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Räuber überfällt Nachtportier

(09.05.19)

Ein Räuber überfiel in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ein Hotel in der Bremer Innenstadt. Der Mann bedrohte den Nachtportier und erbeutete Bargeld.

Der Unbekannte betrat gegen kurz vor zwei Uhr das Hotel in der Löningstraße und erkundigte sich beim 34 Jahre alten Portier nach einem Zimmer über die Weihnachtstage. Als der Hotelangestellte hinter seinen Tresen ging, folgte ihm der vermeintliche Gast und forderte den 34-Jährigen auf, die Kasse zu öffnen. Eine Hand hielt er dabei in seiner Jackentasche und signalisierte damit dem Mitarbeiter, im Besitz einer Waffe zu sein. Der Räuber griff sich Geld aus der Kasse und flüchtete zu Fuß.

Der Mann wurde als 20 bis 30 Jahre alt und etwa 175 Zentimeter groß beschrieben. Er hatte dunkle Haare, einen Drei-Tage-Bart und einen dunklen Teint. Bei dem Überfall trug der Räuber eine schwarze Kapuzenjacke. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 3623888 entgegen.

Freie Plätze für das Seminar „Selbstbehauptung“ am 28. Mai

(09.05.19)

Viele bedrohliche Situationen lassen sich verbal oder durch Veränderungen unserer Gewohnheiten einfach und gewaltfrei lösen. Hier zählt das "gewusst wie". In dem Seminar der Polizei Bremen "Starkes Auftreten statt starker Fäuste!" werden verschiedene Situationen durchgespielt und besprochen.

In diesem Seminar geht es nicht darum, einen Angreifer per "Schulterwurf" zu Boden zu bringen. Solche Techniken verlangen viel Übung und Zeit. In erster Linie sollen Gefahren möglichst vorher erkannt oder mit anderen Mitteln gebannt werden. Der Teilnehmer kann selbst entscheiden, ob er aktiv mitmachen möchte oder sich das Ganze nur anschaut.

Mitmachen können alle Interessierten ab 14 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Seminar findet im Justizzentrum Bremen, Am Wall 198, von 18.00 Uhr – 19.30 Uhr statt.

Eine Anmeldung ist erforderlich unter der Telefonnummer 0421 36219003 oder Email: praeventionszentrum@polizei.bremen.de

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Bundestagsabgeordneter angespuckt

(09.05.19)

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Frank Magnitz ist am Donnerstagnachmittag im Bremer Stadtteil Gröpelingen von einer unbekannten Frau angespuckt worden. Der Staatsschutz der Polizei Bremen prüft eine politisch motivierte Tat und ermittelt wegen Beleidigung und Körperverletzung.

Laut Aussage des 66-Jährigen spuckte ihn eine Radfahrerin beim Vorbeifahren in der Gröpelinger Heerstraße ins Gesicht und flüchtete unerkannt. Herr Magnitz suchte anschließend ein Polizeirevier auf und erstattete Strafanzeige. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Die Polizei fragt: „Wer hat gegen 14.45 Uhr den Vorfall in der Gröpelinger Heerstraße, kurz vor der Einmündung Beim Ohlenhof beobachtet?“ Die Radfahrerin wurde als etwa 25 Jahre alt, mit dunklen Haaren beschrieben. Sie trug Leggins. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 3623888 entgegen.

Diebstahl, Raub und Waffe

(10.05.2019)

Einsatzkräfte der Polizei Bremen nahmen am Donnerstagabend in Walle drei Jugendliche und einen jungen Mann vorläufig fest, nachdem sie zuvor eine Waffe aus einem Auto heraushielten. Nach ersten Erkenntnissen ist das Quartett auch für einen Raub in der Nacht zu Donnerstag verantwortlich.

Eine Zeugin meldete sich gegen 20.15 Uhr bei der Polizei und meldete ein zu schnell fahrendes Auto in der Baumstraße. Zusätzlich soll der Beifahrer immer wieder eine Schusswaffe aus dem Fahrzeug heraus halten. Das Kennzeichen passte zu einem als gestohlen gemeldetem Golf, der einen Tag zuvor bei einem Raub genutzt wurde. Bei Eintreffen der Beamten befand sich das Auto zwar noch in der Straße, jedoch ohne Insassen. Alle vier konnten aber schnell in der näheren Umgebung gestellt werden. Die 15 bis 18 Jahre alten Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen.

Nach ersten Erkenntnissen ist das Quartett auch für einen Raub in der Nacht zuvor verantwortlich. Gegen 00.35 Uhr überfielen die vier einen 17-Jährigen an einer Haltestelle in Gröpelingen. Sie bedrohten den Jugendlichen mit einer Waffe und stahlen ihm seine Tasche und sein Mobiltelefon.

Der Golf wurde bereits am Mittwoch als gestohlen gemeldet. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Per E-Mail bedroht

(10.05.2019)

Ein 37 Jahre alter politisch engagierter Bremer hat in der Nacht zu Freitag eine Drohmail erhalten. Der Staatsschutz der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der Bremer erstattete am Freitag bei der Polizei Strafanzeige wegen Bedrohung. Ein anonymer Absender hatte ihn zuvor in einer E-Mail mit dem Tode bedroht. Der Staatsschutz der Polizei Bremen steht in Kontakt mit dem 37-Jährigen und prüft einen politisch motivierten Hintergrund.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Zeugen nach Tankstellenüberfall gesucht

(12.05.2019)

Am Samstagabend überfiel ein Unbekannter eine Tankstelle in Bremen-Osterholz und erbeutete Bargeld. Die Polizei sucht Zeugen.

Der Mann betrat gegen 20.50 Uhr die Tankstelle an der Osterholzer Heerstraße. Er bedrohte die 19-jährige Angestellte mit einem Messer und forderte sie auf, die Kasse zu öffnen. Als die junge Frau seiner Forderung nachkam, entnahm er einen Teil des Geldes und flüchtete anschließend in die daneben liegende Straße „Am Sachsenbrunnen“. In dieser Straße hat der Tatverdächtige sich vermutlich auch vor dem Überfall aufgehalten.

Der Unbekannte war etwa 30 bis 35 Jahre alt und zwischen 160 und 170 Zentimetern groß. Er war schlank und hatte ein eher ungepflegtes Erscheinungsbild. Bei der Tat trug er eine dunkle dünne Lederjacke, eine dunkle Hose, ein helles T-Shirt mit Aufdruck, einen grauen Beanie, helle Handschuhe sowie eine Sonnenbrille mit großen schwarzen Gläsern. Der Mann soll eine auffallend spitz zulaufende Nase mit einem Hügel gehabt haben.

Die Polizei Bremen fragt, wem am Samstagabend im Bereich der Osterholzer Heerstraße/Am Sachsenbrunnen der Mann aufgefallen ist und Hinweise geben kann. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Streit eskaliert

(12.05.2019)

In der Nacht zu Sonntag verletzte eine Gruppe Unbekannter einen 33-Jährigen mit einem Messer in der Bremer Neustadt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Die Feuerwehr Bremen meldete der Polizei am frühen Sonntagmorgen einen Mann mit Schnittverletzungen an einer Haltestelle in der Langemarckstraße. Nach ersten Erkenntnissen lief der stark alkoholisierte Bremer gegen 03.20 Uhr aus Richtung Haltestelle durch den dortigen Park, als er mit einer fünfköpfigen Gruppe in Streit geriet. Einer aus dieser Gruppe soll den 33-Jährigen dann mit einem Messer verletzt haben. Der Verletzte wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Der 33-Jährige verhielt sich äußerst unkooperativ und machte weder zum Tatablauf noch zu den Tatverdächtigen weitere Angaben.

Die Polizei fragt, wem die Personengruppe gegen 03.20 Uhr in diesem Bereich aufgefallen ist. Zeugen melden sich bitte beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888.

Reifenplatzer auf der Autobahn

(12.05.2019)

Am späten Samstagabend platzte der Reifen eines Sattelschleppers auf der Bundesautobahn 1 in Fahrtrichtung Osnabrück auf Höhe der Anschlussstelle Hemelingen. Durch die herumliegenden Reifenteile wurden 13 weitere Fahrzeuge beschädigt. Die Autobahn musste kurzzeitig gesperrt werden.

Gegen 23.15 Uhr platze der Reifen eines 44 Jahre alten Lkw-Fahrers im rechten Fahrstreifen. Die Reifenteile verteilten sich auf allen drei Fahrspuren. Für die nachfolgenden 13 Autofahrer war ein Ausweichen nicht mehr möglich. Sie fuhren über die herumliegenden Teile. Der Audi eines 55-Jährigen wurde dadurch so stark beschädigt, dass er nicht mehr fahrbereit war. Die 12 weiteren Fahrzeuge wurden leicht beschädigt, sodass die Beteiligten ihre Fahrt forstsetzen konnten.

Für die Reinigungsarbeiten musste die A1 ab dem Ende der AS Hemelingen für kurze Zeit voll gesperrt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 38.500 Euro.

Strafanzeigen nach Wahlkampfveranstaltung

(12.05.2019)

Mehrere Parteien waren am Samstag im Rahmen des Wahlkampfes an Infoständen in Bremen Osterholz präsent. Hierbei bildete sich eine spontane Protestaktion gegen eine der anwesenden Parteien. Darüber hinaus fertigte die Polizei Strafanzeigen wegen Beleidigung und dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Verschiedene Parteien betrieben am Samstag in der Walliser Straße Infostände. Die Polizei Bremen war zum Schutz der Veranstaltung vor Ort. Spontan bildete sich eine Gegenveranstaltung von zunächst sieben Erwachsenen und zwei Kindern, die in Richtung einer der Parteien protestierten. Parallel soll ein vorbeikommender Passant einen Angehörigen der AfD beleidigt haben. Eine entsprechende Strafanzeige wurde gefertigt. Im weiteren Verlauf der Gegenveranstaltung heizte sich die Stimmung auf. Es kam zu Wortgefechten und eine kleine Menschenmenge bildete sich.
Kurz vor Ende der Veranstaltung wandten sich mehrere Teilnehmer der Protestaktion an die Einsatzkräfte und berichteten über einen Mann, der soeben aus einem Bus heraus den Hitlergruß in ihre Richtung gezeigt haben soll. Auch in diesem Fall wurde eine entsprechende Strafanzeige gefertigt.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Räuber in Haft

(13.05.2019)

Ein 29-Jähriger gesuchter Räuber ist am Freitagmittag in Vegesack durch die Polizei Bremen verhaftet worden. Aufgrund mehrerer Raubtaten lag gegen den Mann ein Haftbefehl vor.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist der 29-Jährige dringend tatverdächtig eine Tankstelle am Osterdeich am 22.04.2019 (siehe PM Nr. 0277) und eine in der Holleralle Anfang Mai überfallen zu haben. Auch gilt er als Tatverdächtiger für zwei Raubüberfälle auf Hotels am 09.05.2019 in der Löningstraße (siehe PM Nr. 0315) und am Rembertiring nur einen Tag später. Videoaufnahmen und Zeugenaussagen führten die Ermittler schnell auf die Spur des 29-Jährigen, so dass über die Staatsanwaltschaft Bremen beim Amtsgericht ein Haftbefehl erwirkt werden konnte.

Zum Verhängnis wurde dem Mann dann ein Ladendiebstahl am Freitagmittag in der Gerhard-Rohlfs-Straße. Die Mitarbeiter eines Einkaufsmarktes erwischten den 29-Jährigen beim Diebstahl diverser Artikel und riefen die Polizei.

Einsatzkräfte nahmen den per Haftbefehl Gesuchten fest. Er wurde an die Justizvollzugsanstalt übergeben.

Neuer Experte bei der Polizei Bremen

(13.05.2019)

Am Mittwoch nimmt ein neuer Experte seine Arbeit bei der Polizei Bremen auf. Dr. Jasper Schwampe ist Politik- und Sicherheitswissenschaftler und zukünftig für den Bereich der Extremismusprävention im Landeskriminalamt zuständig.

Dr. Schwampe arbeitete zuvor als wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Universität Aarhus in Dänemark und fungierte bereits als Gastwissenschaftler an den Universitäten in Yale/USA und in Sarajevo/Bosnien. Der gebürtige Kieler verfügt über einen Bachelorabschluss der Universität Kiel und einen Masterabschluss der Universität von Aberystwyth in Wales/Vereinigtes Königreich. Im vergangenen Jahr schloss der 34-Jährige seine Promotion über muslimische Auslandskämpfer in Bosnien ab. In diesem Zusammenhang führte er unter anderem mehrmonatige Feldforschungen in Bosnien durch.

Die Polizei Bremen stärkt mit diesem neuen Mitarbeiter ihre Rolle als wichtiger Akteur in der Extremismusprävention im Land Bremen. Als dieser ist sie ein starker Partner im ressortübergreifenden KODEX-Netzwerk. KODEX ist das bei dem Senator für Inneres eingerichtete Kompetenzzentrum für Deradikalisierung und Extremismusprävention und verknüpft die unterschiedlichen Maßnahmen der Senatsressorts in diesem Aufgabenbereich.

Durch die Anzahl an Salafisten im Land Bremen, die Vorbereitung auf zurückkehrende Syrien-Ausreiser_innen und neue Entwicklungen im Bereich des Rechtsextremismus - ist das Thema Extremismusprävention und Deradikalisierung so wichtig wie nie.

,,Mit Dr. Schwampe verfügt die Polizei Bremen nun über einen zentralen Ansprechpartner für Extremismusprävention, der mit seiner hohen Fachkompetenz sowohl in der Weiterbildung von Mitarbeiter_innen anderer Behörden als auch in der Konzeption polizeilicher Maßnahmen in diesem Bereich einen wertvollen Fähigkeitszuwachs darstellt“, erklärt Dr. Daniel Heinke, Leiter des Landeskriminalamtes.

Zwei Schwerverletzte nach Verkehrsunfällen

(14.05.19)

Am Montagnachmittag kam es auf der A27 zu zwei Auffahrunfällen. Dabei wurden ein 51-jähriger Autofahrer und eine 75 Jahre alte Beifahrerin schwer verletzt. Sie mussten von der Feuerwehr aus den Autowracks befreit und in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Gegen 15 Uhr staute sich der Verkehr auf der Autobahn in Höhe der Anschlussstelle Industriehäfen. Ein 77 Jahre alter Mercedes-Fahrer fuhr am Stauende auf einen vorausfahrenden Hyundai auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Autos massiv beschädigt. Die schwerverletzte Beifahrerin musste von Einsatzkräften aus dem Mercedes befreit werden. Nach notärztlicher Behandlung wurde die 75-Jährige in eine Klinik gebracht. Lebensgefahr besteht nicht. Die Fahrer der beiden Fahrzeuge blieben unverletzt.

Im nachfolgenden Rückstau ereignete sich wenig später ein zweiter Auffahrunfall. Eine 59-jährige Audi-Fahrerin fuhr auf einen vor ihr staubedingt abbremsenden Skoda auf. Diesen schob sie weiter nach vorne, sodass der Skoda mit einem vor ihm stehenden Nissan zusammenstieß. Anschließend schleuderte der Audi gegen einen im Stau stehenden Smart und einen Sprinter. Der 51 Jahre alte Skoda-Fahrer erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen, alle anderen Beteiligten und Insassen blieben unverletzt. Der 51-Jährige musste ebenfalls von der Feuerwehr unter Einsatz von technischem Gerät aus seinem Wagen befreit werden. Er wurde unter notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus gebracht.

Alle beteiligten Fahrzeuge, bis auf den Sprinter, waren derart beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Die Polizei sperrte die Autobahn in Richtung Cuxhaven. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Fahrbahn konnte erst am Abend wieder freigegeben werden.

Fahndung nach Posträuber

(15.5.19)

Ein bewaffneter Räuber überfiel am Dienstagnachmittag eine Postfiliale in Burgdamm und flüchtete anschließend unerkannt mit seiner Beute. Die Polizei sucht Zeugen.

Der mit einem Hammer und einer Schusswaffe bewaffnete Mann betrat gegen 16.15 Uhr die Poststelle an der Stockholmer Straße. Er ging sofort zum Kassenbereich und schlug mit dem Hammer auf die Kassen ein. Anschließend entnahm der Täter Geld aus der zerstörten Kassenlade und stopfte es in eine mitgebrachte schwarze Tasche. Auf seiner Flucht schubste er die Inhaberin beiseite und rannte aus dem Laden.
Er flüchtete anschließend aus dem Einkaufszentrum über einen rückwärtig gelegenen Parkplatz weiter über einen Stichweg in Richtung Landskronastraße.

Der Räuber soll etwa 1,70 Meter groß und athletisch sein. Zur Tatzeit trug er ein schwarzes Basecap, einen dunkelblauen Pullover mit weißer Aufschrift auf der Vorderseite und eine blaue Jeans. Er hatte dunkle Arbeiterschuhe mit roten Streifen an.

Die Polizei sucht Zeugen: „Wem ist die beschriebene Person aufgefallen? Wer hat in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht?“. Sachdienliche Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362-3888 erbeten.

Koch randaliert in Restaurant

(16.05.2019)

Am Mittwochabend nahmen Einsatzkräfte der Polizei Bremen in Vegesack einen 38 Jahre alten Koch vorläufig fest, nachdem er in einem Restaurant randalierte und mehrfach versuchte auf die Polizisten los zu gehen.

Wegen eines randalierenden Mannes wurde die Polizei gegen 18.20 Uhr in das Restaurant in Vegesack gerufen. Vor Ort trafen die Polizisten auf den renitenten 38-Jährigen. Er wollte sich weder zu den Anschuldigungen äußern, noch seinen Ausweis vorzeigen. Als der Mann nach Ausweispapieren durchsucht werden sollte, fing er an sich massiv dagegen zu wehren. Immer wieder schlug und spuckte er in Richtung der Beamten. Die Polizisten nahmen den Koch daraufhin unter dem Einsatz einer Spuckschutzhaube vorübergehend mit zu einem Polizeirevier.

Gegen den 38-Jährigen wird jetzt unter anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Ein Polizist erlitt bei dem Einsatz leichte Verletzungen.

Polizei schließt Vereinsheim

(16.05.2019)

Die Polizei Bremen hat am Mittwoch, 08.05.2019 einen Vereinsraum in Bremen-Osterholz sichergestellt und versiegelt. Das Vereinsheim war bereits häufiger Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

Immer wieder musste die Polizei in der Vergangenheit im Bereich des Vereinsheims in der Züricher Straße aufgrund von Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz einschreiten. Zivile Einsatzkräfte beobachten mehrfach, wie Drogenhändler sich nach ihren Verkaufsgeschäften in die Räumlichkeit zurückzogen.
Als Polizisten am Mittwoch letzter Woche das Vereinsheim für eine Begehung betraten, waren mindestens zwei der vier Anwesenden gerade ganz offensichtlich mit einem Drogenhandel beschäftigt. Im Bereich des Tresens lag eine weitere Verkaufseinheit Marihuana. Bei der anschließenden Durchsuchung beschlagnahmten die Beamten unter anderem mehrere Verkaufseinheiten Kokain, Marihuana, Bargeld, zehn Paar vermutlich gefälschte Schuhe sowie diverse Getränkedosen ohne Pfandzeichen. Nach Abschluss der Durchsuchung haben die Polizisten eine weitere Nutzung des Raumes untersagt. Er wurde verschlossen und versiegelt.

Diverse Strafverfahren wurden entsprechend eingeleitet. Die weiteren Maßnahmen zur Prüfung eines dauerhaften Vereinsverbotes dauern an.

125 Autofahrer unter Drogen- und Alkoholeinfluss

(17.05.19)

Im Rahmen einer Fachtagung führte die Polizei Bremen mit Einsatzkräften aus zwölf weiteren Bundesländern von Dienstag bis Donnerstag zwischen 14 und 19 Uhr Verkehrskontrollen an verschiedenen Standorten in Bremen und Bremerhaven durch. Zielrichtung der Kontrollen war die Erkennung von Fahrern unter Drogeneinfluss. Die Ergebnisse sind alarmierend.

Über 150 Polizistinnen und Polizisten kontrollierten in den vergangenen drei Tagen insgesamt 1933 Fahrzeuge und 2459 Personen. Unterstützt wurden sie dabei durch Fachausbilder, Zollbeamte, Diensthunde und Ärzte. An allen drei Nachmittagen gab es jeweils zwei feste Kontrollstellen und mobile Teams. Die Kontrollpunkte waren u. a. am Autobahnzubringer Überseestadt in der Waller Heerstraße und auf dem Wilhelm-Kaisen-Platz in Bremerhaven.

Unter den überprüften Personen befanden sich 34 ohne gültige Fahrerlaubnis. Die eingesetzten Ärzte nahmen 125 Mal Blut ab, davon 116 Mal aufgrund von Drogenbeeinflussung.

Es wurden 22 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt und gegen acht Männer lagen Haftbefehle vor. Die Polizisten notierten 29 Verstöße gegen das Waffengesetz und beschlagnahmten 69 Gegenstände. Darunter befanden sich Elektroschocker, Teleskopschlagstöcke, Dolche und eine Schusswaffe. Neben diversen weiteren Strafanzeigen, wie Verdacht des illegalen Aufenthaltes, Urkundenfälschung, Kennzeichenmissbrauch oder Diebstählen wurden 134 Ordnungswidrigkeitenverfahren (u. a. Gurtpflicht, Telefonieren usw.) eingeleitet.

Am Mittwoch versuchte sich ein Autofahrer der Kontrolle zu entziehen und flüchtete. Er konnte auf der B 75 gestoppt und kontrolliert werden. Der Mann stand unter dem Einfluss von Drogen und war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Zu allem Überfluss befand sich noch ein Baby im Auto. Ein weiterer junger Mann fuhr gleich zwei Mal in die Kontrolle. Bei der ersten Anreise wurde bei ihm aufgrund von Betäubungsmitteleinnahme eine Blutentnahme durchgeführt. Seinen Wagen ließ er von einem Bekannten abholen, tauschte mit diesem dann die Plätze und fuhr in die nächste Kontrolle… Ganz „nebenbei“ nahmen die Einsatzkräfte einen flüchtenden Räuber fest und unterbanden das „Straßenbahn-Surfen“ eines Jugendlichen.

Eine der Hauptunfallursachen für viele Verkehrsunfälle ist die Beeinträchtigung durch psychoaktive Substanzen wie Alkohol, Drogen und bestimmte Medikamente. Die Fachtagung "Drogenerkennung im Straßenverkehr" fand in dieser Woche zum dritten Mal in Bremen statt. Ziel ist der Erfahrungsaustausch mit anderen Bundesländern sowie die kontinuierliche Fortbildung in diesem Bereich.

Einsatzleiter Uwe Old: „Die Ergebnisse der tagsüber durchgeführten Kontrollen sind mehr als alarmierend. Das Fahren unter Drogeneinfluss und ohne Fahrerlaubnis scheint salonfähig zu werden. Diesen Tendenzen wird die Polizei Bremen mit weiteren Maßnahmen begegnen.“

SV Werder Bremen gegen RB Leipzig

(17.05.2019)

Am Samstag findet um 15:30 Uhr im Weser-Stadion das Bundesligaspiel zwischen SV Werder Bremen und RB Leipzig statt. Das Stadion wird mit 42.100 Besuchern ausverkauft sein.

Für die mit der Bahn anreisenden Fans von RB Leipzig wird ein Shuttle-Service eingerichtet, der die Gäste von der Bürgerweide zum Weserstadion bringt.

Die Polizei weist darauf hin, dass es im Umfeld von Fußballspielen immer wieder zu einer Häufung von Kfz-Aufbrüchen kommt. Die Autofahrer werden daher dringend gebeten, keine Wertgegenstände (insbesondere keine Navigationsgeräte) in den Fahrzeugen zu lassen.

Durch das mit dem Spiel verbundene hohe Verkehrsaufkommen ist bei der An- und Abfahrt zum beziehungsweise vom Weserstadion mit Verkehrsverzögerungen und -behinderungen zu rechnen. Da die am Weserstadion zur Verfügung stehenden Parkplätze nur für Berechtigte mit entsprechendem Parkausweis zur Verfügung stehen, empfiehlt die Polizei den mit PKW anreisenden Zuschauern nachdrücklich, den angebotenen Park+Ride-Verkehr, der vom Hemelinger Hafendamm aus zum Stadion geführt wird, in Anspruch zu nehmen. Darüber hinaus wird wieder das beliebte 'Park+Ship' vom Stadtwerder zum Weserstadion angeboten. Auf dem Stadtwerder stehen kostenlose Parkplätze für Zuschauer des Fußballspiels zur Verfügung. Die Sielwall-Fähre bringt die Besucher zügig über die Weser.

Weiterhin gilt das folgende Verkehrskonzept: Der Osterdeich wird für den Individualverkehr zwischen Sielwall und Stader Straße circa zweieinhalb Stunden vor und etwa eine Stunde nach Spielende gesperrt.

Die Polizei Bremen informiert am Samstag über diesen Einsatz auf ihrem Twitter Kanal (@BremenPolizei). Folgen Sie uns für aktuelle Informationen rund um die Partie.

Vorläufiges Resümee des letzten Werder-Heimspiels

(18.05.19)

Samstagnachmittag standen sich am letzten Bundesligaspieltag Werder Bremen und RB Leipzig im Weserstadion gegenüber. Die Polizei Bremen hatte für diesen Einsatz Unterstützung von der Polizei aus Mecklenburg-Vorpommern.

Knapp 700 Fans aus Sachsen reisten mit einem Sonderzug an. Die Polizei Bremen setzte für die bahnanreisenden Gäste wieder einen Busshuttle ein, der die Anhänger vom Hauptbahnhof zum Weserstadion und zurück brachte.

Vor dem Spiel kam es zu keinen nennenswerten Störungen. Während der zweiten Halbzeit vermummten sich Werder-Anhänger und hielten ein Transparent mit der Aufschrift „10 Jahre sind genug des Guten – Die Bullenschweine müssen bluten“ hoch, was u. a. eine Strafanzeige nach dem Versammlungsgesetz mit sich zog. Nach Abpfiff des Spiels wurden in der Ostkurve Rauchtöpfe gezündet. Die Polizei ermittelt hier wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz.

Hinweise zu den aufgeführten Straftaten nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 3623888 entgegen.

Der Papier- und Bleistift-Trick

(19.05.19)

Unter dem Vorwand der Oma eine Nachricht hinterlassen zu wollen, gelangten zwei Trickdiebinnen am Freitagnachmittag in Findorff in die Wohnung einer 95 Jahre alten Bremerin. Die Frauen entwendeten der gutgläubigen Seniorin das Geld und flüchteten.

Eine Frau klingelte an der Haustür der 95-Jährigen und erzählte, dass sie ihre Oma besuchen wollte, um ihr Medikamente zu bringen. Nun sei diese nicht zuhause und sie würde ihr gerne einen Zettel schreiben. Bedauerlicherweise hatte die Frau keine Brille dabei und bat die Seniorin um das Verfassen der Nachricht. Die Bremerin ließ die Unbekannte in die Wohnung und schrieb den Zettel. Durch die offen gelassene Tür schlich unbemerkt eine Komplizin in das Wohnzimmer. Als die 95 Jahre alte Frau die zweite Besucherin entdeckte, flitzten die beiden Frauen schnell aus dem Haus. Wenig später stellte die Seniorin fest, dass die Schubladen durchsucht wurden und Bargeld fehlte.

Bei dieser Masche handelte es sich um den Papier- und Bleistift-Trick: Täter oder Täterinnen wollen für angeblich nicht angetroffene Nachbarn eine Nachricht hinterlassen. Dazu fragen sie nach Schreibzeug sowie Papier und drängen auf eine Schreibunterlage in der Wohnung oder bitten das Opfer, die Nachricht selbst zu erfassen.

Für Trickdiebinnen und Trickdiebe, die in Wohnungen aktiv werden, gibt es nur ein einziges ernsthaftes Hindernis, das sie überwinden müssen, um zum Erfolg zu kommen: die gesperrte oder geschlossene Wohnungstür. Daher sollten Sie zum Schutz vor Trickdieben folgende Ratschläge beherzigen.

Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung.

Sehen Sie sich Besucher vor dem Öffnen durch den Türspion oder mit einem Blick aus dem Fenster an und machen Sie von Ihrer Türsprechanlage Gebrauch.

Öffnen Sie die Wohnungstür niemals sofort - legen Sie immer Sperrbügel oder Sicherheitskette an.

Ziehen Sie telefonisch eine Nachbarin oder einen Nachbarn hinzu, wenn unbekannte Besucher vor der Tür stehen, oder bestellen Sie die Besucher zu einem späteren Termin, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.

Wehren Sie sich gegen zudringliche Besucher notfalls auch energisch. Sprechen Sie sie laut an und rufen Sie um Hilfe.

Pflegen Sie Kontakt zu älteren Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern. Machen Sie ihnen das Angebot, bei fremden Besuchern an der Wohnungstür zur Sicherheit hinzuzukommen, und übergeben Sie für solche Fälle die eigene Telefonnummer.

Mehr Ratschläge gibt es beim Präventionszentrum der Polizei Bremen, Am Wall 195, Telefon 0421 36219003.

Polizei unterbindet Auseinandersetzungen

(19.05.19)

Einsatzkräfte der Bremer Polizei mussten am Samstagabend bei zwei größeren Auseinandersetzungen einschreiten. Zunächst bedrohte ein Mann mit einem Messer in Huchting seinen Kontrahenten und zwei Stunden später schlugen sich in Blumenthal mehrere Personen auf der Straße.

Zwei 20 und 23-jährige Männer stritten sich gegen 19.20 Uhr in der Middelburger Straße. Im weiteren Verlauf bedrohte der Jüngere den Älteren mit zwei Messern. Bis zu 30 Personen aus dem familiären Umfeld der beiden Beteiligten strömten auf die Straße. Die Polizei beruhigte die emotional aufgeheizte Situation mit einem großen Kräfteeinsatz und nahm den 20-Jährigen vorläufig fest. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Vor einer Gaststätte in der Mühlenstraße warteten viele Menschen auf den Zeitpunkt des Fastenbrechens, um dieses Ereignis gemeinsam zu begehen. Ein 16-Jähriger lehnte dabei an dem Auto eines Gastes, was dem 44-jährigen Vater des Fahrzeughalters missfiel und er den Jugendlichen daraufhin ansprach. Aus einer verbalen Streitigkeit entwickelte sich eine handfeste Auseinandersetzung, an der dann bis zu 20 Personen teilgenommen haben sollen. Laut Zeugenaussagen kam es zu Faustschlägen und Fußtritten. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an, nahm zwei Streithähne vorläufig fest und ermittelt wegen einer wechselseitigen gefährlichen Körperverletzung. Ein Beteiligter, der 44 Jahre alte Vater, wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 3623888 entgegen.

Zeugensuche nach Handyraub

(22.05.19)

In der Dienstagnacht wurde einem 20-Jährigen im Stadtteil Osterholz von zwei Männern das Mobiltelefon geraubt. Die Täter flüchteten unerkannt. Polizei sucht nach Zeugen.

Der 20 Jahre alte Bremer befand sich gegen 23.45 Uhr auf dem Nachhauseweg, als sich ihm in der Straße Grenzwehr zwei Männer von hinten näherten. Unvermittelt wurde er von einer Person hinterrücks gepackt und an den Armen festgehalten. Der zweite Täter durchsuchte die Hosen- und Jackentaschen ihres Opfers und nahm ein hochwertiges Handy der Marke Samsung an sich. Anschließend wurde er zu Boden gestoßen und beide Räuber flüchteten mit ihrer Beute in Richtung Züricher Straße.

Auf Grund der Dunkelheit hatte der 20-Jährige die Männer nur schemenhaft erkennen können. Sie waren insgesamt dunkel gekleidet. Einer der Täter trug einen Anorak mit Kapuze und hatte sich mit einem Schal vor dem Gesicht maskiert.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen: Wer hat die Tat beobachten können? Wem sind die Männer im Bereich der Straßen Grenzwehr und Züricher Straße aufgefallen? Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362 – 3888 jederzeit entgegen.

Fahrraddiebstahl vorbeugen – Registrierungstermine der Polizei

(20.05.19)

Am 21. und 22. Mai 2019 ist die Polizei zwischen 8.30 und 13 Uhr in der Innenstadt in der Bischofsnadel für Fahrradregistrierungen und Beratungen in Sachen Fahrraddiebstahlssicherung vor Ort. Wer dort sein Fahrrad registrieren lassen möchte, muss Ausweis und Kaufbeleg dabei haben.

Denn mit den steigenden Temperaturen beginnt die Radsaison, die auch bei Fahrraddieben beliebt ist. Radler sollten sich deshalb Gedanken über den Diebstahlschutz ihres Fahrrads machen. Seit Jahren ist die Zahl der Fahrraddiebstähle unverändert hoch. So wurden im vergangenen Jahr in Bremen 6080 Räder als gestohlen gemeldet. Dabei können schon einfache Maßnahmen vor Fahrraddiebstahl schützen.

Registrierung:

Optimal ist die Registrierung, die es ermöglicht, Räder leicht ihren Besitzern zuzuordnen. Auch die abschreckende Wirkung ist groß: Registrierte Räder sind für den Dieb zum Weiterverkauf kaum zu gebrauchen. Und bei einer Kontrolle kann er leicht als unrechtmäßiger Besitzer identifiziert werden. Die Polizei Bremen bietet die Registrierung auch -kostenlos- an den Polizeirevieren an.

Ein massives Fahrradschloss:

Es empfiehlt sich, ein stabiles Stahlketten-, Bügel- oder Panzerkabelschloss mit VdS-Siegel zu verwenden, das groß genug ist, um das Fahrrad an einem festen Gegenstand, wie etwa einem Fahrradständer, anzuschließen. Nur das Vorder- und Hinterrad blockieren, reicht als Schutz vor Dieben nicht aus, diese können blockierte Räder mühelos wegtragen oder verladen.

Fahrradpass:
Von der Polizei werden immer wieder gestohlene Fahrräder sichergestellt, aber viele Diebstähle bleiben unaufgeklärt, weil die Besitzer ihre Fahrräder nicht ausreichend beschreiben konnten. Der Fahrradpass hilft, das Fahrrad wiederzufinden. Er liefert die Daten für die Anzeige bei der Polizei und ist hilfreich, wenn man den Verlust der Versicherung meldet. Lassen Sie sich schon beim Kauf des Rades einen solchen Pass ausstellen. Fertigen Sie Fotos von Ihrem Fahrrad und nehmen diese zu Ihren Unterlagen. Bewahren Sie die Unterlagen samt Rechnung auf.

Elektrofahrrad:

Wenn Sie ein Elektrofahrrad abstellen, nehmen Sie wertvolle Zubehörteile wie den Akku unbedingt immer mit oder sichern Sie diesen mit einem zusätzlichen stabilen Schloss. Die Akku-Schlösser, die viele Elektrofahrräder haben, reichen als Diebstahlschutz nicht aus.

Der richtige Abstellplatz:

Vermeiden Sie, Ihr Rad in dunklen Ecken, auf einsamen Plätzen oder in schlecht einsehbaren Straßen abzustellen. Auch Öffentlichkeit schützt vor Diebstahl.

Sollte es doch zu einem Diebstahl kommen: Anzeige erstatten, persönlich am Polizeirevier oder unter www.onlinewache.bremen.de. Bei Kontrollen lässt sich ein Diebstahl feststellen und das registrierte Rad kann dem rechtmäßigen Eigentümer wieder ausgehändigt werden.
Manche Diebe suchen nur eine Fahrgelegenheit nach Hause. Aufgefundene registrierte Fahrräder können wieder ausgehändigt werden.

Weitere Präventionshinweise "Rund um das Fahrrad" finden Sie auch auf www.polizei.bremen.de.

Warnung vor Handydiebstahl

(20.05.2019)

Am Sonntagabend haben vermutlich mehrere Unbekannte in Bremen-Huchting gleich zweimal kurz hintereinander ein hochwertiges Mobiltelefon gestohlen, nachdem diese zuvor über ein Internetportal zum Kauf angeboten wurden.

Zunächst kontaktierte ein Mann eine 30 Jahre alte Frau über ein Kleinanzeigenportal. Der Unbekannte gab vor, sich für das Mobiltelefon zu interessieren, welches sie zum Kauf anbot. Unter einem Vorwand gelang es dem angeblichen Käufer die Frau in die Straße Robbenplate zu locken. Vor Ort übergab die 30-Jährige dem Mann das Telefon. Doch anstatt es zu bezahlen, rannte er plötzlich davon. Wenige Straßen weiter stieg er in ein wartendes schwarzes Auto und fuhr mit vermutlich zwei weiteren Insassen davon.
Gegen 23.15 Uhr der nächste Vorfall. Wieder gab ein angeblicher Interessent über ein Internetportal vor, ein Smartphone kaufen zu wollen. Dieses Mal wurden zwei Frauen für den Verkauf in die Straße Lampehof gelockt. Als eine der Frauen dem Mann das Telefon übergab, rannte auch dieser plötzlich davon und stieg mit einem weiteren Mann ein paar Straßen weiter in ein dunkles Auto.

Beide Männer sollen etwa 20 bis 25 Jahre und 175 Zentimeter groß gewesen sein. Im ersten Fall hatte der Tatverdächtige längere schwarze Haare mit einem nach links gescheiteltem Pony und einen Schnauzbart. Bei der Tat trug er eine blaue Jeanshose, eine dunkle Strickjacke sowie Turnschuhe.
Im zweiten Fall hatte der angebliche Käufer schwarze Haare mit einem Sidecut und einen Drei-Tage-Bart. Er trug einen schwarzen Pullover, und eine beige oder graue Hose.

Wer Hinweise zu den Männern geben kann, wird gebeten sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Die Polizei rät: Lassen Sie grundsätzlich ein gesundes Misstrauen gegenüber fremden Personen walten, egal ob sie ihnen im Internet, an der Haustür oder auf der Straße begegnen.

Weitere wertvolle Tipps und Hinweise erhalten Sie im Präventionszentrum der Polizei Bremen (Am Wall 195, 28195 Bremen, Tel. (0421) 362-19003 oder im Internet unter www.polizei.bremen.de.

Weiterer Schlag gegen die Organisierte Kriminalität

(21.05.19)

Die Polizei Bremen durchsuchte am Montag in den Stadtteilen Innenstadt, Vahr und Huchting neun Wohnungen. Hintergrund ist ein Verfahren wegen gewerbsmäßigem Betäubungsmittelhandel. Bei der groß angelegten Aktion wurden Drogen beschlagnahmt und zwei Haftbefehle vollstreckt.

Seit einiger Zeit hat die Ermittlungsgruppe „Straßendeal“ der Polizei Bremen neun Männer wegen gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln im Visier. Die Verdächtigen gehören zu einer „Lieferdienst-Gruppe“, die Drogen nach vorangegangener telefonischer Bestellung in Bremen und im niedersächsischen Umland auslieferten. Gestern schlugen Staatsanwaltschaft und Polizei nach umfangreichen Ermittlungen zu und durchsuchten die Wohnungen der Beteiligten. In den Häusern fanden und beschlagnahmten die Polizisten u. a. Marihuana, Spice, Kokain, Waffen und weitere wichtige Beweismittel. Bei den Maßnahmen verhafteten die Einsatzkräfte zudem zwei 25 und 28 Jahre alte Drogendealer.

Die Ermittlungen zum Gesamtkomplex dauern an. Die Polizei Bremen, gestern mit einem Großaufgebot von knapp 100 Polizisten im Einsatz, wird weiterhin konsequent mit verdeckten und offenen Maßnahmen gegen den Drogenhandel vorgehen.

Zeugensuche nach Handyraub

(22.05.19)

In der Dienstagnacht wurde einem 20-Jährigen im Stadtteil Osterholz von zwei Männern das Mobiltelefon geraubt. Die Täter flüchteten unerkannt. Polizei sucht nach Zeugen.

Der 20 Jahre alte Bremer befand sich gegen 23.45 Uhr auf dem Nachhauseweg, als sich ihm in der Straße Grenzwehr zwei Männer von hinten näherten. Unvermittelt wurde er von einer Person hinterrücks gepackt und an den Armen festgehalten. Der zweite Täter durchsuchte die Hosen- und Jackentaschen ihres Opfers und nahm ein hochwertiges Handy der Marke Samsung an sich. Anschließend wurde er zu Boden gestoßen und beide Räuber flüchteten mit ihrer Beute in Richtung Züricher Straße.

Auf Grund der Dunkelheit hatte der 20-Jährige die Männer nur schemenhaft erkennen können. Sie waren insgesamt dunkel gekleidet. Einer der Täter trug einen Anorak mit Kapuze und hatte sich mit einem Schal vor dem Gesicht maskiert.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen: Wer hat die Tat beobachten können? Wem sind die Männer im Bereich der Straßen Grenzwehr und Züricher Straße aufgefallen? Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362 – 3888 jederzeit entgegen.

Alarm auf der Baustelle – Polizei ertappt Einbrecher

(23.05.19)

In der Nacht zum Donnerstag fasste die Polizei einen 40 Jahre alten Einbrecher auf frischer Tat in der Altstadt.

Die Einsatzkräfte rückten aus, nachdem eine Sicherheitsfirma der Polizei einen Alarm auf einer Baustelle in der Straße Am Wall gemeldet hatte. Ein Einbrecher hatte beim Einsteigen in den mehrstöckigen Bürokomplex, der sich noch im Rohbau befindet, einen Bewegungsmelder ausgelöst. Polizeibeamte umstellten das Gebäude und entdeckten den Eindringling im fünften Obergeschoss. Dort versuchte er gerade, allerhand Aufbruch-Werkzeuge wie Schraubendreher, Kuhfuß und Säge vor den Polizisten zu verstecken. Bei dem Tatverdächtigen fanden die Beamten zudem ein gestohlenes Tablet.

Für den 40-Jährigen klickten daraufhin die Handschellen. Er wurde vorläufig festgenommen. Die Ermittler prüfen, ob er auch weitere Einbrüche in Büro- und Geschäftsräumen im Bereich der Altstadt und Bahnhofsvorstadt begangen hat.