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Goldkette entrissen

(20.06.2026)

Ort: Bremen-Mitte, OT Ostertor, Am Dobben
Zeit: 19.06.2026, 16:40 Uhr

Mehrere unbekannte Täter attackierten am Freitagnachmittag einen 71 Jahre alten Mann im Bremer Viertel. Sie versuchten, ihm mehrfach Goldkette und Schmuck zu entreißen und flüchteten anschließend. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 16:40 Uhr war der 71-Jährige in der Straße Am Dobben unterwegs, als er auf Höhe der Kreftingstraße bemerkte, wie ihm jemand versuchte, sie Kette vom Hals zu reißen. Als dies misslang, kam ein zweiter Täter auf einem E-Scooter dazu und riss ebenfalls an der Halskette und zusätzlich an einem Armband und Ringen, die der 71-Jährige trug. Sie erbeuteten einen goldenen Kettenanhänger und flüchteten beide mit dem E-Scooter und zu Fuß in die Kreftingstraße, als Zeugen auf die Tat aufmerksam wurden. Der 71-Jährige wurde leicht verletzt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht weitere Zeugen. Die Räuber wurden wie folgt beschrieben:
Sie waren beide etwa 20 bis 25 Jahre alt und hatten schwarze Haare und einen leichten Kinnbart. Der Täter auf dem E-Scooter war mit etwa 180 cm etwas größer als der andere und trug ein weißes T-Shirt. Der zweite war etwa 165 cm groß und hatte eine auffällige Tätowierung am Hals. Dieser war mit einem beigefarbenen T-Shirt bekleidet. Ein dritter mutmaßlicher Täter soll sich nicht beteiligt haben und den Raub „abgesichert“ haben. Er konnte nicht näher beschrieben werden. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen jederzeit unter 0421 362-3888 entgegen.

Zivilpolizisten stellten am späten Abend in Findorff einen ersten Verdächtigen, auf den die Beschreibung passte. Er stritt die Tat ab, es wurden Beweismittel gesichert. Eine mögliche Tatbeteiligung des 19-Jährigen ist jetzt Bestandteil der Ermittlungen. Er war auf einem E-Scooter ohne Versicherungskennzeichen unterwegs und konnte keinen Eigentumsnachweis vorlegen. Aus diesem Grund beschlagnahmten die Polizisten den Roller.

Von unbekannten Tätern ausgeraubt

(21.06.2026)

Ort: Bremen-Woltmershausen, OT Woltmershausen, Woltmershauser Straße/ Ladestraße
Zeit: 20.06.2026, 04:45 Uhr bis 05:45 Uhr

Zwei Heranwachsende wurden in der Nacht von Freitag auf Samstag in Woltmershausen von zwei Unbekannten attackiert und ausgeraubt. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 05:45 Uhr wurden Einsatzkräfte in die Ladestraße gerufen und fanden vor Ort die beiden 21-Jährigen vor. Sie hatten beide Prellungen und Abschürfungen an Kopf und Körper und gaben an, kurz zuvor von zwei Unbekannten angegriffen und ausgeraubt worden zu sein. Dabei sei es zunächst in einem Bus der Linie N3 zu einem Streit gekommen, in dessen Folge beide von den Unbekannten an der Haltestelle Wildeshauser geschlagen wurden. Anschließend flüchteten die 21-Jährigen sich zu einer Bekannten, wurden aber, als sie wieder in der Woltmershauser Straße unterwegs waren auf Höhe der Ladestraße erneut angegangen. Dabei soll es auch zu Tritten gegen den Kopf gekommen sein.

Schließlich alarmierten Zeugen die Polizei. Die Täter flüchteten und erbeuteten Geldkarten, Bargeld und weitere Dokumente. Die beiden Heranwachsenden wurden von Rettungskräften erstversorgt und zur weiteren Begutachtung in ein Krankenhaus gebracht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht weitere Zeugen, die in der Ladestraße, der Woltmershauser Straße oder der näheren Umgebung Beobachtungen gemacht haben.

Die Täter wurden wie folgt beschrieben: Sie sollen beide etwa 165 cm groß und 16 bis 18 Jahre alt gewesen sein. Sie sollen schwarze, lockige Haare gehabt haben und dunkel gekleidet gewesen sein. Beide sprachen Deutsch mit Akzent.

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 entgegen.

Fans feiern überwiegend friedlich – vereinzelt Flaschenwürfe

(21.06.2026)

Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Breitenweg
Zeit: 21.06.2026, 00:00 Uhr bis 02:00 Uhr

Nach dem Spiel der Nationalmannschaft gegen die Mannschaft der Elfenbeinküste im Rahmen der Weltmeisterschaft feierten mehrere hundert Fans am Bahnhof überwiegend friedlich. Es kam jedoch auch zu Verstößen.

Nach Ende des Spiels strömten mehrere hundert Fans gegen 00:00 Uhr zum Breitenweg und feierten die Mannschaft ausgelassen, auch mit Autokorsos. Zeitweise mussten Einsatzkräfte den Bereich aufgrund der Verkehrsbehinderung und zu Absicherung absperren. In den meisten Fällen zeigten sich die Menschen einsichtig, wenn sie von den Polizisten auf Verstöße hingewiesen wurden. Bei einigen kam es aber auch zu aggressiveren Reaktionen, auch wurde mehrfach Pyrotechnik gezündet. Zweimal wurden Polizistinnen und Polizisten von geworfenen Flaschen getroffen. Sie blieben unverletzt. Entsprechende Anzeigen wurden gefertigt. Ein Flaschenwurf wurde über die Videoleitstelle dokumentiert, die Ermittlungen hierzu dauern an.

Aus diesem Grund weist die Polizei Bremen erneut darauf hin, dass sie Feierlichkeiten begleitet und für einen sicheren Ablauf sorgt. Die Einsatzkräfte werden mit Augenmaß handeln, bei gefährlichen Situationen oder erheblichen Verkehrsbehinderungen jedoch konsequent einschreiten. Straftaten werden konsequent verfolgt. Die Polizei Bremen wünscht allen Fußballfans weitere spannende Spiele und viele Gründe zum Feiern.

Versuchtes Tötungsdelikt auf der A 281 – Polizei fahndet nach Sattelzugmaschine

gesuchte Sattelzugmaschine

(22.06.2026)

Ort: Bremen-Strom, Bundesautobahn 281 (A 281)
Zeit: 24.1.26, 1 bis 2.30 Uhr

Nachdem bislang noch unbekannte Täter Anfang des Jahres auf der Autobahn 281 einen Sattelauflieger nachts so abstellten, dass sämtliche Fahrstreifen blockiert wurden (siehe unsere Meldungen 0067, 0072) ermittelt die Polizei Bremen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes und richtete die Ermittlungsgruppe "EG Strom" ein. In diesem Zusammenhang fahnden die Ermittler nun mit einem Foto nach der Zugmaschine, mit welcher der Sattelauflieger in der Nacht transportiert wurde und richtet ein anonymes Hinweisportal ein.

Der Vorfall ereignete sich am 24. Januar gegen 2.10 Uhr auf der A 281 in Fahrtrichtung A 27 zwischen den Anschlussstellen Strom und Seehausen. Einsatzkräfte stellten dort einen schwarzen, unbeladenen Sattelauflieger fest, der quer über beide Fahrstreifen sowie den Seitenstreifen stand und die Autobahn vollständig versperrte. Da sich keine Ladung auf dem Auflieger befand, war das Hindernis insbesondere bei Dunkelheit nur schwer zu erkennen. Hinter dem Sattelauflieger hatten bereits mehrere Fahrzeuge anhalten müssen. Ein Lkw-Fahrer hatte den Auflieger erst im letzten Moment wahrgenommen und nur durch eine sofortige Gefahrenbremsung einen Zusammenstoß verhindern können.

Die EG Strom führte umfangreiche Ermittlungen durch. Dabei vernahmen sie zahlreiche Zeugen, überprüften eine vierstellige Anzahl von Lkw und sicherten umfangreiches Videomaterial. Bei der anschließenden Auswertung konnte schließlich die Zugmaschine identifiziert werden, mit der der betreffende Auflieger transportiert worden war. Es handelt sich um einen MAN Typ TGX mit drei Achsen, blauem Fahrerhaus und einem unlackierten grauen Stoßfänger. Der Auflieger war kurz zuvor im Güterverkehrszentrum im Bereich Merkurstraße gestohlen worden.

Zeugen, die in der Nacht zu Samstag verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zur gesuchten Sattelzugmaschine oder Tätern geben können, melden sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 oder nutzen das anonyme Hinweisportal.

Mann verletzt Passanten mit Messer

(22.06.2026)

Ort: Bremen-Gröpelingen, OT Gröpelingen, Halmerweg
Zeit: 21.6.26, 18.40 Uhr

Sonntagabend rückte die Polizei mit mehreren Streifenwagen zu einem Einsatz in Gröpelingen aus. Über den Notruf teilten Anrufer mit, dass ein Mann mit einem Messer Passanten angreifen würde.

Die alarmierten Polizeistreifen trafen vor Ort auf eine größere Menschenansammlung sowie eine unübersichtliche Lage. Sie konnten die Situation beruhigen und unter Kontrolle bringen. Zwei 42 und 43 Jahre alte Männer wurden mit leichten Schnittverletzungen festgestellt und zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Die Einsatzkräfte nahmen schnell einen 26-jährigen Tatverdächtigen fest. Das mutmaßliche Tatmittel, ein Küchenmesser, wurde beschlagnahmt. Nach ersten Erkenntnissen fuchtelte der Mann mit dem Messer auf der Straße herum. Als ein Fußgänger hinzukam und ein Foto machte, ging der 26-Jährige auf ihn los und stach ihm unvermittelt mit dem Küchenmesser in den Oberkörper. Ein weiterer Passant schubste den Angreifer weg, wurde sodann ebenfalls mit dem Messer angegriffen und am Arm verletzt. Als weitere Helfer dazu kamen, flüchtete der Täter zunächst, konnte aber von den alarmierten Einsatzkräften schnell festgenommen werden.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen, auch zur Motivlage, aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Fortdauer der freiheitsentziehenden Maßnahmen gegen den jungen Mann an. Die Haftprüfung dauert aktuell an.

Mutmaßlicher „Junger Räuber“ festgenommen

(22.06.26)

Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Bahnhofstraße
Zeit: 21.06.2026, 18:15 Uhr

Einsatzkräfte der Polizei Bremen stellten am Sonntagabend in Bahnhofsnähe einen 16 Jahre alten Jugendlichen aus Marokko. Der Mitarbeiter eines Kiosks hatte ihn nach einer Raubtat wiedererkannt.

Gegen 18:15 Uhr meldete der 33 Jahre alte Verkäufer, dass er in der Bahnhofstraße den Jugendlichen wiedererkannt hätte, der ihn ein paar Stunden zuvor in seinem Geschäft ausgeraubt hatte. Etwa um 10:40 Uhr hatte ein Täter zunächst angegeben, Zigaretten kaufen zu wollen und dem 33-Jährigen dann unvermittelt Pfefferspray ins Gesicht gesprüht. Anschließend hatte er die Zigaretten gegriffen und war geflüchtet.

Einsatzkräfte stellten kurz nach dem Hinweis den 16-Jährigen aus Marokko und nahmen ihn mit auf die Wache. Er ist in der Vergangenheit bereits erheblich bei der Polizei mit ähnlich gelagerten Taten in Erscheinung getreten und soll noch im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt werden. Die weiteren Ermittlungen der Soko Junge Räuber dauern an.

Polizei fahndet mit Foto nach Finanzagentin

Wer kennt diese Frau?

(23.06.2026)

Ort: Bremen
Zeit: 30.08.2023 - 30.11.2023

Die Staatsanwaltschaft und die Polizei Bremen fahnden mit einem Foto nach einer bislang noch unbekannten Täterin, die im Zusammenhang mit mehreren Betrugsdelikten steht.

Die Frau eröffnete von August bis November 2023 mit einem verfälschten und missbräuchlich genutzten Personalausweis unter falscher Identität mehrere Bankkonten, auf die Gelder in fünfstelliger Höhe aus Betrugsstraftaten transferiert wurden.

Bei der Eröffnung der Konten wurde ein Foto der Frau aufgenommen. Umfangreiche Ermittlungen führten bislang jedoch nicht zu ihrer Identifizierung. Polizei und Staatsanwaltschaft Bremen fahnden nun mit einem Foto nach ihr.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und fragt: Wer kann Angaben zu der abgebildeten Person machen? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 entgegen.

Bankmitarbeiterin verhindert Schlimmeres

(23.06.2026)

Ort: Bremen-Findorff, OT Weidedamm
Zeit: 22.06.2026, 13:00 Uhr

Betrüger brachten am Montagnachmittag per Telefon eine 89 Jahre alte Frau aus Findorff dazu, dass sie einen höheren Geldbetrag von der Bank abheben wollte, um ihn den Tätern zu übergeben. Eine Mitarbeiterin reagierte vorbildlich und alarmierte die Polizei.

Gegen 13 Uhr meldete sich ein unbekannter Mann per Telefon bei der 89-Jährigen aus dem Ortsteil Weidedamm und gab sich als Arzt aus. Er behauptete, dass der Sohn der Frau krank sei und ein teures Medikament benötigen würde. Sie begab sich daraufhin zu ihrer Bank und wollte eine größere Summe Bargeld abheben. Das kam der Mitarbeiterin verdächtig vor und sie alarmierte die Polizei und verhinderte somit Schlimmeres. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei übernommen.

Aus diesem Anlass weist die Polizei erneut darauf hin, sich am Telefon auf keinen Fall unter Druck setzen oder zu kurzfristigen Entscheidungen verleiten zu lassen, egal wie plausibel eine Situation zunächst dargestellt wird. Legen Sie am besten auf, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft und Sie sich unter Druck gesetzt fühlen. Rufen Sie Angehörige unter der Ihnen bekannten Nummer an. Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen! Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder verständigen Sie über den Notruf 110 die Polizei!

Zusätzlich verzeichnet die Kriminalpolizei in den letzten Wochen eine Häufung von Betrügern, die sich an der Haustür als Polizeibeamte ausgeben. Auch hier gilt:

Die Polizei wird Sie niemals nach Geld oder Wertsachen fragen und um deren Herausgabe bitten. Das tun nur Betrüger. Sind Sie sich unsicher oder glauben Sie, Opfer eines Betrugsversuchs zu sein: Rufen Sie die Polizei unter der kostenlosen Nummer 110 an. Mehr Tipps und Hinweise gibt es beim Präventionszentrum der Polizei Bremen unter (0421) 362-19003 oder unter www.Polizei.Bremen.de.

Polizei Bremen verhindert mögliche Gefährdungslage

(24.06.2026)

Ort: Bremen
Zeit: 23.06.26, 6 Uhr

Die Polizei Bremen erhielt vor wenigen Wochen Hinweise auf eine Person, die sich in Bremen aufhalten und Überlegungen zu einem islamistisch motivierten, bewaffneten Angriff auf Polizeiwachen oder Polizeikräfte angestellt haben soll.

Daraufhin wurden umgehend umfangreiche Ermittlungen, Erkenntnisanfragen und Recherchen eingeleitet. Im Zuge der Maßnahmen identifizierten die Einsatzkräfte einen 28 Jahre alten Mann aus Somalia, der 2015 nach Deutschland eingereist ist und über eine Aufenthaltserlaubnis verfügt. Der Mann war in den vergangenen Jahren mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten. Auf Grundlage der vorliegenden Erkenntnisse ergaben sich Hinweise auf ein erhöhtes Aggressionspotenzial. Ende April 2026 soll der 28-Jährige zudem Holzpfähle in Richtung eines Funkstreifenwagens geworfen haben.

Auf Antrag der Polizei Bremen erließ das Amtsgericht Bremen einen Durchsuchungsbeschluss. Dieser wurde am Dienstag unter Beteiligung von Spezialkräften vollstreckt. Der 28-Jährige wurde angetroffen und leistete keinen Widerstand. Der Mann wurde anschließend zur Durchführung erkennungsdienstlicher Maßnahmen, zu einer Befragung unter Hinzuziehung eines Dolmetschers sowie zu einer Begutachtung durch den sozialpsychiatrischen Krisendienst in Gewahrsam genommen und anschließend zwangsweise wegen Fremdgefährdung in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.

Sichergestellte Beweismittel, wie mehrere Messer und Datenträger, werden derzeit ausgewertet. Darüber hinaus prüfen die zuständigen Behörden aufenthaltsrechtliche Maßnahmen.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Conni geht baden

(24.06.2026)

Ort: Bremerhaven, Container Terminal Bremerhaven, Senator-Borttscheller-Straße
Zeit: 23.06.2026, 17.15 Uhr

Am Dienstagabend fiel bei Lade- und Löscharbeiten an der Stromkaje in Bremerhaven ein Container in die Weser.

Nach bisherigen Erkenntnissen löste sich aus bislang ungeklärter Ursache die Verriegelung am sogenannten Spreader einer Containerbrücke. Der Container fiel zunächst auf einen darunter befindlichen Container und kippte anschließend vom Deck eines Frachtschiffes in die Weser.

Da der leere Container zunächst an der Wasseroberfläche trieb, wurden umgehend Bergungsmaßnahmen eingeleitet. Aufgrund der Strömung konnte er jedoch nicht unmittelbar geborgen werden. Einsatzkräfte sicherten den Container schließlich im Bereich der Columbuspier, bevor er sank. Er wurde markiert und wird in den kommenden Tagen durch ein Fachunternehmen geborgen.

Für die Schifffahrt besteht derzeit keine Gefahr. Auch Umweltgefahren sind ausgeschlossen, da es sich um einen Leercontainer handelt. Personen wurden nicht verletzt, Sachschäden am Schiff entstanden nicht.

Die Ermittlungen zur Ursache führt die Wasserschutzpolizei Bremen. Nach ersten Erkenntnissen deutet derzeit nichts auf ein vorsätzliches oder vorwerfbares Verhalten hin. Vielmehr wird von einem technischen Defekt ausgegangen.

Mehr als 60 Verstöße gegen das LKW-Überholverbot

(24.06.2026)

Ort: Bremen-Autobahn 1
Zeit: 23.06.2026, 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Einsatzkräfte der Polizei Bremen führten am Dienstagmorgen auf der Autobahn 1 Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt Überholverbot für LKW durch. Dabei stellten sie in kurzer Zeit zahlreiche Verstöße fest.

Etwa ab 11:00 Uhr hatten die Polizisten ihre Kontrollstelle auf Höhe der Anschlussstelle Hemelingen eingerichtet. Innerhalb von nur einer Stunde stellten sie mehr als 60 Verstöße fest. Zusätzlich befuhren mehrere Motorradfahrer eine Rettungsgasse. Sämtliche Verstöße wurden dokumentiert und werden Bußgelder in Höhe von insgesamt etwa 11.000 Euro nach sich ziehen.

Das Überholverbot für Lkw dient der Sicherheit auf stark befahrenen Autobahnabschnitten - wer es ignoriert, riskiert gefährliche Situationen und Unfälle. Die Polizei Bremen wird weiterhin konsequent kontrollieren und mahnt eindringlich: Halten Sie sich an die Verkehrsregeln - für Ihre Sicherheit und die aller anderen Verkehrsteilnehmer!

Auseinandersetzung in Straßenbahn eskaliert

(25.06.26)

Ort: Bremen-Mitte, OT Ostertor, Am Dobben
Zeit: 24.06.26, 13 Uhr

Am Mittwochmittag kam es in einer Straßenbahn im Ortsteil Ostertor zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Im Verlauf des Geschehens wurden drei Beteiligte verletzt, einer davon lebensgefährlich.

Nach bisherigen Erkenntnissen entwickelte sich in der gut besetzten Bahn zunächst ein verbaler Streit zwischen zwei 27 und 39 Jahre alten Männern, der in eine körperliche Auseinandersetzung mündete. Mehrere Fahrgäste versuchten, die Beteiligten zu trennen. Im weiteren Verlauf wurden unter anderem Glasflaschen und andere Gegenstände eingesetzt. Der 39 Jahre alte Mann erlitt dabei lebensgefährliche Schnittverletzungen und musste notoperiert werden, er ist mittlerweile stabil. Der 27-Jährige sowie die Begleiterin des 39-Jährigen, eine 33-jährige Frau, wurden ebenfalls verletzt.

Der 27-Jährige flüchtete zunächst, konnte jedoch wenig später im Bereich der Gertrudenstraße von Einsatzkräften gestellt werden. Er und die 33-Jährige wurden vorläufig festgenommen.

Die Kriminalpolizei hat umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen am Tatort vorgenommen und Beteiligte vernommen. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und dem genauen Ablauf der Tat dauern an. Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben und sich bislang noch nicht bei der Polizei gemeldet haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 zu melden.

Raub mit Pfefferspray am Bahnhof

25.06.2026

Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Bahnhofsplatz
Zeit: 25.06.26, 01:25 Uhr

In der Nacht zu Donnerstag wurde einem 48 Jahre alten Mann auf dem Bahnhofsplatz sein E-Bike geraubt. Die Polizei nahm einen Tatverdächtigen wenig später fest.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der 48-jährige gemeinsam mit einer Bekannten am Bahnhofsplatz unterwegs, als ein Mann ihm unvermittelt Pfefferspray ins Gesicht sprühte und sein E-Bike entwendete. Der Angreifer flüchtete anschließend in unbekannte Richtung. Der Geschädigte erlitt Augenreizungen, Schürfwunden und Kratzer sowie eine Schnittverletzung an der Augenbraue.

Die Polizei leitete umgehend Fahndungsmaßnahmen ein. Zudem standen den Einsatzkräften Videoaufzeichnungen aus der Videoleitstelle zur Verfügung.

Gegen 03:15 Uhr meldete sich die Begleiterin des Geschädigten bei der Polizei und gab an, den mutmaßlichen Täter erneut im Bereich des Hauptbahnhofs gesehen zu haben. Einsatzkräfte konnten den Mann daraufhin stellen und vorläufig festnehmen. Bei ihm wurde ein Pfefferspray aufgefunden und sichergestellt. Das entwendete E-Bike konnte bislang nicht aufgefunden werden.
Der 30-jährige Tatverdächtige wurde mit zur Polizeiwache genommen. Die weiteren Ermittlungen, unter anderem zum Verbleib des Fahrrades dauern an.

Tourist ausgeraubt

(25.06.2026)

Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Rosa-Parks-Ring
Zeit: 24.06.2026, 21:20 Uhr

Drei unbekannte Täter attackierten am Mittwochabend am Fernbusterminal in der Bahnhofsvorstadt einen 32 Jahre alten Touristen. Sie schlugen ihn, entwendeten ihm Geldbörse, Mobiltelefon und Papiere und flüchteten anschließend. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 21:20 Uhr wurden die Einsatzkräfte zum Fernbusterminal am Rosa-Parks-Ring gerufen. Vor Ort trafen sie auf den 32-Jährigen aus Dänemark. Er gab an, kurz zuvor an einem Durchgang des Terminals von drei Männern attackiert worden zu sein. Sie hätten ihn, als er dort auf einer Bank saß und auf seinen Bus wartete, umgehend mit Schlägen traktiert. Er hätte versucht sich zu schützen und erst als die Männer von ihm abließen bemerkt, dass Geldbörse, Mobiltelefon und Ausweispapiere fehlen würden. Er wurde bei dem Angriff leicht verletzt. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen. Der 32-Jährige konnte die Täter wie folgt beschreiben:

Sie sollen etwa 170 bis 180 cm groß und 20 bis 30 Jahre alt gewesen sein. Alle drei hätten kurze, schwarze Haare gehabt und sollen mit schwarzen T-Shirts und Hosen bekleidet gewesen sein. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 entgegen.

Konsequent gegen Drogenkriminalität und Gewerbeverstöße

(26.06.2026)

Ort: Bremen, Mitte, Östliche Vorstadt, Neustadt
Zeit: 25.06.26, 14 bis 22 Uhr

Bei einer gemeinsamen Kontrollaktion haben Polizei Bremen und mehrere Partnerbehörden am Donnerstag die öffentlich wahrnehmbare Drogenkriminalität sowie Verstöße im Gewerbebereich in den Stadtteilen Östliche Vorstadt, Mitte und Neustadt ins Visier genommen.

An der Aktion beteiligten sich neben der Polizei Bremen der Zoll, der Ordnungsdienst, die Wirtschaftsbehörde, die Gewerbeaufsicht sowie die Landeshauptkasse. Ziel war es, die Sicherheitslage an bekannten Brennpunkten weiter zu verbessern, Straftaten konsequent zu verfolgen und die Einhaltung gewerberechtlicher Vorschriften zu überprüfen.

Im Rahmen der Kontrollmaßnahmen überprüften die Einsatzkräfte insgesamt 52 Personen, führten 32 Durchsuchungen durch und fertigten acht Strafanzeigen. Darüber hinaus wurden sieben Ordnungswidrigkeitenverfahren im Zusammenhang mit Gewerbebetrieben eingeleitet. Mehrere Personen erhielten Platzverweise. Die Einsatzkräfte stellten zudem Mobiltelefone, Bargeld sowie Drogen sicher.

Parallel kontrollierten die beteiligten Behörden zahlreiche Gewerbebetriebe. Dabei wurden erneut verschiedene Verstöße festgestellt und geahndet. Unter anderem fehlten Jugendschutzaushänge, Genehmigungen für Außenbestuhlungen oder den Ausschank von Getränken. Zudem wurden abgelaufene Feuerlöscher, fehlende Preisauszeichnungen sowie unzureichende Hinweise auf Videoüberwachung beanstandet.

Die enge Zusammenarbeit der beteiligten Behörden verlief erneut reibungslos und unterstreicht den nachhaltigen Erfolg der gemeinsamen Kontrollen. Fortsetzung folgt.

Erneute Kontrollen gegen Raser und Poser in der Überseestadt – Fünf Fahrverbote

(26.06.2026)

Ort: Bremen-Walle, OT Überseestadt
Zeit: 25.06.26 – 26.06.26

Die Polizei Bremen setzte in der Nacht zu Freitag ihre Schwerpunktkontrollen gegen die Raser- und Poserszene in der Überseestadt konsequent fort. Ziel der Maßnahmen war es, Verkehrsverstöße zu ahnden und die Sicherheit für Anwohnerinnen und Anwohner zu erhöhen.

Gegen Mitternacht gingen erneut Meldungen über Ordnungsstörungen aus dem Bereich Kommodore-Johnsen-Boulevard und Waller Sand ein. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte ein leicht erhöhtes Aufkommen der szenetypischen Fahrzeug- und Personengruppe fest. Die Ansammlung löste sich jedoch nach dem polizeilichen Einschreiten zügig auf.

Im Rahmen der Kontrollen wurde ein Autofahrer festgestellt, der ohne Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss von Cannabis unterwegs war. Gegen ihn wurden Strafanzeigen gefertigt, zudem musste er sich einer Blutentnahme unterziehen.

Im weiteren Verlauf führten die Einsatzkräfte Geschwindigkeitsmessungen in der Bremerhavener Straße durch. Von 60 gemessenen Fahrzeugen überschritten fünf Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit so deutlich, dass sie nun mit einem Fahrverbot rechnen müssen. Der höchste gemessene Wert lag bei 110 km/h bei erlaubten 50 km/h.

Die Polizei Bremen wird ihre Kontrollen auch in den kommenden Wochen fortsetzen. Ziel bleibt es, die Raser- und Poserszene konsequent einzudämmen und die Verkehrssicherheit insbesondere an bekannten Treffpunkten nachhaltig zu erhöhen.

Größerer Polizeieinsatz nach Auseinandersetzung

(26.06.2026)

Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Bahnhofstraße
Zeit: 25.06.2026, 22:05 Uhr

Am Rande des Public Viewings zum Fußballspiel zwischen Deutschland und Ecuador kam es zu einer Auseinandersetzung in Folge einer Raubtat zwischen mehreren Personen. Die Polizei war mit starken Kräften vor Ort und beruhigte die Situation.

Gegen 22:05 Uhr wurde eine Schlägerei zwischen mehreren Personen in der Bahnhofstraße gemeldet, bei der auch Reizgas und Schlagwerkzeuge eingesetzt worden sein sollten. Die alarmierten Einsatzkräfte waren schnell mit einem größeren Aufgebot vor Ort. Die Auseinandersetzung war bereits beendet. Die Stimmung war zum Teil hochemotional und die Einsatzkräfte hatten alle Hände voll zu tun, ein erneutes Aufflammen der Aggressionen zu unterbinden.

Nach ersten Erkenntnissen soll zuvor ein 22-Jähriger versucht haben, einem 24 Jahre alten Mann das Handy zu entwenden. Daraus entwickelte sich eine zunächst verbale Auseinandersetzung, bei der die Begleiter des 24-Jährigen den Mann aufforderten, das Handy wieder herauszugeben. Im weiteren Verlauf soll der 22-Jährige und ein weiterer mutmaßlicher Täter Pfefferspray und die Stange eines Straßenschildes eingesetzt haben.

Die Einsatzkräfte stellten den 22-Jährigen aus Algerien und seinen 20-Jährigen mutmaßlichen Mittäter aus Libyen und nahmen sie mit auf die Wache. Dort fertigten sie eine entsprechende Strafanzeige. Der 24-Jährige erlitt leichte Verletzungen, mehrere auch zum Teil Unbeteiligte klagten über die Folgen des Reizgases, die dann von Rettungskräften behandelt wurden. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei zum genauen Ablauf dauern an.

Zwei Menschen in Vegesack getötet

(26.06.2026)

Ort: Bremen-Vegesack, OT Fähr-Lobbendorf
Zeit: 26.06.26, 14 Uhr

In Bremen-Vegesack sind am Freitag zwei Menschen getötet worden. Die Mordkommission der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter läuft auf Hochtouren.

Gegen 14 Uhr meldeten Anwohner im Ortsteil Fähr-Lobbendorf einen laut schreienden und verletzten Mann auf der Straße. Sofort wurden zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst entsandt.
Vor Ort fanden die Einsatzkräfte einen Mann mit schweren Stich- und Schnittverletzungen auf der Straße. Trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmaßnahmen kam für ihn jede Hilfe zu spät. Im Zuge der weiteren Einsatzmaßnahmen wurde im Nahbereich zudem eine tote Frau im Keller eines Mehrparteienhauses aufgefunden.

Die Hintergründe der Taten sind derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.

Der mutmaßliche Täter ist flüchtig. Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach ihm. Nach derzeitigen Erkenntnissen liegen keine Hinweise auf eine konkrete Gefahr für unbeteiligte Personen vor.

Weitere Informationen werden nach Vorliegen neuer Erkenntnisse bekannt gegeben. Zeugenhinweise gehen an den Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888.

Nach Tötungsdelikten in Vegesack: Ermittlungen und Fahndung laufen weiter auf Hochtouren

(27.06.2026)

Ort: Bremen-Vegesack, OT Fähr-Lobbendorf
Zeit: 26.06.26 – 27.06.26

Nach den beiden Tötungsdelikten am Freitag im Bremer Stadtteil Vegesack (siehe Pressemeldung Nr. 427) konnten die Ermittler der Mordkommission inzwischen wichtige Erkenntnisse gewinnen.

Bei den Getöteten handelt es sich um eine 35 Jahre alte Frau und ihren 40-jährigen Ehemann. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern weiterhin an.

Die Polizei geht nach wie vor von einem mutmaßlichen Täter aus, der sich weiterhin auf der Flucht befindet. Umfangreiche Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen werden mit Hochdruck fortgeführt. Die Identität des mutmaßlichen Täters ist Bestandteil der laufenden Ermittlungen. Aus ermittlungstaktischen Gründen können hierzu derzeit keine weiteren Angaben gemacht werden.

Die Polizei Bremen informiert, sobald neue, gesicherte Erkenntnisse vorliegen.

Polizei bleibt am Ball – Schwerpunktkontrollen sorgen für Ruhe in der Überseestadt

(27.06.2026)

Ort: Bremen-Walle, OT Überseestadt
Zeit: 26.06.26, 22 Uhr – 27.06.26, 2 Uhr

Die Polizei Bremen setzte in der Nacht zu Samstag ihre Maßnahmen gegen die Raser- und Poser-Szene in der Überseestadt konsequent fort. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen und des erhöhten Besucheraufkommens am Wochenende war erneut ein deutlich verstärktes Aufkommen entsprechender Fahrzeuge festzustellen.

Nachdem es vor Ort wiederholt zu verbalen Konfrontationen zwischen Einsatzkräften und Angehörigen der Szene gekommen war, sperrte die Polizei gegen Mitternacht den Kommodore-Johnsen-Boulevard sowie die Herzogin-Cecilie-Allee im Bereich der Birkenfelsstraße für den allgemeinen Kraftfahrzeugverkehr. Die Zufahrt war lediglich für Berechtigte über eingerichtete Durchlassstellen möglich.

Die Maßnahme zeigte schnell Wirkung: Bereits rund 30 Minuten nach Beginn entspannte sich die Lage deutlich. Während zivile Einsatzkräfte im Umfeld gezielte Kontrollen durchführten, blieb der Andrang an den Durchlassstellen zwar zunächst bestehen, auffällige Fahrmanöver im eigentlichen Schwerpunktbereich gingen jedoch spürbar zurück.

Gegen 2.10 Uhr konnten die Sperrungen wieder aufgehoben werden.

Insgesamt ahndeten die Einsatzkräfte mehr als 50 Ordnungswidrigkeiten, davon auch viele Verstöße im ruhenden Verkehr.

Besonders erfreulich war die Resonanz aus der Nachbarschaft: Mehrere Anwohnerinnen und Anwohner bedankten sich ausdrücklich bei den Einsatzkräften. Sie berichteten, dass die ungewohnte Ruhe in der Nacht deutlich wahrnehmbar gewesen sei.

Zweite Halbzeit, gleiches Ergebnis: Polizei bleibt gegen Raser und Poser am Ball

(28.06.2026)

Ort: Bremen-Walle, OT Überseestadt
Zeit: 27.06.26 – 28.06.26

Auch in der Nacht zu Sonntag setzte die Polizei Bremen ihre Schwerpunktmaßnahmen gegen die Raser- und Poser-Szene in der Überseestadt konsequent fort. Bei sommerlichen Temperaturen und regem Ausgehverkehr war erneut ein deutlich erhöhtes Aufkommen entsprechender Fahrzeuge festzustellen.

Rund um den Kommodore-Johnsen-Boulevard hielten sich zeitweise etwa 50 bis 60 Fahrzeuge der Szene auf. Daraufhin setzte die Polizei erneut ihr bewährtes Einsatzkonzept um. An den Zufahrten zum Kommodore-Johnsen-Boulevard sowie zur Herzogin-Cecilie-Allee wurden Durchlassstellen eingerichtet. Die Zufahrt war ausschließlich für Berechtigte möglich.

Parallel kontrollierten Einsatzkräfte den Aufenthaltsbereich der parkenden Fahrzeuge. Verkehrsverstöße wurden konsequent geahndet, bei Fehlverhalten erteilten die Polizistinnen und Polizisten Platzverweise.

Die Maßnahmen wurden bis etwa 1.30 Uhr aufrechterhalten. Während sich an den Durchlassstellen erneut zahlreiche Fahrzeuge sammelten, blieb die Lage im eigentlichen Schwerpunktbereich deutlich ruhiger.

Die Resonanz der Anwohnerinnen und Anwohner fiel erneut ausgesprochen positiv aus. Mehrfach applaudierten Menschen aus den umliegenden Wohnhäusern den Einsatzkräften. Einige kamen sogar auf die Polizistinnen und Polizisten zu und boten ihnen angesichts der sommerlichen Temperaturen Kaltgetränke an.

Insgesamt fertigten die Einsatzkräfte 65 Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

Die Polizei Bremen wird ihre Maßnahmen auch in den kommenden Wochen konsequent fortsetzen. Ziel bleibt es, die Überseestadt für Anwohnerinnen und Anwohner spürbar zu entlasten und gefährliche Fahrmanöver sowie unnötigen Lärm wirksam zu unterbinden.

22-Jähriger ertrinkt im Sodenmattsee

(28.06.26)

Ort: Bremen-Huchting, OT Sodenmatt, Am Sodenmatt
Zeit: 27.06.26, 17.45 Uhr

Im Sodenmattsee in Bremen-Huchting ist am Samstagnachmittag ein 22 Jahre alter Mann bei einem Badeunfall ums Leben gekommen.

Der 22-Jährige hielt sich mit Freunden am See auf. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet der Nichtschwimmer im Schwimmerbereich plötzlich in einen Bereich, in dem er nicht mehr stehen konnte, und ging unter. Ein Freund versuchte noch, ihm zu helfen, geriet dabei jedoch selbst in Lebensgefahr und musste von zwei Badegästen aus dem Wasser gerettet werden.

Taucher der Feuerwehr bargen den 22-Jährigen aus dem See. Sofort eingeleitete Reanimationsmaßnahmen blieben ohne Erfolg.

Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen.

Hinweisportal zur Öffentlichkeitsfahndung freigeschaltet

(28.06.2026)

Ort: Bremen
Zeit: 28.06.2026

Im Zusammenhang mit der Öffentlichkeitsfahndung nach dem mutmaßlichen Täter der Tötungsdelikte in Bremen-Vegesack hat die Polizei Bremen ab sofort ein Hinweisportal eingerichtet.

In dem Hinweisportal können Zeuginnen und Zeugen Hinweise sowie Fotos oder Videos – auf Wunsch auch anonym – direkt an die Ermittler übermitteln.

In akuten Notfällen oder wenn der Gesuchte aktuell gesehen wird, wählen Sie bitte umgehend den Notruf 110. Sonstige Hinweise nimmt weiterhin auch der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter der Rufnummer (0421) 362-3888 entgegen.

Jeder Hinweis kann für die laufenden Ermittlungen von Bedeutung sein. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Mutmaßlicher Täter nach Tötungsdelikten festgenommen – Öffentlichkeitsfahndung beendet

(28.06.2026)

Ort: Schwanewede
Zeit: 28.06.206, 22 Uhr

Nach den Tötungsdelikten in Bremen-Vegesack und der anschließenden Öffentlichkeitsfahndung konnte der mutmaßliche Täter am Sonntagabend festgenommen werden.

Spezialeinsatzkräfte der Polizei Bremen nahmen den 22-Jährigen in einem Maisfeld in Schwanewede (Niedersachsen) fest. Der Mann wurde dort mit lebensgefährlichen Verletzungen aufgefunden. Einsatzkräfte leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein und konnten den Mann erfolgreich wiederbeleben. Er wurde anschließend unter Polizeibegleitung in ein Krankenhaus gebracht und wird dort bewacht.

Hinweise aus der Bevölkerung sowie die enge Zusammenarbeit mit der Polizei Niedersachsen führten die Einsatzkräfte zum Aufenthaltsort des Tatverdächtigen.

Die Öffentlichkeitsfahndung wird hiermit zurückgenommen. Die Polizei Bremen bittet darum, veröffentlichte Fotos des Mannes zu löschen und nicht weiter zu verbreiten.

Die umfangreichen Ermittlungen der Mordkommission und der Staatsanwaltschaft Bremen dauern an. Für Rückfragen steht ab morgen die Staatsanwaltschaft Bremen zur Verfügung.

Die Polizei Bremen bedankt sich ausdrücklich bei der Bevölkerung für die zahlreichen Hinweise sowie bei allen beteiligten Einsatzkräften und den unterstützenden Behörden für die hervorragende Zusammenarbeit.

Schlägerei löst größeren Polizeieinsatz aus

(29.06.2026)

Ort: Bremen-Östliche Vorstadt, OT Peterswerder, Franz-Böhmert-Straße
Zeit: 27.06.2026, 18:10 Uhr

Vor dem Stadionbad schlugen am Samstagabend mehrere Jugendliche und Heranwachsende aufeinander ein. Es gab mehrere leicht Verletzte.

Etwa um 18:10 Uhr wurden Polizisten zum Stadionbad in die Franz-Böhmert-Straße gerufen, da dort eine Schlägerei mit mehreren Beteiligten gemeldet wurde. Einsatzkräfte waren schnell vor Ort, die Auseinandersetzung war bereits beendet. Es meldeten sich einige Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren und gaben an, zuvor von einer größeren Gruppe attackiert, geschlagen und getreten worden zu sein. Dabei sollen auch Schlagwerkzeuge eingesetzt worden sein. Einige von ihnen waren leicht verletzt und wurden vor Ort von Rettungskräften behandelt. Ein 16-Jähriger wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Die Einsatzkräfte sicherten den Bereich ab und befragten Zeugen. Ein mutmaßlicher Tatverdächtiger im Alter von 16 Jahren wurde vor Ort gestellt. Die weiteren Ermittlungen auch zu den Hintergründen hat die Kriminalpolizei übernommen.

Weitere Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter der Telefonnummer 0421 362-3888 zu melden.

Schmuck und Uhren gestohlen - Polizei sucht Zeugen

(30.06.2026)

Ort: Bremen-Gröpelingen, Oslebshausen, Sottrumer Straße
Zeit: 29.06.26, 10.45 Uhr

Unbekannte Verdächtige entwendete gestern Vormittag in Gröpelingen den Schmuck einer 70 Jahre alten Seniorin nachdem sie sich zuvor unter einem Vorwand Zutritt zu ihrer Wohnung verschafft hatten.

Gegen 10.45 Uhr klingelten zwei vermeintliche Handwerker an der Wohnungstür der Rentnerin. Sie erklärten, dass es durch die Baustelle in der Sottrumer Straße zu einem Wasserschaden in ihrem Haus gekommen sei. Die angeblichen Monteure wollten nunmehr die Leitungen in ihrer Wohnung überprüfen. Einer der Verdächtigen lenkte die Seniorin im Badezimmer ab, während der andere ihr Schlafzimmer durchwühlte und mehrere Schmuckschatullen an sich nahm. Anschließend täuschten die beiden einen Notfall im Keller vor und flüchteten mit ihrer Beute. Hierbei handelte es sich um Goldschmuck und eine Vielzahl von Armbanduhren.

Die Verdächtigen wurden der Polizei wie folgt beschrieben:
1. Ca. 30-35 Jahre alt, 170-180 cm groß, braune, kurze Haare und helle bis blasse Haut. Der Mann sollt eine Arbeitsweste, Jeans, blaues T-Shirt und eine Cap getragen haben.
2. Ca. 40 Jahre alt, ebenfalls 175-185 cm groß, dunklerer Teint, dunkelbraune bis schwarze Haare. Dieser Mann war Bartträger und ebenfalls mit einer Arbeitsweste, Jeans, Cap und einem gelben T-Shirt bekleidet.
Hinweise zu den Verdächtigen nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter der Rufnummer 0421 362-3888 entgegen.
Die Polizei Bremen appelliert an Sie: Lassen Sie niemals Fremde in ihr Haus oder ihre Wohnung ein. Seriöse Handwerker kündigen sich an und können sich ausweisen. Ziehen Sie Hilfe -beispielsweise Nachbarn oder Verwandte hinzu- bevor Sie jemanden einlassen! Weitere Präventionstipps bieten Ihnen das Präventionszentrum der Polizei Bremen (Tel.: 0421 362-19003) oder unsere Internetseite www.polizei.bremen.de .

Polizei begleitet Breminale

(30.06.2026)

Ort: Bremen-Mitte, OT Ostertor, Osterdeich
Zeit: 01.07.26 – 05.07.26

Am Mittwoch beginnt auf den Osterdeichwiesen wieder die Breminale. Damit alle Besucherinnen und Besucher das beliebte Kunst- und Kulturfestival unbeschwert genießen können, begleitet die Polizei Bremen die Veranstaltung mit uniformierten und zivilen Einsatzkräften.

Auch in diesem Jahr ist die Polizei mit einer Anlaufstelle auf dem Osterdeich zwischen der Deichstraße und der Mozartstraße (auf Höhe des Radio-Bremen-Zeltes) vertreten. Wer Hilfe benötigt, Fragen hat oder verdächtige Beobachtungen melden möchte, kann sich jederzeit an die Einsatzkräfte vor Ort wenden oder den Notruf 110 wählen.

Zur Erhöhung der Sicherheit wird erneut ein mobiler Videoanhänger auf dem Veranstaltungsgelände eingesetzt. Die Videoüberwachung dient der Vorbeugung und Verfolgung von Straftaten. Das Gelände wird entsprechend deutlich ausgeschildert.

Verkehrsregelungen

Von Mittwoch bis Samstag wird der Osterdeich zwischen Altenwall und Sielwall von 19:00 Uhr bis 02:00 Uhr für den Individualverkehr gesperrt. Am Sonntag gelten die Sperrungen bereits ab 08:00 Uhr bis 02:00 Uhr. Entsprechende Umleitungen sind ausgeschildert.

Kurzfristige Straßensperrungen im Umfeld der Veranstaltung sind aufgrund von Einsatzmaßnahmen möglich. Die Polizei empfiehlt daher die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder zu Fuß. Alternativ steht unter anderem der Park-and-Ship-Parkplatz "Zum Kuhhirten" zur Verfügung. Die Breminale ist zudem gut mit den Straßenbahnlinien 2, 3, 4 und 6 sowie den Buslinien 24 und 25 erreichbar.

Neben der Polizei sorgen auch der Ordnungsdienst, ein Sicherheitsdienst des Veranstalters, Sanitätsdienste sowie die bewährten Awareness-Teams für einen sicheren Festivalbesuch.

Sicherheitstipps

Wo viele Menschen zusammenkommen, nutzen Taschendiebe häufig günstige Gelegenheiten. Tragen Sie Geldbörsen, Smartphones und andere Wertgegenstände möglichst dicht am Körper und in verschlossenen Taschen. Lassen Sie zudem keine Wertsachen sichtbar im Fahrzeug zurück und nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich benötigen.

Sollten Sie sich bedrängt oder bedroht fühlen, machen Sie lautstark auf sich aufmerksam und sprechen Sie andere Personen gezielt an. Informieren Sie anschließend umgehend die Polizei.

Bitte beachten Sie außerdem das auf dem Veranstaltungsgelände geltende Waffenverbot sowie das Schwimmverbot in der Weser.

Mit gegenseitiger Rücksichtnahme und einem respektvollen Umgang miteinander tragen alle Besucherinnen und Besucher zu einer gelungenen Veranstaltung bei. Bitte nehmen Sie dabei auch Rücksicht auf die Anwohnerinnen und Anwohner.

Die Polizei Bremen wünscht allen Besucherinnen und Besuchern eine friedliche und schöne Breminale.

Zeugenaufruf nach nächtlichem Überfall

(30.06.2026)

Ort: Bremen -Neustadt, Huckelriede, Im Grünen Winkel
Zeit: 27.06.26, 01.30 Uhr

Am vergangenen Wochenende kam es in der Neustadt zu einem gewalttätigen Übergriff gegenüber einer 17 Jahre alten Jugendlichen. Die Polizei sucht mögliche Zeugen, die zur Aufklärung der Tat beitragen können.

In der Nacht vom 26. auf den 27. Juni nutzte die Bremerin um 01.30 Uhr den Bus der Nachtlinie N9 vom Hauptbahnhof Fahrtrichtung Kattenturm. Sie stieg an der Haltestelle Willigstraße aus. Von dort ging sie zu Fuß zur Straße Im Grünen Winkel. Der spätere Verdächtige verließ gemeinsam mit der 17-Jährigen den Bus und folgte ihr. Er fragte sie unterwegs nach dem Weg und rauchte eine Zigarette in ihrem Beisein, so dass auf mögliche Zeugen ein friedfertiger Eindruck entstanden sein könnte. Im weiteren Verlauf stellte er sich ihr dann aber in den Weg, um sie nicht zu ihrer Haustür zu lassen. Als die junge Frau dennoch in das Haus gelangte, schubste der Verdächtige sie und ging die Frau körperlich an, indem er sie würgte. Die 17-Jährige schrie lautstark um Hilfe und alarmierte dadurch ihre Eltern. Der Unbekannte ließ daraufhin von ihr ab und floh.

Die Polizei fragt nun: Wem ist in der Nacht von Freitag aus Samstag im Bus N9 oder im Bereich Huckelriede ein etwa 175-180 cm großer, etwa 35 Jahre alter Mann aufgefallen? Der Verdächtige soll eine normale Statur, dunkle schwarze Haare, einen Vollbart und einen dunklen Teint haben. Er war zum Tatzeitpunkt außerdem dunkel gekleidet. Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter der Rufnummer 0421 362-3888 erbeten.

Radfahrer lebensgefährlich verletzt

(01.07.2026)

Ort: Bremen-Obervieland, OT Habenhausen, Habenhauser Deich
Zeit: 30.06.26, 8 Uhr

Ein Radfahrer stürzte am Dienstagmorgen in Habenhausen und zog sich dabei lebensgefährliche Kopfverletzungen zu.

Der 36 Jahre alte Mann befuhr mit seinem Rennrad den Habenhauser Deich. Beim Abbiegen in die Wehrstraße verlor er die Kontrolle und stürzte mit dem ungeschützten Kopf auf den Asphalt. Er wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. Mögliche Unfallzeugen werden gebeten, sich mit der Verkehrsbereitschaft der Polizei Bremen unter 0421 362-14850 in Verbindung zu setzen.

Polizei zieht Raser aus dem Verkehr

(01.07.2026)

Ort: Bremen-Strom, Merkurstraße
Zeit: 30.6.26, 18.30 Uhr bis 20 Uhr

Dienstagabend führten Einsatzkräfte der spezialisierten Verkehrsüberwachung Geschwindigkeitskontrollen im Bereich der Merkurstraße im Güterverkehrszentrum durch. Es wurden erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Die Fahrer müssen mit teilweise empfindlichen Bußgeldern und auch Fahrverboten rechnen.

Insgesamt wurden 67 Fahrzeuge gemessen. Bei erlaubten 50 km/h innerorts wurde der schnellste Pkw mit 124 km/h, der schnellste Laster mit 82 km/h gemessen. Fünf Fahrer erwarten hohe Bußgelder und Fahrverbote.

Die Polizei Bremen wird auch zukünftig stationär und mobil mit Funkstreifenwagen oder Zivilfahrzeugen zielgerichtete Verkehrskontrollen durchführen.

Mann mit Messer löst Polizeieinsatz aus

(01.07.2026)

Ort: Bremen-Blumenthal, OT Lüssum-Bockhorn, Köhlhorster Straße
Zeit: 30.6.26, 22.10 Uhr

Ein mit einem Messer bewaffneter Mann löste am späten Dienstagabend in Blumenthal einen Polizeieinsatz aus. Schnell eintreffende Kräfte konnten ihn widerstandslos festnehmen. Verletzt wurde niemand.

Anwohner alarmierten über Notruf die Polizei, da der 55-Jährige vor seinem Wohnhaus an der Köhlhorster Straße zunächst in ein fremdes Auto einsteigen wollte. Die Fahrerin und zu Hilfe kommende Passanten konnten dies verhindern und schubsten ihn weg. Daraufhin erschien der Mann mit einem gezückten Messer auf seinem Balkon, warf eine Eisenkette herunter und bedrohte Nachbarn.

Die schnell eintreffenden Polizisten zogen zur Eigensicherung Schusswaffen und Taser. Der 55-Jährige konnte anschließend vorläufig festgenommen werden. Nach einer ärztlichen Begutachtung wurde er zwangsweise in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Auf dem Transport trat, schlug und biss er die Polizisten, verletzt wurde niemand. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Jugendliche nach Auseinandersetzung mit Messer verletzt

(02.07.2026)

Ort: Bremen-Gröpelingen, OT Ohlenhof, Halmerweg
Zeit: 01.07.2026, 11.10 Uhr

Nach einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen am Mittwochvormittag im Stadtteil Gröpelingen ermittelt die Polizei Bremen wegen gefährlicher Körperverletzung.

Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten drei Jugendliche zunächst auf dem Gelände einer Oberschule in einen verbalen Streit. Nach Schulschluss trafen die Beteiligten im Halmerweg erneut aufeinander. Dort eskalierte die Situation zu einer körperlichen Auseinandersetzung.

Ein 16-Jähriger verletzte dabei zwei 15-Jährige mit einem Cuttermesser. Im weiteren Verlauf wurde der 16-Jährige von den beiden Jugendlichen geschlagen.

Alle drei Beteiligten konnten noch vor Ort angetroffen werden. Ein 15-Jähriger erlitt Schnittverletzungen und wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Der 16-Jährige sowie der zweite 15-Jährige erlitten oberflächliche Verletzungen, die keine weitergehende ärztliche Behandlung erforderlich machten.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Jugendlichen ihren Erziehungsberechtigten übergeben.

Die Hintergründe und der genaue Ablauf der Auseinandersetzung sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Streifenwagen beschädigt

(02.07.2026)

Ort: Bremen-Mitte, OT Ostertor, Ostertorsteinweg
Zeit: 02.07.2026, 01:25 Uhr

Unbekannte schlugen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag die Heckscheibe eines Streifenwagens ein. Die Polizei sucht Zeugen.

Etwa um 01:25 Uhr befand sich die Besatzung eines Streifenwagens aufgrund eines Einsatzes in einer Bar im noch gut frequentierten Ostertorsteinweg. Als die Einsatzkräfte wieder zu ihrem Auto zurückkehrten, stellten sie fest, dass die Heckscheibe eingeschlagen worden war. Erste Zeugenaussagen ergaben, dass sich zuvor zwei Männer dem Streifenwagen genähert hatten und einer von ihnen eine Bierflasche gegen die Scheibe geworfen hatte. Die Täter konnten lediglich oberflächlich als etwa 170 cm groß und dunkel gekleidet beschrieben werden. Die Polizisten fertigten eine entsprechende Strafanzeige, die weiteren Ermittlungen dauern an.

Weitere Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 entgegen.

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