(02.02.2026)
Ort: Bremen
Zeit: Dezember 2023 bis Januar 2024
Nach mehreren Geldwäschedelikten fahnden die Staatsanwaltschaft und die Polizei Bremen mit einem Foto nach einer bislang unbekannten Täterin.
Die Frau eröffnete 2023 mit einem verfälschten norwegischen Personalausweis unter falscher Identität drei Bankkonten. Hierzu wurde auf dem Ausweis der Adressaufkleber gefälscht und die angebliche Meldeadresse eingefügt. Anschließend wurden unter Verwendung dieser Konten Gelder im insgesamt fünfstelligen Bereich aus anderen Betrugsstraftaten entgegengenommen.
Bei der Eröffnung der Bankkonten wurde ein Bild von der Frau aufgenommen. Umfangreiche Ermittlungen führten bislang jedoch nicht zu ihrer Identifizierung. Polizei und Staatsanwaltschaft Bremen fahnden nun mit einem Foto nach ihr.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und fragt: Wer kann Angaben zu der abgebildeten Person machen? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 entgegen.
(03.02.2026)
Ort: Bremen- Hemelingen, OT Hastedt, Am Rosenberg
Zeit: 02.02.26, 11.45 Uhr
Ein Audi-Fahrer entzog sich am Montagmorgen einer Verkehrskontrolle in Bremen-Hastedt und verursachte dabei einen Unfall. Zuvor war das Fahrzeug Einsatzkräften der Polizei Bremen auf der Karl-Carstens-Brücke durch überhöhte Geschwindigkeit und zu geringen Sicherheitsabstand aufgefallen.
Als die Polizisten den Wagen im Bereich Malerstraße/Stresemannstraße kontrollieren wollten, beschleunigte der Fahrer plötzlich und flüchtete. In der Straße Am Rosenberg verlor er offenbar die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Fahrbahn ab und prallte in einem Vorgarten gegen Zaun und Hauswand. Der Fahrer flüchtete anschließend zu Fuß.
Aufgrund der glatten Fahrbahnverhältnisse konnte auch das zivile Polizeifahrzeug, das mit Abstand folgte, nicht rechtzeitig anhalten und kollidierte ebenfalls mit einem Zaun und einer Hauswand. Verletzt wurde niemand.
Die weiteren Ermittlungen dauern an.
(03.02.2026)
Ort: Bremen-Huchting, OT Sodenmatt, Obervielander Straße
Zeit: 02.02.2026, 23:10 Uhr
In der Nacht von Montag auf Dienstag legten Unbekannte Feuer in einer Sportgaststätte in Huchting. Die Polizei sucht Zeugen.
Etwa um 23:10 Uhr wurde die Alarmanlage des Lokals in der Obervielander Straße ausgelöst und der 60 Jahre alte Inhaber machte sich auf den Weg dorthin. Vor Ort bemerkte er Rauch im Gebäude und alarmierte Feuerwehr und Polizei. Die Flammen wurden durch die Feuerwehr schnell gelöscht, verletzt wurde niemand. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen schlugen Unbekannte eine Scheibe der Gaststätte ein und legten dann Feuer im Inneren. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen.
Zeugen, die in der Obervielander Straße oder der näheren Umgebung Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 zu melden.
(05.02.2026)
Ort: Bremen-Neustadt, OT Alte Neustadt/Gartenstadt Süd, Kleine Annenstraße/Lobsienstraße
Zeit: 04.02.2026 – 05.02.2026, 23 Uhr, 01:40 Uhr.
Zwei Männer im Alter von 23 und 29 Jahren gerieten in der Nacht zu Donnerstag in der Neustadt in eine Dating-Falle. Nachdem sich beide über eine Kleinanzeigenplattform mit einer vermeintlichen Frau zu einem Treffen verabredet hatten, wurden sie von Unbekannten überfallen und ausgeraubt.
Beide Männer hatten auf ein Inserat reagiert, in dem eine junge Frau einen Sexpartner suchte. Die Treffen wurden in der Lobsienstraße und Kleine Annenstraße vereinbart. Als die Männer vor Ort waren wurden sie von drei Unbekannten angegriffen. Sie schlugen auf die Männer ein und verwendeten in einem Fall einen Schlagstock. Anschließend entwendeten sie unter anderem Bargeld, Mobiltelefone und eine Uhr.
Der 23 Jahre alte Mann erlitt eine Wunde am Kopf und wurde von Rettungskräften vor Ort versorgt. Der 29 Jahre alte Mann war zwischenzeitlich bewusstlos und wurde in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen.
In einem Fall wurden zwei, der drei Täter wie folgt beschrieben: Beide sollen ungefähr 20 Jahre alt und komplett in schwarz gekleidet gewesen sein. Einer von ihnen soll circa 1,70 Meter groß und einen dunkleren Teint haben. Der zweite soll um die 1,85 Meter groß und eine schwarze Hautfarbe haben.
Die Polizei bittet um Hilfe und fragt: Wer hat in der Nacht zu Donnerstag gegen 23 Uhr in der Kleine Annenstraße sowie gegen 01:40 Uhr in der Lobsienstraße verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kann Angaben zu den beschriebenen Personen machen? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 entgegen. Ob zwischen den beiden Vorfällen ein Zusammenhang besteht, wird derzeit geprüft.
Die Polizei rät zu besonderer Vorsicht bei Verabredungen über Online-Portale: Treffen Sie sich zunächst an einem öffentlichen, gut besuchten Ort, beispielsweise in einem Café oder Restaurant. Vermeiden Sie Treffen an abgelegenen oder Ihnen unbekannten Orten. Planen Sie Ihre An- und Abreise eigenständig, um unabhängig von der neuen Bekanntschaft zu sein. Informieren Sie eine Vertrauensperson über Zeit und Ort des Treffens.
(06.02.26)
Ort: Bremen-Hemelingen, OT Hemelingen, Schlengstraße
Zeit: 05.02.26, 22.30 Uhr
Am Donnerstagabend, gegen 22.30 Uhr, überfielen drei maskierte Täter eine Tankstelle in der Schlengstraße in Bremen-Hemelingen. Dabei wurde ein Mitarbeiter verletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt und prüft intensiv mögliche Zusammenhänge mit vorangegangenen Überfällen in jüngerer Vergangenheit.
Nach bisherigen Erkenntnissen betrat zunächst ein junger Mann den Verkaufsraum und gab vor, ein Getränk kaufen zu wollen. Als der 20 Jahre alte Mitarbeiter die Kasse öffnete, kamen zwei weitere Täter hinzu. Einer der Männer bedrohte den Angestellten mit einer Schusswaffe, ein anderer begab sich hinter den Verkaufstresen und entnahm Bargeld sowie eine Geldkassette. Als der 20-Jährige versuchte, die Flucht zu verhindern, stach ein Räuber mit einem Messer in dessen Oberschenkel. Der dritte Täter sicherte währenddessen den Eingangsbereich. Anschließend flüchteten alle drei fußläufig in Richtung Schlengpark.
Der verletzte Mitarbeiter wurde zur weiteren ambulanten medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Eine sofort eingeleitete Fahndung im Nahbereich verlief bisher ohne Erfolg.
Das Räubertrio soll etwa 18 bis 20 Jahre alt sein. Alle circa 170–180 Zentimeter groß, dunkel gekleidet und mit Stofftüchern maskiert.
Wer im Bereich der Schlengstraße oder des Schlengparks verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zu den Tätern geben kann, wird gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 zu melden.
(06.02.2026)
Ort: Bremen
Zeit: 07.02.2026
In Bremen finden an diesem Wochenende eine Pro Palästina Demo sowie ein Aufzug, der auf die aktuelle Situation der kurdischen Bevölkerung in Syrien aufmerksam machen soll, statt. Die Polizei Bremen erwartet Verkehrsbehinderungen rund um die Marschroute.
Die Pro Palästina Demo startet am Samstag um 14:30 Uhr mit einer Auftaktkundgebung auf dem Luise-Koch-Platz. Auf folgender Route findet der Aufzug statt:
Luise-Koch-Platz – Bei den Drei Pfählen – Am Hulsberg – Am Schwarzen Meer – Vor dem Steintor – Ostertorsteinweg – Am Wall – Ostertorstraße – Domsheide – Balgebrückstraße – Wilhelm-Kaisen-Brücke – Friedrich-Ebert-Straße - Osterstraße – Westerstraße – Lucie-Flechtmann-Platz
Zum Thema „Solidarität mit Rojava“ ist für Samstag ab 16 Uhr ein weiterer Aufzug auf folgender Strecke angemeldet:
Bahnhofsvorplatz - Breitenweg – Bürgermeister-Smidt-Straße - Am Brill - Hutfilterstraße - Obernstraße - Marktplatz
Rund um diese Routen kann es temporär zu Verkehrsbehinderungen kommen. Es wird empfohlen, den Bereich zu umfahren.
(06.02.2026)
Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, An der Weide
Zeit: 05.02.2026, 12:30 – 14:30 Uhr
Die Polizei Bremen führte am Donnerstag gemeinsam mit dem Ordnungsamt und dem Bauamt Kontrollen in einem Mehrparteienhaus und in einem gewerblichen Objekt im Bereich der Bahnhofsvorstadt durch. Dabei wurden Drogen beschlagnahmt und ein Haftbefehl vollstreckt. Zudem stellten sie in einem Kiosk diverse Verstöße fest.
Nach Hinweisen aus der Bevölkerung, wonach es in den vergangenen Monaten in einem Mehrparteienhaus in der Straße An der Weide in einer Wohnung immer wieder zum Handel von Betäubungsmittel gekommen sein soll, wurden Ermittlungen gegen einen 32 Jahre alten Mann aufgenommen. Aufgrund der Ermittlungsergebnisse wurde ein Durchsuchungsbeschluss für seine Wohnung bei der Staatsanwaltschaft Bremen erwirkt und am frühen Donnerstagnachmittag vollstreckt.
Bei einer Aufklärung vor Ort beobachteten die Polizisten zunächst, dass diverse Personen in regelmäßigen Abständen das Haus betraten und nach einer bestimmten Zeit wieder verließen. In der betroffenen Wohnung trafen die Einsatzkräfte auf mehrere Personen aus der Obdachlosen- und Betäubungsmittelszene. Dort wurden Drogen in Form von Crack und Heroin festgestellt und beschlagnahmt. Gegen einen anwesenden 27-Jährigen lag ein offener Haftbefehl vor, der umgehend vollstreckt wurde. Eine weitere Person wurde aufgrund einer vermutlichen Überdosis von den Einsatzkräften erstversorgt und anschließend an Rettungskräfte übergeben. Der 32-jährige Mieter und mutmaßliche Drogenhändler konnte kurze Zeit später vor dem Gebäude gestellt und vorläufig festgenommen werden. Er wurde mit auf die Wache genommen und erkennungsdienstlich behandelt. Eine Strafanzeige wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde gefertigt. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Durch das Bauamt wurden in dem Mehrparteienhaus diverse Mängel wie unter anderem Brandschutzverstöße, fehlende Rauchmelder sowie fehlende Genehmigungen für die Wohnungsnutzung erfasst. Zudem wurden im Treppenhaus auffällige Verschmutzungen in Form von Fäkalien und Unrat festgestellt. Entsprechende Maßnahmen wurden angeordnet. Auch ein angrenzender Kiosk stand im Fokus der Einsatzkräfte. Dort wurden unter anderem Jugendschutzverstöße sowie Verstöße gegen die Kennzeichnungspflicht festgestellt und entsprechende Anzeigen gefertigt.
Die Polizei Bremen wird auch künftig Hinweisen nachgehen und offene und verdeckte Schwerpunktmaßnahmen gemeinsam mit anderen Sicherheitsbehörden durchführen.
(07.02.2026)
Ort: Bremen-Mitte, Bahnhofsvorstadt
Zeit: 06.02.2026 – 07.02.2026, 20 – 2 Uhr
Die Polizei Bremen führte am Freitagabend bis in die Nacht hinein gemeinsam mit der Bundespolizei und dem Ordnungsdienst Kontrollen zur Bekämpfung der Drogenkriminalität und der Überwachung der bestehenden Waffenverbotszone in der Bahnhofsvorstadt durch.
Etwa ab 20 Uhr waren die Kräfte am Freitag rund um den Bahnhof präsent und führten bis in die späten Nachtstunden Kontrollen an zentralen Orten und bekannten Hotspots durch. Insgesamt wurden über 35 Personen kontrolliert und durchsucht und fünf Platzverweise ausgesprochen. Die Einsatzkräfte stellten unter anderem Crack, Cannabis, Pfefferspray und verschreibungspflichtige Medikamente sicher. Zudem trafen die Polizisten auf einen 25 Jahre alten Mann, der bereits mit einem Aufenthalts- oder Betretungsverbot für den Bahnhofsbereich belegt war. Er wurde daraufhin in Gewahrsam genommen. In allen Fällen wurden entsprechende Anzeigen gefertigt.
Die Maßnahme ist Teil einer langfristig angelegten Strategie zur nachhaltigen Erhöhung der Sicherheit im Bereich Bahnhofsvorstadt. Auch in Zukunft wird die Polizei Bremen gemeinsam mit Partnerbehörden gezielte Kontrollen fortsetzen.
(07.02.2026)
Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Bahnhofsplatz
Zeit: 06.02.2026, 9 Uhr
Eine 57 Jahre alte Frau wurde am Freitagmorgen in der Bahnhofsvorstadt ausgeraubt. Einsatzkräfte der Polizei Bremen fassten schnell einen 30-jährigen Tatverdächtigen.
Die Frau befand sich gegen 9 Uhr am Bahnhofsplatz und wartete auf eine Straßenbahn, als ein Unbekannter sie ansprach. Als sie ihm sagte, dass er weggehen soll, schlug er ihr zweimal mit der flachen Hand auf den Oberkörper, riss ihr die Tasche von der Schulter und lief davon. Als mehrere Zeugen darauf aufmerksam wurden, gab er ihr die Tasche zunächst zurück, entwendete aber die Geldbörse und flüchtete. Einsatzkräfte der Polizei stellten den 30-Jährigen noch in Tatortnähe und nahmen ihn vorläufig fest. Die Beute konnte aufgefunden und sichergestellt werden.
Gegen den Mann fertigten die Polizisten eine entsprechende Strafanzeige. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
(08.02.2026)
Ort: Bremen
Zeit: 07.02.2026
Im Bremer Stadtgebiet kam es am Samstag zu zwei Aufzügen, die sich mit den Themen Pro Palästina und „Solidarität für Rojava“ beschäftigten. Die Polizei Bremen begleitete die Versammlungen und ahndete Verstöße.
Nach der Auftaktkundgebung auf dem Luise-Koch-Platz setzte sich der Pro-Palästina-Aufzug in Bewegung. Während der Versammlung zündeten Teilnehmende pyrotechnische Gegenstände in Form von bengalischen Feuern. Die Polizei forderte mehrfach mit Lautsprecherdurchsagen dazu auf, die Verstöße zu unterlassen. Nach Beendigung der Versammlung stellten die Einsatzkräfte vier teilnehmende Personen und führten Identitätsfeststellungen durch. In einem Fall fanden die Polizisten bei einem 19-Jährigen eine Schreckschusswaffe mit Munition. Diese wurde sichergestellt. Während der zweiten Kundgebung wurde durch eine Person, die nicht zur Versammlung gehörte, der Hitlergruß gezeigt und lautstark „Heil Hitler“ gerufen. Ein tatverdächtiger Mann wurde von den Einsatzkräften noch vor Ort gestellt.
Die Polizei fertigte in allen Fällen entsprechende Anzeigen, unter anderem gegen das Sprengstoffgesetz und wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
(08.02.2026)
Ort: Bremen-Osterholz, OT Ellener Feld, Etelser Straße
Zeit: 07.02.2026, 21:40 Uhr
Zwei bewaffnete Räuber überfielen am späten Samstagabend einen Kiosk in der Etelser Straße. Die Täter flüchteten mit Bargeld. Die Polizei sucht Zeugen.
Gegen 21:40 Uhr betrat ein maskierter Mann den Kiosk und forderte unter Vorhalt einer Schreckschusswaffe Geld von dem 44-jährigen Verkäufer. Der Angestellte wich zurück und ließ den Täter die Geldscheine selbst aus der Kasse nehmen. Währenddessen hielt ein weiterer maskierter Mann die Eingangstür auf. Dabei hielt er ein Messer in der Hand. Der 44-Jährige, der sich in einem Hinterzimmer befand, nahm sich einen E-Scooter und warf diesen in Richtung der Kassentheke. Daraufhin schoss der maskierte Räuber aus wenigen Metern auf den Angestellten, der aber nicht verletzt wurde. Die beiden Täter liefen anschließend raus, dort wartete ein weiterer Mann auf einem Mofa. Das Duo stieg dazu, anschließend flüchteten alle drei in Richtung Blockdiek.
Die Täter wurden wie folgt beschrieben: Alle drei sollen zwischen 1,65 und 1,75 Meter groß und um die 20 Jahre alt sein. Die beiden Männer im Kiosk waren schwarz gekleidet, trugen eine schwarze Sturmhaube und hatten jeweils eine Kapuze über den Kopf gezogen. Der Mann mit dem Messer soll einen auffälligen Laufstil haben. Die dritte Person auf dem Mofa trug eine graue Jacke.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen schweren Raubes aufgenommen. Zeugen, die im genannten Bereich verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, melden sich jederzeit beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888.
Die Polizei appelliert in diesem Zusammenhang: Gehen Sie kein Risiko ein und bringen Sie sich nicht in Gefahr. Gefordert ist kein Heldentum. Prägen Sie sich Tätermerkmale und Fluchtrichtungen ein und rufen Sie die 110.
(08.02.2026)
Ort: Bremen-Vahr, OT Neue Vahr Nord, Paul-Singer-Straße
Zeit: 07.02.2026, 23 Uhr
Eine Gruppe von Unbekannten raubte in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Ortsteil Neue Vahr Nord einen 20-Jährigen aus. Die Angreifer schlugen mehrfach auf ihn ein und bedrohten ihn mit einer Waffe. Die Polizei sucht Zeugen.
Der 20 Jahre alte Mann befand sich mit einer Frau gegen 23 Uhr in der Paul-Singer-Straße, als sich ihnen eine Gruppe von fünf Personen näherte und einer von ihnen nach einer Zigarette fragte. Unmittelbar danach zog einer der Unbekannten eine silberne Waffe und bedrohte den 20-Jährigen damit. Anschließend schlug die Gruppe mehrfach, unter anderem mit der Waffe, auf den jungen Mann ein. Dabei nahmen sie ihn auch in den Schwitzkasten. Die Täter entrissen ihm die Bauchtasche und seine Smartwatch und entnahmen seine Kopfhörer. Der junge Mann konnte sich losreißen, lief davon und alarmierte die Polizei. Der Verletzte wurde von Rettungskräften zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Täter sollen zwischen 20 und 25 Jahre alt sein, dunkle Haare und einen dunklen Teint haben. Die Polizei Bremen bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall oder den Tätern geben können, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 zu melden.
(09.02.2026)
Ort: Bremen
Zeit: 09.02.2026
Die Polizei Bremen hat am Wochenende drei mutmaßliche Täter festgenommen, die im Verdacht stehen, für mehrere Überfälle auf Tankstellen in den vergangenen Wochen verantwortlich zu sein. Die Staatsanwaltschaft hat gegen zwei Beschuldigte Untersuchungshaft beantragt, ein Richter ordnete diese an. Die Ermittlungen dauern an.
Nach intensiver Ermittlungsarbeit kam die Polizei einem 18-jährigen Heranwachsenden auf die Spur. In der Folge führten weitere kriminalpolizeiliche Maßnahmen zu einem 25-jährigen mutmaßlichen Komplizen. Beide Männer konnten durch Spezialkräfte lokalisiert und festgenommen werden. Bei Durchsuchungen stellten die Einsatzkräfte unter anderem eine Schreckschusswaffe, einen Taser sowie eine Sturmhaube sicher.
Am Sonntag wurde zudem ein weiterer 18-jähriger Tatverdächtiger identifiziert und vorläufig festgenommen. Auch hier laufen die Ermittlungen weiter.
Die Festnahmen stehen im Zusammenhang mit mehreren schweren Straftaten, darunter einem bewaffneten Überfall auf eine Tankstelle in Bremen-Hemelingen, bei dem ein Mitarbeiter verletzt wurde, einer Freiheitsberaubung eines Tankstellenmitarbeiters in Horn-Lehe sowie der Entführung und dem Raub zum Nachteil einer Tankstellenmitarbeiterin in Burglesum.
Die Polizei Bremen prüft weiterhin mögliche weitere Zusammenhänge und wertet Beweismittel, darunter Videoaufzeichnungen, aus. Weitere Ermittlungsmaßnahmen dauern an.
(09.02.2026)
Ort: Bremen-Gröpelingen, OT Gröpelingen, Gröpelinger Heerstraße
Zeit: 08.02.2026, 02:45 Uhr
Ein 26 Jahre alter Mann wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag von einem Unbekannten mit einem Auto angefahren und anschließend geschlagen und ausgeraubt. Die Polizei sucht Zeugen.
Gegen 02:45 Uhr war der 26-Jährige auf der Gröpelinger Heerstraße unterwegs. Laut ersten Zeugenaussagen wurde er an der Ecke Morgenlandstraße von einem silbernen Toyota Yaris angefahren. Der Fahrer soll daraufhin ausgestiegen sein und den 26-Jährigen, der am Boden lag, massiv geschlagen haben. Der 29 Jahre alte Zeuge schrie den Unbekannten daraufhin an, woraufhin dieser wieder einstieg und wegfuhr. Als die alarmierten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, wurde der 26-Jährige von Rettungskräften versorgt und mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Dort gab er gegenüber den Polizisten an, dass ihm Handy und Jacke von dem Fahrer entwendet wurden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen auch zum genauen Unfallhergang aufgenommen.
Der Täter konnte lediglich wie folgt beschrieben werden: Er soll schwarze Haare gehabt und eine braune Jacke getragen haben. Außerdem gab der 26-Jährige an, dass der Täter ihn auf arabisch beleidigt haben soll. Der Zeuge erkannte das Auto als silbernen Toyota Yaris, konnte aber das Kennzeichen nicht erkennen.
Zeugen, die in der Gröpelinger Heerstraße oder der näheren Umgebung Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 zu melden.
(10.02.2026)
Ort: Bremen-Woltmershausen, OT Rablinghausen, Rablinghauser Landstraße
Zeit: 09.02.2026, 16 Uhr
Eine 44 Jahre alte Frau wurde am Montagnachmittag in Rablinghausen durch ein Pfefferspray in einem Bus verletzt. Ein Unbekannter versprühte Reizgas beim Aussteigen aus dem Bus. Die Polizei sucht Zeugen.
Kurz bevor der Linienbus gegen 16 Uhr an der Haltestelle Stromer Straße hielt, sprach der Unbekannte mehrere Gäste an. Beim Aussteigen holte er ein Pfefferspray aus seiner Jackentasche und sprühte das Reizgas in den Bus. Eine 44-Jährige erlitt dabei Reizungen der Atemwege und in den Augen. Sie wurde von Rettungskräften vor Ort versorgt.
Der Täter soll zwischen 20 und 30 Jahren und 1,75 Meter groß sein. Er hatte eine schwarze Hautfarbe und trug eine dicke schwarze Daunenjacke mit aufgesetzter Kapuze und eine dunkle Hose.
Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst jederzeit unter 0421 362-3888 entgegen.
(10.02.2026)
Ort: Bremen-Obervieland, OT Arsten, Bundesautobahn 1 (A1)
Zeit: 8.2.26, 21.25 Uhr
Am Sonntagabend bemerkten Einsatzkräfte der Verkehrsbereitschaft auf der A1 einen rumänischen Sattelauflieger. Der Lkw fiel auf, weil er zusätzliche Lichter hatte, die nicht erlaubt waren. Bei einer anschließenden Kontrolle stellten sie weitere Verstöße fest. Der Fahrer überschritt die Lenkzeiten deutlich.
Der 31 Jahre alte Fahrer hatte ein verbotenes, gelbes Stroboskop an der Front der Zugmaschine angebracht. Bei einer anschließenden Kontrolle auf einem Autohof in Hemelingen konnten weitere Verstöße festgellt werden, wie eine fehlende Unternehmenssperre. Dazu wurden mehrere Tempoverstöße auf deutschen Autobahnen festgestellt, darunter ein Höchstwert von 110 km/h.
Besonders auffällig war, dass das Fahrzeug auf einer längeren Tour von Deutschland über Luxemburg, Frankreich und Spanien wieder nach Frankreich und Luxemburg in Deutschland unterwegs war. Die Fahrt wurde angeblich im Zweifahrer-Betrieb durchgeführt, allerdings befand sich vor Ort kein zweiter Fahrer, was den Anfangsverdacht auf ein Fahren mit einer Fremdkarte erhärtete.
Der Verdacht bestätigte sich schnell: Die Polizisten fanden eine zweite Fahrerkarte, ausgestellt auf einen Landsmann. Entsprechende Ermittlungen gegen den 31-Jährigen wurden eingeleitet. Zusätzlich musste er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1000 Euro entrichten.
Da die letzte reguläre Ruhezeit des 31-jährigen Fahrers aus Rumänien deutlich überschritten war, wurde dem Fahrer die Weiterfahrt für die Dauer der gesetzlichen Tagesruhezeit (9 Stunden) untersagt.
Die Polizei Bremen appelliert: Wer zu lange fährt oder zu wenig schläft, wird schnell gefährlich müde. Müdigkeit am Steuer kann genauso gefährlich sein wie Alkohol am Steuer, da die Reaktionsfähigkeit und die Konzentration stark sinken. Verstöße werden konsequent verfolgt.
(10.02.2026)
Ort: Bremen
Zeit: Juli – September 2023
Nach mehreren Betrugsdelikten fahnden Staatsanwaltschaft und Polizei Bremen mit Fotos nach einer bislang noch Unbekannten.
Die Frau eröffnete von Juli bis September 2023 mit fremden und gefälschten Personalausweisen unter falscher Identität mehrere Bankkonten.
Bei der Eröffnung der Konten wurde die Frau aufgenommen. Umfangreiche Ermittlungen führten bislang jedoch nicht zu ihrer Identifizierung. Polizei und Staatsanwaltschaft Bremen fahnden nun mit einem Foto nach ihr.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und fragt: Wer kann Angaben zu der abgebildeten Person machen? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 entgegen.
(10.02.2026)
Ort: Bremen-Östliche Vorstadt, OT Fesenfeld, Schwachhauser Heerstraße
Zeit: 10.02.26, 12.25 Uhr
In der Östlichen Vorstadt missachtete am Dienstagmittag der Fahrer eines Range Rover offenbar das Rotlicht einer Ampel und kollidierte im Kreuzungsbereich Schwachhauser Heerstraße, Ecke Bismarckstraße mit zwei weiteren Fahrzeugen.
Bei der Karambolage landete der Range Rover auf dem Dach. Das Fahrzeug sowie die beiden anderen Autos, ein Audi und ein BMW, mussten abgeschleppt werden. Alle drei Fahrer verletzten sich bei dem Unfall leicht, es entstand hoher Sachschaden im fünfstelligen Bereich.
Der mutmaßliche Unfallverursacher musste sich einer Blutentnahme unterziehen, da der Verdacht auf Alkoholeinfluss bestand. Der Kreuzungsbereich wurde während der Unfallaufnahme gesperrt, es kam zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen.
Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.
(11.02.206)
Ort: Bremen-Burglesum, OT St. Magnus, Am Bahnhof Sankt Magnus
Zeit: 11.02.26, 1.10 Uhr
Unbekannte sprengten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch einen Fahrkartenautomaten am Bahnhof Sankt Magnus. Es entstand hoher Sachschaden.
Der Automat einer Privatbahn explodierte auf dem Bahnsteig gegen kurz nach 1 Uhr nachts. Es befanden sich Trümmerteile und Beschädigungen in einem Umkreis von zehn Metern. Die Täter entkamen unerkannt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich in dem Automaten noch nicht aktivierter Sprengstoff befand, erschienen die Delaborierer der Bundespolizei vor Ort. Es wurden Böller gefunden, mit welchen die Explosion mutmaßlich ausgelöst worden ist. Diese wurden sichergestellt.
Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion, hier sieht der Gesetzgeber eine Freiheitsstrafe von nicht unter einem Jahr vor. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 entgegen.
Die Polizei warnt: Wer illegale Böller verwendet oder sie selber herstellt, bringt sich und andere in große Gefahr. Denn bei selbst hergestellten Feuerwerkskörpern können unter Umständen schon geringste thermische oder mechanische Einwirkungen zu einer Explosion führen. Knalltraumen, Verbrennungen, zerfetzte oder abgerissene Körperteile und andere schwere Verletzungen bis hin zum Tod - das können die Folgen von unsachgemäßem Gebrauch von illegalen, selbstgebastelten Böllern sein.
(11.02.2026)
Ort: Bremen-Walle, OT Walle, Waller Friedhofstraße
Zeit: 09.02.2026, 13:30 - 17 Uhr
Die Polizei Bremen führte gemeinsam mit dem Zoll am Montagnachmittag in Walle Verkehrskontrollen zum Thema Alkohol- Drogen und Medikamente durch. In einem Fall wurden in einem Kofferraum über 700 illegale Feuerwerkskörper gefunden.
Die Einsatzkräfte kontrollierten in der Waller Friedhofstraße insgesamt 20 Autos und überprüften 27 Personen. Zwei Autofahrer standen unter dem Einfluss von Cannabis, was eine Blutentnahme zur Folge hatte. Im weiteren Verlauf konnten zwei weitere Autofahrer keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Während der Kontrolle fanden die Polizisten in einem Auto insgesamt 780 illegale Feuerwerkskörper, die anschließend beschlagnahmt wurden. Darüber hinaus konnte der Mann keine gültige Haftpflichtversicherung für das Auto vorweisen. Die Kennzeichen wurden entstempelt. Während des gesamten Zeitraums wurden auch Handyverstöße festgestellt. In allen Fällen fertigten die Polizisten diverse Straf- und Ordnungswidrigkeitenanzeigen, unter anderem wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen das Haftpflichtversicherungsgesetz. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Durch den Zoll wurden Steuerstraftaten in Form von nicht verzollten E-Zigaretten und Nichtzahlung der Kraftfahrzeugsteuer festgestellt.
Die Verstöße zeigen die Notwendigkeit dieser Maßnahme, die die Polizei Bremen auch künftig bei Schwerpunktkontrollen und im Rahmen ihrer Streifentätigkeit stationär und mobil mit Funkstreifenwagen durchführen wird, um die Sicherheit auf Bremens Straßen weiter zu erhöhen.
(11.02.2026)
Ort: Bremen-Walle, OT Steffensweg, Nordstraße
Zeit: 10.02.2026, 08:10 Uhr
Einsatzkräfte der Polizei Bremen stellten am Dienstagmorgen in Walle zwei Männer im Alter von 34 und 40 Jahren, die sich zuvor als Handwerker ausgegeben hatten und in eine Wohnung eingebrochen waren.
Gegen 08:10 Uhr klingelten zwei Männer bei einem 39-jährigen Bewohner eines Mehrparteienhauses in der Nordstraße und gaben sich als Handwerker aus, woraufhin er die Haustür öffnete. Sie erzählten ihm, dass sie den Auftrag bekommen hätten, in der Wohnung des Nachbarn einen neuen Bodenbelag zu verlegen. Kurze Zeit später kam dem 39-Jährigen die Sache merkwürdig vor und er verständigte den Vermieter, der keine Handwerker beauftragt hatte und daraufhin die Polizei alarmierte. Die schnell eingetroffenen Einsatzkräfte stellten noch vor Ort die beiden Männer im Alter von 34 und 40 Jahren vor dem Haus und im Treppenhaus. Bei einer Nachschau im Haus stellten die Polizisten eine aufgebrochene Wohnungstür fest. In der Wohnung wurden mehrere Schränke geöffnet und durchwühlt. Zudem fanden sie Aufbruchswerkzeug sowie Stehlgut, das beschlagnahmt wurde.
Das Einbrecher-Duo wurde anschließend festgenommen und in eine Polizeiwache gebracht. Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass gegen den 34-Jährigen ein offener Haftbefehl vorlag. Er wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Auch wird geprüft, ob er für weitere gleichgelagerte Taten verantwortlich ist. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Die Polizei lobt das vorbildliche Verhalten des Zeugen. Durch seine Mithilfe konnten die Tatverdächtigen am Tatort gestellt werden. Dieser Fall zeigt erneut, dass aufmerksame Zeugen helfen, Einbrecher zu überführen oder einen Einbruch zu verhindern. Lassen Sie nur Handwerker hinein, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Rufen Sie beim geringsten Zweifel die Polizei unter 110 an, wenn Ihnen Personen auf Grundstücken oder an Gebäuden auffallen, die sich verdächtig verhalten.
(12.02.2026)
Ort: Bremen-Mitte, OT Altstadt, Justizzentrum Am Wall 198
Zeit: 23.2.26, 17 bis 19 Uhr
Kinder und Jugendliche bewegen sich heute ganz selbstverständlich im digitalen Raum – in Chats, sozialen Netzwerken, Games und auf Videoplattformen. Doch wo Chancen sind, lauern auch Risiken.
In dieser Informationsveranstaltung werfen wir zunächst einen Blick auf die digitale Lebenswelt von Kindern: Wie digital ist ihr Alltag? Wie viel Zeit verbringen sie im Netz? Welche Angebote nutzen sie?
Anschließend geht es um die Gefahren im Internet, mit denen Kinder konfrontiert werden können. Im Fokus stehen dabei die Themen: Cybergrooming, Pornografische Inhalte, Sexting.
Neben verständlichen strafrechtlichen Grundlagen erhalten die Teilnehmenden konkrete Verhaltens- und Präventionstipps für den Alltag. Zudem wird aufgezeigt, wie Erwachsene reagieren sollten, wenn Kinder mit strafbaren Inhalten oder Grenzverletzungen im Netz in Berührung kommen. Abgerundet wird die Veranstaltung durch Hinweise auf Hilfsangebote und Anlaufstellen, die Betroffenen und Bezugspersonen Unterstützung bieten.
Der Vortrag findet am 23. Februar von 17 bis 19 Uhr im Justizzentrum, Am Wall 198 statt. Da die Plätze begrenzt sind, ist eine Anmeldung per E-Mail an praeventionszentrum@polizei.bremen.de oder telefonisch unter 0421 362-19003 erforderlich. Weitere Informationen zu Cybercrime und Präventionstipps finden Sie auch auf unserer Internetseite www.polizei.bremen.de.
Im Rahmen von behördenübergreifenden Gewerbekontrollen mit dem Zoll, dem Ordnungsamt und dem Finanzamt konnten durch die Einsatzkräfte am Mittwoch in einer Bar in Hemelingen unter anderem mehrere Brandschutzverstöße und andere bauliche Mängel festgestellt werden. Die Bar wurde daraufhin geschlossen.
Im Fokus der Kontrollen standen Kioske, Cafés und andere Gaststätten. Insgesamt wurden neun Objekte und 22 Personen kontrolliert. Nach dem Betreten einer Bar in der Hemelinger Bahnhofstraße stellten die Einsatzkräfte zunächst diverse unverzollte Tabakwaren fest. Dann kamen auch noch Mängel in der Kassenführung sowie bei einem Mitarbeiter der Verdacht der Schwarzarbeit hinzu. Überdies führten zwei der kontrollierten Personen jeweils eine größere Menge Bargeld mit sich, was wegen des Anfangsverdachtes der Geldwäsche schließlich zur Beschlagnahme des Geldes führte.
Aufgrund der festgestellten Mängel wurde die Bar vom Ordnungsdienst verschlossen und die Schlüssel sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Die Polizei Bremen ist seit vielen Wochen und Monaten verstärkt mit anderen Behörden im Einsatz und wird auch zukünftig offene und verdeckte Schwerpunktmaßnahmen durchführen.
(12.02.2026)
Ort: Bremen-Mitte/Östliche Vorstadt, OT Bahnhofsvorstadt/Steintor
Zeit: 11.02.2026, 14 – 21 Uhr
Bei intensiven Kontrollmaßnahmen rund um den Bahnhof und im Viertel stellten Einsatzkräfte der Polizei Bremen am Mittwoch unter anderem Drogen und Bargeld sicher. Im Fokus der Kontrollen stand dabei die Bekämpfung der wahrnehmbaren Drogen- und Straßenkriminalität.
Ab dem frühen Nachmittag bis in den späten Abend hinein führten Einsatzkräfte offene und verdeckte Maßnahmen in der Bahnhofsvorstadt und im Steintor durch. Bei den umfangreichen Kontrollen schritten sie bei diversen Straßendeals ein und stellten Cannabis, Kokain, Ecstasy, Bargeld, mehrere Mobiltelefone sowie verschreibungspflichtige Medikamente und Pfeffersprays sicher. In der Bahnhofstraße beobachteten zivile Einsatzkräfte einen Drogenhandel. Der 28-Jährige Verkäufer sowie die 28 Jahre alte Käuferin konnten noch vor Ort gestellt werden. Die Polizisten fanden bei beiden Cannabis, das beschlagnahmt wurde. Insgesamt wurden rund 25 Personen kontrolliert und 16 Platzverweise ausgesprochen. Die Einsatzkräfte fertigten Straf- und Ordnungswidrigkeitsanzeigen, unter anderem wegen Verstößen gegen das Konsumcannabisgesetz.
Seit vielen Wochen und Monaten setzt sich die Polizei Bremen verstärkt für die Bekämpfung der Straßen- und Drogenkriminalität ein und wird diese Bemühungen, auch mit anderen Sicherheitsbehörden, fortsetzen. Insbesondere rund um den Hauptbahnhof und im Viertel werden weiterhin gezielte Maßnahmen ergriffen.
(12.02.2026)
Ort: Bremen-Hemelingen, OT Hemelingen und Arbergen
Zeit: 11.02.2026, 15 bis 22 Uhr
Im Rahmen von behördenübergreifenden Gewerbekontrollen mit dem Zoll, dem Ordnungsamt und dem Finanzamt konnten durch die Einsatzkräfte am Mittwoch in einer Bar in Hemelingen unter anderem mehrere Brandschutzverstöße und andere bauliche Mängel festgestellt werden. Die Bar wurde daraufhin geschlossen.
Im Fokus der Kontrollen standen Kioske, Cafés und andere Gaststätten. Insgesamt wurden neun Objekte und 22 Personen kontrolliert. Nach dem Betreten einer Bar in der Hemelinger Bahnhofstraße stellten die Einsatzkräfte zunächst diverse unverzollte Tabakwaren fest. Dann kamen auch noch Mängel in der Kassenführung sowie bei einem Mitarbeiter der Verdacht der Schwarzarbeit hinzu. Überdies führten zwei der kontrollierten Personen jeweils eine größere Menge Bargeld mit sich, was wegen des Anfangsverdachtes der Geldwäsche schließlich zur Beschlagnahme des Geldes führte. Aufgrund der festgestellten Mängel wurde die Bar vom Ordnungsdienst verschlossen und die Schlüssel sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Die Polizei Bremen ist seit vielen Wochen und Monaten verstärkt mit anderen Behörden im Einsatz und wird auch zukünftig offene und verdeckte Schwerpunktmaßnahmen durchführen.
(12.02.2026)
Ort: Bremen-Neustadt, OT Huckelriede, Bruchstraße
Zeit: 11.02.2026, 11:15 Uhr
Zwei unbekannte Männer raubten am Mittwochvormittag einem 34 Jahre alten Mann in der Neustadt eine Goldkette. Die Polizei sucht Zeugen.
Gegen 11:15 Uhr war der 34-Jährige in der Bruchstraße unterwegs, da er sich mit jemandem treffen wollte um eine hochwertige Goldkette zu verkaufen. Dazu hatte er in einem Internetportal ein Inserat aufgegeben. Am verabredeten Treffpunkt traf er auf die beiden Männer, von denen einer vorgab, die Kette zunächst begutachten zu wollen. Plötzlich wurde er unvermittelt mit Pfefferspray attackiert und die Täter rannten mit der Beute davon. Der 34-Jährige folgte ihnen und konnte einen in der Käthe-Popall-Straße kurzzeitig festhalten. Schlussendlich riss er sich aber los und rannte in unbekannte Richtung davon. Insgesamt liefen die Täter von der Bruchstraße über den Kirchweg und die Hardenbergstraße in die Kleiststraße. Dort versuchte ein Paketbote ebenfalls erfolglos einen der Täter festzuhalten.
Der Täter wurden wie folgt beschrieben: Sie sollen beide um die 20 Jahre alt gewesen sein, der eine mit einer Größe von etwa 175 cm und etwas längeren, dunklen Haaren. Der zweite soll mit ca. 170 cm etwas kleiner gewesen sein. Beide waren dunkel gekleidet.
Zeugen, die in der Bruchstraße, entlang des Fluchtweges oder der näheren Umgebung Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 zu melden.
Die Polizei rät bei privaten Verkaufsgeschäften: Wählen Sie Abholzeit und Ort mit Bedacht, nehmen Sie Begleitpersonen mit und treffen sich an frequentierten Orten.
(12.02.2026)
Ort: Bremen-Walle, OT Westend, Vegesacker Straße / Helgolander Straße
Zeit: 11.02.2025, 17:15 Uhr
Am späten Mittwochnachmittag brannte es in einer Schule im Ortsteil Westend an mehreren Stellen. Die Polizei sucht nach weiteren Zeugen.
Der Vorfall ereignete sich gegen 17:15 Uhr in der Oberschule an der Helgolander Straße, wo eine unbekannte Frau im Gebäude an mehreren Stellen kleinere Brände gelegt haben soll. Die Mitarbeiterin einer Reinigungsfirma und der Hausmeister konnten diese glücklicherweise noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte mit Wasser löschen. Nicht zuletzt aufgrund ihres schnellen Handelns entstand nur geringer Sachschaden, Personen wurden nicht verletzt. Kurz vorher konnte der Hausmeister noch beobachten, wie die Frau an mehreren verschlossenen Türen des Schulgebäudes rüttelte. Sie wurde von ihm wie folgt beschrieben: Ca. 50 bis 60 Jahre alt, ca. 170 bis 175 cm groß und schlank. Zur Tatzeit soll die Täterin graue, schulterlange Haare getragen haben und beige gekleidet gewesen sein. Auffällig war noch eine beige Stofftasche.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen. Personen, die Hinweise zum Brand geben können oder verdächtige Beobachtungen im betreffenden Bereich gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 zu melden.
(13.02.2026)
Ort: Bremen, Weserstadion
Zeit: 14.2.26, 15.30 Uhr
Am Samstagnachmittag empfängt der SV Werder Bremen um 15.30 Uhr den FC Bayern München im Weserstadion. Es wird von einem ausverkauften Stadion ausgegangen.
Wie bei Heimspielen üblich, ist im Bereich des Osterdeichs und der Östlichen Vorstadt mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Kurzfristige Straßensperrungen durch die Polizei sind aufgrund von Einsatzmaßnahmen im Stadionumfeld und im gesamten Innenstadtbereich jederzeit möglich. Neben der Heimpartie wird es im Innenstadtbereich zudem wieder zu Versammlungslagen kommen. Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen.
Im Umfeld von Fußballspielen kommt es regelmäßig zu einer Häufung von Kfz-Aufbrüchen. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, keine Wertgegenstände im Fahrzeug zurückzulassen.
(14.02.2026)
Ort: Bremen-Gröpelingen, OT Ohlenhof, Adelenstraße
Zeit: 13.2.26, 19.50 Uhr
Am Freitagabend entwendete ein bislang noch unbekannter Täter Werkzeug aus einem Firmenwagen in Gröpelingen. Auf seiner Flucht baute er einen Verkehrsunfall und flüchtete. Die Polizei sucht Zeugen.
Ein Anwohner der Adelenstraße hörte am Abend, wie die Schiebetür des Firmenfahrzeugs seines Nachbarn geöffnet wurde. Daraufhin beobachtete er, wie ein fremder Mann mehrere Werkzeugkoffer aus dem Transporter entnahm und in ein wenige Meter entfernt geparktes Auto trug. Als eine alarmierte Polizeistreife kurz darauf eintraf, flüchtete der Täter mit seinem Wagen. Im Bereich der Bromberger Straße kam er auf schneeglatter Straße von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Grundstücksmauer samt Hecke. Anschließend flüchtete der Fahrer zu Fuß in das Wohngebiet. In seinem Auto fanden die Polizisten diverse Werkzeugkoffer mit Handwerkzeug. Die gestohlenen Sachen wurden mit dem Wagen als Beweismittel beschlagnahmt.
Der flüchtige Täter soll ca. 30 bis 40 Jahre alt und etwa 1,75 Meter groß sein, mit dunklem Vollbart. Er trug zur Tatzeit einen dunklen Kapuzenmantel.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Hinweisgeber melden sich jederzeit beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888.
(16.02.2026)
Ort: Bremen, Bundesautobahn 1 (A1)
Zeit: 16.2.26, 1.45 Uhr
In der Nacht zu Montag ereigneten sich auf der Autobahn 1 ein Lkw-Unfall sowie eine größere Lkw-Panne. Die anschließenden Bergungs- und Sicherungsmaßnahmen führten in beiden Fahrtrichtungen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und längeren Staus.
Aufgrund eines technischen Defekts aktivierte sich während der Fahrt in Richtung Hamburg gegen 1.45 Uhr kurz vor der Abfahrt Mahndorf die Feststellbremse eines Lasters. Hierdurch wurden alle sechs Reifen des Aufliegers beschädigt und mussten gewechselt werden. Aufgrund der winterlichen Witterungsverhältnisse mit Schnee und Eis sowie der aufwändigen Reparatur mussten sowohl der Seitenstreifen als auch der rechte Fahrstreifen vorübergehend gesperrt werden. Um 7.50 Uhr konnten die Arbeiten erfolgreich abgeschlossen und die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Gegen 3 Uhr befuhr ein Sattelzug die A1 in Richtung Osnabrück, als bei schneeglatter Fahrbahn das Heck der Sattelzugmaschine ausbrach. Der Fahrer versuchte noch gegenzulenken, prallte jedoch gegen die Mittelschutzplanke, die dabei beschädigt wurde. Die Sattelzugmaschine war infolge des Aufpralls nicht mehr fahrbereit und kam quer über alle drei Fahrstreifen zum Stillstand. Der Fahrer sowie seine Beifahrerin blieben unverletzt.
Für die Dauer der Maßnahmen musste die Autobahn ab der Anschlussstelle Arsten voll gesperrt werden. Die aufgestauten Fahrzeuge wurden rückwärts aus dem gesperrten Bereich herausgeleitet, während die Lkw zunächst in der Vollsperrung verblieben. Gegen 7.30 Uhr konnte der Rückstau der Lkw aufgelöst werden.
Die Abschleppmaßnahmen dauern derzeit noch an. Im Anschluss ist eine Reinigung der Fahrbahn aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe erforderlich. Bis zum Abschluss aller Maßnahmen bleibt die Vollsperrung in Fahrtrichtung Osnabrück bestehen.
(16.02.2026)
Ort: Bremen-Neustadt, OT Hohentor, Pappelstraße
Zeit: 14.2.26, 23.30 Uhr
In der Samstagnacht eskalierte ein Streit zwischen zwei Frauen in der Neustadt derart, dass die Polizei ausrücken musste. Eine 35-Jährige musste in einem Krankenhaus behandelt werden, ihre 39-jährige Kontrahentin wurde vorläufig festgenommen.
Die alkoholisierten Frauen waren zunächst in einem Kiosk an der Pappelstraße in Streit geraten. Dieser verlagerte sich schließlich nach draußen und eskalierte in einer handfesten Prügelei. Dabei riss die 39-Jährige ihrer Widersacherin Haarbüschel aus und verpasste ihr mehrmals Kopfstöße, bis die 35-Jährige zu Boden ging. Hier trat und stampfte die 39-Jährige immer wieder gegen ihren Kopf. Sie ließ erst von der Frau ab, als Passanten dazwischen gingen. Daraufhin ergriff die 39-Jährige einen Aschenbecher, den sie auf die Jüngere warf. Die Zeugen hielten die Angreiferin erneut zurück und alarmierten die Polizei und Rettungskräfte. Nach einer Erstversorgung vor Ort wurde die 35-Jährige zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Die 39-Jährige wurde vorläufig festgenommen und für weitere polizeiliche Maßnahmen aufs Revier gebracht. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung gegen sie.
Jeder Tritt gegen den Kopf eines Menschen kann tödlich sein, wenige Zentimeter können entscheiden. Es hängt regelmäßig ausschließlich vom Zufall ab, ob durch die Tritte lebensgefährdende Verletzungen verursacht werden. Die Polizei Bremen verfolgt diese Delikte mit aller Konsequenz.
(16.02.2026)
Ort: Bremen-Gröpelingen, OT Gröpelingen, Gröpelinger Heerstraße
Zeit: 14.2.26, 4.20 Uhr
Ein 22 Jahre alter Mann wurde in der Nacht zu Samstag in Gröpelingen mit einem Messer schwer verletzt. Ein 21-Jähriger stellte sich wenig später selbst der Polizei. Der Tatverdächtige wurde festgenommen.
Gegen 4.20 Uhr mussten Einsatzkräfte zu einer Auseinandersetzung in die Gröpelinger Heerstraße ausrücken. Vor Ort fanden sie den schwer verletzen 22-Jährigen vor. Laut ersten Zeugenaussagen soll es zuvor zu einem Streit mit einem anderen Mann gekommen sein. Im Verlauf des Streits zog dieser Mann ein Messer und stach dem 22-Jährigen damit in den Rücken. Anschließend flüchtete er vom Tatort. Nachdem die Einsatzkräfte Erste Hilfe geleistet hatten, brachten Rettungskräfte den Mann in ein Krankenhaus, wo er notoperiert wurde. Eine Lebensgefahr besteht nicht.
Wenig später stellte sich ein 21-Jähriger der Polizei. Hintergrund der Tat soll eine zurückliegende Auseinandersetzung gewesen sein. Der junge Mann wurde festgenommen. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Fortdauer der freiheitsentziehenden Maßnahmen an. Ein Haftrichter erließ Haftbefehl gegen ihn.
(16.02.2026)
Ort: Bremen, Stadtgebiet
Zeit: 15.2.26
Durch die anhaltende Kälteperiode mit erneutem Schneefall und Frost am Wochenende haben sich auch auf den Bremer Gewässern Eisschichten gebildet. Die zum Teil dünnen Eisschichten sind nicht tragfähig. Die Polizei warnt vorm Betreten der Eisflächen.
Am Sonntag war die Polizei Bremen rund um die Gewässer in der Stadt im Dauereinsatz. Viele Bremer und Bremerinnen nutzten das sonnige Winterwetter für Ausflüge rund ums Eis. Immer wieder mussten Einsatzkräfte am Werdersee, Achterdieksee oder am Wallgraben Kinder, Jugendliche und Erwachsene vom Eis holen. Mit wiederholten Lausprecherdurchsagen machten die Polizisten auf die Gefahren aufmerksam. Man zeigte sich meist einsichtig und verließ daraufhin die Gefahrenzone.
Wir warnen: Die Polizei gibt grundsätzlich keine Eisflächen frei. Das Betreten von vermeintlich zugefrorenen Gewässern erfolgt immer auf eigene Gefahr. Man kann nie sagen, ob das Eis tragfähig ist. Vor allem beim Betreten der Eisflächen von Seen und fließenden Gewässern besteht Lebensgefahr. Erwachsene sollten Kindern hier ein Vorbild sein und sich und andere nicht in Gefahr bringen. Bei Eisunfällen holen Sie Hilfe unter der Rufnummer 112!
(16.02.2026)
Ort: Bremen
Zeit: Dezember 2023 bis Januar 2024
Nach mehreren Geldwäschedelikten fahndeten die Staatsanwaltschaft und die Polizei Bremen mit einem Foto nach einer bislang unbekannten Täterin (siehe hierzu auch Pressemeldung Nr. 0090). Die Frau konnte nun identifiziert werden.
Die Polizei Bremen bittet um Löschung der Fahndung und der Fotos. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
(16.02.2026)
Ort: Bremen-Gröpelingen, OT Gröpelingen, Morgenlandstraße
Zeit: 15.02.2026, 17:00 Uhr
Mehrere Personen schlugen am späten Sonntagnachmittag in Gröpelingen aufeinander ein, dabei sollten auch Schlagwerkzeuge und Messer eingesetzt worden sein. Einsatzkräfte der Polizei beruhigten die Lage und stellten mehrere Verdächtige.
Gegen 17:00 Uhr wurde eine Schlägerei zwischen bis zu 20 Personen in der Morgendlandstraße gemeldet, bei der unter anderem von den Beteiligten auch Holzlatten und Messer eingesetzt worden sein sollten. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf mehrere Personen die sich noch lauthals stritten. Die Situation war sehr aufgeheizt, so dass die Polizisten die Parteien trennten und den Bereich sicherten. Einige Personen erlitten bei der vorherigen Auseinandersetzung leichte Verletzungen. Schnell wurden mehrere Hauptakteure im Alter von 44, 51 und 56 Jahren mit unterschiedlicher Beteiligung gestellt und entsprechende Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung gefertigt.
Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurde ein Messer sichergestellt. Hintergrund der Auseinandersetzung scheinen Streitigkeiten um ein Mietverhältnis sein. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
(17.02.2026)
Ort: Bremen-Schwachhausen, OT Radio Bremen
Zeit: 16.2.26, 10 Uhr
Die Polizei Bremen warnt aktuell wieder vor Betrügern, die sich am Telefon als Polizisten ausgeben. So versuchten sie ältere Menschen dazu zu bringen, ihnen Geld und andere Wertgegenstände zu übergeben. In Schwachhausen konnten Kriminelle am Montag mit dieser Masche eine hohe Summe Bargeld erbeuten.
Eine 83-Jährige erhielt über den Vormittag verteilt mehrere Anrufe von einem angeblichen Polizisten, der ihr einredete, dass ihr Geld auf dem Bankkonto nicht mehr sicher wäre. Der Anrufer, der sich als ein Herr Kellermann vom örtlichen Polizeirevier ausgab, setzte die Seniorin dabei so unter Druck, dass sie seinen Anweisungen folgte und einen Beutel voller Geldscheine vor ihrer Haustür ablegte. Als die 83-Jährige schließlich misstrauisch wurde, flog der Schwindel auf. Das Geld hatten die Kriminellen inzwischen längst abgeholt.
Die Polizei Bremen warnt: Geben Sie am Telefon nie Auskunft über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse oder andere sensible Daten. Legen Sie sonst einfach auf! Die Polizei wird Sie niemals nach Geld oder Wertsachen fragen und um deren Herausgabe bitten. Das tun nur Betrüger. Sind Sie sich unsicher oder glauben Sie, Opfer eines Betrugsversuchs zu sein: Rufen Sie die Polizei unter der kostenlosen Nummer 110 an. Mehr Tipps und Hinweise gibt es beim Präventionszentrum der Polizei Bremen unter (0421) 362-19003 oder unter www.Polizei.Bremen.de.
(18.02.2026)
Ort: Bremerhaven-Überseehafen, Brückenstraße
Zeit: 17.02.2026, 6.45 Uhr
Bei einem Einsatz im Winterdienst in Bremerhaven ist am Dienstag ein Streufahrzeug in ein Hafenbecken im Bereich des Verbindungskanals zwischen Überseehäfen und Columbusinsel geraten. Der 25 Jahre alte Fahrer konnte sich eigenständig aus dem etwa 0,2 Grad kalten Wasser befreien. Er wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.
Nach ersten Erkenntnissen wollte der Mann mit dem knapp 2,5 Tonnen schweren Streutrecker den Anlegebereich der Hafenkanalfähre „Columbushopper“ abstreuen und Schnee räumen. Auf der stark abfallenden, glatten Anlegerampe geriet das Fahrzeug ins Rutschen und stürzte anschließend ins Wasser.
Im Laufe des Vormittags bargen Einsatzkräfte das Streufahrzeug mithilfe eines Taucher- und Schwimmkraneinsatzes. Die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.