(27.04.2026)
Ort: Bremen-Walle, OT Überseestadt
Zeit: 25. bis 26.04.2026, 23:00 Uhr bis 02:00 Uhr
In der Nacht von Samstag auf Sonntag kontrollierten Polizisten nach Anwohnerbeschwerden mehrere Autofahrer in Walle. Dabei stellten sie zum Teil erhebliche Verstöße fest.
Etwa um 23:00 Uhr beschwerten sich mehrere Anwohner in der Überseestadt über diverse Autofahrer, die deutlich zu schnell unterwegs waren und zum Teil ihre Motoren laut aufheulen ließen. Die daraufhin durchgeführten Kontrollen führten zu insgesamt neun Fahrverboten und diversen Anzeigen. Nachdem die Fahrer versuchten aufgrund der Polizeipräsenz den Standort zu wechseln, wurde auch hier mit verstärkten Kräften kontrolliert. Negativer Spitzenreiter war ein Fahrer, der mit über 120 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen wurde. Er muss mit einem mehrmonatigen Fahrverbot rechnen.
Das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit ist weiterhin eine der Hauptunfallursachen im Straßenverkehr. Die Ergebnisse zeigen, dass solche Kontrollen für die Sicherheit im Straßenverkehr weiter durchgeführt werden müssen. Die Polizei wird auch zukünftig stationär und mobil mit Funkstreifenwagen oder Zivilfahrzeugen zielgerichtet Verkehrskontrollen durchführen.
(28.04.2026)
Ort: Bremen-Walle, OT Utbremen, Lloydstraße
Zeit: 27.4.26, 22.45 Uhr
Einsatzkräfte der Polizei Bremen stoppten am späten Montagabend einen berauschten Autofahrer in der Bremer Neustadt. Zuvor hatte er diverse gefährliche Situationen und einen Unfall verursacht. Anschließend sperrte er sich gegen polizeiliche Maßnahmen und beleidigte Polizisten.
Gegen 22:45 Uhr meldeten diverse Anrufer über den Polizeinotruf einen Autofahrer, der in der Lloydstraße Schlangenlinien fuhr und Rotlicht missachtete, wodurch es beinahe zu Unfällen gekommen wäre. Im Anschluss fuhr er als Falschfahrer in den Gegenverkehr auf die B75, wo alarmierte Einsatzkräfte den VW Golf stoppen konnten. Der offensichtlich unter Drogen- und Alkoholeinfluss stehende Fahrer zeigte sich von Anfang an uneinsichtig und aggressiv gegenüber den Polizisten, so dass ihm Handschellen angelegt werden mussten. Zudem beleidigte er die Einsatzkräfte. In seinem Wagen fand die Streife, unter anderem in der Fahrer- und Beifahrertür, zahlreiche, geleerte Flaschen Alkohol. Außerdem wies das Auto im Frontbereich frische Unfallspuren auf. Ermittlungen ergaben, dass der Mann tatsächlich kurz zuvor einen Unfall auf der B75 verursacht hatte. Dabei wurde ein 48 Jahre alter Autofahrer leicht verletzt. Weitere Überprüfungen ergaben, dass dem Mann bereits die Fahrerlaubnis entzogen worden war.
Der 25-Jährige musste sich anschließend in einer Klinik einer angeordneten Blutentnahme unterziehen; die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt. Gegen ihn wurden Ermittlungen unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und einer Trunkenheitsfahrt eingeleitet.
(28.04.2026)
Ort: Bremen
Zeit: 30.04.2025
Das erste Smartphone: Für viele Kinder markiert es den Übergang zum Teenageralter. Kontakte über soziale Medien bedeuten Freiheit und auch die erste richtige Unabhängigkeit von den Eltern. Doch die Gefahren werden oft übersehen. Deshalb wollen Polizei und Schulen hier mit dem neuen Projekt #Aufgeklärt! Handlungsstrategien für Eltern und Kinder aufzeigen.
„White Tiger“ nannte sich ein 21-Jähriger im Netz, der derzeit in Hamburg wegen Mordes und schweren sexuellen Übergriffen von Gericht steht. Er hatte über soziale Medien Kontakt mit Kindern und Jugendlichen aufgenommen. Es ist der wohl bekannteste Fall von Cybergrooming und zeigt sehr deutlich, wie Täter vorgehen: Ein vermeintlich harmloser Chat mit einem Kontakt, doch am anderen Ende sitzt gar kein Teenager vor dem Bildschirm, sondern ein Täter. Über den Chat wird, oft über einen längeren Zeitraum, Vertrauen aufgebaut, so dass Adressen oder Telefonnummern herausgegeben, vielleicht sogar Bilder oder Videos versandt werden. Am Ende werden Kinder im schlimmsten Fall zu sexuellen Handlungen gedrängt.
Damit es gar nicht erst soweit kommt, ist es wichtig Kinder aufzuklären und vertrauensvoll zu begleiten. So können sie richtig im Netz agieren und in kritischen Situationen adäquat reagieren. Aus diesem Grund haben die Polizei Bremen und die Bildungsbehörde das Projekt #Aufgeklärt! ins Leben gerufen. In Vorträgen an Schulen sollen Eltern informiert und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Gleichzeitig hat die Puppenbühne der Polizei Bremen ein eigens für dieses Thema geschriebenes Stück entwickelt. Hier wird „Cybergrooming“ altersgerecht thematisiert.
Dazu Bremens Innensenatorin Dr. Eva Högl:
„Cybergrooming passiert nicht irgendwo — es passiert zu Hause, auf dem Smartphone, mitten im Leben unserer Kinder. Mit dem Projekt #Aufgeklärt! zeigt die Polizei Bremen, wie wir dem begegnen: mit Aufklärung, mit echten Ansprechpartnern und mit Angeboten, die wirklich ankommen. Das schützt Kinder — und gibt Eltern und Schulen die Mittel an die Hand, die sie brauchen."
Bildungssenator Mark Rackles betont, „dass wir mit diesem Präventionsprojekt Kinder und Jugendliche im sicheren Umgang mit digitalen Medien stärken und auf reale Gefahren im Netz reagieren. In enger Zusammenarbeit mit der Polizei und der Innenbehörde, fachlich begleitet durch die Bildungsbehörde, bündeln wir unsere Verantwortung für den Schutz junger Menschen. Lehrkräfte werden gezielt geschult, Eltern einbezogen und informiert – denn wirksam wird Prävention nur gemeinsam. Cybergrooming und andere Formen digitaler Gewalt zeigen, wie wichtig frühe Aufklärung und verlässliche Unterstützung in Schule und Elternhaus sind.“
Zum Start des Projektes laden die Polizei Bremen und die Bildungsbehörde alle Medienvertreter am 30.04.2026 um 14:00 Uhr ins Polizeipräsidium (In der Vahr 76, 28329 Bremen) ein. Hier wird der Polizeivizepräsident Mirko Robbers das Projekt vorstellen. Danach wird die Puppenbühne des Präventionszentrums der Polizei Bremen das Stück vorführen. Anschließend stehen Vertreterinnen und Vertreter von Polizei und Bildungsbehörde für Interviews zur Verfügung. Es wird um Anmeldung über pressestelle@polizei.bremen.de oder 0421 362-12114 gebeten.
(28.04.2026)
Ort: Bremen-Osterholz, OT Tenever, Sankt-Gotthard-Straße
Zeit: 27.04.2026, 13:50 Uhr
Am Montagnachmittag kam es im Ortsteil Tenever zu einem Verkehrsunfall. Dabei wurde eine 73 Jahre alte Frau von einer Straßenbahn erfasst. Sie verstarb noch vor Ort. Die Polizei sucht Zeugen.
Etwa um 13:50 Uhr wollte die 73-Jährige das Gleisbett in der Sankt-Gotthard-Straße überqueren, als sich aus beiden Richtungen Straßenbahnen näherten. Dabei stieß die Frau zunächst gegen die Seite der einen Straßenbahn, stürzte und wurde anschließend von der zweiten Bahn frontal erfasst. Sie erlitt unter anderem schwere Kopfverletzungen. Ein Notarzt stellte noch vor Ort den Tod der Frau fest. Der Fahrer und die Fahrerin der Straßenbahnen erlitten einen Schock. Die Sankt-Gotthard-Straße musste für die Dauer der Bergungsarbeiten bis etwa 17:45 Uhr voll gesperrt werden, so dass es zu Verkehrsbehinderungen kam.
Das Verkehrskommissariat der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben. Hinweise nimmt die Verkehrsbereitschaft der Polizei Bremen jederzeit unter 0421 362-14850 entgegen.
Während der Bergungsarbeiten waren etwa 250 Schaulustige am Unfallort. Durch ihr Verhalten wurde die Arbeit der Einsatzkräfte erheblich behindert, sodass zusätzlich Einsatzkräfte angefordert und Sichtschutzwände aufgebaut werden mussten, um die Persönlichkeitsrechte der Frau zu wahren. Teilweise entfernten sich Personen auch nach Aufforderung nicht, so dass Platzverweise angedroht werden mussten. Die Einsatzkräfte stellten Personalien fest und beschlagnahmten ein Mobiltelefon. Derzeit wird geprüft, ob hier weitere strafrechtliche Schritte eingeleitet werden.
Seit 2021 wird das Fotografieren und Verbreiten von Bildaufnahmen, die Personen grob anstößig zur Schau stellen, nach § 201a StGB unter Strafe gestellt. „Gaffer“ müssen mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren rechnen.
(29.04.2026)
Ort: Bremen
Zeit: April bis Juli 2023
Nach mehreren betrügerischen Kontoeröffnungen fahnden die Staatsanwaltschaft und die Polizei Bremen mit einem Foto nach einer bislang noch unbekannten Verdächtigen.
Die junge Frau eröffnete von April bis Juli 2023 mit fremden Personalausweisen unter falscher Identität mindestens fünf Bankkonten. Auf die Konten wurden Gelder in fünfstelliger Höhe transferiert, die ausschließlich aus Straftaten stammten.
Bei der Eröffnung der Konten wurden Bilder von der Frau aufgenommen.
Umfangreiche Ermittlungen führten bislang jedoch nicht zu ihrer Identifizierung.
Polizei und Staatsanwaltschaft Bremen fahnden nun mit Foto nach ihr.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und fragt: Wer kann Angaben zu der abgebildeten Person machen? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 entgegen.
(29.04.2026)
Ort: Bremen, Weserstadion
Zeit: 2.5.26, 15.30 Uhr
Am Samstag findet um 15.30 Uhr im Weserstadion das Bundesligaspiel zwischen dem SV Werder Bremen und dem FC Augsburg statt. Es wird von einer ausverkauften Veranstaltung ausgegangen.
Wie bei Heimspielen üblich, wird wieder das allgemein bekannte Verkehrskonzept angewandt: Der Osterdeich wird für den Individualverkehr zwischen Sielwall und Stader Straße circa zweieinhalb Stunden vor und etwa eine Stunde nach Spielende gesperrt. Am Stadion und in unmittelbarer Nähe stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Im Bereich des Osterdeichs und der Östlichen Vorstadt ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Kurzfristige Straßensperrungen durch die Polizei sind aufgrund von Einsatzmaßnahmen im Stadionumfeld und im gesamten Innenstadtbereich jederzeit möglich.
Im Umfeld von Fußballspielen kommt es regelmäßig zu einer Häufung von Kfz-Aufbrüchen. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, keine Wertgegenstände im Fahrzeug zurückzulassen.
(29.04.2026)
Ort: Bremen
Zeit: 28.4.26
Die Polizei Bremen hat sich am Dienstag am bundesweiten Aktionstag "sicher.mobil.leben" beteiligt. In diesem Jahr lag der Schwerpunkt auf Zweirädern aller Art. Der Aktionstag soll für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen.
Im gesamten Stadtgebiet wurden aus diesem Anlass Verkehrskontrollen durchgeführt. Hintergrund ist die weiterhin hohe Zahl von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Zweirädern. Bei den Kontrollen nahmen Einsatzkräfte rund 435 Zweiräder genauer unter die Lupe und stellten dabei knapp 315 Verstöße fest. Besonders häufig fiel auf, dass Radfahrer das Rotlicht missachteten, die falsche Seite befuhren oder den Gehweg benutzten. Die meisten Rotlichtverstöße wurden im Bereich Tiefer/Altenwall sowie Osterdeich/Mozartstraße festgestellt. Auch am Herdentorsteinweg in Richtung Breitenweg missachteten zahlreiche Radfahrer das Rotlicht. Gleiches Bild am Osterdeich/Verdener Straße, wo ebenfalls wiederholt Verstöße registriert wurden. Dazu wurde die unerlaubte Handy-Nutzung im Straßenverkehr geahndet.
Bei der Geschwindigkeitsüberwachung am Zubringer Hemelingen (zulässige Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h) wurden insgesamt 35 Verstöße festgestellt. Darunter befand sich ein Motorradfahrer mit einer gemessenen Geschwindigkeit von 84 km/h.
Darüber hinaus wurde bei zwei kontrollierten Motorrädern im Stadtgebiet festgestellt, dass aufgrund manipulierter Auspuffanlagen die Betriebserlaubnis erloschen war. Vor Ort durchgeführte Geräuschmessungen ergaben jeweils deutliche Überschreitungen.
Neben der Ahndung lag ein besonderer Fokus auf der Präventionsarbeit: In vielen Bürgergesprächen wurden wichtige Sicherheitsthemen angesprochen, insbesondere das Tragen geeigneter Helme, die Sichtbarkeit im Straßenverkehr sowie die Ablenkung durch Kopfhörer.
Bremens Innensenatorin Frau Dr. Högl: „Sicherheit auf Zweirädern ist keine Selbstverständlichkeit – das zeigen die steigenden Unfallzahlen bei Pedelecs und E-Scootern deutlich. Als Senatorin ist es meine Aufgabe, die Bürgerinnen und Bürger Bremens zu schützen. Deshalb ist mir der Aktionstag wichtig. Diese Kontrollen sind kein Strafzettel-Programm. Sie sollen dafür sorgen, dass die Menschen in Bremen sicher ankommen – jeden Tag. Darum geht es uns.“
(29.04.2026)
In der Bremer Neustadt kam es am Dienstag zu zwei Gewalttaten zum Nachteil eines 22-Jährigen und eines 24 Jahre alten Mannes. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Zunächst hielten sich die beiden jungen Männer draußen, in der Nähe ihrer Wohnung, in der Großen Johannisstraße Ecke Süderstraße auf. Hier kam plötzlich ein Bekannter hinzu, der zu einer Gruppe gehört, die aktuell bei den beiden jungen Männern übernachtet. Dieser schlug unvermittelt mit einer Machete von oben auf den 24-jährigen Mann ein, wobei dieser versuchte sich mit seinen Armen und Händen zu schützen. Der 24-Jährige dabei erlitt schwere Verletzungen an der Hand, wobei zwei Finger durchtrennt wurden. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Angreifer flüchtete noch vor dem Eintreffen der Polizei.
Bei einem weiteren Einsatz in der Wohnung des 22- und 24-Jährigen, zu dem die Polizei wegen einer erneuten Auseinandersetzung gerufen wurde, konnte in diesem Zusammenhang die Machete sichergestellt werden. Hierbei konnte die Polizei vor Ort mehrere Tatverdächtige aus Algerien und Marokko stellen und unter anderem ihre Mobiltelefone beschlagnahmen. Hierbei rückte einer der Gestellten bezüglich des Schlags mit der Machete in den Fokus der Ermittlungen.
Im weiteren Verlauf wurde die Machete durch Bekannte des 24-Jährigen in einem Versteck in der Wohnung aufgefunden und an die Polizei übergeben.
Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und prüft die Hintergründe der Tat sowie Zusammenhänge zur Soko Junge Räuber.Zeugen melden sich jederzeit beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888.
(29.04.2026)
Ort: Bremen-Autobahn 27 (A 27), Richtung Cuxhaven
Zeit: 29.4.26, 11.40 Uhr
Mittwochmittag kam es auf der A 27 in Fahrtrichtung Cuxhaven zu einem schweren Verkehrsunfall. Dabei wurde ein 29-Jähriger lebensgefährlich verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Gegen 11.40 Uhr kam es im Bereich einer Baustelle in Höhe der Anschlussstelle Überseestadt zu dem Unfall. Eine 56 Jahre alte Fahrerin hielt aus bislang noch ungeklärter Ursache mit ihrem VW Golf auf einem dort gesperrten Ausfädelungstreifen hinter einem Sicherungsfahrzeug der Autobahnmeisterei an.
Anschließend stieg ihr 29-jähriger Beifahrer aus dem Wagen und wurde dabei von einem nachfolgenden Sprinter im rechten Fahrstreifen erfasst. Der 29-Jährige musste nach einer Erstversorgung mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden. Es besteht akute Lebensgefahr. Der 46 Jahre alte Sprinterfahrer und die 56-Jährige erlitten einen Schock. Die Frau musste in ein Krankenhaus gebracht werden.
Die Autobahn wurde temporär voll gesperrt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Das Verkehrskommissariat der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben. Hinweise nimmt die Verkehrsbereitschaft der Polizei Bremen jederzeit unter 0421 362-14850 entgegen.
(29.04.2026)
Ort: Bremen
Zeit: April bis Juli 2023
Nach mehreren Betrugsdelikten fahndeten die Staatsanwaltschaft und die Polizei Bremen mit Fotos nach einer mutmaßlichen Täterin, siehe hierzu auch unsere Pressemitteilung Nr. 0290 vom heutigen Tag. Die gesuchte Frau konnte identifiziert werden.
Die Frau eröffnete von April bis Juli 2023 mit fremden Personalausweisen unter falscher Identität mindestens fünf Bankkonten. Die weiteren Ermittlungen gegen sie dauern an.
Die Fahndung ist erledigt, die Fotos sind zu löschen.
(30.04.2026)
Ort: Bremen, Vegesack, OT Grohn
Zeit: Dienstag, 28.04.2026, ca. 19:30 Uhr
Am Dienstagabend wurden Einsatzkräfte in Grohn auf ein verdächtiges Fahrzeug aufmerksam, unterzogen es einer Kontrolle und konnte im Rahmen der folgenden Durchsuchung insgesamt mehrere Kilogramm Betäubungsmittel sicherstellen.
Der spätere 22-jährige Tatverdächtige fiel den Einsatzkräften durch sein für Dealer typisches Verhalten auf, so dass er und das von ihm geführte Fahrzeug einer Kontrolle unterzogen wurden. Durch den Fund von 52 Gramm Marihuana wurde der Verdacht des Handels mit Betäubungsmitteln bestätigt, so dass von der Staatsanwaltschaft die Durchsuchung von Wohnräumen angeordnet wurde, zu denen der Tatverdächtige Schlüssel mitführte.
Im Keller eines 36-jährigen Mittäters im Ortsteil Grohn wurden dann 2,1 kg Marihuana, 447 Gramm Kokain und 556 Gramm vermutlich MDMA aufgefunden. Er hatte den Raum seiner Aussage nach zur Verfügung gestellt, da er dadurch seine Spielschulden zahlen konnte, und sonst nichts mit den Drogen zu tun hätte. In den anderen Räumen seiner Wohnung und der des Dealers wurden keine weiteren Gegenstände, die dem Handel von Drogen oder dem Gewinn aus diesen Geschäften zuzuordnen sind, aufgefunden.
Die Betäubungsmittel, das Fahrzeug, mehrere Handys und Waffen wurden sichergestellt und der überführte Dealer dem Haftrichter zugeführt, der daraufhin die Untersuchungshaft anordnete. Ihm, als auch dem Keller-Mieter, droht im Rahmen des Verfahrens nach dem Betäubungsmittelgesetz eine Haftstrafe von mindestens einem Jahr.
(30.04.2026)
Ort: Bremen-Vegesack, OT Fähr-Lobbendorf
Zeit: 22.04.2026, 00:30 Uhr
In der letzten Woche, kam es in der Straße Lobbendorfer Flur zu einem Polizeieinsatz, nachdem ein Anwohner meldete, dass er Knallgeräusche wahrnahm, die vermutlich aus einer Druckluftwaffe stammen könnten.
Die Polizei konnte mehrere Metallkugeln auffinden und einen tatverdächtigen Mann festnehmen.
Anwohner hatten in der Nacht die Polizei über mögliche Schussabgaben aus einer Druckluftwaffe informiert. Weitere Hinweise ergaben, dass die Tage vorher auch schon geschossen wurde.
Die Wohnung des angeblichen Schützen konnte lokalisiert werden. Als die Polizei eintraf, flüchtet der Mann aus dem Fenster und lief in Richtung Kirchhofstraße davon.
Polizisten nahmen die Verfolgung auf und konnten den Mann in der besagten Straße in einem Gebüsch liegend auffinden. Der Mann trug Camouflage-Bekleidung und hielt eine Langwaffe mit einem Messer an der Spitze in der Hand. Mit diesem machte er Stichbewegungen in Richtung der Polizisten, die daraufhin den Einsatz des Tasers ankündigten und ihn schließlich auch einsetzten. Der Mann konnte überwältigt werden, wobei er noch einem Polizisten in die Hand biss. Der Polizist konnte seinen Dienst fortsetzen.
Der Tatverdächtige wurde durch den Rettungsdienst untersucht, wies jedoch keine Verletzungen auf. Anschließend wurde er einer psychiatrischen Begutachtung zugeführt.
Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung wurden mehrere gefährliche und verbotene Gegenstände, wie eine Gaspistole und einen Teleskopschlagstock, sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei, u.a. bezüglich des Verstoßes gegen das Waffengesetz, dauern an.
(30.04.2026)
Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Bahnhofstraße
Zeit: 29.04.2026, 19:00 Uhr
Am Mittwochabend attackierte eine Gruppe junger Männer einen 46 Jahre alten Mann und seinen 22-jährigen Sohn. Einsatzkräfte konnten die Tatverdächtigen im Alter zwischen 16 und 27 Jahren ermitteln.
Vater und Sohn waren gegen 19 Uhr in der Bahnhofstraße unterwegs, als vier junge Männer an die beiden herantraten und versuchten, dem 46-jährigen Mann das Smartphone zu stehlen. Hieraus entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung, wobei die Täter auf den Vater mit verschiedenen Gegenständen (Fahrradschloss, Holzstiele, Gehhilfen) einschlugen und letztendlich sein Smartphone entwendeten. Der 22-jährige Sohn versuchte noch, seinem Vater zu helfen, konnte den Raub jedoch nicht verhindern. Beide wurde am Oberkörper und am Kopf verletzt und mussten später im Krankenhaus behandelt werden.
Die schnell eingetroffenen Einsatzkräfte konnten am Tatort noch drei der vier Täter stellen. Dabei handelte es sich um einen 16-jährigen Marokkaner, einen 16-jährigen Algerier und einen ebenfalls aus Algerien stammenden 27-jährigen Mittäter. Der vierte Täter flüchtete bereits vor dem Eintreffen der Polizei, konnte aber wenig später als 23-jähriger Libanese identifiziert werden.
Die weiteren Ermittlungen werden durch die Soko Junge Räuber geführt.
(01.05.2026)
Ort: Bremen-Mitte, OT Altstadt, Am Wall
Zeit: 01.05.2026, 03:00 Uhr
In der Bremer Innenstadt kam es in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zu einem Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden. Ein Fahrzeug überschlug sich und geriet anschließend in Brand.
In der Straße Am Wall in Fahrtrichtung Herdentorsteinweg verlor ein 27-jähriger Autofahrer nach bisherigen Zeugenaussagen aufgrund überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen kam von der Fahrbahn ab und beschädigte mehrere Außenbestuhlungen, Verkehrszeichen sowie Blumenkübel.
Anschließend überschlug sich das Auto und kam auf dem Dach zum Liegen. Der Fahrer sowie die 30 und 31 Jahre alten Insassen konnten das Fahrzeug eigenständig verlassen und wurden nur leicht verletzt.
Das Fahrzeug geriet in Brand und brannte trotz eingeleiteter Löscharbeiten vollständig aus.
Bei dem Fahrer wurde ein positiver Atemalkoholtest festgestellt. Es wurde eine Blutentnahme durchgeführt und sein Führerschein sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.
(02.05.2026)
Ort: Bremen-Häfen, OT Industriehäfen, Gröpelinger Fährweg
Zeit: 1.5.26, 17 Uhr
Ein Hochzeitskorso mit etwa 20 Autos sorgte am Freitagnachmittag in Gröpelingen für einen Polizeieinsatz: Der Beifahrer eines weißen SUV feuerte mehrfach mit einer Waffe aus dem Fenster in die Luft.
Die Polizei stoppte den Korso im Gröpelinger Fährweg. Insgesamt waren rund 35 bis 40 Hochzeitsgäste vor Ort. Die Einsatzkräfte stellten eine Schreckschusswaffe sicher und leitete Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Ein Verantwortlicher des Korsos meldete sich vor Ort.
Die Polizei stellt klar: Feierlaune rechtfertigt keine gefährlichen Aktionen.
Autokorsos können andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Wer während der Fahrt eine Waffe zeigt oder benutzt, handelt strafbar und muss mit Konsequenzen rechnen.
(03.05.2026)
Ort: Bremen-Neustadt, OT Buntentor, Kornstraße
Zeit: 3.5.26, 7.30 Uhr
Die Polizei ist derzeit vor einem leerstehenden Haus in der Bremer Neustadt im Einsatz, das zuletzt vor einigen Monaten von Aktivisten besetzt worden war.
Nach ersten Erkenntnissen hatte Aktivisten am Sonntagmorgen zu einem „Tag der offenen Tür“ in dem unbewohnten Haus an der Kornstraße aufgerufen. Einsatzkräfte trafen vor Ort auf eine offenstehende Haustür und unter anderem “Besetzt“-Transparente am Haus; im Gebäude befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Personen. Im Haus wurden bereitgelegte Schlafsäcke aufgefunden.
Die Polizei entfernte die Banner und sichert das Gebäude, bis zum Eintreffen des Eigentümers. Die polizeilichen Maßnahmen dauern an.
(03.05.2026)
Ort: Bremen-Autobahn 27 (A 27), OT Neue Vahr Nord
Zeit: 2.5.26, 16.15 Uhr
Am Samstagnachmittag kam es auf der Autobahn 27 in Fahrtrichtung Cuxhaven kurz vor der Anschlussstelle Vahr zu einem schweren Verkehrsunfall.
Ein 32 Jahre alter Fahrer eines Skoda-SUV kam aus bislang ungeklärter Ursache vom Überholstreifen nach links von der Fahrbahn ab und prallte mit dem Wagen, besetzt mit seiner Frau, einem Kleinkind und einem Säugling, gegen die Mittelleitplanke. Dabei wirbelte das Fahrzeug eine Staubwolke auf, wodurch eine nachfolgende 21-jährige Autofahrerin den Unfall nicht rechtzeitig erkannte und auf den SUV auffuhr. Ein dritter Fahrzeugführer konnte dem SUV noch ausweichen, kollidierte aber mit dem VW der 21-Jährigen und kam mit seinem Mercedes-Vito im rechten Seitenstreifen zum Stehen. Der 32-jährige Familienvater sowie seine 29 Jahre alte Frau und das dreijährige Kleinkind wurden dabei leicht verletzt, der sechsmonatige Säugling erlitt lebensgefährliche Verletzungen und musste noch am Unfallort reanimiert und in eine Klinik gebracht werden, wo es notoperiert wurde. Die 21-Jährige wurde mit Prellungen in ein Krankenhaus gebracht. Der 38-jährige Mercedesfahrer und seine Insassen blieben unverletzt.
Alle Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Die Autobahn wurde temporär voll gesperrt, wodurch es zu Verkehrsbehinderungen kam.
Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
(03.05.2026)
Ort: Bremen-Östliche Vorstadt, OT Steintor, Vor dem Steintor
Zeit: 2.5.26, 23 Uhr
Am späten Samstagabend kam es im Steintorviertel zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen Jugendlicher, wobei ein 17-Jähriger mit einem Messer verletzt wurde.
Bereits im Vorfeld war es zwischen den rund 15 Beteiligten zu Streitigkeiten gekommen. Im Viertel im Bereich der Straße Vor dem Steintor gerieten dann ein 17-Jähriger und ein 16-Jähriger erneut aneinander. Der Jüngere zog dabei plötzlich ein Messer und stach dem 17-Jährigen in den Oberschenkel. Anschließend flüchtete der Angreifer mit seinen Freunden in Richtung Ziegenmarkt. Der 17-Jährige wurde von der Polizei erstversorgt, hierbei kam unter anderem ein Tourniquet zum Einsatz. Er wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht.
Der 16-jährige Tatverdächtige konnte noch am gleichen Abend an seiner Wohnanschrift vorläufig festgenommen werden. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an.
Weitere Zeugen melden sich jederzeit beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888.
(03.05.2026)
Ort: Bremen-Mitte, OT Ostertor, Am Dobben
Zeit: 3.5.26, 6 Uhr
In Bremen-Mitte wurde am frühen Sonntagmorgen eine trans* Person und ihr Begleiter aufgrund ihrer sexuellen Orientierung von zwei bislang unbekannten Tätern beleidigt und angegriffen.
Das Duo sprach die 27-jährige trans* Person und ihren 29 Jahre alten, homosexuellen Begleiter im Bereich der Straße Am Dobben aufgrund ihres Aussehens und der sexuellen Orientierung an. Dabei kam es zum Streit zwischen ihnen. Anschließend beleidigten die Täter sie und schubsten beide zu Boden, wobei sie leichte Verletzungen erlitten. Als Zeugen sich einmischten, flüchteten die Angreifer unerkannt. Sie sollen etwa 25 bis 30 Jahre alt sein; mit normaler Statur, dunklen, lockigen Haaren und Oberlippenbart. Sie waren zur Tatzeit mit grünen Jacken, weißen Shirts, blauen Jeans und weißen Schuhen bekleidet.
Die Polizei ermittelt wegen Beleidigung sowie Körperverletzung und sucht Zeugen. Hinweisgeber melden sich jederzeit unter der Rufnummer 0421 362-3888.
(04.05.2026)
Ort: Bremen-Vegesack, OT Schönebeck, Vegesacker Heerstraße
Zeit: 2.5.26, 2.30 Uhr
Am Wochenende entwendeten drei Diebe vor einem ehemaligen Postgebäude in Bremen-Vegesack drei hochwertige Bronzefiguren in Form von Heidschnucken. Das Trio flüchtete unerkannt. Die Polizei konnte die Skulpturen noch in der Nacht sicherstellen und sucht Zeugen.
Anwohner beobachteten den Vorfall in der Nacht zu Samstag und alarmierten die Polizei. Nach bisherigen Ermittlungen wurden die drei Bronzefiguren an der Vegesacker Heerstraße von drei Tätern abgeflext und anschließend mit einem Bollerwagen zu einem Garagenhof auf der gegenüberliegenden Straßenseite transportiert. Durch Zeugenhinweise konnte die betreffende Garage lokalisiert werden. Dort fanden die Einsatzkräfte bei einer angeordneten Durchsuchung die entwendeten Skulpturen sowie Hinweise auf den 34 Jahre alten Mieter der Garage. Über die Staatsanwaltschaft Bremen wurde ein weiterer Durchsuchungsbeschluss für dessen Wohnung erwirkt. Weitere Beweismittel wurden dort nicht gefunden. Die umfangreichen Ermittlungen zu dem 34-jährigen Verdächtigen und seinen Mittätern dauern an.
Weitere Hinweisgeber melden sich jederzeit unter der Rufnummer 0421 362-3888 des Kriminaldauerdienstes.
(04.05.2026)
Ort: Bremen-Autobahn (A 27), OT Neue Vahr Nord
Zeit: 2.5.26, 16.15 Uhr
Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der A 27 am Samstagnachmittag (siehe hierzu unsere Pressemeldung Nr. 0303) erlag der dabei lebensgefährlich verletzte Säugling am Sonntag seinen Verletzungen im Krankenhaus.
Das Verkehrskommissariat der Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Zeugenhinweise gehen jederzeit an die Verkehrsbereitschaft unter 0421 362-14850.
(04.05.26)
Ort: Bremen-Hemelingen, OT Mahndorf, Bollener Kirchweg
Zeit: 01.05.26, 17:30 Uhr
Im Rahmen eines Polizeieinsatzes wurden Einsatzkräfte in Bremen Mahndorf am frühen Freitagabend auf über 60 Fahrzeuge im absoluten Halteverbot aufmerksam, die ein Durchkommen für Rettungskräfte nahezu unmöglich machten.
Gegen 17:30 Uhr befuhren die Polizisten den Bollener Kirchweg in Richtung Mahndorfer See. Für die gesamte Straße besteht ein absolutes Halteverbot. Rund 60 Fahrzeuge, die dort verbotswidrig parkten, erschwerten die Anfahrt massiv. Größeren Einsatzfahrzeugen wäre die Durchfahrt nicht möglich gewesen. Als die Einsatzkräfte anfingen entsprechende Ordnungswidrigkeiten zu ahnden, entfernten einige Fahrzeughalter ihre Autos, während andere den Polizisten vorwarfen „das Volk abzuziehen“ und dass sie die Leute doch „den Feiertag genießen lassen sollen“.
Erfahrungsgemäß wird es jetzt mit Beginn der warmen Tage und insbesondere an Feiertagen rund um die Badeseen wieder voll. Bitte parken Sie Ihre Fahrzeuge ordnungsgemäß und behindern Sie nicht die Anfahrtswege für Rettungskräfte. Die Polizei Bremen weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Behinderung von Rettungsfahrzeugen Menschenleben kosten können, wenn diese nicht zum Einsatzort kommen.
(04.05.2026)
Ort: Bremen-Walle, OT Ohlenhof, Pestalozzistraße
Zeit: 29.04.2026, 20:30 Uhr
In Bremen Walle wurde am Donnerstag eine Mitarbeiterin eines Kiosks überfallen und in einen Kellerraum eingeschlossen. Die Polizei ermittelt wegen Raubes und Freiheitsberaubung.
Nach bisherigen Erkenntnissen, lockte gegen 20:30 Uhr eine Bekannte die Mitarbeiterin des Kiosks in der Pestalozzistraße Ecke Wittekindstraße unter einem Vorwand in den Keller des Geschäfts. Dort kam es zu einer kurzen körperlichen Auseinandersetzung, in deren Verlauf die Angreiferin Pfefferspray einsetzte und die Mitarbeiterin einschloss. Anschließend entwendete die Täterin Bargeld, ein Smartphone, ein Tablet sowie Zigaretten und flüchtete.
Die Mitarbeiterin erlitt unter anderem Verletzungen an der Hand und konnte durch Zeugen befreit werden. Der Vorfall wurde durch die Videoüberwachung des Geschäfts aufgezeichnet.
Ein Diensthund wurde zur Suche nach der Flüchtenden eingesetzt, die Fahndung verlief bislang ohne Erfolg.
(05.05.2026)
Ort: Bremen-Mitte, OT Bahnhofsvorstadt, Bahnhofstraße
Zeit: 4.5.26, 18 Uhr
Am Montag wurde eine 33-Jährige in der Bahnhofsvorstadt Opfer von zwei Straßenräubern auf einem E-Roller. Zivilpolizisten fassten das Duo rasch. Gegen einen 16-Jährigen aus Algerien werden aktuell Haftgründe geprüft.
Die Frau stand gegen 18 Uhr telefonierend an einer Ampel an der Bahnhofstraße, als sich zwei junge Männer auf einem E-Scooter von hinten näherten. Der 16-Jährige riss ihr das Mobiltelefon aus der Hand und flüchtete anschließend gemeinsam mit einem 26-jährigen Mittäter auf dem E-Roller. Auf der Flucht stießen die beiden mit einem Passanten zusammen, der sich ihnen in den Weg stellte. Dabei kamen alle zu Fall.
Das räuberische Duo aus den Maghreb-Staaten konnte nach kurzer Flucht zu Fuß von im Bahnhofsbereich eingesetzten Zivilkräften schnell gestellt werden. Das Mobiltelefon, das die Täter zuvor in ein Gebüsch geworfen hatten, wurde durch die Einsatzkräfte aufgefunden und der Frau wieder ausgehändigt.
Die Staatsanwaltschaft Bremen ordnete die Fortdauer der freiheitsentziehenden Maßnahmen für den 16-Jährigen an. Die weiteren Ermittlungen werden von der Soko Junge Räuber geführt. Weitere Zeugen melden sich jederzeit beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888.
(05.05.2026)
Ort: Bremen-Hemelingen, OT Hemelingen, Hannoversche Straße
Zeit: 5.5.26, 11.55 Uhr
Am Dienstag kam es in Hemelingen zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Lkw und einem 87 Jahre alten Radfahrer.
Der 87-Jährige befuhr mittags den Radweg an der Hannoverschen Straße stadtauswärts, als ein 54-jähriger Lkw-Fahrer, vom Parkplatz eines dortigen Supermarktes kommend, den Radweg überqueren wollte. Dabei übersah der Lkw-Fahrer den vorrangberechtigten Radfahrer und fuhr ihn an. Durch den Zusammenstoß stürzte der 87-Jährige auf die Fahrbahn und verletzte sich dabei schwer. Es bestand zunächst Lebensgefahr.
Bei dem Lkw-Fahrer bestand der Verdacht auf Beeinflussung durch berauschende Mittel. Er gab an, am Abend zuvor Cannabis konsumiert zu haben. Sein Führerschein wurde zur Vorbereitung der Einziehung beschlagnahmt und eine Blutentnahme durchgeführt.
Die Polizei Bremen hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.
(06.05.26)
Ort: Bremen-Östliche Vorstadt, OT Steintor, Vor dem Steintor
Zeit: 06.05.26, 04:15 Uhr
Am frühen Mittwochmorgen fuhr ein Fahrzeug gegen die Front eines Juweliergeschäfts im Bremer Steintor. Die Insassen des Autos flüchteten anschließend mit einem weiteren Fahrzeug. Die Polizei Bremen sucht Zeugen.
Gegen 04:15 Uhr fuhr ein schwarzer Audi Q5 gegen das Rolltor eines Juweliergeschäfts in der Straße Vor dem Steintor. Laut Zeugenaussagen stiegen aus dem SUV vier maskierte Männer aus. Anschließend stiegen sie in einen weiteren schwarzen Audi und flüchteten in Richtung Sielwall/Am Dobben. Den beschädigten Q5 ließen sie zurück. Der Rollladen wurde durch den Aufprall beschädigt. Die Polizei geht davon aus, dass die Männer in das Geschäft einbrechen wollten, nach ersten Erkenntnissen gelang ihnen dies jedoch nicht. Eine umgehend eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg.
Am Einsatzort und an dem Fahrzeug wurden umfangreich Spuren gesichert und Zeugen befragt. Die weiteren Ermittlungen zu den Tätern und auch zu den Fahrzeugen dauern aktuell an.
Weitere Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.
(06.05.2026)
Ort: Bremen-Findorff, OT Regensburger Straße, Münchener Straße
Zeit: 6.5.26, 0.40 Uhr
Die Polizei Bremen konnte in der Nacht zu Mittwoch rasch zwei mutmaßliche Diebe nach einem Fahrraddiebstahl in Findorff fassen.
Aufmerksame Anwohner beobachteten nachts, wie zwei Männer in der Münchener Straße ein Fahrradschloss mithilfe eines Bolzenschneiders durchtrennten und das gesicherte Fahrrad entwendeten. Anschließend verluden sie das Rad in ein Auto und flüchteten.
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnten alarmierte Einsatzkräfte zwei 19 und 36 Jahre alte Verdächtige noch im Nahbereich stellen. Bei der anschließenden, angeordneten Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Einsatzkräfte das entwendete Fahrrad, Teile des aufgebrochenen Schlosses sowie einen Bolzenschneider und weiteres Werkzeug auf. Sämtliche Gegenstände wurden sichergestellt, ebenso das Fluchtfahrzeug. Eine Überprüfung ergab zudem, dass der 36-jährige Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.
Das Duo wurde mit aufs Revier genommen und erkennungsdienstlich behandelt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
(06.05.2026)
Ort: Bremen-Mitte/ Findorff/Gröpelingen/Walle
Zeit: 06.05.2026
Nachdem bereits in einem ähnlich gelagerten Ermittlungsverfahren am 24.02.2026 fünf Haftbefehle vollstreckt wurden (Siehe Pressemitteilung 0140), führten weitere gemeinsame, umfangreiche und verdeckte Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bremen und der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe des Landeskriminalamtes Bremen und der Zentralen Kriminalinspektion Oldenburg in den heutigen Morgenstunden gegen mehrere Betrüger erneut zum Erfolg: Spezialkräfte und Polizistinnen und Polizisten aus Bremen und Niedersachsen durchsuchten sechs Wohnungen in Bremen. Hierbei vollstreckten sie zwei weitere Haftbefehle.
Über mehrere Monate erstreckten sich die Ermittlungen, dabei ging es vor allem um Straftaten, bei denen sich die Täter am Telefon als Polizeibeamte und Staatsanwälte ausgegeben haben. Durch die in ausländischen Call-Centern tätigen Anrufer wurde im Rahmen dieser Telefongespräche über einen längeren Zeitraum eine Legende vorgespielt, z.B., dass ein Einbruch kurz bevorstehe, somit die in der Wohnung gelagerten Wertgegenstände in Gefahr seien oder dass das Geld der Geschädigten aufgrund krimineller Aktivitäten bei ihrer Bank dort nicht mehr sicher sei. Auf Grundlage dieser gezielt durchgeführten Täuschungen wurden die Geschädigten dahingehend beeinflusst, ihre Wertgegenstände an weitere Mittäter auszuhändigen. Zielrichtung der Beschuldigten bei diesen Taten war es Bargeld, Schmuck, Gold, Münzen etc. übergeben zu bekommen, um diese anschließend für sich und weitere Mittäter zu verwenden. Die Übergabe der Wertgegenstände fand ausschließlich an den jeweiligen Wohnanschriften der Geschädigten statt.
Den festgenommenen Beschuldigten im Alter von 42 und 16 Jahren wird insbesondere vorgeworfen, die Abholung der Tatbeute in Deutschland zu organisieren und zu koordinieren. Hierbei wurden überwiegend minderjährige Personen zur Abholung der Tatbeute eingesetzt. Die Festgenommenen werden noch heute einem Haftrichter vorgeführt. An den Maßnahmen waren unter anderem Geldspürhunde und Finanzermittlerinnen und -ermittler beteiligt. Des Weiteren wurde ein Vermögensarrest von über 340000 Euro erwirkt. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen fanden die Ermittlerinnen und Ermittler unter anderem Bargeld, Schmuck, Mobiltelefone und weitere Beweismittel und stellten diese sicher. Bei drei weiteren Verdächtigen im Alter von 16,17 und 23 Jahren dauern die Ermittlungen an.
Bei den Tatbegehungen kam es überwiegend zu hohen Schadenssummen. Durch die Ermittlungen wurden bis dato acht Taten in Norddeutschland aufgeklärt. Die Ermittlerinnen und Ermittler konnten weiterhin bei mehreren Taten erhebliche Schadenseintritte durch ihre Arbeit verhindern.
In diesem Zuge warnt die Polizei noch einmal eindrücklich davor, sich am Telefon nicht unter Druck setzen zu lassen. Die Polizei wird Sie niemals nach Ihren Geld- oder Wertsachen fragen und um deren Herausgabe bitten. Lassen Sie sich am Telefon auf keinen Fall zu kurzfristigen Entscheidungen verleiten, egal wie plausibel eine Situation zunächst dargestellt wird. Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder rufen Sie Angehörige unter der Ihnen bekannten Nummer an. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen. Sollten Sie sich unsicher fühlen, legen Sie einfach auf! Wenn Sie glauben, Opfer eines Betrugsversuchs zu sein, rufen Sie die Polizei unter der Nummer 110 an.
Wichtig: Beenden Sie das vorherige Gespräch, wählen Sie selbst und benutzen Sie auf keinen Fall die Rückruftaste.
Weitere Tipps und Hinweise gibt es beim Präventionszentrum der Polizei Bremen unter 0421 362-19003, bzw. unter www.polizei.bremen.de oder www.polizei-beratung.de.
(08.05.2026)
Ort: Bremen-Gröpelingen, OT Oslebshausen, Schragestraße
Zeit: 06.05.2026 18:50 Uhr
Am Mittwochabend kam es in Bremen zu einem Einbruch in einer Lagerhalle in Gröpelingen. Die Polizei stellte kurze Zeit später einen 40 Jahre alten Tatverdächtigen.
Gegen 18:50 Uhr löste die Alarmanlage der Lagerhalle in der Schragestraße aus. Über Videoaufzeichnungen konnte später festgestellt werden, dass ein Mann mit seinem Auto vorgefahren war, ausstieg und mutmaßlich eine Tür der Halle aufbrach. Anschließend entwendete der Täter diverse Maschinen, darunter Akku-, Bohr- und Stemmmaschinen. Der Schaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.
Anhand der Videoaufzeichnungen konnte der Tatverdächtige sowie das genutzte Fahrzeug identifiziert werden. Der Mann war bereits im vergangenen Jahr mehrfach wegen gleichgelagerter Taten in Erscheinung getreten.
Einsatzkräfte der Polizei suchten die Anschrift des 40 Jährigen auf. Währenddessen fuhr der auf dem Video erkennbare Wagen vor. Im Fahrzeug befand sich der Tatverdächtige und eine 38 Jahre alte Begleiterin. Die am Auto angebrachten Kennzeichen waren zuvor als gestohlen gemeldet worden und der Wagen war nicht zugelassen. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.
Bei der Durchsuchung des Autos fanden die Einsatzkräfte diverses Werkzeug und Handschuhe. Die Gegenstände wurden als mögliche Beweismittel sichergestellt.
Die Ermittlungen dauern an.
(08.05.2026)
Ort: Bremen, Bremerhaven
Zeit: 5. bis 7.5.26, 12.30 bis 18.30 Uhr
Die Polizei Bremen führte mit Unterstützung aus 15 Bundesländern, der Schweiz sowie Österreich, dem Zoll, THW und der Landeshauptkasse von Dienstag bis Donnerstag in Bremen und Bremerhaven Verkehrskontrollen durch. Hintergrund war die Erkennung von Drogen im Straßenverkehr. Mit alarmierendem Ergebnis: Jeder 12. kontrollierte Fahrer stand dabei unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln.
Ziel des länder- und behördenübergreifenden Einsatzes war es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, berauschte Fahrer aus dem Verkehr zu ziehen sowie die Zusammenarbeit und das Fachwissen im Bereich der Drogenerkennung zu stärken. Die Bilanzen der Kontrollen sind besorgniserregend:
Insgesamt wurden tagsüber 1.747 Fahrzeuge und 2.109 Personen kontrolliert. Dabei kam es zu 144 Blutentnahmen wegen Verdachts durch eine Beeinflussung durch berauschende Mittel wie THC, Amphetamin oder Kokain und zu drei aufgrund des Verdachts auf Alkoholkonsum. Zudem wurden 123 Straftaten festgestellt, darunter zahlreiche Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. 53 Fahrer waren nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.
Dazu vollstreckten die Einsatzkräfte bei den Kontrollen 15 Haftbefehle. Besonders auffällig: Ein Fahrer entzog sich zu Fuß der Kontrolle und ließ sein Fahrzeug am Kontrollort zurück; die Ermittlungen dauern an. Zudem wurde ein unter Kokain stehender Fahrzeugführer kontrolliert, der einen im Jahr 2024 entwendeten Ausweis vorlegte. Weitere Ermittlungen ergaben einen Zusammenhang zu Betrugsdelikten, außerdem besaß der Mann keine gültige Fahrerlaubnis. Darüber hinaus wurde ein Fahrschulwagen kontrolliert, bei dem der Fahrschüler positiv auf Betäubungsmittel getestet wurde.
Drogenkonsum kann bei Verkehrskontrollen zuverlässig und schnell mithilfe von Vortestgeräten im Schweiß, Speichel oder Urin festgestellt werden. Die Polizei Bremen betont, dass der Schutz aller Verkehrsteilnehmer durch solche Maßnahmen gesichert werden muss und weitere Kontrollen folgen werden.
(09.05.26)
Ort: Bremen-Walle, OT Westend, Utbremer Straße/Sankt-Magnus-Straße
Zeit: 08.08.2026, 12:50 Uhr
Am Freitagmittag überfuhr ein 49 Jahre alter Mann beim Abbiegen mit seinem Lkw in Walle eine 73
Jahre alte Fahrradfahrerin. Die Frau wurde dabei so schwer verletzt, dass sie noch vor Ort verstarb.
Ersten Ermittlungen zufolge fuhr der 49-Jährige in stadteinwärtige Richtung auf der Utbremer Straße
und wollte nach rechts in die Sankt-Magnus-Straße abbiegen. Dabei übersah er die 73-Jährige, die mit ihrem Fahrrad auf dem Radweg entlang der Utbremer Straße in stadteinwärtige Richtung unterwegs war und die Sankt-Magnus-Straße geradeaus überqueren wollte. Die Frau geriet unter den Lastkraftwagen und verstarb aufgrund der schweren Verletzungen unmittelbar.
Da bei dem 49 Jahren alten Fahrer der Verdacht bestand, dass dieser unter Alkoholeinfluss stand,
wurde eine Blutentnahme angeordnet.
Mehrere Zeugen, die den Unfall gesehen haben, standen deutlich unter dem Eindruck des Geschehens und wurden vor Ort durch hinzugezogene Kräfte der Johanniter seelsorgerisch betreut.
Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Sankt-Magnus-Straße sowie die Utbremer Straße
stadteinwärts gesperrt werden. Davon war auch der ÖPNV betroffen.
Das Verkehrskommissariat der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen.
(09.05.26)
Ort: Bremen-Neustadt, OT Alte Neustadt, Langemarckstraße
Zeit: 08.08.2026, 16:35 Uhr
Am Freitagnachmittag kollidierten in der Neustadt ein Auto und ein Bus miteinander. Dabei wurden
mehreren Menschen verletzt.
Gegen 16:35 Uhr war der 25 Jahre alte Fahrer eines BMW auf der Bürgermeister-Smidt-Brücke in
Fahrtrichtung Neustadt unterwegs, als er offenbar verbotswidrig an der Kreuzung
Langemarckstraße/Am Deich über den Gleiskörper der BSAG wenden wollte. Der 33 Jahre alte Fahrer eines Busses, der ebenfalls in diese Richtung fuhr, machte noch eine Vollbremsung, konnte einen Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Der 25-Jährige sowie seine 34 Jahre alte Beifahrerin wurden durch den Aufprall verletzt und mussten zur Behandlung in ein Krankenhaus. Ebenso ein 26-jähriger Insasse aus dem Bus und sein ein Jahr alter Sohn.
Laut Zeugenaussagen sollen noch weitere Personen aus dem Bus leichte Verletzungen davongetragen haben. Sie entfernten sich jedoch vom Umfallort. Die Polizei Bremen bittet diese Personen, sich bei der Verkehrsbereitschaft unter 0421 362-14850 zu melden
Für die Dauer der Unfallaufnahme musste ein Teil der Kreuzung gesperrt werden, was zu
Verkehrsbehinderungen führte.