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Maritime Security

Die Wasserschutzpolizei des Landes überwacht die international gültigen Hafensicherheitsstandards.

Bild zeigt die Hinweisschild für einen Sicherheitsbereich, jpg, 53.5 KB

Allgemeines

Die WSP / DA Maritime Security ist zuständig für die Umsetzung der Maßnahmen des International Ship and Port Facility Security (ISPS) Codes auf Hafenanlagen.
Der ISPS-Code dient dem Schutz der internationalen Handelsschifffahrt und der von ihr genutzten Hafenanlagen vor terroristischen Aktivitäten.

„DA“ steht dabei für „Designated Authority“, und leitet sich aus dem ISPS-Code als Bezeichnung für die zuständige Behörde ab. Der Code regelt, dass international verkehrende Seeschiffe ab einer bestimmten Größe (500 BRZ) grundsätzlich nur an ISPS-konform gesicherten, mit genehmigten Gefahrenabwehrplänen versehenen Hafenanlagen liegen dürfen.

Darüber hinaus obliegt der WSP / DA Maritime Security die Umsetzung der Richtlinie 2005/65 EG („Gesamthafenrichtlinie“), die eine Risikobewertung für das gesamte Areal des stadtbremischen Hafens fordert. Der hierauf basierende Gefahrenabwehrplan Hafen ist vom Hansestadt Bremischen Hafenamt erstellt worden und wird kontinuierlich fortgeschrieben.

Ein besonderes Merkmal dieser seitens der senatorischen Stellen beauftragten Behörde ist, dass dort sowohl Mitarbeiter der Wasserschutzpolizei des Landes als auch Mitarbeiter des Hansestadt Bremischen Hafenamtes, gemeinsam an der sachgerechten Umsetzung der o.g. Vorschriften arbeiten.

Aufgaben

Von den Aufgaben, die die WSP / DA Maritime Security in diesem Zusammenhang zu erfüllen hat, sind folgende besonders hervorzuheben:

  • Bewerten von Risikokriterien und Sicherheitsanalysen für das Hafengebiet
    Regelmäßige Überprüfung und Überarbeitung der Sicherheitsanalysen einschließlich entsprechender Gutachtenerstellung
  • Beratung der Hafenwirtschaft bei Fragen rund um das Thema (Abwehr terroristischer Gefahren in Häfen und auf Schiffen)
  • Kontrolle von Schiffe zur Abwehr äußerer Gefahren auf See und Hafenanlagen in der Umsetzung der Sicherheitsmaßnahmen nach dem ISPS Code und der SeeEigensichVO
  • die Teilnahme an Übungen der Betreiber der Hafenanlagen gemäß ihrer Gefahrenabwehrpläne
  • die Mitarbeit in Gremien (bspw. Hafensicherheitsausschuss, Bund-Länder-Ausschuss Maritime Security, EU-Kommissions-Inspektionen)

Das engagierte Zusammenwirken der Hafenanlagenbetreiber und der WSP /DA Maritime Security hat insgesamt zu einem hohen Sicherheitsniveau mit entsprechenden Standards in den bremischen Häfen geführt und gewährleistet dies fortdauernd.

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