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SV Werder Bremen gegen SC Freiburg

(12.04.2019)

Am Samstagnachmittag findet im Weserstadion das Bundesligaspiel zwischen Werder Bremen und SC Freiburg statt. Das Stadion wird ausverkauft sein.

Während der An- und Abreise ist rund um das Weserstadion mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen und den damit einhergehenden Verkehrsbeeinträchtigungen und Verzögerungen zu rechnen.
Die Polizei Bremen empfiehlt allen Zuschauern das Auto stehen zu lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen bzw. mit dem Fahrrad oder zu Fuß zum Stadion zu gelangen.

Die am Weserstadion zur Verfügung stehenden Parkplätze stehen nur für Berechtigte mit entsprechendem Parkausweis zur Verfügung. Fußballfans, die auf die Anreise mit dem Pkw angewiesen sind, wird nachdrücklich geraten, den Park+Ride-Verkehr, der vom Hemelinger Hafendamm aus zum Stadion geführt wird, in Anspruch zu nehmen. Darüber hinaus wird auch das beliebte 'Park+Ship' vom Stadtwerder zum Weserstadion angeboten. Auf dem Stadtwerder stehen kostenlose Parkplätze für Zuschauer des Fußballspiels zur Verfügung. Die Sielwall-Fähre bringt die Besucher zügig über die Weser. Die Polizei empfiehlt allen Autofahrern dringend, keine Wertsachen in den Autos zurück zu lassen.

Auch bei diesem Bundesligaspiel gilt das bekannte Verkehrskonzept: Der Osterdeich wird für den Individualverkehr zwischen Sielwall und Stader Straße circa zweieinhalb Stunden vor und etwa eine Stunde nach Spielende gesperrt.

Fahndungserfolg: Festnahme nach Vergewaltigung

(14.04.2019)

Spezialkräfte der Polizei Bremen nahmen am späten Samstagabend in Stade den nach Vergewaltigung an einer 16-Jährigen gesuchten Tatverdächtigen fest. Hinweise aus der Bevölkerung brachten die Ermittler auf die Spur des Verdächtigen. Derzeit werden Haftgründe gegen den 18-Jährigen geprüft.

Der 18 Jahre alte Mann ist dringend verdächtig, am 05.02.19 gegen 23:00 Uhr in den Wallanlagen in Bremen-Mitte ein 16-jähriges Mädchen vergewaltigt zu haben. Die Kriminalpolizei hatte daraufhin die intensiven Ermittlungen aufgenommen. Eine Öffentlichkeitsfahndung, bei der eine Vielzahl von Hinweisen aus der Bevölkerung einging, führte zur erfolgreichen Identifizierung des Gesuchten.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht einen Haftbefehl gegen den 18-Jährigen. Zielfahnder der Polizei Bremen übernahmen daraufhin die koordinierte Fahndung nach dem Mann. Dabei konnten Sie den Gesuchten im Bereich Stade lokalisieren. Mit Unterstützung der Polizei Stade konnte der Tatverdächtige am späten Samstagabend schließlich widerstandslos festgenommen werden.

Der Mann wird noch am Sonntag einem Haftrichter zugeführt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Die Öffentlichkeitsfahndung nach dem Tatverdächtigen vom 12.04.19 ist hiermit eingestellt.

Die Ermittler bitten, Fotos des Tatverdächtigen nicht mehr zu veröffentlichen bzw. zu löschen. Bitte teilen Sie auch keine Social Media-Beiträge mit Bildern des Mannes.

Die Polizei Bremen bedankt sich sowohl bei den Medien als auch bei der Bevölkerung für die Mithilfe.

Pizzabote ausgeraubt – die Polizei sucht Zeugen

(14.04.2019)

Am Freitagabend überfiel ein bisher unbekannter Mann einen Pizzaboten in Bremen-Blumenthal. Der Lieferant wurde mit einem fingierten Anruf zu einer Adresse bestellt. Dort wartete jedoch kein hungriger Pizzaliebhaber, sondern ein maskierter Räuber.

Ein unbekannter Anrufer bestellte am Freitagabend eine Pizza zu einer Anschrift in die Vorberger Straße. Als der 19-jährige Auslieferer sich gegen 21:15 Uhr zu der angegebenen Adresse in den Bremer Ortsteil Lüssum-Bockhorn begab, sprang plötzlich ein maskierter Mann aus dem Gebüsch. Unter Vorhalt eines Messers forderte er von dem Pizzaboten Geld und Handy. Nachdem der 19-Jährige dem Mann das Geforderte ausgehändigt hatte, flüchtete der Dieb mitsamt der Wertgegenstände und der abgestellten Pizza-Liefertasche in Richtung der Köhlhorster Straße.

Der Räuber konnte wie folgt beschrieben werden: etwa 180 cm groß, ca. 30 Jahre alt, Jeanshose, graues T-Shirt, Jacke mit kariertem Innenfutter, Turnschuhe, maskiert mit einem schwarzen Motorradhelm mit roten Streifen an der Seite

Die Polizei bittet Zeugen des Vorfalls und alle, die im Bereich der Vorberger Straße verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 zu melden.

Ehefrau lebensgefährlich verletzt

(15.04.2019)

Am Sonntag fügte ein 31-Jähriger in der Bremer Neustadt seiner 23 Jahre alten Ehefrau eine lebensgefährliche Schnittverletzung am Hals zu.

Aus bislang unbekannten Gründen griff der Mann gegen 10.30 Uhr seine Frau in der gemeinsamen Wohnung mit einem Messer an. Die 23-Jährige rief zunächst einen Bekannten an, der sie in ein Krankenhaus fuhr, wo sie sofort notoperiert wurde. Lebensgefahr besteht nicht mehr. Auch der 31 Jahre alte Tatverdächtige erschien wenig später im Krankenhaus. Einsatzkräfte konnten ihn widerstandslos vorläufig festnehmen.

Haftgründe gegen den Mann werden derzeit geprüft. Die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.

Drogen & Plagiate

(15.04.2019)

Einsatzkräfte der Bremer Polizei durchsuchten am Wochenende eine Wohnung sowie ein leerstehendes Geschäft in Blumenthal und fanden dabei unter anderem Drogen und mutmaßliche Fälschungsartikel. Ein 29 Jahre alter Tatverdächtiger wurde vorläufig festgenommen.

Am Freitagabend flüchteten im Neuenkirchener Weg zwei Männer bei Erblicken eines Streifenwagens in eine leerstehende Lokalität und verließen diese fluchtartig über einen Hinterhof. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf und konnten einen der Flüchtenden noch in ebenjenem Hinterhof antreffen. Bei seiner Durchsuchung fanden die Polizeikräfte ein Messer sowie eine größere Menge Bargeld.
Während der Kontrolle des 29-Jährigen nahmen die Streifenbeamten aus dem Inneren der Lokalität starken Marihuanageruch wahr. Eine Überprüfung des Gebäudes ergab jedoch schnell Aufschluss über den Geruchsursprung – in mehreren Räumen konnten die Polizisten diverse Verkaufseinheiten Cannabis und Kokain, sowie Bargeld und typisches Drogenequipment feststellen. Eine kleinere Menge Drogen fanden die Einsatzkräfte zudem in dem vom Tatverdächtigen genutzten Fahrzeug, das vor dem Gebäude stand.
Auch die Wohnung der 29-Jährigen geriet ins Visier der Streifenbeamten. Hier fanden die Polizisten zwar keine Drogen, jedoch mehrere mutmaßlich gefälschte Markenartikel.

Gegen den 29 Jahre alten Bremer wurden Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Markengesetz sowie das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.
Die sofort eingeleitete Fahndung nach dem zweiten Mann verlief negativ. Hierzu dauern die Ermittlungen weiter an.
Die Polizei Bremen geht konsequent gegen Drogenhandel vor und bekämpft diesen mit den zur Verfügung stehenden Mitteln. Täglich führen Einsatzkräfte stadtweit Maßnahmen gegen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz durch.

Einbrecher in Haft

(16.04.2019)

Am Montagmittag stellten Einsatzkräfte der Polizei Bremen einen 31 Jahre alten Einbrecher in der Bremer Vahr. Das Amtsgericht Bremen erließ gegen den Mann einen Haftbefehl.

Gegen 12 Uhr meldete sich ein Zeuge über den Notruf der Polizei und meldete einen verdächtigen Mann in einem Mehrfamilienhaus in der Barbarossastraße. Die schnell eintreffenden Polizisten stellten den 31-Jährigen im Keller des Hauses. Bei sich trug er einen Stoffbeutel mit diversem Einbruchswerkzeug und Schmuckgegenständen. Ob diese aus Einbrüchen stammen, wird derzeit ermittelt. In diesem Fall gelang es dem Einbrecher offensichtlich nicht, in eine der Wohnungen einzudringen.

Das Amtsgericht Bremen erließ gegen den Mann ohne festen Wohnsitz auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Untersuchungshaftbefehl.

Die Polizei lobt ausdrücklich das vorbildliche Verhalten des Zeugen, der unverzüglich den Notruf wählte. Hierdurch konnten die Polizisten den Einbrecher noch am Tatort festnehmen.

Tipps rund um das Thema Einbruchschutz gibt es beim Präventionszentrum der Polizei Bremen unter der Tel.: 0421 362-19003 oder unter www.polizei.bremen.de.

Räuber-Trio überfällt Tankstelle

(16.04.19)

Drei unbekannte Männer überfielen in der Nacht von Montag auf Dienstag eine Tankstelle in Hemelingen. Die Räuber erbeuteten Bargeld und flüchteten zu Fuß.

Das Trio betrat gegen 00.45 Uhr die Tankstelle in der Europaallee. Während ein Mann offensichtlich am Eingang Schmiere stand, stürmten seine beiden Komplizen in den Verkaufsraum und bedrohten die 20 Jahre alte Angestellte mit ihren beiden Schusswaffen. Die Räuber griffen sich das Geld aus der Kasse und flüchteten anschließend zu Fuß in unbekannte Richtung.

Die jungen Männer wurden als etwa 17 bis 18 Jahre alt, 170 Zentimeter groß, sehr schlank und mit einem dunklen Teint beschrieben. Einer trug eine schwarze Jacke mit grün-weißen Streifen auf der Schulter und einen hellen Kapuzenpullover darunter. Sein Komplize hatte einen schwarzen Kapuzenpullover an, weiße Schuhe und hielt einen Turnbeutel von Adidas in der Hand.

Die Polizei fragt: Wer hat vergangene Nacht in der Europaallee verdächtige Beobachtungen gemacht? Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 3623888 entgegen.

Motorradfahrer schwer verletzt

(17.04.2019)

Ein 23 Jahre alter Motorradfahrer verletzte sich am Dienstagnachmittag schwer, als er auf dem Autobahnzubringer Horn-Lehe stürzte.

Gegen 15.20 Uhr fuhr der Kradfahrer mit seiner Honda auf dem Autobahnzubringer Horn-Lehe in Richtung Universitätsallee, als er in der dortigen Linkskurve mit seinem Hinterrad den Grünstreifen touchierte. Das Motorrad kippte daraufhin um und rutschte mitsamt Fahrer unter die Schutzplanke.

Der 23-Jährige kam mit schweren Verletzungen zur Behandlung in ein Krankenhaus. Durch den Verkehrsunfall kam es kurzfristig zu erheblichem Rückstau in Richtung Lilienthaler Heerstraße.

Tumultlage in der Neustadt

(17.04.19)

Ein 35 Jahre alter Mann parkte mit seinem Wagen am Dienstagabend in der Neustadt so, dass ein 46-Jähriger nicht wegfahren konnte. Dieser schlug daraufhin mit mehreren Familienmitgliedern auf den 35-Jährigen ein. Die Polizei musste Pfefferspray einsetzen und ermittelt gegen die Angreifer wegen gefährlicher Körperverletzung.

Der 35-Jährige stellte seinen Wagen gegen 18 Uhr in der zweiten Reihe der Langemarckstraße ab und ging in einen Afro-Shop, um einzukaufen. Der durch diese Aktion zugeparkte 46 Jahre alte Bremer folgte ihm zusammen mit drei Familienangehörigen in das Geschäft. Aus einem verbalen Streit entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung, woraufhin die Ladenbesitzerin die Polizei alarmierte. Einsatzkräfte trafen schnell ein und beruhigten zunächst die Situation. Auf der Straße entwickelten sich dann kurzzeitig Tumulte, bei der die Akteure, mittlerweile unterstützt von mehreren Personen aus deren Umfeld, wieder den 35-Jährigen angriffen. Die Polizisten gingen umgehend dazwischen und setzten dabei Pfefferspray ein. Zwei 24 Jahre alte Schläger flüchteten, konnten aber von Einsatzkräften im Neustadtswall gestellt und vorläufig festgenommen werden.

Ein Rettungswagen brachte den schwer verletzten 35-Jährigen in ein Krankenhaus. Die Polizei ermittelt gegen die vier mutmaßlichen Angreifer wegen gefährlicher Körperverletzung und führte bei dem 46 Jahre alten Haupttäter eine so genannte Gefährderansprache durch. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Die Polizei Bremen duldet keine rechtsfreien Räume und wird die Verantwortlichen konsequent verfolgen.

Zeugensuche nach Handyraub

(17.04.2019)

Am Dienstagmittag wurde ein 21-Jähriger von drei bisher unbekannten Tätern in Bremen-Walle seines Handys beraubt. Die Polizei sucht Zeugen.

Der 21 Jahre alte Bremer war gegen 12:10 Uhr auf dem Nachhauseweg, als ihm auf einem Verbindungspfad zwischen der Achterbergstraße und der Travemünder Straße drei Männer entgegenkamen. Einer der Männer beleidigte den jungen Bremer und schlug diesem im Vorbeigehen unvermittelt gegen den Hinterkopf. Hiernach drückte er den 21-Jährigen gegen eine Hecke und zog ihn anschließend zu Boden. Dort traktierte er den Mann mit Füßen und Fäusten und entwendete dessen Handy aus der Hosentasche. Die beiden Begleiter des Angreifers hielten währenddessen die Beine des Mannes fest. Das Trio flüchtete danach mitsamt der Beute.
Der junge Bremer suchte im Anschluss eine Polizeiwache auf. Er zog sich bei dem Angriff glücklicherweise nur leichtere Verletzungen zu.

Das räuberische Trio konnte wie folgt beschrieben werden: Alle drei werden auf etwa 22-25 Jahre geschätzt. Der Angreifer soll kräftig gebaut sein und trug zum Tatzeitpunkt eine grüne Jacke. Die anderen beiden hatten dunkles Haar, einen Vollbart und waren dunkel gekleidet.

Die Polizei fragt, wer am Dienstag gegen 12.10 Uhr in diesem Bereich etwas beobachten konnte und Hinweise zu den Tatverdächtigen geben kann. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Drei Verletzte nach Verkehrsunfall

(17.04.2019)

Am Mittwochnachmittag fuhr ein 65 Jahre alter Lkw-Fahrer auf der Neuenlander Straße aus bislang ungeklärten Gründen in den Gegenverkehr und stieß dabei mit einem Abschleppfahrzeug und einem Opel zusammen. Alle drei Fahrer kamen vorsorglich ins Krankenhaus.

Gegen 14.15 Uhr fuhr der Fahrer eines Sattelschleppers in stadtauswärtige Richtung, als er aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle verlor und auf die Gegenfahrbahn fuhr. Dabei erfasste er ein Abschleppfahrzeug und einen Opel. Alle drei Fahrer wurden mit leichten Verletzungen in Krankenhäuser gebracht.

Die Neuenlander Straße ist voraussichtlich noch bis etwa 18.00 Uhr in beide Richtungen zwischen dem Neuenlander Ring und „Alter Kuhweideweg“ gesperrt.

Auto erfasst Achtjährige

(19.04.19)

Ein achtjähriges Mädchen wurde am Donnerstagabend in Gröpelingen beim Überqueren der Straße von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Die Polizei sucht Unfallzeugen.

Die Fußgängerin überquerte gegen 20.45 Uhr die Gröpelinger Heerstraße. Eine 40 Jahre alte Autofahrerin fuhr mit ihrem Wagen stadteinwärts, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste das Mädchen. Die Achtjährige wurde mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht, die 40-Jährige erlitt einen Schock.

Die Gröpelinger Heerstraße musste während der Unfallaufnahme zwischen Wischhusenstraße und Kamerunstraße gesperrt werden.

Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. Unfallzeugen werden gebeten, sich mit der Verkehrsbereitschaft unter 0421 36214850 in Verbindung zu setzen.

Osterwiese: Polizei zieht Zwischenbilanz

(20.04.19)

Die Polizei Bremen zieht zur Halbzeit der Osterwiese eine erste Bilanz. Bis auf einen Unfall an einem Fahrgeschäft sowie die ein oder andere Auseinandersetzung zwischen Jugendgruppen, verzeichneten die Einsatzkräfte keine herausragenden Störungen. Die Zusammenarbeit mit dem privaten Sicherheitsdienst und den Schaustellern verlief bislang reibungslos.

Die Einsatzkräfte hatten dennoch viel zu tun. Personen- und Jugendschutzkontrollen, Verstöße gegen die Marktordnung oder gegen das Betäubungsmittelgesetz sind nur einige Beispiele der täglichen Arbeit auf der Osterwiese. An einem Fahrgeschäft löste sich am Dienstag während des Ein- und Ausstiegs ein Sicherheitsbügel. Hierdurch wurden insgesamt drei Fahrgäste verletzt, die Ermittlungen dauern noch an.

Die Polizei weist für die verbleibenden Veranstaltungstage noch einmal auf folgende Verkehrsregeln hin:

Um die Zufahrtmöglichkeiten von Rettungs- und Einsatzfahrzeugen gewährleisten zu können, ist es wichtig, dass die per Halteverbot gekennzeichneten Bereiche in jedem Fall freigehalten werden. Dies gilt natürlich auch für Gehwege, Kreuzungs- und Einfahrtbereiche sowie die Zufahrt zum Bürgerpark. Bei Parkverstößen, auch in den umliegenden Straßen, wird konsequent abgeschleppt. Wir empfehlen den Besuchern, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

Einbrecher kommt nicht weit

(20.04.19)

Ein 51 Jahre alter Einbrecher drang am Freitagnachmittag in Oberneuland in ein Haus ein und entwendete Sekt, Pralinen und eine Blume. Einsatzkräfte nahmen den Mann auf der Flucht vorläufig fest.

Der 51-Jährige schlug die Haustürscheibe einer Doppelhaushälfte in der Rockwinkeler Landstraße ein und gelangte so in das Gebäude. Er schnappte sich mehrere Qualitätsschaumweine und weitere Sachen und flüchtete zu Fuß. Ein Nachbar beobachtete das Szenario und alarmierte die Polizei. Einsatzkräfte konnten den Einbrecher mitsamt Beute wenige Minuten später stellen und mit zur Wache nehmen. Gegen den 51 Jahre alten Bremer wird nun wegen Wohnungseinbruchdiebstahl ermittelt.

Aufmerksame Nachbarn, wie in diesem Fall, sind vielen Tätern bereits zum Verhängnis geworden. Alarmieren Sie bei verdächtigen Beobachtungen über den Notruf 110 sofort die Polizei.

Zeugensuche nach Angriff im Viertel

(22.04.19)

Ein unbekannter Mann verletzte am Sonntagnachmittag im Bremer Steintorviertel eine 57 Jahre alte Frau und flüchtete. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Die 57-Jährige ging gegen 15.50 Uhr durch die Sophienstraße. Der Angreifer näherte sich der Frau plötzlich von hinten und stieß ihren Kopf gegen eine Hauswand. Anschließend flüchtete der Mann in unbekannte Richtung. Die Bremerin verletzte sich bei der Aktion leicht, verzichtete aber auf einen Rettungswagen. Aufgrund von politischen Aktivitäten der 57 Jahre alten Frau wird ein entsprechender Hintergrund geprüft, der Staatsschutz der Polizei Bremen ermittelt. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 3623888 entgegen.

Polizei beendet Auseinandersetzung

(22.04.19)

Mitglieder einer Großfamilie lieferten sich am Sonntagnachmittag in Gröpelingen eine Auseinandersetzung. Die Polizei Bremen beendete das Szenario und nahm zwei Personen fest.

Etwa 15 Frauen und Männer gerieten vor einem Haus in der Gröpelinger Heerstraße in einen Streit. Hintergrund soll ein Konflikt zwischen verschiedenen Parteien innerhalb der erweiterten Familie gewesen sein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte zog eine Frau bereits ihren Gürtel aus der Hose, um diesen vermutlich als Schlagwaffe einzusetzen. Die Polizei schritt mit einem Großaufgebot ein und nahm mehrere Personen vorläufig fest, gegen zwei Beteiligte, eine 27 Jahre alte Frau und einen 35 Jahre alten Mann laufen Haftprüfungen.

Die Polizei Bremen ermittelt u. a. wegen Bedrohung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung. Die Einsatzkräfte führten bei den beteiligten Frauen und Männern Gefährderansprachen durch. Die weiteren Ermittlungen, auch zu den genauen Hintergründen, dauern noch an.

Tankstelle ausgeraubt

(23.04.2019)

Am Montagabend raubte ein Unbekannter eine Tankstelle in der Östlichen Vorstadt aus. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 21.15 Uhr betrat der Mann, aus stadtauswärtiger Richtung kommend, die Tankstelle am Osterdeich. Er ging auf die 57 Jahre alte Mitarbeiterin zu, packte sie an der Jacke und forderte die Herausgabe des Geldes. Die Angestellte kam der Forderung nach und gab dem Unbekannten Geld aus der Kasse. Anschließend floh der Mann über die Treseburger Straße.

Der Tatverdächtige soll Anfang 20 und etwa 160 bis 165 Zentimeter groß gewesen sein. Bei der Tat trug er eine graue Hose, einen Pullover mit grauer Kapuze und eine schwarze Adidas Jacke mit einem roten Logo-Emblem auf der Brust und goldenen Streifen auf den Ärmeln. Der Mann sprach deutsch mit Akzent.

Die Polizei fragt, wer am Montagabend im Bereich der Tankstelle etwas beobachten konnte und Hinweise zu dem Tatverdächtigen geben kann? Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Neuer Leiter der Wasserschutzpolizei Bremen

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Neben Polizeipräsident Lutz Müller der neue Leiter der Wasserschutzpolizei Uwe Old (vierter von links)

(24.4.19)

Im Februar übernahm der Polizeioberrat Uwe Old die Leitung der Wasserschutzpolizei des Landes der Polizei Bremen. Zuvor hatte er die für Bremen und Bremerhaven zuständige Wasserschutzpolizei bereits kommissarisch geleitet. Am vergangenen Donnerstag, den 18.04.2019 wurde der Polizeioberrat feierlich als neuer Leiter unter anderem durch den Polizeipräsidenten, Lutz Müller begrüßt.

Der 56-Jährige war zuvor stellvertretender Leiter der Verkehrspolizei Bremen. Er kam nach seiner Bundeswehrzeit und einer mehrjährigen Fahrzeit in der zivilen Seefahrt im Jahr 1990 zur Polizei Bremen. Bereits als junger Polizeibeamter hat Uwe Old in verschiedenen Funktionen bei der Wasserschutzpolizei seinen Dienst versehen. Er ist der Nachfolger des Leitenden Polizeidirektors Gerhard Schulze, der die Leitung der Bereitschaftspolizei übernommen hat. Zahlreiche Gäste erschienen in der letzten Woche in Bremerhaven, um den neuen Leiter der Wasserschutzpolizei bei seiner offiziellen Amtseinführung zu begleiten. Mit dabei waren unter anderem der Polizeipräsident - Lutz Müller, der Polizeivizepräsident - Dirk Fasse, der Leiter der Direktion Einsatz - Rainer Zottmann, der Direktor der Ortspolizeibehörde Bremerhaven – Harry Götze, Vertreter weiterer Wasserschutzpolizeien sowie der vorherige Leiter der Wasserschutzpolizei – Gerhard Schulze.

„Ich freue mich wieder zurück zu sein und darauf, gemeinsam mit einem professionellen Team für die maritime Sicherheit der Menschen in Bremen und Bremerhaven zu sorgen“, sagt Uwe Old.

Sachbeschädigung an Wohnhaus

(24.04.19)

Unbekannte Täter attackierten in der Nacht zu Dienstag das Wohnhaus eines AfD-Mitgliedes in Utbremen. Sie warfen Farbbehältnisse gegen das Haus, dabei ging auch ein Fenster zu Bruch. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Nachdem der Bewohner gegen 1 Uhr lautes Klirren wahrnahm, alarmierte er die Polizei. Die Einsatzkräfte entdeckten am Wohnhaus eine kaputte Fensterscheibe. Unbekannte hatten mit blauer Farbe gefüllte Gläser gegen die Fassade und ein Fenster geworfen, das dadurch zu Bruch ging. Die Staatschutzabteilung der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei fragt: "Wer hat in der Nacht zu Dienstag im Bereich der Utbremer Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen und kann mögliche Hinweise auf die Täter geben?". Der Kriminaldauerdienst ist unter (0421) 362-3888 erreichbar.

DFB-Pokal, Halbfinale: Vorläufige Bilanz der Polizei

(25.04.2019)

Mittwoch fand das DFB-Pokal Halbfinale zwischen Werder Bremen und Bayern München statt.
Die Polizei hatte an diesem Abend gut zu tun.

Fußballtypische Begleiterscheinungen, wie ein Hausfriedensbruch, Sachbeschädigungen, körperliche Auseinandersetzungen oder das Zünden von Rauchkörpern vor dem Spiel prägten den polizeilichen Einsatz. Hier wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

Die Polizei Bremen hatte an diesem Abend Unterstützung von Einsatzkräften aus dem Bundesland Schleswig-Holstein.

Falsche Wasserwerker gesucht

(25.4.19)

Am Ostersonntag täuschten zwei falsche Wasserwerker eine 87 Jahre alte Frau in Bremen-Nord. Sie stahlen ihre Geldbörse und hoben mittels EC-Karte Bargeld ab. Die Polizei sucht Zeugen.

Die 87-Jährige öffnete den zwei unbekannten Männern, die sich als Wasserwerker ausgaben, in den Morgenstunden die Haustür. Während ein Mann die Seniorin im Badezimmer ablenkte, durchsuchte sein Komplize das Haus nach Wertsachen und entwendete das Portemonnaie.

Die vermeintlichen Wasserwerker waren ca. 35-40 Jahre alt und trugen blaue Latzhosen.

Die Polizei Bremen fragt, wem die Männer am 21.04.2019 in Fähr-Lobbendorf aufgefallen sind? Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421- 362 3888 zu melden.

Lassen Sie nur Handwerker in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Lassen Sie sich einen Ausweis zeigen und bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist. Wenn unbekannte Personen bei Ihnen anrufen oder vor der Haustür stehen und Ihnen dies verdächtig vorkommt, melden Sie sich unter der Notrufnummer 110. Seriöse Firmen haben Verständnis dafür, wenn Sie sich telefonisch nach der Echtheit der Mitarbeiter erkundigen.

Auseinandersetzung nach dem DFB-Pokalspiel – Zeugen gesucht

(25.04.2019)

Nach dem DFB-Pokalspiel am Mittwochabend im Bremer Weserstadion hat ein unbekannter Mann einem 40 Jahre alten Anhänger des FC Bayern München gegen den Kopf getreten, sodass dieser kurzzeitig das Bewusstsein verlor. Die Polizei sucht Zeugen, die zum Zeitpunkt des Vorfalls Foto oder Videoaufzeichnungen gefertigt haben.

Gegen 23.30 Uhr verfolgte der Unbekannte den 40-Jährigen in der Hamburger Straße, als er diesem gezielt mit einem sog. Sidekick gegen den Kopf trat. Der Mann verlor vorübergehend das Bewusstsein und kam umgehend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Nach ersten Erkenntnissen kam der Tatverdächtige aus einer mehrköpfigen Personengruppe, die der Bremer Ultraszene zuzuordnen ist. Der Unbekannte floh anschließend auf der Hamburger Straße in stadteinwärtige Richtung. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnten 14 Personen gestellt und vorläufig festgenommen werden. Ob der Angreifer sich darunter befindet, ist derzeit Bestandteil der Ermittlungen.

Die Polizei Bremen fragt, wer am Mittwochabend gegen 23.30 Uhr im Bereich Hamburger Straße, Verdener Straße und der Henriettenstraße Foto oder Videoaufzeichnungen gefertigt hat oder sonstige Hinweise geben kann. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Verlorene Ladung auf der Autobahn

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Tierfuttermittel auf der A1

(25.04.2019)

Ein Sattelschlepper verlor am Donnerstagmorgen auf der Bundesautobahn 1 in Fahrtrichtung Osnabrück in Höhe der Anschlussstelle Arsten eine erhebliche Menge Ladung. Die Fahrstreifen mussten teilweise mehrere Stunden gesperrt werden.

Der 36 Jahre alte Lkw-Fahrer befuhr gegen 6.20 Uhr die A1, als er in Höhe der Anschlussstelle Arsten beim Bremsen das geladene Tierfuttermittel auf dem mittleren und rechten Fahrstreifen verlor. Durch die nachfolgenden Autos wurde eine erhebliche Menge auch auf der linken Spur verteilt, sodass die Autobahn teilweise komplett gesperrt werden musste. Gegen 10 Uhr konnte der mittlere Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Gegen 13 Uhr die komplette Fahrbahn. Die Sperrungen führten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Der 36-jährige Fahrer aus der Ukraine hinterließ eine Sicherheitsleistung und durfte nach der Reinigung seines Fahrzeuges und ordentlicher Ladungssicherung seine Fahrt fortsetzen.

Bei der Anfahrt zur Unfallstelle dokumentierten Einsatzkräfte mehrere Lkw´s, die trotz geschaltetem Überholverbot auf der mittleren Spur fuhren und so die Rettungsgasse erheblich beeinträchtigten. Den Fahrern gehen entsprechende Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen zu.

Kriminalpolizei ermittelt nach Bränden

(26.09.19)

Am Donnerstagabend wurden Rettungskräfte der Polizei und Feuerwehr zu vier Bränden im Bremer Westen und einem Feuer in Bremen-Nord gerufen (siehe Pressemitteilung der Feuerwehr). Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Brandstiftung und sucht nach möglichen Zeugen.

Um kurz vor 20 Uhr brannte Gerümpel und Müll in einer Lagerhalle in der Schragestraße in Oslebshausen. Zeitgleich brannte eine Parzelle in der Hakenwehrstraße in Bremen-Blumenthal. Etwa eine Stunde später wurde ein weiteres Feuer in Oslebshausen in der Oslebshauser Heerstraße gemeldet. Dort brannte eine Autowerkstatt in voller Ausdehnung. Kurze Zeit später stand in der Straße In den Freuen in Oslebshausen ein Müllcontainer in Flammen, um 22.35 Uhr ein Fahrzeug in der Achterbergstraße in Walle.

Die Feuerwehr konnte alle Brände schnell löschen. Über die Höhe des Gesamtschadens kann derzeit noch keine Aussage getroffen werden. Personen wurden nicht verletzt.

Die Brandermittler haben ihre Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Eine vorsätzliche Brandstiftung kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Die Ermittler prüfen, ob die Taten in Oslebshausen und Walle in Zusammenhang stehen. Die Polizei fragt: Wer hat verdächtige Beobachtungen im Bereich der Brandorte gemacht? Sachdienliche Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362-3888 erbeten.

Supermarkt überfallen

(26.04.2019)

Am Donnerstagabend überfiel ein Unbekannter einen Supermarkt in der Bremer Neustadt. Die Polizei sucht Zeugen.

Um kurz nach halb zehn betrat der Mann das Geschäft im Buntentorsteinweg. An der Kasse gab er zunächst vor, etwas bezahlen zu wollen. Als die 25 Jahre alte Kassiererin die Kassenlade öffnete, griff der Unbekannte hinein und entnahm einige Geldscheine. Der Angestellten gelang es, ihm einen Teil davon wieder zu entreißen. Anschließend flüchtete der Räuber in stadtauswärtige Richtung.

Der Tatverdächtige war etwa 20 bis 25 Jahre alt und 170 Zentimeter groß. Er hatte eine schlanke Statur und trug zur Tatzeit eine hellgraue Jogginghose, einen dunklen Pullover mit Kapuze, die er auf dem Kopf trug sowie ein Basecap mit einem auffällig roten Schirm.

Die Polizei fragt, wer am Donnerstagabend im Buntentorsteinweg etwas beobachtet hat und Hinweise geben kann. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Polizei nimmt zwei Einbrecher auf frischer Tat fest

(26.04.2019)

Zwei 32 und 48 Jahre alte Männer sind in der Nacht zu Freitag bei einem Einbruch in eine Dienstleistungsfirma in Bremen-Walle von Polizisten auf frischer Tat gestellt und festgenommen worden.
Der Firmeninhaber erhielt eine Alarmmeldung und informierte daraufhin die Polizei. Als die Beamten am Einsatzort eintrafen, überraschten sie die beiden Einbrecher noch in der Firmenhalle. Die Männer hatten hier bereits Diebesgut zum Abtransport bereit gelegt. Zuvor hatten die Täter ein Fenster zu einem angrenzenden Büro aufgehebelt und waren durch dieses in den Gebäudekomplex eingestiegen. Im Büro durchwühlten die Tatverdächtigen sämtliche Schubladen.
Die beiden Männer wurden vorläufig festgenommen.

Erneut verlorene Ladung auf der Autobahn

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Schlachtabfälle auf der Autobahn 1

(26.04.2019)

Am Donnerstagmorgen hat erneut ein Lastkraftwagen beim Abbremsen auf der Autobahn 1 in Fahrtrichtung Osnabrück Teile seiner Ladung verloren. Die Autobahn musste wie bereits am Mittwoch mehrere Stunden gesperrt werden. Verletzt wurde niemand.

Der 42 Jahre alte Fahrer einer Sattelzugmaschine befuhr die A1 in Fahrtrichtung Osnabrück als er zwischen den Anschlussstellen Arsten und Brinkum kurz vor dem dortigen Rastplatz abbremsen musste. Dabei verlor er Teile seiner flüssigen und stark riechenden Ladung. Die Schlachtabfälle verteilten sich auf etwa einem Kilometer Länge auf allen drei Fahrstreifen. Auch zwei weitere Fahrzeuge, die sich in unmittelbarer Nähe befanden wurden getroffen und verunreinigt. Für die Reinigungsarbeiten der rutschigen Fahrbahnen musste die Autobahn in Richtung Osnabrück für mehrere Stunden gesperrt werden. Ab 11 Uhr konnten die Fahrstreifen sukzessive wieder freigegeben werden, bis die Sperrung um 13.30 Uhr ganz aufgehoben werden konnte. Es bildete sich erheblicher Rückstau.

Gegen den 42-jährigen Fahrzeugführer sowie den Halter der Sattelzugmaschine wurden Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen gefertigt. Auch heute wurde die Anfahrt der Reinigungsfirma wieder durch die teilweise nicht vorhandene Rettungsgasse erschwert. Lkw´s befanden sich trotz geschaltetem Überholverbot im mittleren Fahrstreifen.

Polizei zur Osterwiese

(28.04.19)

Die Einsatzkräfte hatten auch dieses Jahr auf der gut besuchten Osterweise wieder viel zu tun, doch bis auf kleinere Auseinandersetzungen kam es zu keinen größeren Zwischenfällen. Die Zusammenarbeit mit dem Veranstalter, privaten Sicherheitsdienst und den Schaustellern verlief sehr kooperativ.

Personen- und Jugendschutzkontrollen, Verstöße gegen die Marktordnung oder gegen das Betäubungsmittelgesetz sind nur einige Beispiele der täglichen Arbeit auf der Osterwiese. Darüber hinaus ermittelt die Kriminalpolizei in einem Fall, in dem vier Jugendliche an einem Autoscooter-Fahrgeschäft unsittlich berührt wurden. Ein besonderes Augenmerk legten Ordnungsdienst und Polizei auch auf die Verkehrslage rund um das Osterwiesengelände. Die Einsatzkräfte der Polizei mussten jedoch nur wenige Parkverstöße ahnden. Erstmals war das Bayernzelt zu Gast auf der Osterwiese. Es war an mehreren Tagen sehr gut besucht, hauptsächlich von jungen Leuten. Dadurch entstand für die Polizei eine neue, bis dato für die Osterwiese unübliche Lage. So mussten an den relevanten Tagen nahezu sämtliche Polizeikräfte am Bayernzelt zusammengezogen werden, um frühzeitig sich anbahnende Konflikte zu unterbinden. Dies gelang der Polizei aufgrund des umsichtigen, aber konsequenten Einschreitens in Zusammenarbeit mit den eingesetzten Sicherheitsdiensten. So konnten größere Auseinandersetzungen verhindert werden.

Auf der Osterwiese war wie in den Jahren zuvor die Mitnahme von Flaschen, Fahrrädern und Hunden verboten. Einige Unbelehrbare missachteten diese Verbote.

Discounter überfallen

(28.04.19)

Ein Unbekannter raubte am Samstagabend Geld aus der Kasse eines Discounters in Bremen-Blumenthal. Die Polizei sucht Zeugen.

Der Mann betrat gegen 21 Uhr den Einkaufsmarkt an der Lüssumer Straße. An der Kasse gab er zunächst vor, etwas bezahlen zu wollen. Als die 18 Jahre alte Mitarbeiterin die Kasse öffnete, griff der Mann in die Kassenlade. Der Räuber drückte dabei den Arm der Kassiererin beiseite und entnahm das Bargeld. Anschließend flüchtete er in unbekannte Richtung.

Der Tatverdächtige soll etwa 20 bis 25 Jahre alt, 1,75 Meter groß und schlank sein. Er hat dunkle Haare und trug einen Drei-Tage-Bart. Zur Tatzeit war er mit einem blauen Kapuzenshirt, Jeans, dunklen Schuhen und einem dunklen Cappy bekleidet.

Die Polizei fragt: Wem ist der Täter aufgefallen, wer kann Hinweise auf ihn geben? Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 zu melden.

Bambule und Randale

(29.04.19)

Spieler und Zuschauer zweier Fußballmannschaften prügelten sich am Sonntagnachmittag auf der Bezirkssportanlage Blockdiek. Auslöser der Auseinandersetzung soll das Betreten der Umkleideräume mit Stollenschuhen gewesen sein. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Nach dem Abpfiff des Fußballspiels der Kreisliga C zwischen dem SC Vahr II und dem 1.FC Burg II betraten laut Zeugenaussagen Spieler der Gästemannschaft den Kabinentrakt mit Stollenschuhen. Dieses missfiel dem Platzwart und es entwickelte sich eine Rangelei, die unter Beteiligung von Spielern und Zuschauern zu einer Schlägerei führte. Mindestens drei Männer wurden dabei leicht verletzt, ein 27-Jähriger musste zur ambulanten Behandlung ein Krankenhaus aufsuchen.

Die Polizei Bremen schritt mit mehreren Streifenwagenbesatzungen ein und hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 3623888 entgegen.

Einbruch in Grundschule

(29.04.19)

Einsatzkräfte der Bremer Polizei nahmen in der Nacht zu Montag in Gröpelingen einen 33 Jahre alten Einbrecher vorläufig fest. Zwei Mittäter konnten unerkannt flüchten. Die Polizei sucht Zeugen.

Reinigungspersonal alarmierte die Polizei gegen 2 Uhr, als es beim Betreten der Schule Aufbruchsspuren feststellte. Beim Eintreffen der Polizei flüchteten drei Verdächtige aus der Schule. Ein 30-Jähriger konnte von den Einsatzkräften auf der Flucht gestellt und festgenommen werden. Er wurde mit zur Wache genommen und dort vernommen. Die Ermittlungen gegen ihn und seine beiden Komplizen dauern an.
Die Täter brachen ein Fenster auf und stiegen so in die Schule ein. Dort brachen sie mehrere Spinde auf. In der Bibliothek fanden die Polizisten diverses Tatwerkzeug, wie Schraubendreher, Hammer und Zimmermannshammer. Die Sachen wurden als Beweismittel beschlagnahmt.

Die flüchtenden Täter sollen ca. 25 Jahre alt und zwischen 1,70 und 1,80 Meter groß sein. Einer trug zur Tatzeit eine blaue Winterjacke mit Fellkragen, der andere war mit einer dunklen Kapuzenjacke bekleidet. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

Polizei ermittelt nach Hasskriminalität

(29.04.19)

Nach homosexuellenfeindlichen Angriffen in Schwachhausen am Samstagabend ermittelt die Kriminalpolizei gegen mehrere jugendliche und heranwachsende Tatverdächtige. Die Polizei sucht Zeugen.

Bremer Bürger meldeten der Polizei am späten Samstagabend mehrere Jugendliche die im Bremer Bürgerpark auf aggressive Art und Weise Männer ansprachen und diese beschimpften. Die Männer wurden hierbei gezielt aufgehalten und zu ihrer sexuellen Orientierung befragt.
Entfernten sie sich daraufhin, wurden sie mit homosexuellenfeindlichen Worten beleidigt.

Schnell eintreffende Einsatzkräfte konnten noch im Bürgerpark 13 Tatverdächtige stellen.

Die Polizei Bremen bewertet diesen Vorfall als Hasskriminalität.
Die Staatsschutzabteilung wird die Ermittlungen aufnehmen. Die Polizei fragt: Wer hat am Samstagabend im Bereich des Schwanenteichs im Bürgerpark verdächtige Beobachtungen gemacht?

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 entgegen.

Fahrradfahrer aufgepasst

(30.04.19)

Mit den steigenden Temperaturen beginnt die Radsaison, die auch bei Fahrraddieben beliebt ist. Radler sollten sich deshalb Gedanken über den Diebstahlschutz ihres Fahrrads machen. Denn seit Jahren ist die Zahl der Fahrraddiebstähle unverändert hoch. So wurden im vergangenen Jahr in Bremen 6080 Räder als gestohlen gemeldet. Dabei können schon einfache Maßnahmen vor Fahrraddiebstahl schützen.

Ein massives Fahrradschloss:

Es empfiehlt sich, ein stabiles Stahlketten-, Bügel- oder Panzerkabelschloss mit VdS-Siegel zu verwenden, das groß genug ist, um das Fahrrad an einem festen Gegenstand, wie etwa einem Fahrradständer, anzuschließen. Nur das Vorder- und Hinterrad blockieren, reicht als Schutz vor Dieben nicht aus, diese können blockierte Räder mühelos wegtragen oder verladen.

Registrierung:

Optimal ist die Registrierung, die es ermöglicht, Räder leicht ihren Besitzern zuzuordnen. Auch die abschreckende Wirkung ist groß: Registrierte Räder sind für den Dieb zum Weiterverkauf kaum zu gebrauchen. Und bei einer Kontrolle kann er leicht als unrechtmäßiger Besitzer identifiziert werden. Die Polizei Bremen bietet die Registrierung -kostenlos- an den Polizeirevieren an.

Fahrradpass:

Von der Polizei werden immer wieder gestohlene Fahrräder sichergestellt, aber viele Diebstähle bleiben unaufgeklärt, weil die Besitzer ihre Fahrräder nicht ausreichend beschreiben konnten. Der Fahrradpass hilft, das Fahrrad wiederzufinden. Er liefert die Daten für die Anzeige bei der Polizei und ist hilfreich, wenn man den Verlust der Versicherung meldet. Lassen Sie sich schon beim Kauf des Rades einen solchen Pass ausstellen. Fertigen Sie Fotos von Ihrem Fahrrad und nehmen diese zu Ihren Unterlagen. Bewahren Sie die Unterlagen samt Rechnung auf.

Elektrofahrrad:

Wenn Sie ein Elektrofahrrad abstellen, nehmen Sie wertvolle Zubehörteile wie den Akku unbedingt immer mit oder sichern Sie diesen mit einem zusätzlichen stabilen Schloss. Die Akku-Schlösser, die viele Elektrofahrräder haben, reichen als Diebstahlschutz nicht aus.

Der richtige Abstellplatz:

Vermeiden Sie, Ihr Rad in dunklen Ecken, auf einsamen Plätzen oder in schlecht einsehbaren Straßen abzustellen. Auch Öffentlichkeit schützt vor Diebstahl.

Sollte es doch zu einem Diebstahl kommen: Anzeige erstatten, persönlich am Polizeirevier oder unter www.onlinewache.bremen.de. Bei Kontrollen lässt sich ein Diebstahl feststellen und das registrierte Rad kann dem rechtmäßigen Eigentümer wieder ausgehändigt werden. Manche „Diebe“ suchen nur eine Fahrgelegenheit nach Hause. Aufgefundene registrierte Fahrräder können wieder ausgehändigt werden.

Polizei fasst Supermarkträuber

(30.04.19)

Ein 22 Jahre alter Mann griff am Montagabend in einem Supermarkt in Burglesum in die Kasse und entwendete Bargeld. Die Polizei nahm ihn auf der Flucht fest und prüft nun, ob dem Mann noch mehrere Taten zugeordnet werden können.

Der 22-Jährige betrat gegen 20 Uhr den Discounter in der Lesumbroker Landstraße und ging mit einem Päckchen Kaugummi an die Kasse. Nachdem der Artikel gescannt wurde, öffnete sich die Kassenlade. Der Mann griff sofort hinein und schnappte die Geldscheine. Anschließend flüchtete er aus dem Geschäft. Mehrere Passanten beobachteten den Dieb auf der Flucht und teilten der Polizei jeweils seinen Standort mit. Einsatzkräfte nahmen ihn am Lesumdeich schließlich fest. Die Beute und weitere Beweise wurden in unmittelbarer Umgebung gefunden und sichergestellt.

Seit einigen Wochen kam es in Bremen-Nord und Umgebung zu mehreren Diebstählen und Überfällen auf Supermärkte. Bei der Täterbeschreibung und der Tatbegehungsweise gab es viele Übereinstimmungen. Die Ermittler untersuchen aktuell, ob dem 22-Jährigen diese Taten zugeordnet werden können, eine Haftprüfung dauert an.

Die Polizei lobt ausdrücklich das gute Verhalten der Zeugen, die damit wesentlich zur Festnahme beitrugen.

Drogendealer geschnappt

(30.04.19)

Den richtigen Riecher hatten zwei Polizisten am Montagabend in Bremen-Findorff. Für zwei mutmaßliche Drogendealer klickten daraufhin die Handschellen.

Bei der Aufnahme eines Verkehrsunfalls stieg einer Streife auf der Straße deutlicher Marihuana-Geruch in die Nase. Der Geruch führte sie in die Münchener Straße, wo sie an einer entsprechenden Wohnungstür klopften und eine Cannabisplantage entdeckten. Zwei Männer flüchteten daraufhin über Balkon und Fenster aus der Wohnung. Sie konnten nach kurzer Flucht noch in Tatortnähe gefasst werden. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um den 39 Jahre alten Mieter und einen 30-jährigen Bremer.
Bei einer anschließenden Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte eine Indoor-Plantage mit ca. 40 Pflanzen sowie insgesamt fast 200 Gramm abgepacktes Cannabis. Die Pflanzen wurden in einem sog. Growzelt mit Beleuchtung und dazugehöriger Ausstattung gezüchtet. Die Polizisten stellten die noch nicht erntereifen Pflanzen sicher und bauten die Plantage ab.

Die beiden Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen. Gegen sie wurden Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, unter anderem wegen Verdachts des Drogenhandels, eingeleitet.

Falsche Polizeibeamte im Bremer Süden unterwegs

(30.04.19)

Am Montag versuchten Trickdiebe im Stadtteil Huchting ältere Menschen mit der Masche des falschen Polizeibeamten zu bestehlen. Die Polizei warnt vor dem weiteren Auftreten dieser Männer und gibt Präventionstipps.

Gegen 11.10 Uhr klopften zwei Männer an die Wohnungstür einer 87 Jahre alten Frau in der Carl-Hurtzig-Straße. Die Männer gaben an, von der Kriminalpolizei zu sein und einer zeigte auch einen blauen Ausweis mit einer gelben Schrift vor. Ohne einen Grund zu nennen, verlangten sie in die Wohnung gelassen zu werden. Die resolute Seniorin stellte sich ihnen jedoch in den Weg und forderte sie auf sofort zu gehen, sonst würde sie laut um Hilfe rufen. Daraufhin drehten beide Täter sofort um und verließen das Mehrfamilienhaus.

Drei Stunden später waren die Männer mit der gleichen Masche in der Süderbroker Straße dann erfolgreich. Auch hier erklärten sie, von der Kriminalpolizei zu sein und hielten angebliche Polizeiausweise in den Händen. Mit der Erklärung, dass am Vortag bei den Nachbarn etwas passiert sei, gelangten sie in das Haus des 93-jährigen Hauseigentümers. Während sich einer der Täter mit dem Senior im Wohnzimmer aufhielt, durchsuchte der zweite die anderen Räume des Reihenhauses. Letztendlich entwendeten sie etwas Bargeld aus dem Portemonnaie des Rentners und liefen schnell aus dem Haus.

Die Trickdiebe wurden als etwa 30 Jahre alt, 165 – 170 cm groß und schlank beschrieben. Sie besaßen einen dunklen Teint und hatten schwarze Haare. Während einer komplett dunkel gekleidet war, trug der zweite Mann ein helles Hemd und eine dunkelblaue Sweatshirtjacke.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen und fragt:
Wem sind am Montag zwischen 11.00 Uhr und 14.30 Uhr die Männer im Bereich der Carl-Hurtzig-Straße und der Süderbroker Straße aufgefallen oder wer hat andere verdächtige Beobachtungen machen können? Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362 – 3888 jederzeit entgegen.

Die Polizei warnt vor dem weiteren Auftreten dieser Männer und appelliert:
Seien Sie immer wachsam und lassen Sie keine Fremden in ihre Wohnung. Vergewissern Sie sich vor dem Öffnen der Tür, wer zu Ihnen will. Die Polizei wird Sie nie nach Geld, Wertgegenständen und deren Verstecke fragen. Verlangen Sie von Amtspersonen grundsätzlich den Dienstausweis und prüfen Sie ihn sorgfältig auf seine Echtheit. Holen Sie eine Vertrauensperson hinzu. Rufen Sie im Zweifel vor dem Einlass die Polizei unter dem kostenlosen Notruf 110 an.

Unter dem folgenden Link erhalten Sie genaue Informationen zum Aussehen des Dienstausweises der Polizei Bremen:
https://www.polizei.bremen.de/detail.php?gsid=bremen09.c.20534.de

Zeugensuche nach versuchtem Tötungsdelikt

(01.05.2019)

Am späten Dienstagabend griff eine unbekannte Personengruppe einen 56-jährigen Bremer im Stadtteil Blumenthal an. Die Angreifer schlugen den Mann ersten Ermittlungen zufolge von hinten nieder und traten ihm massiv gegen den Kopf. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Bremer Krankenhaus gebracht. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 23:30 Uhr ging der 56-Jährige den Neuenkirchener Weg auf Höhe der Vorberger Straße entlang. Bei einer dortigen Bäckerei wurde er aus einer mehrköpfigen Personengruppe heraus unvermittelt angepöbelt. Ohne darauf einzugehen, ging der Mann weiter den Neuenkirchener Weg entlang, bis er in einen Stichweg zur Köhlhorster Straße einbog. Offensichtlich verfolgte ihn die Tätergruppe nun. Der Bremer wurde kurz später plötzlich von hinten niedergeschlagen und verlor das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kam stellte er fest, dass ihm u.a. Bargeld entwendet wurde. Er wandte sich an einen Passanten, der die Polizei alarmierte.

Der Geschädigte erlitt schwere Verletzungen im Kopfbereich und musste im Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei ermittelt nun wegen eines versuchten Tötungsdeliktes und fragt, wer in der Nacht zu Mittwoch im Bereich des Neuenkirchener Wegs / Köhlhorster Straße etwas beobachten konnte und Hinweise geben kann. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 zu melden.

Im Park randaliert

(2.5.19)

Nachdem unbekannte Randalierer durch den Park Links der Weser gezogen sind, hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.

Die Täter brachen zunächst ein Eingangstor zu einem Gelände der Pfadfinder am Hohenhorster Weg auf. Dort stiegen sie in eine Hütte ein. Daraus entwendeten die Eindringlinge eine Axt und zogen anschließend randalierend durch den angrenzenden Park Links der Weser. Dabei fällten sie mehrere, letztjährig gepflanzte, Jungbäume. Im weiteren Verlauf zerstörten sie einen Holzpavillon. Dabei zerlegten sie die Stützpfosten, bis das Dach einstürzte. Weiter ging es zu einer Pferdekoppel, bei der der Holzzaun beschädigt wurde. Der entstandene Sachschaden wurde vorerst auf mehrere tausend Euro geschätzt.
Zeugen hatten am Dienstagnachmittag eine Gruppe grölender Jugendlicher im Bereich des Parks beobachtet. Ein Jogger hatte am Mittwochmorgen die Polizei gerufen, nachdem er die Sachschäden entdeckt hatte.

[FETTDie Polizei sucht weitere Zeugen und fragt: Wer hat die Randalierer beobachtet und kann Angaben zu deren Identität bzw. zur Personenbeschreibung machen? Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer (0421) 362-3888 entgegen.]

Vorsicht vor falschen Enkeln

(03.05.19)

Ein unbekannter Mann gab sich am Donnerstag am Telefon als Enkel einer 81 Jahre alten Bremerin aus. Er täuschte eine Notlage vor und ergaunerte sich das Geld der Seniorin.

Die 81-jährige Frau aus Woltmershausen erhielt einen Anruf, in dem ihr angeblicher Enkel um finanzielle Hilfe bat. Im Laufe des Telefonats reichte er den Hörer zu einem vermeintlichen Rechtsanwalt weiter, der eindringlich untermauerte, dass der Enkel Schulden wegen eines falschen Autokaufes hatte und sofort Geld bräuchte. Die Seniorin wurde derart bearbeitet, dass sie schließlich einer unbekannten Frau, die wenig später an ihrer Wohnanschrift erschien, eine Summe übergab. Als eine weitere Geldübergabe vereinbart werden sollte, erschien der echte Enkel bei seiner Oma und konnte den Betrug aufdecken. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Mit den Worten "Rate mal, wer hier spricht" oder ähnlichen Formulierungen rufen Betrüger bei meist älteren und allein lebenden Personen an, geben sich als Verwandte, Enkel oder auch gute Bekannte aus und bitten kurzfristig um Bargeld. Als Grund wird ein finanzieller Engpass oder eine Notlage vorgetäuscht, beispielsweise ein Unfall, ein Auto- oder Computerkauf. Die Lage wird immer äußerst dringlich dargestellt. Oft werden die Betroffenen durch wiederholte Anrufe unter Druck gesetzt. Sobald das Opfer zahlen will, wird ein Bote angekündigt, der das Geld abholt.

Tipps Ihrer Polizei gegen den Enkeltrick:

Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer am Telefon nicht selber mit Namen melden. Raten Sie nicht, wer anruft, sondern fordern Sie Anrufer grundsätzlich dazu auf, ihren Namen selbst zu nennen.

Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen. Erfragen Sie beim Anrufer Dinge, die nur der richtige Verwandte/Bekannte wissen kann.

Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen preis.

Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu überprüfen. Rufen Sie die jeweilige Person unter der Ihnen lange bekannten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen.

Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert: Besprechen Sie dies mit Familienangehörige oder anderen Ihnen nahe stehende Personen.

Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen wie Schmuck an unbekannte Personen.

Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren Sie unverzüglich die Polizei unter der Nummer 110.

Polizei schreitet vor Disko ein

(3.5.19)

In der Nacht zu Freitag gerieten zwei Gruppen junger Männer in einer Diskothek in der Bahnhofsvorstadt aneinander. Die Polizei musste mit einem Großaufgebot einschreiten.

Gegen 02.45 Uhr trafen die beiden Gruppen in einer Diskothek aufeinander und gerieten in einen Streit. Der Sicherheitsdienst trennte die beiden Lager, indem sie eine Partei nach draußen beorderte. Dort tat sich insbesondere ein 22 Jahre alter Mann hervor, der immer wieder versuchte, zurück in den Club zu gelangen. Dabei attackierte er einen Türsteher mit einem Faustschlag gegen den Kopf. Weiter schlug der Angreifer gegen eine Scheibe der Eingangstür, die daraufhin zu Bruch ging. Gegenüber den alarmierten Einsatzkräften verhielt sich der 22-Jährige weiterhin aggressiv und leistete bei der Festnahme erheblichen Widerstand. Hierbei stürzte er zusammen mit einem Polizeibeamten gegen das Fenster einer Bar, wobei die Scheibe ebenfalls zerbrach. Zeitgleich konnten die Polizisten an der Rückseite beobachten, wie eine Person einen Gullideckel aufnahm und mit diesem zur Vorderseite lief. Als er die Beamten bemerkte, ließ er ihn fallen und flüchtete unerkannt.
Während der polizeilichen Maßnahmen kam es zu Solidarisierungen umstehender Personen, so dass die Einsatzkräfte eine Absperrkette bilden mussten. Daraufhin beruhigte sich die Situation schnell. Es mussten für den Einsatz bis zu zehn Streifenwagen anrücken.

Der 22-jährige Tatverdächtige wurde für weitere polizeiliche Maßnahmen auf ein Polizeirevier gebracht. Er erhielt einen Platzverweis für die Diskomeile. Weiter wurden gegen ihn Ermittlungen wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Polizeibeamte und Sachbeschädigung eingeleitet.

Räuber droht mit Messer

(03.05.19)

Ein bewaffneter Räuber überfiel am Donnerstagmittag einen Discounter in Burglesum. Der Mann bedrohte die Angestellten mit einem Messer und erbeutete Bargeld.

Der Maskierte betrat gegen 12 Uhr den Supermarkt in der Stader Landstraße. Er ging zur Kasse und forderte unter Vorhalt des Messers Geld. Der Mann griff sich Scheine aus der Lade und war gerade im Begriff den Laden zu verlassen, als ihn der 33 Jahre alte Filialleiter aufhalten wollte. Mit einer Messerstichbewegung in seine Richtung machte er sich den Weg frei. Eine Kundin versuchte noch vergeblich, den Räuber mit einem Einkaufswagen zu stoppen.

Der Mann wurde auf etwa 20 bis 30 Jahre alt geschätzt und war etwa 175 Zentimeter groß. Er trug ein dunkelgrünes Halstuch, eine blaue Kapuzenjacke und eine dunkle Hose. Der Räuber sprach mit einem Akzent, der von den Zeugen als osteuropäisch eingeschätzt wurde. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 3623888 entgegen.

Ein wichtiger Hinweis: Wenn Sie Zeuge einer Straftat werden, bringen Sie andere und sich selbst nicht in Gefahr sondern rufen Sie die Polizei. Bleiben Sie mit dem Notruf in Verbindung und beschreiben Sie, was Sie sehen. Wie sieht der Täter aus? Wie die Umgebung? Wohin flüchtet er?

SV Werder Bremen gegen Borussia Dortmund

(03.05.19)

Am Sonnabend findet um 18.30 Uhr im Weserstadion das Bundesligaspiel zwischen Werder Bremen und Borussia Dortmund statt. Das Stadion wird mit etwa 42.100 Besuchern ausverkauft sein.

Für die mit der Bahn anreisenden Fans von Borussia Dortmund wird ein Shuttle-Service eingerichtet, der die Gäste von der Bürgerweide zum Weserstadion bringt.

Die Polizei weist darauf hin, dass es im Umfeld von Fußballspielen immer wieder zu einer Häufung von Kfz-Aufbrüchen kommt. Die Autofahrer werden daher dringend gebeten, keine Wertgegenstände (insbesondere keine Navigationsgeräte) in den Fahrzeugen zu lassen.

Durch das mit dem Spiel verbundene hohe Verkehrsaufkommen ist bei der An- und Abfahrt zum beziehungsweise vom Weserstadion mit Verkehrsverzögerungen und -behinderungen zu rechnen. Da die am Weserstadion zur Verfügung stehenden Parkplätze nur für Berechtigte mit entsprechendem Parkausweis zur Verfügung stehen, empfiehlt die Polizei den mit PKW anreisenden Zuschauern nachdrücklich, den angebotenen Park+Ride-Verkehr, der vom Hemelinger Hafendamm aus zum Stadion geführt wird, in Anspruch zu nehmen. Darüber hinaus wird wieder das beliebte 'Park+Ship' vom Stadtwerder zum Weserstadion angeboten. Auf dem Stadtwerder stehen kostenlose Parkplätze für Zuschauer des Fußballspiels zur Verfügung. Die Sielwall-Fähre bringt die Besucher zügig über die Weser.

Weiterhin gilt das folgende Verkehrskonzept: Der Osterdeich wird für den Individualverkehr zwischen Sielwall und Stader Straße circa zweieinhalb Stunden vor und etwa eine Stunde nach Spielende gesperrt.

Zwischenfälle beim Wahlkampf

(04.05.2019)

Am Freitagabend und am Samstagmittag ereigneten sich zwei Vorfälle in Bremen-Blumenthal und in Mitte, die im Zusammenhang mit dem Wahlkampf zur bevorstehenden Bürgerschaftswahl stehen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Am Jenny-Ries-Platz in Blumenthal kam es am Freitag gegen 22:30 Uhr zu einem Streit zwischen zwei 24- und 23-jährigen Männern und drei Wahlhelfer_innen der AfD. Die Bremer_innen brachten gerade Wahlplakate an, als sie von den beiden Männern angesprochen wurden. Es entstand ein Streitgespräch über den Inhalt der Wahlplakate. Im weiteren Verlauf kam es zu einem Gerangel zwischen einem der beiden Männer und zwei Wahlhelferinnen, bei dem eine 28-Jährige Wahlhelferin einen Tritt in die Bauchgegend erhielt. Die alarmierten Polizeibeamten trafen schnell ein und konnten alle Personen antreffen. Gegen den 23-jährigen Bremer, der zugetreten haben soll, wurde eine Strafanzeige wegen Körperverletzung gefertigt. Die Staatsschutzabteilung der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Am Samstagmittag versammelten sich gegen 13:45 Uhr ca. 15 Personen in der Sögestraße zu einer Spontandemonstration. Ein vorbeilaufender Passant versuchte, ein von den Personen mitgeführtes Banner zu entreißen. Daraufhin entstand ein Handgemenge, bei dem niemand verletzt wurde. Die einschreitenden Polizeikräfte nahmen die Personalien der Beteiligten auf und erteilten dem Passanten einen Platzverweis. Ob es zu Straftaten gekommen ist wird derzeit noch geprüft. Es kam zu keinen weiteren Störungen während der Versammlung.

Vorläufiges Resümee des Fußballeinsatzes

(04.05.2019)

Samstagabend fand die Bundesligapartie zwischen Borussia Dortmund und Werder Bremen im Weserstadion statt. Die Polizei Bremen hatte für diesen Einsatz Unterstützung von der Polizei aus Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt blicken die eingesetzten Kräfte auf einen arbeitsreichen Abend zurück.

Die Polizei Bremen setzte für die bahnreisenden Anhänger aus Dortmund wieder einen Busshuttle vom Hauptbahnhof zum Weserstadion und zurück ein. Insgesamt wurden über 1000 Personen geshuttlet. Vor dem Spiel kam es zu keinen nennenswerten Störungen.
Im Stadion, kurz vor dem Anpfiff, überstiegen mehrere Personen aus der Anhängerschaft der Gästemannschaft den Zaun des Gästebereichs im Stadion. Hierzu werden Anzeigen wegen Hausfriedensbruch gefertigt. Einer der Täter konnte bei der Abreise identifiziert werden. Mit Anpfiff vermummten sich mehrere Personen im Gästebereich, um vermeintlich unerkannt Pyrotechnik zu zünden. Hinzu kam weiteres vereinzeltes Abbrennen von Pyrotechnik im Verlauf des Spiels. Die Polizei Bremen fertigte hierzu mehrere Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. Die Taten wurden videografiert und die Ermittlungen dazu unmittelbar eingeleitet. Nach dem Spiel konnten mehrere Personen innerhalb der Fangruppierungen aus Dortmund identifiziert und vorläufig festgenommen werden. Ihre Identitäten wurden festgestellt und sie wurden erkennungsdienstlich behandelt. Die weiteren Ermittlungen zu diesen Straftaten dauern an.

Während der Abreise kam es rund ums Stadion und im Viertel zu mehreren kleineren Auseinandersetzungen. Die Einsatzkräfte konnten mehrere Täter identifizieren. Mehrere Strafanzeigen wegen Körperverletzung wurden gefertigt. Auch hier dauern die Ermittlungen an.

Wurden Sie durch das Abbrennen der Pyrotechnik im Stadion verletzt? Oder können Sie Hinweise zu den Tätern geben? Der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen nimmt Ihre Angaben unter 0421 362-3888 entgegen.

Zeugensuche nach Tankstellenüberfall

(05.05.2019)

Ein Unbekannter raubte am Samstagabend Geld aus der Kasse einer Tankstelle in Bremen-Osterholz. Die Polizei sucht Zeugen.

Der Mann betrat gegen 21:50 Uhr eine Tankstelle an der Osterholzer Heerstraße. Er hielt einen länglichen silbernen Gegenstand, bei dem es sich um ein Messer gehandelt haben könnte, in der Hand. Der Täter begab sich unmittelbar hinter den Kassentresen und verlangte die Herausgabe von Bargeld. Die Angestellte öffnete die Kasse, aus der der Unbekannte dann Bargeld herausnahm. Anschließend flüchtete er in Richtung der Sebaldsbrücker Heerstraße.

Der Tatverdächtige soll etwa 20 bis 25 Jahre alt und ca. 1,70 bis 1,80 Meter groß sein. Zur Tatzeit war er mit einer dunklen Winterjacke mit beigem Fell, einer großen schwarzen Sonnenbrille und einer schwarzen Kopfbedeckung bekleidet.

Die Polizei fragt: Wem ist der Täter aufgefallen, wer kann Hinweise zu ihm geben? Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 zu melden.

Streit im Straßenverkehr eskaliert

(05.05.2019)

Am Samstagabend ist in der Östlichen Vorstadt ein Streit zwischen einem Autofahrer und vier Fußgängern eskaliert. Ein 39-jähriger Bremer wurde dabei leicht verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

Gegen 23:50 Uhr lief eine vierköpfige Personengruppe auf der Fahrbahn der Straße „Fehrfeld“. Hinter ihnen befand sich ein 24-jähriger Autofahrer, der nicht an dem Quartett vorbeifahren konnte. Der Bremer stieg aus seinem Fahrzeug aus und konfrontierte die Fußgänger mit ihrem Verhalten. Es entstand ein Streitgespräch zwischen ihnen. Anschließend stieg der 24-Jährige wieder in sein Auto und fuhr aus einer Entfernung von ca. ein bis zwei Metern auf die Gruppe zu. Dabei erfasste er einen 39-jährigen Mann aus Bremen, welchen er leicht verletzte. Der Autofahrer fuhr weiter und flüchtete zunächst in unbekannte Richtung.

Alarmierte Einsatzkräfte der Polizei konnten den Flüchtigen jedoch kurze Zeit später festnehmen. Ihm droht nun ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung. Sein PKW wurde beschlagnahmt.

Zwei Festnahmen nach Raubüberfall

(05.05.2019)

Polizeibeamte nahmen am frühen Samstagmorgen in Bremen-Mitte zwei Männer im Alter von 21 und 20 Jahren fest, nachdem sie zuvor einen 22-jährigen Diskobesucher attackiert und ausgeraubt hatten. Die Ermittlungen wegen Raubes wurden aufgenommen.

Gegen 05:50 Uhr befand sich der 22-jährige Diskomeilen-Besucher auf dem Herdentorsteinweg, als er unvermittelt von zwei Personen angegriffen wurde. Er erlitt mehrere Schläge gegen Kopf und Körper und fiel schließlich zu Boden. Die Täter nahmen dem am Boden liegenden Mann seine Wertgegenstände ab und flüchteten.

Wenige Augenblicke später wurde eine Objektschutz-Streife der Polizei Bremen auf den Verletzten aufmerksam und leistete sofort Erste Hilfe. Schnell eintreffende Polizeibeamte kamen hinzu und nahmen die Aussage des Geschädigten auf. Die Fahndung nach den flüchtigen Angreifern lief bereits, als die beiden plötzlich wieder am Tatort auftauchten und prompt von den Einsatzkräften festgenommen wurden. Bei ihnen fanden die Beamten Teile des Stehlguts, die dem 22-Jährigen wieder ausgehändigt werden konnten. Gegen die beiden Männer wird nun wegen Raubes ermittelt.

Discounter-Überfall scheitert an Kassenlade – Zeugen gesucht

(05.05.2019)

Am Samstagabend überfiel ein Unbekannter einen Discounter in Bremen-Burglesum. Er entkam ohne Beute. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 21:45 Uhr betrat der mit einem langen Küchenmesser bewaffnete und maskierte Täter einen Discounter in der Stockholmer Straße. Er bedrohte eine Angestellte und forderte sie auf, die Kasse zu öffnen. Die 38-Jährige kam der Aufforderung aber nicht nach, weshalb der Unbekannte selbst Hand anlegte und versuchte, die Kassenlade zu öffnen. Als ihm dies nach mehreren Versuchen nicht gelang, flüchtete er ohne Beute in Richtung der Malmöstraße.

Der Tatverdächtige wird als schlank beschrieben und soll einen auffälligen Gang haben. Zur Tatzeit trug er eine dunkle Kapuzenjacke, schwarze Hose, schwarze Turnschuhe und war maskiert. Er trug eine Plastiktragetasche bei sich.

Die Polizei fragt: Wem ist der Täter aufgefallen, wer kann Hinweise zu ihm geben? Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 zu melden.

Täter nach versuchtem Tötungsdelikt festgenommen

(06.05.2019)

Im Fall des versuchten Tötungsdeliktes in Bremen-Blumenthal vom 30.04. (PM-Nr.: 0298) hat die Polizei Bremen zwei Tatverdächtige festgenommen.

Durch umfangreiche Ermittlungsmaßnahmen und eingegangene Zeugenhinweise konnten alle Beteiligten des versuchten Tötungsdeliktes ermittelt werden. Von der sechsköpfigen Personengruppe, die einen 56-jährigen Bremer zunächst angepöbelt haben soll, haben zwei 18-Jährige den Mann im Weiteren angegriffen und ausgeraubt. Bereits wenige Stunden nach der Veröffentlichung des Falls und dem Zeugenaufruf konnten Einsatzkräfte einen der beiden jungen Männer festnehmen und in einer ersten Vernehmung befragen. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen besteht gegen ihn der Anfangsverdacht des Raubes. Ein dringender Tatverdacht bezüglich eines versuchten Tötungsdeliktes konnte nicht begründet werden.

Am Freitagmittag gelang es Spezialkräften der Polizei Bremen dann am Bremer Hauptbahnhof, den zweiten der Tatverdächtigen festzunehmen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das Amtsgericht für ihn die Untersuchungshaft angeordnet. Ihm wird versuchter Mord vorgeworfen.

Die weiteren Ermittlungen laufen. Die Polizei bedankt sich ausdrücklich bei der Bevölkerung für die eingegangenen Zeugenhinweise.

Wohnwagen nach Diebstahl in Frankreich geortet

(07.05.2019)

Mitte April entwendeten vermutlich mehrere Personen einen hochwertigen Wohnwagen aus Bremen-Huchting. Dank eines installierten GPS-Trackers konnte der Caravan nur einen Tag später in Frankreich geortet und sichergestellt werden.

Der 71 Jahre alte Besitzer parkte seinen Wohnwagen in der Nacht vom 14.04.2019 auf den 15.04.2019 auf dem Parkstreifen vor seinem Haus, als er am frühen Morgen den Diebstahl feststellte. Trotz Deichselsicherung und Kralle schafften es die Diebe, das neuwertige Gefährt zu entwenden. Bereits wenige Stunden nach der Tat gelang es aufgrund des verbauten GPS-Senders, den Wohnwagen in Frankreich nahe der belgischen Grenze zu orten. Durch die schnelle Zusammenarbeit der Polizei Bremen, des Bundeskriminalamtes und der französischen Polizei stellten Einsatzkräfte den Caravan am Abend des 16.04.2019 in der Nähe der französischen Stadt Maubeuge sicher. Im Zugfahrzeug befanden sich zwei 41 Jahre alte Männer, die vorläufig festgenommen wurden. Aufgrund der professionellen Tatausführung geht die Polizei von einer länderübergreifend agierenden Täterbande aus. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern an.

Um es den Dieben so schwer wie möglich zu machen, empfiehlt die Polizei Bremen Wohnwagenbesitzern beim Diebstahlschutz immer auf mehrere Komponenten zu setzen. Schützen Sie Ihren Reisebegleiter sowohl durch mechanische Systeme wie zum Beispiel Deichselsicherungen, Türschlösser, Krallen oder verstärkte Fenster, aber auch elektronisch wie in diesem Fall einem GPS-Tracker oder einer Alarmanlage.

Neue Veranstaltungsreihe - Gemeinsam 8sam

(7.5.19)

Im Mai startet die neue, kostenlose Vortragsreihe „Gemeinsam 8sam“ des Präventionszentrums der Polizei Bremen.

„Wenn jeder sich um sich selbst kümmert, dann ist doch für jeden gesorgt!?“, diese Einstellung verursacht bei vielen Menschen zunehmend Unsicherheit. In einem Eventvortrag mit dem Namen „Gemeinsam 8sam“ zeigt die Polizei auf, was jeder Einzelne alternativ zum Wegsehen tun kann. Nach einem kurzen Impulsvortrag werden anhand von Praxisbeispielen aus dem Alltag konkrete Lösungen vorgestellt.

An folgenden Terminen finden die Themenabende statt:

Zeit: Dienstag, 14.05.2019, 18.00 – 19.30 Uh
Ort: Justizzentrum, Am Wall 198, 28195 Bremen

Zeit: Montag, 20.05.19, 18.00 – 19.30 Uhr
Ort: Stadthaus Vegesack, Gerhard-Rohlfs-Str. 62, 28757 Bremen

Zeit: Montag, 27.05.19, 18.00 – 19.30 Uhr
Ort: Schule in der Freiligrathstraße, Freiligrathstraße 11, 28211 Bremen

Zeit: Mittwoch, 05.06.19, 18.00 – 19.30 Uhr
Ort: Sparkasse, Pappelstr.100, 28199 Bremen

Interessierte Besucher werden gebeten sich im Präventionszentrum der Polizei Bremen unter der Telefonnummer 0421/362-19003 oder per Mail unter praeventionszentrum@polizei.bremen.de, anzumelden.

Der Stein des Anstoßes

(08.05.19)

Zwei Diebe versuchten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in Huchting ein Auto zu knacken. Trotz mehrmaliger Steinwürfe hielt die Audi Scheibe stand. Für das Duo klickten wenig später die Handschellen.

Ein 32 Jahre alter Anwohner der Emslandstraße hörte einen lauten Knall und beobachtete, wie ein Mann vor einem geparkten Audi stand und dreimal vergeblich versuchte, die Seitenscheibe mit einem Stein einzuwerfen. Sein Komplize stand derweil Schmiere. Der 32-Jährige rief die Polizei und forderte die beiden Männer auf, stehenzubleiben. Hierbei erhielt er Unterstützung von zwei weiteren Anwohnern. Die Einsatzkräfte trafen schnell ein und nahmen die beiden 39 und 55 Jahre alten Verdächtigen fest. Beide sind ohne festen Wohnsitz und der Polizei bereits durch Eigentumsdelikte bekannt. Eine Haftprüfung dauert an.

Der mittlerweile dreigeteilte Stein wurde als Beweismittel sichergestellt, an der zerkratzten Autoscheibe entstand ein Schaden von etwa 150 Euro.