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Fahrzeuge durch Feuer beschädigt

(27.03.26)

Ort: Bremen-Vegesack, OT Fähr-Lobbendorf, Arend-Klauke-Straße und Fährgrund
Zeit: 27.03.2026, 00:01 Uhr und 02:47 Uhr

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag brannte in Bremen-Vegesack ein Fahrzeug vollständig aus. Bei einem weiteren Fahrzeug konnte der Brandausbruch verhindert werden. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen Mitternacht meldete sich der Halter eines Fahrzeugs bei der Feuerwehr, nachdem er Knallgeräusche in der Arend-Klauke-Straße hörte und feststellte, dass sein Fahrzeug brannte. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den Brand. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.

Gegen 02:47 Uhr sah ein Zeuge in der Straße Fährgrund, unweit des ersten Brandortes, zwei unbekannte Personen, wie sie sich an den Reifen eines abgeparkten Fahrzeugs zu schaffen machten. Als der Zeuge die beiden ansprach, flüchteten sie.
Kurz darauf stellte er eine Rauchentwicklung im Bereich der vorderen Reifen fest und alarmierte die Polizei. Einsatzkräfte konnten einen Brandausbruch mithilfe eines Feuerlöschers verhindern.

Die Polizei Bremen ermittelt wegen der versuchten Brandstiftung.

Ob ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht, wird geprüft. Zeugen, die in der Arend-Klauke-Straße, im Fährgrund oder in der näheren Umgebung verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Über Internetplattform in Falle gelockt

(27.03.26)

Ort: Bremen-Osterholz, OT Tenever, Bultenweg
Zeit: 26.03.2026, 19:00 Uhr

Am gestrigen Donnerstag geriet ein 34-jähriger Mann in eine sogenannte Datingfalle. Auf einer Internetplattform lernte der Mann eine vermeintliche Frau kennen und verabredete sich mit dieser am Bultensee zu einem Treffen. Statt der Frau erschienen aber drei bislang unbekannte Täter, die unvermittelt auf den Mann einschlugen und ihm das Portmonee entwendeten. Der 34-Jährige erlitt hierbei unter anderem eine Platzwunde am Hinterkopf, die eine ambulante Behandlung im Krankenhaus notwendig machte.

Die Polizei Bremen hat Ermittlungen wegen Raubes aufgenommen. Zeugen, die zum Tatzeitpunkt im Bereich des Bultensees Beobachtungen gemacht haben, können sich mit Hinweisen jederzeit an den Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 wenden.

Tipps der Polizei Bremen für sichere Treffen mit Online-Bekanntschaften:

Verabreden Sie sich an einem öffentlichen Ort, beispielsweise in einem Café oder Restaurant, und meiden Sie abgelegene Gegenden. Informieren Sie eine vertraute Person über Zeit und Ort des Treffens. Planen Sie Ihre An- und Abreise selbst, um unabhängig zu sein. Treffen Sie sich nie in einer privaten Wohnung oder an einem Ihnen unbekannten Ort.

Ermittlungserfolg: Tatverdächtiger nach Messerattacke festgenommen

(27.03.26)

Ort: Bremen-Östliche Vorstadt, OT Steintor
Zeit: 26.03.2026

In der Nacht vom 19. auf den 20. März wurden im Steintorviertel zwei Männer bei einer Auseinandersetzung durch Stichverletzungen verletzt (siehe Pressemitteilung 0193). Am Donnerstagabend nahmen Spezialkräfte der Polizei Bremen nach umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei im Steintor einen 30 Jahre alten Tatverdächtigen fest.

Ein 23 Jahre alter Mann war vor anderthalb Wochen aus bislang ungeklärten Gründen mit dem bis dahin Unbekannten in der Straße Vor dem Steintor / Ecke Helenenstraße in einen Streit geraten. Im weiteren Verlauf zog der Täter eine Stichwaffe, vermutlich ein Messer, und stach auf den 23-Jährigen ein. Ein 20-jähriger Begleiter wollte eingreifen und wurde durch mehrere Stiche verletzt. Anschließend flüchtete der Täter. Der 20-Jährige wurde schwer und der 23-Jährige wurde leicht verletzt.

Umfangreiche Ermittlungen der Mordkommission führten jetzt zu einem Erfolg: Am Donnerstagabend nahmen Spezialkräfte der Polizei Bremen den 30 Jahre alte Tatverdächtigen im Viertel fest. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurden Beweismittel sowie Betäubungsmittel, vermutlich Kokain, sichergestellt. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und soll noch im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt werden.

Polizeikontrollen in Mitte und der Neustadt

(27.03.26)

Ort: Bremen-Mitte / Bremen-Neustadt
Zeit: 26.03.26, 14 Uhr bis 27.03.26, 03 Uhr

Von Donnerstagnachmittag bis Freitag, 3 Uhr führte ein Großaufgebot mehrerer Behörden Kontrollen in der Bahnhofsvorstadt, im Steintor und in der Neustadt durch. Neben der Polizei Bremen beteiligten sich an den Kontrollen der Ordnungsdienst, das Finanzamt, der Zoll, der Lebensmittelüberwachungs-, Tierschutz und Veterinärdienst sowie die Bauordnung. Ziel der Kontrollen waren Gewerbekontrollen im Bereich der Neustadt vor dem Hintergrund der Kriminalitätsbekämpfung, insbesondere nach den Schussabgaben in Huckelriede sowie die Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität im Bahnhofsumfeld und im Steintor.

Rund um den Hauptbahnhof und im Steintor wurden Personen kontrolliert, Platzverweise erteilt sowie Strafanzeigen unter anderem wegen Verstößen gegen das Konsumcannabisgesetz und das Betäubungsmittelgesetz gefertigt. Bei einer Person wurde ein offener Haftbefehl vollstreckt.

In der Neustadt kontrollierten die Einsatzkräfte fünf Lokalitäten, wovon drei unmittelbar geschlossen wurden. Darunter ein Café in der Gastfeldstraße und eine Gaststätte in der Friedrich-Ebert-Straße, wo jeweils erheblich Mängel und diverse Verstöße vorlagen. Bei einem Café in der Kornstraße liegt neben weiteren Mängeln der Verdacht des illegalen Glückspiels vor. Hier wurden neben den Glückspielautomaten zahlreiche weiterer Gegenstände wie Handys, Computer, Tablets und sonstige Elektronikartikel beschlagnahmt. Es besteht der Verdacht, dass es sich um Hehlerware handelt. Die Ermittlungen hierzu dauern weiter an, entsprechende Strafanzeigen gefertigt. Bei dem Abtransport der Automaten wurde die Polizei durch das Technische Hilfswerk unterstützt.

Die Polizei Bremen wird auch weiterhin zur Kriminalitätsbekämpfung verstärkte Kontrollen durchführen, um das Sicherheitsgefühl in diesen Stadtteilen weiter zu erhöhen.

Glätteunfälle auf der Stephanibrücke

(27.03.26)

Ort: Bremen-Neustadt, OT Hohentor, Oldenburger Straße/Stephanibrücke
Zeit: 27.03.2026, 05:00 Uhr

Am frühen Freitagmorgen kam es aufgrund von Straßenglätte gleich zu mehreren Verkehrsunfällen auf der Stephanibrücke. Die Brücke musste für etwa drei Stunden teilweise voll gesperrt werden.

Gegen 5 Uhr fuhren aufgrund der glatten Fahrbahn im Abstand von wenigen Minuten gleich mehrere Fahrzeuge ineinander. Dabei kam es zu drei Verkehrsunfällen mit insgesamt acht beteiligten Fahrzeugen, darunter sieben Autos und ein Lkw. Ein 35 Jahre alter Beifahrer kam vorsorglich zur Behandlung ins Krankenhaus.

Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Brücke in beide Richtungen teilweise voll gesperrt, was zu erheblichen Rückstaus führte. Nach Beendigung der Aufräumarbeiten wurde die Strecke aus Sicherheitsgründen zunächst gestreut, bevor sie gegen kurz nach 8 Uhr wieder freigegeben werden konnte.

Zeugen nach Raub auf Kiosk gesucht

(28.03.26)

Ort: Bremen-Findorff, OT Findorff-Bürgerweide, Hemmstraße
Zeit: 27.03.2026, 20:20 Uhr

Am Freitagabend überfiel ein Unbekannter unter Vorhalt einer Schusswaffe einen Kiosk in Findorff.
Die Polizei Bremen sucht Zeugen.

Der Mann betrat gegen 20:20 Uhr das Geschäft in der Hemmstraße Ecke Eickedorfer Straße und
forderte von dem Mitarbeiter die Herausgabe von Bargeld. Dabei bedrohte er ihn mit einer
Schusswaffe. Der Angestellte übergab ihm Bargeld, woraufhin er zu Fuß in Richtung Fürther Straße
flüchtete. Eine sofortige umfangreiche Fahndung blieb erfolglos.

Der Täter war etwa 25 Jahre alt und zwischen 170 und 175 Zentimetern groß. Er hatte kurze
schwarze Haare, einen Vollbart und sprach gebrochenes Deutsch. Bei der Tat trug er eine dunkle
Daunenjacke mit rotem Emblem auf der Brust, ein grünes T-Shirt, eine graue Hose, schwarz-weiße
Sneaker, ein gelbes Cappy und eine silberfarbene Umhängetasche.

Die Polizei Bremen bittet Zeugen, die zu dem Zeitpunkt etwas Verdächtiges beobachtet haben oder
Hinweise zum Täter geben können, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Schüsse in der Neustadt - Zeugen gesucht

(28.03.26)

Ort: Bremen-Neustadt, Gartenstadt-Süd, Gastfeldstraße/Meyerstraße
Zeit: 28.03.2026, 20:00 Uhr

In der Bremer Neustadt läuft aktuell ein größerer Polizeieinsatz, nachdem Zeugen Schüsse meldeten. Die Polizei Bremen ist mit zahlreichen Kräften vor Ort und hat die Ermittlungen aufgenommen.

Gegen 20 Uhr meldeten Zeugen über den Notruf der Polizei Schüsse in der Gastfeldstraße Ecke Meyerstraße. Schnell eintreffende Einsatzkräfte der Polizei Bremen trafen vor Ort auf einen mutmaßlich durch Schüsse verletzten Mann. Sie leisteten Erste-Hilfe bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Der Mann wurde anschließend umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Die Fahndung nach dem oder den mutmaßlichen Tätern läuft aktuell auf Hochtouren. Die Polizei Bremen ist weiterhin mit starken Kräften vor Ort, befragt Zeugen und sichert Spuren.

Zeugen, die gegen 20 Uhr im Bereich Gastfeldstraße Ecke Meyerstraße etwas gesehen haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Schüsse in der Neustadt – Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln

(29.03.26)

Ort: Bremen-Neustadt, Gartenstadt-Süd, Gastfeldstraße/Meyerstraße
Zeit: 28.03.2026, 20:00 Uhr

Am Samstagabend wurde ein 25 Jahre alter Mann in der Bremer Neustadt durch Schüsse schwer verletzt (siehe PM Nr. 0215). Die Staatsanwaltschaft und die Polizei ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdeliktes.

Gegen 20 Uhr meldeten Zeugen über den Notruf der Polizei Schüsse in der Gastfeldstraße Ecke Meyerstraße. Schnell eintreffende Einsatzkräfte der Polizei Bremen trafen vor Ort auf einen 25 Jahre alten verletzten Mann. Er wies mehrere Schusswunden in den Beinen auf. Die Polizisten leisteten umgehend Erste-Hilfe unter anderem durch Anlegen sog. Tourniquets. Der Mann kam in ein Krankenhaus, wo er operiert wurde. Lebensgefahr besteht nicht. Einsatzkräfte sperrten den Bereich ab, sicherten Spuren und befragten Zeugen. Eine umfangreiche Fahndung blieb zunächst erfolglos.

Die Staatsanwaltschaft und die Polizei Bremen ermitteln nun wegen eines versuchtes Tötungsdeliktes. Zudem wird geprüft, ob Zusammenhänge zu der Tat vom 17.03.2026 (PM Nr. 0189) bestehen.

Es wird noch einmal darauf hingewiesen, dass Hinweise auch anonym über das Hinweisportal abgegeben werden können oder jederzeit beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888.

Weitere Presseauskünfte erteilt die Staatsanwaltschaft.

Tödlicher Verkehrsunfall – Radfahrer stirbt nach Zusammenstoß mit Auto

(30.03.26)

Ort: Bremen-Neustadt, OT Neuenland, Duckwitzstraße/Solinger Straße
Zeit: 29.03.2026, 13:55 Uhr

Am gestrigen Sonntag kam es in der Bremer Neustadt zu einem tödlichen Verkehrsunfall zwischen einem 76-jährigen Radfahrer und einer 76-jährigen Autofahrerin.

Der Radfahrer befuhr die Duckwitzstraße in Richtung Neuenlanderstraße hierbei musste er eine Ampelkreuzung passieren, wo es zu dem Zusammenstoß mit dem Auto der 76-Jährigen kam. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

Trotz unverzüglich durch Anwesende eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen, verstarb der 76-Jährige aufgrund der schwere seiner Verletzungen noch am Unfallort.

Für die Dauer der Unfallaufnahme blieb die Duckwitzstraße stadteinwärts zeitweise gesperrt. Es kam auch zu Behinderungen des öffentlichen Nahverkehrs.

Ein Toter, mehrere Schusswaffenvorfälle – Polizei richtet Sonderkommission „Fokus“ ein

(30.03.2026)

Ort: Bremen
Zeit: 30.03.26

Nach vier schweren Gewalttaten mit Schusswaffen innerhalb eines Monats verstärkt die Polizei Bremen nochmal ihre Maßnahmen und richtet die Sonderkommission „Fokus“ ein.

Im März kam es in der Neustadt und in Walle zu Vorfällen, bei denen Männer durch Schüsse verletzt wurden, ein 32-Jähriger verstarb. Zuletzt wurde am Samstagabend ein 25-Jähriger in der Neustadt schwer verletzt. In allen Fällen wird wegen versuchter Tötungsdelikte beziehungsweise eines Tötungsdelikts ermittelt. Ob die Taten miteinander zusammenhängen, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Bei der Staatsanwaltschaft Bremen werden diese Taten nun in der Abteilung für organisierte Kriminalität konzentriert und bearbeitet.

In der neuen Sonderkommission arbeiten Ermittlerinnen und Ermittler aus verschiedenen Bereichen der Polizei Bremen eng zusammen. Ziel ist es, die Hintergründe schnell aufzuklären und mögliche Täterkreise zu identifizieren und zu zerschlagen. Dabei setzt die Polizei auf eine Kombination aus intensiver Ermittlungsarbeit, verdeckten Maßnahmen und verstärkter Präsenz im öffentlichen Raum.

Mit der Soko „Fokus“ knüpft die Polizei Bremen an erfolgreiche Konzepte wie die Sonderkommission „Junge Räuber“ an, mit der bereits gezielt Täterstrukturen aufgedeckt und bekämpft werden konnten.

Polizeipräsident Dirk Fasse: “Was hier auf der Straße passiert, dass Leute offenbar ihre Konflikte mit Schusswaffen austragen, ist absolut inakzeptabel – wir werden die Täter konsequent und unnachgiebig ermitteln.“

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 sowie über das Hinweisportal https://hb.hinweisportal.de/ entgegen.

Umfangreiche Kontrollen im Bahnhofsquartier

(30.03.26)

Ort: Bremen-Mitte, Bahnhofsvorstadt
Zeit: 27.03.2026, 18 bis 2 Uhr + 28.03.2026, 18 bis 2 Uhr

Am Wochenende führte die Polizei Bremen umfangreiche Personenkontrollen rund um den Bremer Hauptbahnhof durch. Die Kontrollen waren Bestandteil eines bundesweiten Schwerpunkteinsatzes der Bundespolizei. Im Fokus stand die Bekämpfung der Eigentums-, Gewalt und Waffenverbotsdelikte im Bahnhofsquartier.

Sowohl in der Nacht von Freitag auf Samstag als auch in der Nacht von Samstag auf Sonntag unterstützten zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei Bremen die Bundespolizei bei der gemeinsamen Kontrollaktion. Im gesamten Bahnhofsquartier kontrollierten die Polizisten der Landespolizei über 150 Personen, sprachen Platzverweise aus und fertigten Strafanzeigen unter anderem wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und dem Handel mit Betäubungsmitteln. Ein 19-Jähriger, der zur Durchsetzung eines Platzverweises vorübergehend in Gewahrsam genommen wurde, leistete dabei erheblichen Widerstand und verletzte dabei einen Polizisten. Gegen eine 21 Jahre alte Frau lag ein offener Haftbefehl vor. Dieser wurde durch die Einsatzkräfte vollstreckt.

Die Senatorin für Inneres und Sport Frau Dr. Högl: „Die Straftaten am Bremer Hauptbahnhof gehen zurück. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis konsequenter Arbeit. Unsere Quattrostreifen aus Polizei Bremen, Bundespolizei, DB Sicherheit und Ordnungsdienst zeigen: Gemeinsam sind wir wirksamer. Mit dem neuen Waffen- und Messerverbot – ganztägig im Bahnhofsgebäude und erstmals im gesamten ÖPNV – setzen wir diesen Kurs fort. Ich danke allen Beteiligten für ihren Einsatz."

Weitere Informationen sind der Pressemitteilung der Bundespolizei zu entnehmen.

Mit Joint am Steuer

(31.03.26)

Ort: Bremen-Mitte, Bahnhofsvorstadt, Theodor-Heuss-Allee
Zeit: 30.03.26, 17:15 Uhr

Am Montagnachmittag bewiesen Polizisten einen guten Riecher, als sie einen 31 Jahre alten Mann in der Bahnhofsvorstadt kontrollierten, der offenbar gerade am Steuer seines Autos einen Joint rauchte.

Gegen 17:15 Uhr wurde eine Streifenwagenbesatzung in der Theodor-Heuss-Allee auf dem Parkplatz eines dortigen Hotels auf einen Audi aufmerksam, aus dessen Innerem dichter Qualm durch einen kleinen Fensterspalt nach draußen zog. Die Einsatzkräfte kontrollierten daraufhin den Mann und das Fahrzeug. Dabei stellte sich schnell heraus, dass der 31-Jährige nicht nur über keine gültige Fahrerlaubnis verfügte, sondern neben Marihuana auch weitere Drogen wie mutmaßlich Kokain und weiteres Zubehör sowie einen Schlagstock in seinem Auto hatte. Zudem verfügte das Auto über keinen Versicherungsschutz.

Bei dem 31-Jährigen wurde eine Blutentnahme angeordnet. Gegen den Mann wurde diverse Anzeigen gefertigt unter anderem wegen dem Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz.

Verletzter in Kattenturm

(31.03.2026)

Ort: Bremen-Obervieland, OT Kattenturm, Arsterdamm
Zeit: 31.3.26, 8 Uhr

Am Dienstagmorgen wurde ein 60 Jahre alter Mann durch Schüsse in Kattenturm verletzt. Die Polizei ist mit zahlreichen Kräften vor Ort und hat die Ermittlungen aufgenommen.

Gegen 8 Uhr meldeten Zeugen Schüsse im Bereich Arsterdamm. Einsatzkräfte der Polizei Bremen fanden dort einen verletzten Mann. Er wies Schusswunden in den Beinen auf. Die Polizisten leisteten Erste-Hilfe, unter anderem durch Anlegen sog. Tourniquets, bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Der Mann kam in ein Krankenhaus und wird aktuell operiert. Eine umfangreiche Fahndung, unter anderem mit Unterstützung niedersächsischer Einsatzkräfte, erfolgte umgehend.

Staatsanwaltschaft und die Polizei ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Ob der Vorfall im Zusammenhang mit den vergangenen Fällen steht, wird derzeit intensiv von der Soko Fokus ermittelt. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 jederzeit entgegen oder über das bekannte Hinweisportal.

Weitere Auskünfte erteilt die Staatsanwaltschaft Bremen.

Mann mit Messer überrascht und geflüchtet

(31.03.26)

Ort: Bremen-Hemelingen, Arbergen, Hügelstraße
Zeit: 30.03.26, 18:45 Uhr

Am Montagabend überraschte eine Familie in Bremen einen bewaffneten Mann in einem leerstehenden Wohnhaus. Dieser flüchtete unerkannt. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 18:45 Uhr traf die dreiköpfige Familie am Haus in der Hügelstraße ein.
Während sich die Eltern im Gebäude aufhielten, wartete die 24-jährige Tochter vor dem Haus. Plötzlich kam ein unbekannter Mann mit einem Messer aus der Tür.
Die junge Frau schrie laut auf. Der Mann lief daraufhin zurück in das Haus und flüchtete anschließend.

Die Eltern eilten zu ihrer Tochter und alarmierten die Polizei.

Bei der anschließenden Durchsuchung stellten die Einsatzkräfte eine aufgebrochene Hintertür fest, über die sich der Mann offenbar Zutritt verschafft hatte. Ein Diensthund kam zum Einsatz, konnte jedoch keine Person mehr im Gebäude aufspüren.

Der Mann entkam unerkannt.

Zeugen, die in der Hügelstraße oder der näheren Umgebung Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter
0421 362-3888 zu melden.

Weitere Kontrollen in der Neustadt – Polizei zeigt Präsenz

(01.04.2026)

Ort: Bremen-Neustadt
Zeit: 31.03.2026, 14 – 22 Uhr

Im Zusammenhang mit den jüngsten Gewaltdelikten und der eingerichteten Sonderkommission „Fokus“ hat die Polizei Bremen ihre Maßnahmen in der Neustadt weiter verstärkt. Am Dienstagnachmittag waren Einsatzkräfte von Polizei, Zoll und Ordnungsdienst bis in die Abendstunden im Einsatz.

Im Fokus standen Verkehrskontrollen sowie Überprüfungen von Fahrzeugen und Insassen. Zudem kontrollierten die Einsatzkräfte bekannte Treffpunkte, Kioske, Shisha-Bars und Geschäfte. Insgesamt wurden rund 40 Personen überprüft.

Im Rahmen der Maßnahmen in der Langemarckstraße, Kornstraße, im Buntentorsteinweg, in der Gastfeldstraße sowie in der Großen Johannisstraße stellten die Einsatzkräfte unter anderem Drogen, Einhandmesser, Baseballschläger und eine als Schlagwerkzeug präparierte Stange sicher. Entsprechende Anzeigen wurden gefertigt.

Die Polizei Bremen zeigt mit diesen Maßnahmen weiterhin konsequent Präsenz im Stadtteil. Die Auswertung der Kontrollen dauert an.

Nach Farbschmierereien: Polizei stellt Jugendliche

(01.04.2026)

Ort: Bremen-Neustadt, OT Neustadt, Erlenstraße
Zeit: 31.3.26, 22.55 Uhr

In der Neustadt besprühten am Dienstag mehrere Jugendliche Hauswände mit Farbe. Die Polizei stellte vier Tatverdächtige und sucht weitere Zeugen.

Eine Passantin meldete der Polizei eine Gruppe von sechs bis sieben Jugendlichen, die am späten Abend in der Erlenstraße mehrere Hauswände mit Farbe besprühten. Schnell eintreffende Einsatzkräfte konnten noch im Nahbereich vier Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren nach kurzer Flucht fassen, die teilweise noch frische Farbanhaftungen an den Händen und der Kleidung aufwiesen. Es wurden Beweismittel wie Sprühdosen, Skizzen und Stifte gefunden und beschlagnahmt. Über eine Länge von ca. 100 Metern konnten frische Schriftzüge in grüner Farbe „Freiheit für Lina“ mit Hammer und Sichel, in schwarzer Farbe Hammer und Sichel, in blauer Farbe „JKZ“ festgestellt werden. Die vier Tatverdächtigen wurden an einem Revier vorgeführt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Die Entfernung der Farbschmierereien wurde umgehend veranlasst.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Weitere Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen jederzeit unter 0421 362-3888 entgegen.

Die Polizei weist darauf hin, dass Graffitisprühereien teuer werden können: Es drohen Geld- oder sogar Freiheitsstrafen. Außerdem machen sich Sprayer schadenersatzpflichtig: Wer mit 15 Jahren beim illegalen Sprayen erwischt wird, läuft Gefahr, bis zu seinem 45. Lebensjahr für den von ihm verursachten Schaden zur Kasse gebeten zu werden. Denn so lange gelten die zivilrechtlichen Ansprüche des Geschädigten gegenüber dem Täter. Wird nur ein einzelner Täter aus einer Gruppe von Sprayern überführt, haftet er zudem für den gesamten Schaden.

Vierjährige bei Verkehrsunfall schwer verletzt

(02.04.2026)

Ort: Bremen-Vegesack, OT Aumund-Hammersbeck, Hammersbecker Straße
Zeit: 1.4.26, 11.30 Uhr

Am Mittwochmittag fuhr eine 68-Jährige mit ihrem Hyundai ein vierjähriges Mädchen in Aumund-Hammersbeck an, als dieses die Straße überqueren wollte. Das Kleinkind kam mit Kopfverletzungen in ein Bremer Krankenhaus.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand wartete die Vierjährige mit ihrer Kindergartengruppe zunächst an einer Ampel an der Hammersbecker Straße und trat bei Grün auf Straße. Zeitgleich übersah die Hyundai-Fahrerin ihr Rotlicht und erfasste die Vierjährige frontal mit dem Fahrzeug. Ein Rettungswagen brachte das schwer verletzte Mädchen in ein Klinikum in Bremen-Nord. Anschließend wurde es mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus in Bremen-Mitte geflogen. Lebensgefahr besteht nicht.

Die Hammersbecker Straße musste für den Zeitraum der Unfallaufnahme gesperrt werden. Das Verkehrskommissariat der Polizei Bremen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Steinwurf auf Pkw – Polizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr

(02.04.2026)

Ort: Bremen-Huchting, OT Sodenmatt, Oldenburger Straße (B75)
Zeit: 01.04.2026, 21.10 Uhr

Am Mittwochabend wurde ein 47 Jahre alter Autofahrer auf der Oldenburger Straße durch einen Steinwurf überrascht. Die Polizei Bremen ermittelt und sucht Zeugen.

Der Mann war mit seinem Daimler stadtauswärts unterwegs, als zwischen der Auffahrt Mittelshuchting und der Abfahrt Sodenmatt plötzlich ein etwa drei Zentimeter großer Stein durch die Seitenscheibe auf der Beifahrerseite flog und diese beschädigte. Der Fahrer blieb unverletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen lagen auf der Bundesstraße 75 bereits mehrere Steine, weitere waren offenbar am Fahrbahnrand bereitgelegt worden. Der 47-Jährige gab an, dass er im Moment des Vorfalls eine Person am Straßenrand wahrgenommen habe, die sich anschließend entfernte.

Die Polizei Bremen hat die Ermittlungen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen.

Zeugenhinweise nimmt die Verkehrsbereitschaft unter der Telefonnummer 0421 362-14850 entgegen.

Tankschiff ohne Lotsen gestoppt – Polizei untersagt Weiterfahrt

(02.04.2026)

Ort: Bremen, Weser
Zeit: 1.4.26

Die Wasserschutzpolizei der Polizei Bremen kontrollierte am Mittwoch ein Tankmotorschiff auf seiner Fahrt über die Bundeswasserstraßen Hunte und Weser in Richtung Bremen.

Bei der Überprüfung stellten die Einsatzkräfte fest, dass das 85 Meter lange Binnenschiff, das mit Dieselkraftstoff beladen war, ohne den vorgeschriebenen Lotsen unterwegs war. Ein Lotse ist insbesondere auf der tidenabhängigen und anspruchsvollen Weser für die sichere Navigation unerlässlich und unterstützt den Schiffsführer mit seinen umfassenden Revierkenntnissen.

Nach Rücksprache mit der zuständigen Behörde wurde die Weiterfahrt untersagt.

Gegen den verantwortlichen Schiffsführer wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Ihn erwartet ein empfindliches Bußgeld.

Die Wasserschutzpolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Einhaltung der Lotsenpflicht einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit des Schiffsverkehrs darstellt.

Fußballbundesliga

(02.04.2026)

Ort: Bremen-Weserstadion
Zeit: 04.04.26, 15.30 Uhr

Am Samstag findet um 15.30 Uhr im Weserstadion das Bundesligaspiel zwischen dem SV Werder Bremen und RB Leipzig statt. Es wird von einer ausverkauften Veranstaltung ausgegangen.

Wie bei Heimspielen üblich, wird das allgemein bekannte Verkehrskonzept angewandt: Der Osterdeich wird für den Individualverkehr zwischen Sielwall und Stader Straße circa zweieinhalb Stunden vor und etwa eine Stunde nach Spielende gesperrt. Am Stadion und in unmittelbarer Nähe stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Im Bereich des Osterdeichs und der Östlichen Vorstadt ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Kurzfristige Straßensperrungen durch die Polizei sind aufgrund von Einsatzmaßnahmen im Stadionumfeld und im gesamten Innenstadtbereich jederzeit möglich.

Im Umfeld von Fußballspielen kommt es regelmäßig zu einer Häufung von Kfz-Aufbrüchen. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, keine Wertgegenstände im Fahrzeug zurückzulassen.

Kontrollen und Prävention in Neustadt und Innenstadt – Polizei zeigt Präsenz

(03.04.2026)

Ort: Bremen-Neustadt-Mitte
Zeit: 01.04.26 – 02.04.26

In den vergangenen zwei Tagen führte die Polizei Bremen gemeinsam mit Zoll, Ordnungsdienst und weiteren Partnern umfangreiche Kontroll- und Präventionsmaßnahmen in der Neustadt und der Innenstadt durch.

In der Neustadt überprüften die Einsatzkräfte rund 50 Personen, kontrollierten Fahrzeuge sowie Geschäfte und bekannte Treffpunkte. Dabei stellten die Polizisten unter anderem Messer und einen Baseballschläger sicher. In Zusammenarbeit mit dem Zoll wurde zudem eine Person festgestellt, die sich unerlaubt im Bundesgebiet aufhielt. Bei der Kontrolle eines Supermarktes wurden erhebliche Mängel bei der Lagerung und Kühlung von Lebensmitteln festgestellt. Die zuständige Fachbehörde wurde informiert. Die Auswertung der Maßnahmen dauert an.

Parallel dazu setzte die Polizei im Bereich des Hauptbahnhofs auf Prävention: Gemeinsam mit der Bundespolizei, der DB Sicherheit, der BSAG und dem Ordnungsdienst informierten die Einsatzkräfte über Taschendiebstahl und Raub. An einem Informationsstand sowie im direkten Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern wurden Tipps zum Schutz vor Diebstählen gegeben. Unterstützt wurde die Aktion unter anderem durch Durchsagen, Hinweise in Bahnen sowie Informationsmaterial.

Insgesamt führten die Beteiligten mehrere hundert Gespräche mit Passanten. Die Resonanz war durchweg positiv, viele nahmen die Hinweise dankbar an. Ziel der Maßnahmen ist es, Kriminalität nicht nur zu bekämpfen, sondern auch vorzubeugen und das Sicherheitsgefühl in der Stadt weiter zu stärken.

Falscher Polizeibeamter erbeutet Schmuck – Senior in Huchting betrogen

(03.04.2026)

Ort: Bremen-Huchting
Zeit: 01.04.2026

Ein 85 Jahre alter Mann ist im Bremer Stadtteil Huchting auf einen perfiden Betrug hereingefallen. Die Polizei Bremen warnt erneut vor der Masche falscher Polizeibeamter.

Der Senior erhielt am Mittwoch einen Anruf von einem unbekannten Täter, der sich als Polizist ausgab. Dieser behauptete, bei Ermittlungen gegen Straftäter sei eine Liste mit persönlichen Daten gefunden worden – darunter auch Name, Anschrift und Schließfachnummer des 85-Jährigen. Zur angeblichen Sicherung der Wertsachen sollte der Mann sein Bankschließfach räumen und den Inhalt an die „Polizei“ übergeben.

Der Senior begab sich daraufhin zu seiner Bank, leerte sein Schließfach und legte den Schmuck vor seinem Haus zur Abholung bereit. Ein unbekannter Täter nahm die Wertgegenstände an sich und verschwand.

Die Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt eindringlich:

Geben Sie am Telefon niemals Auskunft über persönliche oder finanzielle Verhältnisse. Die Polizei wird Sie niemals auffordern, Geld oder Wertsachen herauszugeben. Beenden Sie solche Gespräche sofort und wählen Sie im Zweifel den Notruf 110.

Weitere Informationen und Beratung erhalten Sie beim Präventionszentrum der Polizei Bremen unter 0421 362-19003 oder im Internet unter www.polizei.bremen.de

Nach Schüssen in Bremen – Ermittlungen laufen auf Hochtouren

(03.04.2026)

Ort: Bremen
Zeit: 02.04.2026

Nach den Schusswaffenvorfällen der vergangenen Wochen in Walle, der Neustadt und Obervieland und der damit verbundenen Verunsicherung in der Bevölkerung treiben die Polizei Bremen und die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen mit hoher Intensität weiter voran. Dabei konnten bereits wichtige Erkenntnisse gewonnen werden.

Am Donnerstag durchsuchten Einsatzkräfte der Soko „Fokus“ mit Unterstützung von Spezialkräften mehrere Wohnungen im Land Bremen sowie im benachbarten Niedersachsen. Im Rahmen dieser Maßnahmen wurden relevante Beweismittel sichergestellt, die nun ausgewertet werden.

Auch darüber hinaus konnten im Zuge der Ermittlungen weitere bedeutende Fortschritte erzielt werden. Die bisherigen Erkenntnisse tragen dazu bei, die Hintergründe der Taten weiter aufzuhellen und mögliche Zusammenhänge besser einzuordnen.

Die Polizei Bremen ist sich der Verunsicherung in der Bevölkerung bewusst und nimmt diese sehr ernst. Durch die intensiven Ermittlungen und gezielten Maßnahmen wird alles darangesetzt, die Vorfälle umfassend aufzuklären.

Die Ermittlungen der Soko „Fokus“ dauern an. Aus kriminaltaktischen Gründen können derzeit keine weiteren Details veröffentlicht werden.

Pferd auf der Autobahn sorgt für Vollsperrung

(04.04.26)

Ort: Bremen, Bundesautobahn 27, Anschlussstelle Vahr
Zeit: 03.04.2026, 18:00 Uhr

Am Freitagabend führte ein Pferd auf der Bundesautobahn 27 zu einer kurzzeitigen Vollsperrung und damit zu einem erheblichen Rückstau.

Gegen 18 Uhr meldeten mehrere Anrufer über den Notruf der Polizei ein freilaufendes Pferd auf der Bundesautobahn 27 in Fahrtrichtung Cuxhaven auf Höhe der Anschlussstelle Vahr. Beide Fahrtrichtungen wurden aus Sicherheitsgründen unmittelbar gesperrt. Der Besitzer des Pferdes, der mit einem Pferdeanhänger unterwegs war, konnte bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte das Tier bereits selbst einfangen. Wie das Pferd auf die Fahrbahn kommen konnte, ist bislang unklar.

Das schwerverletzte Pferd wurde zu Fuß zu einem nahegelegenen Rastplatz geführt, wo es versorgt wurde.

Hierfür musste die Autobahn für etwa 20 Minuten gesperrt werden.

Zu schnell, ohne Führerschein – und mit zu viel „Nase“ unterwegs: Polizei zieht Osterbilanz

(06.04.2026)

Ort: Bremen
Zeit: 03.04.2026-05.04.2026

Über die Ostertage führte die Polizei Bremen verstärkt Geschwindigkeits- und Verkehrskontrollen im gesamten Stadtgebiet durch. Dabei stellten die Einsatzkräfte mehrere hundert Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie weitere Verkehrsverstöße fest.

Hintergrund der intensiven Maßnahmen ist nicht zuletzt die Entwicklung der Verkehrsunfallzahlen: Die Zahl der Unfälle mit den Hauptursachen Abstand und Geschwindigkeit ist in Bremen im vergangenen Jahr deutlich um knapp 30 Prozent von 5.063 auf 6.482 gestiegen. Die Polizei Bremen setzt daher weiterhin gezielt auf Kontrollen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Zahl der Verletzten zu reduzieren.

Am sogenannten „Car-Friday“ lag ein Schwerpunkt der Maßnahmen in der Überseestadt. Auf dem Kommodore-Johnsen-Boulevard blieb es erfreulicherweise erstmals bei Tempoverstößen ruhig – auch, weil sich dort nur wenige Fahrzeuge zeigten. Ganz ohne Auffälligkeiten verlief der Tag jedoch nicht: So kontrollierten Einsatzkräfte einen Mann, der ihnen bereits bestens bekannt war – allerdings nicht wegen vorbildlichen Fahrverhaltens, sondern wegen fehlender Fahrerlaubnis. Diese konnte er erwartungsgemäß auch diesmal nicht vorweisen. Zudem gehörten die angebrachten Kennzeichen nicht zu seinem Fahrzeug. Nachdem der Autoschlüssel sichergestellt wurde, versuchte der Mann wenig später, mit einem Zweitschlüssel erneut durchzustarten – allerdings unter den wachsamen Augen der Polizei. Auch dieser Versuch endete noch vor Fahrtantritt.

Am Abend geriet ein weiterer Autofahrer in eine Kontrolle, bei dem der Verdacht auf Drogenbeeinflussung bestand. Der Tourist aus Albanien zeigte deutliche Anzeichen eines vorangegangenen Kokainkonsums – inklusive sichtbarer Spuren im Nasenbereich, die den Einsatzkräften nicht verborgen blieben. Eine Blutentnahme wurde angeordnet, zudem musste der Mann eine Sicherheitsleistung hinterlegen.

Auch auf den überregionalen Verkehrswegen waren spezialisierte Kräfte im Einsatz. Auf der A 27 in Fahrtrichtung Cuxhaven wurde ein 30-Jähriger mit 188 km/h bei erlaubten 120 km/h gemessen. Wie sich bei der Kontrolle herausstellte, verfügte auch er über keine gültige Fahrerlaubnis.

Auf dem Breitenweg war ein Fahrer mit 100 km/h statt erlaubten 50 km/h unterwegs, darüber hinaus ahndeten die Einsatzkräfte weitere Verstöße, darunter beispielsweise Rotlichtfahrten, nicht gesicherte Kinder in einem Fahrzeug oder das Erlöschen der Betriebserlaubnis durch nicht zugelassene Fahrzeugteile.

Die Polizei Bremen wird ihre Kontrollen weiterhin konsequent fortsetzen, um die Sicherheit auf den Straßen nachhaltig zu verbessern.

Nach Schüssen in Bremen – Öffentlichkeitsfahndung nach zwei Tätern

(06.04.2026)

Ort: Bremen
Zeit: 06.04.2026

Nach den Schusswaffenvorfällen der vergangenen Wochen und der damit verbundenen Verunsicherung in der Bevölkerung haben die Polizei Bremen und die Staatsanwaltschaft weitere entscheidende Ermittlungsschritte erzielt: Zwei Männer konnten als Tatverdächtige identifiziert werden. Beide sind derzeit flüchtig, nach ihnen wird mit Hochdruck gefahndet.

Die Männer stehen im dringenden Verdacht, an den Schusswaffenvorfällen in Walle, in der Neustadt und in Obervieland beteiligt gewesen zu sein. Die Identifizierung ist das Ergebnis intensiver, rund um die Uhr geführter Ermittlungen der Sonderkommission „Fokus“.

Bei den Gesuchten handelt es sich um den 35-jährigen türkischen Staatsangehörigen Osman Sönmez sowie den 39 Jahre alten türkischen Staatsangehörigen Ferhat Kocakelci. Sönmez ist etwa 180 Zentimeter groß, wiegt rund 90 Kilogramm, hat dunkle Haare und verändert wiederholt sein äußeres Erscheinungsbild. Kocakelci ist etwa 169 Zentimeter groß, hat schwarze schüttere Haare und trug zuletzt einen Vollbart.

Die Polizei warnt: Beide Männer gelten als gefährlich. Sprechen Sie die Tatverdächtigen nicht an. Verständigen Sie im Falle eines Antreffens umgehend den Notruf 110.

Staatsanwaltschaft und Polizei fahnden mit Fotos nach den Männern und bitten die Bevölkerung um Mithilfe: Wer Hinweise zum Aufenthaltsort der Gesuchten geben kann, wird gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 oder (auch anonym möglich) oder über das bekannte Hinweisportal zu melden.

Bremens Innensenatorin Dr. Eva Högl:

„Von Anfang an habe ich deutlich gemacht: Diese Taten werden mit aller Konsequenz verfolgt. Dass die Soko ‚Fokus' nun so schnell einen ersten Erfolg erzielt hat, bestätigt diesen Kurs. Mein ausdrücklicher Dank gilt den Ermittlerinnen und Ermittlern, die hier unter großem Einsatz hervorragende Arbeit leisten. Die enge Zusammenarbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft zahlt sich aus.
Für die Menschen in den betroffenen Stadtteilen gilt: Wir lassen Gewalt auf offener Straße nicht zu.“

Die Ermittlungen der Soko „Fokus“ zur vollständigen Aufklärung der Taten und möglicher weiterer Hintergründe dauern derweil an.

Hier geht es zu den Bildern:
Link zu den Fahndungsbildern

Dealer in Burgdamm überführt

08.04.2026

Ort: Bremen, Burgdamm, Helsingborger Straße
Zeit: 07.04.2026, 14:35 Uhr

Am Dienstagnachmittag wurden durch zivile Einsatzkräfte im Rahmen einer Kontrolle mit anschließender Durchsuchung in Bremen-Nord größere Mengen Marihuana, vermutliches MDMA und Bargeld sichergestellt.

Um ca. 14:35 Uhr beobachteten die Einsatzkräfte einen Mann, der ihnen bereits aus der Drogenszene bekannt war, wie dieser mit einer Plastiktüte in ein Café in der Helsingborger Straße ging. Die Ermittler betraten die Geschäftsräume ebenfalls und beobachteten, wie der spätere Tatverdächtige die Tüte offenbar in der Dämmwolle einer Wand versteckte. Eine Nachschau ergab, dass sich darin diverse vorbereitete Verkaufseinheiten Marihuana befanden.
Im Rahmen der Durchsuchung des Cafés und der in der Nähe befindlichen Wohnanschrift des Tatverdächtigen, wurden die größeren Mengen von Marihuana und vermutlich von MDNA, sowie eine Feinwaage, Verpackungsmaterial und in einem Tresor eine fünfstellige Summe von Bargeld aufgefunden. Die Gegenstände und das Bargeld wurden als Beweismittel und Einziehungsgegenstände im Verfahren wegen BtM-Handels einer nicht geringen Menge beschlagnahmt.

Die Geschäftsräume in der Helsingborger Straße wurden nach der dortigen Durchsuchung verschlossen und versiegelt, hier prüft das Ordnungsamt nun weitere Maßnahmen.

Zeugenaufruf nach Überfällen

(08.04.2026)

Ort: Bremen-West, Findorff, Gröpelingen
Zeit: 7.4.26

Die Polizei Bremen sucht nach zwei bewaffneten Raubtaten am Dienstagabend im Bremer Westen Zeugen der Überfälle.

In Findorff betrat der bislang unbekannte Täter kurz vor Ladenschluss gegen 20.50 Uhr einen Kiosk an der Hemmstraße. Als dieser einen 32 Jahre alten Mitarbeiter mit einer Schusswaffe bedrohte und Geld forderte, lief der 32-Jährige aus dem Laden. Daraufhin flüchtete der Räuber ohne Beute in Richtung Katrepeler Straße. Er wurde als dünn mit längeren, dunklen Haaren beschreiben. Zur Tatzeit trug er einen schwarzen Trainingsanzug, eine Einwegmaske sowie eine graue Tasche.

Gegen 21.20 Uhr überfiel ein unbekannter Mann eine Tankstelle an der Stapelfeldtstraße in Gröpelingen. Der maskierte Täter zückte ein Messer, trat hinter den Verkaufstresen und ließ sich die Kassen von einer Angestellten öffnen. Anschließend entnahm er Bargeld aus den Kassenladen und steckte dieses mit mehreren Zigarettenstangen in einen mitgebrachten blauen Sack. Danach flüchtete er über einen Zaun in Richtung Werfstraße. Auf der Flucht verlor einige Zigarettenschachteln. Der Flüchtige soll etwa 1,80 Meter groß sein, mit normaler Statur. Er war mit einer schwarzen Winterjacke mit Fellkragen und Kapuze sowie einer grauen Jogginghose, dunklen Schuhen und neongelben Handschuhen bekleidet.

Die Kriminalpolizei ermittelt in beiden Fällen. Der Kriminaldauerdienst nimmt jederzeit Zeugenhinweise unter 0421 362-3888 entgegen.

Öffentlichkeitsfahndung nach Geldwäscherin

(08.04.2026)

Ort: Bremen
Zeit: September/ Oktober 2025

Nach mehreren Geldwäschedelikten fahnden die Staatsanwaltschaft und die Polizei Bremen mit einem Foto nach einer bislang unbekannten Täterin.

Die Frau eröffnete im September 2025 mit einem verfälschten Personalausweis unter falscher Identität ein Bankkonto. Anschließend wurden unter Verwendung dieses Kontos Gelder im insgesamt fünfstelligen Bereich aus anderen Betrugsstraftaten entgegengenommen.

Bei der Eröffnung der Bankkonten wurde ein Bild von der Frau aufgenommen. Umfangreiche Ermittlungen führten bislang jedoch nicht zu ihrer Identifizierung. Polizei und Staatsanwaltschaft Bremen fahnden nun mit einem Foto nach ihr.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und fragt: Wer kann Angaben zu der abgebildeten Person machen? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 entgegen.

Grundschule mit Farbparolen beschmiert

(09.04.2026)

Ort: Bremen-Gröpelingen, OT Lindenhof, Pastorenweg
Zeit: 2.4.26 bis 8.4.26

Über das verlängerte Osterwochenende wurde ein Schulgebäude in Gröpelingen mit Farbe beschmiert. Die Kriminalpolizei ermittelt und sucht Zeugen.

Unbekannte sprühten großflächig mit schwarzer Farbe verfassungsfeindliche Symbole, wie Hakenkreuze sowie die Schriftzüge "Antifa" und "161" an eine Außenfassade und Fenster der Grundschule am Pastorenweg.

Die Schmierereien wurden am Mittwoch entdeckt, die Polizei alarmiert.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst jederzeit unter 0421-362-3888 jederzeit entgegen.

Erfolg nach Öffentlichkeitsfahndung

(09.04.2026)

Ort: Bremen
Zeit: 08.04.2026

Nach mehreren Geldwäschedelikten fahndeten die Staatsanwaltschaft und die Polizei Bremen mit einem Foto nach einer Heranwachsenden (Siehe auch Pressemitteilung 0237). Die 18 Jahre alte Gesuchte stellte sich noch am Mittwochabend an einer Polizeiwache

Die Verdächtige eröffnete im September 2025 mit einem verfälschten Personalausweis unter falscher Identität ein Bankkonto. Anschließend wurden unter Verwendung dieses Kontos Gelder im insgesamt fünfstelligen Bereich aus anderen Betrugsstraftaten entgegengenommen.

Die Polizei Bremen bittet um die Löschung der Fahndung und der Fotos.

23 Katzen, zwei Kartons und viele Fragen

(09.04.2026)

Ort: Bremen-Hemelingen, OT Hemelingen, Marschstraße
Zeit: 07.04.26 – 08.04.26

Am Mittwochvormittag wurde die Polizei Bremen zu einem ungewöhnlichen Einsatz in die Marschstraße im Stadtteil Hemelingen gerufen. Ein aufmerksamer Bürger hatte am Eingang eines Friedhofs zwei Kartons entdeckt, aus denen leises Miauen drang.

Vor Ort bestätigte sich der Verdacht: In den mit Paketband verschlossenen Kartons, die nur mit wenigen Luftlöchern versehen waren, befanden sich insgesamt 23 Katzen – darunter drei ausgewachsene Tiere sowie 20 neugeborene Kätzchen. Die Kartons waren im Inneren bereits durch Urin aufgeweicht, in einem Karton befand sich zudem etwas Katzenfutter.

Beim vorsichtigen Öffnen der Kartons nutzte ein vermutliches Muttertier die Gelegenheit zur Flucht. Die übrigen 22 Katzen wurden durch die Einsatzkräfte gesichert, zum Polizeikommissariat transportiert und dort erstversorgt. Anschließend wurden die Tiere – samt zwischenzeitlich gespendeter Futterrationen durch hilfsbereite Bürgerinnen und Bürger – an das Tierheim Bremen übergeben.

Eine Überprüfung der ausgewachsenen Tiere mittels Chip-Lesegerät verlief ohne Ergebnis. Hinweise auf die bislang unbekannten Verantwortlichen liegen derzeit noch nicht vor.

Die Polizei Bremen hat eine Strafanzeige wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gefertigt. Die Ermittlungen dauern an.

Schwerer Verkehrsunfall auf der A1 – erheblicher Sachschaden und mehrere Verletzte

(09.04.2026)

Ort: Bremen-Obervieland, OT Arsten, Bundesautobahn 1
Zeit: 09.04.2026, 6 Uhr

Am frühen Morgen kam es auf der Autobahn 1 in Fahrtrichtung Hamburg, in Höhe des Rastplatzes Krummhörens Kuhlen, zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen übersah ein 26-jähriger Lkw-Fahrer das Stauende und fuhr auf einen vorausfahrenden Sattelzug auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser auf einen weiteren Sattelzug geschoben. Zudem wurde ein auf dem mittleren Fahrstreifen fahrendes Auto durch Trümmerteile beschädigt.

Der Unfallverursacher erlitt schwere Verletzungen und musste durch die Feuerwehr aus seinem Führerhaus befreit werden. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht und dort notoperiert. Die Fahrer der beiden Sattelzüge (34 und 36 Jahre alt) wurden leicht verletzt und ambulant behandelt. Der Autofahrer (50 Jahre) blieb unverletzt.

An den beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Zwei der Lkw wurden vollständig zerstört. Zudem wurden mehrere hochwertige Neufahrzeuge auf einem Autotransporter beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf über eine Million Euro geschätzt.

Im Zuge der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass der Unfallverursacher möglicherweise während der Fahrt eingeschlafen war. Zudem wurden im Führerhaus Medikamente aufgefunden. Die Polizei veranlasste eine Blutentnahme. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die Autobahn 1 in Fahrtrichtung Hamburg zunächst voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde ab der Anschlussstelle Brinkum abgeleitet. Erst im weiteren Verlauf konnten einzelne Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Die vollständige Freigabe erfolgte gegen Mittag. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Öffentlichkeitsfahndung nach gefährlicher Körperverletzung

(09.04.2026)

Ort: Bremen-Osterholz, OT Osterholz, Hans-Bredow-Straße
Zeit: Sonntag, 05.10.2025, 23:10 Uhr

An einem Sonntagabend im vergangenen Herbst wurde ein 18-Jähriger nach einem Kino-Besuch in Bremen-Osterholz von mehreren Personen angegriffen und massiv verletzt.

Am 05. Oktober des vergangenen Jahres kam es nach dem Ende eines Films in einem Kino in der Hans-Bredow-Straße zu einem Angriff von vier bisher unbekannten Tätern gegenüber dem Heranwachsenden. Die Schläger attackierten den 18-Jährigen mit Schlägen und Tritten und ließen erst von ihm ab, als ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes dazwischenging. Anschließend flüchteten sie in unbekannte Richtung. Der Angegriffene musste aufgrund seiner massiven Verletzungen stationär im Krankenhaus aufgenommen und operiert werden. Bis heute ist er arbeitsunfähig.

Da die bisherigen umfangreichen Ermittlungen bisher nicht zum Erfolg führten, suchen Staatsanwaltschaft und Polizei jetzt mit Bildern nach den bisher unbekannten Tätern.

Bilder der Tatverdächtigen finden Sie hier: Link zu den Fahndungsbildern

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 entgegen.

Frau ausgeraubt

(09.04.2026)

Ort: Bremen-Vegesack, OT Vegesack, Vegesacker Rampe
Zeit: 07.04.2026, 09:00 Uhr

Am Dienstagmorgen raubte ein unbekannter Täter einer 55 Jahre alten Frau in Vegesack eine Stofftasche mit Bargeld. Die Polizei sucht Zeugen.

Etwa um 09:00 Uhr wollte die Frau in der Straße Vegesacker Rampe parken. Auf dem Beifahrersitz lag eine Tasche, in der sich Bargeld befand. Plötzlich öffnete ein Mann die Beifahrertür und wollte den Beutel an sich nehmen. Die Frau versuchte noch, diesen festzuhalten, der Mann schlug jedoch nach hier und riss weiter daran. Schließlich flüchtete er mit der Beute in Richtung Gerhard-Rohlfs-Passage. Ein zweiter Mann soll auf ihn gewartet haben und mit ihm geflüchtet sein. Die 55-Jährige wurde dabei leicht verletzt, stand aber sichtlich unter dem Eindruck der Tat. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.

Der Täter wurde wie folgt beschrieben: Er war etwa 30 bis 40 Jahre alt und 170 bin 175 cm groß. Er sprach gebrochenes Deutsch und hatte einen dunklen Vollbart. Bekleidet war er mit einer schwarzen Jacke mit Kapuze, außerdem trug er eine schwarze Kappe und dünne, helle Handschuhe. Den zweiten Mann konnte die Frau nicht weiter beschreiben.

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 entgegen.