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48-jähriger Bremer vermisst

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Wer hat Tim Homburg gesehen?

(01.11.2019)

Seit Montag, 28. Oktober 2019 wird der 48 Jahre alte Tim Homburg vermisst. Die Polizei Bremen bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche.

Herr Homburg verließ am Montagmorgen gegen 09.15 Uhr seinen Arbeitsplatz in der Bremer Altstadt und wurde seither nicht mehr gesehen. Der 48-Jährige ist zirka 185 Zentimeter groß, hat kurze, graumelierte Haare, einen Drei-Tage-Bart und ist schlank mit einem leichten Bauchansatz. Bekleidet war er Homburg mit einer schwarzen Jacke, einem schwarzen Cappy mit einem Babylon 5 Aufdruck und einer Cargohose. Er trug einen blauen Rucksack bei sich, der auch als Fahrradtasche genutzt werden kann. Möglicherweise trägt der Bremer auch eine Brille. Die bisherigen Suchmaßnahmen verliefen erfolglos.

Die Polizei fragt: Wer hat Tim Homburg gesehen oder kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen? Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 oder an jede andere Polizeidienststelle.

Vorläufiges Resümee des Bundesligaspiels Werder Bremen gegen den SC Freiburg

(02.11.2019)

Am Samstagnachmittag standen sich Werder Bremen und der SC Freiburg im ausverkauften Wohninvest Weserstadion gegenüber. Die Polizei blickt auf einen arbeitsreichen Nachmittag zurück.

Die Polizei Bremen hatte an diesem Nachmittag mit Freimarkt und Fußball wieder alle Hände voll zu tun. Durch das damit einhergehende erhöhte Verkehrsaufkommen, kam es insbesondere in der Innenstadt zu Verzögerungen.
Die Anreise der zirka 1.300 Fußballanhänger aus Freiburg verlief bis auf eine Zugverspätung reibungslos.

In der zweiten Spielhälfte kam es in der Ostkurve zu einer körperlichen Auseinandersetzung unter den Heimfans. Dabei soll es auch Tritte gegen den Kopf gegeben haben. Einsatzkräfte der Polizei Bremen konnten vor Ort Personen feststellen, deren Tatbeteiligung nun Teil der weiteren Ermittlungen wegen einer Gefährlichen Körperverletzung ist. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Nach Beendigung der Partie wurde bekannt, dass es während des Spiels zu einer weiteren Körperverletzung im Stadion gekommen ist. Eine Strafanzeige wurde auch in diesem Fall gefertigt.
Rund um das Stadion und im Viertel kam es nach bisherigen Erkenntnissen zu keinen weiteren Vorfällen.

Gegen 18.15 Uhr kam es auf der Carl-Karstens-Brücke zu einem Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen. Während der Unfallaufnahme musste die Brücke voll gesperrt werden, was bei der Abreise der Stadionbesucher teilweise zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte.

Fahrzeugbrände in Woltmershausen

(03.11.2019)

In der Nacht zum Sonntag haben in Bremen-Woltmershausen neun Fahrzeuge gebrannt. Ein Tatverdächtiger konnte durch Einsatzkräfte gestellt werden. Die Polizei Bremen prüft einen politisch motivierten Hintergrund.

Gegen 03.15 Uhr meldeten Zeugen das Feuer auf einem Gelände in der Hermann-Ritter-Straße. Neun Fahrzeuge eines Wohnungsunternehmens und eines Dienstleisters haben gebrannt. Ob weitere umherstehende Autos durch das Feuer ebenfalls beschädigt wurden, wird geprüft. Ein 29-jähriger Tatverdächtiger konnte noch in der Nacht gestellt werden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 250.000 Euro.

Die Polizei Bremen fragt, wem Sonntagnacht gegen 3.15 Uhr im Bereich der Hermann-Ritter-Straße etwas aufgefallen ist und möglicherweise Hinweise geben kann. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

26-Jähriger mit Messer verletzt

(03.11.2019)

Sonntagnacht gerieten im Bremer Viertel mehrere Personen aneinander. Dabei wurde ein 26-Jähriger mit einem Messer verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 01.45 Uhr gerieten nach ersten Erkenntnissen vier Personen vor einer Lokalität in der Straße „Fehrfeld“ zunächst in einen verbalen Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung hat ein bislang unbekannter Mann einen 26-Jährigen mit einem Messer im Bereich des Oberschenkels verletzt. Der Verletzte musste in einem Krankenhaus behandelt werden, Lebensgefahr bestand keine.
Der Tatverdächtige konnte fliehen. Zeugen haben ihn wie folgt beschrieben:

Etwa 185 bis 190 Zentimeter groß, zirka 30 Jahre alt und sehr schlank. Der Mann soll blonde, kurze Haare gehabt haben. Bei der Tat trug er eine kurze dünne Jacke in braun oder schwarz, ein T-Shirt und eine blaue Jeans. Zudem soll er auffällig blass gewesen sein.

Die Polizei Bremen fragt, wer etwas beobachten konnte und Hinweise zum Tatverdächtigen geben kann. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Ausländerfeindliche Beschimpfungen

(03.11.2019)

Am Samstagnachmittag gerieten in der Östlichen-Vorstadt zwei Männer in einer Straßenbahn aufgrund eines Sitzplatzes aneinander. Ein 45-Jähriger beschimpfte einen 42-Jährigen dabei massiv aufgrund seiner Herkunft.

Der 42-jährige Nigerianer betrat gegen 16.50 Uhr die Straßenbahn in Richtung Sebaldsbrück und suchte sich einen Platz. Da die Bahn sehr voll war, bat er den 45-Jährigen seinen Rucksack beiseite zu nehmen, damit er Platz nehmen könnte. Da dieser der mehrfachen Bitte des 42-Jährigen nicht nachkam, legte der aus Nigeria stammende Mann den Rucksack selber beiseite, um sich setzen zu können. Daraufhin trat der 45-Jährige nach dem Mann und beschimpfte ihn mehrfach mit ausländerfeindlichen Parolen. Auch gegenüber den eintreffenden Polizisten verhielt er sich durchweg aggressiv.

Der 45-Jährige ist aufgrund ähnlicher Fälle bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten. Er wurde vorübergehend festgenommen.

Die Polizei zieht Bilanz zum Freimarkt

(04.11.2019)

Die Polizei Bremen blickt auf einen arbeitsreichen Freimarkt zurück. Körperverletzungsdelikte, Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, gegen die Marktordnung, Diebstahlsdelikte aber auch Falschparker beschäftigten die Beamten der Freimarktwache. Größere Zwischenfälle sind nicht bekannt.

Mit heutigem Stand hat die Polizei Bremen während der Freimarktzeit 52 Körperverletzungsdelikte aufgenommen. Dabei handelte es sich überwiegend um Auseinandersetzungen zwischen Gruppen, die teilweise unter erheblichem Alkoholeinfluss standen. Nach derzeitigem Kenntnisstand hat keiner der Beteiligten schlimmere Verletzungen davon getragen. In vier Fällen ermittelt die Kriminalpolizei wegen sexueller Belästigung. In allen Fällen kam es zu unsittlichen Berührungen. In zwei Fällen besteht der Verdacht, dass sog. K.O. Tropfen verabreicht wurden. Die Polizei hat 667 Verstöße gegen die Marktordnung registriert. Dabei wurde überwiegend das Glasflaschenverbot missachtet. 64 Personen wurden Platzverweise erteilt.
An einem Fahrgeschäft löste sich am ersten Freitag eine Halterung, eine Person verletzte sich dabei leicht.

In diesem Jahr ließen die Einsatzkräfte von Polizei und Ordnungsdienst 260 verbotswidrig abgestellte Fahrzeuge abschleppen, ahndeten über 4.250 Verkehrsverstöße und fertigten elf Strafanzeigen gegen Autofahrer, die nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis waren. Über 2.300 Fahrzeugführer mussten an den aufgestellten Verbotsschildern abgewiesen werden. Insbesondere an den Tagen, an denen Konzerte in der angrenzenden ÖVB-Arena stattfanden, kam es teilweise zu massiven Verkehrsbehinderungen, sodass vereinzelt Straßen für den Individualverkehr gesperrt wurden.

Wasserschutzpolizei zieht Sicherheitsleistungen ein

(4.11.19)

Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei der Polizei Bremen kontrollierten in den letzten Tagen drei Schiffe und stellten dabei diverse Verstöße fest. In zwei Fällen wurden dabei Sicherheitsleistungen eingezogen, die sich auf über 10 000 Euro beliefen.

Als Polizisten den Maschinenraum eines Containerschiffes am Donnerstag kontrollierten, stellten sie fest, dass das Schiff während der Anfahrt nach Bremerhaven sowie im Hafen Kraftstoff mit einem deutlich erhöhten Schwefelanteil verbrannte. Der zulässige Grenzwert liegt bei höchstens 0,1 Prozent und dient der Verringerung der Schadstoffbelastung der Luft durch Schiffsabgase. Gegen die polnische Schiffsführung des 230 Meter langen Frachtschiffes ist eine Anzeige nach der See-Umweltverhaltensverordnung bzw. der Bremischen Hafenordnung gefertigt und eine Sicherheitsleistung in Höhe von 10.000 Euro eingezogen worden. Das Schiff unter der Flagge von Liberia konnte Bremerhaven erst wieder verlassen, nachdem regelkonformer Kraftstoff an Bord gebunkert wurde.

Weitere 103,50 Euro Sicherheitsleistung zogen die Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei am Freitag in Bremen-Industriehafen an Bord eines niederländischen Binnenschiffes aufgrund einer fehlenden Fahrtauglichkeitsbescheinigung ein. Das Schiff durfte aufgrund einer erteilten Ausnahmegenehmigung der zuständigen Behörde seine Fahrt fortsetzen.

In Bremerhaven wurde ebenfalls am Freitag einem weiteren niederländischen Binnenschiff aufgrund einer Unterbesetzung und fehlender Fahrtauglichkeitsbescheinigung ein Weiterfahrverbot erteilt. Eine Nachkontrolle wird am Dienstag an Bord stattfinden.

Öffentlichkeitsfahndung nach Raubüberfall

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Wer kennt diesen Mann?

(05.11.2019)

Am Montag, 28.10.2019 versuchte ein mit einem Messer bewaffneter Mann einen Kiosk in Bremen-Walle zu überfallen (siehe PM 0684). Polizei und Staatsanwaltschaft fahnden jetzt mit Fotos nach dem Tatverdächtigen.

Gegen 20 Uhr betrat der maskierte Mann den Kiosk in der Gutenbergstraße. Er ging geradewegs zum Verkaufstresen, hielt dem 41 Jahre alten Angestellten ein Messer vor und forderte die Herausgabe von Bargeld. Der 41-Jährige weigerte sich jedoch, dass Geld herauszugeben. Der Unbekannte stach daraufhin mit dem Messer in Richtung des Angestellten. Dabei verletzte er ihn leicht am Bauch. Anschließend verließ der Mann ohne Beute das Geschäft.

Der Räuber war etwa 20 Jahre alt, zwischen 160 und 170 Zentimetern groß und schmächtig. Er trug eine dunkle Jacke mit heller Kapuze, eine Jeanshose und sprach Deutsch mit Akzent. Maskiert war er mit einer weißen Maske aus Plastik.

Die Polizei Bremen fragt, wer Hinweise zu dem Tatverdächtigen geben kann und bittet diese, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Polizei geht gegen Einbrecher vor – Maßnahmen zur ‚Dunklen Jahreszeit‘ starten

(6.11.19)

In der dunklen Jahreszeit, insbesondere in den Monaten November, Dezember und Januar, wird regelmäßig ein Anstieg der Einbrüche verzeichnet. Die Tage werden kürzer, es wird früher dunkel und für Einbrecher ergeben sich damit mehr Gelegenheiten. Darauf hat sich auch die Polizei Bremen wieder eingestellt. Mit gezielten Maßnahmen und Präventionsaktionen wird die Polizei auch in diesem Jahr wieder gegen die Einbruchskriminalität vorgehen, vor allem im Bereich Bremen-Nord/West. Hier ist unterjährig entgegen dem stadtweiten Trend eine Steigerung von Wohnungseinbrüchen sowohl in Vegesack als auch im Bereich Gröpelingen zu verzeichnen. Auch im Bremer Osten ermittelt die Kriminalpolizei aktuell nach einer Serie von Wohnungseinbrüchen (siehe PM 0680, 0691). Pünktlich zur dunklen Jahreszeit startet auch das Einbruchsradar wieder.

Ziel der gebündelten Maßnahmen ist es, Einbrecher zu ermitteln, das Entdeckungsrisiko für Täter zu erhöhen und sie abzuschrecken. Nach Erfahrungen der Polizei nutzen Einbrecher den Schutz der Dämmerung und auch die Abwesenheit der Bewohner, um gezielt Einbrüche zu begehen. Hierbei nutzen sie häufig die Mobilität mit ihren Autos. Um dem entgegen zu treten, wird die Polizei auch Verkehrskontrollen und Großkontrollen durchführen. Zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität werden neben uniformierten Polizisten auch zivile Einsatzkräfte schwerpunktmäßig in den Stadtteilen unterwegs sein. Daneben wird die Ermittlungsarbeit im Deliktsfeld Wohnungseinbruchdiebstahl auch konzentriert bearbeitet. Die Polizei erhofft sich durch diese Aktionen auch, die Aufmerksamkeit der Bürger zu schärfen und jeden Einzelnen zum Thema Einbruchschutz zu sensibilisieren. Die Polizei weist nochmals eindringlich darauf hin, die Polizei über den kostenlosen Notruf 110 zu rufen, wenn ungewöhnliche Geräusche oder verdächtige Personen und Fahrzeuge wahrgenommen werden. Ab dem 6. November 2019 ist auch das Einbruchsradar wieder online unter www.Polizei.Bremen.de.

Damit alle Bremer und Bremerinnen zur ‚Dunklen Jahreszeit‘ gut gewappnet sind, führt die Polizei Bremen gemeinsam mit anderen Akteuren parallel dazu Präventionsveranstaltungen durch.

Generell gilt: Wirkungsvoller Einbruchschutz beginnt bereits vor der Haustür. Licht und Bewegungsmelder am Haus und Grundstück schrecken potentielle Einbrecher ab, einbruchhemmende Fenster und Türen verhindern einen leichten Zutritt zum Wohnbereich. Für eine kostenlose, individuelle und produktneutrale Beratung steht das Präventionszentrum der Polizei Bremen, Am Wall 195 oder telefonisch unter 362-19003 zur Verfügung. Dort werden auch Fachvorträge zur Haussicherung und zum Einbruchschutz angeboten. Weitere Infos zum Thema unter: www.polizei-beratung.de und www.polizei.bremen.de.

Grundsätzlich sollten nachfolgende 10 Verhaltenstipps beachtet werden:
-Türen auch bei kurzzeitigem Verlassen immer verschließen.
-Haus- oder Wohnungstürschlüssel nicht draußen verstecken.
-Nach Schlüsselverlust unbedingt den Schließzylinder wechseln.
-Gekippte Fenster sind offene Fenster. Fenster und Balkontüren immer verschließen.
-Rollläden nur zur Nachtzeit schließen.
-Anwesenheit signalisieren, z.B. Beleuchtung über Zeitschaltuhren einschalten.
-Bei längerer Abwesenheit Briefkasten leeren lassen.
-Bei Urlaubsreisen Nachbarn informieren und ggf. als "Haushüter"
einsetzen.
-Bewusst auf verdächtige Situationen und fremde Personen achten, ggf. Personen ansprechen.
-Bei Antreffen von Einbrechern sofort unter Notruf 110 die Polizei alarmieren.

Bundesweiter Aktionstag zur Bekämpfung von Hasspostings

(6.11.19)

Am heutigen Mittwoch findet der fünfte bundesweite Aktionstag gegen Hasspostings statt. Aus diesem Grund wurden in den frühen Morgenstunden in neun Bundesländern zeitgleich Durchsuchungen, Vernehmungen und weitere 21 polizeiliche Maßnahmen durchgeführt. Auch in Bremen gab es eine Durchsuchung.

Obwohl die polizeilich erfassten Fallzahlen von Hasskriminalität in Verbindung mit Tatmittel Internet einen leichten Rückgang aufweisen (2017: 2458; 2018: 1962 Fälle), ist dies kein Grund zur Entwarnung. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum und nicht alle Äußerungen sind vom Grundrecht auf Meinungsfreiheit gedeckt. Einigen Nutzern ist nicht bewusst, dass sie mit ihren Äußerungen einen Straftatbestand erfüllen. Um für dieses Thema Aufmerksamkeit zu erregen, führt das Bundeskriminalamt den heutigen Aktionstag bereits zum fünften Mal durch. Ziel der länderübergreifenden Aktion ist es, Bürgerinnen und Bürger im Umgang mit Hass, Hetze und verbaler Gewalt im Internet und insbesondere in den sozialen Netzwerken zu sensibilisieren. Wer im Internet auf Straftaten stößt, sollte diese immer zur Anzeige bringen.

Auch in Bremen fand heute früh eine Wohnungsdurchsuchung bei einem 60-jährigen Mann im Stadtteil Hemelingen statt. Nachdem die Staatsanwaltschaft Bremen einen Durchsuchungsbeschluss beim Amtsgericht erwirkt hatte, haben Einsatzkräfte der Polizei diesen in den Morgenstunden im Rahmen des Aktionstages vollstreckt. Es konnten Beweismittel zum Verfahren sichergestellt werden. Gegen den Mann wird wegen Volksverhetzung in sieben Fällen ermittelt. In sog. Hasspostings bei Facebook hatte er US-Amerikaner und Israelis böswillig beschimpft, verächtlich gemacht oder verleumdet.

Weitere Informationen können Sie auch der heute veröffentlichten Pressemitteilung des Bundeskriminalamtes entnehmen.

Polizei fahndet nach Tankstellenräuber

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Wer kennt die abgebildete Person?

(6.11.19)

Ein bislang unbekannter Täter überfiel in der Zeit von Mai bis August dieses Jahres vier Tankstellen im Bremer Osten. Polizei und Staatsanwaltschaft fahnden jetzt mit Fotos nach dem Tatverdächtigen.

Der Räuber betrat die Tankstellen an der Osterholzer Heerstraße und Kurfürstenallee jeweils in den Abendstunden zwischen 21 und 22 Uhr. Er bedrohte die Kassierer mit einem Messer und verlangte die Herausgabe von Bargeld. In allen Fällen konnte der Täter unerkannt mit seiner Beute entkommen.

Der Räuber war etwa 30 Jahre alt, zwischen 165 und 175 Zentimetern groß und trug einen dunklen Drei-Tage-Bart. Er war zu den Tatzeiten mit Sonnenbrille und Mütze/Kapuze maskiert und mit einem Messer bewaffnet.

Die Polizei Bremen fragt: Wer kann Hinweise auf die abgebildete Person geben? Sachdienliche Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

Auseinandersetzung in einer Kneipe

(06.11.2019)

Am späten Dienstagabend gerieten zwei Männer in einer Kneipe in Bremen-Gröpelingen aneinander. Ein 45 Jahre alter Mann musste anschließend im Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei Bremen sucht Zeugen.

Der 45-Jährige saß gegen 22.35 Uhr gemeinsam mit einem noch unbekannten Mann zunächst an der Theke eines Lokals in der Ritterhuder Straße, als sie aus bislang unbekannten Gründen aufeinander losgingen. Als eine Angestellte darauf aufmerksam wurde und die Polizei rufen wollte, flüchtete der Unbekannte in Richtung Gröpelinger Heerstraße. Der stark alkoholisierte 45-Jährige wies eine Schnittverletzung im Gesicht auf, die in einem Krankenhaus behandelt werden musste.

Der Tatverdächtige soll etwa 180 Zentimeter groß gewesen sein und mit einem beigen Pullover bekeleidet gewesen sein. Zudem soll er eine Halbglatze haben. Die Polizei fragt, wem der Mann am Dienstagabend im Bereich der Ritterhuder Straße/Gröpelinger Heerstraße aufgefallen ist. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Veranstaltungsankündigung: Wie schützt man sich vor Betrügern?

(06.11.2019)

Unter dem Motto „Glaube nichts, prüfe alles!“ oder „Wie schützt man sich vor Betrügern?“ lädt die Polizei Bremen alle Interessierten am 14.11.2019 um 17:00 Uhr in die Stadtteilbibliothek in Huchting ein, um über die neuesten Tricks von Betrügern zu informieren.

„Enkeltrick“ und „Stadtwerketrick“ sind die wohl bekanntesten von vielen perfiden Methoden, mit denen Straftäter versuchen, an die Ersparnisse der meist lebensälteren Opfer zu gelangen. Aber die Täter sind kreativ und ändern ständig ihre Strategie. Daher sind es nicht nur Senioren, die auf die Geschichten der Täter hereinfallen - die Realität zeigt, dass alle Altersgruppen betroffen sind. Daher ist es wichtig, sich immer über die neuesten Vorgehensweisen der Betrüger zu informieren.

Im Rahmen einer Informationsveranstaltung in der Stadtteilbibliothek Huchting am Donnerstag, 14.11.2019, stellt Ihnen Kriminaloberkommissarin Maren Pfitzner vom Präventionszentrum der Polizei Bremen die neuesten Maschen der Täter vor und gibt Ihnen Tipps, wie Sie sich und Ihre Angehörigen im Alltag schützen können.

Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr und dauert circa 1,5 Stunden. Der Eintritt ist frei.

Aufgrund der begrenzten Plätze wird um Anmeldung gebeten!

Anmeldung:
Per Email an praeventionszentrum@polizei.bremen.de oder telefonisch zu den Öffnungszeiten (montags und dienstags 9-15 Uhr, donnerstags 9-16 Uhr) unter der Telefonnummer (0421) 362-19003.

Fenster beschädigt

(06.11.2019)

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch beschädigten Unbekannte mehrere Fenster einer Wohnungsbaugesellschaft in Bremen-Mitte. Die Polizei sucht Zeugen.

Im Zeitraum zwischen 00:00 Uhr und 06:45 Uhr versuchten bisher unbekannte Personen mehrere Fensterscheiben einer Wohnungsbaugesellschaft in der Straße „Tiefer“ einzuwerfen. Dabei wurden nach aktuellem Erkenntnisstand drei Fenster beschädigt. Im Nahbereich konnten durch Einsatzkräfte Pflastersteine aufgefunden werden, die als Beweismittel beschlagnahmt wurden.

Der Staatsschutz prüft einen politisch motivierten Hintergrund und in diesem Zusammenhang auch ein Bekennerschreiben, das der Polizei Bremen vorliegt.

Die Polizei Bremen fragt: Wer hat zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kann Hinweise zur Tat oder möglichen Tätern geben? Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

Warenhausdetektiv nach Raubdelikt schwer verletzt

(06.11.2019)

Ein 22-jähriger Mann entwendete am Dienstag Kopfhörer aus einem Elektrofachmarkt in der Bremer Neustadt. Als ein Warenhausdetektiv den Täter festhalten wollte, schlug dieser dem Detektiv mit der Faust ins Gesicht, sodass jener stürzte und sich erheblich am Kopf verletzte.

Der 22-Jährige wurde über eine im Elektrofachmarkt befindliche Überwachungskamera durch einen Ladendetektiv dabei beobachtet, wie dieser Kopfhörer in einem mitgeführtem Rucksack verstaute und ohne zu bezahlen das Geschäft verließ. Auf Ansprache durch den Mitarbeiter ließ sich der Mann zunächst festhalten und in ein Büro führen. Kurz darauf versuchte der 22-Jährige jedoch zu flüchten. Ein 48-jähriger Detektiv eines anderen Geschäftes kam zu Hilfe und versuchte den Flüchtenden aufzuhalten. Dabei schlug ihm der Täter mit der Faust ins Gesicht, sodass dieser zu Boden stürzte und mit dem Hinterkopf auf dem Boden aufschlug. Der Mann verlor daraufhin sofort das Bewusstsein. Der Täter floh anschließend mit dem Diebesgut vom Tatort. Der Verletzte kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Zu diesem Zeitpunkt bestand Lebensgefahr.

Die sofort alarmierte Polizei nahm den Täter nach kurzer Fahndung fest. Der Rucksack mit dem Diebesgut konnte durch eingesetzte Diensthunde aufgefunden und sichergestellt werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen wurde gegen den Mann durch das Amtsgericht ein Untersuchungshaftbefehl erlassen.

Bewaffneter Raubüberfall auf Verbrauchermarkt

(07.11.2019)

Am gestrigen Abend betrat ein maskierter Täter einen Verbrauchermarkt in der Gottfried-Menken-Straße, bedrohte eine Kassiererin mit einer Schusswaffe und forderte die Herausgabe der Tageseinnahmen.

Gegen 20 Uhr begab sich ein bislang unbekannter Täter in einen zur Tatzeit nur durch eine Kundin besuchten Discounter-Markt in der Bremer Neustadt. Unter Vorhalt einer schwarzen Schusswaffe zwang der maskierte Mann eine 30-jährige Mitarbeiterin, die gerade Ware verpackte, die Kasse zu öffnen. Eine anwesende Kundin forderte der Täter zum Verlassen des Marktes auf. Der Räuber begab sich anschließend in den Kassenbereich des Ladens und entnahm sämtliches Bargeld aus der Kassenschublade. Mit der Beute flüchtete der Mann unerkannt vom Tatort.

Der Räuber war zwischen 20-40 Jahren alt, etwa 180 Zentimeter groß und von normaler Statur. Er war zur Tatzeit mit einem Schal oder einer Sturmhaube maskiert, trug eine dunkle Jacke sowie Handschuhe mit einem weißen Emblem und eine Jeanshose. Der Mann war mit einer schwarzen Pistole bewaffnet.

Die Polizei Bremen fragt: Wer hat zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen gemacht? Sachdienliche Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

Kripo ermittelt nach Brand

(7.11.19)

Am frühen Donnerstagmorgen zündeten bislang unbekannte Täter Müll vor einem Immobilienbüro im Bremer Ostertorviertel an. Dabei wurde die Eingangstür beschädigt. Die Polizei sucht Zeugen.

Unbekannte legten gezielt Altpapier und Müllsäcke in den Eingangsbereich des Wohn- und Geschäftshauses und entzündeten dieses. Anwohner entdeckten den Brand und versuchten die Flammen zu löschen. Alarmierte Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten das Feuer schließlich löschen. Durch das Feuer und die große Hitzeeinwirkung wurde die Haustür zu einem Immobilienbüro beschädigt. Personen kamen nicht zu Schaden.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, der Staatsschutz prüft einen möglichen Zusammenhang zu ähnlich gelagerten Fällen. Die Polizei Bremen fragt: Wer hat zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kann Hinweise zur Tat oder möglichen Tätern geben? Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

Fass verliert Gefahrgut

(07.11.2019)

Am Mittwochabend verlor ein Fass auf dem Gelände einer Spedition in Bremen-Strom mehrere Liter hoch entflammbares Erdöldestillat. Die Polizei Bremen konnte mit Hilfe der Feuerwehr Bremen die nötigen Sicherheitsmaßnahmen einleiten und den Behälter sichern.

Gegen 19:15 Uhr eilten Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr aufgrund einer Meldung über ein Gefahrgutaustritt zu einer Spedition in die Ludwig-Erhard-Straße. Vor Ort stellten die Kräfte fest, dass aus einem 200-Liter-Fass hoch entflammbares Erdöl ausgetreten war. Gemeinsam mit der Feuerwehr konnte ein weiterer Austritt unterbunden und der Behälter gesichert werden.
Nach ersten Erkenntnissen erfolgte der Gefahrgutaustritt in Folge einer Beschädigung beim Beladen eines Containers. Durch die gefährliche Flüssigkeit wurden keine Menschen verletzt. Die weiteren Ermittlungen der Gefahrgutermittler dauern an.

Einbrecher steigen durchs Fenster ein

(8.11.19)

Unbekannte Einbrecher nutzten am Donnerstag die Abwesenheit von Hausbewohnern in Bremen- Horn aus, hebelten ein Fenster auf und entwendeten Schmuck aus dem Einfamilienhaus. Die Polizei sucht Zeugen.

Die Diebe drangen in das Haus in der Marcusallee ein und durchsuchten sämtliche Räume. Sie erbeuteten Schmuck und flüchteten unerkannt.

Die Polizei sucht Zeugen, die am Donnerstag tagsüber verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 entgegen.

Mit einfachen Mitteln und Verhaltensweisen können Sie sich vor ungebetenen Gästen schützen: Einbrecher geben schnell auf, wenn Fenster und Türen gut gesichert sind, wenn irgendwo das Licht anspringt, wenn ein Hund bellt oder ein aufmerksamer Nachbar nach dem Rechten schaut. Wenn ein Einbrecher dreimal erfolglos angesetzt hat, dann gibt er in der Regel auf. Täuschen Sie Anwesenheit durch Licht vor und bitten Sie Nachbarn, die Zeitung hereinzuholen. Nachbarn sollten auf Fremde im Haus, auf dem Nachbargrundstück oder im Wohngebiet achten, denn aufmerksame Nachbarn sind vielen Tätern bereits zum Verhängnis geworden.

Rufen Sie über 110 (kostenlos) die Polizei, wenn Sie verdächtige Personen, abgelaufene Alarmanlagen oder Hilferufe wahrnehmen. Weitere Infos zum Thema unter: www.polizei-beratung.de und www.polizei.bremen.de.

Messerangriff im Viertel – Zeugen gesucht!

(08.11.2019)

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag stach ein Unbekannter vor einem Lokal im Bremer Steintorviertel mehrfach auf einen 24-Jährigen ein. Das Opfer kam mit schweren Verletzungen in ein Klinikum. Die Polizei fahndet nach dem flüchtigen Täter und sucht Zeugen.

Gegen 00:15 Uhr verließ der 24-Jährige eine Bar in der Straße „Vor dem Steintor“ und kehrte nach etwa zehn Minuten mit stark blutenden Stichverletzungen zurück. Der Mann brach noch in der Kneipe zusammen und wurde mit schweren Verletzungen in ein Klinikum gebracht. Nach einer Notoperation besteht zunächst keine Lebensgefahr mehr.
Nach ersten Erkenntnissen soll der 24-Jährige vor der Gaststätte in einen Streit mit einem Mann geraten sein. Dieser soll aus bislang unbekannten Gründen ein Messer gezückt und damit mehrfach auf den 24 Jahre alten Mann eingestochen haben. Die Polizei Bremen leitete sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein. Mit einem Großaufgebot wurde der Tatort abgesperrt.

Die Polizei sucht nach Zeugen und fragt: Wer hat zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kann Angaben zum Täter machen? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

Die Mordkommission hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Presseanfragen sind an die Staatsanwaltschaft Bremen zu richten.

Ladendiebe in Haft

(08.11.2019)

Am Donnerstagvormittag verhaftete die Polizei Bremen zwei Ladendiebe in den Bremer Stadtteilen Hemelingen und Walle. Beide hatten zuvor versucht in Verbrauchermärkten Waren zu stehlen und hatten dabei jeweils Angestellte bedroht und Widerstand geleistet, als diese sie beim Diebstahl erwischten.

Zunächst versuchte ein 50-jähriger Mann gegen 10:20 Uhr in einem Supermarkt in der Osenbrückstraße zahlreiche Schachteln Zigaretten zu entwenden. Als der Mann von Mitarbeitern und Zeugen beobachtet und angesprochen wurde, versuchte er zu fliehen. Der Ladendieb konnte zwar festgehalten werden, leistete aber massiv Widerstand. Die alarmierten Einsatzkräfte der Polizei Bremen nahmen ihn fest. Bei der Durchsuchung fanden sie ein Messer. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ ein Haftrichter einen Untersuchungshaftbefehl wegen Fluchtgefahr.

Kurz darauf nahmen Einsatzkräfte gegen 11:50 Uhr einen 28-Jährigen in der Waller Heerstraße fest. Der Mann hatte versucht aus einem Drogeriemarkt Parfüm im Wert von mehreren hundert Euro zu stehlen. Er wurde von Angestellten dabei beobachtet und festgehalten. Dabei bedrohte er die Mitarbeiter. Die Polizisten nahmen ihn kurz darauf fest. Aufgrund von Wiederholungsgefahr beantragte die Staatsanwaltschaft auch hier einen Untersuchungshaftbefehl.

Zeugensuche nach Raub

(09.11.2019)

Am Freitagmittag überfielen zwei bisher unbekannte Männer eine 58-Jährige im Bremer Ostertorviertel. Die Polizei sucht Zeugen.

Die 58 Jahre alte Bremerin ging gegen 11:35 Uhr durch die Straße Fehrfeld, als sich ihr von hinten zwei Männer näherten. Während einer der beiden die Dame von hinten schubste und an ihrem Schal sowie an ihren Haaren zog, entriss ihr der andere die Handtasche. Hiernach liefen beide Angreifer mitsamt der Beute in Richtung Humboldtstraße davon. Die 58-Jährige blieb leicht verletzt zurück und rief den Notruf der Polizei.

Die Räuber wurden mit einer Größe von etwa 170-175 Zentimetern und als circa 20 Jahre alt beschrieben. Beide sollen zum Tatzeitpunkt mit einem Holzfällerhemd und Jeanshose bekleidet gewesen sein. Das Hemd des zweiten Angreifers soll schwarz-blau kariert gewesen sein.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen: Wer hat die Tat beobachten können? Wem sind die Männer im Bereich Fehrfeld/Humboldtstraße aufgefallen? Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362 - 3888 jederzeit entgegen.

Polizei begleitet Demonstration

(9.11.19)

Am Samstag demonstrierten etwa 1500 Menschen unter dem Motto „Stoppt Erdogan! Solidarität mit Rojava!“. Während der Demonstration kam es zu zwei Auseinandersetzungen. Die Ermittlungen dazu dauern an.

Von 14 bis 18 Uhr nahmen in der Spitze etwa 1500 Personen an einem Aufzug in Form eines Sternmarsches teil. Von drei Orten (Flughafen, Verdener Straße, Waller Bahnhof) starteten drei Demonstrationszüge in Richtung Innenstadt. Am Brill trafen sich die drei Aufzüge, einten sich zu einem neuen Aufzug und die Teilnehmer begaben sich nach einer Zwischenkundgebung geschlossen zum Marktplatz. Nach der Abschlusskundgebung verließen die Teilnehmer den Marktplatz und die Demonstration wurde gegen 17.40 Uhr für beendet erklärt.
In dem Aufzug aus Walle hatten sich zuvor zwei Auseinandersetzungen entwickelt. Ein Teilnehmer fühlte sich von einem Passanten provoziert, in Folge dessen kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Eine Person wurde dabei verletzt und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Kurze Zeit später versuchte ein Demonstrant eine Autoscheibe einzuschlagen. Als Einsatzkräfte ihn festnahmen, kam es kurzzeitig zu Solidarisierungsaktionen von anderen Versammlungsteilnehmern. Die Polizei Bremen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

Durch die ansonsten friedlich verlaufende Demonstration kam es zu Verkehrsbehinderungen für den Individualverkehr und den ÖPNV.

Unfall auf der A1 – Sattelkraftfahrzeug kollidiert mit verlorener Ladung

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Sattelkraftfahrzeug mit darunter liegendem etwa 300 Kilogramm schweren Stein

(10.11.2019)

Am Samstagabend kollidierte auf der Bundesautobahn 1 in Fahrtrichtung Osnabrück zwischen den Anschlussstellen Arsten und Brinkum ein 28-jähriger Fahrer einer Sattelzugmaschine mit einem etwa 300 Kilogramm schweren Stein. Die Polizei sucht den Unfallverursacher sowie Zeugen.

Der 28-Jährige befuhr gegen 17:35 Uhr den rechten Fahrstreifen der A1 in Fahrtrichtung Osnabrück, als das vor ihm fahrende mutmaßliche Sattelkraftfahrzeug aus bisher unbekannten Gründen Ladung verlor; einen etwa 300 Kilogramm schweren Stein. Der 28-Jährige versuchte dem Stein noch nach links ausweichen, konnte jedoch eine Kollision mit der rechten Seite seines Aufliegers nicht mehr verhindern. Am Auflieger entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro. Der 28 Jahre alte Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt.

Für die erforderliche Bergungsmaßnahme des Steins musste die Autobahn in Fahrtrichtung Osnabrück zwischen den Anschlussstellen Arsten und Brinkum etwa 30 Minuten vollgesperrt werden. Es kam insbesondere während der Vollsperrung zu Verkehrsbehinderungen auf der A1.

Die Polizei Bremen bittet den Fahrer des mutmaßlichen Sattelkraftfahrzeugs sowie Zeugen des Verkehrsunfalles, sich bei der Verkehrsbereitschaft unter 0421 362-14850 zu melden.

Kripo ermittelt nach Brandstiftung

(10.11.2019)

In Bremen -Walle und in -Mitte brannten am Samstag und Sonntag ein Wohnmobil und ein PKW. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Brandstiftung und sucht nach möglichen Zeugen.

Am Samstag gegen 22:00 Uhr meldete ein Passant ein brennendes Wohnmobil in der Ingolstädter Straße im Ortsteil Hohweg. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden in geschätzter Höhe von über 79.000 Euro.
Einige Stunden später, gegen 00:45 Uhr, geriet in der Straße ,Sielwall' im Ortsteil Ostertor ein PKW Mercedes in Brand. Mehrere Gäste einer Kneipe bemerkten das Feuer, reagierten schnell und löschten den Brand mit einem Eimer Wasser. Die Höhe des Gesamtschadens beläuft sich nach ersten Einschätzungen auf etwa 1000 Euro.

Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Brandstiftung und prüft mögliche Zusammenhänge. Die Polizei fragt: "Wer hat verdächtige Beobachtungen im Bereich der Brandorte gemacht?" Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer (0421) 362-3888 entgegen.

Bewaffneter Raubüberfall auf Supermarkt

(10.11.2019)

Am Samstagabend überfielen zwei bisher unbekannte Männer einen Supermarkt in Bremen-Burglesum. Die beiden Räuber bedrohten die vier Angestellten mit einer Schusswaffe und fesselten ebendiese. Anschließend flüchtete das Duo mitsamt der Beute.

Gegen 21:15 Uhr, kurz nach Ladenschluss, verließen die vier Mitarbeiter im Alter von 21, 44, 46 und 50 Jahren den Verbrauchermarkt durch den Seiteneingang. Dort lauerten ihnen bereits die beiden Räuber auf. Das Duo zückte Schusswaffen und drängte die vier wieder zurück in den Laden. Unter weiterem Vorhalt der Schusswaffe, ließen sich die beiden Männer Bargeld aus dem Tresor aushändigen. Die vier Angestellten fesselten sie. Anschließend ergriffen die Räuber mitsamt der Beute die Flucht.
Die Mitarbeiter konnten sich wenig später selbstständig aus der Fesselung befreien und verständigten den Notruf der Polizei. Alle wurden umgehend durch Rettungskräfte medizinisch versorgt. Die 21 und 46 Jahre alten Mitarbeiterinnen wurden leicht verletzt, wobei die 21-Jährige zur weiteren Behandlung in ein Klinikum gebracht werden musste. Der 44-jährige Angestellte und seine 50 Jahre alte Kollegin blieben glücklicherweise unverletzt.

Die Täter wurden als etwa 175-180 Zentimeter groß und zwischen 20 und 25 Jahre alt beschrieben. Beide sollen zum Tatzeitpunkt mit dunklen Kapuzenpullovern bekleidet sowie mit Tüchern vermummt gewesen sein. Einer der Räuber trug dabei eine schwarz-weiße Bandana. Das Duo führte während der Tat schwarze Schusswaffen und eine dunkle Sporttasche mit Nike-Emblem mit sich.

Die Polizei Bremen fragt, wem die beiden Räuber am Samstagabend im Ortsteil Lesum aufgefallen sind und wer Hinweise geben kann. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer (0421) 362-3888 zu melden.

Einbruch in Schwachhausen – die Polizei sucht Zeugen

(10.11.2019)

Mehrere Unbekannte drangen am Samstagabend in das Haus eines 54-Jährigen in Schwachhausen ein und entwendeten zwei Tresore. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Nach ersten Erkenntnissen betraten mindestens sechs Einbrecher gegen 18:20 Uhr das Grundstück des 54 Jahre alten Mannes in der Schwachhauser Heerstraße. Anschließend kletterten mindestens zwei aus der Gruppe auf die Dachterrasse im 1. Obergeschoss und versuchten zunächst die Tür aufzuhebeln. Als dies misslang, zerstörten sie die Glasscheibe und drangen so in das Haus ein. Dort durchwühlten sie mehrere Räume und entwendeten zwei Tresore. Anschließend legten die Täter mehrere Tücher in die Badewanne und drehten den Wasserhahn auf.
Die Gruppe flüchtete mitsamt der Beute in unbekannte Richtung. Sie richteten einen hohen Sachschaden an.

Eine umgehend eingeleitete Fahndung nach den Verdächtigen verlief negativ. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die am Samstagabend verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer (0421) 362-3888 entgegen.

Mit einfachen Mitteln und Verhaltensweisen können Sie sich vor ungebetenen Gästen schützen: Einbrecher geben schnell auf, wenn Fenster und Türen gut gesichert sind, wenn irgendwo das Licht anspringt, wenn ein Hund bellt oder ein aufmerksamer Nachbar nach dem Rechten schaut. Wenn ein Einbrecher dreimal erfolglos angesetzt hat, dann gibt er in der Regel auf. Täuschen Sie Anwesenheit durch Licht vor und bitten Sie Nachbarn, die Zeitung hereinzuholen. Nachbarn sollten auf Fremde im Haus, auf dem Nachbargrundstück oder im Wohngebiet achten, denn aufmerksame Nachbarn sind vielen Tätern bereits zum Verhängnis geworden.

Rufen Sie über 110 (kostenlos) die Polizei, wenn Sie verdächtige Personen, abgelaufene Alarmanlagen oder Hilferufe wahrnehmen. Weitere Infos zum Thema
unter: www.polizei-beratung.de und www.polizei.bremen.de.

Zeugensuche nach Brandstiftung in Bremen Nord

(11.11.2019)

In der Nacht von Sonntag auf Montag legten ein oder mehrere unbekannte Täter in einem Imbiss in Bremen-Vegesack Feuer. Unmittelbar eintreffende Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten das Feuer schnell löschen. Es wurde eine Person leicht verletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Brandstiftung und sucht Zeugen.

Gegen 04:15 Uhr meldeten Passanten eine starke Rauchentwicklung in einem geschlossenen Lokal in der Hammersbecker Straße. Schnell eintreffende Kräfte der Feuerwehr konnten den Brand im Erdgeschoss des Mehrparteienhauses schnell löschen.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten fünf Bewohner des Gebäudes über dem Imbiss vorsorglich evakuiert werden. Diese konnten jedoch nach kurzer Zeit wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Im hinteren Bereich des betroffenen Restaurants konnte durch die Einsatzkräfte schlafend ein 30-jähriger Mitarbeiter angetroffen werden. Dieser wurde glücklicherweise nur leicht verletzt und kam mit dem Schrecken davon.
Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen hatten ein oder mehrere Unbekannte eine Fensterscheibe des Imbiss im Erdgeschoss eingeschlagen. Danach zündeten der oder die Täter im Restaurant ein Feuer an. Über die Höhe des Gesamtschadens können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

Die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung aufgenommen und sucht Zeugen. Personen, die in der Nacht von Sonntag auf Montag auffällige Beobachtungen im Bereich der Hammersbecker Straße gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 zu melden.

Brände und Sachbeschädigungen im Viertel

(11.11.2019)

Im Bremer Viertel brannten in der Nacht von Sonntag auf Montag zwei Autos sowie drei Zeitungsstapel. Zudem kam es zu Farbschmierereien an über 40 geparkten Fahrzeugen in diesem Bereich. Die Polizei nahm einen 50 Jahre alten Tatverdächtigen fest.

Zunächst brannte gegen 21.20 Uhr ein Mercedes in der Friesenstraße, etwa eine Stunde später ein Peugeot in der Blücherstraße. Kurz darauf wurden brennende Zeitungsstapel auf einer Baustelle in der Hamburger Straße, auf einem Stromkasten am Ziegenmarkt und vor einem Geschäft in der Straße Vor dem Steintor gemeldet. Die Brände wurden frühzeitig bemerkt und konnten von Zeugen oder alarmierten Einsatzkräften der Feuerwehr schnell gelöscht werden. Weiter entdeckten Polizeikräfte Farbschmierereien an über 40 geparkten Fahrzeugen in diesem Bereich. Es entstand insgesamt ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Ein 50-jähriger Tatverdächtiger konnte noch in der Nacht gestellt werden, entsprechende Beweismittel wurden beschlagnahmt. Es liegen Hinweise auf eine psychische Erkrankung des Mannes vor. Die weiteren Ermittlungen dauern an, auch ob ein Zusammenhang zu vorangegangenen, gleichgelagerten Fällen vorliegt.