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Polizei ertappt Golfclub-Einbrecher auf frischer Tat

(25.11.18)

In der Nacht zu Samstag stellte die Polizei einen Einbrecher auf dem Gelände eines Golfclubs in Oberneuland.

Der 32 Jahre alte Tatverdächtige hatte gegen ein Uhr nachts versucht, in das Vereinsheim des Golfclubs einzubrechen. Dabei löste er Alarm aus. Unverrichteter Dinge flüchtete der Einbrecher daraufhin über den Golfplatz. Eine Streifenwagenbesatzung konnte den Flüchtigen allerdings schnell aufspüren: Er hatte sich in einem Golf-Caddy versteckt.

Der 32-Jährige ließ sich widerstandslos festnehmen. Er räumte den Einbruchsversuch ein. Bei seiner Durchsuchung fanden die Polizisten eine schwarze Sturmhaube sowie diverse Einbruchswerkzeug wie Schraubendreher und zwei griffbereite Messer. Gegen ihn wurden Ermittlungen wegen versuchten Einbruchsdiebstahls eingeleitet.

Zeugensuche nach Handyraub

(26.11.18)

Bei einem Spaziergang am Sonntag an der Weser im Ortsteil Rönnebeck wurde ein 17-Jähriger von vier bisher unbekannten Tätern seines Handys beraubt. Die Polizei sucht Zeugen.

Der Jugendliche meldete sich bei der Polizei, nachdem er im Bereich des Leuchtturms des Bürgermeister-Dehnkamp-Weges von vier Personen angesprochen und zur Herausgabe von Bargeld sowie seines Mobiltelefones aufgefordert wurde. Zur Untermauerung ihrer Forderungen, schlugen sie dem Jungen mit der Faust ins Gesicht. Nachdem er sein Mobiltelefon aushändigte, flüchteten die Räuber in Richtung der Fähre Farge.

Der Haupttäter wurde als 16 bis 20 Jahre alt, ca. 170 cm groß, dickliche Figur, dunkel gekleidet, dunkle Haare und dunkler Teint beschrieben.

Die Polizei sucht Zeugen und fragt: Wer hat am Sonntagabend verdächtige Beobachtungen in diesem Bereich gemacht? Wer kann Angaben zu den geflüchteten Tätern machen?

Hinweise werden durch den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421-362-3888 entgegengenommen.

Einbrecher im Dixi-Klo

(27.11.18)

Ein 20 Jahre alter Mann versuchte vergangene Nacht in Walle in ein Elektrogeschäft einzubrechen. Auf seiner Flucht versteckte er sich in einer Dixi-Toilette. Einsatzkräfte der Bremer Polizei hatten den richtigen Riecher und nahmen ihn vorläufig fest.

Eine Anwohnerin der Waller Heerstraße hörte mitten in der Nacht ein Scheibenklirren. Sie sah den 20-Jährigen vom Tatort wegrennen und alarmierte die Polizei. Die Einsatzkräfte entdeckten eine eingeschlagene Schaufensterscheibe und stellten den mutmaßlichen Einbrecher in der nahegelegenen Dixi-Toilette. Bei seiner Durchsuchung fanden sie Einbruchswerkzeug und eine Maskierung. Entwendet wurde nichts, die weiteren Ermittlungen dauern an.

Nach Ladendiebstahl Diebesgut in Kiosk sichergestellt

(28.11.18)

Am Dienstagnachmittag wurde ein Ladendieb in einer Parfümerie im Stadtteil Mitte gestellt. Gegenüber der Polizei gab er Hinweise zu einem Kioskbesitzer, der mit gestohlener Ware handeln soll. Bei der anschließenden Durchsuchung konnte umfangreiches Diebesgut sichergestellt werden.

Gegen 15.20 Uhr wurde ein 29-jähriger Bremer bei einem Diebstahl von zwei Parfümflaschen in einem Geschäft in der Sögestraße zunächst beobachtet, konnte aber von den Angestellten nicht mehr festgehalten werden. 20 Minuten später kehrte der Täter jedoch wieder zurück, wurde erkannt und konnte festgenommen werden. Gegenüber den einschreitenden Polizisten gab der 29-Jährige an, seine Beute bereits an den Besitzer eines Kiosks am Herdentorsteinweg weiterverkauft zu haben.

Daraufhin wurde über die Staatsanwaltschaft ein Durchsuchungsbeschluss beim Amtsgericht Bremen erwirkt. Bei der sich anschließenden Durchsuchung konnte durch die Einsatzkräfte in den Räumen des Kiosks umfassendes Diebesgut jeglicher Warengruppen aufgefunden werden. Während den Ladendieb ein Strafverfahren wegen Diebstahls erwartet, muss sich der Betreiber des Kiosks u. a. wegen Hehlerei verantworten. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Das Gewerbeamt wurde informiert.

Erfolgreiche Durchsuchungen wegen Verdachts des unerlaubten Glückspiels

(28.11.18)

Am späten Dienstagnachmittag wurden von der Polizei Bremen Durchsuchungsbeschlüsse wegen Verdachts des illegalen Glückspiels in zwei Lokalen im Stadtteil Neustadt vollstreckt. Dabei konnte umfangreiches Beweismaterial sichergestellt werden.

Nach intensiven polizeilichen Ermittlungen wegen unerlaubten Glückspiels wurden über die Staatsanwaltschaft Durchsuchungsbeschlüsse beim Amtsgericht Bremen für zwei Gewerbeobjekte in der Gastfeldstraße erwirkt. Sie wurden am Dienstag gegen 17.00 Uhr von Einsatzkräften der Polizei Bremen vollstreckt. Neben umfangreichem Beweismaterial, wie Sportwettterminals, konnten auch geringe Mengen verbotener Betäubungsmittel beschlagnahmt werden. Beide Lokalitäten wurden durch die Polizei Bremen geschlossen. Im Anschluss erfolgten Durchsuchungen der Wohnungen der beiden Betreiber. Auch hier wurden die Ermittler fündig und beschlagnahmten diverse Beweismittel.

Insgesamt wurden vier Ermittlungsverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz und neun weitere Strafverfahren wegen der Beteiligung am unerlaubten Glückspiel eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Kabale statt Liebe

(29.11.18)

Ein 36 Jahre alter Mann verabredete sich am Mittwochabend über eine Dating App mit einer unbekannten Frau. Diese erschien auch im Waller Park, war aber in Begleitung von zwei Männern, die den 36-Jährigen ausraubten.

Der Bremer verabredete sich zunächst in der Straße Lange Reihe. Die Frau rief ihn mit unterdrückter Nummer an und lotste den 36-Jährigen in den Waller Park zum dortigen See. Wenige Minuten trat die vermeintliche Chatpartnerin, flankiert von zwei Männern, aus der Dunkelheit hervor. Der Bremer wurde zu Recht misstrauisch, wollte das Weite suchen und stolperte dabei. Diesen Umstand nutzten die beiden Begleiter, traten ihm gegen den Kopf und raubten sein Bargeld. Anschließend flüchtete das Trio. Der 36 Jahre alte Mann verletzte sich bei dem Überfall, verzichtete aber auf einen Rettungswagen.

Die Frau wurde als etwa 18 Jahre alt mit kräftiger Statur beschrieben. Sie hatte schwarze, zu einem Pferdeschwanz zusammengebundene Haare. Die beiden Angreifer waren dunkel gekleidet, etwa 25 Jahre alt und hatten einen dunklen Teint. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421-3623888 entgegen.

Die Polizei rät: Chatpartner, die Sie lediglich aus dem Internet kennen, können falsches Spiel mit Ihnen treiben. Legen Sie bei Verabredungen eine gesunde Portion Vorsicht mit an den Tag. Stimmen Sie keinem Treffen zu, wenn Sie sich dabei nicht wohl fühlen. Plötzlichen Ortswechseln sollte man auch nicht unbedingt zustimmen.

Trickdieb als falscher Polizist unterwegs

(29.11.2018)

Eine 93 Jahre alte Frau ist am Mittwochnachmittag Opfer eines Trickdiebes geworden.
Der Mann sprach die Seniorin vor ihrer Haustür in der Justus-Liebig-Straße an und stellte sich als Polizeibeamter vor. Weil in ihre Wohnung eingebrochen worden sei, so erklärte der vermeintliche Polizist, müsse er nun mit ihr Nachschau halten, ob etwas gestohlen worden sei. Die Frau betrat mit dem Tatverdächtigen die Räume ihrer Wohnung. Hier zeigte sie dem Mann eine Schmuckschatulle, in der sie ihren Schmuck aufbewahrt, der auch noch vorhanden war. Danach verabschiedete sich der falsche Polizist und verließ die Wohnung. Kurze Zeit später stellte die Rentnerin bei einer erneuten Nachschau fest, dass nun die Schatulle mitsamt Goldschmuck fehlte. Ein Portemonnaie mit einem geringen Bargeldbetrag war ebenfalls gestohlen worden.
Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:
Etwa 40 Jahre alt, ca. 165 cm groß, schlanke Statur, blonde, kurze Haare, bekleidet mit einer schwarzen Hose und einem schwarzen Poloshirt.
Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421-362 38 88 entgegen.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang nochmal darauf hin: Lassen Sie keine fremden Personen in die Wohnung. Lassen Sie sich von Polizeibeamten immer den Dienstausweis zeigen, im Zweifel wählen Sie den Polizeinotruf unter 110. Die Polizei fragt Sie auch nicht nach Ihrem Bargeld, Schmuck oder anderen Wertgegenständen in Ihrem Haus. Weitere Verhaltenstipps und Präventionshinweise erhalten Sie kostenlos in unserem Präventionszentrum, Am Wall 195 oder im Internet unter www.polizei.bremen.de

Schlag gegen Einbrecherbande

(30.11.18)

Die gemeinsame Ermittlungsgruppe der Polizeien Bremen und Oldenburg (GEBO) konnte einen Erfolg im Kampf gegen überregional agierende Einbrecher verbuchen. Am Donnerstag durchsuchten die Ermittler fünf Örtlichkeiten in Bremen und verhafteten zwei Männer im Alter von 22 und 25 Jahren.

Die GEBO ermittelt seit Juni 2018 gegen eine Tätergruppierung, die im Verdacht steht, Wohnungseinbrüche und schwere Diebstähle in Geschäften im Landkreis Wesermarsch, Landkreis Osterholz, Bremerhaven und in Bremen begangen zu haben. Im Fokus stehen vier Männer im Alter von 20 bis 28 Jahren. Insgesamt wird derzeit von einem Gesamtschaden von mehr als 70.000 Euro ausgegangen. Die aus Bremen stammenden Täter hatten es überwiegend auf Tresore abgesehen.

Die Staatsanwaltschaft Bremen erwirkte beim Amtsgericht gegen den 22- und 25-Jährigen Haftbefehle. In den frühen Morgenstunden wurden diese von Spezialeinsatzkräften vollstreckt. Bei den fünf Durchsuchungen wurden diverse Beweismittel aufgefunden und beschlagnahmt. Die 20 und 28 Jahre alten Komplizen wurden ebenfalls angetroffen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Zwei der vier Männer betrieben ein Café in Bremen-Nord. Hier wurden insgesamt vier illegale Glückspielautomaten beschlagnahmt. Das Café wurde auf Grundlage des Bremischen Glückspielgesetzes vorübergehend geschlossen.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Bremen/Oldenburg ermittelt seit 2009 im Bereich der mittleren und schweren Kriminalität, wenn Täter- oder Tatortbezüge zum Stadtgebiet Bremen und den angrenzenden Polizeiinspektionen des Landes Niedersachsen vorliegen. Die Ermittlungsgruppe setzt sich sowohl aus Polizisten des Landeskriminalamtes Bremen als auch aus der Zentralen Kriminalinspektion Oldenburg zusammen.

Erneuter Überfall nach Blind-Date

(30.11.18)

Mehrere Jugendliche überfielen am Donnerstagabend in Walle einen 42 Jahre alten Mann. Der Bremer verabredete sich zuvor über eine Dating-App mit einer Unbekannten und wurde augenscheinlich in eine Falle gelockt. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich bereits einen Abend zuvor (siehe auch PM 753). Die Polizei warnt und sucht Zeugen.

Der 42-Jährige verabredete sich über ein soziales Netzwerk mit einer jungen Frau, Treffpunkt war die Straße Lange Reihe in Walle. Die Chatpartnerin erschien vor Ort und die beiden spazierten zusammen in den Waller Park. Hier stießen eine Handvoll Jugendliche dazu und schlugen auf den Bremer ein. Seine weibliche Verabredung forderte dabei Bargeld von ihm. Er konnte sich befreien und lief davon. Die Angreifer flüchteten ohne Beute in unbekannte Richtung. Der Bremer zog sich bei dem Überfall leichte Verletzungen zu.

In diesem Zusammenhang prüft die Polizei auch einen weiteren Vorfall am Donnerstagabend. Ein 52 Jahre alter Autofahrer wurde am Schulzentrum Walle von einer jungen Frau, die in Begleitung von mehreren Jugendlichen war angehalten. Sie gab an, Opfer eines Sexualdeliktes geworden zu sein und wollte den 52-Jährigen in den Park lotsen. Die Gruppe rannte anschließend sofort weg und der Autofahrer alarmierte die Polizei. Mehrere Streifenwagen fahndeten ergebnislos nach Verdächtigen.

In beiden Fällen stimmten die Beschreibungen der Akteure überein: Die junge Frau / Jugendliche wurde als etwa 16-18 Jahre alt mit kräftiger Statur beschrieben. Sie hatte schwarze Haare und war auffallend klein. Die männlichen Angreifer waren dunkel gekleidet, etwa 16 bis 20 Jahre alt und hatten einen dunklen Teint. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421-3623888 entgegen

Die Polizei Bremen verstärkt die Ermittlungen und ihre Streifen im Bereich des Waller Parks und rät erneut: Chatpartner, die Sie lediglich aus dem Internet kennen, können falsches Spiel mit Ihnen treiben. Legen Sie bei Verabredungen eine gesunde Portion Vorsicht mit an den Tag. Stimmen Sie keinem Treffen zu, wenn Sie sich dabei nicht wohl fühlen. Plötzlichen Ortswechseln sollte man auch nicht unbedingt zustimmen. Rufen Sie bei verdächtigen Situationen die 110.

SV Werder Bremen gegen FC Bayern München

(30.11.2018)

Am Samstag findet im Weserstadion das Bundesligaspiel zwischen Werder Bremen und dem FC Bayern München statt. Das Stadion wird mit etwa 42.100 Besuchern ausverkauft sein.

Durch die anreisenden Fans und dem parallel stattfindenden Weihnachtsmarkt ist an diesem Samstag in der gesamten Innenstadt und insbesondere rund um das Weserstadion mit einem besonders hohem Verkehrsaufkommen und entsprechenden Verkehrsverzögerungen und -behinderungen zu rechnen. Besucher des Weihnachtsmarktes, insbesondere Reisegruppen, die mit Bussen anreisen werden darauf hingewiesen, dass die Parkplätze am Stadion nicht genutzt werden können.
Den mit dem Pkw anreisenden Fußballfans empfiehlt die Polizei nachdrücklich, den angebotenen Park+Ride-Verkehr, der vom Hemelinger Hafendamm aus zum Stadion geführt wird, in Anspruch zu nehmen. Die am Weserstadion zur Verfügung stehenden Parkplätze stehen nur für Berechtigte mit entsprechendem Parkausweis zur Verfügung. Die Polizei empfiehlt, keine Wertsachen in den Autos zurückzulassen.

Für die Fans von Bayern München wird ein Shuttle-Service eingerichtet, der die Gäste von der Bürgerweide zum Weserstadion bringt.

Weiterhin gilt das folgende Verkehrskonzept: Der Osterdeich wird für den Individualverkehr zwischen Sielwall und Stader Straße circa zweieinhalb Stunden vor und etwa eine Stunde nach Spielende gesperrt. Parkplätze am Stadion stehen nur noch für Berechtigte mit Ausweis beziehungsweise für Reisebusse zur Verfügung. Auf die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel wird ebenfalls hingewiesen. Die Bremer Straßenbahn AG setzt wieder Sonderbusse ein, die den Veranstaltungsort direkt anfahren und auch von dort nach Ende des Spiels wieder abfahren.

Darüber hinaus wird wieder das beliebte 'Park+Ship' vom Stadtwerder zum Weserstadion angeboten. Auf dem Stadtwerder stehen ca. 1.000 kostenlose Parkplätze für Zuschauer des Fußballspiels zur Verfügung. Die Sielwall-Fähre bringt die Besucher zügig über die Weser.

Erste Bilanz des Polizeieinsatzes zur Bundesligabegegnung

(01.12.2018)

Samstagnachmittag fand das Fußballspiel des SV Werder Bremen gegen den FC Bayern München statt. Kleinere anlasstypische Delikte, wie Körperverletzungen und Beleidigungen prägten den polizeilichen Einsatz.

Die mit dem Zug angereisten Gästefans aus München wurden vom Hauptbahnhof zum Weserstadion geshuttlet. Insgesamt nahmen etwa 430 Personen den Shuttle in Anspruch. Die Anreise der Anhänger aus München verlief friedlich. Vor dem Spiel stellten Einsatzkräfte in der Lüneburger Straße einen entzündeten Rauchtopf fest. Ebenso wurde Pyrotechnik vor Tor 10 am Weserstadion gezündet. Jeweils eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz wurden gefertigt und die Ermittlungen hierzu aufgenommen. Zeugen dieser Vorfälle werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 zu melden. Weiter ereignete sich eine Körperverletzung unter sogenannten Flaschensammlern. Der Streit wurde durch schnell eintreffende Polizeikräfte beendet. Vor Spielbeginn wurden die Personalien eines Bremers, der der Fanszene zuzuordnen ist, am Weserstadion aufgenommen. Die Identitätsfestellung erfolgte in Amtshilfe für die Polizei in Gelsenkirchen.

Während der Begegnung wurde im Gästeblock des Weserstadions ein Plakat mit beleidigendem Inhalt gezeigt. Die Polizei Bremen fertigte eine Strafanzeige wegen Beleidigung. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Nach Abpfiff wurden erneut etwa 760 Personen aus München zum Hauptbahnhof Bremen geshuttlet. Die Rückreise verlief reibungslos.
Auf Bremer Seite ereignete sich im Anschluss an das Spiel in der Hamburger Straße eine Auseinandersetzung. Polizisten beendeten die Schlägerei, bei der eine Person eine Platzwunde am Kopf erlitt und eine andere Person ein Nasenbeinbruch. Gegen die vier Beteiligten wurden Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung geschrieben.

Raubüberfall mit Schusswaffe

(02.12.2018)

Am frühen Samstagabend überfiel ein unbekannter Mann einen Fachhandel für Tierbedarfe in Blumenthal. Unter Vorhalt einer Schusswaffe erbeutete er Bargeld und flüchtete im Anschluss. Die Polizei Bremen sucht dringend Zeugen.

Kurz vor Ladenschluss betrat ein maskierter Mann das Geschäft in der Weserstrandstraße. Er bedrohte die 26-jährige Angestellte mit einer Pistole und forderte die Herausgabe des Geldes aus der Kasse. Nachdem die Angestellte ihm die Bareinnahmen ausgehändigt hatte, flüchtete der Täter. Physische Verletzungen erlitt glücklicherweise niemand.
Die Zeugin beschrieb den Mann als etwa 165cm groß und mit einer kräftigen bis molligen Statur. Über die Nase und den Mund trug er ein Tuch als Maskierung. Er ist augenscheinlich Brillenträger. Bekleidet war der Räuber mit einer beigefarbenen Kapuzenjacke. Der Täter sprach akzentfrei Deutsch.

Die Polizei Bremen sucht Zeugen. Wem ist gestern eine solche Person in der Nähe des Tatortes aufgefallen? Wer kann Hinweise zum Täter geben? Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

(04.12.18)

Ein geheimnisvoller Mann mit Bonbons gefüllten Säcken auf dem Rücken entpuppte sich vergangene Nacht auf dem Bremer Weihnachtsmarkt nicht als der Nikolaus, sondern als ein Einbrecher.

Der private Sicherheitsdienst wurde auf dem Domshof auf den Mann aufmerksam, der diverse Spirituosen, Bonbons und Werkzeuge in seinen drei Rucksäcken dabei hatte. Die Einsatzkräfte der Bremer Polizei eilten hinzu und befragten den 35-Jährigen nach der Herkunft der Ware. Der Ertappte war sofort geständig und gestand, dass er die Artikel zuvor aus zwei Weihnachtsbuden an der Schlachte entwendet hatte. Die Diebesbeute wurde beschlagnahmt, der 35-Jährige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Trickdiebe als falsche Polizisten unterwegs

(04.12.18)

In der Bremer Neustadt waren in den zurückliegenden Tagen Trickdiebe unterwegs, die sich als Polizisten ausgaben. In einem Fall entwendeten die Täter dabei Schmuck und Bargeld, in einem anderen scheiterten die Betrüger an der aufmerksamen Reaktion einer Seniorin. Die Polizei Bremen sucht nun Zeugen, die Hinweise zu den verdächtigen Personen geben können.

Am gestrigen Montag zeigte die Schwester einer 74-jährigen Bremerin an, dass diese bereits am vergangenen Mittwoch Opfer von zwei Trickdieben geworden ist. Dabei hatten die beiden Männer die Seniorin am späten Nachmittag auf dem Heimweg vom Einkaufen verfolgt und unmittelbar vor der Haustür in der Moselstraße angesprochen. Die Täter gaben sich als Polizisten aus und baten um Einlass in die Wohnung. Hier fragten sie nach Schmuckkästchen und ließen sich die Schlafzimmerschranktür öffnen. Die falschen Polizisten verließen die Wohnung und kündigten an, dass sie noch einmal wiederkommen würden.
Im Laufe des Abends erschienen zwei weitere Männer an der Wohnung der Seniorin. Auch diese gaben sich als Polizisten aus und gaben vor, eine Anzeige aufnehmen zu müssen.
Im Nachhinein konnte festgestellt werden, dass Schmuck sowie Bargeld entwendet wurde.

Am gestrigen Nachmittag versuchten sich zwei Männer Zugang zu einem Mehrparteienhaus in der Theodor-Storm-Straße zu verschaffen. Dabei gaben die Männer gegenüber einer 71jährigen Bremerin vor, Polizeibeamte der Kriminalpolizei zu sein. Die falschen Polizisten sagten, dass sie zu einer Bewohnerin des Hauses müssten. Die Bremerin wurde jedoch misstrauisch und forderte die beiden Männer auf, zu verschwinden. Als die Frau zudem lautstark um Hilfe rief und ein Nachbar hinzukam, ergriffen die beiden Männer die Flucht. Dabei stiegen sie in eine silberfarbene Limousine und fuhren in Richtung Kirchweg davon.

Die beiden Männer wurden wie folgt beschrieben: 25-30 Jahre alt, 1,70 – 1,80 m groß, schwarze Haare, dunkler Teint, einer trug ein Basecap.

Wer Hinweise zu den beiden Männern sowie der silbernen Limousine geben kann oder am vergangenen Mittwoch verdächtige Beobachtungen in der Moselstraße gemacht hat, wird gebeten, sich bei dem Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Die Polizei rät zudem, grundsätzlich keine unbekannten Personen in die Wohnung zu lassen. Fordern Sie von angeblichen Polizisten immer einen Dienstausweis. Wenn Sie sich unsicher sind, ob der Dienstausweis echt ist: Rufen Sie den Notruf der Polizei an und lassen Sie sich den Einsatz der Polizisten bestätigen. Die Polizei wird Sie auch niemals fragen, wo Sie Ihre Wertsachen aufbewahren.

Kokainfund bei Verkehrskontrolle

(06.12.18)

Am Mittwoch führten Polizisten in Kattenturm eine Verkehrskontrolle durch. Bei einem 25 Jahre alten Fahrer fanden die Beamten mit Unterstützung des Zolls diverse Zigarettenstangen sowie Kokain.

Im Rahmen einer Schwerpunktmaßnahme zur dunklen Jahreszeit kontrollierten die Einsatzkräfte auf der Kattentumer Heerstraße auf Höhe Wolfskuhlenweg zwischen 12 und 17 Uhr insgesamt 32 Fahrzeuge und 41 Personen. Neben mehreren festgestellten Verkehrsverstößen tat sich ein Fahrer besonders hervor. In dem Mazda des 25-Jährigen fanden die Beamten 10 Stangen Zigaretten. Da diese offensichtlich über keine Steuerbanderole verfügten, kamen Einsatzkräfte vom Zoll zur Unterstützung hinzu. Bei der weiteren Kontrolle des Fahrzeuges entdeckten die Beamten des Zolls noch diverse Verkaufseinheiten Drogen. Einem ersten Schnelltest zufolge handelte es sich dabei um Kokain. Der 25-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zu einer Polizeiwache gebracht. Auch ein weiterer Fahrer erhielt eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Er fuhr unter dem Einfluss von Amphetaminen.

Die Polizei Bremen kündigt weitere Kontrollen für die dunkle Jahreszeit an.

Kontaktpolizisten informieren über Einbruchschutz

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Kontaktpolizisten informieren über Einbruchschutz

(06.12.18)

Nach mehreren Wohnungseinbrüchen suchten am Mittwoch 13 Kontaktpolizisten der Bremer Polizei rund 100 Wohnhäuser in Habenhausen auf, um wertvolle Tipps zum Thema Einbruchschutz zu geben.

Die 13 Kontaktpolizisten aus Kattenturm, Huchting und der Neustadt klingelten zwischen 13 und 18 Uhr an etwa 100 Haustüren im Wohngebiet der Christian-Seebade-Straße. Hier kam es in den vergangenen Tagen immer wieder zu Einbrüchen. In persönlichen Gesprächen erreichten die Beamten zirka 90 Prozent der Anwohner. Den Hausbesitzern wurden gezielte Beratungen zum Einbruchschutz angeboten. Fast alle Angesprochenen nahmen die Beratung dankend an. Zur Freude der Beamten hatten einige aufgrund der Einbrüche auch bereits Maßnahmen getroffen, indem sie Tür- und Fensterschlösser nachgerüstet haben oder auch die Außenbeleuchtung verbesserten.

Sowohl Anwohner als auch Polizisten zeigten sich sehr zufrieden mit der Präventionsaktion. Die Resonanz der Bürgerinnen und Bürger war durchweg positiv. Viele versicherten die Ratschläge schnellstmöglich umzusetzen und bedankten sich für so viel Engagement.

Gerade zur dunklen Jahreszeit ergeben sich für Einbrecher mehr Tatgelegenheiten. Damit alle Bremer und Bremerinnen gut gewappnet sind, führt die Polizei Bremen neben Schwerpunktmaßnahmen auch Präventionsveranstaltungen durch. Generell gilt: Wirkungsvoller Einbruchschutz beginnt bereits vor der Haustür.
Licht und Bewegungsmelder am Haus und Grundstück schrecken potentielle Einbrecher ab, einbruchhemmende Fenster und Türen verhindern einen leichten Zutritt zum Wohnbereich. Für eine kostenlose, individuelle Beratung steht das Präventionszentrum der Polizei Bremen, Am Wall 95 oder telefonisch unter 362-19003 zur Verfügung. Weitere Infos zum Thema unter: www.polizei-beratung.de und www.polizei.bremen.de.

Einbrecher auf frischer Tat gefasst

(5.12.18)

Am frühen Mittwochabend drangen zwei Einbrecher in ein Wohnhaus in Sebaldsbrück ein. Dabei wurde das Duo von dem Eigentümer überrascht und flüchtete. Alarmierte Einsatzkräfte nahmen die Flüchtigen noch in Tatortnähe fest. Fast zeitgleich konnte auch in Findorff ein Einbrecher auf frischer Tat gestellt werden.

Mit Beginn der dunklen Jahreszeit steigen auch die Einbruchszahlen. Zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität setzt die Bremer Polizei schwerpunktmäßig neben uniformierten Einsatzkräften auch Zivilbeamte in belasteten Stadtteilen ein. So auch Mittwochabend in Sebaldsbrück. Gegen 17 Jahre wurde der Polizei ein Einbruch im Plumweg gemeldet. Zwei Täter hatten das Fenster eines Einfamilienhauses aufgehebelt und waren so eingestiegen. Anschließend durchsuchten die Eindringlinge sämtliche Räume. Dabei wurden sie vom heimkehrenden Bewohner entdeckt. Das Duo flüchtete daraufhin zu Fuß in ein dunkles Kleingartengebiet, direkt in die Arme von dort postierten Zivilpolizisten. Ein Verdächtiger konnte sogleich aus einem Gebüsch heraus festgenommen werden, sein Komplize wurde wenig später auf dem Dach einer angrenzenden Schule gefasst. Bei den 20 und 27 Jahre alten Tatverdächtigen konnten noch Tatmittel wie Schraubendreher, Taschenlampe und Handschuhe sowie eine soeben entwendete Geldkassette aufgefunden werden. Derzeit wird geprüft, ob sie auch für vorangegangene Einbrüche im Stadtteil verantwortlich sind.
Beide wurden festgenommen. Sie sollen noch heute dem Haftrichter vorgeführt werden.

In Findorff konnten Polizisten ebenfalls einen Einbrecher in den frühen Abendstunden fassen. Der 48-Jährige war in ein Haus im Weidedammviertel eingestiegen und vom Bewohner auf frischer Tat ertappt und bis zum schnellen Eintreffen von Einsatzkräften festgehalten worden. Auf der Terrasse hatte der Einbrecher seine Beute zum Abtransport bereitgestellt. Bei seiner Durchsuchung fanden die Polizisten weiteres Diebesgut. Er wurde vorläufig festgenommen. Haftgründe gegen ihn werden geprüft, auch er wird noch heute dem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittler prüfen, ob er auch einen weiteren Einbruch in unmittelbarer Nähe begangen hat.

Die Polizei Bremen veröffentlicht jede Woche eine Übersicht über die aktuellen Einbrüche in Bremen. Die Karte zeigt, in welchen Gebieten in Wohnhäuser und Wohnungen eingebrochen wurde. Ziel des Präventionsprojektes ist es, jeden Einzelnen zu sensibilisieren und die Bürgerinnen und Bürger zu informieren, wo sie besonders aufmerksam sein sollen. Die am Mittwoch aktualisierte Karte und mehr Infos finden Sie auf www.polizei.bremen.de.

Auseinandersetzung im Steintor

(09.12.2018)

Am frühen Samstagmorgen gerieten im Steintor zwei Gruppen aneinander, bei der ein 22-Jähriger leicht verletzt wurde. Ein Tatverdächtiger konnte durch Einsatzkräfte kurz nach der Tat gestellt werden.

Gegen 4 Uhr verließen der 22-Jährige und sein 24-Jähriger Begleiter ein Lokal in der Straße „Vor dem Steintor“. An der Haltestelle „Sielwall“ gerieten sie mit vermutlich vier Männern in ein Streitgespräch. Hintergrund des Streits sollen verschiedene politische Ansichten gewesen sein. Aus der verbalen Streitigkeit entwickelte sich schnell eine körperliche Auseinandersetzung. Hierbei soll mehrfach auf den 22-Jährigen eingetreten worden sein. Polizisten stellten einen 23 Jahre alten Tatverdächtigen noch in Tatortnähe. Er wurde vorübergehend mit zu einer Wache genommen. Einer der Unbekannten soll beim Wegrennen „Heil Hitler“ gerufen haben.

Der 22-Jährige konnte nach ambulanter Behandlung im Krankenhaus wieder entlassen werden.

Die Polizei Bremen ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Zeugen der Auseinandersetzung werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Mann mit Schnittverletzungen

(09.12.2018)

Am frühen Freitagabend verletzte ein Unbekannter in Gröpelingen einen 42-Jährigen durch Schnittverletzungen schwer. Die Polizei sucht dringend Zeugen.

Nach ersten Erkenntnissen stand der 42 Jahre alte Mann gegen 18:10 Uhr an der Ecke Liegnitzstraße/Johann-Kühn-Straße, als ein Mann und seine weibliche Begleitung auf ihn zukamen. Der maskierte Unbekannte griff den 42-Jährigen mit einem messerähnlichen Gegenstand an. Dabei fügte er ihm mehrere Schnittverletzungen zu. Der Verletzte wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht, wo er notoperiert wurde. Lebensgefahr besteht nicht.

Der Angreifer und seine Begleiterin flüchteten in die Johann-Kühn-Straße.

Der Mann soll etwa 190 bis 195 Zentimeter groß gewesen sein. Er war schlank, trug eine schwarze Skimaske, eine Brille und eine Jeans. Die Frau wird als etwa 165 Zentimeter groß beschrieben. Sie hatte eine normale Statur, war zirka 30 Jahre alt und hatte braune zu einem Zopf gebundene Haare. Bei der Tat trug sie eine schwarze Jacke mit Fellkragen.

Die Polizei bittet Zeugen, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Autofahrer nach Unfall mit Baum schwerverletzt

(09.12.2018)

Im Utbremer Ring kam es am Freitagabend zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 29-jähriger Bremer schwerverletzt wurde. Er war auf der nassen Fahrbahn von der Straße abgekommen und fuhr gegen einen Baum. Der Autofahrer war eingeklemmt und musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden, Lebensgefahr bestand jedoch nicht.

Nach ersten Zeugenaussagen befuhr der Mann mit seinem Mercedes den Utbremer Ring in Richtung Innenstadt. Kurz vor der Einmündung zur Salzburger Straße bremste er aus bislang ungeklärter Ursache, kam dadurch ins Schleudern und prallte gegen einen am Straßenrand stehenden Baum. Ersthelfer versuchten, den Schwerverletzten aus dem Fahrzeug zu befreien. Der Mercedes war jedoch so stark deformiert, dass er erst durch die Feuerwehr befreit werden konnte. Er wurde anschließend mit schweren aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Der Mercedes musste abgeschleppt werden. Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme musste der betroffene Bereich des Utbremer Ringes gesperrt werden, was zu Verkehrsbehinderungen führte.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Geschlagen, getreten und beraubt: 19-Jähriger will Streit schlichten

(09.12.2018)

In den frühen Morgenstunden am Samstag wurde ein 19-Jähriger von einer fünfköpfigen Gruppe am Hillmannplatz ausgeraubt. Im Zuge der Auseinandersetzung schlugen und traten mehrere Männer unter anderem gegen den Kopf des 19-Jährigen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.

Gegen 02:55 Uhr kam es im Bereich des Hillmannplatzes zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen, zu denen auch die späteren Täter zählten. Der junge Mann versuchte mit seinen Begleitern die Auseinandersetzung zu schlichten. Dies nahm einer der Täter zum Anlass, den 19-Jährigen zu bedrohen und ihm seine Armbanduhr vom Handgelenk abzureißen. Der Täter verschwand mit der gestohlenen Uhr und seiner Gruppe in Richtung des Loriotplatzes. Eine weitere Person aus der Gruppe war noch vor Ort und bot dem bestohlenen Bremer an, gemeinsam seine Uhr wiederzubeschaffen. Zusammen gingen sie dann zu dem Rest der Tätergruppe. Doch statt seiner Uhr bekam er prompt mehrere Faustschläge ins Gesicht und ging zu Boden. Das Quintett schlug und trat auf den am Boden liegenden 19-Jährigen ein. Erst als er auch sein Handy aushändigte und sein Passwort verriet, ließen sie von ihm ab.

Der 19-Jährige wurde wegen diverser Prellungen und Platzwunden in einem Krankenhaus behandelt.

Alle fünf Täter sollen dunkelhäutig gewesen sein. Einer trug eine schwarze Jacke mit reflektierendem Streifen auf der Rückenpartie und war ca. 175 cm groß. Der Zweite war ca. 190 cm groß und trug eine dunkle Jacke mit Kapuze, welche am Rand mit Fell bestückt war. Ein Dritter war ca. 175 cm groß, trug einen dunklen Kapuzenpullover und eine dunkle Hose. Die Weiteren konnten nicht genauer beschrieben werden.

Die Polizei bittet Zeugen sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 / 362 3888 zu melden.

Zeugen nach Raubüberfall gesucht

(10.12.2018)

Am Sonntagmorgen raubten mindestens zwei Personen einen 28-jährigen Mann im Bereich Landwehrstraße aus. Dabei sprühten diese ihm zunächst Pfefferspray ins Gesicht und hielten ihm ein Messer an den Hals.

Am frühen Sonntagmorgen erschien ein 28-jähriger Mann am Polizeirevier Walle und gab an, dass er gegen 05:45 Uhr durch mindestens zwei Unbekannte im Bereich Landwehrstraße überfallen wurde. Die Männer hatten ihm zunächst Pfefferspray ins Gesicht gesprüht. Dann entrissen sie ihm das Telefon, mit dem er gerade telefonierte. Ihm wurde mehrfach in den Bauch geschlagen und ein Messer von hinten an den Hals gehalten. Die Räuber forderten dann die Geldbörse des 28-Jährigen. Nachdem er diese herausgab, ließen sie von ihm ab und flüchteten in stadteinwärtiger Richtung.

Die Polizei Bremen sucht Zeugen, die im Bereich Landwehrstraße oder der näheren Umgebung gegen 05:45 Uhr entsprechende Beobachtungen gemacht haben. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362 – 3888 zu melden.