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Kupferdiebe gefasst

(18.02.2026)

Ort: Bremen - Burglesum, OT Burgdamm, Stader Landstraße
Zeit: 16.02.26, 19:30 Uhr

Einsatzkräfte der Polizei Bremen stellten am Montagabend zwei mutmaßliche Kupferdiebe in einem leerstehenden Baumarkt in Burgdamm. Die Ermittlung zu weiteren Tätern laufen.

Anwohner meldeten gegen 19:30 Uhr auf dem Gelände eines ehemaligen Baumarktes in der Stader Landstraße mehrere dunkel gekleidete Personen, die Gegenstände aus dem Inneren des Gebäudes in einen dunklen Pkw luden. Alarmierte Einsatzkräfte umstellten das Gebäude und trafen im Inneren zwei Personen an, einen 20- und einen 30-jährigen Mann. Bei einer Begehung des Geländes stellten die Kräfte mehrere Meter abgetrennter Kupferkabel fest, die vermutlich für einen weiteren Abtransport bereitgelegt worden waren. Im Gebäude wurde zudem mutmaßliches Tatwerkzeug, darunter ein Bolzenschneider, gefunden.

Bei der Durchsuchung der Verdächtigen wurden ein Messer, ein Pfefferspray, Handschuhe und mögliches weiteres Tatwerkzeug gefunden. Diese Gegenstände wurden sichergestellt. Die beiden Verdächtigen wurden vorläufig festgenommen und erkennungsdienstlich behandelt. Gegen sie wurden Strafanzeigen wegen des besonders schweren Fall des Diebstahls gefertigt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen, auch zu weiteren Tatverdächtigen, aufgenommen. Zeugen hatten einen dunklen SUV gesehen, der vor Eintreffen des Streifenteams in Richtung Ritterhude weggefahren war. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst jederzeit unter 0421 362-3888 entgegen.

Fischstäbchen überführen Einbrecher

(19.02.2026)

Ort: Bremen-Vegesack, OT Vegesack, Heinrich-Oebker-Straße
Zeit: 19.02.26, 3.20 Uhr

Ein 30 Jahre alter Mann drang in der Nacht zu Donnerstag in ein Pflegeheim in Bremen-Vegesack ein und entwendete unter anderem Laptops und Fischstäbchen. Seine anschließende Flucht währte nicht lange.

Der Einbrecher schnappte sich in der Unterkunft in der Heinrich-Oebker-Straße zwei Laptops aus dem Büro, knackte eine Kühltruhe, nahm auch noch diverse Tiefkühlware an sich und flüchtete.

Schnell eintreffende Einsatzkräfte stellten den 30-Jährigen im Rahmen der Fahndung noch in Tatortnähe. Die Diebesbeute, Laptops und Fischstäbchen, hatte er noch bei sich. Seine Einlassung, er habe das alles auf der Straße gefunden, überzeugte nicht. Die Ermittlungen dauern an.

Fazit: Der nächtliche Beutezug endete schneller als jedes Fischstäbchen im Ofen.

Tasereinsatz verhindert Schlimmeres

(19.02.2026)

Ort: Bremen-Vegesack, OT Grohn, Kücksberg
Zeit: 18.02.2026, 17:20 Uhr

Mit Hilfe eines Tasers beendeten Spezialkräfte der Polizei Bremen eine Gefahrenlage in Bremen Vegesack. Ein 59 Jahre alter Mann hatte Einsatzkräfte mit einem Messer bedroht.

Gegen 17:20 Uhr meldete die Familie des 59-Jährigen, dass sich dieser in einer psychischen Ausnahmesituation befinden und in der Wohnung in der Straße Kücksberg mit einem Messer hantieren würde. Die Familie hätte große Angst vor dem Mann. Einsatzkräfte waren schnell vor Ort und wurden von der Schwester hereingelassen. Als Polizisten an der Zimmertür stehend den Mann ansprachen, griff er das neben sich liegende Messer und bedrohte diese damit. Auch auf mehrfache Ansprache ließ er sich nicht dazu bewegen, dass Messer wegzulegen. Hinzugezogene Spezialkräfte setzten, nachdem er auch auf diese mit dem Messer zuging, daraufhin erfolgreich einen Taser ein.

Der Mann wurde umgehend vor Ort vom vorsorglich alarmierten Rettungsdienst medizinisch betreut und anschließend zur weiteren Begutachtung in eine psychiatrische Klinik gebracht und dort zwangsweise untergebracht.

Kontrollen im Westen - Polizei schließt unerlaubten Friseurladen

(19.02.2026)

Ort: Bremen-Gröpelingen-Walle
Zeit: 18.2.26, 16 bis 21.20 Uhr

Polizei, Zoll, Gewerbeaufsicht und Ordnungsdienst sowie Bau- und Finanzamt führten am Mittwoch erneut behördenübergreifende Gewerbekontrollen im Bremer Westen durch. Dabei wurden Kioske, Shops, Cafés sowie Bars überprüft und diverse Mängel festgestellt. In einem Shop schloss die Polizei einen illegal betriebenen Friseurladen.

In Walle, Gröpelingen und Oslebshausen kontrollierten die Kräfte ab 16 Uhr bis in den Abend hinein insgesamt 12 Gewerbeobjekte. Dabei wurden mehrere Ordnungswidrigkeiten wie Steuer- und Finanzverstöße, Hygienemängel, Verstöße gegen Glücksspielauflagen sowie baurechtliche Delikte und mangelhafte Feuerlöscher festgestellt und geahndet. In den Kellerräumen eines Shops in der Waller Heerstraße wurde ein offensichtlich nicht angemeldetes Friseurgeschäft entdeckt. Weiterhin lagen diverse Verstöße im Bereich der Verkaufsfläche des Shops vor, woraufhin der Verkaufsbetrieb mit sofortiger Wirkung untersagt wurde.
Der Friseurbetrieb wurde, nicht zuletzt aus hygienischen Gründen, ebenfalls verboten.

Zudem wurden zeitgleich Kontroll- und Präsenzmaßnahmen zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Kriminalität durchgeführt. Die Einsatzkräfte stellten unter anderem Cannabis, Messer, Pfefferspray und einen Teleskopschlagstock sicher. Entsprechende Anzeigen wurden gefertigt.

Die Polizei Bremen ist hier verstärkt im Einsatz und wird diese behördenübergreifenden Maßnahmen auch weiterhin gezielt fortsetzen.

Verkehrsunfall in der Altstadt

(20.02.2026)

Ort: Bremen-Mitte, OT Altstadt, Martinistraße
Zeit: 19.2.26, 21 Uhr

In der Bremer Altstadt missachtete am Donnerstagabend der Fahrer eines Fahrdienstes offenbar ein Stoppschild und stieß mit einem vorfahrtsberechtigten Kleinwagen zusammen, der sich dabei überschlug. Sechs Personen erlitten leichte Verletzungen.

Der 40-Jährige fuhr mit seinem Toyota die Martinistraße von der Balgebrückstraße kommend, in Fahrtrichtung Am Brill. Er beförderte fünf Fahrgäste, darunter ein achtmonatiges Kleinkind. Zeitgleich befuhr ein 52-Jähriger in einem Fiat die Martinistraße aus Richtung Tiefer kommend in die gleiche Fahrtrichtung. An der Zusammenführung der Fahrbahnen missachtete der Toyota-Fahrer das Stoppschild und fuhr in den Fließverkehr ein. Dabei kam zum seitlichen Zusammenstoß mit dem vorfahrtsberechtigten Fiat Panda. Der Kleinwagen geriet ins Schleudern, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Alle beteiligten Personen erlitten leichte Verletzungen und wurden ambulant in Krankenhäusern behandelt. Am Fiat entstand Totalschaden.

Während der Verkehrsunfallaufnahme wurde die Martinistraße in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Es kam zu leichten Verkehrsbehinderungen. Das Fahrzeug des Unfallverursachers wurde sichergestellt. Das Verkehrsunfallkommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Kontrollen am Bahnhof und im Viertel

(20.02.2026)

Ort: Bremen-Mitte/ Östliche Vorstadt
Zeit: 19.02.2026, 14:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Die Polizei Bremen führte am Donnerstag gemeinsam mit dem Ordnungsamt, dem Zoll, dem Finanzamt und Mitarbeitern der Lebensmittelüberwachung umfangreiche Kontrollen durch. Ziel der Maßnahmen war die Bekämpfung der Drogenkriminalität und die Überprüfung gewerblicher Betriebe in Mitte und der Östlichen Vorstadt.

Etwa ab 14 Uhr waren die Einsatzkräfte in den jeweiligen Stadtteilen präsent, führten Personenkontrollen durch und fertigten diverse Anzeigen, unter anderem wegen Verstößen vor allem gegen das Cannnabiskonsumgesetz. Sie schritten bei Drogenverkäufen ein, fanden Drogenbunker und stellten Rauschmittel, wie Cannabis und verschreibungspflichtige Medikamente sowie Bargeld sicher. Außerdem erteilten die Polizisten Platzverweise und durchsuchten Wohnungen.

Weiterhin kontrollierten die Kräfte insgesamt 12 Gewerbeeinheiten, wie Kioske, Imbisse sowie andere Lokalitäten in der Bahnhofsvorstadt und im Steintor. Ein Cafe wurde aufgrund erheblicher Kassenmängel mit sofortiger Wirkung durch den Ordnungsdienst geschlossen. In weiteren Lokalen wurden ebenfalls Kassen- und Baumängel und fehlerhafte Preisauszeichnungen festgestellt. In einem Kiosk in der Hamburger Straße wurde ein Beil sichergestellt und eine entsprechende Anzeige gefertigt. Außerdem wurden Spielautomaten aufgrund von Verstößen außer Betrieb genommen. In diversen Fällen lag der Verdacht der Schwarzarbeit vor.

Die Polizei Bremen ist hier behördenübergreifend verstärkt im Einsatz und wird diese Maßnahmen auch weiterhin gezielt fortsetzen.

Graffiti an Schaufenster – Tatverdächtige gestellt

(21.02.2026)

Ort: Bremen-Östliche Vorstadt, OT Steintor, Vor dem Steintor
Zeit: 21.02.26, 2.30 Uhr

In der Östlichen Vorstadt besprühten in der Nacht von Freitag auf Sonnabend zwei Männer die Schaufenster eines Hauses in der Straße Vor dem Steintor mit Farbe und Schablonen. Dabei brachten sie Motive an, die augenscheinlich Silhouetten der Opfer von Hanau zeigten.

Ein Zeuge alarmierte die Polizei. Einsatzkräfte stellten noch im Nahbereich zwei Tatverdächtige im Alter von 20 und 21 Jahren, einer von ihnen führte entsprechende Beweismittel mit sich. Die Männer wurden zur Wache gebracht, erkennungsdienstlich behandelt und anschließend wieder entlassen.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

20-Jähriger mit Schreckschusswaffe sorgt für Polizeieinsatz in der Innenstadt

(21.02.2026)

Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Bahnhofsplatz
Zeit: 20.02.26, 13.30 Uhr

Am Freitagmittag gerieten in der Bremer Innenstadt zwei Männer in einen Streit, der einen größeren Polizeieinsatz auslöste. Nach bisherigen Erkenntnissen zeigte einer der Beteiligten auf dem Bahnhofsplatz einen Gegenstand, den sein Gegenüber als Messer wahrnahm. Daraufhin zog ein 20-Jähriger eine mitgeführte Schusswaffe und lud diese öffentlichkeitswirksam einmal durch. Kurz darauf steckte er die Waffe wieder in seinen Hosenbund und flüchtete in einer Straßenbahn. Passanten alarmierten die Polizei.

Einsatzkräfte stoppten die Bahn am Schüsselkorb. Der 20-Jährige wurde durch Polizistinnen und Polizisten mit gezogenen Dienstwaffen gestellt und anschließend zum Polizeikommissariat gebracht. Die Schreckschusswaffe, die er verdeckt im Hosenbund getragen hatte, wurde beschlagnahmt.

Die Person mit dem mutmaßlichen Messer konnte bislang nicht festgestellt werden. Die Polizei ermittelt nun wegen wechselseitiger Bedrohung, die weiteren Ermittlungen dauern an.

Die Polizei weist darauf hin: Für Einsatzkräfte ist bei solchen Lagen zunächst nicht erkennbar, ob es sich um eine echte Schusswaffe handelt. Entsprechend müssen Polizistinnen und Polizisten konsequent einschreiten, um Gefahren für Unbeteiligte zu verhindern und die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten.

Polizeieinsatz nach Auseinandersetzung im Viertel

(22.02.2026)

Ort: Bremen-Östliche Vorstadt, OT-Steintor, Wielandstraße
Zeit: 21.02.26, 14 Uhr

Mehrere Notrufe führten am frühen Samstagnachmittag zu einem Polizeieinsatz im Viertel. Zeugen meldeten eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern auf dem Ziegenmarkt, bei der eine Person ein Messer mitgeführt haben soll.

Schnell eintreffende Einsatzkräfte trafen im Bereich Wielandstraße/Friesenstraße auf einen 26 Jahre alten Mann. Er führte ein Messer im Hosenbund mit sich. Nach deutlicher Ansprache legte der Mann das Messer ab und wurde anschließend zu Boden gebracht und gesichert.

Im weiteren Verlauf begutachtete ein hinzugezogener Krisendienst den 26-Jährigen. Dabei wurde eine akute psychische Erkrankung festgestellt. Der Mann wurde daraufhin in ein Klinikum gebracht.

Vor Ort führten die Einsatzkräfte umfangreiche Zeugenbefragungen durch. Mindestens ein weiterer Beteiligter der Auseinandersetzung konnte ermittelt werden. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand schwerer verletzt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Verkehrsunfall in der Vahr – Frau schwer verletzt

(22.02.2026)

Ort: Bremen-Vahr, Neue Vahr Südwest, Kurt-Schumacher-Allee
Zeit: 21.02.26, 19.30 Uhr

Am Samstagabend kam es in der Vahr auf der Kurt-Schumacher-Allee zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Autos. Eine 26 Jahre alte Fahrerin wollte mit ihrem Peugeot aus einer parallel zum Fahrstreifen verlaufenden Parklücke in den fließenden Verkehr einfahren und übersah dabei offenbar den stadteinwärts fahrenden BMW eines 20-Jährigen.

Beide Fahrzeuge kollidierten seitlich. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Peugeot zurück in die Parkreihe geschleudert und prallte gegen einen geparkten Mercedes sowie einen Renault-Transporter.

Die 26-Jährige erlitt schwere Verletzungen. Rettungskräfte versorgten sie zunächst vor Ort und brachten sie anschließend in ein Krankenhaus, wo sie stationär aufgenommen wurde. Eine zunächst nicht auszuschließende Lebensgefahr bestätigte sich nach weiteren Untersuchungen nicht. Der 20-jährige BMW-Fahrer wurde leicht verletzt, benötigte jedoch keine sofortige medizinische Behandlung.

Beide beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Kurt-Schumacher-Allee stadteinwärts zeitweise voll gesperrt. Der entstandene Gesamtschaden wird auf rund 70.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.