Sie sind hier:

Falscher Polizist erbeutet Bargeld und Schmuck

(08.10.19)

Ein unbekannter Mann gab sich am Montag in der Bremer Vahr als Polizist aus und erschlich sich so den Eintritt in die Wohnung einer 85 Jahre alten Seniorin. Der Betrüger lenkte die Frau ab und entwendete Bargeld und Schmuck.

Die 85-Jährige kam vom Einkaufen und ging in die Franz-Mehring-Straße nach Hause. Vor dem Mehrparteienhaus stand ein Mann, der ihr anbot, die Einkäufe in die Wohnung zu tragen. An der Eingangstür wies er die Seniorin auf Kratzspuren hin und stellte fest, dass in ihrer Wohnung angeblich eingebrochen wurde. Anschließend zückte der Betrüger einen Ausweis und gab sich als Polizeibeamter zu erkennen. Er folgte der 85 Jahre alten Frau in die Wohnung, um nachzusehen, ob etwas gestohlen wurde. Als der Mann wenige Minuten später das Haus verließ, stellte die Bremerin den Verlust von Bargeld und Schmuck fest und rief die richtige Polizei. Der Dieb wurde als etwa 40 Jahre alt und 180 Zentimeter groß und korpulent beschrieben. Bei der Tatausführung trug er eine helle Jacke. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 3623888 entgegen.

Immer wieder sind Betrüger unterwegs, die sich als Polizisten ausgeben, um in den Besitz von Geld und anderen Wertgegenständen ihrer Opfer zu gelangen. An der Haustür schrecken sie nicht davor zurück, gefälschte Dienstausweise vorzuzeigen, um sich Zutritt in die vier Wände ihrer Opfer zu verschaffen, um Schmuck und Bargeld zu stehlen.

Tipps der Polizei:

Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung. Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis. Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten. Den richtigen Dienstausweis der Polizei Bremen finden Sie auch hier unter www.polizei.bremen.de.

Fahrradunfall in der Überseestadt sorgt für Staus

(08.10.2019)

Ein 32-jähriger Fahrradfahrer übersah in Bremen Walle am Montagabend offenbar eine Straßenbahn und prallte mit dem Kopf dagegen. Bei dem Unfall verletzte er sich schwer. Die Straße „Hansator“ war zeitweise in eine Richtung gesperrt, so dass es zu starken Verkehrsbehinderungen kam.

Gegen 17:30 Uhr fuhr eine Straßenbahn auf der Straße „Hansator“ in Richtung Innenstadt. Kurz vor der Haltestelle kam nach Zeugenaussagen ein 32-jähriger Fahrradfahrer mit hoher Geschwindigkeit aus der Konsul-Smidt-Straße. Offenbar versuchte er die Kreuzung, laut Zeugenaussagen offenbar bei Rotlicht, zu überqueren und übersah dabei die Straßenbahn. Die Fahrerin bremste zwar sofort ab und machte mit Klingeln auf sich aufmerksam, trotzdem prallte der 32-Jährige mit dem Kopf gegen die Seite der Bahn. Dabei verletzte er sich schwer und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Während des Einsatzes der Polizei- und Rettungskräfte war die Straße „Hansator“ in Richtung Innenstadt gesperrt, so dass es zu größeren Beeinträchtigungen des Verkehrs kam. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Einbrecher gestellt

(08.10.2019)

In der Nacht zum Dienstag erwischten Einsatzkräfte der Polizei einen 47-jährigen Einbrecher in Bremen-Vegesack auf frischer Tat. Er hatte die Haustür eines Mehrfamilienhauses gewaltsam geöffnet. Der Hund einer Bewohnerin schlug jedoch an, so dass diese dann die Polizei rief.

Durch das Knurren ihres Hundes wurde die Frau gegen 02:25 Uhr geweckt. Sie bemerkte, dass sich jemand im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses in der Straße „Zur Vegesacker Fähre“ befand und rief die Polizei. Kurze Zeit später trafen die Polizisten am Haus ein und stellten fest, dass die Tür offenbar gewaltsam geöffnet worden war. Im Treppenhaus fanden sie den 47-Jährigen und konfrontierten ihn mit dem Vorwurf des Einbruchs. Dieser gab daraufhin an, von Schlägern verfolgt worden und aus Angst in das Haus geflüchtet zu sein.

Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Polizisten jedoch unter anderem Einbruchswerkzeug. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

Staatsschutz ermittelt nach Sachbeschädigungen

(09.10.19)

Der Staatsschutz der Bremer Polizei ermittelt nach Sachbeschädigungen in den letzten Tagen. In der Bremer Neustadt beschädigten Unbekannte ein Fahrzeug der Bundeswehr und in Schwachhausen wurden Aufkleber am Zaun der Jüdischen Synagoge angebracht.

Der als Bundeswehrfahrzeug erkennbare Opel Astra stand auf einem Parkplatz in der Straße Flughafendamm. Unbekannte warfen zwischen Freitag und Montagmittag einen Stein in die Heckscheibe und richteten ein Sachschaden von etwa 1000 Euro an.

Am Dienstagabend bemerkte der Objektschutz der Polizei Bremen am Zaun und an der Pforte der Jüdischen Gemeinde in der Schwachhauser Heerstraße etwa 40 Aufkleber mit durchgestrichenen herabsetzenden Wörtern. Ähnliche Aufkleber wurden zwei Tage zuvor an einem Parteibüro in der Sandstraße entdeckt. Hier prüft die Polizei mögliche Zusammenhänge.

Zeugenhinweise zu den geschilderten Fällen nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 3623888 entgegen.

Polizei findet Leiche

(10.10.19)

Einsatzkräfte der Bremer Polizei fanden am Mittwochvormittag in einer Wohnung im Bremer Stadtteil Gröpelingen die Leiche eines Menschen und nahmen einen Verdächtigen vorläufig fest.

Die Tochter eines 50 Jahre alten Mannes alarmierte die Polizei, nachdem sie ihren Vater seit längerer Zeit nicht mehr erreichen konnte und sich Sorgen machte. Einsatzkräfte wollten nach ihm schauen und entdeckten in der Wohnung im Ortsteil Ohlenhof einen 65 Jahre alten Mann und einen toten Menschen. Der 65-Jährige versuchte zu fliehen, konnte aber von den Polizisten überwältigt und festgenommen werden.

Die Ermittlungen der Mordkommission auch hinsichtlich der Identität des Leichnams dauern an. Weitere Auskünfte erteilt die Staatsanwaltschaft Bremen.

Fahrradkörbe im Visier von Handtaschendieb

(10.10.19)

In der Neustadt wurden am Montag und Mittwoch zwei Frauen die Handtaschen aus dem Fahrradkorb gestohlen. Die Polizei sucht Zeugen und warnt vor dieser Art von Diebstählen.

Gegen 15 Uhr war eine 76 Jahre alte Frau am Montag mit dem Fahrrad in der Friedrich-Ebert-Straße stadtauswärts unterwegs, als sie ein Radfahrer auf dem Radweg überholte. Dabei griff der junge Mann in ihren vorderen Fahrradkorb und entwendete einen Stoffbeutel. Anschließend flüchtete der Täter über die Kreuzung Pappelstraße in Richtung Langemarckstraße.

Am Mittwochnachmittag gegen 14.30 Uhr fuhr eine 66-Jährige auf dem Radweg zwischen Am Dammacker und Buntentorsteinweg. Auf einmal näherte sich ihr ein Radfahrer, der im Vorbeifahren ihre Handtasche aus dem hinteren Radkorb ergriff und damit flüchtete. Noch auf dem Rad plünderte der Dieb die Tasche, entwendete ein Handy daraus und warf sie anschließend weg.

In beiden Fällen wurde der Dieb wurde als etwa 18 bis 25 Jahre alt, schlank und mit dunklen Haaren beschrieben. Er soll zur Tatzeit mit einem dunklen Herrenrad unterwegs gewesen sein. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

Die Polizei rät: Bewahren Sie ihr Geld, Papiere und Kreditkarten nicht in der Tasche, sondern in verschlossenen Innentaschen der Kleidung dicht am Körper auf. Legen Sie ihre Taschen wenn möglich nicht in einen Gepäckkorb ab, sondern tragen Sie diese diagonal über Schulter und Oberkörper. Seien Sie aufmerksam und achten Sie auf Ihre Umgebung.

Weitere Tipps und Präventionshinweise finden Sie dazu im Internet unter www.polizei.bremen.de oder www.polizei-beratung.de.

Vier Haftbefehle und kein Führerschein

(10.10.19)

Ein 54 Jahre alter Spediteur zeigte am Mittwochabend den Diebstahl seines Lasters an. Mittels GPS konnte der Wagen geortet werden. Die misslungene Flucht des Fahrers vor der Polizei endete im Acker und führte zu eisenhaltigen Abführmitteln.

Mit Hilfe des Ortungssystems konnte der in Hemelingen vom Firmengelände gestohlene Lkw im Bremer Stadtteil Osterholz lokalisiert und ein Streifenwagen entsandt werden. Als die Polizisten den Wagen stoppen wollten, ignorierte der Fahrer die Anhaltesignale, fuhr weiter über die Landesgrenze und dort in der Nähe von Oyten direkt in einen Acker. Der Fahrzeugführer nahm Reißaus, stürzte über einen Weidezaun und konnte von den Einsatzkräften gestellt werden. Für den 24-Jährigen klickten umgehend die Handschellen. Bei seiner Überprüfung stellten die Ermittler fest, dass gegen ihn vier Haftbefehle vorlagen. Zu allem Überdruss war der 24 Jahre alte Mann auch nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Radfahrerin lebensgefährlich verletzt

(11.10.19)

Eine 37 Jahre alte Radfahrerin zog sich bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagabend in der Bremer Innenstadt lebensgefährliche Verletzungen zu.

Die 37-Jährige und ihr Ehemann fuhren von der Straße Tiefer auf die Wilhelm-Kaisen-Brücke. Nach derzeitigen Erkenntnissen kommt sie ohne Fremdeinwirkung vom Radweg ab und stürzt auf die Fahrbahn. Ein stadteinwärts fahrender 25 Jahre alter Mann konnte seinen Wagen nicht mehr rechtzeitig bremsen und stieß mit der Frau zusammen. Die 37 Jahre alte Bremerin wurde mit lebensbedrohlichen Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Wilhelm-Kaisen-Brücke wurde für die Dauer der Unfallaufnahme stadteinwärts gesperrt. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an, Zeugenhinweise nimmt die Verkehrsbereitschaft der Polizei Bremen unter 0421 36214850 entgegen.

Polizei warnt vor falschen Handwerkern

(11.10.19)

Am Donnerstag kam es in der Stadt zu Trickdiebstählen zum Nachteil von älteren Menschen. Die Täter gaben sich größtenteils als Wasserwerker aus und erbeuteten Bargeld und Schmuck.

Gegen 12.15 Uhr klingelte in der Bautzener Straße in Gröpelingen ein unbekannter Mann in Begleitung eines Rollstuhlfahrers bei einer 82-Jährigen und fragte, ob sie etwas zu verschenken hätte. Als die Frau verneinte, erklärte der Fremde, dass er ihr altes Fernsehgerät gegen ein neueres Modell eintauschen wolle. Daraufhin ließ sie den Mann hinein, während sein Begleiter im Rollstuhl vor der Haustür wartete. Im Wohnzimmer lenkte der Dieb die 82-Jährige ab, entwendete eine rote Geldkassette mit Bargeld und flüchtete anschließend aus dem Haus.
Der Täter soll circa 40 bis 45 Jahre alt gewesen sein. Er hat eine Glatze, war braun gebrannt und mit gebücktem Gang. Er war zur Tatzeit mit einer Dreiviertel-Hose und einem Pullover bekleidet. Der Mann im Rollstuhl soll einen kurzen Bart und eine graue Schirmmütze getragen haben. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

Wenig später gaben sich zwei Trickdiebe in Findorff als Wasserwerker aus. Sie erklärten einer 76-Jährigen, dass sie den Wasserdruck messen müssten. Erst mal in der Wohnung gelangt, entwendeten die Kriminellen unbemerkt diverse Wertgegenstände.

Gegen 13.30 Uhr versuchten die Kriminellen es erneut mit diesem Trick in Kattenturm. In zwei Fällen erbeuteten sie dabei Bargeld und eine Geldkassette.

Lassen Sie keine Fremden in ihre Wohnung. Und Handwerker nur, wenn Sie diese selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Lassen Sie sich einen Ausweis zeigen und bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist. Bei Verdacht verständigen Sie die Polizei über den Notruf 110.

[FETTWeitere Informationen zu den sogenannten SÄM-Delikten erhalten Sie auf www.polizei.bremen.de und auf www.polizei-beratung.de .]

Öffentlichkeitsfahndung nach Angriff auf Straßenbahnfahrer

, JPG, 17.3 KB
Wer kennt diese Männer?

(11.10.2019)

Im Juli schlugen im Bremer Stadtteil Hemelingen zwei Unbekannte auf einen 60-jährigen Straßenbahnfahrer der Linie N1 ein (siehe PM 0472). Dabei verletzten sie ihn schwer. Jetzt fahnden Polizei und Staatsanwaltschaft mit Fotos nach den beiden Angreifern.

Der 60-Jährige wollte am 25. Juli gegen 00:20 Uhr gerade die leere Straßenbahn an der Endhaltestelle am Bahnhof Mahndorf durchsehen. Dazu ging er durch die Wagenabschnitte und wurde dabei offenbar unvermittelt von hinten angegriffen. Zwei unbekannte Täter schlugen und traten mehrfach auf den am Boden liegenden Fahrer ein und benutzten dabei auch einen unbekannten Gegenstand. Der 60-Jährige wurde erheblich an Kopf und Oberkörper verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Polizei fragt: Wer kennt die Männer auf den Fotos? Der eine Täter trug ein weißes Oberteil, eine Jeanshose und dunkle Schuhe mit weißem Sohlenrand. Der andere Täter trug eine schwarze Jacke, darunter ein helles Oberteil, eine dunkle Hose und helle Schuhe. Beide hatten schwarze Haare und sind etwa zwischen 18 und 22 Jahre alt.

Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421-362 3888 entgegen.

Auseinandersetzung im Herdentorsteinweg – Videoanlage überführt Schläger

(13.10.2019)

In der Nacht von Freitag auf Samstag eskalierte ein verbaler Streit vor einer Bar in Bremen-Mitte. Ein 22-Jähriger wurde dabei u.a. mit einem Gürtel angegriffen und verletzt. Mit Hilfe der Videoleitstelle der Polizei Bremen konnten Einsatzkräfte die Angreifer schnell ermitteln und vorläufig festnehmen.

Gegen etwa 02:25 Uhr kam es vor einer Bar im Herdentorsteinweg zwischen dem 22-Jährigen und drei bis vier Jugendlichen zu einem Streit. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Bremer aus der Gruppe heraus mehrfach mit Fäusten geschlagen worden sein. Zudem soll einer der Jugendlichen seinen Gürtel aus der Hose gezogen und damit ebenfalls mehrfach auf den 22 Jahre alten Mann eingeschlagen haben. Als der junge Bremer daraufhin zu Boden stürzte, flüchteten die Angreifer.
Eine nachträgliche Sichtung der Kameraaufnahmen vom Hauptbahnhof durch die Videoleitstelle der Polizei Bremen verlief erfolgreich. Vier Tatverdächtige im Alter von 15 und 16 Jahren konnten anhand der Beschreibung wiedererkannt und im Hauptbahnhof durch Einsatzkräfte angetroffen und vorläufig festgenommen werden.

Der 22-Jährige wurde verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Zeugen der Auseinandersetzung werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 zu melden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Streit zwischen mehreren Personen eskaliert

(13.10.2019)

Am frühen Samstagabend kam es in Bremen-Schwachhausen zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, bei der ein 20-Jähriger mit einem Messer verletzt wurde. Die Polizei nahm einen 21 Jahre alten Intensivtäter fest.

Kurz vor 18:00 Uhr geriet eine sechsköpfige Personengruppe auf dem Gelände einer Tankstelle in der Hollerallee aus bislang unbekannten Gründen in einen Streit. Die Auseinandersetzung der 20 bis 25 Jahre alten Männer verlagerte sich schließlich auf einen Garagenhof in der Hagenstraße. Dort eskalierte die Situation. Ein 21-Jähriger zog ein Messer und verletzte damit seinen 20 Jahre alten Kontrahenten.
Schnell eintreffende Einsatzkräfte konnten die Personengruppe sowie den 21 Jahre alten Tatverdächtigen noch in Tatortnähe antreffen. Der Intensivtäter wurde festgenommen. Aktuell werden Haftgründe gegen ihn geprüft.

Der 20-Jährige wurde mit einer Halsverletzung in ein Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr besteht nicht.

Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 entgegen.

Zeugensuche nach Tritten gegen den Kopf

(13.10.2019)

In der Nacht von Samstag auf Sonntag griffen mehrere Männer einen 23-Jährigen in der Innenstadt an. Dem Bremer wurde dabei unter anderem gegen den Kopf getreten. Die Polizei sucht Zeugen.

Der 23 Jahre alte Bremer befand sich gegen 01:50 Uhr in der Birkenstraße und wurde aus bisher unbekannten Gründen von mindestens fünf Männern attackiert. Nach derzeitigen Erkenntnissen schlugen die Angreifer den 23-Jährigen zu Boden. Dort soll ihm mindestens einer aus der Gruppe heraus gegen den Kopf und gegen den Rücken getreten haben. Als der Bremer benommen liegen blieb, flüchteten die Männer.

Der Haupttäter wurde mit einer Größe von etwa 170 Zentimetern und mit einem dunklen Teint beschrieben. Er soll zum Tatzeitpunkt mit einer khakifarbenen Daunenjacke bekleidet gewesen sein. Das Alter aller Angreifer wird auf etwa 21 geschätzt.

Der 23-Jährige musste zur Behandlung seiner Verletzung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei bittet Zeugen, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 zu melden.

Jeder Tritt gegen den Kopf eines Menschen kann tödlich sein, wenige Zentimeter können entscheiden. Es hängt regelmäßig ausschließlich vom Zufall ab, ob durch die Tritte lebensgefährdende Verletzungen verursacht werden. Die Polizei Bremen verfolgt diese Delikte mit aller Konsequenz.

Schüsse in die Luft lösen Großeinsatz der Polizei Bremen aus

(13.10.2019)

In Bremen-Walle gab am Samstagabend ein 32 Jahre alter Mann von seinem Balkon aus mehrere Schüsse in die Luft mit einer Schreckschusspistole ab. Spezialkräfte der Polizei Bremen nahmen den Mann vorläufig fest.

Gegen 22:30 Uhr nahmen Anwohner der Dithmarscher Freiheit auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses einen Mann wahr, der mit einer Pistole hantierte und Schüsse in die Luft abgab. Die Polizei Bremen rückte daraufhin mit einem Großaufgebot aus. Der Tatort konnte schnell lokalisiert und umstellt werden. Spezialkräfte trafen den 32 Jahre alten Schützen in seiner Wohnung an und nahmen ihn vorläufig fest. In der Wohnung fanden die Einsatzkräfte zwei Schreckschusspistolen sowie Munition. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt.

Den 32-Jährigen erwartet nun ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Polizei begleitet Demonstration

(13.10.2019)

Am Samstagnachmittag demonstrierten in der Bremer Innenstadt etwa 2.000 Personen zum Thema „Türkische Armee raus aus Nordsyrien“. Während der Demonstration kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Versammlungsteilnehmern und einem 36-jährigen Fahrzeugführer. Die Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Gegen 14:00 Uhr startete die angemeldete Demonstration auf dem Bahnhofsvorplatz. Nach einer Auftaktkundgebung führte der Aufzug über die Bürgermeister-Smidt-Straße, den Kreuzungsbereich Am Brill und die Obernstraße zum Marktplatz.
Gegen etwa 15:30 Uhr lösten sich in der Bahnhofstraße etwa 100 Versammlungsteilnehmer aus dem Aufzug, nachdem ein vorbeifahrender Fahrzeugführer eine provokative Geste in Richtung selbiger vorgenommen haben soll.
Zwischen dem 36-jährigen Autofahrer und etwa zehn Versammlungsteilnehmern entwickelte sich schließlich eine Auseinandersetzung. Im Verlauf der Streitigkeit soll der 36 Jahre alte Mann von einem bisher unbekannten Demonstrationsteilnehmer bespuckt worden sein. Hiernach entfernten sich die Personen wieder in Richtung der Versammlung. Die Polizei Bremen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.
Durch die ansonsten friedlich verlaufende Demonstration kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen für den Individualverkehr in der Innenstadt sowie der Bahnhofsvorstadt. Mit dem Eintreffen am Marktplatz verließen viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Versammlung. Diese wurde im Anschluss an die Abschlusskundgebung um etwa 17:20 Uhr als beendet erklärt.

Graffitisprayer gefasst

(14.10.2019)

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden in der Östlichen Vorstadt mehrere Hauswände sowie ein Garagentor mit lachsfarbenen Schriftzügen besprüht. Ein 24-jähriger Tatverdächtiger konnte noch in Tatortnähe gestellt werden.

Gegen etwa 03:50 Uhr bemerkte eine aufmerksame Passantin einen Mann, der mehrere Hauswände sowie ein Garagentor in der Stader Straße mit Farbe besprühte und sich hiernach zügig in Richtung Bismarckstraße entfernte. Als der Verdächtige die alarmierte Streifenwagenbesatzung bemerkte, flüchtete er zunächst; konnte jedoch von den Einsatzkräften schnell gefasst werden.
Der 24-Jährige hatte noch frische Farbe an den Händen und der Bekleidung. Er wurde vorläufig festgenommen.
Im Rahmen der weiteren Ermittlungen entdeckten Einsatzkräfte an einem Mülleimer vor dem Rathaus eine weitere lachsfarbene Schmiererei mit ähnlichem Schriftbild. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen zu den Sachbeschädigungen aufgenommen.

Illegale Graffiti sind Sachbeschädigungen, der Verursacher macht sich schadenersatzpflichtig und wird strafrechtlich verfolgt. Wer mit 18 Jahren beim illegalen Sprayen erwischt wird, läuft Gefahr, bis zu seinem 48. Lebensjahr für den von ihm verursachten Schaden zur Kasse gebeten zu werden. Denn so lange gelten die zivilrechtlichen Ansprüche des Geschädigten gegenüber dem Täter. Wird nur ein einzelner Täter aus einer Gruppe von Sprayern überführt, haftet er zudem für den gesamten Schaden.

Polizei Bremen klärt Brandserie auf

(14.10.19)

Nach einem Parzellenbrand in der Nacht von Freitag auf Sonnabend in Gröpelingen nahm die Polizei Bremen einen 53 Jahre alten mutmaßlichen Brandstifter fest. Der Mann räumte in den Vernehmungen ein, in der Vergangenheit weitere Feuer gelegt zu haben.

Nach mehreren Bränden in Kleingartengebieten in den letzten Monaten, waren Zivilkräfte der Bremer Polizei verstärkt in den betroffenen Gebieten unterwegs. Gegen 1 Uhr wurde ein Feuer an einem Parzellenhaus im Blühaufweg gemeldet. Während eine schnell eingetroffene Streifenwagenbesatzung die Flammen löschte, kontrollierten die zivilen Ermittler den 53-Jährigen in unmittelbarer Nähe des Brandortes. Sie fanden bei ihm Utensilien wie Feuerzeug und Brecheisen. Der Bremer war gleich geständig und gab die Brandlegung zu. Er wurde mit zur Wache genommen. Bei den weiteren Vernehmungen räumte er ein, für mindestens zehn Brandstiftungen in den letzten Wochen verantwortlich gewesen zu sein. Der 53-Jährige hatte es hierbei vornehmlich auf unbewohnte Parzellen abgesehen. Die Polizei prüft nun, ob ihm noch mehr Taten zugeordnet werden können. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Politische Farbschmierereien und Sachbeschädigungen im Stadtgebiet

(14.10.2019)

Zwischen Freitagabend und Sonntagabend beschmierten Unbekannte in Bremen in den Stadtteilen Neustadt und Vahr Häuser mit Schriftzügen, Zeichen und Aufklebern. In einem weiteren Fall wurde zwischen dem 07.10. und dem 11.10. eine Hinweistafel auf einem Friedhof beschädigt. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen, die in den betreffenden Zeiträumen etwas beobachtet haben.

Der Mitarbeiter eines Pflegedienstes bemerkte am Sonntagmorgen an den Scheiben eines Wohnblocks in der Kurt-Schumacher Allee etwa ein Meter große Buchstaben mit offensichtlich rechtsextremen Inhalten und rief die Polizei. Durch weitere Zeugen kann der Zeitraum, in dem die Schmierereien stattgefunden haben müssen, zwischen Samstagabend (12.10.) 21:00 Uhr und Sonntagmorgen (13.10.) eingegrenzt werden.
Ein zweiter Vorfall ereignete sich an einem neu gebauten und noch unbewohnten Mehrfamilienhaus in der Langemarkstraße. Im Zeitraum zwischen Freitag (11.10.) 21.30 Uhr und Sonntag (13.10.) 20:55 Uhr beschmierten Unbekannte die Fassade mit einem ein Meter großem Schriftzug, weiteren Schmierereien und Aufklebern, die sich unter anderem gegen „Gentrifizierung“ richten.
Am Montagmorgen meldete eine Mitarbeiterin der Friedhofsverwaltung in Huckelriede, dass eine Hinweistafel zerkratzt worden sei. Dabei wurden rechtextreme Inhalte eingeritzt. Der Zeitraum lag nach Angaben der Mitarbeiterin zwischen Mittwoch (07.10.) 15 Uhr und Freitag (11.10.) 14 Uhr. In allen Fällen hat der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei Bremen fragt: Wer hat an den Orten etwas beobachtet und kann möglicherweise sogar Angaben zu Tätern machen. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei unter 0421-3623888 zu melden.

Überfall mit Clownsmaske

(14.10.2019)

Am Montagmorgen überfiel ein bisher unbekannter Mann einen Supermarkt in Bremen-Obervieland. Der Räuber war mit einer Clownsmaske maskiert und bedrohte die 50-jährige Angestellte mit einer Schusswaffe. Die Polizei sucht Zeugen.

Der bislang unbekannte Mann betrat gegen 05:40 Uhr den Supermarkt in der Kattenturmer Heerstraße und näherte sich der 50 Jahre alten Mitarbeiterin von hinten. Unter Vorhalt einer Schusswaffe forderte er die Dame sodann auf, ihm Bargeld auszuhändigen. Als die Kassiererin der Forderung nicht nachkam, flüchtete der Räuber ohne Beute in unbekannte Richtung. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen verliefen bisher ohne Erfolg.
Die Polizei sucht Zeugen und fragt: Wer hat am frühen Montagmorgen in der Kattenturmer Heerstraße sowie der nahen Umgebung verdächtige Beobachtungen gemacht? Der Räuber wurde als etwa 1,80 Meter groß, ca. 25-30 Jahre alt und schlank beschrieben. Er war mit einer schwarzen Jogginghose der Marke Adidas, einem schwarzes Kapuzenshirt sowie schwarzen Softshellhandschuhen bekleidet. Zum Tatzeitpunkt trug er eine weiße Clownsmaske in Halloweenoptik und führte eine schwarze Schusswaffe mit sich. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.