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Feuer an Polizeirevier – Kriminalpolizei ermittelt

(28.01.20)

Bei einem Feuer auf dem Gelände des Polizeireviers Steintor brannte in der Nacht zu Dienstag die Eingangstür des Gebäudes. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Anrufer meldeten ein Feuer auf dem Grundstück des in der Nacht geschlossenen Polizeireviers, gleichzeitig löste die Alarmanlage aus. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Eingangstür am Haupteingang in Flammen. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Die Tür sowie die Fassade wurden durch den Brand stark beschädigt.

Das Polizeirevier Steintor steht in Form einer mobilen Wache zu den bekannten Öffnungszeiten zur Verfügung.

Die Brandursachenermittler der Kriminalpolizei haben ihre Arbeit aufgenommen. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer (0421) 362-3888 entgegen.

Nach Brand an Revier: Polizei ermittelt wegen vorsätzlicher Brandstiftung

(28.01.20)

Nach einem Feuer auf dem Gelände des Polizeireviers Steintor hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen wegen vorsätzlicher Brandstiftung aufgenommen (siehe PM 0063). Der Staatsschutz prüft einen politisch motivierten Hintergrund.

Die Eingangstür des Reviers an der Hoyaer Straße hatte in der Nacht zu Dienstag gebrannt. Das Feuer konnte schnell gelöscht und ein Übergreifen der Flammen ins Gebäudeinnere verhindert werden. Die Eingangstür und Fassade wurden durch das Feuer stark beschädigt. Nach ersten Erkenntnissen gehen die Ermittler von einer vorsätzlichen Brandlegung aus. Die Staatsschutzabteilung führt die weiteren Ermittlungen. Zeugen melden sich unter der Rufnummer des Kriminaldauerdienstes (0421) 362 – 3888.

Da Polizeirevier ist mit einer mobilen Wache zu den bekannten Öffnungszeiten geöffnet.

Zeugenaufruf: Falsche Schlüsseldienstmitarbeiter bedrohen Ehepaar

(28.01.2020)

Ein Ehepaar konnte am Montagmittag die Tür zu seiner Parzelle im Ortsteil Oslebshausen nicht mehr öffnen und rief einen Schlüsseldienst. Es kamen zwei Männer, die einen überhöhten Preis forderten und die Eheleute bedrohten, als sie sich weigerten zu bezahlen. Die Polizei sucht Zeugen.

Der 28-jährige Mann und die 39-jährige Frau riefen gegen 11:45 Uhr einen Schlüsseldienst, den sie im Internet gefunden hatten, weil sie ihre Tür im Parzellengebiet an der Ritterhuder Heerstraße nicht öffnen konnten. Es wurde ein Preis von 29 Euro vereinbart. Kurz darauf kamen zwei Männer, die allerdings schnell erklärten sie können die Tür nicht öffnen. Trotzdem verlangten sie 300 Euro. Als sich das Paar weigerte, bedrohten die beiden Männer sie und bewarfen sie offenbar auch mit Steinen.
Nachdem der 28-Jährige schließlich 50 Euro ausgehändigt hatte, stiegen die beiden Männer in einen weißen Opel und fuhren davon.
Die Polizei Bremen fragt jetzt, wer den Vorfall oder den weißen Opel in diesem Zeitraum in der Nähe der Ritterhuder Heerstraße beobachtet hat.

Einer der Täter war etwa 40-45 Jahre alt, hatte einen Ziegenbart und trug einer schwarze Arbeitshose, eine schwarze Softshelljacke der Marke „Mammut“ und eine graue oder beige Kappe. Der Zweite war ca. 25-30 Jahre alt, hatte schwarze Haare und trug einen Vollbart. Er war komplett in Schwarz gekleidet.

Zeugen werden gebeten sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 zu melden.

Über das Präventionszentrum der Polizei Bremen unter 0421-36219003 oder über www.polizei.bremen.de erhalten Sie auf der Errichterliste Adressen von seriösen Schlüsseldiensten. Sollte Ihnen bei einem Handwerker oder Schlüsseldienst etwas komisch vorkommen oder Sie werden unter Druck gesetzt, rufen Sie den Notruf der Polizei unter 110.

Fußgänger schwer verletzt

(29.01.2020)

Am Mittwochmorgen wurde ein 58 Jahre alter Mann bei einem Verkehrsunfall in Bremen-Woltmershausen schwer verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.

Der 59-jährige Fahrer eines schwarzen Hyundai wollte von der Woltmershauser Straße nach links in die Simon-Bolivar-Straße einbiegen. Zur selben Zeit überquerte ein 58-Jähriger Mann zu Fuß die Fahrbahn der Simon-Bolivar-Straße und wurde dabei von dem Pkw erfasst. Der Mann musste mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Während der Unfallaufnahme wurde der Abbiegeverkehr in die Simon-Bolivar-Straße gesperrt. Es kam zu keinen nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen.

Die Polizei Bremen bittet Zeugen des Verkehrsunfalls, sich bei der Verkehrsbereitschaft unter 0421 362-14850 zu melden.

Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Verdächtiger Brief

(29.01.2020)

Im Fraktionsbüro der FDP in der Bremer Innenstadt hat eine verdächtige Briefsendung einen größeren Einsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Die Polizei sucht Zeugen.

Mitarbeiter des FDP-Büros in der Sandstraße bemerkten vor der Eingangstür einen Briefumschlag. Als daraus Pulver rieselte, alarmierten sie die Polizei. Der Brief enthielt zudem ein Schreiben mit antisemitischem Inhalt.
Spezialisten untersuchten die Stoffe und stellten fest, dass es sich nicht um gefährliche Substanzen handelte. Der Staatsschutz der Polizei Bremen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei fragt: Wer hat am Mittwochnachmittag vor dem Büro der FDP in der Sandstraße etwas beobachtet. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362 - 3888 entgegen.

Ermittlungsgruppe beim Staatsschutz ermittelt nach Brandstiftung

(30.01.20)

Nach der vorsätzlichen Brandlegung auf dem Gelände des Polizeireviers Steintor (siehe Pressemitteilung Nr. 0063) werden die weiteren Ermittlungen in der Ermittlungsgruppe „EG Feuer“ geführt.

Die Ermittlungsgruppe wurde im vergangenen Jahr nach einer Häufung von Brandstiftungen mit überwiegend linkspolitischer Motivation zum Nachteil von staatlichen Einrichtungen und Immobilienfirmen eingerichtet. Im engen Austausch mit anderen Sicherheitsbehörden, unter anderem dem Bundeskriminalamt, werden hier fallübergreifend und strukturbezogen Ermittlungen, Analysen und Auswertungen beim Staatsschutz erfasst und gebündelt.

Nach dem Brandanschlag auf das Steintor-Revier verfassten Unbekannte ein Bekennerschreiben im Internet unter dem Titel „Solidarität mit Linksunten! Bullenwache in Flammen“. Die Verfasser nennen sich „Autonome Gruppen“. Das Schreiben wird noch auf Echtheit geprüft, ein linksextremistischer Hintergrund der Tat kann aufgrund des Inhalts sowie der Plattform der Veröffentlichung der Bekennung nicht ausgeschlossen werden.

Polizeipräsident Lutz Müller verurteilt jegliche Angriffe dieser Art aufs Schärfste:

„Wir werden alle uns zur Verfügung stehenden Maßnahmen ergreifen, um die Täter zu ermitteln. Ich bitte die Bevölkerung ausdrücklich darum, uns dabei zu unterstützen und Hinweise auf die Täter mitzuteilen. Die Polizei Bremen steht für eine bürgernahe Polizei, die sowohl an den Zentralstandorten als auch an den Revieren in den Stadtteilen für die Bürgerinnen und Bürger ansprechbar sein möchte. Es kann nicht in unserem oder im Interesse der Bevölkerung sein, dass sich die Polizei vor solchen Angriffen durch, zum Beispiel NATO-Draht, schützen oder sich aus der Fläche zurückziehen muss. Ein Angriff auf die Polizei ist auch immer ein Angriff auf die Demokratie. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sich aktiv gegen jegliche Angriffe auf staatliche Institutionen und die demokratische Grundordnung zu stellen.“

Die Sicherheitsmaßnahmen für die Reviere wurden nach der Brandlegung geprüft und aktuell der Lage angepasst.

Unbekannter greift Minderjährige an

(30.01.2020)

Am frühen Mittwochabend griff ein bisher unbekannter Mann in Bremen-Oberneuland zwei zehn Jahre alte Kinder an. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 17:30 Uhr befanden sich das Mädchen und der Junge in der Straße „Achterdiek“‘ auf dem Nachhauseweg, als sie von einem Unbekannten auf Höhe ,,Ehmckstraße“ angesprochen wurden.
Der Mann packte die beiden Kinder an den Armen und zerrte sie in einen Stichweg. Dort zückte er ein Messer, bedrohte den Jungen und verletzte diesen damit leicht im Gesicht. Anschließend drückte er das Mädchen zu Boden und berührte es unsittlich. Die beiden Kinder versuchten sich zur Wehr zu setzen und riefen lautstark um Hilfe. Der Unbekannte flüchtete daraufhin in Richtung Fußgängerbrücke der A27. Die Minderjährigen liefen anschließend nach Hause zu ihren Eltern und verständigten von dort die Polizei.

Der Mann wird wie folgt beschrieben:

- circa 25-30 Jahre alt
- etwa 170–180 Zentimeter groß mit schlanker, athletischer Statur
- trug zum Tatzeitpunkt eine schwarze Wollmütze sowie eine schwarze Winterjacke
- wurde mit auffallend großer Nase beschrieben

Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden dringend gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Angriff auf Minderjährige in Oberneuland – Tatverdächtiger gefasst

(31.01.2020)

Am Donnerstagnachmittag nahmen Einsatzkräfte der Polizei Bremen einen 39 Jahre alten Mann an seiner Wohnanschrift in Bremen vorläufig fest. Dieser steht im Verdacht am Mittwochabend in Oberneuland zwei minderjährige Kinder angegriffen zu haben (PM 0068).

Am 29.01.2020 kam es in der Straße „Achterdiek“ in Oberneuland zu einem Angriff auf zwei minderjährige Kinder. Der Tatverdächtige packte die Kinder an den Armen, zerrte sie in einen Stichweg und bedrohte beide mit einem Messer. Das Mädchen drückte er zu Boden und berührte es unsittlich. Die beiden Zehnjährigen riefen gemeinsam lautstark um Hilfe und setzten sich gegen den Angreifer zur Wehr. Der Mann flüchtete daraufhin.

Nach Bekanntwerden des Vorfalles nahm die Kriminalpolizei umfangreiche Ermittlungen auf. Im Zuge dieser, meldete sich am Donnerstagnachmittag ein 39-Jähriger bei der Polizei Bremen und räumte die Tat ein. Der Mann wurde an seiner Wohnanschrift im Bremer Stadtgebiet vorläufig festgenommen.

Derzeit prüfen die Ermittler, ob er weitere, gleichgelagerte Delikte begangen hat. Haftgründe gegen ihn werden aktuell geprüft.

Weitere Auskünfte erteilt die Staatsanwaltschaft Bremen.

Verdächtiger Brief

(31.01.2020)

Am Fraktionsbüro der Linken in der Östlichen Vorstadt hat eine verdächtige Briefsendung einen größeren Einsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Die Polizei sucht Zeugen.

Am heutigen Nachmittag wurde im Postkasten des Abgeordnetenbüros der Linken in der Friesenstraße eine verdächtige Briefsendung aufgefunden. Wie auch bei den jüngsten Vorfällen dreier Parteibüros in der Neustadt und in Mitte (PM 0062, 0067), wurde der Bereich rund um den Auffindeort abgesperrt. Spezialisten wurden alarmiert und untersuchten den Umschlag sowie dessen Inhalt. In der unbeschrifteten Briefsendung befand sich ein Zettel mit rechtsextremistischen Äußerungen sowie eine Substanz, die sich nach eingehender Prüfung als nicht gefährlich herausstellte.

Der Staatsschutz der Polizei Bremen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 entgegen.

Raubüberfälle in Schwachhausen

(02.02.2020)

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es in Bremen-Schwachhausen zu zwei Raubüberfällen. Eine 19-Jährige sowie ein 17 Jahre alter Bremer wurden jeweils von zwei Männern mit einem Messer bedroht und zur Herausgabe ihrer Wertsachen aufgefordert.

Gegen 02:50 Uhr befand sich die 19 Jahre alte Bremerin in der Hartwigstraße, als sich ihr zwei Männer von hinten näherten. Einer der Unbekannten schlug der Frau auf den Hinterkopf und drängte sie gegen eine Wand. Hiernach holte er ein Messer hervor, hielt es der jungen Dame an den Hals und forderte die Herausgabe ihrer Wertsachen. Zeitgleich stand der andere Mann Schmiere. Mitsamt der Beute flüchteten die beiden Räuber anschließend in Richtung Crüsemannallee.

Nur wenige hundert Meter weiter und einige Minuten später ereignete sich ein ähnlicher Vorfall. Ein 17 Jahre alter Bremer ging gegen 03:10 Uhr durch die Wachmannstraße, als zwei Männer auf ihn zukamen. Einer der Angreifer packte den Arm des Bremers, zückte ein Messer und forderte den jungen Mann auf, sämtliche Wertsachen auszuhändigen. Mit der Beute in den Händen, liefen die beiden Männer in Richtung Gabriel-Seidl-Straße und bogen hiernach in die Georg-Gröning-Straße ab.

In beiden Fällen wurden die Angreifer als etwa 170 Zentimeter groß und mit dunklem Teint beschrieben. Einer der Täter soll etwa 20 bis 30 Jahre alt sein und zum Tatzeitpunkt eine schwarze Jacke mit Kapuze getragen haben. Der andere Mann wird auf etwa 20 bis 25 Jahre geschätzt. Er soll mit einer dunklen Jacke bekleidet gewesen sein.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zu den Taten oder den Tätern geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 in Verbindung zu setzen.

Auseinandersetzung nach Kohlfeier

(02.02.2020)

Einsatzkräfte nahmen in der Nacht zu Sonntag in Bremen-Hemelingen einen 35 Jahre alten Mann vorläufig fest. Er attackierte zuvor vor einem Restaurant einen 29 Jahre alten Bremer mit einem Tritt gegen den Kopf.

Gegen 00:50 Uhr gerieten mehrere Besucher einer Kohlfeier vor einem Gasthaus in der Arberger Heerstraße in einen Streit. Im weiteren Verlauf kam es zu einer Schlägerei zwischen zwei Personen aus der jeweiligen Kohltourgruppe. Der 35-Jährige ging auf den 29 Jahre alten Bremer zu, schubste diesen zu Boden und trat dem nunmehr am Boden liegenden mit dem Fuß gegen den Kopf. Der Angreifer konnte noch am Tatort von Einsatzkräften gestellt und vorläufig festgenommen werden. Der 29-Jährige musste mit leichten Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Jeder Tritt gegen den Kopf eines Menschen kann tödlich sein, wenige Zentimeter können entscheiden. Es hängt regelmäßig ausschließlich vom Zufall ab, ob durch die Tritte lebensgefährdende Verletzungen verursacht werden. Die Polizei Bremen verfolgt diese Delikte mit aller Konsequenz.

Polizei fasst Graffiti-Sprayer

(02.02.2020)

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden in der Bremer Neustadt ein Pkw-Anhänger sowie ein Mülleimer mit lila Farbe besprüht. Zwei 20-jährige Tatverdächtige konnten in Tatortnähe gestellt werden.

Gegen 02:00 Uhr wurde eine Zivilstreife in der Werderstraße auf zwei junge Männer aufmerksam. Beide hielten eine Spraydose in der Hand. Einsatzkräfte kontrollierten das 20-jährige Duo und fanden neben den benannten Spraydosen, anderes Tatwerkzeug sowie frische Farbanhaftungen an Bekleidung vor. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt.

Im Nahbereich konnten die Polizisten an einem Mülleimer und an einem weißen Pkw-Anhänger frisch aufgetragene lila Farbe feststellen. An dem Anhänger befand sich der Schriftzug „SASA“. Mögliche weitere Geschädigte werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen zu den Sachbeschädigungen aufgenommen.

Illegale Graffiti sind Sachbeschädigungen, der Verursacher macht sich schadensersatzpflichtig und wird strafrechtlich verfolgt. Wer mit 18 Jahren beim illegalen Sprayen erwischt wird, läuft Gefahr, bis zu seinem 48. Lebensjahr für den von ihm verursachten Schaden zur Kasse gebeten zu werden. Denn so lange gelten zivilrechtliche Ansprüche des Geschädigten gegenüber dem Täter. Wird nur ein einzelner Täter aus einer Gruppe von Sprayern überführt, haftet er zudem für den gesamten Schaden.

Mordkommission ermittelt

(03.02.2020)

In Bremen-Huchting wurde Freitagabend ein 24-Jähriger leblos in seiner Wohnung aufgefunden.

Gegen 17:45 Uhr informierte die 19-jährige Lebensgefährtin des Mannes die Feuerwehr, da sie ihren Partner leblos in der Wohnung aufgefunden habe. Die schnell eintreffenden Einsatz- und Rettungskräfte konnten vor Ort nur noch den Tod des erheblich verletzten 24-Jährigen feststellen.

Die Mordkommission nahm umgehend die Ermittlungen auf und geht derzeit von einer Beziehungstat aus. Die 19-Jährige wurde noch vor Ort festgenommen. Durch das Amtsgericht Bremen wurde ein Untersuchungshaftbefehl erlassen.

Die Ermittlungen dauern an. Weitere Auskünfte erteilt die Staatsanwaltschaft Bremen.

Mehrere Fahrer alkoholisiert auf E-Scootern unterwegs

(03.02.2020)

Die Polizei Bremen kontrollierte am Wochenende in der Bremer Innenstadt schwerpunktmäßig mehrere Fahrer von E-Scootern. Dabei stellten die Einsatzkräfte mehrere Alkoholverstöße fest. Ein 19-Jähriger leistete in der Nacht zu Samstag bei einer Kontrolle erheblichen Widerstand.

Gegen 02:30 Uhr waren Polizisten vor einem Club an der Bremer Diskomeile im Einsatz, als der 19-Jährige mit einer weiteren Person auf dem Roller vorbeifuhr. Er wendete und blieb vor den Einsatzkräften stehen. Diese sprachen den Mann daraufhin an und erklärten ihm, dass es verboten sei zu zweit auf einem E-Scooter zu fahren. Bei der anschließenden Personenkontrolle leistete der junge Mann zum Teil erheblichen Widerstand, so dass ihm die Polizisten Handschellen anlegen mussten. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp über 0,5 Promille. Ihn erwartet jetzt unter anderem ein Verfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

An diesem Wochenende stellten die Einsatzkräfte bei fünf weiteren Fahrern fest, dass sie unter Alkohol- und Drogeneinfluss auf E-Scootern unterwegs waren. Einer mit über 2,4 Promille.

Die Polizei Bremen weist darauf hin, dass auch für E-Scooter die 0,5-Promille- Grenze gilt. Allerdings macht man sich auch schon ab 0,3-Promille strafbar, wenn man unter Alkoholeinfluss nicht mehr in der Lage ist, sicher am Straßenverkehr teilzunehmen. Für unter 21-Jährige und Führerschein-Neulinge in der Probezeit gilt auch hier die Null-Promille-Grenze. Es gelten die einschlägigen Straf- und Bußgeldregelungen zum Führen von Kraftfahrzeugen im Straßenverkehr. Zum Beispiel kann bei einer Blutalkoholkonzentration von 0,5-Promille bereits ein Bußgeld von 500 € sowie ein Fahrverbot von 1 Monat verhängt werden. Darüber hinaus werden 2 Punkte im Fahreignungsregister eingetragen.

Unter anderem sind die Mitnahme von Personen und Gegenständen auf dem Trittbrett, die Nutzung von Gehwegen und Fußgängerzonen, das Anhängen an andere Fahrzeuge sowie Behinderungen und Gefährdungen untersagt. Es gelten darüber hinaus auch die allgemeinen straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften, insbesondere das Gebot der ständigen Vorsicht und gegenseitigen Rücksichtnahme.

DFB-Pokalspiel SV Werder Bremen gegen Borussia Dortmund

(03.02.2020)

Am Dienstagabend findet um 20:45 Uhr im Wohninvest-Weserstadion das DFB-Pokalspiel zwischen dem SV Werder Bremen und Borussia Dortmund statt. Das Stadion wird mit etwa 42.100 Zuschauern ausverkauft sein. Es werden um die 4000 Gästefans erwartet.

Durch das mit dem Spiel verbundene hohe Verkehrsaufkommen ist bei der An- und Abfahrt zum beziehungsweise vom Wohninvest-Weserstadion mit Verkehrsverzögerungen und -behinderungen zu rechnen. Die Parkplätze am Stadion stehen nur Berechtigten mit entsprechendem Parkausweis zur Verfügung. Daher empfiehlt die Polizei den mit PKW anreisenden Zuschauern nachdrücklich, den angebotenen Park+Ride-Verkehr, der vom Hemelinger Hafendamm aus zum Stadion geführt wird, in Anspruch zu nehmen.
Darüber hinaus wird wieder das beliebte 'Park+Ship' vom Stadtwerder zum Wohninvest-Weserstadion angeboten. Auf dem Stadtwerder stehen kostenlose Parkplätze für Zuschauer des Fußballspiels zur Verfügung. Die Sielwall-Fähre bringt die Besucher zügig über die Weser.

Die Polizei weist darauf hin, dass es im Umfeld von Fußballspielen immer wieder zu einer Häufung von Kfz-Aufbrüchen kommt. Die Autofahrer werden daher dringend gebeten, keine Wertgegenstände (insbesondere keine Navigationsgeräte) in den Fahrzeugen zu belassen.

Weiterhin gilt das folgende Verkehrskonzept: Der Osterdeich wird für den Individualverkehr zwischen Sielwall und Stader Straße circa zweieinhalb Stunden vor und etwa eine Stunde nach Spielende gesperrt. Die Polizei Bremen informiert am Dienstag über diesen Einsatz auf ihrem Twitter Kanal (@BremenPolizei). Folgen Sie uns für aktuelle Informationen rund um die Partie.

Mehrere Pkw entwendet – Zeugen gesucht

(03.02.2020)

Im Verlauf der letzten Woche kam es im Bremer Stadtgebiet vermehrt zu Pkw-Diebstählen. Betroffen waren insbesondere Autos des Modells VW Tiguan. Die Polizei sucht Zeugen.

Im Zeitraum vom 25.01 bis zum 01.02 stahlen Unbekannte in Bremen mehrere Autos. Dabei hatten es die Diebe nicht nur vornehmlich auf den Norden und Westen Bremens abgesehen, sondern legten auch ein besonderes Augenmerk auf Fahrzeuge des Modells VW Tiguan.

Die Polizei sucht nun Zeugen und fragt: Wer hat in den letzten Tagen in den aufgeführten Straßen verdächtige Beobachtungen gemacht? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 entgegen.

Walle: Bayernstraße
Findorff: Kissinger Straße / Worpsweder Straße / Gustav-Heinemann-Straße / Falkenberger Straße
Gröpelingen: Sperberstraße / Halmerweg / Stuhmer Straße / Stralsunder Straße

Die Polizei informiert:

Autodiebstählen kann man entgegenwirken – auch ohne hohen finanziellen Aufwand lässt sich effektiver Schutz erzielen.

Ziehen Sie immer den Zündschlüssel ab, auch wenn Sie nur kurz weg sind - zum Beispiel zum Tanken. Nur so ist in der Regel auch die Wegfahrsperre aktiviert.

Lassen Sie das Lenkradschloss immer einrasten.

Fenster, Türen, Kofferraum, Schiebedach und Tankdeckel immer (ver-)schließen - auch wenn Sie sich nur kurz vom Fahrzeug entfernen. Ein abgeschlossener Tankdeckel erschwert einem Dieb das Tanken zum "Nulltarif".

Schalten Sie beim Verlassen des Fahrzeugs stets die Alarmanlage ein. Normalerweise wird die Alarmanlage beim Verschließen des Fahrzeuges aktiviert.

Achten Sie darauf, dass Ihr Fahrzeug tatsächlich durch die Funkfernbedienung abgeschlossen wird - beispielsweise indem Sie sich vergewissern, dass sich die Schließknöpfe nach unten bewegt haben, oder indem Sie den Türgriff betätigen.

Nehmen Sie Ausweise, Fahrzeugpapiere, Schriftstücke mit der Wohnungsanschrift und besonders Hausschlüssel immer mit aus dem Fahrzeug.

Suchen Sie zum Abstellen Ihres Fahrzeugs belebte und gut beleuchtete Parkplätze auf oder nutzen Sie eine abschließbare Garage.

Achten Sie auf Personen oder Fahrzeuge mit auswärtigen Kennzeichen, die wiederholt langsam durch die Straßen "patrouillieren" und notieren Sie sich das Kennzeichen. Informieren Sie anschließend die Polizei.

Weitere Tipps zum Schutz vor Diebstahl rund ums Kfz finden Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de und unter www.polizei.bremen.de.

Räuberinnen scheitern an 91-jähriger Seniorin

(04.02.2020)

Zwei bisher unbekannte Frauen versuchten am Montagmittag in Bremen-Findorff eine 91 Jahre alte Seniorin in ihrer Wohnung zu überfallen. Die Polizei Bremen sucht Zeugen.

Gegen 13:35 Uhr begaben sich die zwei Frauen in das Mehrfamilienhaus in der Kasseler Straße und klingelten an der Wohnungstür der Seniorin. Als diese die Tür öffnete, stieß eine der beiden Frauen die 91-Jährige zurück. Die Angreiferinnen versuchten hiernach in die Wohnung zu gelangen, scheiterten jedoch am Widerstand der Bremerin. Diese schaffte es noch rechtzeitig den Frauen die Tür vor der Nase zuzuschlagen. Die Räuberinnen flüchteten daraufhin in unbekannte Richtung.

Beide Frauen sollen etwa 30 bis 40 Jahre alt sein. Eine wird als etwa 155 bis 160 Zentimeter groß mit einer korpulenten Statur und dunklen langen Haaren beschrieben. Sie war zum Tatzeitpunkt mit einem schwarzen Mantel und einer schwarzen Kapuze bekleidet.
Die andere Frau soll korpulent und etwa 165 bis 170 Zentimeter groß sein. Zum Tatzeitpunkt trug sie dunkle Kleidung.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 in Verbindung zu setzen.

Mann bedroht Polizisten mit Spielzeugwaffe

(04.02.2020)

Ein 40-jähriger Mann bedrohte am Montagnachmittag zwei Streifenpolizisten in Bremen Walle mit einem Revolver. Wie sich bei der Kontrolle herausstellte, war es eine Spielzeugwaffe. Die Polizei Bremen warnt aus diesem Anlass erneut vor dem Gebrauch von so genannten Anscheinswaffen.

Die Besatzung eines Streifenwagens war gegen 15:00 Uhr in der Schleswiger Straße unterwegs, als der 40-Jährige ihnen auf einem Fahrrad entgegenkam. Als er auf der Höhe des Streifenwagens war, zog er einen Revolver und zielte damit auf die Einsatzkräfte. Die Einsatzkräfte handelten besonnen und erkannten, dass es keine echte Waffe war. Sie wendeten und stellten den Mann zur Rede. Nach diesem Gespräch zeigte sich der Mann einsichtig und erkannte, dass das Hantieren mit einer so genannten Anscheinswaffe höchst gefährlich ist.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei Bremen erneut daraufhin, dass laut Waffengesetz das Tragen von Anscheinswaffen in der Öffentlichkeit verboten ist. Damit sind Waffen gemeint, die täuschend echt aussehen, es aber nicht sind. Ein Verstoß dagegen ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einer Geldbuße bis zu 10 000 Euro geahndet werden. Neben dem Bußgeld muss man auch damit rechnen, dass die Kosten für den Polizeieinsatz in Rechnung gestellt werden.

Für die meisten Menschen sind Waffenattrappen kaum von echten zu unterscheiden. Die Folgen sind aufwändige Polizeieinsätze, häufig mit Spezialeinsatzkräften, die glücklicherweise in der Regel gut ausgehen. Deutschlandweit hat es aber auch bereits Verletzte bei solchen Polizeieinsätzen gegeben. Insbesondere, wenn eine Waffe gezielt auf Personen gerichtet wird und eine Gefahr für das Leben der Bürger oder Einsatzkräfte anzunehmen ist, kann dies im schlimmsten Fall zu einer Schussabgabe seitens der Einsatzkräfte führen.

Öffentlichkeitsfahndung nach Einbruch in Fachmarkt

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Täter nach Einbruch gesucht

(04.02.20)

Am 16.03.2019 brachen zwei bisher unbekannte Männer in Bremen-Walle in einen Fachmarkt ein und stahlen aus einem Tresor Bargeld. Nun fahnden Polizei und Staatsanwaltschaft mit Fotos nach den beiden Einbrechern.

Das Diebes-Duo brach gegen 22:30 Uhr die Seitentür eines Fachmarktes in der Straße „Überseetor“ auf und verschaffte sich so Zutritt in das Gebäude. Anschließend brachen sie den Tresor auf und flüchteten mitsamt der Beute - eine größere Menge Bargeld.

Jetzt suchen Polizei und Staatsanwaltschaft in einer Öffentlichkeitsfahndung mit den am Tag vom Einbruch aufgenommenen Bildern nach den Tätern.

Die Polizei fragt: Wer kennt die beiden Männer auf den Fotos? Der eine Täter hat eine kräftige Statur und kurzes dunkles Haar. Sein Alter wird auf etwa 35 bis 45 Jahre geschätzt. Der zweite Dieb ist schlank, hat kurzes dunkles Haar und ist circa 20 bis 30 Jahre alt.

Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 entgegen.

Vor Trickbetrügern wird gewarnt

(04.02.2020)

Am Montagmittag versuchte ein Mann im Stadtteil Osterholz als betrügerischer Handwerker von einer älteren Frau Geld für angebliche Dacharbeiten zu erlangen. Vor dem weiteren Auftreten des Betrügers wird gewarnt.

Gegen 12.30 Uhr klingelte es in der Bottroper Straße an der Tür einer 85 Jahre alten Frau. Ein etwa 35-jähriger Mann erklärte, dass er das Dach ihres Reihenhauses gereinigt hätte und dafür nun seinen Lohn einfordere. Da die Seniorin sich sicher war, solch einen Auftrag nie erteilt zu haben, verweigerte sie die Zahlung. Der Betrüger blieb hartnäckig und drohte der Frau wiederum mit der Erstattung einer Strafanzeige. Als dann ein aufmerksamer Nachbar hinzukam, verließ der angebliche Handwerker schnell das Grundstück und entfernte sich in Richtung Ludwig-Roselius-Allee.

Der Täter wird als circa 35 Jahre alt, etwa 180 cm groß und schlank beschrieben. Er hatte kurze schwarze Haare und war mit einer grauen Handwerkerjacke und – hose bekleidet.

Die Polizei warnt vor dem weiteren Auftraten dieses Mannes und appelliert:
Seien Sie immer wachsam und treten Sie Unbekannten grundsätzlich mit einem gesunden Misstrauen gegenüber. Lassen Sie nur Handwerker in die Wohnung, die sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Holen Sie eine Vertrauensperson hinzu. Rufen Sie im Zweifel vor dem Einlass die Polizei unter dem kostenlosen Notruf 110 an.

Weitere wertvolle Tipps und Hinweise erhalten sie im Präventionszentrum der Polizei Bremen (Am Wall 195, 28195 Bremen, Tel. (0421) 362 - 19003) oder im Internet unter www.polizei.bremen.de.

„Leben online – wirklich sicher?“ - Vorträge für mehr Sicherheit im Netz

(04.02.2020)

Es ist wieder soweit, der Safer Internet Day (SID) am 11.02.2020 rückt näher. Weltweit wird dieser Tag jeden zweiten Dienstag im Monat Februar genutzt, um mehr Bewusstsein für die Sicherheit im Netz zu erlangen.

Ob zu Hause oder unterwegs, mal eben etwas im Internet nachlesen, jemandem schreiben, Bilder oder Filme senden, einkaufen usw.: es haben sich so viele Möglichkeiten entwickelt, die wir gern nutzen, jedoch auch Gefahren in sich bergen. Wie können Sie sich als Internetnutzer am besten vor ebensolchen Gefahren schützen?

Die Polizei Bremen bietet im Februar wieder Vorträge zum Thema Internetsicherheit an. Sie sind einfacher Nutzer und möchten mehr zu den Bereichen Daten, Informationen, Einkaufen und Kontakte bezogen auf das Leben mit dem Internet erfahren? Dann melden Sie sich zu einem der Vorträge „Leben online – wirklich sicher?“ an.

• Mittwoch, 12.02.20, 18 - 20 Uhr, Ortsamt Borgfeld, Borgfelder Landstr. 21
• Donnerstag, 13.02.20, 18 – 20 Uhr, Ortsamt West, Waller Heerstr. 99
• Mittwoch, 19.02.20, 18 – 20 Uhr, Sparkasse Bremen, Stadtteilfiliale Neustadt, Pappelstr. 100
• Donnerstag, 20.02.20, 18 – 20 Uhr, Justizzentrum, Am Wall 198
• Donnerstag, 27.02.20, 18 – 20 Uhr, Stadthaus Vegesack, Gerhard-Rohlfs-Str. 62

Anmeldung erforderlich unter praeventionszentrum@polizei.bremen.de oder telefonisch unter 0421 – 362 19003 (nur während der Öffnungszeiten montags + dienstags 9 - 15 Uhr, donnerstags 9 - 16 Uhr besetzt). Die Teilnahme ist kostenlos.

www.polizei.bremen.de
www.polizei-beratung.de

Vorläufiges Resümee des DFB-Pokalspiels

(05.02.2020)

Am Dienstagabend standen sich Werder Bremen und Borussia Dortmund im Wohninvest-Weserstadion gegenüber. Die Polizei Bremen blickt auf einen weitestgehend friedlichen Fußballeinsatz zurück.

Die An- und Abreise der Fans beider Mannschaften verlief trotz der zum Teil erheblichen Verkehrsbehinderungen rund um das Stadtgebiet reibungslos, sodass die Zuschauer pünktlich das Stadion erreichten. Gegen 19.45 Uhr kam es vor dem Stadion zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Mann und einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes. Nach bisherigen Erkenntnissen hat sich keiner der Beteiligten dabei verletzt.

Während des Einlasses ins Stadion wurden bei zwei Personen Betäubungsmittel aufgefunden. Entsprechende Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden gefertigt.

Nach dem Spiel filmte ein Passant den Abmarsch einer größeren Ultragruppierung. Ein noch Unbekannter trat daraufhin aus der Gruppe heraus und entwendete ihm sein Mobiltelefon. Die Ermittlungen zu dem Tatverdächtigen dauern an.
Die Polizei bittet mögliche Zeugen des Vorfalls, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Polizei stoppt mutmaßliche Trickdiebe

(05.02.2020)

Einsatzkräfte der Polizei Bremen stellten am Dienstagnachmittag mutmaßliche Trickdiebe in der Neustadt. Die 20-jährige Frau und der 21-jähriger Mann sind verdächtig, kurz zuvor eine 75-jährige Frau in Obervieland bestohlen zu haben.

Bei der 75-Jährigen hatten in der Straße „Holzdamm“ ein Mann und eine Frau geklingelt und sich zunächst erkundigt, ob in der Nachbarschaft Häuser zum Verkauf stünden. Im Verlauf des Gesprächs bat die Frau darum, die Toilette benutzen zu dürfen. Die 75-Jährige gestatte ihr dies und ließ sie in die Wohnung. Als das Pärchen gegangen war, bemerkte sie, dass ihr Portemonnaie fehlte. Sie konnte noch erkennen, dass der Mann und die Frau in einen blauen Transporter stiegen und davonfuhren und rief die Polizei. Einsatzkräfte hielten kurz darauf einen Kastenwagen in der Neuenlander Straße an. Auf zwei der drei Insassen passte die sehr gute Täterbeschreibung der 75-Jährigen. Die weiteren Ermittlungen zu diesem Fall dauern an.

Aus diesem Anlass weist die Polizei Bremen darauf hin, wachsam zu sein und keine Fremden in Ihre Wohnung zu lassen. Ziehen Sie nach Möglichkeit Angehörige oder Nachbarn hinzu. Wir möchten auch erneut Kinder und Enkel älterer Menschen sensibilisieren, ein Auge auf ihre älteren Verwandten oder Nachbarn zu werfen, damit diese nicht Opfer von Trickbetrügern und -dieben werden. Rufen Sie im Zweifel vor dem Einlass die Polizei unter dem kostenlosen Notruf 110 an. Prägen sie sich wesentliche Merkmale von Tätern ein, so unterstützen sie die Ermittlungen der Polizei und können helfen Täter schneller zu überführen.

Verkehr staut sich nach Unfall auf der A1

(05.02.2020)

Bei einem Unfall auf der Autobahn 1 in Fahrtrichtung Osnabrück wurde am Mittwochmorgen ein 32 Jahre alter Mann leicht verletzt. Ein Sattelzug und ein Kleintransporter mussten abgeschleppt werden. Im Verlauf der Bergungsarbeiten kam es zu einem längeren Stau.

Ein Sattelzug fuhr gegen 10:15 Uhr auf einen Kleintransporter, der an einem Stauende stand, auf. Bei dem Unfall kurz vor der Abfahrt Bremen-Brinkum wurde der Kleintransporter zwischen zwei Sattelzügen eingeklemmt und der 32-jährige Fahrer dabei leicht verletzt. Sowohl der Kleintransporter als auch einer der Sattelzüge waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Autobahn war deshalb zeitweilig voll gesperrt. Dadurch staute sich der Verkehr bis zu einer Länge von 15 Kilometern. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von 80.000 Euro. Gegen 13:00 Uhr wurde die Autobahn von der Autobahnpolizei wieder freigegeben.

Geldautomat gesprengt

(6.2.20)

Unbekannte Täter sprengten in der Nacht zu Donnerstag einen Geldautomaten einer Bankfiliale in Hastedt. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Die Täter sprengten den Automaten einer Bank in einem Einkaufszentrum an der Pfalzburger Straße. Hierbei wurden sowohl der Geldautomat als auch der Kassenraum stark beschädigt. Zeugen beobachteten zur Tatzeit ein silbernes Auto, das mit hoher Geschwindigkeit davon fuhr. Nach ersten Erkenntnissen konnten die Diebe Bargeld entwenden. Die Höhe der Summe kann noch nicht beziffert werden.

Die Polizei fragt: "Wer hat gegen 02.10 Uhr verdächtige Beobachtungen im Bereich der Pfalzburger Straße gemacht und kann Hinweise auf die Täter geben?". Hinweisgeber melden sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421- 362 3888.

Einbrüche in Kindergarten und Pfarramt

(6.2.20)

Unbekannte Einbrecher verschafften sich in den vergangenen Tagen Zutritt in einen Kindergarten und in ein Pfarrbüro in Osterholz. Die Polizei sucht nach Zeugen.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag stiegen Diebe durch ein Fenster in das Pfarramt in der Straße Grenzwehr ein und brachen auch im anliegenden Kindergarten diverse Türen und Schränke auf. Die Einbrecher entwendeten einen geringen Betrag Münzgeld. Bereits eine Nacht zuvor waren Unbekannte in die Kita eingedrungen und hatten eine Dose mit Kleingeld gestohlen.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, erste Spuren gesichert und fragt: Wer hat am vergangenen Wochenende im Bereich Grenzwehr verdächtige Beobachtungen gemacht? Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

Brandstifter festgenommen

(06.02.2020)

Ein 30-jähriger Mann verschüttete am Mittwochabend in Vegesack Benzin an einer Haustür und zündete es an. Dabei entstand hoher Sachschaden. Einsatzkräfte nahmen ihn fest.

Gegen 19:25 Uhr erschien der 30-Jährige vor dem Haus in der Gärdestraße und schüttete Benzin gegen die Haustür. Danach zündete er es an und flüchtete. Die im Haus anwesenden Personen verließen das Haus durch die Hintertür und blieben unverletzt. Die alarmierten Einsatzkräfte der Polizei setzten kurz nach dem Eintreffen den Feuerlöscher ein, die Feuerwehr löschte das Feuer dann komplett. Der 30-Jährige wurde kurze Zeit später durch Einsatzkräfte festgenommen. Als Motiv gab er ausstehende Geldforderungen gegen den Bewohner an. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Überfall auf Tankstelle – Polizei sucht Zeugen

(06.02.2020)

Ein mit einer Pistole bewaffneter Täter überfiel am Donnerstagmorgen eine Tankstelle in Bremen-Horn. Die Polizei sucht Zeugen.

Der Mann betrat gegen 05.30 Uhr die Tankstelle in der Straße „Am Lehester Deich“ und bedrohte die 59-jährige Mitarbeiterin mit einer silbernen Pistole. Er ging hinter den Verkaufstresen und steckte mehrere Schachteln mit Zigaretten in seinen dunklen Rucksack mit der Aufschrift „Nike“. Danach floh er mit einem Fahrrad in unbekannte Richtung. Die Polizei sucht Zeugen, die in dem Zeitraum in der Straße „Am Lehester Deich“ auf Höhe der Kopernikusstraße oder in der näheren Umgebung etwas beobachtet haben.

Der Räuber wurde als etwa 170 Zentimeter groß beschrieben und trug eine Sonnenbrille, dunkle Kleidung und eine schwarze Jacke mit einer Kapuze. Er sprach gebrochenes Deutsch und der mitgeführte Rucksack hatte eine weiße Aufschrift der Marke „Nike“. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362 3888 entgegen.