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Kupferdiebe gefasst

(18.02.2026)

Ort: Bremen - Burglesum, OT Burgdamm, Stader Landstraße
Zeit: 16.02.26, 19:30 Uhr

Einsatzkräfte der Polizei Bremen stellten am Montagabend zwei mutmaßliche Kupferdiebe in einem leerstehenden Baumarkt in Burgdamm. Die Ermittlung zu weiteren Tätern laufen.

Anwohner meldeten gegen 19:30 Uhr auf dem Gelände eines ehemaligen Baumarktes in der Stader Landstraße mehrere dunkel gekleidete Personen, die Gegenstände aus dem Inneren des Gebäudes in einen dunklen Pkw luden. Alarmierte Einsatzkräfte umstellten das Gebäude und trafen im Inneren zwei Personen an, einen 20- und einen 30-jährigen Mann. Bei einer Begehung des Geländes stellten die Kräfte mehrere Meter abgetrennter Kupferkabel fest, die vermutlich für einen weiteren Abtransport bereitgelegt worden waren. Im Gebäude wurde zudem mutmaßliches Tatwerkzeug, darunter ein Bolzenschneider, gefunden.

Bei der Durchsuchung der Verdächtigen wurden ein Messer, ein Pfefferspray, Handschuhe und mögliches weiteres Tatwerkzeug gefunden. Diese Gegenstände wurden sichergestellt. Die beiden Verdächtigen wurden vorläufig festgenommen und erkennungsdienstlich behandelt. Gegen sie wurden Strafanzeigen wegen des besonders schweren Fall des Diebstahls gefertigt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen, auch zu weiteren Tatverdächtigen, aufgenommen. Zeugen hatten einen dunklen SUV gesehen, der vor Eintreffen des Streifenteams in Richtung Ritterhude weggefahren war. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst jederzeit unter 0421 362-3888 entgegen.

Fischstäbchen überführen Einbrecher

(19.02.2026)

Ort: Bremen-Vegesack, OT Vegesack, Heinrich-Oebker-Straße
Zeit: 19.02.26, 3.20 Uhr

Ein 30 Jahre alter Mann drang in der Nacht zu Donnerstag in ein Pflegeheim in Bremen-Vegesack ein und entwendete unter anderem Laptops und Fischstäbchen. Seine anschließende Flucht währte nicht lange.

Der Einbrecher schnappte sich in der Unterkunft in der Heinrich-Oebker-Straße zwei Laptops aus dem Büro, knackte eine Kühltruhe, nahm auch noch diverse Tiefkühlware an sich und flüchtete.

Schnell eintreffende Einsatzkräfte stellten den 30-Jährigen im Rahmen der Fahndung noch in Tatortnähe. Die Diebesbeute, Laptops und Fischstäbchen, hatte er noch bei sich. Seine Einlassung, er habe das alles auf der Straße gefunden, überzeugte nicht. Die Ermittlungen dauern an.

Fazit: Der nächtliche Beutezug endete schneller als jedes Fischstäbchen im Ofen.

Tasereinsatz verhindert Schlimmeres

(19.02.2026)

Ort: Bremen-Vegesack, OT Grohn, Kücksberg
Zeit: 18.02.2026, 17:20 Uhr

Mit Hilfe eines Tasers beendeten Spezialkräfte der Polizei Bremen eine Gefahrenlage in Bremen Vegesack. Ein 59 Jahre alter Mann hatte Einsatzkräfte mit einem Messer bedroht.

Gegen 17:20 Uhr meldete die Familie des 59-Jährigen, dass sich dieser in einer psychischen Ausnahmesituation befinden und in der Wohnung in der Straße Kücksberg mit einem Messer hantieren würde. Die Familie hätte große Angst vor dem Mann. Einsatzkräfte waren schnell vor Ort und wurden von der Schwester hereingelassen. Als Polizisten an der Zimmertür stehend den Mann ansprachen, griff er das neben sich liegende Messer und bedrohte diese damit. Auch auf mehrfache Ansprache ließ er sich nicht dazu bewegen, dass Messer wegzulegen. Hinzugezogene Spezialkräfte setzten, nachdem er auch auf diese mit dem Messer zuging, daraufhin erfolgreich einen Taser ein.

Der Mann wurde umgehend vor Ort vom vorsorglich alarmierten Rettungsdienst medizinisch betreut und anschließend zur weiteren Begutachtung in eine psychiatrische Klinik gebracht und dort zwangsweise untergebracht.

Kontrollen im Westen - Polizei schließt unerlaubten Friseurladen

(19.02.2026)

Ort: Bremen-Gröpelingen-Walle
Zeit: 18.2.26, 16 bis 21.20 Uhr

Polizei, Zoll, Gewerbeaufsicht und Ordnungsdienst sowie Bau- und Finanzamt führten am Mittwoch erneut behördenübergreifende Gewerbekontrollen im Bremer Westen durch. Dabei wurden Kioske, Shops, Cafés sowie Bars überprüft und diverse Mängel festgestellt. In einem Shop schloss die Polizei einen illegal betriebenen Friseurladen.

In Walle, Gröpelingen und Oslebshausen kontrollierten die Kräfte ab 16 Uhr bis in den Abend hinein insgesamt 12 Gewerbeobjekte. Dabei wurden mehrere Ordnungswidrigkeiten wie Steuer- und Finanzverstöße, Hygienemängel, Verstöße gegen Glücksspielauflagen sowie baurechtliche Delikte und mangelhafte Feuerlöscher festgestellt und geahndet. In den Kellerräumen eines Shops in der Waller Heerstraße wurde ein offensichtlich nicht angemeldetes Friseurgeschäft entdeckt. Weiterhin lagen diverse Verstöße im Bereich der Verkaufsfläche des Shops vor, woraufhin der Verkaufsbetrieb mit sofortiger Wirkung untersagt wurde.
Der Friseurbetrieb wurde, nicht zuletzt aus hygienischen Gründen, ebenfalls verboten.

Zudem wurden zeitgleich Kontroll- und Präsenzmaßnahmen zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Kriminalität durchgeführt. Die Einsatzkräfte stellten unter anderem Cannabis, Messer, Pfefferspray und einen Teleskopschlagstock sicher. Entsprechende Anzeigen wurden gefertigt.

Die Polizei Bremen ist hier verstärkt im Einsatz und wird diese behördenübergreifenden Maßnahmen auch weiterhin gezielt fortsetzen.

Verkehrsunfall in der Altstadt

(20.02.2026)

Ort: Bremen-Mitte, OT Altstadt, Martinistraße
Zeit: 19.2.26, 21 Uhr

In der Bremer Altstadt missachtete am Donnerstagabend der Fahrer eines Fahrdienstes offenbar ein Stoppschild und stieß mit einem vorfahrtsberechtigten Kleinwagen zusammen, der sich dabei überschlug. Sechs Personen erlitten leichte Verletzungen.

Der 40-Jährige fuhr mit seinem Toyota die Martinistraße von der Balgebrückstraße kommend, in Fahrtrichtung Am Brill. Er beförderte fünf Fahrgäste, darunter ein achtmonatiges Kleinkind. Zeitgleich befuhr ein 52-Jähriger in einem Fiat die Martinistraße aus Richtung Tiefer kommend in die gleiche Fahrtrichtung. An der Zusammenführung der Fahrbahnen missachtete der Toyota-Fahrer das Stoppschild und fuhr in den Fließverkehr ein. Dabei kam zum seitlichen Zusammenstoß mit dem vorfahrtsberechtigten Fiat Panda. Der Kleinwagen geriet ins Schleudern, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Alle beteiligten Personen erlitten leichte Verletzungen und wurden ambulant in Krankenhäusern behandelt. Am Fiat entstand Totalschaden.

Während der Verkehrsunfallaufnahme wurde die Martinistraße in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Es kam zu leichten Verkehrsbehinderungen. Das Fahrzeug des Unfallverursachers wurde sichergestellt. Das Verkehrsunfallkommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Kontrollen am Bahnhof und im Viertel

(20.02.2026)

Ort: Bremen-Mitte/ Östliche Vorstadt
Zeit: 19.02.2026, 14:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Die Polizei Bremen führte am Donnerstag gemeinsam mit dem Ordnungsamt, dem Zoll, dem Finanzamt und Mitarbeitern der Lebensmittelüberwachung umfangreiche Kontrollen durch. Ziel der Maßnahmen war die Bekämpfung der Drogenkriminalität und die Überprüfung gewerblicher Betriebe in Mitte und der Östlichen Vorstadt.

Etwa ab 14 Uhr waren die Einsatzkräfte in den jeweiligen Stadtteilen präsent, führten Personenkontrollen durch und fertigten diverse Anzeigen, unter anderem wegen Verstößen vor allem gegen das Cannnabiskonsumgesetz. Sie schritten bei Drogenverkäufen ein, fanden Drogenbunker und stellten Rauschmittel, wie Cannabis und verschreibungspflichtige Medikamente sowie Bargeld sicher. Außerdem erteilten die Polizisten Platzverweise und durchsuchten Wohnungen.

Weiterhin kontrollierten die Kräfte insgesamt 12 Gewerbeeinheiten, wie Kioske, Imbisse sowie andere Lokalitäten in der Bahnhofsvorstadt und im Steintor. Ein Cafe wurde aufgrund erheblicher Kassenmängel mit sofortiger Wirkung durch den Ordnungsdienst geschlossen. In weiteren Lokalen wurden ebenfalls Kassen- und Baumängel und fehlerhafte Preisauszeichnungen festgestellt. In einem Kiosk in der Hamburger Straße wurde ein Beil sichergestellt und eine entsprechende Anzeige gefertigt. Außerdem wurden Spielautomaten aufgrund von Verstößen außer Betrieb genommen. In diversen Fällen lag der Verdacht der Schwarzarbeit vor.

Die Polizei Bremen ist hier behördenübergreifend verstärkt im Einsatz und wird diese Maßnahmen auch weiterhin gezielt fortsetzen.

Graffiti an Schaufenster – Tatverdächtige gestellt

(21.02.2026)

Ort: Bremen-Östliche Vorstadt, OT Steintor, Vor dem Steintor
Zeit: 21.02.26, 2.30 Uhr

In der Östlichen Vorstadt besprühten in der Nacht von Freitag auf Sonnabend zwei Männer die Schaufenster eines Hauses in der Straße Vor dem Steintor mit Farbe und Schablonen. Dabei brachten sie Motive an, die augenscheinlich Silhouetten der Opfer von Hanau zeigten.

Ein Zeuge alarmierte die Polizei. Einsatzkräfte stellten noch im Nahbereich zwei Tatverdächtige im Alter von 20 und 21 Jahren, einer von ihnen führte entsprechende Beweismittel mit sich. Die Männer wurden zur Wache gebracht, erkennungsdienstlich behandelt und anschließend wieder entlassen.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

20-Jähriger mit Schreckschusswaffe sorgt für Polizeieinsatz in der Innenstadt

(21.02.2026)

Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Bahnhofsplatz
Zeit: 20.02.26, 13.30 Uhr

Am Freitagmittag gerieten in der Bremer Innenstadt zwei Männer in einen Streit, der einen größeren Polizeieinsatz auslöste. Nach bisherigen Erkenntnissen zeigte einer der Beteiligten auf dem Bahnhofsplatz einen Gegenstand, den sein Gegenüber als Messer wahrnahm. Daraufhin zog ein 20-Jähriger eine mitgeführte Schusswaffe und lud diese öffentlichkeitswirksam einmal durch. Kurz darauf steckte er die Waffe wieder in seinen Hosenbund und flüchtete in einer Straßenbahn. Passanten alarmierten die Polizei.

Einsatzkräfte stoppten die Bahn am Schüsselkorb. Der 20-Jährige wurde durch Polizistinnen und Polizisten mit gezogenen Dienstwaffen gestellt und anschließend zum Polizeikommissariat gebracht. Die Schreckschusswaffe, die er verdeckt im Hosenbund getragen hatte, wurde beschlagnahmt.

Die Person mit dem mutmaßlichen Messer konnte bislang nicht festgestellt werden. Die Polizei ermittelt nun wegen wechselseitiger Bedrohung, die weiteren Ermittlungen dauern an.

Die Polizei weist darauf hin: Für Einsatzkräfte ist bei solchen Lagen zunächst nicht erkennbar, ob es sich um eine echte Schusswaffe handelt. Entsprechend müssen Polizistinnen und Polizisten konsequent einschreiten, um Gefahren für Unbeteiligte zu verhindern und die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten.

Polizeieinsatz nach Auseinandersetzung im Viertel

(22.02.2026)

Ort: Bremen-Östliche Vorstadt, OT-Steintor, Wielandstraße
Zeit: 21.02.26, 14 Uhr

Mehrere Notrufe führten am frühen Samstagnachmittag zu einem Polizeieinsatz im Viertel. Zeugen meldeten eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern auf dem Ziegenmarkt, bei der eine Person ein Messer mitgeführt haben soll.

Schnell eintreffende Einsatzkräfte trafen im Bereich Wielandstraße/Friesenstraße auf einen 26 Jahre alten Mann. Er führte ein Messer im Hosenbund mit sich. Nach deutlicher Ansprache legte der Mann das Messer ab und wurde anschließend zu Boden gebracht und gesichert.

Im weiteren Verlauf begutachtete ein hinzugezogener Krisendienst den 26-Jährigen. Dabei wurde eine akute psychische Erkrankung festgestellt. Der Mann wurde daraufhin in ein Klinikum gebracht.

Vor Ort führten die Einsatzkräfte umfangreiche Zeugenbefragungen durch. Mindestens ein weiterer Beteiligter der Auseinandersetzung konnte ermittelt werden. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand schwerer verletzt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Verkehrsunfall in der Vahr – Frau schwer verletzt

(22.02.2026)

Ort: Bremen-Vahr, Neue Vahr Südwest, Kurt-Schumacher-Allee
Zeit: 21.02.26, 19.30 Uhr

Am Samstagabend kam es in der Vahr auf der Kurt-Schumacher-Allee zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Autos. Eine 26 Jahre alte Fahrerin wollte mit ihrem Peugeot aus einer parallel zum Fahrstreifen verlaufenden Parklücke in den fließenden Verkehr einfahren und übersah dabei offenbar den stadteinwärts fahrenden BMW eines 20-Jährigen.

Beide Fahrzeuge kollidierten seitlich. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Peugeot zurück in die Parkreihe geschleudert und prallte gegen einen geparkten Mercedes sowie einen Renault-Transporter.

Die 26-Jährige erlitt schwere Verletzungen. Rettungskräfte versorgten sie zunächst vor Ort und brachten sie anschließend in ein Krankenhaus, wo sie stationär aufgenommen wurde. Eine zunächst nicht auszuschließende Lebensgefahr bestätigte sich nach weiteren Untersuchungen nicht. Der 20-jährige BMW-Fahrer wurde leicht verletzt, benötigte jedoch keine sofortige medizinische Behandlung.

Beide beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Kurt-Schumacher-Allee stadteinwärts zeitweise voll gesperrt. Der entstandene Gesamtschaden wird auf rund 70.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

Zeugenaufruf nach Autobrand in Kattenturm

(23.02.2026)

Ort: Bremen-Obervieland, OT Kattenturm, Am Mohrenshof
Zeit: 23.02.26, 1.10 Uhr

In der Nacht zu Montag wurde in Kattenturm ein brennender Mercedes gemeldet. Durch das Feuer wurde ein weiteres Auto beschädigt. Die Polizei ermittelt wegen Verdachts der Brandstiftung und sucht Zeugen.

Gegen 1.10 Uhr wurde der Polizei das brennende Auto unter einer Straßenbahnbrücke an der Straße Am Mohrenshof gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Mercedes voll in Flammen. Direkt daneben parkte ein weiterer Mercedes, der durch die Hitzeentwicklung ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 35.000 Euro geschätzt.

Die Polizei fragt: "Wer hat vergangene Nacht rund um den Brandort verdächtige Beobachtungen gemacht?" Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 jederzeit entgegen.

Öffentlichkeitsfahndung nach Betrügerin

(23.02.2026)

Ort: Bremen
Zeit: April 2025

Nach einem betrügerischen Versuch, ein Konto zu eröffnen, fahnden die Staatsanwaltschaft und die Polizei Bremen mit einem Foto nach einer bislang unbekannten Täterin.

Die Frau versuchte im April 2025 mit einem gestohlenen Personalausweis ein Konto zu eröffnen. Hierzu wurde auf dem Ausweis der Adressaufkleber gefälscht und die angebliche Meldeadresse eingefügt.
Der Versuch scheiterte im Rahmen der Legitimationsprüfung.

Bei der Eröffnung des Bankkontos wurde ein Bild von der Frau aufgenommen. Umfangreiche Ermittlungen führten bislang jedoch nicht zu ihrer Identifizierung. Polizei und Staatsanwaltschaft Bremen fahnden nun mit einem Foto nach ihr.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und fragt: Wer kann Angaben zu der abgebildeten Person machen? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 entgegen.

Ermittlungserfolg: Mehrere Haftbefehle gegen Betrüger vollstreckt

(24.02.2026)

Ort: Bremen
Zeit: 24.02.2026

Ein umfangreiches und verdecktes Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Bremen und der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe der Polizei Bremen und der Polizei Oldenburg gegen mehrere Betrüger führte am Dienstag in den Morgenstunden zum Erfolg: Spezialkräfte und Polizisten aus Bremen und Niedersachsen durchsuchten zehn Wohnungen und Geschäftsräume in Bremen und Niedersachsen. Hierbei vollstreckten sie fünf Haftbefehle.

Über mehrere Monate erstreckten sich die Ermittlungen, dabei ging es vor allem um Straftaten, bei denen sich die Betrüger als Polizisten und als Bankmitarbeiter ausgegeben hatten. Dazu wurden die meist älteren Geschädigten zunächst über ausländische Callcenter kontaktiert und es wurde unter anderem von falschen Kontoabbuchungen berichtet. Das Ziel der Betrüger war es mittels geschickter Gesprächsführung die Wertgegenstände der Gegenstände zu erlangen. Hierbei versuchten sie insbesondere an die Bankkarten und die dazugehörigen PINs der Geschädigten zu gelangen, um hiermit anschließend Bargeldverfügungen von deren Konten vornehmen zu können. Hierbei kam es zum Teil zu hohen Schadenssummen. Durch die Ermittlungen wurden 48 Taten aufgeklärt, dadurch konnte auch der weitere Einsatz der betrügerisch erlangten Karten in vielen Fällen verhindert werden.

Die Kräfte nahmen bei den Durchsuchungen fünf Jugendliche und Heranwachsende fest, sie werden heute noch einem Richter vorgeführt. Bei der groß angelegten Aktion waren unter anderem Geldspürhunde und Finanzermittler, IT-Forensiker und Spezialkräfte aus Bremen und Niedersachsen im Einsatz. Außerdem wurden Vermögensarreste erwirkt.

In diesem Zuge warnt die Polizei noch einmal eindrücklich davor, sich am Telefon nicht unter Druck setzen zu lassen. Die Polizei wird Sie niemals nach Ihren Geld- oder Wertsachen fragen und um deren Herausgabe bitten - das tun Betrüger. Lassen Sie sich am Telefon auf keinen Fall zu kurzfristigen Entscheidungen verleiten, egal wie plausibel eine Situation zunächst dargestellt wird. Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder rufen Sie Angehörige unter der Ihnen bekannten Nummer an. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.
Sollten Sie sich unsicher fühlen, legen Sie einfach auf! Wenn Sie glauben, Opfer eines Betrugsversuchs zu sein, rufen Sie die Polizei unter der Nummer 110 an.

Wichtig: Beenden Sie das vorherige Gespräch, wählen Sie selbst und benutzen Sie auf keinen Fall die Rückruftaste.

Weitere Tipps und Hinweise gibt es beim Präventionszentrum der Polizei Bremen unter 0421 362-19003, bzw. unter www.polizei.bremen.de oder www.polizei-beratung.de.

85 illegale Spielautomaten vernichtet

Spielautomat

(24.02.2026)

Ort: Bremen
Zeit: 2018 bis 2021

Die Polizei Bremen hat im Februar insgesamt 85 illegale Geldspielgeräte und unerlaubte Sportwettterminals im Gesamtwert von rund 300.000 Euro vernichtet.

Die Spielautomaten stammten aus Durchsuchungen und Razzien im Bremer Stadtgebiet aus den Jahren 2018 bis 2021. Da die rund 25 Verfahren inzwischen rechtskräftig abgeschlossen sind, wurden die Geräte mit Hilfe des THW als Tatmittel zerstört. Der Wert der Geräte lag bei ca. 300.000 Euro. Die Gelder aus den Automaten, in Summe etwa 150.000 Euro, wurden staatlich eingezogen. Es wurden Vermögensarreste von bis zu 440.000 Euro je Ermittlungsverfahren vollstreckt, insgesamt liegt die Vermögensabschöpfung im Millionenbereich. Knapp 200 weitere Spielgeräte warten noch auf ihre Vernichtung und es kommen wöchentlich neue dazu.

Die Spielautomaten waren allesamt nicht zugelassen und erfüllten somit nicht die gesetzlich geforderten Richtlinien in Sachen Spielerschutz. Diese so genannten „heißen Geräte“ feuern das Suchtpotenzial bei den Spielern an, man kann ununterbrochen ohne Pausen und teils mit völlig überhöhten Einsätzen spielen. Dazu wurden Steuern nicht abgeführt.

Glücksspiel ist nur an zugelassenen Geldspielgeräten ist nur in offiziellen Kasinos oder Spielhallen und Gaststätten erlaubt. Ansonsten macht man sich wegen der Beteiligung an einem unerlaubten Glücksspiel strafbar.

Ebenso verhält es sich mit Sportwetten. Sportwetten darf man nur bei Anbietern mit einer gültigen Konzession für die Bundesrepublik Deutschland abschließen. Die zugelassenen Anbieter mit Konzession sind auf der „Whitelist“ der Gemeinsamen Glücksspielbehörden der Länder (GGL) verzeichnet. Die Whitelist ist im Internet einsehbar. Wer Sportwetten bei konzessionslosen Anbietern abschließt macht sich ebenso strafbar.

Aber auch den Betreibern drohen erhebliche Konsequenzen. Neben Geldstrafen und der Einziehung sowie Vernichtung der Automaten wird die Abschöpfung der illegal erlangten Vermögenswerte durch die Gerichte konsequent vollstreckt.

Die polizeilichen Kontrollen mit der Glücksspielaufsicht sind immer sehr erfolgreich. Die Polizei Bremen wird ihre behördenübergreifenden und unangekündigten Kontrollen konsequent fortsetzen, um gegen Verstöße weiterhin entschlossen vorzugehen.

Zeugenaufruf nach Brandstiftung

(25.02.2026)

Ort: Bremen-Östliche Vorstadt, OT Steintor, Ostertorsteinweg
Zeit: 25.02.2026, 01:20 Uhr

In der Nacht zu Mittwoch warfen unbekannte Täter zunächst die Scheibe eines Geschäftes im Ostertorsteinweg mit einem Stein ein und legten anschließend Feuer in den Räumen. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 01:20 Uhr hörten Anwohner im Ostertorsteinweg einen lauten Knall und sahen anschließend Rauch aus einem Haus aufsteigen. Die alarmierten Einsatzkräfte waren schnell vor Ort und sicherten den Bereich ab, die Feuerwehr löschte das Feuer. Die ersten Ermittlungen ergaben, dass die unbekannten Täter ein Fenster auf der Rückseite des Gebäudes mit einem Stein eingeworfen und anschließend im Innenraum Feuer gelegt hatten.

Personen wurden nicht verletzt. Das Geschäft ist aktuell nicht mehr nutzbar. Die Wohnungen darüber sind nicht betroffen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung aufgenommen und sucht weitere Zeugen.

Die Polizei fragt: "Wer hat im Ostertorsteinweg oder der näheren Umgebung verdächtige Beobachtungen gemacht?" Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 jederzeit entgegen.

Einbrecher machen es sich „hyggelig“ – Polizei beendet Möbel-Ausflug

(26.02.2026)

Ort: Bremen-Gröpelingen, OT Oslebhausen, Schragestraße
Zeit: 25.02.26, 23.30 Uhr

Zwei Einbrecher wollten offenbar ein Stück dänische Gemütlichkeit nach Bremen holen – allerdings auf eher unkonventionelle Weise. Deutlich nach Ladenschluss nahmen die beiden 53 Jahre alten Männer in Oslebshausen den Außenbereich eines dänischen Möbelhauses ins Visier und hatten es auf Gartenstühle abgesehen.

Nach bisherigen Erkenntnissen begaben sich die Männer gegen 23.30 Uhr an den Zaun des Außengeländes, schnitten das Verpackungsmaterial auf und hievten insgesamt acht Stühle über den rund zwei Meter hohen Zaun. Mit Rollwagen und Sitzmöbeln im Gepäck zogen sie anschließend zu Fuß durch die Schragestraße – vermutlich auf der Suche nach einem besonders „hyggeligen“ Feierabend.

Weit kamen sie jedoch nicht: Einsatzkräfte stellten das Duo noch in Tatortnähe und beendeten den spontanen Möbeltransport. Die Gartenstühle treten bald wieder ihre Heimreise ins Möbelhaus an, während auf die beiden Männer nun ein Ermittlungsverfahren wartet.

Die Polizei Bremen stellt klar: Für echte dänische Gemütlichkeit empfiehlt sich weiterhin der reguläre Kauf – am besten zu den offiziellen Öffnungszeiten.

Kind bei Unfall mit Straßenbahn schwer verletzt

(26.02.2026)

Ort: Bremen-Osterholz, OT Tenever, Sankt-Gotthard-Straße
Zeit: 25.2.26, 14.10 Uhr

Ein acht Jahre altes Mädchen wurde am Mittwochnachmittag in Tenever bei einem Verkehrsunfall mit einer Straßenbahn schwer verletzt. Sie kam mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus.

Nach ersten Erkenntnissen überquerte die Achtjährige bei Rotlicht die Sankt-Gotthard-Straße an einer Fußgängerfurt an der Haltestelle Engadiner Straße. Dabei kam es trotz sofortiger Notbremsung zum Zusammenstoß mit einer herannahenden Straßenbahn, die stadtauswärts in den Haltestellenbereich einfuhr.
Das Mädchen erlitt schwere Verletzungen am Kopf bei dem Unfall. Sie musste nach einer Erstversorgung zur intensivmedizinischen Behandlung in eine Kinderklinik gebracht werden. Die 61 Jahre alte Straßenbahnfahrerin stand so unter dem Eindruck des Geschehens, dass sie ebenfalls von Rettungskräften behandelt werden musste.

Der Sankt-Gotthard-Straße wurde für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. Zeugen melden sich jederzeit bei der Verkehrsbereitschaft der Polizei Bremen unter der Rufnummer 0421 362-14850.

Kind verletzt – Mutter festgenommen

(26.02.2026)

Ort: Bremen-Burglesum
Zeit: 25.02.26, 16.40 Uhr

Am Mittwochnachmittag kam es in Bremen-Burglesum zu einem größeren Polizeieinsatz. Eine 38 Jahre alte Frau steht im dringenden Tatverdacht, ihre neunjährige Tochter in der gemeinsamen Wohnung mit einem Messer bedroht und verletzt zu haben.

Nach bisherigen Erkenntnissen flüchtete das Mädchen daraufhin auf den Balkon und ließ sich aus dem ersten Obergeschoss runterfallen. Ein 62-jähriger Nachbar bemerkte die Situation und konnte das Kind auffangen. Das Mädchen erlitt leichte Verletzungen, wurde medizinisch ambulant versorgt und dem Vater übergeben.

Einsatzkräfte nahmen die Mutter in der Wohnung widerstandslos fest. Aufgrund des Verdachts einer akuten psychischen Erkrankung erfolgte eine sofortige zwangsweise Unterbringung in einem Krankenhaus. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen dauern an.

Autobrände in der Neustadt

(26.02.2026)

Ort: Bremen-Neustadt, OT Gartenstadt Süd, Gottfried-Menken-Straße
Zeit: 26.02.2026, 02:50 Uhr

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag brannten in der Neustadt drei Autos vollständig aus. Verletzt wurde niemand und es entstand hoher Sachschaden. Die Polizei sucht Zeugen.

Etwa um 02:50 Uhr hörten Anwohner in der Gottfried-Menken-Straße einen lauten Knall und sahen auf der Straße ein brennendes Auto. Als die alarmierten Einsatzkräfte kurz darauf vor Ort eintrafen standen ein VW, ein Ford und ein Audi in Flammen. Kräfte der Feuerwehr löschten den Brand. Alle Autos wurden dabei nahezu vollständig zerstört. Personen wurden nicht verletzt Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen und sucht Zeugen.

Die Polizei fragt: "Wer hat in der Gottfried-Menken-Straße oder der näheren Umgebung verdächtige Beobachtungen gemacht?" Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 jederzeit entgegen.

Drogen- und Alkoholfahrten

(27.02.2026)

Ort: Bremen-Walle, Mitte, OT Westend, Altstadt
Zeit: 15.45 Uhr, 22.15 Uhr

Am Donnerstag beschäftigten zwei Verkehrssachverhalte in Walle und in der Innenstadt die Polizei Bremen, bei denen die Beteiligten unter dem Einfluss von Drogen beziehungsweise Alkohol standen.

Am Nachmittag sollte ein 19-jähriger Fahrer eines Kleinkraftrades in der Waller Heerstraße einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der junge Mann entzog sich jedoch durch Abbiegen in eine Nebenstraße der Kontrolle und flüchtete. Einige hundert Meter weiter war die Fahrbahn durch einen haltenden Pkw verengt. Der 19-Jährige versuchte, das Fahrzeug links zu überholen, kollidierte dabei jedoch mit einem 31-jährigen Mann, der neben dem Auto stand und gerade einsteigen wollte. Der Mann wurde von dem Roller erfasst, stürzte zu Boden und wurde leicht am Bein verletzt. Der Fahrer sprang ab und flüchtete. Einsatzkräfte stellten ihn wenig später. Dabei leistete er Widerstand. Der 19-Jährige war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten weitere Drogen. Die Gegenstände sowie das Kleinkraftrad wurden beschlagnahmt. Gegen den 19-Jährigen wird nun unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Am Abend stürzte ein 43 Jahre alter Mann mit seinem E-Scooter in der Bürgermeister-Smidt-Straße. Der Mann verlor die Kontrolle über das Fahrzeug und schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf. Er war zumindest kurzzeitig bewusstlos und wurde zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht.
Ein Atemalkoholtest ergab eine deutliche Alkoholisierung. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt. Am E-Scooter entstand leichter Sachschaden.

Luftverkehr wegen Drohnensichtung gestört

(26.02.2026)

Ort: Bremen-Huchting, OT Mittelshuchting, Carl-Hurtzig-Straße
Zeit: 26.2.26, 18.45 Uhr

Am Donnerstagabend beeinträchtigte ein Drohnenflug in unmittelbarer Nähe des Bremer Flughafens kurz den Flugverkehr. Eine Maschine wurde umgeleitet, es gab Verspätungen.

Ein Zeuge hatte der Polizei in der Einflugschneise des Flughafens eine Drohnensichtung am Abend gemeldet. In Abstimmung mit der Bundespolizei und der Flugsicherung wurde ein Flugzeug im Landeanflug nach Hannover umgeleitet und zwei weitere Flüge verspäteten sich. Erste Ermittlungen ergaben, dass die Drohne im Bereich Huchting mehrfach flog. Es ist bislang nicht bekannt, wer die Drohne gesteuert hat.

Da sich der Flug in einem sensiblen Bereich des Flughafens ereignete, stellte dies nicht nur eine Ordnungswidrigkeit dar, sondern führt zu einer Strafanzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr. Zeugen melden sich jederzeit beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Die Polizei informiert: Es gibt diverse Bestimmungen (u.a. Flughöhe und Örtlichkeit), welche eine Anmeldung oder eine Erlaubnis der Luftfahrtbehörde erfordern. Aufgrund der Komplexität der Thematik sollten sich Hobby-Drohnen-Piloten vor der Inbetriebnahme einer Drohne – jeglicher Art – unbedingt sowohl mit der Drohne an sich als auch mit den rechtlichen Voraussetzungen und Gesetzen (EU-Verordnung, LuftVO, LuftVG, StGB) vertraut machen, um Anzeigen und mögliche Regressforderungen zu vermeiden.

Auseinandersetzung mit Messer

(27.02.2026)

Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Bahnhofsplatz
Zeit: 26.02.2026, 18:35 Uhr

Am Donnerstagabend kam es am Hauptbahnhof zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Dabei wurde ein 26-Jähriger mit einem Messer schwer verletzt. Einsatzkräfte nahmen einen 23 Jahre alten Mann fest. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdeliktes.

Gegen 18:35 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Polizei Bremen ein und es wurde ein lauter Streit am Bahnhofsplatz zwischen zwei Männern gemeldet. In dessen Verlauf sollten ein Messer und eine Eisenstange eingesetzt worden sein. Außerdem hatte einer der Beteiligten eine Schusswaffe gezogen. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte den stark am Arm blutenden 26-Jährigen vor und leisteten umgehend Erste Hilfe. Dabei mussten sie dem Mann aufgrund der Blutung ein so genanntes Tourniquet anlegen. Anschließend wurde er von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Zwischenzeitlich bestand aufgrund des Blutverlustes Lebensgefahr.
Eine sofortige Fahndung verlief positiv: Polizisten stellten einige Straßen weiter einen 23 Jahre alten Mann. Eine Schreckschusswaffe und ein Messer fanden die Einsatzkräfte ebenfalls in der Nähe. Er wurde zuvor über die Videoleitstelle identifiziert.

Nach ersten Erkenntnissen scheint die Ursache für die Auseinandersetzung eine Meinungsverschiedenheit im persönlichen Umfeld der Beteiligten zu sein. Die Haftprüfung für den 23 Jahre alte Mann und die weiteren Ermittlungen dauern an.

Heimpartie Werder gegen Heidenheim

(27.02.2026)

Ort: Bremen-Weserstadion
Zeit: 28.02.2026, 15:30 Uhr

Am Samstag findet um 15.30 Uhr im Weserstadion das Bundesligaspiel zwischen dem SV Werder Bremen und dem 1. FC Heidenheim statt. Es wird von einer ausverkauften Veranstaltung ausgegangen.

Aufgrund des Streiks im Öffentlichen Nahverkehr geht die Polizei Bremen von einem erhöhten Fußgängeraufkommen zwischen Hauptbahnhof und Stadion aus. Deshalb sollten Gäste deutlich mehr Zeit einplanen und möglichst frühzeitig anreisen. Bitte folgen Sie vor Ort den Hinweisen der Einsatzkräfte. Der Park- an-Ride Service am Hemelinger Hafendamm findet uneingeschränkt statt. Fans, die mit dem Auto ankommen, werden gebeten, dieses Angebot -sofern möglich- zu nutzen. Die Polizei wird die Lage eng begleiten und für einen sicheren Zu- und Abstrom der Fans sorgen.

Wie bei Heimspielen üblich, wird das allgemein bekannte Verkehrskonzept angewandt: Der Osterdeich wird für den Individualverkehr zwischen Sielwall und Stader Straße circa zweieinhalb Stunden vor und etwa eine Stunde nach Spielende gesperrt. Am Stadion und in unmittelbarer Nähe stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Im Bereich des Osterdeichs und der Östlichen Vorstadt ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Kurzfristige Straßensperrungen durch die Polizei sind aufgrund von Einsatzmaßnahmen im Stadionumfeld und im gesamten Innenstadtbereich jederzeit möglich.

Im Umfeld von Fußballspielen kommt es regelmäßig zu einer Häufung von Kfz-Aufbrüchen. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, keine Wertgegenstände im Fahrzeug zurückzulassen.

Feuer in der Überseestadt

(01.03.2026)

Ort: Bremen-Walle, OT Überseestadt, Am Holzhafen
Zeit: 01.03.2026, 02:00 Uhr

In der Nacht von Samstag auf Sonntag brannte es in einem Schulungszentrum einer Firma in der Überseestadt, dabei wurden auch zwei Firmenfahrzeuge vollständig zerstört. Die Polizei sucht Zeugen.

Etwa um 02:00 Uhr bemerkte der Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes bei seiner Kontrollfahrt, dass die beiden Autos auf dem Firmengelände in der Straße am Holzhafen bereits vollständig brannten. Daraufhin alarmierte er die Polizei und die Feuerwehr. Vor Ort stellten die Kräfte fest, dass ebenfalls im Treppenhaus des Gebäudes ein Feuer ausgebrochen war. Der Brand wurde von der Feuerwehr gelöscht. Personen wurden nicht verletzt. Es entstand hoher Sachschaden. Die Polizei hat jetzt die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen.

Die Polizei fragt: "Wer hat in der Straße Am Holzhafen oder der näheren Umgebung verdächtige Beobachtungen gemacht?" Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 jederzeit entgegen.

Polizei stoppt betrunkenen Autofahrer

(01.03.2026)

Ort: Bremen-Mitte, OT Altstadt, Am Wall
Zeit: 28.02.2026, 22:50 Uhr

Einsatzkräfte der Polizei Bremen stoppten in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Innenstadt einen betrunkenen Mann mit seinem Auto. Zuvor hatte er diverse gefährliche Situationen verursacht. Anschließend rastete er auf der Wache aus.

Gegen 22:50 Uhr meldeten diverse Anrufer über den Notruf einen Autofahrer, der Schlangenlinien fuhr und außerdem einen platten Vorderreifen haben sollte. Die alarmierten Einsatzkräfte stoppten den Ford im Herdentorsteinweg. Schon hier zeigte sich der 56 Jahre alte Mann uneinsichtig und aggressiv gegenüber den Polizisten, unter anderem trat er gegen sein eigenes Auto. Außerdem gab er an Alkohol getrunken zu haben, so dass die Polizisten ihn mit auf die Wache nahmen. Weitere Zeugen gaben an, dass er zuvor mit plattem Reifen verbotswidrig und sehr schnell durch die Straße Am Wall gefahren war und dort teilweise auf dem Fahrradweg fuhr, so dass ihm ein Radfahrer und ein Fußgänger ausweichen mussten.

Auf der Wache wurde er zunehmend aggressiver, beschimpfte die Polizisten massiv und weigerte sich, eine angeordnete Blutentnahme durchführen zu lassen. Somit musste hier Zwang eingesetzt werden. Sein Auto wurde abgeschleppt und sein Führerschein von den Polizisten beschlagnahmt. Jetzt erwarten ihn Strafanzeigen, unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Die weiteren Ermittlungen des Verkehrskommissariats dauern an.

Brand auf Baustelle

(01.03.2026)

Ort: Bremen-Hemelingen, OT Hemelingen, Koppelweg
Zeit: 28.02.2026, 21:20 Uhr

In der Nacht von Samstag auf Sonntag brannten mehrere Kabeltrommeln mit Erdkabeln auf einer Baustelle in Hemelingen. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 21:50 Uhr wurde der Brand auf der Baustelle im Koppelweg von einer Zeugin, die in einem vorbeifahrenden Zug saß, gemeldet. Bei Eintreffen von Polizei und Feuerwehr standen mehrere große Kabeltrommeln in Flammen. Erst nach knapp drei Stunden konnte das Feuer gelöscht werden. Verletzt wurde niemand. Es entstand hoher Sachschaden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen und sucht Zeugen.

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 jederzeit entgegen.

Brandstiftung in der Überseestadt – Bekennerschreiben aufgetaucht

(02.03.2026)

Ort: Bremen-Walle, OT Überseestadt, Am Holzhafen
Zeit: 01.03.2026, 2 Uhr

Nach dem Brand in einem Schulungszentrum eines Unternehmens in der Überseestadt, siehe hierzu auch die Pressemeldung 150, ist auf einer linksextremistischen Internetplattform ein Bekennerschreiben veröffentlicht worden. Das Schreiben wird derzeit als authentisch eingestuft. Bremens Innensenatorin Dr. Eva Högl verurteilte die Tat.

In der Nacht zu Sonntag hatte ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes während seiner Kontrollfahrt festgestellt, dass zwei Fahrzeuge auf dem Firmengelände in der Straße Am Holzhafen bereits in Vollbrand standen. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte zudem ein Feuer im Treppenhaus des Schulungszentrums fest. Die Feuerwehr löschte die Brände. Personen wurden nicht verletzt, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden im sechsstelligen Bereich. In dem im Internet veröffentlichten Schreiben bekennen sich Unbekannte zu der Tat und begründen den Anschlag politisch.

Bremens Innensenatorin Dr. Eva Högl äußerte sich deutlich: „Ich verurteile den Brandanschlag auf ein Bremer Unternehmen auf das Schärfste. Politisch begründete Gewalt ist durch nichts zu rechtfertigen – egal aus welcher Richtung sie kommt. Dass sich die Täter in einem Bekennerschreiben als Kämpfer für eine bessere Welt inszenieren, macht die Tat nicht weniger gefährlich und nicht weniger verwerflich. Unsere Sicherheitsbehörden werden alles daransetzen, die Verantwortlichen zu ermitteln und zur Rechenschaft zu ziehen."

Der Staatsschutz ermittelt wegen Brandstiftung. Zeugen, die in der Straße Am Holzhafen oder in der näheren Umgebung verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Polizei ahndet Verstöße in der Überseestadt

(02.03.2026)

Ort: Bremen-Walle, OT Überseestadt, Kommodore-Johnsen-Boulevard
Zeit: 27.2. bis 28.2.26, 20 bis 2 Uhr

Nach Beschwerden durch Anwohnerinnen und Anwohner überprüfte die Polizei am Wochenende Kraftfahrzeugführer in der Überseestadt und ahndete Verstöße.

Die Nachbarschaft hatte sich in den Abendstunden über Ruhestörungen durch laute Motorengeräusche und auffallende Fahrmanöver im Bereich des Kommodore-Johnson-Boulevards beschwert. Zusätzlich schilderten die Anwohner, dass ihre Kinder aufgrund des anhaltenden Lärms, verursacht durch dauerhaftes Hupen sowie das rasante Beschleunigen von Autos und Motorrädern, kaum zur Ruhe kommen und nachts nicht schlafen können.

Daraufhin stellten die Einsatzkräfte zahlreiche hochmotorisierte Fahrzeuge fest, die hintereinander in Kolonne den Kommodore-Johnsen-Boulevard befuhren. Bei anschließenden Kontrollen gaben die Fahrer an, dass es sich um einen etablierten Treffpunkt handele, der bei gutem Wetter gerne aufgesucht werde und man auf der Suche nach einem Parkplatz sei. Da jedoch ausreichend freie Stellflächen vorhanden waren, wurden sie ausdrücklich angewiesen, verfügbare Parkplätze ordnungsgemäß zu nutzen. Parkverstöße wurden konsequent geahndet.

Zudem erfolgten verkehrserzieherische Gespräche. Auffällig war die vergleichsweise hohe Anzahl an Fahrzeugen, bei denen entweder vorne oder hinten kein amtliches Kennzeichen angebracht war. Entsprechende Verstöße wurden durch die Einleitung von Bußgeldverfahren verfolgt. Die Kontrollmaßnahmen verlängerten sich darüber hinaus erheblich, da ein Großteil der kontrollierten Personen keine Ausweisdokumente mitführte und deren Identität anderweitig festgestellt werden musste.

Durch die verstärkte Präsenz über mehrere Stunden und konsequente Ahndung von Verkehrsverstößen reduzierte sich die Anzahl der Fahrzeuge deutlich. Dies werden wir auch zukünftig fortsetzen.

Einbrecher in Haft

(02.03.2026)

Ort: Bremen-Walle, OT Osterfeuerberg, Auguststraße
Zeit: 1.3.26, 14.55 Uhr

Einsatzkräfte der Polizei Bremen stellten am Sonntagnachmittag einen 55-Jährigen, der zuvor in eine Wohnung in Walle eingebrochen war. Seine Beute führte er noch mit sich. Gegen den Mann wurde Haftbefehl erlassen.

Der Einbrecher gelangte über den Gemeinschaftsgarten in die Erdgeschosswohnung des Mehrfamilienhauses an der Auguststraße. Dort schlug er die Scheibe einer Terrassentür ein und verschaffte sich Zutritt zur Wohnung. Als die 33-jährige Mieterin den Eindringling dabei überraschte, flüchtete er mit einem Laptop nach draußen. Aufgrund der guten Täterbeschreibung konnte er kurze Zeit später in Tatortnähe samt Beute durch Einsatzkräfte gestellt werden.

Der Mann wurde festgenommen und auf eine Polizeiwache gebracht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen erließ ein Haftrichter Haftbefehl gegen ihn. Die weiteren Ermittlungen wegen Einbruchdiebstahls dauern an.

Schüsse und Verletze - Polizeieinsätze in der Überseestadt und der Neustadt

(02.03.2026)

Ort: Bremen-Walle/ Neustadt, OT Überseestadt/ Huckelriede, Konsul-Smidt-Straße/ Kornstraße
Zeit: 01.03.2026, 17:35 Uhr und 23:20 Uhr

Am Sonntagabend wurde zunächst ein 43 Jahre alter Mann durch Schüsse in der Überseestadt verletzt. Etwas später wurde in der Neustadt auf einen 42-Jährigen geschossen. Die Polizei war mit starken Kräften vor Ort und sucht Zeugen.

Um 17:35 Uhr meldeten mehrere Anrufer über den Notruf der Polizei, dass in der Konsul-Smidt-Straße Schüsse gefallen sein sollten. Die Einsatzkräfte waren schnell und mit mehreren Streifenwagen vor Ort und fanden den 43 Jahre alten Mann am Boden liegend vor. Er hatte mehrere Schusswunden in beiden Beinen und blutete stark. Die Polizisten leisteten umgehend Erste Hilfe und stoppten die Blutung mit Hilfe eines so genannten Tourniquets. Rettungskräfte brachten den verletzten Mann in ein Krankenhaus. Zwischenzeitlich bestand Lebensgefahr. Währenddessen sperrten Einsatzkräfte den Bereich ab und es wurden umfangreich Spuren gesichert und Zeugen befragt. Die Zeugen konnten einen Mann weglaufen sehen, dieser soll dunkel gekleidet gewesen sein.

Etwas später, gegen 23:20 Uhr, wurden Einsatzkräfte in die Kornstraße gerufen da dort ein durch Schüsse verletzter Mann liegen sollte. Die Polizisten fanden den 42-Jährigen in der Nähe eines Lokals vor, er hatte eine Schusswunde im Fuß. Auch hier leisteten die Polizisten Erste Hilfe und der Mann wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Er gab an, dass er zuvor einen Streit zwischen zwei Männern beobachtet hatte und dort hatte schlichten wollen. Anschließend seien mehrere Schüsse gefallen und er sei getroffen worden. Laut Aussage des 42-Jährigen, kannte er die Männer nicht, beschreiben konnte er sie auch nicht. Auch hier wurden umfangreiche Spuren gesichert und Zeugen befragt.

Die Staatsanwaltschaft und die Polizei ermitteln in beiden Fällen wegen versuchter Tötungsdelikte. Ob die beiden Vorfälle im Zusammenhang stehen, wird derzeit intensiv ermittelt. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 jederzeit entgegen. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Staatsanwaltschaft Bremen.

Betrug scheitert an aufmerksamer Bankangestellten

(03.03.2026)

Ort: Bremen-Woltmershausen, OT Woltmershausen
Zeit: 2.3.26, 11.40 Uhr

Telefonbetrüger versuchten am Montag, eine 76 Jahre alte Bremerin in Woltmershausen um ihr Erspartes zu bringen. Eine Bankmitarbeiterin durchschaute die perfide Masche und alarmierte die Polizei.

Die Kriminellen gaben sich über mehrere Tage am Telefon als Polizist und Oberstaatsanwalt aus. Sie behaupteten, die Polizei wäre einer Diebsbande auf der Spur. Bei einem Täter hätte man eine Liste mit potenziellen Opfern gefunden, darunter auch der Name der Seniorin. Ihr Geld wäre zudem auf der Bank nicht mehr sicher. Die Seniorin wurde derart unter Druck gesetzt, dass sie schließlich eine Bank aufsuchte, um einen hohen Geldbetrag abzuheben. Die Angestellte der Filiale wurde sofort misstrauisch und alarmierte die Polizei. Die Ermittler erklärten der Bremerin, dass sie einem Schwindel auferlegen war.

So können Sie sich vor Telefonbetrügern schützen:

Lassen Sie sich am Telefon auf keinen Fall unter Druck setzen oder zu kurzfristigen Entscheidungen verleiten, egal wie plausibel eine Situation zunächst dargestellt wird. Legen Sie am besten auf, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft und Sie sich unter Druck gesetzt fühlen. Rufen Sie Angehörige unter der Ihnen bekannten Nummer an. Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen! Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder verständigen Sie über den Notruf 110 die Polizei!

Hopfen und Malz verloren

Prost

(04.03.2026)

Ort: Bremen-Neustadt, OT Neustädter Häfen, Bundesautobahn A 281
Zeit: 04.03.26, 1.20 Uhr

Ein Lkw hat in der Nacht zu Mittwoch auf der A 281 für eine unfreiwillige „Bierdusche“ auf der Fahrbahn gesorgt. Der 56 Jahre alte Fahrer eines Sattelzuges hatte zuvor bei einer Bremer Brauerei rund 300 Kisten Bier geladen und war anschließend an der Anschlussstelle Neustadt auf die Autobahn in Richtung GVZ aufgefahren.

In der Rechtskurve der Auffahrt fuhr der Fahrer jedoch mit nicht angepasster Geschwindigkeit. Durch die dabei entstandenen Fliehkräfte und offenbar unzureichend gesicherte Ladung rutschten rund 100 Kisten aus dem Auflieger, durchbrachen Plane und Gestänge und verteilten sich über die Fahrbahn.

Die A 281 musste für die Bergungs- und Reinigungsarbeiten gesperrt werden. Während der Großteil der Ladung auf dem Lkw blieb, endete für zahlreiche Flaschen die Reise deutlich früher als geplant.

Die Aufräumarbeiten dauern aktuell noch an.

Öffentlichkeitsfahndung: Unbekannte eröffnete Konten mit verfälschtem Ausweis

Wer kennt diese Frau?

(04.03.2026)

Ort: Bremen
Zeit: 29.08.2023

Die Staatsanwaltschaft und die Polizei Bremen fahnden mit einem Foto nach einer bislang unbekannten Frau. Sie steht im Verdacht, im August 2023 unter Vorlage eines verfälschten Bundespersonalausweises bei zwei verschiedenen Banken insgesamt drei Girokonten eröffnet zu haben.

Die Kontoeröffnungen erfolgten jeweils über das sogenannte Postident-Verfahren. Als Ort der Identifizierung wurde ein Kiosk in Bremen genutzt. Auf die eröffneten Konten gingen im weiteren Verlauf Gelder aus Betrugsstraftaten ein.

Die Tatverdächtige wurde im Rahmen der Identifizierungsverfahren videografiert. Trotz umfangreicher Ermittlungen konnte ihre Identität bislang nicht festgestellt werden.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe:
Wer kann Angaben zu der abgebildeten Person machen? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 entgegen.

Nach Einbruch gestellt

(04.03.2026)

Ort: Bremen-Neustadt, OT Alte Neustadt, Große Annenstraße
Zeit: 17.02.26/03.03.2026

Einsatzkräfte der Polizei Bremen stellten am Dienstagabend einen 46 Jahre alten Mann in der Neustadt. Bei ihm fanden sie die Beute aus einem Einbruch, der Mitte Februar ebenfalls in der Neustadt stattgefunden hatte.

Am Dienstagnachmittag meldete sich ein 33 Jahre alter Mann bei der Polizei, da er auf einer Verkaufsplattform im Internet hochwertige Spielfiguren und Spielbretter wiedererkannt hatte, die dort zum Verkauf angeboten wurden. Diese wurden ihm Mitte Februar entwendet, als Unbekannte seinen Keller aufgebrochen hatten. Nach Rücksprache mit der Kriminalpolizei ging er zum Schein auf den Kauf ein. Polizisten begleiteten ihn zum Treffpunkt. Vor Ort wurden die Gegenstände von Einsatzkräften in der Wohnung des 46 Jahre alten mutmaßlichen Einbrechers aufgefunden.

Sie nahmen den Mann mit auf die Wache und fertigten eine entsprechende Anzeige. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Bombendrohung löst Polizeieinsatz aus

(04.03.2026)

Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Hauptbahnhof
Zeit: 04.03.2026, 12:45 Uhr

Ein Anrufer löste mit einem Hinweis auf eine Bombe am Mittwochmittag einen größeren Polizeieinsatz am Hauptbahnhof aus.

Gegen 12:45 Uhr meldete ein Anrufer über den Zentralruf der Polizei, dass Sprengstoff im Hauptbahnhof abgelegt wurde. Das Gebäude wurde umgehend geräumt und umfangreich abgesperrt. Alarmierte Delaborierer der Bundespolizei durchsuchten anschließend das Gebäude. Auch ein spezieller Roboter kam dabei zum Einsatz, um einen verdächtigen Gegenstand auf dem Gleis zu untersuchen. Sprengmittel wurden nicht gefunden. Die Sperrungen wurden anschließend aufgehoben und der Bahnhof wieder geöffnet.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat dauern an. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass bei Falschmeldungen neben der strafrechtlichen Verfolgung die Kosten des Einsatzes in Rechnung gestellt werden können. Zusätzlich drohen mögliche zivilrechtliche Forderungen.

Vermummte Gruppe zündet Pyrotechnik und verletzt Polizisten

(05.03.2026)

Ort: Bremen-Mitte, OT Ostertor, Sielwall
Zeit: 4.3.26, 21.40 Uhr

Am Mittwochabend lief eine Gruppe von bis zu 50 vermummten Personen durchs Ostertorviertel. Dabei wurde unter anderem Pyrotechnik gezündet, wodurch ein Polizist leichte Verletzungen erlitt. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 21.40 Uhr meldeten mehrere Anrufer über den Notruf der Polizei, dass die Gruppe mit „Free Maja“-Bannern zwischen Ulrichsplatz und Sielwall Pyrotechnik abbrennen und Mülleimer anzünden würde. Zudem skandierte die Gruppe polizeifeindliche Gesänge und Rufe. Vor Ort wurde eine Streife, die in einem anderen Einsatz gebunden war, gezielt mit Feuerwerksraketen beschossen und Knallkörpern sowie Steinen beworfen. Dabei wurde ein Polizist durch eine explodierende Rakete am Kopf getroffen und verletzt. Er erlitt unter anderem Verbrennungen, konnte seinen Dienst aber fortsetzen. Noch bevor Unterstützungskräfte eintrafen, flüchtete die Gruppe unerkannt.

Die Polizei ermittelt wegen besonders schweren Landfriedensbruchs und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Zeugenhinweise, insbesondere auch Videoaufnahmen oder Fotos, nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen jederzeit unter 0421 362-3888 entgegen.

Polizeieinsatz in Sebaldsbrück

(06.03.2026)

Ort: Bremen-Hemelingen, OT Sebaldsbrück, Sebaldsbrücker Heerstraße
Zeit: 5.3.26

Am Donnerstag kam es zu einem Polizeieinsatz in Sebaldsbrück. In einer Baustelle am Sebaldsbrücker Tunnel hatten Arbeiter vor einer Woche zwei unbekannte Gegenstände gefunden und diese in einem Container zwischengelagert.

Der Kampfmittelräumdienst begutachtete heute Vormittag die verdächtigen Gegenstände und stellte fest, dass es sich um vermutlich selbstgefertigte Sprengstoffkörper handelte. Alarmierte Delaborierer vernichteten diese noch vor Ort, indem sie diese kontrolliert abbrannten. Dazu wurde der Bereich rund um die Baustelle an der Eisenbahnbrücke abgesperrt. Es kam zu kurzzeitigen Einschränkungen des Bahnverkehrs.

Die Polizei ermittelt und fragt, wer in den vergangenen Tagen diesbezüglich verdächtige Beobachtungen gemacht hat. Zeugen melden sich jederzeit beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888.

Indiana Jones und der verlorene Poller

(06.03.2026)

Ort: Bremen-Mitte, OT Altstadt, Balgebrückstraße
Zeit: 06.03.26, 00.15 Uhr

Zwei stark alkoholisierte Männer sorgten in der Nacht zu Freitag für einen ungewöhnlichen Polizeieinsatz in der Bremer Altstadt. Statt ein Taxi zu rufen, entschieden sich die beiden kurzerhand für ein anderes Fortbewegungsmittel – einen Gabelstapler.

Das Arbeitsgerät wurde kurzgeschlossen und anschließend gestartet. Mit dem ungewöhnlichen Gefährt ging es dann auf eine wenig elegante Spritztour durch die Balgebrückstraße. Dabei mussten eine Parkbank, mehrere Stühle eines Eiscafés, eine Eiswaffel aus Kunststoff sowie eine Holzskulptur der Bremer Stadtmusikanten unfreiwillig Bekanntschaft mit den Gabelzinken machen.

Am Domshof bekam schließlich auch ein Poller Besuch vom Stapler. Der stand jedoch äußerst unbeweglich im Weg und wurde kurzerhand überfahren.

Die Irrfahrt endete wenig später, als alarmierte Einsatzkräfte das Gefährt stoppten. Der 57-jährige Fahrer, bei dem später rund 2,4 Promille festgestellt wurden, stolperte aus dem Führerhaus und versuchte noch einen wenig überzeugenden Fluchtversuch zu starten. Der 35-jährige Beifahrer wurde ebenfalls gestellt.

Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Der Gabelstapler wurde sichergestellt – und wird künftig wohl wieder ausschließlich für seine eigentliche Aufgabe genutzt: das Heben von Lasten, nicht von Promillewerten.

Polizei nimmt Einbrecher fest

(06.03.2026)

Ort: Bremen-Walle, OT Walle, Waller Heerstraße
Zeit: 5.3.26, 0.15 Uhr

Einsatzkräfte der Polizei Bremen stellten in der Nacht zu Donnerstag einen 27-Jährigen, der zuvor in den Kiosk einer Eishalle in Walle eingebrochen war. Seine Beute hatte er noch bei sich.

Der Täter verschaffte sich über ein Tor in einer Nebenstraße Zugang zum Gelände. Dort begab er sich auf die Gebäuderückseite, wo er eine Glastür zur Eishalle aufbrach. Mit einem Feuerlöscher schlug der Eindringling die Tür zum dortigen Kiosk ein und entwendete die Kassenlade sowie die Kaffeekasse. Anschließend flüchtete er. Alarmierte Einsatzkräfte stellten den Verdächtigen noch in Tatortnähe im Grünzug West.

Der 27 Jahre alte Mann wurde für weitere polizeiliche Maßnahmen auf ein Revier gebracht. Die weiteren Ermittlungen gegen ihn wegen Einbruchdiebstahls dauern an.

Mehr Bürgernähe und neue digitale Zugänge im Präventionszentrum

(06.03.2026)

Ort: Bremen
Zeit: 27.03.2026

Die Polizei Bremen entwickelt ihre Präventionsarbeit weiter und stellt das Präventionszentrum organisatorisch und räumlich neu auf. Ziel ist es, die Angebote noch besser auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger auszurichten und Prävention künftig noch einfacher zugänglich zu machen.

Dafür zieht das Präventionszentrum am 20. März 2026 in das Polizeipräsidium um. Die engere Anbindung an weitere Fachbereiche der Polizei ermöglicht kurze Abstimmungswege und stärkt die Zusammenarbeit – wichtige Voraussetzungen, um Präventionsangebote weiterzuentwickeln und neue Formate zu erproben.

Beratungsgespräche werden in der kommenden Zeit weiterhin sowohl im Polizeipräsidium als auch am bisherigen Standort Am Wall angeboten. So bleibt das Angebot für Bürgerinnen und Bürger gut erreichbar. Parallel arbeitet die Polizei Bremen daran, ihre Präventionsangebote weiter zu modernisieren. Dazu gehört unter anderem eine digitale Terminvereinbarung, die eine noch einfachere und zielgerichtetere Kontaktaufnahme ermöglichen soll. Dadurch stärkt die Polizei Bremen ihre präventiven Angebote und setzt verstärkt auf Bürgernähe, moderne Zugänge und eine serviceorientierte Beratung.

Die Queersensible Anzeigenaufnahme Am Wall ist von dieser Veränderung nicht betroffen und bleibt weiterhin dort angesiedelt.

Derzeit steht der Service des Präventionszentrums aufgrund der Umstrukturierung und Neuaufstellung nur telefonisch zur Verfügung. In der Zeit vom 16.03.2026 bis 27.03.2026 ist eine Kontaktaufnahme nur per E-Mail möglich: Praeventionszentrum@polizei.bremen.de. Alle aktuellen Informationen hierzu finden Sie auf unserer Homepage www.Polizei.Bremen.de.

Reizgas in Schule eingesetzt

(07.03.2026)

Ort: Bremen-Walle, OT Utbremen, Ellmersstraße
Zeit: 06.03.26, 12 Uhr

Ein Jugendlicher versprühte am Freitagmittag Pfefferspray in einem Schulgebäude in Walle, verletzte damit sechs Schülerinnen und Schüler und flüchtete anschließend.

Feuerwehr und Rettungsdienst rückten zunächst mit einem Großaufgebot zur Schule in der Ellmersstraße aus. Die angetroffenen Verletzten erlitten Reizungen im Augenbereich und wurden vor Ort behandelt. Eine Schülerin musste vorsorglich zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht werden. Nach entsprechender Lüftung durch die Feuerwehr konnte der Schulbetrieb anschließend wieder aufgenommen werden.

Die Ermittlungen zu dem Täter wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an.

Vandalismus in Horn-Lehe

(07.03.2026)

Ort: Bremen Horn-Lehe
Zeit: 07.03.2026, 00.01 Uhr

In der Nacht zu Samstag zogen mehrere Jugendliche durch den Bremer Stadtteil Horn-Lehe und beschädigten offenbar wahllos Autos sowie eine Bushaltestelle.

Gegen kurz nach Mitternacht meldete eine Anruferin über den Notruf, dass Jugendliche eine Bushaltestelle in der Straße Am Herzogenkamp entglast hätten. Kurz darauf berichtete ein weiterer Zeuge, dass eine Gruppe junger Menschen in der Umgebung Fahrzeuge beschädigen würde.

Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen der Polizei verliefen ohne Erfolg – die Verdächtigen konnten nicht mehr angetroffen werden. Einsatzkräfte stellten jedoch in mehreren Straßen Sachbeschädigungen fest. Unter anderem in der Tietjenstraße, der Heinrich-Gefken-Straße sowie im Vorkampsweg wurden Fahrzeuge verschiedener Fabrikate beschädigt. In den meisten Fällen waren die Autoscheiben eingeschlagen worden.

Die Ermittlungen dauern an, die Höhe des entstandenen Schadens kann derzeit noch nicht beziffert werden.

Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die in der Nacht zu Samstag verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362 3888 zu melden.

Polizei zieht Raser aus dem Verkehr

(08.03.2026)

Ort: Bremen, Stadtgebiet
Zeit: 6. bis 7.3.26, 18 bis 2 Uhr

Am Wochenende führte die Polizei Bremen in der Stadt gezielte Verkehrskontrollen durch. Die Spezialisten der Verkehrsüberwachung waren mit zivilen Einsatzfahrzeugen, darunter Videowagen, unterwegs, auch Lasermessungen fanden statt. Es wurden erhebliche Verkehrsverstöße festgestellt, dazu ein unerlaubtes Fahrzeugrennen.

Schwerpunkte der Verkehrskontrollen waren die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten, unnötige Lärmentwicklung, sogenanntes Hin- und Herfahren sowie technische Veränderungen an Fahrzeugen.

Spitzenreiter war ein 20 Jahre alter Fahrer, der in der Straße Beim Industriehafen bei erlaubten 70 km/h den Videowagen der Verkehrsüberwacher mit
160 km/h überholte. Auf ihn kommen nun ein Bußgeld von 1600 Euro, zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot zu.

Auch in der Stapelfeldtstraße hatten es zwei Fahrzeugführende, darunter eine 22-Jährige, besonders eilig. Sie waren mit 100 km/h unterwegs, bei erlaubten 50 km/h. Ihnen drohen Bußgelder von mehr als 1000 Euro, zwei Punkte und ein zweimonatiges Fahrverbot. In der Eduard-Suling-Straße, Bremerhavener Straße und Hansestraße wurden ebenfalls diverse Überschreitungen von bis zu 40 km/h gemessen.

In der Nordstraße lieferten sich zwei hochmotorisierte Fahrzeuge ein Kraftfahrzeugrennen und erreichten dabei Geschwindigkeiten von bis zu 170 km/h.
Das Rennen wurde von dem Videowagen aufgezeichnet; ein Beteiligter konnte gestoppt werden. Gegen den 22-jährigen Fahrer, der sich noch in der Probezeit befand, wurde eine Anzeige wegen des Verdachts der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen gefertigt. Das Auto wurde beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Etliche Fahrzeugführer müssen nun mit empfindlichen Bußgeldern, Punkten im Fahreignungsregister und mehr als zehn Fahrer mit mehrmonatigen Fahrverboten rechnen. Zudem wurden auch diverse andere Verstöße, wie die Nutzung des Smartphones während der Fahrt oder unnötiger Lärm festgestellt und geahndet.

Das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit ist weiterhin eine der Hauptunfallursachen im Straßenverkehr. Die Ergebnisse zeigen, dass solche Kontrollen für die Sicherheit im Straßenverkehr weiter durchgeführt werden müssen. Die Polizei wird auch zukünftig stationär und mobil mit Funkstreifenwagen oder Zivilfahrzeugen zielgerichtet Verkehrskontrollen durchführen.

Teil des Ohres abgebissen – Streit in Linienbus eskaliert

(09.03.2026)

Ort: Bremen-Blumenthal, OT Lüssum-Bockhorn, Schwaneweder Straße
Zeit: 08.03.26, 19.30 Uhr

Am Sonntagabend eskalierte in einem Linienbus im Bremer Stadtteil Blumenthal ein Streit zwischen einem 26 Jahre alten Mann und einem 14-Jährigen. Der Mann biss dem Jugendlichen dabei ein Teil seines Ohres ab.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es während der Busfahrt zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem 26-Jährigen und dem Jugendlichen. Auslöser soll ein zu laut abgespieltes Smartphone des Erwachsenen gewesen sein. Im weiteren Verlauf entwickelte sich aus dem Streit eine körperliche Auseinandersetzung, bei der der 26-Jährige dem 14-Jährigen in das Ohr biss. Dabei wurde ein Teil des Ohres herausgerissen.

Mehrere Fahrgäste versuchten, die Situation zu schlichten. In diesem Zusammenhang wurde ein Mann, der eingreifen wollte, von dem Vater des 26-Jährigen mit der Faust ins Gesicht geschlagen.

Der 14-Jährige wurde durch Rettungskräfte versorgt und anschließend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei nahm den 26-jährigen Tatverdächtigen mit zur Wache. Während der polizeilichen Maßnahmen leistete er Widerstand. Gegen ihn werden nun Ermittlungen wegen schwerer Körperverletzung sowie wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte geführt.

Pyrotechnik und Beleidigungen bei Demonstration

(09.03.2026)

Ort: Bremen
Zeit: 08.03.2026, 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr

Die Polizei Bremen begleitete am Sonntagnachmittag eine Demonstration in der Innenstadt. Bei dem überwiegend friedlichen Aufzug wurden aber auch Pyrotechnik gezündet und Polizisten beleidigt.

Unter dem Motto „Feministischer Streik“ waren vom Weserstadion bis zum Domshof zeitweise bis zu 6000 Menschen überwiegend friedlich unterwegs. Etwa ab 16:15 Uhr fiel jedoch eine Personengruppe von etwa 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf, die polizeifeindliche Parolen skandierte. Unter anderem wurde „Alle Bullen sind Schweine“ gerufen. Außerdem wurden Rauchtöpfe und bengalische Fackeln gezündet. Die Einsatzkräfte dokumentierten die Verstöße, stellten Personalien fest und fertigten entsprechende Anzeigen. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern an.

Gegen 17:30 Uhr wurde die Versammlung von den Initiatoren für beendet erklärt.

Räuber in Haft

(10.03.2026)

Ort: Bremen
Zeit: 07.03.2026

Einsatzkräfte nahmen am Samstag einen 17 Jahre alten Jugendlichen fest. Er ist verdächtig, im Dezember 2025 einen 91 Jahre alten Mann in Obervieland ausgeraubt und diesen dabei auch verletzt zu haben (Siehe Pressemitteilung 0832/2025).

Mitte Dezember wurde der 91-Jährige, als er aus einem Bus ausstieg, von einem zunächst Unbekannten angesprochen und dann gepackt. Dabei hatte der Räuber dem Senior das Portemonnaie und die Armbanduhr entrissen und war geflüchtet. Der Senior erlitt Hautabschürfungen und Prellungen. Intensive Ermittlungen der Soko Junge Räuber führten die Polizisten schnell auf die Spur des 17-Jährigen. Dieser hatte sich zwischendurch ins Ausland abgesetzt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen wurde dann ein Haftbefehl erlassen.

Dieser wurde am vergangenen Samstag durch Einsatzkräfte der Polizei Niedersachsen vollstreckt, als sich der 17-Jährige am Bahnhof in Nienburg aufhielt. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.

Unbekannter wirft Ast auf Bundesstraße

(11.03.2026)

Ort: Bremen-Blumenthal, OT Lüssum-Bockhorn, Leo-Drabent-Weg
Zeit: 10.03.2026, 14:40 Uhr

Ein unbekannter Jugendlicher hat am Dienstagnachmittag in Blumenthal einen etwa zwei Meter langen Ast von einer Fußgängerbrücke auf die B74 geworfen und ein fahrendes Auto getroffen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht Zeugen.

Etwa um 14:40 Uhr war eine 39 Jahre alte Frau mit ihren beiden Kindern in ihrem Auto auf der B74 unterwegs, als sie auf der Fußgängerbrücke im Leo-Drabent-Weg den Unbekannten sah, wie dieser etwas in ihre Richtung warf. Ein längerer Ast traf daraufhin ihr Auto an der A-Säule. Sie stoppte und alarmierte die Polizei. Verletzt wurde niemand, die 39-Jährige und ihre Kinder kamen mit dem Schrecken davon. Am Auto entstand Sachschaden.

Das Verkehrskommissariat der Polizei Bremen ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und sucht Zeugen. Der unbekannte Jugendliche soll etwa 15 Jahre alt gewesen sein. Er soll schulterlange schwarze Haare gehabt haben. Bekleidet war er mit einem hellgrauen Kapuzenpullover. Nach der Tat fuhr er mit seinem Fahrrad in Richtung der Straße Am Fillerkamp. Hinweise nimmt die Verkehrsbereitschaft unter 0421 362-14850 entgegen.

Nach Handyraub gestellt

(11.03.2026)

Ort: Bremen-Gröpelingen, OT Lindenhof, Werftstraße/Grasberger Straße
Zeit: 10.03.2026, 01:50 Uhr

In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde ein 25 Jahre alter Mann in Gröpelingen ausgeraubt. Einsatzkräfte der Polizei stellten gegen Mittag einen 34-Jährigen.

Etwa um 01:50 Uhr saß der 25-Jährige an der Haltestelle Grasberger Straße in der Werftstraße, als sich ihm ein zunächst unbekannter Mann näherte und ihn nach einer Zigarette fragte. Als der 25-Jährige angab, keine mehr zu haben, zückte der Räuber ein Messer, bedrohte ihn damit, durchsuchte seine Taschen und entwendete ihm das Mobiltelefon. Dabei schlug er ihm auch ins Gesicht. Anschließend entfernte er sich. Am Morgen zeigte der 25-Jährige die Tat an einer Polizeiwache an. Er konnte sein Telefon kurzzeitig orten, Einsatzkräfte stellten den 34 Jahre alten Mann daraufhin in der Debstedter Straße. Das Telefon hatte er nicht mehr bei sich.

Auf der Wache gab er zu, die Tat begangen zu haben, stritt aber ab, ein Messer benutzt zu haben. Das Handy hätte er bereits gegen Drogen eingetauscht. Die Polizisten fertigten eine entsprechende Anzeige. Die weiteren Ermittlungen, auch zum Verbleib des Handys, dauern an.

Grundberührung auf der Weser – Seezeichen beschädigt

(11.03.2026)

Ort: Bremerhaven
Zeit: 11.03.2026

Am Mittwoch kam es auf der Weser in Höhe der Geesteeinfahrt in Bremerhaven zu einem Schiffsunfall. Ein Seeschiff lief dabei kurzzeitig auf Grund und beschädigte ein Seezeichen.

Das etwa 180 Meter lange Schiff befand sich auf der Seereise von Bremen in Richtung Italien. Nach derzeitigen Erkenntnissen kam es in Höhe der Wesertonne 63 infolge eines Navigationsfehlers sowie weiterer Faktoren zu einer Grundberührung.

Dabei wurde ein Seezeichen beschädigt. Am Schiff selbst entstand leichter Sachschaden.

Die Verkehrszentrale sprach zunächst ein Weiterfahrverbot für das Schiff aus. Gegen die verantwortliche Schiffsführung sowie den an Bord befindlichen Lotsen wurden Ermittlungen eingeleitet.

Das Seeschiff verbleibt derzeit in Bremerhaven. Nach Freigabe durch die zuständigen Behörden kann es seine Reise in Richtung Italien fortsetzen.

Dealer bietet Polizei Drogen an

(12.03.2026)

Ort: Bremen, Mitte-Östliche Vorstadt
Zeit: 11.3.26, 14 bis 22 Uhr

Bei intensiven Kontrollmaßnahmen im Bahnhofsquartier und im Viertel stellten Einsatzkräfte der Polizei Bremen am Mittwoch unter anderem Drogen und Bargeld sicher. Im Fokus der Kontrollen stand dabei die Bekämpfung der wahrnehmbaren
Drogen- und Straßenkriminalität.

Einsatzkräfte führten vom frühen Nachmittag bis in die späten Abendstunden sowohl offene als auch verdeckte Maßnahmen in der Bahnhofsvorstadt und im Steintor durch. Bei den Kontrollen schritten sie bei diversen Straßendeals ein.
Im Fehrfeld wurden Zivilkräften Drogen zum Kauf angeboten. Als die Polizisten sich auswiesen, ergriff der Straßendealer die Flucht. Er konnte nach wenigen Metern gestellt werden. Bei der anschließenden Kontrolle des 28-jährigen Drogenhändlers stellten die Polizisten knapp 20 Verkaufseinheiten Cannabis, Kokain, Ecstasy und Bargeld sicher. Die Einsatzkräfte erteilen zudem diverse Platzverweise und fertigten mehrere Strafanzeigen, unter anderem wegen Verstößen gegen das Konsumcannabisgesetz.

Seit vielen Wochen und Monaten setzt sich die Polizei Bremen verstärkt für die Bekämpfung der Straßen- und Drogenkriminalität ein und wird diese Bemühungen, auch mit anderen Sicherheitsbehörden, fortsetzen. Insbesondere rund um den Hauptbahnhof und im Viertel werden weiterhin gezielte Maßnahmen ergriffen.

Polizei sucht Eigentümer von religiösen Gegenständen

(12.03.2026)

Ort: Bremen
Zeit: 18.02.2026 bis 20.02.2026 Uhr

Mitte Februar wurden bei einem Einsatz in Vegesack diverse, unter anderem religiöse Gegenstände sichergestellt. Die Polizei Bremen sucht jetzt Zeugen, die Hinweise zur Herkunft dieser Gegenstände, die mutmaßlich aus einer Straftat stammen, geben können.

Am 20.02.2026 wurden Einsatzkräfte aufgrund einer Bedrohung in die Friedrichsdorfer Straße gerufen, dabei wurden vor Ort die Gegenstände aufgefunden. Laut Ermittlungen stammen diese aus einem Einbruch in eine Kirche oder eine andere religiöse Einrichtung. Trotz intensiver Ermittlungen und Recherchen in Bremen, speziell in Vegesack und der umliegenden Region, konnte bislang keine zugehörige Straftat ermittelt oder ein Eigentümer identifiziert werden.

Die Polizei Bremen bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe:
Wer erkennt einzelne Stücke wieder? Wer kann Hinweise zu möglichen Eigentümerinnen oder Eigentümern geben? Oder wer kann Angaben zu einem möglichen Diebstahl, einem Einbruch oder einer anderen Straftat im Zusammenhang mit dem Fund machen?

Bilder der Gegenstände finden Sie hier.

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter der Telefonnummer 0421 362-3888 entgegen.

Zivilpolizisten fassen Drogendealer in Bremen-Nord

(12.03.2026)

Ort: Bremen-Blumenthal, OT Lüssum-Bockhorn, Lüssumer Ring
Zeit: 11.3.26, 13.45 Uhr

Einsatzkräfte der Polizei Bremen stellten am Mittwoch in Lüssum nach einem Drogenhandel einen mutmaßlichen 24-jährigen Drogendealer. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden sie eine größere Menge Drogen, viel Bargeld und Waffen.

Die Zivilpolizisten beobachteten am frühen Nachmittag einen mutmaßlichen Drogenhandel im Bereich Lüssumer Ring. Bei der Kontrolle des Erwerbers fanden sie Kokain bei ihm. Der mutmaßliche Dealer flüchtete, konnte jedoch wenig später gestellt werden. Bei einer Wohnungsdurchsuchung des 24-Jährigen wurden eine höhere Summe Bargeld, wertvoller Goldschmuck, größere Mengen Marihuana und Kokain, sowie zwei Schreckschusswaffen und eine Machete beschlagnahmt.

Gegen den 24 Jahre alten Tatverdächtigen wurden Ermittlungen nach dem Betäubungsmittelgesetz wegen Verdachts des gewerbsmäßigen Handels eingeleitet.
Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Angriff mit Messer– Frau verletzt

(12.03.2026)

Ort: Bremen-Gröpelingen, OT-Lindenhof, Gröpelinger Heerstraße
Zeit: 12.03.2026, 07.30 Uhr

Am Donnerstagvormittag wurde eine 34 Jahre alte Frau im Stadtteil Gröpelingen von ihrem 39-jährigen Ex-Partner angegriffen und dabei verletzt. Passanten griffen ein und verhinderten offenbar weitere Tathandlungen.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde die Frau in der Gröpelinger Heerstraße von dem Mann abgepasst. Im Verlauf einer Auseinandersetzung führte der 39-Jährige daraufhin Stichbewegungen mit einem Messer in ihre Richtung aus. Erst durch das Eingreifen von Passanten wurde er mutmaßlich von weiteren Angriffen abgehalten. Die Frau flüchtete anschließend gemeinsam mit ihren drei Kindern in ein vorbeikommendes Fahrzeug. Auch dabei soll der Mann weiterhin auf sie eingewirkt haben.

Die Bremerin wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht nicht.

Die drei Kinder blieben unverletzt und befinden sich derzeit bei Angehörigen. Der Angreifer wurde festgenommen. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Einbrecher gestellt

(12.03.2026)

Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Nicolaistraße
Zeit: 12.03.2026, 01:35 Uhr

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag stellten Einsatzkräfte in Mitte einen 25 Jahre alten Mann. Er ist verdächtig, kurz zuvor in eine Wohnung eingebrochen zu sein während die Bewohner schliefen.

Etwa um 01:35 Uhr wurden Einsatzkräfte aufgrund eines Einbruchs in die Nicolaistraße gerufen. Ein Ehepaar vor Ort gab an, dass sie von Geräuschen geweckt wurden und der 32 Jahre alte Ehemann daraufhin einen Einbrecher im Badezimmer erwischte. Dieser flüchtete umgehend. Aufgrund der Täterbeschreibung stellten Einsatzkräfte den 25-Jährigen in der Nähe der Wohnung. Entwendet wurde nichts, offenbar hatte der Täter sich über ein Fenster Zugang zur Wohnung verschafft.

Auf der Wache fertigten die Polizisten eine entsprechende Strafanzeige. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Tasereinsatz in Osterholz

(12.03.2026)

Ort: Bremen-Osterholz, OT Blockdiek, Kölner Straße
Zeit: 12.3.26, 15.50 Uhr

Mit Hilfe eines Tasers beendeten Spezialkräfte der Polizei Bremen eine Gefahrenlage in Bremen Osterholz. Eine offenbar psychisch auffällige Frau hatte Einsatzkräfte mit einem Beil bedroht.

Die Polizei wurde am Nachmittag über Notruf von Anwohnern der Kölner Straße gerufen, weil eine Nachbarin in ihrer Wohnung randaliere und dabei laut herumschreie. Einsatzkräfte waren schnell vor Ort und wurden von der Frau sofort mit einem Hackbeil bedroht. Dabei schlug sie mehrmals mit dem Beil in Richtung der Polizisten. Trotz mehrfacher Aufforderung, es wurde ein Schusswaffengebrauch angedroht, ließ sie sich nicht dazu bewegen, dass Beil fallenzulassen.

Hinzugezogene Spezialkräfte setzten daraufhin erfolgreich einen Taser ein. Die 33-Jährige wurde umgehend vor Ort von vorsorglich alarmierten Rettungskräften medizinisch betreut und anschließend nach einer psychiatrischen Begutachtung zwangsweise untergebracht.

Mehrere Verletzte und Vollsperrung nach Verkehrsunfall

(13.03.2026)

Ort: Bremen-Obervieland, OT Habenhausen, Habenhauser Brückenstraße
Zeit: 12.03.2026, 16:50 Uhr

Am Donnerstagnachmittag kam es auf der Carl-Carstens-Brücke zu einem schweren Verkehrsunfall. Dabei wurden mehrere Personen, darunter auch Kinder, zum Teil schwer verletzt. Die Straße musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden, so dass es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kam.

Gegen 16:50 Uhr war die 33 Jahre alte Fahrerin eines Golfs auf der Erdbeerbrücke in stadtauswärtige Richtung unterwegs. Kurz vor der Habenhauser Brückenstraße geriet sie aus bisher noch ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und prallte frontal mit dem VW Passat eines 33-Jährigen zusammen. In dem Golf saßen insgesamt drei Erwachsene und drei Kinder, ein sieben Jahre altes Mädchen und eine 30 Jahre alte Frau wurden durch den Aufprall schwer verletzt. Vor Ort leisteten Passanten und im weiteren Verlauf die eingetroffenen Einsatzkräfte Erste Hilfe. Alle sieben Verletzten wurden von Rettungskräften in Krankenhäuser gebracht. Ein zwischenzeitlich alarmierter Rettungshubschrauber war vor Ort, wurde aber nicht benötigt.

Die Brücke musste für mehrere Stunden für Räumarbeiten gesperrt werden, so dass es in diesem Zeitraum zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Rückstaus kam. Bei beiden Autos entstand hoher Sachschaden. Die weiteren Ermittlungen des Verkehrskommissariats der Polizei Bremen, auch zur genauen Unfallursache, dauern an.

Mann getötet

(12.03.2026)

Ort: Bremen-Blumenthal, OT Lüssum-Bockhorn, Lüssumer Ring
Zeit: 12.3.26, 21 Uhr

Am Donnerstagabend wurde ein 67 Jahre alter Mann in Lüssum tödlich verletzt. Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter fest.

Der 32-jährige Bremer steht im dringenden Tatverdacht, seinen 67 Jahre alten Vater in einer Wohnung am Lüssumer Ring angegriffen und getötet zu haben. Der 32-Jährige stellte sich noch in der Nacht der Polizei. Einsatzkräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Die Staatsanwaltschaft und die Polizei Bremen ermitteln gegen den 32-jährigen Mann wegen Totschlags. Eine Haftprüfung dauert derzeit an.

Weitere Auskünfte erteilt die Staatsanwaltschaft Bremen.

Heimspiel Werder Bremen gegen Mainz 05

(13.03.2026)

Ort: Bremen, Weserstadion
Zeit: 15.3.26, 15.30 Uhr

Am Sonntag findet um 15.30 Uhr im Weserstadion das Bundesligaspiel zwischen dem SV Werder Bremen und dem 1. FSV Mainz 05 statt. Es wird von einer ausverkauften Veranstaltung ausgegangen.

Wie bei Heimspielen üblich, wird wieder das allgemein bekannte Verkehrskonzept angewandt: Der Osterdeich wird für den Individualverkehr zwischen Sielwall und Stader Straße circa zweieinhalb Stunden vor und etwa eine Stunde nach Spielende gesperrt. Am Stadion und in unmittelbarer Nähe stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Im Bereich des Osterdeichs und der Östlichen Vorstadt ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Kurzfristige Straßensperrungen durch die Polizei sind aufgrund von Einsatzmaßnahmen im Stadionumfeld und im gesamten Innenstadtbereich jederzeit möglich. Am Sonntag findet zudem der Werderseelauf statt.

Im Umfeld von Fußballspielen kommt es regelmäßig zu einer Häufung von Kfz-Aufbrüchen. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, keine Wertgegenstände im Fahrzeug zurückzulassen.

24-Jähriger rassistisch beleidigt und verletzt

(14.03.2026)

Ort: Bremen-Findorff, OT Findorff-Bürgerweide, Willy-Brandt-Platz
Zeit: 13.3.26, 19.25 Uhr

Ein 28 Jahre alter Mann beleidigte am Freitagabend in Findorff einen 24-Jährigen rassistisch und schlug ihn. Der 24-Jährige musste in einem Krankenhaus behandelt werden.

Die beiden Männer gerieten nach einem Anrempler im Eingangsbereich eines Einkaufmarktes am Willy-Brandt-Platz aneinander. In der weiteren Folge wurde der 24-Jährige dann laut eigenen Aussagen von dem 28-Jährigen rassistisch beleidigt.
Als der Jüngere ihn daraufhin mit seinem Handy aufnahm, schlug ihm der 28-Jährige mit der Faust ins Gesicht. Danach warf er mit einer Getränkedose nach dem 24-Jährigen und traf ihn am Kopf. Als der Angreifer flüchten wollte, eilte ihm der 24-Jährige nach und es kam zu einer Rangelei am Boden. Alarmierte Einsatzkräfte waren schnell vor Ort, schritten ein und stellten den 28-Jährigen.

Beide Männer erlitten leichte Verletzungen. Der 24-Jährige wurde nach einer ersten Behandlung durch Rettungskräfte vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei traf noch am Tatort umfangreiche Maßnahmen, befragte erste Zeugen und sicherte Beweismittel. Die weiteren Ermittlungen, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, dauern an. Der Staatsschutz ist eingeschaltet.

Weitere Hinweisgeber melden sich jederzeit beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888.

Einsatz im Viertel – 2500 Menschen auf der Sielwallkreuzung

(15.03.2026)

Ort: Bremen-Mitte, OT Ostertor, Sielwall
Zeit: 14.2.26, 21.45 Uhr

Polizei und Ordnungsamt waren in der Samstagnacht im Viertel im Einsatz, nachdem rund 2500 Menschen das Konzert eines Aachener Musikers auf der Sielwallkreuzung feierten.

Der Auftritt fand am späten Abend vom Balkon eines Büroraums aus oberhalb der Sielwallkreuzung statt und dauerte etwa 20 Minuten. In der Spitze fanden sich rund 2500 Besucher auf der Fahrbahn ein, so dass es temporär zu Verkehrsbehinderungen kam. Aus der Menge heraus wurde vereinzelt Pyrotechnik gezündet. Zudem wurden Ampeln bestiegen, was zu einem technischen Ausfall führte. Nach dem Konzert musste der gesamte Kreuzungsbereichs von Müll und Glasscherben gereinigt werden.

Am Rande der Veranstaltung kam es nach einem Krankheitsfall zu einem Rettungseinsatz.

Für die Musikveranstaltung, die ansonsten störungsfrei verlief, lag dem Ordnungsamt, das ebenfalls vor Ort war, keine offizielle Anmeldung vor. Ein entsprechendes ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Verantwortlichen wurde eingeleitet.

Messer, Cannabis, Schere: Polizei kontrolliert am Bahnhof

(15.03.2026)

Ort: Bemen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt
Zeit: 14.3.26, 18 Uhr bis 15.3.26, 2 Uhr

In der Nacht von Samstag auf Sonntag führte die Polizei Bremen umfangreiche Kontrollen in der Bahnhofsvorstadt durch. Schwerpunkte waren die Bekämpfung der Gewalt- und Drogenkriminalität und die Überwachung der bestehenden Waffenverbotszone.

Insgesamt wurden vom frühen Abend bis in die Nacht hinein 58 Personen kontrolliert. Dazu wurden mehrere Platzverweise erteilt. Bei 27 Personenkontrollen in der Waffenverbotszone konnten ein Messer sowie eine Schere aufgefunden und beschlagnahmt werden.
Bei der Durchsuchung eines amtsbekannten Drogendealers entdeckten die Einsatzkräfte Cannabis sowie Bargeld. Ermittlungen wegen Handels mit Cannabis gegen ihn wurden eingeleitet. Bei einem Drogenkonsumenten konnten sowohl ein fremdes Ausweispapier als auch diverse Karten einer dritten Person aufgefunden und beschlagnahmt werden. Ein entsprechendes Strafverfahren wegen Unterschlagung wurde eingeleitet.
Bei Kontrollen nach dem Jugendschutzgesetz wurden diverse E-Zigaretten und Tabakwaren sichergestellt.
Dazu konnte ein mutmaßlicher Einbrecher im Bürgerpark gestellt werden. Die weiteren Ermittlungen dauern hier an.

Die Polizei Bremen betont: Diese Aktion ist Teil einer fortlaufenden Strategie, die Sicherheit im Bahnhofsvorstadt- und Viertelbereich nachhaltig zu erhöhen. Auch künftig werden Schwerpunktkontrollen - offen wie verdeckt - gemeinsam mit Partnerbehörden fortgesetzt.

Transfrau geschlagen und beleidigt

(17.03.2026)

Ort: Bremen-Mitte, OT Altstadt, Am Markt
Zeit: 16.03.2026, 14:50 Uhr

Ein unbekannter Mann attackierte am Montagnachmittag in der Innenstadt eine 30 Jahre alte Transfrau und schlug diese auch. Die Polizei sucht Zeugen.

Etwa um 14:40 Uhr waren die 30-Jährige und eine weitere Transfrau vom Marktplatz aus in Richtung Domsheide unterwegs. Einige Meter vor den Haltestellen wurden beide zunächst von einem Mann homophob beleidigt. Nach einem kurzen Wortgefecht kam der unbekannte Mann näher und schlug der 30-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Anschließend gingen er und ein weiterer Mann, der ihn begleitete, in Richtung Wilhelm-Kaisen-Brücke davon. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Der Mann wurde wie folgt beschrieben: Er war etwa 30 Jahre alt, ca. 170 cm groß und hatte einen dunklen, längeren Bart. Bekleidet war er mit einer dunkelgrünen Jacke, einer hellblauen Jeanshose und hellen Turnschuhen. Er hatte eine schwarze Mütze auf dem Kopf. Er sprach die 30-jährige auf Türkisch an und war in Begleitung eines zweiten Mannes unterwegs, der jedoch unbeteiligt blieb.

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 entgegen.

Schüsse in der Neustadt

(18.03.2026)

Ort: Bremen-Neustadt, OT Huckelriede, Kornstraße
Zeit: 17.03.2026, 19:30 Uhr

Am Dienstagabend kam es in der Neustadt zu einer körperlichen Auseinandersetzung, dabei sollen auch Schüsse gefallen sein. Etwas später verstarb ein 32-Jähriger in einem Krankenhaus. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 19:30 Uhr meldeten Anrufer über den Notruf der Polizei eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in der Neustadt. Dabei sollte auch mehrfach geschossen worden sein. Die alarmierten Einsatzkräfte waren kurze Zeit später vor Ort und sicherten den Bereich ab. Von den mutmaßlichen Beteiligten befand sich zu diesem Zeitpunkt niemand mehr vor Ort. Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen zunächst ohne Ergebnis. Daraufhin wurden umfangreich Zeugen befragt und die Spurensicherung alarmiert. Diese fand unter anderem mehrere Patronenhülsen einer scharfen Schusswaffe. Etwas später wurde gemeldet, dass ein Unbekannter einen 32 Jahre alten Mann mit mehreren Schusswunden in ein Krankenhaus gebracht hatte. Dieser verstarb kurze Zeit später. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei ermitteln wegen eines Tötungsdeliktes. Für Anfragen wenden Sie sich bitte an die Staatsanwaltschaft Bremen.

Weitere Zeugen, die die Auseinandersetzung in der Kornstraße gesehen oder sonstige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 zu melden.

Auffahrunfall auf der A1

(18.03.2026)

Ort: Bremen, Bundesautobahn 1 (A1)
Zeit: 18.3.26, 5.30 Uhr

Am Mittwochmorgen kam es auf der A1 in Fahrtrichtung Hamburg zu einem Verkehrsunfall mit einem Transporter und einem Sattelzug. Eine Person wurde dabei schwer verletzt.

Der 44 Jahre alte Fahrer eines Sprinters befuhr den linken Fahrstreifen der dreispurigen Autobahn. Zwischen den Anschlussstellen Brinkum und Arsten bremsten vor ihm fahrende Fahrzeuge ab. Um eine Kollision zu verhindern, zog der 44-Jährige nach rechts in den Mittelstreifen. Von dort wich er weiter auf den rechten Fahrstreifen aus und fuhr einem Sattelzug auf, der dort im Stau stand. Dabei wurde die Fahrzeugfront des Transporters massiv eingedrückt und der 44-Jährige eingeklemmt. Er wurde von Ersthelfern befreit und kam nach einer Versorgung von alarmierten Rettungskräften mit Verletzungen am Oberkörper in ein Krankenhaus. Am Sprinter entstand Totalschaden, er musste abgeschleppt werden.

Aufgrund des großen Trümmerfeldes und auslaufender Betriebsstoffe musste die Autobahn für Sicherungs- und Reinigungsarbeiten gesperrt werden, was zu einem erheblichen Stau und Verkehrsbehinderungen im Berufsverkehr führte. Der Verkehr rollte erst nach Stunden wieder.

Anonymes Hinweisportal zum aktuellen Tötungsdelikt geschaltet - Polizei Bremen bittet um Hinweise

(18.03.2026)

Ort: Bremen-Neustadt, OT Huckelriede, Kornstraße
Zeit: 17.3.26, 19.30 Uhr

Am Dienstagabend kam es in der Neustadt zu einer körperlichen Auseinandersetzung, dabei sollen auch Schüsse gefallen sein (siehe unsere heutige Meldung Nr. 0189). Nachdem ein 32-Jähriger in einem Krankenhaus verstarb, bittet die Polizei um Mithilfe und schaltet ein anonymes Hinweisportal.

Die Mordkommission ermittelt unter Hochdruck wegen eines Tötungsdeliktes. Es werden unter anderem Spuren ausgewertet und erste Zeugen befragt.

Die Ermittler fragen weiter: Wer hat in der Kornstraße zwischen 19.20 bis 19.30 Uhr eine tumultartige Auseinandersetzung beobachtet? Insbesondere die Fahrerin oder der Fahrer eines silbernen Kleinwagens wird in diesem Zusammenhang gebeten, sich als Zeuge bei der Polizei zu melden.

Hinweise können dem Kriminaldauerdienst unter der 0421 362-3888 oder auch anonym unter dem eingerichteten Hinweisportal unter https://hb.hinweisportal.de/~portal/de/select gegeben werden.

Polizei begleitet Demo - Pyro und Beleidigungen

(19.03.2026)

Ort: Bremen-Mitte
Zeit: 18.3.26, 18 bis 20.45 Uhr

Die Polizei Bremen begleitete am Mittwochabend eine Versammlung in der Bremer Innenstadt. Bei dem überwiegend friedlichen Aufzug wurden aber Polizisten beleidigt und Pyrotechnik gezündet.

Zum Thema "Tag der politischen Gefangenen" waren vom Bahnhof bis ins Viertel in der Spitze bis zu 140 Menschen überwiegend friedlich unterwegs. Aus dem Aufzug heraus skandierten Teilnehmende immer wieder polizeifeindliche Parolen. Außerdem wurde in der Straße Fehrfeld Pyrotechnik abgebrannt. Die Einsatzkräfte dokumentierten die Verstöße, stellten Personalien fest und fertigten eine entsprechende Anzeige. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern an.

In der St.-Jürgen-Straße fand die Abschlusskundgebung statt. Anschließend wurde die Versammlung durch die Verantwortlichen beendet.

Messerattacke im Viertel – zwei Männer schwer verletzt

(20.03.2026)

Ort: Bremen-Östliche Vorstadt, OT Steintor, Vor dem Steintor
Zeit: 19.03.206, 23.15 Uhr

In der Nacht zu Freitag wurden im Steintorviertel zwei Männer bei einer Auseinandersetzung durch Stichverletzungen schwer verletzt. Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts und sucht Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen geriet ein 23 Jahre alter Mann aus bislang ungeklärten Gründen mit einem Unbekannten in der Straße Vor dem Steintor / Ecke Helenenstraße in einen Streit. Im weiteren Verlauf zog der Täter eine Stichwaffe, vermutlich ein Messer, und stach auf den 23-Jährigen ein. Ein 20-jähriger Begleiter wollte eingreifen und wurde ebenfalls durch mehrere Stiche verletzt.

Anschließend flüchtete der Täter fußläufig in Richtung Sielwall-Kreuzung. Eine Beschreibung des Mannes liegt derzeit nicht vor.

Beide Männer wurden mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht nicht mehr.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 entgegen.

„Räuberpistole“ in Huchting – Fahrt durch mehrere Strafgesetze

(20.03.2026)

Ort: Bremen-Huchting, OT Mittelshuchting, Heinrich-Plett-Allee
Zeit: 19.03.2026, 21.30 Uhr

Dieser Einsatz liest sich wie eine kleine Reise durch das Strafgesetzbuch: Gleich mehrere Delikte und zwei Beteiligte mit seltsamen Ideen beschäftigten die Polizei Bremen am Donnerstagabend.

Ein 21-jähriger Bremer war mit einem gestohlenen Mercedes samt ebenfalls entwendeter Kennzeichen – und ohne Fahrerlaubnis – im Stadtgebiet unterwegs. Auf dem Parkplatz eines Discounters in der Heinrich-Plett-Allee traf er auf einen 30-jährigen Bekannten. Was folgte, schilderte der 21-Jährige später als Mischung aus Streit, Ohrfeige, Messerbedrohung und unfreiwilliger Spritztour.

Nach einer Auseinandersetzung auf dem Parkplatz soll der 30-Jährige den Autoschlüssel an sich genommen haben. Er bedrohte seinen jüngeren Kontrahenten mit einem Messer und zwang ihn, ins Auto einzusteigen. Anschließend fuhren beide gemeinsam weiter – offenbar mit Zwischenstopp zum Versorgen von zwei Hunden. Während der 30-Jährige kurz ausstieg, nutzte der 21-Jährige die Gelegenheit zur Flucht und wandte sich über seine Schwester an die Polizei.

Die Einsatzkräfte trafen den 30-Jährigen wenig später in der Antwerpener Straße – weiterhin fahrend im gestohlenen Mercedes – an und nahmen ihn vorläufig fest. Auch er verfügte über keine Fahrerlaubnis und stand zudem unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Im Polizeigewahrsam zeigte sich der Mann plötzlich gesundheitlich angeschlagen und wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Warum es überhaupt zu dem Streit kam, bleibt vorerst das Geheimnis der beiden Beteiligten – hierzu machten sie keine Angaben.

Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen schweren Raubes, Freiheitsberaubung, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahren unter Drogeneinfluss, Urkundenfälschung sowie Diebstahls- und Hehlereidelikten.

Mit Messer schwer verletzt

(20.03.2026)

Ort: Bremen-Woltmershausen, OT Woltmershausen, Ahlhorner Straße
Zeit: 19.03.2026, 23:10 Uhr

Einsatzkräfte der Polizei Bremen nahmen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Woltmershausen einen 40 Jahre alten Mann fest. Er ist verdächtig, in einer Wohnung einen 39-Jährigen angegriffen und mit einem Messer schwer verletzt zu haben.

Etwa um 23:10 Uhr alarmierte eine 36 Jahre alte Frau über den Notruf die Polizei, da ihr Ex-Lebenspartner einen Mann in ihrer Wohnung mit einem Messer attackiert und diesen verletzt hätte. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte den 40-Jährigen noch in der Wohnung. Während der Maßnahme tauchte der stark blutende 39-Jährige auf und die Polizisten leisteten umgehend Erste Hilfe. Anschließend wurde er von Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht.

Die Frau gab gegenüber den Einsatzkräften an, dass der 40-Jährige sich gewaltsam Zutritt zu der Wohnung verschafft hatte und mit einem Messer auf den 39-Jährigen losgegangen war. Die Polizei ermittelt jetzt wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Er soll noch im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt werden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Verkehrskontrollen in Bremen – Drogenfahrten, Haftbefehl und 35 Mängel an einem Fahrzeug

(21.03.2026)

Ort: Bremen-Obervieland, Hemelingen
Zeit: 18.03. – 19.03.2026

Im Rahmen einer Aus- und Fortbildung zur Drogenerkennung im Straßenverkehr führte die Polizei Bremen am 18. und 19. März umfangreiche Verkehrskontrollen in der Habenhauser Brückenstraße sowie am Autobahnzubringer Hemelingen durch. Unterstützt wurden die Maßnahmen unter anderem vom Zoll, der Landeshauptkasse Bremen und dem THW.

Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 289 Fahrzeuge und 334 Personen. Dabei stellten sie zahlreiche Verstöße fest, darunter 15 Drogenfahrten, mehrere Fälle von Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Verstöße gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz. Zudem wurde ein offener Haftbefehl vollstreckt. Insgesamt wurden 15 Blutentnahmen aufgrund des Verdachts auf eine Beeinflussung durch berauschende Mittel wie THC, Amphetamin oder Kokain durchgeführt.

Besonders auffällig war unter anderem eine 68-jährige Autofahrerin, die mutmaßlich unter dem Einfluss von Kokain stand. Ihr Führerschein wurde beschlagnahmt und ein Strafverfahren eingeleitet. Ein kontrollierter Transporter wies insgesamt 35 erhebliche und gefährliche Mängel auf und wurde als verkehrsunsicher eingestuft, sodass die Weiterfahrt untersagt wurde. Bei einer weiteren Kontrolle wurden bei einem Mann Betäubungsmittel aufgefunden. Ein anderer Mann konnte einen gegen ihn bestehenden Haftbefehl durch Zahlung von 1000 Euro abwenden. Zudem wurde gegen einen Fahrer ein Verfahren wegen Urkundenfälschung eingeleitet, nachdem er unzulässige Kennzeichen an seinem Fahrzeug angebracht hatte.

Darüber hinaus vollstreckte die Landeshauptkasse offene Forderungen verschiedener Behörden, wie beispielsweise Bußgelder für Schulversäumnisse, Justizkosten oder Steuern. Die Polizei Bremen kündigt weitere Kontrollen für die Sicherheit im Straßenverkehr an.

Kontrollen in der Neustadt – Polizei zeigt Präsenz und stärkt Sicherheitsgefühl

(21.03.2026)

Ort: Bremen-Neustadt
Zeit: 20.03.2026, 16.30 – 23 Uhr

Nach den jüngsten Vorfällen mit Schussabgaben im öffentlichen Raum hat die Polizei Bremen ihre Maßnahmen zur Kriminalitätsbekämpfung in der Neustadt weiter verstärkt. Am Freitagabend kontrollierte ein Großaufgebot der Polizei über mehrere Stunden gemeinsam mit dem Zoll und dem Ordnungsamt Lokalitäten und Geschäfte.

Im Fokus der Maßnahmen standen Shisha Bars, Kioske und Cafés sowie mögliche Rückzugsorte von Straftätern. Die Einsatzkräfte überprüften dabei in der Kornstraße, in der Pappelstraße, in der Gastfeldstraße und in der Langemarckstraße 59 Personen und stellten unter anderem potentielle Schlagwaffen wie Baseballschläger und Hammer sicher. Ein Mann wurde per Haftbefehl gesucht, für ihn endete der Abend bei der Polizei. Darüber hinaus musste ein Lokal aufgrund von Mängeln geschlossen werden. Die Einsatzkräfte ahndeten zudem Verstöße wegen Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit, Brandschutz und Jugendschutz. Eine Auswertung des Einsatzes dauert an.

Die Polizei Bremen reagiert mit diesen Maßnahmen auf die jüngsten Entwicklungen. Ziel ist es, durch sichtbare Präsenz, Kontrollen und konsequentes Einschreiten die Sicherheit im Stadtteil weiter zu erhöhen.

Räuber auf Krücken – 25-Jähriger bei Überfall verletzt

(21.03.2026)

Ort: Bremen-Findorff, OT Findorff-Bürgerweide, Theodor-Heuss-Allee
Zeit: 20.03.206, 19.45 Uhr

Ein bislang unbekannter Täter überfiel am Freitagabend im Bereich der Bürgerweide einen 25 Jahre alten Mann und verletzte ihn dabei mit einem Messer. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen sprach der auffällig aussehende Mann den 25-Jährigen gegen 19.45 Uhr in der Theodor-Heuß-Allee an und bat um eine Geldspende. Als der Angesprochene dies verneinte, griff der Täter nach der Umhängetasche des Mannes und versuchte, diese zu entreißen. Als der 25-Jährige sich wehrte, stach der Unbekannte mehrfach in seine Richtung, entriss die Tasche und flüchtete anschließend mit der Beute zu Fuß.

Der Bremer wurde später von einem Zeugen aufgefunden, der dann den Notruf verständigte. Rettungskräfte versorgten den Verletzten vor Ort und brachten ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Der Räuber wurde als besonders markant beschrieben: Er ist einbeinig, auf Krücken unterwegs, trug dunkle Kleidung und hat einen Bart.

Die Ermittlungen dauern an. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 entgegen.

Auseinandersetzungen in der Innenstadt

(22.03.2026)

Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, OT Altstadt, Bahnhofstraße, Faulenstraße
Zeit: 21.03.26, 21.15 Uhr, 22.03.26, 01.50 Uhr

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es in der Bremer Innenstadt zu zwei größeren körperlichen Auseinandersetzungen, bei denen mehrere Menschen verletzt wurden. Die Polizei Bremen war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort und ermittelt in beiden Fällen.

Zunächst gerieten in der Bahnhofstraße zwei Personengruppen aus bislang ungeklärten Gründen in Streit. Die Auseinandersetzung eskalierte zu einer Schlägerei mit mehr als zehn Beteiligten. Dabei wurde ein 18-Jähriger durch eine Stichwaffe am Bein verletzt und anschließend ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Die Polizei stellte mehrere Beteiligte und Zeugen vor Ort fest und nahm Tatverdächtige mit zur Wache.

Gegen kurz vor 2 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einer weiteren Auseinandersetzung in die Faulenstraße gerufen. Nach bisherigen Erkenntnissen entwickelte sich aus einem Streit vor einer Bar eine Schlägerei zwischen mehreren Personen. Dabei wurden unter anderem Barhocker eingesetzt, zudem soll mit einer Säge gedroht worden sein. Im weiteren Verlauf flüchteten mehrere Tatverdächtige mit einem weißen BMW SUV und touchierten dabei zwei Männer. Diese erlitten leichte Verletzungen und wurden ambulant behandelt. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Fahrzeug verlief zunächst ohne Erfolg.

Die Ermittlungen in beiden Fällen dauern an. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 entgegen.

Bremer Osterwiese 2026 – Polizei sorgt für Sicherheit und gibt Hinweise

(22.03.2026)

Ort: Bremen
Zeit: 27.03.2026 – 12.04.2026

Vom 27. März bis zum 12. April lädt die Bremer Osterwiese wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher auf die Bürgerweide ein. Die Polizei Bremen begleitet das Volksfest und sorgt gemeinsam mit weiteren Akteuren für die Sicherheit vor Ort.

Präsenz und Sicherheitsmaßnahmen

Während der gesamten Veranstaltungszeit ist die Polizeiwache auf der Bürgerweide zu den Marktöffnungszeiten besetzt und steht als Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Neben uniformierten Präsenzstreifen sorgt ein privater Sicherheitsdienst auf dem Gelände für zusätzliche Sicherheit. Zudem wird das Gelände durch Zufahrtsschutzmaßnahmen gegen unbefugtes Befahren gesichert.

Videoüberwachung im Einsatz

Wie bereits bei anderen Großveranstaltungen wird auch in diesem Jahr eine Videoüberwachung eingesetzt. Diese dient der polizeitaktischen Begleitung und ermöglicht es, Einsatzlagen frühzeitig zu erkennen und gezielt Maßnahmen einzuleiten.

Regeln für einen sicheren Besuch

Auf dem Gelände der Osterwiese sind unter anderem Waffen (z. B. Messer), Pyrotechnik, Glasflaschen sowie Fahrräder, E-Scooter und Hunde verboten. Verstöße können mit Bußgeldern von bis zu 2.500 Euro geahndet werden.

Schutz vor Taschendiebstahl

Taschendiebe wissen, dass auf Volksfesten oft mit Bargeld bezahlt wird, und nutzen das gezielt aus. Die Polizei rät, nur das Nötigste an Bargeld und Wertsachen mitzunehmen und diese eng am Körper zu tragen. Besonders im Gedränge sollten Besucherinnen und Besucher aufmerksam sein und ihre Taschen stets im Blick behalten.

Keine Wertsachen im Auto

Ein Auto ist kein Tresor. Lassen Sie keine Wertgegenstände im Fahrzeug zurück. Autoaufbrecher nutzen jede Gelegenheit.

Verkehr und Anreise

Um Rettungswege freizuhalten, müssen Halteverbotszonen unbedingt beachtet werden. Falsch abgestellte Fahrzeuge werden konsequent abgeschleppt. Sperrungen und Einbahnstraßenregelungen sind zu beachten und werden insbesondere an Wochenenden verstärkt kontrolliert. Die Polizei empfiehlt die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad.

Die Polizei Bremen wünscht allen Besucherinnen und Besuchern eine fröhliche und sichere Osterwiese.

Abgeblitzt – Sprühaktion am Blitzer endet auf der Wache

(22.03.2026)

Ort: Bremen-Borgfeld
Zeit: 21.03.26 – 22.03.26

Ein ungewöhnlicher Fall von „Kunst im öffentlichen Raum“ beschäftigte die Polizei Bremen am Samstagabend: Ein 20 Jahre alter Mann besprühte in Borgfeld einen mobilen Geschwindigkeitsmessanhänger – und setzte diesen damit vorübergehend außer Betrieb.

Ein aufmerksamer Passant meldete den Vorfall über den Notruf. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Täter jedoch bereits verschwunden. Der Anhänger war zu diesem Zeitpunkt großflächig mit oranger Farbe besprüht und nicht mehr einsatzfähig.

Was der Künstler offenbar nicht bedacht hatte: Seine Aktion fand später per Video den Weg in die sozialen Netzwerke. Der 20-jährige Verursacher zeigte sich daraufhin überraschend schnell einsichtig, suchte eigenständig eine Polizeiwache auf und legte ein Geständnis ab. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er entlassen. Die Funktionsfähigkeit des Blitzanhängers konnte inzwischen wiederhergestellt werden.

Die Geschichte war damit allerdings noch nicht ganz zu Ende: In der gleichen Nacht kam es zu einer weiteren Sachbeschädigung, diesmal mit grauer Farbe.

Wir weisen darauf hin: Solche Aktionen sind kein Kavaliersdelikt. Die Polizei Bremen ermittelt unter anderem wegen der Störung öffentlicher Betriebe sowie der Beschädigung wichtiger Arbeitsmittel. Hierfür sieht das Gesetz Geldstrafen oder Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren vor. Zudem wird geprüft, ob entstandene Kosten oder mögliche Einnahmeausfälle geltend gemacht werden können.

Kurz gesagt: Diese „Kunstversuche“ dürften teuer werden.

Videoleitstelle überführt Gewalttäter

(23.03.2026)

Ort: Bremen-Mitte OT Bahnhofsvorstadt, Auf der Brake
Zeit: 21.03.2026, 22:15 Uhr

Einsatzkräfte der Polizei Bremen stellten in der Nacht von Samstag auf Sonntag einen 29 Jahre alten Mann in der Bahnhofsvorstadt nachdem er seine 20-jährige ehemalige Freundin attackiert hatte. Bei ihm fanden sie mehrere Verkaufseinheiten Kokain.

Etwa um 22:15 Uhr wurden Einsatzkräfte zu einem Lokal in der Straße „Auf der Brake“ gerufen, weil dort ein Mann eine Frau geschlagen haben sollte. Vor Ort trafen sie auf den 29-Jährigen, die 20-Jährige saß in ihrem Auto etwas entfernt. Er stritt zunächst ab, etwas mit der gemeldeten Tat zu tun gehabt zu haben. Über die Videoleitstelle konnte er aber als Tatverdächtiger identifiziert werden. Bei der Sachverhaltsaufnahme versuchte er zunächst, eine Tüte in einem Gully verschwinden zu lassen. Die Polizisten stellten diese sicher, darin befanden sich einige Verkaufseinheiten mit Kokain. Im Auto des 29-Jährigen fanden sie dann weiteres Kokain, einen Baseballschläger und Beweismittel. Die 20-Jährige war leicht verletzt, verzichtete aber auf einen Rettungswagen.

Der Mann wurde mit auf die Wache genommen und entsprechende Anzeigen wegen Körperverletzung und des Verdachts des Betäubungsmittehandels gefertigt. Außerdem erhielt er einen Platzverweis. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

„Wer sein Rad liebt, der schließt“

(24.03.2026)

Ort: Bremen
Zeit: Frühling

Die Temperaturen steigen, die Sonne zeigt sich – und in Bremen heißt es wieder: rauf aufs Rad. Damit die Fahrradsaison nicht unfreiwillig zu Fuß endet, gibt die Polizei Bremen Tipps zum richtigen Diebstahlschutz.

Die Zahlen zeigen: Prävention wirkt. Im vergangenen Jahr sind die Fahrraddiebstähle in Bremen um rund 22 Prozent zurückgegangen. Dennoch entstand weiterhin ein Schaden von über sieben Millionen Euro. Besonders hochwertige Räder, etwa E-Bikes, bleiben im Fokus von Dieben.

Die Polizei rät daher: Ein gutes Schloss ist Pflicht. Am besten eignen sich stabile Bügel-, Ketten- oder Panzerkabelschlösser, mit denen das Fahrrad an festen Gegenständen angeschlossen wird. Einfach nur das Rad zu blockieren reicht nicht – geübte Täter tragen Fahrräder sonst kurzerhand davon. Auch Keller und Garagen sind keine sicheren Orte, wenn das Rad dort ungesichert steht.

Zusätzlichen Schutz bieten GPS-Tracker, die bei Bewegung Alarm schlagen und den Standort übermitteln. Wichtig ist außerdem, das Fahrrad möglichst gut sichtbar abzustellen – und auch bei kurzen Stopps immer abzuschließen.

Ein weiterer Baustein ist die kostenlose Fahrradregistrierung der Polizei Bremen. Dabei werden die Daten von Fahrrad und Eigentümer gespeichert und das Rad gekennzeichnet, was die Aufklärung im Diebstahlsfall erleichtert. Ein entsprechender Fahrradregistrierungsbogen sowie weitere Tipps sind auf der Internetseite der Polizei Bremen unter www.polizei.bremen.de abrufbar.

Zusätzlich empfiehlt die Polizei, alle wichtigen Daten in einem Fahrradpass festzuhalten – etwa Rahmennummer, Foto und Kaufbeleg.

Kurz gesagt: Ein gutes Schloss, ein kluger Abstellort und etwas Aufmerksamkeit sind der beste Schutz. Die Polizei Bremen wünscht allen einen sicheren Start in die Fahrradsaison.

Einbrecher nach Flucht durch die Stadt gestellt

(24.03.2026)

Ort: Bremen-Schwachhausen, OT Bürgerpark, Am Stern
Zeit: 23.03.2026, 04:15 Uhr

In der Nacht von Sonntag auf Montag versuchten zwei 17 und 18 Jahre alte Einbrecher in Schwachhausen mit einem Auto mit gestohlenen Kennzeichen zu flüchten. Einsatzkräfte stellten sie, nachdem sie mit zum Teil deutlich überhöhter Geschwindigkeit im Stadtteil unterwegs waren.

Gegen 04:15 Uhr wurde über den Notruf ein Einbruch in einem Kiosk in der Graf-Moltke-Straße gemeldet. Einsatzkräfte waren schnell vor Ort und konnten in Tatortnähe einen VW Polo beobachten und wollten diesen einer Kontrolle unterziehen. Daraufhin trat der Fahrer aufs Gas und flüchtete in Richtung Schwachhauser Heerstraße. Zwischendurch war er mit geschätzt über 100 km/h unterwegs, überfuhr rote Ampeln und schließlich die Verkehrsinsel am Stern. Daraufhin platzte ein Reifen und der Fahrer sprang aus dem Auto und versuchte, zu Fuß zu flüchten. Die Polizisten stellten ihn nach einem kurzen Sprint und nahmen den 17-Jährigen fest. Den 18 Jahre alten Beifahrer stellten sie im Auto. Darin fanden sie außerdem Stehlgut aus dem Kiosk und Einbruchswerkzeug.

Die Kennzeichen an dem Polo waren als gestohlen gemeldet und der 17-Jährige war ohne Fahrerlaubnis unterwegs. Beide wurden mit auf die Wache genommen und sie erwarten jetzt diverse Strafanzeigen, unter anderem wegen Einbruchs, diverser schwerer Verkehrsverstöße und Urkundenfälschung. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Öffentlichkeitsfahndung nach Geldwäscherin

(24.03.2026)

Ort: Bremen
Zeit: August 2021

Nach mehreren Geldwäschedelikten fahnden die Staatsanwaltschaft und die Polizei Bremen mit einem Foto nach einer bislang unbekannten Täterin.

Die Frau eröffnete 2021 mit einem verfälschten südafrikanischen Personalausweis unter falscher Identität ein Bankkonto. Anschließend wurden unter Verwendung dieses Kontos Gelder im insgesamt fünfstelligen Bereich aus anderen Betrugsstraftaten entgegengenommen.

Bei der Eröffnung der Bankkonten wurde ein Bild von der Frau aufgenommen. Umfangreiche Ermittlungen führten bislang jedoch nicht zu ihrer Identifizierung. Polizei und Staatsanwaltschaft Bremen fahnden nun mit einem Foto nach ihr.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und fragt: Wer kann Angaben zu der abgebildeten Person machen? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 entgegen.

Farbschmierereien in Burglesum

(24.03.206)

Ort: Bremen Burglesum
Zeit: 21.03.26 – 23.03.2026

In Burglesum besprühten am Wochenende bislang unbekannte Täter diverse Häuser, Bushaltestellen, Stromkästen und Garagenhöfe mit Farbe.

Die Schriftzüge dieser Graffitis enthielten unter anderem die Zahlenkombinationen „161“ und „1312“, sowie Schriftzüge wie „ACAB“, „FCK NZS“ und „Nazis auf Maul“. Festgestellt wurden diese durch den örtlich zuständigen Sicherheitsdienst. Bei der Aufnahme des Sachverhalts wurden in der Helsingborger Straße, der Göteborger Straße, der Trelleborger Straße sowie der Unterführung der A27 bei der Upsalastraße, vermutlich im Zusammenhang stehende, Sachbeschädigungen festgestellt.

Die Polizei fragt:
Wer hat am Wochenende verdächtige Beobachtungen machen können? Wer kann Hinweise zu verdächtigen Personen geben?
Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0421 362-3888 an den Kriminaldauerdienst zu wenden.

Hoher Sachschaden durch brennende Müllcontainer

(25.03.2026)

Ort: Bremen-Mitte, OT Altstadt, Herdentorswallstraße/ Am Wall
Zeit: 25.03.2026, 01:45 Uhr

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch brannten mehrere große Müllcontainer in der Innenstadt. Dadurch wurden Teile von Hausfassaden stark beschädigt. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 01:45 Uhr meldeten Anrufer den Brand in der Herdentorswallstraße. Die schnell eingetroffenen Einsatzkräfte versuchten zunächst bis zum Eintreffen der Feuerwehr mit eigenen Mitteln das Feuer zu löschen. Teilweise schlugen die Flammen mehrere Meter in die Höhe und beschädigten Teile der Hausfassaden, einige Fenster zerbarsten durch die Hitze. Mehrere Personen wurden vorsorglich aus den Gebäuden gebracht, verletzt wurde niemand. Es entstand hoher Sachschaden an zwei Häusern. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Brandstiftung und sucht Zeugen.

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 entgegen.

Frau nach Goldkettenraub gesucht

(25.03.2026)

Ort: Bremen-Mitte, OT Altstadt, Knochenhauerstraße
Zeit: 23.03.2026, 18:50 Uhr

Am Montagabend beobachtete ein Zeuge wie einer Frau in der Altstadt zwei Goldketten geraubt wurden. Die Polizei Bremen sucht sowohl nach weiteren Zeugen als auch nach der Frau.

Gegen 18:50 Uhr saß die etwa 40- bis 50-Jährige auf einer Bank in der Knochenhauerstraße vor einem Bekleidungsgeschäft, als ein Mann ihr an den Hals griff und zwei Goldketten entriss. Der Mann flüchtete anschließend in Richtung Wallanlagen. Der Zeuge rannte dem Unbekannten noch hinterher, konnte ihn aber nicht mehr einholen. Als er zu der Frau zurück ging, saß diese zunächst noch auf der Bank, ging dann aber weg.

Die Frau war etwa 160 Zentimeter groß, zwischen 40 und 50 Jahren, hatte dunkle Haut und dunkle Haare. Die Polizei Bremen bittet sie, sich beim Kriminaldauerdienst oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Zudem bittet die Polizei weitere Zeugen, die Hinweise zum Täter geben können, sich ebenfalls beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.