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Jugendlicher sexuell missbraucht – Polizei sucht nach Zeugen

(14.01.2026)

Ort: Bremen-Walle, OT Überseestadt, Baumstraße
Zeit: 12.01.26, 17 Uhr

Ein Jugendlicher wurde am späten Montagnachmittag in der Überseestadt von einem Mann sexuell missbraucht. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Der 17-Jährige verließ gegen 17 Uhr ein Fitnessstudio in der Baumstraße, wurde auf dem Gehweg von dem Mann angesprochen und in ein Gespräch verwickelt. Der Unbekannte küsste ihn plötzlich und nahm sexuelle Handlungen an ihm vor. Anschließend ließ er von dem Jugendlichen ab und flüchtete.

Der Täter gab gegenüber dem 17-Jährigen an, aus Marokko zu stammen und sprach Englisch. Er wurde als etwa 30 bis 40 Jahre alt, 175 Zentimeter groß, mit leichtem Bauchansatz beschrieben. Der Mann hatte schwarze Haare, einen schwarz-grauen Bart und war dunkel gekleidet.

Die Kriminalpolizei ermittelt wegen sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 entgegen.

Gebäude mit Farbe beschmiert

(14.01.2026)

Ort: Bremen-Neustadt,
Zeit: 13.01.2026, 19:45 Uhr

Mehrere Gebäude in der Neustadt wurden am Dienstagabend mit Parolen beschmiert. Einsatzkräfte stellten einen 20-Jährigen. Die Polizei sucht Zeugen.

Etwa um 19:45 Uhr meldeten Zeugen, dass drei Personen die Wände einer Kita am Neustadtswall besprühen würden. Vor Ort sah eine Streifenwagenbesatzung drei dunkel gekleidete Personen, die sofort versuchten wegzulaufen. Nach einem kurzen Sprint stellten die Einsatzkräfte einen 20 Jahre alten Heranwachsenden, der Farbanhaftungen an den Händen hatte und zugab, einen Teil der Sprühereien begangen zu haben. Es wurden unter anderem Parolen und Schriftzüge, wie „PKK“ und „Free Kurdistan“ in unterschiedlichen Farben auf die Wände geschmiert. Weitere Graffiti mit ähnlichem Inhalt wurden an der Hochschule und an einer Polizeistation in der Schulstraße festgestellt.

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 entgegen.

Bundesligaspiel Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt

(15.01.2026)

Ort: Bremen, Weserstadion
Zeit: 16.1.25, 20.30 Uhr

Am Freitagabend empfängt der SV Werder Bremen um 20:30 Uhr im Weserstadion die Eintracht Frankfurt. Der Veranstalter rechnet mit einem ausverkauften Stadion.

Es wird das übliche Verkehrskonzept angewandt: Der Osterdeich wird für den Individualverkehr zwischen Sielwall und Stader Straße circa zweieinhalb Stunden vor und etwa eine Stunde nach Spielende gesperrt. Am Stadion und in unmittelbarer Nähe stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Kurzfristige Straßensperrungen durch die Polizei aufgrund von Einsatzmaßnahmen im Stadionumfeld und im gesamten Innenstadtbereich sind möglich. Mit Verkehrsstörungen ist hier zu rechnen.

Im Umfeld von Fußballspielen kommt es immer wieder zu einer Häufung von Autoaufbrüchen. Die Polizei rät: Lassen Sie keine Wertgegenstände in den Fahrzeugen.

Schwan am Werdersee getötet – Polizei sucht Zeugen

(15.01.2026)

Ort: Bremen-Neustadt, Werdersee, Wanderweg
Zeit: 14.01.26, 15.30 Uhr

Am Mittwochnachmittag entdeckte eine Spaziergängerin am Werdersee in der Neustadt einen getöteten Schwan, dem der Kopf mitsamt Hals abgetrennt worden war. Die Polizei Bremen bittet um Hinweise.

Das Tier lag auf der Seite der Werderinsel in einem Grünstreifen zwischen Rad- und Fußweg, nahe dem Ufer. Einsatzkräfte fanden den Schwan vor Ort und suchten das unmittelbare Umfeld nach weiteren Kadavern oder verletzten Tieren ab – ohne weiteren Befund.

Die Polizei und die Tierschutzbehörde ermitteln aufgrund einer Straftat nach dem Tierschutzgesetz. Dieses sieht für entsprechende Taten eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe vor.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zur Tat geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Kurzversammlung mit Pyrotechnik im Ostertor

(15.01.2026)

Ort: Bremen-Mitte, OT Ostertor, Sielwall
Zeit: 14.01.2026, 22 Uhr

Am Mittwochabend versammelte sich im Ortsteil Ostertor eine 20- bis 30-köpfige Personengruppe, zündete Pyrotechnik und zeigte ein Transparent mit der Aufschrift „Free Maja“.

Die Gruppe hielt sich gegen 22 Uhr im Bereich der Sielwallkreuzung auf. Noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte lösten sich die Teilnehmenden auf und entfernten sich in unterschiedliche Richtungen.

Im Nahbereich stellten Einsatzkräfte zwei Personen im Alter von 17 und 18 Jahren und sicherten Beweismittel.

Die Polizei Bremen leitete Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz sowie das Sprengstoffgesetz ein. Zeugenhinweise gehen an den Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888.

Frau ausgeraubt

(15.01.2026)

Ort: Bremen-Gröpelingen, OT Ohlenhof, Wittekindstraße
Zeit: 14.01.2026, 22:00 Uhr

Zwei unbekannte Männer raubten am späten Mittwochabend eine 53 Jahre alte Frau in Gröpelingen aus. Sie besprühten sie vermutlich mit Pfefferspray, entrissen ihr die Handtasche und flüchteten Die Polizei sucht Zeugen.

Etwa um 22:00 Uhr schloss die 53-Jährige gerade ihren Kiosk in der Wittekindstraße ab, als sich die beiden Männer näherten. Plötzlich ergriff einer der beiden die Handtasche der Frau und versuchte, ihr diese zu entreißen. Die Frau hielt die Tasche fest. Bei dem anschließenden Gerangel, sprühte der Mann plötzlich etwas -wahrscheinlich Pfefferspray- in ihre Richtung, woraufhin die Frau den Griff etwas lockerte, das Gleichgewicht verlor und stürzte. Beide Männer rannten in Richtung Heidbergstraße davon. Die entwendete Tasche konnte in der Folge samt Inhalt wiedergefunden werden. Die Frau wurde bei dem Überfall leicht verletzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Männer wurden wie folgt beschrieben: Sie waren beide etwa 180 bis 185 cm groß und ca. 30 Jahre alt. Sie waren dunkel gekleidet und hatten Kapuzen auf den Köpfen. Außerdem hatten sie sich Tücher oder Masken vor das Gesicht gezogen.

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 entgegen.

Lkw verliert Ladung und sorgt für mehrstündige Vollsperrung

(15.01.2026)

Ort: Bremen-Findorff, OT In den Hufen, Bundesautobahn 27
Zeit: 15.01.2026, 12 Uhr

Am Donnerstagmittag verlor ein Sattelzug auf der Auffahrt Überseestadt in Fahrtrichtung Hannover mehrere Holzbauteile. Verletzt wurde niemand. Die Auffahrt ist weiterhin gesperrt.

Gegen 12 Uhr war der 45-Jährige Fahrer eines Sattelzuges auf der Auffahrt des Autobahnzubringers Überseestadt in Fahrtrichtung Hannover unterwegs. Aus bisher noch ungeklärter Ursache kam er nach links von der Fahrbahn ab. Hierbei kollidierte der Anhänger mit der Schutzplanke, wodurch die Ladung nach links kippte und sich über die gesamte Fahrbahn sowie auf der Grünfläche verteilte. Der Anhänger blieb verkehrtherum auf der Fahrbahn liegen. Personen wurden dabei nicht verletzt. Der Sachschaden konnte bisher noch nicht beziffert werden.

Die Auffahrt ist seit zwölf Uhr für die Dauer der Unfallaufnahme sowie die Bergung des Anhängers weiterhin gesperrt. Durch die Verkehrsmaßnahmen kann es weiterhin zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.

Das Verkehrskommissariat der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Bar nach behördenübergreifenden Kontrollen geschlossen

Bei den Kontrollen in Gröpelingen wurden diverse Beweismittel gefunden.

(16.01.2026)

Ort: Bremen-Gröpelingen
Zeit: 14.01.2026, 15 bis 22 Uhr

Im Rahmen einer behördenübergreifenden Schwerpunktmaßnahme von Gewerbeobjekten mit dem Zoll und dem Ordnungsamt stellten die Einsatzkräfte am Mittwoch in einer Bar in Gröpelingen verschiedenste Sorten Cannabis in größerer Menge fest. Die Bar wurde daraufhin geschlossen.

Im Fokus der Kontrollen standen Kioske, Cafés und Bars. Insgesamt wurden sieben Objekte und 17 Personen kontrolliert. Beim Betreten einer Bar im Steffensweg nahmen die Einsatzkräfte bereits einen intensiven Cannabis-Geruch wahr. Im weiteren Verlauf stellten sie eine Einkaufstüte mit verschiedensten Sorten Cannabis in mehreren Verkaufseinheiten fest. Zudem befanden sich auf einem Stehtisch Drogenzubehör sowie eine Feinwaage. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich zwei Männer und der Verantwortliche der Bar in den Räumlichkeiten. Bei einer Durchsuchung der Männer fanden die Einsatzkräfte weiteres Cannabis, Bargeldbeträge in szenetypischer Stückelung, ein Mobiltelefon und einen Autoschlüssel. In dem Fahrzeug befanden sich zwei Macheten und ein Einhandmesser, die beschlagnahmt wurden. Aufgrund dessen wurde die Bar vom Ordnungsamt geschlossen und die Tür versiegelt. Die Polizisten fertigten Strafanzeigen nach dem Konsumcannabisgesetz. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Die Polizei Bremen ist seit vielen Wochen und Monaten verstärkt im Einsatz und wird auch weiterhin, auch mit anderen Behörden, offene und verdeckte Schwerpunktmaßnahmen durchführen.

17-jähriger Autoaufbrecher gestellt

(16.01.2026)

Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Steinhäuserstraße
Zeit: 16.01.2026, 02:55 Uhr

Ein 17-Jähriger wurde in der Nacht zu Freitag von Einsatzkräften der Polizei Bremen und der Bundespolizei nach einem Autoaufbruch in der Bahnhofsvorstadt vorläufig festgenommen. Er hatte zuvor die Scheibe eines Autos eingeschlagen.

Gegen 02:55 Uhr wurde ein Anwohner in der Steinhäuserstraße durch ein lautes Knallen geweckt. Als er auf seinen Balkon ging, beobachtete er, wie sich drei Männer an einem Skoda zu schaffen machten und die Fahrzeugtüren öffneten. Währenddessen alarmierte er über den Notruf die Polizei. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, flüchteten die drei Unbekannten zunächst. Eine Streife der Bundespolizei, die sich in der Nähe befand, unterstützte die Einsatzkräfte der Polizei Bremen mit Diensthündin Alpha, die einen der Täter kurze Zeit später in Tatortnähe auf einem Treppengerüst aufspürte und stellte.

Dem 17-Jährigen erwartet jetzt eine Strafanzeige wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls. Die weiteren Ermittlungen, auch zu den zwei unbekannten Tätern, dauern an. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Jugendliche an den Kinder- und Jugendnotdienst überstellt.

Machete, Drogen und Platzverweise: Polizei zieht Bilanz nach Kontrollen

(16.01.2026)

Ort: Bremen-Mitte/Östliche Vorstadt, OT Bahnhofsvorstadt/Ostertor/Steintor
Zeit: 15.01.2026, 13:45 bis 22 Uhr

Zivile und uniformierte Einsatzkräfte der Polizei Bremen führten am Donnerstag umfangreiche Kontrollen in der Bahnhofsvorstadt sowie im Ostertor und Steintor durch. Schwerpunkte waren die Bekämpfung der Drogen- und Straßenkriminalität sowie die Einhaltung der Waffenverbotszone.

In der Bahnhofsvorstadt sowie im Ostertor und im Steintor beobachteten die zivilen Einsatzkräfte im gesamten Tagesverlauf in mehreren Fällen den Handel mit Cannabis und Medikamenten. 35 Personen wurden kontrolliert und durchsucht und 21 Platzverweise ausgesprochen. Die Einsatzkräfte stellten während der Kontrollen unter anderem mehrere Messer, eine Machete, Kokain, Cannabis, mehrere verschreibungspflichtige Arzneimittel sowie Bargeld sicher. Bei einem 30 Jahre alten Mann stellte sich im weiteren Verlauf heraus, dass er sich unerlaubt in Deutschland aufhält. Er wurde vorläufig festgenommen. Die Polizei fertigte in allen Fällen entsprechende Straf- und Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

Die Maßnahme ist Teil einer langfristig angelegten Strategie zur nachhaltigen Erhöhung der Sicherheit im Bereich Bahnhofsvorstadt und Viertel. Auch in Zukunft werden gezielte Kontrollen - sowohl offen als auch verdeckt - fortgesetzt.

Mann mit Messer lebensgefährlich verletzt

(16.01.2026)

Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Bahnhofsplatz
Zeit: 16.01.2026, 06:25 Uhr

Ein 33 Jahre alter Mann erlitt in der Nähe des Hauptbahnhofes infolge einer Auseinandersetzung lebensgefährliche Messerstiche. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 06:25 Uhr wurden Einsatzkräfte aufgrund einer Auseinandersetzung zum Bahnhofsplatz gerufen. Vor Ort fanden sie den lebensgefährlich verletzen 33-Jährigen vor. Laut ersten Zeugenaussagen soll es zuvor zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit einem unbekannten Mann gekommen sein. Eine genauere Täterbeschreibung konnten sie nicht abgeben. Nachdem die Einsatzkräfte Erste Hilfe geleistet hatten, brachten Rettungskräfte dem Mann in ein Krankenhaus, wo er notoperiert wurde. Die Staatsanwaltschaft Bremen und die Kriminalpolizei ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdeliktes und suchen Zeugen.

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 entgegen.

Polizei fasst Friseur-Einbrecher

(17.01.2026)

Ort: Bremen-Findorff, OT Findorff-Bürgerweide, Timmersloher Straße
Zeit: 16.1.26, 4 Uhr

Die Bremer Polizei nahm in der Nacht zu Freitag zwei junge Einbrecher in Findorff vorläufig fest. Die 16- und 17-Jährigen waren in einen Friseur-Salon eingestiegen und kurze Zeit später durch Einsatzkräfte gefasst worden. Ein dritter Mittäter konnte flüchten.

Die Täter schlugen eine Fensterscheibe des Friseurladens an der Timmersloher Straße ein, durchsuchten die Räume und flüchteten. Zeugen beobachteten die drei Einbrecher und alarmierten die Polizei, so dass zwei Verdächtige durch Einsatzkräfte noch in der Nähe gefasst werden konnten. Ihrem Komplizen gelang die Flucht.

Die 16 und 17 Jahre alte Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen. Gegen ihn und den noch unbekannten Mittäter wurden Ermittlungen wegen schweren Einbruchdiebstahls aufgenommen. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst jederzeit unter 0421 362-3888 entgegen.

Dieser Fall zeigt, dass aufmerksame Zeugen helfen, Einbrecher zu überführen oder einen Einbruch zu verhindern. Melden Sie der Polizei unter dem kostenlosen Notruf 110, wenn Ihnen Personen auf Grundstücken oder an Gebäuden auffallen, die sich verdächtig verhalten.

Damit Sie sehen, wo in Bremen Einbrecherinnen und Einbrecher aktiv waren, hat die Polizei Bremen wieder unter www.polizei.bremen.de ihr Einbruchsradar aktiviert. Die Karte zeigt Ihnen, wo während der der dunklen Jahreszeit Einbrüche in Bremer Wohnhäuser und Wohnungen stattgefunden haben.

Mehr Informationen und Präventionstipps rund um das Thema Einbruchschutz erhalten Sie unter www.polizei.bremen.de oder im Präventionszentrum der Polizei Bremen, Am Wall 195, Rufnummer 0421 362-19003.

Einsatz in der Neustadt

(16.01.2026)

Ort: Bremen-Neustadt, OT Neuenland, Duckwitzstraße
Zeit: 16.1.26, 16.40 Uhr

Am Freitagnachmittag kam es in einem Einkaufsmarkt in der Neustadt zu einem größeren Polizei- und Rettungseinsatz.

Nach ersten Erkenntnissen soll eine psychisch auffällige Frau sich selbst und ihre beiden Kinder mit einer augenscheinlich brennbaren Flüssigkeit in dem Supermarkt übergossen haben. Zudem soll die Frau die Flüssigkeit selbst getrunken und einem Kind gewaltsam eingeflößt haben. Ein anschließender Versuch der Mutter, die Flüssigkeit zu entzünden, konnte durch eingreifende Zeugen verhindert werden. Alarmierte Polizeikräfte brachten die Situation unter Kontrolle. Nach einer Erstversorgung von Rettungskräften wurden die 40-Jährige und die beiden vier und acht Jahre alten Jungen für weitere Behandlungen in Krankenhäuser gebracht.

Der Tatort wurde abgesperrt, erste Zeugen befragt und Spuren sowie Beweismittel gesichert. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Bremen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes dauern an. Weitere Auskünfte erteilt die Staatsanwaltschaft Bremen.

Polizei zum Heimspiel gegen Frankfurt

(17.01.2026)

Ort: Bremen, Weserstadion
Zeit: 16.1.26, 20.30 Uhr

Am Freitagabend standen sich um 20.30 Uhr der SV Werder Bremen und die Eintracht Frankfurt im ausverkauften Weserstadion gegenüber. Die Polizei begleitete die Geschehnisse rund um die Partie und verhinderte größere Auseinandersetzungen.

Die Anreise der Gästefans erfolgte mit dem Zug und individuell. Ein Fanmarsch ins Stadion verlief ohne größere Zwischenfälle. Im Verlauf des Spiels brannten einige Werderanhänger Pyrotechnik im Stadion ab, dies wurde von der Polizei dokumentiert und entsprechende Anzeigen gefertigt. Im Verlauf des Spielabends kam es zu fußballtypischen Straftaten wie Beleidigungs- und Körperverletzungsdelikten. Die Einsatzkräfte konnten immer wieder ein gezieltes Aufeinandertreffen der jeweiligen Fanlager unterbinden. Nach dem Spiel versuchte eine Gruppe von etwa 80 vermummten Bremer Anhängern, die Frankfurter anzugreifen. Die Gästefans flüchteten, wurden aber weiterhin verfolgt. Die Polizei brachte die Lage unter Kontrolle, stellte die verdächtigen Bremer, führte Identitätsfeststellungen durch und leitete Ermittlungen wegen schwerem Landfriedensbruch ein.

Durch die verstärkte Polizeipräsenz mit Unterstützung durch die Kräfte aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein konnten größere Auseinandersetzungen verhindert werden. Die Einsatzkräfte begleiteten danach die Fan-Gruppen weiter und sorgten für eine reibungslose Abreise.

Nach Messerangriff: Polizei nimmt Verdächtigen fest

(17.01.2026)

Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Bahnhofsplatz
Zeit: 16.1.26, 6.25 Uhr

Nach dem Messerangriff am Freitagmorgen in der Bahnhofsvorstadt, wir berichteten unter der Pressemeldung Nr. 0043, nahm die Polizei in der Nacht zu Samstag einen
35 Jahre alten Tatverdächtigen fest.

Ein 33-Jähriger wurde am Freitagmorgen am Bahnhofsplatz mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. Die Polizei konnte den Täter über die Videoleitstelle identifizieren. Einsatzkräfte nahmen den 35 Jahre alten Tatverdächtigen daraufhin noch in der Nacht im Bahnhofsumfeld fest.

Gegen den wohnungslosen Mann mit türkischer Staatsangehörigkeit werden derzeit Haftgründe geprüft. Polizei und Staatsanwaltschaft Bremen ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdeliktes.

Zeugenaufruf nach Überfall im Steintor

(18.01.2026)

Ort: Bremen-Östliche Vorstadt, OT Steintor, Vor dem Steintor
Zeit: 17.01.26, 0.30 Uhr

In der Nacht zu Samstag wurde ein 53 Jahre alter Mann im Steintorviertel überfallen. Die Täter flüchteten unerkannt. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Der 53-Jährige hatte zuvor am Freitagabend das Bundesligaspiel Werder gegen Frankfurt im Weserstadion geschaut. Nach Spielende begab sich zu einem Kiosk, und kaufte sich etwas zu essen. Auf einer Bank am Ziegenmarkt wurde er dabei von mehreren Unbekannten in ein Gespräch verwickelt. Ein Mann hielt dabei ein Messer halbverdeckt in der Hand.

Plötzlich soll eine Frau aus der Gruppe heraus ihn unvermittelt attackiert haben. Er stürzte zu Boden und verlor kurzzeitig das Bewusstsein. Als der Mann nach wenigen Sekunden wieder zu sich kam, soll ein Angreifer erneut auf ihn ein eingeschlagen haben. Anschließend flüchtete die etwa achtköpfige Tätergruppe mit seinem geraubten Handy und seiner Geldbörse in Richtung Sielwall. Mit Unterstützung einer Passantin konnte der 53-Jährige im Anschluss den Notruf wählen. Er musste zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Täter sollen zwischen 25 und 29 Jahre alt sein, mit dunklen Haaren und dunklem Teint. Sie waren überwiegend dunkel gekleidet. Die etwa 20 Jahre alte Frau wurde mit schwarzen, langen Haaren beschrieben und trug eine dunkle Daunenjacke.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen schweren Raubes aufgenommen. Zeugen, die im genannten Bereich verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, melden sich jederzeit beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter der Rufnummer 0421 362-3888.