Sie sind hier:

Falscher Wasserwerker abgeblitzt

(30.08.19)

Am Donnerstagnachmittag versuchter ein Unbekannter erneut mit der bekannten Masche des „falschen Wasserwerkers“ im Stadtteil Walle ältere Menschen um ihr Hab und Gut zu bringen. Er scheiterte jedoch an aufmerksamen und misstrauischen Anwohnern.

Gegen 13.53 Uhr klingelte es in einem Mehrparteienhaus in der Wartburgstraße an der Wohnungstür einer 67-jährigen Dame. Auf Grund von schlechten Erfahrungen war sie sehr vorsichtig, betätigte nicht den Summer, ging selbst ins Treppenhaus und schaute direkt nach, wer vor der Haustür steht. Da es sich um einen ihr völlig fremden Mann handelte, öffnete sie nicht die Tür und ging wieder in ihre Wohnung.

Der Mann gab jedoch nicht auf und versuchte es nun bei der direkten Nachbarin. Da die 81-Jährige Besuch erwartete, ließ sie ihn ins Treppenhaus. An der Wohnungstür erklärte die Person, dass es im Nachbarhaus einen Wasserrohrbruch gegeben habe und er nun alle Wasserleitungen überprüfen müsse. Auch hier blieb die Seniorin misstrauisch, wies ihn aus dem Haus und schloss die Tür.

In beiden Fällen haben die Frauen völlig richtig gehandelt. Die Polizei Bremen lobt das vorbildliche Verhalten der älteren Damen und appelliert bei ähnlich gelagerten Fällen an alle Bürgerinnen und Bürger:

Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung. Seien Sie immer wachsam und treten Sie Unbekannten grundsätzlich mit einem gesunden Misstrauen gegenüber. Lassen Sie nur Handwerker in die Wohnung, die sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Holen Sie eine Vertrauensperson hinzu. Rufen Sie im Zweifel vor dem Einlass die Polizei unter dem kostenlosen Notruf 110 an.

Weitere wertvolle Tipps und Hinweise erhalten sie im Präventionszentrum der Polizei Bremen (Am Wall 195, 28195 Bremen, Tel. (0421) 362 - 19003) oder im Internet unter www.polizei.bremen.de.

Bundesligaspiel SV Werder Bremen – FC Augsburg

(30.08.2019)

Am Sonntag, den 01.09.2019, findet um 15.30 Uhr im Weserstadion das Bundesligaspiel zwischen dem SV Werder Bremen und dem FC Augsburg statt. Das Stadion wird mit 41.000 Besuchern nahezu ausverkauft sein. Neben der Bundesligapartie am Sonntag, findet am Sonnabend ab 12 Uhr der Christopher-Street-Day (CSD) in der Bremer Innenstadt statt, wo die Polizei Bremen mit einem Infostand vertreten sein wird. Es ist also einiges los am Wochenende in Bremen, mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen.

Vor allem bei der An- und Abfahrt zum beziehungsweise vom Weserstadion rechnet die Polizei durch das hohe Verkehrsaufkommen mit Verkehrsstörungen. Da die am Weserstadion zur Verfügung stehenden Parkplätze nur für Berechtigte mit entsprechendem Parkausweis zur Verfügung stehen, empfiehlt die Polizei den mit Pkw anreisenden Zuschauern nachdrücklich, den angebotenen Park+Ride-Verkehr, der vom Hemelinger Hafendamm aus zum Stadion geführt wird, in Anspruch zu nehmen. Mit dem Auto anreisenden Fußballfans wird empfohlen keine Wertsachen in ihren geparkten Wagen zurückzulassen.

Weiterhin gilt das folgende Verkehrskonzept: Der Osterdeich wird für den Individualverkehr zwischen Sielwall und Stader Straße circa zweieinhalb Stunden vor und etwa eine Stunde nach Spielende gesperrt. Parkplätze am Stadion stehen nur noch für Berechtigte mit Ausweis beziehungsweise für Reisebusse zur Verfügung. Auf die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel wird ebenfalls hingewiesen.

Ferner wird wieder das beliebte 'Park+Ship' vom Stadtwerder zum Weserstadion angeboten. Auf dem Stadtwerder stehen ca. 1.000 kostenlose Parkplätze für Zuschauer des Fußballspiels zur Verfügung. Die Sielwall-Fähre bringt die Besucher zügig über die Weser.

Selbstjustiz nach möglichem Sexualdelikt

(30.08.2019)

Nachdem seine Freundin in einem Bus in Huchting am 29.08. von einem Mann sexuell belästigt worden sein soll, schlug ein 24-Jähriger gemeinsam mit zwei weiteren Männern auf diesen ein. Die Polizei ermittelt jetzt wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung und wegen gefährlicher Körperverletzung.

Die 20-jährige Frau war am Donnerstagabend in einem Bus auf der Kirchhunchtinger Landstraße unterwegs, als sie von einem 24-jährigen Mann angesprochen wurde. Dabei soll er sie am Oberschenkel angefasst haben. Hierzu wurde von der Polizei eine Strafanzeige gefertigt. Als er aus dem Bus gestiegen war, rief sie per Telefon ihren Lebenspartner. Der machte sich daraufhin mit weiteren Männern auf den Weg, um den 24-Jährigen zu suchen. Als sie ihn schließlich in der Huchtinger Heerstraße entdeckten, schlugen die drei Männer auf ihn ein. Die alarmierten Einsatzkräfte beendeten die Auseinandersetzung. Die Polizei ermittelt jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Die Polizei Bremen weist ausdrücklich darauf hin, dass Strafverfolgung Aufgabe der Justiz und der Polizei ist. Durch eine (Rache-) Aktion machen sie sich gegebenenfalls selbst strafbar. Damit helfen sie weder dem Opfer, noch den Strafverfolgungsbehörden. Selbstjustiz ist keine Form der Zivilcourage.

Sachbeschädigung an Landesbüro der Bremer Grünen

(01.09.19)

Unbekannte beschmierten vermutlich in der Nacht zu Samstag die Eingangstür und den Briefkasten der Geschäftsstelle der Bremer Grünen am Altenwall. Die Polizei sucht Zeugen.

Die bislang noch unbekannten Täter schrieben mit schwarzem Stift „In den Ofen mit oich“, „Deutschland erwache“ und „Habeck verrecke“. Der Staatsschutz der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen melden sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362-3888.

45-Jähriger schwer verletzt: Nach Streit unter Kindern wird Vater verprügelt

(31.08.19)

Ein Streit unter Kindern auf einem Volksfest in Bremen-Vegesack endete am Samstagabend in einer handfesten Auseinandersetzung unter Erwachsenen. Dabei wurde der Vater eines Kindes schwer verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.

Zunächst kam es vor einem Fahrgeschäft zu Streitigkeiten zwischen Kindern. Der Kinderstreit eskalierte, als Erwachsene sich einmischten. Eine Gruppe von etwa 15 Personen ging dabei auf einen 45 Jahre alten Vater los. Die Männer schlugen und traten auf den 45-Jährigen ein und verletzten ihn dabei schwer. Er musste mit einem Knochenbruch und Prellungen am ganzen Körper in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Angreifer konnten unerkannt flüchten.

Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und sucht weitere Zeugen. Wer hat den Vorfall am Samstagabend auf dem Fest „Vegesacker Markt“ beobachtet? Wer kann Angaben zu den Tätern machen? Sachdienliche Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362-3888 erbeten.

Vorläufiges Resümee des Bundesligaspiels Werder Bremen gegen FC. Augsburg

(01.09.2019)

Am Sonntagnachmittag standen sich am dritten Spieltag der SV Werder Bremen und der 1. FC Augsburg im Weserstadion gegenüber. Es war insgesamt ein friedlicher Fußballnachmittag. Nach dem Spiel kontrollierte die Polizei Bremen mit Unterstützung von Einsatzkräften aus Mecklenburg-Vorpommern Personen aus der Ultraszene.

Vor und nach dem Spiel kam es zu keinerlei nennenswerten Störungen zwischen den Fans beider Mannschaften. Die An- und Abreise der Augsburger verlief reibungslos.

Nach dem Spiel führte die Polizei Bremen bei 179 Personen aus der Ultraszene eine Identitätsfeststellung durch. Hintergrund sind die Ermittlungen wegen schweren Landfriedensbruchs am Tag des Pokalspiels zwischen Atlas Delmenhorst und Werder Bremen (siehe PM 0506).

Dazu wurden gegen 18:10 Uhr etwa 220 Personen in der Verdener Straße gestoppt und per Lautsprecherdurchsage über die Maßnahmen informiert. Die Stimmung war bis zum Ende der Kontrolle friedlich. Die Polizei versorgte alle Kontrollierten mit Wasser. Auch Toiletten wurden bereitgestellt. Offensichtlich Unbeteiligte konnten den Kontrollort verlassen.

Gegen 22:00 Uhr beendete die Polizei die Maßnahme, bei der Einsatzkräfte die Identitäten von 179 Personen feststellten. Mehrere Tatverdächtige konnten erfolgreich identifiziert werden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

AfD-Büro mit Steinen beworfen

(2.9.19)

Unbekannte warfen Sonntagabend Pflastersteine gegen das Parteibüro der AfD in Bremen-Walle. Es entstand leichter Sachschaden.

Eine Anwohnerin konnte gegen 23 Uhr fünf bis sieben Personen beobachten, die Steine gegen das AfD-Büro in der Helgolander Straße warfen. Dabei wurde ein Fenster leicht beschädigt. Anschließend flüchtete die Tätergruppe unerkannt.

Die Polizei prüft einen politisch motivierten Hintergrund. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

Juwelendiebe erfolgreich ermittelt

(03.09.2019)

Die zwei Juwelendiebe, die am 24.06.2019 eine hochwertige Kette aus einem Juweliergeschäft in der Bremer Innenstadt entwendeten, sind erfolgreich identifiziert. Mit einer Öffentlichkeitsfahndung suchten Polizei und Staatsanwaltschaft (siehe PM 0524) nach dem Duo.

Am Montag den 24.06. betraten die 35-Jährige und der 37-Jährige das Juweliergeschäft in der Lloydpasssage. Sie ließen sich von der Verkäuferin zunächst diverse Halsketten zeigen. In einem günstigen Moment steckte der Mann eine Kette in seine Tasche. Nachdem beide den Laden verlassen hatten, bemerkte die Verkäuferin den Diebstahl und rief die Polizei. Nach der Öffentlichkeitsfahndung Mitte August gingen bei der Polizei Bremen zahlreiche Hinweise ein, die die Ermittler auf die Spur der zwei Tatverdächtigen brachten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft durchsuchten Einsatzkräfte die Wohnungen der mutmaßlichen Diebe. Dabei stellten die Ermittler mutmaßliches Diebesgut sicher. Die Ermittlungen zu der gestohlenen Kette dauern weiterhin an.

Gegen die 35-Jährige und den 37-Jährigen wird nun wegen Diebstahls ermittelt.

Die Polizei weist daraufhin, dass ein möglicher Käufer sich durch den Ankauf selbst strafbar macht und wegen Hehlerei belangt werden kann.

Die Fahndung ist zu löschen.

Tödlicher Motorradunfall in Strom

(3.9.19)

Am Montagnachmittag kollidierte an einer Kreuzung in Strom ein Motorradfahrer mit einem Sattelzug. Der 68 Jahre alte Kradfahrer wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der 55-jährige Lkw-Fahrer erlitt einen Schock.

Der Fahrer der Sattelzugmaschine befuhr die Merkurstraße stadteinwärts und näherte sich dem Kreuzungsbereich der Albert-Bote-Straße / Senator-Mester-Straße. Der Motorradfahrer kam von der Senator-Mester-Straße und wollte die Kreuzung in Richtung Albert-Bote-Straße überqueren. Dabei übersah er vermutlich den von rechts kommenden, vorfahrtberechtigten Lastwagen. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge, wobei der Kradfahrer tödlich verletzt wurde. Der 68-Jährige erlag trotz intensiver Reanimationsmaßnahmen noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen. Der 55-jährige Fahrer der Sattelzugmaschine erlitt einen Schock. Er wurde nach einer Erstversorgung von Rettungskräften zur Nachsorge in ein Krankenhaus eingeliefert.

Beide Fahrzeuge wurden sichergestellt. Die Unfallkreuzung musste für die Unfallaufnahme voll gesperrt werden. Das Verkehrsunfallkommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.

Vermisster tot aufgefunden

(04.09.19)

Der seit dem 7. August 2019 vermisste 82-jährige Klaus Helmke (siehe hierzu auch PM 502) wurde am Dienstagnachmittag tot aufgefunden.

Der Leichnam lag auf einem Feld im niedersächsischen Stuhr. Die Ermittlungen zur Todesursache dauern an. Die Öffentlichkeitsfahndung ist eingestellt.

Bundeswehrbus brennt

(05.09.19)

In der Bremer Innenstadt brannte in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ein Reisebus der Bundeswehr. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Einsatzkräfte entdeckten bei ihrer Streife im Breitenweg den brennenden Bus auf dem Parkstreifen und löschten die Flammen. Die Feuerwehr traf wenige Augenblicke später ein und beseitigte die restlichen Glutnester. Es entstand ein Sachschaden von über 15.000 Euro.

Die Brandursache wird derzeit ermittelt, die Staatsschutzabteilung der Polizei ist involviert. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 3623888 entgegen.

Das fliegende Klassenzimmer

(05.09.19)

Schüler einer Erwachsenenschule bewarfen am Mittwochmittag einen 51 Jahre alten Mitarbeiter des Ordnungsamtes mit einem heißen Kaffeebecher. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Der 51-jährige Verkehrsüberwacher ließ in der Straße An der Weserbahn auf dem Gehweg geparkte Autos abschleppen. An den Fenstern der angrenzenden Schule hielten sich mehrere Personen auf. Aus der Gruppe heraus wurde der 51-Jährige mit einem gefüllten Kaffeebecher beworfen. Die heiße Flüssigkeit traf ihn an Hals und Schulter. Die Pennäler fanden die Aktion scheinbar lustig und es flogen Stifte und Papierkugeln als Zugabe hinterher.

Verständigte Einsatzkräfte der Bremer Polizei suchten daraufhin den Unterrichtsraum auf. Keiner der Schüler gab sich als Verantwortlicher zu erkennen. Der Lehrer konnte nichts zur Aufklärung beitragen, da er zuvor Arbeitsaufträge verteilt hatte und die Schüler dementsprechend in Grüppchen verteilt waren. Die Polizisten stellten die Personalien von 19 Schülern im Alter zwischen 19 und 27 Jahren fest. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Drogen mit Ausweis gefunden – Täter festgenommen

(05.09.2019)

Mitarbeiter entdeckten am Mittwochmorgen im Fundbüro der Bremer Straßenbahn AG in Bremen-Mitte eine größere Menge Drogen in einer Tasche, die in einer Straßenbahn gefunden wurde. Sie alarmierten daraufhin die Polizei. Weil der Besitzer auch seinen Personalausweis in der Tasche zurückgelassen hatte, konnte er schnell festgenommen werden.

Die Sporttasche wurde schon am Dienstagabend bei einer Straßenbahnfahrerin abgegeben. Sie brachte sie dann am nächsten Morgen in das Fundbüro der BSAG in der Balgebrückstraße. Einer Mitarbeiterin dort fiel sofort ein ungewöhnlicher und starker Geruch auf. Als sie die Tasche öffnete, entdeckte sie in zwei Plastiktüten eine ihr nicht bekannte Substanz und alarmierte die Polizei. Außerdem fand sie noch ein Portemonnaie mit dem Personalausweis eines 59-Jährigen aus Braunschweig.

Bei der späteren Untersuchung durch die Polizei bestätigte sich der Verdacht: Bei der Substanz handelte sich um eine größere Menge Heroin. Der 59-Jährige wurde durch Einsatzkräfte der Polizei Braunschweig an seiner Wohnadresse angetroffen und festgenommen. Gegen ihn lag außerdem ein Haftbefehl vor.

Drogen und gestohlene Werkzeugkoffer

(5.9.19)

Am Mittwoch schnappten zivile Einsatzkräfte in Bremen-Gröpelingen einen 37 Jahre alten mutmaßlichen Drogenhändler. Bei einer Wohnungsdurchsuchung beschlagnahmten die Polizisten ein halbes Kilo Drogen, mehrere Tausend Euro Bargeld und über 30 hochwertige Werkzeugkoffer.

Die Polizisten führten in der Nacht zu Mittwoch zivile Schwerpunktkontrollen zur Bekämpfung der regionalen Straßenkriminalität im Bereich Gröpelingen durch. Dabei beobachteten sie gegen 1 Uhr eine vermutliche Drogenübergabe in einem Auto im Pastorenweg. Bei der anschließenden Überprüfung der 24 und 37 Jahre alten Fahrzeuginsassen fanden die Beamten mehrere Gramm Heroin, Cannabis sowie Bargeld und ein Einhandmesser. Nach einem schnell erwirkten Durchsuchungsbeschluss wurden die Polizisten in der Wohnung des 37-Jährigen in Osterholz-Scharmbeck fündig. Auch hier stellten die Einsatzkräfte diverse Beweismittel sicher. Sie fanden unter anderem 33 Werkzeugkoffer, die vermutlich aus mehreren Einbrüchen in Bremen und Umland stammen. Weiter beschlagnahmten sie mehrere Messer und ein knappes, halbes Kilo Heroin. Zudem entdeckten die Einsatzkräfte in einem kleinen Zwinger, der lediglich ein Luftloch aufwies, einen Hund. Dieser wurde sofort befreit und dem Veterinäramt übergeben.

Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei Bremen geht konsequent gegen Drogenhandel vor und bekämpft diesen mit den zur Verfügung stehenden Mitteln. Täglich führen Einsatzkräfte stadtweit Maßnahmen gegen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz durch.

Polizei sucht Zeugen nach versuchtem Raubüberfall

(06.09.2019)

Ein Brotlieferant wurde in der Nacht zum Freitag in Hemelingen vor einem Supermarkt in seinem LKW von drei unbekannten Tätern gestoppt und geschlagen. Die drei Täter flüchteten ohne Beute, die Polizei Bremen sucht jetzt Zeugen.

Der Fahrer des LKW hatte gerade seine Brotlieferung am Supermarkt in der Grete-Stein-Straße ausgeladen. Als er wieder auf die Straße fuhr, standen drei Männer auf der Fahrbahn, so dass er stoppen musste. Einer aus der Gruppe riss die Tür auf und zog den Fahrer an den Füßen auf die Straße. Die Männer forderten Geld und schlugen ihn mehrfach, als er angab, kein Geld bei sich zu haben. Danach flüchteten die Drei in Richtung Hemelinger Bahnhofstraße. Die Polizei sucht jetzt Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, oder zur angegeben Zeit etwas Ungewöhnliches gesehen haben. Die Täter beschrieb der Lieferant wie folgt:

- Zwei trugen dunkelblaue Pullover, einer einen weißen
- Alle drei trugen Basecaps
- Sie sprachen gebrochen Deutsch
- Alle sollen zwischen 160cm und 170 cm groß und damit auffällig klein sein
- Alter: zwischen 20 und 25 Jahren

Außerdem soll einer der Männer einen Oberlippenbart, der in einen Kinnbart übergeht, getragen haben. Die Polizei Bremen bittet Zeugen, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421-362 3888 zu melden.

Polizei begleitet Spontanversammlung

(06.09.2019)

Im Zusammenhang mit dem Punk-Festival „Breaking Borders 2019“ im Bereich Hagenweg traf die Polizei am Donnerstag polizeiliche Maßnahmen. Durch die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau wurde im Vorfeld eine Verbotsverfügung für Veranstaltungen auf dem Gelände ausgesprochen, weil es aus baurechtlicher Sicht nicht dafür geeignet ist.

Ab 18.10 Uhr formierte sich im Bereich des ehemaligen Waldau-Theaters eine etwa 70-köpfige Personengruppe, hierbei handelte es sich offensichtlich um aus dem Hagenweg abgewanderte Personen. Aus einem LKW heraus wurde Musik gespielt. Weiterhin wurden Transparente mit Bezug zum Ölhaven-Stellplatz, zur Flucht- und Migrationspolitik und zum Breaking-Borders-Festival gezeigt. Nach Kontaktaufnahme wurde das Geschehen als Spontanversammlung eingeordnet und im Folgenden als Aufzug durch den Bremer Westen begleitet. Die Aufzugsstrecke führte über den Waller Ring – Vegesacker Straße – Helgolander Straße – Wartburgplatz, u.a. mit Zwischenkundgebung vor dem AfD-Parteibüro.

Gegen 19:30 Uhr wurde der Wartburgplatz als Ort der Abschlusskundgebung erreicht. Nach einem Redebeitrag baute sich eine Musikband mit Verstärkern und Lautsprechern auf und begann zu spielen. Die Lautstärke war dabei so laut, dass im Umfeld der Veranstaltung eine verbale Kommunikation kaum mehr möglich war. Bereits zu Beginn der Spontanversammlung war der Versammlungsleiterin die Auflage erteilt worden, dass von der Versammlung keine Lärmbelästigung ausgehen darf, die die Allgemeinheit erheblich beeinträchtigt. Diese Auflage wurde daraufhin mehrfach wiederholt und ignoriert.

Nach mehreren Anwohnerbeschwerden wegen unerträglichem Lärm sollte ab 20.10 Uhr die weitere musikalische Darbietung unterbunden werden, weil die Lautstärke nicht reduziert wurde. Da die Versammlungsleiterin, trotz erkennbarer Gespräche mit den vier Musikern keine Wirkung erzielte, gingen nach einer letzten Aufforderung, Einsatzkräfte gegen die vier Musiker vor, um die Verfügung durchzusetzen. Dabei wurden die Einsatzkräfte durch Versammlungsteilnehmer bedrängt, sodass man sich den Zugang teilweise mit einfacher körperlicher Gewalt erzwingen musste. Die Versammlung wurde später von der Versammlungsleiterin aufgelöst.

Die Polizei leitete in drei Fällen Ermittlungen wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungskräfte ein und fertige gegen die Versammlungsleiterin und die Musiker Straf- bzw. Ordnungswidrigkeitenanzeigen nach dem Versammlungsgesetz, weil den Auflagen keine Folge geleistet wurde.

Tödlicher Verkehrsunfall auf der A27

(06.09.2019)

Am Freitagmorgen verunfallte eine 51-jährige Frau auf der A27, in Fahrtrichtung Cuxhaven. Sie verstarb noch an der Unfallstelle.

Gegen 05:45 Uhr befuhr ein Transporter die Bundesautobahn 27 in Fahrtrichtung Cuxhaven. Kurz vor dem Rastplatz Fahrwiesen verlor zuvor ein LKW Ladung in Form eines LKW-Reifens samt Felge. Der Transporter kollidierte im mittleren Fahrstreifen mit dem Reifen, wodurch die Fahrerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor. Infolge dessen kam der Transporter nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte in die Schutzplanke. Die Frau wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und erlag noch am Unfallort ihren Verletzungen.

Gegen den Fahrer des LKWs wird ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Tötung in Verbindung mit einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr eingeleitet.

Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Zur Unfallaufnahme musste die A27 zeitweise vollgesperrt werden. Gegen 07:00 Uhr konnte der erste Fahrstreifen wieder freigegeben werden, um 11:15 Uhr die gesamte Unfallstelle.

Greenpeace Protest auf Autofrachter in Bremerhaven

(07.09.2019)

Am Samstagmorgen protestierten etwa 80 Greenpeace-Aktivisten im Nordhafen in Bremerhaven. Dabei besetzten sie eine Verladerampe eines Autotransporters und verhinderten so das Entladen des Schiffes. Die Polizei war mit zahlreichen Kräften vor Ort.

Gegen 08:30 Uhr fuhren Greenpeace-Aktivisten mit Schlauchbooten aus dem frei zugänglichen Jachthafen in den Sicherheitsbereich des Nordhafens ein. Dort besetzten etwa 40 Demonstranten die Rampe des Autofrachters und hinderten somit die Mitarbeiter am Entladen der Fahrzeuge. Weitere Aktivisten seilten sich am Heck des Schiffes ab und brachten dort ein Transparent an. Fünf Fahrzeuge die sich während des Protests auf der Laderampe befanden, wurden durch die Demonstranten mit Parkkrallen versehen. Die Aktivisten wurden dabei von weiteren Teilnehmern an Land unterstützt, so dass insgesamt ca.80 Personen an der Aktion beteiligt waren. Einige Medienvertreter wurden bereits zu Aktionsbeginn durch Greenpeace mit Schlauchbooten in den Sicherheitsbereich gebracht.

Durch die Polizei wurde die Aktion als Spontanversammlung eingestuft, es wurden Auflagen erteilt, die durch die Versammlungsteilnehmer missachtet wurden. Daher wurde die Versammlung durch die Polizei aufgelöst.

Der Hafenbereich ist ein besonders geschützter Bereich und unterliegt dem Hausrecht des Hafenbetreibers. Gegen alle Personen, die sich unberechtigt auf dem Gelände befanden werden daher Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruch und Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt.

Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften sowohl der Polizei Bremen als auch der Ortspolizeibehörde Bremerhaven vor Ort. Der gesamte Einsatz verlief insgesamt friedlich, es wurden keine Personen verletzt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Auseinandersetzung im Einkaufszentrum

(08.09.2019)

Eine Auseinandersetzung in einem Einkaufszentrum in Bremen-Häfen/Gröpelingen löste am Samstagabend einen größeren Polizeieinsatz aus. An der Auseinandersetzung waren vier Personen beteiligt.

Gegen 19:00 Uhr soll es zu einer körperlichen Auseinandersetzung im Gastronomiebereich eines Einkaufszentrums gekommen sein. Drei Männer sollen auf einen weiteren Mann eingeschlagen und getreten haben. Sowohl das verletzte Opfer als auch die Täter sollen sich im Anschluss an die Auseinandersetzung vom Tatort entfernt haben.

Diverse Zeugen konnten den Verlauf der Streitigkeiten beobachten, die sich aus dem Bereich des hinteren Haupteingangs bis in eine Restaurantfiliale verlagert haben soll.

Die Täter wurden alle als etwa 25 Jahre alt und mit schwarzen Haaren beschrieben. Einer soll einen schwarzen Vollbart, eine graue Jogginghose, einen weißen Kapuzenpullover und weiße Turnschuhe getragen haben. Ein zweiter soll eine blau-weiß-rote Jacke und blaue Jeans und der dritte eine dunkle Jacke, eine beige Hose und ebenfalls weiße Turnschuhe getragen haben.
Das Opfer soll etwa 35 Jahre alt gewesen sein, von kräftiger Statur, soll eine Glatze haben und mit einem Basecap, einer blauen Jacke, einem schwarzen Pullover, einer schwarzen Hose und schwarzen Turnschuhen bekleidet gewesen sein.

Wer Hinweise auf die Personen geben kann wird gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Zunächst wurde von Schüssen berichtet, daher war die Polizei mit einem Großaufgebot vor Ort. Dies konnte jedoch nicht bestätigt werden.

Verkehrsunfall mit Straßenbahn

(08.09.2019)

Samstagabend kollidierte ein Taxi in Bremen-Walle mit einer Straßenbahn. Der Taxifahrer musste durch die Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden.

Der 70 Jahre alte Taxifahrer befuhr mit seinem Fahrzeug die Waller Heerstraße in stadteinwärtiger Richtung. Im Bereich der Straße Lange Reihe wollte er wenden und übersah dabei offensichtlich eine Straßenbahn, die sich von hinten näherte. Dadurch kam es zu einem Zusammenstoß. Das Taxi wurde dabei so stark beschädigt, dass der Fahrer durch die Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden musste. Der Mann wurde bei dem Unfall schwer verletzt, schwebt jedoch nicht in Lebensgefahr. Zwei Frauen, eine die sich als Fahrgast im Taxi und eine weitere die sich in der Straßenbahn befand, wurden leicht verletzt. Der 27-Jährige Straßenbahnfahrer blieb unverletzt.

Der Kreuzungsbereich wurde für die Dauer der Rettungsmaßnahmen voll gesperrt. Es kam auf der Strecke zu Einschränkungen des ÖPNV. Gegen 21:40 Uhr wurde die Unfallstelle wieder freigegeben.

Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten

(08.09.2019)

Bei einem Verkehrsunfall am Samstagabend in der Östlichen Vorstadt wurden mehrere Personen schwer verletzt. Die Bismarckstraße wurde zeitweise voll gesperrt.

Etwa um 19:55 Uhr fuhr ein Fahrzeug des Objektschutzes der Polizei Bremen auf der Bismarckstraße in stadteinwärtiger Richtung. Der Fahrzeugführer musste im Bereich der Kreuzung Friedrich-Karl-Straße aufgrund eines vorrausfahrenden Linksabbiegers an der Ampel warten. Der sich von hinten nähernde 23-jährige Fahrer eines VWs versuchte eine Kollision noch zu vermeiden, kollidierte dabei dennoch mit dem Fahrzeug der Polizei Bremen und stießt danach mit einem weiteren PKW im Gegenverkehr zusammen. Dessen 64 Jahre alter Fahrer wurde bei dem Aufprall schwer verletzt, ebenso der 23-Jährige. Der Beifahrer des Objektschutzfahrzeuges wurde ebenfalls verletzt, dessen Fahrer blieb unverletzt.
Alle Verletzten wurden stationär in Bremer Kliniken aufgenommen, bei keinem besteht Lebensgefahr.
Die Unfallstelle wurde um 22:35 Uhr wieder freigegeben.

Räuberischer Diebstahl mit einem Messer

(08.09.2019)

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde einem Mann in der Östlichen Vorstadt die Geldbörse entwendet. Anschließend wurde er mit einem Messer an der Verfolgung des Täters gehindert.

Am frühen Samstagmorgen verließ ein 27-jähriger Mann ein Lokal im Ostertorsteinweg. Während er durch die Lüneburger Straße in Richtung Osterdeich ging, wurde ihm durch einen Unbekannten die Geldbörse aus der Gesäßtasche gezogen, der Täter flüchtete daraufhin in Richtung des Osterdeichs. Da das Opfer den Diebstahl bemerkt hatte, wollte er die Verfolgung aufnehmen. Dann trat ein zweiter Unbekannter an den Mann heran und drohte ihm unter Vorhalten eines Messers, dass er von einer Verfolgung absehen solle. Der zweite Täter flüchtete ebenfalls in Richtung des Osterdeichs.

Einer der Männer war groß, zwischen 20 und 30 Jahre alt, trug eine blaue Jeanshose und einen schwarzen Kapuzenpullover. Der zweite Täter, ebenfalls ein Mann, war etwa 175-180cm groß, 25 bis 30 Jahre alt, trug einen Oberlippen- und einen Kinnbart, dunkle Haare und ein schwarzes Oberteil.

Zeugen, die Angaben zur Tat oder zu den Tätern machen können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 / 362-3888 zu melden.

Der 27-Jährige zeigte die Tat erst im Laufe des folgenden Vormittags an. Die Polizei rät: Wenn Sie Opfer einer Straftat werden, wählen Sie schnellstmöglich den Notruf, da sonst wertvolle Zeit für eine mögliche Fahndung verloren geht.

Vollübung mit mehr als 1000 Teilnehmern am Bremer Hauptbahnhof

(09.09.19)

Die Bundespolizeidirektion Hannover führt zusammen mit der Polizei Bremen und mit Unterstützung der Deutschen Bahn AG und der Feuerwehr Bremen in der Nacht vom 12. auf den 13. September 2019 im Bremer Hauptbahnhof eine Übung mit mehreren unterschiedlichen, fiktiven Terror - Anschlagsszenarien durch. Eine Beobachtung der Übung durch Journalisten ist im Rahmen eines pressefreien Durchgangs vorgesehen. Hierbei sind Bild-, Ton und Filmaufnahmen zugelassen.

An dem Abend wird das Vorgehen gegen terroristische Täter sowie die Rettung und Versorgung Verletzter im Zusammenspiel der zahlreichen Akteure in einer komplexen und lebensbedrohlichen Einsatzlage unter realistischen Bedingungen trainiert. Durch die nächtliche Übungszeit sollen die Auswirkungen auf Unbeteiligte möglichst geringgehalten werden. Der Ablauf der Übung kann durch die Abgabe von Schüssen mit Platzpatronen und simulierte Explosionen mit Knallkörpern zu Lärmbelästigungen rund um den Hauptbahnhof führen. Zwar werden umfangreiche Sichtschutzwände aufgebaut, aber schon die Schüsse und Schreie der Übungsteilnehmer können Reisende verunsichern.

In der Zeit von ca. 22:00 bis 04:00 Uhr werden nördliche Teile des Hauptbahnhofes sowie des Personentunnels und die Schließfachanlage für die Öffentlichkeit gesperrt. Züge werden teilweise auf andere Gleise verlegt. Der südliche Teil des Bremer Hauptbahnhofes vom Bahnhofsplatz zur Bürgerweide ist weiterhin passierbar. Folglich wird der Reiseverkehr nicht beeinträchtigt.

Zur Information der Reisenden werden im Hauptbahnhof und den ankommenden Zügen Durchsagen erfolgen. Zusätzlich werden Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG vor Ort Fragen zu Zugverbindungen beantworten.

Im Hauptbahnhof Bremen, aber auch im Außenbereich, werden in dieser Nacht eine Vielzahl von Einsatzkräften und Einsatzfahrzeugen unterwegs sein. Statisten, die als Verletzte geschminkt sind, werden Teil der Übung sein und dienen lediglich der realistischen Darstellung.

Die Polizeien laden interessierte Journalistinnen und Journalisten am 12.9.2019 in der Zeit von 20.30 Uhr bis ca. 23 Uhr zur Beobachtung der Übung zum Hauptbahnhof Bremen ein.

Die Anmeldung mit Kopie des Presseausweises senden Sie bitte an die Pressestelle der Polizei Bremen: pressestelle@polizei.bremen.de

Aufgrund der eingeschränkten Kapazitäten ist die Zahl der Journalisten begrenzt. Die Berücksichtigung erfolgt nach Eingang der Anmeldung und Besetzung nach den Medien Zeitung, Radio und TV. Zur Übungsbeobachtung sind nur zuvor akkreditierte Medienvertreter zugelassen.

Schwerer Verkehrsunfall auf dem Osterdeich

(10.09.19)

Am Montagmittag kam es in der östlichen Vorstadt zu einem Zusammenstoß zwischen drei Verkehrsteilnehmern. Ein Autofahrer geriet aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und kollidierte mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen. Zwei Personen wurde verletzt.

Ein Autofahrer befuhr gegen 12.00 Uhr mit seinem Dacia Logan den Osterdeich in Richtung Hastedt. Kurz vor der Einmündung zur Celler Straße geriet der Wagen plötzlich ins Schlingern und in den Gegenverkehr. Dabei streifte er zunächst den Opel Corsa einer 24-Jährigen und stieß anschließend frontal mit einer Sattelzugmaschine zusammen. Während die Opel-Fahrerin mit dem Schrecken davon kam, wurden bei dem Unfall der 28-jährige Autofahrer schwer und der 45-jährige Fahrer des Sattelzuges leicht verletzt. Beide wurden zu weiteren Behandlungen in Krankenhäuser gebracht.

Der Pkw Dacia und die Sattelzugmaschine waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro. Der Osterdeich musste für die Dauer der Unfallaufnahme in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Videoanlage überführt Schläger

(10.09.19)

In der Nacht von Montag auf Dienstag schlugen und traten mehrere Personen in Bremen-Mitte auf zwei 20 und 21 Jahre alte Männer ein. Mit Hilfe der Videoaufnahmen am Hauptbahnhof konnten zwei Tatverdächtige im Alter von 14 und 25 durch Einsatzkräfte in Tatortnähe gefasst und vorläufig festgenommen werden.

Gegen 03:00 Uhr gerieten mehrere Personen auf dem Bahnhofsplatz aus bisher unbekannten Gründen in einen Streit. Ein 25 Jahre alter Mann stellte nach ersten Erkenntnissen einem Mann ein Bein und trat dem am Boden Liegenden gegen den Kopf. Mindestens zwei seiner Begleiter, ein 14-jähriges Mädchen und eine bisher unbekannte Person, taten es ihm gleich und traten ebenfalls mit Füßen auf das wehrlose Opfer ein.
Damit nicht genug, stieß der 25-Jährige einen weiteren Mann zu Boden und trat auch hier mit Füßen gegen den Kopf des Opfers. Die 14-Jährige und ihr unbekannter Begleiter folgten auch dieser Handlung und schlugen und traten auf den Wehrlosen ein. Hiernach flüchteten die Tatverdächtigen.

Über die Videoleitstelle der Polizei Bremen konnte die Auseinandersetzung beobachtet werden. Schnell eintreffende Einsatzkräfte der Bundespolizei und der Polizei Bremen stellten noch in Tatortnähe die zwei 14 und 25 Jahre alten Verdächtigen. Beide wurden vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen zum Dritten dauern an.

Durch die Bundespolizei konnten vor dem Bahnhof zwei Verletzte im Alter von 20 und 21 angetroffen werden. Während der 21-Jährige eine weitere Behandlung ablehnte, wurde der 20 Jahre alte Mann zur ambulanten Versorgung in ein Klinikum gebracht.

Es wurde ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 362 3888 entgegen.

Jeder Tritt gegen den Kopf eines Menschen kann tödlich sein, wenige Zentimeter können entscheiden. Es hängt regelmäßig ausschließlich vom Zufall ab, ob durch die Tritte lebensgefährdende Verletzungen verursacht werden. Die Polizei Bremen verfolgt diese Delikte mit aller Konsequenz.

15-Jährige schwer verletzt

(11.09.2019)

Eine 15 Jahre alte Jugendliche verletzte sich am Dienstag schwer, als sie in Bremen-Blumenthal von einem Auto erfasst wurde.

Die Jugendliche wollte gegen 14.20 Uhr die Schwaneweder Straße/Ecke Pürschweg überqueren. Zeitgleich befuhr eine 30 Jahre alte Fahrerin eines VW Polos die Schwaneweder Straße in Richtung Lüssumer Straße. Obwohl die 30-Jährige sofort eine Vollbremsung einleitete, konnte sie einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Sie erfasste das Mädchen mit ihrem Pkw. Die Jugendliche wurde mit schweren Verletzungen in ein Bremer Krankenhaus gebracht.

Die Schwaneweder Straße musste für die Dauer der Unfallaufnahme rund um die Unfallstelle vorübergehend gesperrt werden. Auch der ÖPNV war davon betroffen.

Nach ersten Erkenntnissen trug die 15-Jährige zum Unfallzeitpunkt Kopfhörer. Inwiefern diese sie womöglich abgelenkt haben, ist jetzt Bestandteil der Ermittlungen.

Polizei fasst Einbrecher-Trio

(12.09.19)

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde in ein Lokal in Bremen-Osterholz eingebrochen. Alarmierte Polizisten stellten kurz darauf noch in Tatortnähe drei Tatverdächtige im Alter von 29, 35 und 42 Jahren.

Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete drei Verdächtige im Bereich der Osterholzer Landstraße, die hinter einem Gebäude verschwanden. Plötzlich vernahm er laute Geräusche aus der Richtung und rief die Polizei. Vor Ort stellte die alarmierte Streife an einem Lokal in der Osterholzer Landstraße ein aufgehebeltes Fenster fest. Im Lokal befand sich niemand mehr, zwei Spielautoamten waren aufgebrochen worden. Drei Tatverdächtige konnten in einem Auto noch in Tatortnähe gestellt werden. In dem Fahrzeug fanden die Einsatzkräfte einen Kuhfuß, Schraubendreher und Handschuhe sowie diverse Münzen. Das Fluchtauto und das Einbruchswerkzeug sowie die augenscheinliche Beute wurden als Beweismittel beschlagnahmt. Gegen die Männer wurden Ermittlungen wegen schweren Diebstahls eingeleitet, Spuren werden derzeit ausgewertet.

Die Polizei lobt das vorbildliche Verhalten des Zeugen, der sofort den Notruf wählte. Hierdurch waren die eingesetzten Beamten schnell vor Ort und konnten die Tatverdächtigen noch in Tatortnähe stellen.

Unfall und Feuer – die Polizei sucht Zeugen

(12.09.2019)

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag geriet ein PKW in Höhe der Autobahnausfahrt Bremen-Nord in Brand. Der VW Golf war bisherigen Erkenntnissen zufolge zuvor von der Fahrbahn abgekommen. Ein Fahrzeugführer konnte nicht angetroffen werden. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 02:40 Uhr meldeten Passanten einen brennenden PKW auf der Bundesautobahn 27 in Bremen-Burglesum. Schnell eintreffende Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei Bremen konnten auf einem Grünstreifen in Höhe der Autobahnausfahrt Bremen-Nord einen VW Golf feststellen, der in voller Ausdehnung brannte. Die Flammen wurden durch die Feuerwehr gelöscht. Fahrzeuginsassen konnten nicht angetroffen werden.
Die Situation vor Ort wies darauf hin, dass der PKW zuvor von der Fahrbahn abgekommen war und auf dem Grünstreifen zum Stehen gekommen ist. Warum das Fahrzeug anschließend in Brand geriet, ist derzeit Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Autobahnausfahrt Bremen-Nord gesperrt werden.

Die Polizei Bremen sucht Zeugen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Verkehrsbereitschaft unter der Rufnummer 0421 362-14850 entgegen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Bundespolizei und Polizei Bremen trainieren Terrorlagen im Bremer Hauptbahnhof

, jpg, 44.6 KB
Übung

(13.09.19)

Ort: Bremen, Hauptbahnhof Zeit: 12.09.19 -13.09.19

"Stoppt das Töten, rettet Leben!" - so lautet die klare Devise für alle Einsatzkräfte, die trotz modernster Ausstattung im täglichen Dienst ihr eigenes Leben gefährden.

Mit dem ersten Knall einer Platzpatrone um 22:00 Uhr in der Bremer Bahnhofshalle hatte gestern Abend die großangelegte Übung der Bundespolizei und der Polizei Bremen, der Feuerwehr Bremen mit Unterstützung der Deutschen Bahn AG begonnen.

Rund 1.200 Einsatzkräfte beteiligten sich unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen an realitätsnahen Szenarien, um das Vorgehen und Zusammenspiel in den komplexen und lebensbedrohlichen Situationen zu trainieren. In vier Durchläufen mimten Darsteller aus Reihen der Polizei schwer bewaffnete Terroristen, Bahnreisende und Verletzte bei möglichen Anschlägen im Hauptbahnhof.

"Die Wahl von Bahnhöfen als Übungsorte entstand aus der ordnungspartnerschaftlichen Zusammenarbeit der Bundespolizei und der Deutschen Bahn AG. Da derartige Übungen unabdingbar für den Schutz der Infrastruktur und Bahnhofsnutzer sind, unterstützt die DB die notwendigen Vorbereitungen und Maßnahmen mit allen involvierten Bereichen", Manuela Herbort, Konzernbevollmächtigte der DB AG.

Bei jedem Trainingsdurchgang dauerte es nur wenige Augenblicke, bis die Einsatzkräfte die Terroristen bekämpften, die realistisch geschminkten Opfer aus dem Gefahrenbereich retteten und an zuvor abgestimmten Orten an Feuerwehr- und Rettungsdienst auf dem Bahnhofsvorplatz übergaben, um eine Erstversorgung und den schnellen Transport in eine Klinik zu gewährleisten.

"Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg ist die Festlegung realitätsnaher Übungsszenarien", führten die Präsidenten der Bundespolizeidirektion Hannover und der Präsident der Polizei Bremen aus. Obwohl sich alle Beteiligten darüber klar waren, dass es sich um eine Übung handelt, waren diese emotional sehr betroffen.

"Wir müssen damit rechnen, dass sich jederzeit gefährdungsrelevante Vorkommnisse bis hin zu einem terroristischen Anschlag ereignen können. Ziel solcher Übungen ist es, die Kollegen bestmöglich vorzubereiten und die Einsatzkonzepte so zu optimieren, dass im Falle eines Anschlages Schlimmeres verhindert werden kann", so der Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover, Dr. Martin Kuhlmann.

"Im Zusammenwirken mit der Bundespolizeidirektion Hannover beziehungsweise der Bundespolizeiinspektion Bremen war es wichtig, unsere behördenübergreifende Reaktion auf simulierte Anschläge zu trainieren. Nach der Auswertung der Videodokumentationen versprechen wir uns ebenfalls wertvolle Erkenntnisse, um Maßnahmen noch schneller durchzuführen", so der Bremer Polizeipräsident, Lutz Müller weiter.

Die Sicherheitspartner sind sich einig, dass wichtige Erkenntnisse gewonnen wurden, um die Abläufe weiter zu optimieren und so den Schutz der Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu gewährleisten.

Zeugensuche nach Raub in Vegesack

(13.09.2019)

Am späten Donnerstagabend überfiel ein bisher unbekannter Mann einen 22-jährigen Bremer in Fähr-Lobbendorf. Die Polizei sucht Zeugen.

Der 22-Jährige befand sich gegen 23:15 Uhr in der Kirchhooper Straße, als er in Höhe eines Kindergartens von einem unbekannten Mann angesprochen und nach der Uhrzeit gefragt wurde. Nachdem er sein Handy herausholte, um nach der Zeit zu sehen, schlug der Unbekannte dem jungen Bremer mehrfach in das Gesicht und entriss ihm das Mobiltelefon. Anschließend forderte der Räuber den 22-Jährigen auf, die Jacke und die Schuhe auszuziehen. Der Unbekannte durchsuchte daraufhin die Kleidung des Mannes und entnahm dessen Portemonnaie. Anschließend flüchtete der Tatverdächtige mitsamt seiner Beute in Richtung Kleingartengebiet.

Der Unbekannte wird als etwa 20-25 Jahre und mit einer Größe von circa 180cm-185cm beschrieben. Er hatte dunkles, lockiges Haar sowie einen ebensolchen Bart und trug zum Tatzeitpunkt einen dunkelblauen Pullover der Marke ,,Hollister“.

Der 22-Jährige wurde leicht verletzt und suchte nach dem Überfall ein Polizeirevier auf, um Strafanzeige zu erstatten. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei Bremen bittet Zeugen, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421-362 3888 zu melden.

Polizei nimmt Schläger fest

(13.09.19)

Bei einer Auseinandersetzung am Donnerstagabend in Bremen-Arbergen prügelten zwei junge Männer auf einen 36 Jahre alten Bremer so schwer ein, dass er mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert und notoperiert werden musste. Die Polizei nahm die mutmaßlichen 17 und 18 Jahre alten Täter fest.

Der 36-Jährige geriet mit zwei jungen Männern in einem Linienbus in Arbergen in einen Streit, der sich später in den Haltestellenbereich Süntelstraße verlagerte. Es entwickelte sich eine handfeste Auseinandersetzung, bei der vor allem der 18-Jährige den am Boden liegenden 36-Jährigen schlug und auch mehrfach gegen den Kopf trat. Die Angreifer flüchteten sich anschließend in einen Bus. Einsatzkräfte konnten das Duo noch in Tatortnähe festnehmen. Eine Haftprüfung gegen den 18 Jahre alten Haupttäter und die weiteren Ermittlungen wegen versuchten Totschlags dauern an.

Der 36 Jahre alte Bremer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen stationär im Krankenhaus aufgenommen. Nach einer Notoperation besteht keine Lebensgefahr mehr.

Die Polizei fragt: Wer hat in diesem Zusammenhang zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen in Bussen der Linien 40 und 41 in Richtung Mahndorf gemacht? Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

Reizgas in Schule versprüht

(13.09.2019)

Am Freitagmittag versprühten bisher Unbekannte im Schulzentrum Delfter Straße in Bremen-Huchting Reizgas. Feuerwehr und Polizei rückten mit einem Großaufgebot an. Es wurde glücklicherweise niemand ernsthaft verletzt.

Gegen 11:30 Uhr klagten Schüler und Lehrer zweier Klassen über Atemwegreizungen. Die Schulleitung wählte daraufhin den Notruf. Die Polizei Bremen und die Feuerwehr erschienen mit einem Großaufgebot schnell am Einsatzort. Die betroffenen Räumlichkeiten im Erdgeschoss der Schule wurden abgesperrt. Insgesamt 29 Personen wurden vorsorglich untersucht; eine weitere Behandlung war jedoch nicht notwendig. Nach erfolgter Belüftung der Räumlichkeiten durch die Feuerwehr, konnten Schüler und Lehrer wieder in ihre Klassen zurückkehren.

Die Polizei Bremen hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Tat und/oder den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 zu melden.

Raubüberfälle im Bremer Norden

(15.09.2019)

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es in Vegesack und Burglesum zu zwei Raubüberfällen. Fußgänger wurden jeweils von einer Gruppe von drei bis vier Männern bedroht und zur Herausgabe von Wertsachen aufgefordert. Die Polizei sucht Zeugen.

Am Freitagabend, gegen etwa 23:30 Uhr, befanden sich zwei 40 und 41 Jahre alte Männer in der Straße Braut-Eichen im Bremer Ortsteil Schönebeck, als sie von drei bisher unbekannten Räubern eingeholt und mit einem Messer und einem Schlagstock bedroht wurden. Das Trio forderte die beiden Bremer auf, alle Wertsachen auszuhändigen. Hiernach flüchteten die Tatverdächtigen mitsamt der Beute in Richtung Herbartstraße. Die Unbekannten wurden mit einer Größe von etwa 170-175cm und schlanker Statur beschrieben. Zum Tatzeitpunkt trugen sie schwarze Kleidung.

Etwa 2 Stunden später ereignete sich im Ortsteil St. Magnus ein ähnlicher Vorfall. Zwei 20 und 22 Jahre alte Männer gingen gegen circa 01:25 Uhr durch die Kastanienallee, als sie von vier bislang unbekannten Männern verfolgt und angesprochen wurden. Unter Vorhalt eines Messers drohten sie dem Duo und forderten die Herausgabe von Mobiltelefonen und Geld. Der 20-jährige Bremer lief daraufhin weg und verständigte sofort die Polizei.
Die Räuber flüchten mit den Wertsachen des 22-Jährigen in Richtung Knopps Park. Das Quartett wurde mit einer Größe von etwa 165-170cm und einer schlanken Statur beschrieben. Zum Tatzeitpunkt trugen sie dunkle Kleidung und waren mit Sturmhauben und Tüchern maskiert.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft auch mögliche Zusammenhänge der beiden Überfälle. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

Polizei fasst Einbrecher-Paar

(15.09.2019)

In der Nacht von Freitag auf Samstag brach ein Gauner-Duo in einen Supermarkt in der Bremer Neustadt ein. Polizisten konnten den 19-jährigen Mann und die gleichaltrige Frau noch in Tatortnähe stellen.

Das Paar brach gegen 04:30 Uhr die Eingangstür einer Supermarktfiliale in der Pappelstraße auf und entwendete aus dem Geschäft mehrere Zigarettenschachteln. Nach Alarmauslösung verließ das Duo den Supermarkt mitsamt der Beute. Die Flucht war jedoch nur von kurzer Dauer. Schnell eintreffende Einsatzkräfte der Polizei Bremen schnappten die beiden noch in Tatortnähe. Die Tasche mit dem mutmaßlichen Diebesgut konnte ebenfalls gefunden und sichergestellt werden.

Gegen die beiden 19-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen schweren Diebstahls eingeleitet.

Streit um Ruhestörung eskaliert

(15.09.2019)

Am Samstagnachmittag führte ein Streit um eine Lärmbelästigung in der Bremer Neustadt zu einem Angriff mit Pfefferspray und Hammer. Ein 45 Jahre alter Mann wurde dabei verletzt.

Nach bisherigem Ermittlungsstand hörte der 45-jährige Bremer in seiner Wohnung Musik und wurde von seinem 64 Jahre alten Nachbarn zur Ruhe ermahnt. Es entwickelte sich ein verbaler Streit, der darin mündete, dass der 64-Jährige von seinem Balkon aus Reizgas gegen seinen Nachbarn einsetzte. Hierbei blieb es jedoch nicht. Der Streit verlagerte sich in den Hausflur. Dort soll der 64 Jahre alte Mann nach bisherigen Erkenntnissen einen Hammer genommen und damit gegen den Kopf seines Nachbarn geschlagen haben. Der 45-Jährige wurde durch den Angriff verletzt und musste in einem Klinikum behandelt werden.
Der Angreifer konnte durch Einsatzkräfte der Polizei Bremen angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Die mutmaßlichen Tatmittel, ein Pfefferspray und ein Hammer, konnten aufgefunden und sichergestellt werden.

Die Polizei Bremen hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

Tritte gegen den Kopf

(16.09.19)

In der Nacht von Samstag auf Sonntag schlug und trat ein bisher unbekannter Mann in Bremen-Mitte mehrfach mit voller Wucht auf einen Mann ein. Die Polizei sucht die Beteiligten.

Gegen 02:10 Uhr ging der Angreifer laut Zeugenaussagen zusammen mit zwei Begleitpersonen durch den Herdentorsteinweg. In Höhe einer Haltestelle griff er aus bisher unbekannten Gründen einen etwa 35 Jahre alten Mann an. Als dieser zu Boden stürzte, trat der Tatverdächtige mehrfach gegen den Kopf und den Oberkörper des Mannes. Auch als Passanten herbeieilten, ließ der Angreifer nicht von seiner Handlung ab und trat weiterhin massiv und mit Anlauf gegen den Kopf des am Boden Liegenden. Er beendete den Übergriff erst, als weitere Personen auf das Geschehen aufmerksam wurden und den Mann aufforderten aufzuhören. Der Unbekannte flüchtete hiernach mit seinen zwei Begleitern in Richtung Loriot-Platz. Der mutmaßlich verletzte Mann entfernte sich ebenfalls vom Tatort.

Der Angreifer wird als etwa 30 Jahre und mit einer Größe von circa 175cm sowie einer schlanken Statur beschrieben. Er hatte dunkles Haar, einen Drei-Tage-Bart und trug eine graue Steppjacke und eine Jeanshose. Zum Tatzeitpunkt soll er in Begleitung von zwei Männern gewesen sein.

Das Opfer soll etwa 30 Jahre alt und circa 180cm groß sein. Sein äußeres Erscheinungsbild wird mit einer kräftigen Statur, einer Halbglatze mit dunkelblondem Haarkranz und einem Stoppelbart beschrieben. Zur Zeit der Tat soll er eine braune Jacke getragen haben.

Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei bittet Zeugen sowie das Opfer, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 zu melden.

Jeder Tritt gegen den Kopf eines Menschen kann tödlich sein, wenige Zentimeter können entscheiden. Es hängt regelmäßig ausschließlich vom Zufall ab, ob durch die Tritte lebensgefährdende Verletzungen verursacht werden. Die Polizei Bremen verfolgt diese Delikte mit aller Konsequenz.

Einbrecher kommen über die Leiter

(17.09.19)

Zwei Männer drangen in der Nacht von Sonntag auf Montag in die Wohnung zweier 19-Jähriger in Vegesack ein und verlangten die Herausgabe ihrer Smartphones.

Die zwei dunkel gekleideten Einbrecher stellten eine Leiter an die Hauswand eines Mehrparteienhaues in der Bertholdstraße und stiegen durch das Badezimmerfenster im ersten Obergeschoss in die Wohnung ein. Die Männer überraschten das 19 Jahre alte Pärchen im Wohnzimmer und forderten die Herausgabe der Mobiltelefone. Während einer die beiden mit wiederkehrenden Schlägen und Haare ziehen in Schach hielt, durchsuchte sein Komplize die Wohnung. Anschließend entfernte sich das räuberische Duo, allerdings ohne etwas entwendet zu haben.

Die Polizei fragt: Wer hat in der Nacht von Sonntag auf Montag in der Bertholdstraße verdächtige Beobachtungen gemacht, wer hat jemanden mit einer Leiter gesehen, wer vermisst gegebenenfalls eine? Die Räuber hatten ihre Gesichter mit Sturmhauben verdeckt. Einer wurde als etwa 185 Zentimeter groß und athletisch beschrieben. Sein etwas kleinerer Komplize trug eine dunkle Strickjacke der Marke Adidas. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 3623888 entgegen.

Fahndung der Polizei Höxter

(17.09.19)

Die Kreispolizeibehörde Höxter hat am 12.09.2019 eine Öffentlichkeitsfahndung nach einem Beschluss des AG Paderborn herausgegeben, siehe Pressemitteilung https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65848/4373088 .

Da von den Tatverdächtigen auch Abhebungen an Geldautomaten in Niedersachsen und Bremen vorgenommen wurden, wird um Veröffentlichung der Fahndung gebeten.

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Höxter
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit -
Bismarckstraße 18
37671 Höxter

Telefon: 05271 962 1520
E-Mail: pressestelle.hoexter@polizei.nrw.de
https://hoexter.polizei.nrw/

Ansprechpartner außerhalb der Bürozeiten:
Leitstelle Polizei Höxter
Telefon: 05271 962 1222