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Haftbefehl nach Kindesmissbrauch

(09.03.20)

Ermittler der Polizei Bremen verhafteten am Mittwoch einen 44 Jahre alten Mann. Dem Bremer wird vorgeworfen, wiederholt Kinder sexuell missbraucht zu haben. Der Mann sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

Nach der Datenauswertung eines Smartphones, das im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts der Verbreitung von kinderpornografischen Schriften sichergestellt wurde, führte die Spur zu dem 44-Jährigen. Anhand von weiteren Videoauswertungen und Ermittlungen im Umfeld des Mannes, konnten fünf Kinder, bzw. Jugendliche aus dem Bremer Umland ermittelt werden, die von ihm über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren sexuell missbraucht worden sein sollen.

Das Amtsgericht Bremen erließ am Mittwoch einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 44-Jährigen und einen mutmaßlichen Mittäter. Die Ermittler stellten hier u. a. Tablets, Smartphones und Dokumente als Beweismittel sicher.

Aufgrund der Beweislast wurde für den 44 Jahre alten Mann ein Untersuchungshaftbefehl erlassen. Bei der Kriminalpolizei wurde eigens für diese Fälle eine Ermittlungsgruppe gegründet. Zahlreiche Ermittlungsverfahren wurden inzwischen gegen den Verdächtigen und den weiteren Tatverdächtigen eingeleitet. Die weiteren umfangreichen Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern an.

Weitere Presseauskünfte erteilt die Staatsanwaltschaft Bremen.

Präventionsseminar „Starkes Auftreten statt starker Fäuste" – Noch freie Plätze

(9.3.2020)

Für das Selbstbehauptungsseminar "Starkes Auftreten statt starker Fäuste" am 24. März vom Präventionszentrum der Polizei Bremen gibt es noch freie Plätze.

Viele bedrohliche Situationen lassen sich verbal oder durch Veränderungen unserer Gewohnheiten einfach und gewaltfrei lösen. Hier zählt das "gewusst wie". In dem Seminar werden verschiedene Situationen durchgespielt und besprochen.

In diesem Seminar geht es nicht darum, einen Angreifer per "Schulterwurf" zu Boden zu bringen. Solche Techniken verlangen viel Übung und Zeit. In erster Linie sollen Gefahren möglichst vorher erkannt oder mit anderen Mitteln gebannt werden. Der Teilnehmer kann selbst entscheiden, ob er aktiv mitmachen möchte oder sich das Ganze nur anschaut.

Mitmachen können alle Interessierten ab 14 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Seminar findet im Justizzentrum Bremen, Am Wall 198, von 18.00 Uhr - 19.30 Uhr statt. Eine Anmeldung ist erforderlich unter der Telefonnummer: 0421-362 19003 oder per E-Mail:
praeventionszentrum@polizei.bremen.de

Haustürbetrüger in der Neustadt

(10.03.20)

Ein angeblicher Mitarbeiter eines Bremer Wohnungsunternehmens verschaffte sich am Montagmittag in der Neustadt Zutritt in die Wohnung einer 89 Jahre alten Frau. Der Eindringling entwendete Bargeld und flüchtete unerkannt.

Der Mann erwartete die Seniorin bereits im Treppenhaus des Mehrparteienhauses in der Lobsienstraße. Er gab sich als Mitarbeiter des Unternehmens aus und wollte in der Wohnung der 89-Jährigen nach dem Wasser schauen. Als der Fremde das Haus wieder verließ, stellte die Bremerin den Verlust von Bargeld fest. Der Dieb wurde als etwa 50 Jahre alt, mit mittelblonden Haaren beschrieben. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 3623888 entgegen.

Betrüger an der Haustür haben zumeist das Ziel, in die Wohnung ihrer Opfer zu gelangen, um dort nach Bargeld, Schmuck oder anderen Wertsachen zu suchen. Dazu geben sie sich als Hilfsbedürftige, Handwerker, Mitarbeiter der Stadtwerke oder aber auch als Amtsperson aus, beispielsweise Polizist.

Daher fünf wichtige Hinweise der Polizei Bremen:

Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.

Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe.

Lassen Sie nur Handwerker in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Das gleiche gilt für vermeintliche Vertreter der Stadtwerke.

Treffen Sie mit Nachbarn, die tagsüber zu Hause sind, die Vereinbarung, sich bei unbekannten Besuchern an der Wohnungstür gegenseitig Beistand zu leisten.

Verlangen Sie von Amtspersonen grundsätzlich den Dienstausweis und prüfen Sie ihn sorgfältig auf Druck, Foto und Stempel. Rufen Sie im Zweifel vor dem Einlass die entsprechende Behörde an. Suchen Sie deren Telefonnummer selbst heraus.

Drohmails – die Kriminalpolizei ermittelt

(10.03.20)

Am Wochenende erhielten eine Moschee, eine Politikerin sowie eine Hilfsorganisation jeweils eine Drohmail mit rechtsextremistischem Inhalt. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Ein Mitarbeiter einer Moschee in Bremen-Gröpelingen überreichte am Montag den Objektschutzkräften der Polizei Bremen eine Kopie einer Email. Das Schreiben vom 07.03. enthielt rechtsextremistische Inhalte sowie Drohungen.
Am Samstag erhielt der Landesverband der Partei „Die Linke“ mit Sitz in Bremen-Mitte eine Drohmail, die an ein Mitglied ebenjener Partei adressiert war. Die Mail enthielt ebenfalls rechtsextremistische Inhalte. Die 57-jährige Politikerin suchte am Montag ein Polizeikommissariat auf und erstattete Anzeige.
Am Sonntag ging bei einer Hilfsorganisation für Geflüchtete in Bremen-Horn eine Drohmail mit rechtsextremistischen Aussagen ein. Ein Mitarbeiter des Vereins meldete dies am Montag der Polizei und stellte Strafantrag.

Der Staatsschutz hat in allen Fällen die Ermittlungen aufgenommen. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 entgegen.

60-Jähriger stirbt nach Verkehrsunfall

(11.03.20)

Ein 60 Jahre alter Fußgänger wurde am Dienstagabend in der Bremer Innenstadt beim Überqueren der Fahrbahn von einem Wagen erfasst und tödlich verletzt. Der Autofahrer flüchtete vom Unfallort, konnte aber von Einsatzkräften der Bremer Polizei gestellt und festgenommen werden. Gegen ihn wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

Der 60-Jährige überquerte gegen 20.50 Uhr die Straße Außer der Schleifmühle. Aus Richtung Bismarckstraße kam ein weißer Audi SUV und erfasste den Fußgänger frontal. Der Fahrer des Wagens entfernte sich vom Unfallort. Die schnell eintreffenden Polizisten begannen umgehend mit der Reanimation des Mannes. Unterstützt wurden sie hierbei von einer Ärztin, die zufällig am Unfallort vorbei kam. Ein Rettungswagen brachte den Fußgänger anschließend in ein Krankenhaus, wo er später seinen Verletzungen erlag.

Die Polizei fahndete mit einem Großaufgebot nach dem flüchtenden Fahrer und konnte ihn in der Schwachhauser Heerstraße stoppen. Der 23-Jährige und sein 33 Jahre alter Beifahrer wurden mit zur Wache genommen. Der 23 Jahre alte Albaner hatte einen Atemalkoholwert von über 0,5 Promille. Er ist in Deutschland ohne festen Wohnsitz und wurde festgenommen, eine Haftprüfung dauert an. Sein Beifahrer wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Ermittler beschlagnahmten Audi und Führerschein, es entstand ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. Zeugenhinweise nimmt die Verkehrsbereitschaft der Polizei Bremen unter 0421 362-14850 entgegen.

Drogendealer geschnappt

(11.03.2020)

Dienstagabend nahmen Zivilkräfte der Polizei Bremen in Horn-Lehe einen 21 Jahre alten mutmaßlichen Drogenhändler fest. Bei einer Wohnungsdurchsuchung fanden die Polizisten 1 Kilo Rauschgift. Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen.

Die Drogenfahnder kontrollierten am Nachmittag einen 20 Jahre alten Mann, der offensichtlich gerade bei dem 21-Jährigen Rauschgift erworben hatte. Bei der Kontrolle fanden sie eine Verkaufseinheit Marihuana. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung bei dem mutmaßlichen 21-jährigen Drogenhändler fanden die Polizisten 1 Kilogramm Marihuana und mehrere Gramm Kokain. Weiter beschlagnahmten die Einsatzkräfte Bargeld in szenetypischer Stückelung, eine Feinwaage und Verpackungsmaterial sowie eine Schreckschusswaffe und ein Messer.

Gegen den 21-Jährigen wurden Ermittlungen wegen Verdachts des Handelns mit Betäubungsmitteln eingeleitet.

Polizei beschlagnahmt mehrere Kilo Marihuana

(12.03.2020)

Am Mittwochabend beobachteten zivile Einsatzkräfte der Polizei Bremen in der Vahr zunächst wie ein 33-jähriger Mann eine Tasche mit Drogen aus einem Haus holte. Bei anschließenden Durchsuchungen mehrerer Wohnungen fanden die Polizisten weitere Drogen.

Der 33-Jährige war mit einem weiteren Mann gegen 18:25 Uhr in einem Auto unterwegs, als Zivilpolizisten auf sie aufmerksam wurden. Als er aus einem Haus in der Geschwister-Scholl Straße eine Tasche geholt hatte, kontrollierten ihn die Polizisten. Bei der Durchsuchung des Autos fanden sie mehr als zwei Kilogramm Marihuana. Bei anschließenden Wohnungsdurchsuchungen in der Vahr und in Hemelingen wurden die Einsatzkräfte wieder fündig: Insgesamt beschlagnahmten sie an diesem Tag mehr als sechs Kilogramm Marihuana, Verpackungsmaterial, ein Messer und einen Elektroschocker. Gegen fünf Männer ermittelt die Polizei jetzt wegen des bandenmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern an.

Trickbetrüger in Oberneuland unterwegs

(13.03.2020)

Zwei Trickbetrüger gaben sich am Donnerstagmorgen in Oberneuland als Mitarbeiter des Gartenbauamtes aus. Sie stahlen aus dem Haus einer 88-jährigen Frau Geld. Die Polizei sucht Zeugen.

Um 08:55 Uhr klingelten die beiden Männer bei der 88-Jährigen im Carl-Dannemann-Weg und gaben an, in ihrem Garten die Bäume begutachten zu müssen. Die Seniorin ging mit einem der beiden daraufhin in ihren Garten, der zweite Mann nutzte das aus und durchsuchte währenddessen das Haus. Als beide gegangen waren, bemerkte die Frau, dass ihr Bargeld fehlte. Die beiden Männer wurden wie folgt beschrieben: Beide waren etwa 40 Jahre alt. Einer von beiden trug eine gelb-rote Jacke, war etwa 175 cm groß, hatte mittelblonde Haare und ein schmales Gesicht.

Zeugen, die im Carl-Dannemann-Weg oder der näheren Umgebung etwas beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei unter 0421 362-3888 zu melden.

Aus diesem Anlass weist die Polizei Bremen darauf hin, wachsam zu sein und keine Fremden in Ihre Wohnung zu lassen. Ziehen Sie nach Möglichkeit Angehörige oder Nachbarn hinzu. Wir möchten auch erneut Kinder und Enkel älterer Menschen sensibilisieren, ein Auge auf ihre älteren Verwandten oder Nachbarn zu werfen, damit diese nicht Opfer von Trickbetrügern und -dieben werden. Rufen Sie im Zweifel vor dem Einlass die Polizei unter dem kostenlosen Notruf 110 an. Prägen Sie sich wesentliche Merkmale von Tätern ein, so unterstützen sie die Ermittlungen der Polizei und können helfen Täter schneller zu überführen.

Erneute Drohmails

(13.03.20)

Am Donnerstagabend erhielten eine Moschee und eine Hilfsorganisation für Geflüchtete Drohungen per Email mit rechtsextremistischem Inhalt. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Ein Mitarbeiter einer Moschee in der Stapelfeldtstraße überreichte am Freitagvormittag den Objektschutzkräften der Polizei Bremen eine Kopie einer Email. Das Schreiben vom 12.03. enthielt rechtsextremistische Inhalte sowie Drohungen. Am Donnerstagabend ging bei einem Verein für Geflüchtete in der Berckstraße eine Drohmail mit rechtsextremistischem Inhalt ein. Ein Mitarbeiter des Vereins brachte die Bedrohung am Freitag bei der Polizei zur Anzeige.

Der Staatsschutz hat in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 entgegen.

Aufmerksame Zeugen stellen Taschendiebinnen

(15.03.2020)

Am Freitagabend stahlen zwei 25 und 43 Jahre alte Frauen einer 92-Jährigen in Bremen-Walle das Portemonnaie. Aufmerksame Zeugen beobachteten den Vorfall, kümmerten sich um die Dame, stellten das Duo kurze Zeit später und alarmierten die Polizei.

Gegen 19.45 Uhr lief die Seniorin entlang der Waller Heerstraße, als das Mutter-Tochter Duo die Frau ablenkte und ihr dabei die Geldbörse aus der Handtasche entwendete. Eine 20 Jahre alte Zeugin und ihre Begleiterinnen beobachteten den Diebstahl und kümmerten sich umgehend um die 92-Jährige. Zwei 34 und 37 Jahre alte Männer wurden aus ihrem Auto heraus ebenfalls auf das Geschehen aufmerksam. Ihnen kam die Situation merkwürdig vor, sodass sie kurzerhand wendeten und die Verfolgung der zwei Frauen aufnahmen. Im „Parallelweg“ stellten die Männer die Diebinnen und hielten sie bis zum Eintreffen der Polizei fest. Beide Frauen wurden vorübergehend mit zu einer Wache genommen.

Die Polizei Bremen lobt ausdrücklich das umsichtige und couragierte Verhalten der Zeugen. Zeitgleich appelliert die Polizei daran, sich niemals selbst in Gefahr zu bringen. Häufig reicht es bereits, sich Tätermerkmale und Fluchtrichtung zu merken und sofort die 110 zu wählen.

Teures Experiment

(15.03.2020)

Am Donnerstagnachmittag löste ein 34 Jahre alter Mann in der Bremer Altstadt einen Polizeieinsatz aus, nachdem er Passanten gegenüber angab, eine Waffe dabei zu haben. Schnell stellte sich heraus, dass er nicht bewaffnet war, sondern nach eigenen Angaben ein soziales Experiment durchführte. Die Kosten des Polizeieinsatzes werden dem Mann in Rechnung gestellt.

Der 34-Jährige sprach gegen 16.40 Uhr mehrere Passanten auf dem „Unser Lieben Frauen Kirchhof“ an und fragte, wo es ein ruhiges Plätzchen für ihn zum Nachdenken gäbe. Im Verlauf des Gesprächs äußerte er zudem, eine Waffe und Patronen dabei zu haben. Eine 51 Jahre alte Frau wählte daraufhin umgehend den Notruf. Nachdem der Mann durch die schnell eintreffenden Einsatzkräfte auf eine Waffe durchsucht wurde, dieser aber keine dabei hatte, erklärte der Mann sein Verhalten mit einem Experiment, das er durchführe. Er wollte sehen, was passiert, wenn man Menschen so etwas erzählt.

Der 34-Jährige wurde für die weiteren polizeilichen Maßnahmen vorübergehend mit zu einer Wache genommen. Den Mann erwartet nun ein Kostenbescheid über die Höhe des Polizeieinsatzes sowie ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren wegen Belästigung der Allgemeinheit.

Sicherheits-App ortet gestohlenes Pedelec

(15.03.2020)

Am Freitagabend wurde einem 63-Jährigen im Bremer Ostertor das Pedelec gestohlen. Dank einer Sicherheits-App hatte der Bremer sein Elektrofahrrad kurze Zeit später zurück.

Der Mann hatte gegen 18.30 Uhr sein Zweirad ordnungsgemäß an einem Fahrradständer in der Wulwesstraße angeschlossen. Als er gegen 22.45 Uhr den Heimweg antreten wollte, stellte er das Fehlen seines Pedelecs fest. Der 63-Jährige brachte den Diebstahl umgehend an einem Polizeikommissariat zur Anzeige. Dank einer Sicherheits-App, mit der das Fahrrad geortet werden kann, konnte der aktuelle Standort schnell ausfindig gemacht werden. Zudem lässt sich der Elektromotor nur über die App freischalten. Einsatzkräfte suchten den potentiellen Standort in der Neustadt auf und stellten dort das entwendete Zweirad fest. Der Eigentümer erschien ebenfalls vor Ort und startete den Elektromotor des Rades.

Noch am Abend konnte der Bremer sein Eigentum wieder mit nach Hause nehmen.

Die Ermittlungen zu dem Täter dauern an.

Auseinandersetzung in Huchting

(15.03.2020)

Am Samstagnachmittag kam es in Bremen-Huchting zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Beteiligten. Im Zuge dessen fiel ein 40-Jähriger vom Balkon aus dem 3. Obergeschoss. Der Mann kam zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Nach ersten Erkenntnissen griffen zwei 23 und 37 Jahre alte Männer den 40-Jährigen in seiner Wohnung in der Straße Robinsbalje an. Es entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung, in Folge dessen der Bewohner vom Balkon fiel. Wie es zu dem Fall kam, ist derzeit Bestandteil der Ermittlungen. Ebenso die Hintergründe der Tat.

Der Mann wurde umgehend in eine Klinik gebracht. Lebensgefahr besteht nicht.

Einbruch in Haus – Polizei sucht Zeugen

(16.03.2020)

Unbekannte Täter brachen am Donnerstag in ein Haus in Hemelingen ein und entwendeten Kleidung, Schmuck und Bargeld. Die Polizei sucht Zeugen.

Etwa zwischen 08:40 Uhr und 09:50 Uhr brachen zwei Unbekannte die Terrassentür in einem Haus in der Straße Mahndorfer Deich auf. Sie durchsuchten danach die Wohnräume und stahlen unter anderem hochwertige Schuhe, Jacken, sowie Uhren und Bargeld. Danach flüchteten sie mit zwei gelben Rollkoffern und mehreren Taschen in Richtung Mahndorfer Kirche. Die Polizei fragt: Wer hat in der Straße Mahndorfer Deich oder der näheren Umgebung etwas Ungewöhnliches gesehen? Nach ersten Ermittlungen soll es sich um zwei Männer handeln, die wie folgt beschrieben wurden: Sie waren etwa 18 bis 25 Jahre alt, trugen blaue Jeanshosen und dunkle Jacken. Auffällig waren die beiden gelben Rollkoffer mit denen sie offenbar ihr Diebesgut abtransportierten.

Zeugen werden gebeten, sich bei Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 zu melden.

Geldautomat gesprengt

(17.03.20)

Unbekannte sprengten in der Nacht zu Dienstag den Geldautomaten einer Bankfiliale in Vegesack. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Die Einbrecher sprengten gegen 1.50 Uhr den Automaten einer Bank in der Vegesacker Heerstraße. Hierbei wurden sowohl der Geldautomat als auch der Vorraum stark beschädigt. Mehrere Anwohner wurden durch den lauten Knall wach und beobachteten zwei Männer, die mit der Beute in ihren Fluchtwagen stiegen und davon rasten. Die Diebe wurden als etwa 180 Zentimeter groß, mit dunklem Teint beschrieben. Sie trugen Kapuzen und flüchteten in einem grauen VW Golf. Am Bankgebäude entstand ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro.

Die Polizei fragt: „Wer kann Hinweise zu den Tätern geben, wer hat zuvor in der Vegesacker Heerstraße, im Bereich der Bank, zwischen Sandersfeld und der Schönebecker Straße verdächtige Beobachtungen gemacht?“ Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 3623888 entgegen.

Coronavirus: Die Polizei Bremen informiert

(17.03.20)

Die zunehmende Dynamik der Ausbreitung des Coronavirus macht auch vor der Polizei Bremen nicht halt. Wir haben umfassende Maßnahmen getroffen, um unsere Handlungsfähigkeit weiter gewährleisten zu können, die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Bremen hat oberste Priorität.

Die Polizei Bremen hat in der vergangenen Woche unter der Verantwortung von Polizeivizepräsident Dirk Fasse einen Krisenstab eingerichtet, der damit beschäftigt ist, die aktuellen Ereignisse zu koordinieren, geeignete Maßnahmen zu treffen und vorbereitete Notfallpläne umzusetzen. Zur Verhinderung der Ausbreitung des Virus und zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden und werden Schutzmaßnahmen umgesetzt. Unser Appell an die Bevölkerung: Bitte halten Sie sich an die von den Behörden verfügten Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Wenn wegen deren Missachtung die Polizei hinzugezogen wird, binden Sie unnötig wichtige Einsatzkräfte, die woanders dringender benötigt werden.

In Notfällen sind wir natürlich weiterhin als Ansprechpartner rund um die Uhr für Sie da – wählen Sie 110! Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite unter www.polizei.bremen.de. Die Polizei Bremen informiert Sie auch auf ihrem Twitter Kanal (@BremenPolizei).

Paketzusteller überfallen

(17.03.20)

Zwei Räuber überfielen am Dienstagvormittag einen 44 Jahre alten Paket-Lieferanten in Huchting. Die Polizei sucht Zeugen.

Der Zusteller wollte eine Bestellung in Huchting ausliefern. Vor einem Mehrparteienhaus in der Eindhover Straße entriss plötzlich ein unbekannter Mann dem Lieferanten das Paket aus der Hand, ein zweiter Angreifer besprühte ihn dabei mit Reizgas. Die Täter flüchteten zu Fuß in Richtung Nimweger Straße.

Einer der Täter soll dunkle Haare haben und zirka 1,80 Meter groß sein. Näher konnten die Räuber nicht beschrieben werden. Wer hat zur Tatzeit im Bereich der Eindhover Straße verdächtige Beobachtungen gemacht? Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.

Sollten Sie Opfer einer Straftat geworden sein, alarmieren Sie sofort die Polizei. Prägen Sie sich Tätermerkmale und Fluchtrichtung ein und geben Sie die Hinweise an die Polizei weiter. So können Täter gefasst bzw. wichtige Täterhinweise erlangt werden.

Toilettenpapierkauf eskaliert

(19.03.20)

Eine 41 Jahre alte Bremerin wollte am Dienstagnachmittag in Hastedt mehrere Pakete Toilettenpapier kaufen. Nachdem das Supermarktpersonal die Frau darauf aufmerksam machte, dass die Ware zur Zeit nur einzeln verkauft werden dürfte, eskalierte die Situation und führte zum Einsatz der Polizei.

Die 41-Jährige stand mit der Ware an der Kasse und wurde darauf aufmerksam gemacht, dass aufgrund von internen Vorgaben, zurzeit nur ein Paket pro Kunde verkauft werden dürfte. Laut Zeugenaussagen ist die Frau daraufhin ausgeflippt und schrie herum. Als eine 39 Jahre alte Supermarktmitarbeiterin die Bremerin nach draußen führen wollte, schubste diese sie in einen Reinigungswagen. Als weitere Mitarbeiter hinzukamen, verpasste der 45 Jahre alte Begleiter der Kundin einem Verkäufer mehrere Faustschläge. Am Ende wurde schließlich die Polizei alarmiert. Die 41-Jährige bekam neben einem dauerhaften Hausverbot einen Platzverweis ausgesprochen. Zudem wird gegen sie und den 45-Jährigen wegen Körperverletzung ermittelt.

Eine weitere Straftat, auch vermutlich im Zusammenhang mit der Corona-Situation, rief ebenfalls die Polizei auf den Plan. Aus einer Kinderklinik in der östlichen Vorstadt stahlen Unbekannte eine größere Menge Desinfektionsmittel. Mitarbeiter der Klinik prüften am Mittwochmittag die Bestände an und stellten fest, dass mehr als 60 Flaschen fehlten. Hier dauern die Ermittlungen wegen Diebstahls an.

Die Polizei mahnt zur Besonnenheit und dazu, den Anweisungen derer, die das Hausrecht haben, Folge zu leisten. Binden Sie in diesen Zeiten nicht unnötig Polizeikräfte, die anderswo dringender benötigt werden. Unsere KOPs sind in den nächsten Tagen vermehrt in den Stadtteilen an neuralgischen Plätzen unterwegs und stehen den Bürgerinnen und Bürgern mit Rat und Tat zur Seite. Hygieneartikel, wie auch Desinfektionsmittel sind in ausreichenden Mengen vorhanden. Bitte denken Sie auch an ältere oder kranke Mitbürger, die solche Artikel dringend benötigen.

Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus: Polizei und Ordnungsamt kontrollieren im Stadtgebiet

(19.03.2020)

Nach der Einschränkung des öffentlichen Lebens durch die vom Ordnungsamt erlassene „Allgemeinverfügung über das Verbot von Veranstaltungen, Zusammenkünften und der Öffnung bestimmter Betriebe zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus“ kontrollierte die Polizei am Donnerstagabend zusammen mit dem Ordnungsamt die Einhaltung der Regelungen. Damit sollen die bestehenden Maßnahmen konsequent durchgesetzt werden.

Seit Mittwoch dürfen nur noch bestimmte Geschäfte öffnen. Freizeit- und Sporteinrichtungen wurden geschlossen, Gastronomiebetriebe dürfen nur noch zu begrenzten Zeiten öffnen, die Zusammenkünfte in Vereinen, Gemeinden, Kirchen etc. bis hin zu Ansammlungen von Menschen im Freien sind verboten. Die Einschränkungen dienen dem Allgemeinwohl, die Strafen bei Verstößen sind hoch. Es droht die Schließung von Geschäften, Restaurants etc. und die Auflösung von Menschenmengen. Ein Verstoß gegen die Allgemeinverfügung ist strafbar. Nach § 75 des Infektionsschutzgesetzes drohen Geld- und sogar Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren.

Einsatzkräfte der Polizei und Mitarbeiter des Ordnungsamtes überwachten ab 18 Uhr die Einhaltungen der Einschränkungen gemäß der Allgemeinverfügung. Kontrolliert wurde unter anderem im Viertel, in der Bahnhofsvorstadt sowie in Gröpelingen. Mobile Kontrollmaßnahmen fanden auch im Bremer Osten und in der Neustadt statt. Größtenteils hielten sich die Geschäftsbetreibenden an die verfügten Regelungen. Nur in sechs Fällen wurden Verstöße festgestellt und entsprechende Strafanzeigen gefertigt.

Polizei und Ordnungsamt werden weiterhin konsequent die Einhaltung dieser wichtigen Beschränkungen überprüfen. Die Polizei appelliert: Bitte halten Sie sich an die Maßnahmen im Sinne der Allgemeinverfügung. Wenn Sie zu Hause bleiben können, dann tun Sie das auch. Zur Sicherheit aller.

Gruppe schlägt Mann zusammen – Polizei sucht Zeugen

(20.03.2020)

Mehrere unbekannte Täter verprügelten Donnerstagnacht einen 27-jährigen Mann in der Rostocker Straße und raubten ihn aus. Er wurde bei diesem Angriff schwer verletzt.

Gegen 22:40 Uhr beobachteten Zeugen in der Rostocker Straße, wie der 27-Jährige von einer Gruppe Männer angegriffen wurde und riefen die Polizei. Die alarmierten Einsatzkräfte trafen kurze Zeit später ein, leisteten erste Hilfe bei dem Mann und alarmierten einen Rettungswagen. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Durch umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen stellten die Einsatzkräfte in der näheren Umgebung sechs Männer im Alter von 17 bis 23 Jahren. Für die weiteren Ermittlungen sucht die Polizei weitere Zeugen, die möglicherweise den Angriff in der Rostocker Straße, oder in der Nähe etwas Ungewöhnliches beobachtet haben.

Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 zu melden.

Verdächtige Briefsendungen

(20.03.20)

Zwei verdächtige Briefe in der Landesgeschäftsstelle von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben am Freitagmittag in der Bremer Innenstadt einen Einsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst.

Ein Mitarbeiter des Büros meldete der Polizei einen verdächtigen Brief mit pulverartigem Inhalt sowie eine noch ungeöffnete, jedoch ebenfalls verdächtige Briefsendung.

Spezialisten von Bundespolizei und Feuerwehr untersuchten anschließend beide Sendungen und stellten in ebendiesen jeweils pulverartigen Inhalt fest. Eine Überprüfung ergab, dass es sich bei dem Pulver um eine nicht gefährliche Substanz handelt.

Die Maßnahmen wurden inzwischen wieder aufgehoben. Der Staatsschutz hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Fußgänger überfallen

(21.03.20)

Am Freitagabend überfiel ein unbekannter Mann im Bremer Steintorviertel einen 25-jährigen Fußgänger unter Einsatz von Pfefferspray. Die Polizei sucht Zeugen.

Der 25-Jährige befand sich gegen 18:10 Uhr in der Lübecker Straße, als sich ihm der Räuber von hinten näherte. Der unbekannte Mann forderte die Herausgabe des Mobiltelefons und sprühte dem Bremer Pfefferspray ins Gesicht. Anschließend stieß er den 25-Jährigen zu Boden und versuchte diesem das Mobiltelefon und die Kopfhörer zu entreißen. Als Passanten auf den Überfall aufmerksam wurden, flüchtete der Tatverdächtige über die Lübecker Straße in einen Stichweg. Der 25 Jahre alte Bremer erlitt leichte Verletzungen.

Der Verdächtige soll etwa 160 bis 180 Zentimeter groß und circa 20 bis 25 Jahre alt sein. Zum Tatzeitpunkt trug er schwarze Kleidung.

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter (0421) 362 3888 in Verbindung zu setzen.

Bürgerservice eingeschränkt- Hinweis auf Onlinewache

(21.03.20)

Die Polizei Bremen konzentriert sich im Rahmen der aktuellen Corona-Pandemie auf die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und schränkt ab kommenden Montag den Bürgerservice an den Wachen ein. Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger, auf vermeidbare persönliche Kontakte zu unseren Polizeidienststellen zu verzichten. Die zentralisierten Anzeigenaufnahmen finden ab Montag, 23.03.2020, zu den bekannten Öffnungszeiten nur noch abweichend an den Standorten Vegesack, Bahnhofsplatz und Schwachhausen statt.

Alle anderen Standorte bieten vorübergehend grundsätzlich keine Anzeigenaufnahme mehr an. Als Alternative wird die Polizei Bremen in der kommenden Woche eine telefonische Anzeigenaufnahme ermöglichen. Weitere Details hierzu werden zeitnah veröffentlicht. Die Bürgersprechstunde der Kontaktpolizisten (KOPs) entfällt an allen Standorten bis auf Weiteres ersatzlos, dafür wird aber die Präsenz der KOPs in den Stadtteilen erhöht.

Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, empfehlen wir den Bürgerinnen und Bürgern nach Möglichkeit geeignete Straftaten, wie z. B. Fahrraddiebstähle oder Sachbeschädigungen über die Onlinewache (http://www.onlinewache.bremen.de) anzuzeigen. Auch zusätzliche Serviceangebote, wie Fahrradcodierungen können zurzeit leider nicht durchgeführt werden, nicht zuletzt, um überfüllte Wartebereiche zu vermeiden und der Verbreitung des Virus bestmöglich entgegenzuwirken. Das Präventionszentrum ist ausschließlich per Email unter praeventionszentrum@polizei.bremen.de erreichbar.

In Notfällen sind wir natürlich weiterhin als Ansprechpartner rund um die Uhr für Sie da - wählen Sie 110! Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite unter www.polizei.bremen.de. Die Polizei Bremen informiert Sie auch auf ihrem Twitter Kanal (@BremenPolizei).

Fahrzeug ausgebrannt

(22.03.20)

In der Nacht von Sonnabend auf Sonntag brannte in Bremen-Mitte das Auto einer Immobilienfirma. Bei einem weiteren Wagen eines anderen Immobilienvermittlers wurden in der Östlichen Vorstadt die Scheiben eingeschlagen.

Ein Anwohner meldete der Polizei zunächst einen brennenden Smart am Osterdeich. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte der Wagen in voller Ausdehnung und das Feuer sprang auf eine Hecke über. Durch die weitere Hitzentwicklung wurden zwei Fenster an einem angrenzenden Gebäude beschädigt. Die Anwohner des Hauses wurden vorsichtshalber evakuiert. Die Feuerwehr konnte die Flammen wenige Minuten später löschen. An dem Smart, der als Immobilienfahrzeug gekennzeichnet war, entstand Totalschaden. Der Osterdeich wurde während der Einsatzmaßnahmen in beide Richtungen gesperrt. Im Rahmen der Fahndung entdeckte eine Streifenwagenbesatzung ein weiteres beschädigtes Fahrzeug einer Immobilienfirma. In der Braunschweiger Straße, gut einen Kilometer vom Brandort entfernt, stand ein Volkswagen, bei dem alle Scheiben eingeschlagen wurden.

Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung und Sachbeschädigung und fragt:“ Wer hat in der vergangenen Nacht am Osterdeich und in der Braunschweiger Straße verdächtige Beobachtungen gemacht?“ Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 3623888 entgegen.

Schwerer Verkehrsunfall in der Überseestadt

(22.03.20)

Ein 37 Jahre alter Mann kollidierte mit seinem Auto am späten Samstagnachmittag in der Überseestadt mit einem entgegen kommendem Fahrzeug und verletzte sich dabei schwer. Granitsteine verhinderten offenbar, dass beide Autos nach der Kollision in eine tiefe Baugrube fielen.

Der 37-Jährige bog mit seinem VW Polo in der Konsul-Smidt-Straße nach links ab. Hierbei kam es zu einem frontalen Zusammenstoß mit einem entgegen kommenden Mercedes. Durch die Kollision schleuderten beide Fahrzeuge seitlich in Richtung einer großen Baugrube am Fahrbahnrand der Straße. Durch den Aufprall wurden mehrere Granitquader verschoben, was vermutlich dazu führte, dass kein Fahrzeug in den Abgrund fiel. Der 37-Jährige war nicht angeschnallt und wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der 23 Jahre alte Mercedes-Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Beide Autos wurden als Beweismittel zur Geschwindigkeitsanalyse sichergestellt.

Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Konsul-Smidt-Straße für den Individualverkehr
gesperrt. Feuerwehr und Polizei waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Akku-Dieb überlistet sich selbst

(22.03.20)

Ein Dieb entwendete einem Bremer Ehepaar in der vergangenen Woche in der Vahr zwei Fahrrad-Akkus. Diese wurden wenige Tage später im Internet angeboten und von der Ehefrau dank der Seriennummern wiedererkannt.

Die Batterien wurden Anfang der Woche in der Barbarossastraße aus dem geöffneten Kofferraum des Autos der Eheleute entwendet. Die 69-Jährige suchte in Folge dessen bei einem Online-Kleinanzeiger nach neuen Akkus. Gestern entdeckte sie auch zwei Passende und schaute sich die Fotos genauer an. Der Verkäufer hatte dankeswerterweise auch die Seriennummern mit abgelichtet. Die Bremerin konnte die Akkus dank der aufbewahrten Unterlagen schnell als ihre gestohlenen identifizieren und alarmierte die Polizei. Die weiteren Hinweise führten zu einem 36 Jahre alten Bremer. Bei der Dursuchung seines Kellers fanden die Einsatzkräfte am Sonnabend die Diebesbeute, sie konnte dem Ehepaar wieder ausgehändigt werden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Farbschmiererei in Kleingartengebiet

(23.03.2020)

Unbekannte besprühten Gehwegplatten und einen Infokasten zwischen Samstag und Sonntag in einem Kleingartengebiet in der Vahr mit Farbe. Die Polizei sucht Zeugen.

Mitglieder eines Gartenvereins bemerkten die Farbschmierereien, unter anderem Hakenkreuze, in der Tannenbergstraße am Sonntagnachmittag. Der Staatsschutz der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Durch die Mitglieder kann der Zeitraum zwischen Samstag 21.03.2020, 18:00 Uhr und Sonntag 22.03.2020, 14:00 Uhr eingegrenzt werden. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 zu melden.

Betrug mit Atemschutzmasken und Desinfektionsmittel

(23.03.20)

Fake-Shops nutzen aktuell die Angst der Menschen vor dem Corona-Virus aus. In Bremen boten Betrüger über eine gefälschte Internetplattform Medizinprodukte an. Mehrere Großkunden bestellten und überwiesen per Vorkasse- geliefert wurde nichts.

Der vermeintlich in Bremen ansässige Händler lockte mit Atemschutzmasken und anderen medizinischen Produkten, die aufgrund der Angst um das Corona-Virus teilweise vergriffen waren. Die Betrüger agierten bundesweit und akquirierten ihre potentiellen Käufer telefonisch. Die Kunden, die solche Ware bestellten, aber nicht geliefert bekamen, erstatten daraufhin Strafanzeige. Ermittlungen der Bremer Kripo ergaben, dass es sich bei der angegebenen Adresse der Firma um eine Scheinanschrift handelte. Die weiteren Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern an.

Fake-Shops, also gefälschte Internet-Verkaufsplattformen, sind auf den ersten Blick schwer zu erkennen. Sie sind teilweise Kopien real existierender Websites, wirken daher seriös und lassen beim Käufer selten Zweifel an ihrer Echtheit aufkommen. Das ist das Ziel der Betrüger: Mit aus dem Internet kopierten Produktbildern und Informationen, professionell aufgemachten AGBs (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) und einem gefälschten Impressum wollen diese das Vertrauen der Online-Shopper gewinnen und sie so zum Kauf animieren. Ein weiteres Lockmittel ist der scheinbar besonders günstige Preis des gesuchten Produkts. Hat ein Kunde angebissen und Ware bestellt, sind die Betrüger am Zug. Sie verschicken entweder minderwertige Ware zu einem überhöhten Preis oder liefern nach einer Vorauszahlung das Produkt gar nicht.

Wie kann man sich schützen:

Informieren Sie sich: Geben Sie den Namen des Online-Shops in eine Suchmaschine ein, dadurch können Sie negative Erfahrungen anderer Kunden herausfinden und müssen sich nicht auf die Versprechungen der Shop-Betreiber verlassen. In vielen Selbsthilfeforen erfahren Sie ebenfalls, ob Ihr gewählter Online-Händler unseriöse Geschäftspraktiken anwendet. Wählen Sie sichere Zahlungswege: Der Kauf auf Rechnung kann vor Betrug durch Fake-Shops schützen. Getätigte Überweisungen können jedoch allenfalls kurzfristig rückgängig gemacht werden. Beim Lastschriftenverfahren können vorgenommene Abbuchungen noch nach einigen Tagen storniert werden. Nutzen Sie beim Onlinekauf keine Zahlungsdienste wie Western Union oder paysafecard.
Kein Einkauf bei Zweifel: Wenn Sie sich unsicher sind, kaufen Sie am besten gar nicht im gewählten Shop. Sie sollten das gewünschte Produkt nur beim Händler Ihres Vertrauens erwerben.

Wenn es zu spät ist:

Kontaktieren Sie sofort Ihren Zahlungsanbieter. Stoppen Sie, wenn möglich, geleistete Zahlungen. Erstatten Sie Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle.

Handy nach Überfall durch Ortungsfunktion gefunden

(23.03.2020)

Mehrere unbekannte Täter überfielen am frühen Sonntagmorgen einen 24-Jährigen in Bremen Mitte und stahlen sein Handy. Durch die eingeschaltete Ortungsfunktion fanden Einsatzkräfte das Telefon bei einem 37-Jährigen. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 05:30 Uhr war der 24-Jährige in der Straße Auf den Häfen unterwegs, als ihm drei Männer entgegenkamen. Diese verwickelten ihn in ein Gespräch in dessen Verlauf sie ihn attackierten, zu Boden brachten und durchsuchten. Nachdem sie sein Handy gestohlen hatten, flohen sie. Die alarmierten Einsatzkräfte stellten kurz darauf einen 37-Jährigen in der Nähe des Hauptbahnhofs, nachdem die Ortungsapp das Telefon hier lokalisiert hatte. Es war durch die App auf Vibrationsalarm gestellt, dadurch fanden die Polizisten es in seiner Tasche. Ob der 37-Jährige bei dem Räubertrio dabei war, ist jetzt Teil der polizeilichen Ermittlungen.
Die drei Männer wurden wie folgt beschrieben: Alle waren 175 bis 180 cm groß und zwischen Ende 20 und Anfang 30 Jahre alt. Sie trugen dunkle Kleidung und Kapuzenpullover. Einer der drei trug zudem Stoffhandschuhe, ein weiterer hatte eine Wunde oder Narbe im Gesicht.

Zeugen, die in der Straße auf den Häfen etwas gesehen haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 zu melden.

In diesem Fall hat die Ortungsfunktion der Polizei geholfen einen Tatverdächtigen zu finden und dem Besitzer sein Telefon zurück zu bringen. Deshalb rät die Polizei Bremen ausdrücklich dazu, diese Funktionen an Ihrem Handy einzuschalten und zu nutzen. Zusätzlich sollten sie eine Zugangssperre einrichten und grundsätzlich keine Nutzerdaten oder Passwörter auf Ihrem Handy speichern.

Aktualisierte Neufassung der Allgemeinverfügung: Polizei kontrolliert weiter

(23.03.20)

Das Ordnungsamt Bremen hat eine aktualisierte Allgemeinverfügung über das Verbot von Veranstaltungen, Zusammenkünften und der Öffnung bestimmter Betriebe zur Eindämmung des Coronavirus erlassen. Die präzisierte Fassung der Allgemeinverfügung wurde heute öffentlich bekannt gemacht. Sie konkretisiert die bereits bisher geltende Rechtslage und tritt in der Nacht zu Dienstag ab 24 Uhr in Kraft. Der Polizeivizepräsident hatte die Polizei bereits für heute angewiesen, bis dahin Gruppen von mehr als zwei Personen im öffentlichen Raum anzusprechen und darauf hinzuwirken, dass sich die Personen umgehend trennen. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist dann nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Die Regelungen werden zeitgleich in Bremerhaven gelten. Verstöße gegen die Allgemeinverfügung können mit Bußgeldern, Geldstrafen oder einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren sanktioniert werden.

Hier geht es zur aktuellen Allgemeinverfügung:

https://www.amtliche-bekanntmachungen.bremen.de

Die Polizei Bremen erhöhte in den vergangenen Tagen bereits ihre Präsenz im Stadtgebiet und führte verstärkt Kontrollen zur Einhaltung der Regeln durch. Die Einsatzkräfte ahndeten mehr als 70 Straftaten nach dem Infektionsschutzgesetz. Überwiegend betraf es Cafés, Imbisse aber auch Friseur-und Barbiergeschäfte. Dazu stoppten die Polizisten öffentliche Fußball- und Basketballspiele. In einem Café in Hastedt hielten sich Samstagabend noch neun Gäste auf, das Lokal wurde von der Polizei geschlossen. In einer Bar in der Neustadt klebten die Betreiber die Fenster mit blickdichter Folie ab, offensichtlich um zu verhindern, dass von außen in das Lokal geschaut werden konnte. Auch hier kontrollierten die Einsatzkräfte und stellten den Schankbetrieb mit wenigen Gästen ein. Am Sonntagabend wurden bei einer Gaststättenkontrolle ebenfalls in der Neustadt 19 Personen angetroffen. Das Lokal wurde verschlossen, versiegelt und der Schlüssel sichergestellt.

Polizei und Ordnungsamt werden weiterhin konsequent die Einhaltung dieser wichtigen Beschränkungen überprüfen. Die Polizei appelliert: Bitte halten Sie sich an die Maßnahmen im Sinne der Allgemeinverfügung. Wenn Sie zu Hause bleiben können, dann tun Sie das auch. Es kommt auf jeden einzelnen an. Sollten Sie Verstöße gegen die Allgemeinverfügung feststellen, benachrichtigen Sie bitte die Polizei.

Polizei Bremen startet telefonische Anzeigenaufnahme

(24.03.20)

Um zur Eindämmung des Coronavirus auf vermeidbare persönliche Kontakte zu unseren Dienststellen zu verzichten (siehe hierzu auch PM 186), bietet die Polizei Bremen seit heute zusätzlich eine temporäre telefonische Anzeigenaufnahme an.

Unter der Rufnummer 0421 362-12700, können Straftaten telefonisch angezeigt werden. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen die Anrufe täglich zwischen 6 und 22 Uhr entgegen. Dokumente, wie Strafanträge, Rechnungen oder beispielsweise Fotos, können dann postalisch, per Mail oder Fax nachgereicht werden. Die Einzelheiten werden individuell am Telefon besprochen. Über diese Rufnummer, die nicht als Beratungshotline dient, kann auch zunächst abgeklärt werden, ob ein persönlicher Kontakt zur Polizei zwingend erforderlich ist oder Anzeigen auch telefonisch oder auf einem anderen, nichtpersönlichen Weg erstattet werden können.

Wir empfehlen den Bürgerinnen und Bürgern nach Möglichkeit geeignete Straftaten, wie z. B. Fahrraddiebstähle oder Sachbeschädigungen über die Onlinewache (http://www.onlinewache.bremen.de) anzuzeigen.

Weiterhin gilt: In Notfällen wählen Sie 110! Wählen Sie 362-0 wenn Sie die Polizei benötigen, aber nicht sofort, wenn Sie eine bestimmte Dienststelle erreichen möchten oder polizeiliche Auskünfte wünschen.

Bewaffneter Ladendieb in U-Haft

(24.03.2020)

Gestern Mittag erwischte der Ladendetektiv eines Baumarktes in Osterholz einen 36 Jahre alten Verdächtigen, als er dabei war, zwei Lasermessgeräte zu stehlen. Der Dieb hatte bei der Tat ein Skalpell und ein Einhandmesser dabei und sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.

Gegen 12.45 Uhr wurde der Detektiv auf den 36-Jährigen aufmerksam. Dieser war gerade dabei mit Hilfe des Skalpells die Diebstahlssicherung eines Lasermessgerätes zu entfernen. Ein weiteres hatte er bereits in seiner Jackentasche versteckt. Der Verdächtige begleitete den Detektiv in sein Büro und händigte dort noch ein Einhandmesser aus seiner Hosentasche aus.

Die Polizei ermittelt wegen versuchten Diebstahls mit Waffen gegen den 36-Jährigen. Der Mann ist der Polizei bereits als sogenannter Intensivtäter bekannt. Das zuständige Kommissariat erwirkte in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bremen einen Untersuchungshaftbefehl wegen Wiederholungsgefahr gegen den Verdächtigen.

Gemeindemitglieder verstoßen gegen die Allgemeinverfügung

(24.03.2020)

Mehrere Männer aus einer islamischen Gemeinde in Gröpelingen haben sich am Montagabend in ihren Räumen getroffen. Einsatzkräfte forderten sie auf, das Treffen zu beenden und fertigten eine Strafanzeige.

Die sieben Gemeindemitglieder hatten offenbar beschlossen in ihren Räumen in der Gröpelinger Heerstraße Gesellschaftsspiele zu spielen. Den alarmierten Einsatzkräften öffneten sie erst nach mehrmaligem Klopfen. Die Polizisten erklärten den Männern, dass ihr Verhalten nach der jüngst erlassenen Allgemeinverfügung zur Eindämmung des Coronavirus eine Straftat darstellt und fertigten eine entsprechende Strafanzeige.

Polizei und Ordnungsamt werden weiterhin konsequent die Einhaltung dieser wichtigen Beschränkungen überprüfen. Die Polizei appelliert: Bitte halten Sie sich an die Maßnahmen im Sinne der Allgemeinverfügung. Wenn Sie zu Hause bleiben können, dann tun Sie das auch. Es kommt auf jeden einzelnen an. Sollten Sie Verstöße gegen die Allgemeinverfügung feststellen, benachrichtigen Sie bitte die Polizei.

Verdächtige Briefsendung

(25.03.2020)

Eine verdächtige Briefsendung löste am Dienstagnachmittag erneut einen Polizei-Einsatz in der Bremer Innenstadt aus.
Der Brief war an die Bürgerschaft geschickt worden. Von dort war ein Mitarbeiter mit der Postsendung unterwegs zur Anzeigenerstattung, als er auf Einsatzkräfte traf. Diese Beamten informierten Spezialisten, die den Brief vor Ort untersuchten. Der Umschlag enthielt eine erdähnliche Substanz, die ungefährlich war. In einem beiliegenden Anschreiben mit rechtextremen Inhalt war behauptet worden, dass es sich um „Corona verseuchte“ Erde handeln würde.

Der Staatsschutz der Polizei Bremen ermittelt wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhen von Straftaten. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421-362 38 88 entgegen.

Skaterin schwer verletzt

(26.03.2020)

Gestern Nachmittag kollidierten im gut besuchten Blockland ein 49 Jahre alter Radfahrer und eine 51-jährige Skaterin auf Rollerblades miteinander. Beide Unfallbeteiligten mussten zur Behandlung in eine Klinik gebracht werden. Gegen 15.45 Uhr befuhr die 51-Jährige auf ihren Inline-Skates den Kuhgrabenweg in Richtung Lehester Deich. Während eines Überholvorgangs drehte sie sich kurz zur Seite. In diesem Moment rief der entgegenkommende 49-Jährige ihr zwar noch eine Warnung zu, konnte aber die Kollision mit nicht mehr verhindern. Die Skaterin stürzte bei dem Zusammenstoß auf das Rad ihres Unfallgegners und erlitt schwere Kopfverletzungen. Der Fahrradfahrer zog sich leichtere Verletzungen in Form von Prellungen zu. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen hinsichtlich der Unfallursache übernommen.

Unbekannte Frau tot aufgefunden

(26.03.2020)

Anwohner fanden am späten Mittwochabend eine leblose Frau in der Bohnenstraße in Bremen-Ostertor.
Die von dem Anwohner sofort begonnen Reanimationsmaßnahmen wurden von den kurze Zeit später eintreffenden Rettungskräften fortgeführt. Sie verliefen jedoch ohne Erfolg. Der Notarzt konnte bei der bislang unbekannten Frau nur noch den Tod feststellen. Da die Frau äußerliche Verletzungen aufwies, hat die Mordkommission der Polizei Bremen die Ermittlungen aufgenommen.
Die Polizei bittet Zeugen, die am Mittwochabend im Bereich der Bohnenstraße verdächtige oder ungewöhnliche Beobachtungen gemacht haben, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421-362 38 88 in Verbindung zu setzen.

Trickbetrüger unterwegs

(27.03.20)

Am Donnerstag rief ein Trickbetrüger bei einem Bremer an und gab sich als Bankmitarbeiter aus. Der Täter war in diesem Fall nicht erfolgreich. Die Polizei warnt vor dem weiteren Auftreten dieser Täter.

Der unbekannte Täter erklärte dem Geschädigten, dass er am Bankautomaten Falschgeld erhalten habe und forderte ihn auf, die Geldscheinnummern vorzulesen. Da es sich angeblich um Falschgeld handelt, sollte aufgrund der aktuellen Corona-Situation das Geld vor der Haustür - zur Abholung durch einen zivilen Polizisten - abgelegt werden.

Der 78-Jährige hat in diesem Fall alles richtig gemacht und sofort die Polizei verständigt.

Die Ermittlungen der Polizei Bremen dauern in dem aktuellen Fall an.

Gerade in Krisenzeiten entstehen Unsicherheiten bei vielen Menschen, die Täter gezielt ausnutzen. Dem Einfallsreichtum der Täter sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die Legendenbildung der Täter ist ausgesprochen phantasievoll.
Legen sie in solchen Fällen einfach auf und informieren die Polizei!

Öffentlichkeitsfahndung nach Überfall auf Discounter

Der Täter während des Überfalls, jpg, 26.8 KB
Der Räuber

(27.03.2020)

Am 28.02.2020 überfiel ein unbekannter Mann einen Discounter in der Neustadt und flüchtete. Nun fahndet die Polizei mit Fotos nach dem Räuber.

Gegen 21:35 Uhr betrat der Mann die Filiale eines Supermarktes in der Gottfried-Menken-Straße. Er bedrohte eine Angestellte mit einem Messer und forderte die Herausgabe von Bargeld. Anschließend flüchtete er mitsamt der Beute. Jetzt sucht die Polizei in einer Öffentlichkeitsfahndung mit den am Tag vom Überfall aufgenommenen Bildern nach dem Täter.

Die Polizei fragt: Wer kennt den Mann auf den Fotos? Der Täter hatte eine sportliche Statur, war etwa 180 cm groß und etwa 25-30 Jahre alt. Bekleidet war er mit einer dunkelblauen oder schwarzen Jogginghose, schwarzen Sportschuhen und einer schwarzen, glänzenden Blouson Jacke, die schwarz-weiße Gummizüge an den Handgelenken und am Saum hatte. Zudem trug er einen schwarzen Schal mit weiß-karierten Streifen vor dem Gesicht und graue Arbeitshandschuhe.

Hinweise, die zur Ergreifung und rechtskräftigen Verurteilung des Täters führen, werden mit 1000 Euro belohnt. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 entgegen.

Politikerinnen bedroht

(27.03.2020)

Am Freitag erhielten zwei Politikerinnen der Parteien „Die Linke“ und „Bündnis 90/Die Grünen“, jeweils eine E-Mail in der sie bedroht wurden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Am frühen Nachmittag meldete sich zunächst die Politikerin der Partei „Die Linke“ bei der Polizei und gab an eine E-Mail mit einer gegen sie gerichteten Bedrohung erhalten zu haben. Diese wurde durch die Polizei gesichert und die Ermittlungen aufgenommen. Kurz darauf meldete sich die Politikerin der Partei „Bündnis 90/ Die Grünen“ und berichtete ebenfalls von einer Bedrohung durch eine E-Mail. Beide Emails wiesen rassistischen und zum Teil antisemitischen Inhalt auf. Der Staatschutz der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz bei Kundgebung

(27.03.2020)

Am Freitagnachmittag hielten etwa 50 Personen vor einer Unterkunft für Flüchtlinge in Vegesack eine Kundgebung ab. Dabei wurden zum Teil die Mindestabstände nach der „Allgemeinverfügung über das Verbot von Veranstaltungen, Zusammenkünften und der Öffnung bestimmter Betriebe zur Eindämmung des Coronavirus“ nicht eingehalten. Die Polizei fertigte Strafanzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz.

Gegen 16:00 Uhr sammelten sich etwa 50 Personen in der Lindenstraße um eine Kundgebung für die Schließung einer dortigen Unterkunft abzuhalten. Im Laufe dieser Kundgebung hielten einige Teilnehmer die Mindestabstände zum Schutz vor Infektionen mit dem Coronavirus auch nach mehrfacher Aufforderung durch die Polizei nicht ein. Diese Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz dokumentierten die Einsatzkräfte und leiteten ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren ein. Gegen 16:45 Uhr wurde die Demonstration vom Veranstalter beendet.

Die Polizei wird weiterhin konsequent die Einhaltung dieser wichtigen Beschränkungen überprüfen. Die Polizei appelliert: Bitte halten Sie sich an die Maßnahmen im Sinne der Allgemeinverfügung. Wenn Sie zu Hause bleiben können, dann tun Sie das auch. Es kommt auf jeden einzelnen an. Schützen sie Ihre Gesundheit und die der Menschen in ihrer Umgebung.

Einbrecher gestellt

(28.03.2020)

In der Nacht zu Samstag nahmen Einsatzkräfte der Polizei dank aufmerksamer Anwohner einen 37-jährigen Mann vorläufig fest, der zuvor in einen Kiosk eingebrochen war.

Gegen 23.40 Uhr hörten zwei 24 und 30 Jahre alte Anwohnerinnen an der Waller Heerstraße Scheibenklirren. Von ihren Balkonen konnten sie in einem Kiosk eine eingeschlagene Schaufensterscheibe erkennen. Kurz darauf sahen sie, wie eine Person die Straße überquerte, direkt auf das zerstörte Fernster zulief, in die Auslage griff und mehrere Pakete an sich nahm. Anschließend flüchtete sie zu Fuß in stadteinwärtige Richtung und weiter in die Gustavstraße.

Zeitgleich alarmierten die Zeugen über den Notruf 110 die Polizei und gaben Fluchtrichtung und Beschreibung des Mannes durch. Die schnell eintreffenden Polizisten stellten den Flüchtigen noch in der Waller Heerstraße in Höhe Gustavstraße. Das auf seiner Flucht weggeworfene Diebesgut, mehrere Stereo-Kopfhörer und Elektrorasierer, konnte in einem Vorgarten gefunden und sichergestellt werden. Den 37 Jahre alten Einbrecher erwartet nun ein Strafverfahren wegen Diebstahls im besonders schweren Fall.

Dieser Fall zeigt wieder einmal, wie wichtig und erfolgreich wachsame Nachbarn sein können. Die Polizei empfiehlt einmal mehr:

Stellen Sie sich als Zeuge zur Verfügung! Merken Sie sich charakteristische und auffällige Merkmale der Personen und alarmieren schnellstmöglich die Polizei über den kostenlosen Notruf 110. Weitere Tipps und Präventionshinweise finden Sie dazu im Internet unter www.polizei.bremen.de.

Erneut Politikerin per Email bedroht

(29.03.2020)

Am Samstag erhielt erneut eine Politikerin der Partei Bündnis 90/ Die Grünen eine E-Mail in der sie bedroht wurde. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Nachdem am Freitag schon Politikerinnen der Partei Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen Drohungen per Email erhalten hatten (siehe Pressemeldung Nr.0200) meldete sich am Samstagmorgen eine weitere Politikerin bei der Polizei. Die E-Mail mit einer gegen sie gerichteten Bedrohung wurde durch die Polizei gesichert. Sie hatte unter anderem rassistische Inhalte. Der Staatschutz der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Partygäste verstoßen gegen das Infektionsschutzgesetz

(29.03.2020)

Am Sonntagmorgen feierten mehrere Personen in Vegesack eine Party. Einsatzkräfte lösten diese nach der Allgemeinverfügung zur Eindämmung des Coronavirus auf. Dabei leistete ein 31-Jähriger erheblichen Widerstand, so dass er in Gewahrsam genommen werden musste.

Gegen 05:50 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Geschäft in der Friedrich-Humbert-Straße gerufen. Laut Zeugenaussagen sollte hier eine private Feier stattfinden. Vor Ort trafen die Polizisten auf sieben zum Teil alkoholisierte Personen. Sie beendeten die Party, nachdem sie den Anwesenden erklärt hatten, dass solche Feiern derzeit nach der Allgemeinverfügung verboten seien, fertigten Strafanzeigen
und erteilten Platzverweise. Alle Personen kamen den Aufforderungen zunächst nach. Kurze Zeit später stellten Einsatzkräfte fest, dass in den gleichen Räumen offensichtlich wieder mehrere Personen feierten. Erneut beendeten sie die Party. Da der 31-jährige Gastgeber uneinsichtig war und dem zuvor ausgesprochenen Platzverweis nicht nachkam, nahmen ihn die Einsatzkräfte in Gewahrsam. Dabei leistete er Widerstand, spuckte die Polizisten an und beleidigte sie. Ihn und weitere seiner Gäste erwarten jetzt mehrere Strafanzeigen.

Die Polizei wird weiterhin konsequent die Einhaltung dieser wichtigen Beschränkungen überprüfen und appelliert: Bitte halten Sie sich an die Maßnahmen im Sinne der Allgemeinverfügung. Auch private Feiern in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage unzulässig. Es kommt auf jeden einzelnen an. Schützen sie Ihre Gesundheit und die der Menschen in ihrer Umgebung.

Täter in Haft – Zeugenaufruf nach Tötungsdelikt

(29.03.20)

Nach dem Tötungsdelikt am 25.03.2020 im Bremer Ostertor (siehe PM 0198) nahm die Polizei Bremen gestern einen 28-jährigen Tatverdächtigen fest und sucht weiterhin Zeugen, die Hinweise zur Tat geben können.

Anwohner meldeten der Polizei am Mittwoch gegen 23:35 Uhr in der Bohnenstraße eine leblose Frau. Trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb die 28-Jährige. Nach intensiven Ermittlungen nahmen Spezialkräfte der Polizei Bremen gestern einen mutmaßlichen Täter fest. Eine Haftrichterin erließ Haftbefehl gegen den 28-Jährigen. Nach aktuellem Ermittlungsstand entwendete der Täter bei der Tat ein Smartphone Apple I-Phone XS und die Wohnungsschlüssel der 28-jährigen Frau.

Die Polizei bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung und fragt: Wer hat am Mittwoch im Zeitraum 14:00 – 23:30 Uhr im Bereich der Eduard-Grunow-Straße/ Ecke Bohnenstraße verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kann Hinweise zum Verbleib des Apple I-Phone XS (Farbe derzeit nicht bekannt) oder der Wohnungsschlüssel geben?
Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362 – 3888 jederzeit entgegen.

Weitere Presseauskünfte erteilt die Staatsanwaltschaft Bremen.

39-jähriger Einbrecher gleich mehrfach gestellt

(30.03.2020)

Am vergangenen Wochenende nahmen Einsatzkräfte der Polizei Bremen einen 39 Jahre alten Mann gleich mehrfach nach Eigentumsdelikten in den Stadtteilen Oberneuland, Vahr und Mitte fest.

Am frühen Samstagmorgen wurde ein Ehepaar gegen 05.15 Uhr in der Mühlenfeldstraße durch Geräusche im Haus geweckt. Als der 46-jährige Bewohner nach dem Rechten sah, traf er in seinem Wohnzimmer auf eine fremde Person, die gerade die Handtasche seiner Frau durchwühlte. Der Einbrecher flüchtete sofort mit seiner Beute durch die offene Terrassentür in unbekannte Richtung. Die von der Ehefrau alarmierten Einsatzkräfte der Polizei stellten den Mann kurz darauf im Bereich des Bahnhofs Oberneuland. Das Diebesgut, ein Portmonee mit etwas Bargeld, trug er noch bei sich.

Als der 39-Jährige nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen später am Polizeipräsidium in der Vahr entlassen wurde, ging er schnurstracks in einen nahegelegenen Verbrauchermarkt, wo er bei einem Diebstahlsversuch von Tabakwaren erneut erwischt wurde. Eine Verbringung zur Dienststelle und eine weitere Strafanzeige wegen Ladendiebstahls war die Folge.

In der Nacht zu Sonntag wurde der Mann gegen 03.40 Uhr von Zeugen beobachtet, wie er in der Bahnhofstraße die Schaufensterscheibe eines Kiosks einschlug, diverse Schachteln Zigaretten aus der Auslage nahm und in einen großen weißen Stoffbeutel stopfte. Auch hier gelang es den schnell eintreffenden Polizeikräften, den Einbrecher noch in Tatortnähe im Herdentorsteinweg zu stellen und vorläufig festzunehmen. Das auf seiner Flucht weggeworfene Diebesgut konnte am Hillmannplatz in einem Hauseingang gefunden und sichergestellt werden.

Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige wegen fehlender Haftgründe am Revier entlassen.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Geburtstagsfeier mit 14 Personen aufgelöst

(30.03.20)

Die Polizei musste am Sonntagabend eine Party im Bremer Stadtteil Blumenthal beenden. Ein 35 Jahre alter Vater lud Freunde und Verwandte zur Geburtstagsfeier seines Sohnes ein.

In der Wohnung hielten sich 14 Personen, darunter Kinder im Alter zwischen zwei bis 13 Jahren, auf und feierten Geburtstag. Aufgrund der Allgemeinverfügung zur Eindämmung des Coronavirus wurde allen nicht dort wohnhaften Gästen ein Platzverweis erteilt. Zudem fertigten die Einsatzkräfte eine Strafanzeige wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

Die Polizei wird weiterhin konsequent die Einhaltung dieser wichtigen Beschränkungen überprüfen. Bitte halten Sie sich an die Maßnahmen im Sinne der Allgemeinverfügung. Schützen sie Ihre Gesundheit und die der Menschen in ihrer Umgebung.

Schwerer Verkehrsunfall in Blumenthal

(30.03.2020)

Eine 23-jährige Motorradfahrerin verlor am Samstagnachmittag in Blumenthal die Kontrolle über ihre Maschine und prallte gegen einen Laternenmast. Dabei wurde sie schwer verletzt und schwebte zeitweilig in Lebensgefahr.

Gegen 15:05 Uhr hielt die 23-Jährige an einer roten Ampel in der Weserstraße an. Als die Ampel auf Grün sprang fuhr sie weiter, verlor aber kurz darauf die Kontrolle über ihre Maschine. Sie wurde vom Motorrad geschleudert und prallte gegen eine Straßenlaterne. Dabei verletzte sie sich so schwer, dass zeitweise Lebensgefahr bestand. Laut Zeugenaussagen war sie nicht mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs, die genaue Unfallursache wird jetzt durch die Polizei ermittelt.

24-Jähriger bei Kaufgeschäft ausgeraubt

(31.03.2020)

Ein 24-jähriger Mann wurde im Stadtteil Findorff bei dem Verkauf von hochwertigen Schuhen von zwei Jugendlichen unter Einsatz von Pfefferspray ausgeraubt. Die Täter flüchteten unerkannt. Die Polizei sucht Zeugen.

Über eine Verkaufsplattform im Internet bot ein 24 Jahre alter Mann zwei Paar hochwertige Sneaker zum Kauf an. Am späten Montagnachmittag verabredete er sich mit einem möglichen Interessenten an der Haltestelle ‚Bürgerpark‘ in der Gustav-Deetjen-Allee. Gegen 17.15 Uhr erschienen am Treffpunkt zwei junge Männer. Als der Verkäufer aus seiner Sporttasche die beiden Schuhkartons nahm, erhielt er plötzlich einen Sprühstoß Pfefferspray direkt ins Gesicht. Zeitgleich wurden ihm die Kartons aus den Händen gerissen und die Täter flüchteten mit ihrer Beute in Richtung Hauptbahnhof. Der 24-Jährige klagte über Augenreizungen und –rötungen, die in einem Krankenhaus behandelt werden mussten.

Die Räuber erbeuteten zwei Paar hochwertige Turnschuhe. Es handelte sich um Hi-Tops der Marke Balenciaga in schwarz mit einer weißen Sohle und neon-grünen Applikationen und hellblaue Schuhe der Marke Nike.

Die Täter hatten eine schwarze Hautfarbe, waren 14 -17 Jahre alt, 170 – 180 cm groß und schlank. Während einer der Jugendlichen eine grüne Weste trug, war der andere mit einer schwarzen Jacke bekleidet.

Die Polizei sucht nach Zeugen und fragt:
Wer hat am Montagnachmittag die Tat beobachten können? Wem sind die Räuber im Bereich der Gustav-Deetjen-Allee und des Hauptbahnhofes aufgefallen? Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362 – 3888 jederzeit entgegen.

Unverbesserlich

(31.03.20)

Ein 31 Jahre alter Autohändler aus Vegesack verstieß am Montag erneut gegen das Infektionsschutzgesetz. Bereits am Wochenende und die Woche zuvor mussten Einsatzkräfte wegen ihm einschreiten. Die Polizei schloss nun sein Geschäft.

Nachdem der Mann bereits Mitte März gegen das Infektionsschutzgesetz verstieß und Freunde zur Zusammenkunft in sein Geschäft ließ, feierte er am Wochenende eine Party mit mehreren Personen, widersetzte sich den einschreitenden Polizisten und bespuckte und beleidigte sie, siehe hierzu auch die Pressemeldung 206. Am Montagabend trafen Einsatzkräfte den 31-Jährigen erneut in der Firma an, dieses Mal in Gesellschaft von drei Männern. Die Polizei fertigte eine Strafanzeige, sprach Platzverweise aus und verschloss und versiegelte den Autohandel. Die Schlüssel wurden sichergestellt und zur weiteren Entscheidung an das Ordnungsamt übersandt. Hier wird jetzt eine Schließung des Geschäftes geprüft.

Die Polizei wird weiterhin konsequent die Einhaltung dieser wichtigen Beschränkungen überprüfen und appelliert: Bitte halten Sie sich an die Maßnahmen im Sinne der Allgemeinverfügung, binden Sie keine Einsatzkräfte. Es kommt auf jeden einzelnen an. Schützen Sie Ihre Gesundheit und die der Menschen in ihrer Umgebung.

(31.03.2020)

Unbekannte Täter beschmierten in der vergangenen Nacht in der östlichen Vorstadt mehrere Objekte und Fahrzeuge mit antisemitischen und verfassungsfeindlichen rechtsgerichteten Symbolen. Die Polizei sucht Zeugen.

Die Graffitis wurden in gelber Farbe an Hauswänden und Autos gesprüht. Die Schmierereien wurden am Dienstagmorgen entdeckt, die Polizei alarmiert.

Der Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421-362 3888 entgegen.

Mit Sicherheit nach Hause – Neue Kontaktsäulen der Polizei Bremen eingeweiht

(01.04.20)

Schnell und direkt mit der Polizei in Kontakt treten, das ist ab sofort an den Haltestellen der BSAG am Bremer Hauptbahnhof möglich. An drei neuen Kontaktsäulen kann die Polizei per Knopfdruck gerufen oder um Rat und Hilfe gefragt werden. Dr. Carsten Roelecke von der Polizei Bremen und Ralf Gießmann von der BSAG aktivierten am Mittwoch 01.04.2020 die Kontaktsäulen an den Haltestellen der Straßenbahnen am Hauptbahnhof.

Wenn sich Menschen am Bahnhof unsicher fühlen, können sie ab sofort zu einer der drei Kontaktsäulen gehen und durch das Betätigen einer Taste direkt mit der Polizei sprechen. Dafür müssen keine Straftaten oder Notfälle vorliegen.
Diese Polizeikontaktsäulen wurden in einem Pilotprojekt in Zusammenarbeit von Polizei und BSAG entwickelt und sind rund um die Uhr barrierefrei und kostenlos zu erreichen. Das Konzept hinter den drei Säulen soll ein niedrigschwelliges Angebot an die Menschen im Bereich der Umsteigeanlage sein und kein Ersatz für den bekannten Polizeinotruf 110. Vielmehr soll die direkte Kontaktaufnahme mit der Polizei das Gefühl von Sicherheit für Fahrgäste und Passanten stärken.
Auf Wunsch ist so eine „Begleitung“ durch die Videoüberwachungsanlage am Hauptbahnhof bis zum sicheren Einstieg in Bus oder Straßenbahn bzw. bis zum Eintreffen einer Polizeistreife möglich.