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Mit dem Beil in den Getränkemarkt

(06.03.19)

Ein mit einem Beil bewaffneter Mann überfiel am Dienstagabend in Vegesack einen Getränkemarkt. Der Räuber erbeutete Bargeld, zerstörte die Eingangstür und flüchtete.

Der maskierte Unbekannte stürmte gegen 18.50 Uhr in den Getränkemarkt in der Hermann-Fortmann-Straße. Er bedrohte den 19 Jahre alten Angestellten mit einem Beil und forderte die Herausgabe von Bargeld. Der Räuber griff in die Kasse, nahm sich die Scheine und rannte in Richtung Ausgang. Da sich die Tür nicht schnell genug öffnete, schlug er diese mit dem Beil ein. Ein Kunde verfolgte den Flüchtenden, verlor ihn aber im Wohnquartier „Grohner Dühne“ aus den Augen.

Die Polizei fragt: Wer hat Dienstagabend in der Hermann-Fortmann-Straße verdächtige Beobachtungen gemacht? Der Räuber war komplett in schwarz gekleidet, trug unter seiner Jacke einen hellen Kapuzenpullover und tarnte sein Gesicht mit einem Schal. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 3623888 entgegen.

Zeugen nach versuchtem Raub gesucht

(06.03.2019)

Ein unbekannter Mann versuchte am frühen Dienstagnachmittag einer 68 Jahre alten Frau in den Wallanlagen ihre Handtasche zu stehlen. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls.

Die 68-Jährige war gegen 14.10 Uhr mit einer Bekannten im Bereich hinter der Kunsthalle spazieren, als ein ihnen entgegenkommender Mann plötzlich an ihrer Handtasche zog. Die Frau ließ ihr Eigentum jedoch nicht los, sodass sie zu Boden gerissen wurde. Ihre Begleitung schrie laut um Hilfe. Der Mann ließ daraufhin von der Tasche ab und rannte in Richtung Osterdeich.

Der Tatverdächtige war um die 20 Jahre alt, 170 bis 180 Zentimeter groß und dunkel gekleidet. Er soll kräftig gebaut gewesen sein, mit einem runden Gesicht und schwarzen etwas längeren Haaren.

Die Polizei fragt, wer am Dienstag gegen 14.10 Uhr in diesem Bereich etwas beobachten konnte und Hinweise zu dem Tatverdächtigen geben kann. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Die Polizei rät: Leisten Sie bei einem Handtaschenraub nur dann Widerstand, wenn Sie sich dem Täter gegenüber körperlich überlegen fühlen und eine reelle Erfolgsaussicht besteht. Bei aktiver Gegenwehr können durch massive Gewaltanwendung oder durch einen Sturz erhebliche Gesundheitsschäden drohen. Mehr Tipps, wie man sich vor Straßenräubern schützen kann, gibt es beim Präventionszentrum der Polizei Bremen, Am Wall 195 unter 0421 362-19003 oder unter www.polizei.bremen.de

Öffentlichkeitsfahndung nach Räuberin

(07.03.19)

Nach zwei Bäckerei-Überfällen im Februar fahnden Staatsanwaltschaft und Polizei mit Fotos nach einer jungen Räuberin und ihrem mutmaßlichen Komplizen, siehe hierzu auch die Pressemeldungen 149 und 156.

Am 25.02.2019 gegen 17:55 Uhr betrat die Räuberin ein Stehcafé in der Schwachhauser Heerstraße und ließ sich unter Vorhalt eines Messers Bargeld aushändigen. Am 28.02.2019 überfiel sie gegen 15:25 Uhr die Bäckerei in der Hemmstraße. Hier erhielt sie offenbar Unterstützung von einem Komplizen, der als Späher fungierte.

Die Polizei fragt: Wer kennt die beiden Personen? Sie sind hier auf der Fahndungseite abgebildet.

Die Frau ist etwa 25 Jahre alt, 160-170 Zentimeter groß, hat dunkle schulterlange Haare und eine gepflegte Erscheinung. Beim zweiten Überfall trug sie einen hellgrauen Kapuzenpullover, eine dunkle Trainingshose und eine schwarze Bauchtasche. Der junge Mann hat eine korpulente Figur, dunkle Haare (Undercut-Haarschnitt) und einen dunklen Vollbart. Er trug helle Kleidung.

Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 3623888 entgegen.

Streit unter Verkehrsteilnehmern eskaliert

(07.03.2019)

Ein Streit zwischen zwei 24 und 47 Jahre alten Männern eskalierte am frühen Mittwochabend in Huchting. Nach einer kurzen verbalen Auseinandersetzung verletzte der Jüngere den Älteren mit einem Messer am Hals.

Der 47-Jährige überquerte mit seiner Frau und seinem Kind gegen 17.40 Uhr die Straße Kötnerweide, als der 24-Jährige mit seinem Auto vorbeifuhr und wenige Meter entfernt parkte. Es entwickelte sich schnell ein Streitgespräch unter den beiden Männern über die Geschwindigkeit des Jüngeren. Dieser zog im Laufe des Gesprächs vermutlich ein Cuttermesser und verletzte den 47-Jährigen damit am Hals. Der Mann kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr bestand zu keinem Zeitpunkt.

Einsatzkräfte der Polizei Bremen nahmen den mutmaßlichen Angreifer wenig später vorläufig fest. Gegen den Mann wird jetzt wegen Gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

SV Werder Bremen gegen FC Schalke 04

(07.03.2019)

Am Freitagabend findet im Weserstadion das Bundesligaspiel zwischen Werder Bremen und FC Schalke 04 statt. Das Stadion wird mit etwa 42.100 Besuchern ausverkauft sein.

Während der An- und Abreise ist rund um das Weserstadion mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen und den damit einhergehenden Verkehrsbeeinträchtigungen und Verzögerungen zu rechnen.
Die Polizei Bremen empfiehlt allen Zuschauern das Auto stehen zu lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen bzw. mit dem Fahrrad oder zu Fuß zum Stadion zu gelangen.

Die am Weserstadion zur Verfügung stehenden Parkplätze stehen nur für Berechtigte mit entsprechendem Parkausweis zur Verfügung. Fußballfans, die auf die Anreise mit dem Pkw angewiesen sind, wird nachdrücklich geraten, den Park+Ride-Verkehr, der vom Hemelinger Hafendamm aus zum Stadion geführt wird, in Anspruch zu nehmen. Darüber hinaus wird auch das beliebte 'Park+Ship' vom Stadtwerder zum Weserstadion angeboten. Auf dem Stadtwerder stehen kostenlose Parkplätze für Zuschauer des Fußballspiels zur Verfügung. Die Sielwall-Fähre bringt die Besucher zügig über die Weser. Die Polizei empfiehlt allen Autofahrern dringend, keine Wertsachen in den Autos zurück zu lassen.

Auch bei diesem Bundesligaspiel gilt das bekannte Verkehrskonzept: Der Osterdeich wird für den Individualverkehr zwischen Sielwall und Stader Straße circa zweieinhalb Stunden vor und etwa eine Stunde nach Spielende gesperrt.

Die Polizei Bremen informiert am Freitagabend über diesen Einsatz auf ihrem Twitter Kanal (@BremenPolizei). Folgen Sie uns für aktuelle Informationen rund um die Partie.

Sachbeschädigung in Osterholz

(8.3.19)

Unbekannte Täter beschädigten am Donnerstag eine Fensterscheibe an einem Fraktionsbüro in Osterholz. Tatort ist der sog. „Links-Treff Ost“. Die Polizei sucht Zeugen.

Zwei Mithelfer des Büros in der Walliser Straße alarmierten am Donnerstagabend die Polizei. An der Fensterfront wurde ein Loch festgestellt. Wodurch dieses entstanden ist, wird derzeit ermittelt. Eine politische Motivation kann nicht ausgeschlossen werden. Der Staatsschutz der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei Bremen fragt: Wer hat zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kann Hinweise zur Tat oder möglichen Tätern geben?

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 entgegen.

Länderübergreifende Verkehrskontrolle

(08.03.19)

Am Donnerstag fanden in den Bundesländern Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein länderübergreifende Verkehrskontrollen statt. Ein Schwerpunkt dabei war die Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls durch reisende Tätergruppierungen. Insbesondere der Wohnungseinbruch ist in besonderer Weise dazu geeignet, das Sicherheitsempfinden der Betroffenen nachhaltig zu beeinträchtigen. Durch intensive Polizeiarbeit wie Prävention und Kontrollen hat Bremen eine positive Entwicklung bei den Wohnungseinbrüchen.

Die länderübergreifend abgestimmten Maßnahmen fanden mit dem Ziel statt, relevante Personen aus dem Deliktsfeld Wohnungseinbruchdiebstahl festzustellen, zu identifizieren und gegebenenfalls festzunehmen. Weitere Schwerpunkte lagen in Bremen auf der Kontrolle und Feststellung von Autofahrern unter Drogen- und Alkoholeinfluss sowie die Ahndung von Verstößen gegen das Handyverbot sowie die Gurtpflicht. Hierzu wurden mit zahlreichen Einsatzkräften Kontrollstellen auf mehreren Verkehrsachsen im Bereich der Metropolregionen Bremen und Hamburg eingerichtet und verdächtige Fahrzeuge und darin befindliche Personen überprüft.

Die Polizei Bremen hat als eine bewährte Kontrollstelle wieder den Parkplatz Grollander Senke an der B 75 in Richtung Delmenhorst festgelegt, eine der relevanten Ausfallstraßen Bremens. Im Bremer Umland wurden durch die Polizeidirektion Oldenburg gleichzeitig vier Kontrollstellen eingerichtet. Die Maßnahmen begannen um 14.30 Uhr. Aufgrund der entstandenen Verkehrssituation, mit vielen Staus im Stadtgebiet, nicht zuletzt auch durch Verkehrsunfälle auf den Autobahnen, kam es zu erheblichen unvorhersehbaren Verkehrsbehinderungen. Die Einsatzleitung reagierte sofort und stellte die Kontrollen ab 16.40 Uhr ein. Bei Verkehrskontrollen dieser Art kam es bisher nicht zu Verkehrsstörungen dieses Ausmaßes.

Die Polizei kontrollierte mehr als 50 Fahrzeuge und 73 Personen. Es wurden Strafanzeigen u. a. wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Kraftfahrzeugsteuergesetz und der Abgabenverordnung gefertigt. Dazu ahndeten die Einsatzkräfte diverse Ordnungswidrigkeiten, wie Verstöße gegen die Gurtpflicht, das Telefonieren während der Fahrt uvm. Die Auswertung der Erkenntnisse zu reisenden Tätern dauert an.

Anlass dieses Einsatzes ist die Vereinbarung der Innenminister und –senatoren der norddeutschen Küstenländer vom 08. März 2018 über das gemeinsame Vorgehen zur Bekämpfung der länderübergreifenden Eigentumskriminalität, insbesondere des Wohnungseinbruchdiebstahls durch organisierte Banden.

Der Fahndungsdruck auf reisende Einbrecherbanden wird auch zukünftig konsequent weiter hochgehalten.

Öffentlichkeitsfahndung nach Tankstellenräuber

(08.03.19)

Ein maskierter Räuber überfiel im Januar eine Tankstelle in Obervieland. Polizei und Staatsanwaltschaft fahnden nun mit Fotos nach dem Mann.

Der unbekannte Täter betrat am Freitag, 18. Januar, gegen 23 Uhr die Tankstelle in der Straße Arsterdamm und bedrohte die Angestellte mit einer Schusswaffe. Nachdem er sich Geld und mehrere Stangen Zigaretten aushändigen ließ, forderte der Räuber die 21-Jährige auf, sich hinzuknien und fesselte ihre Hände mit Kabelbindern. Anschließend flüchtete er in unbekannte Richtung.

Der Räuber ist etwa 25 Jahre alt und 170 Zentimeter groß. Bei dem Überfall trug er ein dunkles Oberteil, mit einem weiß umrandeten Buchstaben „N“ im Brustbereich und mehrfarbige Schuhe. Das Diebesgut transportierte er in Müllsäcken. Hinweise zu dem Räuber nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 3623888 entgegen. Die Fotos sind auf dieser Internetseite unter der Rubrik "Fahndung" zu finden.

Polizeieinsatz beendet – Werder gegen Schalke

(09.03.2019)

Am Freitagabend empfing der SV Werder Bremen den FC Schalke 04 im Bremer Weserstadion. Nach aktuellen Erkenntnissen kam es zu keinen größeren Zwischenfällen. Etwa 5000 Fans des FC Schalke 04 sahen die Partie.

Während der Anfahrt zum Weserstadion war ein Bus aus Gelsenkirchen in einen leichten Verkehrsunfall auf Höhe Werderstraße/Wilhelm-Kaisen-Brücke verwickelt. Verletzt wurde zum Glück niemand. Die Fans machten sich von dort aus zu Fuß in Richtung Stadion.
Kurz vor Spielbeginn machten Einsatzkräfte der Polizei Bremen in Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsunternehmen am Tor 6 einen sogenannten „Schwarzmarkthändler“ aus. Der Mann erhielt einen Platzverweis und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.
Nach Spielende gegen 22.55 Uhr wurde einem Schalker Fan der Schal geraubt. Es wurde Strafanzeige wegen räuberischen Diebstahls gefertigt. Die Ermittlungen dauern an.

Wenige Minuten später gegen 23.00 Uhr zündeten ein oder mehrere unbekannte Personen im Bereich Osterdeich/Lüneburger Straße Pyrotechnik. Eine entsprechende Strafanzeige wurde gefertigt.

Für Hinweise zu den genannten Taten bittet die Polizei mögliche Zeugen, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Die Abreise aller Fans vom Stadion verlief friedlich und störungsfrei.

Bäckerei-Räuberin gefasst

(09.03.19)

Einsatzkräfte der Bremer Polizei nahmen am Freitagabend eine gesuchte Räuberin und ihren Komplizen fest, siehe hierzu auch die Pressemeldungen 149, 156 und 173. Bei der Festnahme lösten sich Schüsse aus der Waffe eines Polizisten, verletzt wurde dabei niemand.

Am 25.02.2019 gegen 17:55 Uhr betrat die Räuberin ein Stehcafé in der Schwachhauser Heerstraße und ließ sich unter Vorhalt eines Messers Bargeld aushändigen. Am 28.02.2019 überfiel sie wieder bewaffnet eine Bäckerei in der Hemmstraße. Hier erhielt sie Unterstützung von einem Komplizen, der als Späher fungierte. Am vergangenen Donnerstag veröffentlichten Staatsanwaltschaft und Polizei Fotos des räuberischen Duos. Die Ermittler gingen mehren Spuren und Hinweisen nach. Nach intensiver Polizeiarbeit führten die Ermittlungen zu einer 19 Jahre alte Frau und einem 24-jährigen Bremer. Die Polizei fahndete nach dem Duo und lokalisierte die Verdächtigen am Freitagabend in einem Auto am Bultensee. Die Spezialkräfte führten aus Gründen der Eigensicherung ihre Waffen mit. Ein Polizist trug dabei ein Gewehr über seine Schutzweste. Bei der Festnahme wollte er es hinter den Rücken schieben, streifte dabei offensichtlich versehentlich den Abzug und es lösten sich mehrere Schüsse.

Die 19 Jahre alte Räuberin und ihr 24-jähriger Komplize blieben bei der Festnahme unverletzt. Beide waren geständig und räumten die Überfälle ein. Die Staatsanwaltschaft Bremen stellte Haftantrag.

Polizei fasst Schreibwarenladen-Räuber

(10.03.19)

Am Montagvormittag überfiel ein Unbekannter mit einer Schusswaffe einen Schreibwarenladen in der Bremer Neustadt. Die Polizei konnte nun den mutmaßlichen Täter, einen 16 Jahre alten Jugendlichen, ermitteln.

Der Räuber betrat gegen 10.50 Uhr das Geschäft in der Gottfried-Menken-Straße und bedrohte die 52-jährige Kassiererin mit einer schwarzen Schusswaffe. Er ließ sich das Geld aus der Kasse aushändigen und verstaute es in einem Stoffbeutel. Anschließend flüchtete er in die Thedinghauser Straße.

Ein Hinweis aus der Bevölkerung führte die Ermittler zu einem 16-jährigen Jugendlichen aus dem Bremer Umland. Bei der Durchsuchung seines Zimmers konnten am Freitag Beweise gefunden und sichergestellt werden. Der Junge war geständig und gab die Tat zu. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Joint geraucht –Hotel evakuiert

(10.03.19)

Zwei junge Männer aus Niedersachsen sorgten in der Nacht von Freitag auf Sonnabend für die Evakuierung eines Bremer Hotels im Stadtteil Walle. Die 19 und 21-Jährigen rauchten auf ihrem Zimmer Joints und lösten dabei die Brandmeldeanlage aus.

Da half dabei auch nicht, dass sie zuvor Socken über die Brandmelder gestülpt hatten. Feuerwehr und Polizei rückten an und alle Gäste mussten um 3 Uhr nachts das Hotel verlassen. Bei der „Zimmerkontrolle“ stellten die Einsatzkräfte bereits auf dem Flur beißenden Marihuana Geruch fest.

Die beiden Gäste wurden vorläufig festgenommen. Die Polizisten fanden und beschlagnahmten im Zimmer und bei dem Duo Cannabis, Kokain und synthetische Drogen. Gegen die Männer wurden Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Taxi überfährt 21 Fahrräder

(10.03.19)

Ein 56 Jahre alter Mann überfuhr mit seinem Taxi am Sonnabendvormittag in der Bremer Innenstadt 21 abgestellte Fahrräder. Der Fahrer musste zuvor einem anderen Auto ausweichen.

Der 56-Jährige befuhr den linken Fahrstreifen der Straße Breitenweg in Richtung Rembertiring. Als vor ihm der 58 Jahre alte Fahrer eines Kleintransporters von der rechten auf die linke Fahrspur wechselte, musste er ausweichen und prallte gegen die abgestellten Fahrräder unter der Hochstraße. Der Taxi-Fahrer verletzte sich bei dem Unfall leicht und wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Das Auto musste mit einem Kran geborgen werden. Insgesamt entstand ein Sachschaden von über 30.000 Euro. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Trickbetrüger gefasst

(11.03.19)

Am Samstagnachmittag konnte in der Bahnhofvorstadt ein Mann wegen Betrugs festgenommen werden. Er hatte versucht, mit einer abenteuerlichen Geschichte von einem älteren Mann einen höheren Geldbetrag zu erschwindeln.

Ein 75 Jahre alter Mann hatte über ein Online-Dating-Portal eine Frau kennen gelernt, die vorgab Soldatin zu sein. Im Verlauf des Dialogs schrieb sie ihm, dass sie im Kriegseinsatz einen größeren Geldbetrag gefunden habe und er das Geld für sie vorübergehend verwahren sollte. Zur Sicherheit müsse er zuvor einen Geldbetrag an einen angeblichen Diplomaten übergeben. Guten Glaubens hob der Senior die geforderte Summe ab und man verabredete sich zur Übergabe vor einem Hotel in der Bahnhofsvorstadt. Als der Bote das Paket nicht dabei hatte, verweigerte der 75-Jährige zunächst die Herausgabe des Geldes. Der Kurier versprach das Paket zu holen und sich für ein weiteres Treffen erneut zu melden.

Nun misstrauisch geworden, informierte der 75-Jährige die Polizei. Noch bei der Anzeigenaufnahme meldete sich der vermeintliche Diplomat und kündigte an, in zwanzig Minuten am Treffpunkt zu sein. Als der Mann zur Geldübergabe erschien, wartete bereits die Polizei und nahm den Betrüger fest. Den 38-jährigen Mann erwartet nun eine Strafverfahrens wegen Betruges.

Dieser Fall zeigt einmal mehr: Dem Einfallsreichtum der Täter sind keine Grenzen gesetzt; die Betrugsmaschen sind sehr unterschiedlich. Die Polizei rät: Lassen Sie grundsätzlich ein gesundes Misstrauen gegenüber fremden Personen walten, egal ob sie ihnen im Internet, an der Haustür oder auf der Straße begegnen.

Weitere wertvolle Tipps und Hinweise erhalten Sie im Präventionszentrum der Polizei Bremen (Am Wall 195, 28195 Bremen, Tel. (0421) 362-19003 oder im Internet unter www.polizei.bremen.de.

Mutmaßliche Kabeldiebe gestellt

(13.03.2019)

Dank eines aufmerksamen Zeugen stellten Polizisten am frühen Dienstagmorgen in Obervieland zwei 32 und 39 Jahre alte mutmaßliche Kabeldiebe.

Ein Zeuge bemerkte das Duo gegen 4.20 Uhr auf einem Parkplatz in der Senator-Weßling-Straße. Da ihm das Verhalten der beiden Männer verdächtig vorkam, wählte er den Notruf. Als die Einsatzkräfte eintrafen, wühlte der 39-Jährige gerade im Kofferraum eines Mazda herum. Als er die Beamten sah, versuchte er zu flüchten. Die Flucht war jedoch nur von kurzer Dauer. Wenig später stellten die Polizisten auch den 32-Jährigen. Der Mann versuchte sich unter einem nahegelegenen Balkon zu verstecken.
Wie sich herausstellte, war das Kennzeichen des Autos als gestohlen gemeldet. Im Inneren des Fahrzeuges befanden sich diverse Kabel, Werkzeug, Handschuhe sowie Benzinkanister. Auch ein in der Nähe abgestellter Anhänger fiel den Einsatzkräften ins Auge. Auf der Ladefläche befanden sich weitere Kabel. Bei der Überprüfung des Kennzeichens stellte sich heraus, dass dieser am Vortag gestohlen wurde.

Beide Männer wurden vorläufig festgenommen. Gegen sie wird jetzt wegen Diebstahls ermittelt. Der Mazda und der Anhänger wurden sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Paketbote ausgeraubt

(14.03.2019)

Am Mittwochnachmittag überfiel ein unbekannter Mann in Huchting einen Paketboten. Er versuchte an ein Paket heran zu kommen, dass er offensichtlich an eine nicht existente Adresse schicken ließ. Als sein Vorhaben zu scheitern drohte, bedrohte er den Fahrer mit einem Messer. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 15.50 Uhr wollte der 45 Jahre alte Fahrer ein Paket an eine Adresse im Heidkruger Weg ausliefern, die sich später als nicht existent erwies. Der Unbekannte sprach den Boten an seinem Fahrzeug an und wollte das Paket in Empfang nehmen. Zur Legitimation zeigte er einen abfotografierten Ausweis auf seinem Mobiltelefon. Der 45-Jährige erkannte den Mann auf dem Foto jedoch nicht wieder und verweigerte die Herausgabe der Ware. Im Laderaum des Paketwagens entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung zwischen den zwei Männern in dessen Verlauf der vermeintliche Empfänger den Fahrer mit einem Messer bedrohte. Anschließend nahm der Mann das Paket an sich und flüchtete in Richtung Brokhuchtinger Landstraße.

Der Tatverdächtige war etwa 20 Jahre alt und 170 Zentimeter groß. Er war schlank und trug eine dunkle Hose und eine schwarze Wellensteynjacke mit Kapuze.

Die Polizei Bremen sucht Zeugen des Vorfalls und bittet diese sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Entschärfung einer Fliegerbombe

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Evakuierungsbereich

(14.03.2019)

Am Donnerstagvormittag wurde bei Sondierungsarbeiten in Bremen-Borgfeld eine amerikanische Fliegerbombe gefunden. Die Entschärfung der 250 Kilo Bombe erfolgt heute voraussichtlich zwischen 14.30 und 15.00 Uhr durch den Sprengmeister der Polizei Bremen, Thomas Richter.

Ab 13 Uhr beginnen die Evakuierungsmaßnahmen. Der Evakuierungsbereich beträgt 600 Meter. Innerhalb von 1000 Metern ist luftschutzmäßiges Verhalten erforderlich. Das bedeutet, dass Sie sich während der Entschärfung zwar im Gebäude aufhalten dürfen, aber in Räumen, die vom Fundort abgewandt liegen. Außerdem sollten Sie sich nicht in der Nähe von Fenstern aufhalten. Kippen Sie die Fenster.
Für die Dauer der Entschärfung werden die Straßen im Radius von 1000 Metern kurzfristig gesperrt. Die Polizei empfiehlt, den Bereich zu umfahren.

Von der Evakuierung betroffen sind folgende Straßen und Straßenteile:
- Kreuzdeich
- Borgfelder Deich
- Hamfhofsweg
- Am Großen Dinge
- Hinter dem Großen Dinge
- Kuhweideweg
- Truperdeich

Die äußere Begrenzung des luftschutzmäßigen Verhaltens umfassen u.a. folgende Straßen:
- Truperdeich
- Hamfhofsweg
- Jan-Reiners-Wanderweg
- Am Lehester Deich

Bitte wählen Sie bei Rückfragen nicht den Notruf, sondern den Zentralruf unter 362-0.

Bombe erfolgreich entschärft

(14.03.2019)

Die heute Vormittag bei Sondierungsarbeiten gefundene Fliegerbombe in Borgfeld wurde um 14.55 Uhr durch den Sprengmeister der Polizei Bremen, Thomas Richter, erfolgreich entschärft.

Alle Evakuierungs- und Sperrmaßnahmen sind ab sofort aufgehoben.

Es gab keine besonderen Vorkommnisse.

Überfall auf Taxifahrer

(15.3.19)

In der Nacht zu Freitag überfiel ein bislang unbekannter Täter einen Taxifahrer in Gröpelingen. Der Räuber flüchtete ohne Beute. Die Polizei sucht Zeugen.

Der Taxifahrer nahm zwei Fahrgäste im Bereich des Hillmannplatzes auf. Als Zielort gaben sie Gröpelingen an. An einer Tankstelle am Halmerweg hielt das Taxi. Beide Insassen stiegen zunächst aus, um dort etwas zu kaufen. Auf dem Tankstellengelände gerieten sie dann kurz in Streit mit einem anderen Kunden. Anschließend stieg nur noch der spätere Räuber zurück ins Taxi ein und gab als neues Fahrtziel Schwarzer Weg an. Kaum hatte der 48-jährige Fahrer dort gehalten, forderte er die Tageseinnahmen und bedrohte ihn mit einem Messer. Der Taxifahrer zeigte ihm seine fast leere Geldbörse, woraufhin der Täter wütend gegen die Windschutzscheibe trat und ohne Beute flüchtete. Der 48-Jährige fuhr zum nächsten Polizeirevier und zeigte die Raubtat an.

Der Räuber soll ca. 30 Jahre alt und etwa 1,80 Meter groß und dünn sein. Er hat schwarze, an den Seiten rasierte, Haare und trug einen Vollbart. Er war zur Tatzeit mit einer schwarzen Jacke und einem schwarzen Hemd mit weißer Schrift bekleidet.

Die Polizei sucht Zeugen, insbesondere den Mann, der an der Tankstelle am Halmerweg mit den beiden Fahrgästen in Streit geraten war. Sachdienliche Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362-3888 erbeten.

Fußgängerin lebensgefährlich verletzt

(15.03.19)

In Gröpelingen wurde am Freitagabend eine 17 Jahre alte Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt. Ein Auto hatte sie beim plötzlichen Überqueren der Stapelfeldtstraße erfasst.

Die 17-Jährige überquerte im Kreuzungsbereich der Ludwig-Plate-Straße offenbar bei Rotlicht die Fahrbahn, vermutlich um noch eine herannahende Straßenbahn zu erreichen. Dabei wurde sie von dem Auto eines 51 Jahre alten Opel-Fahrers, der in Richtung Innenstadt unterwegs war, erfasst und zu Boden geschleudert. Die Jugendliche erlitt schwere Kopfverletzungen. Nach notärztlicher Erstversorgung wurde sie in eine Klinik gebracht, wo sie notoperiert wurde. Es besteht Lebensgefahr.

Die Stapelfeldtstraße musste für die Dauer der Unfallaufnahme stadteinwärts gesperrt werden. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Radfahrer von Auto erfasst

(16.03.19)

In der Bremer Altstadt kollidierte am Freitagnachmittag ein 30 Jahre alter Autofahrer mit einem Radfahrer. Der 18 Jahre alte Radfahrer erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen.

Der Autofahrer wollte von der Balgebrückstraße in Richtung Osterdeich fahren. Im Kreuzungsbereich kam es zum Frontal-Zusammenstoß mit einem von rechts kommenden Radfahrer. Der 18-Jährige stürzte zu Boden und musste nach notärztlicher Behandlung mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Autofahrer erlitt einen Schock. Der Unfallort wurde während der Unfallaufnahme gesperrt, hierbei kam es zu Verkehrsbehinderungen.

Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. Unfallzeugen werden gebeten, sich bei der Verkehrsbereitschaft unter der Rufnummer 362-14850 zu melden.

Trickdiebe unterwegs

(16.03.19)

Am Donnerstag und Freitag kam es im Stadtgebiet Bremen zu mehreren Trickdiebstählen. In mehreren Fällen gelang es den Tätern Bargeld und Schmuck zu ergaunern. Die Polizei warnt vor dem weiteren Auftreten dieser Kriminellen und gibt Präventionshinweise.

In Huchting gab sich am Freitagvormittag ein Unbekannter als Wasserwerker aus. Er gelangte in drei Fällen unter dem Vorwand, es sei zu einem Wasserrohrbruch gekommen, in die Wohnungen der Geschädigten. Nachdem der Mann die Wohnung wieder verlassen hatte, fehlten Handtaschen oder Geldbörsen mit Bargeld. Der Trickdieb wird in allen Fällen als ca. 1,60 Meter großer Mann mit kurzen, hellen Haaren beschrieben. Er war zur Tatzeit dunkel gekleidet. Die Polizei fragt: Wem ist der Mann am Freitagvormittag in Huchting aufgefallen? Hat ihn jemand beobachten können oder hat der Mann vielleicht noch an weiteren Türen geklingelt? Sachdienliche Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362-3888 erbeten.

In einem Fall gab sich in Bremen-Nord am Donnerstag ein unbekannter Mann als Dachdecker aus und erklärte, angebliche Schäden reparieren zu müssen. Der 87-Jährige leistete zunächst mit Schmuck eine Anzahlung. Später überreichte er den angeblichen Dachdeckern eine hohe Summe Bargeld für die bevorstehenden Dacharbeiten. Nach Erhalt des Geldes machten sich die Betrüger aus dem Staub.

Lassen Sie nur Handwerker in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Lassen Sie sich einen Ausweis zeigen und bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist. Seien Sie immer misstrauisch, wenn unbekannte Personen bei Ihnen anrufen oder vor der Tür stehen. Melden Sie sich unter der Notrufnummer 110, sobald ihnen etwas verdächtig vorkommt. Seriöse Firmen haben Verständnis dafür, wenn Sie sich telefonisch nach der Echtheit der Mitarbeiter erkundigen.

Mehr Hinweise und Ansprechpartner gibt es beim Präventionszentrum der Polizei Bremen, Am Wall 195. Telefon: (0421) 362-19003.

Polizei stoppt Autorennen

(17.03.19)

Die Polizei stoppte in der Nacht zu Sonntag ein mutmaßliches Autorennen auf der Oldenburger Straße. Ein 23 Jahre alter Raser wurde vorläufig festgenommen, sein Wagen und Führerschein sichergestellt. In diesem Zusammenhang kontrollierte die Polizei auch 23 Fahrzeuge und 37 Personen auf dem Gelände eines Einkaufsparks in Stuhr-Brinkum.

Nach Hinweisen auf ein möglicherweise bevorstehendes Autorennen auf der Autobahn 281 mit etwa 30 hochmotorisierten Limousinen und Sportwagen rückte die Polizei mit mehreren Einsatzwagen und Zivilstreifen aus. Noch vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte entfernte sich der Tross, die Autos fuhren in unterschiedlichen Richtungen davon. Im Zuge der Fahndung wurden zwei Fahrzeuge am Breitenweg gemeldet, die mit lauten Motorengeräuschen und augenscheinlich deutlich überhöhter Geschwindigkeit den Breitenweg und weiterführend die Oldenburger Straße in Richtung Delmenhorst befuhren. Die beiden Fahrzeuge konnten von Einsatzkräften verfolgt werden. Im weiteren Verlauf beobachteten die Polizisten ein klassisches Straßenrennen, das in Teilen auch videografiert wurde. Die Raser waren zwischenzeitlich mit Spitzengeschwindigkeiten von über 160 km/h bei erlaubten 60 km/h unterwegs. Kurz vor der Abfahrt Woltmershausen bremsten die nebeneinander fahrenden Autos erstmalig ab. Eines der beiden Fahrzeuge fuhr dann an der Abfahrt aus, das zweite Auto raste mit 100 Stundenkilometern weiter. Der Streifenwagen konnte den Audi S4 schließlich an der Abfahrt zur Autobahn 281 stellen. Der 23 Jahre alte Fahrer aus Bremen wurde vorläufig festgenommen. Sein Führerschein und das Fahrzeug wurden sichergestellt.

Etwas später wurden im Einkaufspark an der Bremer Straße in Brinkum ca. 20 Fahrzeuge der sog. Tuner-Szene angetroffen. Die Polizei sperrte die Abfahrtswege aus dem Park und richtete eine Kontrollstelle ein. Die Einsatzkräfte stellten die Personalien sämtlicher Anwesenden fest. Es wurden insgesamt 37 Personen und 23 Fahrzeuge kontrolliert. Technische Manipulationen oder strafrechtliche Verstöße konnten nicht festgestellt werden. Die Angetroffenen verhielten sich kooperativ, sie wurden nach einer Gefährderansprache vor Ort entlassen. Die Kontrolle erfolgte in Zusammenarbeit mit der Polizei Niedersachsen.

Die Polizei Bremen ermittelt nun im Fall des 23-Jährigen wegen Verdachts eines verbotenen Autorennens: Wer im Straßenverkehr ein nicht erlaubtes Kraftfahrzeugrennen ausrichtet, durchführt oder daran teilnimmt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Polizei sucht Opfer und Zeugen

(17.03.19)

Die Polizei Bremen führt derzeit intensive Ermittlungen gegen einen Tatverdächtigen wegen mehrerer Körperverletzungsdelikte. Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang mögliche Opfer und Zeugen.

Der Tatverdächtige soll in den Sommerferien 2018 zunächst in Begleitung einer jungen Frau im Bereich der Bremer Schlachte mit drei jungen Männern (ca. 20 Jahre alt) aneinander geraten sein. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der Mann dann aus einem Auto, das im Nahbereich der Schlachte geparkt war, einen Baseballschläger geholt und sich Handschuhe angezogen haben. Anschließend attackierte er vermutlich mit dem Baseballschläger seine drei Kontrahenten. Der Baseballschläger war mit einer dunkelblauen Plastiktüte ummantelt.

Die Polizei fragt: Wem ist vor diesem Hintergrund eine Bedrohungssituation oder ein Körperverletzungsdelikt aufgefallen?

Sachdienliche Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421-362-3888 erbeten.

Farbvandalismus – Sprayer gefasst

(17.03.19)

Am frühen Samstagmorgen wurde Am Hulsberg die Fassade eines Supermarktes besprüht und im Ostertorsteinweg samt Nebenstraßen mehrere Hauswände mit Schriftzügen bemalt und besprüht. Drei Tatverdächtige konnten in Tatortnähe gestellt werden, ein Komplize ist flüchtig.

Aufmerksame Anwohner beobachteten vier Verdächtige, die Am Hulsberg die Wand eines Einkaufsmarktes mit schwarz-pinker Farbe besprühten. Als eine Streife eintraf, flüchteten die Sprayer zunächst. Drei Tatverdächtige im Alter von 21, 24 und 31 Jahren konnten jedoch noch in der Nähe gestellt werden. Im Rahmen der Ermittlungen wurden 15 weitere Tatorte entlang des Ostertorsteinweges entdeckt. Hier waren Tags mit weißer und silberner Farbe an den Hauswänden gesprayt und gemalt worden. An der Kleidung und den Händen der Gestellten befanden sich entsprechende Farbanhaftungen. Tatwerkzeuge konnten bei den Tatverdächtigen gefunden und als Beweismittel beschlagnahmt werden. Das Trio wurde vorläufig festgenommen.

Neben dem Strafverfahren wegen Sachbeschädigung kommen mögliche Regressforderungen auf die Täter zu. Sie richteten einen Sachschaden von mehreren tausend Euro an.

Die Ermittlungen, auch zu dem flüchtigen Täter, dauern an. Weitere Geschädigte werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Die Polizei sucht Zeugen, die am Samstagmorgen verdächtige Beobachtungen im Bereich der Straße Am Hulsberg und Ostertorsteinweg gemacht haben. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362-3888 entgegen.

Die Polizei gibt folgende Empfehlungen, um sich vor Graffiti zu schützen:
Licht in Kombination mit Bewegungsmeldern und aufmerksame Nachbarn schützen auch vor Sprayern. Eine begrünte Fassade hält Sprayer fern. Grobe, unebene Oberflächen oder farbenfrohe Wände sind ungünstige Untergründe für Graffiti. Eine umgehende Beseitigung der Farbschmiererei nimmt Sprayern den Reiz, weil sie dann nicht die erhoffte öffentliche Wirkung erzielen. Maler-, Fassaden-, Gebäudereinigungs- und andere Fachfirmen bieten verschiedene Verfahren zum Schutz vor bzw. für die Beseitigung von Farbschmierereien an.

Installation von Kameras in Vegesack

(18.03.2019)

Am Vegesacker Bahnhofsplatz wurde ab dem heutigen Montag mit der Installation von neun Videokameras begonnen. Die Inbetriebnahme findet allerdings noch nicht statt.

Die Einrichtung der Videoüberwachung am Vegesacker Bahnhofsplatz hat begonnen. Seit Beginn dieser Woche werden insgesamt neun Videokameras installiert. Die Planungen sehen vor, dass die Kameras den Bahnhofsplatz erfassen und die Bilder in der neu eingerichteten Leitstelle im Polizeipräsidium in der Vahr (siehe auch PM Nr. 0085) überwacht werden. Die Inbetriebnahme findet erst dann statt, wenn alle Feinheiten im rechtlichen und logistischen Bereich erfüllt sind. Der Start wird rechtzeitig bekannt gegeben. Der überwachte Bereich wird dann auch gut erkennbar ausgeschildert werden.

Wenn Bürger fragen zur Videoüberwachung haben, können sie gerne unter der folgenden Emailadresse Kontakt mit der Polizei aufnehmen: videoueberwachung@polizei.bremen.de

Zwei Raubtaten kurz hintereinander

(19.03.2019)

Am Montagnachmittag kam es gleich zu zwei Raubtaten durch ein bislang unbekanntes Täterduo in Bremen-Sebaldsbrück. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 17 Uhr befanden sich zwei Männer in einem Supermarkt in der Sebaldsbrücker Heerstraße. Sie versuchten offenbar, zwei Whiskeyflaschen zu stehlen. Eine aufmerksame Angestellte bemerkte den Diebstahlversuch jedoch und sprach die beiden an. Als sie daraufhin flüchten wollten, konnte die Angestellte noch einen der Zwei festhalten. Dieser drohte ihr damit, sie abzustechen und riss sich los. Das Duo verließ den Supermarkt.

Parallel dazu wurden zwei weitere Zeugen auf die Tat aufmerksam und verfolgten die beiden Flüchtigen sofort. In der Sebaldsbrücker Heerstraße, ungefähr auf Höhe der Vahrer Straße, konnten sie die Täter einholen und festhalten. Unbeeindruckt davon drohten sie auch den beiden Zeugen damit, sie abzustechen, wenn sie nicht losgelassen werden. Um der Drohung Ausdruck zu verleihen zog einer der Straftäter dabei einen metallischen Gegenstand hervor. Mit dem Gegenstand in der Hand verlangten die Räuber dann noch die Herausgabe der Geldbörsen und Mobiltelefone der beiden Zeugen, welche der Forderung nicht nachkamen und wegliefen. Anschließend flüchteten die Täter.

Die zwei Flüchtigen werden wie folgt beschrieben: ca. 15 bis 18 Jahre, blond, zumindest einer trug einen Kinnbart, einer trug eine schwarze Winterjacke, der andere eine weiße Regenjacke mit schwarzen Akzenten.

Die Polizei sucht Zeugen der beiden Vorfälle. Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 entgegen.

Kiosk-Einbrecher gestellt

(19.03.2019)

In der Gröpelinger Heerstraße konnte in der Nacht von Sonntag auf Montag ein Kioskeinbrecher gestellt und vorläufig festgenommen werden.

Der Inhaber eines Kiosks in der Gröpelinger Heerstraße hörte zur Tatzeit laute Klopfgeräusche aus Richtung seines Kiosks und alarmierte die Polizei. Die Polizeibeamten stellten fest, dass die Eingangstür des Kiosks teilweise zerbrochen war. Zudem befanden sich Blutspritzer an der Tür. Anhand von Videoaufzeichnungen konnte festgestellt werden, dass der Täter versucht hatte, mit einem Hammer die Eingangstür zum Kiosk einzuschlagen.
Anschließend entfernte er sich. Die Polizeibeamten konnten auf der gegenüberliegenden Straßenseite einen Tatverdächtigen stellen. An seiner Bekleidung war ersichtlich, dass es sich um die Person handelte, die die Beamten zuvor auf der Videoaufzeichnung gesehen hatten. Der Tatverdächtige hatte eine leicht blutende Schnittverletzung an der Hand.

Der angetrunkene 20 Jährige wurde zu einem Polizeirevier gebracht. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen versuchten Diebstahls in besonders schwerem Fall.

Falscher Polizist am Telefon

(19.03.19)

Am Montagnachmittag versuchte ein Betrüger beharrlich ein älteres Ehepaar in Schwachhausen um ihre Ersparnisse zu bringen, was ihm zum Teil auch gelang. Der Mann gab sich am Telefon als Kripobeamter aus.

Gegen 16.05 Uhr klingelte das Telefon bei den 75 und 76 Jahre alten Eheleuten in Schwachhausen. Der Anrufer gab an, von der Kriminalpolizei zu sein und das Paar vor einem Vermögensschaden bewahren zu wollen. Angeblich wären in der Nachbarschaft Mitglieder einer rumänischen Einbrecherbande gefasst worden. In deren Unterlagen habe man Namen sowie Kontodaten des Ehepaares gefunden. Während des gesamten Telefonats gab der Anrufer immer wieder an, parallel mit der Staatsanwaltschaft in Kontakt zu stehen. Er erklärte den Eheleuten schließlich, ihr Geld sei auf den Konten nicht mehr sicher. Aus diesem Grund sollten sie das Geld von den Konten abholen und sicher zu Hause deponieren. Die Senioren glaubten dem Anrufer und kamen der Aufforderung nach. Im weiteren Verlauf sollte das Geld in einen Umschlag vor der Haustür abgelegt werden, wo dieser von einem angeblichen Polizisten abgeholt und verwahrt werden würde. Auch dieser Aufforderung kamen sie nach. Als der angebliche LKA-Beamte erneut nach weiterem Ersparten fragte, wurde das Paar misstrauisch und informierte die richtige Polizei über den Vorfall. Da war der Betrüger bereits mit dem Geldumschlag über alle Berge.

Die Polizei Bremen rät ausdrücklich: Beenden Sie solche Anrufe sofort! Auch wenn sich die Geschichte äußert plausibel und wahrheitsgemäß anhört. Niemals ruft die Polizei bei Ihnen an und fragt nach Bankverbindungen oder Wertgegenständen im Haus. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, egal wer der Anrufer ist. Vertrauen Sie keiner auf dem Telefondisplay angezeigten Rufnummer. Es gibt Möglichkeiten, diese zu manipulieren. Beenden Sie das Gespräch selbst und rufen Sie den Polizeinotruf 110 an. Weitere Tipps, wie Sie sich vor solchen Betrugsmaschen schützen können, erhalten Sie kostenlos beim Präventionszentrum der Polizei, Telefon 0421 / 362-19003 oder unter www.polizei.bremen.de .

Entschärfung von zwei Fliegerbomben

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Evakuierungsbereich

(19.03.2019)

Am Dienstagmorgen wurden bei Sondierungsarbeiten in Bremen-Borgfeld zwei amerikanische Fliegerbomben gefunden. Die Entschärfung der jeweils 250 Kilo Blindgänger erfolgt heute voraussichtlich zwischen 12.00 und 13.00 Uhr durch den Sprengmeister der Polizei Bremen, Thomas Richter.

Seit 11.30 Uhr laufen die Evakuierungsmaßnahmen. Der Evakuierungsbereich beträgt 600 Meter. Innerhalb von 1000 Metern ist luftschutzmäßiges Verhalten erforderlich. Das bedeutet, dass Sie sich während der Entschärfung zwar im Gebäude aufhalten dürfen, aber in Räumen, die vom Fundort abgewandt liegen. Außerdem sollten Sie sich nicht in der Nähe von Fenstern aufhalten. Kippen Sie die Fenster.
Für die Dauer der Entschärfung werden die Straßen im Radius von 1000 Metern kurzfristig gesperrt. Die Polizei empfiehlt, den Bereich zu umfahren.

Eine Karte der betroffenen Straßen finden Sie anbei und unter www.polizei.bremen.de.
Bitte achten Sie auch auf die Durchsagen vor Ort.

Bitte wählen Sie bei Rückfragen nicht den Notruf, sondern den Zentralruf unter 362-0.

Blindgänger erfolgreich entschärft

(19.03.2019)

Die heute Vormittag bei Sondierungsarbeiten gefundenen Fliegerbomben in Borgfeld wurden soeben durch den Sprengmeister der Polizei Bremen, Thomas Richter, erfolgreich entschärft.

Alle Evakuierungs- und Sperrmaßnahmen sind ab sofort aufgehoben.

Es gab keine besonderen Vorkommnisse.