge auf ihre älteren Verwandten oder Nachbarn zu werfen, damit diese nicht Opfer von Trickbetrügern und -dieben werden.

Weltkriegsbombe erfolgreich entschärft

(07.02.18)

Die in der Überseestadt gefundene Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg (siehe PM 87) wurde heute Mittag von der Polizei Bremen erfolgreich entschärft.

Über 150 Einsatzkräfte waren seit heute Morgen unter der Führung von Polizeidirektor Jens Rezewski im Einsatz, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Etwa 1500 Menschen mussten für den Zeitraum der polizeilichen Maßnahmen ihre Wohnungen und Büros räumen. 15 Personen konnten ihre Häuser nicht selbstständig verlassen und wurden der Feuerwehr zur Notunterkunft im Schulzentrum Grenzstraße gebracht. Sukzessiv wurden die großen Trassen für den Verkehr gesperrt. Zuerst gegen 11.30 Uhr die Bundesstraße 6 / B 75 im Bereich der Stephanibrücke. Ab 12 Uhr wurde der Zugverkehr von und nach Oldenburg unterbunden und der Luftverkehr über Bremen eingestellt. Anschließend begann der Sprengmeister Andreas Rippert seine Arbeit und beendete sie um 12.50 Uhr erfolgreich.

Ausblick nach vier Funden von Weltkriegsbomben im Bereich „Löwenhof“ seit September 2017: Aufgrund der Erdbeschaffenheit kann nicht genau bestimmt werden, wie viele Blindgänger sich noch unter dem Boden befinden. Weitere Funde und Entschärfungen sind nicht auszuschließen.

Mann läuft vor Straßenbahn

(07.02.18)

Ein 78 Jahre alter Mann ist heute Vormittag in Walle vor eine Straßenbahn gelaufen. Der Fußgänger erlitt bei dem Verkehrsunfall lebensgefährliche Kopfverletzungen.

Der 78-Jährige wollte im Haltestellenbereich der Waller Heerstraße die Schienen überqueren und übersah dabei die in Richtung Gröpelingen fahrende Straßenbahn. Der 33 Jahre alte Fahrer leitete sofort eine Gefahrenbremsung ein, konnte aber einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden. Der Fußgänger schlug mit dem Kopf gegen die linke vordere Seite der Straßenbahn und stürzte zu Boden. Ein Rettungswagen brachte den Bremer umgehend in ein Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Überfallduo kurz vor Ladenschluss

(08.02.18)

Zwei maskierte Männer überfielen am Mittwochabend einen Drogeriemarkt in der Neustadt und erbeuteten Bargeld. Die Räuber flüchteten mit einem Auto.

Das Duo betrat gegen 20 Uhr, kurz vor Ladenschluss, die Drogerie im Buntentorsteinweg. Die Räuber bedrohten die Angestellten mit einem Messer und ließen sich das Bargeld aushändigen. Anschließend flüchteten sie zu Fuß in Richtung Sedanstraße. Laut Zeugenaussagen sollen die beiden in einen schwarzen VW Golf gestiegen und in Richtung Kornstraße davon gefahren sein.

Die Polizei fragt: Wer hat am Mittwochabend im Buntentor verdächtige Beobachtungen gemacht und kann Hinweise auf das Fluchtauto oder die Räuber geben? Die beiden mit Skimasken getarnten Männer wurden als etwa 30 bis 40 Jahre alt und schwarz, bzw. grau gekleidet beschrieben. Sie hatten einen dunklen Teint und sprachen Deutsch mit einem ausländischen Akzent. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 3623888 entgegen.

Räuber flüchtet nach Überfall auf Spielhalle

(8.2.18)

In der Nacht zu Donnerstag überfielen zwei bewaffnete Täter ein Spielcasino in Hastedt. Die Räuber konnten unerkannt flüchten. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 00.20 Uhr betraten die maskierten Männer die Spielhalle in der Hastedter Heerstraße. Einer der Täter bedrohte sofort die anwesenden Gäste sowie einen Mitarbeiter mit einer Schusswaffe. Sein Komplize stand währenddessen an der Tür Schmiere. Der Räuber schubste den 58-jährigen Angestellten zu Boden, öffnete die Kasse und entnahm Geld aus der Kassenlade. Anschließend flüchtete das Duo mit der Beute stadteinwärts.

Beide Täter waren zur Tatzeit mit schwarzen Kapuzenjacken und Sturmhauben bekleidet. Sie waren mit einer schwarzen Schusswaffe bewaffnet. Sie wurden als schlank, etwa 20 bis 25 Jahre alt beschrieben.

Die Polizei sucht Zeugen und fragt: Wer hat auffällige Beobachtungen zur Tatzeit gemacht? Wer kann Angaben zu den beschriebenen Personen machen? Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362-3888 erbeten.

Hafenarbeiter stürzt in die Tiefe

(08.02.18)

Heute Morgen fiel ein Hafenarbeiter an der Stromkaje in Bremerhaven von einem Seeschiff in das 4 Grad kalte Wasser der Weser. Trotz sofort eingeleiteter Maßnahmen wurde der 32 Jahre alte Mann mit einer starken Unterkühlung ins Krankenhaus eingeliefert.

Zur Unfallzeit war Hochwasser und es lief noch kein Strom in der Weser. Während der Routinearbeiten verlor der Hafenarbeiter das Gleichgewicht und stürzte vom Gangbord circa 15 Meter zwischen Schiff und Kaimauer in die Tiefe. Der 32-Jährige konnte sich sofort schwimmend auf eine bauliche Anlage der Kaimauer retten. Dort wurde der Mann von seinen Kollegen mit einer Containerbrücke geborgen.

Schlag gegen Rauschgiftdealer

Sichergestelltes Rauschgift und Waffen

(08.02.18)
Nach intensiven Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft wurden gestern Morgen gleichzeitig insgesamt fünf Wohnungen nach Betäubungsmitteln durchsucht. Die Aktion war von Erfolg gekrönt. Die Fahnder fanden unter anderem Rauschgift in nicht geringen Mengen.

Gestern Morgen erhielten im Bremer Osten fünf Männer im Alter zwischen 22 und 28 Jahren ungebetenen Besuch von der Polizei. Die Einsatzkräfte durchsuchten zur selben Zeit die Wohnungen der Tatverdächtigen. Nach intensiven Recherchen waren ihnen die Ermittler auf die Spur gekommen, mit Rauschgift zu handeln. Auf Grund der Beweislage erließ der zuständige Richter am Amtsgericht einen Durchsuchungsbeschluss.

Die Einsatzkräfte fanden unter anderem fünf Kilogramm Marihuana und ein Kilogramm Haschisch. Darüber hinaus Schreckschuss- und Schlagwaffen, sowie Einhandmesser. Ferner konnte rund 11.000 Euro an Bargeld sichergestellt werden.

Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern an.

Falsche Polizeibeamte unterwegs

(09.02.18)

Am gestrigen Tage waren zu unterschiedlichen Zeiten in der Bremer Neustadt und in Walle falsche Polizeibeamte unterwegs, die ältere Bremerinnen vor ihrer Haustür ansprachen, um in deren Wohnungen zu gelangen.

Gegen 12.30 Uhr sprach in der Friedrich-Ebert-Straße ein Täter eine 74-jährige Rentnerin an und gab sich als Polizeibeamter aus. Er behauptete, dass in ihre Wohnung eingebrochen worden sei und er nach dem Rechten sehen müsse. Als er nichts Wertvolles fand, zog er unverrichteter Dinge wieder ab.
Gegen 18.30 Uhr fing ein Mann in der Waller Heerstraße eine vom Einkauf heimkehrende 85-jährige Bremerin ab und gab ebenfalls vor, ein Polizist zu sein. Mit der Behauptung ihre Wohnung auf Sicherheitsvorkehrungen überprüfen zu müssen, gelangte er in ihr Heim. Er stahl einen Ring und verschwand.

Die beiden Männer werden so beschrieben, der erste war ca. 185cm groß mit einer kräftigen sportlichen Figur, er war ca. 40 bis 50 Jahre alt, hatte dunkle Haare, trug dunkle Hosen und ein Sakko, er sprach mit dunkler kräftiger Stimme. Der zweite war ca. 180cm groß und schlank, er hatte schwarze Haare, trug einen Schnurrbart, bekleidet war er mit einer dunklen Jacke.
Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362 3888.

Die Polizei rät: Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung. Fordern Sie von angeblichen Polizisten den Dienstausweis. Rufen Sie beim geringsten Zweifel die Polizei unter 110 an. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.

Polizei fahndet mit Phantombild nach Räuber

Wer kennt den Mann?

(9.2.18)

Anfang Februar gaben sich zwei unbekannte Männer als DHL-Boten aus und überfielen eine Familie in Gröpelingen(siehe PM 0080). Das Duo erbeutete Schmuck und Bargeld. Die Polizei fahndet nun mit einem Phantombild nach einem der Täter.

Die mit DHL-Jacken bekleideten Räuber waren in die Wohnung der 37-Jährigen in der Waltjenstraße eingedrungen. Sie bedrohten die Mutter und ihre zwei Kinder. Während ein Täter die Kinder in der Wohnung festhielt, musste die 37-Jährige zusammen mit dem Komplizen Bargeld abheben und ihm aushändigen. Anschließend flüchteten sie unerkannt.

Von einem der Täter konnte inzwischen ein Phantombild erstellt werden. Er trug eine blau-rote Mütze, sprach überwiegend Arabisch und war etwa 1,75 Meter groß. Er hatte einen dunklen Teint und wurde auf etwa 40 Jahre alt geschätzt. Sein Komplize sprach fließend Deutsch und soll etwa 30 Jahre und 185 Zentimeter groß sein. Er hatte braune Haare und einen ungepflegten Drei-Tage-Bart. Die Räuber sollen gelb-rote DHL-Jacken getragen haben.

Die Polizei bittet um Mithilfe und fragt: Wer kennt diesen Mann? Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter 362-3888 erbeten.

Schwerer Verkehrsunfall in Peterswerder

Unfallstelle

(11.02.18)

Am Samstag kam es in Peterswerder zu einem schweren Verkehrsunfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen und einem Schwerverletzten.

Ein schwarzer BMW war nach Zeugenaussagen am Samstagmittag mit stark überhöhter Geschwindigkeit im Steintorviertel unterwegs. In der Hamburger Straße überholte der 35 Jahre alte Bremer mit seinem BMW mehrere Fahrzeuge. Als dem Raser bei dem Überholmanöver ein silberner VW in der Gegenspur entgegenkam, wich er nach rechts aus und prallte gegen das Heck eines seitlich neben ihn fahrenden Renaults. Der schwarze Renault wurde wiederum um 90 Grad herumgeschleudert und prallte gegen zwei am Fahrbahnrand parkende Autos (Smart, Audi A3). Gleichzeitig brach das Heck des BMW nach links aus und der 35-Jährige stieß mit seinem Wagen gegen den silbernen VW im Gegenverkehr. Der 35-Jährige erlitt schwere Verletzungen und musste in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert werden. Der 56 Jahre alte VW-Fahrer und seine 55-jährige Beifahrerin sowie der 45-jährige Renault-Fahrer erlitten bei dem Unfall leichtere Verletzungen. Auf Anordnung des Amtsgerichts Bremen wurde bei dem 35-Jährigen eine Blutentnahme durchgeführt und sein Führerschein beschlagnahmt.

Die Unfallstelle musste während der Unfallaufnahme komplett gesperrt werden. Dadurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Der entstandene Sachschaden betrug etwa 80.000 Euro. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern.

Die Geschichte eines Straßenraubes

(12.02.18)

Ein 54 Jahre alter Räuber überfiel vergangene Woche eine 86-jährige Rentnerin in Burglesum und raubte ihr die Handtasche. Das gute Zusammenspiel zwischen aufmerksamen Zeugen, hilfsbereiten Passanten und der Polizei führte zur Festnahme und zur Rückgabe der Beute.

Die Seniorin schob ihren Rollator vergangenen Mittwoch durch die Grambkermoorer Landstraße. Dabei beobachtete sie einen Autofahrer, der offensichtlich die Kontrolle über seinen Wagen verlor und einen Zaun touchierte. Der Fahrer stieg aus und verwickelte die Bremerin in ein Gespräch. Plötzlich rüttelte der Mann an dem Rollator, entriss der 86 Jahre alten Frau die Handtasche und flüchtete mit seinem Auto. Zwei Zeugen beobachteten den Vorfall und fuhren dem Räuber hinterher. Da dieser das Rotlicht der Ampeln ignorierte, brachen die Verfolger richtigerweise ab, notierten sich das Kennzeichen und benachrichtigen die Polizei. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief erfolgreich. Eine Streifenwagenbesatzung entdeckte das Fahrzeug im Aumunder Heerweg und nahm den Fahrer fest. Er war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und stand unter dem Einfluss von Drogen. Sein Auto wurde beschlagnahmt. Der Räuber entledigte sich unterwegs der Beute. Eine Passantin fand die Handtasche aber schnell und gab sie sofort an der Polizeiwache ab.

Am Folgetag besuchte ein KOP die 86 Jahre alte Frau zur Opfernachsorge, bereitete mit ihr die Tat nach und gab hilfreiche Informationen. Heute konnte er der Bremerin nach erfolgter Spurensicherung die Handtasche wieder aushändigen. Sie bedankte sich ausdrücklich für die tolle Arbeit und die Freundlichkeit der einschreitenden Kollegen.

Erneut Entschärfung einer Fliegerbombe

Bombenentschärfung am 13.02.2018

(12.02.18)

Am Dienstag, 13.02.18, wird voraussichtlich gegen 12 Uhr in der Überseestadt eine Weltkriegsbombe durch Sprengmeister Thomas Richter entschärft. Die 10-Zentner-Bombe wurde bei Bauarbeiten gefunden. Die Entschärfung dauert etwa 90 Minuten.

Der Fundort 'Löwenhof' wird in einem 400-Meter-Radius ab 10 Uhr evakuiert. Von der Evakuierung betroffen sind auch ein Teil der Weser und die Stephanibrücke. Diese Bereiche, einschließlich B 6 und die Bahnstrecke nach Oldenburg, müssen für die Dauer der Entschärfung voll gesperrt werden.
Auch der Luftverkehr ist für diesen Zeitraum betroffen. Ferner der öffentliche Personennahverkehr. Nähere Informationen hierzu erfahren Sie von der BSAG.

Im Umkreis von 700 Metern ist luftschutzmäßiges Verhalten erforderlich. Das bedeutet, dass Sie sich während der Entschärfung zwar im Gebäude aufhalten dürfen, aber in Räumen, die vom Bombenfundort abgewandt liegen. Außerdem sollten Sie sich nicht in der Nähe von Fenstern aufhalten. Kippen Sie die Fenster.

Aufgrund eines stark beschädigten Zünders wird die Entschärfung anders als bei den vorherigen Blindgängern zirka 90 Minuten in Anspruch nehmen.

Wenn Liegendtransporte durch Rettungswagen notwendig sind, ist die Feuerwehr unter der Telefonnummer 0421-19222 zu erreichen. Die Polizei hat ein Bürgertelefon (Bandansage) unter der Telefonnummer 0421-4491700 eingerichtet. Für Bürgerinnen und Bürger die evakuiert werden, steht die Aula des Schulzenrums Grenzstraße in der Grenzstraße 90, Bremen-Walle zur Verfügung.

Zwei Autobrände in der Neustadt

(12.02.18)

In der Nacht von Samstag auf Sonntag brannten in der Bremer Neustadt zwei Fahrzeuge.
Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Sonntagnacht brannten innerhalb von 10 Minuten ein Transporter und eine Limousine. Polizei und Feuerwehr trafen an beiden Brandorten so rechtzeitig ein, dass ein völliges Ausbrennen des Ford und des Mitsubishi verhindert werden konnte. Personen oder Gebäude waren deshalb nicht gefährdet. Brandspezialisten der Bremer Polizei übernahmen die Ermittlungen. Sie gehen in beiden Fällen von Brandstiftung aus. Es entstand ein Sachschaden an beiden Fahrzeugen in Höhe von 5.000 Euro.

Die Polizei fragt in diesem Zusammenhang: Wer hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Lahnstraße bzw. in der Neustadtscontrescarpe verdächtige Beobachtungen gemacht?

Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362 3888.

Die Polizei informiert zur Entschärfung

(12.02.18)

Innerhalb weniger Wochen wurde nun zum fünften Mal im Bereich des Löwenhofs eine Weltkriegsbombe gefunden. Aufgrund vieler Fragen von Bürgern in diesen Tagen, erklärt die Polizei Bremen ihre Arbeit bei diesen Funden.

Vorgehen der Polizei:

Bei der Suche nach den Weltkriegsbomben helfen Luftbildaufnahmen der Alliierten, die während des Krieges gemacht wurden. Die Alliierten haben von ihren Angriffen Fotos gemacht, die der Bundesrepublik seit 1985 zur Verfügung stehen. Ein Teil dieser Aufnahmen ist eingescannt worden, sie werden mit speziellen Computerprogrammen ausgewertet. Wenn das nicht reicht, sucht die Polizei die Gebiete zusätzlich mit Metalldetektoren ab.

Die Örtlichkeit Löwenhof:

Der Löwenhof ist eine schwierige Örtlichkeit für die Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes. Aufgrund der Erdbeschaffenheit (viel Metall in der Erde) kann nicht genau bestimmt werden, wie viele Blindgänger sich noch unter dem Boden befinden. Das Gebiet kann nicht mit einer einmaligen Aktion umgegraben werden. Der Baggerführer muss vorsichtig in Teilabschnitten agieren und den Boden umsetzen. Er wird dabei ständig von einem Mitarbeiter einer Kampfmittelräumfirma unterstützt.

Die Arbeit des Sprengmeisters:

Durch den Sprengmeister ist die Zünder Art zu klassifizieren. Dieses und der Zustand des Zünders erlauben einen gewissen Zeitpuffer oder verlangen sofortiges Tätigwerden.

Die notwendigen Maßnahmen:

Der Einsatzleiter muss die Kräftelage der Polizei beurteilen. Es sind für so eine Entschärfungsaktion über 100 Polizisten notwendig. Es wird geprüft, zu welchem Zeitpunkt der Flugverkehr, der Bahnverkehr und die Schifffahrt am geringsten betroffen sind. Auch die Lage von Kindergärten und Schulen werden mit betrachtet. Alle Informationen werden gewichtet und danach wird ein Entschärfungszeitpunkt festgelegt.

Die Polizei Bremen bittet die Bürger um Verständnis für diese zwingend notwendigen Maßnahmen.

Fußgängerin schwer verletzt

(13.02.18)

Gestern Morgen wurde eine 17-Jährige beim Überqueren einer Fahrbahn in Bremen-Blumenthal angefahren und schwer verletzt.

Laut Zeugenaussagen stand die junge Frau am Straßenrand des Neuenkirchener Weges, als sie plötzlich loslief und die Straße überquerte. Der 61-jährige Fahrer eines Opel Kleintransporters konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, so dass sein Fahrzeug die 17-Jährige erfasste. Von dem Zusammenprall wurde die Bremerin mehrere Meter weit über die Fahrbahn geschleudert. Eine eintreffende Notärztin stellte zwar schwere jedoch keine lebensgefährlichen Verletzungen bei der Fußgängerin fest. Sie wurde in eine Klinik eingeliefert.

Streit im Straßenverkehr eskaliert

(13.02.18)

Am Montagnachmittag eskalierte ein Streit über ein missglücktes Reißverschlussverfahren im Bremer Stadtteil Häfen, sodass ein 42 Jahre alter Lkw-Fahrer anschließend im Krankenhaus behandelt werden musste. Der Tatverdächtige wurde im Rahmen der Fahndung gestellt und festgenommen.

Der 42-Jährige war gegen 15 Uhr mit seinem Sattelzug auf der Ludwig-Plate-Straße in stadtauswärtige Richtung unterwegs, als es in Höhe der dortigen Fahrbahnverengung zu einem Konflikt mit den Insassen eines weißen Dacia kam. Es herrschte Unklarheit darüber, wer an der Reihe war. Um einen Unfall zu verhindern, wich der Lkw-Fahrer nach rechts über den Bordstein aus und setzte seine Fahrt anschließend fort.
Der 55-jährige Fahrer und der 47 Jahre alte Beifahrer des Dacia ließen den Vorfall jedoch nicht auf sich beruhen und fuhren dem Mann bis zu seinem Zielort in die Südweststraße hinterher. Dort entstand zwischen den dreien ein Wortgefecht, das in einer handfesten Rangelei endete. Im Verlauf der Auseinandersetzung griff der Beifahrer zu einem Schraubendreher ähnlichen Gegenstand und verletzte den 42-Jährigen damit mehrfach am Kopf. Die Insassen des Dacia fuhren umgehend nach der Tat davon. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnten sowohl der Fahrer als auch der Beifahrer gestellt werden. Beide wurden vorläufig festgenommen. Gegen den 47-jährigen Täter wurde ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Haftgründe werden derzeit geprüft. Der Verletzte kam zur weiteren Behandlung in ein Bremer Krankenhaus.

Die weiteren Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.

Im Büro ausgeraubt

(13.02.18)

Am Montagnachmittag überfiel ein Unbekannter in Bremen-Hemelingen einen 55 Jahre alten Geschäftsführer in seinem Büro. Der Täter konnte unerkannt flüchten. Die Polizei sucht Zeugen.

Der 55 Jahre alte Mann betrat gegen 14 Uhr die Geschäftsräume in der Neidenburger Straße. Dort wartete eine dunkel gekleidete Person, die mit einer Eisenstange und einem Messer bewaffnet war. Der Unbekannte ging sofort auf den Geschäftsinhaber los und schlug mehrfach mit der Stange auf ihn ein. Ohne ein Wort zu reden ließ der Täter von seinem Opfer ab und verschwand mit einer schwarzen Aktentasche. In der Tasche befanden sich Bargeld sowie eine EC-Karte. Der 55-Jährige kam mit einer Stichverletzung in der Schulter und Kopfverletzungen zur weiteren Behandlung in eine Klinik.

Der Täter wird mit einer kräftigen Statur beschrieben. Er trug eine dunkle Jacke sowie eine dunkle Jeanshose. Sein Gesicht war vermutlich mit Klebeband vermummt.

Die Polizei fragt, wer am Montag gegen 14 Uhr in dem Bereich etwas gesehen hat und bittet Zeugen sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Weltkriegsbombe erfolgreich entschärft

(13.02.18)

Die in der Überseestadt gefundene Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde um 13.20 Uhr erfolgreich entschärft.

Bereits zum fünften Mal innerhalb kurzer Zeit wurde heute im Löwenhof ein Blindgänger durch den Kampfmittelräumdienst der Polizei Bremen entschärft. Über 100 Einsatzkräfte waren seit heute Morgen unter der Führung von Polizeidirektor Jens Rezewski im Einsatz, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Etwa 1500 Menschen mussten für den Zeitraum der polizeilichen Maßnahmen wieder ihre Wohnungen und Büros räumen. 80 Personen nutzten die Möglichkeit der Notunterkunft und hielten sich im Schulzentrum Grenzstraße auf.
Um 12.07 Uhr begann Sprengmeister Thomas Richter mit seiner Arbeit und beendete sie um 13.20 Uhr erfolgreich.

Alle Evakuierungs- und Verkehrsmaßnahmen sind ab sofort wieder aufgehoben.

Vor der Haustür ausgeraubt

(14.02.18)

Am späten Freitagabend überfiel ein Unbekannter eine 38-jährige Frau vor Ihrer Haustür in Bremen-Walle. Er bedrohte sie mit einer Schusswaffe und flüchtete mit ihrer Handtasche und dem Mobiltelefon. Die Polizei sucht Zeugen.

Die Frau war gegen 22.45 Uhr auf dem Nachhauseweg, als sie kurz vor ihrem Haus von dem Unbekannten angesprochen wurde. Er näherte sich ihr und zog plötzlich eine schwarze Schusswaffe, die er ihr vor die Brust hielt. Der Mann forderte die Handtasche der Frau und zog anschließend noch das Mobiltelefon aus ihrer Jackentasche. Er flüchtete in die Bremerhavener Straße.
Die Handtasche der Frau ist aus Stoff, auffällig bunt und hat einen Metallgurt. Auch die Geldbörse, die sich in der Tasche befand, ist außergewöhnlich bunt.

Der Täter war zirka 1,65 bis 1,70 Meter groß, etwa 20 bis 25 Jahre alt und schlank. Er sprach akzentfrei Deutsch und hatte vermutlich blonde Haare und blaue Augen. Er trug eine dunkle Camouflage Jacke und eine dunkle Mütze.

Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Bewaffneter Überfall auf Supermarkt

(140218)

Am Dienstagabend wurde im Stadtteil Burglesum ein Supermarkt überfallen. Der maskierte Täter ließ sich Bargeld aushändigen und flüchtete auf einem Damenfahrrad. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 21.20 Uhr betrat der Räuber den Einkaufsmarkt. Er ging direkt auf eine der Kassen zu und forderte unter Vorhalt einer schwarzen Schusswaffe von der Angestellten das Geld aus der Kasse. Die 18-jährige Mitarbeiterin händigte mehrere Geldscheine aus, die der Täter in einen beigefarbenen Stoffbeutel packte. Anschließend verließ der maskierte Mann das Geschäft, stieg auf ein älteres Damenfahrrad und flüchtete mit seiner Beute auf die Bremerhavener Heerstraße in Richtung der sog. „Doppelkreuzung“.

Der Räuber soll 180 – 185 cm groß und schlank sein. Er war insgesamt dunkel gekleidet und hatte eine schwarze Mütze mit weiß umrandeten Sehschlitzen über sein Gesicht gezogen. Er soll Deutsch mit osteuropäischem Akzent gesprochen haben.

Die Polizei sucht nach Zeugen. Wer hat den Mann im Bereich der Bremerhavener Heerstraße vor, während oder nach dem Überfall beobachten können. Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362 – 3888 erbeten.

Aufmerksame Zeugen beobachten Einbrecher

(14.02.18)

Am gestrigen Morgen beobachteten mehrere Zeugen, wie zwei Männer versuchten, die Eingangstür eines Kiosk im Steintorviertel aufzubrechen. Sie griffen nicht selbst ein, sondern verständigten die Polizei.

Zwei Männer versuchten am Montagmorgen mit Brecheisen ein kleines Geschäft aufzubrechen. Gleich mehrere Zeugen sahen das und machten sich gegenseitig darauf aufmerksam. Während eine 55-Jährige mit der Polizei telefonierte beobachtete eine 22-jährige Bremerin das weitere Geschehen am Tatort. Als die Bemühungen des Einbrecherduos nicht zum Erfolg führten, lief es davon. Die Beschreibungen, die die Zeugen den Einsatzkräften lieferten verhalfen den Einsatzkräften dazu, zwei dringend verdächtige Männer im Zuge einer Fahndung vorläufig festzunehmen.

Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang sich so vorbildlich zu verhalten, wie die beiden Zeugen des versuchten Einbruchs. Beobachten Sie eine Straftat, bringen Sie sich nicht in Gefahr. Rufen Sie die Polizei, bleiben Sie am Telefon und beschreiben Sie, was Sie beobachten. Zum Beispiel das Aussehen von Tätern und Fahrzeugen oder die Richtung von Fluchtwegen.

Auseinandersetzungen bei Aufzug durch Bremen

(14.02.18)

Am heutigen Mittwochnachmittag fand ein Aufzug von Bremen-Walle bis in die Bremer Innenstadt statt. Die Polizei Bremen schützte das Recht der Meinungs- und Versammlungsfreiheit, musste aber aufgrund von Auseinandersetzungen eingreifen.

Die Versammlung startete um 15 Uhr mit einer Auftaktkundgebung an der Waller Heerstraße. Das Motto lautete: „Überall ist Afrin, überall ist Widerstand. Stoppt die Massaker in West Kurdistan“. Gegen 15.30 Uhr lief der Aufzug los über die Waller Heerstraße, die Utbremer Straße, den Breitenweg über die Bürgermeister-Smidt-Straße bis hin zum Marktplatz. Auf der Waller Heerstraße kam es zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen Außenstehenden und Teilnehmern des Aufzuges, in dessen Verlauf auch Gegenstände geworfen wurden. Eine beteiligte Person wurde vorläufig festgenommen. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern an. Eine Polizistin verletzte sich bei dem Einsatz leicht, war aber weiterhin dienstfähig. Nach ersten Erkenntnissen gab es keine weiteren Verletzten. An dem Aufzug nahmen etwa 260 Menschen teil. Der weitere Verlauf verlief friedlich.

Nach einer Abschlusskundgebung wurde die Veranstaltung um 17.40 Uhr beendet.

Schwerer Verkehrsunfall in Bremen-Walle

Unfallstelle
Unfallstelle

(15.02.18)

In den frühen Morgenstunden kollidierten zwei Fahrzeuge auf einer Kreuzung in Bremen-Walle miteinander. Die 34 und 39 Jahre alten Beteiligten verletzten sich dabei schwer und mussten in Bremer Krankenhäuser gebracht werden.

Der 39-Jährige befuhr mit seinem Opel gegen 04.00 Uhr die Utbremer Straße in stadteinwärtige Richtung. Laut Zeugenaussagen fuhr er mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und missachtete am Kreuzungsbereich Hansestraße/Utbremer Straße das Rotlicht. Zeitgleich kam eine 34-jährige Autofahrerin aus Richtung der B6. Sie wollte mit ihrem Ford geradeaus weiter in die Hansestraße fahren. Auf der Kreuzung kollidierten sie miteinander. Der Opelfahrer war nach ersten Erkenntnissen nicht angeschnallt, sodass er bei dem Aufprall aus seinem Auto herausgeschleudert wurde. Beide wurden bei dem Unfall schwer verletzt und mussten zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser eingeliefert werden. Nach derzeitigem Kenntnisstand besteht keine Lebensgefahr.
Auf der Straße bildete sich ein großes Trümmerfeld. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten musste der gesamte Bereich für etwa zwei Stunden gesperrt werden.

Bei der Erstversorgung des 39-Jährigen wurde deutlicher Alkoholgeruch festgestellt, sodass eine Blutentnahme angeordnet wurde. Zudem verfügte er über keine gültige Fahrerlaubnis. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Supermarkt überfallen – Zeugen gesucht

(15.02.18)

Am Mittwoch überfiel ein maskierter und bewaffneter Räuber einen Supermarkt. Der Mann bedrohte die Kassiererin mit einer Schusswaffe und entwendete Bargeld. Die Polizei sucht Zeugen.

Der mit einem Tuch maskierte Räuber betrat mittags den Supermarkt in der Vegesacker Straße. Er bedrohte eine 30 Jahre alte Mitarbeiterin mit einer Pistole und forderte sie auf, die Kasse zu öffnen. Anschließend fasste der Täter selbständig in die Kassenlade, ergriff mehrere Geldscheine und stopfte sie in einen mitgebrachten Stoffbeutel. Danach flüchtete er zu Fuß in Richtung Helgolander Straße.

Die Polizei sucht Zeugen und fragt: Wer hat Mittwoch gegen 12 Uhr in der Vegesacker Straße verdächtige Beobachtungen gemacht? Der Räuber wurde als etwa 1,75 Meter groß, ca. 25 Jahre alt, schlank und mit kurzen, blonden Haaren beschrieben. Er trug eine beige Kapuzenjacke mit Camouflage-Muster, eine beige Hose und ein schwarzes Halstuch mit weißem Muster. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

Drittligapartie am Sonnabend

(16.02.18)

Am kommenden Sonnabend findet um 14 Uhr im Weserstadion das Punktspiel in der 3. Liga zwischen den Mannschaften von SV Werder Bremen II und dem 1.FC Magdeburg statt. Die Polizei setzt für die Gäste-Fans einen Shuttle ein.

Die Verantwortlichen rechnen mit über 3000 Magdeburger Fußballanhänger, darunter auch etwa 250 gewaltgeneigte / gewaltbereite. Ein Großteil der auswärtigen Gäste wird mit der Bahn anreisen. Das Ordnungsamt hat ein Fanmarschverbot verfügt. Die Polizei Bremen richtet wieder einen Shuttle-Service ein, der die Gäste vom Nordausgang zum Weserstadion bringt. Hier kann es im Bereich des Hauptbahnhofes für reisende Gäste vor und nach dem Spiel zu Verzögerungen kommen.

Die Polizei Bremen begleitet die Veranstaltung mit mehr Einsatzkräften als bei anderen Drittligaspielen, mit dem Konzept der strikten Fantrennung, um Konflikte gar nicht erst entstehen zu lassen.

Wir weisen darauf hin, dass es im Umfeld von Fußballspielen immer wieder zu einer Häufung von Kfz-Aufbrüchen kommt. Die Autofahrer werden daher dringend gebeten, keine Wertgegenstände (insbesondere keine Navigationsgeräte) in den Fahrzeugen zu belassen.

Mutmaßliches Diebesgut gefunden

Mutmaßliches Diebesgut
Mutmaßliches Diebesgut

(16.02.18)

Im Rahmen einer Schwerpunktmaßnahme zur Bekämpfung der regionalen Einbruchskriminalität kontrollierten Einsatzkräfte Ende Dezember an der Horner Heerstraße ein Fahrzeug mit zwei Insassen. Bei der Durchsuchung des Autos wurde Diebesgut aufgefunden, welches zweifelsfrei einem Einbruch im nahegelegenen Niedersachsen zugeordnet werden konnte. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung eines der Insassen fanden die Polizisten vier Gegenstände, die vermutlich auch aus Wohnungseinbrüchen stammen. Die Bilder des mutmaßlichen Stehlgutes sind auf der Website der Polizei Bremen eingestellt unter: https://www.polizei.bremen.de/detail.php?gsid=bremen09.c.23292.de

Die Polizei fragt: Wer kann Angaben zu den abgebildeten Gegenständen machen? Sollten Sie einen dieser Gegenstände wiedererkennen, melden Sie sich bitte beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888.

Polizei fahndet mit Fotos nach Raub auf Supermarkt

Fahndungsbild nach Raub auf Supermarkt
Wer kennt diesen Mann?

(16.02.18)

Am Mittwoch überfiel ein maskierter und bewaffneter Räuber einen Supermarkt in Walle (siehe PM 0112) Die Staatsanwaltschaft Bremen und die Polizei fahnden jetzt mit Fotos nach dem Unbekannten.

Der mit einem Tuch maskierte Räuber betrat mittags den Supermarkt in der Vegesacker Straße. Er bedrohte eine 30 Jahre alte Mitarbeiterin mit einer Pistole und forderte sie auf, die Kasse zu öffnen. Anschließend fasste der Täter selbständig in die Kassenlade, ergriff mehrere Geldscheine und stopfte sie in einen mitgebrachten Stoffbeutel. Danach flüchtete er zu Fuß in Richtung Helgolander Straße.

Die Polizei sucht Zeugen und fragt: Wer hat Mittwoch gegen 12 Uhr in der Vegesacker Straße verdächtige Beobachtungen gemacht? Der Räuber wurde als etwa 1,75 Meter groß, ca. 25 Jahre alt, schlank und mit kurzen, blonden Haaren beschrieben. Er trug eine beige Kapuzenjacke mit Camouflage-Muster, eine beige Hose und ein schwarzes Halstuch mit weißem Muster. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

„Starkes Auftreten statt starker Fäuste“ - Freie Plätze am 21.02.2018

(16.02.18)

Für das Selbstbehauptungsseminar „Starkes Auftreten statt starker Fäuste“ am 21.02.2018 vom Präventionszentrum der Polizei Bremen gibt es noch freie Plätze.

Viele bedrohliche Situationen lassen sich verbal oder durch Veränderungen unserer Gewohnheiten einfach und gewaltfrei lösen. Hier zählt das "gewusst wie". In dem Seminar werden verschiedene Situationen durchgespielt und besprochen.

In diesem Seminar geht es nicht darum, einen Angreifer per "Schulterwurf" zu Boden zu bringen. Solche Techniken verlangen viel Übung und Zeit. In erster Linie sollen Gefahren möglichst vorher erkannt oder mit anderen Mitteln gebannt werden. Der Teilnehmer kann selbst entscheiden, ob er aktiv mitmachen möchte oder sich das Ganze nur anschaut.

Mitmachen können alle Interessierten ab 14 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos.
Das Seminar findet im Justizzentrum Bremen, Am Wall 198, von 18.00 Uhr – 19.30 Uhr statt.
Eine Anmeldung ist erforderlich unter der Telefonnummer: 0421-362 19003 oder per email: praeventionszentrum@polizei.bremen.de

Zwei Männer durch Messerstiche verletzt

(18.02.18)

In Bremen-Hemelingen und in der Neustadt wurden in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag zwei Männer durch Messerangriffe schwer verletzt. Die Polizei nahm einen Täter fest und sucht nach Zeugen.

Ein 39 Jahre alter Mann ging Sonnabendabend gegen 21.15 Uhr mit seiner Familie spazieren. Auf einem Verbindungspfad zwischen der Königsteiner Straße und der Arberger Heerstraße stellte sich ihnen ein 24-jähriger Bekannter in den Weg. Er wollte mit dem 39-Jährigen eine Auseinandersetzung vom Vortag klären. Der 24-Jährige attackierte dabei den Familienvater, stach ihn in den Oberkörper und flüchtete. Der 39 Jahre alte Bremer wurde von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Einsatzkräfte fahndeten umgehend nach dem Angreifer und konnten ihn auf der Flucht festnehmen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Gegen 1 Uhr gerieten zwei Männer vor dem Eingangsbereich einer Diskothek in der Langemarckstraße zunächst in einen verbalen Streit, der in einer Schlägerei mündete. Einer der Akteure zog dabei ein Messer und stach auf seinen 30 Jahre alten Kontrahenten ein. Anschließend flüchtete der Angreifer zu Fuß. Der 30-jährige Bremer musste mit Stichverletzungen in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Die Polizei sucht nach Zeugen. Der Verdächtige wurde als etwa 30 bis 40 Jahre alt und etwa 175 Zentimeter groß geschrieben. Er hatte einen dunklen Teint und schwarze mittellange Haare. Bei der Tatausführung trug er eine dunkle Jacke. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 3623888 entgegen.

Mann durch Tritte gegen den Kopf schwer verletzt

(18.02.18)

Mehrere Männer traten in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag in der Innenstadt gegen den Kopf eines am Boden liegenden 26 Jahre alten Bremers. Das Opfer wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Der 26-Jährige verließ gegen 2.40 Uhr zusammen mit seinem 31 Jahre alten Schwager eine Diskothek in der Straße Auf der Brake. Als sie an einer etwa fünfköpfigen Gruppe vorbei gehen wollten, wurde der Schwager von einem Mann angerempelt und anschließend mit einer Kopfnuss bedacht. Der 26-Jährige ging dazwischen und wollte schlichten; daraufhin wurde er niedergeschlagen. Die Angreifer traten anschließend mehrfach gegen den Oberkörper und den Kopf des am Boden liegenden Mannes und flüchteten. Der Haupttäter wurde als etwa 30 Jahre alt, 180 bis 190 Zentimeter groß und athletisch beschrieben. Er hatte einen dunklen Teint, kurze schwarze Haare und einen leichten Vollbart.

Jeder Tritt gegen den Kopf eines am Boden liegenden Menschen kann tödlich sein. Die Polizei Bremen verfolgt diese Delikte mit aller Konsequenz. Wir fragen: Wer hat den Angriff beobachtet, wer
kann Angaben zu den Tätern machen? Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 3623888 entgegen.

Dieb stiehlt Kind Hörgerät

(18.02.18)

Bei einem Einbruch am Freitag in einer Jugendherberge in der Bremer Innenstadt entwendeten die Diebe unter anderem das Hörgerät eines zehnjährigen Jungen.

Im Laufe Freitages drangen Unbekannte in zwei Zimmer der Jugendherberge in der Kalkstraße ein und entwendeten diverse Gegenstände. Neben einem iPad erbeuteten die Diebe unter anderem auch ein Hörgerät. Das Tablet konnte durch die 61 Jahre alte Besitzerin geortet werden. Nach einer Wohnungsdurchsuchung bei einem Käufer konnte das Gerät von der Polizei gefunden und der Frau wieder ausgehändigt werden.

Von dem Hörgerät fehlt bisher jede Spur. Es ist speziell für den zehn Jahre alten Jungen und seine Bedürfnisse angefertigt. Fremde Personen können dieses Gerät nicht nutzen. Der Zehnjährige ist ohne dieses Hörgerät zum momentanen Zeitpunkt taub. Hinweise auf den Verbleib nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 3623888 entgegen. Die Polizei warnt vor dem Ankauf. Ein möglicher Käufer macht sich selbst strafbar und kann wegen Hehlerei belangt werden.

Am Ende wird alles gut…

(19.02.18)

…und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende. Was das Zitat von Oscar Wilde mit einem jungen Kameruner, seiner toten Schwester, einem Geldverlust und der Bremer Polizei zu tun hat? Der Reihe nach…

Am Sonnabend fand ein 59 Jahre alter Bremer auf einem Bürgersteig in Schwachhausen über Eintausend Euro und suchte die Wache Innenstadt auf. Hier gab der Mann das Geld ab und verzichtete auf den Finderlohn. Wenige Stunden später erschien ein aufgelöster 27-jähriger Kameruner am Revier. Er schilderte, dass er Geld abgehoben und dieses auf dem Weg nach Hause verloren hatte. Der 27-Jährige suchte die Strecke ab, erkundigte sich bei der BSAG, da er auch mit der Straßenbahn unterwegs war und landete letztendlich bei der Polizei. Der in Bremen Studierende schilderte den Polizisten, dass seine Schwester im Alter von 34 Jahren in Kanada unerwartet verstorben sei. Um eine Überführung in die Heimat nach Kamerun zu ermöglichen, lieh er sich Geld. Neben seinem Studium arbeitete er viel nebenbei, um seinen Gläubigern den Betrag zurück zu zahlen. Heute hob er das Ersparte von der Bank ab, um die Kreditgeber auszuzahlen.

Nachdem der 27-Jährige glaubhaft mit Kontoauszügen, genauer Benennung des Betrages und der Örtlichkeit nachweisen konnte, dass es sich um sein verlorenes Geld handelte, war die Freude bei der anschließenden Aushändigung sehr groß. Sie wurde noch größer, als die Polizisten der Dienstschicht, bewegt von der Geschichte, knapp 100 Euro sammelten, um für Folgekosten, sprich die Verwaltungsgebühr aufzukommen.

Somit konnte der junge Mann aus Kamerun mit dem gesamten Betrag seine Gläubiger bezahlen.

Getreten und ausgeraubt

(19.02.18)

Am frühen Sonntagmorgen überfiel ein Unbekannter eine 32 Jahre alte Frau vor Ihrer Haustür im Ostertor. Der Mann trat auf die Frau ein und floh mit ihrer Handtasche. Die Polizei sucht Zeugen.

Die 32-Jährige war gegen kurz nach 6 Uhr morgens auf dem Weg nach Hause. In etwa ab Höhe ‚Sielwall‘ folgte der Unbekannte ihr. Vor ihrer Haustür schubste er sie zu Boden. Der Mann trat mehrmals auf die am Boden liegende ein. Anschließend nahm er ihre Handtasche und flüchtete in Richtung Osterdeich.
Die Verletzte kam mit schweren Gesichtsverletzungen in ein Krankenhaus.

Bei dem Tatverdächtigen soll es sich um einen dunkelhäutigen Mann halten, etwa 1,70 Meter groß, mit dunkler Kleidung und weißen Nike Schuhen.
Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.