(20.08.2026)
Ort: Bremen-Neustadt/Bremen-Mitte, OT Neustadt/Altstadt, Stephanibrücke
Zeit: 20.08.2026, 00:50 Uhr
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag stellten Einsatzkräfte der Polizei einen 29-jährigen Mann, der im Verdacht steht ein Graffiti auf der Stephanibrücke gesprüht zu haben. Ein zweiter Tatverdächtiger konnte entkommen.
Gegen 00:50 fuhren zwei Polizeibeamte im Fußgänger- und Fahrradbereich der Stephanibrücke Streife. Nachdem die Polizisten auf die Brücke eingebogen waren, sahen diese zwei Männer, die eine Einkaufstasche mit sich führten und die Brückenwand mit Spraydosen besprühten. Die beiden Männer ergriffen beim Erblicken des Streifenwagens die Flucht. Zunächst flüchteten sie mit Fahrrädern in Richtung des Neustadtsbahnhofs. Die Einkaufstasche, in der sich insgesamt acht Sprühdosen befanden, ließen sie zurück. Im weiteren Verlauf trennten die beiden Männer ihre Fluchtrouten auf. Einer flüchtete weiter in Richtung Neustadt der andere zurück in Richtung Brücke.
Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung nahm eine weitere Streifenwagenbesatzung einen 29-Jährigen fest, der sich in einem nahegelegenen Park in einem Gebüsch versteckte. In der Nähe fanden sich zudem Arbeitshandschuhe mit Farbanhaftungen. Insgesamt entstand ein höherer Sachschaden.
(21.08.2026)
Ort: Bremen-Neustadt, OT Gartenstadt Süd, Kirchweg
Zeit: 08.08.26, 16.10 Uhr
Nach der tödlichen Auseinandersetzung im Kirchweg am 8. August hat die Mordkommission der Polizei Bremen den Durchbruch erzielt und einen 33 Jahre alten Bremer als Tatverdächtigen ermittelt.
Nach umfangreichen Ermittlungen und Recherchen gelang es der Polizei zunächst, dass bei der Tat genutzte Fahrzeug zu identifizieren. Die weiteren Ermittlungen führten anschließend zu dem 33 Jahre alten deutschen Fahrzeugführer, der als Tatverdächtiger ermittelt werden konnte.
Bei der Auseinandersetzung am 8. August war ein 56 Jahre alter Mann nach Faustschlägen zu Boden gestürzt und hatte schwere Kopfverletzungen erlitten. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb er noch am Tatort. Der Tatverdächtige war anschließend mit einem Fahrzeug geflüchtet.
Die weiteren Ermittlungen wegen Körperverletzung mit Todesfolge dauern an.
Weitere Auskünfte zu dem Verfahren erteilt die Staatsanwaltschaft Bremen.
(21.08.2026)
Ort: Bremen-Walle, OT Überseestadt, Konsul-Smidt-Straße
Zeit: 20.8.26, 15.35 Uhr
In der Bremer Überseestadt kam es am Donnerstag zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein elfjähriger Junge wurde beim Überqueren der Straße von einem Auto erfasst und dabei schwer verletzt.
Ein 19 Jahre alter Autofahrer befuhr nachmittags die Konsul-Smidt-Straße in Richtung Hansator. Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr der elf Jahre alte Junge zeitgleich mit seinem Fahrrad an einer Bushaltestelle hinter einem anfahrenden Linienbus über die Straße und prallte seitlich gegen das Auto. Das Kind schlug mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe und blieb anschließend bewusstlos auf der Straße liegen. Der Junge trug keinen Schutzhelm. Er wurde nach einer Erstversorgung von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht.
Das Überqueren der Straße zählt bei Kindern zu den Hauptunfallursachen. Die Polizei appelliert an alle Eltern, das richtige Verhalten im Straßenverkehr immer wieder zu besprechen und zu üben. Für alle motorisierten Fahrer gilt: Wenn Sie Kinder am Straßenrand sehen, verringern Sie ihre Geschwindigkeit und seien Sie bremsbereit.
Die Polizei rät zudem allen Radfahrern einen Helm zu tragen. Moderne Helme sind sehr stabil, leicht und müssen nicht viel kosten. Natürlich kann ein Helm keinen Unfall verhindern, aber schwere Verletzungen als Unfallfolgen deutlich mindern.
(21.08.2026)
Ort: Bremen-Walle, OT Hohweg
Zeit: 20.08.26, 21 Uhr
Ein 80 Jahre alter Mann setzte am Donnerstagabend in Walle zwei von ihm gepachtete Parzellen in Brand. Verletzt wurde niemand. Der mutmaßliche Brandleger konnte noch vor Ort von Einsatzkräften gestellt werden. Seine Erklärung für die Tat sorgte allerdings für Erstaunen.
Feuerwehr und Polizei wurden am Abend zu zwei brennenden Parzellen in Walle gerufen. Während die Feuerwehr die Löscharbeiten übernahm, trafen Polizisten vor Ort auf den 80 Jahre alten Pächter der beiden Grundstücke.
Der Senior räumte gegenüber den Einsatzkräften ein, die Brände selbst gelegt zu haben. Als Grund gab er an, dass er die Parzellen künftig nicht mehr nutzen dürfe. Damit nicht genug: Nach eigenen Angaben verfolgte der 80-Jährige mit der Brandstiftung noch ein weiteres, durchaus ungewöhnliches Ziel – er wolle ins Gefängnis.
So einfach wie beim Monopoly sollte sich der direkte Weg dorthin allerdings nicht gestalten. Dem ausdrücklich geäußerten Wunsch des Seniors nach einer Unterbringung in der Justizvollzugsanstalt konnten die Einsatzkräfte mangels vorliegender Haftgründe nicht entsprechen. Ob der 80-Jährige mit dem Ausgang des Abends zufrieden war, ist nicht überliefert. Fest steht: Brände vorsätzlich zu legen, kann erhebliche Gefahren für Menschen und Sachwerte verursachen – auch wenn die Beweggründe in diesem Fall durchaus ungewöhnlich waren.
(21.08.2026)
Ort: Bremen-Östliche Vorstadt, OT Peterswerder, Stader Straße
Zeit: 20.08.2026, 11:05 Uhr
Am Donnerstagsvormittag stoppte die Polizei in der Östlichen Vorstadt im Rahmen einer Verkehrskontrolle einen 46-jährigen Autofahrer und fand im gestohlenen Fahrzeug diverse Aufbruchswerkzeuge.
Gegen 11:00 Uhr hielt die Polizei einen grauen Toyota in der Stader Straße an. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass das Fahrzeug seit Juni als gestohlen gemeldet war. Aber auch die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen wurden Anfang August als gestohlen registriert und gehörten zu einem anderen Fahrzeug. Bei der Kontrolle des bereits polizeibekannten Fahrzeugführers stellte sich zudem heraus, dass dieser nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Er gestand auch ein, am Vorabend Betäubungsmittel konsumiert zu haben.
Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges und der Überprüfung der weiteren Fahrzeuginsassen wurden diverses Aufbruchswerkzeuge wie ein Kuhfuß und ein Bolzenschneider aufgefunden.
Neben dem gestohlenen Fahrzeug und Kennzeichen stellte die Polizei zudem einen vierstelligen Geldbetrag sowie drei Smartphones sicher. Außerdem ordnete sie bei dem 46-Jährigen eine Blutentnahme an. Die weiteren polizeilichen Ermittlungen dauern an.
(21.08.2026)
Ort: Bremen-Woltmershausen, OT Woltmershausen, Dangaster Straße
Zeit: 21.08.26, 15 Uhr
Am Freitagnachmittag schoss ein bisher noch unbekannter Täter im Bremer Stadtteil Woltmershausen auf einen 40 Jahre alten Mann.
Nach derzeitigen Erkenntnissen schoss der Unbekannte gegen 15 Uhr im Einmündungsbereich Woltmershauser Straße / Dangaster Straße auf den Bremer. Anschließend flüchtete der Schütze zu Fuß vom Tatort. Der 40-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.
Die Fahndung nach dem Täter sowie die weiteren Ermittlungen, auch zu den Hintergründen der Tat, dauern an. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 entgegen. Der Flüchtende konnte nur als etwa 175cm groß mit Glatze beschrieben werden.
(22.08.2026)
Ort: Bremen-Mitte
Zeit: 22.08.26
Am Samstag fand in Bremen der Christopher Street Day statt. Rund 30.000 Menschen nahmen in der Spitze an dem Demonstrationsaufzug durch die Innenstadt teil.
Die Versammlung verlief friedlich und ausgelassen. Aufgrund des Aufzugs und des heutigen Pokalspiels im Weserstadion kam es zu Straßensperrungen und Verkehrsbehinderungen. Insgesamt waren umfangreiche Verkehrs- und Sicherheitsmaßnahmen erforderlich.
Nur in wenigen Fällen musste die Polizei einschreiten. Am Rande der Aufzugsstrecke kam es am Nachmittag zu einem Zwischenfall. Sechs Personen wollten auf dem Dach eines Parkhauses in der Innenstadt ein polizeifeindliches Plakat anbringen. Die Gruppe führte zudem Pyrotechnik und weitere Flyer mit sich. Die Sachen wurden sichergestellt, entsprechende Ermittlungen eingeleitet und Platzverweise erteilt.
Am Goetheplatz endete der Aufzug gegen 16 Uhr, anschließend gehen die Veranstaltungen und Feierlichkeiten weiter.
Neben dem CSD ist die Polizei Bremen an diesem Samstag weiter gefordert und begleitet ebenfalls die erste Runde des DFB-Pokals und ein großes Konzert auf der Bürgerweide. Die Polizei Bremen wird am Sonntagvormittag eine Bilanz zu dem veranstaltungsreichen Samstag ziehen.
(23.08.2026)
Ort: Bremen
Zeit: 22.08.26
Zehntausende Menschen beim Christopher Street Day, Fußballfans beim DFB-Pokal im Weserstadion, Konzertbesucher auf der Bürgerweide und zahlreiche weitere Veranstaltungen im Stadtgebiet haben die Polizei Bremen am Samstag besonders gefordert. Mehrere hundert Polizistinnen und Polizisten waren im Einsatz. Die Bilanz am Sonntagmorgen fällt positiv aus: Die Sicherheits- und Verkehrskonzepte haben sich bewährt, die Großveranstaltungen verliefen insgesamt ohne größere Störungen.
Bereits am Mittag setzte sich der Christopher Street Day durch die Bremer Innenstadt in Bewegung. Rund 30.000 Menschen nahmen in der Spitze an dem Demonstrationsaufzug teil. Die Versammlung verlief friedlich und ausgelassen. Lediglich am Rande der Aufzugsstrecke musste die Polizei einschreiten. Sechs Personen wollten auf dem Dach eines Parkhauses ein polizeifeindliches Plakat anbringen. Bei ihnen wurden zudem Pyrotechnik und Flyer festgestellt und sichergestellt. Die Einsatzkräfte erteilten Platzverweise und leiteten Ermittlungen ein.
Parallel dazu rückte am Nachmittag das Weserstadion in den Fokus. Rund 11.000 Zuschauer verfolgten dort die DFB-Pokalpartie zwischen dem SV Hemelingen und Hannover 96. Unter den etwa 7.500 Gästefans befanden sich rund 400 Personen, die der Risikofanszene zugerechnet wurden. Etwa 2.500 Gästefans zogen vor dem Spiel gemeinsam in einem Fanmarsch zum Weserstadion. Dieser verlief ohne besondere Vorkommnisse. Nach der Partie verließ der überwiegende Teil der Gästefans das Stadion und dessen Umfeld individuell. Die Risikofanszene zog gemeinsam zurück zum Bremer Hauptbahnhof und verließ anschließend das Stadtgebiet. Auch hierbei kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen.
Am Abend verlagerte sich ein weiterer Einsatzschwerpunkt auf die Bürgerweide. Rund 13.400 Menschen besuchten dort in der Spitze das Open-Air-Konzert. Wiederholte Regenschauer vor Veranstaltungsbeginn führten dazu, dass viele Besucherinnen und Besucher später als erwartet anreisten. Das Verkehrskonzept griff: Im öffentlichen Verkehrsraum kam es im Zusammenhang mit der An- und Abreise zu keinen größeren Problemen.
Während des Konzertes mussten die Einsatzkräfte vereinzelt wegen Straftaten einschreiten. Unter anderem wurden Körperverletzungsdelikte, Verstöße im Zusammenhang mit Pyrotechnik sowie ein Fall von Volksverhetzung registriert. Art und Umfang der polizeilichen Einsätze bewegten sich insgesamt im erwarteten Rahmen. Die Videoüberwachung im Veranstaltungsbereich bewährte sich dabei: Strafrechtlich relevante Situationen konnten aufgezeichnet und die Aufnahmen für die weiteren Ermittlungsverfahren gesichert werden.
Auch abseits der großen Veranstaltungen waren Einsatzkräfte gefordert. Beim Schützenfest in Borgfeld rückte die Polizei aufgrund mehrerer Schlägereien und Bedrohungen aus und musste einschreiten.
Fazit: Die Polizei Bremen, unterstützt von auswärtigen Einsatzkräften, sorgte dafür, dass der außergewöhnliche Veranstaltungssamstag mit Zehntausenden Gästen ohne größere Störungen verlief. Die Sicherheits- und Verkehrskonzepte haben sich bewährt.
(24.08.2026)
Ort: Bremen-Neustadt, OT Huckelriede, Neuenlander Straße
Zeit: 24.8.26, 2 Uhr
In der Nacht zu Montag brachen zwei Männer in einen Container auf einer Baustelle in der Bremer Neustadt ein. Für das Duo klickten schnell die Handschellen.
Die beiden 32 und 42 Jahre alten Einbrecher konnten über eine Baustellenkamera beobachtet werden, wie sie sich unberechtigt Zutritt zum Baugelände an der Neuenlander Straße verschafften und den dortigen Baucontainer aufbrachen. Als die alarmierten Einsatzkräfte eintrafen, warfen die Eindringlinge gerade gestohlenes, hochwertiges Werkzeug über einen Zaun. Der 42-Jährige konnte noch auf dem Baugelände gestellt werden. Sein Komplize flüchtete zunächst auf ein angrenzendes Firmengelände, wo der 32-Jährige durch den Werkschutz festgehalten und an die Polizei übergeben werden konnte. Ein vermutliches Fluchtfahrzeug wurde in Tatortnähe entdeckt und sichergestellt.
Gegen die beiden Einbrecher wurden Ermittlungen wegen besonders schweren Einbruchdiebstahls eingeleitet.
(24.08.2026)
Ort: Bremen-Östliche Vorstadt, OT Steintor, Vor dem Steintor
Zeit: 23.08.2026, 09:00 Uhr
Einsatzkräfte der Polizei Bremen stellten am Sonntagmorgen zwei mutmaßliche Einbrecher im Alter von 19 und 42 Jahren. Sie sind verdächtig, kurz zuvor in eine Wohnung, mehrere Kellerräume und die Räume eines Imbisses eingebrochen und dabei einen 24 -Jährigen mit einer Eisenstange bedroht zu haben.
Etwa um 09:00 Uhr alarmierte der 24 Jahre alte Mann über den Notruf die Polizei, weil kurz zuvor zwei Täter versucht hatten in seine Wohnung in der Straße Vor dem Steintor einzubrechen. Vor Ort gab er an, dass er am Morgen bemerkt hatte, wie die beiden zunächst Unbekannten seine Wohnungstür geöffnet hatten. Er hatte sich dagegenstemmen und beide somit vertreiben können. Als er bemerkte, dass ein Rucksack fehlte, war er den beiden auf die Straße gefolgt und verlangte diesen zurück. Dabei erlangte er diesen zwar wieder, jedoch bedrohte ihn einer der beiden Täter mit einer Eisenstange.
Einsatzkräfte leiteten umgehend Fahndungsmaßnahmen ein und über die Videoüberwachung am Ziegenmarkt führten diese schließlich zum Erfolg. Die beiden mutmaßlichen Einbrecher konnten identifiziert und in der Nähe vorläufig festgenommen werden. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass sie ebenfalls für Einbrüche in mehrere Kellerräume im selben Gebäude und in einen benachbarten Imbiss verantwortlich sein könnten. Hier wurden mehrere Gegenstände, eine Kasse und zwei komplette Dönerspieße entwendet. Beide Männer sind schon mehrfach mit gleichgelagerten Taten in Erscheinung getreten und wurden mit auf die Wache genommen. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
(24.08.2026)
Ort: Bremen-Walle, OT Hohweg, Bayernstraße
Zeit: 24.08.2026, 02:00 – 02:50 Uhr
In der Nacht zu Montag meldete ein Zeuge zwei Personen in Walle, die er dabei beobachtete, wie sie die Scheiben von geparkten Autos einschlugen. Die alarmierte Polizei nahm einen Tatverdächtigen fest.
Gegen 02:00 Uhr in der Nacht wurde ein Anwohner der Bayernstraße durch laute Geräusche vor seinem Haus geweckt. Als er aus dem Fenster schaute, konnte er zwei Männer erkennen. Einer der beiden war gerade dabei, die Heckscheibe eines dort geparkten Transporters einzuschlagen. Der andere befand sich etwas abseits und schien Schmiere zu stehen. Sobald sie die anrückende Polizei bemerkten, ergriffen beide die Flucht. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung, entdeckte die Polizei einen 52-Jährigen in einem anderen Auto. Dieser behauptete nicht zu wissen, wem das Fahrzeug gehört, in dem er saß. Neben dem Mann konnten Werkzeuge und entstempelte Kennzeichen aufgefunden werden. Bei der Überprüfung des Autos stellte sich heraus, dass die angebrachten Kennzeichen nicht für dieses ausgegeben und als gestohlen gemeldet waren.
Da der Tatverdächtige stark nach Alkohol roch, wurde ein freiwilliger Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von 0,36 Promille. Die Polizei ermitteln nun wegen Diebstahls und Urkundenfälschung.
(25.08.2026)
Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Bahnhofsplatz
Zeit: 25.8.26, 1.15 Uhr
Einsatzkräfte der Polizei Bremen stellten in der Nacht zu Dienstag einen 38-Jährigen in der Bahnhofsvorstadt, nachdem dieser einen 36-Jährigen überfallen hatte. Der mutmaßliche Täter konnten durch die Videoleitstelle der Polizei Bremen überführt werden.
Mitarbeitende der Videoleitstelle beobachteten, wie eine vierköpfige Gruppe - zwei Männer und zwei Frauen – den 36-Jährigen anging. Dabei schlugen ihn die Männer und nahmen ihn in den Schwitzkasten. Anschließend zückte der 38-Jährige ein Messer und raubte dabei einen Geldschein aus seiner Hosentasche. Anschließend flüchtete das Quartett. Eine alarmierte Streife stellte den mutmaßlichen Haupttäter noch in der Nähe. Der 36-Jährige wurde leicht verletzt und zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Der 38-jährige mutmaßliche Räuber wurde vorläufig festgenommen. Haftgründe gegen ihn werden aktuell geprüft. Die weiteren Ermittlungen, auch zu den Mittätern, dauern an.
(25.08.2026)
Ort: Bremen-Vahr, OT Neue Vahr Südwest, Richard-Boljahn-Allee
Zeit: 24.08.2026, 22:55 Uhr
Am Montagabend überfielen bewaffnete und maskierte Räuber eine Tankstelle in der Neuen Vahr Südwest. Die Polizei sucht weitere Zeugen.
Gegen 22:50 Uhr betraten zwei bislang unbekannte männliche Täter die Tankstelle, die an der stadtauswärtsführenden Seite der Richard-Boljahn-Allee liegt. Während einer der Männer in der Tür der Tankstelle stehen blieb, bewegte sich der zweite Mann mit einer gezogenen Schusswaffe in Richtung des Kassenbereichs. Von der Kassiererin verlangte er sodann die Herausgabe des Geldes. Insgesamt konnten die Räuber Bargeld sowie einige Schachteln Zigaretten erbeuten. Im Anschluss flüchteten sie in Richtung Philipp-Scheidemann-Straße in der Neuen Vahr Nord, wobei sie von Zeugen beobachtet wurden.
Die Täter wurden als männlich, schlank und ungefähr 170 bis 185 cm groß beschrieben. Der Räuber, der in der Tür stehen blieb, trug eine schwarze Trainingshose der Marke Adidas mit weißen Streifen, eine schwarze Sturmhaube, Handschuhe und ein Cap. Der zweite Mann soll schwarz gekleidet gewesen sein, habe ebenfalls eine schwarze Sturmhaube und helle Handschuhe sowie einen grünen Turnbeutel mit schwarzem Muster auf dem Rücken getragen.
Zeugen, die im Bereich der Philipp-Scheidemann-Straße, Carl-Severing-Straße, deren Nähe oder im Umfeld der Tankstelle etwas Verdächtiges beobachtet haben, melden sich bitte jederzeit beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter der Rufnummer 0421 362-3888.
(26.08.2026)
Ort: Bremen-Findorff, OT In den Hufen, Heinrich-Klenke-Weg
Zeit: 24.08.2026, 23:25 Uhr
In der Nacht von Montag auf Dienstag brannte eine Laube in einem Parzellengebiet in Findorff vollständig aus. Zuvor konnten sich eine 37-jährige Frau und ein 43-jähriger Mann aus dem brennenden Gebäude retten. Der Polizei liegen Hinweise auf einen 41 Jahre alten mutmaßlichen Brandstifter vor.
Gegen 23:25 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr in den Heinrich-Klenke-Weg gerufen. Vor Ort brannte ein Parzellenhäuschen in voller Ausdehnung. Während der Löscharbeiten machten die beiden 37- und 43-Jährigen auf sich aufmerksam. Sie gaben an, zuvor in dem Haus geschlafen zu haben, als sie durch einen lauten Knall geweckt wurden. Durch das Fenster konnten sie einen ihnen bekannten 41 Jahre alten Mann erkennen, wie er Behälter mit brennbarer Flüssigkeit gegen das Haus warf. Beide sprangen aus dem Fenster, der Mann flüchtete. Die Löscharbeiten zogen sich über mehrere Stunden hin und das Gebäude wurde vollständig zerstört. Die Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter dauert an.
Weitere Zeugen, die die Tat möglicherweise beobachtet haben oder weitere Angaben machen können, werden gebeten, sich jederzeit beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 zu melden.
(26.08.2026)
Ort: Bremen-Walle, OT Überseestadt, Bremerhavener Straße
Zeit: 25./26.08.2026, 23:20 Uhr bis 00:40 Uhr
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch führten Einsatzkräfte der Verkehrsbereitschaft Geschwindigkeitskontrollen in Walle durch. Es wurden erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Die Fahrer müssen mit teilweise empfindlichen Bußgeldern und auch Fahrverboten rechnen.
Insgesamt wurden in der Bremerhavener Straße 40 Fahrzeuge gemessen. Bei erlaubten 50 km/h innerorts wurde der schnellste Pkw mit 107 km/h gemessen. In weniger als zwei Stunden wurden sechs Fahrer gemessen, die jetzt Fahrverbote und hohe Bußgelder erwarten.
Die Polizei Bremen wird auch zukünftig stationär und mobil mit Funkstreifenwagen oder Zivilfahrzeugen zielgerichtete Verkehrskontrollen durchführen.
(26.08.2026)
Ort: Bremen-Östliche Vorstadt, OT Steintor, Vor dem Steintor
Zeit: 26.08.2026, 05:45 Uhr
Am Mittwochmorgen stellte die Polizei einen 42-jährigen Mann, der im Verdacht steht in zwei Geschäfte im Viertel eingebrochen zu sein.
Gegen 5:45 Uhr hebelte ein Täter mit einem Schraubenzieher die Tür eines Ladenlokals in der Straße „Vor dem Steintor“ auf. Womit er nicht rechnete, der Besitzer des Ladens schlief im selbigen und wachte auf, weshalb der Täter den Laden sofort wieder verließ. Die Polizei stellte ihn direkt am Tatort und nahm ihn fest. Zudem steht er im Verdacht, in der gleichen Straße zuvor in ein Restaurant eingebrochen zu sein. Dort wurden Lebensmittel und ein Tablet entwendet. Die Lebensmittel fand die Polizei bei dem Verdächtigen, das Tablet in Tatortnähe.
Eine Haftprüfung dauert an.
(26.08.2026)
Ort: Bremen-Huchting, OT Kirchhuchting, Kirchhuchtinger Landstraße
Zeit: 26.08.26, 6.25 Uhr
Am Mittwochmorgen erlitt ein 40 Jahre alter Radfahrer bei einem Verkehrsunfall in Huchting lebensgefährliche Verletzungen. Eine zuvor von einem Lastwagen beschädigte Betonlaterne stürzte auf ihn.
Nach ersten Erkenntnissen wollte ein 38 Jahre alter Lkw-Fahrer rückwärts von einem Tankstellengelände auf die Kirchhuchtinger Landstraße fahren. Der 40-Jährige hielt mit seinem Pedelec auf dem Radweg an und signalisierte dem Fahrer, dass er zurücksetzen könne.
Beim Rückwärtsfahren stieß der Lkw gegen eine Betonlaterne. Diese brach in etwa zwei Metern Höhe ab und stürzte auf den wartenden Radfahrer. Die herabfallenden Teile trafen ihn am Kopf und Rücken und beschädigten zudem sein Pedelec erheblich.
Rettungskräfte versorgten den 40-Jährigen und brachten ihn in ein Krankenhaus. Dort mussten Ärzte ihn aufgrund seiner schweren Kopf- und Rückenverletzungen notoperieren. Nach derzeitigem Stand schwebt er in Lebensgefahr.
Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.
(27.08.2026)
Ort: Bremen-Mitte, Östliche Vorstadt, Neustadt, Huchting
Zeit: 26.8.26, 14 bis 22 Uhr
Die Polizei Bremen führte am Mittwoch erfolgreich gemeinsam mit dem Ordnungsamt, dem Zoll, dem Finanzamt und weiteren Behörden wie Gewerbe- und Glücksspielaufsicht umfangreiche Kontrollen durch. Ziel der Maßnahmen war die Bekämpfung der Drogenkriminalität und die Überprüfung gewerblicher Betriebe im Bahnhofsumfeld, im Viertel, in Huchting und der Neustadt.
Etwa ab 14 Uhr waren die Einsatzkräfte in den jeweiligen Stadtteilen präsent, kontrollierten knapp 60 Personen und fertigten diverse Anzeigen, unter anderem wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Cannnabiskonsumgesetz. Sie stellten Straßendealer, entdeckten Drogenbunker und stellten diverse Betäubungsmittel wie Cannabis, Kokain und Ecstasy sowie Bargeld sicher. Außerdem erteilten die Polizisten Platzverweise.
Weiterhin kontrollierten die Kräfte insgesamt 18 Gewerbeobjekte, wie Bars, Kioske, Imbisse sowie andere Lokalitäten rund um den Bahnhof, im Steintorviertel, in Huchting und der Neustadt. Eine Bar im Steintor wurde unter anderem wegen Verstößen gegen das Jugendschutzgesetz und die Spielverordnung noch vor Ort geschlossen. Ein Friseurladen in der Innenstadt musste aufgrund erheblicher Kassenmängel auch mit sofortiger Wirkung durch den Ordnungsdienst geschlossen werden. In weiteren Lokalen wurden ebenfalls Kassen- sowie Hygienemängel, Glücksspielverstöße und fehlerhafte Preisauszeichnungen festgestellt.
Im Verlauf der Maßnahmen kontrollierten die Einsatzkräfte mehrere Personen im Hohentorspark und an der Piepe. Hier klickten für eine 43-Jährige zunächst die Handschellen, gegen sie lagen zwei offene Haftbefehle über mehrere Hundert Euro vor. Im weiteren Verlauf konnte der offene Betrag bezahlt werden.
Die Polizei Bremen ist hier behördenübergreifend verstärkt im Einsatz und wird diese Maßnahmen auch weiterhin gezielt fortsetzen.
(27.08.2026)
Ort: Bremen-Gröpelingen, OT Ohlenhof, Gröpelinger Heerstraße
Zeit: 26.08.2026, 18:15 Uhr
Am Mittwochabend hantierte ein 56 Jahre alter Mann in Gröpelingen mit einer Schusswaffe, so dass Passanten die Polizei alarmierten. Einsatzkräfte stellten ihn und beschlagnahmten einen scharfen Revolver.
Etwa um 18:15 Uhr gingen Notrufe bei der Polizei Bremen ein, in denen geschildert wurde, dass ein Mann mit einer Pistole in einer Straßenbahn gesehen wurde. Die Einsatzkräfte fanden den 56-Jährigen, auf den die Beschreibung passte, in der Gröpelinger Heerstraße. Zunächst versuchte er, mit einem Fahrrad zu fliehen, doch die Polizisten stellten ihn nach einem kurzen Sprint. Sie brachten ihn zu Boden und legten ihm Handfesseln an, dabei wurde der 56-Jährige leicht verletzt.
Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte den scharfen und geladenen Revolver und außerdem einen Schlagring. Sie nahmen den Mann mit auf die Wache und fertigten diverse Strafanzeigen, unter anderem wegen des illegalen Besitzes von Schusswaffen. Nach einer psychiatrischen Begutachtung wurde er zwangsweise untergebracht. Die Pistole ist als gestohlen gemeldet, die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
(28.08.2026)
Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Bahnhofstraße/Hillmannplatz
Zeit: 27.08.2026, 17:50 Uhr
Ein 14 Jahre altes Mädchen äußerte am Donnerstagabend massive antisemitische Beleidigungen gegenüber Teilnehmerinnen einer Demonstration. Einsatzkräfte nahmen sie mit auf die Wache.
Gegen 17:50 Uhr hatte sich eine kleinere Gruppe Menschen auf dem Hillmannplatz zu einer Kundgebung versammelt. Diese stand unter dem Motto „Solidarität mit der Ukraine“. Eine 57 Jahre alte Teilnehmerin hielt eine ukrainische Fahne mit einem Davidsstern darauf in der Hand, als sich die 14-Jährige mit zwei Begleiterinnen näherte und die Frau mehrfach aufgrund dessen beleidigte. Sie schrie und spuckte in die Richtung der Frau und einer weiteren Teilnehmerin. Die hinzugerufenen Einsatzkräfte nahmen das Mädchen mit auf die Wache, fertigten eine entsprechende Strafanzeige und übergaben sie den Erziehungsberechtigten. Verletzt wurde niemand. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
(28.08.2026)
Ort: Bremen-Mitte, OT Ostertor, Auf den Häfen
Zeit: 28.08.2026, 14:50 Uhr
Am Freitagnachmittag kam es infolge eines Streits zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Dabei schoss ein 22-Jähriger mehrfach mit einer Schreckschusswaffe. Einsatzkräfte der Polizei Bremen stellten den Mann.
Gegen 14:50 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Polizei Bremen ein, in denen Anrufer Schüsse in der Straße Auf den Häfen meldeten. Einsatzkräfte waren schnell mit einem größeren Aufgebot vor Ort, sicherten den Bereich ab und leiteten umgehende Fahndungsmaßnahmen ein. Schnell stellten sie einen 22 Jahre alten Mann. Dieser hatte eine Augenreizung erlitten. Laut erster Zeugenaussagen war er mit einem noch unbekannten Mann in Streit geraten und hatte dann mit einer Schreckschusswaffe mehrfach geschossen.
Anschließend hatte er offenbar selbst Reizgas aus der Waffe abbekommen. Weitere Verletzte gibt es derzeit nicht. Der andere Mann konnte noch nicht aufgefunden werden. Der 22-Jährige wurde mit auf die Wache genommen, wo die Einsatzkräfte eine entsprechende Anzeige fertigten. Die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an. Die Waffe konnte bisher noch nicht aufgefunden werden.