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Verkehrsunfall an einer Kreuzung

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Sie haben einen Verkehrsunfall?

  • Versuchen Sie möglichst ruhig zu bleiben.
  • Sichern Sie die Unfallstelle mit Warnblinkanlage und Warndreieck. Bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr.
  • Leisten Sie Verletzten erste Hilfe und bitten Sie Hinzukommende um Unterstützung.
  • Alarmieren Sie bei Verletzten umgehend unter 112 den Rettungsdienst und die Polizei.

Informieren Sie:

  1. Wer ruft an?
  2. Wo ist es passiert? genauer Unfallort
  3. Was ist passiert?

  • Rufen Sie die Polizei unter 110, wenn dies ein Beteiligter wünscht, oder die Schuldfrage nicht eindeutig zu klären ist.
  • Fotografieren Sie die Unfallstelle!
  • Notieren Sie Angaben zu Unfallzeugen.
  • Fahren Sie bei geringfügigen Schäden unverzüglich beiseite und markieren Sie möglichst die Unfallstelle
  • Bleiben Sie als Beteiligter in jedem Fall am Unfallort, bis Angaben zu Ihrer Person, Ihrem Fahrzeug und zum Unfallhergang ausgetauscht bzw. von der Polizei aufgenommen wurden (bei Nichtbeachtung droht hier der § 142 des Strafgesetzbuches -Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort).

Das Verhalten von beteiligten Verkehrsteilnehmern bei einem Verkehrsunfall wird im § 34 der Straßenverkehrsordnung (StVO) geregelt. Nicht nur die unmittelbar betroffenen Fahrzeugführer sondern auch alle anderen Personen, deren Verhalten zum Unfallgeschehen beigetragen haben, wie zum Beispiel spielende Kinder, Reiter, Fußgänger usw. sind in diesem Sinne beteiligte Verkehrsteilnehmer

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Was passiert danach?

Das Verkehrskommissariat

Sollten Sie trotz aller Vorsicht Beteiligter eines Verkehrsunfalles geworden sein, dann nimmt die Polizei,

  • wenn Sie es wünschen oder
  • wenn Sie dazu gesetzlich verpflichtet sind,

den Sachverhalt auf und schreibt dazu einen Verkehrsunfall-Bericht. Sind mehrere Personen an dem Verkehrsunfall beteiligt und kann der Verursacher eindeutig von der Polizei ermittelt werden, so kann häufig auch der Geschädigte selbst oder über einen von ihm beauftragten Rechtsbeistand seine zivilrechtliche Schadensregulierung problemlos durchsetzen.
Diese Verkehrsunfall-Berichte werden zunächst in der Stadt Bremen zentral beim Verkehrskommissariat registriert. Sie sind Grundlage der amtlichen Ermittlungsakte. Akteneinsicht in die amtliche Ermittlungsakte

  • im Strafverfahren
  • im Ordnungswidrigkeiten-Verfahren

erhalten nicht Sie, sondern nur der von Ihnen beauftragte Rechtsbeistand. Für die Durchsetzung Ihres Schadensersatzanspruches dürfen wir Ihnen nur die notwendigen Beteiligten-Daten benennen.

Über das

Service-Center der Autoversicherer (GDV Dienstleistungs-GmbH & Co. KG)

erfahren Sie unter

bei welcher Versicherung Ihr Unfallgegner versichert ist.
Bei Unfallgegnern aus dem Ausland wenden Sie sich bitte an das:

Deutsche Büro Grüne Karte e. V.
Glockengießerwall 1
20095 Hamburg

Häufig sind weitere polizeiliche Ermittlungen notwendig. Aus organisatorischen Gründen ist es uns erst nach frühestens 5 Arbeitstagen möglich, Ihnen den für Sie zuständigen Sachbearbeiter benennen zu können.

Diese Auskunft erhalten Sie bei der "Clearingstelle" des Verkehrskommissariates. Die Clearingstelle ist die zentrale Auskunftsstelle für Verfahrensbeteiligte bei Verkehrsunfällen. Sie befindet sich im Gebäude Daniel-von-Büren-Straße 2B in der Bremer Innenstadt.

Die Clearingstelle informiert Sie über Ihren Sachbearbeiter beim Verkehrskommissariat

  • wochentäglich von Montag bis Freitag
  • in der Zeit von 07.30 - 15.00 Uhr.

Die Auskunft erhalten Sie unter den folgenden (0421)-Telefonnummern:

  1. 362-12594
  2. 362-14892
  3. 362-14934
  4. 362-14935
  5. 362-14936

Oder per e-Mail unter
VK11.Clearingstelle@Polizei.Bremen.de

Ein Hinweis für beauftragte Rechtsbeistände:

Nach einem Verkehrsunfall richten Sie bitte Ihr Akteneinsichtsgesuch ausschließlich an

Polizei Bremen
VK 11/Verkehrskommissariat
Postfach 10 25 47

28025 Bremen.

Clearingstelle
E-Mail

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