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Maritime Security

Schutz vor Terroranschlägen in den Häfen

Bild zeigt die Hinweisschild für einen Sicherheitsbereich

Seit den Terroranschlägen des Jahres 2001 in den USA hat sich auch in den bremischen Häfen einiges verändert. Bis Mitte 2004 konnte jeder von Land aus in die Häfen fahren, um sich Schiffe anzusehen. Nur für besondere Gefahrenbereiche, wie etwa die Containerterminals, gab es schon Beschränkungen. Für Sportboote war es seit jeher nicht erlaubt, die Häfen zu befahren, dies aber ursprünglich aus Verkehrssicherheitsgründen.
Seit dem 1. Juli 2004 ist der International Ship an Port Facility Security Code (kurz: ISPS-Code; deutsch: Internationaler Sicherheitscode für Schiffe und Hafenanlagen) als völkerrechtliches Übereinkommen in Kraft. Die Maritime Wirtschaft ist nun verpflichtet, technische und personelle Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Schiffe und Hafenanlagen zu treffen. Wie auf einem Flughafen, wo es öffentliche Bereiche gibt und Zonen, die nur nach Zugangskontrollen betreten werden dürfen, sind die Seehäfen jetzt auch abgesichert. Wer dort arbeitet, etwas anliefert oder eine Einladung als Besucher vorweisen kann, darf die Schranken passieren. Man war sich einig, dass auf der ganzen Welt einheitlich bestimmte Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden sollen, die auf die jeweilige Gefährdung abgestimmt sind. Das bedeutet für den Alltag, dass sich auch die berechtigten Personen am Hafentor ausweisen müssen und ihr Aufenthalt in den Anlagen registriert wird. Die internationale Staatengemeinschaft will damit die Schifffahrt und den Handel schützen. Als Exportnation hat Deutschland ein besonderes Interesse daran, dass der Handel nicht gestört wird und ist daher dem Übereinkommen beigetreten.
Die Polizei Bremen unterstützt die Hafenbehörde bei der Umsetzung dieser internationalen Standards in unserem Bundesland und überwacht die Einhaltung der damit verbundenen Vorschriften.

Die Gefahrenabwehrpläne von bremischen Hafenanlagen werden im Hafenamt Bremen und die Gefahrenabwehrpläne von bremerhavener Hafenanlagen im Hafenamt Bremerhaven aufbewahrt.
Zentrale Kontaktstelle im 24- Stunden- Dienst bleibt der
Hafenmeister vom Dienst:

Bremen: Tel.: 0421-361-8504 oder 0421-361-8972

E-Mail: debre-traffic@hbh.bremen.de

Bremerhaven: Tel.: 0471-596-13416 oder 0471-596-13417

E-Mail: debhv-traffic@hbh.bremen.de

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