(13.05.2026)
Ort: Bremen-Hemelingen, OT Sebaldsbrück, Esmarchstraße
Zeit: 12.05.26, 21.50 Uhr
Ein 16 Jahre alter Jugendlicher wurde am späten Dienstagabend in Sebaldsbrück von einem bislang unbekannten Täter überfallen. Die Polizei sucht Zeugen.
Der Jugendliche war gegen 21.50 Uhr zu Fuß auf der Esmarchstraße in Richtung Einsteinstraße unterwegs, als ihn in Höhe der Virchowstraße ein Unbekannter von hinten mit einem Messer bedrohte und die Herausgabe von Geld forderte.
Nach Angaben des 16-Jährigen drehte er sich um und schubste den Täter zunächst weg. Daraufhin schlug der Unbekannte ihm mit der Faust gegen die Augenbraue. Der Jugendliche setzte sich ebenfalls zur Wehr und schlug zurück. Anschließend führte der Täter mit dem Messer eine Stichbewegung in Richtung des Oberkörpers aus. Das Messer beschädigte dabei die Jacke des Jugendlichen, verletzt wurde er nicht. Aus Angst händigte der 16-Jährige dem Räuber schließlich sein iPhone 14 aus. Der Täter flüchtete anschließend unerkannt.
Der Unbekannte wurde wie folgt beschrieben: schwarze Hautfarbe, etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß, schwarzer Pullover, blaue Jeans, schwarze Mütze mit weißem Emblem, dunkle Augen, schwarzer Ziegenbart sowie zusammengewachsene Augenbrauen. Er sprach gebrochen Deutsch.
Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 entgegen.
(15.05.2026)
Ort: Bremerhaven
Zeit: 14.5.26
Über den Polizeinotruf meldete am späten Donnerstagabend ein Passant ein Reh im Hafenbecken im Bereich der Schleusenstraße in Bremerhaven. Die alarmierte Bremer Wasserschutzpolizei war innerhalb von zehn Minuten mit einem Boot vor Ort und konnte das Tier retten.
Bei dem Reh handelte es sich um einen etwa ein Jahr alten Rehbock, der allein nicht mehr aus dem Wasser gekommen wäre. Obwohl Rehe grundsätzlich gute Schwimmer sind, wäre das Tier aufgrund fehlender natürlicher Uferbegrenzungen im Hafenbecken wohl erschöpft ertrunken.
Die Beamten der Wasserschutzpolizei konnten das Tier unverletzt an Bord ihres Bootes nehmen. Am Anleger wurde der Rehbock behutsam in einen Dienstwagen der Polizei Bremen gelegt und in das niedersächsische Umland transportiert. Dort wurde das geschwächte Tier auf einem Feld wieder freigelassen.
Die Ursache für das Auftauchen des Rehbocks im stadtnahem Hafenbecken konnte bislang nicht geklärt werden. Die Polizei geht davon aus, dass das Tier durch eine Gefahrensituation aufgeschreckt wurde und die Orientierung verlor.
In diesem Zusammenhang bittet die Polizei Hundebesitzer darum, auf ihre Tiere zu achten, um solche Zwischenfälle zu vermeiden.
(15.05.2026)
Ort: Bremen, Weserstadion
Zeit: 16.5.26, 15.30 Uhr
Am Samstag findet um 15.30 Uhr im Weserstadion das Bundesligaspiel zwischen dem SV Werder Bremen und Borussia Dortmund statt. Es wird von einer ausverkauften Veranstaltung ausgegangen.
Wie bei Heimspielen üblich, wird wieder das allgemein bekannte Verkehrskonzept angewandt: Der Osterdeich wird für den Individualverkehr zwischen Sielwall und Stader Straße circa zweieinhalb Stunden vor und etwa eine Stunde nach Spielende gesperrt. Am Stadion und in unmittelbarer Nähe stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Im Bereich des Osterdeichs und der Östlichen Vorstadt ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Kurzfristige Straßensperrungen durch die Polizei sind aufgrund von Einsatzmaßnahmen im Stadionumfeld und im gesamten Innenstadtbereich jederzeit möglich.
Im Umfeld von Fußballspielen kommt es regelmäßig zu einer Häufung von Kfz-Aufbrüchen. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, keine Wertgegenstände im Fahrzeug zurückzulassen.
(15.05.2026)
Ort: Bremen-Schwachhausen, OT Barkhof, Slevogtstraße
Zeit: 21.4.26, 15.30 Uhr
Nach den tödlichen Messerstichen in Schwachhausen im April, bei dem ein 41-Jähriger verstarb (siehe unsere Pressemeldung Nr. 0275), haben Polizei und Staatsanwaltschaft einen Ermittlungserfolg erzielt und eine mutmaßliche Täterin festgenommen.
Im Zuge intensiver Ermittlungen der Mordkommission geriet die 29-jährige Ex-Lebensgefährtin als Tatverdächtige in den Fokus. Gegen sie konnte ein Haftbefehl erwirkt und in dieser Woche vollstreckt werden. Sie wurde widerstandslos in einer Wohnung in Gröpelingen festgenommen.
Die Motivlage und der konkrete Ablauf der Tat ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen durch Polizei und Staatsanwaltschaft.
Weitere Auskünfte erteilt die Staatsanwaltschaft Bremen.
(16.05.2026)
Ort: Bremen-Arsten, OT Arsten, Hinter dem Vorwerk
Zeit: 15.5.26, 21.20 Uhr
Am Freitagabend wurden Polizei und Feuerwehr zu einem Brand in einem Wohnhaus in Arsten gerufen. In dem Haus fanden die Einsatzkräfte eine Person, die nur noch tot geborgen werden konnte.
Aus bislang ungeklärter Ursache kam es in der Küche des Reihenendhauses an der Straße Hinter dem Vorwerk zu einem Brand. Einsatzkräfte fanden den 88 Jahre alten Bewohner leblos im Badezimmer vor; eine sofortige Reanimation durch Rettungskräfte verlief erfolglos. Die Feuerwehr löschte den Brand schnell.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brand- und Todesursache aufgenommen.
(17.05.2026)
Ort: Bremen-Häfen, OT Industriehäfen, Kap-Horn-Straße
Zeit: 16.5.26, 20.40 Uhr
Am Samstagabend kam es in den Industriehäfen zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhren zwei Autos hintereinander die Kap-Horn-Straße in Richtung Schleuse Oslebshausen, als der vordere Pkw, ein VW Golf, die Geschwindigkeit deutlich verringerte. Der nachfolgende Mercedesfahrer versuchte daraufhin, den Wagen links zu überholen.
Während des Überholvorgangs lenkte die 25-jährige Golf-Fahrerin nach eigenen Angaben nach links, um zu wenden. Der überholende 24 Jahre alte Fahrer erschrak hierbei so sehr, dass er offenbar Gas- und Bremspedal verwechselte und mit hoher Geschwindigkeit mit seinem Mercedes gegen eine angrenzende Wand fuhr.
Der 24-jährige Mercedesfahrer und seine beiden Insassen wurden zum Teil schwer verletzt und mussten zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden. An dem Mercedes entstand durch den Aufprall ein Totalschaden. Die 25-Jährige und ihre Beifahrerin blieben unverletzt.
Zur genauen Unfallursache ermittelt nun das Verkehrsunfallkommissariat der Polizei Bremen.
(17.05.2026)
Ort: Bremen-Osterholz, OT Tenever, Walliser Straße
Zeit: 17.5.26, 1.35 Uhr
In der Nacht zu Sonntag kam es nach Anwohnerbeschwerden über eine lärmende Jugendgruppe in Osterholz zu einem Polizeieinsatz.
Die rund 60 Jugendlichen und jungen Erwachsenen hielten sich nachts lärmend vor einem Kiosk an der Walliser Straße auf, spielten dabei laute Musik ab und entfachten kleine Feuer. Als die alarmierten Einsatzkräfte eintrafen, wurde sofort aus der Gruppe heraus Pyrotechnik in Richtung der Polizisten gezündet, die vor ihnen explodierte; auch wurde eine Getränkedose nach ihnen geworfen. Das volle Getränk traf dabei eine Polizistin am Kopf. Sie wurde leicht verletzt.
Mit Unterstützungskräften wurden Personenkontrollen durchgeführt und Platzverweise erteilt. Die Einsatzkräfte fertigten Anzeigen, unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Zeugenhinweise gehen jederzeit an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888.
(18.05.2026)
Ort: Bremen-Walle, OT Hohweg, Rosenheimer Straße
Zeit: 16.5.26, 23.20 Uhr
Einsatzkräfte der Polizei stellten am Samstagabend zwei mutmaßliche Einbrecher in Walle. Der 43-Jährige und der 46-Jährige sind verdächtig, in ein Gartenbauunternehmen eingebrochen zu sein.
Gegen 23:20 Uhr meldete der Inhaber über den Notruf, dass er über eine Überwachungskamera zwei Männer auf dem Gelände seines Betriebes in der Rosenheimer Straße beobachten würde, wie sie versuchten, sich Zutritt zur Werkstatt zu verschaffen. Die alarmierten Einsatzkräfte waren schnell vor Ort und stellten die beiden 43 und 46 Jahre alten Verdächtigen mit Unterstützung der Diensthundeführer noch auf dem Gelände. Sie hatten sich im Gebüsch versteckt.
Die Polizisten fanden einen Kuhfuß sowie einen Schraubendreher in unmittelbarer Nähe der Verdächtigen. Bei dem 46 Jahre alten Tatverdächtigen konnte außerdem ein Autoschlüssel gefunden werden. Das dazugehörige Auto stand vermutlich als Fluchtwagen vor der Firma bereit. Es hatte gestohlene Kennzeichen. Alle gefundenen Gegenstände wurden sichergestellt. Das Auto wurde zur Beweissicherung abgeschleppt.
Die Einsatzkräfte nahmen die Männer mit auf die Wache, wo sie erkennungsdienstlich behandelt und entsprechende Strafanzeigen gefertigt wurden. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.