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Polizei ermittelt Räuberduo

(25.10.18)

Nach einem Überfall vergangene Woche auf einen Getränkemarkt in der Vahr (siehe PM 669), konnte die Polizei Bremen die beiden 19 Jahre alten mutmaßlichen Räuber ermitteln und vorläufig festnehmen. Zeugenhinweise und Spuren führten die Ermittler zu dem Duo.

Die Heranwachsenden betraten am 15. Oktober den Markt in der Straße In der Vahr. Sie gingen zur Kasse und gaben vor, etwas bezahlen zu wollen. Als die 18-jährige Mitarbeiterin die Lade öffnete, schubste einer der beiden sie zur Seite. Gemeinschaftlich griffen sie in die Kassenlade und entnahmen das Geld. Anschließend flüchteten die Räuber. Nach der Veröffentlichung der Pressemeldung führten Hinweise aus der Bevölkerung und die Auswertung von Spuren am Tatort zu dem Duo. Bei den beiden 19 Jahre alten Männern, einer davon Intensivtäter, wurden die Wohnungen durchsucht und weitere polizeilichen Maßnahmen durchgeführt. Sie sehen nun einer Anklage vor dem Jugendrichter wegen Raubes entgegen.

Geld oder Leben – in Filmszenen löst dieser Satz Spannung aus. In der Realität ist ein Raubüberfall auf ein Supermarkt oder eine Spielhalle vor allem traumatisierend für die Opfer, also für die Mitarbeiter und Kunden. Zu 100 Prozent lassen sich Raubüberfälle nicht vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten es den Tätern besonders schwer zu machen oder diese abzuschrecken. Bestimmte Maßnahmen, die vor, während und nach einem Überfall ergriffen werden können, sind aber durchaus sinnvoll. Diese lassen sich individuell auf jeden Geschäftsraum abstimmen. Aber auch Mitarbeiter sollten auf solche Ausnahmesituationen vorbereitet werden, um im Ernstfall besser und vor allem sicherer reagieren zu können. Das Präventionszentrum der Polizei Bremen berät Sie individuell. Mehr Infos unter (0421) 36219003.

Streit vor Diskothek eskaliert

(26.10.2018)

Am frühen Donnerstagmorgen gerieten drei Männer vor einer Diskothek am Rembertiring in einen Streit. Die Situation eskalierte derartig, dass Messer und Gürtel eingesetzt wurden. Die 20- bis 35-jährigen Beteiligten zogen sich bei dem Konflikt leichte Verletzungen zu.

Gegen 04:00 Uhr wurde eine Streifenwagenbesatzung auf eine körperliche Auseinandersetzung vor einer Diskothek am Rembertiring aufmerksam. Beim Eintreffen der Beamten hatte sich die Lage zwar bereits wieder beruhigt, trotzdem herrschte eine aggressive Grundstimmung vor.
Drei Bremer gerieten zuvor auf der Tanzfläche einer Diskothek in Streit und verließen anschließend gemeinsam die Örtlichkeit. Vor dem Lokal eskalierte die Situation dann. Zwei 20- und 26 Jahre alte Männer schlugen mit Fäusten und einem Gürtel auf den 35-Jährigen ein. Dieser schlug seinerseits auch zu, zog ein Messer und griff damit wiederum die beiden anderen an. In der Zwischenzeit kamen zwei Zeugen hinzu, die versuchten zu schlichten.
Als die Polizei eintraf, hatte sich die Auseinandersetzung bereits auf die Hochstraße Breitenweg verlagert. Durch die Beamten konnten weitere Handgreiflichkeiten unterbunden werden. Die Beteiligten erlitten leichte Verletzungen. Sie standen alle unter Alkoholeinfluss.

Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Einbruch in Tagesstätte - Täter festgenommen

(26.10.2018)

In der vergangenen Nacht brach ein Mann in eine Tagesstätte ein. Noch am Tatort in Hemelingen wurde er durch Einsatzkräfte der Polizei Bremen festgenommen.

Gegen 04:05 Uhr beobachteten aufmerksame Zeugen in der Sebaldsbrücker Heerstraße eine Gestalt auf dem angrenzenden Gelände und nahmen kurze Zeit später ein Scheibenklirren wahr. Daraufhin verständigten diese umgehend die Polizei.
Die schnell eintreffenden Einsatzkräfte stellten an dem betroffenen Gebäude mehrere eingeschlagene Fensterscheiben fest und entdeckten noch im Haus eine Person.

Der überraschte Einbrecher versuchte zu flüchten, konnte jedoch durch die Polizisten gestoppt werden. Bei der Festnahme leistete der 30-Jährige massiven Widerstand und unternahm einen erneuten Fluchtversuch. Dieses Unterfangen wurde jedoch umgehend durch die Polizeibeamten unterbunden.

Der Täter wurde vorläufig festgenommen. Eine Haftprüfung dauert an.

Zeugenaufruf nach Raub auf 71-Jährigen

(26.10.2018)

Donnerstagmittag überfiel ein bisher unbekannter Täter einen 71-Jährigen in Bremen-Findorff. Die Polizei sucht Zeugen.

Der Bremer ging gegen 12:45 Uhr durch die Eickedorfer Straße, als er von dem Täter angesprochen wurde. Der Mann hatte es auf das Portemonnaie des Seniors abgesehen und bat diesen um Wechselgeld. Als der 71-Jährige seine Geldbörse herausholte und öffnete, versuchte der Räuber ihm die Brieftasche zu entreißen. Trotz der Gegenwehr des Bremers, gelang es dem Trickdieb Bargeld aus dem Geldbeutel zu entwenden. Er flüchtete mit seiner Beute.

Der Räuber soll etwa 45 Jahre alt gewesen sein mit kurzen schwarzen Haaren und einer schlanken Statur. Zum Tatzeitpunkt trug der Mann eine dunkle Jacke in Lederoptik und eine Jeanshose.

Die Polizei sucht Zeugen und fragt: Wer hat am Donnerstagmittag verdächtige Beobachtungen in diesem Bereich gemacht? Wer kann Angaben zum Täter machen?

Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421-362-3888 erbeten.

22-Jähriger durch Messerstiche verletzt

(28.10.18)

Ein 22 Jahre alter Mann wurde in der Nacht von Freitag auf Sonnabend in einer Straßenbahn in der Östlichen Vorstadt durch Messerstiche verletzt. Die Polizei nahm die Angreifer vorläufig fest.

Der 22-Jährige saß im letzten Wagon der Linie N10 und geriet aus bisher nicht geklärten Gründen mit drei Personen in einen Streit. An der Haltestelle Bei den Drei Pfählen eskalierte die Auseinandersetzung und aus der Gruppe heraus stach jemand mehrfach auf den Mann ein. Anschließend verließen die Angreifer die Bahn und flüchteten zu Fuß. Schnell eintreffende Einsatzkräfte konnten das Trio im Nahbereich stellen und vorläufig festnehmen. Der 22-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Verletzungen erwiesen sich als nicht lebensgefährlich. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 3623888 entgegen. Gegen einen 14-Jährigen und zwei 20 Jahre alten Männer wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Schaurig-schöne Halloweenhinweise der Polizei

(28.10.18)

In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November ist wieder Halloween: Als Gespenster oder Hexen verkleidete Kinder ziehen von Haus zu Haus und bitten um Süßigkeiten. Wer nichts geben will oder kann, dem wird ein Streich gespielt: Der Briefkasten wird beispielsweise mit Konfetti gefüllt oder die Mülltonne mit Toilettenpapier oder Luftschlangen eingewickelt. Diese Streiche sind harmlos, andere dagegen können strafrechtliche Konsequenzen zur Folge haben. Eltern sollten mit ihren Kindern darüber sprechen.

Wer zum Beispiel einen Briefkasten in Brand setzt, begeht eine Straftat. Auch wer Autos oder Hausfassaden mittels Sprayfarbe "verschönert" muss mit einer Strafe rechnen. Wer Sachen beschädigt oder zerstört, die der öffentlichen Nutzung dienen, begeht sogar eine gemeinschädliche Sachbeschädigung. Gemeint sind damit z.B. Parkbänke oder zerkratzte Scheiben in Zügen und Straßenbahnen. Diese Taten werden mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe geahndet. Speziell Streiche, bei denen Menschen zu Schaden kommen könnten, sollten absolut tabu sein.

Die Polizei Bremen wünscht allen viel Spaß beim Feiern und Sammeln von Süßigkeiten. Auch wir werden in der Halloweennacht möglicherweise als Geisterjäger oder Hexenbändiger unterwegs sein.

Kiosk in Woltmershausen überfallen

(28.10.18)

Ein unbekannter Mann überfiel am Sonnabendvormittag einen Kiosk in Woltmershausen. Er bedrohte die Angestellte mit einem Messer und erbeutete Bargeld. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Der Räuber betrat gegen 9 Uhr den Kiosk in der Woltmershauser Straße und forderte von der 62 Jahre alten Mitarbeiterin die Herausgabe von Geld. Nachdem ihm das offensichtlich nicht schnell genug ging, drängelte er sich an der Verkäuferin vorbei und bediente sich selbst. Anschließend flüchtete er zu Fuß in unbekannte Richtung. Die 62-Jährige erlitt einen Schock, sie wurde vor Ort von Rettungssanitätern betreut.

Die Polizei fragt: Wer kann Angaben zu dem Räuber machen? Er wurde als circa 25 Jahre alt, 180 Zentimeter groß und mit einem blassen Teint beschrieben. Bei dem Überfall trug er einen dunkelblauen Parker mit Kapuze. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 3623888 entgegen.

Polizei ermittelt nach sexuellen Belästigungen

(29.10.18)

Die Polizei Bremen ermittelt nach mehreren sexuellen Belästigungen am Wochenende im Umfeld des Freimarktes. Die schnellen Meldungen, der Einsatz des Sicherheitsdienstes und die Präsenz der Polizei führten zu Identifizierungen und vorläufigen Festnahmen der mutmaßlichen Täter.

In der Nacht von Freitag auf Sonnabend beobachteten zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes kurz nach Mitternacht einen Mann, der einer Frau auf dem Freimarktsgelände in den Schritt und an die Brust griff. Die Frau flüchtete, der 30 Jahre alte Mann aus Afghanistan konnte der Polizei übergeben und vorläufig festgenommen werden. Zeugen und die Unbekannte werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Während des Freimarktumzuges am Sonnabendvormittag griff ein 43 Jahre alter stark alkoholisierter türkischer Mann in der Langemarckstraße zwei 20 und 25-jährigen Frauen an die Brüste. Er wurde von Passanten weggezogen und der Polizei übergeben.

Samstagabend bedrängte ein syrischer Jugendlicher am Autoscooter zwei 15-jährige Mädchen und fasste ihnen an die Brüste. Er konnte durch das Einschreiten von Schaustellern ebenfalls der Polizei übergeben werden. Der Gesundheitszustand des 15 Jahre alten Jungen verschlechterte sich und er musste vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht werden. Alle Erziehungsberechtigten wurden von der Polizei benachrichtigt.

In der Halle 7 umringten in der Nacht von Samstag auf Sonntag drei pakistanische Männer zwei 37 und 41 Jahre alte Frauen und fassten sie mehrfach an. Die Frauen alarmierten den Sicherheitsdienst, der das Trio festhielt und der Polizei übergab. Die 21, 38 und 45 Jahre alten Männer wurden vorläufig festgenommen. Der 38-Jährige war stark alkoholisiert und aggressiv. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich und er musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Am Sonntagnachmittag wurden zwei 20 und 33 Jahre alte Frauen in einem Festzelt von zwei 27 und 38 Jahre alten deutschen Männern unsittlich angefasst. Auch die Verdächtigen konnten vor Ort gestellt werden.

In den geschilderten Fällen haben Zeugen und Sicherheitsdienst richtig reagiert und schnell gehandelt. Die Polizei Bremen ermittelt wegen sexueller Belästigung und bittet weitere mögliche Geschädigte und Zeugen sich mit dem Kriminaldauerdienst unter (0421) 3623888 in Verbindung zu setzen. Wir raten: Wenn Sie sich bedroht fühlen oder sogar körperlich bedrängt werden, machen Sie durch lautes Schreien auf sich aufmerksam und versuchen Sie, Unbeteiligte direkt und aktiv zur Hilfeleistung aufzufordern. Verständigen Sie bitte umgehend die Polizei über den Notruf 110, oder sprechen Sie auf dem Freimarkt den Sicherheitsdienst an und bleiben auch vor Ort.

Vandalismus durch Graffiti

(29.10.2018)

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden in der Bremer Neustadt mehrere Hausfassaden, Baustellen, Haltestellenhäuschen und Verkehrsschilder mit Schriftzügen besprüht.

In den Straßen Am Dammacker und Pappelstraße stellte die Polizei bislang 34 Sachbeschädigungen durch Graffiti fest. Hauptsächlich wurden Hausfassaden mit den Schriftzügen „RSR“ besprüht. Zum Teil wurde dieser Schriftzug durch die Zahlen „201“ und/oder Verschnörkelungen ergänzt.
Auch andere Objekte, wie Baustellen, Haltestellenhäuschen und Verkehrsschilder wurden in Mitleidenschaft gezogen.

Die Ermittlungen dauern an.

Weitere Geschädigte werden gebeten sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Die Polizei Bremen sucht Zeugen, die in der Nacht von Samstag auf Sonntag in den Straßen Am Dammacker und Pappelstraße Beobachtungen gemacht haben. Wer kann Hinweise zu den Tätern geben? Diese nimmt der Kriminaldauerdienst (KDD) unter Tel.: (0421) 362-3888 entgegen.

80-Jährige in Wohnung ausgeraubt

(29.10.2018)

Montagvormittag verschaffte sich ein unbekannter Täter Zutritt in das Haus einer Seniorin in Bremen-Oberneuland. Er durchsuchte die Wohnung und hielt die Wohnungsinhaberin dabei fest. Danach flüchtete der Räuber unerkannt. Die Polizei Bremen sucht Zeugen.

Gegen 10:30 Uhr klingelte es an der Eingangstür der Rentnerin in der Oberneulander Landstraße. Als diese die Tür einen Spaltbreit öffnete, drückte der Mann die Tür von außen auf und gelangte so in das Haus. Er hielt die Seniorin an den Armen fest und forderte die Herausgabe von Wertgegenständen. Anschließend floh der Täter mit seiner Beute, Schmuck und Bargeld. Die 80-jährige Bremerin blieb glücklicherweise unverletzt.

Die Polizei sucht nun Zeugen und fragt: Wer hat Montagvormittag verdächtige Beobachtungen in diesem Bereich gemacht? Wer kann Angaben zum Täter machen? Der Mann soll etwa 25 Jahre alt gewesen sein. Er hatte eine kräftige Statur und trug zum Tatzeitpunkt eine graue Strickmütze.

Die Ermittlungen dauern an. Zeugen melden sich bitte beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter der Rufnummer 0421 362-3888.

Auseinandersetzung in Walle

(30.10.2018)

Am gestrigen Nachmittag meldeten mehrere Zeugen eine Auseinandersetzung in Walle zwischen circa 15 Personen. Vor dem Eintreffen der Polizei flüchteten die Beteiligten.

In der Achterbergstraße beobachteten Anwohner Streitigkeiten zwischen mehreren Personen. Zunächst soll es von beiden Seiten zu verbalen Disputen gekommen sein, die sich im Verlauf jedoch zu einer Schlägerei und Bedrohungen mit Holzlatten entwickelten. Noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte flüchteten alle Beteiligten.
Im Rahmen der Fahndung konnte die Polizei diverse Männer antreffen und kontrollieren.
Die Ermittlungen dauern an.

Weitere Zeugen werden gebeten sich beim Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 zu melden.

Polizei fasst Einbrecher

(30.10.18)

Nach einem Einbruch am späten Montagabend fasste die Polizei in Schwachhausen einen Einbrecher auf der Flucht. Gegen den 39-jährigen sog. Intensivtäter werden derzeit Haftgründe geprüft.

Eine 44-Jahre alte Frau erlitt einen nicht geringen Schreck, als sie am Abend Geräusche an der Haustür vernahm und plötzlich einem Unbekannten gegenüberstand. Der Einbrecher hatte die unverschlossene Eingangstür mit einer Plastikkarte geöffnet und war so in das Haus eingedrungen. Nach seiner Entdeckung flüchtete der Täter auf die Straße. Dabei beobachtete ihn ein aufmerksamer Zeuge und alarmierte umgehend die Polizei. Im Rahmen der Fahndung konnte der Tatverdächtige noch in Tatortnähe gestellt werden.
Die Einsatzkräfte nahmen den 39-Jährigen vorläufig fest. Haftgründe gegen den Intensivtäter werden derzeit geprüft. Er soll noch heute dem Haftrichter vorgeführt werden.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei daraufhin, Haustüren grundsätzlich immer abzuschließen und nicht nur ins Schloss fallen zu lassen. Gerade zu dunklen Jahreszeit ergeben sich für Einbrecher mehr Tatgelegenheiten. Damit alle Bremer und Bremerinnen zur "Dunklen Jahreszeit" gut gewappnet sind, führt die Polizei Bremen neben Schwerpunktmaßnahmen auch Präventionsveranstaltungen durch.

Generell gilt: Wirkungsvoller Einbruchschutz beginnt bereits vor der Haustür.
Licht und Bewegungsmelder am Haus und Grundstück schrecken potentielle Einbrecher ab, einbruchhemmende Fenster und Türen verhindern einen leichten Zutritt zum Wohnbereich. Für eine kostenlose, individuelle Beratung steht das Präventionszentrum der Polizei Bremen, Am Wall 95 oder telefonisch unter 362-19003 zur Verfügung. Weitere Infos zum Thema unter: www.polizei-beratung.de und www.polizei.bremen.de.

Streit eskaliert

(01.11.2018)

In der Nacht zu Mittwoch eskalierte in Bremen-Gröpelingen auf einer Feier ein Streit zwischen einem 19-Jährigen und einer Gruppe junger Männer. Dem Mann wurde dabei unter anderem gegen den Kopf getreten, so dass er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert wurde.

Gegen 1.30 Uhr geriet der spätere Verletzte zunächst in eine verbale Auseinandersetzung mit dem 17-jährigen Hauptverdächtigen. Hintergrund sollen zurückliegende Streitigkeiten gewesen sein. Als der 19-Jährige die Feierlichkeit verließ, fing der Jugendliche ihn mit weiteren Beteiligten auf dem Parkplatz ab. Gemeinsam schlugen und traten sie auf ihr Opfer ein. Dabei soll insbesondere der 17-Jährige massiv auf seinen Kopf eingetreten haben, sodass dieser erhebliche Gesichts- und Kopfverletzungen davontrug. Nur dem couragierten Eingreifen zweier Zeugen ist es zu verdanken, dass die Männer von dem am Boden liegenden abließen. Am Mittwochmorgen nahmen Einsatzkräfte die beiden Tatverdächtigen fest.

Die Staatsanwaltschaft Bremen hat Haftbefehl gegen den 17 Jahre alten Hauptverdächtigen beantragt Gegen ihn wird wegen eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt.

Jeder Tritt gegen den Kopf eines Menschen kann tödlich sein, wenige Zentimeter können entscheiden. Es hängt regelmäßig ausschließlich vom Zufall ab, ob durch die Tritte lebensgefährdende Verletzungen verursacht werden. Die Polizei Bremen verfolgt diese Delikte mit aller Konsequenz. Die Polizei lobt das couragierte Verhalten der beiden Zeugen. Dank ihres schnellen Handelns haben die Täter von ihrem Opfer abgelassen und dadurch womöglich schlimmeres verhindert.

Schiff kollidiert mit Schleuse

(01.11.2018)

Am Mittwochvormittag kollidierte im Überseehafen in Bremerhaven ein Autotransporter mit der Nordschleuse. Das Schiff kann bis zur Reparatur des Schadens Bremerhaven nicht wieder verlassen.

Gegen 10.45 Uhr stieß der Autotransporter mit einer Länge von 199 Metern trotz der Assistenz durch drei Schlepper gegen die östliche Seite der Nordschleuse. An der Schleuse kam es dadurch zu leichten Schäden.
An Bord des Schiffes riss etwa vier bis fünf Meter oberhalb der Wasserlinie kurz vor der hinteren Ecke der rechten Seite ein Loch in die Außenhaut. In diesem Bereich liegt ein Frischwassertank, der unter anderem zum Herstellen von Löschschaum verwendet wird. Die Sicherheit des Schiffes ist nicht gefährdet, da ein weiterer Tank zur Verfügung steht.
Durch die Berufsgenossenschaft Verkehr wurde dem 45 Jahre alten Kapitän die Weiterfahrt und ein Auslaufverbot ausgesprochen bis die Schäden beseitigt sind.

Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Hakenkreuz an Wohnungstür

(02.11.2018)

Eine Bremerin aus Schwachhausen stellte am frühen Nachmittag ein gesprühtes Hakenkreuz an ihrer Wohnungstür fest. Die Polizei Bremen sucht Zeugen.

Die 65-jährige Bremerin stellte an ihrer Wohnungstür in dem Mehrparteienhaus ein gesprühtes Hakenkreuz fest. Die Polizei Bremen fragt, wer hat zwischen 10 Uhr und 14 Uhr im Bereich Metzer Straße verdächtige Beobachtungen gemacht? Zeugen melden sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter: 0421 362-3888.

Der Staatsschutz der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen. Diese dauern an.

Polizei zum Freimarkt 2018

(04.11.2018)

Die Polizei Bremen zieht zum Ende des Freimarktes eine erste Bilanz: das Sicherheitskonzept griff. Im Vergleich zu den Vorjahren ist die Anzahl der Straftaten aufgrund verschiedener Kontrolldelikte leicht angestiegen. Ursächlich hierfür ist die gute Zusammenarbeit mit dem Veranstalter, den Großzeltbetreibern, dem Sicherheitsdienst und dem Rettungsdienst. Die reibungslose Zusammenarbeit führte unter Anderem zur Aufklärung von Straftat, die sonst im Dunkelfeld versunken wären.

Der Freimarkt 2018 bedeutete wie jedes Jahr viel Arbeit für die Polizei: Diebstähle und Prügeleien, Jugendschutzkontrollen und vermisste Kinder prägten das polizeiliche Bild. Hinzu kamen in diesem Jahr sexuelle Belästigungen und eine angespannte Verkehrs- und Parksituation.
Größere Schlägereien oder Gewaltexzesse, wie Tritte gegen den Kopf, verzeichnete die Polizei in diesem Jahr erfreulicherweise nicht. Die Polizei ermittelt nach mehreren sexuellen Belästigungen am zweiten Wochenende im Umfeld des Freimarktes. Alle Täter konnten schnell gefasst werden, weil die Taten sofort an die privaten Sicherheitsdienste oder die Polizei gemeldet wurden. Die Ermittlungen werden vom Fachkommissariat für Sexualdelikte geführt und dauern an.
Der leichte Anstieg der registrierten Straftaten insgesamt ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass die Kontrollen der Polizei und des Sicherheitsdienstes konsequent und erfolgreich durchgeführt wurden: Verstöße gegen das Waffengesetz (Auffinden von bspw. Messern und Schlagstöcken) sowie Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (Auffinden von Drogen bei Durchsuchungen durch den Sicherheitsdienst) wurden häufiger berichtet als in den Vorjahren. Bei Verstößen dieser Art handelt es sich um Kontrolldelikte, deren Entdecken auf die gezielten und verstärkten Kontrollen von Polizei und Sicherheitsdiensten zurückzuführen ist.
Am vergangenen Freitag geriet eine größere Personengruppe in den polizeilichen Fokus. Über 100 Personen befanden sich an einem Autoscooter und provozierten andere Freimarktbesucher durch Beleidigungen. Im weiteren Verlauf kam es auch zu kleineren Auseinandersetzungen. Sofort eingesetzte Polizeikräfte konnte diese Handlungen unterbinden, sodass sich die Situation wieder beruhigte. Am Folgetag (Samstag, 03.11.2018) zeigten die Einsatzkräfte der Polizei Bremen präventiv Präsenz am Autoscooter, sodass es am Samstagabend zu keinen Störungen kam.
Auch der Verkehr war dieses Jahr wieder ein Thema. Viele Autofahrer parkten in Verbotszonen direkt am Gelände oder dem näheren Umfeld. Besonders am ersten Wochenende wurden die Autos teilweise kreuz und quer abgestellt und blockierten wichtige Rettungswege. Ebenso trugen die eingerichteten Baustellen zur angespannten Verkehrssituation bei. Bis dato ahndete die Polizei mehr als 2300 Verkehrsverstöße und ließ rund 50 Fahrzeuge abschleppen.

Erstmalig hatte die Polizei Bremen auf dem Freimarkt als ergänzendes Element der Deeskalation und als Mittel der polizeilichen Eigensicherung die Bodycam im Einsatz. Mit den anlassbezogenen Aufzeichnungen sollen potenzielle Gewalttäter abgeschreckt werden, da die aufgezeichneten Daten auch in einem sich anschließenden Strafverfahren verwendet werden dürfen. Der Einsatz von Bodycams hat sich in der Vergangenheit bereits in einem Probelauf auf der Diskomeile und im Viertel bewährt. Auch für den Freimarkt ziehen die Einsatzkräfte ein positives Resümee. Die Bodycam wurde acht Mal eingesetzt.

Die Marktordnung wurde im Großen und Ganzen beachtet. Allein die Mitnahme von Gläsern bzw. Glasflaschen von Verkaufsständen auf dem Markt führte zu mehreren Verwarnungen. Hier gilt es im kommenden Jahr das Verbot der Mitnahme noch deutlicher im Vorfeld zu kommunizieren. Die Mitnahme von Hunden sowie Fahrrädern spielten in diesem Jahr erfreulicherweise keine Rolle.

Ausgeraubt

(04.11.2018)

In den frühen Morgenstunden am Samstag wurde eine Person im Viertel zu Fall gebracht und die Geldbörse entwendet. Der Täter ist flüchtig. Die Polizei Bremen sucht Zeugen des Vorfalls.

Der 46 Jahre alte Mann aus dem Geestland befand sich im Viertel und ging die Straße Vor dem Steintor entlang. In Höhe der Helenenstraße ging ein bisher unbekannter Mann auf ihn zu, stellte ihm ein Bein und ergriff seine Schulter. Hierdurch fiel das Opfer zu Boden. Nachdem der 46-Jährige sich berappelt hatte, bemerkte er das Fehlen seiner Geldbörse.
Der Täter konnte als ein Mann beschrieben werden, der kleiner als 180cm ist, mit einer dünnen Statur und etwa 18 bis 23 Jahre alt. Der Täter hatte einen dunklen Teint.

Die Polizei fragt, wer kann Angaben zum Täter bzw. der Tat machen. Zeugen melden sich bitte beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888.

Gullydeckel auf der Fahrbahn

(04.11.2018)

In der Nacht zu Sonntag warfen unbekannte Täter mehrere Gullydeckel auf die Fahrbahn der Autobahn A 27 sowie der Otto-Brenner-Alle. Die Polizei sucht dringend Zeugen.

In der vergangenen Nacht befuhr ein Taxifahrer die BAB 27 in Fahrtrichtung Hannover und kollidierte mit einem auf der Fahrbahn liegenden Gegenstand. Das Überfahren führte dazu, dass der Reifen des Wagens beschädigt wurde. Glücklicherweise kam es hierdurch nicht zu einem schwerwiegenden Unfall. Verletzt wurde niemand.
Die sofort alarmierten Einsatzkräfte der Polizei Bremen konnten auf der Fahrbahn der Autobahn in Höhe der Fußgängerüberführung Bultensee einen Gullydeckel feststellen. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Gullydeckel mit hoher Wahrscheinlichkeit aus der dortigen Fußgängerüberführung der BAB entnommen wurde. Insgesamt fehlten mehrere Gullydeckel auf der Fußgängerbrücke.

Etwa zwei Stunden später stellten Polizisten des Einsatzdienstes Beschädigungen der Fahrbahn der Straße Otto-Brenner-Alle, im Kreuzungsbereich der Sankt-Gotthard-Straße fest. Auch hier wurden Gullydeckel vorgefunden. Diese wurden mit hoher Wahrscheinlichkeit aus der dort befindlichen Fußgängerbrücke entnommen und auf die Fahrbahn geworfen. Gullyteile lagen auf der Fahrbahn sowie dem Gleisbett der Straßenbahnschienen. Auch in diesem Fall konnten die Hindernisse frühzeitig entfernt werden, sodass es zu keinen Unfällen kam.

Das Ablegen von Hindernissen auf Fahrbahnen kann zu lebensbedrohlichen Situationen führen. Die Polizei Bremen fertigte Strafanzeigen. Die Kriminalpolizei der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen. Diese dauern an.

Die Polizei sucht dringend Zeugen. Wer hat Beobachtungen gemacht? Wer kann Angaben zu dem Täter oder den Tätern machen? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 entgegen.

Eine verhängnisvolle Autofahrt

(05.11.18)

Zwei 29 und 56 Jahre alte Autofahrerinnen, ein mitfahrender Ehemann und eine besorgte Tochter gerieten am Freitagnachmittag in Burglesum aufgrund einer Verkehrssituation in einen Streit. Dieser eskalierte und führte zu einem Polizeieinsatz mit deutlichen Konsequenzen.

Die 56-Jährige befuhr die Käthe-Kollwitz-Straße und bemerkte im Rückspiegel die 29 Jahre alte Fahrerin eines VW Polos, die ihrer Meinung nach zu dicht in Schlangenlinien auffuhr und offensichtlich versuchte, sie im verkehrsberuhigten Bereich zu überholen. Die Frau stoppte ihren Wagen, stieg aus und wollte die „Verfolgerin“ zur Rede stellen. Die Damen gerieten in ein Wortgefecht, in dessen Verlauf die 29-Jährige die 56 Jahre alte Frau angespuckt und beleidigt haben soll. Vor Wut schlug die 56-Jährige mit der Faust auf die Motorhaube des Polos. Das wurde nun offensichtlich dem 53 Jahre alten Ehemann, seines Zeichens Beifahrer der 56-Jährigen, zu viel. Er stieg aus und schlug mit der Hand durch das geöffnete Fahrerfenster des Polos und traf dabei nach Angaben der 29-Jährigen ihr Gesicht. Nun erschien auch die in der Nähe wohnende 21 Jahre alte Tochter des Ehepaares am Ort des Geschehens. Sie gab gegenüber den eintreffenden Einsatzkräften an, ebenfalls von der 29-Jährigen beleidigt und als Kuh betitelt worden zu sein.

Und die Moral von dieser Geschichte: Die Polizei Bremen ermittelt wegen Körperverletzung, Nötigung im Straßenverkehr, Sachbeschädigung und zwei Mal wegen Beleidigung. Da bei den Beteiligten Anhaltspunkte über ein hohes Aggressionspotential vorlagen, prüft die Führerscheinstelle nun, ob alle drei charakterlich noch geeignet sind, ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr zu führen.

Abi-Party hat Nachspiel

(05.11.18)

Eine Pre-Abi-Party am vergangenen Wochenende in Vegesack hat für einige Beteiligte ein Nachspiel. Die Einsatzkräfte der Bremer Polizei hatten es mit Schlägereien und Raub zu tun und mussten am Ende sogar bei der Jackenausgabe einschreiten und mithelfen.

Etwa 400 Gäste feierten im Veranstaltungsraum in der Hermann-Fortmann-Straße bis in die frühen Morgenstunden. Unter den vielen alkoholisierten Gästen kam es dabei zu Auseinandersetzungen. Die Polizei war mit einer Halbgruppe der Bereitschaftspolizei vor Ort und musste immer wieder schlichtend eingreifen. Es wurden Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Raubes und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gefertigt. Am Ende der Party drohte die Situation bei der Jackenausgabe zu eskalieren: In einem kleinen Raum stürzten sich förmlich bis zu 100 Gäste auf die Kleidung, da diese offensichtlich nicht mit Marken gekennzeichnet wurde. Um die Lage zu beruhigen, mussten weitere Einsatzkräfte hinzugezogen werden. Die Polizisten halfen bei der Jackenausgabe mit und wirkten auf die aufgebrachte Menge ein.

Neben den eingeleiteten Strafverfahren wird die Polizei den Veranstaltern auch eine Kostenrechnung für den Einsatz zukommen lassen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Einbruch in ein Mehrparteienhaus– Täter festgenommen

(05.11.2018)

In der Nacht zu Montag versuchte ein 46-jähriger Mann in ein Mehrparteienhaus in der Neustadt einzubrechen. Er konnte noch in Tatortnähe durch Einsatzkräfte der Polizei Bremen festgenommen werden.

Gegen 01:30 Uhr nahm ein aufmerksamer Zeuge ein Scheibenklirren wahr. Kurze Zeit später sah er aus einem Fenster und erblickte in der Claudiusstraße eine dunkelgekleidete Gestalt und eine eingeschlagene Scheibe. Daraufhin verständigte der Beobachter umgehend die Polizei.

In der Zwischenzeit verschwand der verdächtige Mann, erschien kurz darauf jedoch erneut am Tatort und schlug eine weitere Scheibe ein. Danach ergriff er endgültig die Flucht in Richtung Gastfeldstraße.
Beim Entfernen erblickte er einen Funkstreifenwagen und versuchte sich diesem schnellen Schrittes zu entziehen. Dieses Unterfangen wurde jedoch durch die schnellen Einsatzkräfte unterbunden, hinter einem Fahrzeug hockend wurde der 46-Jährige wiederentdeckt und vorläufig festgenommen.

Die Polizei lobt ausdrücklich das vorbildliche Verhalten des Anrufers, der sofort den Notruf wählte, als er verdächtige Geräusche hörte. Hierdurch waren die eingesetzten Beamten schnell vor Ort und konnten den Täter noch in Tatortnähe stellen.

Alle Jahre wieder...

(05.11.2018)

Auch in diesem Jahr lädt der Polizeichor Bremen zum alljährlichen Adventskonzert ein.
Am ersten Advent wird der Chor um 15:30 Uhr in der Kirche der St.-Ansgarii-Gemeinde in der Schwachhauser Heerstraße die Gäste mit einem abwechslungsreichen und vorweihnachtlichen Programm verzaubern und hält sich dabei kleine Überraschungen vor.

Als Gäste haben der Frauenchor unter der Leitung von Cornelia Grundhoff, der Tenor Michael Jargstorf und das Klarinettenquartett vom Blasorchester Lilienthal die Teilnahme zugesagt. Die Gesamtleitung liegt auch in diesem Jahr in den bewährten Händen von Jürgen Desczka.

Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Die Karten gibt es unter der Tel.-Nr. 0421/472497, bei allen Mitwirkenden und auf der Homepage unter www.polizeichor-bremen.de.

Streit um Parkplatz eskaliert

(06.11.2018)

Am Montagnachmittag eskalierte in der Bremer Neustadt ein Streit um einen Parkplatz dermaßen, dass die Polizei mit mehreren Einsatzkräften vor Ort war und einer der Streithähne ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Ein 36-Jähriger befuhr die Pappelstraße und wollte sein Fahrzeug auf seinem fest angemieteten Parkplatz abstellen. Dabei machte ihm jedoch ein bislang unbekannter Mann einen Strich durch die Rechnung. Denn dieser hatte den Parkplatz zuvor für sich entdeckt, stellte seinen Smart dort ab und entfernte sich gemeinsam mit seinem Beifahrer vom Fahrzeug.
Dies wollte der 36 Jahre alte Mann jedoch nicht auf sich sitzen lassen. Er stellte den „Parkplatzdieb“ zur Rede und bat ihn darum, sich eine andere Lücke zu suchen. Im Gesprächsverlauf kam es zunächst zu verbalen Disputen, die in Handgreiflichkeiten mündeten. Der 36-Jährige wurde mehrfach geschlagen. Auf Grund seiner Verletzungen kam er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Der bislang unbekannte Schläger sowie sein Beifahrer flüchteten noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte in verschiedenen Fahrzeugen vom Tatort. Beide Fahrzeuge konnten jedoch schnell ausfindig gemacht werden.
Ein 22-Jähriger wurde vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen zum zweiten Fahrer dauern an.

Die Polizei lobt ausdrücklich das umsichtige Verhalten mehrerer Zeugen, die sich wichtige Details, wie Kennzeichen, Fahrzeugfabrikate und die Beschreibung der Flüchtigen merkten und notierten.
Hierdurch waren die eingesetzten Beamten schnell vor Ort und konnten die Fahrzeuge und eine der Personen noch in Tatortnähe stellen.

Länderübergreifende Verkehrskontrolle

(06.11.2018)

Am Montagabend kontrollierten Einsatzkräfte aus Niedersachsen und Bremen in Ritterhude und Bremen 158 Fahrzeuge bei einer länderübergreifenden Verkehrskontrolle.

Im Rahmen der Schwerpunktmaßnahmen zum Beginn der dunklen Jahreszeit richteten die Polizeiinspektion Verden/Osterholz und die Polizei Bremen am Montagabend drei stationäre Kontrollstellen ein. An der B74 und der Bremer Landstraße in Ritterhude sowie in der Schragestraße/Oslebshauser Tor in Bremen. Darüber hinaus kontrollierten die niedersächsischen Beamten mobil an zahlreichen weiteren Punkten im Großraum Ritterhude. Mit Beginn der dunklen Jahreszeit steigen regelmäßig auch die Einbruchzahlen. Nach Erfahrungen der Polizei nutzen Einbrecher den Schutz der Dämmerung und auch die Abwesenheit der Bewohner, um gezielt Einbrüche zu begehen. Hierbei nutzen sie häufig die Mobilität mit ihren Autos. Zwischen 17 und 22 Uhr kontrollierten die Polizisten 158 Fahrzeuge. Dabei stellten sie neben Verkehrsverstößen auch vier Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie drei gegen das Waffengesetz fest. In der Schragestraße in Bremen hielten Polizisten ein mit zwei 21 und 22 Jahre alten Männern an. Im Fahrzeuginneren fanden sie mehrere Verkaufseinheiten Kokain, Bargeld und ein Einhandmesser. Für einen anderen Mann lag ein offener Haftbefehl vor. Er wurde durch die Einsatzkräfte festgenommen.

Die Kontrollen wurden in beiden Bundesländern durch die Autofahrerinnen und Autofahrer gut angenommen.
Die Polizei kündigt weitere Kontrollen für die dunkle Jahreszeit an.

10-Jähriger holt sich sein Portemonnaie zurück

(07.11.2018)

Am Dienstagnachmittag versuchte ein unbekannter Mann einem 10-Jährigen in der Bremer Neustadt sein Portemonnaie zu stehlen. Der Junge nahm kurzerhand die Verfolgung auf und eroberte sein Eigentum zurück.

Gegen 16.15 Uhr lief das Kind über die Ampel in der Gottfried-Menken-Straße zum dortigen Kiosk. Nachdem er sich etwas kaufte, wollte er auf dem Rückweg an der Ampel seine Geldbörse wieder in der Tasche verstauen. Dabei fiel dem 10-Jährigen sein Portemonnaie herunter. In dem Moment schubste ein unbekannter Mann das Kind, nahm die Geldbörse an sich und rannte in Richtung Gneisenaustraße davon. Der Junge nahm kurzerhand seinen Schulranzen ab, bat einen neben ihn stehenden Mann darauf aufzupassen und nahm die Verfolgung auf. Nach wenigen Metern holte er den Dieb ein. Dem 10-Jährigen gelang es, dem Unbekannten ein Bein zu stellen und ihn dadurch zu Fall zu bringen. Dabei verlor er die zuvor entwendete Geldbörse. Der Junge nahm sein Eigentum wieder an sich und lief zurück zu seinem Schulranzen und anschließend nach Hause. Der Dieb flüchtete weiter die Gneisenaustraße entlang.

Die Polizei bittet den unbekannten Mann, der auf den Schulrucksack aufpasste, und mögliche weitere Zeugen, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Einbrecher auf frischer Tat erwischt

(08.11.2018)

In den frühen Mittwoch Abendstunden versuchte ein 40-jähriger Mann in ein Wohnhaus im Bremer Stadtteil Vahr einzubrechen. Dabei wurde er von der Hausbesitzerin entdeckt und vertrieben. Einsatzkräfte der Polizei Bremen nahmen ihn noch am Tatort fest.

Mit Beginn der Dunklen Jahreszeit steigt auch die Wohnungseinbruchskriminalität an. Zur Bekämpfung dessen sind schwerpunktmäßig vermehrt zivile Einsatzkräfte der Polizei Bremen im Einsatz.
So auch Mittwochabend. Gegen 17:45 Uhr beobachteten Polizisten im Bereich der Witzlebenstraße eine verdächtige Person, die sich auffällig langsam mit dem Fahrrad fortbewegte und mehrfach umschaute. Kurze Zeit später betrat der Mann ein Grundstück durch ein offenstehendes Gartentor. Vom Bewegungsmelder überrascht, verließ er das Gelände anschließend wieder fluchtartig. Beim erneuten Betreten des Geländes drehte der Verdächtigte den Bewegungsmelder zur Seite, begab sich zur Terrassentür und versuchte diese aufzuhebeln. In genau diesem Moment nahmen die Einsatzkräfte eine weibliche Stimme wahr, die laut um Hilfe schrie. Der Mann flüchtete aus dem Garten, schwing sich auf sein Fahrrad und wollte davonfahren. Dabei stoppten ihn jedoch die bereits vor Ort befindlichen Einsatzkräfte und nahmen ihn, trotz Widerstandshandlungen seinerseits, fest.
In einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden die Polizisten mehrere Beweis- und Tatmittel auf. Es ist davon auszugehen, dass diese aus vorherigen Taten stammen. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Der 40-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Eine Haftprüfung dauert an.

Die Polizei lobt ausdrücklich das Verhalten der Hausbesitzerin, die nicht selber einschritt, sondern sofort laut um Hilfe rief, damit den Einbrecher vertrieb und auf sich aufmerksam machte. Hierdurch brachte sie sich nicht selbst in Gefahr und der Polizei war es möglich den Mann direkt festzunehmen.

Große Indoorplantage entdeckt

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Indoorplantage in Hemelingen

(08.11.2018)

Am Mittwochabend entdeckten Einsatzkräfte der Polizei Bremen in Hemelingen eine große Indoorplantage mit über 10.000 Cannabispflanzen.

Nach einem Hinweis auf eine mögliche Plantage in der Sebaldsbrücker Heerstraße überprüften Polizisten das Gelände. Dabei stellten sie eindeutigen Cannabisgeruch fest. Nach einem schnell erwirkten Durchsuchungsbeschluss über die Staatsanwaltschaft Bremen betraten Einsatzkräfte noch am Abend das Gebäude. Dabei stießen sie auf über 10.000 Pflanzen sowie diverses Zubehör. Zahlreiche Beamte sind aktuell noch mit der Sicherung von Spuren und der Beschlagnahme des Cannabis und weiteren Beweismitteln beschäftigt.

Eine Plantage dieser Größenordnung erfordert besondere Kenntnisse und finanzielle Mittel. Die Polizei Bremen geht davon aus, dass die Auftraggeber aus dem Bereich der Organisierten Kriminalität stammen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Streit eskaliert – Schlimmeres durch Zeugen verhindert

(09.11.2018)

Am Donnerstagmorgen drohte ein Streit zwischen zwei Männern in der Bremer Innenstadt zu eskalieren. Zeugen beobachteten die Streithähne und verhinderten durch gemeinsames Einschreiten Schlimmeres.

Zwischen einem 31-Jährigen und einem 45-Jährigen kam es gestern gegen 08:50 Uhr an der Domsheide zu einer handfesten Auseinandersetzung. Die Männer zogen durch den lautstarken Disput die Aufmerksamkeit umstehender Zeugen auf sich. Der 45-Jährige schubste den 31-Jährigen im Gerangel, sodass dieser stürzte. Am Boden liegend versuchte der Angreifer ihm mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Daraufhin schritten die Zeugen gemeinsam ein und hielten die Männer auseinander. Unbeeindruckt ließ der angreifende Mann aber nicht von seinem Vorhaben ab. Er ergriff einen Klappstuhl, der zu seinem Arbeitsequipment gehörte und machte damit eine weite Ausholbewegung. Das Ergreifen des Stuhles durch einen der Zeugen verhinderte erneut einen Schlag.
Die Hintergründe der Streitigkeiten sind unklar.

Schnelles Handeln und Zivilcourage haben dazu geführt, dass dem am Boden liegenden Mann nichts Schlimmeres passiert ist und der Täter dingfest gemacht werden konnte. Trotzdem weist die Polizei Bremen ausdrücklich darauf hin, dass man sich grundsätzlich durch gewagte Aktionen nicht unnötig selbst in Gefahr bringen sollte.
Mehr Informationen zum Thema Zivilcourage gibt es unter www.polizei.bremen.de.

Veranstaltungsankündigung: Was kann ich tun, damit Einbrecher draußen bleiben?

(09.11.2018)

Regelmäßig steigen in der Dunklen Jahreszeit bundesweit die Einbruchszahlen an, so auch in Bremen.
In Kooperation mit dem "bauraum Bremen e.V." und der Bremer Aufbaubank, Björn Jantzen, möchte das Präventionszentrum der Polizei Bremen am kommenden Donnerstag, den 15.11.2018, über die Möglichkeiten finanzieller Förderung und Möglichkeiten des Einbruchschutzes in einem Vortrag informieren.
Fragen wie: Ist eine Alarmanlage sinnvoll? Wie kann ich meine Fenster und Türen effektiv sichern? Was muss ich beim Kauf eines neuen Schließzylinders beachten? stehen im Mittelpunkt dieser Veranstaltung.
Daneben werden die Fördermöglichkeiten, die die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet, gezielt angesprochen. Kaum jemand weiß: Die KfW fördert auch bauliche Maßnahmen zum Einbruchschutz in bestehenden Wohngebäuden, wenn zugleich Bedingungen bzgl. der energetischen und/ oder des altersgerechten Umbaus erfüllt werden.
Weitere wertvolle Ratschläge, an wen sich der ratsuchende Bürger wenden kann und was konkret im Falle des Falles helfen kann, runden das Themenfeld ab.

Wer an der kostenlosen Veranstaltung bei "bauraum Bremen e.V." teilnehmen möchte kann sich unter der Telefonnummer 0421/362-19003 oder per Mail unter praeventionszentrum@polizei.bremen.de, anmelden.

Bundesligaspiel Werder gegen Gladbach

(09.11.2018)

Am Samstag findet im Weserstadion das Bundesligaspiel zwischen Werder Bremen gegen Borussia Mönchengladbach statt. Das Stadion wird mit 42.000 Besuchern ausverkauft sein.

Durch das mit dem Spiel verbundene hohe Verkehrsaufkommen ist bei der An- und Abfahrt zum beziehungsweise vom Weserstadion mit Verkehrsverzögerungen und -behinderungen zu rechnen. Da die am Weserstadion zur Verfügung stehenden Parkplätze nur für Berechtigte mit entsprechendem Parkausweis zur Verfügung stehen, empfiehlt die Polizei den mit Pkw anreisenden Zuschauern nachdrücklich, den angebotenen Park+Ride-Verkehr, der vom Hemelinger Hafendamm aus zum Stadion geführt wird, in Anspruch zu nehmen. Mit dem PKW anreisenden Fußballfreunden wird dringend empfohlen, keine Wertsachen in ihren geparkten PKW zurückzulassen.

Für die Fans von Borussia Mönchengladbach wird ein Shuttle-Service eingerichtet, der die Gäste von der Bürgerweide zum Weserstadion bringt. Für Reisebusse aus Gladbach stehen beim Weserstadion keine Parkplätze zur Verfügung. Stattdessen können sie auf der Bürgerweide parken. Von hier aus werden die Fans analog zu den Bahnreisenden durch die Shuttle-Busse zum Stadion und wieder zurück gebracht.

Weiterhin gilt das folgende Verkehrskonzept: Der Osterdeich wird für den Individualverkehr zwischen Sielwall und Stader Straße circa zweieinhalb Stunden vor und etwa eine Stunde nach Spielende gesperrt. Parkplätze am Stadion stehen nur noch für Berechtigte mit Ausweis beziehungsweise für Reisebusse zur Verfügung. Auf die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel wird ebenfalls hingewiesen. Die Bremer Straßenbahn AG setzt wieder Sonderbusse ein, die den Veranstaltungsort direkt anfahren und auch von dort nach Ende des Spiels wieder abfahren.

Darüber hinaus wird wieder das beliebte 'Park+Ship' vom Stadtwerder zum Weserstadion angeboten. Auf dem Stadtwerder stehen ca. 1.000 kostenlose Parkplätze für Zuschauer des Fußballspiels zur Verfügung. Die Sielwall-Fähre bringt die Besucher zügig über die Weser.

SV Werder Bremen gegen Borussia Mönchengladbach: Polizei sucht Zeugen

(11.11.2018)

Am Samstagnachmittag fand die Bundesligabegegnung zwischen dem SV Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach statt.

Sowohl die An- als auch Abreise der Zuschauer verlief überwiegend problemlos. Die mit Bahn angereisten Fans der Gastmannschaft wurden mit Shuttle-Bussen von der Bürgerweide direkt zum Osterdeich gefahren. Insgesamt wurden so 560 Fans geshuttlet. Weitere Gladbacher Fans kamen mit insgesamt 21 Reisebussen zum Spiel. Die Busse wurden unmittelbar am Osterdeich auf Höhe der Lüneburger Straße abgestellt.

Neben den typischen Delikten im Zusammenhang mit Fußballspielen kam es vor dem Spiel zu zwei Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz durch das Anzünden von Knallkörpern. Strafanzeigen wurden gefertigt.

Im Stadionumfeld und im Stadion selbst hielt die Polizei Bremen gezielt Ausschau nach Tatverdächtigen, die in den letzten Wochen durch Straftaten im Fußballumfeld, wie bspw. Landfriedensbruch und Beleidigung in Erscheinung getreten sind. Hierdurch konnten insgesamt vier Tatverdächtige identifiziert werden.

Während des Spiels kam es im Toilettenbereich des Stadions zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Hierbei griffen ca. 15 Personen aus dem Bremer Fanlager zwei Zuschauer und einen Ordner an. Als weitere Kräfte des Sicherheitsunternehmens und der Bremer Polizei hinzukamen, flüchteten die Täter. Durch das schnelle Eingreifen kam es nicht zu schwereren Verletzungen. Die Ermittlungen dauern an.

Nach der Partie wurde in der Straße Vor dem Steintor / Schmidtstraße einem Gladbach-Fan ein Schal geraubt. Die Polizei konnte den Bremer Täter vor Ort stellen. Eine entsprechende Strafanzeige wurde gefertigt.

Am Abend vor dem Fußballspiel gegen Borussia Mönchengladbach kam es zu einem Vorfall im Bereich des Ostkurvensaals, bei dem die Polizei derzeit vom Verdacht eines Landfriedensbruchs ausgeht. In diesem Zusammenhang konnten bei dem heutigen Bundesligaspiel weitere fünf Tatverdächtige identifiziert werden. Es erfolgten erkennungsdienstliche Maßnahmen. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern an.

Wir rufen Zeugen des gestrigen Vorfalls am Ostkurvensaal auf, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362 3888 zu melden.

Zeugen nach Überfall in Wohnung gesucht

(11.11.2018)

Am Samstagnachmittag überfielen drei Unbekannte eine 79 Jahre alte Frau in ihrer Wohnung in der Bremer Neustadt. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 16 Uhr klingelte das Trio bei der Rentnerin in der Kornstraße. Als sie die Tür öffnete, schubsten die Unbekannten die Frau in ihre Wohnung zurück. Einer der Männer drückte die Seniorin zu Boden und hielt ihr dabei Augen und Mund zu. Die anderen beiden durchsuchten in der Zwischenzeit die Wohnung. Nach ein paar Minuten flüchteten die drei ohne etwas mitzunehmen.

Die Polizei Bremen fragt, wer am Samstag gegen 16 Uhr in der Kornstraße/Nähe Huckelrieder Park drei dunkel gekleidete Männer gesehen hat. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Die 79-Jährige war durch den Überfall so mitgenommen, dass sie erst mit zeitlicher Verzögerung den Notruf wählte. Die Polizei Bremen bittet: Wenn Sie Opfer einer Straftat sind, alarmieren Sie sofort die Polizei unter 110. Es verstreicht sonst wertvolle Zeit für Fahndungen.

Discounter überfallen

(11.11.2018)

Am Freitagmittag überfiel ein unbekannter Mann einen Discounter in Bremen Blumenthal. Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden.

Der Unbekannte betrat gegen 13 Uhr das Geschäft in der Schwaneweder Straße. An der Kasse gab er vor, etwas bezahlen zu wollen. Als der 44 Jahre alte Angestellte die Kassenlade öffnete, schubste der Mann ihn beiseite und entnahm Geld aus der Kasse. Anschließend rannte er mit seiner Beute davon. Dem 44-Jährigen gelang es noch den Flüchtigen auf dem Parkplatz kurzzeitig festzuhalten. Der Räuber riss sich jedoch los und flüchtete in unbekannte Richtung.

Der Tatverdächtige soll etwa 180 bis 185 Zentimeter groß, 20 bis 25 Jahre alt und schlank gewesen sein. Bei der Tat trug er eine Jeans, einen hellblauen Pullover mit Aufschrift und ein blaues Cappy.

Die Polizei Bremen bittet mögliche Zeugen sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Nach Raubüberfall in Haft

(11.11.2018)

In der Nacht von Freitag auf Samstag raubten fünf junge Männer einen 19-Jährigen im Bereich der Bürgermeister-Smidt-Straße aus. Ein Haftrichter erließ gegen einen 17 und einen 19 Jährigen Haftbefehle.

Die fünfköpfige Gruppe im Alter zwischen 16 und 19 Jahren lernte ihr späteres Opfer an diesem Abend beim Feiern kennen. Gemeinsam hielten sie sich unter anderem im Bereich des Hauptbahnhofes auf, wo sie um 0.30 Uhr durch Einsatzkräfte der Polizei Bremen einer Personenkontrolle unterzogen wurden. Kurze Zeit später griff der 19-jährige Hauptbeschuldigte den ebenfalls 19-Jährigen durch einen Schlag ins Gesicht an. Gemeinschaftlich traten die 16 bis 19 Jahre alten jungen Männer auf den am Boden liegenden ein und stahlen ihm sein Bargeld. Während einer der Tatverdächtigen bei dem leicht Verletzten blieb, flüchteten die anderen vier in Richtung Güterbahnhof. Hier konnten sie schnell durch Polizisten gestellt werden. Die zwei 17 und 19-Jährigen führten dieses Mal deutlich mehr Bargeld mit sich als bei der vorangegangenen Personenkontrolle. Beide sind der Polizei als Intensivtäter bekannt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Bremen gegen die beiden Untersuchungshaftbefehle. Sie wurden der Justizvollzugsanstalt übergeben.

Seniorin überfallen

(13.11.2018)

Am Montagabend überfielen drei unbekannte Männer eine 86-Jährige auf ihrem Weg nach Hause in der Bremer Neustadt. Die Polizei sucht Zeugen.

Die 86-Jährige ging zu Fuß gegen 21.50 Uhr von der Wilhelm-Kaisen-Brücke über einen dortigen Stichweg in Richtung Herrlichkeit. Hier gingen die Unbekannten die Seniorin von hinten an. Während zwei die Frau festhielten, entriss der Dritte ihr die Handtasche. Die resolute Rentnerin versuchte sich noch zu wehren, hatte gegen das Trio jedoch keine Chance. Anschließend flüchteten die Täter in Richtung Wilhelm-Kaisen-Brücke.

Die Tatverdächtigen sollen alle etwa 170 bis 175 Zentimeter groß gewesen sein. Sie waren dunkel gekleidet und trugen eine Kapuze.

Kurz nach der Tat soll ein Zeuge in der Nähe gewesen sein. Die Polizei Bremen bittet den Mann und weitere mögliche Zeugen sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Verdächtiger von Auto angefahren

(12.11.18)

Auf der Flucht vor der Polizei wurde am Montagnachmittag in Gröpelingen ein 39 Jahre alter Mann von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Er musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Lebensgefahr besteht nicht.

Mit Einbruch der Dämmerung meldeten Anwohner der Polizei zwei verdächtige Personen im Bereich der Stapelfeldstraße in Gröpelingen. Als eine Polizeistreife eintraf, flüchtete das Duo. Einer der Flüchtigen lief dabei unvermittelt auf die Straße, direkt vor das Auto eines 60-jährigen Fahrzeugführers. Der 39 Jahre alte Mann wurde dabei schwer verletzt und musste nach einer Erstversorgung durch die Polizeibeamten und alarmierte Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Autofahrer blieb unverletzt. Die Stapelfeldstraße wurde für die Dauer der Unfallaufnahme voll gesperrt, der Verkehr umgeleitet.

Warum der Mann flüchtete, steht bislang noch nicht fest. Erste Ermittlungen ergaben, dass er Einbruchswerkzeug bei sich trug. Die Ermittlungen, auch zu dem noch flüchtigen zweiten Verdächtigen, dauern an.

Wasserschutzpolizei Bremen unterstützt INTERPOL-Aktion

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Müll zum Verbrennen in einem alten Ölfass

(14.11.2018)

Im Zeitraum vom 01.10.18 bis 31.10.18 fand unter dem Namen „30 days at sea“ eine durch INTERPOL geführte weltweite Operation zur Bekämpfung von Meeresumweltdelikten statt. Auch die Wasserschutzpolizei Bremen hat sich an der Aktion beteiligt.

Insgesamt waren 276 Behörden aus 58 Ländern beteiligt. In Deutschland nahmen insbesondere die spezialisierten Umweltermittler der Wasserschutzpolizeien der Küstenländer Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen teil.
Die Verschmutzung der Meeresumwelt stellt nach wie vor auf See wie in Flüssen und Häfen ein großes Problem dar. Vor diesem Hintergrund sind im Aktionszeitraum in Bremen und Bremerhaven insgesamt 29 Schiffe hinsichtlich möglicher Umweltverstöße kontrolliert worden. An Bord der internationalen Frachtschiffe konnten Verstöße gegen unterschiedliche Umweltvorschriften festgestellt und Ermittlungsverfahren eingeleitet werden. Insgesamt sind in Rahmen dieser Aktion in Bremen und Bremerhaven Sicherheitsleistungen in Höhe von rund 15.200 Euro eingezogen worden.

Ein Fall war auch für die erfahrenen Umweltfahnder bemerkenswert: Die Besatzung eines 142 Meter langen Frachtschiffes hatte die an Bord angefallenen Abfälle nicht wie vorgeschrieben gelagert und entsorgt. Stattdessen ist z.B. der Müll, wie Plastik und Glühlampen, an Bord in einem alten Ölfass verbrannt worden (siehe Fotos). Gegen den 51-jährigen türkischen Kapitän ist eine Strafanzeige wegen dem unerlaubten Umgang mit Abfällen gefertigt worden. Zudem musste er eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Das unter der Flagge von Antigua und Barbuda fahrende Schiff durfte Bremen erst wieder verlassen, nachdem der gesamte Müll fachmännisch entsorgt wurde.

Kiosk-Räuber flüchtet ohne Beute

(14.11.18)

Ein bewaffneter Räuber verlangte am Dienstagabend in Bremen-Osterholz von einem 42 Jahre alten Kioskbesitzer die Einnahmen. Als der maskierte Mann die Videoüberwachung entdeckte, flüchtete er ohne Beute.

Der Verdächtige betrat gegen 21 Uhr den Kiosk in der Osterholzer Landstraße und bedrohte den 42-Jährigen mit einer Schusswaffe. Er verlangte Bargeld, wurde aber von dem Verkäufer auf die Videoüberwachung aufmerksam gemacht und lief daraufhin unverrichteter Dinge aus dem Shop in Richtung der angrenzenden Grünanlage.

Der Räuber wurde als etwa 30 Jahre alt und mit einem dunklen Teint beschrieben. Bei dem Überfall trug er eine rote Maskierung, einen blauen Kapuzenpullover und eine schwarze Adidas-Jogginghose. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 3623888 entgegen.