(05.06.2026)
Ort: Bremen-Findorff, OT Weidedamm, Neukirchstraße
Zeit: 05.06.2026, 00:45 Uhr
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag attackierte ein zunächst Unbekannter in Findorff einen 70-Jährigen mit einem Messer und verletzte diesen schwer. Einsatzkräfte der Polizei stellten kurz darauf einen 28 Jahre alten Tatverdächtigen.
Etwa um 00:45 Uhr stieg der 70-Jährige in der Neukirchstraße aus seinem Auto, als sich ein Mann näherte und ihn umgehend mit einem Messer attackierte. Danach flüchtete er in Richtung Bürgerpark. Der 70 Jahre alte Mann rief um Hilfe, Zeugen alarmierten Polizei und Rettungskräfte. Die zuerst eingetroffenen Einsatzkräfte leisteten umgehend Erste Hilfe, parallel wurden Fahndungsmaßnahmen eingeleitet, die schnell zum Erfolg führten. Einige Straßen weiter stellte eine Streifenwagenbesatzung den 28-Jährigen, der Blutanhaftungen an der Kleidung und an den Händen hatte. Der 70-Jährige wurde mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Stichverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Tatverdächtige soll noch im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Kriminalpolizei hat jetzt die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen kannten sich die beiden Männer.
(05.06.2026)
Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Falkenstraße
Zeit: 26.05.26, 20.15 Uhr
Die Mordkommission der Polizei Bremen hat nach dem Tod eines 25 Jahre alten Mannes erste Ermittlungsergebnisse erzielt. Der Mann war am 26. Mai 2026 in der Bahnhofsvorstadt bewusstlos und mit einer lebensgefährlichen Kopfverletzung aufgefunden worden. Wie bereits berichtet, verstarb er in der vergangenen Woche in einem Bremer Krankenhaus. Staatsanwaltschaft und Polizei fahnden nun mit Fotos nach dem mutmaßlichen Täter.
Der 25-Jährige wurde am Dienstagabend gegen 20.15 Uhr von einem Passanten an der Haltestelle Falkenstraße entdeckt. Er lag dort nicht ansprechbar mit einer Kopfplatzwunde auf dem Boden. Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich der mutmaßliche Täter zuvor noch an der Haltestelle auf, flüchtete anschließend jedoch in Richtung Daniel-von-Büren-Straße. Trotz sofortiger medizinischer Versorgung und einer Notoperation im Krankenhaus erlag der 25-Jährige später seinen Verletzungen.
Die Ermittlungen der Mordkommission ergaben, dass das Opfer geschlagen wurde, anschließend zu Boden stürzte und dabei die lebensgefährliche Kopfverletzung erlitt.
Der gesuchte Mann wird als etwa 20 bis 25 Jahre alt, rund 1,75 Meter groß und mit dunklen Haaren beschrieben. Zur Tatzeit trug er ein schwarzes T-Shirt mit dem Schriftzug "Los Angeles" auf der Brust sowie weiteren Buchstabenaufdrucken an den Ärmeln und auf dem Rücken. Zudem war er mit schwarzen Shorts, einem schwarz-weißen Nike-Turnbeutel, weißen Socken und schwarzen Badelatschen bekleidet.
Die Ermittler fragen: Wer hat am Dienstagabend gegen 20.15 Uhr im Bereich der Haltestelle Falkenstraße verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kann Hinweise zur Identität oder zum Aufenthaltsort des beschriebenen Mannes geben?
Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter der Rufnummer 0421 362-3888 zu melden.
(06.06.26)
Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, An der Weide
Zeit: 05.06.2026, 16:30 Uhr
Am Freitagnachmittag versprühte ein 25 Jahre alter Mann in einem Fitnessstudio in der Bahnhofsvorstadt Pfefferspray. Insgesamt 15 Personen erlitten dadurch überwiegend leichte Verletzungen.
Nach ersten Erkenntnissen geriet der 25-Jährige mit seiner ebenfalls 25-jährigen Ex-Partnerin in dem Sportstudio in der Straße ‚An der Weide‘ in einen Streit. Der Mann wurde dabei zunehmend aggressiver, holte ein Pfefferspray raus und sprühte ihr damit ins Gesicht. Die Frau konnte sich schnell wegdrehen, sodass sie nicht unmittelbar getroffen wurde. Das Reizgas verbreitete sich jedoch im gesamten Raum, sodass insgesamt 15 Personen Atemwegsreizungen erlitten. Eine Frau kam vorsorglich zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Der 25-Jährige flüchtete zunächst, fuhr jedoch kurze Zeit später mit seinem Fahrrad an dem Fitnessstudio vorbei, sodass Einsatzkräfte ihn in unmittelbarer Nähe stellen konnten.
Gegen den Mann wird jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.
(06.06.26)
Ort: Bremen-Vahr, OT Neue Vahr Südost, Berliner Freiheit
Zeit: 05.06.2026, 9:00 bis 9:30 Uhr
Am Freitagmorgen wurde eine 91 Jahre alte Frau in der Bremer Vahr ausgeraubt. Die Polizei sucht Zeugen.
Die Seniorin wollte zwischen 9 Uhr und 9:30 Uhr im Bereich der Berliner Freiheit in einem Supermarkt für osteuropäische Lebensmittel einkaufen, als sie im Eingangsbereich plötzlich von drei bis vier Männern angesprochen wurde. Die Männer boten ihr zunächst an, ihre Handtasche festzuhalten, sie lehnte jedoch ab. Daraufhin packte einer der Unbekannten die Frau von hinten, einer anderer hielt sie am Ärmel fest, während wieder ein anderer ihr die Handtasche entriss. Die Männer entnahmen daraus unter anderem die Geldbörse der Frau und warfen ihr die leere Tasche anschließend vor die Füße.
Laut Aussage der 91-Jährigen bot eine Zeugin noch an, die Polizei zu rufen, doch die Frau ging zunächst geschockt nach Hause, bevor sie später mit einem Familienangehörigen an einer Wache den Vorfall meldete.
Die Polizei Bremen sucht Zeugen der Tat und bittet Personen, die etwas gesehen haben, insbesondere die mutmaßliche Zeugin, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.
(06.06.26)
Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Falkenstraße
Zeit: 26.05.26, 20.15 Uhr
Nachdem die Polizei und die Staatsanwaltschaft am Freitag mit Fotos nach einem Mann nach dem Tötungsdelikt in der Bremer Bahnhofsvorstadt suchten (siehe PM Nr. 0372) hat der mutmaßliche Täter sich nur einen Tag später an einer Polizeiwache gestellt.
Wie berichtet wurde am 26. Mai 2026 ein 25-Jähriger in der Bahnhofsvorstadt bewusstlos und mit einer lebensgefährlichen Kopfverletzung aufgefunden worden. Wenige Tage später verstarb er in einem Bremer Krankenhaus.
Der 25-Jährige wurde am Dienstagabend gegen 20.15 Uhr von einem Passanten an der Haltestelle Falkenstraße entdeckt. Er lag dort nicht ansprechbar mit einer Kopfplatzwunde auf dem Boden. Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich der mutmaßliche Täter zuvor noch an der Haltestelle auf, flüchtete anschließend jedoch in Richtung Daniel-von-Büren-Straße. Trotz sofortiger medizinischer Versorgung und einer Notoperation im Krankenhaus erlag der 25-Jährige später seinen Verletzungen.
Die Ermittlungen der Mordkommission ergaben, dass das Opfer geschlagen wurde, anschließend zu Boden stürzte und dabei die lebensgefährliche Kopfverletzung erlitt.
Nach der Öffentlichkeitsfahndung hat sich am Samstagmorgen ein 16-Jähriger am Polizeipräsidium in der Vahr gestellt. Die weiteren Ermittlungen, auch zu den Hintergründen der Tat, dauern an.
Die Fahndungsfotos sind bitte zu löschen.
(07.06.2026)
Ort: Bremen-Neustadt, A 281, Neuenlander Straße
Zeit: 06.06.2026, 13 Uhr
Am Samstagmittag versuchte eine 27-Jährige in der Neustadt mit ihrem Auto vor der Polizei zu fliehen. Einsatzkräfte konnten die Fahrerin jedoch kurze Zeit später stellen.
Die Frau befuhr gegen 13 Uhr mit ihrem Peugeot die A 281, als eine Streifenwagenbesatzung sie zwischen den Anschlussstellen Neustadt und Airport Stadt aufgrund eines Handyverstoßes am Steuer zum Anhalten aufforderte. Die 27-Jährige folgte dem Streifenwagen zunächst, scherte dann jedoch aus und floh mit überhöhter Geschwindigkeit weiter auf der A 281. An der Ecke Neuenlander Ring/Neuenlander Straße kam sie nahezu zum Stillstand, sodass die Polizisten sich mit ihrem Fahrzeug vor den Peugeot setzen konnten. Die Frau gab jedoch noch einmal Gas und fuhr gegen den Streifenwagen und schob ihn einige Meter weiter. Anschließend stieg sie aus und versuchte zu Fuß zu flüchten. Einsatzkräfte holten die Frau schnell ein und stellten sie. Die 27-Jährige verfügte über keine gültige Fahrerlaubnis. An beiden Fahrzeugen entstand Blechschaden. Verletzt wurde niemand.
Es wurden Ermittlungen unter anderem wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
(08.06.2026)
Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, OT Ostertor
Zeit: 08.06.26, 00.30 – 1 Uhr
Gleich drei mutmaßliche Einbrecher nahmen Einsatzkräfte der Bremer Polizei in der Nacht von Sonntag auf Montag vorläufig fest. In der Bahnhofsvorstadt und im Ostertor konnten die Tatverdächtigen auf frischer Tat gestellt werden.
Zunächst alarmierte ein Anwohner der Straße An der Weide die Polizei, nachdem er laute Geräusche aus einem Mehrparteienhaus wahrgenommen hatte. Vor dem Gebäude trafen die Einsatzkräfte auf einen 18-jährigen Heranwachsenden. Bei ihm wurden Aufbruchswerkzeug und ein Taschenmesser sichergestellt. An der verschlossenen Eingangstür einer Praxis im Hausflur stellten die Polizisten frische Aufbruchsspuren fest – darunter Hebelmarken und ein Loch in der Tür.
Wenig später führte die Aufmerksamkeit eines Anwohners in der Straße Fedelhören zur Festnahme zweier weiterer Einbrecher im Alter von 46 und 50 Jahren. Der Mann war durch eine Benachrichtigung seines Bewegungsmelders auf verdächtige Aktivitäten aufmerksam geworden und beobachtete, wie an einem Hintereingang gehebelt wurde. Zudem hörte er weitere Geräusche am Nachbargebäude und verständigte die Polizei.
Die eintreffenden Einsatzkräfte konnten an beiden Hintereingängen jeweils einen Tatverdächtigen stellen. Neben ihnen lagen diverse Aufbruchswerkzeuge. Besonders bemerkenswert: Beide Männer versuchten offenbar, ihre Situation durch eine spontane Ruhepause zu entschärfen. Einer lag neben einem Brecheisen, Handschuhen und einer Maske und stellte sich schlafend. Sein Komplize wurde wenig später vor einer Tür im Gartenbereich angetroffen – ebenfalls in vermeintlich tiefem Schlaf. Doch der Schlaf half nichts: Statt eines Weckers klickten die Handschellen.
Die weiteren Ermittlungen dauern an.
(08.06.2026)
Ort: Bremen-Östliche Vorstadt, OT Steintor, Vor dem Steintor
Zeit: 07.06.2026, 08:00 Uhr
Am Sonntagmorgen raubten zwei Männer unter Vorhalt eines Messers einen 22-Jährigen im Steintorviertel aus. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls.
Der junge Mann lief gegen 8:00 Uhr morgens die Straße Vor dem Steintor entlang und wurde dabei von zwei Männern angesprochen. Als er sich zu ihnen umdrehte, hielt einer der Täter ihm ein Messer vor den Bauch und forderte seine Geldbörse, sein Smartphone und schließlich auch die getragene Silberkette. Nachdem der 22-Jährige alles übergeben hatte, flüchteten die Täter unerkannt. Der junge Mann meldete den Vorfall erst zu einem späteren Zeitpunkt einer Streifenwagenbesatzung am Hauptbahnhof.
Beide Täter wurden als männlich, mit schwarzer Hautfarbe beschrieben. Einer der Täter soll groß und hager gewesen sein sowie Braids und beige Bekleidung getragen haben. Die zweite Person wurde als groß und muskulös mit einem schwarzen Jogginganzug beschrieben. Die Polizei Bremen sucht Zeugen der Tat und bittet diese, sich unter 0421 362-3888 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
(08.06.26)
Ort: Bremen-Blumenthal, OT Blumenthal, Kreinsloger
Zeit: 07.06.2026, 16:30 Uhr
Am Sonntagnachmittag überfielen zwei zunächst Unbekannte in Bremen-Blumenthal einen 20-jährigen Pizzafahrer und entwendeten ihm gewaltsam sein Portemonnaie. Einsatzkräfte stellten kurz darauf in Tatortnähe zwei Verdächtige und nahmen sie vorläufig fest.
Gegen 16.30 Uhr wollte ein 20-Jähriger in der Straße Kreinsloger eine Pizza ausliefern. Dabei sprachen ihn zwei Männer unter dem Vorwand eine bestimmte Adresse zu suchen an und näherten sich dem Opfer. Unvermittelt schlug einer der beiden dem Opfer das Portemonnaie aus der Hand, der andere trat dem Boten daraufhin in die Rippen. Die Täter stahlen dem am Boden liegenden Mann die Geldbörse und flüchteten anschließend auf zwei E-Scootern in Richtung Weser.
Mehrere Streifenwagen fahndeten sofort nach den Flüchtigen. Mit Erfolg: Die Einsatzkräfte der Polizei trafen wenig später auf einen 16 und einen 20 Jahre alten Tatverdächtigen. Diese versuchten, zunächst zu flüchten, den Einsatzkräften gelang es aber schnell, sie zu stellen. Bei einem 20-jährigen Tatverdächtigen stellten sie dabei eine Schreckschusswaffe sicher. Unweit des Tatorts fanden die Polizisten zudem das entwendete Portemonnaie sowie weitere Beweismittel in einem Mülleimer. Der Pizzafahrer wurde bei dem Überfall leicht verletzt, verzichtete aber auf einen Rettungswagen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
(08.06.2026)
Ort: Bremen-Walle, Bremen-Gröpelingen
Zeit: 07.06.2026, 08:20 – 11:10 Uhr; 08.06.2026, 04:00 Uhr
Am Sonntagvormittag brach ein 47-jähriger Mann in der Überseestadt insgesamt vier Fahrzeuge auf. In der darauffolgenden Nacht wurde die Anzahl aufgebrochener Fahrzeuge im Bereich Ohlenhof noch übertroffen. Einsatzkräfte nahmen eine 28-jährige Frau vorläufig fest, nachdem sie bei insgesamt sechs Fahrzeugen die Scheiben eingeschlagen hatte.
Der erste Kfz-Aufbruch ereignete sich am Sonntagmorgen gegen 8:20 Uhr in der Neptunstraße. Ein Vorbeifahrer ertappte den Kfz-Aufbrecher auf frischer Tat und konnte ihn, bis zum Eintreffen der Polizei, an der Flucht hindern. Der 47-jährige Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Es dauerte nicht lange, bis der Täter sich in die Parallelstraße, die Johann-Jacobs-Straße, begab und dort erneut insgesamt drei Fahrzeuge aufbrach. Einsatzkräfte stellten ihn, samt der Beute, in der Nähe des Tatortes. Eine Haftprüfung verlief negativ.
Anders erging es einer 28-jährigen Dame, welche in der Nacht von Sonntag auf Montag in der Bromberger Straße, insgesamt sechs Fahrzeuge aufbrach. Aufmerksame Zeugen meldeten dies der Polizei, welche die Frau in der Nähe des Tatortes stellte. An ihrer Bekleidung hafteten noch Glasscherben und in ihrer Jackentasche befand sich ein Notfallhammer. Die Einsatzkräfte nahmen sie vorläufig fest. Die weiteren Ermittlungen und eine Haftprüfung dauern an.
(09.06.2026)
Ort: Bremen
Zeit: Juni, Juli 2026
Tore, Emotionen und ausgelassene Stimmung gehören zu einer Fußball-WM einfach dazu. Wenn gejubelt wird, sind auch spontane Autokorsos im Bremer Stadtgebiet keine Seltenheit. Die Polizei Bremen freut sich über friedliche und fröhliche Feierlichkeiten – bittet dabei aber um die Einhaltung einiger wichtiger Regeln.
Kurz gesagt: Jubeln ist erlaubt – Akrobatik am Auto nicht.
Auch während eines Autokorsos gelten die Regeln der Straßenverkehrsordnung. Ampeln bleiben rot, wenn sie rot sind, Sicherheitsgurte gehören angelegt und ausreichender Abstand zum Vordermann bleibt Pflicht.
Besonders wichtig: Das Sitzen oder Stehen auf Fahrzeugdächern oder Motorhauben, das Stehen in Fahrzeugen – etwa in Cabrios –, das Herauslehnen aus Fenstern oder Schiebedächern sowie das Zufahren auf Personen oder Personengruppen sind gefährlich und verboten.
Wer sein Fahrzeug in Fanfarben schmückt, sollte zudem darauf achten, dass Fahnen, Spiegelüberzüge oder andere Dekorationen die Sicht nicht einschränken und sicher befestigt sind. Schließlich soll die Fahne die eigene Mannschaft unterstützen – und nicht plötzlich den nachfolgenden Verkehr treffen.
Auch die Hupe ist kein Musikinstrument. Missbräuchliches Hupen, unnötiges Hin- und Herfahren, der Einsatz von Lichthupe oder Warnblinklicht ohne Anlass sowie das Blockieren von Straßen oder Kreuzungen können geahndet werden.
Die Polizei Bremen wird mögliche Feierlichkeiten begleiten und für einen sicheren Ablauf sorgen. Unsere Einsatzkräfte werden mit Augenmaß handeln, bei gefährlichen Situationen oder erheblichen Verkehrsbehinderungen jedoch konsequent einschreiten.
Die Polizei Bremen wünscht allen Fußballfans spannende Spiele, viele Gründe zum Feiern und eine sichere Heimfahrt – egal, wie das Spiel ausgeht.
(09.06.26)
Ort: Bremen-Mitte, OT Altstadt, Langenstraße
Zeit: 09.06.2026, 01:35 Uhr
In der Nacht von Montag auf Dienstag stellten Einsatzkräfte der Bremer Polizei einen Kabeldieb auf einer Baustelle in der Altstadt.
Gegen 1.35 Uhr meldete ein Zeuge eine verdächtige Person auf einer Baustelle in der Langenstraße in der Bremer Altstadt. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stießen sie nach kurzer Durchsuchung des Gebäudes auf einen 53-jährigen Tatverdächtigen, der offenbar gerade dabei war, Kabel zu stehlen. Der Dieb trug einen Rucksack mit gestohlenen Kupferkabeln sowie einer Ast- und einer Kabelschere bei sich, den die Polizisten sicherstellten.
Gegen den Mann wird jetzt wegen besonders schweren Diebstahls ermittelt.
Der 53-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Der Wert der entwendeten Kabel beträgt etwa 350 Euro.
(09.06.2026)
Ort: Bremen-Walle, OT-Walle, Waller Heerstraße
Zeit: 09.06.26, 7.30 Uhr
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einer Straßenbahn sind am Dienstagmorgen in Walle zwei Personen verletzt worden.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr eine 54 Jahre alte Frau mit ihrem Opel die Waller Heerstraße in stadteinwärtiger Richtung. An der Kreuzung Waller Heerstraße / Lange Reihe bog sie verbotswidrig nach links ab, um ihr Fahrzeug zu wenden. Dabei übersah sie eine in gleicher Richtung fahrende Straßenbahn, sodass es zum Zusammenstoß kam.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Fahrertür des Opel so stark deformiert, dass die 54-Jährige in ihrem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten die Frau aus dem Wagen. Anschließend wurde sie mit einem Rettungswagen in ein Klinikum gebracht.
In der Straßenbahn wurde zudem eine Mitfahrerin leicht verletzt. Sie wurde ebenfalls durch einen Rettungswagen zur weiteren medizinischen Versorgung ins Krankenhaus transportiert.
Für die Dauer der Maßnahmen kam es zu Verkehrsbehinderungen im Bereich der Unfallstelle.
Die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.
(10.06.2026)
Ort: Bremen
Zeit: 2023
Nach mehreren Betrugsdelikten fahnden Staatsanwaltschaft und Polizei Bremen mit einem Foto nach einer bislang noch unbekannten Täterin.
Die Frau eröffnete von September bis Dezember 2023 mit einem fremden und gefälschten Personalausweis unter falscher Identität mehrere Bankkonten, auf die Gelder in fünfstelliger Höhe aus Betrugsstraftaten transferiert wurden.
Bei der Eröffnung der Konten wurde ein Foto der Frau aufgenommen. Umfangreiche Ermittlungen führten bislang jedoch nicht zu ihrer Identifizierung. Polizei und Staatsanwaltschaft Bremen fahnden nun mit einem Foto nach ihr.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und fragt: Wer kann Angaben zu der abgebildeten Person machen? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 entgegen.
+++Update: Frau hat sich gestellt, siehe PM 393+++
(10.06.2026)
Ort: Bremen-Blumenthal, OT Blumenthal, Jollenstraße
Zeit: 09.06.2026, 22:45 Uhr
Am Dienstagabend raubte ein bislang unbekannter Täter eine 75-jährige Frau aus und verletzte sie dabei leicht. Die Polizei sucht Zeugen.
Die Frau stieg gegen 22:45 Uhr bei der Haltestelle Kreinsloger aus der Bahn und ging die Jollenstraße entlang. Dort näherte sich ihr der Mann von hinten auf einem Fahrrad und entriss ihr gewaltsam ihre Handtasche. Die Frau versuchte ihn zwar noch mit ihrem Regenschirm abzuhalten, stürzte dabei jedoch zu Boden und verletzte sich leicht an der Hand. Der Angreifer flüchtete anschließend samt Tasche und Portemonnaie des Opfers in Richtung Weser.
Der Täter war etwa 1,60 Meter groß und schlank. Er hatte schwarze Hautfarbe sowie kurzes, schwarzes Haar. Er war dunkel gekleidet und auf einem alten Fahrrad unterwegs.
Die Polizei Bremen bittet Zeugen, die zur Tatzeit etwas Verdächtiges beobachtet haben oder Hinweise zum Täter geben können, sich unter der Rufnummer 0421 362-3888 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
(10.06.2026)
Ort: Bremen-Walle, OT-Walle, Waller Ring
Zeit: 09.06.2026, 18:00 Uhr
Am Dienstagabend beleidigte ein betrunkener 48-jähriger Mann in der Straßenbahn zwei Mitfahrende rassistisch, bedrohte diese mit dem Tode und schlug einem der beiden zudem mehrfach ins Gesicht. Der 48-Jährige wurde durch die Einsatzkräfte gestellt. Die beiden Mitfahrenden waren jedoch nicht mehr vor Ort und werden nun gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Gegen 18:00 Uhr setzte sich der 48-jährige Mann einem etwa 25-jährigen Mann und einer 40-jährigen Frau in der Straßenbahnlinie 10 Richtung Gröpelingen gegenüber. Kurz darauf beleidigte er die mutmaßlich türkischstämmigen Mitfahrenden rassistisch und bedrohte sie mit dem Tode. Nachdem eine Zeugin der Bahnführerin den Vorfall meldete, wurde der Mann an der Haltestelle Waller Bahnhof der Straßenbahn verwiesen. Der etwa 25-jährige Mann stieg an derselben Haltstelle aus. Ihm wurde daraufhin durch den 48-Jährigen mehrfach ins Gesicht geschlagen. Der Täter konnte vor Ort durch die Einsatzkräfte gestellt werden. Er wurde im Anschluss zwangsweise in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht. Der Mann und die Frau hingegen waren nicht mehr vor Ort. Sie werden gebeten, sich in Bezug auf diesen Vorfall, unter der 0421 362-3888 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
(10.06.2026)
Ort: Bremen
Zeit: 09.06.2026
Im Rahmen umfangreicher Ermittlungen der Polizei Bremen haben Spezialkräfte am Dienstag in der Hansestadt einen mutmaßlichen Betreiber mehrerer Darknet-Seiten festgenommen. Die Ermittlungen wurden unter Federführung der Staatsanwaltschaft Bremen geführt.
Dem 37-Jährigen wird vorgeworfen, seit mindestens Anfang 2021 mehrere täuschend echt wirkende Darknet-Seiten betrieben zu haben, auf denen kinderpornografische Bild- und Videodateien zum Betrachten oder Herunterladen angeboten wurden. Nach bisherigen Erkenntnissen handelte es sich um mindestens neun entsprechende Seiten.
Den Nutzern wurde vorgetäuscht, dass es sich um Plattformen handele, die jeweils kostenpflichtige Zugangsbereiche mit kinderpornographischen Inhalten enthielten. Auf diese könne gegen Zahlung von Kryptowährungen zugegriffen werden. Hierzu soll der Beschuldigte die Startseiten tatsächlich entsprechend existierender Plattformen kopiert haben. Der Beschuldigte soll auf diese Weise Einnahmen im sechsstelligen Bereich erzielt haben.
Im Zuge der Ermittlungen wurden am Dienstag zwei Durchsuchungsbeschlüsse sowie ein Haftbefehl vollstreckt. Spezialeinheiten nahmen den Beschuldigten in seiner Wohnung fest. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen wurden zahlreiche digitale Beweismittel und Datenträger sichergestellt, die nun ausgewertet werden.
Die Ermittlungen der Polizei Bremen wurden durch das Bundeskriminalamt sowie nationale und internationale Polizeibehörden unterstützt. Die Polizei Bremen bedankt sich ausdrücklich für die hervorragende Zusammenarbeit beim Bundeskriminalamt, dem Bayerischen Landeskriminalamt, dem Nordverbund Cybercrime sowie den spanischen und US-amerikanischen Ermittlungsbehörden.
Die Polizei Bremen weist darauf hin, dass die Verbreitung kinderpornografischer Inhalte im Internet und Darknet nicht nur eine schwerwiegende Straftat darstellt. Die Bilder und Videos dokumentieren tatsächlichen sexuellen Missbrauch an Kindern. Jede Verbreitung und jeder Abruf solcher Inhalte trägt dazu bei, das Leid der betroffenen Kinder fortzuführen und die Nachfrage nach entsprechenden Darstellungen aufrechtzuerhalten.
Die Ermittlungen dauern an.
(10.06.2026)
Ort: Bremen-Burglesum, OT Burgdamm, Stader Landstraße
Zeit: 09.06.2026, 19:25 Uhr
Am Dienstagabend bedrohte ein 21-jähriger Mann einen Mitarbeiter einer Tankstelle in Burglesum mit einem Messer und forderte die Herausgabe von Bargeld. Dem Mitarbeiter gelang es, die Polizei zu informieren, die Haupteingangstür zu verschließen und das Gebäude durch den Hintereingang zu verlassen. Die Polizei nahm den Täter daraufhin in der Tankstelle fest.
Gegen 19:25 Uhr betrat der 21-Jährige die Tankstelle, nahm sich dort zunächst eine Getränkedose aus dem Kühlregal und begab sich damit zur Kasse. Sobald der 28-jährige Mitarbeiter die Kassenlade geöffnet hatte, zog der Täter ein Messer aus seiner Jackentasche und richtete es auf den Mitarbeiter. Er forderte die Herausgabe von Bargeld. Der 28-Jährige schloss daraufhin die Kassenlade, rief die Polizei und verschloss geistesgegenwärtig die Haupteingangstür. Er verließ die Tankstelle durch eine Hintertür. Dort traf er auf die schnell vor Ort erschienen Einsatzkräfte, welche den 21-Jährigen widerstandslos im Gebäude festnahmen. Die weiteren Ermittlungen sowie eine Haftprüfung dauern an. Es wurde bei dem Einsatz niemand verletzt.
Das Vorgehen des Mitarbeiters war sehr mutig und geistesgegenwärtig, dennoch rät die Polizei:
Bringen Sie sich durch gewagte Aktionen nicht unnötig selbst in Gefahr, sondern prägen
Sie sich lieber Tätermerkmale und Fluchtrichtung ein und rufen Sie die 110 an.
(10.06.2026)
Ort: Bremen-Walle, OT Walle, Waller Ring
Zeit: 08.06.2026, 19:25 Uhr
Am Montagabend sollen zwei Jugendliche einen Mann an der Haltestelle Waller Ring unter Vorhalt einer Schusswaffe ausgeraubt haben. Eine Zeugin meldete den Vorfall am Folgetag der Polizei.
Die Zeugin wurde gegen 19:25 Uhr erstmals auf die zwei Jugendlichen in der Straße Waller Ring aufmerksam, da diese mit einer braunen Schusswaffe hantierten. Nachdem die Dame die Straßenseite gewechselt hatte, beobachtete sie, wie die beiden Jugendlichen zu der dortigen Haltestelle gingen und einen Mann mit der Schusswaffe bedrohten. Dieser hob zunächst die Hände und übergab schließlich einen unbekannten Gegenstand. Die beiden Täter flüchteten unerkannt. Die Frau vertraute sich aus Angst erst am Folgetag einem Bekannten an, welcher den Vorfall bei einer Polizeidienststelle anzeigte. Die Polizei Bremen sucht nun Zeugen des Vorfalls. Insbesondere die Person von der Haltestelle wird gebeten, sich unter der 0421 362-3888 beim Kriminaldauerdienst zu melden. Sie soll sich regelmäßig in der Haltestelle Waller Ring aufhalten und dort verweilen.
Die beiden Jugendlichen haben einen dunklen Teint und schwarze Haare. Einer der Täter trug eine beige Cap, eine schwarze Weste und darunter ein helles T-Shirt. Des Weiteren war er mit einer schwarzen Jeanshose und schwarzen Sneakern bekleidet. Der zweite Täter trug ein schwarzes T-Shirt, eine schwarze Weste, eine schwarze Jogginghose mit weißen Streifen und weiße Sneaker.
(10.06.2026)
Ort: Bremen
Zeit: 2023
Nachdem die Polizei und die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit einem Foto nach einer Frau, die diverse Betrugsstraftaten in Bremen beging, suchten (siehe PM Nr. 0391), hat die mutmaßliche Täterin sich noch am selben Tag der Polizei gestellt.
Die Frau hatte von September bis Dezember 2023 mit einem fremden und gefälschten Personalausweis unter falscher Identität mehrere Bankkonten eröffnet, auf die Gelder in fünfstelliger Höhe aus Betrugsstraftaten transferiert wurden.
Nach der Öffentlichkeitsfahndung hat sich am Mittwochmittag eine 23-jährige Bremerin der Polizei gestellt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Die Fahndungsfotos sind bitte zu löschen.
(11.06.2026)
Ort: Bremen-Blumenthal, OT Lüssum-Bockhorn, Langenberger Straße
Zeit: 10.6.26, 8.55 Uhr
Bei einem Feuer in einem Wohnhaus in Blumenthal kam am Mittwoch eine 85-jährige Frau ums Leben. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Gegen 9 Uhr erreichten Polizei und Feuerwehr Notrufe, dass das Einfamilienhaus in der Langenberger Straße in Flammen stehen würde. Im Haus fanden Einsatz- und Rettungskräfte die 85 Jahre alte Bewohnerin leblos im Obergeschoss vor. Eine sofortige Reanimation durch Rettungskräfte verlief erfolglos. Ein weiterer 65-jähriger Bewohner konnte vor dem Haus gerettet werden. Er wurde mit einer Rauchgasvergiftung zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Der Brand wurde von der Feuerwehr schnell gelöscht. Wie es zu dem Brand kam, ermitteln jetzt die Brandermittler der Polizei Bremen.
(11.06.2026)
Ort: Bremen-Mitte/Östliche Vorstadt/Walle/Gröpelingen/Oslebshausen
Zeit: 10.06.2026, 14 bis 22 Uhr
Einsatzkräfte der Polizei Bremen führten am Mittwoch gemeinsam mit dem Ordnungsamt, dem Zoll, dem Finanzamt, der Gewerbe- und der Glücksspielaufsicht umfangreiche Kontrollen in Gröpelingen, Walle und Oslebshausen durch. Dabei wurden von nachmittags bis in den späten Abend Kioske, Imbisse, Restaurants und Bars überprüft und teils gravierende Mängel festgestellt. Die Polizei konnte zudem Erfolge bei der Bekämpfung gegen die Drogen- und Straßenkriminalität verbuchen.
Bei den insgesamt 14 kontrollierten Lokalitäten wurden Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz, Hygiene- und Baumängel, abgelaufene Lebensmittel und Feuerlöscher sowie fehlende Ausschankgenehmigungen festgestellt und geahndet. Eine Sportsbar wurde wegen erheblichen Verstößen gegen das Glücksspielgesetz und Steuerverstößen umgehend geschlossen.
Gleichzeitig führten Polizisten am Mittwoch offene und verdeckte Maßnahmen zur Bekämpfung der Drogenkriminalität rund um den Bahnhof und im Viertel durch. Bei den Kontrollen stellten sie Kokain, Heroin, Cannabis, Bargeld sowie verschreibungspflichtige Arzneimittel sicher. Insgesamt wurden mehr als 54 Personen kontrolliert, ein Dutzend Platzverweise ausgesprochen und diverse Strafanzeigen nach dem Konsumcannabisgesetz sowie wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und das Arzneimittelgesetz gefertigt. Eine Person wurde zur Durchsetzung eines 14-tägigen Platzverweises in Gewahrsam genommen.
Seit vielen Wochen und Monaten setzt sich die Polizei Bremen verstärkt für die Bekämpfung der Straßenkriminalität ein und wird diese Bemühungen auch in Zukunft gemeinsam mit Partnerbehörden fortsetzen.
(12.06.2026)
Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Bahnhofsstraße/Hillmannplatz
Zeit: 11.06.2026, 17.45 Uhr
Am Donnerstagabend kam es in der Bahnhofsvorstadt zu einem versuchten Raub. Ein Tatverdächtiger attackierte dabei einen 42 Jahre alten Mann in einem Kiosk. Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter rasch fest.
Gegen 17.45 Uhr forderte ein Mitarbeiter eines Kiosks am Hillmannplatz in der Bahnhofsstraße vier junge Männer wegen eines Hausverbots zum Verlassen des Geschäfts auf. Während ein Teil der Gruppe daraufhin den Laden verließ, griff der Täter dem Mann ins Gesicht und versuchte, ihm dessen Halskette zu entreißen. Diese wurde dabei beschädigt und fiel zu Boden. Der 42-Jährige schob daraufhin den Angreifer durch die Tür nach draußen und verriegelte sie. Der Täter und die zugehörige Gruppe flüchteten. Der Mann erlitt eine leichte Verletzung am Schlüsselbein und alarmierte die Polizei.
Einsatzkräfte stellten wenig später einen tatverdächtigen 27-jährigen Algerier mit zwei Begleitern aus Marokko in unmittelbarer Nähe zum Tatort. Der mutmaßliche Täter wurde vorläufig festgenommen. Er soll noch im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt werden.
Die weiteren Ermittlungen der Soko Junge Räuber dauern an.
(12.06.2026)
Ort: Bremen-Hemelingen, OT Hemelingen, Europaallee
Zeit: 10. - 11.06.2026
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag verschaffte sich ein 21-jähriger Mann Zugang zu einem Firmengelände in Hemelingen und nahm dort diverse Fahrzeugschlüssel, Smartphones und einen Firmenwagen an sich. Dank einer Handyortung konnte der Firmenwagen in Bahnhofsnähe, samt Diebesgut, aufgefunden werden. Der Dieb stellte sich, nachdem er das Fahrzeug am Abstellort nicht mehr wiederfand.
Am Donnerstagmorgen stellten Firmenmitarbeiter in der Europaallee durchwühlte Arbeitsplätze sowie das Fehlen mehrerer Laptops, Diensthandys und Fahrzeugschlüssel fest. Einer der Mitarbeiter konnte sein Diensthandy schließlich in Bahnhofsnähe orten und begab sich dorthin. Er fand einen Firmenwagen vor, dessen Fehlen bisher unbemerkt geblieben war. Im Inneren des Wagens befand sich neben dem georteten Smartphone diverses weiteres Diebesgut aus der Firma. Das Auto wurde samt Inhalt durch die Polizei sichergestellt. Es wurde daraufhin abgeschleppt. Als der Täter merkte, dass der Firmenwagen nicht mehr da war, stellte er sich Kräften der Bundespolizei. Er brauche seine persönlichen Sachen aus dem gestohlenen Fahrzeug zurück.
Die Ermittlungen gegen den 21-Jährigen dauern an.
(13.06.2026)
Ort: Bremen-Walle, OT Überseestadt, Kommodore-Johnsen-Boulevard
Zeit: 12.6.26, 19 bis 23.30 Uhr
Die Polizei Bremen erhöht weiter den Kontrolldruck gegen Raser und Poser und führte am Freitagabend umfangreiche Kontrollen in der Überseestadt durch. Dabei wurden diverse Verstöße geahndet.
Zwischen 19 und 23.30 Uhr nahmen die Einsatzkräfte vor allem Raser und Poser am Kommodore-Johnsen-Boulevard ins Visier. Mit Beginn der Kontrolle war bereits eine Vielzahl hochmotorisierter Fahrzeuge der sog. Poser-Szene unterwegs. Es wurde eine Kontrollstelle eingerichtet, die weitere Zufahrt zum Waller Sand unterbunden und Geschwindigkeitsmessungen sowie Drogen- und Alkoholkontrollen durchgeführt. Aufgrund der Berliner Kissen blieb es an diesem Abend bei wenigen Geschwindigkeitsüberschreitungen. Gegen mehrere Fahrer fertigten die Einsatzkräfte außerdem Anzeigen wegen unnützen Hin- und Herfahrens und verhängten Bußgelder.
Weiter wurden diverse Verstöße gegen die Anschnallpflicht und Parkverstöße geahndet. Ein Fahrer war dazu ohne gültigen Versicherungsschutz unterwegs war.
Auch die angebrachten Kennzeichen gehörten zu einem anderen Fahrzeug. Ein anderer Autofahrer war ohne Fahrerlaubnis unterwegs. Der Leihwagen wurde durch Unterstützungskräfte des Zolls mit Blick auf Steuerverstöße überprüft. Der Schlüssel wurde sichergestellt und die Autovermietung informiert. Entsprechende Anzeigen wurden gefertigt und weitere Ermittlungen eingeleitet.
Auch künftig wird die Polizei mit sichtbaren und verdeckten Maßnahmen präsent sein, um Verkehrssicherheit, Lärmschutz und die Lebensqualität der Anwohnerinnen und Anwohner zu gewährleisten.