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Fahrradfahrer schwer gestürzt

(06.07.18)

Am Donnerstagabend stürzte ein 64 Jahre alter Mann in Bremen-Obervieland mit seinem Rennrad und verletzte sich dabei schwer. Die Polizei sucht einen unbekannten Fahrradfahrer, der möglicherweise Angaben zum Unfallhergang machen kann.

Der 64-Jährige befuhr mit seinem Rennrad den Arster Weserdamm in Richtung der Bundesautobahn 1. Im Bereich des Brunnsacker Wegs auf Höhe der Bootsanlegestelle kam er aus bislang ungeklärter Ursache zu Fall. Ein Rettungshubschrauber brachte den zwischenzeitlich in Lebensgefahr schwebenden Mann in ein Krankenhaus im Bremer Umland. Eine Zeugin sah kurz vor dem Sturz einen weiteren Mann an dem Verunglückten vorbeifahren. Der Fahrradfahrer war etwa 50 Jahre alt, hatte schwarz gelocktes Haar und trug ein khakigrünes T-Shirt. Er fuhr in Richtung Weyhe/Dreye.

Die Polizei bittet den Mann und weitere Zeugen sich bei der Verkehrsbereitschaft unter 0421 362-14850 zu melden.

Polizei ermittelt nach Brand zweier Autos

(06.07.18)

In der Nacht auf Freitag brannten in der Bremer Neustadt zwei Autos. Durch den Brand entstand keine Gefahr für andere Personen oder Häuser. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Gegen 01:45 Uhr hörte eine Anwohnerin der Lahnstraße einen lauten Knall. Kurze Zeit später vernahm sie erneut einen weiteren, etwas leiseren Knall. Als sie aus dem Fenster schaute, sah sie ein Feuer an zwei nebeneinander stehenden Autos. Sie verständigte die Polizei. Die Flammen wurden durch die Feuerwehr gelöscht, an beiden Pkws entstand Totalschaden.

Die Polizei Bremen sucht Zeugen. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter der Tel.: 0421 362-3888 entgegen.

In Schlangenlinien auf der Autobahn

(07.07.18)

Einsatzkräfte der Polizei Bremen stoppten am Freitagmorgen auf der Bundesautobahn 1 einen betrunkenen Sattelzugfahrer. Der Mann fiel zuvor durch seine Fahrweise auf.

Der 57 Jahre alte Fahrer aus Rumänien befuhr mit seinem in Spanien zugelassenen Laster die A1 in Richtung Osnabrück. Ein Autofahrer alarmierte die Polizei, da der Lkw deutliche Schlangenlinien fuhr. Kurz hinter Arsten stoppte die Verkehrsbereitschaft den Sattelzug und ließ den 57-Jährigen pusten. Der Atemalkoholwert ergab über 1,5 Promille. Bei dem Fahrer wurde eine Blutentnahme durchgeführt, die Weiterfahrt unterbunden und ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Dazu musste er eine Sicherheitsleistung zahlen. Die weiteren Ermittlungen des Verkehrskommissariates dauern an.

Polizisten retten Labrador-Mischling

(07.07.18)

Eine 53 Jahre alte Frau vergaß am Donnerstagmittag im Bremer Stadtteil Osterholz ihren Hund im Auto. Einsatzkräfte brachten das Tier in eine Klinik.

Die 53-Jährige parkte ihren Wagen gegen 12.30 Uhr auf einem Tankstellengelände, ließ die Hündin im Kofferraum und fuhr mit ihrem Sohn weg. Wenige Stunden später fiel ihr ein, dass sich der Labrador-Weimaraner Mischling noch im Fahrzeug befand. Während der 34 Jahre alte Sohn sich auf den Weg zurück machte, rief die Frau bei der Tankstelle an, damit jemand die Scheibe des Wagens einschlug, um für Luftzirkulation zu sorgen. Eine Kunde zertrümmerte daraufhin die Dreieckscheibe. Der 34-Jährige traf eine gute halbe Stunde später ein und befreite das Tier aus dem Kofferraum. Die Hündin lag stark hechelnd auf der Seite und zeigte keinerlei Reaktion. Ein alarmierter Streifenwagen brachte den Mischling mit Blaulicht und Martinshorn in eine Tierklinik. Gegen die Hundehalterin wird wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt, zudem muss sie die Kosten des Polizeieinsatzes tragen.

Die Polizei warnt: Der Innenraum eines Autos erhitzt sich in diesen Tagen sehr schnell. Die Scheiben einen Spalt zu öffnen, hilft nur wenig. Halter sollten ihren Hund deshalb auch bei kurzen Erledigungen immer mitnehmen oder von vornherein zu Hause lassen. Entdecken Sie einen Hund im Auto, sollten sie die Polizei rufen, wenn der Halter nicht zu finden ist. Steht der Wagen beispielsweise auf einem Supermarktparkplatz, könnte der Besitzer des Wagens im Markt ausgerufen werden. Damit es bei Ihrem Tier gar nicht so weit kommt, planen Sie Ihre Fahrten mit dem Auto bei warmen Tagen schon im Voraus. Lassen Sie im Zweifel, wenn das Tier längere Zeit im Auto bleiben müsste, den Hund zu hause. Stellen Sie das Auto bei kurzen Stopps nur in den Schatten, denken Sie an ausreichende Luftzirkulation im Wagen und sorgen Sie für Wasser für das Tier.

Ermittlungen nach Demonstrationen

(08.07.18)

In der Bremer Innenstadt fand am Sonnabend ein so genannter „BremerFrauenMarsch“ statt. Eine Gegendemonstration unter dem Motto „Protest gegen rechte Mobilisierung“ war ebenfalls angemeldet.
Die Polizei Bremen setzte für Fragen von Bürgern und Demonstranten ein Kommunikationsteam ein. Dieses verteilte auch Flyer, die über Rechte und Verstöße bei Versammlungen informierten. Trotzdem kam es zu einigen Zwischenfällen, die ein rechtliches Nachspiel haben werden.

Das Gegenbündnis traf sich gegen 11 Uhr am Bahnhofsplatz und marschierte mit etwa 450 Teilnehmern zum Grasmarkt (Am Dom). Der Aufzug verlief ohne besondere Vorkommnisse und endete offiziell um 14.20 Uhr. Ab etwa 14 Uhr startete auf dem Marktplatz die Kundgebung, u. a. zu dem Thema „Kandel ist überall“. Hier fanden sich elf Teilnehmer ein. Bis zu 300 Menschen, die sich in mehreren Gruppen aus dem beendeten ersten Aufzug zum Marktplatz begaben, versuchten die Kundgebung mit Lärm, Blockaden, Beleidigungen und Schubsereien zu stören. Nur durch das Einschreiten von Polizeikräften konnten Übergriffe auf die Teilnehmer verhindert werden. Die Leiterin des „BremerFrauenMarsches“ beendete die Veranstaltung gegen 15 Uhr. Ein Abmarsch der Beteiligten konnte nur mit einem starken Polizeiaufgebot ermöglicht werden. Für Teilnehmer der Gegendemo wird es ein strafrechtliches Nachspiel geben. Die Polizei ermittelt u. a. wegen Landfriedensbruch, Beleidigungen und Verstößen gegen das Versammlungsgesetz. Gegen eine Frau, die mit einer Holzstange auf einen Polizisten schlug, wurde ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Um 15.50 Uhr fuhren zwei 51 und 71 Jahre alte Männer, die für die Logistik des „BremerFrauenMarsches“ verantwortlich waren, mit ihrem Wagen durch die Bredenstraße. Nachdem ein Radfahrer im Vorbeifahren mit der Hand gegen den Außenspiegel schlug, öffnete der 71-jährige Fahrer an der Kreuzung zur Martinistraße die Scheibe, um den Spiegel wieder zu richten. Ein unbekannter Mann nutzte diesen Augenblick und besprühte die beiden Insassen mit einer reizenden Flüssigkeit. Das Duo konnte noch zum Bahnhof fahren und alarmierte von dort die Polizei. Der 71 Jahre alte Mann wurde von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und dort ambulant behandelt. Um was für eine Flüssigkeit es sich handelte wird derzeit untersucht. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 3623888 entgegen.

Nachbarn stoppen Einbrecher

(08.07.18)

Ein 84 Jahre alter Mann überraschte am Samstagmittag in der Neustadt einen 50-jährigen Einbrecher in flagranti. Der Dieb wollte flüchten, konnte aber von Passanten und Nachbarn bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden.

Der Einbrecher hebelte die Wohnungstür eines Mehrparteienhauses in der Hohentorsheerstraße auf und durchsuchte die Räume. Als Beute hatte er es vornehmlich auf Alkoholika abgesehen und legte die Ware in seine mitgeführte Sporttasche. Der 84-Jährige kam nach Hause und entdeckte den Eindringling. Beim Versuch, ihn festzuhalten, verletzte er sich leicht und lief mit dem Einbrecher auf die Straße. Hier unterstützten ihn Nachbarn und Passanten und hielten den 50 Jahre alten Mann bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte fest. Gegen den Einbrecher wurde Haftbefehl beantragt.

Tote Frau aufgefunden

(08.07.18)

Sonntagmorgen wurde am Weserufer in Woltmershausen eine tote Frau aufgefunden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Passanten entdeckten die leblose Frau gegen 10 Uhr am Uferrand der Weser, in Höhe des Geesteweges. Die Identität der Frau und die Todesursache werden nun von der Polizei ermittelt.

Tumulte in der Bremer Neustadt

(09.0718)

In der Bremer Neustadt spielten sich am Sonntagabend bedenkliche Szenen ab. Nach einem Verkehrsunfall wurden der Verursacher verprügelt, Polizisten angegriffen und 200 Schaulustige behinderten die Rettungskräfte.

Ein 43 Jahre alter Mann befuhr mit seinem Lkw die Langemarckstraße und streifte dabei einen in einer Parkbucht abgestellten Transporter. Dieser wurde so stark beschädigt, dass der Aufbau abriss und mitsamt Ladung auf den angrenzenden Gehweg rutschte. Durch die herumfliegenden Teile wurden zwei 31 und 39 Jahre alte Frauen und ein 34-jähriger Fußgänger verletzt. Die Frauen mussten von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Zwei weitere geparkte Autos wurden durch die Wucht des Aufpralls ebenfalls beschädigt.

Der 34 Jahre alte Fußgänger war außer sich, schnappte sich den Unfallverursacher und schlug auf ihn ein. Der 43-Jährige wurde verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der Schläger widersetzte sich anschließend den Einsatzkräften und verletzte dabei eine 27 Jahre alte Polizistin, die ihren Dienst nicht mehr wahrnehmen konnte. Er wurde vorläufig festgenommen.

Etwa 200 Gaffer behinderten die Rettungsarbeiten und folgten den Anweisungen der Polizei nur schleppend, einige wollten immer wieder mit den Polizisten diskutieren. Ein 44 Jahre alter Mann wurde in Gewahrsam genommen, da er einem Platzverweis nicht nachkam.

Die Langemarckstraße musste für die Dauer der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten gesperrt werden, wovon auch der ÖPNV betroffen war. Die Stadtreinigung und die Feuerwehr beseitigten die Trümmerteile. Der Sachschaden wurde auf 21.000 Euro geschätzt. Die Polizei war mit etwa 40 Einsatzkräften vor Ort und ermittelt jetzt u. a. wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung.

Antänzer gestellt

(09.07.18)

Am frühen Sonntagmorgen wurde im Ostertor-Viertel einem 26-jährigen Mann durch Ablenkung das Mobiltelefon entwendet. Die Polizei warnt vor dieser Masche.

Gegen 04:35 Uhr wurden ein 26-Jähriger und seine 23-jährige Begleiterin in der Straße „Am Dobben“ von zwei jungen Männern angesprochen. Während der eine Täter versuchte die beiden abzulenken, entwendete der andere dem 26-jährigen Opfer beim Umarmen das Smartphone. Beide Täter rannten davon. Durch einen zufällig vorbeifahrenden Streifenwagen konnten die Einätzkräfte umgehend mit der Fahndung beginnen und entdeckten einen der Gesuchten nur wenige Meter weiter.

Der Antänzer wurde vorläufig festgenommen. Das gestohlene Handy hatte er nicht dabei. Die Ermittlungen zu dem zweiten Täter dauern an.

Ähnlich gelagerte Fälle passieren in Bremen besonders in den "erlebnisorientierten Bereichen" immer wieder. Häufig gehen die Täter gezielt gegen Angetrunkene vor, wenn sie unaufmerksam sind. Die Polizei rät: Achten Sie auf Ihre Wertsachen!
Verwahren Sie Wertgegenstände in verschließbaren Innentaschen und tragen Sie weder Handy noch Portmonee lose in der Hosentasche. Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich benötigen. Zeigen Sie Unbekannten nicht Ihr Handy. Die Frage nach der Uhrzeit, könnte ein Trick sein, um einen Diebstahl oder Raub vorzubereiten. Weitere Verhaltenstipps finden Sie unter www.polizei.bremen.de oder im Präventionszentrum der Polizei Bremen (Am Wall 195, 28195 Bremen, Tel.: 0421/ 362-19003).

Straßen umbenannt

(10.07.18)

Unbekannte haben am Montag in Bremen mehrere Straßennamen nach den Opfern der Terrorgruppe NSU benannt und die Schilder überklebt. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Viele Straßen trugen am Montag die Namen der Opfer des rechtsextremen Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). So wurden u. a. die Schilder der Bismarckstraße, des Ostertorsteinweges, der Hermann-Böse-Straße und der Contrescarpe überklebt. Die Aktivisten hinterließen dabei laminierte Gedenkschreiben an den Pfosten. Auch der Aumunder Heerweg in Vegesack wurde umbenannt und der Fußgängerüberweg mit Parolen besprüht.

Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung, da sich die einige neue Schilder nicht rückstandsfrei entfernen ließen.

Falsche Polizisten bedrängen Senioren

(11.07.18)

Zwei falsche Polizisten bedrängten am Dienstagmittag in Huchting ein älteres Ehepaar und durchsuchten ihre Wohnung nach Wertsachen.

Eine 85 Jahre alte Bremerin kam gegen 13.45 Uhr mit ihrem auf einen Rollator angewiesenen 88-jährigen Ehemann vom Einkaufen nach Hause. Zwei Männer sprachen die Eheleute in der Flämischen Straße vor der Haustür an und gaben sich als Polizisten aus. Hierbei zeigten sie kurz einen Ausweis, der von den Senioren aber nicht richtig erkannt wurde. Das Duo verlangte Einlass in die Wohnung, da dort angeblich eingebrochen wurde. Die 85-Jährige war misstrauisch und wollte selbst die Polizei anrufen. Die falschen Amtspersonen schubsten sie in die Wohnung und rissen der Seniorin zunächst das Telefon und dann einen zu ihrer Verteidigung dienenden Regenschirm aus der Hand. Während ein Komplize die Zimmer durchsuchte, hielt der andere die Dame in Schach und hinderte sie dabei, Hilfe zu holen. Anschließend flüchtete das Duo ohne Beute.

Die beiden Männer wurden als etwa 25 bis 30 Jahre alt geschätzt und hatten einen dunklen Teint. Sie trugen blaue Jacken mit weißen Applikationen auf der Brust und blaue Hosen. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 3623888 entgegen.

Immer wieder sind Betrüger unterwegs, die sich als Polizisten ausgeben, um in den Besitz von Geld und anderen Wertgegenständen ihrer Opfer zu gelangen. An der Haustür schrecken sie nicht davor zurück, gefälschte Dienstausweise vorzuzeigen, um sich Zutritt in die vier Wände ihrer Opfer zu verschaffen, um Schmuck und Bargeld zu stehlen. Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung, auch wenn es in diesem Fall für das Ehepaar schwer war es zu verhindern. Mehr Ratschläge gibt es beim Präventionszentrum der Polizei Bremen, Am Wall 195.

22-Jähriger ausgeraubt

(11.07.18)

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch raubten drei Unbekannte in der Östlichen-Vorstadt einem 22 Jahre alten Mann die Kette und das Mobiltelefon. Zuvor wurde er bereits durch einen dritten unsanft aus einem Haus der Helenenstraße befördert.

Gegen 3.45 Uhr geriet der alkoholisierte 22-Jährige mit einer Prostituierten in Streit. Ein Mann bekam die Diskussion mit und setzte den Angetrunkenen vor die Tür, indem er ihn hinausschubste. Vor einem Imbiss kamen zwei weitere Männer auf ihn zu, packten ihn und entwendeten dabei seine Halskette sowie sein Smartphone. Alle drei flohen in Richtung Römerstraße.

Einer der drei trug einen Kapuzenpullover. Ein anderer ein rotes T-Shirt. Die Polizei bittet mögliche Zeugen sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Mordkommission ermittelt nach Tötungsdelikt

(11.07.18)

Am Mittwochmorgen fanden Einsatzkräfte der Polizei Bremen in einer Wohnung im Bremer Stadtteil Hemelingen die leblosen Eltern dreier Kinder.

Gegen 7.45 Uhr meldete sich die Tochter des toten Paares über den Notruf. Die schnell eintreffenden Einsatz- und Rettungskräfte konnten vor Ort nur noch den Tod der beiden 30-Jährigen feststellen. Nach ersten Erkenntnissen ist von einer Beziehungstat auszugehen, es wird derzeit nicht nach einer dritten Person gefahndet. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen.

Die Tochter und ihre beiden Geschwister wurden umgehend durch die Einsatzkräfte betreut und anschließend dem Kinder- und Jugendnotdienst übergeben.

Weitere Auskünfte erteilt die Staatsanwaltschaft Bremen.

Raub auf Bäckereifiliale

(11.07.18)

Am frühen Mittwochmorgen überfielen zwei Maskierte in Bremen-Osterholz unter Verwendung einer Schusswaffe eine Bäckerei. Die Polizei sucht Zeugen der Tat.

Gegen 4.50 Uhr betraten die beiden Unbekannten das Geschäft in der Schevemoorer Landstraße über eine geöffnete Seitentür. Während einer der zwei unter Vorhalt der Schusswaffe die 19-jährige Angestellte zwang die Kasse zu öffnen, forderte der zweite Mann ihre 37 Jahre alte Kollegin auf, den Tresor zu öffnen. Die Räuber flohen mit dem erlangten Bargeld in Richtung Luganer Straße.

Der Täter mit der Schusswaffe soll zwischen 170 und 180 Zentimeter groß und schlank gewesen sein. Er hatte ein schmales Gesicht, trug einen schwarzen Kapuzenpullover mit aufgesetzter Kapuze, schwarze Handschuhe und eine schwarze Sturmhaube.
Der zweite war etwa gleich groß, ebenfalls schlank und mit einem schmalen Gesicht. Er trug einen dunkelgrauen oder braunen Pullover, Einweghandschuhe und eine Sturmhaube.

Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888.

Raub auf Supermarktfiliale

(12.07.18)

Am Mittwochabend überfielen zwei Männer eine Supermarktfiliale in Bremen-Osterholz. Sie erbeuteten Bargeld und konnten flüchten.

Gegen 21.50 Uhr, kurz vor Ladenschluss, betraten die beiden Unbekannten den Laden in der Max-Säume-Straße. Einer von ihnen gab vor etwas bezahlen zu wollen und überreichte der Kassiererin Kleingeld. Als diese dann die Kasse öffnete, greift der Mann hinein und entnahm diverse Geldscheine. Anschließend flüchtete er mit seinem Komplizen aus dem Supermarkt.

Die Männer können wie folgt beschrieben werden: Der erste Täter wird auf 20 bis 25 Jahre geschätzt, er soll 175 bis 180 cm groß gewesen sein mit schwarzen mittellangen Haaren, einem schmalen Gesicht und einem Rahmenbart mit kürzerem Ziegenbart. Er trug eine schwarze Strickjacke mit Kapuze. Sein Komplize soll etwa 170 bis 175 cm groß gewesen sein, kräftig gebaut mit dunklen, schwarzen Haaren und einem ungepflegtem Drei-Tage-Bart. Er trug eine graue Bomberjacke mit gesteppten Nähten.

Die Polizei Bremen bittet Zeugen darum sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421362-3888 zu melden.

Ziviler Einsatzdienst beschlagnahmt über 100 Kilo Drogen

(13.07.18)

Am Mittwochmittag nahmen zivile Einsatzkräfte der Polizei Bremen im Stadtteil Vahr einen 26 Jahre alten mutmaßlichen Drogendealer fest. Bei einer Wohnungsdurchsuchung fanden die Polizisten bis zu 150 Kilogramm Drogen. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft.

Die Beamten führten gegen 12 Uhr eine Personenkontrolle bei dem 26-Jährigen in der Carl-Goerdeler-Straße durch. Bei der Kontrolle fanden sie eine hohe Summe Bargeld. Der Mann versuchte noch zu flüchten, konnte jedoch kurze Zeit später in einem nahegelegenen Haus gestellt und festgenommen werden. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung trafen die Polizisten auf zwei weitere Tatverdächtige. In der Wohnung fanden sie bis zu 150 Kilogramm Betäubungsmittel und mutmaßliches Streckmittel. Erste Untersuchungen von kleineren Kilomengen haben bereits bestätigt, dass es sich dabei um Kokain, Cannabis und Amphetamine handelt.

Die Drogen, das Bargeld sowie das Fahrzeug des 26-Jährigen wurden durch die Polizei Bremen beschlagnahmt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen erließ das Amtsgericht Bremen gegen den 26-Jährigen einen Untersuchungshaftbefehl.

Die Polizei Bremen geht konsequent gegen Drogenhandel vor und bekämpft diesen mit den zur Verfügung stehenden Mitteln. Täglich führen Einsatzkräfte stadtweit Maßnahmen gegen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz durch.

Staatsschutz ermittelt nach Plakatierungsaktion

(15.07.18)

Am Samstagnachmittag brachte eine sechsköpfige Gruppe an verschiedenen Stellen in Bremen-Vegesack mehrere hundert Aufkleber mit rechtsgerichteten Inhalten an.

Anwohner meldeten der Polizei gegen 16.20 Uhr eine mehrköpfige Gruppe, die Aufkleber mit fremdenfeindlichen Inhalten verteilen soll. Einsatzkräfte stellten die Männer im Alter zwischen 23 und 45 Jahren in der Bruno-Bürgel-Straße. Sie gaben an, dass sie in den Ortsteilen Grohn und Vegesack bereits etwa 400 Aufkleber mit Inhalten wie „Ausländer raus“ verteilt haben. Die Männer, die der rechten Szene zuzuordnen sind, hatten noch zirka 400 weitere Exemplare dabei. Diese wurden durch die Polizei Bremen beschlagnahmt. Die Aufkleber konnten unter anderem festgestellt werden in der Bruno-Bürgel-Straße, Grohner Kamp, Zur Vegesacker Fähre, Zum alten Speicher, Am Grohner Markt sowie in der Friedrich-Humbert-Straße.

Der Staatsschutz der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Parzelleneinbrecher in Haft

(15.07.18)

Am Freitagmittag stellten Einsatzkräfte der Polizei Bremen im Stadtteil Walle einen 28 Jahre alten Parzelleneinbrecher. Das Amtsgericht Bremen erließ gegen den Mann Haftbefehl.

Gegen 11 Uhr meldete sich ein Zeuge über den Notruf und gab an, eine verdächtige Person im Parzellengebiet Hohweg beobachtet zu haben. Die schnell eintreffenden Einsatzkräfte stellten den 28-Jährigen in einer Parzelle, in die er zuvor einbrach. Er war gerade dabei sich diverses Diebesgut bereitzustellen. Die Polizisten nahmen den Mann fest und stellten das mutmaßliche Stehlgut sicher.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen erließ das Amtsgericht Bremen gegen den Mann ohne festen Wohnsitz einen Untersuchungshaftbefehl.

Die Polizei lobt das vorbildliche Verhalten des Zeugen, der sofort den Notruf wählte. Hierdurch waren die eingesetzten Beamten schnell vor Ort und konnten den Täter noch bei der Tat festnehmen.

Massenschlägerei auf Hochzeit

(16.07.18)

Am späten Sonntagabend kam es auf einer Hochzeit in einem Veranstaltungszentrum an der Schragestraße im Stadtteil Gröpelingen zu einer Massenschlägerei. Ein starkes Aufgebot der Bremer Polizei beendete die Prügelei.

Während des Hochzeitsfestes wurde ein Gast auf der Tanzfläche niedergeschlagen, als er im Begriff war, ein Foto zu machen. Als andere ihm zu Hilfe kamen, löste das eine größere Schlägerei aus, an der nach Zeugenaussagen am Ende zwischen 30 und 40 Personen beteiligt waren. Als die Einsatzkräfte eintrafen, beruhigte sich die Lage. Derzeit gehen die Ermittler von fünf leichtverletzten Personen aus. Der Auslöser der Prügelei konnte bislang noch nicht identifiziert werden.

Die Ermittlungen dauern an.

Radfahrerin schwer verletzt

(16.07.18)

In der Nacht von Sonntag auf Montag kollidierte eine 27-jährige Fahrradfahrerin in Bremen-Mitte mit einem 48 Jahre alten Pkw Fahrer. Die Polizei sucht Zeugen des Unfallhergangs.

Gegen 01:00 Uhr überquerte die 27-Jährige die Straße Am Dobben aus Richtung Rembertistraße kommend. Parallel kam der 48 Jahre alte Fahrer eines Fords gerade aus der Parkallee und bog links in die Straße Am Dobben ein. Der Mann erfasste die Frau, sodass diese stürzte und sich dabei schwer verletzte. Sie kam zur Behandlung in ein Bremer Krankenhaus.

Die Polizei bittet mögliche Zeugen des Vorfalls sich bei der Verkehrsbereitschaft unter 0421 362-14850 zu melden.

Schlägerei unter Jugendlichen

(16.07.18)

Am Sonntagabend kam es im Stadtteil Huchting zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen. Zwei 15-Jährige erlitten leichte Verletzungen.

Zwei 15 Jahre alte Jugendliche befanden sich in der Straße Willakedamm auf dem Nachhauseweg. In Höhe des Bahnübergangs trafen sie auf zwei junge Männer, von denen sie ohne ersichtlichen Grund sofort angespuckt und ins Gesicht geschlagen wurden. Unterstützt von drei weiteren Jugendlichen, wurden die 15-Jährigen nun gemeinschaftlich angegangen und mehrfach geschlagen. Am Boden liegend erhielten sie weitere Tritte den Körper. Als Passanten auf die Situation aufmerksam wurden, flüchteten die Jugendlichen in Richtung der Robbenplate. Die beiden 15 Jahre alten Jungen erlitten leichte Verletzungen, wobei einer mit einer Platzwunde in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden musste.

Die Täter sollen 14 - 16 Jahre alt und 140 – 170 cm groß sein. Sie waren alle überwiegend dunkel bzw. schwarz gekleidet. Einer der Täter trug ein schwarzes „Bayern München Trikot“ und ein anderer ein weißes T-Shirt.

Die Polizei fragt, wer hat am Sonntagabend die Tat beobachten können? Wem sind die Täter im Bereich des Willakedamm aufgefallen oder hat andere verdächtige Beobachtungen machen können? Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362–3888 jederzeit entgegen.

Straßenbahn erfasst 33-Jährigen

(17.07.18)

Eine Straßenbahn erfasste in der Nacht zu Dienstag in Obervieland einen 33 Jahre alten Bremer. Der alkoholisierte Mann saß auf den Schienen.

Der 33-Jährige saß im Kurvenbereich der Theodor-Billroth-Straße auf den umzäunten Straßenbahngleisen. Der 57 Jahre alte Fahrer der Linie 4 fuhr in Richtung Arsten und entdeckte den Mann. Er leitete umgehend eine Notbremsung ein, konnte aber einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Der Bremer wurde mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, der 57-jährige Straßenbahnfahrer erlitt einen Schock. Erste Untersuchungen ergaben, dass der 33 Jahre alte Mann unter deutlichem Alkoholeinfluss stand. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Polizei fasst Drogeriemarkträuber

(18.07.18)

Ein 22 Jahre alter Mann überfiel am Dienstagnachmittag einen Drogeriemarkt in der Bremer Neustadt. Der Räuber erbeutete Bargeld und flüchtete zu Fuß. Einsatzkräfte nahmen ihn auf der Flucht fest.

Der 22-Jährige suchte die Filiale im Buntentorsteinweg auf und tarnte sein Gesicht mit einem Halstuch. Er bedrohte die 20 Jahre alte Kassiererin mit einem Messer, griff in die Lade und entwendete das Bargeld. Anschließend flüchtete der Räuber zu Fuß. Die Verkäuferin erlitt einen Schock. Die Polizei Bremen fahndete umgehend nach dem Flüchtenden. Eine Streifenwagenbesatzung entdeckte den Mann am Westerdeich und nahm in fest, die Beute trug er noch bei sich. Unterwegs entledigte er sich noch einiger Sachen, die aber von Polizeihund Kiran gefunden wurden. Eine Haftprüfung dauert an.

Polizisten fassen Gaststätteneinbrecher

(18.07.18)

Das gute Gedächtnis zweier Streifenpolizisten wurde einem 31-jährigen Gaststätteneinbrecher zum Verhängnis. Ein paar Tage zuvor brach er gemeinsam mit einem noch unbekannten Komplizen in zwei Gaststätten an der Schlachte ein.

Die beiden der Tat verdächtigen Männer drangen am 13.7. und am 15.7. in zwei Lokale an der Schlachte ein. Sie erbeuteten dabei unter anderem diverse Flaschen Alkoholika. Von ihrem Beutezug gab es allerdings Videoaufnahmen, die die Einsatzkräfte einsehen konnten.

Während einer Streife am Dienstagmittag erkannten dieselben Polizisten den tatverdächtigen Einbrecher auf Grund des Videos in der Innenstadt wieder und nahmen ihn vorläufig fest. Den Ermittlern gegenüber legte er ein Geständnis ab.

Die Ermittlungen dauern an.

Flucht vor Verkehrskontrolle

(18.07.18)

Am späten Dienstagabend versuchte ein 29-jähriger Bremer in Gröpelingen vor einer Verkehrskontrolle zu fliehen. Der Mann war ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs, stand unter Drogeneinfluss und entwendete das Auto zuvor einer Bekannten.

Gegen 23.10 Uhr fiel der schwarze VW Arteon einer Streifenwagenbesatzung im Halmerweg auf. Sie gaben dem Fahrer das Zeichen zum Anhalten. Der 29-Jährige missachtete dieses, gab Gas und floh über die Bromberger Straße und den Halmerweg in Richtung Stuhmer Straße. Dort fuhr der Bremer über einen Parkplatz und einen Fußgängerweg in eine Sackgasse. Noch während das Auto rollte, stieg der Mann aus und versuchte zu Fuß zu flüchten. Die Polizisten holten den Flüchtenden nach kurzer Zeit ein und nahmen ihn vorläufig fest. Der VW wurde durch einen Poller unsanft gestoppt. Der Bremer fuhr ohne gültige Fahrerlaubnis und stand unter Drogeneinfluss. Das Auto war ein Mietwagen, den er einer Bekannten entwendet hatte.

Gegen den 29-Jährigen wurden mehrere Strafanzeigen gefertigt, unter anderem wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Gefährdung des Straßenverkehrs.

Polizei Bremen is calling

(19.07.18)

Die Polizei Bremen kontrollierte am Mittwochnachmittag in Obervieland über 120 Kraftfahrzeugführer. Schwerpunkt war das Thema Ablenkung. Erschreckendes Ergebnis: 69 Fahrer telefonierten während der Fahrt.

Die Einsatzkräfte richteten zwischen 12 und 15.30 Uhr in der Kattenturmer Heerstraße eine Kontrollstelle ein. Neben den Handy-Verstößen stellten die Polizisten weitere Verfehlungen fest. Ein Autofahrer stand unter Drogeneinfluss, ein weiterer war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Neun Verkehrsteilnehmer mochten keinen Gurt und ein Bremer verstieß gegen das Waffengesetz, er führte einen Dolch mit sich.

Die Polizei weist gerne noch einmal daraufhin: Wer ein elektronisches Gerät, das der Kommunikation, Information oder Organisation dient oder zu dienen bestimmt ist, in vorschriftswidriger Weise benutzt, wird mit 100 Euro zur Kasse gebeten. Noch teurer wird es, wer dabei andere gefährdet oder sogar ein Unfall verursacht. Dazu kommt ein Monat Fahrverbot.

Untersuchungen zeigen, dass die Nutzung von Kommunikationsmitteln während der Fahrt das Unfallrisiko um mindestens das Vierfache erhöht. Ablenkung am Steuer verringert die Aufmerksamkeit auf das Verkehrsgeschehen und verlängert die Reaktionszeiten. Richten Sie Ihren Fokus auf das Verkehrsgeschehen. Alle Tätigkeiten, die physisch, psychisch oder emotional ablenken, führen zu Verkehrsunfällen - auch bei Radfahrern und Fußgängern.

Die Polizei Bremen führt auch in den kommenden Wochen Verkehrskontrollen zu den Themen Geschwindigkeit, Ablenkung und Poser durch.

Hauerei nach Feierei

(19.07.18)

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kam es auf der Bremer Diskomeile zu einer Auseinandersetzung zwischen etwa 30 Personen. Ein 19 Jahre alter Bremer musste anschließend mit Kopfverletzungen in einem Krankenhaus behandelt werden.

Auslöser der Streitigkeiten soll der Angriff von sechs bis sieben Männern vor einer Diskothek auf den 19-Jährigen gewesen sein. Laut Aussage des jungen Mannes haben die Unbekannten auf ihn eingeschlagen und eingetreten. Das nahmen offensichtlich die weiteren Anwesenden zum Anlass ebenfalls aufeinander los zu gehen. Nach ersten Erkenntnissen waren die Streithähne alle um die 20 Jahre alt. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte flüchteten viele der Männer und Frauen in verschiedene Richtungen. Insgesamt 18 Personen wurden durch die Polizisten befragt und namentlich festgehalten. Die genauen Hintergründe der Auseinandersetzung konnten noch nicht geklärt werden. Viele der Beteiligten verhielten sich unkooperativ und waren zum Teil erheblich alkoholisiert.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Miese Masche von Betrügern und Trickdieben

(19.07.18)

Gestern waren wieder Betrüger unterwegs, die auf hinterhältige Art und Weise ältere Menschen um ihre Ersparnisse brachten. Ganoven, die sich als Polizeibeamte und Heizungsmonteure ausgaben.

Um 09.30 Uhr rief ein unbekannter Mann eine 83-jährige Bremerin an und behauptete, ein Polizeibeamter zu sein. Er konnte sie davon überzeugen, Hilfestellung bei der Festnahme eines Täters zu leisten und dazu einen Geldbetrag unter einen in der Ludewigstraße/Ecke Alfred-Faust-Straße abgestellten Anhänger mit gelber Plane zu deponieren. Die alte Dame glaubte ihm und legte eine schwarze Handtasche am bezeichneten Ort ab.

Um 13.15 Uhr trat eine 83-jährige Bremer Rentnerin aus der Neustadt in ihrem Treppenhaus zwei Männer an, die sich als Polizeibeamte ausgaben. Sie gaben vor, in ihrer Wohnung sei eingebrochen worden. Die Frau ließ die beiden darauf hinein. Die Trickdiebe durchwühlten unbemerkt ihre Räume und verließen sie kurz darauf. Von diesem Tatort steht derzeit nicht fest, ob etwas gestohlen wurde.

Um 13.30 Uhr klingelte ein unbekannter Mann an der Wohnungstür einer 89-jährigen Frau in Gröpelingen. Er täuschte vor, dass die Heizungsanlage des Hauses defekt sei und er sie kontrollieren müsse. Die Bremerin ging gemeinsam mit ihm in den Keller des Mietshauses. Dort trafen sie auf einen zweiten Täter. Während die Frau im Keller blieb, durchsuchte der erste Mann vermutlich ihre Wohnung. Als die beiden verschwunden waren, fehlte der 89-Jährigen eine Geldbörse.
Die Ermittlungen in allen Fällen dauern an.

Die Polizei Bremen erbittet Hinweise:

Wer hat Beobachtungen am 18.07. in der Zeit bis 14.00 Uhr im Zusammenhang mit dem Anhänger in der Ludewigstraße gemacht?

Wem sind in der Neustadt in der Mittagszeit im Umkreis der Hinrich-Fehr-Straße zwei Männer mit folgendem Aussehen aufgefallen:
Einer ca. zwei Meter groß, bis 30 Jahre alt, braun gebrannt, bekleidet mit einer grünen Strickjacke und Handschuhe.
Der zweite war ca. 170cm groß, bis 25 Jahre alt, braun gebrannt, weiblich wirkendes, rundes Gesicht, dunkel gekleidet, trug ein Basecap.

Die Polizei rät: Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung. Fordern Sie von angeblichen Polizisten den Dienstausweis. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
Rufen Sie beim geringsten Zweifel die Polizei unter 110 an. Wählen Sie die Nummer selbst und benutzen Sie nach einem verdächtigen Anruf nicht die Rückrufmöglichkeit.
Polizeibeamte lassen sich niemals Geld oder Wertgegenstände aushändigen um zum Beispiel vermeintliche Täter zu ködern.

Tödlicher Badeunfall

(20.07.18)

Ein fünf Jahre alter syrischer Junge ertrank am Donnerstag in einem Freibad im Bremer Stadtteil Blumenthal. Die Polizei hat die Todesursachenermittlung aufgenommen.

Ein 67 Jahre alter Badegast entdeckte den leblosen Jungen am späten Mittag auf der Wasseroberfläche des Nichtschwimmerbeckens und zog ihn umgehend heraus. Zwei Schwimmmeister eilten hinzu und begannen mit der Reanimierung. Weitere Helfer und Badegäste schirmten diese Maßnahmen mit Handtüchern und Decken ab. Nach dem Eintreffen der Rettungskräfte übernahmen diese die Wiederbelebung. Der Fünfjährige wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er am Nachmittag verstarb.

Der Notarzt wurde mit einem Rettungshubschrauber eingeflogen. Bei der Landung touchierte dieser offensichtlich ein Fußballtor auf dem Grundstück und beschädigte sich dabei den Heckrotor. Verletzt oder gefährdet wurde niemand. Die Besatzung konnte ihren Rettungsauftrag uneingeschränkt wahrnehmen. Aufgrund des Schadens ist der Hubschrauber derzeit nicht flugfähig und muss abtransportiert, bzw. vor Ort repariert werden.

Flucht vor Verkehrskontrolle

(20.07.18)

Drei Männer flohen vor einer Verkehrskontrolle am Osterdeich in Bremen-Mitte. Auf ihrer Flucht beschädigten sie ihr eigenes Fahrzeug und zwei weitere Autos. Sie entfernten sich fußläufig vom Unfallort. Die Polizei Bremen konnte einen 27-jährigen Mann vorläufig festnehmen.

Nachdem die Drei sich am späten Donnerstagnachmittag gegen 17.30 Uhr einer Verkehrskontrolle am Osterdeich entzogen, fuhren sie mit hoher Geschwindigkeit entgegen der Einbahnstraße in die Ilsenburger Straße. Auf ihrer Flucht beschädigten sie in der Braunschweiger Straße zwei parkene Autos. Auch das Fluchtfahrzeug, ein grauer Audi, war nicht mehr fahrtüchtig und somit setzten sie ihre Flucht zu Fuß fort. Einer der drei Männer konnte in einem Haus in der Nähe des Unfallortes gestellt werden. Die Ermittlungen zu den anderen Fahrzeuginsassen dauern an.

Die Polizei Bremen ermittelt unter anderem wegen Unfallflucht.

Gemeinsamer Erfolg: Einbrecher in Haft

(20.07.18)

Die Polizei Bremen und die Polizeiinspektion Diepholz haben am Donnerstag einen Einbrecher gemeinsam in Haft gebracht. Einsatzkräfte aus Weyhe stellten einen 38 Jahre alten Wohnungseinbrecher, nachdem er zuvor zwei Einbrüche in Bremen-Huchting beging. Das Amtsgericht Bremen erließ gegen den Mann Haftbefehl.

Gegen 5.30 Uhr meldete sich ein Bewohner aus der Seckenhauser Straße über den Notruf und gab an, gerade einen Einbrecher verfolgt zu haben. Sein Eigentum habe er zwar zurück, doch der Mann konnte flüchten. Aufgrund der Nähe zur niedersächsischen Grenze unterstützten Streifenwagen aus dem Bereich Weyhe die Fahndung. Etwa eine Viertelstunde später fiel den niedersächsischen Polizisten in der Varreler Landstraße der -ihnen bereits bekannte- 38-Jährige auf einem hochwertigen Fahrrad auf. Der Mann gab zu, das Rad gestohlen zu haben. Zurück in Bremen räumte er bei einer ersten Vernehmung sowohl den Wohnungseinbruch in der Seckenhauser Straße als auch einen in der Eindhover Straße ein, welchen er wenige Minuten vorher begangen hatte. Bei der Durchsuchung seiner Person konnte verschiedenes Diebesgut aus den beiden Einbrüchen aufgefunden werden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen erließ das Amtsgericht Bremen einen Haftbefehl gegen den 38-Jährigen wegen Wiederholungsgefahr.

Gesucht wird noch der Eigentümer des gestohlenen Fahrrads. Es handelt sich um ein schwarzes Damentrekkingrad der Marke Fahrrad Manufaktur. Das Rad hat einen auffälligen Ledersattel sowie eine rote Klingel. Der Eigentümer wird gebeten eine Polizeidienststelle aufzusuchen.

Einbruch ins Theater

(23.07.2018)

Am frühen Sonntagmorgen stieg ein junger Mann in das Theater Bremen ein und entwendete diverse Sachgegenstände.

Gegen 4:30 Uhr am Sonntag gelangte ein 16-Jähriger durch ein vermutlich offenstehendes Fenster in das Theater am Goetheplatz. Er entwendete unter anderem zwei Feuerlöscher, mit denen er von einer Streifenwagenbesatzung gesehen wurde. Diese nahm den Jugendlichen vorläufig fest.

Die Ermittlungen dauern an.

Unbekannte zündeln im Kleingarten

(24.07.18)

Im Kleingartengebiet In den Wischen brannten am Montagabend Sperrmüll und Holzhaufen, verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Zwischen 20.30 Uhr und 22 Uhr mussten die Einsatzkräfte zu drei Bränden ausrücken, die von der Feuerwehr gelöscht wurden. Im Parzellengebiet, im Bereich Dornröschenweg und Kleingärtnerweg brannten ein Holzhaufen, Sperrmüll und diverse Pflanzen. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung. Zeugenhinweise an den Kriminaldauerdienst unter (0421) 3623888.

Reuige Jugendliche

(24.07.18)

Wie berichtet (PM 0468) nahm eine Streifenwagenbesatzung am frühen Sonntagmorgen einen jungen Mann vorläufig fest, der in ein Theater eingestiegen war und zwei Feuerlöscher entwendete. Jetzt meldeten sich zwei 17-Jährige bei der Polizei und gaben zu, ihren Freund begleitet zu haben.

Das Trio war nach einem Umtrunk im Viertel gelandet und kurz darauf ins Theater eingestiegen. Während der eine sich die Feuerlöscher unter die Arme klemmte, nahmen die anderen beiden weitere Gegenstände mit.
Bei der Polizei gaben sie jetzt an, dass sie am anderen Morgen merkten, welchen, Zitat „Blödsinn“, sie angestellt hatten und vertrauten sich ihren Eltern an. Die gingen mit ihnen zur Polizei.

P.S. Vor ihrer Beichte bei der Polizei suchten sie die Kulturstätte auf und gaben die gestohlenen Sachen zurück.

Halskette geraubt

(24.07.18)

Montagnachmittag entriss ein bislang noch unbekannter Täter in Gröpelingen einer 65-Jährigen die Goldkette vom Hals. Die Polizei sucht Zeugen.

Die Frau ging über ein Schulgelände an der Fischerhuder Straße, als ihr ein junger Mann auf einem Fahrrad entgegen kam. Als sie auf gleicher Höhe waren, griff er der Seniorin an den Hals und entriss ihr die Kette. Anschließend flüchtete der Räuber zu Fuß mit der Halskette in Richtung Fischerhuder Straße. Das Fahrrad, ein altes Damenrad, ließ er am Tatort zurück. Die 65-Jährige stürzte bei dem Überfall zu Boden und verletzte sich leicht. Bei der Halskette handelt es sich um eine Goldkette mit goldenem Schmetterlingsanhänger.

Der Räuber war ca. 20 bis 25 Jahre alt und etwa 170-180 cm groß mit dunklem Teint und schwarzen Haaren. Bekleidet war er mit einem schwarzen T-Shirt und einer schwarzen Jeanshose.

Die Polizei sucht Zeugen und fragt: Wer hat zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen in dem Bereich gemacht? Hinweise werden an die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0421 362 3888 erbeten.

Gefahrguttransport gestoppt

(24.07.18)

Spezialisten der Polizei Bremen stoppten am Vormittag auf der Autobahn 27 einen Gefahrguttransporter. Der 64 Jahre alte Fahrer war nicht berechtigt, diesen Laster zu fahren.

Der Lkw fiel den Beamten der Gefahrgutüberwachung auf, da er lediglich hinten mit einer orangefarbenen Warntafel gekennzeichnet war. Dieses Schild muss auch vorne angebracht sein. Die Polizisten stoppten den Laster und führten am Rastplatz Achterkämpe eine Verkehrskontrolle durch.
Der 64-jährige Fahrer gab an, gar kein Gefahrgut geladen zu haben. Er dürfe auch kein Gefahrgut transportieren, da er nicht im Besitz einer Berechtigung (ADR Schulungsbescheinigung) war.

Die Einsatzkräfte überprüften die Ladefläche des Aufliegers und fanden versteckt hinter hohen Holzkisten insgesamt 6500 Kilogramm Gefahrgut in Fässern und Kisten. Es handelte sich um ätzende Flüssigkeiten und sonstige gefährliche Güter.

Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt, die Spedition musste einen Fahrer mit einer gültigen Schulungsbescheinigung zum Kontrollort bringen. Nach Überprüfung des neuen Fahrers konnte der Transport weitergehen. Die Polizei ermittelt wegen Verstößen gegen die Gefahrgutverordnung. Die Verantwortlichen müssen mit hohen Bußgeldern rechnen.

Falsche Polizisten in Bremen

(25.07.18)

Aufmerksame Sparkassenmitarbeiter verhinderten am Dienstag in Findorff, dass ein 77 Jahre alter Mann um einen hohen Geldbetrag betrogen wurde. Der Senior wurde vorher von einem falschen Polizisten angerufen, der ihn aufforderte, die Summe vom Konto abzuheben. Im ersten Halbjahr 2018 registrierte die Polizei Bremen bereits 736 Straftaten, die auf der Masche „falscher Polizeibeamter“ basierten.

Der 77-Jährige erschien am Dienstagvormittag in einer Sparkassenfiliale in Findorff und wollte die hohe Summe abheben. Die Mitarbeiter fragten nach dem Grund und wurden im Laufe des Gespräches skeptisch. Sie reagierten genau richtig und riefen die Polizei. Den eintreffenden Einsatzkräften schilderte der Bremer, dass ihn ein Kripobeamter anrief und mitteilte, dass soeben zwei Bulgaren festgenommen wurden. Bei dem Duo fand man eine Liste mit seinem Namen. Der falsche Ermittler forderte den Senior in mehreren Telefonaten auf, zur Sicherheit Geld abzuheben und die Summe ihm und seinen Kollegen an einem Ort zu übergeben. Dank der aufmerksamen Bankmitarbeiter konnte die Vollendung dieser Straftat verhindert werden. Die Ermittlungen zu den Tätern dauern an.

Immer wieder sind Betrüger unterwegs, die sich als Polizisten ausgeben, um in den Besitz von Geld und anderen Wertgegenständen ihrer Opfer zu gelangen. An der Haustür schrecken sie nicht davor zurück, gefälschte Dienstausweise vorzuzeigen, um sich Zutritt in die vier Wände ihrer Opfer zu verschaffen, um Schmuck und Bargeld zu stehlen. Am Telefon versuchen sie ihre Opfer unter verschiedenen Vorwänden dazu zu bringen, Geld- und Wertgegenstände im Haus oder auf der Bank an einen Unbekannten zu übergeben, der sich ebenfalls als Polizist ausgibt. Dazu behaupten die Betrüger beispielsweise, dass Geld- und Wertgegenstände bei ihren Opfern zuhause oder auf der Bank nicht mehr sicher seien oder auf Spuren untersucht werden müssten. Dabei nutzen die Täter eine spezielle Technik, die bei einem Anruf auf der Telefonanzeige der Angerufenen die Polizei-Notrufnummer 110 oder eine andere örtliche Telefonnummer erscheinen lässt. Bundesweit und auch in der Stadt Bremen ist ein deutlicher Anstieg der Straftaten zum Nachteil älterer Menschen festzustellen, der vorrangig auf diese Begehungsweise zurückzuführen ist. So wurden hier im ersten Halbjahr 2018 bereits 736 Straftaten registriert, dies entspricht annähernd der Gesamtzahl aus dem Jahr 2017 (811 Straftaten). Festzustellen ist jedoch auch, dass es sich bei dem überwiegenden Teil der Fallzahlen in Bremen um Versuchstaten handelt. Das führen wir auch auf die intensive Präventionsarbeit der Polizei Bremen zurück. Bei der Kriminalpolizei werden und wurden erfolgreiche Verfahren in den Abteilungen der Betrugs- und Wirtschaftskriminalität sowie in der gemeinsamen Ermittlungsgruppe Bremen-Oldenburg (GEBO) gegen die überregional agierenden Täter geführt (siehe auch beispielhaft PM 236, 308).

Tipps der Polizei

- Die Polizei ruft Sie niemals unter dem Polizeinotruf 110 an

- Die Polizei verlangt niemals am Telefon, dass Sie Geld und
Wertsachen herausgeben

Bei Anrufen den Hörer sofort auflegen, wenn Sie
-- das Telefonat und die Angelegenheit geheim halten sollen
-- schnelle Entscheidungen treffen sollen
-- Kontakt mit Fremden aufnehmen sollen
-- persönliche Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenstände
herausgeben sollen

- Wählen Sie die 110 und teilen Sie den verdächtigen Anruf mit.
Benutzen Sie NICHT die Rückruffunktion, da Sie sonst wieder bei
dem Anrufer und Täter landen könnten

- Lassen Sie sich am Telefon nicht ausfragen. Geben Sie keine
Auskünfte zu Ihren persönlichen und finanziellen Verhältnissen

- Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie
vertrauen

Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.

Nach Unfallflucht gefasst

(25.07.2018)

Am Dienstagabend beschädigte ein 33-Jähriger in Bremen-Blumenthal mit seinem PKW ein parkendes Auto und einen Begrenzungspoller. Anschließend flüchtete der alkoholisierte Fahrer.

Nachdem ein Mann gestern Abend gegen 18.20 Uhr mit überhöhter Geschwindigkeit aus der Mühlenstraße in die Kapitän-Dallmann-Straße abbog, stieß er beinahe mit einem anderen PKW zusammen und beschädigte einen Begrenzungspoller. Beim Fortsetzen der Fahrt touchierte der 33-Jährige ein parkendes Fahrzeug. Danach flüchtete er vom Unfallort. Während der Sachverhaltsaufnahme tauchte der Flüchtige an seiner Wohnanschrift auf. Er flüchtete unbemerkt aus dem Fenster, als die Polizeikräfte eintrafen.

Nach Beendigung der Maßnahmen vor Ort konnte der alkoholisierte Täter von einer Streifenwagenbesetzung in der Fresenbergstraße vorläufig festgenommen werden. Aufgrund seiner Verletzungen, die er sich bei der Flucht aus dem Fenster zuzog, wurde er in ein Klinikum gebracht. Dort wurde auch eine angeordnete Blutentnahme durchgeführt. Die Ermittlungen dauern an.

Raub auf Münzhandelsgeschäft

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Einer der Täter beim Überfall.

(25.07.18)

Am 17. Juli gegen 15.00 Uhr überfielen zwei Männer das Geschäft eines Münzhändlers in Bremen-Mitte. Die Polizei Bremen sucht Zeugen.

Am Dienstagnachmittag beraubten zwei vermummte Männer in der Straße „Fedelhören“ ein Handelsgeschäft für Münzen. Die Täter nutzten die nicht ins Schloss gefallene Eingangstür, um in das Geschäft zu gelangen. Als der 31-jährige Ladenbesitzer die beiden Räuber bemerkte, löste er Alarm aus. Darauf wurde der Geschäftsmann von einem der Täter mit Pfefferspray besprüht. Der Zweite zertrümmerte eine Glasvitrine mit Münzen und stahl daraus Goldmünzen. Danach floh das Duo.
Jetzt suchen Polizei und Staatsanwaltschaft mit einer Öffentlichkeitsfahndung mit am Tag vom Überfall aufgenommenen Bildern nach den Tätern.

Die Räuber können wie folgt beschrieben werden: Der erste Täter trug eine schwarze Kappe, einen schwarzen langarmigen Pullover und blaue Jeans. Er hatte eine dunkle Hautfarbe. Der Zweite trug eine dunkelgrüne Kappe mit weißem Logo auf der Vorderseite, einen schwarzen langarmigen Kapuzenpullover und eine dunkelblaue Sporthose. In seiner rechten Hand hielt er eine gelb-rote Plastiktüte. Beide Männer trugen weiße Handschuhe.

Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Bremer Polizei unter der Rufnummer
0421 362–3888 entgegen.

Familienmitglieder bedrohen Polizisten im Einsatz

(25.7.18)

Bei einem Polizeieinsatz wurde eine Streifenwagenbesatzung von mehreren Mitgliedern einer Familie bedroht. Erst als die Beamten den Schusswaffengebrauch androhten und Verstärkung anforderten, konnten sie die Situation wieder unter Kontrolle bringen.

Angehörige hatten einen Verwandten leblos in einer Parzelle am Sodenmattsee gefunden und Rettungskräfte alarmiert. Der Mann hatte sich augenscheinlich das Leben genommen. Zur weiteren Klärung des Sachverhaltes wurde der Leichenfundort für anschließende kriminalpolizeiliche Maßnahmen abgesperrt. Kurze Zeit später versammelten sich zahlreiche Familienmitglieder an der Parzelle und umringten die Polizisten. Sie wurden aggressiv und beleidigten die Beamten. Zahlenmäßig überlegen drängten sich mehrere Verwandte durch die Absperrung und gelangten so zum Leichenfundort. Dabei vernichteten sie Spuren und Beweismittel. Damit nicht genug: Einer der Männer zeigte ein Messer und bedrohte die Polizisten. Erst als die Polizisten den Gebrauch der Waffe androhten, wich der Angreifer zurück.

Zwischenzeitlich befanden sich bis zu 70 Personen aus der Familie und deren Umfeld am Einsatzort. Mit Hilfe von schnellen Unterstützungskräften, darunter auch Spezialeinsatzkräfte und Diensthunde, konnten die Tumulte schließlich unter Kontrolle gebracht werden. Der 28 Jahre alte Angreifer wurde vorläufig festgenommen. Ermittlungen gegen ihn und weitere Störer unter anderem wegen Bedrohung, Beleidigung und Widerstand gegen Polizeibeamte wurden eingeleitet.

Ermittlungen nach Brandstiftung

(26.07.18)

Nach einem Feuer auf einem Gärtnereigelände in Arbergen (siehe auch PM der Feuerwehr Bremen), ermittelt die Polizei Bremen gegen einen 24 Jahre alten Mann wegen fahrlässiger Brandstiftung.

Der 24-Jährige kippte am Mittwochnachmittag die noch nicht gänzlich abgekühlte Grillkohle vom Vortag auf die Erde und bereitete den Grill neu vor. Offensichtlich entzündete sich die Kohle wieder, das Gras fing Feuer und griff auf die Bäume und angrenzenden Gewächshäuser über. Ersten Schätzungen nach dürfte der Sachschaden bei etwa 30.000 Euro liegen.

Gegen den 24-Jährigen wird nun ermittelt. Die Polizei nimmt diesen Fall zum Anlass und warnt: Die Gefahr vor Wald- und Flächenbränden ist durch die langanhaltende Trockenheit wieder enorm gestiegen. Daher: Vorsicht mit offenem Feuer und beim Grillen und keine Zigaretten unachtsam wegwerfen!

Polizei beschlagnahmt 60 Kilogramm Drogen

(27.07.018)

Einsatzkräfte der Polizei Bremen durchsuchten vergangenen Sonntag zwei Wohnungen eines 41 Jahre alten Mannes in Walle und in Obervieland. Die Ermittler beschlagnahmten dabei 60 Kilogramm Rauschgift, diverse Waffen und Bargeld im sechsstelligen Bereich.

Nach Hinweisen aus der Bevölkerung stellten Spezialisten des Zivilen Einsatzdienstes abgedunkelte Fenster an einem Haus in Walle fest. Dazu war deutlicher Marihuana Geruch wahrnehmbar. Nach einem schnell erwirkten Durchsuchungsbeschluss wurden die Beamten fündig und ermittelten einen zweiten Wohnsitz des abwesenden 41-jährigen Verdächtigen in Obervieland. Auch hier durchsuchten die Einsatzkräfte wenig später die Räumlichkeiten und stellten diverse Beweismittel sicher. Die Ermittler fanden und beschlagnahmten in den Wohnungen unter anderem 60 Kilogramm Cannabis, mehrere Schreckschusswaffen und Messer, diversen Goldschmuck und viel Bargeld.

Der 41-Jährige ist derzeit auf der Flucht, die weiteren Ermittlungen gegen ihn dauern an.

Wir bitten die Bürger bei verdächtigen Beobachtungen, wie abgeklebte Fenster oder ungewöhnliche Gerüche, beispielsweise bei großen Gebäuden oder Lagerhallen, die Polizei zu informieren.

Polizei räumt nachts Sielwallkreuzung

(26.07.18)

Nach einem friedlich verlaufenden Breminalefest mussten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag Einsatzkräfte der Bremer und der niedersächsischen Polizei die Sielwallkreuzung von jungen Leuten räumen, die die Kreuzung blockierten.

Rund 150 Menschen in der Spitze machten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag die Sielwallkreuzung im Bremer Ostertorviertel unpassierbar und spielten zum Teil Fussball. Aus der Menge heraus wurde auf Einsatzkräfte mit Flaschen und andere Gegenstände geworfen. Insgesamt stellten die Polizistinnen und Polizisten eine feindselige Grundstimmung fest.
Starke Kräfte der Bremer Polizei räumten mit Unterstützung niedersächsischer Kollegen gegen 03.30 Uhr die Kreuzung. Dabei kam es zu zwei vorläufigen Festnahmen. Bei der Räumung mussten keine Zwangsmittel eingesetzt werden.

Die Polizei geht derzeit davon aus, dass bei der Aktion niemand verletzt wurde.

Es wurden Ermittlungen wegen Landfriedensbruch gegen Unbekannt eingeleitet.

Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang darum, dass sich Menschen, die zuvor friedlich miteinander feierten, nicht von wenigen Straftätern missbrauchen lassen und ihnen Deckung geben.

Flugverbotszone

(27.07.18)

Am Mittwochabend sah sich eine 48-jährige Bremerin am geöffneten Fenster ihres Schlafzimmers einer Drohne gegenüber, deren Kamera auf sie gerichtet war. Kurz darauf konnte der mögliche „Pilot“ von ihrem Ehemann gesichtet werden. Das Ehepaar verständigte die Polizei.

Die Frau hielt sich im Schlafzimmer im ersten Stock ihres Wohnhauses auf, als sie auf ein lautes Surren aufmerksam wurde. Sie sah sich unvermittelt einer Drohne gegenüber, die vor ihrem geöffneten Fenster verharrte und nach Aussage der Frau eine Kamera auf sie richtete. Gleichzeitig bemerkte der 50-jährige Ehemann im Garten des Nachbarn einen jungen Mann, der mit einer Fernbedienung hantierte.
Das Ehepaar erstattete Strafanzeige.

Die Polizei ermittelt nun wegen des Anfangsverdachts des Verstoßes gegen § 201a Strafgesetzbuch (Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen) und § 44 Luftverkehrsverordnung.

Hinweis der Polizei:
Ein eigenes Fluggerät zu steuern, während man selbst am Boden bleibt. Ein Traum den sich etliche Menschen erfüllen. Aber auch hier gilt, dass Regeln zu beachten sind. Es ist strikt verboten in und über sensible Bereiche zu fliegen. Dazu gehören zum Beispiel Einsatzorte von Polizei und Feuerwehr, Flughäfen und Menschenansammlungen. Verboten ist es auch, mit einer Drohne die mehr als 0,25 kg wiegt, über bewohnte Grundstücke zu fliegen. Das gilt ebenfalls, unabhängig vom Gewicht, wenn eine Drohne optische, akustische oder Funksignale senden, empfangen oder aufzeichnen kann.
Die Privatsphäre von Menschen ist streng geschützt. Wer zum Beispiel Fotoaufnahmen von Personen macht, während sie sich in ihren Wohnungen aufhalten, kann strafrechtlich belangt werden.
Wer sich mit dem Gedanken trägt eine Drohne anzuschaffen oder sich nicht sicher fühlt, welche Regelungen bei dem Betrieb seines Fluggeräts gelten, findet hier die entsprechenden Auskünfte:

www.bmvi.de/drohnen (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur)

Tritte gegen den Kopf – Polizei nimmt Täter fest

(29.7.18)

Einsatzkräfte der Polizei Bremen nahmen am frühen Sonntagmorgen in der Bahnhofsvorstadt einen 21 Jahre alten Mann fest. Er attackierte zuvor in einer Disko einen 23 Jahre alten Bremer mit einem gezielten Tritt gegen den Kopf.

Gegen 4.15 Uhr gerieten mehrere Besucher in einer Diskothek am Rembertiring in Streit. Im weiteren Verlauf kam zu einer Schlägerei, wobei der 23-Jährige zu Boden ging. Als er am Boden lag, trat der 21-jährige Angreifer mit dem Fuß gegen den Kopf des Opfers. Der Tatverdächtige konnte noch in Tatortnähe von Einsatzkräften gestellt und vorläufig festgenommen werden. Haftgründe gegen den 21-Jährigen werden derzeit geprüft. Die Ermittlungen, auch bezüglich zu Tatbeiträgen der anderen Beteiligten, dauern an. Der 23-Jährige musste mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Er hatte vorübergehend das Bewusstsein verloren.

Jeder Tritt gegen den Kopf eines Menschen kann tödlich sein, wenige Zentimeter können entscheiden. Es hängt regelmäßig ausschließlich vom Zufall ab, ob durch die Tritte lebensgefährdende Verletzungen verursacht werden. Die Polizei Bremen verfolgt diese Delikte mit aller Konsequenz.

Taschendieb auf Breminale erwischt

(30.7.18)

In der Nacht zu Sonntag nahm die Polizei auf der Breminale einen Taschendieb fest.

Der 36-Jährige hatte zuvor auf dem Gelände der Breminale einer Frau die Handtasche entwendet. Dabei wurde er vom Sicherheitsdienst beobachtet und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Bei einer anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten die Handtasche nebst Geldbörse bei dem Tatverdächtigen. Die Sachen wurden als Beweismittel sichergestellt.

Der polizeibekannte Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen. Die Ermittler prüfen derzeit, ob er auch die anderen Diebstahlsdelikte auf der Breminale begangen hat.

Schulwegbanner werden angebracht

(31.07.18)

Am Donnerstag, 09. August 2018, startet in Bremen die Schule nach den Sommerferien und zwei Tage später finden die Einschulungen der Abc-Schützen statt. In diesem Zusammenhang werden an 47 Orten in Bremen die Schulwegbanner mit der Aufschrift: „Vorsicht! Schulbeginn! Rücksicht!“ und „Achtung Schulbeginn“ angebracht. Die Auftaktveranstaltung findet am 02.08.2018, gegen 11:00 Uhr, in der Parkallee Höhe Nummer 46 statt. Medienvertreter sind herzlich eingeladen.

Mit der Anbringung der Schulwegbanner sollen Fahrzeugführer auf den Schulbeginn hingewiesen und dazu aufgefordert werden, sich insbesondere im Nahbereich der Schulen rücksichtsvoll und verkehrsgerecht zu verhalten. In den nächsten vier Wochen sind präventive Kontrollen in Form von Geschwindigkeitsmessungen und Überprüfungen der Rückhaltesysteme im Bremer Osten und in Bremen–Nord geplant. Weitere Hinweise und Publikationen zu diesen Themen sind im Präventionszentrum der Polizei Bremen und/ oder bei den dezentralen Präventionsbeauftragten erhältlich.

An der Auftaktveranstaltung kommenden Donnerstag in Schwachhausen nehmen neben Karl-Heinz Knorr von der Feuerwehr und dem Leiter der Verkehrspolizei Jens Rezewski, auch Vertreter vom ADAC und der Verkehrswacht teil. Nähere Informationen gibt es beim Präventionszentrum der Polizei Bremen: 0421-36219003.

Rabiate Trickdiebin

31.07.18)

Bereits am Sonntagnachmittag klingelte in der Bremer Neustadt eine Trickdiebin an der Wohnungstür einer 70-jährigen Seniorin. Sie bat darum, die Toilette benutzen zu dürfen. Der Rentnerin fiel auf, dass ein Portemonnaie fehlte, als die Frau gehen wollte. Als die resolute ältere Dame die Diebin festhielt, schlug diese nach ihr.

Die Täterin klingelte an der Haustür der Bremerin und behauptete schwanger zu sein. Sie bat die 70-Jährige darum, ihre Toilette benutzen zu dürfen. Die Seniorin ließ sie darauf in ihre Wohnung. Die Frau war im Gehen begriffen, als der Wohnungsinhaberin auffiel, dass ein Portemonnaie fehlte. Darauf hielt sie die Betrügerin an den Armen fest. Die schlug ihr auf die Arme, riss sich los und flüchtete aus dem Haus.
Die Ermittlungen dauern an.

Die Täterin war ca. 25 bis 30 Jahre alt, 175 bis 180 groß und sehr korpulent. Sie hatte schwarze, nach oben gebundene Haare. Die Frau trug weite Kleidung und hatte am linken Oberarm eine Tätowierung.
Hinweise an den Kriminaldauerdienst der Bremer Polizei unter der Telefonnummer
0421 362 3888.

Die Polizei rät: Schützen Sie sich und Ihre Angehörigen vor solchen Tätern: Lassen Sie keine fremden Personen ins Haus. Wenn Sie unsicher sind, ziehen sie weitere Personen, wie beispielsweise Nachbarn, hinzu. Bringen Sie sich nicht selbst Gefahr. Ihre Gesundheit ist wichtiger als materielle Dinge.

Motorradfahrer schwer verletzt

(31.07.18)

In den gestrigen Mittagsstunden stießen auf der Stresemannstraße in Bremen-Hemelingen die Fahrerin eines Seat und ein Motorradfahrer zusammen. Der Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt.

Die 49-jährige Fahrerin einer Seat-Limousine und der 55-jährige Fahrer einer Yamaha fuhren auf der Stresemannstraße in Richtung stadtauswärts. Nach Zeugenaussagen wollten vermutlich beide Fahrer ihren Fahrstreifen wechseln. Das Krad und der Seat stießen dabei in Höhe der Ludwig-Quidde-Straße zusammen. Der 55-Jährige stürzte mit seiner Maschine und blieb auf der Straße liegen. Bei dem Zusammenprall wurde er schwer verletzt und wurde in eine Klinik eingeliefert.
Für die Unfallaufnahme musste die Stresemannstraße stadtauswärts für knapp eine Stunde gesperrt werden. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf insgesamt 1500 Euro.

Helfer mit Pfefferspray attackiert

(01.08.2018)

Ein 24 Jahre alter Mann eilte am Dienstagabend im Bremer Steintorviertel einer Frau zu Hilfe, die von einem Angreifer geschlagen wurde. Der Aggressor sprühte dem Helfenden Reizgas ins Gesicht und flüchtete unerkannt.

Der 24-Jährige beobachtete eine junge Frau die aus der Helenenstraße rennen wollte, aber von einem Mann festgehalten wurde. Anschließend schlug der Fremde auf sie ein. Als er der Frau helfen wollte, sprühte ihn der Angreifer Pfefferspray ins Gesicht und schlug mit einem Stock in seinen Nacken. Der 24 Jahre alte Mann irrte durch die Straßen, bis ihn Passanten ansprachen und einen Rettungswagen orderten. Später stellte er fest, dass bei der Auseinandersetzung zudem sein Portemonnaie geraubt wurde.

Die Ermittlungen zu dem Täter und der attackierten Frau dauern an. Der Verdächtige wurde als etwa 180 Zentimeter groß mit dunklem Teint beschrieben. Er trug eine schwarze Schirmmütze und eine Jeans. Die Tatzeit kann nicht genau beziffert werden, sie muss zwischen 18.30 Uhr und 19.30 Uhr gewesen sein. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 3623888 entgegen.