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Leichnam am Unisee geborgen

(26.07.2019)

Am heutigen Freitagmorgen haben Taucher der Feuerwehr Bremen im Stadtwaldsee in Horn-Lehe eine leblose Person aufgefunden. Die Ermittler der Polizei Bremen gehen davon aus, dass es sich bei dem Leichnam um den 29 Jahre alten Mann handelt, der am Donnerstag in einer großangelegten Suchaktion am und im Unisee gesucht wurde.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen bisher nicht vor.

Jugendliches Trio greift 45-Jährigen an

(26.07.2019)

Am frühen Mittwochabend griffen drei Jugendliche in Bremen-Blumenthal einen 45 Jahre alten Bremer an. Zeugen hielten das Trio bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Der 45-Jährige hielt sich gegen 17:35 Uhr im Bereich der Haltestelle in der Landrat-Christians-Straße auf, als drei Jugendliche auf ihn zukamen. Das Trio beleidigte den Bremer und mindestens zwei von ihnen schlugen mit Fäusten auf ihn ein. Der Mann stürzte daraufhin zu Boden. Dort wurde er weiter mit Tritten gegen den Oberkörper traktiert. Einer der Angreifer soll die Tat indes mit einem Handy gefilmt haben.
Passanten, die auf den Übergriff aufmerksam wurden, eilten herbei und zogen die Jugendlichen von dem Bremer weg. Hiernach verständigten sie die Polizei.
Der 45-Jährige erlitt durch die Attacke Verletzungen. Er wurde in ein Klinikum gebracht. Die Jugendlichen, zwei 14 Jahre alte Jungen sowie ein 16-Jähriger, wurden den Erziehungsberechtigten übergeben.

Das Mobiltelefon wurde als Beweismittel sichergestellt. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

Polizeiautos ausgebrannt – Polizei ermittelt wegen vorsätzlicher Brandstiftung

(28.07.19)

Bei einem Feuer auf dem Gelände des Polizeireviers Schwachhausen sind in der Nacht zu Sonntag zwei Einsatzwagen ausgebrannt. Auch Teile des Reviers wurden in Mitleidenschaft gezogen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Anrufer meldeten ein Feuer auf dem Grundstück des in der Nacht geschlossenen Polizeireviers. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannten zwei Einsatzwagen auf dem Hinterhof sowie die Haupteingangstür der Polizeiwache. Die Feuerwehr konnte die Brände löschen, an den Autos entstand Totalschaden.

Das Polizeirevier Schwachhausen wird ab Montag wieder zu den bekannten Öffnungszeiten zur Verfügung stehen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen vorsätzlicher Brandstiftung aufgenommen, der Staatsschutz prüft einen politisch motivierten Hintergrund. Sachdienliche Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer (0421) 362-3888 entgegen.

Motorradfahrerin schwer verletzt

(28.07.19)

Eine 56 Jahre alte Motorradfahrerin verletzte sich am Samstagnachmittag schwer, als sie auf der Neuenlander Straße stürzte. Ersthelfer versorgten die Frau bis zum Eintreffen von Rettungskräften. Anschließend wurde sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Gegen 15.45 Uhr fuhr die Kradfahrerin mit ihrer Yamaha auf der Neuenlander Straße stadteinwärts. Bei einem Abbiegevorgang nach links in Richtung Bundesstraße 6 verlor die Frau die Kontrolle über das Krad. Sie stieß mit dem Motorrad zunächst gegen einen Bordstein und kollidierte anschließend mit einem Laternenmast. Die Zweiradfahrerin stürzte schließlich zu Boden und verletzte sich dabei schwer. Unbeteiligte leisteten sofort Erste Hilfe. Die 56-Jährige musste nach der notärztlichen Behandlung in eine Klinik gebracht werden.

Die Neuenlander Straße wurde zwischen Hohentorsheerstraße und Langemarckstraße gesperrt. Dadurch kam es kurzfristig zu Verkehrsbehinderungen.

Nächtlicher Übergriff in der Vahr: Trio überfällt hilfsbereiten Bremer

(26.07.19)

Drei Männer lockten in der Nacht zu Samstag einen 21 Jahre alten Bremer auf einem Parkplatz in der Kurt-Schumacher-Allee in ihr Auto. Angeblich benötigte das auswärtige Trio Hilfe bei der Eingabe einer Adresse in ihr Navigationsgerät.

Während der 21-Jährige gutgläubig bei der Eingabe half, griffen die Männer ihm in die Tasche, um sein Handy zu stehlen. Der Bremer bemerkte dies jedoch und drehte sich weg. Daraufhin traten und schlugen ihn die Täter in den Rücken und ins Gesicht. Anschließend flüchteten sie ohne Beute mit ihrem Wagen. Das Trio konnte im Rahmen der Fahndung von Einsatzkräften in ihrem VW Passat Kombi gestellt und vorläufig festgenommen werden - das Auto wurde beschlagnahmt. Der 21-Jährige erlitt bei dem Übergriff leichte Verletzungen.

Gegen die aus Hamburg und Umland kommenden Tatverdächtigen im Alter von 18, 23 und 27 Jahren wurden Ermittlungen wegen versuchten Raubes eingeleitet. Für den 18-jährigen Fahrer kommt nun neben dem Ermittlungsverfahren noch ein Termin bei der Führerscheinstelle hinzu. Diese wurde über den Vorfall informiert, um in geeigneter Weise zu reagieren.

Werkzeugdieb gefasst

(29.07.2019)

Einsatzkräfte der Polizei Bremen durchsuchten Ende vergangener Woche die Wohnung eines 38 Jahre alten Tatverdächtigen. Der Mann steht im Verdacht hochwertiges Werkzeug von einer Baustelle in Obervieland gestohlen zu haben. Überführt wurde der Bremer durch eine vom Eigentümer aufgestellte Überwachungskamera.

Am Dienstag stellte der 54 Jahre alte Eigentümer eines Rohbaus in der Straße Hinterm Sielhof bereits das Fehlen einiger Baugeräte fest. Daraufhin stellte er kurzerhand eine Überwachungskamera auf, die nicht lange auf ihren Einsatz warten musste. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kam der Tatverdächtige zurück und entwendete abermals mehrere Werkzeuge. Der 54-Jährige zeigten den Polizisten die Videoaufnahmen, die den 38 Jahre alten polizeibekannten Mann sofort erkannten. Die Staatsanwaltschaft Bremen erwirkte beim Amtsgericht einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Bremers. Die Beamten fanden dabei eine Lautsprecherbox, die in der Nacht zu Dienstag aus dem Rohbau entwendet wurde. Der 38-Jährige räumt zwar ein, in beiden Nächten auf der Baustelle gewesen zu sein und die Lautsprecherbox gestohlen zu haben, dass Werkzeug habe er jedoch nicht entwendet.

Die Ermittlungen zu den noch fehlenden gestohlenen Gegenständen dauern an. Für die weiteren polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann vorübergehend mit zu einer Wache genommen.

Die Polizei warnt vor dem Ankauf von Ware unbekannter Herkunft oder sog. Schnäppchen, insbesondere auf Verkaufsportalen im Internet.

Polizei kontrolliert Wohnmobile und Wohn-Anhänger

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Schaubild Richtiges Beladen

(29.07.19)

Am verkehrsreichsten Ferienwochenende dieses Jahres waren auch die Beamten der spezialisierten Verkehrsüberwachung auf der Autobahn unterwegs. Die Verkehrsüberwacher führten stationäre Wohnwagen- und Wohnmobilkontrollen im Bereich der A1 Höhe der Ausfahrt Hemelingen durch.

Zum Einsatz kam dabei auch die mobile Radlastwaage. Denn insbesondere eine falsche Lastverteilung und die Überschreitung der zulässigen Höchstgewichte stellen sich immer wieder als schwierig und unfallträchtig heraus. Beide Faktoren beeinflussen das Fahrverhalten nachhaltig und können die Gespanne oder Wohnmobile für den Fahrzeugführer unter ungünstigen Umständen unkontrollierbar machen.

Insgesamt wurden 47 Wohnwagengespanne bzw. Wohnmobile angehalten und kontrolliert. Gegen zwei Fahrzeugführer wurden Anzeigen gefertigt, da sie im Baustellenbereich der A1 trotz Überholverbot mit ihren Wohnwagengespannen überholt hatten. Neben einer Mängelkarte wegen Beleuchtungsmängeln wurden insgesamt 13 Verwarnungen sowie eine Anzeige wegen Überladungen ausgesprochen. Die überladenen Fahrzeuge durften erst nach einer entsprechenden Gewichtsreduzierung ihre Fahrt in die Urlaubsorte fortsetzen. Bei einigen Fahrzeugen reichte es schon aus, den Frischwassertank zu entleeren. Ein Fahrer aus dem Ruhrgebiet mietete sich kurzerhand eine Gepäckbox in Hastedt, um sein zu viel geladenes Gepäck bis zum Urlaubsende sicher zu verwahren.

Damit die Reise nicht vorzeitig endet, haben wir für campingbewusste Urlauber folgende Tipps:

Halten Sie das zulässige Höchstgewicht Ihres Fahrzeugs / Ihres Gespanns ein. Anhaltspunkte für eine Überladung können ein starkes Walken der Reifen (bei korrektem Reifendruck) oder fast vollständig eingefederte Stoßdämpfer / gespannte Blattfedern am Fahrzeugchassis sein. Im Zweifel empfehlen wir, das Gespann oder das Wohnmobil vor Reiseantritt auf einer öffentlichen Waage verwiegen zu lassen. Es lässt sich erheblich entspannter reisen, wenn man weiß, dass alles in Ordnung ist.

Sorgen Sie für die richtige Lastverteilung und vermeiden Sie bei Fahrten mit Wohnanhängern eine "negative Stützlast". Versuchen Sie besser, Ihr Gepäck und die zu transportierenden Gegenstände so zu verstauen, dass die Hauptlast im Bereich der Achse (auf der Grafik in Grün) positioniert wird und die schweren Gegenstände in Fahrtrichtung vor der Achse Platz finden.

Kontrollieren Sie vor Fahrtantritt die Funktions- und Verkehrssicherheit Ihres Gespanns bzw. Wohnmobils. Achten Sie dabei insbesondere auf die Bereifung (Luftdruck, Profiltiefe, erkennbare Schäden), die Beleuchtungseinrichtungen, die Bremsen und die Verbindungseinrichtungen (Zugkupplung, Kugelkopf und ggfls. Abreißseil). Gespanne dürfen auch auf der Autobahn nur 80 km/h oder - bei Vorhandensein einer sog. "100er-Zulassung" - 100 km/h fahren. Beziehen Sie die langsameren Geschwindigkeiten in Ihre Reiseplanungen mit ein und denken Sie an ausreichende Pausen.

Sonderkommission ermittelt nach Brandstiftung

(29.07.19)

In der Nacht zu Sonntag zündeten Unbekannte auf dem Gelände des Reviers Schwachhausen zwei Einsatzwagen und den Haupteingang der Wache an. Ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäudeteile und den trockenen Bürgerpark konnte nur durch die zeitnah durchgeführten Löscharbeiten verhindert werden. Ein Bekennerschreiben wurde veröffentlicht, eine heute beim Staatsschutz eingerichtete Sonderkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.

Auf einer Internetseite wurde am Sonntagabend ein Bekennerschreiben veröffentlicht, in dem sich die Verfasser zu der Brandstiftung bekennen. Die Autoren beziehen sich auf „ … Drei von der Parkbank“, die Anfang Juli von Einsatzkräften in Hamburg im Bereich einer Parkbank festgenommen wurden. Die drei dortigen Beschuldigten stehen im Verdacht, kurz vor der Durchführung eines Brandanschlages gestanden zu haben.

Kurz nach der Festnahme wurde in einschlägigen Internetforen der bundesweite Aufruf „Solidarität mit „Den Drei von der Parkbank“ platziert. Seit dem kam es neben Demonstrationen auch zu Straftaten im Bundesgebiet mit entsprechendem Bezug.

Der Staatsschutz der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen. Sachdienliche Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer (0421) 362-3888 entgegen.

Das Polizeirevier Schwachhausen steht in Form einer Mobilen Wache ab Montag wieder zu den bekannten Öffnungszeiten zur Verfügung.

Mann durch Messerstiche verletzt

(29.07.2019)

Ein Unbekannter verletzte am Sonntagmorgen einen 35 Jahre alten Mann in der Bahnhofsvorstadt mit mehreren Messerstichen. Ein Bekannter brachte den Verletzten in ein Krankenhaus. Die Mitarbeiter dort alarmierten umgehend die Polizei.

Nach ersten Erkenntnissen trafen der 35-Jährige und der Tatverdächtige im Bereich der Einfahrt eines Parkhauses in der Straße „Auf dem Rövekamp“ aufeinander. Aus bislang unbekannten Gründen verletzte der Angreifer den Bremer mehrmals mit einem Messer. Der Täter soll anschließend in unbekannte Richtung geflohen sein. Ein Bekannter des Verletzten, der sich in der Nähe aufhielt sah wie dieser zusammenbrach und brachte ihn anschließend schwerverletzt in ein Krankenhaus. Lebensgefahr bestand nicht.

Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar. Es ist nicht auszuschließen, dass Täter und Opfer sich kennen. Die Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Schwerer Verkehrsunfall auf der Karl-Carstens-Brücke

(30.07.19)

Ein 47 Jahre alter Autofahrer kollidierte am Montagabend in Obervieland mit zwei entgegenkommenden Wagen. Zwei Personen wurden bei dem Unfall schwer verletzt.

Der 47-Jährige befuhr mit seinem VW Polo die Karl-Carstens-Brücke in Richtung Hastedt. Laut Aussagen kam er von seiner Fahrbahn ab, streifte einen entgegenkommenden BMW und driftete wieder zurück auf die rechte Fahrspur. Nach einigen Metern fuhr er erneut auf die andere Fahrbahn und prallte gegen einen entgegen kommenden Mercedes.

Der 47 Jahre alte Mann und der 33-jährige BMW-Fahrer verletzten sich bei dem Unfall schwer und wurden in Krankenhäuser gebracht. Die 39 Jahre alte Mercedes-Fahrerin und ihr vierjähriger mitfahrender Sohn erlitten leichte Verletzungen.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Die Polizisten stellten den Führerschein des 47-Jährigen sicher und ordneten eine Blutentnahme an. Gegen ihn wird wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Es entstand ein Sachschaden von über 35.000 Euro. Die „Erdbeerbrücke“ wurde für die Dauer der Unfallaufnahme beidseitig gesperrt.

12-Jähriger löst Polizeieinsatz aus

(30.07.2019)

Ein 12-Jähriger löste am späten Montagabend in Burglesum einen Großeinsatz der Polizei aus. Zeugen hatten beobachtet, wie der Junge eine Frau mit einer vermeintlich echten Waffe bedrohte.

Kurz vor Mitternacht meldeten Zeugen über den Notruf der Polizei, dass sie beobachtet haben, wie ein junger Mann einer Frau eine Schusswaffe an den Kopf hielt. Anschließend seien die zwei zusammen in einer Wohnung verschwunden. Zahlreiche Polizisten, darunter Spezialeinsatzkräfte, waren im Einsatz. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass es sich bei der vermeintlichen Schusswaffe um einen Spielzeugrevolver handelte. Der 12-Jährige hatte mit seiner 24 Jahre alten Schwester vor dem Haus gespielt und ihr dabei die Spielzeugwaffe an den Kopf gehalten.

Die Polizei Bremen prüft, ob die Kosten für diesen Einsatz in Rechnung gestellt werden können.

Seniorin überrascht Einbrecher

(31.07.2019)

Eine 81 Jahre alte Frau überraschte am Montagmittag einen Einbrecher in ihrer Wohnung in Bremen-Gröpelingen. Der Mann schubste die Frau beiseite und floh mit einigen Schmuckstücken aus dem Fenster.

Die Seniorin kam etwa gegen 12.30 Uhr nach Hause in ihre Wohnung in der Luchtbergstraße, als plötzlich im Schlafzimmer ein Einbrecher vor ihr stand. Als der Eindringling die Frau sah, schubste er sie beiseite und floh durch ein geöffnetes Fenster nach draußen. Offenbar hatte er sich vorher bereits einen Teil ihres Schmuckes bereit gelegt. Die Bremerin blieb unverletzt.

Der Mann soll zwischen 170 und 175 Zentimetern groß gewesen sein. Er hatte braune Augen und trug eine graue Hose, einen grauen Pullover sowie ein graues Cappy. Die Polizei fragt, wer am Montag gegen 12.30 Uhr in der Luchtbergstraße etwas Auffälliges beobachtet hat. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Die 81-Jährige stand derart unter dem Eindruck des Geschehens, dass sie erst einen Tag später die Polizei rief. Die Polizei appelliert: Wenn Sie Opfer einer Straftat werden, dann wählen Sie immer sofort den Notruf unter 110. Ansonsten geht wertvolle Zeit für eine Fahndung verloren.

Trickdiebinnen festgenommen

(01.08.19)

Bei zwei 19 und 27 Jahre alten Trickdiebinnen klickten am Mittwoch in der Bremer Innenstadt die Handschellen. Die beiden Frauen sollen über einen Zeitraum von mehreren Wochen wiederholt einen 74 Jahre alten Senioren bestohlen haben.

Ein Bundespolizist beobachtete am Mittwochnachmittag, wie die zwei Frauen den 74 Jahre alten Mann in der Bahnhofstraße bedrängten und Geld von ihm verlangten. Einsatzkräfte der Bremer Polizei wurden hinzugerufen und nahmen das Duo vorläufig fest. Laut Angaben des Seniors lernte er die Damen im Juli in der Neustadt kennen, als sie ihm beim Tragen der Einkaufstaschen halfen. Bei weiteren Begegnungen und häuslichen Besuchen forderten sie vermehrt Geld von ihm, dass er auch teilweise ausgehändigte. Der 74-Jährige stellte zudem fest, dass Wertsachen und Geld aus seiner Wohnung fehlten. Die Ermittler durchsuchten daraufhin die Wohnungen der Verdächtigen und stellten Bargeld und andere Wertsachen sicher, die nach ersten Erkenntnissen dem Senior zugeordnet werden konnten. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Trickdiebe sind erfinderisch und schauspielerisch begabt: Sie täuschen eine Notlage vor, geben sich beispielsweise als Handwerker oder Amtsperson aus oder wie in diesem Fall zeigen sie sich hilfsbereit, um in die Wohnung ihrer Opfer zu gelangen. Getäuscht und anschließend bestohlen werden häufig ältere Menschen. Die Polizei rät: Legen sie ein gesundes Misstrauen an den Tag, lassen Sie keine Fremden in die Wohnung, lassen Sie sich nicht bedrängen. Bitten Sie laut und deutlich um Hilfe von umstehenden Personen.

Probelauf der Body-Cam im Einsatzdienst

(01.08.19)

Die Polizei Bremen startet heute am Donnerstag, 1. August 2019 im Rahmen eines einjährigen Probelaufes mit dem Einsatz mobiler Videoüberwachungsgeräte – den sog. Body-Cams – im Einsatzdienst. Die Body-Cam wird bereits seit November 2016 durch Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei regelmäßig im Bereich der Diskomeile und Sielwall sowie auf Volksfesten erfolgreich eingesetzt.

Ab heute werden die Körperkameras auch im Einsatzdienst der Polizei Bremen eingesetzt. Zunächst im Rahmen einer einjährigen Testphase. Analog zur Bereitschaftspolizei erfolgt der Einsatz der mobilen Videoüberwachungssysteme ausschließlich im öffentlichen Raum.
Die kameraführenden Polizisten tragen während des Dienstes offen erkennbar eine Weste oder einen Aufdruck auf der Uniform mit „Videodokumentation“. Für den Einsatzdienst der Polizei Bremen wurden 16 Kamerasysteme beschafft. Diese werden von den zunächst rund 105 hierfür eingewiesenen und beschulten Beamten genutzt. Die Aufnahmen werden nur anlassabhängig angefertigt; eine ständige oder anhaltende Videoüberwachung findet nicht statt. Alle gespeicherten Aufzeichnungen, deren Aufbewahrung nicht zur Verfolgung von Straftaten erforderlich ist, werden automatisch nach zwei Monaten gelöscht.

Aufgrund der hohen Zahlen von Widerstandshandlungen und Gewaltdelikten, mit denen Polizeibeamte konfrontiert werden, soll die Kamera als ergänzendes Element der Deeskalation und als Mittel der polizeilichen Eigensicherung eingesetzt werden. Mit den anlassbezogenen Aufzeichnungen sollen potentielle Gewalttäter abgeschreckt werden, da die aufgezeichneten Daten auch in einem sich anschließenden Strafverfahren verwendet werden dürften.

Enkeltrick gescheitert

(02.08.2019)

Eine aufmerksame Bremerin hatte am Donnerstagmittag ein wachsames Auge auf ihre 80 Jahre alte Mutter und verhinderte somit eine Enkeltrick-Variante zu ihrem Nachteil.

Gegen 12:00 Uhr erhielt die 80-jährige Seniorin aus Walle einen Anruf von einem unbekannten Mann. Dieser gab sich als ihr Neffe aus und bat um finanzielle Unterstützung. Kurze Zeit später nahm eine angebliche Bekannte des Neffen telefonischen Kontakt zu der Seniorin auf und erklärte, dass ein Taxi zu ihrer Wohnanschrift bestellt wurde, um sie zu einer Bankfiliale zu bringen. Die Rentnerin stieg sodann in das bestellte Taxi ein und hob in einer Bankfiliale eine größere Menge Bargeld ab.
Als die 80-Jährige wieder in ihre Wohnung zurückkehrte, meldete sich die unbekannte Frau abermals telefonisch, um eine Geldübergabe zu vereinbaren. Dieses Mal nahm jedoch nicht die Seniorin den Anruf entgegen, sondern ihre Tochter. Die 57-Jährige durchschaute die perfide Betrugsmasche und beendete das Telefongespräch. Hiernach verständigte die Bremerin den richtigen Neffen, der versicherte, seine Tante nicht um Geld gebeten zu haben.

Die Polizei Bremen rät in ähnlich gelagerten Fällen: Bei Anrufen angeblicher Verwandter in finanzieller Notlage immer unter deren bekannter -und nicht der vom Anrufer angegebenen- Telefonnummer zurückrufen. Das verschafft Ihnen Zeit, die Situation zu überdenken und/ oder Mitmenschen ins Vertrauen zu ziehen. Sollten Fremde bei Ihnen klingeln und vorgeben, im Auftrag eines Verwandten zu kommen, niemals Geld aushändigen! Weitere Verhaltenstipps zum Thema Enkeltrick erhalten Sie im Präventionszentrum der Polizei (Am Wall 195, 28195 Bremen, Tel: 0421/362-19003) oder im Internet auf www.polizei.bremen.de.

Tag der Fans – SV Werder Bremen gegen FC Everton

(02.08.2019)

Am Samstag findet um 15:00 Uhr am sogenannten “Tag der Fans“ ein Testspiel zwischen dem SV Werder Bremen und dem FC Everton statt. Der Veranstalter rechnet mit etwa 30.000 Zuschauern.

Während der An- und Abreise ist rund um das Weserstadion mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen und den damit einhergehenden Verkehrsbeeinträchtigungen und Verzögerungen zu rechnen. Die Polizei Bremen empfiehlt allen Zuschauern das Auto stehen zu lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen bzw. mit dem Fahrrad oder zu Fuß zum Stadion zu gelangen.

Die am Weserstadion zur Verfügung stehenden Parkplätze stehen nur für Berechtigte mit entsprechendem Parkausweis zur Verfügung.
Fußballfans, die auf die Anreise mit dem Pkw angewiesen sind, wird nachdrücklich geraten, den Park+Ride-Verkehr, der vom Hemelinger Hafendamm aus zum Stadion geführt wird, in Anspruch zu nehmen.
Darüber hinaus wird auch das beliebte 'Park+Ship' vom Stadtwerder zum Weserstadion angeboten. Auf dem Stadtwerder stehen kostenlose Parkplätze für Zuschauer des Fußballspiels zur Verfügung. Die Sielwall-Fähre bringt die Besucher zügig über die Weser. Die Polizei empfiehlt allen Autofahrern dringend, keine Wertsachen in den Autos zurück zu lassen.

Auch bei diesem Testspiel gilt das bekannte Verkehrskonzept: Der Osterdeich wird für den Individualverkehr zwischen Sielwall und Stader Straße circa zweieinhalb Stunden vor und etwa eine Stunde nach Spielende gesperrt.

Schüsse in Osterholz

(2.8.19)

Spezialeinsatzkräfte nahmen in der Nacht zu Freitag einen psychisch auffälligen Mann in Bremen-Osterholz fest. Der 54-Jährige soll zuvor in seinem Garten mit einer Schusswaffe hantiert und Schüsse abgegeben haben.

Alarmierte Spezialkräfte öffneten daraufhin zwangsweise die Wohnungstür des 54 Jahre alten Bremers, der neben der Haustür zwei Äxte und ein Schwert griffbereit liegen hatte. Der Verdächtige wurde in der Wohnung angetroffen und sofort fixiert. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde seine Wohnung anschließend durchsucht. Einsatzkräfte fanden und beschlagnahmten diverse Waffen wie Machete, Armbrust, Säbel und Munition, darunter auch die vermutliche Tatwaffe, eine Signalwaffe. Weiter fanden die Polizisten Betäubungsmittel und Hanfpflanzen sowie verfassungswidrige Zeichen und Symbole wie Hakenkreuze und Flaggen an den Wänden. Die Waffen und Drogen wurden als Beweismittel beschlagnahmt.

Während des Einsatzes äußerte der 54-Jährige fremdenfeindliche und rechtsgesinnte Parolen. Der Bremer wurde vorübergehend zwangsweise in einer Psychiatrie untergebracht. Der Staatschutz ermittelt.

Auseinandersetzung im Viertel

(04.08.2019)

In der Nacht von Samstag auf Sonntag schlug und trat ein 32 Jahre alter Mann in Bremen in der Östlichen Vorstadt auf einen 26-Jährigen ein. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen vorläufig fest.

Nach bisherigem Ermittlungsstand gerieten die beiden 32 und 26 Jahre alten Männer gegen 00:30 Uhr vor einer Lokalität in der Straße Vor dem Steintor in einen Streit. Plötzlich schlug der 32-jährige Angreifer mehrfach auf den jüngeren Bremer ein. Dieser stürzte daraufhin zu Boden und wurde dort weiterhin von dem Tatverdächtigen mit Schlägen und Tritten gegen den Oberkörper und den Kopf traktiert. Als ein 21 Jahre alter Fußgänger herbeieilte und beide Männer voneinander trennte, bedrohte der Angreifer diesen nach ersten Erkenntnissen mit einem Messer. Der 21-Jährige überwältige den Tatverdächtigen und hielt ihn bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte fest.

Der 26 Jahre alte Bremer verhielt sich unkooperativ und machte zum Tatablauf keine Angaben. Er wurde durch den Übergriff leicht verletzt und lehnte eine Versorgung durch Rettungssanitäter ab.

Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen. Die Polizei Bremen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

SV Werder Bremen gegen FC Everton und "Tach der Fans"

(04.08.2019)

Am Samstagnachmittag fand rund um das Weserstadion der “Tach der Fans“ statt und somit auch wieder ein Testspiel – SV Werder Bremen gegen den FC Everton. Die Polizei begleitete den Fußballeinsatz. Größere Störungen und Auseinandersetzungen blieben aus, das Sicherheitskonzept der Polizei ging auf.

Knapp 30.000 Fans besuchten am Samstagnachmittag bei gutem Wetter das Weserstadion sowie das Veranstaltungsgelände zum „Tach der Fans“. Unter den Zuschauern befanden sich rund 1100 Anhänger des FC Everton. Die Anreise der Fußballfans zum Weserstadion verlief problemlos.

Vor dem Spiel wurde vor dem Gästeeingang ein Rauchtopf gezündet. Ebenso wurden zwei Rauchtöpfe nach Anpfiff aus dem Gästebereich heraus entzündet. Die Polizei ermittelt wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz. Zwei Tatverdächtige konnten identifiziert werden.
Während der Fußballpartie befand sich plötzlich ein Mann mehr als notwendig auf dem Spielfeld – ein Werder-Fan war über den Rasen gelaufen und konnte durch Sicherheitskräfte gestoppt werden.

Nach dem Spiel kam es zu einem Raubüberfall zum Nachteil eines Everton-Fans sowie zu einem Kennzeichendiebstahl.
Ein 17-jähriger Engländer wurde gegen 17:10 Uhr vor dem Werder-Fanshop von sechs bisher unbekannten Männern von hinten zu Boden gezogen. Die Tatverdächtigen entrissen dem Jugendlichen den Turnbeutel mitsamt seiner Fanutensilien und flüchteten in unbekannte Richtung. Der 17-Jährige wurde durch den Angriff leicht verletzt.
Durch bisher unbekannte Täter wurde das hintere Kennzeichen des Mannschaftsbusses vom SV Werder Bremen entwendet. Die Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen beider Vorfälle werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdient unter 0421 362-3888 zu melden.

Familienstreit in Huchting eskaliert

(04.08.2019)

Am Sonntagvormittag kam es gegen 10:15 Uhr auf einem Parkplatz in Bremen-Huchting zu einer größeren Auseinandersetzung innerhalb einer Großfamilie, bei der unter anderem Eisenstangen eingesetzt worden sein sollen.

Die Polizei Bremen und die Feuerwehr rückten mit einem Großaufgebot aus. Unsere Einsatzkräfte waren schnell vor Ort und konnten die Lage beruhigen. Es wurden mehrere Tatverdächtige festgenommen. Sechs Personen wurden in Krankenhäuser eingeliefert.

Nach bisherigem Ermittlungsstand soll es bei dem Streit, der nicht aus Bremen kommenden Familienmitglieder, um den Handel mit Fahrzeugen gegangen sein.

Die Polizei Bremen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Übergriff in Vegesack - die Polizei sucht Zeugen!

(05.08.2019)

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde ein 24-Jähriger in Bremen-Vegesack von zwei bisher unbekannten Männern zusammengeschlagen. Die Polizei sucht Zeugen.

Der 24 Jahre alte Bremer hielt sich gegen 03:00 Uhr am Vegesacker Bahnhof auf, als eine fünfköpfige Personengruppe auf ihn zukam. Zwei aus der Gruppe schlugen dem 24-Jährigen plötzlich mehrfach gegen den Kopf, wodurch der Bremer zu Boden stürzte und kurzzeitig das Bewusstsein verlor. Danach flüchtete die Gruppe unerkannt in Richtung Vegesacker Hafen. Der 24-Jährige wurde zur Behandlung seiner Verletzungen in ein nahegelegenes Klinikum gebracht.

Die beiden Angreifer sollen zum Tatzeitpunkt jeweils mit einem schwarzen und einem grauen T-Shirt bekleidet gewesen sein. Einer der beiden wurde als korpulent beschrieben und trug eine schwarze Trainingshose.

Die Polizei fragt, wem die Personengruppe gegen 03.00 Uhr in diesem Bereich aufgefallen ist. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Anbringung von 60 Schulwegbannern

(5.8.19)

Am Donnerstag, 15. August 2019, startet in Bremen die Schule nach den Sommerferien und am Samstag, 17.08.2019, finden die Einschulungen der Abc-Schützen statt. In diesem Zusammenhang werden an 57 Orten in Bremen 60 Schulwegbanner mit der Aufschrift: "Vorsicht! Schulbeginn!
Rücksicht" und "Achtung Schulbeginn" mit einem zusätzlichen Piktogramm, deutlich sichtbar im öffentlichen Verkehrsraum angebracht.

Die Auftaktveranstaltungen finden am Donnerstag, 08. August, gegen
11:00 Uhr in der Osterholzer Landstraße/ Einmündung Poggenburg und am Montag, 12. August, gegen 10:30 Uhr in der Burger Heerstraße statt.
Medienvertreter sind herzlich eingeladen.

Mit der Anbringung der Schulwegbanner sollen Fahrzeugführer auf den Schulbeginn hingewiesen und dazu aufgefordert werden, sich insbesondere im Nahbereich der Schulen rücksichtsvoll und verkehrsgerecht zu verhalten. In den nächsten vier Wochen sind präventive Kontrollen der Polizei Bremen in Form von Geschwindigkeitsmessungen und Überprüfungen der Rückhaltesysteme geplant.

An der Auftaktveranstaltung kommenden Donnerstag in Bremen-Osterholz nehmen neben dem Polizeivizepräsidenten Dirk Fasse, auch Staatsrat Thomas Ehmke und Vertreter vom ADAC und der Verkehrswacht teil. Nähere Informationen gibt es beim Präventionszentrum der Polizei Bremen, Am Wall 195, Telefon 0421 362-19003.

Polizei stoppt Hooligans

(05.08.2019)

In der Nacht zum Samstag verhinderten Einsatzkräfte der Polizei möglicherweise einen Angriff durch Hooligans auf Fans des englischen Clubs FC Everton. Diese waren aufgrund des anstehenden Testspiels gegen Werder Bremen in der Innenstadt unterwegs.

Einsatzkräften fielen gegen 23:45 Uhr mehrere abgestellte Fahrzeuge im Stadtteil
Findorff auf. Die Insassen verhielten sich auffällig und trugen für die Hooliganszene typische Kleidung.
Als sie einen vorbeifahrenden Streifenwagen bemerkten, stiegen sie hektisch in ihre Fahrzeuge und
fuhren in Richtung Neustadt.

Die Polizisten stoppten sie schließlich in der Westerstraße. Bei der
Anschließenden Kontrolle konnte ein Schlagstock sichergestellt werden, unter den Insassen waren
mehrere polizeilich bekannte Straftäter.

Derzeit geht die Polizei davon aus, dass ein Angriff auf die
Fans des FC Everton, die in der in der Nähe in der Innenstadt unterwegs waren, unmittelbar
bevorstand und dieser somit durch die Einsatzkräfte verhindert wurde.

Jugendlicher durch Messerstich verletzt

(05.08.2019)

Ein 17-Jähriger wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag in Bremen-Mitte mit einem Messer verletzt. Die beiden Tatverdächtigen konnten identifiziert werden.

Der 17 Jahre alte Bremer war gegen 03:00 Uhr mit seinem gleichaltrigen Freund in der Bahnhofsvorstadt unterwegs, als er von zwei Männern im Alter von 20 Jahren angesprochen und beleidigt wurde. Im Bereich der Bahnhofstraße eskalierte die Situation und das Duo umzingelte den Jugendlichen. Der Bremer wurde sodann von einem der beiden festgehalten, während der andere plötzlich ein Messer zog und dem Jugendlichen damit von hinten in den Rücken stach. Anschließend flüchteten die beiden Tatverdächtigen. Der 17-Jährige wurde in ein Klinikum gebracht. Die Verletzungen erwiesen sich als nicht lebensgefährlich.

Im Rahmen der Ermittlungen konnten die beiden Angreifer schnell identifiziert werden. Ein Tatverdächtiger wurde durch Einsatzkräfte der Polizei Bremen angetroffen und vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen zum Aufenthaltsort des zweiten Tatverdächtigen dauern an.

Die Polizei Bremen hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

Versuchter Mord

(07.08.19)

Unbekannte schossen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in Blumenthal durch ein Fenster. Das in der Wohnung lebende 81-jährige Ehepaar blieb unverletzt, die Mordkommission ermittelt.

Die Senioren schliefen in der Erdgeschosswohnung des Mehrparteienhauses im Steenkampsweg. Gegen kurz vor 1 Uhr nachts wurden sie durch Schüsse geweckt. Mehrere Projektile durchschlugen die Rollladen und das Fenster. Einsatzkräfte fahndeten umgehend nach den Tätern, die Tatortbereitschaft sicherte die Spuren. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.

Die Polizei Bremen sucht Zeugen und fragt: Wer hat vergangene Nacht im Steenkampsweg verdächtige Beobachtungen gemacht und kann Hinweise auf mögliche Täter geben? Der Kriminaldauerdienst ist unter 0421 3623888 zu erreichen.

Radfahrerin lebensgefährlich verletzt

(08.08.19)

Eine 74 Jahre alte Rennradfahrerin stürzte am Donnerstagvormittag in Huchting aus ungeklärten Gründen. Die Bremerin erlitt bei dem Unfall lebensgefährliche Verletzungen.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr die 74-Jährige einen Radweg entlang der Ochtum. In einer Eisenbahnunterführung, kurz vor der Straße Wardamm, kam die Radfahrerin zu Fall. Passanten fanden die leblose Frau und wählten den Notruf. Rettungssanitäter reanimierten die Seniorin und brachten sie in ein Krankenhaus.

Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. Unfallzeugen werden gebeten, sich mit der Verkehrsbereitschaft der Polizei Bremen unter 0421 36214850 in Verbindung zu setzen.

DFB - Pokalspiel Atlas Delmenhorst gegen SV Werder Bremen

(09.08.2019)

Am Sonnabend findet um 20:45 Uhr im Weser-Stadion das DFB-Pokalspiel zwischen Atlas Delmenhorst und dem SV Werder Bremen statt. Das Stadion wird mit etwa 42.000 Zuschauern ausverkauft sein.

Die Polizei Bremen rechnet insbesondere bei der An- und Abfahrt zum beziehungsweise vom Weserstadion mit einem erhöhtem Verkehrsaufkommen und daraus resultierenden Verkehrsstörungen. Da die am Weserstadion zur Verfügung stehenden Parkplätze nur für Berechtigte mit entsprechendem Parkausweis zur Verfügung stehen, empfiehlt die Polizei den mit Pkw anreisenden Zuschauern nachdrücklich, den angebotenen Park+Ride-Verkehr, der vom Hemelinger Hafendamm aus zum Stadion geführt wird, in Anspruch zu nehmen. Allen Autofahrern wird dringend empfohlen, keine Wertsachen in ihren geparkten Wagen zurückzulassen. Darüber hinaus empfiehlt die Polizei mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Für die mit der Bahn anreisenden Gästefans können dieses Mal aus logistischen Gründen keine Shuttle-Busse eingesetzt werden.

Der Osterdeich wird wie gewohnt für den Individualverkehr zwischen Sielwall und Stader Straße circa zweieinhalb Stunden vor und etwa eine Stunde nach Spielende gesperrt.

Auch das beliebte 'Park+Ship' vom Stadtwerder zum Weserstadion wird wieder angeboten. Auf dem Stadtwerder stehen kostenlose Parkplätze für Zuschauer des Fußballspiels zur Verfügung.
Die Sielwall-Fähre bringt die Besucher zügig über die Weser.

Die Polizei Bremen wünscht allen Besuchern ein schönes Spiel.

Einbrecher-Duo gefasst

(09.08.2019)

Am Donnerstagabend versuchten ein Mann und eine Frau in die Wohnung eines 41-jährigen Bremers im Stadtteil Hemelingen einzubrechen. Die Polizei konnte die beiden noch in Tatortnähe stellen.

Gegen 18:20 Uhr vernahm der 41-Jährige verdächtige Geräusche, die aus Richtung seiner Wohnungstür kamen. Als er durch den Türspion nachschaute, erkannte er zwei Personen, die sich an seiner Eingangstür zu schaffen machten und diese mit einem Gegenstand zu öffnen versuchten. Der Bremer machte lautstark auf sich aufmerksam. Das schreckte die Einbrecher auf und veranlasste sie zur Flucht. Alarmierte Polizisten konnten das Einbrecherduo in Nähe des Tatorts vorläufig festnehmen. Sie erwartet nun ein Strafverfahren wegen des versuchten Wohnungseinbruchdiebstahls.

Vorläufiges Resümee des Fußballeinsatzes

(11.08.2019)

Am Samstagabend fand das DFB-Pokalspiel zwischen dem Atlas Delmenhorst und dem SV Werder Bremen im Weserstadion statt. Die Polizei blickt auf einen arbeitsreichen Abend zurück, der neben fußballtypischen Straftaten unter anderem auch zwei verletzte Beamte zur Folge hatte.

Die Anreise der Delmenhorster Fans verlief friedlich. Im Laufe der Fußballpartie kam es im Block der Werder-Fans zweimal zum Abbrennen von Pyrotechnik (Rauchbomben und sogenannte Bengalos). Entsprechende Strafanzeigen wurden gefertigt.
Nach dem Spiel verlief die Abreise der Delmenhorst-Fans erneut friedlich. Bei der Begleitung einer Gruppe von Werder Ultra-Fans, welche anfangs auch friedlich verlief, kam es im Bereich der Harzburger Straße zu einem massiven Angriff auf Polizeibeamte. Ein bislang unbekannter Mann kletterte zunächst auf das Dach eines am Straßenrand geparkten Autos und trat plötzlich einem nebenher laufenden Beamten mit voller Wucht gegen den Kopf. Der Polizist erlitt Kopfverletzungen und blieb zunächst benommen am Boden liegen. Er war nicht mehr dienstfähig. Einschreitende Unterstützungskräfte, die den Unbekannten festnehmen wollten, wurden daraufhin aus der Gruppe der Ultras heraus massiv mit Steinen beworfen und mit Stangen attackiert. Eine Beamtin wurde durch einen Steinwurf verletzt. Durch den Einsatz von Pfefferspray und das Eintreffen weiterer Unterstützungskräfte konnte die Situation beruhigt werden. Es konnten keine Tatverdächtigen mehr festgestellt werden. Es wurden Strafanzeigen wegen des schweren Landfriedensbruchs sowie der gefährlichen Körperverletzung und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte gefertigt. Der Tatort wurde abgesperrt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Zeugen des Vorfalls in der Harzburger Straße und alle, die Hinweise auf den oder die Täter liefern können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 zu melden. Personen, die im Stadion durch den Einsatz von Pyrotechnik verletzt wurden oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden ebenfalls gebeten sich beim Kriminaldauerdienst unter o.g. Rufnummer zu melden.

Auseinandersetzung im Herdentorsteinweg

(11.08.2019)

Am Samstagnachmittag wurde ein 20-Jähriger aus Nordrhein-Westfalen in Bremen-Mitte von zwei Männern angegriffen und unter anderem gegen den Kopf getreten. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 16:20 Uhr soll es in einer Kneipe im Herdentorsteinweg zu einem Streit zwischen dem Nordrhein-Westfalen und zwei anderen Männern gekommen sein. Die drei Beteiligten verlagerten ihren Streit nach draußen, wo es dann eskaliert sein soll. Ersten Erkenntnissen zufolge schlug das Duo den 20-Jährigen mehrfach mit Fäusten und Gürtelschnallen. Im Verlauf der Auseinandersetzung fiel der junge Mann zu Boden. Dort sollen ihm die Männer mehrfach gegen Kopf und Körper getreten haben. Alarmierte Polizeikräfte konnten die beiden noch am Tatort vorläufig festnehmen.

Der 20-Jährige wurde verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Zeugen der Tat werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 zu melden. Die Ermittlungen dauern an.

Zeugenaufruf nach Sexualstraftat

(11.08.2019)

Die Polizei Bremen sucht Zeugen nach der Vergewaltigung einer jungen Frau in Bremen-Mitte.

Zwischen 03:00 Uhr und 04:00 Uhr war die Frau mit ihrem Fahrrad auf dem Ostertorsteinweg unterwegs. Auf Höhe des Goetheplatzes soll sie dann ersten Ermittlungen zufolge von zwei Männern abgefangen und von einem der beiden vergewaltigt worden sein. Anschließend flüchteten die Täter.

Der Haupttäter soll kurze Haare und eine schlanke Statur gehabt haben.

Die Polizei Bremen sucht Zeugen und fragt: Wer kann Hinweise auf die beiden Männer geben? Wer hat am 11.08. zwischen 03:00 Uhr und 04:00 Uhr verdächtige Beobachtungen im Bereich Ostertorsteinweg / Goetheplatz / Wallanlagen gemacht? Der Kriminaldauerdienst nimmt Ihre Hinweise jederzeit unter der Rufnummer 0421 362-3888 entgegen. Die Ermittlungen dauern an.

Ermittlungsgruppe eingerichtet

(11.08.2019)

Nach dem grundlosen und brutalen Angriff auf einen Polizeibeamten im Rahmen des DFB-Pokalspiels Atlas Delmenhorst gegen Werder Bremen (siehe PM 0506) hat die Polizei Bremen nun eine Ermittlungsgruppe eingerichtet.

Die Ermittlungsgruppe setzt sich aus erfahrenen Ermittlern der Kriminalpolizei sowie szenekundigen Beamten zusammen, über fundierte Kenntnisse über die Struktur und Zusammensetzung der Ultra-Gruppierungen verfügen.

Innensenator Ulrich Mäurer betonte die Hinterlistigkeit dieses Angriffs: „Die Pyrotechnik mit ihren gesundheitsschädlichen Rauchgasen ist eine Zumutung für die Zuschauer. Wenn dann noch anschließend Bremer Ultras Polizeibeamte mit Steinen bewerfen, mit Stangen attackieren und einem der Beamten gegen den Kopf treten, kann einem jede Freude an einer schönen Fußballbegegnung vergehen. Wir werden alles tun, um diese feigen Täter zu ermitteln.“

„Feige, grundlos und hinterhältig.“ So bezeichnet Polizeivizepräsident Dirk Fasse die Geschehnisse nach dem Pokalspiel. „Polizisten riskieren regelmäßig ihre Gesundheit für den Schutz anderer. Dass skrupellose Gewalttäter nun auf diese Art und Weise ihren Hass gegen den Staat und die Polizei auslassen und dabei u.a. einen Familienvater massiv angreifen, macht mich sprachlos. Es werden konsequente Ermittlungen erfolgen.“

Während der Fußballbegegnung brannten Fans im Werder-Block diverse Pyrotechnik ab. Nach dem Spiel, bei der Begleitung von Bremer Ultras, trat eine Person aus der Gruppe der Ultras einem Polizeibeamten von dem Dach eines Autos aus mit voller Wucht gegen den Kopf. Als der Angreifer festgenommen werden sollte solidarisierte sich der Rest der Gruppe mit dem Gewalttäter und griff nun auch die anderen Polizisten an. Dabei bewarfen sie die Beamten mit Pflastersteinen und griffen sie mit Stangen und weiteren Gegenständen an. Zwei Polizisten wurden durch Pflastersteine, ein weiterer Beamter durch Schläge verletzt. Sie konnten ihren Dienst zunächst fortsetzen.
Der Polizist, gegen dessen Kopf getreten wurde, war zunächst benommen am Boden liegen geblieben. Er wurde durch einen Rettungswagen erstversorgt und war nicht mehr dienstfähig.

Die Polizei Bremen wird nun konsequente und intensive Ermittlungen führen. Zeugen und alle, die Hinweise auf die Täter geben können, werden erneut gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 zu melden.

Nach den Ausschreitungen konnten im Bereich der Braunschweiger Straße diverse beschädigte PKW festgestellt werden. Geschädigte und Zeugen dieser Taten werden ebenfalls gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter o.g. Rufnummer zu melden.

Zeugen nach Raubüberfall gesucht

(12.08.2019)

Am Sonntagmorgen überfielen zwei bisher unbekannte Täter einen 42 Jahre alten Mann in Bremen-Mitte. Die Polizei sucht Zeugen.

Der 42-Jährige hielt sich gegen 10:00 Uhr mit seinem Hund am Präsident-Kennedy-Platz auf, als ihn zwei Männer ansprachen. Einer der beiden zückte plötzlich ein Messer und hielt es dem Bremer an den Hals. Dabei forderte er von dem 42 Jahre alten Mann die Herausgabe von Bargeld. Als dieser der Forderung nicht umgehend nachkam, zog der andere Täter dem Bremer das Portemonnaie aus der Hosentasche und entnahm eine größere Menge Bargeld. Anschließend flüchteten die Angreifer mitsamt der Beute.

Das Duo wurde wie folgt beschrieben:
Der erste Täter wurde als etwa 35 Jahre und circa 180-185 Zentimeter groß beschrieben. Er hatte eine Glatze und einen Vollbart. Zum Tatzeitpunkt soll er eine Jeanshose sowie ein schwarz-weiß gestreiftes Fußballtrikot getragen haben. Der zweite Angreifer wurde als circa 30 Jahre mit einer Größe von etwa 180-185 Zentimeter beschrieben. Er hatte ebenfalls eine Glatze und soll eine blau-gelbe Umhängetasche getragen haben.

Die Polizei sucht Zeugen und fragt: Wer hat am Sonntagmorgen verdächtige Beobachtungen im Bereich des Präsident-Kennedy-Platz gemacht? Wer kann Angaben zu den beiden Tätern machen?

Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421-362-3888 erbeten.

Sachbeschädigungen an Immobilienbüros

(14.08.19)

Unbekannte beschädigten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch vier Immobilienbüros in Findorff und Walle. Die Täter hinterließen eingeschlagene Fensterscheiben und Farbschmierereien.

Gegen 1.45 Uhr wurden die Scheiben von zwei Immobilienmaklern in der Hemmstraße eingeschlagen. Wenige Minuten später sprühten Unbekannte in der Elisabethstraße den Schriftzug „Eigentum ist Diebstahl“ an die Fassade eines weiteren Büros und zerstörten auch hier die Scheiben.
Gegen 3 Uhr entdeckten Einsatzkräfte in der Wartburgstraße Farbschmierereien mit den Titeln „Aufwertung“, „Abwerten“ an der Fassade eines Maklergeschäftes.

Der Staatsschutz der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 3623888 entgegen.

Aktionstag zum Schulanfang

(14.08.2019)

Die Polizei Bremen veranstaltet am Samstag, den 17.08., in Kooperation mit der Waterfront Bremen und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat einen Aktionstag zum Schulanfang.

Für viele Kinder in Bremen heißt es ab Donnerstag wieder Hausaufgaben machen, Schulbücher pauken und Klassenarbeiten schreiben. Passend dazu bietet die Polizei Bremen gemeinsam mit der Waterfront Bremen und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat mehrere Infostände und sogar einen Fahrradparcours an. Dort können sich sowohl Erwachsene als auch Kinder kostenlos über die verschiedenen Themen des Straßenverkehrs informieren lassen, sei es über E-Roller, Fahrraddiebstahl oder über das Thema Ablenkung. Besonderes Highlight ist dabei ein Fahrradparcours für alle ab 10 Jahren.

Die Infostände und der Parcours stehen am 17.08. von 11:30 Uhr bis 17:00 Uhr im Außenbereich der Waterfront (Höhe Jump House) zur Verfügung.

Mann greift Lebensgefährtin an

(15.07.19)

Am Mittwochnachmittag wurde in Gröpelingen eine 28 Jahre alte Frau von ihrem Lebensgefährten angegriffen und verletzt. Die Polizei nahm den 43 Jahre alten Tatverdächtigen fest.

Nach ersten Erkenntnissen kam es in einer Werkstatt in der Oslebshauser Heerstraße zu einem Streit zwischen der 28-Jährigen und ihrem Partner. Im Verlauf der Auseinandersetzung griff der 43-Jährige die Frau mit einer Eisenstange an. Weiter schlug er ihren Kopf mehrfach gegen eine Tür und würgte sie. Die Frau musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Tatverdächtige konnte von den alarmierten Einsatzkräften noch am Tatort gestellt werden.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Kokain, Messer und ein Haftbefehl

(15.08.19)

Zivile Einsatzkräfte der Bremer Polizei schritten am Mittwochmittag in der Innenstadt bei einem Drogenhandel ein und ergriffen zwei Männer. Bei weiteren Ermittlungen und Durchsuchungen beschlagnahmten die Polizisten Drogen und Waffen.

Ein 21 Jahre alter Mann verkaufte einem 28-Jährigen in der Bürgermeister-Smidt-Straße Kokain. Einsatzkräfte ertappten beide Männer und beschlagnahmten die Drogen. Im Anschluss durchsuchten die Ermittler die Wohnung des Drogenhändlers in Walle und stellten hier typische Utensilien zum Verpacken von Rauschgiften sicher. Hinweise führten dann zu einer weiteren Wohnung des 21-Jährigen im Rembertiring. Auch hier wurden die Polizisten fündig: Mehrere Verkaufseinheiten Kokain und Bargeld konnten beschlagnahmt werden. Bei der Durchsuchung nahmen die Einsatzkräfte deutlichen Marihuana Geruch aus der Nachbarwohnung wahr und erhielten vom 23 Jahre alten Mieter Einlass. Auch in dieser Wohnung stellten die Ermittler Marihuana, zwei Messer, Verpackungsmaterial für Drogen und Bargeld sicher.

Der 23 Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde gegen 21 Jahre alten Mann Haftbefehl erlassen.

Tankstelle überfallen – Polizei sucht Zeugen

(16.08.19)

Ein bislang unbekannter Räuber überfiel am Donnerstagabend eine Tankstelle in der Vahr und erbeutete dabei Bargeld. Die Polizei sucht nach ihm.

Der Mann betrat gegen 22.20 Uhr die Tankstelle in der Kurfürstenallee. Er bedrohte eine 48 Jahre alte Mitarbeiterin mit einem Messer und forderte sie auf, die Kasse zu öffnen und ihm Geld auszuhändigen. Dabei ergriff er die Frau an der Schulter und zog sie in Richtung Kasse. Nachdem die 48-Jährige die Kasse geöffnet hatte, griff der Räuber in die Kassenlade und entnahm Bargeld. Anschließend flüchtete er unerkannt.

Der Täter wurde zwischen 30 und 40 Jahre alt und etwa 1,75 Meter groß mit dunklem Drei-Tage-Bart beschrieben. Zur Tatzeit war der Mann mit einem weißen Kapuzenpullover mit roter Aufschrift, einer dunklen Hose und weißen Schuhen bekleidet. Er trug eine Sonnenbrille und war mit einem Messer bewaffnet.

Die Polizei sucht Zeugen und fragt: Wer hat verdächtige Beobachtungen im Bereich der Tankstelle gemacht? Sachdienliche Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

Polizei Bremen schaltet Hinweisportal

(16.08.19)

Nach dem Angriff auf Polizeibeamte am vergangenen Wochenende im Viertel, siehe hier zuletzt die Pressemitteilung 509, hat die Polizei Bremen ein Hinweisportal freigeschaltet.

Nach dem Pokalspiel Werder Bremen gegen Atlas Delmenhorst kam es letzten Samstag gegen 23:20 Uhr im Bereich Braunschweiger Straße/ Ecke Harzburger Straße zu Angriffen auf Polizisten.

Die Ermittler der EG „Bussard“ bitten darum, ab sofort Bilder und Videos, die am 10.08.2019 von Fangruppierungen in dem genannten Bereich gemacht wurden, der Polizei zur Verfügung zu stellen. Mögliche Aufnahmen können für die Aufklärung der Straftaten von großer Bedeutung sein. Unter folgendem Link gelangt man auf das entsprechende Portal der Bremer Polizei:

https://hb.hinweisportal.de/

Hier können Bilder, Videos und Texte hochgeladen werden. Wer seine Identität nicht preisgibt, bleibt anonym.

Selbstverständlich nimmt nach wie vor der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 3623888 Hinweise entgegen.

SV Werder Bremen gegen Fortuna Düsseldorf

(16.08.19)

Am Samstag findet im Weserstadion das Bundesligaspiel zwischen Werder Bremen und Fortuna Düsseldorf statt. Das Stadion wird mit etwa 42.500 Besuchern ausverkauft sein.

Durch die anreisenden Fans sowie zwei gleichzeitig stattfindenden Großveranstaltungen auf der Bürgerweide und in der ÖVB-Arena ist an diesem Samstag im Bereich der Innenstadt und rund um das Weserstadion mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen und den damit einhergehenden Verkehrsbeeinträchtigungen und Verzögerungen zu rechnen.

Den zum Weserstadion anreisenden Fußballfans empfiehlt die Polizei Bremen, das Auto stehen zu lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen bzw. mit dem Fahrrad oder zu Fuß zum Stadion zu gelangen. Die Bremer Straßenbahn AG setzt wieder Sonderbusse ein, die den Veranstaltungsort direkt anfahren und auch von dort nach Ende des Spiels wieder abfahren.

Da die am Weserstadion zur Verfügung stehenden Parkplätze nur für Berechtigte mit entsprechendem Parkausweis zur Verfügung stehen, empfiehlt die Polizei den mit Pkw anreisenden Zuschauern nachdrücklich, den angebotenen Park+Ride-Verkehr, der vom Hemelinger Hafendamm aus zum Stadion geführt wird, in Anspruch zu nehmen. Darüber hinaus wird auch das beliebte 'Park+Ship' vom Stadtwerder zum Weserstadion angeboten. Auf dem Stadtwerder stehen kostenlose Parkplätze für Zuschauer des Fußballspiels zur Verfügung. Die Sielwall-Fähre bringt die Besucher zügig über die Weser. Die Polizei empfiehlt, keine Wertsachen in den Autos zurückzulassen.

Auch bei diesem ersten Heimspiel gilt das bekannte Verkehrskonzept:
Der Osterdeich wird für den Individualverkehr zwischen Sielwall und Stader Straße circa zweieinhalb Stunden vor und etwa eine Stunde nach dem Spiel gesperrt.

Tritte gegen den Kopf

(16.08.19)

Mehrere Männer schlugen am Donnerstagabend in Tenever auf einen 21-Jährigen ein und traten ihm gegen den Kopf. Die Polizei Bremen ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdeliktes.

Der 21 Jahre alte Mann befand sich in Begleitung seiner Freundin und wollte einen Supermarkt in der Sankt-Gotthard-Straße aufsuchen. Auf dem Gelände stellten sich dem Paar fünf bis sieben junge Männer entgegen. Aus der Gruppe heraus soll der 21-Jährige mit mehreren Faustschlägen zu Boden gebracht worden sein. Anschließend trat man mehrfach gegen den Kopf des Bremers. Wenig später flüchteten die Angreifer. Der 21 Jahre alte Mann erlitt schwere Verletzungen und wurde stationär in einem Krankenhaus aufgenommen.

Zwei Täter wurden als etwa 18 Jahre alt und 175 bis 185 Zentimeter groß beschrieben. Beide hatten schwarze Haare und einen dunklen Teint. Bekleidet war das Duo mit einem grauen, bzw. roten Kapuzenpullover. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 3623888 entgegen.

Jeder Tritt gegen den Kopf eines Menschen kann tödlich sein, wenige Zentimeter können entscheiden. Es hängt regelmäßig ausschließlich vom Zufall ab, ob durch die Tritte lebensgefährdende Verletzungen verursacht werden. Die Polizei Bremen verfolgt diese Delikte mit aller Konsequenz.

Polizei sucht Zeugen

(16.08.2019)

Am frühen Sonntagmorgen traten unbekannte Täter einer 20-jährigen Frau in der Neustadt mehrfach
gegen den Kopf, während diese am Boden lag. Die Polizei sucht jetzt Zeugen, die den Vorfall
beobachtet haben, oder zu der Zeit in der Gegend unterwegs waren und etwas Ungewöhnliches
gesehen haben.
Zwischen 04:00 Uhr und 05:00 Uhr verließ die 20-Jährige mit zwei Freunden eine Diskothek in der
Straße Neustadtswall. Kurz vor der Langemarckstraße wurden sie aus einer vier bis fünf köpfigen
Personengruppe angesprochen und nach Zigaretten gefragt. Daraufhin entwickelte sich ein Streit.
Zwei unbekannte Frauen rissen die Bremerin nach eigenen Angaben an den Haaren um, so dass sie
stürzte. Dabei wurde sie auch geschlagen. Am Boden traten die Unbekannten ihr mehrfach gegen den
Kopf, so dass sie offenbar kurzzeitig das Bewusstsein verlor. Sie erlitt bei dem Angriff
Kopfverletzungen und Prellungen, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Den Vorfall
meldete sie zwei Tage später der Polizei.
Die Gruppe der Angreifer bestand nach Angaben der Frau aus zwei Frauen und zwei bis drei Männern
mit dunkler Hautfarbe, die nach der Tat Richtung Langemarckstraße lief. Dort versuchten sie offenbar
in ein Taxi zu steigen, was der Taxifahrer verweigerte.
Zeugen, die in dem Zeitraum etwas beobachtet haben werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst
der Polizei Bremen unter 0421-362 3888 zu melden.

Erste Bilanz zum Werder Heimspiel

(17.08.19)

Am Samstagnachmittag empfing der SV Werder Bremen Fortuna Düsseldorf. Nach aktuellen Erkenntnissen verlief die Partie ohne besondere Vorkommnisse.

Die Anreise der mit Zug und Reisebussen angereisten Düsseldorfer Fans verlief ohne Zwischenfälle.

Auch die Rückreise der Gäste erfolgte friedlich. Die heimischen Fans nutzten wieder die am Osterdeich bereitgestellten Busse der BSAG und gelangten so schnell und unkompliziert nach Hause.

Trotz der zeitgleich stattgefundenen Großveranstaltungen im Bereich der Bürgerweide kam es zu weniger Verkehrsbehinderungen als zunächst erwartet.

Autobrände in der Neustadt

(18.08.19)

In der Bremer Neustadt brannten in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag drei Autos. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Anrufer meldeten gegen 2.15 Uhr einen brennenden Audi in der Hardenbergstraße und kurz darauf einen VW Tiguan und den Caddy einer Obdachlosenhilfe, die in der Nettelbeckstraße in Flammen standen. Die Feuerwehr konnte die Brände löschen, es entstand ein Schaden von über 40.000 Euro.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 3623888 entgegen.

Kneipenschlägereien mit Gläsern und einem Blumentopf

(18.08.19)

Die Einsatzkräfte der Bremer Polizei hatten an diesem Wochenende wieder alle Hände voll zu tun. In Burglesum und in der Innenstadt eskalierten zwei Gaststättenauseinandersetzungen, die Kontrahenten bewarfen sich mit Gläsern und einem Betonblumentopf.

In der Nacht von Freitag auf Sonnabend stritten sich zwei 20 und 31 Jahre alte Männer in einer Kneipe in der Helsingborger Straße. Aus einer verbalen Auseinandersetzung wurde eine handfeste. Bei der Prügelei warf der 20-Jährige einen Betonblumentopf gegen den Kopf des älteren Kontrahenten. Dieser erlitt dabei schwere Kopfverletzungen, flüchtete aus der Gaststätte und wurde anschließend von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Einsatzkräfte ermittelten schnell den mutmaßlichen Angreifer und nahmen ihn fest. Gegen den Bremer wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt, eine Haftprüfung dauert an.

Ein Großaufgebot der Bremer Polizei musste in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag in einem Pub am Rembertiring einschreiten. Hier schlugen sich etwa zehn Männer, bewarfen sich mit Gläsern und sollen dabei auch Gürtel eingesetzt haben. Die Einsatzkräfte der Bremer Polizei beendeten das Spektakel und sorgten für Ruhe. Drei Männer wurden mit Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Die Polizisten stellten vor Ort die Personalien von diversen Verdächtigen und Zeugen fest und ermitteln nun u. a. wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Zeugenhinweise zu beiden Ereignissen nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 3623888 entgegen.

375 Schuss Weltkriegsmunition gefunden

(18.08.19)

Bauarbeiter entdeckten am Sonntagmorgen in Gröpelingen 375 Schuss Infanteriemunition aus dem Zweiten Weltkrieg.

Die Arbeiter baggerten an Gleiskörpern in der Straße Beim Industriehafen und fanden die Munition in der Erde. Die Arbeiten wurden eingestellt und der Fundort abgesperrt. Der Kampfmittelräumdienst der Polizei Bremen sicherte den Fund und übernahm die weitere Entsorgung.

Alles Banane

(19.08.19)

Der Streit um den Preis einer Kochbanane, auch Gemüsebanane oder Mehlbanane genannt, endete am Sonntagnachmittag in Walle in einem Handgemenge und dem Einsatz von Reizgas. Die Polizei Bremen sorgte für Ordnung im Lebensmittelstreit.

Vier Männer im Alter zwischen 18 und 40 Jahren wollten in einem Kiosk in der Wartburgstraße Kochbananen kaufen. Sie waren allerdings nicht mit dem Preis einverstanden und gerieten mit dem 59-jährigen Ladenbesitzer in einen Streit. Als das Quartett den Verkäufer auch körperlich bedrängte, zog dieser ein Reizgassprühgerät hervor. Einer der Kunden riss es ihm allerdings aus der Hand und setzte das Spray gegen den 59 Jahre alten Mann ein. Anschließend entstand eine Rangelei, es flogen Flaschen und zwei weitere 45 und 51-jährige Kioskmitarbeiter wurden leicht verletzt. Die vier Männer flüchteten, konnten aber von Einsatzkräften der Polizei Bremen geschnappt und vorläufig festgenommen werden. Gegen sie wird nun wegen einer gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Polizei misst vor Schulen und Kindergärten

(19.08.19)

Am Sonntag ging die *TISPOL-Aktionswoche „Operation Speed“ ist zu Ende, an der sich auch die Polizei Bremen beteiligte. Die Einsatzkräfte führten insgesamt 34 mobile Geschwindigkeitskontrollen auf den Hauptstraßen sowie vor Kindergärten, Schulen und im Bereich von Senioreneinrichtungen durch. Bei 15 Messungen wurden zu schnell fahrende Fahrzeugführer sofort angehalten und einer Kontrolle unterzogen.

In der gesamten Woche konnten insgesamt 54 533 durchfahrende Kraftfahrzeuge gemessen werden, von denen 3046 zu schnell waren. Etwa zehn Prozent der Fahrer waren mehr als 20 km/h zu schnell, sodass ein Bußgeldverfahren gegen sie eingeleitet wurde und mindestens 1 Punkt in Flensburg fällig wird. 31 von ihnen erwartet zusätzlich ein mindestens einmonatiges Fahrverbot.

Die höchste Übertretung wurde von der Kontrollgruppe Raser und Poser festgestellt: Zwei Motorradfahrer befuhren die Bremerhavener Straße mit bis zu 130 km/h, waren zeitweise nur auf einem Rad unterwegs und überholten die vorausfahrenden Fahrzeuge durch die Mitte. Gegen beide wurde ein Strafverfahren wegen eines illegalen Fahrzeugrennens eingeleitet, ihre Führerscheine nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt.

*TISPOL steht für "Traffic Information System Police". Dabei handelt es sich um ein Zusammenschluss von Verkehrspolizeien der Mitgliedstaaten der EU mit Hauptsitz in London. Dieses europäische Verkehrspolizei-Netzwerk hat die Aufgabe, europaweit nationale Aktionen zur Durchsetzung der Vorschriften im Verkehrsbereich zu koordinieren. Das Hauptziel ist die Reduzierung der auf Europas Straßen getöteten und schwerverletzten Personen.

Autos von Immobilienfirma beschädigt

(19.08.19)

In Findorff und Walle zerstachen Unbekannte am Wochenende die Reifen von zwei Autos einer
Immobilienfirma.
Am Sonntagnachmittag bemerkten beide Mitarbeiter, dass bei ihren in der Würzburger Straße und in
der Vollmersstraße abgestellten Fahrzeugen die Reifen platt waren. Bei einem waren es zwei bei dem
anderen alle vier.
In der Vergangenheit waren Fahrzeuge des Unternehmens bereits mehrfach Ziel von
Sachbeschädigungen und Brandanschlägen. In allen Fällen entstand zum Teil hoher Sachschaden.
Da ein politischer Hintergrund wahrscheinlich ist, hat der Staatsschutz der Polizei Bremen die
Ermittlungen aufgenommen.
Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 3623888 entgegen.

Zeugenaufruf – Polizei sucht Einbrecher mit Roller

(19.08.19)

Nach einem Einbruch in eine Tankstelle in Bremen-Osterholz sucht die Polizei nach einem flüchtigen Täter mit Motorroller. Zeugen sollen sich bei der Polizei melden.

Der bislang unbekannte Einbrecher fuhr mit einem Motorroller gegen die Eingangstür einer Tankstelle in der Hans-Bredow-Straße und verschaffte sich somit gewaltsam Zutritt. Aus dem Verkaufsraum entwendete der Rollerfahrer mehrere Stangen Zigaretten. Anschließend flüchtete er in unbekannte Richtung.
Einen gleichgelagerten Einbruchsversuch nahmen Einsatzkräfte kurz zuvor in Horn-Lehe in der Kopernikusstraße auf. Auch hier hatte ein unbekannter Täter mit einem Zweirad versucht, in eine Tankstelle zu fahren. Als der Versuch misslang, flüchtete der Rollerfahrer.

Die Ermittler prüfen, ob beide Fälle in Zusammenhang stehen. Weiter werden Zeugen gesucht, sachdienliche Hinweise an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421-362 3888.

Polizei informiert über neueste Tricks

(20.08.2019)

Im September bietet die Polizei Bremen mehrere kostenfreie Seminare an und informiert Sie dort über die neuesten Tricks bei sogenannten SÄM-Delikten (Straftaten zum Nachteil älterer Menschen).

Immer wieder versuchen Täter mit verschiedenen Tricks an der Haustür oder am Telefon an die Wertsachen älterer Menschen zu gelangen. Hierbei geben sie sich z.B. als Handwerker, Nachbarn oder Polizisten aus und sind sehr kreativ und skrupellos in ihrem Vorgehen. Sie ändern ständig ihre Strategie. Deshalb ist es wichtig, sich immer über die neuesten Maschen zu informieren.

Das Präventionszentrum der Polizei Bremen bietet kostenlose Seminare an, in denen wir Sie über die neuesten Tricks der Täter informieren und Ihnen Tipps geben, wie Sie sich und Ihre Angehörigen im Alltag schützen können.

Seminartermine:

Donnerstag, 05.09.2019 - Stadthaus Vegesack, Gerhard-Rohlfs-Str. 62
Mittwoch, 11.09.2019 - Ortsamt Horn-Lehe, Leher Heerstr. 105
Donnerstag, 26.09.2019 - Stadtteilfiliale Sparkasse HB, Pappelstraße 100

Beginn jeweils 18:00 Uhr (Dauer ca. 1½ Std.)
Der Eintritt ist frei.

Aufgrund der begrenzten Plätze wird um Anmeldung gebeten!

Per E-Mail an praeventionszentrum@polizei.bremen.de oder telefonisch zu den Öffnungszeiten (montags und dienstags 9-15 Uhr, donnerstags 9-16 Uhr) unter der Telefonnummer 0421 362-19003.

Das Team des Präventionszentrums ist zudem am 17. und 18.09.2019 zwischen 10 und 18 Uhr mit einem Informationsstand auf der Messe „InVita“ (Sonderveranstaltung im Rahmen der Messe HanseLife) vertreten.

Grundschüler kontrollieren Autofahrer

(20.08.2019)

Die Schulzeit ist wieder losgegangen und viele Eltern kennen das: Vor der Arbeit wird der Nachwuchs
noch mit dem Auto zur Schule oder in den Kindergarten gebracht. Oft sind gleich mehrere Kinder auf
einmal dabei.
Doch gerade bei den Mitfahrgemeinschaften lauern Gefahren: Es muss schnell gehen,
es bleibt wenig Zeit so kurz vor der Arbeit. Da kann es schon mal passieren, dass ein Kind den Gurt
„für die Großen“ bekommt. Doch nur mit dem richtigen Kindersitz und der korrekten Sitzhaltung
können Unfallfolgen drastisch reduziert werden. Nur die Kombination Kindersitz und Gurt rettet Leben!

Die Polizei Bremen ist unter anderem deshalb in den kommenden Tagen im Rahmen der Aktion
„sicherer Schulweg“ verstärkt vor Grundschulen unterwegs: Gemeinsam mit dem ADAC kontrolliert sie
die Kindersitze und gibt Tipps, Informationen und Hilfestellungen.

Zum Auftakt werden Polizei und ADAC von Schülerinnen und Schülern einer vierten Klasse
unterstützt: Sie sprechen die Eltern an und verteilen bei Fehlverhalten gelbe Karten und Zitronen.

Ort: Bremen-Habenhausen, Steinsetzer Straße, gegenüber der Grundschule der
Freien evangelischen Bekenntnisschule auf dem Parkplatz des Werder Karree
Zeit: 22.08.2019, 07:30 Uhr bis 08:15 Uhr

Ansprechpartner: Präventionszentrum der Polizei Bremen, Tel. 362 19003, Mail: praeventionszentrum@polizei.bremen.de

Alle Medienvertreter sind zu diesem Termin herzlich eingeladen!

Zeugen nach Tankstellenüberfall gesucht

21.08.2019

Am Dienstagabend überfiel ein bisher unbekannter Mann eine Tankstelle in Bremen-Osterholz und erbeutete Bargeld. Die Polizei sucht Zeugen.

Der Mann betrat gegen 21:55 Uhr die Tankstelle an der Osterholzer Heerstraße. Er bedrohte die Angestellte mit einem Messer und forderte sie auf, die Kasse zu öffnen.
Als die 63-Jährige der Forderung nicht umgehend nachkam, griff der Räuber in die Kassenlade und entnahm Bargeld. Anschließend flüchtete er mitsamt der Beute.

Der Unbekannte soll etwa 165-170 Zentimeter groß sein. Sein Alter wird auf unter 30 geschätzt. Er trug eine Jeanshose und war zum Tatzeitpunkt mit einer Sonnenbrille sowie einer grauen Mütze maskiert.

Die Polizei fragt, wer am Dienstagabend im Bereich der Tankstelle etwas beobachten konnte und Hinweise zu dem Tatverdächtigen geben kann? Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Polizei schnappt mutmaßliche Kupferdiebe

(21.08.2019)

Am Dienstagabend versuchten drei Männer offenbar eine Trommel mit Kupferkabel von einer
Baustelle in der Bremer Überseestadt zu stehlen. Zeugen beobachteten den Vorfall und riefen die
Polizei. Einsatzkräfte nahmen die mutmaßlichen Kupferdiebe in der Nähe der Baustelle vorläufig fest.

Die vier Zeugen waren auf dem Dach eines Parkhauses um den schönen Sonnenuntergang zu
genießen, als ihnen drei Männer auffielen, die den Zaun einer Baustelle in der Konsul-Smidt-Straße
öffneten. Als dann ein Lieferwagen vorfuhr und zwei der Männer eine Trommel mit Kupferkabel
einluden, riefen sie die Polizei. Schnell eintreffende Einsatzkräfte stoppten den Transporter in der
Straße Hansator und fanden auf der Ladefläche neben dem Kupferkabel auch Einbruchwerkzeug. Die
drei mutmaßlichen Diebe im Alter von 23, 25 und 34 Jahren wurden vorläufig festgenommen. Ihr
Fahrzeug wurde abgeschleppt und sichergestellt.

Die Polizei lobt ausdrücklich das vorbildliche Verhalten der vier Zeugen, die unverzüglich den Notruf
wählten. Hierdurch konnten die Polizisten die mutmaßlichen Diebe noch in der Nähe des Tatorts
festnehmen.

Verkehrskontrolle Am Stern

(21.08.2019)

Der Stern ist einer der Unfallschwerpunkte in der Stadt, deshalb wird die Polizei Bremen hier am
Montag den 26.08. eine präventive Verkehrskontrolle durchführen. Ziel ist es die Aufmerksamkeit der
Verkehrsteilnehmer zu erhöhen und sie zu sensibilisieren.

Hier müssen alle durch: Ob Busse, LKW, Straßenbahnen, Fahrräder oder Fußgänger, der Stern ist ein
Verkehrsknotenpunkt. Immer wieder kommt es hier zu Schwierigkeiten. Deshalb will die Polizei
Bremen noch einmal besonders sensibilisieren und mit den Verkehrsteilnehmern Am Stern ins
Gespräch kommen. Es geht vor allem um die Themen Sichtbarkeit, Ablenkung und toter Winkel. In
Kooperation mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat sollen an diesem Tag vor allem Rad- und E-
Bike-Fahrer angesprochen und mit Informationen versorgt werden.
Medienvertreter sind zu diesem Termin herzlich eingeladen.

Bei Nachfragen melden sie sich im Präventionszentrum der Polizei Bremen:
Tel.: 0421-362 19003, E-mail: praeventionszentrum@polizei.bremen.de
Ansprechpartner: Claudia Hallensleben oder Markus Böhncke

Lieferant überfallen

(22.08.19)

Ein bewaffneter Täter überfiel am Mittwochabend einen 24 Jahre alten Fastfood-Lieferanten in Walle. Die Polizei sucht Zeugen.

Der Bote lieferte eine Bestellung in Walle aus und war gerade auf dem Rückweg zu seinem Auto. Dort richtete plötzlich ein unbekannter Mann eine Schusswaffe auf den Lieferanten und forderte Geld. Nachdem der 24-Jährige sagte, er hätte kein Bargeld dabei, flüchtete der Täter zunächst zu Fuß in unbekannte Richtung. Zeugen sahen den Räuber anschließend in einem dunklen Pkw-Kombi vom Tatort flüchten.

Der Täter soll etwa 60 Jahre alt und zirka 1,70 Meter groß sein. Er trug zur Tatzeit eine Brille und ein schwarzes Basecap. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

Sollten Sie Opfer ein Straftat geworden sein, alarmieren Sie sofort die Polizei. Prägen Sie sich Tätermerkmale und Fluchtrichtung ein und geben Sie die Hinweise an die Polizei weiter. So können Täter gefasst bzw. wichtige Täterhinweise erlangt werden.

Polizisten befreien Autofahrer nach Verkehrsunfall

(22.08.2019)

Am Mittwochnachmittag prallte ein 35-jähriger Autofahrer nach einem Ampelausfall in der Östlichen Vorstadt mit dem Seat Ibiza einer 19-Jährigen zusammen. Dabei überschlug sich sein Fahrzeug. Einsatzkräfte der Polizei befreiten ihn aus seinem Wagen. Bei dem Unfall wurden er und die 19-Jährige verletzt. Der Ampelausfall wurde durch einen vorherigen Unfall verursacht.

Gegen 16 Uhr prallte zunächst der Fahrer eines Ford Fiesta an der Kreuzung Dobbenweg und Bismarckstraße gegen einen Ampelmast für Fahrräder. Daraufhin fiel die komplette Ampelanlage aus, der Verkehr lief jedoch weiter. Einsatzkräfte der Polizei Bremen waren gerade mit der Unfallaufnahme beschäftigt, als sich der zweite Unfall ereignete. Dabei fuhr der 35-Jährige aus Richtung Remertiring kommend auf die Kreuzung und prallte gegen den auf der Bismarckstraße fahrenden Wagen einer 19-jährigen Bremerin. Der Peugeot des 35-Jährigen überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Die Einsatzkräfte befreiten ihn, indem sie die Anschnallgurte zerschnitten. Danach leisteten sie bei den Unfallbeteiligten bis zum Eintreffen der Rettungswagen erste Hilfe. Beide wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Polizei kontrolliert Kioske

(22.08.19)

Am Mittwoch kontrollierten Einsatzkräfte der Polizei Bremen insgesamt 24 Kioske im Steintorviertel und stellten 2000 unbepfandete Getränkeflaschen und -dosen sicher.

Vergangene Kontrollen hatten gezeigt, dass immer noch viele Imbisse und Kioske gegen das Verpackungsgesetz verstoßen und Getränkeflaschen und -dosen anbieten, auf denen sowohl das Pfand-Symbol, als auch ein Hinweis auf die in Deutschland geltende Pfandpflicht fehlt. Damit verschaffen sich Händler nicht nur einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Unternehmen, sondern tragen zudem zur zunehmenden Verschmutzung in den Stadtteilen bei. Unbepfandete Verpackungen werden nach dem Verzehr oft achtlos weggeworfen.

Bei der Schwerpunktaktion überprüften die Polizisten am Mittwoch 24 Kioske, vornehmlich in der Straße Vor dem Steintor. In zehn Kiosken stellten die Einsatzkräfte Verstöße fest. Insgesamt fertigte die Polizei 17 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und zwei Strafanzeigen gegen Geschäftsbetreiber und stellte 2000 unbepfandete Getränkeflaschen und -dosen sicher. Bei der Kontrolle von zwei Liefertransportern wurden Mitarbeiter der Lebensmittelüberwachung hinzugezogen, da kühlpflichtige Waren nicht richtig gelagert und transportiert waren.

Polizei sucht Zeugen nach Einbruch in Medienhaus

(22.08.2019)

Unbekannte Täter brachen in der Nacht zum Montag in das Gebäude eines Medienunternehmens in Bremen-Mitte ein und entwendeten hochwertiges technisches Equipment. Die Polizei sucht jetzt Zeugen, die am 17.08. in der Zeit zwischen 00:00 Uhr und 03:00 Uhr etwas beobachtet haben.

Am Montagmorgen bemerkte ein Techniker Einbruchspuren an mehreren Türen des Gebäudes. Zudem waren mehrere in der Tiefagarage abgestellte Fahrzeuge aufgebrochen worden. Die unbekannten Täter entwendeten hochwertige technische Ausrüstung, wie Kameras und Laptops. Die Tatzeit kann nach ersten Ermittlungen auf Montag zwischen 00:00 Uhr und 03:00 Uhr eingegrenzt werden. Deshalb fragt die Polizei: Wer hat in diesem Zeitraum etwas Ungewöhnliches in der Straße Diepenau oder den angrenzenden Straßen beobachtet, oder vielleicht die Täter selber gesehen?

Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421-362 3888 entgegen.

Polizei schließt Gaststätte – Verdacht des illegalen Glücksspiels

(23.08.2019)

Einsatzkräfte der Polizei Bremen schlossen am Donnerstagabend ein Lokal in Bremen-Vegesack wegen des Verdachts des illegalen Glücksspiels. Außerdem fanden sie bei einem Gast Drogen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Zivil-Polizisten betraten im Rahmen einer Routinekontrolle die Räume des Lokals in der Arend-Klauke-Straße. Dabei fiel ihnen auf, dass auf einigen Tischen höhere Geldbeträge und Spielkarten lagen. Im Laufe der weiteren Begehung fanden die Einsatzkräfte auch Drogen. Im Keller des Gebäudes lagen diverse Stromkabel offen, zusätzlich standen die Räume noch unter Wasser. Außerdem beschimpfte einer der anwesenden Gäste die Polizisten und leistete Widerstand gegen die Maßnahmen. Das Lokal wurde geschlossen und ein höherer Geldbetrag sichergestellt. Die Polizei ermittelt jetzt wegen des Verdachts des illegalen Glückspiels, wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes und wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Schwerer Arbeitsunfall an Bord

(25.08.19)

Am späten Samstagabend kam es an Bord eines, unter der Flagge von Panama, einlaufenden Seeschiffes zu einem schweren Arbeitsunfall. Ein 29 Jahre alter, vietnamesischer Matrose musste mit einer schweren Handverletzung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Mit Unterstützung von drei Schleppern machte das Seeschiff an der Pier der Stahlwerke Bremen / Terminal 1 fest. Beim Lösen der achteren Schlepperverbindung geriet die Stahltrosse unter Spannung und der Seemann verlor mehrere Finger. Der 29-Jährige wurde notärztlich erstversorgt und in eine Spezialklinik verbracht.

Die zuständigen Stellen erhielten Kenntnis, die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei der Polizei Bremen dauern an.

Prügeleien und Pfefferspray – Polizei hat viel zu tun

(25.08.19)

Die Polizei Bremen musste am Wochenende einige Auseinandersetzungen unterbinden. Vor allem bei Körperverletzungen des Nachts hatten die Einsatzkräfte alle Hände voll zu tun. Von betrunkenen Männern und Frauen, die mit Fäusten, Stuhlbein und Hammer aufeinander losgingen, bis hin zu einer Ordnungsdienst-Streife, die mit Pfefferspray erfolgreich vier Streithälse trennte.

Am späten Freitagabend gerieten in einer Wohnung in der Züricher Straße in Bremen Osterholz fünf zum Teil alkoholisierte Anwesende miteinander in Streit. Die Streitigkeiten eskalierten soweit, dass zwei 24 und 33 Jahre alte Männer einen 38-Jährigen mit einem Stuhlbein auf den Rücken schlugen. Damit nicht genug, besprühten sie ihn mit Reizgas und schlugen mit einem Hammer auf seinen Kopf. Anschließend nahmen sie ihr Opfer in den Schwitzkasten und schlugen es mit Fäusten. Nun kamen noch zwei junge Frauen dazu und traten den wehrlosen Mann mit Füßen. Alarmierte Einsatzkräfte brachten die Lage schließlich unter Kontrolle. Der 38-Jährige wurde nach einer Erstversorgung von Rettungskräften mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Gegen die vier Tatverdächtigen wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Aus einem nichtigen Grund kam es Samstag früh gegen drei Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen drei alkoholisierten Jugendlichen am Hillmannplatz. Eine 18-Jährige warf ein Trinkpack auf einen Jugendlichen. Daraufhin trat der 16-Jährige der am Boden sitzenden jungen Frau mit dem Fuß gegen den Kopf. Der Tritt streifte ihren Kopf, sodass sie nur leichte Verletzungen davon trug. Daraufhin packte ihr 16 Jahre alter Freund den Angreifer und stieß ihn mit dem Kopf gegen eine Hauswand. Die Polizei trennte die Parteien und schaltete den Kinder- und Jugendnotdienst ein. Gegen die beiden 16-Jährigen wurden Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Am Samstagmorgen arbeiteten die Einsatzkräfte weitere kleinere Auseinandersetzungen ab, unter anderem im Steintorviertel. Ein unbekannter Täter hatte hier einen 34-Jährigen mit einem Fahrradschloss attackiert. Als der Angreifer mit einem Fahrrad flüchten wollte, konnte der 34-Jährige ihn erst noch stoppen. Der Täter flüchtete daraufhin aber zu Fuß. Das Opfer hatte eine Platzwunde am Kopf erlitten und musste im Krankenhaus versorgt werden.
Weiter waren im Eingangsbereich eines Lokals Vor dem Steintor ein Gast und Türsteher zunächst verbal aneinander geraten. Im weiteren Verlauf setzte der 35 Jahre alte Türsteher Pfefferspray gegen den 19-Jährigen Gast ein. Der wurde dadurch leicht verletzt. Die Polizei ermittelt in beiden Fällen wegen gefährlicher Körperverletzung.

Am späten Samstagabend wurde es dann noch einmal brenzlig. An einer Bushaltestelle am Bahnhof gerieten vier wartende Fahrgäste aneinander. Die Männer prügelten schließlich gegenseitig mit Fäusten aufeinander ein, einem wurde eine Bierflasche über den Kopf gezogen. Eine Streife des Ordnungsamtes wurde auf die Schlägerei aufmerksam. Nach zweimaliger Androhung von Pfefferspray griff der Ordnungsdienst beherzt ein, besprühte die Kontrahenten mit dem Reizgas und beendete so die Prügelei. Drei Beteiligte erlitten dabei Augenreizungen und mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Die vier tatverdächtigen Männer im Alter von 29, 32, 36 und 39 Jahren sehen nun Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung entgegen.

Tödlicher Betriebsunfall

(26.08.19)

Am Sonntagabend endete ein Arbeitsunfall in Bremen-Industriehäfen tödlich. Ein 52 Jahre alter Bremer starb auf dem Gelände einer Stahlfirma bei Kranarbeiten.

In der Verladungshalle des Warmwalzwerks war der Arbeiter damit beschäftigt, Brandproben von einer Bandstahlrolle zu nehmen, die mit einem Kran bewegt werden. Vermutlich prallte eine Brandprobe beim Herausziehen gegen den 52-Jährigen und verletzte ihn tödlich. Er wurde durch Arbeitskollegen leblos aufgefunden.

Polizei und Gewerbeaufsicht haben die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Schlägerei am Freibad– Polizei sucht Zeugen

(26.08.2019)

Vor einem Schwimmbad in der Östlichen Vorstadt kam es am Sonntagnachmittag offenbar zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Die Polizei Bremen sucht jetzt Zeugen, die die Schlägerei gesehen haben.

Einsatzkräfte der Polizei wurden gegen 18:00 Uhr in die Franz-Böhmert-Straße gerufen, weil dort eine größere Gruppe aufeinander eingeschlagen haben soll. Als die Polizisten am Bad ankamen, machten etwa zehn Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren auf sich aufmerksam. Sie seien von einer Gruppe älterer Heranwachsender angegriffen worden, weil sich diese wohl durch die Jugendlichen provoziert fühlten. Bei der Schlägerei erlitten die Jugendlichen unter anderem Prellungen und Hautabschürfungen. Danach seien die Älteren in Richtung „Vor dem Steintor“ geflüchtet. Die Polizei Bremen fragt jetzt: Wer hat die Auseinandersetzung vor dem Stadionbad beobachtet und kann Aussagen zum Ablauf machen, oder wer hat vielleicht die andere Gruppe weglaufen sehen. Eine genaue Personenbeschreibung konnten die Jugendlichen nicht abgeben.

Zeugen werden gebeten sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421-362 3888 zu melden.

Streichholzschachteln überführen Einbrecher

(26.08.2019)

In der Nacht von Samstag auf Sonntag brachen drei Männer in ein Bootshaus im Bürgerpark ein. Noch bevor der Einbruch entdeckt wurde, nahmen Polizisten das Trio vorläufig fest.

Einsatzkräfte kontrollierten die drei Männer im Alter von 16, 18 und 23 Jahren gegen 04:00 Uhr im Bereich der Diskomeile. Sie trugen in einem mitgeführten Rucksack Einbruchswerkzeug und mutmaßliches Stehlgut mit sich. Darunter befanden sich auch 17 Streichholzschachteln mit der Aufschrift einer Bootsvermietung. Eine kurzfristige Kontrolle bestätigte den Verdacht der Polizisten: In dem Bootshaus waren deutliche Einbruchspuren zu sehen. Gestohlen hatten sie Schmuck, Angelequipment und die besagten Streichhölzer.

Gegen die Tatverdächtigen wurde eine Strafanzeige gefertigt. Alle drei wurden vorläufig festgenommen.

Motorradfahrer nach Verkehrsunfall schwer verletzt

(27.08.2019)

Am Dienstagnachmittag kam es zu einem Zusammenstoß zwischen drei Verkehrsteilnehmern in Gröpelingen. Ein Motorradfahrer rutschte dabei in ein entgegenkommendes Auto und wurde schwer verletzt.

Der 65-jährige Motorradfahrer überholte über eine Linksabbiegerspur die wartenden Fahrzeuge vor einer Ampel in der Oslebshauser Heerstraße. Ein 28-jähriger Smart-Fahrer wechselte zeitgleich den Fahrstreifen und kollidierte mit dem Motorradfahrer. Durch den Aufprall kam der Kraftradfahrer zu Fall und glitt mit seiner Maschine mehrere Meter über die Fahrbahn in den Gegenverkehr. Dort prallte er gegen eine 58-jährige Hyundai-Fahrerin, die einen Schock erlitt.

Der 65-Jährige erlitt schwere Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Eine akute Lebensgefahr bestand nicht.

Während der Unfallaufnahme kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Insgesamt entstand ein Sachschaden in der Höhe von 14.000 Euro.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Auseinandersetzung in der Neustadt

(27.08.19)

Dienstagmittag kam es auf dem Gelände eines Autohandels in der Bremer Neustadt zu einer größeren Auseinandersetzung, bei der unter anderem Messer und Eisenstangen eingesetzt worden sein sollen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden dabei drei Personen verletzt, davon eine schwer.

Die Polizei war schnell mit einem Großaufgebot vor Ort, es wurden mehrere Tatverdächtige festgestellt. Rettungskräfte versorgten drei Verletzte mit Stich- und Schnittverletzungen. Das Gelände wurde für weitere polizeiliche Maßnahmen abgesperrt, die Industriestraße vorübergehend gesperrt.

Die Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen. Hintergründe der Tat sind derzeit noch nicht bekannt.

Weitere Presseauskünfte dazu können Sie ab Mittwoch, 28.08.19, erfragen.

Vier Verletzte nach Verkehrsunfall

(28.08.2019)

Bei einem Verkehrsunfall in Bremen-Mitte wurden Dienstagvormittag vier Businsassen verletzt. Ein 70 Jahre alter Radfahrer hatte beim Abbiegen einen Linienbus übersehen, woraufhin der Busfahrer eine Vollbremsung einleiten musste.

Der 70-Jährige fuhr mit seinem Fahrrad durch die Balgebrückstraße und bog nach links in Richtung Marktstraße ab. Hierbei übersah der Bremer den auf der Balgebrückstraße fahrenden, vorfahrtsberechtigten Linienbus. Trotz einer eingeleiteten Vollbremsung des 36 Jahre alten Busfahrers, touchierte das Fahrzeug den Fahrradfahrer. Der 70-Jährige stürzte zu Boden, blieb glücklicherweise jedoch unverletzt. Vier 55, 68, 78 und 80 Jahre alte Fahrgäste erlitten Verletzungen, die in einem Klinikum behandelt werden mussten.

Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Mordkommission ermittelt nach Auseinandersetzung in der Neustadt

(28.08.19)

Nach der Auseinandersetzung am Dienstag auf dem Gelände eines Autohandels in der Bremer Neustadt (siehe auch PM 0545) ermittelt die Mordkommission wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Ein 35 Jahre alter Mann wurde dabei lebensbedrohend verletzt und musste notoperiert werden. Zwei weitere Beteiligte erlitten leichte Verletzungen.

Einsatzkräfte nahmen noch am Tatort acht Beteiligte vorläufig fest, darunter zwei 30 und 36 Jahre alte Tatverdächtige. Gegen den 30-Jährigen werden derzeit Haftgründe geprüft. Die Polizei Bremen hat umfangreiche Spuren gesichert, erste Zeugen vernommen und ermittelt weiter unter Hochdruck. Nach ersten Erkenntnissen kannten sich Täter und Opfer. Auslöser für die Tat soll eine Mieterkündigung gewesen sein.

Die Staatsanwaltschaft Bremen erteilt weitere Presseauskünfte.

88-jährige Frau vermisst

Auf dem Bild ist die vermisste Hella Henninger zu sehen, jpg, 46.3 KB
Hella Henninger

(28.08.2019)

Seit Dienstag, 27.08.2019, 13:30 Uhr wird die 88-jährige Hella Henninger vermisst. Sie war in einer Pflegeeinrichtung in Bremen Vegesack untergebracht.

Frau Henninger verließ am Dienstagnachmittag die Einrichtung und wurde seitdem nicht mehr gesehen. Sie ist dement und möglicherweise desorientiert, zum Gehen benötigt sie einen Rollator. Die Vermisste hat eine schlanke Statur, ist etwa 170 cm groß und trägt eine Brille. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens trug die Seniorin eine helle Hose und eine weinrote Bluse mit Muster.

Die Polizei fragt: Wer hat Hella Henninger gesehen oder kann Angaben zu ihrem Aufenthaltsort machen? Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 3623888 oder an jede andere Polizeidienststelle.

Hinweis für die Rundfunkmedien: Um wiederholte Hinweise in den Programmen wird hiermit gebeten.

Versammlung auf der Wilhelm-Kaisen-Brücke

(28.08.2019)

Am Mittwochnachmittag versammelten sich mehrere Personen auf der Wilhelm-Kaisen-Brücke. Sie hielten Banner unter anderem mit der Aufschrift „Fight Frontex“ hoch. Für etwa 20 Minuten konnte die Brücke nicht befahren werden.

Gegen 16.50 Uhr versammelte sich die Personengruppe unangemeldet auf der Brücke. Die Teilnehmer sollen dabei teilweise vermummt gewesen sein. Nach etwa 20 Minuten verließen die Männer und Frauen die Brücke in Richtung Franziuseck. Einsatzkräfte der Polizei konnten bislang 15 Beteiligte stoppen. Auch die Banner konnten sichergestellt werden.

Die weiteren polizeilichen Maßnahmen dauern an. Die Polizei prüft, ob ein Verstoß gegen das Versammlungsrecht vorliegt.

Rund um die Wilhelm-Kaisen-Brücke kam es vorübergehend zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Familienstreit eskaliert

(29.08.2019)

Mitglieder zweier Familien schlugen am Mittwochabend in Kattenturm aufeinander ein, zum Teil sollen bis zu 100 Personen auf der Straße gewesen sein. Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort.

Gegen 20:00 Uhr stiegen ein 43-Jähriger und seine 42-jährige Partnerin in der Alfred-Faust-Straße mit ihrem Sohn aus ihrem Auto. Auf der Straße wurden sie offenbar von Mitgliedern einer anderen Familie zunächst angepöbelt. Zwischen der 42-jährigen und einer Frau der gegnerischen Partei soll es dann zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein. Der Konflikt wuchs daraufhin an, so dass zwischenzeitlich bis zu 100 Personen auf der Straße waren. Dabei kam es zu Schlägen, Tritten und Beleidigungen, durch die zwei Personen leicht verletzt wurden. Die Polizei ermittelt jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung.
Hintergrund der Auseinandersetzung ist offenbar ein schon länger schwelender Konflikt zwischen beiden Familien.

Falsche Wasserwerker in Walle

29.08.2019

Am Mittwoch kam es in Bremen-Walle zu Trickdiebstählen zum Nachteil von älteren Menschen. In beiden Fällen gaben sich die Täter als Wasserwerker aus und erbeuteten auf diese Weise Bargeld.

Gegen 11:00 Uhr gab sich zunächst in der Schleswiger Straße ein unbekannter Mann gegenüber einer 67-Jährigen als Wasserwerker aus. Unter dem Vorwand, den Wasserdruck überprüfen zu müssen, verschaffte sich der Betrüger Zutritt in die Wohnung. Als die Seniorin den Wasserhahn aufdrehen sollte und mithin abgelenkt war, entwendete der Dieb Bargeld aus der Wohnung. Hiernach flüchtete er mitsamt der Beute. Der Täter wird als etwa 170 Zentimeter groß und circa 50 Jahre alt beschrieben. Zum Tatzeitpunkt war er mit einer Arbeitshose bekleidet.

In der Sankt-Magnus-Straße betrat ein bisher unbekannter Dieb gegen 11:20 Uhr ebenfalls die Wohnung einer Seniorin, indem er einen Wasserrohrbruch vortäuschte und sich als Wasserwerker ausgab. Nachdem der Mann die Wohnung wieder verlassen hatte, bemerkte die 87-Jährige den Verlust von Bargeld. Das Alter des Tatverdächtigen wird auf etwa 30 bis 50 geschätzt. Er soll etwa 180 Zentimeter groß sein, kurzes, blond-grau meliertes Haar haben und zum Tatzeitpunkt mit einem grauen Oberteil sowie einer grauen Hose bekleidet gewesen sein.

Zeugenhinweise zu beiden Fällen nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

Die Polizei Bremen rät: Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung, treten Sie Unbekannten grundsätzlich mit einem gesunden Misstrauen gegenüber. Lassen Sie sich immer den Dienstausweis zeigen. Halten Sie im Zweifel immer telefonisch Rückfrage bei dem Unternehmen. Seriöse Unternehmen haben Verständnis für solche Rückfragen. Bei Verdacht verständigen Sie die Polizei über den Notruf 110. Weitere Informationen zu den sogenannten SÄM-Delikten erhalten Sie auf www.polizei.bremen.de und auf www.polizei-beratung.de