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Cybercrime

Gefahren im digitalen Raum erkennen und vermeiden

Geöffneter Laptop

Das Internet bietet viele Möglichkeiten, birgt jedoch auch zahlreiche Gefahren. Täterinnen und Täter nutzen die Anonymität des digitalen Raums, um Straftaten wie Phishing-Angriffe, Identitätsdiebstahl oder Cybermobbing zu begehen. Aber auch schwerwiegendere Delikte wie die Verbreitung von Kinderpornografie, Urheberrechtsverletzungen und Cybergrooming, also das Anbahnen sexueller Kontakte mit Kindern und Jugendlichen, fallen unter Cybercrime.

Unter Cybercrime (im weiteren Sinne) versteht man alle Straftaten, bei denen Personen Informations- und Kommunikationstechnik (wie das Internet) zur Planung, Vorbereitung oder Ausführung ihrer Taten nutzen. Dazu gehören etwa Betrugsdelikte, Beleidigungen oder Bedrohungen sowie die Verbreitung von illegalen Inhalten. Falls die Technik lediglich zur Vorbereitung einer Straftat verwendet wird und das eigentliche Delikt im direkten Kontakt mit den Opfern begangen wird, fällt dies nicht unter Cybercrime.

Prävention und Beratung zu Cybercrime

Präventionszentrum
Für Fragen und Belange rund um Cybercrime ist das Präventionszentrum der Polizei Bremen Ihre vertrauensvolle Ansprechstelle. Die Beratung zielt darauf ab, Sie – unabhängig von Ihrem Alter – auf drohende Gefahren im digitalen Raum aufmerksam zu machen und Sie in Ihrem Online-Verhalten zu sensibilisieren. Zudem erklärt das Expertenteam Ihnen, wo im Internet die Grenze zwischen straffrei und strafbar verläuft. Nehmen Sie Kontakt zum Präventionszentrum auf, um sich über den sicheren Umgang im Netz zu informieren.

Zentrale Ansprechstelle Cybercrime für die Wirtschaft (ZAC)
Die ZAC ist eine bundesweit veröffentlichte Präventions- und Meldestelle für alle Unternehmen, Institutionen oder Verwaltungen im Zusammenhang mit Cybercrime-Delikten. Sie nimmt IT-Sicherheitsvorfälle entgegen, koordiniert erste Maßnahmen und leitet diese an die zuständigen Ermittlungsbehörden weiter.

ZAC-Dienststellen fördern zudem Prävention durch Aufklärung, Netzwerkarbeit und Kooperationen mit Sicherheitsbehörden, Wirtschaft und Wissenschaft – national wie international.

Unternehmen haben bei Cybercrime-spezifischen Anliegen in Bremen folgende Kontaktmöglichkeiten:

Weitere Informationen zum Thema Cybercrime

Cybergrooming

Gefährliche Annäherungen im Netz: Schützen Sie Kinder vor sexuellen Übergriffen durch gezielte Präventionsmaßnahmen.

Cybermobbing

Beleidigungen, Ausgrenzung und Demütigungen online. Lernen Sie, wie Betroffene unterstützt und Täter und Täterinnen gestoppt werden können.

Cybertrading

Vermeintlich sichere Geldanlagen im Netz können zur Falle werden. Erkennen Sie betrügerische Trading-Plattformen und schützen Sie Ihr Erspartes.

Fakeshops

Nicht jeder Online-Shop ist seriös. Mit unseren Tipps erkennen Sie betrügerische Shops und vermeiden finanzielle Verluste.

Hass im Netz

Hassrede und digitale Hetze säen Feindseligkeit. Erfahren Sie, wie Sie sich schützen und Hasskriminalität melden können.

Identitätsdiebstahl

Wenn Kriminelle Ihre Daten stehlen, drohen ernsthafte Folgen. Schützen Sie Ihre Identität mit einfachen Sicherheitsmaßnahmen.

Persönlichkeits- und Urheberrecht

Nicht alles, was online verfügbar ist, darf auch genutzt oder veröffentlicht werden – Urheber- und Persönlichkeitsrechte schützen Inhalte und Personen.

Sexting

Das Verschicken privater Bilder kann gefährlich werden, wenn sie in falsche Hände geraten. Informieren Sie sich.

Smartphone-Sicherheit

Schützen Sie Ihre persönlichen Daten auf dem Smartphone
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