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Staatsschutz ermittelt

(05.07.2019)

Vier junge Männer aus Afghanistan wurden in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in der Bremer Innenstadt von einer Personengruppe bedrängt und geschlagen. Die Polizei Bremen konnte mehrere mutmaßliche Angreifer ermitteln.

Nach bisherigem Ermittlungsstand ging das Quartett im Alter zwischen 15 und 24 Jahren durch die Hohe Straße und wurde von mehreren Männern attackiert. Der 15-jährige Jugendliche und ein 22 Jahre alter Mann erlitten bei dem Angriff Schürfwunden, verzichteten aber auf einen Rettungswagen. Einsatzkräfte konnten vier mutmaßliche Angreifer im Alter von 26, 27, 28 und 32 Jahren stellen. Im Beisein der Polizisten fielen Begriffe wie „Scheiß Flüchtlinge“. Die Staatsanwaltschaft und der Staatsschutz der Polizei Bremen prüfen die ausländerfeindlichen Motive und haben die Ermittlungen aufgenommen.

In diesem Zusammenhang sucht die Polizei nach Zeugen des Vorfalls. Mehrere Verdächtige sollen in der Hohe Straße kurz nach dem Angriff gegen 1 Uhr in ein schwarzes Auto gestiegen und davon gefahren sein. Hinweise zu dem Wagen und den Verdächtigen nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 entgegen.

Schwerer Verkehrsunfall in Gröpelingen

(05.07.2019)

Am Donnerstagmittag geriet ein 25-Jähriger in einer Kurve in Bremen-Gröpelingen in den Gegenverkehr und stieß frontal mit einer 49-Jährigen zusammen. Die Frau erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Im Auto des Mannes fanden die Polizisten diverse Drogen.

Gegen 13 Uhr fuhr der 25-Jährige mit seinem Ford Fiesta auf der Straße Oslebshauser Tor in Richtung Schragestraße. In einer Rechtskurve geriet er in den Gegenverkehr und stieß frontal mit der 49 Jahre alten Fahrerin eines Ford Ka zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls drehte das Auto der Frau sich und landete mit der Fahrerseite auf der Motorhaube des hinter ihr fahrenden 47 Jahre alten Renault-Fahrers. Die 49-Jährige musste durch die Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug geborgen worden. Sie kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Bremer Krankenhaus. Der 25-Jährige und der 47-Jährige wurden mit leichten Verletzungen ebenfalls in Krankenhäuser verbracht. Sowohl der Ford Fiesta als auch der Ford Ka erlitten einen Totalschaden. Beide Fahrzeuge wurden für eine Geschwindigkeitsanalyse als Beweismittel sichergestellt.
Während der Unfallaufnahme entdeckten die eingesetzten Beamten diverse Drogen im Auto des 25-Jährigen. Darunter etwa 50 Verkaufseinheiten Marihuana, Kokain und bislang unbekannte Flüssigkeiten. Die Polizisten beschlagnahmten die Betäubungsmittel und ordneten bei dem Mann eine Blutentnahme an. Die Staatsanwaltschaft Bremen erwirkte über das Amtsgericht einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 25-Jährigen. Hierbei wurden keine weiteren Drogen gefunden. Der Mann muss sich nun unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und dem unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln verantworten.

Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Straße Oslebshauser Tor in beide Richtungen gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt hat. Gegen 17.45 Uhr konnten die Fahrbahnen wieder freigegeben werden.

Wohnungsdurchsuchung führt zu Festnahme

(05.07.2019)

Polizeibeamte nahmen am Mittwochmittag zwei Bremer fest, die im Verdacht stehen, illegal und gewerbsmäßig mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben.

Zivile Polizisten konnten gegen 13 Uhr eine vermutliche Drogenübergabe zwischen einem 23-Jährigen und einem 22-Jährigen im Nelson-Mandela-Park beobachten. Bei der anschließenden Überprüfung der Personen schluckte einer der Verdächtigen vermeintliche Drogen runter und schlug einem Beamten ins Gesicht. Der polizeibekannte 23-jährige Bremer wurde anschließend festgenommen. Die Einsatzkräfte stellten dabei Drogen sicher. Bei ihm sowie bei dem 22-jährigen Tatverdächtigen wurden Wohnungsdurchsuchungen durchgeführt, in deren Rahmen u.a. Bargeld und weitere Drogen beschlagnahmt wurden. Es wurde u.a. eine Strafanzeige wegen des illegalen Handelns mit Betäubungsmitteln und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gefertigt. Gegen den 23-Jährigen werden aktuell noch Haftgründe geprüft.

Die Polizei Bremen wird weiterhin konsequent mit verdeckten und offenen Maßnahmen gegen den Drogenhandel vorgehen.

Polizeieinsatz in der Helenenstraße

(05.07.2019)

Am Freitagabend lösten zwei bewaffnete Männer einen Polizeieinsatz in der Helenenstraße aus. Zivile Einsatzkräfte nahmen die zwei vorläufig fest.

Ein Zeuge meldete der Polizei gegen 18.40 Uhr über den Notruf zwei Männer in der Helenenstraße, die Waffen bei sich trugen. Polizisten des Zivilen Einsatzdienstes stellten das erheblich alkoholisierte Duo und nahmen sie mit zu einem Polizeirevier. Bei den Waffen handelte es sich vermutlich um Schreckschusswaffen. Verletzt wurde nach derzeitigem Stand niemand.

Die weiteren Maßnahmen sowie die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.

Breminale pausiert

(06.07.2019)

Aufgrund des für Bremen zu erwartenden Hochwassers müssen Teile der Breminale ab etwa 18 Uhr vorübergehend geräumt werden. Betroffen ist der Bereich unten an der Weser. Auf den Wiesen rund um die Kunsthalle kann das Kunst- und Kulturfest wie geplant weiter gehen. Der Veranstalter und die Polizei Bremen gehen davon aus, dass das Gelände wieder freigegeben werden kann, sobald das Wasser sich ausreichend zurückgezogen hat und keine Gefahr mehr besteht.

Die Polizei Bremen informiert Sie über den Fortgang der Breminale auch auf ihrem Twitter Kanal (@BremenPolizei). Folgen Sie uns für aktuelle Informationen.

Breminale wieder geöffnet

(06.07.2019)

Die vorübergehende Zwangspause der Breminale aufgrund des Hochwassers ist beendet. Die Polizei Bremen und der Veranstalter haben das Gelände an der Weser wieder freigegeben. Die ersten Stände haben bereits wieder geöffnet. Das Programm kann weiter gehen.

Rauchfackeln gezündet

(07.07.2019)

Am Samstagabend führten mehrere Personen auf einem Bootsanleger gegenüber dem Osterdeich eine unangemeldete Versammlung durch und zündeten dabei Rauchfackeln. Einsatzkräfte der Polizei Bremen stellten wenig später sechs Tatverdächtige.

Gegen 19 Uhr versammelten sich mehrere Personen auf dem Bootsanleger und hielten ein Banner mit der Aufschrift „Fähren statt Frontex – Evakuierung aus Libyen“ hoch. Dabei zündeten sie Rauchfackeln. Anschließend gingen sie in Richtung Wilhelm-Kaisen-Brücke davon. Einsatzkräfte stellten sechs Beteiligte nur wenige Minuten später in unmittelbarer Nähe. Die Rauchfackeln, die sie noch bei sich führten, wurden durch die Polizisten beschlagnahmt.

Es wurden Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und das Sprengstoffgesetz gefertigt.

Die Ermittlungen zu möglichen weiteren Tatverdächtigen dauern an. Die Polizei bittet Zeugen, die die Gruppe im Bereich der Werderstraße beobachtet haben und Hinweise zu weiteren Tatverdächtigen haben, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Zeugen nach Raub gesucht

(07.07.2019)

In der Nacht von Freitag auf Samstag überfielen drei Unbekannte einen 22-Jährigen in den Wallanlagen. Wenig später versuchten zwei Männer auch seinen 20 Jahre alten Bekannten in seinem Auto auszurauben. Die Polizei sucht Zeugen.

Zwischen 0 und 1 Uhr waren die Freunde zunächst in den Wallanlagen unterwegs, als drei Männer den alkoholisierten 22-Jährigen angriffen und sein Mobiltelefon und seine Geldbörse raubten. Um kurz vor 3 Uhr legten die beiden sich zum Schlafen in das Auto des 20-Jährigen, das in der Abbentorswallstraße stand. Der Jüngere bemerkte wie zwei Männer sich an einem provisorisch abgeklebten Fenster zu schaffen machten. Als der 20-Jährige die Unbekannten ansprach, zogen diese ihn aus dem Fahrzeug und forderten die Herausgabe von Bargeld. Der junge Mann schrie laut um Hilfe, woraufhin das Duo ohne Beute flüchtete.

Beide Männer erlitten bei den Überfällen Verletzungen, die in einem Krankenhaus behandelt werden musste.

Die Polizei fragt, wem Samstagnacht in den Wallanlagen und in der Abbentorswallstraße etwas aufgefallen ist? Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Erneute Zwangspause für die Breminale

(07.07.2019)

Auch heute zwingt das Hochwasser die Breminale zu einer vorübergehenden Zwangspause. Das Wasser wird gegen 19.45 Uhr etwa in gleicher Höhe wie am Samstagabend erwartet. Ab zirka 19 Uhr wird der Bereich unten an der Weser geschlossen. Auf den Wiesen rund um die Kunsthalle kann das Kunst- und Kulturfest wie geplant weiter gehen.

Die Polizei Bremen und der Veranstalter gehen davon aus, dass das Gelände wieder freigegeben werden kann, sobald das Wasser sich ausreichend zurückgezogen hat und keine Gefahr mehr besteht.

Die Polizei Bremen informiert Sie über den Fortgang der Breminale auch auf ihrem Twitter Kanal (@BremenPolizei). Folgen Sie uns für aktuelle Informationen.

Breminale geht weiter

(07.07.2019)

Die zweite Zwangspause der Breminale ist beendet. Das Veranstaltungsgelände an der Weser konnte ist wieder freigegeben. Die Verkaufsstände sind wieder geöffnet und das Programm geht weiter.

Polizei ermittelt nach Freiheitsberaubung

(08.07.19)

Zwei 25 Jahre alte Männer suchten am Sonnabend einen 21-jährigen mutmaßlichen Fahrraddieb auf und schleppten ihn in ein Haus in Burglesum. Nachdem sie auf den Mann einschlugen, nutzte der Bremer einen Moment der Unaufmerksamkeit und flüchtete.

Der 21-Jährige soll in der vergangenen Woche das Fahrrad eines der beiden Männer gestohlen haben. Aus diesem Grund suchte ihn das Duo am Sonnabendnachmittag an seiner Wohnanschrift in Lüssum-Bockhorn auf. Die Männer schlugen auf den Bremer ein, zerrten ihn in ein Auto und fuhren zu einem Haus in Burglesum. Hier stießen sie den 21-Jährigen zunächst die Kellertreppe hinunter und droschen mit einem Baseballschläger auf den Bremer ein. Als die Angreifer kurz nach oben gingen, nutze er die Situation, floh durch ein Kellerfenster und ließ über Anwohner die Polizei alarmieren.

Der Bremer erlitt schwere Verletzungen und wurde von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Einsatzkräfte konnten einen Verdächtigen umgehend stellen und mit zur Wache nehmen. Bei der Wohnungsdurchsuchung stellten die Ermittler diverse Beweise sicher. Das Auto wurde ebenfalls beschlagnahmt. Der gleichaltrige Komplize konnte auch namentlich ermittelt werden, nach ihm wird gesucht.

Die Ermittlungen der Polizei Bremen wegen Freiheitsberaubung, Nötigung, gefährlicher Körperverletzung und Fahrraddiebstahl dauern an.

Schlechter Scherz

(08.07.2019)

In der Nacht von Sonntag auf Montag waren die Polizei Bremen und die Feuerwehr Bremen mit einem Großaufgebot in der Bremer Innenstadt im Einsatz. Ein 21-Jähriger hatte bei einer Bekannten angekündigt, sich das Leben zu nehmen. Wie sich später herausstellte, war alles nur ein schlechter Scherz.

Die 24 Jahre alte Frau meldete sich gegen 23.40 Uhr über den Notruf der Feuerwehr und teilte mit, dass ihr Freund ihr soeben eine Textnachricht geschickt habe, in der er ankündigte, vom Dach eines Kaufhauses springen zu wollen. Polizei und Feuerwehr rückten mit zahlreichen Einsatzkräften aus, darunter auch Spezialkräfte, um den vermeintlichen Suizidenten ausfindig zu machen. Einige Polizisten wurden extra für diesen Einsatz in den Dienst versetzt. Polizisten durchsuchten vergeblich das Dach sowie das gesamte Parkhaus, bis es den Einsatzkräften schließlich um kurz vor 1 Uhr gelang, den 21-Jährigen zu kontaktieren. Laut seiner Aussage befinde er sich derzeit nicht in Bremen und hätte auch nicht vor gehabt, sich das Leben zu nehmen. Ein Familienangehöriger habe sein Handy genommen und die Nachricht verfasst. Es handelte sich um einen sog. Prank, einen Streich.

Ein Streich, der teuer wird und am Ende vielleicht auch für den Verursacher gar nicht mehr so lustig ist. Die Polizei Bremen wird ihm die Kosten für diesen Einsatz in Rechnung stellen.

Durch schlechte Scherze wie diese werden Einsatzkräfte der Polizei, Feuerwehr und den Rettungsdiensten gebunden, die dann für mögliche echte Einsätze nicht zur Verfügung stehen.

Nicht angemeldete Versammlung

(09.07.19)

Die Polizei Bremen beendete kurz nach Mitternacht eine nicht angemeldete Versammlung in der Bremer Innenstadt.

Neun Mädchen und Jungen im Alter zwischen 13 und 18 Jahren hatten sich mit Schlafsäcken auf dem Marktplatz niedergelassen und hielten eine Mahnwache für mehr Umweltschutz vor der Bürgerschaft ab. Einsatzkräfte kontrollierten die Gruppe und stellten fest, dass die Versammlung beim Ordnungsamt nicht angemeldet wurde und es keinen Verantwortlichen gab. Zudem befanden sich zur nächtlichen Zeit Kinder unter den Teilnehmern. Die Einsatzleitung entschloss sich daher, die Mahnwache zu beenden und teilte den engagierten Teilnehmern die Gründe dafür mit. Die Jugendlichen nahmen daraufhin ihre Banner wieder ab und verließen nach Rücksprache mit den Erziehungsberechtigten den Marktplatz.

Polizeipräsident Lutz Müller: „Der Einsatz wurde von uns nachbereitet und wir bedauern es, dass die Versammlung abgebrochen wurde. Das hätte in diesem Fall aufgrund eines Ermessenspielraumes nicht sein müssen.“

Wie das Ordnungsamt heute Vormittag der Polizei übermittelte, sind für heute und die nächsten Tage die Versammlungen bereits angemeldet, s. d. einer Fortführung der Mahnwache aus polizeilicher Sicht nichts im Wege steht. Polizeipräsident Lutz Müller wird heute die Mahnwache besuchen und mit den Teilnehmern in den Dialog treten.

Schwerer Raub mit Messer

(09.07.2019)

Ein bewaffneter Täter überfiel am Montagmittag einen Supermarkt in Bremen-Lesum und flüchtete mit seiner Beute in das Wohngebiet Auf dem Halm.

Ein mit dunklem Tuch maskierter bisher unbekannter Mann betrat den Verkaufsraum des Marktes in der Straße Am Heidbergstift und begab sich zum Kassenbereich. Unter Vorhalt eines langen Küchenmessers forderte er die Kassiererin auf, die Kasse zu öffnen. Anschließend entnahm der Räuber einen Bargeldbetrag und flüchtete über die Hockenstraße in Richtung Hinterm Halm / Auf dem Halm. Dort verlor sich seine Spur.

Der Mann wird als 25 bis 30 Jahre alt, ca. 185cm groß, schlank, mit Halbglatze und blondem Haarkranz beschrieben. Bekleidet war er mit blauer Jeans und einem dunkelblauen Kapuzensweatshirt, wobei ein auffällig großes Emblem im Frontbereich erkennbar war.

Da nicht auszuschließen ist, dass bisher unbekannte Zeugen den auf der Flucht befindlichen Räuber vielleicht sogar unmaskiert gesehen haben und der Polizei weitere sachdienliche Hinweise geben könnten, erbittet die Polizei Zeugen sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 362 – 3888 zu melden.

Schlechter Scherz

(10.07.2019)

In der Nacht von Sonntag auf Montag waren die Polizei Bremen und die Feuerwehr Bremen mit einem Großaufgebot in der Bremer Innenstadt im Einsatz. Ein 21-Jähriger hatte bei einer Bekannten angekündigt, sich das Leben zu nehmen. Wie sich später herausstellte, war alles nur ein schlechter Scherz.

Die 24 Jahre alte Frau meldete sich gegen 23.40 Uhr über den Notruf der Feuerwehr und teilte mit, dass ihr Freund ihr soeben eine Textnachricht geschickt habe, in der er ankündigte, vom Dach eines Kaufhauses springen zu wollen. Polizei und Feuerwehr rückten mit zahlreichen Einsatzkräften aus, darunter auch Spezialkräfte, um den vermeintlichen Suizidenten ausfindig zu machen. Einige Polizisten wurden extra für diesen Einsatz in den Dienst versetzt. Polizisten durchsuchten vergeblich das Dach sowie das gesamte Parkhaus, bis es den Einsatzkräften schließlich um kurz vor 1 Uhr gelang, den 21-Jährigen zu kontaktieren. Laut seiner Aussage befinde er sich derzeit nicht in Bremen und hätte auch nicht vor gehabt, sich das Leben zu nehmen. Ein Familienangehöriger habe sein Handy genommen und die Nachricht verfasst. Es handelte sich um einen sog. Prank, einen Streich.

Ein Streich, der teuer wird und am Ende vielleicht auch für den Verursacher gar nicht mehr so lustig ist. Die Polizei Bremen wird ihm die Kosten für diesen Einsatz in Rechnung stellen.

Durch schlechte Scherze wie diese werden Einsatzkräfte der Polizei, Feuerwehr und den Rettungsdiensten gebunden, die dann für mögliche echte Einsätze nicht zur Verfügung stehen.

Verbotenes Rennen in Gröpelingen

(10.07.19)

Im Bremer Stadtteil Gröpelingen lieferten sich Unbekannte am Dienstagabend offenbar ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen. Ein 36 Jahre alter Fußgänger konnte sich nur mit einem Sprung zur Seite vor den Autos retten.

Der 36-Jährige war gegen 23.20 Uhr im Begriff die Louis-Krages-Straße in Höhe der Kap-Horn-Straße zu überqueren. Aus Richtung Innenstadt kommend fuhren zwei dunkle Wagen parallel nebeneinander, einer davon halb auf der Gegenfahrbahn. Mit hoher Geschwindigkeit und quietschenden Reifen rasten sie auf ihn zu. Als einer der Beteiligten die Lichthupe betätigte, verstand der Fußgänger dieses als Signal, die Straße zu überqueren. Wider Erwarten drosselten die Fahrer das Tempo aber nicht, woraufhin sich der Bremer nur mit einem Sprung auf den Gehweg vor einem Zusammenstoß retten konnte. Die beiden Wagen brausten in Richtung Bremen-Nord davon. Der 36-Jährige wurde mit diversen Schürfwunden von einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Bei den flüchtenden Autos soll es sich eventuell um zwei dunkle BMW gehandelt haben. Hinweise zu den Fahrzeugen und den Fahrern nimmt die Verkehrsbereitschaft der Polizei Bremen unter 0421 36214850 entgegen. Das Verkehrskommissariat ermittelt wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens.

80-Jährige schwer verletzt – Polizei sucht Zeugen

(10.07.2019)

Eine 80-jährige Radfahrerin verletzte sich am Dienstag nach einem Sturz im Stadtteil Vahr schwer. Ersten Ermittlungen zufolge ist noch unklar, ob sie eigenständig stürzte. Die Polizei sucht Zeugen.

Einsatzkräfte der Polizei Bremen wurden am Dienstagmittag gegen 13 Uhr zur Stellichter Straße / Bardowickstraße gerufen. Die Beamten trafen dort auf eine gestürzte Radfahrerin. Die 80-jährige Bremerin ist aus bislang ungeklärter Ursache mit ihrem Fahrrad zu Fall gekommen. Ein Fremdverschulden kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Sie wurde mit schweren Verletzungen in ein Bremer Krankenhaus gebracht.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen des Vorfalls sich bei der Verkehrspolizei unter der Rufnummer 0421 362-14850 zu melden.

Senior zu Hause überfallen

(10.07.2019)

Am Montagnachmittag raubte ein Unbekannter einen 76 Jahre alten Mann in seiner Wohnung in Bremen-Findorff aus. Der Täter verschaffte sich durch einen Vorwand Zugang ins Haus des Seniors. Die Polizei sucht Zeugen.

Der Unbekannte klingelte gegen 15.25 Uhr an der Haustür des 76-Jährigen in der Ludwigsburger Straße und bat um Einlass, da seine ferngesteuerte Drohne auf seinem Dach gelandet sei. Der Senior ließ den Mann in guter Absicht in sein Haus und ging mit ihm in den Garten. Da man keine Drohne erblicken konnte, sind die beiden zurück ins Haus. Währenddessen zog der Unbekannte eine Maskierung über sein Gesicht und ging auf den 76-Jährigen los. Der Bremer wehrte sich solange, bis der Mann von ihm abließ und eigenständig anfing, das Haus zu durchsuchen. Schließlich verschwand der Räuber mit Bargeld und einer EC-Karte zu Fuß in Richtung Utbremer Ring. Der 76-Jährige blieb unverletzt.

Der Täter soll auffällig groß, etwa 195 Zentimeter, schlank und zwischen 30 und 40 Jahren gewesen sein. Bei der Tat war er komplett dunkel gekleidet. Darüber hinaus machte er einen eher ungepflegten Eindruck.

Die Polizei Bremen fragt, wem der Mann am Montag im Bereich der Ludwigsburger Straße aufgefallen ist. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Die Polizei rät: Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Holen Sie sich zur Sicherheit immer eine Vertrauensperson dazu und bitten Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu kommen. Den Fantasien der Täter sind bei Ihren Maschen keine Grenzen gesetzt. Seinen Sie lieber einmal zu viel misstrauisch.

Kooperation für mehr Sicherheit unterzeichnet

Die Vertragsunterzeichung, jpeg, 17.2 KB
Vertrag besiegelt

(11.07.2019)

Wie kann ich mein Haus erfolgreich und bedarfsgerecht modernisieren und gleichzeitig besser gegen Einbrecher absichern? Gibt es Fördermöglichkeiten? Und wo finde ich Ansprechpartner? Antworten auf solche, sowie weitere Fragen werden Hausbesitzer künftig leichter und schneller finden. Denn die Polizei Bremen ist ab sofort Partner des Netzwerkes „Bremer Modernisieren“. Dazu unterzeichnete der Leiter des Präsidialstabes der Polizei Bremen Tim Gelineck heute einen Kooperationsvertrag mit dem Geschäftsführer der Bremer Energiekonsens GmbH Martin Grocholl.

Die Polizei Bremen ist somit Teil eines Netzwerkes von insgesamt zehn Kooperationspartnern zum Thema Hausmodernisierung. „Das breite Beratungsangebot des Netzwerkes „Bremer Modernisieren“ wird nun sinnvoll durch das wichtige Thema Sicherheit rund ums Haus ergänzt. Wir freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit allen Partnern des Netzwerkes“, sagte Tim Gelineck bei der Unterzeichnung des Vertrages.
Hausbesitzer bekommen ab sofort alle Informationen über Einbruchschutz, Fördermöglichkeiten, aber auch Energieeffizienz und Barrierefreiheit schnell, einfach und aus einer Hand. Die Kooperationspartner bündeln die Informationen, damit wird das Angebot übersichtlicher.

Die Partner sind:
- Bremer Energie-Konsens GmbH
- Bauraum e. V.
- Bremer Umwelt Beratung e.V.
- kom.fort e.V.
- Haus & Grund
- swb Vertrieb Bremen GmbH
- hanseWasser Bremen GmbH
- Verbraucherzentrale Bremen
- BAB – Die Förderbank
- Polizei Bremen

Mehr Informationen unter www.bremer-modernisieren.de, oder im Präventionszentrum der Polizei, Am Wall 195, 28195 Bremen, Telefon: 0421-362 19003.

Abfeiern – aber richtig! Polizei klärt auf.

(11.07.2019)

Mit mehreren Kontaktpolizisten wird die Polizei Bremen am Freitagabend rund um den Bahnhof unterwegs sein. Sie will für die Feiernden ansprechbar sein und über die Risiken auf der Diskomeile aufklären.

Gerade in den Sommerferien ist an der Diskomeile und rund um den Bahnhof richtig was los. Feiern, Essen und einfach eine gute Zeit haben, das wollen die meisten Gäste. Doch gerade hier kommt es leider immer wieder zu Straftaten, wie Gewalt- und Eigentumsdelikten. Deshalb will die Polizei Bremen gemeinsam mit der Bundespolizei, der DB-Sicherheit und der BSAG am Freitagabend über die Risiken beim Feiern aufklären. Die Kontaktpolizisten werden bis etwa 1 Uhr morgens unterwegs sein und unter anderem zu Themen, wie Straßenraub und Taschendiebstahl beraten. Vor allem die folgenden Tipps sind besonders wichtig:

- Tragen Sie Ihre Wertsachen in den Innentaschen Ihrer Kleidung!
- Achten Sie auf Ihre Umgebung!
- Lassen Sie sich nicht provozieren!
- Rufen Sie im Notfall sofort die Polizei unter 110 an!

Weitere Informationen über das Präventionszentrum der Polizei, Am Wall 195, 28195 Bremen, Telefon: 0421-362 19003. Medienvertreter sind an dem Abend herzlich eingeladen.

Jetzt online Termine für Anzeigenaufnahme vereinbaren

(11.07.2019)

Wer bei der Polizei Bremen eine Anzeige aufgeben möchte, kann dafür ab heute, Donnerstag, 11. Juli 2019 vorab online einen Termin vereinbaren. Die Online-Terminvergabe ist ein weiterer Schritt in der Umsetzung der Polizeireform.

Bereits seit Januar dieses Jahres gibt es bei der Polizei Bremen die zentralisierte Anzeigenaufnahme. An sechs regionalen Kommissariaten stehen Polizeibeamte seitdem für das Aufnehmen von Anzeigen zur Verfügung. Ab heute besteht darüber hinaus die Möglichkeit, sich vorab online in einem Polizeikommissariat einen Termin zu reservieren. Dadurch sollen längere Wartezeiten vermieden werden. Termine können ganz einfach unter www.polizei.bremen.de vereinbart werden.

Noch einfacher können Bürger ihre Anzeige auch direkt online erstatten. Neben der klassischen Anzeigenerstattung, die das persönliche Erscheinen an einem der sechs Kommissariate erfordert, können die Deliktsarten Fahrraddiebstahl, Sachbeschädigung, Sachbeschädigung an Kraftfahrzeugen und Dokumentendiebstahl bequem von zu Hause oder unterwegs aus angezeigt werden.

Das neue digitale Angebot ist im Zuge der aktuellen Reform entwickelt worden. Die Polizei geht damit einen weiteren Weg zu mehr Service und "digitaler Bürgernähe". Alle Bürgerinnen und Bürger werden ermutigt, das neue Angebot zu nutzen.

Bitte wählen Sie in Notfällen weiterhin den Notruf 110.

Überfall in den Wallanlagen

(11.07.19)

Ein Räubertrio überfiel am Mittwochvormittag in der Bremer Innenstadt den Mitarbeiter eines Geschäftes. Die Männer entwendeten ihm Geld und Smartphone und flüchteten.

Der 24-Jährige wollte Bargeld bei der Bank einzahlen und ging vom Ostertorsteinweg kommend in die Wallanlagen. Kurz vor der Bischofsnadel zog ihn ein Mann, flankiert von zwei weiteren Komplizen, ins Gebüsch. Der 24 Jahre alte Mitarbeiter bekam einen Faustschlag ins Gesicht und wurde mit Reizgas besprüht. Anschließend zwangen ihn die Angreifer zur Herausgabe des Geldes und seines Telefons und flüchteten. Eine Passantin hörte die Hilferufe und verständigte die Polizei. Der Bremer wurde von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Tätern verlief ergebnislos.

Einer der Räuber wurde als etwa 30 Jahre alt und 190 Zentimeter groß beschrieben. Er trug eine schwarze, tief ins Gesicht gezogene Schirmmütze. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 3623888 entgegen.

Seniorin auf der Straße ausgeraubt

(12.07.2019)

Am Donnerstagmorgen raubte ein unbekannter Täter in der Neuen Vahr einer 91-jährigen Frau das Portemonnaie aus ihrer Handtasche. Dabei stürzte die Seniorin und verletzte sich an der Hand und am Knie.

Die 91-Jährige kam gerade vom Einkaufen aus einem Einkaufszentrum in der Kurt-Schumacher-Allee. Nachdem sie aus der Straßenbahn ausgestiegen war, traf sie in der Geschwister-Scholl-Straße auf den Täter. Der entwendete ihr aus der Handtasche das Portemonnaie. Dabei stürzte die Seniorin und verletzte sich, eine Zeugin begleitete sie zu einem Arzt. Diese Zeugin beschrieb den Täter wie folgt:

- 180 bis 185 cm groß
- ca. 25 Jahre alt
- schlanke Statur
- kurze schwarze Haare
- hellblaue Augen
- er trug zum Zeitpunkt des Raubes einen dunklen Jogginganzug mit gelbem Schriftzug auf der Jacke und eine Schultertasche

Weitere Zeugen werden gebeten sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421-362 3888 zu melden.

Polizei warnt vor Email-Betrügern

(12.07.19)

Die Polizei Bremen führt derzeit mehrere Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Abmahnbetruges und warnt vor unwahren Emails.

Die Masche: Falsche Anwaltskanzleien für IT-Recht übersendeten Bremern in den letzten Tagen per E-Mail mit dem Betreff „Letzte Frist“ einen angeblich nicht bezahlten Strafbefehl in Höhe von 400 Euro plus 75 Euro Gebühren, sowie die Kopie eines Zustellungsbriefes vom 10.05.2019. Die in der Mail aufgeführten Personalien der Betroffenen stimmten meistens.

Da der angebliche Strafbefehl bislang nicht bezahlt wurde, wurden die Angeschriebenen aufgefordert, am nächsten Tag die Haft anzutreten oder sich alternativ mit der Anwaltskanzlei in Verbindung zu setzen. Im Kontaktfeld standen zwar postalisch nicht existente Anwaltskanzleien, allerdings waren die Betrüger unter den angegebenen Telefonnummern für kurze Zeit tatsächlich erreichbar und versuchten im Gespräch die Betroffenen zu Geldzahlungen zu veranlassen.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. Wir raten, E-Mails immer sorgfältig zu prüfen und unbekannte Absender im Zweifel zu ignorieren. Leisten Sie keine Zahlungen, wenn der Hintergrund einer Zahlungsaufforderung nicht nachvollzogen werden kann. Die Zusendungen von Strafbefehlen erfolgt in Deutschland im Rahmen einer förmlichen Zustellung.

Mehr Tipps und Hilfe gibt es beim Präventionszentrum der Polizei Bremen unter 0421 36219003.

23-Jähriger niedergestochen

(14.07.19)

Ein unbekannter Mann stach in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag vor einer Gaststätte in Walle auf einen 23-Jährigen ein. Der Angreifer flüchtete, der 23 Jahre alte Bremer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hielt sich der 23-Jährige zusammen mit seinem gleichaltrigen Bekannten vor einer Kneipe in der Elisabethstraße auf. Der spätere mutmaßliche Angreifer und sein Begleiter kamen hinzu und unterhielten sich mit den beiden. Aus bisher ungeklärten Gründen entwickelte sich eine Schlägerei, bei der der Angreifer ein Messer einsetzte und auf den Bremer einstach. Das Duo flüchtete, der 23 Jahre alte Mann wurde umgehend in die Notaufnahme gebracht. Sein Bekannter erlitt bei der Auseinandersetzung leichte Verletzungen und konnte nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen.

Die Täter wurden als etwa 35 Jahre alt und 175 Zentimeter groß beschrieben. Sie hatten einen dunklen Teint und trugen bei der Tatausführung schwarze Jacken. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu den Hintergründen und den Tätern laufen auf Hochtouren. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 3623888 entgegen.

Polizei informiert und kontrolliert

(14.07.19)

Die Polizei Bremen führte am Wochenende eine Vielzahl von Maßnahmen in der Innenstadt durch. Mit Prävention und Kontrollen sorgten die Einsatzkräfte für Sicherheit.

Am Freitagabend waren mehrere Kontaktpolizisten rund um den Hauptbahnhof unterwegs. Unterstützung erhielten sie von der Bundespolizei, der DB-Sicherheit und der BSAG. Die Aktion stand unter dem Motto: „Abfeiern - aber richtig! Polizei klärt auf.“ Denn gerade auch in den Sommerferien kommt es an der Diskomeile und Umgebung immer wieder zu Straftaten, wie Gewalt- und Eigentumsdelikten. Die eingesetzten Kräfte waren für die Feiernden und Passanten bis tief in die Nacht ansprechbar und gaben vielen Bürgern unterschiedlichster Altersgruppen Präventions- und Verhaltenstipps mit auf den Weg. Die Beratungen wurden durchweg sehr positiv angenommen.

In der Nacht von Sonnabend auf Sonntag führte die Polizei Bremen wieder mit uniformierten und zivilen Einsatzkräften in der Bahnhofsvorstadt und im Viertel Kontrollen zur Bekämpfung der Drogen- und Straßenkriminalität durch. Im Fokus standen hier die Bahnhofsstraße / Herdentor und der Bereich Vor dem Steintor / Fehrfeld / Ziegenmarkt. Die Polizisten kontrollierten etwa 50 Personen und sprachen dabei diverse Platzverweise aus. Bei mehreren Männern wurden Drogen gefunden und entsprechend Strafverfahren eingeleitet. Eine überprüfte Person hielt sich illegal in Deutschland auf, ein weiterer Mann sieht einer Strafanzeige wegen Beleidigung der Einsatzkräfte entgegen. Die Polizei Bremen wird weiterhin konsequent mit verdeckten und offenen Maßnahmen gegen den Drogenhandel vorgehen.

High Noon für Roland

(14.07.19)

Samstagmittag, 12 Uhr, Tatort Bahnhofsvorstadt: Eine Passantin hörte aus einem Haus die Schreie einer Frau sowie Peitschenhiebe und alarmierte daraufhin die Polizei.

Nachdem die Anruferin dem Notrufsprecher das Haus beschrieb, entsandte das Lagezentrum umgehend einen Streifenwagen. Die eingetroffenen Einsatzkräfte nahmen ebenfalls laute Geräusche wahr und konnten schnell die Wohnung im zweiten Obergeschoss des Mehrparteienhauses ausfindig machen. Ein sichtlich überraschtes Pärchen öffnete den Polizisten und sorgte schnell für Aufklärung: Ein Liebesakt zwischen den beiden sorgte für die außergewöhnliche Geräuschkulisse, Hinweise auf eine Straftat ergaben sich nicht. Ob bei dem Gespräch jemanden die Röte ins Gesicht stieg, wurde nicht überliefert…

Senior in Wohnung überfallen

(15.07.2019)

Am Sonntagabend raubte ein Unbekannter einen 88 Jahre alten Mann in seiner Wohnung in Bremen-Schwachhausen aus. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 19:15 Uhr klingelte der Unbekannte an der Haustür des Mehrfamilienhauses in der Wachmannstraße, in dem auch der 88-jährige Senior wohnt. Dieser öffnete ihm über den Summer die Tür und öffnete zugleich auch seine Wohnungstür. Der Räuber betrat das Treppenhaus und drängte den Bremer unvermittelt in seine Wohnung. Es kam zu einem Gerangel, in dessen Verlauf der Täter die Geldbörse des Senioren stehlen und anschließend flüchten konnte.

Der Täter wurde als ca. 1,8m groß beschrieben. Er soll kurze dunkle Haare, dunkle Kleidung und weiß-blaue Turnschuhe getragen haben und ungefähr 30 Jahre alt gewesen sein.

Die Polizei Bremen fragt, wem der Mann am Sonntag im Bereich der Wachmannstraße aufgefallen ist. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 zu melden.

Die Polizei rät: Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Beobachten Sie immer erst durch den Türspion, wen Sie vor der Tür stehen haben. Holen Sie sich zur Sicherheit immer eine Vertrauensperson dazu und bitten Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu kommen. Nutzen auch die Gegensprechanlage und öffnen Sie nicht jedem die Tür.

E-Scooter-Fahrer unter Drogeneinfluss

(15.07.19)

Ein 30 Jahre alter Bremer fuhr am Samstagnachmittag unter Drogeneinfluss mit einem nicht zugelassenen E-Scooter durch die Innenstadt. Bei der Verkehrskontrolle durch die Polizei leistete er Widerstand und musste vorübergehend in Gewahrsam genommen werden.

Der 30-Jährige führte den E-Scooter ohne Versicherungskennzeichen und Betriebserlaubnis im öffentlichen Straßenverkehr und wurde am Bahnhofsplatz von Einsatzkräften kontrolliert. Bei der Überprüfung zeigte er sich uneinsichtig und aggressiv und stand erkennbar unter dem Einfluss von Drogen. Gegenüber den Polizisten gab er an, Heroin konsumiert zu haben. Der Fahrer zeigte sich mit den polizeilichen Maßnahmen nicht einverstanden, leistete Widerstand und schleuderte seinen Roller gegen das Schienbein eines Polizisten, der bei dieser Aktion leicht verletzt wurden. Der Bremer wurde anschließend zwecks Blutentnahme mit zur Wache genommen, den E-Scooter stellten die Einsatzkräfte sicher. Die Polizei ermittelt nun gegen den 30-Jährigen u. a. wegen eines tätlichen Angriffes auf Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und einem Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Aus diesem Anlass weist die Polizei noch einmal darauf hin: Der E-Scooter im öffentlichen Straßenverkehr benötigt eine Versicherungsplakette/Kennzeichen, die hinten am Fahrzeug angebracht sein muss (das Fahren ohne gültigen Versicherungsschutz ist eine Straftat), sowie eine Betriebserlaubnis, die aber nicht mitgeführt werden muss. E-Scooter dürfen ab 14 Jahren gefahren werden. Es gelten die gleichen Promillegrenzen wie bei Kraftfahrzeugen. Es besteht keine Helmpflicht, ABER: Helme können Leben retten.

Hakenkreuz in Auto geritzt

(15.07.2019)

In der Nacht zum Sonntag ritzten Unbekannte in der Mühlenstraße in Blumenthal ein Hakenkreuz in die Motorhaube eines abgestellten Autos.

Der Halter des Fahrzeugs bemerkte am Sonntagmorgen, dass sein Auto in der Nacht zum Teil stark zerkratzt wurde. Neben Beschädigungen an Heckklappe, Fahrer- und Beifahrerseite entdeckte er auf der Motorhaube etwa 60 cm lange Kratzer in Form eines Hakenkreuzes. Der Staatsschutz der Polizei Bremen ermittelt jetzt wegen Sachbeschädigung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421-362 3888 entgegen.

Auto aus dem Verkehr gezogen

(15.07.2019)

Die Kontrollgruppe Raser und Poser der Polizei Bremen hat am Samstagabend im Rahmen eines Einsatzes in der Innenstadt einem 20-jährigen Fahrer eines BMW die Weiterfahrt untersagt.

Die Einsatzkräfte waren am Samstag in der Faulenstraße unterwegs, als sie schon von weitem den BMW hören konnten. Offenbar hatte der 20-Jährige an der Auspuffanlage manipuliert, denn er war deutlich zu laut. Bei der anschließenden Kontrolle des Fahrzeuges stellten die Polizisten fest, dass in dem Auto eine unzulässige Auspuffanlage eingebaut war. Damit war die Betriebserlaubnis erloschen. Der Halter musste anschließend selber für den Abtransport seines Autos sorgen. Am Wochenende war die Kontrollgruppe Raser und Poser noch bei weiteren Einsätzen unterwegs:
Ein Fahrer war ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs. Zwei Autos fuhren in der Innenstadt bei Rot über eine Ampel und ein weiteres war deutlich zu schnell. Gegen alle wurden Ordnungswidrigkeiten- bzw. Strafanzeigen gefertigt.

Die Polizei Bremen setzt seit Juni 2019 an mehreren Tagen in der Woche zivile Funkstreifenwagen zur Bekämpfung von aggressiven Verhaltensweisen im Straßenverkehr ein. Die neue Kontrollgruppe hat speziell Raser und Poser im Visier.

Festnahme nach Messerangriff (siehe PM 0438)

(15.07.2019)

Nach einem Messerangriff in Bremen-Walle am Sonntagmorgen (siehe PM 0438) hat die Polizei Bremen einen 38-jährigen Tatverdächtigen festgenommen.

Zeugenhinweise und intensive Ermittlungen der Polizei Bremen führten zu einem schnellen Fahndungserfolg. In der Nacht von Sonntag auf Montag nahmen Spezialkräfte einen 38-jährigen Bremer in seiner Wohnung in Bremen-Huchting fest. Er wird verdächtigt, gemeinsam mit einem weiteren Tatverdächtigen einen 23-Jährigen vor einem Lokal in der Elisabethstraße in Bremen-Walle mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt zu haben. Die Staatsanwaltschaft Bremen hat Antrag auf Erlass eines Haftbefehls gegen den Beschuldigten gestellt.

Der zweite, namentlich bekannte, Tatverdächtige ist derzeit noch flüchtig. Die Fahndung nach ihm läuft unter Hochdruck. Die Ermittlungen dauern an.

Weitere Auskünfte erteilt die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Bremen.

Zeugen nach Pfeffersprayattacke gesucht

(16.07.2019)

Am Donnerstagnachmittag überfiel ein unbekannter Mann einen 25-Jährigen in Bremen-Mitte und sprühte ihm Pfefferspray ins Gesicht. Der junge Bremer verletzte sich bei dem Angriff. Die Polizei sucht Zeugen.

Der 25-Jährige ging gegen 15:45 Uhr durch die Straße An der Weide, als der Unbekannte auf ihn zukam, ansprach und ihn schließlich umarmte. Der Räuber griff dabei in die Jackentasche des jungen Mannes und zog dessen Portemonnaie heraus. Als der 25 Jahre alte Mann dies bemerkte und den Angreifer festhielt, sprühte dieser ihm unvermittelt mit einem Pfefferspray in das Gesicht. Der Bremer erlitt durch die Attacke Verletzungen an den Augen, die in einem Klinikum behandelt werden mussten. Der Räuber flüchtete mit seiner Beute in Richtung Rembertistraße.

Der Täter soll etwa 20 Jahre alt, ungefähr 170cm groß und schlank gewesen sein. Er soll zum Tatzeitpunkt an den Wangen einen leichten Drei-Tage-Bart gehabt sowie ein schwarzes Cap und eine schwarze Jacke getragen haben.

Die Polizei Bremen sucht Zeugen, die im Bereich An der Weide und in der näheren Umgebung entsprechende Beobachtungen gemacht haben. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362 - 3888 zu melden.