(15.11.25)
Ort: Bremen-Mitte
Zeit: 14.11.25 bis 15.11.25
Einsatzkräfte der Polizei Bremen, der Bundespolizei, der DB Sicherheit und des Ordnungsdienstes führten am Freitag in einer großangelegten Kontrollaktion erneut gezielte Schwerpunktmaßnahmen im Rahmen der Sicherheitskooperation Hauptbahnhof zur Bekämpfung der Drogen- und Straßenkriminalität und Unordnungserscheinungen durch. Auch die Einhaltung der Waffenverbotszone wurde dabei überwacht.
Die Einsatzkräfte waren ab dem frühen Abend mit sichtbarer Präsenz im Bereich Hillmannplatz, Bahnhofstraße, Breitenweg, Auf der Brake und rund um den Bahnhof unterwegs. Insgesamt kontrollierte die Polizei über 400 Personen. Dabei stellten die Polizistinnen und Polizisten verschiedene Drogen, Bargeld und Reizgas sowie verschreibungspflichtige Medikamente sicher. Gegen mehrere Tatverdächtige wurden Strafanzeigen, unter anderem wegen Körperverletzung, Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und Konsumcannabisgesetz gefertigt.
Zudem traf die Polizei eine Person an, die bereits mit einem Betretungsverbot für den Bahnhofsbereich belegt war; sie wurde in Gewahrsam genommen. Es wurden außerdem 23 Platzverweise erteilt. Schon am Morgen entdeckten Schwerpunktkräfte im hinteren Bereich eines Lokals am Bahnhof neun Spieler, die sich am unerlaubten Glücksspiel beteiligten. Einige von ihnen hatten dabei größere Bargeldbeträge bei sich. Auch beim Betreiber wurden in den Hosentaschen über 2500 Euro gefunden. Das Geld sowie weitere Beweismittel wurden beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Innensenator Ulrich Mäurer: "Die Großkontrolle am Hauptbahnhof ist ein voller Erfolg und Beleg für die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten. Diese enge Kooperation trägt Früchte: Die Bürgerinnen und Bürger nehmen das positiv wahr, die Kriminalitätszahlen gehen zurück. Die Fallzahlen sind im 3. Quartal 2025 auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Erfassung gesunken - mit nur noch 556 Fällen bei der Polizei Bremen und 681 bei der Bundespolizei. Die Arbeit am Hauptbahnhof ist ein Marathon, kein Sprint. Mit dieser Schwerpunktmaßnahme, die von der Polizei Bremen und der Bundespolizei gemeinsam geplant wurde und an der sich alle Akteure der Sicherheitskooperation beteiligen, zeigen wir einmal mehr unsere Entschlossenheit. Das ist gelebte Sicherheitspartnerschaft zum Schutz unserer Stadt."
Der Kriminalitätsrückgang wird von den Partnern der Sicherheitskooperation Hauptbahnhof insbesondere auf ihr gemeinsam koordiniertes Vorgehen zurückgeführt. Durch gemeinsame Maßnahmen von Bundespolizei, Deutsche Bahn, Ordnungsamt Bremen sowie der Polizei Bremen konnte die Präsenz und Zusammenarbeit von Ordnungskräften im Bahnhofsumfeld erhöht und verstetigt werden.
Zudem haben die Einführung der Quattrostreifen sowie die Maßnahmen der TaskForce Hauptbahnhof, bestehend aus Polizei Bremen und Ordnungsdienst, sowie die behördenübergreifenden Kontrollen im Bahnhofsumfeld positive Effekte gezeigt.
(15.11.25)
Ort: Bremen-Vahr, OT Neue Vahr Nord, Friedrich-Stampfer-Straße
Zeit: 14.11.25, 14.45 Uhr
Ein 34 Jahre alter Mann wurde am Freitagnachmittag in der Bremer Vahr durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt. Die Polizei fahndet nach dem flüchtigen Täter und sucht weiteren Zeugen.
Gegen 14.45 Uhr wurde die Polizei in die Friedrich-Stampfer-Straße gerufen. Vor Ort fanden Einsatzkräfte den verletzten Mann in einem Treppenhaus eines Wohnhauses liegend vor. Er wurde nach einer Erstversorgung von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Es besteht Lebensgefahr. Nach ersten Erkenntnissen hatte ein Mann zuvor auf den 34-Jährigen mit einem Messer eingestochen. Anschließend flüchtete der Täter. Die Einsatzkräfte sperrten den Bereich ab, sicherten Spuren sowie Beweismittel und befragten erste Zeugen.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an. Weitere Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen jederzeit unter 0421 362-3888 entgegen.
Weitere Auskünfte erteilt die Staatsanwaltschaft Bremen
(15.11.25)
Ort: Bremen-Östliche Vorstadt, OT Steintor, Vor dem Steintor
Zeit: 14.11.25, 17:35 Uhr
Am Freitagabend lief eine Gruppe von bis zu 150 zum Teil vermummten Personen durch das Steintor. Dabei wurde unter anderem Pyrotechnik gezündet. Die Polizei sucht Zeugen.
Gegen 17:35 Uhr meldeten Zeugen über den Notruf der Polizei, dass die Gruppe mit Fangesängen durch das Viertel ziehen und dabei Pyrotechnik zünden würde. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte mehrere abgebrannte Feuerwerkskörper vor. Die vermummten Personen hatten sich bereits entfernt. Verletzt wurde niemand. Die Polizisten fertigten Strafanzeigen wegen Landfriedensbruchs und des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Weitere Zeugenhinweise, insbesondere auch Videoaufnahmen oder Fotos, nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen jederzeit unter 0421 362-3888 entgegen.
(16.11.2025)
Ort: Bremen-Vahr, OT Neue Vahr Nord, Friedrich-Stampfer-Straße
Zeit: 14.11.25, 14.45 Uhr
Nach dem gewalttätigen Messerangriff in der Bremer Vahr am Freitagabend, wir berichteten (Nr. 0755), verstarb das 34 Jahre alte Opfer am Wochenende. Die Polizei Bremen konnte den mutmaßlichen Täter festnehmen.
Der 34-Jährige erlag am Samstagnachmittag seinen schweren Verletzungen in einem Bremer Krankenhaus. Am Samstagabend nahmen Spezialeinsatzkräfte einen 29 Jahre alten Tatverdächtigen im Stadtgebiet widerstandslos fest, als sich dieser zusammen mit seinem Verteidiger auf den Weg ins Polizeipräsidium machen wollte. Der 29-Jährige steht im dringenden Tatverdacht, auf den 34-Jährigen eingestochen zu haben. Ersten Erkenntnissen nach waren sich Täter und Opfer bekannt. Die weiteren Ermittlungen, auch zu den Hintergründen der Tat, dauern an.
Weitere Auskünfte erteilt die Staatsanwaltschaft Bremen.
(17.11.2025)
Ort: Bremen-Obervieland, OT Kattenturm, Niedersachsendamm
Zeit: 17.11.25, 01.05 Uhr
In der Nacht zu Montag brannten in Kattenturm mehrere E-Ladesäulen und ein Schaltkasten. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung und sucht Zeugen.
Ein 43-jähriger Autofahrer bemerkte die Brände gegen 1 Uhr an drei E-Ladesäulen und einer Schaltzentrale an einer Ladestation am Niedersachsendamm. Alarmierte Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr löschten die Flammen schnell. Schäden an Gebäuden entstanden so nicht. Verletzt wurde niemand.
Die Polizei sucht Zeugen und fragt, wer in der vergangenen Nacht verdächtige Beobachtungen im Bereich des Niedersachsendamms gemacht hat. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst jederzeit unter der Rufnummer 0421 362-3888 entgegen.
(17.11.2025)
Ort: Bremen-Burglesum, OT Burg-Grambke, An der Kleinen Geest
Zeit: 17.11.2025, 01:30 Uhr
Zwei Räuber überfielen in der Nacht zu Montag einen 43 Jahre alten Pizza-Lieferanten in Burglesum. Die Polizei sucht Zeugen.
Der Pizza-Lieferant wollte gegen 01:30 Uhr eine Bestellung im Ortsteil Burg-Grambke ausliefern. Vor dem Gebäude in der Straße An der Kleinen Geest warteten zwei Männer und verwickelten den 43-Jährigen zunächst in ein Gespräch. Als er das Geld für die Lieferung annehmen wollte, sprühte einer der Männer Pfefferspray in sein Gesicht. Anschließend entrissen sie ihm die Umhängetasche, in der sich Bargeld und ein Mobiltelefon befand, schlugen mehrfach auf dem am bodenliegenden 43-Jährigen ein und flüchteten.
Die Angreifer sollen zwischen 1,80 und 1,90 Meter groß und 25 bis 30 Jahre alt sein. Beide hatten einen dunklen Teint, schwarze Haare und einen schwarzen Bart. Einer von ihnen trug eine beigefarbene Jacke mit einer Kapuze.
Die Polizei fragt: „Wer hat zur Tatzeit im Bereich An der Kleinen Geest und Umgebung verdächtige Beobachtungen gemacht? Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 entgegen.
(17.11.2025)
Ort: Bremen-Östliche Vorstadt, OT Steintor, Fehrfeld
Zeit: 16.11.2025, 06:30 Uhr
Unbekannte Täter verletzten am Sonntagmorgen in der Östlichen Vorstadt einen 34 Jahre alten Mann mit einer Glasflasche und entwendeten sein Mobiltelefon sowie Bargeld. Die Polizei sucht Zeugen.
Der 34-Jährige hielt sich gegen 6:30 Uhr in einer Lokalität in der Straße Fehrfeld auf, als er unvermittelt von einer sechsköpfigen Personengruppe angegriffen wurde. Sie schlugen mehrfach auf ihn ein und setzten dabei auch eine Glasflasche ein. Die Täter entwendeten das Mobiltelefon sowie Bargeld und flüchteten in unbekannte Richtung. Der 34-Jährige wurde mit schweren Verletzungen am Kopf in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen. Die Ermittlungen, auch zu den Hintergründen der Tat, dauern an.
Die Polizei Bremen bittet Zeugen, die Hinweise zur Tat oder zu den Tätern geben können, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 zu melden.
(17.11.2025)
Ort: Bremen-Obervieland, OT Kattenturm, Niedersachsendamm
Zeit: 17.11.25, 01.05 Uhr
Nachdem in der Nacht zu Montag in Kattenturm mehrere E-Ladesäulen und ein Schaltkasten brannten, siehe hierzu auch die Pressemeldung 0759, prüft die Polizei nun ein Bekennerschreiben.
Das Schreiben wurde am Montag auf einer Internetplattform veröffentlicht und gibt als Grund den Kampf gegen Kolonialismus und Kapitalismus an. Ein 43-jähriger Autofahrer hatte die Brände gegen 1 Uhr am Niedersachsendamm bemerkt. Alarmierte Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr löschten die Flammen schnell. Schäden an Gebäuden entstanden so nicht. Verletzt wurde niemand.
Der Staatsschutz der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen, prüft derzeit das Schreiben auf Echtheit und sucht weiterhin Zeugen, die in der vergangenen Nacht verdächtige Beobachtungen im Bereich des Niedersachsendamms gemacht haben. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst jederzeit unter der Rufnummer 0421 362-3888 entgegen.
(18.11.2025)
Ort: Bremen-Osterholz, OT Ellenerbrok-Schevemoor, Osterholzer Herrstraße
Zeit: 17.11.25, 21 Uhr
Ein Mann mit einem Messer bedrohte am Montagabend Polizisten in Osterholz. Durch Einsatz eines Tasers konnte die Gefahrenlage unter Kontrolle gebracht werden. Er wurde anschließend von Einsatzkräften überwältigt, verletzt wurde niemand. Der 30-Jährige verhielt sich psychisch auffällig und wurde zwangsweise untergebracht.
Gegen 21 Uhr wurde die Polizisten vor der Wache Osterholz auf den offensichtlich verwirrten Mann aufmerksam. Als die Streife ihn ansprach, zückte er unvermittelt ein Jagdmesser, fuchtelte damit herum und lief unkontrolliert auf die Straße. Trotz Ansprache und Androhung des Schusswaffengebrauchs, ließ der 30-Jährige das Messer nicht fallen. Er äußerte, die Polizisten sollten doch auf ihn schießen. Unterstützungskräfte konnten den Mann schließlich mittels des sog. Tasers überwältigen und fixieren. Das Jagdmesser wurde beschlagnahmt.
Nach einer Begutachtung wurde der 30-Jährige zwangsweise in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht. Die Osterholzer Heerstraße musste während des Einsatzes temporär gesperrt werden.
(18.11.2025)
Ort: Bremen
Zeit: 17.11.2025
Die Polizei Bremen hat nach intensiven Ermittlungen einen Erfolg erzielt: Gegen einen 16-jährigen Tatverdächtigen wurde ein Untersuchungshaftbefehl erlassen, nachdem dieser zusammen mit einem 16-Jährigen und einer 14-Jährigen zwei Männer in eine Falle lockten und sie daraufhin attackierten, siehe hierzu auch die Pressemeldungen 0656 und 0725.
Im Oktober gerieten zwei Männer im Alter von 21 und 26 Jahren in eine hinterhältige Falle. Beide hatten sich über ein Chatportal zu einem vermeintlichen Treffen mit einer Frau in Blumenthal und in Burglesum verabredet. Stattdessen wurden sie von zwei Männern an den jeweiligen Treffpunkten überfallen, beraubt und brutal attackiert. Sie wurden dabei schwer verletzt und mussten stationär aufgenommen werden.
Die Polizei leitete umgehend umfassende Ermittlungen ein. Im Zuge der kriminalpolizeilichen Maßnahmen erhärtete sich der Tatverdacht gegen die Jugendlichen im Alter von 14, 16 und 16 Jahren. Am Vormittag des 17. Novembers 2025 wurden aufgrund von Durchsuchungsbeschlüssen des Amtsgerichts Bremen ihre Wohnanschriften durchsucht und die Verdächtigen vorläufig festgenommen.
Im weiteren Verlauf der Ermittlungen erhärtete sich der dringende Tatverdacht gegen einen der beiden 16-Jährigen. Gegen ihn wurde ein Untersuchungshaftbefehl erlassen, und er wurde in die Justizvollzugsanstalt Bremen überstellt.
Für weitere Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Staatsanwaltschaft.
(19.11.2025)
Ort: Bremen-Vahr, OT Neue Vahr Nord, August-Bebel-Allee
Zeit: 17.11.25 – 18.11.25
„Fest gemauert in der Erde stand die Form…“ doch in der Nacht von Montag auf Dienstag wurde die wertvolle Bronzeglocke vom einem Kirchengelände in der Vahr entwendet. Der Wert des etwa 300 Kilogramm schweren Läutewerks wird auf rund 10.000 Euro geschätzt, die Polizei sucht nach Zeugen.
Bereits zwei Wochen zuvor, am Abend des 6. November, hatten Unbekannte die Halterung der Glocke entfernt. In einem mutmaßlichen „Schweißeinsatz“ – „Von der Stirne heiß, rinnen muss der Schweiß“ – fiel die Glocke hinab und ließ sie vernehmlich läuten, was einem in der Nähe wohnenden Mitarbeiter der Kirchengemeinde nicht entging. Die Diebe flüchteten zunächst, ließen sich jedoch offensichtlich nicht beirren und machten sich nun in der Nacht zum Dienstag mit der gesamten Glocke davon.
Die Polizei fragt nun: Wer hat in den Nächten im Bereich der Kirche in der August-Bebel-Allee verdächtige Beobachtungen gemacht? Wem sind Fahrzeuge aufgefallen? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 entgegen.
(20.11.2025)
Ort: Bremen-Östliche Vorstadt, OT Fesenfeld, Bismarckstraße
Zeit: 19.11.25, 22 Uhr
Ein bewaffneter Täter überfiel am Mittwochabend einen Discounter in der Östlichen Vorstadt und versuchte, Bargeld zu erbeuten. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Der Unbekannte betrat kurz vor Ladenschluss den Einkaufsmarkt an der Bismarckstraße und fragte den Kassierer zunächst nach Zigaretten. Kurz danach hielt er den Mitarbeiter am Unterarm fest und forderte unter Vorhalt eines Messers die Öffnung der Kasse. Als ein weiterer Angestellter erschien, flüchtete der Täter ohne Beute in Richtung Osterdeich.
Die Polizei fragt: Wer hat am Mittwochabend rund um den Discounter an der Bismarckstraße verdächtige Beobachtungen gemacht und kann Hinweise auf den Räuber geben? Der Unbekannte wurde als etwa 1,85 Meter groß, stämmig und mit schwarzen, lockigen Haaren, einem Vollbart und dunklem Teint beschrieben. Der Mann trug eine Brille mit schwarzem Rahmen und war mit einer dunklen Jacke und einer Jeans bekleidet. Er maskierte sich mit einem beigen Tuch vor dem Gesicht.
Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst jederzeit unter 0421 362-3888 entgegen.
(20.11.2025)
Ort: Bremen
Zeit: 24.11.25 – 23.12.25
Der diesjährige Weihnachtsmarkt und der Schlachte-Zauber öffnen vom 24. November bis zum 23. Dezember 2025 ihre Tore. Die Polizei Bremen wird während der gesamten Veranstaltungszeit durchgängig präsent sein, um für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher zu sorgen.
Aktuell liegen keine Hinweise oder Erkenntnisse auf konkrete Gefährdungen für Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Adventszeit in Bremen vor. Die Polizei passt ihre Maßnahmen je nach Situation an, um auf den Weihnachtsmärkten für Sicherheit zu sorgen.
Neben uniformierten Fußstreifen werden auch Zivilkräfte im Einsatz sein. Vor Ort befindet sich ein Polizeicontainer, der als mobile Einsatzzentrale dient. Zudem wird ein Sicherheitsdienst im Auftrag der Veranstalter für zusätzlichen Schutz sorgen. Weitere Sicherheitsmaßnahmen sind der Einsatz der Videoüberwachung und ein Zufahrtschutzkonzept.
Es wird darauf hingewiesen, dass während der Öffnungszeiten ein Waffen- und Messerverbot gilt. Bei Verstößen drohen empfindliche Bußgelder.
Angesichts des erwarteten erhöhten Verkehrsaufkommens wird die Polizei Bremen auch die Verkehrsüberwachung verstärken und Verkehrsverstöße konsequent ahnden. Es wird empfohlen, den öffentlichen Nahverkehr oder Park & Ride-Angebote zur Anreise zu nutzen.
Zudem gibt es wichtige Tipps, um sich vor Taschendieben zu schützen: Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie benötigen. Tragen Sie Geld und Wertgegenstände in verschlossenen Innentaschen dicht am Körper. Achten Sie besonders im Gedränge auf Ihre Taschen und Wertsachen. Lassen Sie Handtaschen und Jacken nie unbeaufsichtigt.
Wir wünschen allen Besucherinnen und Besuchern eine sichere und angenehme Vorweihnachtszeit.
(20.11.2025)
Ort: Bremen-Walle/Gröpelingen, OT Oslebshausen
Zeit: 19.11.2025, 15 – 21 Uhr
Die Polizei Bremen führte gemeinsam mit dem Ordnungsamt, dem Zoll, dem Gewerbeamt sowie der Kassenprüfung des Finanzamtes und der Glücksspielaufsicht am Mittwoch umfangreiche behördenübergreifende Kontrollen durch. Ziel der Maßnahmen war die Überprüfung gewerblicher Betriebe in Walle, Gröpelingen und Oslebshausen.
Insgesamt wurden 16 Gewerbeeinheiten, wie Kioske, Imbisse sowie andere Lokalitäten kontrolliert. Aufgrund von erheblichen Mängeln wurden zwei Lokalitäten und eine Sportsbar in Walle und in Gröpelingen aufgrund fehlender Ausschankgenehmigung mit sofortiger Wirkung geschlossen. In einem Restaurant in Gröpelingen stellten die Einsatzkräfte zudem fest, dass die Mitarbeitenden während der Essenszubereitung in der Küche geraucht haben. Neben erheblichen Kassenmängeln in fast allen Gewerbeeinheiten wurden unter anderem Steuerstraftaten in Bezug auf nicht verzollte Vapes festgestellt. In einem Fall besteht der Verdacht auf Schwarzarbeit.
Im Zuge polizeilicher Ermittlungen wurden unter anderem ein Baseballschläger und ein Messer im Bereich der Waffenverbotszone sichergestellt. In einem Kiosk in Gröpelingen fanden die Einsatzkräfte zudem einen Teleskopschlagstock sowie ein Einhandmesser. Entsprechende Anzeigen wurden gefertigt.
Die Polizei Bremen ist hier behördenübergreifend verstärkt im Einsatz und wird diese Maßnahmen auch weiterhin gezielt fortsetzen.
(20.11.2025)
Ort: Bremen-Nord, Bundesautobahn A270
Zeit: 20.11.2025, 7:30 – 10:30 Uhr
Blitzeis sorgte am Donnerstagmorgen für teilweise glatte Straßen und mehrere Verkehrsunfälle. Die Bundesautobahn 270 in Bremen Nord musste temporär voll gesperrt werden.
Zwischen 7:30 Uhr und 8:30 Uhr kam es auf der Bundesautobahn 270 in Fahrtrichtung Farge zu insgesamt sechs Verkehrsunfällen. Aufgrund der regennassen Fahrbahn und den niedrigen Temperaturen bildete sich ein Eisfilm auf dem Asphalt, weshalb mehrere Autos von der Fahrbahn abkamen. Dabei blieb es hauptsächlich bei Blechschäden, eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Teilstücke der A 270 mussten wegen der spiegelglatten Fahrbahn in Fahrtrichtung Farge zwischen Blumenthal und Rönnebeck sowie wegen Reinigungsarbeiten zwischen Vegesack-Hafen und Vegesack-Mitte zwischenzeitlich voll gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Sperrungen wurden im Laufe des Vormittags nach und nach aufgehoben.
(21.11.2025)
Ort: Bremen-Mitte, OT Altstadt, Am Wall 198
Zeit: 02.12.25, 17 bis 18.30 Uhr
Das Präventionszentrum der Polizei Bremen führt wieder ein Seminar zum Thema "Starkes Auftreten statt starker Fäuste!" durch. Wir zeigen verschiedene Lösungsmöglichkeiten für Konfliktsituationen. Ab sofort können sich Interessierte hierzu anmelden.
Sie fühlen sich in der Öffentlichkeit unsicher? Sie wissen nicht wie Sie sich verhalten sollen, wenn Sie von fremden Personen angesprochen werden? Sie würden gerne anderen Menschen in bedrohlichen Situationen helfen, wissen aber nicht wie?
Dann besuchen Sie unser Selbstbehauptungsseminar „Starkes Auftreten statt starker Fäuste! Hier zeigen wir Ihnen verschiedene Wege, wie Konfliktsituationen effektiv und konstruktiv gelöst werden können.
Das Seminar findet am Dienstag, 2. Dezember von 17 bis 18.30 im Justizzentrum, Am Wall 198 in der Bremer Altstadt statt. Teilnehmen können Interessierte ab 16 Jahren. Eine Anmeldung ist unter der Telefonnummer 0421 362-19003 oder per Mail an praeventionszentrum@polizei.bremen.de erforderlich.
(21.11.2025)
Ort: Bremen
Zeit: 20.11.25
Nachdem am Wochenanfang die Bronzeglocke einer Kirche in der Vahr entwendet worden war, siehe auch Pressemeldung 765, gibt es nun einen ersten Ermittlungserfolg: Die Glocke konnte sichergestellt werden.
Ein Mitarbeiter eines Recyclinghofes meldete sich am Mittwoch telefonisch bei der Polizei. Er hatte aus der Presse vom Diebstahl erfahren und teilte mit, am Tag zuvor eine Glocke von zwei unbekannten Männern angekauft zu haben – ohne zu diesem Zeitpunkt von dem Vorfall zu wissen. Aufgrund der Berichterstattung vermutete er nun, dass es sich um die entwendete Kirchenglocke handeln könnte.
Der Verdacht bestätigte sich: Ermittlerinnen der Polizei Bremen stellten das Geläut sicher. Die etwa 300 Kilogramm schwere Bronzeglocke wird zeitnah wieder an die Kirchengemeinde übergeben.
Die Ermittlungen zu den mutmaßlichen Tätern laufen derweil parallel weiter. Die Polizei prüft aktuell Hinweise, die zur Identifizierung der Verantwortlichen führen könnten.
(21.11.2025)
Ort: Bremen-Horn-Lehe, OT Lehe, Gerold-Janssen-Straße
Zeit: 20.11.2025, 13:05 Uhr
Eine 92 Jahre alte Frau verwechselte am Donnerstag in Horn-Lehe nach ersten Erkenntnissen die Bremse mit dem Gaspedal und durchbrach das Schaufenster eines hiesigen Drogeriemarktes. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, es entstand hoher Sachschaden.
Die 92-Jährige wollte gegen 12 Uhr aus einer Parklücke in der Gerold-Janssen-Straße rangieren und touchierte dabei einen hinter ihr stehenden VW Golf. Als die Einsatzkräfte vor Ort antrafen, baten sie die Seniorin ihren Mercedes für die Verkehrsunfallaufnahme zur Seite zu fahren, da sie den Weg blockierte. Als sie ihr Auto auf einen Parkplatz steuerte, rutschte sie laut eigenen Aussagen von der Bremse ab, trat aufs Gaspedal und fuhr mit aufheulendem Motor direkt in das Schaufenster eines dortigen Drogeriemarktes. Der Aufprall war so stark, dass die Fensterscheibe zu Bruch ging und die Regale im Laden mit Waren und Werbeaufsteller umgeworfen wurden. Niemand wurde verletzt.
Es entstand ein Sachschaden von etwa 100.000 Euro. Das Verkehrskommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
(21.11.2025)
Ort: Bremen-Horn-Lehe, Hemelingen, Vahr
Zeit: 20.11.2025, 15:15 – 21:30 Uhr
Die Polizei Bremen, die in dieser Woche bereits erfolgreich behördenübergreifende Kontrollen im Bremer Westen durchführte, setzte diese gemeinsam mit dem Zoll, der Kassenprüfung des Finanzamtes und der Glücksspielaufsicht sowie der LMTVet Behörde am Donnerstag im Bremer Osten fort.
In den Stadtteilen Horn-Lehe, Hemelingen und der Vahr kontrollierten die Kräfte ab 15 Uhr bis in den späten Abend insgesamt zehn Gewerbeobjekte, darunter Kioske, Cafés und Imbisse. Dabei wurden mehrere Ordnungswidrigkeiten festgestellt und geahndet. In einem Lokal in Sebaldsbrück wurden von Einsatzkräften vier illegale Spielautomaten festgestellt und beschlagnahmt. In einem Restaurant in Hastedt wurden aufgrund von Steuerschulden durch Mitarbeiter des Finanzamtes Wertgegenstände, wie ein Auto im Wert von über 20.000 Euro gepfändet. Im weiteren Verlauf wurden dort zwei Spielautomaten festgestellt, die seit mehreren Monaten ohne Prüfsystem liefen. Zudem wurden in fast allen Objekten Verstöße wie unter anderem Kassenmängel, Hygienemängel und Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz festgestellt.
Die Polizei Bremen ist seit vielen Wochen und Monaten im Stadtgebiet im Einsatz und wird auch weiterhin mit anderem Behörden offene und verdeckte Schwerpunktmaßnahmen durchführen.
(21.11.2025)
Ort: Bremen-Mitte, OT Altstadt, Bürgermeister-Smidt-Brücke
Zeit: 20.11.25, 6 – 8 Uhr
Am frühen Donnerstagmorgen führte die Polizei Bremen eine Verkehrskontrolle zum Thema „Sicherheit durch Sichtbarkeit“ durch. Zwischen 06:00 und 08:00 Uhr kontrollierten 19 Polizistinnen und Polizisten an der Bürgermeister-Smidt-Brücke beidseitig den Verkehr.
Im Fokus standen Radfahrer, Pedelec- und E-Scooter-Fahrer sowie Fußgänger. Insgesamt wurden rund 200 Personen angehalten und auf ihre Sichtbarkeit im morgendlichen Berufsverkehr angesprochen. Die Resonanz aus der Bevölkerung war durchweg positiv – viele begrüßten die Aktion ausdrücklich und wünschten sich weitere Kontrollen dieser Art.
Die Polizei machte erneut darauf aufmerksam, wie wichtig gut erkennbare Kleidung in der dunklen Jahreszeit ist. Dunkel gekleidete Personen werden oft erst sehr spät wahrgenommen, insbesondere bei Regen, Nebel oder Gegenlicht. Reflektierende Kleidung und Accessoires erhöhen die Sichtbarkeit erheblich und können schwere Unfälle verhindern. Geeignete Westen, Reflektorbänder oder andere Hilfsmittel sind bereits für kleines Geld im Fahrradhandel, im Baumarkt oder online erhältlich.
Im Rahmen der Kontrolle verteilten die Einsatzkräfte 50 Klackbänder, 95 reflektierende Westen / Überwürfe, diverse Flyer und Broschüren zu Themen wie Helmnutzung, Sichtbarkeit und sicherem Radfahren.
Die Polizei Bremen appelliert an alle: Machen Sie sich sichtbar – für Ihre eigene Sicherheit.
(22.11.2025)
Ort: Bremen-Gröpelingen, OT Lindenhof, Bremerhavener Straße
Zeit: 21.11.25, 20.30 Uhr
Am Freitagabend führten die spezialisierten Verkehrsüberwacher der Polizei Bremen mobile Geschwindigkeitsmessungen im Stadtgebiet durch. Gegen 20.30 Uhr wurde der zivile Polizeiwagen auf der Bremerhavener Straße in Gröpelingen von einem Audi A5 und einem VW Golf GTI mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit überholt.
Die Polizisten fuhren hinterher und konnten ein Rennen zwischen den beiden Fahrzeugen beobachten. Unter extremen Bedingungen, bei -2 °C und auf einer kurvigen Strecke, fuhren die Autos mit hoher Geschwindigkeit. Mittels des Videonachfahrsystems wurde eine Spitzengeschwindigkeit von über 100 km/h gemessen. Dabei passierten die Fahrer unter anderem einen Baustellenbereich mit einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h sowie eine Straßenbahn-Haltestelle.
Die beiden Fahrzeuge, geführt von einem 22-jährigen und einem 25-jährigen Mann, konnten im Bereich der Liegnitzstraße gestoppt werden. Die Autos wurden beschlagnahmt und abgeschleppt, die Führerscheine sind ebenfalls weg. Die weiteren Ermittlungen wegen der Teilnahme als Kraftfahrzeugführer an einem nicht erlaubten Kraftfahrzeugrennen im Straßenverkehr dauern an.
(22.11.2025)
Ort: Bremen-Huchting
Zeit: 21.11.25, 16 Uhr
Eine 81-jährige Frau aus Huchting wurde am Freitag Ziel eines Telefonbetrugs, bei dem ihr durch einen falschen Anruf ihre Bankkarte entwendet und Geld abgehoben wurde. Die Polizei ermittelt und warnt vor ähnlichen Betrugsmaschen.
Die Seniorin erhielt einen Anruf von einer angeblichen Mitarbeiterin der Sparkasse. Diese fragte die Bremerin, ob eine hohe Überweisung an einen Online-Versandhändler korrekt sei, da sonst ihre Bankkarte nicht mehr gültig sei und ausgetauscht werden müsse. Da die Frau jedoch keine solche Überweisung veranlasst hatte, teilte sie der Anruferin ihre PIN mit. Kurz darauf erschien ein vermeintlicher Mitarbeiter der Sparkasse an der Wohnung der Seniorin und holte die Bankkarte ab, um sie „auszutauschen“. Wenig später wurde eine unbefugte Geldabhebung von ihrem Konto festgestellt.
Die Kriminalpolizei hat inzwischen die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei warnt eindringlich vor solchen Betrugsversuchen. Echte Banken, Sparkassen oder die Polizei fragen niemals telefonisch nach PINs, TANs oder Passwörtern, geschweige denn nach Wertsachen oder Geld im Haus. Legen Sie bei verdächtigen Anrufen sofort auf und kontaktieren Sie die Ihnen bekannte Telefonnummer Ihrer Bank oder die Polizei unter 110. Geben Sie niemals persönliche Daten oder Wertsachen an unbekannte Personen weiter.
(23.11.2025)
Ort: Bremen-Neustadt, Osterholz
Zeit: 22.11.25 – 23.11.25
Von Samstag auf Sonntag brannten in den Bremer Stadtteilen Neustadt und Osterholz zwei Fahrzeuge. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Der erste Vorfall ereignete sich gegen 18:15 Uhr in der Schleiermacherstraße in der Südervorstadt, wo ein am Straßenrand geparkter Ford Ranger in Flammen stand. Passanten bemerkten das Feuer und konnten es noch rechtzeitig löschen, bevor größerer Schaden entstand. Der zweite Brand wurde gegen 4:30 Uhr in der Dudweilerstraße in Sebaldsbrück gemeldet, wo ein Fiat-Wohnmobil brannte. Die Einsatzkräfte der Polizei trafen schnell ein und konnten die Flammen ebenfalls löschen. Nachlöscharbeiten wurden an beiden Brandorten von der Feuerwehr durchgeführt.
Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Brandstiftungen aufgenommen. Ob zwischen den beiden Vorfällen ein Zusammenhang besteht, wird geprüft.
Personen, die sachdienliche Hinweise zu den Bränden oder verdächtigen Beobachtungen in den betreffenden Bereichen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 zu melden.
(23.11.2025)
Ort: Bremen-Vahr, OT Gartenstadt Vahr, Sangerhauser Straße
Zeit: 22.11.25, 2.30 Uhr
In der Nacht von Freitag auf Samstag hat ein 27-jähriger Mann in Bremen eine Fahrt der etwas anderen Art unternommen – in einem gestohlenen Wohnmobil, ohne Licht und unter Drogeneinfluss. Das war keine besonders gute Idee.
Einsatzkräfte wollten in Schwachhausen einen Wohnmobilfahrer kontrollieren, der ohne Licht unterwegs war. Doch der Fahrer schien etwas anderes im Kopf zu haben: Anstatt anzuhalten, fuhr er einfach weiter. In der Sangerhauser Straße konnte das „sture Gefährt“ schließlich gestoppt werden.
Beim Öffnen der Fahrertür entdeckten die Polizisten sofort, dass unter dem Lenkrad des Fahrzeugs Kabel herausragten – ein deutlicher Hinweis auf einen „kurzen Draht“ zum Diebstahl. Es stellte sich heraus: Das Wohnmobil war gestohlen. Der Halter des Fahrzeugs, der mittlerweile erreicht wurde, hatte von dem Diebstahl noch nichts bemerkt – und konnte sich über die schnelle Sicherstellung seines Campers freuen. Der 27-jährige ukrainische Fahrer gab an, das Wohnmobil von einem anderen Mann übernommen zu haben, um es nach Polen zu fahren. Zudem war der Mann unter Drogeneinfluss, was ein Vortest bestätigte. Eine Blutentnahme wurde entsprechend durchgeführt.
Die weiteren Ermittlungen, unter anderem wegen schweren Diebstahls und Fahren ohne Fahrerlaubnis, dauern an.
(24.11.2025)
Ort: Bremen-Burglesum, OT Burgdamm, Stockholmer Straße
Zeit: 23.11.25, 21.10 Uhr
Ein Unfall mit anschließender Flucht führte am Sonntagabend in Burglesum zu Stromausfällen in mehreren Wohnhäusern. Die Polizei sucht den mutmaßlichen Verursacher.
Gegen 21.10 Uhr verlor ein unbekannter Fahrer eines schwarzen Audi bei Schneefall die Kontrolle über sein Fahrzeug. In der Stockholmer Straße geriet er auf die Gegenfahrbahn und zwang einen entgegenkommenden 52-jährigen Daimler-Fahrer zu einem riskanten Ausweichmanöver.
Der Daimler prallte daraufhin rechts gegen einen Stromkasten und zerstörte diesen vollständig. Durch den Aufprall kam es zu einem elektrischen Kurzschluss, bei dem der 21-jährige Beifahrer einen Stromschlag erlitt. Beide Insassen konnten das Fahrzeug verlassen. Rettungskräfte versorgten den Beifahrer noch vor Ort. Der Audi-Fahrer flüchtete unerlaubt vom Unfallort.
Durch die beschädigte Technik kam es in mehreren angrenzenden Wohnhäusern zu Stromausfällen.
Die Polizei ermittelt und sucht den flüchtigen Fahrer. Hinweise nimmt die Verkehrsbereitschaft der Polizei Bremen unter 0421 362-14850 entgegen.
(24.11.2025)
Ort: Bremen-Horn-Lehe, OT Lehe, Vorkampsweg
Zeit: 21.11.25, 18.30 Uhr bis 23.11.25, 9.30 Uhr
Am Wochenende wurde eine Schule in Horn-Lehe mit Farbe beschmiert. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Durch einen Anwohner wurden der Polizei mehrere Schmierereien am Gymnasium am Vorkampsweg und der dortigen Sporthalle gemeldet. Unbekannte hatten mit weißer Farbe großflächig politisch motivierte Schriftzüge wie, "Fck Linke", "Fck Antifa", "Fck Moslems", "Linksextrem ist auch scheiße", gesprüht. Zudem wurde eine eingeschlagene Fensterscheibe am Mobilbau der Schule festgestellt.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 jederzeit entgegen.
(24.11.2025)
Ort: Bremen-Stadtgebiet
Zeit: 17.11.2025 – 24.11.2025
Die Polizei Bremen beteiligte sich vergangene Woche an der „Roadpol-Kontrollwoche Truck&Bus“. Die Einsatzkräfte überprüften dabei insgesamt 47 Lastkraftwagen und Busse. Dabei wurden diverse Verstöße festgestellt. Darüber hinaus stellten Einsatzkräfte am Wochenende zwei betrunkene Autofahrer im Alter von 27 und 53 Jahren in der Vahr.
Die Einsatzkräfte führten in der vergangenen Woche im Rahmen der Roadpol-Kontrollwoche an mehreren Tagen im Bremer Stadtgebiet und auf der Bundesautobahn 1 Schwerpunktkontrollen an Lastkraftwagen und Bussen durch. Roadpol ist das europäische Netzwerk der Verkehrspolizeien mit dem Ziel, die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten auf europäischen Straßen zu verringern. Insgesamt wurden 47 Fahrzeuge angehalten und 49 Personen überprüft. Bei zwei von vier Tiertransporten bestand der Verdacht einer technischen Überladung. Die weiteren Ermittlungen wurden durch die LmtVet-Behörde übernommen. Bei drei Fahrzeugen wurde festgestellt, dass Fahrtenschreiber einer alten Generation verbaut waren. Des Weiteren waren zwei Fahrzeuge mit erheblichen Reifenschäden unterwegs. In allen Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt. Die Einsatzkräfte stellten insgesamt 24 Ordnungswidrigkeiten fest, weil unter anderem gegen Lenk- und Ruhezeiten verstoßen und das Überholverbot nicht eingehalten wurde. Insgesamt wurden Bußgelder im mittleren vierstelligen Bereich eingenommen.
Überdies waren Einsatzkräfte in der Nacht zu Samstag auf der Richard-Boljahn-Allee in stadteinwärtiger Richtung unterwegs, als ein Volvo mit stark überhöhter Geschwindigkeit an ihnen vorbeifuhr. Die Streifenwagenbesatzung stoppte den Wagen auf Höhe der Loignystraße. Bei einer anschließenden Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass der 53-Jährige unter Alkoholeinfluss stand. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 1,5 Promille. In der Nacht zu Montag beobachteten Einsatzkräfte einen VW Polo, der in der Stresemannstraße mehrfach in den Gegenverkehr fuhr ohne andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden. Bei einer anschließenden Kontrolle zeigte sich, dass der Fahrer zitterte und beim Aussteigen starke Probleme hatte, das Gleichgewicht zu halten. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille. Eine Blutentnahme wurde in beiden Fällen angeordnet.
Die Einsatzkräfte untersagten die Weiterfahrt, stellten die Führerscheine der beiden Männer sicher und fertigten entsprechende Strafanzeigen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Die Verstöße in der vergangenen Woche zeigen die Notwendigkeit dieser Maßnahme, die die Polizei Bremen auch künftig bei bestimmten Schwerpunktkontrollen und im Rahmen ihrer Streifentätigkeit stationär und mobil mit Funkstreifenwagen durchführen wird, um die Sicherheit auf Bremens Straßen weiter zu erhöhen.
(24.11.2025)
Ort: Bremen-Obervieland, OT Arsten, Bundesautobahn 1,
Zeit: 24.11.2025, 10:05 Uhr
Ein 27 Jahre alter Lkw-Fahrer erlitt am Montagvormittag auf der Bundesautobahn 1 einen Krankheitsfall und prallte gegen eine Mittelschutzleitplanke. Der Mann musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Gegen 10:05 Uhr befuhr der 27-Jährige mit seinem Lkw die Bundesautobahn 1 in Fahrtrichtung Osnabrück, als er auf Höhe der Weserbrücke einen Krankheitsfall erlitt und die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Daraufhin prallte er ungebremst gegen die Mittelleitplanke, die durch den Aufprall in den Gegenverkehr gedrückt wurde, und kam erst nach mehreren Metern an der Ausfahrt Arsten zum Stillstand. Mehrere Ersthelfer eilten zum 27-Jährigen, der zu diesem Zeitpunkt wieder Ansprechbar war. Er wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Der Lkw war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Bundesautobahn 1 musste zwischenzeitlich in beide Richtungen für die Aufräumarbeiten komplett gesperrt werden. Dadurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der A1 sowie im Stadtgebiet.
Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.
(25.11.2025)
Ort: Bremen-Walle, OT Utbremen, Ellmersstraße
Zeit: 24.11.2025, 14 Uhr
Im Ortsteil Utbremen wurden im Rahmen von Sondierungsarbeiten mehrere Stabbrandbomben gefunden. Diese wurden vom Kampfmittelräumdienst der Polizei Bremen sichergestellt.
Gegen 14 Uhr wurden zunächst mehrere Brandbomben während Bauarbeiten in der Ellmersstraße entdeckt. Aufgrund der zu diesem Zeitpunkt nicht absehbaren Gefahr, wurde eine direkt anliegende Schule evakuiert und der unmittelbare Nahbereich des Fundes abgesperrt. Experten des Kampfmittelräumdienstes der Polizei Bremen gaben vor Ort jedoch Entwarnung, da es sich um Stabbrandbomben handelt und von ihnen keine Gefahr ausging.
Das Weitergraben wurde dennoch untersagt. Die aufgefundenen Bomben wurden durch den Kampfmittelräumdienst im weiteren Verlauf sichergestellt.
(25.11.2025)
Ort: Bremen-Häfen, OT Industriehäfen, Riespot
Zeit: 25.11.25, 9.10 Uhr
Am Dienstag wurde ein toter Säugling in den Bremer Häfen entdeckt. Die Polizei Bremen hat die Todesursachenermittlung aufgenommen.
Mitarbeiter eines Entsorgungsbetriebes fanden am Morgen beim Sortieren von Abfall den Leichnam eines Säuglings auf dem Firmengelände in den Industriehäfen. Sie alarmierten die Polizei.
Die Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen, die Identität des toten Säuglings und die genaue Todesursache stehen noch nicht fest.
Weitere Auskünfte erteilt die Staatsanwaltschaft Bremen.
(25.11.2025)
Ort: Bremen-Häfen, OT Industriehäfen, Beim Industriehafen
Zeit: 26.11.2025, 10 Uhr
Bei Sondierungsarbeiten im Ortsteil Industriehäfen wurde ein 250 Kilogramm schwerer Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Dieser soll am Mittwoch in den Mittagsstunden entschärft werden. Dazu sind in einem Radius von 500 Metern um den Fundort Evakuierungen notwendig.
Die englische Sprengbombe wurde am Fundort in der Straße Beim Industriehafen von den Experten des Kampfmittelräumdienstes der Polizei Bremen gefunden. Sprengmeister Thomas Richter wird die Bombe am Mittwoch, 26. November 2025 voraussichtlich ab 12 Uhr entschärfen.
Alle Gebäude in direkter Umgebung des Fundortes werden ab 10 Uhr evakuiert. Betroffen von den Maßnahmen sind in jedem Fall die Straßen Beim Industriehafen (in beide Richtungen) sowie die Riedemannstraße, Tillmannstraße, Große Riehen und Wohlers Eichen. Aus diesem Grund wird es ab 10 Uhr auch Einschränkungen und Ausfälle bei Bussen geben. Die Polizei empfiehlt, den Bereich weiträumig zu umfahren. Anwohnerinnen und Anwohner können sich für die Dauer der Maßnahme in der Berufsschule für Metalltechnik in der Reiherstraße aufhalten.
Eine Karte der betroffenen Straßen finden Sie anbei.
(26.11.2025)
Ort: Bremen-Neustadt, OT Neuenland, Hanna-Kunath-Straße
Zeit: 25.11.2025, 11.45 Uhr
Am Dienstagmittag beeinträchtigte ein Drohnenflug in unmittelbarer Nähe des Bremer Flughafens in der Neustadt kurz den Flugverkehr. Ein 39-jähriger Mann ließ seine Drohne in einer Höhe von 35 Metern über einer Baustelle einer Flughafenservicefirma fliegen, die sich in unmittelbarer Nähe des Airports befindet.
Die Bundespolizei wurde auf den Vorfall aufmerksam, konnte den Drohnenpiloten in der Nähe der Baustelle antreffen und den Einsatzkräften der Polizei Bremen übergeben. Der Mann erklärte, Übersichtsaufnahmen der Baustelle machen zu wollen. Da sich der Flug jedoch in einem sensiblen Bereich des Flughafens ereignete, stellte dies nicht nur eine Ordnungswidrigkeit dar, sondern führte auch zu einer Strafanzeige wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr. Aufgrund des Vorfalls wurde der Luftraum über Bremen für etwa 30 Minuten gesperrt. Es kam zu keinen Flugumleitungen oder -ausfällen.
Die Drohne wurde sichergestellt, die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
(26.11.2025)
Ort: Bremen-Häfen, OT Industriehäfen, Beim Industriehäfen
Zeit: 26.11.2025, 13:20 Uhr
Eine bei Sondierungsarbeiten im Stadtteil Industriehäfen gefundene 250-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde durch den Kampfmittelräumdienst der Bremer Polizei erfolgreich entschärft.
Sprengmeister Thomas Richter entschärfte vor wenigen Minuten die englische Sprengbombe in der Straße Beim Industriehafen.
Es kam zu keinen besonderen Vorkommnissen, die Sperrungen sind aufgehoben.
(27.11.2025)
Ort: Bremen
Zeit: November 2025
Betrügerische Online-Trading-Plattformen haben deutlich zugenommen. Mit professionell gestalteten Webseiten und angeblichen „Brokern“ locken die Täter Anlegerinnen und Anleger in eine ausgefeilte Betrugsmasche. Die Polizei Bremen warnt vor dieser Form des Cybertrading-Betruges und gibt Tipps.
Kurz nach der Registrierung nehmen die Täter Kontakt auf – oft über Messenger-Dienste wie WhatsApp oder Telegram. Dort treten sie als angebliche „Broker“ oder Mitglieder vermeintlicher exklusiver Trading-Gruppen auf. Die Chats wirken professionell, seriös und zeitnah, was gezielt Vertrauen schaffen soll.
Die Täter empfehlen zunächst eine kleine, angeblich risikolose Startinvestition. Um den Einstieg zu erleichtern, wird häufig sogar ein Fernzugriff auf das Endgerät angeboten – angeblich, um das Konto einzurichten. Manipulierte Kursverläufe und fingierte Gewinne simulieren anschließend erfolgreiche Trades. Im Verlauf werden Anlegerinnen und Anleger zu immer höheren Einzahlungen gedrängt. Bei Auszahlungswünschen folgen Ausreden: angebliche Steuern, Gebühren oder „Verifizierungen“. Danach bricht der Kontakt ab – die Plattform ist nicht mehr erreichbar, das Geld verloren.
In Bremen ereignete sich beispielsweise ein Fall, bei dem ein Mann über soziale Medien auf eine Chatgruppe auf WhatsApp, die sich mit dem Thema Aktien beschäftigt, aufmerksam wurde. Er investierte im weiteren Verlauf einen niedrigen sechsstelligen Betrag in vermeintliche Aktien. Als er sich das Geld auszahlen lassen wollte, war dies nicht mehr möglich.
Bundesweit hat sich die Zahl der Anlage- und Finanzierungsdelikte, zu denen auch Cybertrading Fraud zählt, laut Polizeilicher Kriminalstatistik vom Jahr 2023 auf 2024 nahezu verdoppelt (von 2.609 auf 5.183 Fälle). Auch in Bremen zeigt sich diese Entwicklung: Die Zahl der Ermittlungsvorgänge im Bereich Cybertrading hat sich im selben Zeitraum nahezu verdoppelt. Die Schadenssummen erreichen teilweise sechsstellige Beträge pro Delikt. Die Anzahl der Vorgänge liegt zwar noch immer in einem niedrigen dreistelligen Bereich, jedoch geht aus der Entwicklung der Vorgangszahlen die zunehmende Relevanz des Phänomens hervor.
Die Polizei Bremen gibt Tipps, wie Sie sich vor Cybertrading-Betrug schützen können: Suchen Sie im Internet nach dem Unternehmen und lesen Sie Erfahrungsberichte anderer Nutzerinnen und Nutzer. Geben Sie keine sensiblen Daten (z.B. Ausweiskopien, Fotos, Zugangsdaten) weiter. Installieren Sie keine Fernzugriffsoftware, wenn Sie dazu aufgefordert werden. Seien Sie misstrauisch bei unrealistischen Gewinnversprechen oder zeitlichem Druck. Weitere Präventionshinweise sowie alle weiteren Informationen zum Thema Cybertrading finden Sie auf unserer Internetseite.
(27.11.2025)
Ort: Bremen-Vegesack, OT Aumund-Hammersbeck, Meinert-Löffler-Straße
Zeit: 26.11.2025, 22:40 Uhr
Am späten Mittwochabend entzog sich ein Autofahrer in Aumund-Hammersbeck einer Verkehrskontrolle und verursachte bei der anschließenden Flucht in Schwanewede einen Verkehrsunfall.
Gegen 22.40 Uhr wurde ein Funkstreifenwagen der Polizei Bremen in der Meinert-Löffler-Straße auf einen entgegenkommenden schwarzen VW Golf aufmerksam, da dieser Pkw in der Vergangenheit wiederholt durch eine Person ohne Fahrerlaubnis geführt wurde. Nachdem der Streifenwagen gewendet hatte, flüchtete das Auto sofort mit erhöhter Geschwindigkeit in das niedersächsische Umland.
Auf der Flucht kollidierte das Fahrzeug dann in der Straße Beckedorfer Heide in Schwanewede mit einem Gartenzaun. Der stark beschädigte Pkw konnte schließlich wenig später in der Mühlenstraße durch den Bremer Streifenwagen gestoppt werden. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem Fahrer um einen 51-jährigen aus Bremen, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Überdies wurde bei ihm noch eine Blutentnahme durchgeführt, da er angab, am Vortag Kokain konsumiert zu haben.
Halter des Unfallfahrzeugs ist ein Bekannter des 51-Jährigen. Der Fahrzeugschlüssel wurde sichergestellt. Gegen den Halter und den 51-jährigen Fahrzeugführer wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
(27.11.2025)
Ort: Bremen
Zeit: 27.11.2025
Nachdem am Dienstag ein totes Baby in einer Bremer Müllsortierungsanlage aufgefunden wurde (siehe Pressemeldung 784), ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei wegen Totschlags. Die Polizei Bremen arbeitet mit Hochdruck daran, die Hintergründe der Tat aufzuklären, und bittet die Bevölkerung um Unterstützung.
Nach aktuellem Ermittlungsstand geht die Polizei davon aus, dass das Baby zwischen Freitag, 21. November 2025, und Dienstag, 25. November 2025, in einen Müllcontainer gelegt wurde.
Im Rahmen der umfangreichen kriminalpolizeilichen Maßnahmen erhoffen sich die Ermittler insbesondere Hinweise aus der Bevölkerung. Die Polizei fragt:
Wer kann Angaben zu dem kleinen Mädchen machen?
Wer kennt eine Frau oder ein Mädchen, die kürzlich schwanger gewesen sein könnte und nun kein Neugeborenes hat?
Haben Sie im Umfeld von Müllcontainern verdächtige Beobachtungen gemacht?
Ist Ihnen eine Frau aufgefallen, die sich in den vergangenen Wochen verändert hat – etwa im Verhalten, im sozialen Umfeld oder körperlich?
Die noch unbekannte Mutter des kleinen Mädchens könnte sich in einer extrem belastenden, möglicherweise ausweglosen Situation befunden haben und dringend Hilfe benötigen.
Hinweise können dem Kriminaldauerdienst unter der 0421 362-3888 oder auch anonym unter dem eingerichteten Hinweisportal gegeben werden.
Staatsanwaltschaft und Polizei bitten dringend darum, relevante Beobachtungen mitzuteilen, um zur Aufklärung des Falls beizutragen.
(28.11.2025)
Ort: Bremen-Schwachhausen/Gröpelingen, OT Neu-Schwachhausen/Ohlenhof, Crüsemannallee/Lupinenstraße
Zeit: 28.11.25, 01:10 Uhr, 03:45 Uhr
Einsatzkräfte der Polizei Bremen stellten in der Nacht zu Freitag zwei mutmaßliche Einbrecher in den Stadtteilen Gröpelingen und Schwachhausen.
Eine Anwohnerin nahm gegen 1:10 Uhr in der Crüsemannallee für mehrere Minuten Geräusche im Treppenhaus eines Mehrparteienhauses wahr. Als sie aus dem Fenster schaute, sah sie, wie jemand etwas in ein Gebüsch geworfen hatte. Daraufhin alarmierte sie über den Notruf die Polizei. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte einen 43 Jahre alten Mann, der sich noch an der Hauseingangstür befand. Bei einer Durchsuchung stellten die Polizisten Aufbruchwerkzeug fest.
Kurze Zeit später nahmen in der Lupinenstraße gegen 3:45 Uhr mehrere Zeugen Lärm aus einem dortigen Kiosk wahr und sahen, wie zwei Personen, die zuvor in den Kiosk eingebrochen waren, flüchteten. Aufgrund der guten Täterbeschreibung und Hinweisen konnten die Einsatzkräfte einen ebenfalls 43 Jahre alten Tatverdächtigen in Gröpelingen ermitteln. Bei einer anschließenden Durchsuchung stellten die Polizisten Diebesgut im Keller des Mannes sicher.
In beiden Fällen wurden Ermittlungen wegen des versuchten und wegen schweren Einbruchsdiebstahls aufgenommen.
Diese Fälle zeigen erneut, dass aufmerksame Zeugen helfen, Einbrecher zu überführen oder einen Einbruch zu verhindern. Melden Sie der Polizei unter dem kostenlosen Notruf 110, wenn Ihnen Personen auf Grundstücken oder an Gebäuden auffallen, die sich verdächtig verhalten.
(28.11.2025)
Ort: Bremen-Weserstadion
Zeit: 29.11.25, 15.30 Uhr
Am Samstag, den 29.11.2025, empfängt der SV Werder Bremen um 15:30 Uhr den 1. FC Köln im Weserstadion. Es wird von einem ausverkauften Stadion ausgegangen.
Wie bei Heimspielen üblich, ist im Bereich des Osterdeichs und der östlichen Vorstadt mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Kurzfristige Straßensperrungen durch die Polizei sind aufgrund von Einsatzmaßnahmen im Stadionumfeld und im gesamten Innenstadtbereich jederzeit möglich. Besucherinnen und Besuchern wird empfohlen, frühzeitig anzureisen und auf öffentliche Verkehrsmittel zurückzugreifen.
Im Umfeld von Fußballspielen kommt es regelmäßig zu einer Häufung von Kfz-Aufbrüchen. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, keine Wertgegenstände im Fahrzeug zurückzulassen.
Neben dem Bundesligaspiel ist die Polizei Bremen am Samstag auch aufgrund des Weihnachtsmarktes sowie mehrerer parallel stattfindender Versammlungslagen im Einsatz. Über mögliche Beeinträchtigungen informieren wir kurzfristig über unsere Social-Media-Kanäle.
(28.11.2025)
Ort: Bremen-Hemelingen, Bundesautobahn 1
Zeit: 28.11.2025
Im Rahmen einer Schwerpunktmaßnahme führte die Verkehrsbereitschaft der Polizei Bremen am Freitagmorgen eine umfangreiche Kontrolle des gewerblichen Güterkraftverkehrs auf der BAB 1 durch. Ziel der Aktion war die Überprüfung von Lkw-Verkehr auf der viel befahrenen „Hansalinie“, insbesondere im Nahbereich der Großbaustelle „Weserbrücke“.
Von insgesamt acht kontrollierten Sattelkraftfahrzeugen (sogenannte „40-Tonner“) gab es lediglich in einem Fall keine Beanstandungen. In fünf Fällen wurden Ordnungswidrigkeiten wegen der Missachtung von Sozialvorschriften im gewerblichen Güterkraftverkehr geahndet. Bei einem rumänischen Sattelzug konnte ein digitales Kontrollgerät mit einer gravierenden, technischen Fehlfunktion festgestellt werden. Der 40-jährige, rumänische Fahrer musste zudem im Anschluss der Kontrolle eine elfstündige Ruhezeit einlegen, da eine Verletzung der entsprechenden Vorschriften vorlag.
In drei weiteren Fällen wurden teils erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen der auf 80 km/h begrenzten Lkw-Höchstgeschwindigkeit gemessen. Besonders auffällig war ein 42-jähriger, peruanischer Fahrer eines spanischen Sattelzugs, der mit 131 km/h unterwegs war. Dafür wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von rund 1000 Euro festgesetzt. Darüber hinaus wurde bei einem niederländischen Sattelzug eine überschrittene Fahrzeuglänge festgestellt, und zwei weitere Lkw-Fahrer missachteten das Überholverbot für Lkw.
Insgesamt wurden Sicherheitsleistungen im vierstelligen Bereich eingenommen. Weitere Bußgelder, die aufgrund der Missachtung der Sozialvorschriften durch das Bundesamt für Logistik und Mobilität erhoben werden, dürften sich auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag belaufen.
Die Polizei Bremen betont, dass diese Ergebnisse erneut die Notwendigkeit entsprechender Kontrollen im gewerblichen Güterkraftverkehr verdeutlicht.
(29.11.2025)
Ort: Bremen-Huchting, OT Sodenmatt, Hengeloer Straße
Zeit: 29.11.2025, 08:55 Uhr
Ein neun Jahre altes Mädchen ist am Samstagmorgen in Huchting aus dem Fenster eines Mehrfamilienhauses gestürzt und gestorben.
Gegen 08:55 Uhr wurden Einsatzkräfte in die Hengeloer Straße gerufen. Vor Ort versuchten Rettungskräfte das neunjährige Mädchen zunächst zu reanimieren, während die Einsatzkräfte den Bereich absicherten. Gegen 09:20 Uhr wurden die Maßnahmen der Rettungskräfte erfolglos eingestellt. Ein Seelsorger betreute die Familienmitglieder vor Ort. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Sturzes aus dem zweiten Stock über dem Hochparterre aufgenommen. Derzeit liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor.
(29.11.2025)
Ort: Bremen, Weserstadion
Zeit: 29.11.2025, 15:30 Uhr
Am Samstagnachmittag standen sich um 15:30 Uhr der SV Werder Bremen und der 1. FC Köln im ausverkauften Weserstadion gegenüber. An einem überwiegend friedlichen Fußballnachmittag kam es dennoch zu einigen Vorfällen.
Die Anreise der Gästefans erfolgte überwiegend mit dem Zug und individuell. Viele der Fans machten sich in der Folge in einem größeren Fanmarsch vom Hauptbahnhof auf den Weg ins Stadion. Dieser verlief ohne Zwischenfälle. Im Verlauf des Spiels und auch nach Spielende brannten vor allem die Gästefans in ihrem Block aber auch einige Werderanhänger Pyrotechnik ab, dies wurde von der Polizei dokumentiert und entsprechende Anzeigen gefertigt. Im Verlauf des Nachmittags kam es weiterhin zu einigen fußballtypischen Straftaten, wie Körperverletzungen. Nach dem Spiel wurde ein Bus der Gästefans aufgrund eines Raubdeliktes angehalten und einer Kontrolle unterzogen. Begleitet wurde der Fanmarsch der Gäste von einem Hubschrauber der Polizei Niedersachsen.
Insgesamt blieb es aber auch durch die verstärkte Polizeipräsenz mit Unterstützung durch die Bundespolizei und Kräften aus Hamburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern an diesem Nachmittag überwiegend friedlich. Die Einsatzkräfte begleiteten danach die Fan-Gruppen und sorgten für eine reibungslose Abreise.
(30.11.2025)
Ort: Bremen-Huchting, OT Kirchhuchting, Wienberger Straße
Zeit: 30.11.2025, 00:45 Uhr
Einsatzkräfte der Polizei Bremen stellten in der Nacht zu Sonntag drei Heranwachsende im Alter von 19 und 20 Jahren. Sie sind verdächtig, zuvor einen Zigarettenautomaten in Huchting gesprengt zu haben.
Etwa um 00:45 Uhr hörten Anwohner in der Wienberger Straße einen lauten Knall. Als sie auf der Straße nachschauten, sahen sie einen zerstörten Zigarettenautomaten und drei Männer, die Zigarettenschachteln aufsammelten. Die Zeugen alarmierten die Polizei und die schnell eingetroffenen Einsatzkräfte stellten in unmittelbarer Nähe zunächst einen 19-Jährigen und nahmen ihn mit auf die Wache. Bei ihm fanden sie Beweismittel, wie eine Sturmhaube.
Etwas später wurden aufgrund der guten Täterbeschreibung die beiden 20-Jährigen gestellt, die in einem Auto einige Straßen weiter unterwegs waren. Die genauen Tatbeteiligungen sind jetzt Bestandteil der andauernden Ermittlungen der Kriminalpolizei.
Die Polizei Bremen warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor der Gefahr von selbstgebastelten Sprengsätzen. Bereits geringe mechanische oder thermische Einwirkungen können solche Sprengstoffe zur Detonation bringen und schwere Verletzungen verursachen. Außerdem fallen solche Sprengsätze unter das Waffen- und Sprengstoffgesetz, was Freiheitsstrafen von sechs Monaten bis zu fünf Jahren nach sich ziehen kann.
(02.12.2025)
Ort: Bremen-Mitte, OT Altstadt
Zeit: 03.12.25, 13 Uhr
Weihnachtsmärkte sind in Bremen wieder ein beliebtes Ziel für zahlreiche Besucher – doch neben festlicher Stimmung, Lichtern und Weihnachtsduft gibt es auch unerwünschte Gäste: Taschendiebe. In der Menge, umgeben von Ablenkungen, haben sie leichtes Spiel. Sie suchen gezielt nach Taschen, die nicht gut verschlossen sind oder Smartphones, die unachtsam in Gesäßtaschen stecken. Ein kurzer „Anrempler“ reicht oft aus, und schon sind Wertsachen verschwunden, ohne dass wir es merken.
Aus diesem Grund führt die Polizei Bremen am 3. Dezember 2025, ab 13 Uhr, eine Präventionsmaßnahme gegen Taschendiebstähle durch. Polizistinnen und Polizisten werden gezielt Besucher des Weihnachtsmarktes ansprechen und sie auf den sicheren Umgang mit Wertsachen hinweisen. Parallel dazu werden Warnhinweise auf den Zufahrtswegen zum Weihnachtsmarkt gesprüht, um Passanten direkt auf das Thema aufmerksam zu machen und vor Diebstählen zu warnen.
Die Polizei empfiehlt allen Besuchern, ihre Wertsachen immer sicher zu verstauen und aufmerksam zu bleiben, um nicht Opfer eines Taschendiebstahls zu werden.
Interessierte Medienvertreter können sich unter praeventionszentrum@polizei.bremen.de
für die Aktion anmelden.
(02.12.2025)
Ort: Bremen-Gröpelingen, OT Oslebshausen, Ritterhuder Heerstraße
Zeit: 1.12.25, 9.40 Uhr
Ein bislang unbekannter Täter brach am Montag in einen Drogeriemarkt in Oslebshausen ein und erbeutete von einer Angestellten Bargeld. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Der Einbrecher drang am Morgen gegen 9.40 Uhr durch ein Fenster in ein Büro der Filiale an der Ritterhuder Heerstraße ein und nötigte eine Mitarbeiterin, die Kasse herauszugeben. Die Frau händigte Geld aus der Kasse aus, woraufhin der Unbekannte durch das Fenster flüchtete. Die Polizei konnte vor Ort erste Spuren und Beweismittel sichern sowie Zeugen befragen.
Der Täter soll etwa 175 cm groß sein und mit einem osteuropäischen Akzent gesprochen haben. Er trug einen grünen Parka und eine schwarze Wollmütze, die mit einem weißen Totenkopfsymbol versehen war. Zudem hatte er Handschuhe an und einen dunklen Schal um den Hals.
Weitere Hinweisgeber melden sich jederzeit beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888.
(03.12.2025)
Ort: Bremen-Burglesum, Bundesautobahn 27
Zeit: 03.12.25, 7.30 Uhr
Am Mittwochmorgen kam es auf der A 27 in Fahrtrichtung Cuxhaven zu einem Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen und zwei leicht verletzten Personen.
Der Fahrer eines BMW befuhr den linken Fahrstreifen der dreispurigen Autobahn und bremste verkehrsbedingt ab. Ein dahinter fahrender 36-jähriger Audi-Fahrer leitete daraufhin eine Notbremsung ein, konnte einen Zusammenstoß aber nicht verhindern und fuhr auf dem BMW hinten auf. Die Fahrerin eines Seat, die hinter dem Audi unterwegs war, bremste ebenfalls stark ab, wich nach rechts aus und kollidierte mit dem Audi. In der Folge stieß sie auf dem rechten Fahrstreifen gegen einen weiteren Seat. Die beiden 24- und 51-jährige Fahrerinnen der Seats wurden dabei leicht verletzt.
An allen beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden von mehr als 50.000 Euro.
Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die A27 ab Bremen-Nord für über eine Stunde gesperrt werden. Im Berufsverkehr kam es dadurch zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
(03.12.2025)
Ort: Bremen-Hemelingen, OT Hemelingen, Christernstraße
Zeit: 20.08.2025, 11 Uhr
Am 20. August 2025, gegen 11:00 Uhr, kam es in der Christernstraße im Bremer Ortsteil Hemelingen zu einem Vorfall, bei dem ein Senior Opfer eines Schreckschusswaffeneinsatzes wurde. Die Polizei hat mittlerweile konkrete Hinweise auf den Täter, doch der Geschädigte ist weiterhin unbekannt und wird nun von Staatsanwaltschaft und Polizei mittels einer Öffentlichkeitsfahndung gesucht.
Nach bisherigen Ermittlungen befand sich der Verdächtige mit einer weiteren Person auf dem Gehweg, als der ältere Mann auf einem Fahrrad, in ein kurzes Wortgefecht mit ihm geriet. Der Fahrradfahrer versuchte daraufhin, ein Foto des Mannes zu machen. Dieser zog eine Gas- oder Schreckschusswaffe und feuerte aus einer Entfernung von etwa 30-40 cm zwei Schüsse in Richtung des Kopfes des Fahrradfahrers. Ob und in welchem Ausmaß der Senior verletzt wurde, ist bislang noch nicht geklärt. Zeugen berichteten, dass sich alle Beteiligten schnell vom Tatort entfernten.
Die Polizei hat mittlerweile konkrete Täterhinweise erlangt. Der Geschädigte wird dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise zum Vorfall oder zur Identität des Seniors, der auf dem Foto abgebildet ist, werden unter der Telefonnummer 0421 362-3888 vom Kriminaldauerdienst entgegengenommen.
(03.12.2025)
Ort: Bremen
Zeit: 2025
Nach mehreren Geldwäschedelikten fahnden die Staatsanwaltschaft und die Polizei Bremen mit einem Foto nach einem bislang unbekannten Täter.
Der Mann eröffnete 2025 mit einem entwendeten Personalausweis unter falscher Identität ein Bankkonto. Hierzu wurde auf dem Ausweis der Adressaufkleber gefälscht und die angebliche Meldeadresse eingefügt. Anschließend wurden unter Verwendung dieses Kontos Gelder im insgesamt fünfstelligen Bereich aus anderen Betrugsstraftaten entgegengenommen.
Bei der Eröffnung des Bankkontos wurde ein Bild von dem Geldwäscher aufgenommen. Umfangreiche Ermittlungen führten bislang jedoch nicht zur Identifizierung des Mannes. Polizei und Staatsanwaltschaft Bremen fahnden nun mit einem Foto nach ihm.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und fragt: Wer kann Angaben zu der abgebildeten Person machen? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 entgegen.
(04.12.2025)
Staatsanwaltschaft und Polizei Bremen suchten nach mehreren Geldwäschedelikten mit einer Öffentlichkeitsfahndung nach einem Täter, siehe hierzu auch Pressemeldung 0801. Der 47-Jährige stellte sich noch am Mittwoch.
Der Mann eröffnete 2025 mit einem entwendeten Personalausweis unter falscher Identität ein Bankkonto. Hierzu wurde auf dem Ausweis der Adressaufkleber gefälscht und die angebliche Meldeadresse eingefügt. Anschließend wurden unter Verwendung dieses Kontos Gelder im insgesamt fünfstelligen Bereich aus anderen Betrugsstraftaten entgegengenommen. Seit Mittwoch wurde nach dem Täter mit einem Foto öffentlich gefahndet.
Die Fahndung ist nun erledigt, das Foto entsprechend zu löschen.
(05.12.2025)
Ort: Bremen
Zeit: Dezember 2025
Nach dem Raubüberfall auf einen 100-jährigen Mann in der Bremer Innenstadt (siehe auch die Pressemeldungen 0358 und 0383) konnte durch Lichtbildvorlage und einen DNA-Spurentreffer Ende November ein 20-jähriger Täter identifiziert werden.
Der junge Mann, der bereits aufgrund einer anderen Straftat in Bremen in Haft sitzt, wird nun für den Überfall auf den Senior verantwortlich gemacht. Bei dem Vorfall am 30. Mai 2025 hatten die Täter dem Hundertjährigen mit Gewalt eine wertvolle Armbanduhr (Patek Philippe, Modell 3800) vom Handgelenk gerissen. Der Schwiegersohn des Opfers war ebenfalls angegriffen worden.
Die Ermittlungen zum Diebesgut und den weiteren Komplizen dauern an.
(06.12.2025)
Ort: Bremen-Gröpelingen, OT Oslebshausen, Oslebshauser Tor
Zeit: 05.12.25, 21 Uhr
Ein bewaffneter Täter überfiel am Freitagabend eine Tankstelle in Oslebshausen und erbeutet Bargeld. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Der Unbekannte betrat gegen 21 Uhr die Tankstelle am Oslebshauser Tor und forderte von der Kassiererin unter Vorhalt eines Messers die Öffnung der Kasse. Nachdem die Mitarbeiterin der Aufforderung nachkam, flüchtete der Täter mit dem Geld aus der Kassenlade in Richtung Ritterhuder Heerstraße.
Die Polizei fragt: Wer hat am Freitagabend rund um die Tankstelle verdächtige Beobachtungen gemacht und kann Hinweise auf den Räuber geben? Der Unbekannte wurde als etwa 1,85 Meter groß, schlank und etwa 30 Jahre alt beschrieben. Der Mann war mit einer schwarzen Skimaske getarnt und trug zur Tatzeit eine schwarze Jacke, eine helle Mütze und dicke Handschuhe.
Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst jederzeit unter 0421 362-3888 entgegen.
(06.12.2025)
Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Falkenstraße
Zeit: 05.12.25, 23.05 Uhr
Ein 25-Jähriger schlug und trat am Freitagabend in einer Straßenbahn in der Bahnhofsvorstadt auf zwei junge Frauen ein. Auslöser für den Angriff soll die sexuelle Orientierung der Frauen gewesen sein. Einsatzkräfte konnten den Tatverdächtigen noch vor Ort stellen.
Die beiden 18 und 19 Jahre alten Frauen waren an der Haltestelle Haferkamp in die Straßenbahn der Linie 8 gestiegen und in Richtung Hauptbahnhof gefahren. Als die beiden sich küssten, kam der 25-Jährige auf sie zu und beleidigte sie queerfeindlich. Daraufhin kam es zu einem Wortgefecht, wobei der Mann die Frauen unvermittelt mit der Faust ins Gesicht schlug. Als die 18-Jährige daraufhin bewusstlos zu Boden ging, trat der Angreifer ihr noch mit dem Fuß in den Bauch. Beide mussten zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.
Einsatzkräfte der Taskforce, die schwerpunktmäßig im Bahnhofsumfeld eingesetzt waren, bemerkten den Vorfall, stoppten die Bahn und stellten den Tatverdächtigen. Der 25 Jahre alte Mann aus Rumänien wurde für weitere Maßnahmen mit aufs Revier genommen. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung gegen ihn. Der Staatsschutz, der bei Fällen von Hasskriminalität zuständig ist, hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
(07.12.2025)
Ort: Bremen-Bundesautobahn A1
Zeit: 06.12.25, 22.05 Uhr
Ein technischer Fehler beim Aufsatteln eines Sattelanhängers führte am Samstagabend zu einem Verkehrsunfall auf der A 1 in Richtung Hamburg. Der Sattelauflieger einer Zugmaschine löste sich während der Fahrt und kam von der Fahrbahn ab, was zu hohem Schaden führte. Verletzt wurde niemand.
Gegen 22 Uhr befand sich ein polnischer Lkw-Fahrer mit seinem Sattelzug auf der A1, als sich im Baustellenbereich der Weserbrücke der Sattelauflieger aufgrund einer fehlerhaften Verbindung von der Zugmaschine löste. In der Folge schleifte der Sattelauflieger entlang des rechten Fahrstreifens sowie auf dem Seitenstreifen und kollidierte mit mehreren Leitbaken samt verkabelter Beleuchtungseinrichtung. Schließlich prallte der Sattelauflieger gegen die mobile Schutzplanke der rechten Fahrbahn und kam dort zum Stillstand. Der Sattelauflieger blockierte daraufhin den rechten Fahrstreifen und musste mit einem erheblichen Aufwand entfernt werden. Die Autobahn in Richtung Hamburg musste daraufhin mehrere Stunden teilweise voll gesperrt werden. Aufgrund der Nachtzeit kam es aber nur zu geringen Verkehrsbehinderungen.
Durch den Unfall entstand ein Sachschaden am Sattelzug in Höhe von ca. 10.000 Euro. Zudem wurden die Baustellenbeleuchtung sowie die mobile Schutzplanke stark beschädigt, was zu weiteren Schäden in Höhe von etwa 85.000 Euro führte. Auch die Fahrbahnstruktur wurde auf einer Länge von etwa zwei Metern in Mitleidenschaft gezogen.
Der polnische Fahrer, der beim Ankoppeln die Sattelkupplung beschädigte und vor der Abfahrt die ordnungsgemäße Kontrolle versäumte, musste noch am Unfallort eine Sicherheitsleistung bezahlen. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache wurden vom Verkehrsunfallkommissariat übernommen.
(08.12.2025)
Ort: Bremen-Gröpelingen, OT Lindenhof, Stapelfeldstraße
Zeit: 07.12.25, 4.20 Uhr
In der Nacht zu Sonntag versuchte ein 25-jähriger Autofahrer, sich in Gröpelingen einer Polizeikontrolle zu entziehen. Der Mann war ohne Fahrerlaubnis unterwegs und stand unter dem Einfluss von Alkohol und Haschisch.
Der Mann fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der Bremerhavener Straße und missachtete die Anhaltezeichen der Polizei. Doch seine Flucht währte nicht lange: Auf Höhe der Stapelfeldstraße stoppte ihn ein unbeweglicher Baum. Nach dem Unfall sprang der Fahrer aus dem Fahrzeug und rannte davon. Doch hier hatte er die Rechnung ohne die Polizei gemacht. Im Rahmen der Fahndung wurde der 25-Jährige schnell gestellt. Auf die Frage, ob er gefahren sei, gab es ein entschiedenes „Nein!“ – obwohl sich sein Handy in der Mittelkonsole des verunfallten Autos befand…
Es wurde eine Blutentnahme angeordnet, zudem stellte sich heraus, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Zu allem Überfluss war das Auto zur Entstempelung ausgeschrieben und hatte keine gültige Haftpflichtversicherung. Die Kennzeichen wurden entstempelt und das Fahrzeug abgeschleppt.
Die weiteren Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen das Haftpflichtversicherungsgesetz dauern an.
(08.12.2025)
Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Breitenweg
Zeit: 07.12.2025
In Bremen-Mitte kam es am Sonntag zu einer unangemeldeten Versammlung und mehren Autokorsos anlässlich des Jahrestages des Regimewechsels in Syrien. Die Polizei Bremen begleitete die Versammlung und ahndete Verstöße.
Rund 20 Personen hielten sich gegen 14 Uhr mit Syrienflaggen auf der Bürgerweide auf. Die Einsatzkräfte erklärten die Ansammlung zur nicht angemeldeten Versammlung. Die Polizei führte ein Kooperationsgespräch mit dem Versammlungsleiter und erteilte daraufhin die Auflage einer stationären Kundgebung. Insgesamt fanden sich bis zu 500 Personen auf der Bürgerweide ein. Im weiteren Verlauf wurde Pyrotechnik entzündet. Die Polizei forderte mit Lautsprecherdurchsagen dazu auf, dies zu unterlassen. Dem kamen die Teilnehmenden auch nach. Der Versammlungsleiter beendete die Kundgebung gegen 16 Uhr.
Im weiteren Verlauf wurden Einsatzkräfte im Bereich Martinistraße und Breitenweg auf zwei Autokorsos aufmerksam, die mit eingeschaltetem Warnblinklichtern und syrischen Flaggen die Straße auf und ab fuhren. Dabei tanzten einige Personen auf den Dächern der Autos. Die Polizisten kontrollierten die Teilnehmenden und nahmen Personalien auf. Hierfür musste der Bereich Breitenweg zwischenzeitlich vollgesperrt werden, wodurch es zu Verkehrsbeeinträchtigungen kam. 13 Personen erhielten einen Platzverweis und durften nach eindringlichen Gesprächen wieder wegfahren. Die Einsatzkräfte fertigten unter anderem Strafanzeigen wegen Nötigung im Straßenverkehr. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Die Polizei Bremen weist ausdrücklich darauf hin, dass sogenannte Autokorsos Gefahren für andere Verkehrsteilnehmer verursachen können. Die Freude über ein Ereignis berechtigt zu keinem Zeitpunkt die Missachtung von Verkehrsregeln.
(08.12.2025)
Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Bahnhofsplatz
Zeit: 06.12.25, 20.40 Uhr
Am Wochenende stellte die Polizei Bremen nach einem Hinweis eine Drogendealerin in der Bahnhofsvorstadt. Bei anschließenden Durchsuchungen wurden Betäubungsmittel und eine Cannabisplantage beschlagnahmt.
Nach einem Hinweis konnten Einsatzkräfte die 38-Jährige im Bremer Hauptbahnhof, als sie gerade mit einem Koffer auf dem Weg nach Österreich war, kontrollieren. In ihrem mitgeführten Koffer entdeckten die Einsatzkräfte tatsächlich eine Sammlung verschiedenster Rauschmittel wie Kokain, Ecstasy und Cannabis. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bremen wurde anschließend ein Durchsuchungsbeschluss für ihre Wohnung erwirkt. Hier stellte die Polizei weitere Drogen sowie umfangreiches Equipment zur Herstellung von Cannabis, einschließlich einer hauseigenen Cannabisplantage, sicher. Die Drogen und Utensilien sowie weitere Beweismittel wurden beschlagnahmt.
Die Einsatzkräfte fertigten Strafanzeigen unter anderem wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmittel gegen die Dame. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
(08.12.2025)
Ort: Bremen-Burglesum, OT Burg-Grambke
Zeit: 07.12.2025, 12:45 Uhr
Einsatzkräfte der Polizei Bremen stellten am Sonntagmittag in Burglesum einen 51-Jährigen, der zuvor in eine Parzelle eingebrochen war. Das Diebesgut führte er noch mit sich.
Der Mann kletterte in der Straße Im Föhrenbrok über einen Grundstückszaun und verschaffte sich durch das Aufbrechen der Tür Zugang zu einer Parzelle. Anschließend durchwühlte er die Parzelle, beschädigte eine weitere Zwischentür und packte mehrere Gegenstände, unter anderem Kleidung, in einem Müllsack zusammen. Außerdem entwendete er diverses Werkzeug inklusive Werkzeugkoffer. Dann flüchtete er laut Zeugenangaben mittels Fahrrad vom Tatort. Aufgrund der guten Täterbeschreibung konnte er kurze Zeit später in Tatortnähe samt Diebesgut durch Einsatzkräfte gestellt werden.
Der Mann wurde festgenommen und für weitere Maßnahmen aufs Revier gebracht. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Einbruchsdiebstahls gegen ihn. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Fortdauer der freiheitsentziehenden Maßnahmen an.
Dieser Fall zeigt erneut, dass aufmerksame Zeugen helfen, Einbrecher zu überführen. Melden Sie der Polizei unter dem kostenlosen Notruf 110, wenn Ihnen Personen auf Grundstücken oder an Gebäuden auffallen, die sich verdächtig verhalten.