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Einbrecher gestellt

(28.12.2018)

Am späten Donnerstagabend stellten Einsatzkräfte der Polizei Bremen in Gröpelingen einen 22-Jährigen, nachdem dieser zuvor in einen Schuppen einbrach und Gartengeräte stahl.

Kurz vor Mitternacht hörte eine Anwohnerin aus der Wasserhorster Straße Geräusche aus Richtung ihres Gartenhauses. Als die Frau aus dem Fenster sah, beobachtete sie wie eine dunkel gekleidete Person mit diversen Gartengeräten in Richtung Halmerweg lief. Die 59-Jährige wählte daraufhin sofort den Notruf. Nur wenige Minuten nach der Tat stellten Polizisten im Rahmen der Fahndung den 22-Jährigen samt den entwendeten Geräten. Bereits einen Tag zuvor griffen Polizeibeamte den Mann in Vegesack auf. Auch hier hatte er vermeintliches Diebesgut bei sich. Gegen den 22-Jährigen wurde eine Strafanzeige wegen besonders schweren Fall des Diebstahls gefertigt.

Die Polizei lobt das vorbildliche Verhalten der Anruferin, die sofort hellhörig wurde, als sie verdächtige Geräusche hörte und umgehend den Notruf wählte. Hierdurch waren die eingesetzten Beamten schnell vor Ort und konnten den Täter noch in Tatortnähe stellen.

Bewaffneter Raubüberfall auf Supermarkt

(28.12.2018)

Zwei unbekannte Männer überfielen am Donnerstagabend einen Supermarkt in Bremen Vegesack. Die Polizei sucht Zeugen.

Kurz vor 22 Uhr betrat das Duo den Supermarkt in der Hammersbecker Straße. Sie bedrohten sofort eine Mitarbeiterin mit zwei Schusswaffen und forderten die 37-Jährige auf, das Geld herauszugeben. Mit der Beute verließen sie den Markt und flohen in unbekannte Richtung.

Beide Männer waren mit einer dunklen Hose und einer schwarzen Kapuzenjacke bekleidet. Beide trugen schwarze Nike Schuhe und hatten eine kräftige Statur. Einer war etwa 1,8m– 1,9m groß, der zweite etwas kleiner.

Die Polizei fragt: Wer kann Hinweise zu den Personen geben? Wem ist etwas im näheren Umfeld aufgefallen? Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362 – 3888 zu melden.

Fünfjährige von Auto erfasst

(30.12.2018)

Am Samstagmittag erfasste in Bremen-Woltmershausen eine 40 Jahre alte Frau eine Fünfjährige mit ihrem Auto, als die beim Spielen auf die Straße lief. Das Mädchen kam mit einer schweren Beinverletzung in ein Krankenhaus.

Kurz vor 13 Uhr befuhr die 40-Jährige gemeinsam mit ihrem Ehemann den Mellumweg in Richtung Butjadinger Straße, als das Mädchen zwischen zwei Autos auf die Straße lief. Die Frau versuchte mit ihrem Hyundai noch zu bremsen, konnte einen Zusammenprall jedoch nicht mehr verhindern. Die Fünfjährige verletzte sich am Bein so schwer, dass sie operiert werden musste.

Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Die Polizei rät allen Verkehrsteilnehmern, vor allem wenn Sie Kinder am Fahrbahnrand bemerken, äußerst aufmerksam und vorsichtig zu sein. Kinder reagieren häufig spontan und können sich dabei in gefährliche Situationen bringen. Eltern sollten ihre Kinder schon von klein auf an über die Gefahren im Straßenverkehr aufklären und regelmäßig mit ihnen richtiges Verhalten üben. Tipps hierzu geben Sicherheitsbeauftragte im Präventionszentrum der Bremer Polizei, Am Wall 195 oder am Telefon unter der Rufnummer (0421) 362-19003.

Zeugen nach Balkonbrand gesucht

(30.12.2018)

Am Freitagabend brannte in der Bremer Vahr der Balkon einer 89-Jährigen. Möglicherweise ist der Brand durch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern entstanden.

Gegen 21.15 Uhr hörten Anwohner der Kurt-Huber-Straße zunächst einen lauten Knall. Unmittelbar danach stand das Mobiliar auf dem Balkon der Seniorin in Flammen. Nach Zeugenaussagen sollen vermutlich drei Jugendliche vom Tatort zwischen Haus und Garagenhof weggerannt sein. Einsatzkräfte der Feuerwehr Bremen konnten das Feuer schnell löschen. Die 89-Jährige wurde vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert, konnte nach ambulanter Behandlung aber wieder entlassen werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei Bremen fragt, wer am Freitagabend in dem Bereich verdächtige Beobachtungen gemacht hat und Hinweise geben kann. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei erneut auf die Gefährlichkeit von Silvesterböllern hin. Immer wieder kommt es rund um die Silvestertage zu schweren Unfällen oder Bränden, weil Feuerwerkskörper nicht sachgemäß verwendet werden oder illegale Produkte genutzt werden. Durch den fahrlässigen Umgang mit Feuerwerk bringt man nicht nur sich und andere in Gefahr, man kann sich auch strafbar machen. Zahlreiche Tipps zum richtigen Umgang mit Silvesterfeuerwerk finden Sie unter www.polizei-beratung.de

Farbschmierereien an Bürogebäude

(30.12.2018)

Am Samstagabend entdeckte ein Passant an zwei Eingangsschildern eines Bürogebäudes hakenkreuzartige Schmierereien. Betroffen waren die Schilder einer Bremer Bank sowie der SPD Bürgerschaftsfraktion.

Die hakenkreuzartigen Symbole wurden vermutlich zwischen Mittwochabend, 22 Uhr und Samstagabend, 22 Uhr angebracht. Die Polizei Bremen fragt, wer in dem Zeitraum in der Wachtstraße verdächtige Beobachtungen gemacht hat und Hinweise zu dem oder der Täterin geben kann. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Der Staatsschutz der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Jahreswechsel in Bremen

(01.01.2019)

Hinter der Polizei Bremen liegt eine einsatzreiche Silvesternacht. Insgesamt verlief der Jahreswechsel in Bremen weitestgehend friedlich. Zahlreiche silvestertypische Delikte wie Schlägereien und der nicht sachgemäße Umgang mit Feuerwerkskörpern beschäftigten die Polizisten. Auf einer Veranstaltung im Richtweg haben mehrere Personen auf einen 23-Jährigen eingeschlagen und getreten. Ein 22-jähriger Tatverdächtiger wurde vorläufig festgenommen.

Mehrere tausend Menschen feierten den Jahreswechsel auf den Straßen Bremens. Insbesondere im Bereich der Weserbrücken, der Schlachte, vor dem Goethetheater, an der Sielwallkreuzung und im Bereich der Grohner Düne versammelten sich die Bremerinnen und Bremer zum Feiern. Hierbei wurde zahlreiches Silvesterfeuerwerk gezündet. Teilweise auch in die Menschenmengen hinein. Gegen 0.15 Uhr beschossen unterhalb der Teerhofbrücke mehrere Personen vorbeigehende Passanten mit Pyrotechnik. Verletzt wurde dabei zum Glück niemand. Einsatzkräfte stellten einen Tatverdächtigen. Er erhielt eine Strafanzeige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung.

Um kurz vor 2 Uhr wurde über den Notruf der Polizei eine Auseinandersetzung auf einem Silvesterball im Richtweg gemeldet. Rund zehn überwiegend noch unbekannte Männer gingen auf einen 23-Jährigen los. Sie traten mehrfach auf den am Boden Liegenden ein, unter anderem auch gegen seinen Kopf, sodass dieser in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Polizisten stellten einen 22-jährigen Tatverdächtigen noch vor Ort und nahmen ihn vorläufig fest.

Im Laufe der Nacht stellten die Beamten über das Stadtgebiet verteilt rund 120 der sogenannten „Polenböller“ sicher. Mehrere Strafanzeigen wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz wurden gefertigt.

Ab etwa 0.20 Uhr gab es deutliche Abwanderungstendenzen in der Stadt.

Im Vorfeld zur Silvesternacht führten Polizisten am Sonntag insgesamt sechs Kioskkontrollen im Bereich des Steintors durch, um den Verkauf von Pyrotechnik zu überprüfen. Hierbei stellten sie zahlreiche Verstöße fest. Die Feuerwerkskörper wurden teilweise ohne Genehmigung verkauft, nicht ordnungsgemäß gelagert oder von Angestellten ohne entsprechende Schulung verkauft.

Jugendliche verursachen Brand

(01.01.2019)

Am Sonntagmittag brannte es auf einem Balkon in Bremen-Huchting. Die Feuerwehr Bremen konnte den Brand umgehend löschen. Schnell stellte sich heraus, dass das Feuer durch zwei zwölf und 15 Jahre alte Jungs verursacht wurde.

Nach ersten Erkenntnissen haben die Jugendlichen im Zimmer des 15-Jährigen aus handelsüblicher Silvesterpyrotechnik selbstgebaute Sprengsätze hergestellt. Beim Herauswerfen aus dem Fenster setzte einer der selbstgebastelten Böller eine auf dem Balkon befindliche Matratze in Brand. Der Ältere kam mit leichten Verletzungen zur Behandlung in ein Krankenhaus. Dem Jüngeren und den weiteren Hausbewohnern ist nichts passiert. Im Zimmer des 15-Jährigen befanden sich noch zahlreiche weitere Feuerwerkskörper, selbstgebaute Sprengsätze sowie diverses Werkzeug. Zur Verhinderung von weiteren Straftaten stellten Einsatzkräfte das gesamte Material sicher. Gegen den Jugendlichen wird jetzt wegen fahrlässiger Brandstiftung und Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt. Der Zwölfjährige wurde seinen Erziehungsberechtigten übergeben.

Durch das Feuer entstand ein Schaden von etwa 5.000 Euro.

Aus aktuellem Anlass weist die Polizei Bremen auch nach der Silvesternacht erneut auf die Gefahren von selbsthergestellter Pyrotechnik hin. Dadurch bringt man nicht nur sich und andere in Gefahr, sondern macht sich auch strafbar. Bitte beachten Sie auch, dass handelsübliches Silvesterfeuerwerk erst ab 18 Jahren erlaubt ist. Viele weitere Informationen zum sicheren Umgang finden Sie unter www.polizei-beratung.de

Mann durch Messerstiche verletzt – Tatverdächtiger festgenommen

(02.01.2019)

Am frühen Sonntagmorgen verletzte ein 21-Jähriger an einer Haltestelle in Bremen-Osterholz einen 22-Jährigen mit einem Messer schwer. Montagnachmittag nahmen Spezialeinsatzkräfte der Polizei Bremen den Flüchtigen fest. Gegen ihn wurde ein Untersuchungshaftbefehl erlassen.

Die beiden Männer sind gegen 5 Uhr nach dem Verlassen einer Straßenbahn verbal aneinander geraten. Dieser Streit ging in eine körperliche Auseinandersetzung über. An der Haltestelle „Düsseldorfer Straße“ zog der Tatverdächtige dann ein Messer und verletzte den 22-Jährigen durch mehrere Messerstiche schwer. Lebensgefahr besteht derzeit nicht mehr. Der 21-Jährige flüchtete vom Tatort. Durch umfangreiche Ermittlungen und eine sofort eingeleitete Fahndung konnten Spezialeinsatzkräfte den Gesuchten einen Tag später in Bremen-Osterholz festnehmen.

Nach ersten Erkenntnissen kannten die Männer sich bereits vor der Tat. Als Motiv kommt eine Auseinandersetzung im persönlichen Bereich in Betracht.

Ein Haftrichter erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen am Dienstag einen Untersuchungshaftbefehl. Der 21 Jahre alte Mann wurde der JVA Bremen überstellt.

Einschussloch in Fensterscheibe

(02.01.2019)

Am frühen Mittwochmorgen stellte eine Angestellte des Bürgeramtes in Hemelingen ein Einschussloch in einer Fensterscheibe fest. Die Polizei sucht Zeugen.

Die Mitarbeiterin entdeckte gegen 05.10 Uhr die Beschädigung in einer Fensterscheibe des zweiten Obergeschosses sowie einen Projektil ähnlichen Gegenstand auf dem Fußboden. Hinter der Fensterscheibe befindet sich ein Empfangsbereich des BürgerServiceCenters.

Die Beschädigung ist voraussichtlich zwischen Freitagmittag und Mittwochmorgen erfolgt. Die Polizei Bremen fragt, wer im Bereich der Stresemannstraße etwas Auffälliges beobachtet oder gehört hat. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Briefkästen, Zigarettenautomaten und Fahrzeugscheibe gesprengt

(02.01.2019)

Am Montag und Dienstag wurden im gesamten Stadtgebiet mehrere Briefkästen, Zigarettenautomaten und die Heckscheibe eines Autos aufgesprengt. Bei den Explosionen entstand erheblicher Sachschaden. In einem Fall gelangten die Täter an Zigaretten und entwendeten diese.

Einer der beschädigten Briefkästen befand sich in der Helgolander Straße. Hier sprengten Unbekannte in der Nacht zu Dienstag den Briefkasten des Parteibüros der AfD auf. Die Täter flüchteten unerkannt.
Da benachbarte Briefkästen unberührt blieben, kann eine politisch motivierte Tat nicht ausgeschlossen werden. Der Staatsschutz der Polizei Bremen hat die Ermittlungen entsprechend aufgenommen.

Am Montag, den 31.12.2018 gegen 02:55 Uhr beobachtete eine Zeugin, nach der Explosion eines Zigarettenautomaten, sechs, offensichtlich Männer, vom Tatort flüchten.
Die Flüchtigen sollen zwischen 20 – 30 Jahre alt sein, drei der Männer trugen bei der Tatausführung Baseballkappen und einer weiße Oberbekleidung. Eine sofortige Fahndung nach ihnen verlief negativ.

Weitere Zigarettenautomaten wurden in Burglesum und Gröpelingen aufgesprengt, zudem acht Briefkästen in der Bremer Neustadt und die Heckscheibe eines VW Polo in Huchting.

Die Polizei Bremen fragt: Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht?
Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer (0421) 362-3888 entgegen.

In fast allen Fällen wurden Sprengstoffreste aufgefunden, sodass davon ausgegangen wird, dass die Sprengungen mittels Pyrotechnik bzw. durch sogenannte „Polenböller“ herbeigeführt wurden.
Die Polizei weist noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass die sogenannten Polenböller in Deutschland verboten sind.
Der Besitz und der Umgang sind nach dem Sprengstoffgesetz strafbar. Hintergrund, dass diese Böller unter Strafe gestellt sind, ist deren extreme Gefährlichkeit im Vergleich zu sonstigen in Deutschland zugelassenen Feuerwerkskörpern.

Zeugen gesucht

(02.01.2019)

In der Nacht zu Freitag griff ein Unbekannter einen 55-Jährigen in Bremen-Obervieland an und verletzte ihn mit einem spitzen Gegenstand an Hals und Brustkorb. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 03.50 Uhr sprach der Gesuchte den 55-Jährigen in der Robert-Koch-Straße an. Schnell entwickelte sich eine Auseinandersetzung im Zuge dessen der Tatverdächtige einen Dolch gezogen haben soll und damit dem 55-Jährigen eine Schnittverletzung am Hals und im Brustkorb zufügte. Drei Passanten fanden den Verletzten und riefen den Notruf. Lebensgefahr bestand zu keinem Zeitpunkt. Sowohl das Opfer als auch die drei Zeugen waren zum Tatzeitpunkt so stark alkoholisiert, dass eine Befragung erst nach entsprechender Ausnüchterung erfolgen konnte.

Die Polizei Bremen ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdeliktes und fragt, wer in der Nacht zu Freitag im Bereich der Robert-Koch-Straße etwas beobachten konnte und Hinweise geben kann. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Polizei warnt erneut vor Trickbetrügern

(03.01.2019)

Im Laufe des Mittwochs versuchten Trickbetrüger gleich dreimal, ältere Menschen um ihre Wertsachen zu bringen. Auch eine erhebliche Anzahl an betrügerischen Anrufen von sog. Call-Center-Betrügern wurde der Polizei gemeldet.

Am Mittwochnachmittag klingelten zwei Unbekannte an der Haustür eines 88-jährigen Bremers in Huchting. Sie gaben sich als zivile Polizeibeamte aus, die den Rentner über das Thema Wohnungseinbrüche informieren wollten. So verschafften sie sich Zutritt zur Wohnung und fingen dreisterweise sofort an, sämtliche Räume nach Wertgegenständen zu durchwühlen. Dem 88-Jährigen kam die Situation zunehmend merkwürdiger vor, sodass er sich dazu entschloss, den Polizeinotruf zu wählen. Als die Täter dies bemerkten, rissen sie ihm das Telefon aus der Hand und flüchteten aus der Wohnung.

Ein ähnlicher Fall trug sich in der Vahr zu. Dort gaben sich am Mittwochmittag zwei Männer als Kriminalbeamte aus und versuchten sich Zutritt zur Wohnung einer 88-Jährigen zu verschaffen. Diese durchschaute die perfide Masche jedoch sofort und schlug die Betrüger in die Flucht.

In Bremen-Kattenturm brachten falsche Dachdecker eine ältere Dame um ihr Geld. Sie gaben vor, Arbeiten verrichtet zu haben, die tatsächlich nie stattgefunden hatten. Die Dame bezahlte die beiden Männer, die anschließend flüchteten. Sie werden als ca. 35-40 Jahre alt beschrieben und sollen mit Arbeitskleidung bekleidet gewesen sein und akzentfrei deutsch gesprochen haben.

Die Polizei bittet mögliche Zeugen der Vorfälle, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 / 362 3888 zu melden.

Auch über das Telefon versuchten Kriminelle am Mittwoch an das Hab und Gut älterer Menschen zu gelangen. Die Polizei vernahm rund 30 solcher betrügerischen Telefonate. Die Masche: die Anrufer geben sich als Verwandte der Opfer aus und täuschen eine finanzielle Notlage vor. Sie erfragen, ob sich bei den Opfern Bargeld oder Schmuck im Haus befindet und schicken häufig einen „Freund“, der das Geld abholt.
Häufig wird dabei eine gefälschte Telefonnummer im Display angezeigt.

Die Polizei warnt vor dieser Masche. Seien Sie solchen Anrufern gegenüber immer misstrauisch, legen Sie auf und verständigen Sie die Polizei. Weitere Tipps, wie Sie sich vor solchen Betrugsmaschen schützen können, erhalten Sie kostenlos beim Präventionszentrum der Polizei, Telefon 0421 / 362 19003 oder unter www.polizei.bremen.de

Fahrraddiebe gestellt

(03.01.2019)

Zivile Einsatzkräfte stellten in der Nacht zu Donnerstag in der Bremer Neustadt zwei 40 und 43 Jahre alte Männer, nachdem diese versuchten ein Fahrrad zu stehlen.

Um kurz nach 1 Uhr fielen die zwei Männer den zivilen Polizeibeamten in der Langemarckstraße auf. Das Duo interessierte sich offenbar für abgestellte und verschlossene Fahrräder. Immer wieder schauten sie sich um und begutachteten die abgestellten Zweiräder. In Höhe einer Pizzeria holte der 43-Jährige einen Bolzenschneider aus seiner Tasche und versuchte das Fahrradschloss eines Mountainbikes zu durchtrennen, während der 40-Jährige Schmiere stand. Die Einsatzkräfte stellten die Männer noch während der Tat und nahmen sie vorläufig fest. Gegen beide wird jetzt in besonders schweren Fall des Diebstahls ermittelt.

Der Inhaber des Mountainbikes der Marke Bergamont konnte bislang nicht ermittelt werden. Er wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Schwer verletzt nach Überfall

(03.01.2019)

Nach einem brutalen Überfall am Donnerstagmorgen auf eine 44-Jährige in der Bremer Neustadt sucht die Polizei dringend Zeugen.

In den frühen Morgenstunden entdeckte ein Jogger in der Straße „Herrlichkeit“ in Höhe der Wilhelm-Kaisen-Brücke auf der Rückseite eines Bürogebäudes die schwer verletzte Frau. Offensichtlich hatte die 44-Jährige dort die Nacht verbracht, als sie von einem Unbekannten angegriffen und zusammengeschlagen wurde. Dabei erlitt die Frau massive Gesichtsverletzungen. Lebensgefahr kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Der Angreifer soll männlich gewesen sein, relativ groß, dunkle Kleidung sowie eine Mütze getragen haben.

Die Polizei sucht dringend Zeugen und fragt, wem in der Nacht bis gegen 6.30 Uhr in diesem Bereich etwas aufgefallen ist. Bitte wenden Sie sich mit Hinweisen an den Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888.

Kontrollen in der Drogenszene

(04.01.2019)

Am Donnerstagabend führte die Polizei im Bahnhofsumfeld und im Viertel wieder Kontrollen zur Bekämpfung der Drogen- und Straßenkriminalität durch.

Zunächst überprüften die Beamten den Bereich rund um die Straße „Auf der Brake.“ Bei den kontrollierten Personen wurde unter anderem Marihuana und Heroin gefunden. Entsprechende Strafanzeigen wurden gefertigt.
Im Umfeld kontrollierten die Einsatzkräfte außerdem noch eine Shisha-Bar, bei der die Beamten Unregelmäßigkeiten in der Belüftung feststellten. Eine Meldung an das zuständige Bau- und Gewerbeamt erfolgte. Für die Gäste bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung.

Auch im Viertel zeigte die Polizei Präsenz. Die eingesetzten Diensthundeführer fanden in einem Versteck mehrere verkaufsfertige Einheiten Drogen. In diesem Zusammenhang wurden mehrere Strafanzeigen gegen Unbekannt gefertigt. Von den kontrollierten Personen wurden zwei vorläufig festgenommen, da der Verdacht des illegalen Aufenthalts bestand. Mehrere Personen erhielten Platzverweise.

Die Polizei Bremen wird weiterhin konsequent mit verdeckten und offenen Maßnahmen gegen den Drogenhandel vorgehen.

Wild-West in Oslebshausen: Polizei fängt Jungbullen Hansi wieder ein

(06.01.2019)

Ein neun Monate alter Jungbulle beschäftigte am Samstagnachmittag die Polizei und sorgte für einen kuriosen Anblick.

Ein Spaziergang durch Bremen ist immer schön. Das dachte sich scheinbar auch ein Jungbulle in Bremen-Oslebshausen und büxte seinen Eigentümern prompt beim Ausladen vom Transporter aus. Sein Spaziergang begann in der Straße „Am Groden“, führte quer durch Oslebshausen und endete schließlich im „Bauerndobben.“

Doch so spaßig, wie sich das zunächst anhört, ist es nicht. Das Tier, das auf den Namen Hansi hört, stand nämlich unter erheblichem Stress und war dadurch latent aggressiv. Beamte der Polizei Bremen waren schnell vor Ort und stellten sicher, dass keine Personen verletzt oder Sachen beschädigt werden. Dazu wurden kurzfristig immer wieder Straßenabschnitte gesperrt. Sogar die Sperrung der nahegelegenen Autobahn 27 stand kurz bevor: der Jungbulle drohte nämlich kurzzeitig, in Richtung des Autobahnzubringers zu laufen.

Bevor es dazu kam, gelang es jedoch den Einsatzkräften, den stämmigen Bullen in der Straße „Bauerndobben“ aufzuhalten. Der Vierbeiner wurde mit Hilfe eines Betäubungsgewehres betäubt und wieder auf seinen Transporter verladen. Dabei erhielten die Eigentümer tatkräftige Unterstützung durch die eingesetzten Beamten.

Durch Hansis Spaziergang ist niemand verletzt worden und auch der Jungbulle hat den aufregenden Tag unverletzt überstanden.

Polizei fasst Einbrecher auf frischer Tat

(06.01.2019)

Ein 26-Jähriger wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag bei einem Einbruch in eine Bäckereifiliale von Beamten der Polizei Bremen festgenommen. Gegen den Mann wurde ein Haftbefehl erlassen.

Ein aufmerksamer Zeuge meldete der Polizei am frühen Samstagmorgen verdächtige Geräusche aus einer Bäckerei in der Hemmstraße. Die schnell eintreffenden Einsatzkräfte stellten fest, dass die Eingangstür zum Verkaufsraum aufgebrochen wurde und offen stand.
Im Gebäudeinneren fanden die Beamten diverses Aufbruchswerkzeug vor. Ein 26-jähriger Mann, der sich in einem Toilettenraum versteckt hielt, wurde vorläufig festgenommen.
Vor der Bäckerei stand der augenscheinliche Fluchtwagen des Einbrechers bereit. Dort fanden die Beamten weiteres Aufbruchswerkzeug vor. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde gegen den 26-Jährigen ein Untersuchungshaftbefehl erlassen.

Die Polizei lobt ausdrücklich das vorbildliche Verhalten des Zeugen, der sofort hellhörig wurde, als er verdächtige Geräusche hörte und umgehend den Notruf wählte. Hierdurch waren die eingesetzten Beamten schnell vor Ort und konnten den Täter noch am Tatort stellen.

Schuss auf Straßenbahn

(06.01.2019)

Am Samstagabend kam es zu einer Schussabgabe auf eine Straßenbahn in der Nordstraße. Es wurde niemand verletzt. Darüber hinaus wurden auf dem Gelände eines Autohauses in der Stresemannstraße mehrere Einschusslöcher an abgestellten Autos festgestellt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Gegen 20:15 Uhr meldeten Zeugen, dass aus einem fahrenden Auto vermutlich ein Schuss auf eine ebenfalls fahrende Straßenbahn abgegeben wurde. Die eintreffenden Polizeibeamten stellten ein Loch im Fenster der Straßenbahn fest. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Straßenbahn wurde zum Zwecke der Spurensicherung sichergestellt. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet um festzustellen, um was für ein Geschoss es sich gehandelt haben könnte.

Auch auf dem Gelände eines Autohauses in der Stresemannstraße wurden vier Einschusslöcher an dort abgestellten Fahrzeugen festgestellt. Auch hier wurde nach aktuellen Erkenntnissen niemand verletzt. Ob ein Zusammenhang zu dem Einschussloch in einem Fenster des Bürgeramts (siehe Pressemitteilung vom 02.01.2019) besteht, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

In beiden Fällen hat die Polizei umfangreiche Ermittlungen aufgenommen. Die Fahndungen nach den unbekannten Tätern laufen unter Hochdruck.

Die Polizei sucht dringend Zeugen: Wer hat die Vorfälle in der Nordstraße oder in der Stresemannstraße beobachtet? Wer kann Hinweise geben? Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 zu melden.

Nach aktuellen Erkenntnissen richteten sich die Taten gegen Sachen und nicht gezielt gegen Personen oder unbeteiligte Dritte.

Raubüberfall mit Schusswaffe

(07.01.19)

Ein Unbekannter überfiel am frühen Montagmorgen ein Lokal in der Straße „Außer der Schleifmühle.“ Der mit einer Pistole bewaffnete Mann floh ohne Beute. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls.

Gegen 03:30 Uhr betrat ein vermummter Mann die Kneipe und forderte vom Wirt die Herausgabe von Bargeld. Dabei bedrohte er ihn mit einer Pistole. Der Lokalinhaber weigerte sich jedoch, den Forderungen des Räubers Folge zu leisten. Nach einem hitzigen Wortgefecht gab sich der bewaffnete Mann geschlagen und trat prompt die Flucht an. Er entkam ohne jegliche Beute.
Der Täter wird wie folgt beschrieben: ca. 25 Jahre alt, schwarze Cappy mit gebogenem Schirm, sog. „Palästinensertuch“, dunkle Lederjacke, helle Jeans.

Es wurden sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Tel.: 0421 362-3888 zu melden.

Die Polizei weist auf Folgendes hin: Sollten Sie Opfer einer Straftat werden, versuchen Sie nicht „den Helden zu spielen!“ Häufig reicht es bereits aus, sich Tätermerkmale und die Fluchtrichtung zu merken.

Graffiti-Sprayer gestellt

(07.01.2019)

In der Nacht zu Samstag stellten Einsatzkräfte in der Bremer Neustadt zwei 18 Jahre alte Männer und eine 19-Jährige, nachdem diese zuvor eine Hauswand mit Graffitis besprühten.

Die Streifenwagenbesatzung fuhr gegen 2.15 Uhr durch die Gastfeldstraße, als das Trio beim Anblick der Polizisten wegrannte. Nach wenigen Metern holten die Beamten die drei ein. Als der Streifenwagen vorbeifuhr, sprühten diese gerade ein Graffiti an die Wand eines Mehrfamilienhauses.

Zahlreiche Spraydosen stellten die Polizisten vor Ort sicher. Gegen das Trio wird jetzt wegen Sachbeschädigung ermittelt.

Die Polizei gibt folgende Empfehlungen, um sich vor Graffiti zu schützen: Licht in Kombination mit Bewegungsmeldern und aufmerksame Nachbarn schützen auch vor Sprayern. Eine begrünte Fassade hält Sprayer fern. Grobe, unebene Oberflächen oder farbenfrohe Wände sind ungünstige Untergründe für Graffiti. Eine umgehende Beseitigung der Farbschmiererei nimmt Sprayern den Reiz, weil sie dann nicht die erhoffte öffentliche Wirkung erzielen. Maler-, Fassaden-, Gebäudereinigungs- und andere Fachfirmen bieten verschiedene Verfahren zum Schutz vor bzw. für die Beseitigung von Farbschmierereien an.

Dreiste Diebe

(7.1.19)

Am Wochenende ließen sich zwei Diebe in ein Café in der Bremer Altstadt unbemerkt einschließen. Die Flucht samt Beute gelang nur kurz. Alarmierte Einsatzkräfte nahmen die Männer vorläufig fest.

Am Freitagabend nach Ladenschluss verließen alle Beschäftigten das Lokal und verschlossen die Türen. Die beiden 35- und 36 Jahre alten Männer blieben unbemerkt im Gebäude und füllten ihre Taschen mit diversem Diebesgut, unter anderem Zigarettenschachteln im Wert von mehreren Hundert Euro. Weiter öffnete und leerte das Duo eine Sektflasche. Als später eintreffendes Reinigungspersonal die Männer ertappte, versuchten sie zu flüchten. Die Verdächtigen kamen jedoch nicht weit. Alarmierte Polizisten konnten beide noch in Tatortnähe vorläufig festnehmen.

Die Tatverdächtigen hatten neben der Beute noch diverses Einbruchwerkzeug dabei, bestritten die Tat aber. Sie wurden für weitere polizeiliche Maßnahmen mit zur Wache genommen. Gegen sie wird nun wegen Diebstahl in besonders schwerem Fall ermittelt.

Angriff auf Bundestagsabgeordneten und Landesvorsitzenden der AfD Bremen

(08.01.19)

Am 07.01.2019, gegen 17:20 Uhr, wurde im Bereich des Theaters am Goetheplatz der Bundestagsabgeordnete und Landesvorsitzende der AfD Bremen von mehreren Personen angegriffen und verletzt. Aufgrund der Funktion des Geschädigten ist von einer politischen Motivation der Tat auszugehen. Der polizeiliche Staatsschutz und die Staatsanwaltschaft Bremen haben die Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei sucht dringend Zeugen: Wer hat den Vorfall im Bereich des Goetheplatzes beobachtet? Wer kann Hinweise geben? Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421
362-3888 zu melden.

Polizei bildet Sonderkommission

(08.01.19)

Nach dem Angriff auf einen 66 Jahre alten Bundestagsabgeordneten der AfD, siehe hierzu auch PM 19, hat die Polizei Bremen eine Sonderkommission gebildet.

Der 66-Jährige wurde am Montag gegen 17.20 Uhr im Durchgang des Theaters am Goetheplatz von mindestens drei Männern angegriffen. Sie schlugen ihm mit einem unbekannten Gegenstand gegen den Kopf und flüchteten in Richtung Bleicherstraße. Zwei 43 und 54 Jahre alte Handwerker, die in der Nähe ihren Wagen beluden, entdeckten den am Boden liegenden Mann und riefen einen Rettungswagen. Die Feuerwehr alarmierte daraufhin die Polizei. Mehrere Streifenwagen fahndeten umgehend nach den Verdächtigen. Die Ermittler sperrten den Tatort ab und sicherten erste Spuren. Der 66 Jahre alte Bremer wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei Bremen hat unter der Federführung des Staatsschutzes eine Sonderkommission gebildet und steht im engen Austausch mit dem Bundeskriminalamt. Wir fragen: „Wer hat am späten Montagnachmittag im Bereich des Theaters am Goetheplatz verdächtige Beobachtungen gemacht und kann Hinweise auf die Täter geben?“ Die Männer waren dunkel gekleidet und trugen Kapuzen, bzw. Mützen. Der Kriminaldauerdienst ist unter (0421) 3623888 erreichbar.

Vermisste tot aufgefunden

(8.1.19)

Die seit dem 3. Januar 2019 vermisste 80 Jahre alte Erika Kolberg aus Horn-Lehe wurde am Montag tot im Rhododendronpark aufgefunden.

Ihr Leichnam lag in einem Fleet am Deliusweg. Es liegen keine Hinweise auf Fremdverschulden vor, die Fahndung ist zu löschen.

Polizeireform 2600 - Zentralisierte Anzeigenaufnahme künftig an sechs Polizeikommissariaten

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Übersichtskarte

(8.1.19)

Die Polizei Bremen setzt den nächsten Schritt der Polizeireform um. Innensenator Ulrich Mäurer und Polizeipräsident Lutz Müller stellten am Dienstag die zentralisierte Anzeigenaufnahme am neuen Polizeikommissariat Mitte vor.

An sechs regionalen Kommissariaten (Süd, Mitte, Ost I, Ost II, West und Nord) stehen ab sofort Polizeibeamte bedarfsorientiert für das Aufnehmen von Anzeigen zur Verfügung. Für die Anzeigenden erweitert sich der Zeitraum der Anzeigenaufnahme von montags bis samstags auf zwölf Stunden (8-20 Uhr), an den Kommissariaten Mitte, Süd, Ost I und West auch an Sonn- und Feiertagen (10-18 Uhr). Am Polizeikommissariat Nord kann die Anzeigenaufnahme samstags vorübergehend nur von 8 bis 16 Uhr stattfinden.
Für die Bevölkerung geht’s mit Einführung der zentralisierten Anzeigenaufnahme jetzt schneller. Durch einen bedarfsgerechten Personaleinsatz ist mit kürzeren Wartezeiten zu rechnen. Darüber hinaus werden in weiteren Schritten bürgerfreundliche Angebote, wie die Erweiterung der Online-Wache und die Einführung eines Terminvergabeverfahrens entwickelt. Dazu wird gesondert berichtet.

Dieser vor allem für die Bürgerinnen und Bürger spürbare Schritt der Umsetzung des neuen Standortkonzeptes folgt der aktuellen Entwicklung der letzten Jahre. Bereits jetzt werden die meisten Anzeigen direkt von der Streifenwagenbesatzung (rund 75 Prozent) oder an den 24 Stunden geöffneten Einsatzdienststandorten aufgenommen.

Polizeipräsident Lutz Müller: „Das neue Standortkonzept soll die Bremer Polizei leistungsfähiger machen. Dessen Kern sind die sechs rund um die Uhr geöffneten, regionalen Polizeikommissariate, an denen Einsatzkräfte gebündelt und Anzeigen zentralisiert aufgenommen werden. Der erste merkliche Schritt ist die Umsetzung der zentralisierten Anzeigenaufnahme.“

An den verbleibenden elf Revieren (Kattenturm, Woltmershausen, Huchting, Steintor, Findorff, Hemelingen, Schwachhausen, Horn, Gröpelingen, Blumenthal, Lesum) werden von Montag bis Mittwoch und am Freitag (10-12 Uhr) sowie am Donnerstag (15-17 Uhr) Bürgersprechstunden eingerichtet. Hier werden Hinweise und Beschwerden entgegengenommen sowie allgemeine polizeiliche Beratungen einschließlich Präventionshinweise angeboten.

Noch einfacher können Bürger übrigens ihre Anzeige online erstatten. Neben der klassischen Anzeigenerstattung, die das persönliche Erscheinen an einem der sechs Kommissariate erfordert, können ausgewählte Delikte wie Sachbeschädigungen und Fahrraddiebstähle bequem von zu Hause oder unterwegs aus angezeigt werden. Das Angebot wird kontinuierlich ausgebaut, kürzlich ist das Delikt Dokumentendiebstahl dazu gekommen.

Detaillierte Informationen rund um die neuen Standorte und Öffnungszeiten sind unter www.polizei.bremen.de zu finden.

Das neue Standortkonzept für die Bremer Polizei ist in drei regionale Abteilungen (Mitte/Süd, Nord/West und Ost) untergliedert.

Erste Ermittlungsergebnisse

(08.01.19)

Nach dem Angriff auf einen Bundestagsabgeordneten der AfD, siehe hierzu auch die PM 19 und 20, konnten Staatsanwaltschaft und Polizei erste Ermittlungsergebnisse erzielen.

Nach ersten Vernehmungen und der Sicherung und Auswertung von Videomaterial ermitteln die Behörden nunmehr wegen des Verdachts einer gefährlichen Körperverletzung. Gesicherte Aufnahmen zeigen zwei Personen, die sich dem 66-Jährigen von hinten näherten, eine dritte lief versetzt dahinter. Einer der Unbekannten schlug den Bremer von hinten nieder, woraufhin der Mann stürzte. Der Abgeordnete erlitt eine stark blutende Kopfverletzung. Anschließend flüchtete das Trio vom Ort des Geschehens. Auf dem bisher gesicherten Videomaterial kann der Einsatz eines Schlaggegenstandes nicht festgestellt werden.

Die eingerichtete Sonderkommission bittet weiterhin mögliche Zeugen sich unter (0421) 3623888 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen.

Kind nach Verkehrsunfall in Lebensgefahr

(09.01.2019)

Am Dienstagnachmittag erfasste ein 25-Jähriger in Bremen-Blumenthal einen zehnjährigen Jungen mit seinem Auto, als dieser dabei war die Straße zu überqueren. Das Kind erlitt durch den Aufprall lebensgefährliche Verletzungen.

Der 25 Jahre alte Mercedesfahrer befuhr gegen 17.15 Uhr die Schwaneweder Straße in Richtung Schwanewede. Zeitgleich stieg der Zehnjährige mit seinem Vater aus dem soeben geparkten Auto aus. Er ging vorne um das Fahrzeug herum und überquerte die Straße. Dabei erfasste der Autofahrer das Kind. Durch den Aufprall schleuderte der Junge mehrere Meter durch die Luft. Ein Rettungswagen brachte den Zehnjährigen mit lebensgefährlichen Verletzungen umgehend in ein Krankenhaus. Dort schwebt er derzeit noch in Lebensgefahr.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Die Schwaneweder Straße war für die Dauer der Unfallaufnahme etwa 1,5 Stunden gesperrt.

Polizei schaltet Hinweisportal

(09.01.19)

Nach dem Angriff auf einen Bundestagsabgeordneten der AfD, siehe hierzu zuletzt die PM 21, hat die Polizei Bremen ein anonymes Hinweisportal freigeschaltet.

Die Polizei bittet darum, ab sofort Bilder und Videos vom Montag, 7. Januar 2019, die etwa zwischen 16 und 18 Uhr im erweiterten Bereich des Goetheplatzes (Kunsthalle, Wallanlagen usw.) gemacht wurden, zur Verfügung zu stellen. Im genannten Zeitraum fanden in dem Bereich u.a. zwei Veranstaltungen statt, die stark frequentiert wurden. Unter folgendem Link gelangt man auf das entsprechende Portal der Bremer Polizei:

https://hb.hinweisportal.de/

Hier können Bilder, Videos und Texte hochgeladen werden. Die Menueführung ist selbsterklärend. Wer seine Identität nicht preisgibt, bleibt anonym. Selbstverständlich nimmt nach wie vor der Kriminaldauerdienst der Bremer Polizei unter der Telefonnummer 0421 362 3888 Hinweise entgegen.

Polizei prüft Bekennerschreiben

(10.01.19)

Nach dem Angriff auf einen 66 Jahre alten Bundestagsabgeordneten am vergangenen Montag, siehe hierzu auch zuletzt die PM 25, bekannte sich eine Gruppierung auf einer Internetplattform zu dem Angriff.

Die Gruppe nannte sich „Antifaschistischer Frühling“. Der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen entdeckte das Schreiben am Mittwochabend, kurze Zeit später wurde es bereits wieder von der Seite gelöscht. Die Autoren zeichneten sich in dem Bekennerschreiben für den Angriff verantwortlich, um den 66-Jährigen „von seinem faschistischen Gedankengut zu befreien“.

Die Soko „Goetheplatz“ prüft in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt die Echtheit des Schreibens. Aktivisten mit dem Namen „Antifaschistischer Frühling“ sind in Bremen bisher nicht aufgetreten. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern an.

Die Polizei bittet weiterhin darum, Bilder und Videos vom Montag, 7. Januar 2019, die etwa zwischen 16 und 18 Uhr im erweiterten Bereich des Goetheplatzes (Kunsthalle, Wallanlagen usw.) gemacht wurden, zur Verfügung zu stellen. Im genannten Zeitraum fanden in dem Bereich u.a. zwei Veranstaltungen statt, die stark frequentiert wurden. Unter folgendem Link gelangt man auf das entsprechende Portal der Bremer Polizei:

https://hb.hinweisportal.de/

Hier können Bilder, Videos und Texte hochgeladen werden. Die Menueführung ist selbsterklärend. Wer seine Identität nicht preisgibt, bleibt anonym. Selbstverständlich nimmt nach wie vor der Kriminaldauerdienst der Bremer Polizei unter der Telefonnummer (0421) 3623888 Hinweise entgegen.

Falscher Polizeibeamter unterwegs

(10.01.2019)

Am Dienstag- und Mittwochabend versuchte ein Betrüger auf beharrliche Art und Weise eine ältere Dame um ihre Ersparnisse zu bringen. Der Mann gab sich als Polizeibeamter aus.

Dienstag klingelte um 21:30 Uhr das Telefon bei einer 89-jährigen Bremerin in Horn-Lehe. Am anderen Ende behauptete ein Mann Polizist zu sein, der Aufklärungsarbeit zur erhöhten Einbruchsrate im umliegenden Wohnbezirk betreibt.
Um eine bessere Hilfestellung zu leisten, müsste er nun wissen, ob die Frau über Wertgegenstände und Barmittel verfügt. Dies verneinte sie.
In einem erneuten Telefonat am Mittwochmorgen erklärte der Betrüger, dass die Banken heutzutage sehr unglaubwürdig sind und das angelegte Geld dort nicht mehr sicher sei. Auf Grund dessen sollte die Seniorin ihr Geld von der Bank holen und dieses zu Hause sicher unterbringen. Die Frau glaubte dem Anrufer und kam der Aufforderung nach.
Im weiteren Verlauf gab der falsche Polizist an, dass in der Nähe der Angerufenen erneut eingebrochen wurde, das abgehobene Geld nun zu Hause auch nicht mehr sicher sei und der Betrag von einem Kollegen abgeholt und dann verwahrt werden würde.
Dies machte die 89-Jährige so stutzig, dass sie die richtige Polizei über die Vorkommnisse informierte und so Schlimmeres verhindert wurde.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor diesem Trickbetrug. Echte Polizisten fragen Sie niemals nach Ihren Wertgegenständen und/oder Ihrem Vermögen. Weiterhin lassen sie sich dieses nicht zeigen und nehmen es auch nicht an sich.
Lassen Sie niemals Fremde in Ihre Wohnung, egal welche Geschichte Ihnen erzählt wird.
Der falsche Polizeibeamte war in diesem Fall sehr aufdringlich und rief immer wieder bei der älteren Dame an. Wenn Sie am Telefon derartig bedrängt werden, legen Sie auf und rufen Sie im Zweifelsfall selbst den Polizeinotruf unter 110.
Weitere Tipps, wie Sie sich vor solchen Betrugsmaschen schützen können, erhalten Sie kostenlos beim Präventionszentrum der Polizei, Telefon 0421 / 362 19003 oder unter www.polizei.bremen.de

Erfolgreiche Verkehrskontrolle

(10.01.2019)

Im Rahmen einer sogenannten Schwerpunktmaßnahme durchgeführten Verkehrskontrolle zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität in der Östlichen Vorstadt konnte die Polizei am Mittwoch diverse Delikte feststellen und leitete entsprechende Ordnungswidrigkeiten- und Strafverfahren ein. An der Kontrolle waren auch speziell geschulte Beamte zur Drogenerkennung im Straßenverkehr und Dokumentprüfer beteiligt.

Bei insgesamt 47 am Osterdeich angehaltenen Fahrzeugen und 54 überprüften Personen wurden diverse Verstöße festgestellt. Gefertigt wurden sechs Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeigen sowie acht mündliche Verwarnungen ausgesprochen. Im Rahmen von drei festgestellten Fälschungen von Ausweisen und einem Führerschein wurde auch bemerkt, das sich einer der Überprüften illegal in Deutschland aufhält. Des Weiteren befanden sich zwei Personen unter den Überprüften, die im Verdacht standen unter dem Einfluss von Drogen ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr geführt zu haben. Besonders erwähnenswert: Einer dieser Männer versuchte noch, bei der von ihm erbetenen Urinprobe sog. Clean-Urin,
hierbei handelt es sich um synthetischen, also künstlichen sauberen Urin, einzusetzen, was die Spezialisten zur Drogenerkennung jedoch bemerkten.

Die Polizei kündigt insbesondere zur derzeitigen dunklen Jahreszeit weitere entsprechende Kontrollen an.

Einsatz in der Innenstadt

(10.01.19)

In der Bremer Innenstadt stritten sich am Nachmittag mehrere Männer, einer von ihnen gab dabei Schüsse aus einer Schreckschusspistole ab. Verletzt wurde niemand.

Drei Männer gerieten aus bisher ungeklärten Gründen in der Straße auf der Brake in einen Streit. Ein 35-Jähriger zog eine Schreckschusspistole und gab mehrere Schüsse ab. Einsatzkräfte der Bremer Polizei waren schnell vor Ort, sperrten den Tatort ab und nahmen den Mann vorläufig fest.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Vorbereitung einer Öffentlichkeitsfahndung

(10.01.19)

In dem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung zum Nachteil des Bremer AfD Vorsitzenden Frank Magnitz geführten Ermittlungsverfahren bereiten Staatsanwaltschaft und Polizei derzeit die Veröffentlichung von Videomaterial im Rahmen einer Öffentlichkeitsfahndung vor. Die hierfür erforderliche gerichtliche Anordnung wurde am heutigen Tage durch das Amtsgericht Bremen erlassen.

Verdächtiger Brief im Amtsgericht

(11.01.19)

Im Gerichtsgebäude an der Ostertorstraße hat ein Brief mit einem verdächtigen weißen Pulver einen größeren Einsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst.

Im Amtsgericht hatten Mitarbeiter der Poststelle einen Brief geöffnet und dabei das verdächtige Pulver bemerkt. Spezialisten von Polizei und Feuerwehr untersuchten anschließend das Pulver und stellten fest, dass es sich um keine gefährliche Substanz handelt.
Der Brief wurde für eine anschließende kriminaltechnische Untersuchung sichergestellt. Verletzt wurde augenscheinlich niemand.

Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhen von Straftaten.

Videoveröffentlichung und Belohnung

(11.01.19)

In dem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung zum Nachteil des Bremer Bundestagabgeordneten Frank Magnitz geführten Ermittlungsverfahren haben Staatsanwaltschaft und Polizei ein Video für eine Öffentlichkeitsfahndung veröffentlicht.

Nachfolgend ist ein Video des Tathergangs eingestellt. Das Video zeigt (zum Teil in Zeitlupe) die relevanten Sequenzen des Ablaufs in ihrer Rohfassung, aufgenommen von zwei verschiedenen Kameras in der Sankt-Pauli-Passage beim Theater am Goetheplatz.

Polizei und Staatsanwaltschaft fragen: „Wer kann Hinweise auf die Täter geben?“ Der Kriminaldauerdienst ist unter 0421 362 3888 erreichbar.

Für Hinweise die zur Ergreifung und rechtskräftigen Verurteilung der Täter führen, lobt die Staatsanwaltschaft Bremen eine Belohnung von 3000 Euro aus.

Die Polizei Bremen bietet weiterhin die Möglichkeit, Bilder und Videos über das Hinweisportal hochzuladen. Unter folgendem Link gelangt man auf das entsprechende Portal: https://hb.hinweisportal.de/

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Couragierte Zeugin verletzt

(11.01.2018)

Am frühen Donnerstagmorgen verletzten zwei Unbekannte im Bremer Bürgerpark eine 25 Jahre alte Frau mit einem Messer. Zuvor ging diese dazwischen, als die beiden Männer eine noch unbekannte Frau bedrängten. Die Polizei sucht dringend Zeugen und die unbekannte Frau.

Die 25-Jährige war gegen 4.20 Uhr mit ihrem Hund auf Höhe der ersten Einmündung in den Bürgerpark links von der asphaltierten Straße aus Richtung Findorffallee kommend unterwegs. Dort beobachtete sie wie das Duo eine junge Frau bedrängte. Die Zeugin griff couragiert ein. Die Männer ließen von der Frau ab, welche daraufhin wegrannte. Stattdessen gingen sie nun auf die 25-Jährige zu, einer stieß sie zu Boden und fügte ihr eine Schnittverletzung im Bereich der Rippen zu. Anschließend flüchteten die zwei.

Der Hauptverdächtige soll etwa 25 Jahre alt und auffallend groß gewesen sein. Er hatte blonde Locken und einen kurzen Vollbart. Bekleidet war der Mann mit einer engen Hose und einer weißen Trainingsjacke. Er soll Deutsch mit einem osteuropäischen Akzent gesprochen haben.

Die Polizei Bremen sucht dringend die unbekannte Frau. Sie war schlank und trug eine dunkle Winterjacke mit Fellkragen. Sowohl die Frau als auch weitere mögliche Zeugen der Tat werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Einbrecher in Haft

(11.01.2019)

Am Donnerstagmittag stellten Einsatzkräfte der Polizei Bremen zwei 21 und 29 Jahre alte Einbrecher in Bremen-Hemelingen. Eine aufmerksame Zeugin hörte verdächtige Geräusche und alarmierte die Polizei. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen erließ das Amtsgericht Bremen Haftbefehle gegen die Männer.

Eine Anwohnerin der Drakenburger Straße bemerkte gegen 12 Uhr zwei Personen, wie diese sich auffällig umschauten. Als sie ein Scheibenklirren hörte, rief sie umgehend die Polizei. Das Duo zerschlug eine Balkontür, um in die Wohnung eines Mehrparteienhauses zu gelangen. Anschließend flüchteten die zwei.

Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung entdeckten Polizisten die Einbrecher im Bereich der Haltestelle „Weserwehr“. Beide versuchten beim Anblick der Beamten zu fliehen. Während der 29-Jährige kurze Zeit später gestellt wurde, konnte der 21-Jährige zunächst flüchten. Im Zuge der weiteren Ermittlungen identifizierten die Polizisten auch den Jüngeren und nahmen ihn wenig später in einer Wohnung fest.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen erließ das Amtsgericht Bremen gegen beide Männer Untersuchungshaftbefehle. Sie wurden an die JVA überstellt.

Die Polizei lobt ausdrücklich das vorbildliche Verhalten der Zeugin, welche sofort hellhörig wurde, als sie verdächtige Geräusche hörte und umgehend den Notruf wählte. Hierdurch waren die eingesetzten Beamten schnell vor Ort und konnten die Täter schnell festnehmen.

Mann durch Messer verletzt

(13.01.19)

Am Samstagmorgen wurde ein 39 Jahre alter Mann in Burgdamm mit einer Messerstichverletzung in ein Krankenhaus gebracht, wo er notoperiert wurde. Zwei Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen.

Polizei und Rettungsdienst wurden am Morgen in eine Wohnung in die Landskronastraße gerufen. Dort fanden sie den 39-Jährigen mit einer stark blutenden Messerstichverletzung im Bauch vor. In der Wohnung befanden sich noch eine 34-jährige Frau und ein 49 Jahre alter Mann. Sie bestritten die Tat. Der Verletzte wurde in ein Bremer Krankenhaus gebracht und musste notoperiert werden. Lebensgefahr besteht nicht. Alle Beteiligten waren erheblich alkoholisiert und sind dem Trinkermilieu zuzuordnen.

Die 34-Jährige und der 49-Jährige wurden als Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Gegen sie wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Einbrecher in Blumenthal gefasst

(13.01.19)

Die Polizei fasste in Blumenthal einen Einbrecher, der in der Samstagnacht in gleich zwei Häuser eingestiegen war. Der 36 Jahre alte Tatverdächtige wurde festgenommen.

Der 36-Jährige war zunächst in eine Wohnung in der Cord-Steding-Straße eingebrochen. Dort begab er sich in das Schlafzimmer des 58 Jahre alten Bewohners, wo es zu einem Gerangel zwischen beiden kam. Der Eindringling ergriff dabei das Portmonee des 58-Jährigen und sprühte ihm Pfefferspray ins Gesicht. Die Geldbörse zerriss schließlich in zwei Teile auseinander, woraufhin der Täter mit der einen Hälfte aus dem Haus flüchtete. Der Bewohner erlitt Verletzungen im Gesicht und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.
Wenig später wurde die Polizei zu einem weiteren Einbruch in ein Friseurgeschäft an der Lüssumer Straße gerufen. Eine Streifenwagenbesatzung konnte den Tatverdächtigen noch in Tatortnähe stellen. Der 36-Jährige hatte Bargeld und eine Haarschneidemaschine aus dem Laden gestohlen. Weiter fanden die Polizisten bei ihm das halbe Portmonee aus der vorherigen Tat und Einbruchswerkzeug.

Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Aktuell werden Haftgründe gegen ihn geprüft.

Polizeiaktion in Gröpelingen

(13.01.19)

Ab dem späten Freitagnachmittag führten uniformierte und zivile Polizeikräfte eine Schwerpunktkontrolle zur Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität im Umfeld der Gröpelinger Heerstraße durch. Dabei wurden insgesamt 74 Personen in Wettbüros und Lokalen kontrolliert und diverse Verstöße festgestellt.

Die Einsatzkräfte kontrollierten im Verlauf des Abends drei Wettbüros, eine Sportbar und ein Lokal, die als Rückzugsorte für Straßendealer an der Gröpelinger Heerstraße bekannt sind. Die Polizei wurde bis auf die Sportbar an allen Orten fündig bzw. stellte Verstöße fest. Bei einigen Anwesenden wurden Drogen gefunden. Ein Ladenbesitzer führte verbotenerweise einen Schlagstock bei sich, der beschlagnahmt wurde. Drei Haftbefehle wurden vollstreckt. Weiter stellten die Polizisten einen Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz fest. In einem Wettbüro fanden die Einsatzkräfte eine Reisetasche mit vier neuen Jeanshosen, die vermutlich aus einem Diebstahl stammten. Es wurden diverse Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Die Polizei hatte jüngst wiederholt Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz an der Gröpelinger Heerstraße festgestellt. Da es hier auch vereinzelt zu Belästigungen der Ladenbesitzer und Kunden kam, führt die Polizei Bremen in diesem Bereich regelmäßig konzentrierte Maßnahmen durch, um Verdächtige der Strafverfolgung zuzuführen und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken.

20-Jähriger flüchtet vor Verkehrskontrolle

(14.01.18)

Ein 20 Jahre alter Autofahrer entzog sich am frühen Sonntagmorgen einer Verkehrskontrolle. Der Fahrer konnte nach einem selbst verschuldeten Unfall in Walle vorläufig festgenommen werden. Er war offensichtlich betrunken.

Die Besatzung eines Videowagens wollte den Renault-Fahrer kontrollieren, nachdem er mit hoher Geschwindigkeit und in Schlangenlinien von der Innenstadt durch die Neustadt, über die B6/Oldenburger Straße in Richtung Walle gefahren war. An einer Fußgängerampel am Rembertiring kam es zu einem Beinahe-Unfall, als zwei Passanten die Straße überquerten. Sie konnten sich nur durch einen schnellen Sprint in Sicherheit bringen, sonst wären sie vom Renault erfasst worden. Der Fahrer ignorierte die anschließenden Haltesignale des Streifenwagens, beschleunigte und entzog sich der Kontrolle. Sein Weg führte weiter mit hoher Geschwindigkeit über die B6/Oldenburger Straße in Richtung Hans-Böckler-Straße. Dort erhöhte er sein Tempo bei erlaubten 50 km/h auf 140 km/h. Die nachfahrenden Einsatzkräfte fuhren auf Sichtweite hinterher, um eine Gefährdung Unbeteiligter zu minimieren. Auf regennasser Fahrbahn verlor der Fahrer beim Abbiegen in die Hansestraße in der Rechtskurve die Kontrolle über seinen Wagen und kollidierte mit einem Ampelmast.

Der 20 Jahre alte Mann konnte von Einsatzkräften nun widerstandslos festgenommen werden. Er blieb unverletzt. Der Bremer stand unter dem Verdacht, Alkohol und Drogen zu sich genommen zu haben. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. In dem Auto fanden die Beamten Gegenstände mit Drogenanhaftungen. Bei ihm wurde an einem Polizeirevier eine angeordnete Blutentnahme durchgeführt.

Die Polizei ermittelt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs (Trunkenheitsfahrt) und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Für die Dauer der Bergung musste die Hansestraße gesperrt werden.

82-jähriger Frau die Handtasche geraubt

(14.01.19)

Am Sonntagnachmittag wurde einer älteren Frau in der Altstadt die Handtasche geraubt. Die 82-Jährige verletzte sich bei dem Überfall. Der Räuber konnte mit seiner Beute unerkannt flüchten. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Gegen 14.50 Uhr war die Seniorin zu Fuß in der Bremer Innenstadt unterwegs. Auf dem Domshof näherte sich ihr in Höhe der Bremer Landesbank ein Radfahrer. Er lehnte das Rad an einen Poller und stellte sich direkt vor ihr. Plötzlich versuchte er die Handtasche aus ihrer linken Hand zu entreißen. Die Frau hielt die Tasche jedoch fest und schlug mehrfach mit einem Regenschirm nach dem Täter. Daraufhin packte er fest ihr linkes Handgelenk und konnte nun die Handtasche in seinen Besitz bringen. Die 82 Jahre alte Frau klagte anschließend über Schmerzen im Handgelenk, die in einem Krankenhaus behandelt werden mussten.

Der Räuber flüchtete auf seinem Rad in Richtung Sögestraße. Er erbeutete eine braune Lederhandtasche der Marke ‚Longchamp‘. Darin befand sich neben persönlichen Dokumenten und Ausweispapieren auch eine Geldbörse mit etwas Bargeld. Bei dem Täter soll es sich um einen jungen Mann handeln, der eine Kopfbedeckung und einen dunkelblauen Anorak trug.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen: Wer hat am Sonntagnachmittag die Tat beobachten können? Wem ist der Radfahrer im Bereich des Domshofs aufgefallen oder hat andere verdächtige Beobachtungen machen können? Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362 – 3888 jederzeit entgegen.

Die Polizei rät grundsätzlich:
Ein mitgeführtes Portmonee mit Geld, Kreditkarten und anderen Wertgegenständen nicht in der Tasche, sondern in verschlossenen Innentaschen der Kleidung dicht am Körper tragen. Die Tasche wenn möglich diagonal über Schulter und Oberkörper tragen.
Wenn doch etwas passiert: Halten Sie Ihre Handtasche nicht am Trageriemen fest. Es erhöht die Verletzungsgefahr. Der Täter will nur Ihr Geld, Ihre Wertsachen! Merken Sie sich charakteristische und auffällige Merkmale der Person und rufen Sie sofort die Polizei über Notruf 110!
Weitere Tipps und Präventionshinweise finden sie dazu im Internet unter www.polizei.bremen.de oder unter www.polizei-beratung.de.

Kundgebung und Mahnwache

(14.01.19)

In der Bremer Innenstadt finden am Montagabend zwei Demonstrationen statt. Es wird zwischen 17.30 Uhr und 21 Uhr zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Um 19 Uhr beabsichtigt das Aktionsbündnis „Demokraten gegen Gewalt“ mit etwa 30 erwarteten Personen eine Mahnwache auf dem Goetheplatz abzuhalten. Bereits um 18 Uhr trifft sich in unmittelbarer Nähe ein Bündnis unter dem Motto "Gegen Lügen und rechte Hetze". Erwartet werden hier 300 Teilnehmer.

Die Polizei Bremen wird beide Demonstrationen begleiten, um das Grundrecht auf Meinung- und Versammlungsfreiheit zu gewährleisten. Eine mobile Pressestelle wird für Medienvertreter vor Ort sein. Informationen über den Einsatz gibt es zudem auf dem Twitter Kanal der Polizei Bremen (@BremenPolizei). Für Fragen von Bürgern und Demonstranten setzt die Polizei ein Kommunikationsteam, erkennbar an den blauen Westen, ein.

Polizei begleitet Kundgebung und Mahnwache

(14.01.19)

In der Bremer Innenstadt fanden am Montagabend zwei Demonstrationen statt. Die Polizei Bremen begleitete beide Veranstaltungen, um das Grundrecht auf Meinung- und Versammlungsfreiheit zu gewährleisten. Beide Veranstaltungen verliefen friedlich. Es kam zu leichten Verkehrsstörungen.

Etwa 20 Teilnehmer des Aktionsbündnis "Demokraten gegen Gewalt" trafen sich ab 17.30 Uhr zu einer Mahnwache auf dem Goetheplatz. In unmittelbarer Nähe kamen ca. 550 Teilnehmer eines Bündnisses unter dem Motto "Gegen Lügen und rechte Hetze" zu einer Kundgebung zusammen. Um 19.15 Uhr versammelte sich eine ungefähr 15-köpfige Personengruppe in den Wallanlagen zu einer Spontanversammlung. Da diese Gruppe versammlungsrechtlichen Auflagen trotz mehrfacher Aufforderung durch die Polizei nicht nachkam, wurde die Versammlung aufgelöst und Platzverweise ausgesprochen.

Die Mahnwache und die Kundgebung wurden jeweils durch ihre Versammlungsleiter um 19.45 Uhr beendet, die Teilnehmer verließen den Veranstaltungsort. Im Anschluss kam es zu einem Körperverletzungsdelikt im Bereich Altenwall / Tiefer zum Nachteil eines Teilnehmers der Mahnwache. Die Ermittlungen dazu dauern an.

Discounter überfallen

(15.01.19)

Am Montagabend überfiel ein bislang noch unbekannter Räuber einen Einkaufsmarkt in Lüssum-Bockhorn. Die Polizei sucht Zeugen.

Der Mann betrat abends den Discounter in der Schwaneweder Straße. Als der vermeintliche Kunde einen Artikel an der Kasse bezahlen wollte, bedrohte er die Kassiererin plötzlich mit einem Messer und forderte Bargeld. Die 25-jährige Angestellte händigte ihm daraufhin Geld aus der Kassenlade aus. Der Räuber steckte die Geldscheine in eine mitgebrachte Plastiktüte und flüchtete unerkannt aus dem Laden. Die Mitarbeiterin eilte ihm noch hinterher, der Täter entkam jedoch in Richtung „An de Deelen“.

Die Polizei sucht Zeugen und fragt: Wer hat Montag gegen 18.40 Uhr in der Schwaneweder Straße verdächtige Beobachtungen gemacht? Der Räuber wurde als etwa 1,75 Meter groß beschrieben. Er trug eine hellblaue Sweatshirt-Jacke mit Kapuze, einen schwarzen Schal vors Gesicht gezogen, dicke, dunkle Handschuhe und schwarze Schuhe. Er führte eine blaue Plastiktüte mit sich.

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

Sachbeschädigung im Unibad aufgeklärt

(16.01.19)

Im November wurde in einem Hallenbad in Horn-Lehe ein großer Schaden verursacht, siehe hierzu auch die PM 742/18. Die Polizei Bremen konnte den Fall in der vergangenen Woche aufklären und einen 22 Jahre alten Mann als Verursacher ermitteln.

Der Mitarbeiter des Bades gab in einer Vernehmung zu, im Technikraum mehrere Absperrschieber geöffnet zu haben, um damit eine große Wassermenge aus dem 50-Meter-Schwimmerbecken ablaufen zu lassen. Das Wasser überflutete den gesamten Technikraum und die Filteranlagen im Untergeschoß.

Der 22-Jährige gestand, vor dem Öffnen der Absperrschieber die Überlaufpumpen durch Beschädigen der Schaufelräder außer Betrieb gesetzt zu haben, um ein automatisches Abpumpen des ausgelaufenen Wassers zu verhindern. Des Weiteren zerstörte er die Schließzylinder an den Eingangstüren, um der Feuerwehr den Zugang zum Technikraum zu erschweren und deren Abpumpmaßnahmen zu verzögern. Am 22. Oktober kam es zu einem ähnlichen Vorfall, bei dem ebenfalls eine Überflutung des betroffenen Kellerraums herbeigeführt worden war. Diese Tat bestritt der Bremer, die weiteren Ermittlungen hierzu dauern an.

Lkw samt Anhänger gestohlen – Polizei fahndet mit Fotos nach Verdächtigen

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Bild 1

(17.01.19)

Unbekannte Täter entwendeten am 22. Mai 2018 um kurz nach Mitternacht einen Lkw mit zwei Anhängern sowie Wechselbrücken vom Gelände des Güterverkehrszentrums an der Ludwig-Erhard-Straße. Die Polizei fahndet mit Fotos aus Überwachungskameras nach den Tatverdächtigen.

Der Lkw mit beiden Anhängern konnte von den Ermittlern noch am selben Tag vormittags, nur wenige Kilometer vom Tatort entfernt, geortet und wieder aufgefunden werden. Das Lkw-Gespann war auf einem Grundstück im Landkreis Vechta in einer dortigen Halle versteckt worden. Der 67 Jahre alte Eigentümer der Liegenschaft wurde vorläufig festgenommen. Der Laster im Wert von über 100 000 Euro wurde sichergestellt.
Am Lkw befanden sich Doublettenkennzeichen. Die Zulassungsstempel und der TÜV-Stempel waren gefälscht. Der Tachometer fehlte und der Lkw ließ sich nicht mehr mit dem Originalschlüssel zünden. Die Täter hatten zudem an der Batterie manipuliert. Teilweise waren auch schon Aufkleber vom Lkw entfernt worden. Die Codiernummer der Wechselbrücke war ebenfalls bereits verfälscht worden. Am Abstellort konnten weitere Kennzeichen jeweils ohne Zulassungs- und TÜV-Stempel aufgefunden werden, die für weitere Tathandlungen sprechen dürften.
Anschlussermittlungen ergaben, dass der Lkw nach dem Diebstahl an einer Autobahnraststätte am Autobahnkreuz Harme stoppte. Danach wurde das Fahrzeuggespann mehrmals zwischen dem späteren Abstellort und dem Rasthof bewegt. Auf der Rastanlage wurden diverse Fahrbewegungen unternommen. Auf dem Autohof und auch am Abstellort wurden zwei verdächtige Personen von Überwachungskameras aufgezeichnet. Weiter stellte die Polizei in diesem Zusammenhang ein verdächtiges Auto, einen weißen Audi fest, das dem Gespann gefolgt war. An dem Audi befanden sich ebenfalls Doublettenkennzeichen.

Die Ermittler fragen: Wer kann Hinweise auf die abgebildeten Personen und den Audi A 6 Variant geben? Wer hat diesbezüglich zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen an der Rastanlage gemacht?

Bild 1 zeigt den Fahrer des weißen Audis. Er trägt eine lange, grüne Jeanshose, ein hellgraues T-Shirt, Birkenstock-Schlappen und am linken Handgelenk eine schwarze Herrenarmbanduhr. Auf Bild 2 ist der Lkw-Fahrer (zwischenzeitlich auch Beifahrer des weißen Audis) zu sehen. Der Mann trägt eine graue, kurze Hose, ein gelbes Sweatshirt und Birkenstock-Schlappen.

Sachdienliche Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421-362 3888 erbeten.

Verkehrskontrolle zur dunklen Jahreszeit

(17.01.2019)

Am Mittwochabend führten Einsatzkräfte der Polizei Bremen in Huchting eine Verkehrskontrolle im Rahmen der Schwerpunktmaßnahme „dunkle Jahreszeit“ durch. Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Bekämpfung der Einbruchskriminalität.
In der dunklen Jahreszeit steigen regelmäßig die Einbruchzahlen. Nach Erfahrungen der Polizei nutzen Einbrecher den Schutz der Dämmerung und auch die Abwesenheit der Bewohner, um gezielt Einbrüche zu begehen. Dabei verwenden sie auch häufig ihre Autos.

Die Kontrollstelle wurde in der Heinrich-Plett-Allee eingerichtet. Sowohl zivile als auch uniformierte Kräfte überprüften zwischen 15:45 Uhr und 16:45 Uhr insgesamt 83 Fahrzeuge, die in Richtung Huchtinger Heerstraße unterwegs waren.
Dabei stellten sie mehrere Verstöße fest, die in dem Fertigen von mehreren Ordnungswidrigkeiten und teils in Strafanzeigen mündeten.
Zwei Verkehrsteilnehmer verstießen gegen die Steuerpflicht, da sie ihre Fahrzeuge regelmäßig und langfristig mit einem ausländischen Kennzeichen in Deutschland führten. Ein LKW-Fahrer erhielt eine Ordnungswidrigkeitenanzeige auf Grund nicht korrekter Ladungssicherung. Von ihm wurde eine Sicherheitsleistung einbehalten. Des Weiteren wurden Verstöße gegen die Gurtpflicht, das Nutzen von Smartphones während der Fahrt, fehlende Verbandkästen, Warnwesten und Warndreiecke sanktioniert.

Die Polizei Bremen kündigt weitere Kontrollen für die dunkle Jahreszeit an.

Polizeikontrollen am Bahnhof und im Viertel

(18.01.19)

Am Donnerstagabend führte die Polizei am Bahnhof und im Viertel eine Schwerpunktkontrolle durch. Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 50 Personen, vier Lokalitäten und beschlagnahmten Betäubungsmittel.

Zwischen 17 und 22 Uhr kontrollierte die Polizei mehrere Lokalitäten an verschiedenen Örtlichkeiten im Bereich Hauptbahnhof und Viertel. Im Bahnhofsumfeld überprüften die Einsatzkräfte ein Kiosk und zwei Wettbüros. Im Zuge der dortigen Maßnahme wurden 33 Personen kontrolliert, diverse Verkaufseinheiten Marihuana aufgefunden und vier Strafanzeigen gefertigt. Eines der Wettbüros blieb unbeanstandet.
In der Straße Vor dem Steintor wurde eine Gaststätte in Augenschein genommen. Zudem überprüften die Einsatzkräfte die Straßen Fehrfeld und Helenenstraße, da es dort in der Vergangenheit wiederholt zu Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz kam. Im Bremer Viertel kontrollierte die Polizei insgesamt 17 Personen, beschlagnahmte diverse Verkaufseinheiten Marihuana und fertigte zehn Strafanzeigen.

An der Kontrollmaßnahme wurden neben uniformierten Einsatzkräften auch Zivilbeamte und Diensthunde eingesetzt. Die Polizei wird auch in näherer Zukunft ähnliche Kontrollen durchführen um das Sicherheitsgefühl zu steigern, festgestellte Straftaten werden konsequent verfolgt.

Unbekannter raubt Kind aus

(18.01.19)

In Bremen-Blumenthal raubte ein Unbekannter am Donnerstagnachmittag einen Elfjährigen aus. Die Polizei sucht Zeugen.

Der elfjährige Bremer war mit seinem Fahrrad gegen 15:20 Uhr auf dem Nachhauseweg, als sich ihm im Neuenkirchener Weg ein Mann von hinten näherte. Der Fremde griff nach dem Turnbeutel des Jungen, welcher um seinen Hals hing. Durch das Festhalten stürzte der Schüler vom Fahrrad und verletzte sich leicht. Der Mann flüchtete mit dem Raubgut in Richtung der Mühlenstraße. Er wird wie folgt beschrieben: ca. 180cm groß, ca. 50 Jahre alt, langer Bart, schwarze Hose, grüne Jacke mit Löchern, schwarze Mütze.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen: Wer hat am Donnerstagnachmittag die Tat beobachten können? Wem ist der oben beschriebene Mann im Bereich des Neuenkirchener Wegs / Mühlenstraße aufgefallen? Wer hat andere verdächtige Beobachtungen machen können? Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 entgegen.

Polizei sucht die 13-jährige Luciana

(18.01.19)

Seit dem 17.01.2019 wird die 13-jährige Luciana Behrens aus Bremen-Osterholz vermisst. Die Polizei Bremen bittet bei der Suche um Mithilfe.

Luciana hat am Donnerstagmorgen gegen 07:30 Uhr die elterliche Wohnung in Bremen-Osterholz verlassen, um zur Albert-Einstein-Schule zu gehen, wo sie nicht erschienen ist.

Luciana trug zum Zeitpunkt ihres Verschwindens eine olivgrüne, taillierte Winterjacke mit dunklem Fellbesatz, eine schwarze Hose mit Löchern und weiße Schuhe. Die 13-Jährige ist ca. 160cm groß, schlank und hat lange hellbraune Haare.

Die Polizei sucht dringend Zeugen und fragt: Wer hat Luciana Behrens gesehen oder kann Angaben zu ihrem Aufenthaltsort machen? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 oder jede Polizeidienststelle entgegen.

Zeuge verhindert Raubüberfall

(20.01.19)

In der Bremer Neustadt kam es am Samstagabend zu einem versuchten Raubüberfall auf eine Gaststätte. Durch das Eingreifen eines Zeugen ließ der Räuber von seiner Tat ab und flüchtete. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 23 Uhr betrat ein bislang unbekannter Mann eine Gaststätte in der Großen Johannisstraße. Er hielt eine Axt und ein Messer in den Händen und rief „Überfall!“ Unbeeindruckt davon nahm ein Zeuge prompt einen Barhocker zur Hand und hielt diesen dem Täter entgegen. Der maskierte Räuber schlug daraufhin mit seiner Axt gegen den Stuhl, wodurch die Axt zerbrach. Er sammelte die Einzelteile auf und flüchtete anschließend in Richtung „Am Neuen Markt.“ Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben: circa 180-185cm groß, schlank, dunkle Jacke mit Kapuze, Sturmhaube. Es wurden sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet.

Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls und fragt: Wer hat die Tat beobachtet? Wer hat zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen im Bereich der Großen Johannisstraße gemacht? Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Tel. 0421 362-3888 entgegen.

Weiterhin weist die Polizei auf Folgendes hin: Sollten Sie Opfer einer Straftat werden, versuchen Sie nicht „den Helden zu spielen!“ Häufig reicht es bereits aus, sich Tätermerkmale und die Fluchtrichtung zu merken.

Angriff nach Schlichtversuch

(20.01.19)

In der Straße „Vor dem Steintor“ kam es am Freitag gegen 19:15 Uhr zu einem Streit zwischen vier Männern. Ein Zeuge versuchte zu schlichten und wurde daraufhin von den Männern angegriffen und verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.

Am Freitagabend wurde ein Angestellter eines Kioskes Zeuge eines lauten Streits zwischen vier Männern. Couragiert versuchte er die Gemüter zu beruhigen und die Auseinandersetzung zu schlichten. Die aufgebrachten Männer reagierten darauf jedoch aggressiv und drohten dem 26-Jährigen mit Schlägen. Der Bremer versuchte aber weiterhin, die Lage zu beschwichtigen, woraufhin ihm drei der Unbekannten wiederholt ins Gesicht schlugen. Die Situation verlagerte sich in einen Kiosk, wo einer der Männer eine Glasflasche nach dem 26-jährigen Bremer warf, welche ihn jedoch verfehlte.
Als ein weiterer Angestellter des Kioskes eingreifen wollte, wurde auch er von der Gruppe geschlagen. Die Täter ergriffen kurze Zeit später die Flucht.

Einer der Täter soll ca. 30 Jahre alt und ca. 170-180cm groß gewesen sein. Er soll sehr kurz rasierte Haare und eine kräftige Statur gehabt haben. Zwei der Angreifer waren ca. 20-25 Jahre alt und hatten längere dunkle Haare. Einer der beiden war ca. 170-180cm groß, der andere war ca. 190cm groß.

Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls und bittet, sachdienliche Hinweise dem Kriminaldauerdienst unter der Tel.: 0421 362-3888 zu melden.

Sollten Sie Zeuge einer Straftat werden, bringen Sie sich selbst und andere nicht in Gefahr. Rufen Sie die Polizei und merken Sie sich Tätermerkmale und gegebenenfalls die Fluchtrichtung. Weitere Verhaltenstipps zum Thema Zivilcourage erhalten Sie kostenlos im Präventionszentrum der Polizei, Tel.: 0421 362-19003 oder unter www.polizei.bremen.de

Kassiererin gefesselt

(21.01.19)

Ein maskierter Räuber überfiel am Freitagabend eine Tankstelle in Obervieland. Der Mann fesselte die 21 Jahre alte Kassiererin und erbeutete Bargeld und Zigaretten.

Der unbekannte Täter betrat gegen 23 Uhr die Tankstelle in der Straße Arsterdamm und bedrohte die Angestellte mit einer Schusswaffe. Nachdem er sich Geld und mehrere Stangen Zigaretten aushändigen ließ, forderte der Räuber die 21-Jährige auf, sich hinzuknien und fesselte ihre Hände mit Kabelbindern. Anschließend flüchtete er in unbekannte Richtung. Der Kassiererin gelang es trotz Fesselung in ein Café in die Agnes-Heineken-Straße zu laufen, in dem sie auf Familienangehörige traf. Gemeinsam suchte man zunächst nach dem Räuber, bevor dann die Polizei benachrichtigt wurde. Für die 21 Jahre alte Frau wurde ein Rettungswagen gerufen, sie erlitt einen Schock.

Wir bitten: „Wenn Sie Opfer einer Straftat geworden sind, alarmieren Sie sofort die Polizei unter 110, es verstreicht sonst zu wertvolle Zeit für Fahndungen.“ Der Räuber wurde als etwa 170 Zentimeter groß und dunkel gekleidet beschrieben. Das Diebesgut transportierte er in Müllsäcken. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 3623888 entgegen.

Vandalismus in Kattenturm

(21.01.19)

Am Samstag wurden in Kattenturm insgesamt 17 Autos und eine Bushaltestelle beschädigt. Die Polizei nahm einen 34 Jahre alten Tatverdächtigen fest.

Zeugen hatten beobachtet, wie ein Unbekannter in der Anna-Stiegler-Straße die Scheiben an einer Bushaltestelle und an insgesamt 17 geparkten Autos einschlug. Alarmierte Einsatzkräfte konnten einen Verdächtigen noch in Tatortnähe fassen. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Gegen den 34-Jährigen wird wegen Sachbeschädigung ermittelt.

Polizei fasst Einbrecher in der Neustadt

(21.01.2019)

Ein 44 Jahre alter Mann brach am Sonntagnachmittag in ein Haus in der Bremer Neustadt ein. Nachdem er von einem Zeugen entdeckt wurde ergriff er die Flucht. Beamte der Polizei konnten den Flüchtigen an der Domsheide festnehmen.

Gegen 14:15 Uhr drückte ein Mann gewaltsam die Kellertür eines Reihenhauses auf und drang in den Vorraum zum Keller ein. Durch die lauten Geräusche wurde ein Zeuge auf den Eindringling aufmerksam. Verdutzt sprach ihn der Zeuge an, was er dort vorhabe. Der ertappte Einbrecher ergriff daraufhin unverzüglich die Flucht – ohne Beute. Die eingesetzten Polizeibeamten leiteten umgehend eine Fahndung ein und konnten den flüchtigen Dieb nach kurzer Zeit in der Innenstadt antreffen. Er wurde zu einer Wache verbracht und muss nun mit einer Strafanzeige rechnen.

Möchten Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung gegen Einbrüche sicher machen? Das Präventionszentrum der Polizei berät Sie gerne kostenfrei! Unter der Tel.: 0421 362-19003 oder unter www.polizei.bremen.de erhalten Sie weitere Informationen.

Vermisste Luciana ist wieder da

(21.01.19)

Die seit dem 17.01.19 vermisste 13-jährige Luciana Behrens aus Bremen-Osterholz ist am Montagnachmittag aufgefunden worden. Sie ist soweit wohlauf.

Das Mädchen war am Nachmittag im Bremer Osten gesehen worden. Anrufer informierten die Polizei. Die Ermittlungen zu den Umständen ihres Verschwindens dauern an.

Die Polizei hatte die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche gebeten. Die Fahndung und Fotos sind zu löschen.

Auto fährt in den Gegenverkehr

(22.01.19)

Eine 68 Jahre alte Autofahrerin steuerte ihren Wagen am späten Montagnachmittag in Horn-Lehe in den Gegenverkehr und verursachte einen Verkehrsunfall. Die 68-Jährige verletzte sich dabei lebensgefährlich.

Die Frau befuhr mit ihrem Daimler die Horner Heerstraße in Fahrtrichtung Leher Heerstraße. Kurz vor
der Kreuzung Berckstraße verlor sie aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über das Fahrzeug, fuhr über ein Straßenschild und anschließend über die Straßenbahntrasse in den Gegenverkehr. Hier kollidierte sie mit einem Opel. Die 25 Jahre alte Fahrerin und ihre 90-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall leicht verletzt.

Es entstand ein Sachschaden von etwa 12.000 Euro. Die Horner Heerstraße musste für die Dauer der Unfallaufnahme stadteinwärts gesperrt werden. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Angebliche Schusswaffen lösen Polizeieinsätze aus

(22.01.19)

Wiederholt musste die Polizei in den letzten Tagen wegen vermeintlichen Schusswaffen ausrücken. Am Samstagnachmittag meldete ein unbekannter Anrufer eine Person mit einer Schusswaffe in der Helenenstraße. Die Polizei rückte mit mehreren Streifenwagen an, konnte jedoch niemanden ausfindig machen. Am Montagabend wurde der Polizei ein Verdächtiger mit Schusswaffe im Bereich einer Schule in Blumenthal gemeldet. Einsatzkräfte fassten einen 33-Jährigen, der eine Softairpistole und ein Einhandmesser mit sich führte. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt, gegen den Mann Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. In diesem Zusammenhang weist die Polizei Bremen erneut auf das Thema „Zeigen von Anscheinswaffen in der Öffentlichkeit“ hin.

Gerade das echte Aussehen von Spielzeugwaffen macht sie attraktiv, aber auch gefährlich zugleich. Für die meisten Menschen sind Waffenattrappen kaum von echten zu unterscheiden. Die Folgen sind aufwendige Polizeieinsätze, häufig mit Spezialeinsatzkräften, die glücklicherweise in der Regel gut ausgehen. Deutschlandweit hat es aber auch bereits Verletzte bei solchen Polizeieinsätzen gegeben. Insbesondere, wenn eine Waffe gezielt auf Personen gerichtet wird und eine Gefahr für das Leben der Bürger oder Einsatzkräfte anzunehmen ist, kann dies im schlimmsten Fall zu einer Schussabgabe seitens der Einsatzkräfte führen.

Laut dem Waffengesetz handelt es sich bei Anscheinswaffen um Schusswaffen, die ihrer äußeren Form nach im Gesamterscheinungsbild den Anschein von Feuerwaffen erwecken. Eine Unterscheidung ist für das ungeübte Auge kaum möglich. Wer eine Anscheinswaffe in der Öffentlichkeit führt, begeht eine Ordnungswidrig nach dem Waffengesetz, welche mit einem Bußgeld von bis zu 10.000 Euro geahndet werden kann. Neben dem Bußgeld muss man auch damit rechnen, dass die Kosten für den Polizeieinsatz in Rechnung gestellt werden.

Cybercrime – Vorträge für mehr Sicherheit

(22.01.19)

Die Polizei Bremen bietet im Februar Vorträge zum Thema Internetsicherheit an. Wenn Sie als Einsteiger mehr zu den Bereichen Daten, Informationen, Einkaufen und Kontakte bezogen auf das Leben mit dem Internet erfahren möchten, melden Sie sich zu einem der Vorträge an.

Am 5. Februar ist der Safer Internet Day – ein weltweiter Aktionstag für mehr Sicherheit im Internet.
Online und offline – Welche Gefahren gehen wir bewusst oder unbewusst ein? Das Netz bietet viele Möglichkeiten, wenn sogar schon Kühlschranke online gehen. Ob zuhause oder unterwegs – 24 Stunden ohne Unterbrechung ist der Zugriff möglich – auch für Täter.

Welchen Schutz gibt es für den Nutzer? Worauf sollte man achten? Wie gerate ich nicht an Internetbetrüger oder Hacker?

Diese Fragen beantworten Experten des Präventionszentrums der Bremer Polizei. Melden Sie sich zu einem unserer Vorträge an.

• Mittwoch, 06.2.19, 18 – 20 Uhr, im Ortsamt Horn-Lehe, Leher Heerstraße 105
• Mittwoch, 20.2.19, 18 - 20 Uhr, im Stadthaus Vegesack, Gerhard-Rohlfs-Straße 62
• Mittwoch, 27.2.19, 18 – 20 Uhr, im Justizzentrum, Am Wall 198, 28195 Bremen

Anmeldung unter praeventionszentrum@polizei.bremen.de oder telefonisch unter 0421 – 362 19003 während der Öffnungszeiten (Montag und Dienstag, 9 bis 15 Uhr, Donnerstag 9 bis 16 Uhr).
Die Teilnahme ist kostenlos.