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Falsche Polizisten festgenommen

(30.08.18)

Am Dienstagabend versuchten falsche Polizeibeamte, ein Ehepaar im Stadtteil Hemelingen um Geld und Wertsachen zu bringen. Die vermutlichen Betrüger wurden bei der Übergabe von richtigen Polizisten gestellt und festgenommen.

Gegen 21.35 Uhr erhielt ein 55-jähriger Bremer einen Anruf eines vermeintlichen Polizeibeamten. Der Mann erklärte, dass man eine Person festgenommen habe, bei der man Hinweise auf seine Wohnung fand. Der Mann durchschaute den Betrugsversuch, führte das Telefonat mit dem angeblichen Polizeibeamten aber weiter. Gleichzeitig verständigte seine Ehefrau die Polizei.

Der 55-Jährige wurde nun gezielt nach Wertsachen im Haus gefragt und aufgefordert, diese in eine Plastiktüte zu packen. Er ging zum Schein darauf ein und legte die Tüte an einen vorgegebenen Übergabeort in der Mahndorfer Heerstraße ab. Als zwei Verdächtige kurz darauf die Tragetasche aufnahmen und mit einem Auto wegfahren wollten, konnten sie von Einsatzkräften der Bremer Polizei gestellt und festgenommen werden.

Die Ermittlungen dazu dauern an.

Tipps der Polizei:
Die Polizei ruft Sie niemals unter dem Polizeinotruf 110 an. Geben Sie keine Auskünfte zu Ihren persönlichen und finanziellen Verhältnissen. Die Polizei fordert Sie nie zur Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen auf. Beenden Sie in diesem Fall sofort das Gespräch und rufen selbst die Polizei über den Notruf 110 an.

Brennendes Auto in Rönnebeck

(31.08.18)

Anwohner meldeten Feuerwehr und Polizei am Freitagmorgen ein brennendes Auto in der Reepschlägerstraße in Rönnebeck (die Feuerwehr berichtete).

Der Wagen stand bei Eintreffen der Einsatzkräfte bereits zu großen Teilen in Flammen. Die Feuerwehr löschte das Feuer; ein Carport und ein Schuppen brannten fast vollständig ab. Zwei Wohnhäuser wurden durch die starke Hitzeeinwirkung ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

Ermittlungen zur Brandursache wurden durch die Kriminalpolizei aufgenommen. Die Polizei sucht Zeugen und fragt: Wer hat zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen in der Reepschlägerstraße und angrenzenden Straßen gemacht? Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362-3888 erbeten.

Bei Kraftstoff-Klau erwischt

(31.08.18)

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag versuchten drei Männer in Bremen-Burg Dieselkraftstoff aus einer parkenden Zugmaschine zu klauen. Die alarmierten Einsatzkräfte konnten zwei Tatverdächtige vorläufig festnehmen.

Gegen 00.10 Uhr beobachteten zwei Anwohner wie drei Männer in der Stader Landstraße, Kraftstoff aus einer Zugmaschine abzapften und in Kanistern zu einem Transporter transportierten. Daraufhin alarmierten die Zeugen die Polizei. Die schnell eintreffenden Einsatzkräfte fanden zwei der Tatverdächtigen an dem weißen Transporter vor. Der Tankverschluss der Zugmaschine war aufgebrochen und insgesamt wurden 90 Liter Kraftstoff abgepumpt. Ein 34-jähriger und ein 22-jähriger Tatverdächtiger konnten noch am Einsatzort vorläufig festgenommen werden. Ein dritter ist noch flüchtig.

Gegen die Männer wird nun wegen schweren Diebstahls ermittelt.

Discounter überfallen

(02.09.18)

Am Freitagabend überfiel ein Unbekannter einen Discounter im Bremer Stadtteil Vegesack. Er bedrohte die Angestellte mit einem Messer und Pfefferspray. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 18.45 Uhr betrat der maskierte Mann das Geschäft im Obergeschoss eines Einkaufszentrums. Er ging direkt in Richtung Kasse und forderte die dort stehende 24-jährige Angestellte auf, die Kasse zu öffnen. Unter Vorhalt eines Messers und Pfeffersprays öffnete die Mitarbeiterin die Kasse. Der Räuber trat vor die Kassenlade und entnahm einige Scheine. Anschließend floh er durch den Notausgang vermutlich in Richtung Friedrich-Klippert-Straße/Grohner Düne.

Der Tatverdächtige soll etwa 20 Jahre alt gewesen sein und zirka 160 bis 170 Zentimeter groß. Bei der Tat trug er eine dunkelblaue Jeans und einen roten Windbreaker der Marke Jack Wolfskin. Der Markenname befand sich in gelber Schrift auf Höhe der linken Brust. Maskiert war der Mann mit einer roten Skimaske.

Die Polizei fragt, wer den Mann auf seiner Flucht gesehen hat. Zeugen werden gebeten sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Zivilcourage bewiesen

(02.09.18)

Gleich mehreren Zeugen ist es zu verdanken, dass ein 77 Jahre alter Mann seine Geldbörse in der Bremer Neustadt nach einem Raub zurückbekommen hat. Die Polizei Bremen lobt ausdrücklich das vorbildliche Verhalten und die Zivilcourage aller Beteiligten.

Am Freitagabend gegen 18.30 Uhr sprach ein junger Mann den 77-Jährigen an und fragte nach Kleingeld. Nachdem der Senior ihm kein Geld gab, ging dieser zunächst weiter. Kurz darauf kam der später gestellte 18-Jährige jedoch wieder zurück und versuchte dem Rentner seine Geldbörse aus der Hosentasche zu stehlen. Obwohl er auf einen Rollator angewiesen ist, konnte der Mann sich zunächst mehrfach erfolgreich wehren und den Dieb sogar wegschubsen. Letztlich gelang es dem 18-Jährigen jedoch, das Portemonnaie zu entwenden und zu fliehen. Mehrere Zeugen wurden auf den Vorfall aufmerksam. Während sich zwei um den 77-Jährigen kümmerten und die Polizei riefen, nahm ein 56-Jähriger die Verfolgung auf. Der Zeuge folgte dem Flüchtenden zunächst und bat dann eine ebenfalls 56-Jährige Anwohnerin um Hilfe. Diese setzte sich kurzerhand in ihr Auto und übernahm die Verfolgung. Sie folgte dem 18-Jährigen bis zu einer Feuerwache in der Woltmershauser Allee. Dort versuchte der Dieb sich zu verstecken. Die Frau forderte die Herausgabe der Geldbörse. Der junge Mann kam dieser Aufforderung zwar nach, setzte seine Flucht jedoch fort. Einige Feuerwehrleute der dortigen Wache wurden auf die Situation aufmerksam und liefen dem Flüchtenden hinterher. Im Bereich Neckarstraße/Woltmershauser Allee stellten sie den Dieb schließlich und übergaben ihn den eintreffenden Polizisten.

Die Polizei lobt ausdrücklich das Verhalten der Zeugen. Schnelles Handeln und Zivilcourage haben dazu geführt, dass der Räuber dingfest gemacht werden konnte. Oftmals reicht es bereits, das Handy zu benutzen und Hilfe zu holen oder weitere Passanten um Unterstützung zu bitten. Mehr Informationen zur Zivilcourage gibt es beim Präventionszentrum der Polizei Bremen, Am Wall 196, Telefon (0421) 362-19003.

Nach Auseinandersetzung in Haft

(02.09.18)

Am frühen Samstagmorgen gerieten zwei Gruppen junger Männer im Bereich der Hillmannstraße aneinander. Vier von ihnen wurden dabei verletzt. Gegen einen 20-Jährigen Beschuldigten wurde Haftbefehl erlassen.

Gegen 05.15 Uhr trafen die beiden Gruppen vor einer Diskothek aufeinander und gerieten in einen Streit. Im Zuge der Auseinandersetzung wurden ein 18 und ein 19 Jahre alter Mann durch ein Messer verletzt. Auf zwei weitere 18-Jährige wirkten die Angreifer mit einer Glasflasche und Tritten gegen den Kopf ein. Zwei der Verletzten kamen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung stellten Einsatzkräfte einen 20-jährigen Verdächtigen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen erließ das Amtsgericht Bremen am Sonntagmorgen einen Untersuchungshaftbefehl.

Die Polizei ermittelt weiter wegen schweren Landfriedensbruchs.

Zeugen der Auseinandersetzung werden gebeten sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Tritte gegen den Kopf

(03.09.18)

In der Nacht von Freitag auf Samstag traten zwei Unbekannte im Bereich des Hillmannplatzes auf einen 16-Jährigen ein. Der Jugendliche kam zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Gegen 03.20 Uhr beobachtete ein 23 Jahre alter Zeuge wie die beiden Unbekannten gegen den Kopf des am Boden liegenden Jugendlichen traten. Während der 23-Jährige die Täter ansprach, stellte ein 17-jähriger Zeuge sich schützend dazwischen. Die Beiden ließen von ihrem Opfer ab und flüchteten.

Die Täter sollen zwischen 15 und 18 Jahren alt gewesen sein. Einer von beiden hatte schwarze Haare und braune Augen. Er trug eine dunkelgraue Daunenjacke, eine blaue Jeans und Sportschuhe.

Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.
Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Jeder Tritt gegen den Kopf eines Menschen kann tödlich sein, wenige Zentimeter können entscheiden. Es hängt regelmäßig ausschließlich vom Zufall ab, ob durch die Tritte lebensgefährdende Verletzungen verursacht werden. Die Polizei Bremen verfolgt diese Delikte mit aller Konsequenz.
Die Polizei lobt das couragierte Verhalten der beiden Zeugen. Dank ihres schnellen Handelns haben die Täter von ihrem Opfer abgelassen und dadurch womöglich schlimmeres verhindert.

Zwei Autos ausgebrannt

(03.09.18)

In der Nacht von Sonntag auf Montag brannten in Bremen-Hemelingen zwei Fahrzeuge völlig aus. Ein weiteres wurde stark beschädigt. Es entstand ein Sachschaden von rund 30.000 Euro. Menschenleben waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

Sonntagnacht alarmierten Anwohner der Idsteiner Straße Polizei und Feuerwehr. Sie hatten einen Knall gehört und kurz darauf brannte eine Limousine auf dem Parkplatz eines Mehrfamilienhauses. Als die Einsatzkräfte der Polizei eintrafen, griff das Feuer bereits auf zwei weitere Autos über. Trotz des Löschangriffs der eintreffenden Feuerwehr brannten zwei Fahrzeuge völlig aus und eines wurde stark beschädigt.
In diesem Zusammenhang sucht die Polizei einen Mann, der dabei beobachtet wurde, wie er sich vom Brandort entfernte. Er war ca. 170 bis 180 cm groß, dunkelhaarig und schwarz gekleidet. Der Mann führte eine Tüte mit sich.

Hinweise an den Kriminaldauerdienst der Bremer Polizei unter der Telefonnummer 0421 362 3888.

Die Ermittlungen dauern an.

Prügelei in Klinik

(03.09.18)

Einsatzkräfte mussten eine Schlägerei auf der Entbindungsstation einer Klinik in Schwachhausen unterbinden. Mehrere Familienangehörige stritten sich nach der Entbindung eines gesunden Säuglings derart, dass es in eine Schlägerei ausartete.

Am späten Samstagnachmittag wurde die Polizei alarmiert, als sich in einer Schwachhauser Klinik bis zu zehn Verwandte eines neuen Erdenbürgers prügelten. Sie waren nach Aussagen von Zeugen darüber in Streit geraten, wer das Kind als erstes auf den Arm nehmen darf. Der eskalierte derart, dass die Fäuste flogen und nach derzeitigen Erkenntnissen eine Person leicht verletzt wurde.
Die Einsatzkräfte trennten die Parteien in kurzer Zeit. Dabei leisteten einige Beteiligten Widerstand und griffen die Polizisten an.
Am Ende wurden gegen drei der Beteiligten Ermittlungen eingeleitet. Sie dauern an.

Schlägerei unter Heranwachsenden

(05.09.18)

Am gestrigen frühen Abend kam es zu einer größeren Schlägerei unter jungen Männern in Bremen-Osterholz. Nach Zeugenaussagen setzten sie dabei Äste und Latten ein. Sieben Verdächtige wurden vorläufig festgenommen.

Anrufer teilten der Polizei mit, dass sich nach deren Schätzung rund 30 junge Männer im Bereich des Ute-Meyer-Wegs nahe St.-Gotthard-Straße prügeln würden. Beim Eintreffen starker Polizeikräfte hatte sich die Gruppe bereits zerstreut. Sieben Verdächtige zwischen 15 und 18 Jahren konnten bei anschließenden Fahndungsmaßnahmen vorläufig festgenommen werden. Einer der jungen Männer wies Schnittverletzungen auf. Es gibt derzeit keine Erkenntnisse zu den Motiven, die zur Schlägerei führten.

Die Ermittlungen zu dem Vorfall und dessen Hintergrund dauern an.

Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst der Bremer Polizei unter der Telefonnummer 0421 362-3888.

Kollision vor Stromkaje

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Schlepper mit Schaden

(6.9.18)

Am Dienstag kam es am Nachmittag vor der Stromkaje Bremerhaven auf der Weser zu einer Kollision zwischen zwei Schiffen.

Die Besatzung eines 190 Meter langen, unter der Flagge der Vereinigten Staaten fahrenden Autotransporters bereitete sich darauf vor, in die Nordschleuse Bremerhaven einzulaufen. Zwei Hafenschlepper befanden sich zur Unterstützung des Einlaufmanövers in der Nähe des Autotransporters. Ein dritter Hafenschlepper, der auf dem Wege zu seinem Liegeplatz an der Kaiserschleuse war, fuhr an dem Autotransporter vorbei. Aus bislang ungeklärter Ursache führte der dritte Hafenschlepper eine plötzliche, scharfe Kursänderung aus und fuhr dem Autotransporter direkt vor den Bug. Es kam zu einer Kollision zwischen beiden Schiffen.
Ein Besatzungsmitglied des Hafenschleppers wurde dabei schwer verletzt und musste ins Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht. Durch den Zusammenstoß wurden am Hafenschlepper Aufbauten eingedrückt und der Rumpf des Schiffes beschädigt. Noch am Abend wurde das Schiff in eine Bremerhavener Werft gebracht.
Die Besatzung des Autotransporters blieb unverletzt. Durch die Kollision wurde die Bordwand des Autotransportes oberhalb der Wasserlinie so beschädigt, dass ein kleines Loch entstand. Das Schiff konnte dennoch sicher in den Hafen von Bremerhaven einlaufen.
Trotz der hohen Sachschäden, die noch nicht genau beziffert werden konnten, lief kein Öl aus.

Die Dienststelle Schiffssicherheit der Berufsgenossenschaft Verkehr als zuständige Bundesbehörde für die Schiffssicherheit verfügte ein vorläufiges Weiterfahrverbot für beide Schiffe. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei der Polizei Bremen dauern an.

Eingeschlossener Dieb

(06.09.18)

Am frühen Mittwochabend ließ sich ein Dieb in einer Containerfirma in der Überseestadt unbemerkt einschließen. Die Flucht samt Beute gelang ihm aufgrund verschlossener Türen nicht. Die Polizei nahm den Mann vorläufig fest.

Gegen 17.30 Uhr verließen alle Beschäftigten der Firma die Räumlichkeiten und verschlossen die Türen. Der 37-jährige Mann blieb unbemerkt im Gebäude und füllte seinen Rucksack mit diversem Diebesgut. Darunter befand sich Bargeld, eine EC-Karte, Mobiltelefone, Laptops und Tablets. Als er sich auf die Flucht machen wollte, bemerkte er, dass er sich durch die verschlossenen Türen nicht selbst befreien konnte. Das später eintreffende Reinigungspersonal ertappte den Mann. Daraufhin versuchte der Verdächtige zu flüchten. Dieser Versuch scheiterte jedoch und die alarmierten Einsatzkräfte konnten den 37-Jährigen vorläufig festnehmen.

Der Dieb stand unter Drogeneinfluss und wurde zur Blutentnahme und weiteren polizeilichen Maßnahmen mit zur Wache genommen. Gegen den Tatverdächtigen wird nun wegen Diebstahl in besonders schwerem Fall ermittelt.

Polizeischülern geht Drogendealer ins Netz

(6.9.18)

Am Dienstag lernten Polizeischüler in Habenhausen, wie man eine Verkehrskontrolle durchführt. Dabei ging ihnen prompt ein Drogendealer ins Netz. In seinem Auto fanden die angehenden Kommissare reichlich Drogen, darunter fast zwei Kilogramm Cannabis und einige tausend Euro Bargeld. Für den 52 Jahre alten Niederländer klickten daraufhin die Handschellen.

Vier Ausbilder und 24 Polizeischüler führten am Nachmittag im Bereich der Habenhauser Brückenstraße eine allgemeine Verkehrskontrolle durch. Dabei kontrollierten sie insgesamt 64 Fahrzeuge samt Insassen. Darunter auch den niederländischen Fahrer eines Opels, der wegen seines auffälligen Verhaltens in den Fokus der jungen Polizeianwärter geriet. Bei einer anschließenden Durchsuchung des Autos fanden die Studenten in einem doppelten Boden verbaut jede Menge Rauschgift, wie ein halbes Kilo Marihuana und über ein Kilo Cannabisplatten. Eine eingehende Nachschau förderte weitere Beweismittel zu Tage, darunter mehrere tausende Euro Bargeld, einige Mobiltelefone und Speicher- sowie Telefonkarten. Auto, Drogen und Sachen wurden anschließend als Beweismittel beschlagnahmt, der 52-Jährige festgenommen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen erließ ein Haftrichter am Mittwoch Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Illegaler Einfuhr einer nicht geringen Menge Betäubungsmittel eingeleitet.

Schnapsdiebe festgenommen

(06.09.18)

Gestern Abend wurden drei Männer dabei beobachtet, wie sie in einem Supermarkt an der Steinsetzer Straße etliche Flaschen Hochprozentiges stahlen. Die von einem Ladendetektiv alarmierte Polizei konnte die Diebe kurz darauf festnehmen.

Einer der zwischen 21 und 38 Jahre alten Männer entfernte im Laden die Sicherheitsetiketten von den Flaschen und übergab sie den anderen Verdächtigen, die in einem bereit stehenden Auto saßen. Die drei wurden von den eintreffenden Einsatzkräften vorläufig festgenommen.

Daneben stellte sich heraus, dass der Fahrer des Wagens unter Einfluss von Drogen fuhr und darüber hinaus nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war.
Die Ermittlungen dauern an.

Auf der Flucht gestürzt

(07.09.18)

Donnerstagmittag versuchte ein Räuber in Oslebshausen auf einem Fahrrad zu flüchten. Ein Zeuge des Diebstahls verfolgte den Mann. Auf der Flucht stürzte der Tatverdächtige und die alarmierten Einsatzkräfte konnten ihn vorläufig festnehmen.

Gegen 12.15 Uhr versuchte ein Mann am Bahnhof in Oslebshausen sein Handy an einen 55-Jährigen zu verkaufen. Als er das Angebot jedoch ablehnte, schlug der Mann ihm ins Gesicht und entriss ihm seine Tasche. Mit der Beute flüchtete der 40-jährige Dieb auf einem Fahrrad in die Ritterhuder Heerstraße. Ein aufmerksamer Zeuge hörte die Hilferufe des 55-Jährigen und nahm die Verfolgung des Diebes auf. Er rief dem Verdächtigen hinterher, dass er stehen bleiben soll. Diese Rufe lenkten den leicht alkoholisierten Dieb so stark ab, sodass er sich umdrehte und ins Straucheln geriet. Er stürzte und verletzte sich im Gesicht. Die schnell eintreffenden Rettungskräfte brachten den verletzten Verdächtigen in ein Bremer Klinikum. Nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus konnte er der Polizei übergeben werden. Den 40-jährigen Täter erwartet nun ein Strafverfahren wegen Raubes.

Die Polizei lobt ausdrücklich das aufmerksame Verhalten des Zeugen. Wenn Sie eine Straftat beobachten, bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr, sondern rufen Sie die Polizei.

Vermisster ist wieder da

(7.9.18)

Der seit Dienstag, 04.09.2018 vermisste 84-jährige Walter Sengstake ist wieder aufgetaucht (siehe PM 0572).

Es liegen keine Hinweise auf eine Straftat vor, die Fahndung ist zu löschen.

Polizei hebt Indoor-Plantage aus

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Indoor-Plantage

(7.9.18)

Zivile Einsatzkräfte beschlagnahmten am Dienstag in Bremen Burglesum gut 200 Cannabispflanzen und rund 15 Kilogramm bereits abgeerntete Marihuana-Blüten.

Nach intensiven vorausgegangenen Ermittlungen regten die Drogenfahnder der Bremer Polizei über die Staatsanwaltschaft einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss für eine Wohnung in der Hockenstraße an. Dieser wurden am Dienstagnachmittag vollstreckt.
Bei der Durchsuchung wurde eine in Betrieb befindliche Groß-Indoorplantage mit fast 200 Cannabispflanzen festgestellt. Weiter fanden die Zivilkräfte mehrere tausend Euro Bargeld und rund 15 Kilogramm Marihuana-Blüten, die schon zur Trocknung aufgehängt waren. Neben dem Verfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz muss der 39 Jahre alte Betreiber nun auch mit Ermittlungen wegen der Entziehung elektrischer Energie rechnen. Denn seine elektrischen Anlagen waren so manipuliert, dass sie die notwendige Energie zur Versorgung der Pflanzen lieferten.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Die Polizei warnt: Die aus den Pflanzen gewonnenen Drogen Haschisch und Marihuana sind als sehr gefährlich einzustufen, da sie am häufigsten unterschätzt werden. Dies gilt insbesondere für die Bereiche der psychischen Abhängigkeit und der problematischen Abbauzeit des Rauschwirkstoffes THC. Hinzu kommt, dass sich aufgrund von Züchtungen in Indoor-Plantagen der THC-Gehalt seit den 60er-Jahren um das 10-fache erhöht hat.

Radfahrer schwebt in Lebensgefahr

(9.9.18)

In der Bremer Überseestadt fuhr am frühen Sonntagmorgen ein 26 Jahre alter Radfahrer gegen einen Ampelmast. Der Mann zog sich bei dem Unfall lebensgefährliche Kopfverletzungen zu.

Der 26-Jährige war mit Freunden nach einer Feier in der Überseestadt mit dem Rad auf dem Heimweg. Beim Überqueren der Kreuzung Auf der Muggenburg / Zollpfad prallte er dabei aus bislang ungeklärten Gründen frontal gegen einen Ampelmast. Der Radfahrer wurde nach einer notärztlichen Erstversorgung umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Nach ersten Erkenntnissen stand er unter Alkoholeinfluss. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Zwei Schwerverletzte nach Auseinandersetzung – Polizei sucht Zeugen

(9.9.18)

Am Sonntagmorgen gerieten zwei junge Männer in der Bahnhofsvorstadt aneinander. Beide verletzten sich dabei gegenseitig schwer. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 7.50 Uhr trafen die beiden Männer in der Bahnhofstraße im Bereich des Breitenwegs aufeinander und gerieten in einen Streit, der eskalierte. Bei der Auseinandersetzung verletzten sich die 18 und 28 Jahre alten Männer gegenseitig mit Glasflaschen. Der 28-Jährige soll zudem noch Tritte gegen den Kopf abbekommen haben. Die beiden Kontrahenten mussten mit zum Teil schweren Kopfverletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Einsatzkräfte stellten im Anschluss noch einen 23-jährigen Beteiligten. Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar. Die Ermittlungen dauern an.

Zeugen der Auseinandersetzung werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 zu melden.

Nach Motorradunfall schwer verletzt

(10.9.18)

Am Sonntagmittag wurden ein 55 Jahre alter Motoradfahrer und seine 60-jährige Mitfahrerin in Findorff von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Beide mussten von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht werden.

Eine 77 Jahre alte Autofahrerin aus der Schweiz befuhr den Utbremer Ring aus Walle kommend und wollte nach links in die Hemmstraße abbiegen. Dabei übersah sie den vorfahrberechtigten, entgegenkommenden Kradfahrer und es kam zum Zusammenstoß. Der Motoradfahrer und seine Sozia wurden durch den Aufprall über das Auto geschleudert und fielen danach auf die Straße. Dabei erlitt sie Knochenbrüche und Prellungen. Sie mussten zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht werden. Der Beifahrer der Autofahrerin erlitt Schnittwunden und musste ambulant behandelt werden.

Während der Unfallaufnahme kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen. An beiden Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden. Die 77-jährige Unfallverursacherin musste eine Sicherheitsleistung von über 1000 Euro entrichten.

Schlägerei an Haltestelle

(11.9.18)

Am Montagmittag kam es an einer Straßenbahnhaltestelle im Stadtteil Huchting zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen, in deren Verlauf sich die Beteiligten durch Faustschläge und Fußtritte gegenseitig verletzten. Die Tatbeteiligten konnten durch die Polizei Bremen gestellt werden.

Aus noch ungeklärter Ursache geriet ein 27-jähriger Mann mit einem 34-Jährigen auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums in Streit. Nach einer zunächst verbalen Streitigkeit, gingen beide Kontrahenten an einer nahegelegenen Straßenbahnhaltestelle mit den Fäusten aufeinander los. Auch am Boden liegend schlugen und traten die Personen aufeinander ein. Zeugen der Auseinandersetzung alarmierten die Polizei.

Obwohl beide Personen bei der Schlägerei verletzt wurden, entfernten sie sich vor Eintreffen der Einsatzkräfte. Sie konnten im Rahmen der Fahndung angetroffen und vorläufig festgenommen werden.

Der 27-Jährige beleidigte während der Sachverhaltsaufnahme die Einsatzkräfte und verhielt sich weiterhin aggressiv, so dass dieser vorübergehend in einer Gewahrsamszelle untergebracht werden musste.

Nach Ende der polizeilichen Maßnahmen wurden beide Personen aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen. Die weiteren Ermittlungen, auch zu den Hintergründen der Auseinandersetzung, dauern an.

Falsche Polizisten erbeuten Schmuck und Bargeld

(12.09.18)

Dienstagabend gab sich ein Mann am Telefon als Polizist aus und brachte eine 92-jährige Frau in Woltmershausen dazu, Bargeld und Schmuck vor ihre Tür zu legen. Der Betrüger flüchtete mit der wertvollen Beute.

Gegen 21.15 Uhr erhielt die Rentnerin einen Anruf eines vermeintlichen Polizeibeamten. Der Mann erzählte ihr in einem zweieinhalbstündigen Gespräch, dass man den Supermarkt in ihrer Nähe überfallen wolle und auch sie ausgeraubt werden soll. Der Betrüger forderte die 92-Jährige auf, ihre gesamten Wertsachen in einen Beutel zu packen und vor ihrem Haus zu verstecken. Die Seniorin kam der Aufforderung nach und deponierte die Sachen in der Nähe der Müllcontainer ihres Hauses. Daraufhin rief sie ihre Tochter an, die sofort die Polizei verständigte. Die schnelleintreffenden Einsatzkräfte konnten den Beutel nicht mehr auffinden.

Wer hat möglicherweise Beobachtungen am späten Abend des 11. Septembers im Zusammenhang mit einem weißen Jutebeutel in der Ahlhorner Straße gemacht? Hinweise bitte jederzeit an den Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter der Telefonnummer 0421 362 3888.

Die Ermittlungen zu dem Tatverdächtigen dauern an.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor diesem Trickbetrug. Die Polizei ruft Sie niemals unter dem Polizeinotruf 110 an. Geben Sie keine Auskünfte zu Ihren persönlichen und finanziellen Verhältnissen. Die Polizei fordert Sie nie zur Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen auf. Beenden Sie in diesem Fall sofort das Gespräch und rufen selbst die Polizei über den Notruf 110 an.

Betretungsverbote für Fußballfans erlassen

(13.09.18)

Nach den Auseinandersetzungen zwischen Fußballfans im Dezember vergangenen Jahres in der Östlichen Vorstadt hat die Polizei Bremen jetzt zu Saisonbeginn die ersten Betretungsverbote erwirkt. Die eigens eingerichtete Ermittlungsgruppe ermittelt weiterhin wegen schweren Landfriedensbruchs.

Wie berichtet (PM Nr. 0684 und 0686) kam es am 16. Dezember 2017 nach der Bundesligapartie des SV Werder Bremen gegen den 1. FSV Mainz 05 zu einer größeren Auseinandersetzung in der Straße „Vor dem Steintor“. Die umgehend eingerichtete Ermittlungsgruppe hat inzwischen über 50 beteiligte Personen zum Tatvorwurf schwerer Landfriedensbruch identifizieren können. Auf Antrag der Polizei Bremen hat das Ordnungsamt jetzt zu Saisonbeginn gegen 22 Beschuldigte ein einjähriges Aufenthalts- und Betretungsverbot für den erweiterten Bereich Weserstadion/Ostertor/Steintor erlassen, jeweils gültig an den Heimspieltagen des SV Werder Bremen I und II in der Bundesliga, der Regionalliga sowie den Pokal- und Freundschaftsspielen.
Die Aufenthalts- und Betretungsverbote ergingen aufgrund der begründeten Gefahr, dass diese Personen sich zukünftig an Auseinandersetzungen rund um die Spieltage beteiligen werden.

Die weiteren Ermittlungen sowie die Prüfungen weiterer gefahrenabwehrrechtlicher Maßnahmen dauern an.

Lange Staus nach Verkehrsunfall auf der A1

(13.09.18)

Am Mittwochmorgen kollidierten auf der Bundesautobahn 1 auf Höhe der Anschlussstelle Arsten in Fahrtrichtung Hamburg zwei Sattelschlepper miteinander. Einer der Fahrer kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Autobahn musste mehrere Stunden gesperrt werden.

Gegen 10.20 Uhr bremste der 26 Jahre alte Fahrer eines Sattelschleppers an einem Stauende ab und erkannte im Rückspiegel, dass der hinter ihm fahrende Sattelzug nicht mehr rechtzeitig zum Stehen kommen wird. Um einen Zusammenprall zu vermeiden wich er auf den Seitenstreifen aus. Der 55-jährige Lkw-Fahrer hinter ihm fuhr dennoch auf und schob den 26-Jährigen mit seinem Lkw entlang des Seitenstreifens. Der 55-Jährige wurde dabei im Führerhaus eingeklemmt, so dass die Feuerwehr den schwer verletzten Mann befreien musste. Der Verletzte wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 26-Jährige blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge wurden durch den Aufprall so schwer beschädigt, dass eine Weiterfahrt nicht möglich war.

Aufgrund der aufwendigen Bergungs- und Reinigungsarbeiten musste die Autobahn in Fahrtrichtung Hamburg bis 17 Uhr voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde während dieser Zeit über die Parallelspur an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Fahrer unter Drogen aus dem Verkehr gezogen

(13.09.18)

Am Mittwochnachmittag führte die Polizei in Walle eine spezielle Kontrolle zur Drogenerkennung im Straßenverkehr durch. Die speziell geschulten Einsatzkräfte zogen dabei sieben Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln aus dem Verkehr.

In der Bremerhavener Straße kontrollierten die Einsatzkräfte zusammen mit Kollegen des Zolls in der Zeit von 13.30 Uhr bis 18 Uhr die Kraftfahrzeugführer. Bei sieben Fahrern mussten Blutentnahmen durchgeführt werden, da sie unter dem Einfluss von Betäubungsmittel standen. Sie erhielten alle Fahrverbote. In fünf Fällen wurden dazu Drogen in den Autos gefunden.
So fanden die Polizisten bei einem niederländischen Autofahrer und seinen drei Insassen Joints, Marihuana und Amphetamine. Der Fahrer stand unter Drogen, ein Drogentest verlief positiv auf THC. Das Rauschgift wurde beschlagnahmt, der Niederländer musste sich einer Blutentnahme unterziehen und 1000 Euro Sicherheitsleistung hinterlegen. Im Kofferraum stellten die Beamten zudem einen verriegelten Tresor sicher. Die weiteren Ermittlungen dazu dauern an.
Bei einem Fahrzeugführer aus Polen verlief ein Drogentest ebenfalls positiv. Auch in seinem Wagen wurden die Polizisten fündig: Sie stellten 100 Gramm Marihuana sicher. Der Pole musste sich ebenfalls einer Blutentnahme unterziehen und 1000 Euro Sicherheitsleistung zahlen.
In die Verkehrskontrolle geriet auch ein Mann, der bei dem Drogentest sog. Clean-Urin benutzen wollte. Der Schwindel flog auf, der Fahrer wurde positiv auf Rauschgift getestet und musste zum Blut zapfen. Alle sieben Fahrer unter Drogeneinfluss erwartet nun konsequenterweise ein Strafverfahren.

In Bremen ereignen sich pro Jahr durchschnittlich knapp 300 Verkehrsunfälle, bei denen die Verursacher unter dem Einfluss berauschender Mittel stehen. Zum Erkennen von so genannten Drogenfahrten schult die Polizei Bremen in Theorie und Praxis kontinuierlich die Einsatzkräfte. Die Ergebnisse zeigen, dass solche Kontrollen für die Sicherheit im Straßenverkehr erforderlich sind. Weitere Kontrollen werden folgen.

Autobrand in der Neustadt

(14.09.18)

In der Bremer Neustadt brannte am Freitagmorgen ein Auto. Durch das Feuer wurden zwei weitere Fahrzeuge und eine Hauswand beschädigt. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Gegen 3.15 Uhr meldeten Anwohner der Weizenkampstraße einen brennenden Audi, nachdem sie von einem in ihrer Wohnung installierten Rauchmelder geweckt wurden. Die Flammen wurden durch die Feuerwehr gelöscht, an dem Wagen entstand Totalschaden. Durch die Hitzeweinwirkung wurden zwei geparkte Autos ebenfalls beschädigt. Die Fassade eines Hauses wurde auch in Mitleidenschaft gezogen. Das betroffene Haus wurde evakuiert, die Bewohner wegen der starken Rauchentwicklung vorsorglich in Sicherheit gebracht. Der Gesamtschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

Mit Schusswaffe bedroht

(14.09.18)

Donnerstagabend bedrohte ein Unbekannter einen 16 Jahre alten Jugendlichen in Walle mit einer Schusswaffe und raubte ihm seine Geldbörse. Die Polizei bittet mögliche Zeugen der Tat sich zu melden.

Gegen 21.40 Uhr lief der 16-Jährige die „Alte Waller Straße“ entlang. Auf Höhe der dortigen Grünstreifen kam ein maskierter Mann auf ihn zu, hielt ihm eine graue Waffe vor das Gesicht und forderte die Herausgabe seiner Wertsachen. Mit dem Portemonnaie des Jugendlichen floh der Räuber anschließend zurück in den Grünstreifen.

Der Unbekannte war etwa 20 Jahre alt und zirka 170 Zentimeter groß. Bekleidet war er mit einem schwarzen Kapuzenpullover, einer blauen Hose und vermutlich weißen Schuhen. Zudem trug er eine schwarze Maske mit grauen Gummistreifen. Der Mann soll gestottert haben sowie mit einer auffällig hohen Stimmlage gesprochen haben. Die Polizei bittet Zeugen sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Einbrecher rauben alte Dame aus

(16.09.2018)

In den Nachstunden auf Samstag drangen unbekannte Täter in das Wohnhaus in Bremen-Obervieland ein. Sie durchsuchten die gesamte Wohnung und hielten die Wohnungsinhaberin dabei fest. Danach flüchteten die Räuber unerkannt. Die Polizei Bremen sucht Zeugen.

Gegen 03:30 Uhr wurde die 92-jährige Bremerin Samstagnacht durch Taschenlampenschein in ihrem Schlafzimmer geweckt. Die beiden, vor ihrem Bett stehenden, Täter forderten die Herausgabe von Wertgegenständen. Als die Dame verneinte, Wertgegenstände zu haben, begannen die maskierten Männer, die Wohnung zu durchsuchen. Dabei fanden Sie Bargeld, ein Sparbuch und Schmuck.
Mit dieser Ausbeute flohen die Räuber über die zuvor aufgehebelte Terrassentür nach draußen. Die glücklicherweise unverletzte Bremerin alarmierte im Anschluss die Polizei. Die sofort eingeleitete Fahndung der Einsatzkräfte nach den Tätern verlief ergebnislos. Die Polizei Bremen bittet nun um Mithilfe: Wer hat zwei Männer zur Tatzeit in der Nähe des Tatortes gesehen? Wer kann Angaben zu den Tätern machen?
Die Täter wurden als zwei maskierte Männer im Alter zwischen 20 und 30 Jahren beschrieben. Sie sind etwa 180cm groß. Sie sprachen deutsch mit vermutlich osteuropäischem Akzent. Die beiden trugen dunkle Kleidung und Handschuhe.

Die Ermittlungen dauern an. Zeugen melden sich bitte Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter: 0421 362-3888.

Mit geklautem Auto durch die Nacht

(16.09.2018)

Einsatzkräften der Polizei Bremen fiel Samstagnacht ein Fahrzeug mit Kennzeichen aus Westerstede in der Westerstraße in der Neustadt auf. Als die Polizisten das Fahrzeug und die beiden Insassen kontrollieren wollten, sprangen diese aus dem Wagen und flüchteten. Sie konnten nach kurzer Flucht gestellt werden. Das Fahrzeug sowie die Kennzeichen waren geklaut. Der Fahrer hatte keinen Führerschein und stand unter Einfluss von Drogen.

Einer Polizeistreife fiel gegen 02:05 in der Nacht zu Samstag ein blauer VW Golf auf, der die Kreuzung Westerstraße / Langemarckstraße mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit passierte. Die Polizisten entschlossen sich das Fahrzeug zu kontrollieren und gaben dem Fahrzeugführer das Haltesignal. Auch mit Unterstützung des Blaulichts reagierte der Fahrer zunächst nicht auf das Signal. Am Breitenweg / Ecke Doventorsdeich bremste der Fahrer plötzlich und sprang gemeinsam mit einem unbekannten Beifahrer aus dem Wagen. Die Einsatzkräfte nahmen sofort die Verfolgung auf und konnten den Fahrer des Wagens festnehmen, als dieser wieder in Richtung des Golfs lief, um seinen Rucksack noch aus dem Wagen zu holen. Die zweite Person konnte flüchten.
Bei der Überprüfung des Fahrzeugs und des Fahrers stellten die Kräfte des Einsatzdienstes fest, dass die angebrachten Kennzeichen aus Westerstede sowie der Golf als gestohlen gemeldet waren. Zudem stand der 44 Jahre alte Fahrer aus Bremen unter Drogeneinfluss und hatte keinen Führerschein. Bei der Durchsuchung des Bremers konnten noch Reste von Drogen sowie Reizgas gefunden werden.

Gegen den 44-Jährigen wurden Strafanzeigen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahren unter Einfluss von Betäubungsmitteln, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetzes, Kennzeichendiebstahls sowie schweren Diebstahls von Kraftfahrzeugen gefertigt. Zudem wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz gefertigt. Die weiteren Ermittlungen, auch zur geflüchteten zweiten Person, dauern an.

Fahndung mit Fotos nach Raub auf Getränkemarkt

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Wer kennt diese Personen?

(17.09.2018)

Nach einem Raub auf einen Getränkemarkt am 24. August 2018 in Hemelingen fahnden Staatsanwaltschaft und Polizei jetzt mit Fotos nach den Tatverdächtigen.

Gegen 19.30 Uhr betraten die zwei maskierten Räuber den Getränkemarkt in der Hastedter Heerstraße und bedrohten zwei Angestellte mit einer Schusswaffe und einem Schlagstock. Als ein Mitarbeiter die Kasse öffnete, schnappten sich die Täter die Geldscheine aus der Kassenlade. Anschließend flüchteten die zwei Männer zu Fuß aus dem Markt, der vermutlich vorher von zwei weiteren Personen, einer Frau und einem Mann ausgekundschaftet wurde.

Nach Angaben der Zeugen war einer der Männer groß und athletisch, etwa 20 Jahre alt und mit grauer Jogginghose, schwarzer Bomberjacke und weißem Kapuzenpullover bekleidet. Er trug eine Brustasche, eine schwarze Sturmhaube und Handschuhe. Ein Komplize wird als kleiner und jünger (17 Jahre) beschrieben. Er trug grau/blaue Kleidung und war ebenfalls maskiert. Der Dritte war mit einer Trainingshose mit roten Streifen, schwarzer Oberbekleidung und einem schwarzen Bascap unterwegs. Die Frau hatte einen schwarzen Rucksack dabei. Sie hatte schwarze Haare zu einem Zopf gebunden. Sie trug eine schwarze Hose und ein weißes T-Shirt.

Wer Hinweise zu den Verdächtigen hat, wird gebeten sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421-362 3888 zu melden.

Im Garagenhof ausgeraubt

(17.09.18)

Am späten Sonntagabend raubten zwei unbekannte Männer in Bremen-Mitte einen 54-Jährigen aus. Nachdem die Verdächtigen den Mann zu einem Garagenhof zogen, raubten sie ihm sein Portemonnaie und flüchteten. Die Polizei Bremen sucht Zeugen.

Der 54-jährige Mann hob in der Brunnenstraße Geld ab und ging daraufhin in die Keplerstraße. Gegen 23.20 Uhr wurde er dort von einem unbekannten Mann überrascht, der ihn zu einem Garagenhof zog. Dort kam ein zweiter Täter hinzu. Die beiden Männer rissen den Bremer zu Boden und entnahmen ihm sein Portemonnaie. Eine Zeugin beschreibt, dass die beiden vom Ostertorsteinweg, über die Hartungsstraße, in Richtung Feldstraße flüchteten.

Die unbekannten Männer können wie folgt beschrieben werden: Beide waren von schlanker Statur, dunkel gekleidet und circa 25 Jahre alt. Sie hatten zerzauste schwarze Haare und einen dunklen Teint. Einer war ungefähr 165 cm groß, während der Zweite circa 170 cm groß gewesen sein soll.

Die Polizei bittet Zeugen sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 zu melden.

Gestohlenes Fahrrad auf Flohmarkt entdeckt

(17.09.18)

Am frühen Sonntagmorgen entdeckten Einsatzkräfte ein gestohlenes Fahrrad auf einem Flohmarkt in Bremen-Hemelingen. Gegen den Verkäufer wurde eine Anzeige wegen Hehlerei gefertigt.

Gegen 6.30 Uhr fielen den Polizisten im Rahmen ihrer Streife auf einem Flohmarkt in der Pfalzburger Straße drei hochwertige schwarze Herrenfahrräder auf. Diese waren gemeinsam mit einem Schloss an einer Querstange angebunden. Es stellte sich heraus, dass eines der Fahrräder als "gestohlen" gemeldet wurde und bereits zugeordnet werden konnte. Der Verkäufer, der den Schlüssel für das Fahrradschloss mit sich trug, gab an, das Zweirad kurz zuvor einem vermeintlich unbekannten Mann für kleines Geld abgekauft zu haben. Gegen den 42-jährigen Verdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Hehlerei eingeleitet. Die Ermittlungen zu den zwei weiteren Fahrrädern dauern an.

Die Polizei rät, Fahrräder registrieren zu lassen und im Falle eines Diebstahls diesen auch bei der Polizei anzuzeigen, damit bei Fahrradkontrollen und wenn Räder aufgefunden werden, diese auch den rechtmäßigen Eigentümern zugeordnet werden können. Nur so lässt sich bei den Tätern der Diebstahl beziehungsweise die Hehlerei nachweisen.

Werder-Fan klaut Nürnberg Schal

(17.09.18)

Vor dem Bundesligaspiel am Sonntag gegen den 1. FC Nürnberg riss ein 19-jähriger Werder-Bremen Anhänger einem Nürnberger Fan in der Bahnhofsvorstadt seinen Schal vom Hals. Die Polizei konnte den Tatverdächtigen kurze Zeit später stellen und vorläufig festnehmen.

Gegen 10.25 Uhr beobachteten Einsatzkräfte in der Bahnhofstraße, wie sich ein junger Werder-Fan einem 18-jährigen Nürnberger näherte und ihm den Schal vom Hals riss. Er steckte den Fanschal in seine Hosentasche und ging zurück zu seinem Freund. Als die Polizisten auf sich aufmerksam machten und die beiden zum Stehen aufforderten, versuchten sie erfolglos in Richtung Herdentorsteinweg zu flüchten. Die Polizei konnte den 19-Jährigen vorläufig festnehmen und erkennungsdienstlich behandeln.

Auch nach dem Fußballspiel kam es zu einem Raub eines Nürnberger Fanschals. Dieses Mal in der Hamburger Straße, Ecke Myrtenstraße. Der 24-Jährige konnte sich seinen Schal jedoch zurückerobern. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Ansonsten lief die Bundesligabegegnung zwischen Werder Bremen und dem 1. FC Nürnberg aus polizeilicher Sicht ohne größere Störungen ab. Vor und nach der Partie kam es zu der ein oder anderen fußballtypischen Begleiterscheinung wie einer leichten Auseinandersetzung vor dem Stadion.

Mann zündet sich an

(18.09.2018)

Am Montagabend zündete sich ein 28 Jahre alter Mann auf dem Bahnhofsvorplatz selbst an, in der Absicht sich das Leben zu nehmen. Einsatzkräfte der Polizei Bremen löschten den Mann und übernahmen die Erstversorgung.

Gegen 22.15 Uhr übergoss der 28-Jährige sich im Bereich der Baucontainer auf dem Platz der Deutschen Einheit mit brennbarer Flüssigkeit und entzündete diese und damit sich selbst. Anschließend rannte er über den Bahnhofsvorplatz in Richtung Bahnhofstraße. Ein Einsatzwagen der Polizei Bremen befand sich Rahmen ihrer Aufgabenwahrnehmung ebenfalls am Bahnhofvorplatz. Die Polizisten begannen umgehend mit der Löschung des in Flammen stehenden Mannes, mit Hilfe von Feuerlöschern sowie ihren Dienstjacken. In Zusammenarbeit mit einer zufällig anwesenden, speziell für Brandopfer ausgebildeten, Krankenschwester, leisteten die Beamten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Erste Hilfe. Der 28 Jahre alte psychisch Erkrankte erlitt schwerste Verletzungen und kam zur Behandlung in eine Spezialklinik nach Hamburg. Er schwebt aktuell in Lebensgefahr.

Der gesamte Einsatz war begleitet von einer Vielzahl an Schaulustigen. Zahlreiche Augenzeugen rannten in Richtung des Mannes und fertigten mit ihren Handys Video- und Fotoaufnahmen. Zudem wurden die Einsatzkräfte während der Erstversorgung von Umherstehenden immer wieder aggressiv angegangen und angepöbelt. Einsätze dieser Art sind auch für Polizisten und Rettungskräfte sehr belastend. Störungen von außen sind dabei keine Hilfe und erschweren die Situation nur unnötig. Nur durch Unterstützungskräfte gelang es, die Schaulustigen zurückzudrängen.
Die Polizei Bremen verurteilt dieses Verhalten zutiefst und weist daraufhin, wenn Sie keine Zeugen sind oder Erste Hilfe leisten, halten Sie sich bitte nicht unnötig lange an Einsatzorten auf und behindern Sie nicht die Arbeit der Einsatzkräfte. Auch weisen wir in diesem Zusammenhang auf mögliche betroffene Persönlichkeitsrechte der beteiligten Personen hin.

Fahndung mit Phantombild nach Sexualstraftäter

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Wer kennt diesen Mann?

(19.09.2018)

Am Donnerstag, 13.09.2018 wurde eine 33 Jahre alte Frau in Bremen-Osterholz von einem Unbekannten sexuell missbraucht. Polizei und Staatsanwaltschaft fahnden jetzt mit einem Phantombild nach dem Täter.

Gegen 06.50 Uhr war die Frau im Park einer Klinik spazieren, als der unbekannte Mann sie zunächst ansprach und anschließend in einem nahegelegenen Gebüsch vergewaltigte.
Polizei und Staatsanwaltschaft fahnden jetzt mit einem Phantombild nach dem Tatverdächtigen und bitten um Hinweise aus der Bevölkerung.

Der Mann soll zwischen 30 und 40 Jahren alt gewesen sein, etwa 160 Zentimeter groß, mit dunklen kurzen Haaren sowie einer athletischen Figur mit einem muskulösen Oberkörper. Er hatte einen dunklen Drei-Tage-Bart sowie ein auffälliges Muttermal im Bereich des linken Unterkieferknochens. Bei der Tat trug er eine blaue Trainingshose der Marke Adidas und vermutlich keine Schuhe. Der Tatverdächtige soll insgesamt ein sehr ungepflegtes Erscheinungsbild haben.

Die Polizei fragt, wem dieser Mann bekannt vor kommt und Hinweise zu seinem Aufenthaltsort machen kann. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 zu melden.

Überfall auf Spielothek

(19.09.18)

Am späten Dienstagabend wurde eine 55-jährige Angestellte einer Spielothek in der Bremer Neustadt ausgeraubt. Der Täter konnte flüchten. Die Polizei Bremen sucht Zeugen.

Gegen 23.20 Uhr betrat der maskierte Räuber die bereits leere Spielothek in der Hohentorsheerstraße. Der Mann ging gradewegs auf den Tresen zu, hinter dem die 55-Jährige stand. In der einen Hand hielt er ein Messer mit einer circa 25 cm langen Klinge und einem hellem Griff, in der anderen Hand hatte er einen schwarzen Stoffturnbeutel. Der Unbekannte forderte die Herausgabe des Bargeldes. Mit dem gefüllten Turnbeutel flüchtete der Täter aus der Spielothek Richtung Neustadtwall.

Der Räuber konnte wie folgt beschrieben werden: Er war circa 165 cm bis 170 cm groß und hatte eine normale Statur. Er wird auf ungefähr 20 bis 30 Jahre geschätzt und trug einen schwarzen Kapuzenpullover, eine dunkle Jeans, Handschuhe und war mit einem weißen Tuch maskiert.

Die Polizei bittet Zeugen sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 zu melden.

Bewaffneter Überfall – Polizei sucht Zeugen

(21.09.18)

Donnerstagabend überfiel ein bewaffneter Täter einen Discounter in Huchting. Danach flüchtete er unerkannt mit seiner Beute. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 20:55 Uhr betrat der Mann den Discounter an der Dovemoorstraße und legte an der Kasse Waren auf das Laufband. Plötzlich zog der vermeintliche Kunde eine Pistole und forderte von der Kassiererin die Herausgabe des Bargeldes. Anschließend griff er selbst in die geöffnete Kassenlade und flüchtete zu Fuß über den Parkplatz in die Dovemoorstraße.

Der Räuber wurde als etwa 35 bis 40 Jahre alt, circa 175 bis 180 cm groß mit einem Vollbart und schwarzen Haaren beschrieben. Zur Tatzeit trug er eine dunkle Hose, ein grünes Oberteil und ein dunkles Basecap. Er war mit einer schwarzen Pistole bewaffnet.

Die Polizei Bremen fragt: Wer kann Hinweise zum Täter oder der Tat geben? Wer hat Beobachtungen gemacht? Zeugen melden sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer (0421) 362-3888.

Erfolgreicher Schlag gegen die organisierte Kriminalität

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Beschlagnahmt!

(21.09.18)

Wegen des Vorwurfes des banden- und gewerbsmäßigen Betruges erfolgten am heutigen Tage in den frühen Morgenstunden, unter Beteiligung von mehr als 350 Beamten der Polizeibehörden aus Bremen, Hamburg und Niedersachsen sowie des Zolls unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Bremen, Durchsuchungen von 18 Objekten in Bremen und Nieder-sachsen. Darüber hinaus wurden 4 Haftbefehle vollstreckt und vermögensabschöpfende Maßnahmen auf der Grundlage von 8 Vermögensarresten über insgesamt ca. 1,8 Mio. EUR in Vermögenswerte der Beschuldigten vollzogen.

Hintergrund dieser umfangreichen Ermittlungsmaßnahmen ist ein bei der Staatsanwalt-schaft Bremen gegen insgesamt 14 Beschuldigte geführtes Ermittlungsverfahren. Gegen einen 29-jährigen Hauptbeschuldigten besteht dabei der dringende Tatverdacht, dass er sog. SÄM-Delikte im Bundesgebiet organisiert, wobei ein von ihm in die Türkei entsandter Mittäter aus einem von Mitgliedern eines Ethnischen Clans geführten Callcenter agiert. Die Beschuldigten sind dabei verdächtig, im Rahmen einer kriminellen Vereinigung zu arbeiten, die nahe Bezüge zur sog. Clankriminalität aufweist.

Bundesweit und auch in der Stadt Bremen ist ein deutlicher Anstieg der Straftaten zum Nachteil älterer Menschen festzustellen, der vorrangig mit der Begehungsweise "falscher Polizeibeamter" einhergeht.

So sind auch die Beschuldigten verdächtig, in Bremen und anderen Orten im Juli und Au-gust 2018, in vier vollendeten und einem versuchten Fall, ältere Menschen dadurch betrogen zu haben, dass sie diese durch Telefonanrufe vermeintlicher Polizeibeamter unter Ver-schleierung der Telefonnummer und der wahrheitswidrigen Behauptung, dass ihre Erspar-nisse durch Maßnahmen einer rumänischen Diebesbande gefährdet seien, dazu veranlass-ten, ihre Ersparnisse in Höhe von insgesamt 246.000,- EUR an die Beschuldigten aushändigten, die sich hierzu als Polizeibeamte ausgaben. Die Beschuldigten operieren hierbei mittels eines in der Türkei befindlichen Callcenters und verfügen hier in Deutschland über eine Or-ganisationsstruktur, die nicht nur die Tatausführung ermöglicht, sondern auch den anschlie-ßenden Transport der Vermögensgegenstände in die Türkei.

Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass die Beschuldigten in der Zeit zwischen Novem-ber 2015 und Oktober 2017 in mehreren Fällen betrügerische Leasinggeschäfte mit Kraft-fahrzeugen durchgeführt haben, wodurch ein weiterer Schaden in Höhe von mindestens 182.900,- EUR entstanden ist.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen erließ das Amtsgericht Bremen gegen insgesamt 4 Beschuldigte im Alter zwischen 24 und 47 Jahren Haftbefehle, die heute vollstreckt werden konnten.

Darüber hinaus wurden u. a. gepfändet bzw. sichergestellt:

- 10 Immobilien - 250.000,- EUR Bargeld - 25 Krügerrand Goldmünzen
und diverse Schmuckstücke - mehrere hochwertige Kraftfahrzeuge
(Porsche, Audi R8) - Eine Schusswaffe beim Hauptbeschuldigten - ein
Waffenlager mit diversen Langwaffen

Granatensprengung in Hemelingen

(21.09.18)

Bei Sondierungsarbeiten auf dem Gelände eines Autoherstellers in Bremen-Hemelingen wurde am Freitag eine etwa 30 Kilogramm schwere englische 140 mm Sprenggranate gefunden.

Da sie aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht entschärft, bzw. abtransportiert werden konnte, erfolgte um 15 Uhr eine kontrollierte Sprengung durch Sprengmeister Thomas Richter. Vom 150 Meter Evakuierungsbereich waren nur wenige Anwohner betroffen. Während der Maßnahmen wurde der Bahnverkehr in Richtung / aus Richtung Hannover, sowie der Flugverkehr über Bremen kurzzeitig unterbunden. Es kam zu keinen besonderen Vorkommnissen.