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Abstand ist immer noch Anstand: Polizei intensiviert Maßnahmen

(17.06.20)

Nachdem sich in jüngster Zeit freitags- und samstagsnachts viele Menschen auf Bremens Flaniermeilen nicht an die Abstands- und Hygieneregeln hielten, verstärkt die Polizei Bremen für das kommende Wochenende ihre Präsenz.

Das immer besser werdende Wetter in Verbindung mit den Lockerungen der Corona Verordnung sorgten an den vergangenen Wochenenden gerade bei jungen Menschen für eine enthemmte Stimmung und offensichtlich dafür, dass das Bewusstsein für die aktuelle Pandemiesituation sank.
Mit zunehmendem Alkoholkonsum bildeten sich Menschentrauben und etliche ließen jegliche Distanz vermissen. Die Polizei wird darauf reagieren und gerade im Viertel deutlich präsenter sein. Unsere Einsatzkräfte werden den Dialog mit den Betroffenen suchen und an die Vernunft und die Einsicht appellieren. Weiter besteht die Möglichkeit bei Menschenmengen mit Lautsprecherdurchsagen eindringlich auf die Gefährlichkeit des Handelns hinzuweisen. Sollten alle Appelle nicht wirken, werden Platzverweise ausgesprochen und in letzter Konsequenz geht es Unverbesserlichen ans Portemonnaie. Die Polizistinnen und Polizisten werden zudem wieder gemeinsam mit dem Ordnungsdienst auf Streife gehen und auch das Außer-Haus Verkaufsverbot von Alkohol kontrollieren.

Das muss alles nicht nötig sein, wenn sich alle an die Maßnahmen im Sinne der Rechtsverordnung halten und mit Vernunft und Einsicht auch in den kommenden Wochen agieren. Binden Sie nicht unnötig Polizeikräfte. Halten Sie Abstand zueinander und bewegen Sie sich nur einzeln oder mit Menschen aus Ihrem Haushalt oder maximal mit Angehörigen eines weiteren Haushaltes im Freien. Es kommt auf jeden einzelnen an. Schützen Sie ihre Gesundheit und die der Menschen in Ihrer Umgebung.

Wo gehobelt wird, da fallen Einbrecher

(17.06.20)

Ein 41 Jahre alter Einbrecher drang in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in eine Tischlerei in Bremen-Osterholz ein. Sein Plan, sich vor der Polizei auf einer Hobelmaschine zu verstecken, ging nicht auf.

Der 41-Jährige schlug die Scheibe des Handwerkbetriebes in der Walliser Straße ein und durchwühlte in der Werkstatt diverse Schränke. Dieses blieb nicht unbemerkt vom 34-jährigen Juniorchef der Firma, konnte er doch dank einer installierten Videoanlage samt Sicherheits-App das Geschehen auf dem Handy verfolgen. Er alarmierte daraufhin die Polizei und die Einsatzkräfte umstellten das Gebäude. Der Einbrecher bemerkte dieses und suchte sich ein aus seiner Sicht sicheres Versteck aus: Er kletterte auf eine Abrichthobelmaschine und deckte sich mit einer Plane zu. Die Rechnung hatte der 41-Jährige allerdings ohne die Polizisten gemacht, die den Eindringling fanden und vorläufig festnahmen.

Die Polizei rät: Für einen guten Einbruchschutz benötigen Sie verschiedene Bausteine, wie Mechanik, Ihr eigenes Verhalten, KDNA oder aber auch Smart-Home-Systeme. Tipps und Beratungen hierzu gibt es beim Präventionszentrum der Polizei Bremen, Am Wall 195, Telefon 362-19003.

Molotowcocktail entdeckt

(17.06.20)

Ein Anwohner entdeckte am Mittwochmorgen in der Östlichen Vorstadt einen fertig präparierten Molotowcocktail. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Der Mann fand die gefüllte Brandflasche gegen 6 Uhr auf der Rückseite des Polizeireviers Steintor in der Straße Am Langen Deich. Experten stellten die Flasche zur weiteren Untersuchung sicher. Es ist nicht auszuschließen, dass Unbekannte bei einer möglichen Vorbereitungshandlung gestört wurden und unverrichteter Dinge geflüchtet sind. Die Polizei fragt daher: Wer hat in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch im Bereich der Wache Steintor verdächtige Beobachtungen gemacht? Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 3623888 entgegen.

Erneut Trickdiebe in der Stadt unterwegs

(18.06.20)

Am Mittwoch gelangten wieder Betrüger und Diebe unter Vortäuschen einer offiziellen Funktion in die Wohnungen von älteren Menschen. Sie gaben sich als Paketboten, Telefongesellschaftsmitarbeiter und falsche Wasserwerker aus. Die Taten spielten sich vornehmlich im Bremer Osten ab.

In der Ellener Dorfstraße wollte gegen 11.30 Uhr ein Mann bei einer 85 Jahre alten Bremerin ein Paket für die nicht anwesenden Nachbarn abgeben. Dafür verlangte er 70 Euro. Nachdem ihm die Seniorin das Geld aushändigte, wollte er die Sendung holen, kehrte aber nicht zurück. In der Wilhelm-Wolters-Straße und in der Graubündener Straße gaben sich jeweils zwei Männer als Wasserwerker aus. Während ihnen in einem Fall der Zugang energisch verwehrt wurde, konnten sie bei einer 83-Jährigen mit der Masche ins Haus gelangen und Bargeld entwenden. In der Wehrheimer Straße traten Täter schließlich als Mitarbeiter einer Telefongesellschaft auf, um die Leitungen in einer Wohnung zu überprüfen. Hier gelangten sie an persönliche Daten des Opfers. Zeugenhinweise in allen beschriebenen Fällen nimmt der Krimninaldauerdienst unter 0421-3623888 entgegen.

Die Fälle zeigen: Beim Trickdiebstahl an der Haustür werden viele Maschen angewandt. Daher rät die Polizei: Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Gewähren Sie nur Handwerkern Eintritt, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Wenn Sie im Zweifel sind, ziehen Sie einen Bekannten wie zum Beispiel einen Nachbarn hinzu. Mehr Hinweise und Ansprechpartner gibt es beim Präventionszentrum der Polizei Bremen, Am Wall 195, Telefon (0421) 362-19003 oder unter www.polizei.bremen.de.

Flucht vor der Polizei

(18.06.20)

Nach mehreren Verkehrsverstößen in der Überseestadt wollten Einsatzkräfte einen Smart kontrollieren. Daraufhin versuchten Fahrer und Beifahrer, zu Fuß zu flüchten. Die Polizisten stellten beide jedoch schnell. Beim Beifahrer und im Wagen fanden die Polizisten Rauschgift, der Autofahrer stand zudem offensichtlich unter Drogeneinfluss und ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.

Die uniformierten Beamten fuhren in einem Zivilwagen auf der Nordstraße in stadteinwärtige Richtung, als ihnen der schwarze Smart auffiel. Dieser war mit hoher Geschwindigkeit unterwegs, bog mehrfach verkehrsgefährdend ab und missachtete ein Stoppschild. Als die Streife daraufhin am Kommodore-Johnson-Boulevard eine Kontrolle durchführen wollte, flüchteten Fahrer und Beifahrer zu Fuß. Mit Unterstützungskräften wurde sofort nach den Flüchtigen gefahndet. Bauarbeiter kamen der Polizei dabei zu Hilfe und stellten Fahndungskräften kurzerhand ihren Kran zur Verfügung, um ein besseren Überblick über das sonst schwer einsehbare Gelände mit Wildwuchs und diversen Überseecontainern zu bekommen. Flink war der Turmdrehkran in 20 Meter Höhe erklommen und ein Tatverdächtiger im Gelände ausgemacht. Polizisten mit Diensthunden umstellten daraufhin den Bereich und konnten den flüchtigen Smart-Fahrer in einem der Seecontainer, versteckt hinteren einem Stapel Styropor, stellen. Hierbei wurde er von einem Polizeihund leicht ins Bein gebissen. Der 25-Jährige räumte ein, keinen Führerschein zu besitzen und Marihuana geraucht zu haben. Bei ihm wurde anschließend eine angeordnete Blutentnahme durchgeführt.

Sein 23 Jahre alter Beifahrer konnte ebenfalls schnell gefasst und an einem Polizeirevier vorgeführt werden. In seiner linken Socke hatte er zwei Ampullen mit Kokain versteckt. Weiter führte er mehrere Handys bei sich. Im Smart fanden Polizisten eine Plastiktüte mit weiterem Rauschgift. Sowohl die Drogen und Telefone als auch das Auto wurden als Beweismittel beschlagnahmt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. Es wurde neben den Verkehrsdelikten unter anderem auch eine Anzeige wegen Verdachts des Drogenhandels gefertigt.

Schusswaffengebrauch bei Polizeieinsatz

(18.06.20)

Ort: Bremen-Gröpelingen, Breitenbachhof
Zeit: 18.06.20, 14.10 Uhr

Bei einem Polizeieinsatz am Donnerstagnachmittag kam es in Bremen-Gröpelingen zum Schusswaffengebrauch. Dabei wurde eine 54 Jahre alte Person tödlich verletzt.

Zu den Hintergründen können aktuell noch keine näheren Auskünfte erteilt werden. Die Ermittlungen führt zuständigkeitshalber die Dienststelle ‚Interne Ermittlung‘ beim Senator für Inneres. Presseanfragen sind an die Staatsanwaltschaft Bremen zu richten.

45-Jähriger bei Unfall schwer verletzt

(19.06.20)

Bei einem Verkehrsunfall in der Bremer Neustadt erlitt ein 45 Jahre alter Fahrgast einer Straßenbahn am Donnerstagabend schwere Verletzungen. Er musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Gegen 19 Uhr befuhr ein 22 Jahre alter Autofahrer die Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Neuenlander Straße. In Höhe einer dortigen Straßenbahnhaltestelle übersah er offenbar das Rotlicht einer Ampel. Er erfasste mit seinem Opel Corsa einen 45-Jährigen, der gerade aus einer haltenden Straßenbahn stieg, um die Fahrbahn zu überqueren. Der Mann erlitt durch den Aufprall schwere Verletzungen und musste in ein Klinikum gebracht werden. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Das zuständige Verkehrskommissariat der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen nach Raubüberfall gesucht

(19.06.2020)

Am frühen Donnerstagabend überfiel ein Unbekannter ein Zoofachgeschäft in Bremen-Huchting. Die Polizei Bremen sucht Zeugen.

Gegen 17:50 Uhr betrat der maskierte Mann das Geschäft. Er ging geradewegs zur Kasse, bedrohte eine der Angestellten mit einem Elektroschocker und einem Schraubendreher und forderte die Herausgabe des Geldes. Nachdem die Kasse offen war, entnahm der Mann Geld und flüchtete in Richtung „An der Höhpost“. Ein 45-jähriger Zeuge verfolgte den Flüchtenden zunächst, verlor ihn dann jedoch kurz vor dem „Park Links der Weser“ aus den Augen.

Der Unbekannte soll etwa 175 Zentimeter groß und zirka 20 Jahre alt gewesen sein. Er hat einen dunklen Teint und trug bei der Tat einen auffälligen schwarzen Kapuzenpullover mit weißen Längsstreifen an den Ärmeln und einem dicken Querbalken vor der Brust sowie eine schwarze Hose. Maskiert war er mit einem grauen Halstuch. Der Schraubendreher hatte einen roten Griff.

Die Polizei fragt, wer am Donnerstag gegen 17:50 Uhr im Bereich „Alter Dorfweg“ verdächtige Beobachtungen gemacht hat und Hinweise zu dem Tatverdächtigen geben kann. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Zeugen nach Stichverletzung gesucht

(21.06.2020)

Am frühen Sonntagmorgen gab es eine größere Auseinandersetzung in der Bahnhofsvorstadt, bei der ein 21-Jähriger eine Stichverletzung erlitt. Die Polizei Bremen sucht Zeugen.

Gegen 03.50 Uhr kam es nach ersten Erkenntnissen zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen zunächst in einer Bar und anschließend auf der Straße am Rembertiring. Im Zuge dessen erlitt ein 21 Jahre alter Mann durch einen noch unbekannten Gegenstand eine Stichverletzung. Er kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Ein 25-jähriger Tatverdächtiger sowie zwei weitere 31 und 37 Jahre alte Männer wurden vorübergehend mit zu einer Wache genommen. Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind bislang unklar. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern an.

Die Polizei Bremen bittet Zeugen des Vorfalls, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Vorläufige Bilanz vom Wochenende

(21.06.2020)

Die Polizei Bremen war am Wochenende gemeinsam mit dem Ordnungsamt verstärkt im Stadtgebiet unterwegs, um auf das verhängte Verkaufsverbot von alkoholischen Getränken und die Einhaltung der geltenden Hygieneregeln zu achten.
Zeitgleich kam es sowohl am Freitag als auch am Samstag im Bereich Lindenhofstraße zu Spontanversammlungen mit offensichtlichem Bezug zu einem Polizeieinsatz am vergangenen Donnerstag, bei dem ein 54-Jähriger tödlich verletzt wurde.

Das gute Wetter und die Lockerungen in der Corona Verordnung sorgten an den vergangenen Wochenenden für eine lockere und enthemmte Stimmung insbesondere im Bereich der Schlachte und im Viertel. Mehrere hundert Menschen versammelten sich an der Sielwallkreuzung. (siehe PM Nr. 0359 und 0362)

Aus diesem Grund war die Polizei am Freitag und Samstag deutlich präsenter im Stadtgebiet. Insgesamt verlief dieses Wochenende ruhiger. Es waren weniger Menschen auf den Straßen unterwegs. Die Polizei setzte vor allem auf die Dialogbereitschaft und die Einsicht der Bremerinnen und Bremer. Kommunikationsteams waren im Einsatz und machten auf Verstöße aufmerksam. In der Regel verhielten sich die Angesprochenen einsichtig und kooperativ. Nach derzeitigen Erkenntnissen kam es zu keinerlei größeren Zwischenfällen.

Am Freitagabend gegen 23 Uhr wurde der Polizei eine etwa 30-köpfige Gruppe gemeldet, die im Bereich der Lindenhofstraße in Richtung Bromberger Straße polizeifeindliche Parolen skandierte. Zeitgleich wurde bekannt, dass es insgesamt fünf Sachbeschädigungen durch Graffiti an Hauswänden und einer Verkehrsbake in der näheren Umgebung gab. Auch hierbei handelte es sich um polizeifeindliche Aussagen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte entfernten sich die Personen fluchtartig auf Fahrrädern. Drei Personen konnten gestellt und kontrolliert werden. Ein 29-jähriger Tatverdächtiger aus dieser Gruppe wies Farbanhaftungen an den Händen auf.

Am Samstagabend fand gegen 20 Uhr ebenfalls im Bereich der Lindenhofstraße eine Spontanversammlung unter dem Motto: „Nach Mord durch Polizei – Rassistische Polizeigewalt, Stigmatisierung, Rauswurf STOPPEN“ statt. In der Spitze nahmen an der Versammlung etwa 200 Personen teil. Um 21.30 Uhr wurde die Kundgebung durch den Veranstalter beendet. Es kam zu keinerlei Vorkommnissen.

Ruhestörung eskaliert

(22.06.2020)

Am frühen Sonntagmorgen versuchte ein 21-Jähriger einen 18-Jährigen aus einem Streifenwagen der Polizei zu befreien. Einsatzanlass war zunächst eine Ruhestörung im Zuge dessen mehrere Männer an einen Streifenwagen urinierten.

Gegen 03:20 Uhr wurden die Einsatzkräfte zunächst aufgrund einer wiederholten Ruhestörung in die Seewenjestraße gerufen. Aufgrund des wiederholten Einschreitens der Beamten und der andauernden hohen Lautstärke wurden alle Anwesenden aufgefordert, die Wohnung zu verlassen. Etwa zehn Personen verließen unter lautem Gegröle das Grundstück. Als sie am Streifenwagen der eingesetzten Polizisten vorbeigingen, urinierten einige von ihnen an diesen. Anschließend flüchteten die Männer in stadtauswärtige Richtung. Im Zuge der Fahndung konnte einer der Männer gestellt werden. Während er zwecks einer Identitätsfeststellung zu einem Streifenwagen gebracht wurde, leistete er erheblichen Widerstand und beleidigte und bedrohte die Polizisten. Der 21-Jährige wurde auf die Situation aufmerksam und stürmte auf die Einsatzkräfte los, offensichtlich mit dem Ziel, seinen Bekannten zu befreien. Dabei verletzte er zwei der Polizisten durch Schläge gegen den Kopf. Nachdem weitere Unterstützungskräfte eingetroffen waren, konnte die Lage beruhigt werden und das Duo für die weiteren Maßnahmen mit zu einer Wache genommen werden. Zwei weitere Männer, die ebenfalls hinzukamen und die Situation durch unnötiges Herumschreien anheizten, erhielten einen Platzverweis.

Gegen die 18 und 21 Jahre alten Männer wurden Strafanzeigen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung gefertigt. Darüber hinaus erhielten sie Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Urinierens in der Öffentlichkeit.
Gegen den Mann, der die Feier veranstaltet hat, wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Infektionsschutzgesetz gefertigt.

Verdächtige Briefsendung

(23.06.20)

Ein verdächtiger Brief im Büro der Partei „Die Linke“ hat am Dienstag in Mitte einen größeren Einsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst.

Ein Mitarbeiter des Büros meldete der Polizei einen verdächtigen Brief mit einer pulverartigen Substanz. Der Brief wurde von Spezialisten der Bundespolizei und der Feuerwehr untersucht. Die Überprüfung ergab, dass es sich um eine nicht gefährliche Substanz handelt. Dem Brief war ein Schreiben mit rechtsextremistischem und rassistischem Inhalt beigefügt.

Die Sonderkommission Spielplatz prüft, ob es einen Zusammenhang zu vorherigen Briefsendungen gibt. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421-362 38 88 entgegen.

Teilediebe dank aufmerksamer Zeugin gestellt

(23.06.20)

In der Nacht zu Dienstag traf die Polizei in Bremen-Walle drei Personen bei einem Fahrzeugteilediebstahl auf frischer Tat an, nachdem eine Zeugin auffällige Beobachtungen und Geräusche gemeldet hatte.

Eine Anwohnerin der Emder Straße beobachtete am Montag gegen 23:45 Uhr drei Personen, die augenscheinlich auf einem Parkplatz Schmiere standen. Zeitgleich hörte sie Werkzeuggeräusche einer Flex und informierte daraufhin die Polizei. Schnell eintreffende Einsatzkräfte entdeckten vor Ort drei Männer im Alter von 23, 24 und 28 Jahren. Neben einem geparkten VW Golf lag ein frisch abgeflexter Katalysator. Bei den weiteren Ermittlungen fanden die Polizisten bei dem 24-Jährigen einen Schlüssel zu einem am Tatort abgestellten Fahrzeug. Darin wurde Werkzeug und ein weiterer abgetrennter Katalysator sichergestellt. Der Pkw wurde zur Klärung der Eigentumsverhältnisse abgeschleppt. Die Fahndung nach einem weiteren Täter verlief im Umfeld negativ.

Die drei Männer wurden vor Ort vorläufig festgenommen und erkennungsdienstlich behandelt. Bei den anschließend durchgeführten Wohnungsdurchsuchungen konnten in der Wohnung des 24-Jährigen weitere Fahrzeugteile sichergestellt werden. Die weiteren Ermittlungen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls dauern an.

Polizisten retten Mann aus See

(24.06.20)

Zwei Polizisten sprangen am Montagmittag in den Grambker Sportparksee und retteten einen 28 Jahre alten Mann vor dem Ertrinken.

Der 28-Jährige schwamm im Wasser, als er plötzlich einen Erschöpfungsanfall erlitt. Es gelang ihm noch, sich an einer Boje im See festzuhalten, allerdings konnte er nicht mehr aus eigener Kraft ans Ufer schwimmen. Eine Frau verständigte daraufhin den Notruf. Die schnell eingetroffenen Polizisten begaben sich unverzüglich in den See und schleppten den Mann an Land. Dort wartete bereits eine Rettungswagenbesatzung, um den Bremer zu untersuchen, dieser war den Umständen entsprechend wohlauf. Die Einsatzkräfte setzten ihren Dienst nach einem Kleidungswechsel (nicht untereinander) fort.

Aufgrund der guten Wettervorhersage für die nächsten Tage hier noch ein Ratschlag: Gehen Sie grundsätzlich nur ins Wasser, wenn Sie sich wohl fühlen und überschätzen Sie sich und Ihre Kräfte nicht.

Polizeieinsatz in Osterholz

(24.06.20)

Am Mittwoch nahmen mehrere Mitglieder einer Rockergruppierung an einer Beerdigung auf dem Osterholzer Friedhof teil. Die Polizei war mit verstärkten Kräften vor Ort und kontrollierte insbesondere die Einhaltung der Coronaverordnung.

Auf dem Friedhof an der Osterholzer Heerstraße fand am Mittwoch ab 13:45 Uhr eine Beerdigung statt. Die Polizei registrierte im Umfeld etwa 80 anreisende Mitglieder der Rockergruppierung Gremium MC und führte Kontrollen durch. Die Maßnahmen verliefen ohne Zwischenfälle. Es wurden keine verbotenen Gegenstände oder Vereinskutten festgestellt. Die Einsatzkräfte setzten die Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften durch und ahndeten einen Verkehrsverstoß.

Drei Verletzte bei Verkehrsunfällen

(25.06.2020)

Am Mittwochnachmittag ereigneten sich zwei Verkehrsunfälle in Bremen Obervieland und auf der Autobahn 27. Dabei wurden insgesamt drei Personen verletzt. Aufgrund der Bergungsmaßnahmen kam es auf der Autobahn zu einem längeren Stau.

Gegen 15:00 Uhr befuhr ein Notarztfahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn die Kattenturmer Heerstraße in Richtung der Neuenlander Straße. Der 30-jährige Fahrer fuhr bei Rotlicht in den Kreuzungsbereich zum Arster Damm ein. Dort kam es zur Kollision mit einem von links kommenden Opel Astra eines 23 Jahre alten Mannes. Der Fahrer des Notarztwagens und seine 37-jährige Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen. Beide Fahrzeuge wurden bei dem Zusammenstoß beschädigt und mussten abgeschleppt werden.

Ein 62 Jahre alter Fahrer eines Lkw fuhr gegen 16:40 Uhr auf der Autobahn 27 in Richtung Hannover. Dort kollidierte er nach der Abfahrt Ihlpohl mit einem unbesetzten Baustellenfahrzeug, welches aufgrund einer eingerichteten Baustelle zur Sperrung des rechten Fahrstreifens dort abgestellt war. Anschließend prallte der 62-Jährige gegen die Mittelschutzplanke und kam auf beiden Fahrstreifen zum Stehen. Er verletzte sich bei dem Unfall und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Für die Bergungsmaßnahmen musste die Autobahn zunächst voll gesperrt werden. Später wurde der Verkehr auf einem Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es entstand ein Rückstau von bis zu acht Kilometern.

Die weiteren Ermittlungen zu den genauen Unfallhergängen hat das Verkehrskommissariat übernommen.

Trickbetrügerinnen unterwegs

(26.06.2020)

Ein 89 Jahre alter Mann wurde mehrfach von zwei Trickbetrügerinnen in der Vahr aufgesucht, die vorgaben ihm sogenannte „Coronaschutzpakete“ zu liefern. Angeblich sollte er das gezahlte Geld dafür von der Krankenkasse wiederbekommen.

Am Donnerstag gegen 17:00 Uhr meldete sich der 89-Jährige bei der Polizei. Er hatte über einen Zeitraum von sechs Wochen in seiner Wohnung mehrfach Besuch von zwei Frauen bekommen. Diese verkauften ihm zunächst eine Box mit Masken, Handschuhen und Desinfektionsmittel zum Schutz vor Corona. Das Geld dafür könne er angeblich von der Krankenkasse zurückerstattet bekommen. Bei weiteren Besuchen für das Auffüllen der Box übergab er den Frauen erneut Geld, erhielt jedoch keine weitere Ware.

Gerade alleinstehende ältere Menschen werden häufig Opfer von Trickdiebstählen. Die Polizei möchte deshalb noch einmal sensibilisieren und rät:
Seien Sie immer wachsam und lassen keine Fremden in Ihre Wohnung. Ziehen Sie nach Möglichkeit Angehörige oder Nachbarn hinzu. Wir möchten auch erneut Kinder und Enkel sensibilisieren, ein Auge auf ihre älteren Verwandten oder Nachbarn zu werfen, damit diese nicht Opfer von Trickbetrügern und -dieben werden. Rufen Sie im Zweifel vor dem Einlass die Polizei unter dem kostenlosen Notruf 110 an. Prägen Sie sich wesentliche Merkmale von Tätern ein, so unterstützen Sie die Ermittlungen der Polizei und können helfen diese schneller zu überführen.

Hakenkreuzschmierereien in Bremen

(26.06.2020)

Unbekannte beschmierten in Bremen-Mitte ein Denkmal und eine Glasscheibe. Die Polizei sucht Zeugen.

Einsatzkräfte der Polizei bemerkten die Schmierereien am Freitagmorgen während einer Streifenfahrt. In beiden Fällen handelt es sich um Hakenkreuze, einmal auf einem Denkmal auf dem Bahnhofsplatz und einmal auf einer Glasscheibe eines Lokals in der Gustav-Deetjen-Allee.

Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 zu melden.

Radfahrerin stirbt bei Verkehrsunfall

(27.06.20)

Eine 55 Jahre alte Radfahrerin wurde am Freitagabend im Bremer Stadtteil Osterholz von einem Auto erfasst und dabei tödlich verletzt.

Die Bremerin überquerte gegen 21 Uhr mit ihrem Rad die Ludwig-Roselius-Allee in Richtung Düsseldorfer Straße. Zeitgleich befuhr ein 19 Jahre alter Mann mit seinem BMW die Ludwig-Roselius-Allee in Richtung Tenever und kollidierte mit der Radfahrerin. Die Frau erlag noch am Unfallort ihren Verletzungen. Das Auto und das Fahrrad wurden zu Unfallrekonstruktionen und Geschwindigkeitsanalysen sichergestellt, ebenso wie der Führerschein des 19-Jährigen. Er musste sich zudem einer Blutentnahme unterziehen. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme wurde die Ludwig-Roselius-Allee in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Aufgrund der Sicherung der umfangreichen Spurenlage konnte die Fahrbahn erst weit nach Mitternacht wieder freigegeben werden. Die Einsatzkräfte mussten diverse Sichtschutzwände aufstellen, da sich am Unfallort bis zu 80 Schaulustige versammelten und teilweise Stunden verharrten.

Polizei im Einsatz

(27.06.20)

Mit Unterstützung der Bundespolizei, der Polizeien aus Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern, begleitete die Polizei Bremen heute diverse Veranstaltungen.

Drei Kundgebungen in der Innenstadt und ein Fußballspiel standen auf der Agenda der Polizei. Die Demonstrationen verliefen ohne besondere Vorkommnisse. Nachdem der SV Werder Bremen am späten Nachmittag den Relegationsplatz erreicht hatte, strömten bis zu 500 Anhänger zum Weserstadion. Die Menschen wurden durch die Einsatzkräfte, durch extra eingesetzte Kommunikationsteams und durch Lautsprecherdurchsagen der Polizei auf die Einhaltung der Coronaverordnung hingewiesen. In der Regel verhielten sich die Angesprochenen einsichtig und kooperativ. Nach derzeitigen Erkenntnissen kam es bisher zu keinerlei größeren Zwischenfällen.

Die Polizei appelliert weiterhin: Bitte halten Sie sich an die Maßnahmen im Sinne der Coronaverordnung, binden Sie nicht unnötig Polizeikräfte. Es kommt auf jeden einzelnen an. Schützen Sie ihre Gesundheit und die der Menschen in Ihrer Umgebung.

Vorläufiges Resümee der Polizei

(28.06.20)

Die Polizei Bremen war in der vergangenen Nacht verstärkt im Stadtgebiet unterwegs, um für die Sicherheit zu sorgen und um auf die Einhaltung der geltenden Hygieneregeln zu achten. Das war auch nötig, denn die Einsatzkräfte hatten alle Hände voll zu tun.

Die warmen Temperaturen, die Lockerungen in der Corona Verordnung und nicht zuletzt das Erreichen des Relegationsplatzes des SV Werder Bremen, sorgten in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag für eine enthemmte Stimmung, insbesondere im Viertel und im Bereich der Schlachte. An der Sielwallkreuzung versammelten sich in der Spitze bis zu 350 Menschen. Die Polizei setzte vor allem auf die Dialogbereitschaft und auf die Einsicht der Bremerinnen und Bremer. Kommunikationsteams waren im Einsatz und machten auf Verstöße aufmerksam. In der Regel verhielten sich die meisten Angesprochenen einsichtig und kooperativ, es gab aber auch aggressive und unbelehrbare Adressaten. Die Einsatzkräfte hatten es mit der einen oder anderen Schlägerei zu tun, mussten ein Fußballspiel auf der Kreuzung unterbinden und fertigten eine Anzeige wegen des Zündens einer Rauchbombe. Dazu kamen Platzverweise und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Unbekannte beschmierten einen Polizeiwagen mit den Worten ACAB und den Ziffern 1312. Gegen zwei Autofahrer, die meinten mit aufheulenden Motoren die Straßen auf und ab zu fahren, wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben. Auch an der Schlachte schritt die Polizei aufgrund von Lärmbelästigungen ein und sorgte wiederholt für das Einhalten der Abstände unter den Feiernden.

Auch gerade im Hinblick auf den kommenden Donnerstag appelliert die Polizei: Bitte halten Sie sich an die Maßnahmen im Sinne der Coronaverordnung, binden Sie nicht unnötig Polizeikräfte. Schützen Sie ihre Gesundheit und die der Menschen in Ihrer Umgebung.

Jugendliches Trio raubt Goldkette

(28.06.20)

Drei Jugendliche bedrohten am Sonnabendnachmittag in Huchting einen 15 Jahre alten Jungen und raubten ihm die Goldkette. Die Polizei Bremen konnte die flüchtenden Täter ermitteln und vorläufig festnehmen.

Der 15-Jährige wurde in einem Einkaufszentrum in der Straße Alter Dorfweg von den Jungen umringt und mit einem Messer bedroht. Einer nahm ihm die Goldkette ab und anschließend flüchtete das Trio. Einsatzkräfte konnten zwei 16-jährige Täter im Nahbereich stellen und mit zur Wache nehmen. Räuber Nummer 3 erschien schließlich mit seinem Vater am Polizeirevier und war geständig. Die Goldkette und das Messer konnten aufgefunden und sichergestellt werden. Das räuberische Trio sieht nun einem Strafverfahren wegen schweren Raubes entgegen.

Verdächtiger Fund in Walle – mögliche Evakuierung am kommenden Sonntag

(29.06.20)

Auf einer Baustelle im Bremer Stadtteil Walle wurde bei Sondierungen ein verdächtiger metallischer Gegenstand im Boden entdeckt, bei dem es sich um eine Weltkriegsbombe handeln könnte. Eine mögliche Entschärfung samt weiträumiger Evakuierung ist für den kommenden Sonntag geplant.

Am Sonntagmorgen werden Experten des Kampfmittelräumdienstes das Objekt, dass sich in etwa fünf Metern Tiefe am Osterfeuerberger Ring, in Höhe Dithmarscher Freiheit, befindet, freilegen. Sollte es sich um eine Bombe handeln, werden die Anwohner evakuiert. Die Polizei bittet schon jetzt alle Bürgerinnen und Bürger, die in diesem Bereich wohnen, sich darauf einzustellen, gegebenenfalls am Sonntag, 5. Juli, ab 9 Uhr ihre Wohnungen zu verlassen und sich außerhalb des Sperrkreises zu begeben. Als Aufenthaltsort steht die Messe Bremen, Halle 4, zur Verfügung. Eine Mund-Nase-Bedeckung ist erforderlich und muss selbst mitgebracht werden. Weil sich die Dauer der Evakuierungsmaßnahme nicht abschätzen lässt, sollten gegebenenfalls einzunehmende Medikamente sowie Essen und Getränke nicht vergessen werden. In der Halle werden alle notwendigen Hygienemaßnahmen eingehalten.

Bei einer Evakuierung sind nach ersten Schätzungen mehr als 10.000 Menschen betroffen. Je nach Größe der Weltkriegsbombe betragen die Evakuierungsradien 300, bzw. 400 Meter. Welcher Radius eingehalten werden muss, kann die Polizei aufgrund der geschilderten Begebenheiten erst am Sonntagmorgen mitteilen. Alle Gebäude in direkter Umgebung des Fundortes, dem „inneren Kreis“, müssen evakuiert werden. Hierfür müssen alle Personen die Wohn- und Geschäftsräume verlassen. Im „äußeren Kreis“ um den Fundort dürfen sich während der Entschärfung keine Menschen außerhalb der Gebäude aufhalten. Dieser Bereich kann einen Radius von bis zu 1.000 Metern haben. Während der Entschärfung sollen die Bewohner die Nähe von Fenstern meiden und sich in Gebäudeteilen aufhalten, die abgewandt von der Bombe liegen. Ob Sie sich im inneren oder äußeren Kreis befinden, entnehmen Sie bitte den beiden veröffentlichten Karten im Anhang dieser Meldung. Betroffen von den Maßnahmen sind in jedem Fall die Bahnstrecke zwischen Bremen und Hamburg und der Autobahnzubringer Überseestadt. Aus diesem Grund wird es ab 7 Uhr auch Einschränkungen und Ausfälle bei Bahnen, Bussen und Straßenbahnen geben.

Kranke, nicht gehfähige Personen, werden gebeten, sich ab DONNERSTAG bei der Feuerwehr unter der Telefonnummer 0421 30303 zu melden.

Aktuelle Informationen rund um die Bombenentschärfung erhalten Sie unter www.polizei.bremen.de. Die Polizei Bremen hat am Sonntag, 5. Juli, ab 8 Uhr, unter der Rufnummer 0421 3623895 ein Bürgertelefon für Auskünfte besetzt.

Eine Bandansage mit den wichtigsten Informationen ist zusätzlich ab sofort unter 0421 4491700 geschaltet. Folgen Sie uns auch auf unserem Twitter Kanal (@BremenPolizei) und auf Facebook.

Polizei schnappt Trickdieb

(30.06.20)

Ein Gaunerduo gelangte am Montagnachmittag in Osterholz durch einen Trick in die Wohnung eines 81 Jahre alten Mannes und entwendete ihm Schmuck. Zivilkräfte der Bremer Polizei konnten einen Dieb auf der Flucht festnehmen.

Die Männer klingelten bei dem Senioren in der Recklinghauser Straße und erkundigten sich bei ihm über leerstehende Wohnungen in dem Mehrfamilienhaus. Als der 81-Jährige daraufhin die Visitenkarte der Baugesellschaft suchte, begab sich einer der beiden ins Schlafzimmer, der andere ins Wohnzimmer. Die Diebe schnappten sich diversen Schmuck und flüchteten in Richtung Mühlheimer Straße. Nachdem die Verdächtigen von dem Bremer beschrieben wurden, entdeckten Zivilkräfte einen mutmaßlichen Täter im Viersener Weg. Der 24-Jährige nahm sofort die Beine in die Hand, konnte aber nach wenigen Metern gestellt und vorläufig festgenommen werden. Die weiteren Ermittlungen, auch zu seinem Komplizen, dauern an.

Tricktäter sind erfinderisch und schauspielerisch begabt. So denken sie sich immer neue „Schachzüge“ aus, um in die Wohnungen ihrer Opfere zu gelangen. Die Polizei rät daher: Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist. Schauen Sie sich Besucher vor dem Öffnen der Tür durch den Türspion oder durch das Fenster genau an. Öffnen Sie die Tür nur bei vorgelegtem Sperrriegel.

Fußgängerin nach Verkehrsunfall gestorben

(30.06.20)

Eine 72 Jahre alte Fußgängerin wurde am Montagmittag in Habenhausen von einem Auto erfasst und dabei lebensgefährlich verletzt. Sie verstarb im Krankenhaus.

Die Frau überquerte gegen 13 Uhr die Borgwardstraße. Zeitgleich fuhr ein 69 Jahre alter Autofahrer mit seinem Ford-SUV, von einem Parkplatz kommend, auf die Fahrbahn der Borgwardstraße in Richtung Habenhauser Brückenstraße. Dabei übersah der Fahrer vermutlich die Fußgängerin und es kam zum Zusammenstoß. Durch den Aufprall stürzte die 72-Jährige zu Boden und wurde von dem Wagen überrollt. Sie musste nach einer notärztlichen Erstversorgung in eine Klinik gebracht werden, wo sie später ihren Verletzungen erlag. Der 69-Jährige Fahrer erlitt einen Schock.

Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. Die Borgwardstraße musste für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt werden. Dadurch kam es zu Verkehrsbehinderungen.

Fahrerflucht nach Unfall

(30.06.2020)

Am Dienstagmorgen kollidierte in Gröpelingen ein Auto mit einem Motorrad. Der 57 Jahre alte Fahrer stürzte dabei und verletzte sich schwer. Der Fahrer des Autos flüchtete, die Polizei sucht Zeugen.

Nach ersten Erkenntnissen befuhren gegen 07:15 Uhr ein, laut Zeugenaussagen, blauer Golf-Kombi oder Passat und der Motorradfahrer die Stapelfeldstraße. Offenbar wollte der Fahrer des Autos die Fahrstreifen wechseln und stieß dabei gegen das Motorrad. Bei dem Sturz verletzte sich der Fahrer des Motorrads schwer und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Fahrer des Autos entfernte sich vom Unfallort. Aufgrund der zeitweisen Vollsperrung der Stapelfeldstraße kam es im weiteren Verlauf zu Verkehrsbehinderungen.
Die Polizei sucht Zeugen, die möglicherweise den Unfall oder in der Nähe einen blauen VW Golf-Kombi oder Passat beobachtet haben und nähere Informationen dazu abgeben können.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Verkehrsbereitschaft der Polizei unter 0421 362 14850 zu melden.

Einbrecher in der Kajüte gestellt

(01.07.2020)

Einsatzkräfte der Polizei stellten in der Nacht von Montag auf Dienstag einen 33-jährigen Mann, der zuvor in ein Theaterschiff in der Innenstadt eingebrochen war.

In den frühen Morgenstunden begab sich der 33-jährige auf ein Theaterschiff neben der Straße Tiefer. Dort schlug er die Scheibe eines Bullauges ein um in das Innere des Schiffes zu gelangen. Damit löste er die Alarmanlage aus. Schon zwei Minuten später stellten die eintreffenden Polizisten den angetrunkenen Einbrecher in der Kajüte zwischen Theaterutensilien, Puppen und Spiegeln und nahmen ihn vorläufig fest.

Hier hat sich die Alarmanlage bezahlt gemacht und dazu beigetragen den Einbrecher zu fassen.
Auch Sie können helfen, Einbrecher zu überführen oder ei0389nen Einbruch zu vermeiden. Melden Sie der Polizei unter dem kostenlosen Notruf 110, wenn Ihnen Personen auf Grundstücken oder an Gebäuden auffallen, die sich verdächtig verhalten.

Mehr Informationen, wie auch Sie sich unter anderem mit technischen Mitteln vor Einbrüchen schützen können, erhalten Sie auf der offiziellen Seite für polizeiliche Kriminalprävention
www.k-einbruch.de.

Komm hol das Lasso raus…

(02.07.20)

…so wie ein Kalb in der fremden Stadt, in der die Hilfe noch einen Namen hat. Zwei Polizisten, wie besessen auf der Suche nach Dir, jede Gefahr nahmen sie ins Visier…

Das Kalb Hugo reiste am Mittwoch alleine in die große Stadt,
wohl auf der Suche nach Futter oder einem neuen Herzblatt.
Hugo ließ sich wohl durch die Straße Nußhorn irritieren,
denn Nahrung konnte er dort nicht anvisieren.
Anwohner riefen schnell die Polizei
und zwei junge Einsatzkräfte eilten herbei.
Das Duo holte ein Lasso raus
und machte dem Ausflug den Garaus.
Schließlich der Hinweis von mehreren Leuten,
die Kuh stammt von einem Hof in Oyten.
Der Bauer erschien sofort vor Ort,
ergriff das Kalb und fuhr es fort.

Polizei sucht Zeugen nach Goldkettenraub

(02.07.20)

Vier Männer umkreisten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im Stadtteil Gröpelingen einen 30-Jährigen und raubten ihm unter Vorhalt eines Messers Bargeld und Schmuck. Die Räuber flüchteten anschließend.

Als der 30 Jahre alte Mann einen Sperrmüllhaufen in der Tangermünder Straße begutachtete, näherten sich ihm vier Männer. Er hatte ein ungutes Gefühl und machte sich auf den Weg zu seinem Auto als sich ihm einer der Vier in den Weg stellte. Der Unbekannte forderte ihn auf stehen zu bleiben und holte ein Messer aus seiner Hosentasche. Dieses hielt er dem Mann vor den Bauch während die anderen ihm Bargeld, eine Goldkette und ein Armand abnahmen. Anschließend flüchten die Räuber. Der 30-Jährige nahm die Verfolgung auf, konnte die Vier jedoch nicht mehr einholen. Anschließend rief er die Polizei.

Alle Räuber waren dunkel gekleidet, trugen ein Basecap und einen Schal vor Mund und Nase. Drei wurden als circa 190cm, einer als circa 175 groß beschrieben.

Die Polizei bittet um Mithilfe. Zeugen melden sich bitte bei dem Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421/362-3888.

Zudem möchte die Polizei in diesem Zusammenhang noch einmal davor warnen Schmuckstücke mit unbekannter Herkunft anzukaufen, hierdurch könnte man sich der Hehlerei strafbar machen.

Entwarnung in Walle – verdächtiger Gegenstand war ein Pumpenrohr

(02.07.20)

Der verdächtige Gegenstand, der bei Bauarbeiten am Osterfeuerberger Ring gefunden wurde, ist ein Pumpenrohr. Das haben die für Sonntag vorbereitenden Arbeiten, mittels einer Grundwasserabsenkung, heute ergeben.

Der Kampfmittelräumdienst begann mit dem notwendigen Abpumpen des Grundwassers. Dieser Vorgang ist frühzeitiger nicht möglich, da es sonst zu Verschiebungen im Erdreich kommen kann. Eine mögliche Bombe kann dadurch bewegt werden und zur Gefahr werden. Der Sprengmeister gab heute Entwarnung und somit können wir auf die Evakuierung von Anwohnerinnen und Anwohnern am Sonntag verzichten.

Die Polizei Bremen dankt allen Beteiligten für die Vorbereitung und den Bürgerinnen und Bürgern für das Verständnis. Wir sind alle gemeinsam erleichtert, dass jetzt keine Bombe gefunden wurde und wir diese umfangreichen Pläne nicht umsetzen müssen.

Trickdiebe in Arbergen – Zeugen gesucht

(03.07.2020)

Am Mittwochabend entwendeten vermutlich zwei unbekannte Männer Bargeld aus dem Haus einer 97-Jährigen in Bremen-Arbergen, nachdem sie die Frau durch einen Trick ablenkten. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 20:30 Uhr klopfte einer der Unbekannten an ein Fenster der Seniorin. Er gab vor, Wasser zu benötigen, da seine Gartenpumpe ausgefallen war. Während die 97-Jährige dem Mann im Garten helfen wollte, hat sich vermutlich ein zweiter Täter unbemerkt Zugang zum Haus verschafft und Bargeld gestohlen. Erst am Folgetag bemerkte die Frau den Diebstahl.

Der Tatverdächtige aus dem Garten wird als etwa 50 bis 55 Jahre, zirka 170 bis 175 Zentimeter groß und leicht untersetzt beschrieben. Er war komplett dunkel gekleidet und soll gebrochenes Deutsch, vermutlich mit einem türkischen Akzent gesprochen haben. Eine Zeugin beschreibt den zweiten mutmaßlichen Täter mit einem hellen Pullover und einer dunklen Hose.

Die Polizei Bremen fragt, wem die beiden Männer am Mittwochabend in Arbergen aufgefallen sind und bittet Zeugen, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Zwei Einsätze – Drei Fahrraddiebe

(03.07.2020)

Am Donnerstagmorgen kam es in der Bremer Innenstadt und in Schwachhausen jeweils zu einem Fahrraddiebstahl. In beiden Fällen konnten die Täter gestellt werden.

Ein Anwohner der Hohenlohestraße in Bremen-Mitte sah um kurz nach 6 Uhr aus seinem Fenster und beobachtete, wie sich zwei Männer an seinem Fahrradschloss zu schaffen machen. Als er nach draußen trat und die Männer darauf ansprach, liefen diese mit seinem Fahrrad davon. Durch eine gute Personenbeschreibung konnte die Polizei die beiden Fahrraddiebe, sowie das Diebesgut schnell ausfindig machen und stellen.

Fast Zeitgleich, im Stadtteil Schwachhausen, beobachteten zwei Personen aus einer Straßenbahn heraus, wie ein Mann ein Fahrradschloss durchschnitt und mit dem Rad davon schob. Kurzerhand stiegen die beiden Personen, aus der Straßenbahn aus und stellten den Fahrraddieb. Denn was der Mann nicht ahnen konnte, bei den beiden Zeugen handelte es sich um Polizisten, die sich kurzerhand in den Dienst versetzten.

Wenn auch Sie verdächtige Beobachtungen machen merken Sie sich Tätermerkmale und Fluchtrichtung und wählen sofort die 110. Die Polizei appelliert daran, sich niemals selbst in Gefahr zu bringen.

Durchsuchungen in Bremen-Nord

(03.07.2020)

Die Polizei Bremen vollstreckte heute Morgen von 06:00 Uhr bis 10:30 Uhr mit Unterstützungskräften der Bundespolizei 15 Durchsuchungsbeschlüsse und einen Untersuchungshaftbefehl wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz in Lemwerder und Bremen-Nord, unter anderem in dem Wohnkomplex Grohner Dühne. Die Staatsanwaltschaft hatte die Beschlüsse und den Haftbefehl gegen einen der Beschuldigten nach umfangreichen Ermittlungen im Drogenmilieu beim Amtsgericht Bremen erwirkt. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln in diesem Zusammenhang wegen des Verdachts des unerlaubten bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Ebenso besteht ein Bezug zur Clankriminalität. Bislang wurden unter anderem Betäubungsmittel gefunden, sowie ein Fahrzeug und Bargeld im Rahmen der Vermögensabschöpfung beschlagnahmt.

Die Maßnahmen zeigen einmal mehr das konsequente Einschreiten der Polizei Bremen auf. Rechtsfreie Räume werden weder in Bremen-Nord, noch in anderen Stadtteilen geduldet. Die Polizei Bremen wird diesen Weg gegen den organisierten Betäubungsmittelhandel und die Clankriminalität weiter fortsetzen.

Für Presseanfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Bremen.

Diebstähle von Motorrädern

(03.07.2020)

Seit März dieses Jahres wurden mehrere Motorräder im gesamten Stadtgebiet entwendet. Die Polizei gibt Präventionshinweise.

In den zurückliegenden Monaten registrierte die Polizei Bremen vermehrt Motorraddiebstähle. Die Taten verteilten sich über mehrere Stadtteile und fanden meist in den Abend- und Nachtstunden statt. Für den Transport des Diebesgutes werden nach derzeitigem Ermittlungsstand Fahrzeuge genutzt. Dabei sind bereits Großraumlimousinen ausreichend. Der letzte Diebstahl wurde durch einen 22-Jährigen angezeigt, nachdem er den Verlust seines Motorrads feststellte. Dieses hatte er an der Admiralstraße abgestellt und das Lenkradschloss eingerastet. Nachdem er das Krad am Vortag noch sah, war es am 25.06.20 verschwunden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft auch einen Zusammenhang der Taten.

Die Polizei rät: Stellen Sie ihr Motorrad nach Möglichkeit in einer verschlossenen Garage oder an gut beleuchteten und belebten Straßen ab. Sichern Sie ihr Motorrad mit elektronischen Sicherungen, zum Beispiel einer Wegfahrsperre oder einer Diebstahlswarnanlage. Zusätzlich sollten Sie am besten beide Räder mit einem Schloss an einem festen Gegenstand sichern. Dabei bieten stabile Panzerkabel- oder Bügelschlösser den besten Diebstahlsschutz. Die Nutzung von GPS-Geräten zu Ortungszwecken verhindert zwar keinen Diebstahl, hat jedoch in der Vergangenheit bereits zum Wiederauffinden der Kräder und zur Festnahme von Tätern geführt. Weitere Hinweise zum Diebstahlsschutz gibt es beim Präventionszentrum der Polizei Bremen, Am Wall 195 unter 0421 3621-9003, oder www.polizei-beratung.de und www.polizei.bremen.de.

Zwei Tatverdächtige nach Bränden im Bremer Osten gestellt

(04.07.2020)

Nach den Bränden am frühen Samstagmorgen im Bremer Ortsteil Tenever hat die Polizei Bremen noch am Morgen zwei Tatverdächtige gestellt.

Am Samstagmorgen brannten nahezu zeitgleich fünf Müllcontainer in den Straßen Pirmasenser Straße, Sankt-Gotthard-Straße, Grindelwaldstraße, Neuwieder Straße und Ellenerbrokweg. In der Neuwieder Straße griffen die Flammen auf die Fassade eines Hochhauses über. Alle Anwohner mussten evakuiert werden (siehe auch die Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen vom 04.07.2020).

Die Polizei Bremen fahndete mit einem Großaufgebot nach den möglichen Tätern. Mit Hilfe einer Videoüberwachung und intensiven Ermittlungen stellten Einsatzkräfte eine 21 Jahre alte Frau und einen 25 Jahre alten Mann nach gut einer Stunde im Bereich der Grindelwaldstraße. Polizisten nahmen das Duo vorläufig fest und brachten sie für die weiteren polizeilichen Maßnahmen in das Polizeigewahrsam.

Während der Löscharbeiten mussten Teile der Otto-Brenner-Allee sowie die Neuwieder Straße gesperrt werden.

Tödlicher Verkehrsunfall

(05.07.2020)

Am Samstagabend starb ein 32-Jähriger in der Bremer Überseestadt bei einem schweren Verkehrsunfall. Zuvor kam er mit seinem Auto von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum.

Der 32-jährige Fahrer eines VW Golf befuhr gegen 21.20 Uhr die Bremerhavener Straße in stadteinwärtiger Richtung, als er aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße abkam und mit der Fahrerseite gegen einen Baum prallte. Die schnell eintreffenden Einsatz- und Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Kurz zuvor soll der Mann laut Zeugenaussagen im Bereich Liegnitzstraße bereits ein Straßenschild umgefahren haben.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Während der Unfallaufnahme musste die Bremerhavener Straße in stadteinwärtiger Richtung gesperrt werden.

Zeugen nach Tankstellenüberfall gesucht

(05.07.2020)

In der Nacht von Samstag auf Sonntag überfiel ein Unbekannter unter Vorhalt einer Schusswaffe eine Tankstelle in Bremen-Gröpelingen. Die Polizei sucht Zeugen.

Der Mann betrat gegen 01.50 Uhr den Verkaufsraum der Tankstelle in der Gröpelinger Heerstraße Ecke Heeslinger Straße. Zunächst gab er vor, etwas kaufen zu wollen. An der Kasse zog er jedoch eine Waffe und forderte von der Mitarbeiterin die Herausgabe von Bargeld. Nachdem die 37-Jährige seiner Forderung nachkam, flüchtete er in unbekannte Richtung.

Der Mann trug zur Tatzeit ein grauen Blouson mit Kapuze und eine blaue Trainingshose der Marke Nike. Maskiert war er mit einem dunklen Schal mit den Farben blau und rot sowie einer Sonnenbrille mit runden Gläsern.

Die Polizei Bremen fragt, wem der Mann im Bereich der Gröpelinger Heerstraße aufgefallen ist und Hinweise geben kann. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Polizei stellt zwei Diebe

(06.07.2020)

Nach Diebstählen in Hemelingen und Gröpelingen nahm die Polizei zwei Tatverdächtige fest. Das Diebesgut konnte ebenfalls gesichert werden.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag entwendete ein zunächst unbekannter Täter am Hastedter Osterdeich zwei Fahrräder. Nachdem die Besitzerin eines Fahrrades den Diebstahl bemerkte, suchte sie ihr Zweirad auf einer Verkaufsplattform im Internet und wurde fündig. Sie vereinbarte mit dem Verkäufer einen Termin und informierte die Polizei. Der 30-jährige Dieb wurde daraufhin mit dem gestohlenen Rad bei der Übergabe festgenommen. Er war geständig und gab auch an, wo das zweite Fahrrad stand. Dieses konnte durch die Polizei ebenfalls gesichert werden.

Ein zweiter Dieb wurde heute in der Gröpelinger Heerstraße gegen 01:15 Uhr auf frischer Tat erwischt. Eine aufmerksame Anwohnerin informierte die Polizei, nachdem sie von einem angrenzenden Parkplatz auffällige Geräusche hörte. Schnell eintreffende Einsatzkräfte stellten den 36-Jährigen direkt neben abgeschnittenen Kupferkabeln und dafür genutztem Werkzeug. Nachdem er die Tat zunächst bestritt, räumte er diese später doch ein.

Beide Männer wurden vorläufig festgenommen und erkennungsdienstlich behandelt. Gegen sie wurden Strafanzeigen wegen des besonders schweren Fall des Diebstahls gefertigt.

Zeugenaufruf nach versuchtem Raub

(06.07.2020)

Bislang noch unbekannte Täter, versuchten in der Nacht zu Montag einen 24 Jahre alten Mann im Bremer Steintorviertel auszurauben. Der 24-Jährige wurde dabei verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.

Im Bereich der Helenenstraße kam es zunächst zu einem Streit zwischen dem 24-Jährigen und einer bis zu fünfköpfigen Personengruppe. Im weiteren Verlauf forderte die Gruppe plötzlich Geld von dem jungen Mann. Als dieser die Herausgabe verweigerte, schlugen die Unbekannten mit einem Fahrradschloss auf ihn ein und besprühten ihn mit Pfefferspray. Anschließend flüchteten die Täter in Richtung Gleisdreieck. Der 24-Jährige erlitt eine Kopfplatzwunde. Er musste nach einer Erstversorgung von Rettungskräften in einem Krankenhaus behandelt werden.

Die Täter werden alle als dunkelhäutig beschrieben. Der Haupttäter soll etwa 30 Jahre alt und zirka 1,80 Meter groß sein, mit schwarzen, kurzen Haaren und einem Oberlippenbart. Er war zur Tatzeit mit einer roten Sportjacke mit gelb-grünen Streifen an Ärmeln und Bündchen und einer gelben „Guinea“ Aufschrift auf dem Rücken und einem Fußballemblem auf der Vorderseite bekleidet. Er trug eine hellblaue Jeanshose und eine gelbe Bauchtasche.

Die Polizei sucht Zeugen. Hinweisgeber melden sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888.

Radfahrerin bei Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt

(06.07.2020)

Eine 28 Jahre alte Radfahrerin wurde am Montagmorgen bei einem Verkehrsunfall in der Bremer Neustadt lebensgefährlich verletzt.

Ein 37 alter VW-Fahrer befuhr die Gastfeldstraße in Richtung Friedrich-Ebert-Straße. Im Kreuzungsbereich fuhr er vorfahrtsberechtig geradeaus in die Pappelstraße. Dabei kam ihm ein nach links in die Friedrich-Ebert-Straße abbiegender 33 Jahre alter Fahrer eines Renaults entgegen. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, lenkte der 37–Jährige seinen VW-Polo auf den Gehweg, wobei er dortige Fahrradständer samt Rädern touchierte. Anschließend krachte der Polo in die außenbefindliche Obst- und Gemüseauslage eines Kiosks. Dabei kollidierte der Wagen mit einer 28 Jahre alten Radfahrerin, die vor dem Laden die Auslage betrachtete. Durch den Zusammenstoß wurde die junge Frau auf die Fahrbahn geschleudert. Der 37-Jährige kam mit seinem Kleinwagen schließlich auf der gegenüberliegenden Straßenseite in einem Schaufenster einer Bankfiliale zum Stehen.
Die Bremerin war nicht mehr ansprechbar und wurde nach einer notärztlichen Erstversorgung umgehend in eine Klinik gebracht. Es besteht Lebensgefahr. Der 37-Jährige musste ebenfalls vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 33-Jährige Renault-Fahrer konnte unverletzt am Unfallort angetroffen werden.

Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Randale nach Klassenerhalt

(07.07.20)

Nachdem der SV Werder Bremen in der Relegation als Sieger hervorging, feierten hunderte Anhänger in der Stadt den Klassenerhalt. Die Polizei war mit zusätzlichen Kräften im Einsatz, um für die Sicherheit zu sorgen und um auf die Einhaltung der geltenden Hygieneregeln zu achten. Nach Mitternacht kippte die Stimmung.

Das Unentschieden sorgte bei vielen Menschen für eine ausgelassene Gemütslage, insbesondere im Viertel. An der Sielwallkreuzung versammelten sich in der Spitze bis zu 700 Menschen. Die Polizei setzte wie in den vergangenen Wochen vor allem auf die Dialogbereitschaft und auf die Einsicht der Bremerinnen und Bremer. Zudem wurden Lautsprecherdurchsagen zur Einhaltung der Mindestabstände durchgeführt. Im Viertel wurde an verschiedenen Örtlichkeiten Pyrotechnik gezündet. Die Einsatzkräfte fertigten Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz und unterbanden zudem Fußballspiele auf der Kreuzung. Nach Mitternacht kippte die Stimmung bei einigen Menschen und die Polizei musste ihre Präsenz verstärken. Die Polizistinnen und Polizisten wurden mit Flaschen und Böllern beworfen und aus der Menge heraus beleidigt. Ein Passant erlitt durch einen Flaschenwurf eine Kopfverletzung und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Einsatzkräfte fertigten diverse Strafanzeigen, erteilten Platzverweise und nahmen mehrere Personen nach Flaschen- und Pyrowürfen vorläufig fest. Nachdem Angreifer versuchten, die Polizeikette zu durchbrechen und die Einsatzkräfte mit Tritten attackierten, musste u. a. Reizgas eingesetzt werden. Eine Videoauswertung und die weiteren Ermittlungen dauern an.

Ermittlungen nach Sachbeschädigungen

(7.7.20)

Der Polizei Bremen wurden am Montag und Dienstag im Stadtgebiet mehrere Sachbeschädigungen an Gebäuden angezeigt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft einen möglichen politisch motivierten Hintergrund. Die Polizei sucht Zeugen.

Unbekannte verteilten in der Nacht zu Dienstag großflächig flüssigen Kleber im Eingangsbereich der Polizeistation Neustadt in der Schulstraße. Dadurch wurden eine Klingel, die Gegensprechanlage sowie der Boden beschädigt.
Von einer Sachbeschädigung an einem Mehrfamilienhaus in der Berliner Straße im Steintor erhielt die Polizei am Montagnachmittag Kenntnis. An eine Hauswand wurden in zwei Metern Höhe die Worte „Fight Nazis – Fight Cops!!!“ gesprüht. Vermutlich sind diese Schriftzüge schon einige Tage alt.
In Walle in der Elisabethstraße und in der Vegesacker Straße wurden am Dienstag gegen 2 Uhr die Fensterscheiben von zwei Immobilienbüros mit einem unbekannten Gegenstand eingeschlagen. Zeugen sahen zwei dunkelgekleidete Verdächtige von den Tatorten flüchten.

Die Polizei sucht Zeugen und fragt in allen Fällen: Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht? Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 entgegen.

Zeugen nach zwei Raubüberfällen gesucht

(07.07.2020)

Am Montag überfielen bislang unbekannte Täter einen Kiosk in Bremen-Hemelingen und ein Wettbüro in der Neustadt. Die Räuber erbeuteten Bargeld und flüchteten unerkannt. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 11:30 Uhr betrat ein Mann einen Kiosk in der Mahndorfer Heerstraße und forderte eine 56-jährige Verkäuferin auf, die Kasse zu öffnen. Die Angestellte verließ daraufhin das Geschäft und rief um Hilfe. Der Räuber ging hinter den Tresen, entnahm das Bargeld und flüchtete in Richtung des Mahndorfer Bahnhofs.
Der Täter wurde als jung, schlank und etwa 180 cm groß beschrieben. Er war dunkel gekleidet, trug ein schwarzes Basecap und einen schwarzen Mundschutz. Zudem führte er einen unbekannten länglichen Gegenstand mit sich.

Der zweite Raubüberfall ereignete sich gegen 23:00 Uhr in der Kornstraße in einem Wettbüro. Dort ging der Täter nach dem Betreten des Lokals zielstrebig auf einen 23-jährigen Angestellten zu und forderte unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe von Bargeld. Der Mitarbeiter händigte das in der Kasse befindliche Bargeld aus. Danach flüchtete der Räuber zu Fuß in die Nollendorfer Straße.
Der Mann soll etwa 25 Jahre alt und 180 – 190 cm groß sein. Zur Tatzeit war er mit einer dunkelgrauen Jogginghose, sowie einer dunkelgrauen Joggingjacke mit Kapuze und weißen Schnüren bekleidet. Er trug ein schwarzes Basecap, schwarze Turnschuhe mit weißen Nike-Zeichen, sowie einen hellen Mundschutz und blaue Einweghandschuhe.

Die Polizei Bremen bittet Zeugen, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 zu melden.

Schiffsunfall beim Auslaufen

(08.07.20)

In der Nacht von Montag auf Dienstag kollidierte ein Seeschiff im Nordhafen Wendebecken in Bremerhaven mit der Schleuse. Verletzt wurde niemand.

Das unter der Flagge von Norwegen fahrende Seeschiff wollte mit Unterstützung von zwei Schleppern aus dem Nordhafen Bremerhaven auslaufen. Trotz der Begleitung kollidierte das Schiff backbord mit der östlichen Begrenzung des Binnenhauptes an der Nordschleuse. Es entstand an der Rollschicht der Pierkante Schaden und das Schiff zog sich einen circa 20 Zentimeter langen Riss zu. Die zuständige Behörde erteilte ein Auslaufverbot für das Fahrzeug. Das Seeschiff darf bis zur Reparatur und einer Bestätigung der Klassifikationsgesellschaft Bremerhaven nicht verlassen. Die chinesische Schiffsführung erwartet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren. Die weiteren Ermittlungen der Wasserschutzpolizei zur Unfallursache dauern an.

Autofahrer stirbt nach Verkehrsunfall

(08.07.20)

Ein 55 Jahre alter Autofahrer fuhr vermutlich aufgrund eines Krankheitsfalls am Mittwochvormittag in der Innenstadt über mehrere Fahrräder und gegen einen Pfeiler. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen verstarb der Mann später im Krankenhaus.

Der Fahrer befuhr mit seinem Skoda den Breitenweg und kam kurz vor der Kreuzung Herdentor ohne erkennbaren Grund nach links von der Fahrbahn ab. Er überfuhr mehrere Fahrräder, die unter der Hochstraße standen und prallte gegen einen Pfeiler. Ersthelfer zogen den Mann aus dem Auto und begannen sofort mit der Reanimation. Ein Rettungswagen brachte den 55-Jährigen anschließend ins Klinikum, wo er verstarb. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Aufgrund der zeitweiligen Sperrung des Breitenwegs kam es zu Verkehrsbehinderungen.

Versammlung am Donnerstag

(08.07.2020)

Morgen findet eine angemeldete Kundgebung in der Innenstadt unter dem Motto “Verkehrssicherheit; In Gedenken an die Opfer von Verkehrsunfällen“ mit zwei anschließenden Fahrradkorsos statt. Es wird insbesondere im Bereich des Hauptbahnhofes mit erheblichen Verkehrsbehinderungen gerechnet.

In der Zeit von 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr wird zunächst eine Kundgebung auf der Kreuzung Herdentorsteinweg – Breitenweg unter der Hochstraße abgehalten. Anschließend fährt ein Fahrradkorso unter anderem über die Schwachhauser Herrstraße und Ludwig-Roselius-Allee bis zur Düsseldorfer Straße. Der zweite Fahrradaufzug führt über die Wilhelm-Kaisen-Brücke am Werdersee entlang bis zur Borgwardstraße. Aktuell werden etwa 50 Teilnehmer erwartet.

Insbesondere im Bereich des Hauptbahnhofes muss mit erheblichen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Es wird empfohlen, den Bereich weiträumig zu umfahren. Zudem kann es während der Aufzüge kurzfristig zu Beeinträchtigungen entlang der Fahrtstrecke kommen.

Hoher Sachschaden nach Geldautomatensprengung

(09.07.20)

Unbekannte sprengten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag den Geldautomaten einer Bankfiliale in Kattenesch und richteten dabei hohen Schaden an. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Die Einbrecher sprengten gegen 3.15 Uhr den Automaten einer Bank in der Dreyer Straße. Hierbei wurden sowohl der Geldautomat als auch das gesamte Gebäude stark beschädigt. Mehrere Anwohner wurden durch den lauten Knall wach und beobachteten zwei Männer, die mit der Beute auf einem Motorroller davon rasten. Am Bankgebäude entstand ein Sachschaden von etwa 400.000 Euro.

Die Polizei fragt: "Wer kann Hinweise zu den Tätern geben, wer hat vielleicht auch Tage zuvor in der Dreyer Straße verdächtige Beobachtungen gemacht?" Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 3623888 entgegen.

Hauswände mit Farbe beschmiert

(9.7.20)

Unbekannte Täter beschmierten am Mittwoch und Donnerstag mehrere Fassaden im Ostertor mit Farbe. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft einen möglichen politisch motivierten Hintergrund. Die Polizei sucht Zeugen.

Von Dienstag auf Mittwoch wurden die Außenfassaden von drei Häusern im Landweg unter anderem mit den Worten „Anarchia“ und „Autonomia“ in orangener Farbe besprüht. Am Mittwochmorgen zwischen 9 und 11.30 Uhr brachten Unbekannte an drei Gebäuden in der Rutenstraße Schriftzüge wie „Cops töten uns“, „ACAB“ in neon-rosa Sprühfarbe an.

Die Polizei sucht Zeugen und fragt: Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht? Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 entgegen.

Niederländisches Seeschiff verursacht Schäden an Werftanlage

(9.7.20)

Am Mittwochvormittag befuhr ein niederländisches Seeschiff die Weser abwärts. Das Schiff hatte zuvor den Hafen von Bremen mit Zielhafen Cardiff verlassen. Beim Passieren einer Werft in Lemwerder verursachte das 82 m lange und 13 m breite Schiff dabei erheblichen Sog und Wellenschlag. Dies führte zu Beschädigungen an einem Ponton sowie der dazugehörigen Zugangsbrücke.

Während ein Streifenwagen der Wasserschutzpolizei den Sachverhalt auf dem Werftgelände aufnahm, wurde für das Schiff eine Ankerung auf der Blexen Reede veranlasst. Dort ging die Besatzung des Polizeiboots „Lesmona“ aus Bremerhaven zur Unfallaufnahme an Bord.

Erste Ermittlungen ergaben, dass wegen des geringen Wasserstandes in der Weser kurz vor Niedrigwasser und dem Passierabstand, die gefahrene Geschwindigkeit nicht ausreichend angepasst war. Hierdurch wurde der Sog und Wellenschlag verursacht, der zur Beschädigung der Werftanlagen führte. Der wirtschaftliche Schaden wird auf ca. 15.000 Euro geschätzt.

Gegen den niederländischen Kapitän wurde wegen des Verstoßes gegen die Seeschifffahrtstraßenordnung ein Verwarngeld erhoben.

Nach Abschluss der Maßnahmen an Bord setzte das Schiff seine Reise nach Cardiff fort.

Polizei warnt vor präparierten Hundeködern

(9.7.20)

Unbekannte legten in Burgdamm in Bremen-Nord präparierte Hundeköder aus. Anwohner und Hundehalter entdeckten am Mittwoch mehrere in Wurst gesteckte Nadeln. Die Polizei rät Tierhaltern zur erhöhten Vorsicht.

Am Mittwochnachmittag wurde die Polizei in die Straße Sanders Hagen gerufen, nachdem eine Passantin in einem Grünstreifen zwei mit Nadeln versehene Wurstköder entdeckte. Die Bremerin verständigte daraufhin die Polizei. Am Mittwochnachmittag wurden Einsatzkräfte erneut nach Burgdamm gerufen. Eine 42-jährige Hundehalterin hatte in der Straße Marßel Hundeköder gefunden.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und rät den Hundehaltern speziell in Burgdamm zu erhöhter Vorsicht. Wer einem Hund erhebliche Schmerzen zufügt begeht eine Straftat nach dem Tierschutzgesetz und kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bestraft werden. Hinweise auf mögliche Verursacher nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

Ein Hinweis noch an Finder: Sollten Giftköder oder mit Nägeln oder Nadeln gespickte Köder gefunden werden, am besten nichts anfassen und die Polizei rufen.

Verkehrsunfall mit drei Verletzten

(09.07.2020)

Am frühen Donnerstagmorgen kam es in Bremen-Hemelingen zu einem schweren Verkehrsunfall. Bei einem Abbiegevorgang kollidierten zwei Pkw im Kreuzungsbereich. Drei Personen wurden verletzt.

Kurz vor 5 Uhr befuhr ein 57-Jähriger die Ludwig-Roselius-Allee in stadteinwärtige Richtung. Die Ampelanlage war zu diesem Zeitpunkt noch ausgeschaltet. An der Kreuzung zur Hermann-Koenen-Straße wollte er mit seinem Renault nach links abbiegen. Dabei kollidierte er mit dem Opel einer Frau, die geradeaus in Richtung Osterholz unterwegs war. Der Opel kam nach dem Zusammenprall nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Ampelmast. Die 48-jährige Fahrerin und ihre 59 Jahre alte Beifahrerin, sowie der 57-Jährige wurden bei dem Unfall verletzt und mussten zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser verbracht werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Für die Maßnahmen musste die Fahrbahn in Richtung Osterholz kurzzeitig voll gesperrt werden. An der Ampelanlage entstand nach ersten Ermittlungen kein Schaden.

Grillen in der Shisha Bar hat ein Nachspiel

(10.07.20)

Eine größere Personengruppe sorgte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in der Neustadt für einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei (siehe hierzu auch die PM der Feuerwehr Bremen). Die Menschen hielten sich in einer Shisha Bar mit deutlich zu hohem Kohlenmonoxid Gehalt auf. Die Polizei schloss das Lokal und fertigte Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz.

Im Rahmen einer Verkehrskontrolle wurden die Einsatzkräfte in der Kornstraße auf die Bar aufmerksam. Die Fenster waren abgeklebt und von innen waren deutlich laute Stimmen wahrnehmbar. Die Polizisten verschafften sich Einlass und trafen im Schankraum auf gut 20 Personen und 22 Shisha-Pfeifen, verteilt an acht Tischen. Die Kohlen hierfür wurden in einem Grill zum Gebrauch vorgeglüht. In dem gesamten Gebäude gab es keinerlei Lüftungseinrichtungen, es waren lediglich einige Fenster auf Kipp gestellt. Alle Personen wurden umgehend aufgefordert, nach draußen zu gehen. Da sich die Betroffenen größtenteils aggressiv verhielten, zog die Polizei weitere Kräfte zur Durchsetzung der Maßnahmen heran.

Gegen einen überprüften 26-jährigen Bremer lagen sieben Haftbefehle vor, er wurde mit zur Wache genommen und konnte später alle finanziell begleichen. Das Lokal wurde verschlossen, versiegelt und die Schlüssel sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Trickdiebe unterwegs

(10.07.20)

Immer wieder gelangen Trickdiebe unter einem Vorwand in die Wohnungen älterer Menschen und entwenden dabei zumeist Bargeld und Schmuck. So auch am Donnerstag in Burglesum und Gröpelingen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt vor den perfiden Betrugsmaschen der Trickdiebe.

Gegen 14:30 Uhr klingelte es an der Wohnungstür einer 86-jährigen Bremerin in der Louis-Seegelken-Straße in Lesum. Ein Mann stand vor der Tür der Seniorin und bat diese um Hilfe bei der Suche eines verloren gegangenen Fußballs. Während die Dame den “Hilfe-Suchenden“ unterstützte, gelangte vermutlich dessen Kompagnon über die Balkontür in das nunmehr leere Haus. Als die 86-Jährige zurückkehrte, stellte sie den Verlust von Schmuck fest. Der Klingelnde soll etwa 25 Jahre alt und circa 160 bis 170 Zentimeter groß sein. Er hatte kurzes dunkles Haar, war dunkel gekleidet und führte einen großen schwarzen Regenschirm mit sich.

Ein weiterer Fall ereignete sich nur kurze Zeit später in der Posener Straße in Gröpelingen. Gegen 16:00 Uhr klingelten zwei unbekannte Männer an der Wohnungstür eines älteren Ehepaares und gaben sich als Polizisten aus. Unter dem Vorwand, dass es in der Wohnung zu einem Einbruch gekommen sei, gelangten die zwei Trickdiebe in die Wohnung der 62 und 76 Jahre alten Eheleute. Für eine angebliche Personalienaufnahme ließ sich das Diebesduo die Geldbörse der 62 Jahre alten Bremerin aushändigen. Als die Unbekannten das Haus verließen, stellte die Dame den Verlust von Bargeld aus ihrem Portemonnaie fest.
Die Verdächtigen wurden als etwa 180 Zentimeter groß und circa 40 Jahre alt beschrieben. Sie hatten kurzes dunkles Haar, waren dunkel gekleidet und hatten einen gepflegtes, sportliches Erscheinungsbild.

Eine weitere Betrugsmasche beschäftigt derzeit die Polizei Bremen. Angebliche Mitarbeiter von Telekommunikationsunternehmen verschafften sich in den letzten Wochen vermehrt Zutritt zu Wohnungen, in dem sie mitteilten Router und Telefonleitungen bzw. das Haustelefon überprüfen zu müssen. Tage später erhalten die Geschädigten einen angeblich abgeschlossenen Vertrag für „Servicetätigkeiten“ und werden aufgefordert, Service- sowie Vertragsgebühren in dreistelliger Höhe zu überweisen. Die “Überprüfung“ des Haustelefons wird von den Tätern dazu genutzt, eine kostenpflichtige Servicenummer 0900… einzutippen. Hierdurch entstehen den Geschädigten nochmals Kosten in zweistelliger Höhe.

Zeugenhinweise in allen beschriebenen Fällen nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421-3623888 entgegen.

Leider gelingt es den Trickdieben immer wieder Zugang zu den Wohnräumen meist lebensälterer Menschen zu erschleichen. Sie treten stets sehr bestimmt auf und spielen ihre betrügerische Rolle überzeugend. Trotzdem erneut der Appell: Seien Sie immer wachsam und lassen keine Fremden in Ihre Wohnung. Rufen Sie beim geringsten Zweifel die Polizei unter 110 an. Ziehen Sie nach Möglichkeit Angehörige oder Nachbarn hinzu. Wir möchten auch erneut Kinder und Enkel älterer Menschen sensibilisieren, ein Auge auf ihre älteren Verwandten oder Nachbarn zu werfen, damit diese nicht Opfer von Trickbetrügern und -dieben werden. Mehr Ratschläge gibt es beim Präventionszentrum der Polizei Bremen, Am Wall 195.

Polizei stellt zwei Diebe

(10.07.2020)

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag versuchten zwei Personen im Stadtteil Vahr die Räder von einem Auto zu entwenden. Die Polizei nahm zwei Männer nach kurzer Flucht fest.

Gegen 02:10 Uhr informierten Zeugen die Polizei, nachdem sie zwei auffällige Männer auf einem Parkplatz an der Richard-Boljahn-Allee beobachteten. Augenscheinlich versuchten diese gerade die Reifen von einem geparkten Mercedes zu entwenden. Dafür wurde das Auto bereits angehoben und mehrere Radmuttern wurden gelöst. Nachdem die Polizei schnell vor Ort eintraf, flüchteten die zwei Personen zu Fuß in die Henri-Dunant-Straße. Einer der beiden 21-Jährigen versuchte sich unter einem Fahrzeug zu verstecken. Der andere kletterte über ein Tor eines Autohauses. Beide Fluchtversuche blieben jedoch erfolglos und die Männer wurden durch die Polizei gestellt. Am Tatort stellten die eingesetzten Beamten mehrere Beweismittel sicher. Zudem entdeckten sie einen Schlüssel zu dem vermutlichen Tatfahrzeug. Dieses wurde im Umfeld aufgefunden und beschlagnahmt.

Die weiteren Ermittlungen durch die Kriminalpolizei dauern an. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 zu melden.

Aufgrund der Meldung der aufmerksamen Zeugen gelang es der Polizei, zwei Tatverdächtige zu stellen und einen Diebstahl zu verhindern. Sollten Ihnen verdächtige Personen in Ihrer Umgebung auffallen, rufen Sie umgehend den Notruf der Polizei unter 110.

Überfall mit Schusswaffe

(12.07.20)

Am Samstagabend überfielen zwei bisher unbekannte Männer einen Supermarkt in Bremen-Oberneuland. Die beiden Räuber fesselten die beiden Angestellten und bedrohten sie mit einer Schusswaffe. Anschließend flüchtete das Duo mitsamt der Beute.

Gegen 22:15 Uhr, kurz nach Ladenschluss, wollten die beiden Mitarbeiterinnen im Alter von 22 und 24 Jahren den Supermarkt durch den Seiteneingang verlassen. Als die 22-Jährige die Ladentür öffnete, lief einer der Tatverdächtigen mit gezogener Schusswaffe auf sie zu. Die junge Bremerin versuchte noch die Tür zu verschließen, dieses misslang jedoch. Der Räuber sowie sein herbeieilender Kompagnon drängten die Angestellte zurück in den Laden. Unter Vorhalt einer Schusswaffe ließen sich die beiden Männer Bargeld aus dem Tresor aushändigen. Die zwei Frauen fesselten sie. Anschließend ergriffen die Räuber mitsamt der Beute in einem schwarzen Kleinwagen die Flucht. Die 22 und 24 Jahre alten Frauen konnten sich wenig später selbstständig aus der Fesselung befreien und die Polizei alarmieren.

Einer der Räuber wurde als etwa 170 Zentimeter groß, circa 45 Jahre alt beschrieben und mit einer stämmigen Figur beschrieben. Zum Tatzeitpunkt trug er eine schwarze Wollmütze. Der zweite Tatverdächtige soll etwa 165 Zentimeter groß und circa 25-30 Jahre alt sein. Er war mit einer schwarzen Lederjacke, einer grauen Jogginghose und einer dunklen Wollmütze bekleidet. Das Duo soll mit russischem Akzent gesprochen und zur Tatzeit zwei dunkle Taschen mitgeführt haben.

Die Polizei Bremen fragt, wem die beiden Räuber oder ein schwarzer Kleinwagen am Samstagabend in Oberneuland aufgefallen sind oder wer Hinweise zur Tat geben kann. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 zu melden.

Schlägerei in Gröpelingen

(12.07.2020)

Im Stadtteil Gröpelingen kam es in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu einer größeren Auseinandersetzung. Dabei griffen etwa 15-20 Personen mehrere Gäste eines Lokals an. Insgesamt wurden vier Personen im Alter zwischen 29 und 41 Jahren leicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach bisherigen Ermittlungen kam es zunächst zu einer Streitigkeit in einer Kneipe in der Buxtehuder Straße. Daraufhin wurden die zwei Hauptakteure von einem 29-jährigen Mitarbeiter des Lokals verwiesen. Kurze Zeit später, gegen 02.35 Uhr, kamen sie mit insgesamt etwa 15-20 Personen zurück. Dabei sollen Einzelne laut Zeugenaussage mit Messern, Hämmern und Metallstangen bewaffnet gewesen sein. Aus der Gruppe heraus wurden mehrere Gäste auf der Straße unter anderem durch Schläge und Tritte unvermittelt angegriffen. Einige Besucher retteten sich in das Lokal und schlossen die Tür. Die Angreifer versuchten daraufhin wieder in den Schankraum zu gelangen und schlugen die Scheibe der Eingangstür ein. Danach flüchtete die Personengruppe unerkannt.

Die alarmierten Einsatzkräfte stellten vor Ort vier verletzte Personen fest. Zwei Rettungswagen verbrachten einen 41 und 30 Jahre alten Mann zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Ein 29-jähriger Gast, sowie der Angestellte des Lokals wurden ebenfalls leicht verletzt.

Die weiteren Ermittlungen nach der Auseinandersetzung durch die Kriminalpolizei dauern an. Die Polizei sucht Zeugen und fragt: Wer hat am Sonntag gegen 02.35 Uhr verdächtige Beobachtungen im Bereich der Buxtehuder oder der angrenzenden Straßen gemacht? Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 jederzeit entgegen.

Mann durch Messerstich schwer verletzt

(12.07.20)

Am späten Freitagabend wurde ein 27-Jähriger im Stadtteil Mitte bei einer Auseinandersetzung mit einem Messer schwer verletzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Gegen 23:40 Uhr wurde eine Streifenwagenbesatzung am Rembertiring auf den 27-Jährigen aufmerksam. Der Mann saß auf dem Gehweg in Höhe einer Bar und wies im Bereich des Rückens stark blutende Verletzungen auf. Die Einsatzkräfte leisteten umgehend Erste Hilfe und alarmierten einen Rettungswagen. Der Verletzte wurde in ein Klinikum verbracht. Für ihn besteht nach jetzigen Erkenntnissen mittlerweile keine Lebensgefahr mehr.

Mithilfe der Videoleitstelle der Polizei Bremen konnte festgestellt werden, dass der 27-Jährige gegen 23:25 Uhr im Bereich des Hauptbahnhofes mit einer Gruppe von mindestens zwei Männern in einen Streit geriet. Die Auseinandersetzung verlagerte sich vor eine Diskothek am Rembertiring, wo der 27-Jährige aus der Gruppe heraus mit Stühlen attackiert wurde. Im Verlauf des Angriffs zückte einer der Tatverdächtigen ein Messer und stach damit auf den Mann ein. Anschließend flüchteten die Angreifer.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und fragt:

Wem sind am Freitagabend im Bereich Hauptbahnhof und Diskomeile verdächtige Personen aufgefallen? Wer kann Hinweise zu der Tat geben? Ein Tatverdächtiger der Auseinandersetzung trug eine weiße Sportjacke mit dunklen Streifen, eine graue Hose und weiße Sportschuhe. Ein weiterer war mit einem weißen Poloshirt, einer schwarzen Hose und hellen Turnschuhen bekleidet. Das Alter der beiden wird auf etwa 20-30 Jahre geschätzt. Beide hatten kurzes dunkles Haar.

Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 zu melden.

Verkehrsunfall in Sebaldsbrück

(12.07.2020)

Am Samstagabend ereignete sich in Sebaldsbrück ein Verkehrsunfall, bei dem vier Fahrzeuge, ein Gebäude, sowie ein Baum beschädigt wurden. Die Polizei ermittelt aktuell wegen des Verdachts eines möglichen Fahrzeugrennens und sucht Zeugen.

Gegen 20:20 Uhr befuhren ein 26-Jähriger mit einem Audi A 7 und ein Porsche Panamera, besetzt mit zwei Männern im Alter von 27 und 31 Jahren, nebeneinander die Sebaldsbrücker Heerstraße in stadteinwärtige Richtung. In Höhe eines Einzelhandelsgeschäfts wechselte der 26-Jährige in den rechten Fahrstreifen und fuhr dabei seitlich gegen den Porsche. Dieser kam durch die Kollision nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß mit einem geparkten Daimler-Benz zusammen. Der Daimler wurde durch den Aufprall gegen einen abgestellten Ford geschoben, der seinerseits an einem Baum zum Stehen kam. Der Porsche schleuderte weiter über den Gehweg und krachte gegen die Hauswand des dortigen Geschäfts. Durch den Unfall wurden keine Personen verletzt. Die Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Zudem entstanden Schäden am Gebäude und am Baum.

Ermittlungen der Polizei ergaben, dass beide Fahrzeuge vor dem Unfall mit überhöhter Geschwindigkeit durch den Hemelinger Tunnel fuhren. Aufgrund der Beweislage vor Ort und ersten Zeugenhinweisen ermittelt die Polizei unter anderem wegen des Verdachts eines möglichen Kraftfahrzeugrennens. Der Audi und der Porsche wurden als Beweismittel sichergestellt. Zudem mussten der Daimler-Benz und der Ford abgeschleppt werden. Die Führerscheine der 26 und 27 Jahre alten Männer wurden beschlagnahmt.

Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Sebaldsbrücker Heerstraße mit Fahrtrichtung Innenstadt kurzfristig voll gesperrt werden. Die Feuerwehr streute die ausgelaufenen Betriebsstoffe ab. Die Fahrbahn musste zudem gereinigt werden.

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Verkehrsbereitschaft der Polizei unter 0421 362-14850 zu melden.

Kontrolle im Viertel: Pflastersteine, Sprengmittel und Signalfackeln sichergestellt

(13.07.20)

Am Wochenende überprüften Einsatzkräfte der Polizei Bremen im Steintorviertel eine größere Personengruppe. Dabei führte eine Kontrollierte mehrere Farbutensilien mit sich. Im Nahbereich fanden die Kräfte unter anderem Taschen mit Pflastersteinen, Signalfackeln sowie Sprengkörpern. Alle Gegenstände wurden sichergestellt.

Am Freitagabend gegen 22:15 Uhr erhielt die Polizei Bremen Kenntnis von einer verdächtigen, teils vermummten Personengruppe im Bereich Mecklenburger Platz im Steintor. Die alarmierten Polizisten stellten schließlich eine etwa 30-köpfige Gruppe an ebenjener Örtlichkeit fest, die bei Erblicken der Streifenwagen wegliefen. Im weiteren Verlauf konnten die Einsatzkräfte acht Personen stellen und kontrollieren. Darunter auch eine Kleingruppe, die ein Banner mit der Aufschrift ,,Gegen staatliche Repression“ mit sich führte. Bei einer 33-Jährigen konnten mehrere Farbutensilien, darunter Farbbeutel und -dosen, aufgefunden werden.

Bei einer anschließenden Absuche des Mecklenburger Platzes fanden Einsatzkräfte Taschen mit Pflastersteinen, Signalfackeln, illegalen Sprengkörpern (sog. „Polenböller“) sowie Material zum Befestigen von Plakaten, Hammer und Meißel. Alle aufgefundenen Gegenstände wurden sichergestellt.

Die Polizei Bremen fertigte Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei, insbesondere zu einem möglicherweise geplanten strafbaren Vorhaben, dauern an.

Objektschützer erwischen Fahrraddieb auf frischer Tat

Pedelec - Besitzer gesucht

(13.07.20)

Zwei Objektschützer ertappten am frühen Sonntagmorgen einen Fahrraddieb. Die Polizei sucht den Eigentümer des Pedelec.

Die Beiden waren gerade dabei ein Objekt im Steintor zu überprüfen, da fiel ihnen ein Sägegeräusch auf. Es stammte von einem Dieb, der ein Schloss eines schwarzen Pedelec geknackt hatte. Die Flex wollte er gerade wieder in seinen Rucksack stecken und das Fahrrad entwenden.

Sofort alarmierte Einsatzkräfte der Polizei nahmen den 36- jährigen Tatverdächtigen daraufhin vorläufig fest. Er wurde an einem Revier vorgeführt, wo er sich reumütig zeigte. Er gab sogar zu, nicht das erste Mal ein Fahrradschloss geknackt zu haben. Gegen ihn wurden Ermittlungen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet. Wer Eigentümer des E-Bikes ist, wird derzeit noch ermittelt. Die rechtmäßigen Besitzer melden sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888.

Die Polizei rät, die Fahrräder registrieren zu lassen und das im Falle eines Diebstahls der Polizei mitzuteilen. So lässt sich den Tätern der Diebstahl bzw. die Hehlerei nachweisen und die Räder können beim Auffinden den rechtmäßigen Eigentümern zurückgegeben werden. Um die Räder vor Diebstahl zu schützen, sollten sie immer mit einem zertifizierten Schloss an einen festen Gegenstand angeschlossen werden.

Unbekannter raubt Jungen Handy – Polizei sucht Zeugen

(13.07.20)

Ein bislang noch unbekannter Täter raubte einem Neunjährigen das Handy in der Bremer Neustadt. Verletzt wurde niemand, die Polizei sucht Zeugen.

Der Junge befand sich mit zwei weiteren Spielkameraden auf einem Spielplatz an der Gottfried-Menken-Straße, als sich den Kindern ein Erwachsener näherte und sie mit „Hallo“ begrüßte. Dabei ergriff der Mann das Handy des Neunjährigen, welches dieser gerade in der Hand hielt. Es kam zu einem Gerangel, wobei ein anderes Kind zu Boden fiel. Anschließend flüchtete der Räuber unerkannt in Richtung Kirchweg.

Der Täter wurde als ca. 30 bis 40 Jahre alt und mit etwa 1,90 Meter Größe beschrieben. Er trug eine grüne Jacke und eine schwarze Hose mit drei schwarzen Streifen an der Seite. Am Unterarm soll der Mann tätowiert sein.

Die Polizei sucht Zeugen und fragt: Wer hat im Bereich des Spielplatzes in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht? Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362-3888 jederzeit entgegen.

Mehrere Verstöße bei Verkehrskontrolle festgestellt

(13.07.2020)

In der Nacht von Freitag auf Samstag stoppte die Polizei in der östlichen Vorstadt ein Auto, nachdem dieses ohne Licht geführt wurde. Bei der Kontrolle wurden Betäubungsmittel gefunden und mehrere Verstöße festgestellt.

Gegen Mitternacht bemerkte eine Streifenwagenbesatzung auf dem Osterdeich einen VW Golf ohne eingeschaltetes Licht. Die Polizisten folgten dem Fahrzeug in die Franz-Böhmert-Straße und beobachteten, wie der Fahrer eine Tüte aus dem Fahrzeug warf. Der VW wurde im Richard-Jürgens-Weg angehalten und kontrolliert. Dabei stellte sich schnell heraus, dass der 20-Jährige keinen Führerschein besaß und vor der Fahrt offensichtlich Drogen genommen hatte. Zudem befanden sich gestohlene Kennzeichen am Fahrzeug und der Golf war nicht zugelassen. In der weggeworfenen Tüte entdeckten die Polizisten Betäubungsmittel. Vermutlich handelt es sich dabei um Ecstasy. Der Fahrer wurde für eine Blutentnahme zu einer Polizeiwache verbracht und anschließend erkennungsdienstlich behandelt. Zudem wurde seine Wohnung auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bremen durchsucht. Der VW Golf wurde sichergestellt.

Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts der Urkundenfälschung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.