(27.04.2026)
Ort: Bremen-Walle, OT Überseestadt
Zeit: 25. bis 26.04.2026, 23:00 Uhr bis 02:00 Uhr
In der Nacht von Samstag auf Sonntag kontrollierten Polizisten nach Anwohnerbeschwerden mehrere Autofahrer in Walle. Dabei stellten sie zum Teil erhebliche Verstöße fest.
Etwa um 23:00 Uhr beschwerten sich mehrere Anwohner in der Überseestadt über diverse Autofahrer, die deutlich zu schnell unterwegs waren und zum Teil ihre Motoren laut aufheulen ließen. Die daraufhin durchgeführten Kontrollen führten zu insgesamt neun Fahrverboten und diversen Anzeigen. Nachdem die Fahrer versuchten aufgrund der Polizeipräsenz den Standort zu wechseln, wurde auch hier mit verstärkten Kräften kontrolliert. Negativer Spitzenreiter war ein Fahrer, der mit über 120 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen wurde. Er muss mit einem mehrmonatigen Fahrverbot rechnen.
Das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit ist weiterhin eine der Hauptunfallursachen im Straßenverkehr. Die Ergebnisse zeigen, dass solche Kontrollen für die Sicherheit im Straßenverkehr weiter durchgeführt werden müssen. Die Polizei wird auch zukünftig stationär und mobil mit Funkstreifenwagen oder Zivilfahrzeugen zielgerichtet Verkehrskontrollen durchführen.
(28.04.2026)
Ort: Bremen-Walle, OT Utbremen, Lloydstraße
Zeit: 27.4.26, 22.45 Uhr
Einsatzkräfte der Polizei Bremen stoppten am späten Montagabend einen berauschten Autofahrer in der Bremer Neustadt. Zuvor hatte er diverse gefährliche Situationen und einen Unfall verursacht. Anschließend sperrte er sich gegen polizeiliche Maßnahmen und beleidigte Polizisten.
Gegen 22:45 Uhr meldeten diverse Anrufer über den Polizeinotruf einen Autofahrer, der in der Lloydstraße Schlangenlinien fuhr und Rotlicht missachtete, wodurch es beinahe zu Unfällen gekommen wäre. Im Anschluss fuhr er als Falschfahrer in den Gegenverkehr auf die B75, wo alarmierte Einsatzkräfte den VW Golf stoppen konnten. Der offensichtlich unter Drogen- und Alkoholeinfluss stehende Fahrer zeigte sich von Anfang an uneinsichtig und aggressiv gegenüber den Polizisten, so dass ihm Handschellen angelegt werden mussten. Zudem beleidigte er die Einsatzkräfte. In seinem Wagen fand die Streife, unter anderem in der Fahrer- und Beifahrertür, zahlreiche, geleerte Flaschen Alkohol. Außerdem wies das Auto im Frontbereich frische Unfallspuren auf. Ermittlungen ergaben, dass der Mann tatsächlich kurz zuvor einen Unfall auf der B75 verursacht hatte. Dabei wurde ein 48 Jahre alter Autofahrer leicht verletzt. Weitere Überprüfungen ergaben, dass dem Mann bereits die Fahrerlaubnis entzogen worden war.
Der 25-Jährige musste sich anschließend in einer Klinik einer angeordneten Blutentnahme unterziehen; die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt. Gegen ihn wurden Ermittlungen unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und einer Trunkenheitsfahrt eingeleitet.
(28.04.2026)
Ort: Bremen
Zeit: 30.04.2025
Das erste Smartphone: Für viele Kinder markiert es den Übergang zum Teenageralter. Kontakte über soziale Medien bedeuten Freiheit und auch die erste richtige Unabhängigkeit von den Eltern. Doch die Gefahren werden oft übersehen. Deshalb wollen Polizei und Schulen hier mit dem neuen Projekt #Aufgeklärt! Handlungsstrategien für Eltern und Kinder aufzeigen.
„White Tiger“ nannte sich ein 21-Jähriger im Netz, der derzeit in Hamburg wegen Mordes und schweren sexuellen Übergriffen von Gericht steht. Er hatte über soziale Medien Kontakt mit Kindern und Jugendlichen aufgenommen. Es ist der wohl bekannteste Fall von Cybergrooming und zeigt sehr deutlich, wie Täter vorgehen: Ein vermeintlich harmloser Chat mit einem Kontakt, doch am anderen Ende sitzt gar kein Teenager vor dem Bildschirm, sondern ein Täter. Über den Chat wird, oft über einen längeren Zeitraum, Vertrauen aufgebaut, so dass Adressen oder Telefonnummern herausgegeben, vielleicht sogar Bilder oder Videos versandt werden. Am Ende werden Kinder im schlimmsten Fall zu sexuellen Handlungen gedrängt.
Damit es gar nicht erst soweit kommt, ist es wichtig Kinder aufzuklären und vertrauensvoll zu begleiten. So können sie richtig im Netz agieren und in kritischen Situationen adäquat reagieren. Aus diesem Grund haben die Polizei Bremen und die Bildungsbehörde das Projekt #Aufgeklärt! ins Leben gerufen. In Vorträgen an Schulen sollen Eltern informiert und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Gleichzeitig hat die Puppenbühne der Polizei Bremen ein eigens für dieses Thema geschriebenes Stück entwickelt. Hier wird „Cybergrooming“ altersgerecht thematisiert.
Dazu Bremens Innensenatorin Dr. Eva Högl:
„Cybergrooming passiert nicht irgendwo — es passiert zu Hause, auf dem Smartphone, mitten im Leben unserer Kinder. Mit dem Projekt #Aufgeklärt! zeigt die Polizei Bremen, wie wir dem begegnen: mit Aufklärung, mit echten Ansprechpartnern und mit Angeboten, die wirklich ankommen. Das schützt Kinder — und gibt Eltern und Schulen die Mittel an die Hand, die sie brauchen."
Bildungssenator Mark Rackles betont, „dass wir mit diesem Präventionsprojekt Kinder und Jugendliche im sicheren Umgang mit digitalen Medien stärken und auf reale Gefahren im Netz reagieren. In enger Zusammenarbeit mit der Polizei und der Innenbehörde, fachlich begleitet durch die Bildungsbehörde, bündeln wir unsere Verantwortung für den Schutz junger Menschen. Lehrkräfte werden gezielt geschult, Eltern einbezogen und informiert – denn wirksam wird Prävention nur gemeinsam. Cybergrooming und andere Formen digitaler Gewalt zeigen, wie wichtig frühe Aufklärung und verlässliche Unterstützung in Schule und Elternhaus sind.“
Zum Start des Projektes laden die Polizei Bremen und die Bildungsbehörde alle Medienvertreter am 30.04.2026 um 14:00 Uhr ins Polizeipräsidium (In der Vahr 76, 28329 Bremen) ein. Hier wird der Polizeivizepräsident Mirko Robbers das Projekt vorstellen. Danach wird die Puppenbühne des Präventionszentrums der Polizei Bremen das Stück vorführen. Anschließend stehen Vertreterinnen und Vertreter von Polizei und Bildungsbehörde für Interviews zur Verfügung. Es wird um Anmeldung über pressestelle@polizei.bremen.de oder 0421 362-12114 gebeten.
(28.04.2026)
Ort: Bremen-Osterholz, OT Tenever, Sankt-Gotthard-Straße
Zeit: 27.04.2026, 13:50 Uhr
Am Montagnachmittag kam es im Ortsteil Tenever zu einem Verkehrsunfall. Dabei wurde eine 73 Jahre alte Frau von einer Straßenbahn erfasst. Sie verstarb noch vor Ort. Die Polizei sucht Zeugen.
Etwa um 13:50 Uhr wollte die 73-Jährige das Gleisbett in der Sankt-Gotthard-Straße überqueren, als sich aus beiden Richtungen Straßenbahnen näherten. Dabei stieß die Frau zunächst gegen die Seite der einen Straßenbahn, stürzte und wurde anschließend von der zweiten Bahn frontal erfasst. Sie erlitt unter anderem schwere Kopfverletzungen. Ein Notarzt stellte noch vor Ort den Tod der Frau fest. Der Fahrer und die Fahrerin der Straßenbahnen erlitten einen Schock. Die Sankt-Gotthard-Straße musste für die Dauer der Bergungsarbeiten bis etwa 17:45 Uhr voll gesperrt werden, so dass es zu Verkehrsbehinderungen kam.
Das Verkehrskommissariat der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben. Hinweise nimmt die Verkehrsbereitschaft der Polizei Bremen jederzeit unter 0421 362-14850 entgegen.
Während der Bergungsarbeiten waren etwa 250 Schaulustige am Unfallort. Durch ihr Verhalten wurde die Arbeit der Einsatzkräfte erheblich behindert, sodass zusätzlich Einsatzkräfte angefordert und Sichtschutzwände aufgebaut werden mussten, um die Persönlichkeitsrechte der Frau zu wahren. Teilweise entfernten sich Personen auch nach Aufforderung nicht, so dass Platzverweise angedroht werden mussten. Die Einsatzkräfte stellten Personalien fest und beschlagnahmten ein Mobiltelefon. Derzeit wird geprüft, ob hier weitere strafrechtliche Schritte eingeleitet werden.
Seit 2021 wird das Fotografieren und Verbreiten von Bildaufnahmen, die Personen grob anstößig zur Schau stellen, nach § 201a StGB unter Strafe gestellt. „Gaffer“ müssen mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren rechnen.
(29.04.2026)
Ort: Bremen
Zeit: April bis Juli 2023
Nach mehreren betrügerischen Kontoeröffnungen fahnden die Staatsanwaltschaft und die Polizei Bremen mit einem Foto nach einer bislang noch unbekannten Verdächtigen.
Die junge Frau eröffnete von April bis Juli 2023 mit fremden Personalausweisen unter falscher Identität mindestens fünf Bankkonten. Auf die Konten wurden Gelder in fünfstelliger Höhe transferiert, die ausschließlich aus Straftaten stammten.
Bei der Eröffnung der Konten wurden Bilder von der Frau aufgenommen.
Umfangreiche Ermittlungen führten bislang jedoch nicht zu ihrer Identifizierung.
Polizei und Staatsanwaltschaft Bremen fahnden nun mit Foto nach ihr.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und fragt: Wer kann Angaben zu der abgebildeten Person machen? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 entgegen.
(29.04.2026)
Ort: Bremen, Weserstadion
Zeit: 2.5.26, 15.30 Uhr
Am Samstag findet um 15.30 Uhr im Weserstadion das Bundesligaspiel zwischen dem SV Werder Bremen und dem FC Augsburg statt. Es wird von einer ausverkauften Veranstaltung ausgegangen.
Wie bei Heimspielen üblich, wird wieder das allgemein bekannte Verkehrskonzept angewandt: Der Osterdeich wird für den Individualverkehr zwischen Sielwall und Stader Straße circa zweieinhalb Stunden vor und etwa eine Stunde nach Spielende gesperrt. Am Stadion und in unmittelbarer Nähe stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Im Bereich des Osterdeichs und der Östlichen Vorstadt ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Kurzfristige Straßensperrungen durch die Polizei sind aufgrund von Einsatzmaßnahmen im Stadionumfeld und im gesamten Innenstadtbereich jederzeit möglich.
Im Umfeld von Fußballspielen kommt es regelmäßig zu einer Häufung von Kfz-Aufbrüchen. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, keine Wertgegenstände im Fahrzeug zurückzulassen.
(29.04.2026)
Ort: Bremen
Zeit: 28.4.26
Die Polizei Bremen hat sich am Dienstag am bundesweiten Aktionstag "sicher.mobil.leben" beteiligt. In diesem Jahr lag der Schwerpunkt auf Zweirädern aller Art. Der Aktionstag soll für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen.
Im gesamten Stadtgebiet wurden aus diesem Anlass Verkehrskontrollen durchgeführt. Hintergrund ist die weiterhin hohe Zahl von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Zweirädern. Bei den Kontrollen nahmen Einsatzkräfte rund 435 Zweiräder genauer unter die Lupe und stellten dabei knapp 315 Verstöße fest. Besonders häufig fiel auf, dass Radfahrer das Rotlicht missachteten, die falsche Seite befuhren oder den Gehweg benutzten. Die meisten Rotlichtverstöße wurden im Bereich Tiefer/Altenwall sowie Osterdeich/Mozartstraße festgestellt. Auch am Herdentorsteinweg in Richtung Breitenweg missachteten zahlreiche Radfahrer das Rotlicht. Gleiches Bild am Osterdeich/Verdener Straße, wo ebenfalls wiederholt Verstöße registriert wurden. Dazu wurde die unerlaubte Handy-Nutzung im Straßenverkehr geahndet.
Bei der Geschwindigkeitsüberwachung am Zubringer Hemelingen (zulässige Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h) wurden insgesamt 35 Verstöße festgestellt. Darunter befand sich ein Motorradfahrer mit einer gemessenen Geschwindigkeit von 84 km/h.
Darüber hinaus wurde bei zwei kontrollierten Motorrädern im Stadtgebiet festgestellt, dass aufgrund manipulierter Auspuffanlagen die Betriebserlaubnis erloschen war. Vor Ort durchgeführte Geräuschmessungen ergaben jeweils deutliche Überschreitungen.
Neben der Ahndung lag ein besonderer Fokus auf der Präventionsarbeit: In vielen Bürgergesprächen wurden wichtige Sicherheitsthemen angesprochen, insbesondere das Tragen geeigneter Helme, die Sichtbarkeit im Straßenverkehr sowie die Ablenkung durch Kopfhörer.
Bremens Innensenatorin Frau Dr. Högl: „Sicherheit auf Zweirädern ist keine Selbstverständlichkeit – das zeigen die steigenden Unfallzahlen bei Pedelecs und E-Scootern deutlich. Als Senatorin ist es meine Aufgabe, die Bürgerinnen und Bürger Bremens zu schützen. Deshalb ist mir der Aktionstag wichtig. Diese Kontrollen sind kein Strafzettel-Programm. Sie sollen dafür sorgen, dass die Menschen in Bremen sicher ankommen – jeden Tag. Darum geht es uns.“